eher L'! ehe, flecken dort ohne Grund der oder einer Einführung der frühere 20 Pfe. 35 Pfg. plenß. Munster deS Innern schon im Januar 1696 empjohlen. ;.ci|ntiq jotmulietie seine Vorschläge dahin, daß in den, zur Vornahme der DteichSlagswahl anbecQuniten Termin jeder Waistberechtigle sich bei brui Wahloorstand zu inelden habe, u n jcuic Summe abzugcden oder zu erklären, daß er sich der Wahl enthalte. Wer ohne eine spätestens binnen einer Woche nach dein Wahlicruun bei dein Vorsitzenden anzu- bi tilgende Entschuldigung ausbleibt, sollte, nach HerrfnrthS Doischtag, inu einer Geldstrafe von öU Vlark dcstrast werden, die aus Antrag deS Bestraften, sofern der von ihm an Llaals-Perioitatileuer zu ei»lr>chtende Jahresbeitrag die Summe von DU Rtart nicht erreicht, auf diesen Jahresbeitrag, jedoch nicht unter 8 SDIL, sollte herabgesetzt werden können. Außer- btin wunichle Herrfurth, daß die Diamen der derart Bestraften iS „ en. 8Pfg. In Belgien besteht die Wahlpflicht. Wer bkrechltglen, vor den» Wahltage nachzuweisendcn Wahlurne fernblcibt, wird nut einem Verioeise *8 lverden und diese Partei dann auf eine geringere Anzahl von Sitzen im Hause beschränkt werden wirb.* Auch der Mlmlter Herrjurlh war der Meinung, daß, wenn sich aiich die Folgen der Einführung einer geietzlicheu Wahlpflicht von vornherein nicht ziffernmäßig feststellen ließen, doch mit einem sehr hohen Grad von Wahrscheinlichkeit an- genommen werden (ömite, daß sie eine Zurückdrangung der Lozialdciiiokralie im Reichstage bewirken werde. Iedenfall- werde dadurch cm Teil der bisherigen Wahlagilauon, dic lcharfe Kontrolle der Abstimmenden und das geräuschvolle Heranholen säumiger Wähler zur Wahlurne sich als zwecklos erübrigen und deshalb von selbst in Wegfall lomnien. Die preuß. Konservativen sind darüber im Zweifel, geben aber neuerdings auch der Ansicht Ausdruck, daß d"r Ge- danke, die Wahlenthaltung unter Strafe zu stellen, auch m Deulfchland immer mehr Anhänger geiomne. Doch müßte nach ihrer Rtemung auch den Abgeordneten die Teitnahme an den Parlanientsoerhandlungen unter Strasandrohung zur Pflicht gemacht werden. Es habe doch, so meinen sie, feinen Lmn, den einzelnen Wähler , zur Teilnahme an den StaaiS- gejchäsien innerhalb seiner Rechte zu zivingen und den aus Zwangswahlen hervorgegangenen Abgeordneten die Erfüllung ihres Mandats freijuiieUen. Näher als öie Forderung der Einführung einer Wahl- pflicht liegt aber, so meinen wir, bei uns doch der Gedanke, Die Zahl der säumigen Wähler zu vermindern durch mög- l ich sie Erleichterung der Teilnahme an den Wahlen, aljo auch an den bevorstehenden Stichwahlen. Mit einem Schlage würde die Beteiligung an der Wahl ganz erheblich stelgei», wenn die Wahlen am Sonntag erfolgten, wenn die Wahlzelt bi8 auf 6 Uhr abends verlängert und der Wähler ausdrücllich auf die Wahl aufmelkfam ge- macht wurde, beilpielswcije durch Einladungskarten, »oie dies schon an einzel.ien Cucn bei den Stadtoerccdnelen- und Landtagsivahlen der Fall ijl. Wenn aber wirklich die Einführung einer Wahlpflicht erfolgen soll, so liegt die Forderung einer solchen Maßregel doch noch näher für die Landtagswahlen als für die Reichstagtzwahlen. Denn die Teilnahme von Wählern an biejcn ifi noch ganz erheblich geringer als an den Reichstagswahlen. Richt io ganz unrichtig ist, was vor Jahr und Tag -> « mimte nur uol ^ellgeoante ui itur^e geuraryt io erben Ten Dank bei; Anwesenden brachte der Voriitzenoe des Gießener Lehr^r- vereu's, Lehrer ^arentur Gütler, zum Ausdruck. Zn lernet Am mache betonte er, daß niajt immer und überall Bvilsiajuie unb Lehrer dmi iuJobliDOuen uid> der Wertschätzung begegneten, bie ü-uLN zuiomme. Soren es daher auch o,t trüue BllDcr, Die in tiergangem^it und Gegenwart Jia) dem Blut boten, io sei aber douj auch manches Erireuiiche zu bemenen. Und das Erfreulichste jur uns in den legten Jahrzehnten war die Beobachtung, daß die deutiche oochiaiuie mit aus den Kamps- vlav getreten ist, wenn es gllt, iur Die Borts,chule einzuireien unb ihre blechte zu wahren. Richt oergenen ]ou es roeroen, wie euilt das manndaite üh-to der deatichen ^och,chuliehrer in enter 2uiie mit dazu beigetragen hat, jenen »cyuigeiegaitiDuri m 'chrcußen zu (jail zu bringen, Der die Bmrsichuie wieder boll- iianbig zur Wiener in der Sutaje machen sollte. Und nicht Bergenen ■oii cS werden. Daß auch nn legten )■: gerade die oeat,chen ooch'chuliehecr ihre stimme cri-oben zum Schutze der Bolts, ichuie und ihrer öreibeu; wenn es ai'ch anders gekommen ist, >o ist es nicht ihre schuld. Die Volksschule wird cs nicht oergenen, wer ihr in trüber Zeit ein treuer Freund mar Kuch wir in ließen und Umgegend luinen, wie bereitwillig unjere Alma matcr stets uns Auimernan-llii und Lehar geidjenti bat Nie i-aben die Bottsichullehrer an chre Pionen getiopit, ubne büß i^neir in hcoenoiourbigirer Aei.e wäre auigctan werden, uiiD keiner ging von l,mnen ohne reiche ipabe. Auch i^ute har em Vertreter unserer Ludabiciana uns reiche Geistesgaben geipeiiDet. \)err "buller wws zuiegt noa) darau, hui, daß wvy. niemand die Ben lanimlung Der lallen werde oVne das Bewußtsein, in dieser weche- ootien Ltmide neue Begeisterung für fernen Beruf geiajopit -u baben 3uni Schlag bruujte er eui bau der Berfammlung begemert auigenonunene» tiiM an, serrn urofe,wr Tr. Kinkel aus. Tie in jener Werlanimlung Anwe, enden werden gewiß er.reut |em iU hjren, daß Pwie,,or Dr. Kinkel sich mzwisttjen bereit erklärt b-t, in bem jur den Sammer geplanten ZorwuDmigsrar;us jur Botksfchullehrer über Ethik zu leien. Siu neues Mufikdrama. zu erneut itunuiuiibSUvUen Bni^uiinc.ll.a^g uemi.igL uudj sonst ,uid eine meihe musikalisch ienemDer stellen varhanden; wie oenit uie änlirumenutuni sehe ge,chiat uno jaroenreicp genannt werden darf. Kapellmeister Dr. Beier Halle neg um Die kiiniuiDieruiig uno musitalische Leitung gioocs Berdienst et* lvoroen. Der Obcnxgineur S>-rzer hatte uie 'Jieubeit wirungsDoll inszeniert. Der amvcicnbe ^ichtcriomponist tonnte naej dem o. und 4. All vor dem Bvchong erscheuien, um iur den Bei;oU. zu danken. * R. ö., — Eine Ausstellung für da^ Wohl des Kindes wird von April bis Zuni d. I. in äß i e n ltatt[iahen. Alte maßgebenden ö^ttutcn, welche sich mit oer 6rage dcS Kinder- schuges bcichästch^i, y^aea )iu) vereinigt und beavsichiigen du^ch die MTeicrung i-er llusiteliuug „Sas iluiD-' ein uoiisiandiges Vub u.r bis jege au. Dun Eemete oes ll..ioerschutzes geleiiteten Arbell zu geouu Aach Die Kunst Hot sich in unserer Zell in Den ^icnst des llinoes gcneiu. Wie oeriautet, wird Die Ausstellung auch cui Bud des et^tischen Piiego und iarziehungswe,ens oruigcn, weiches sar den ganzen aiontinent boroitdiich ist und im notigen uiu Der Falle DcS sonst geootenen em eucnio uller- esiantes, ibic lehrreiches Novum au[ dem Gebiete des Aus^ Itellungswesens barftellt . — Einen noa) unbekannten Brief Ernst Moritz Arndts an die Z e n a e r B u r s ch e n j ch a ' t teilt Dr. F. Wa- gencr ans Dem Archiv Der Burschenscha'i Arnnnia a. d. B. (auf Dem Burgkelter) m Den .BurschenschaM. ibläiievir mit und bemerkt Dabei, Daß Der Bne> seines 'Wissens bisher noch nicht durch Den Lruct veröfjenllicht sei. Tas Schreiben deL vbjährigen EreifeL^ lautet; ,9ln die Burschenschaft in Jena. Uieoite Jünglinge unD Eenosfen. Einen sreunDtichen Erug zuvor. TaS war em irohiicher UJiorgeiillang, den Ihr mit in diesen kürzesten nebllchien La^en dargebrocht habt. 'Jiepmt Da’üi Den herzlichsten Laut des alten Jenensers und glaubt, daß Dann schönste Erinnerungen seiner Jugend roieDergetlungeu sind und Daß ui ihm Der Bers nachtlmgi: „'jßas »ch gelungen und geklungen habe, ilßomr Die isoeliten Das uanD mit Blut bethaut, ftlmgt Durch mein AbenDrot gar heil hmav zuin Grabe, ftlmgt nun wohl bald als letzter XlippenlauL* Ich kann Euch, Ge.rebte, nichts Besseres wünschen, als Daß Ihr Euren ^aui m Jena ordnet unD macht, wie ich ihn weiland mache, tap'er, rüstig und ernst gegen Die lustigen, üppigen Jugend- triebe zu tampien, weiche m oer. Besten leicht nm einem Zuviel Durchgehen wollen. Lie Gegenwart itreUt unD lebt iur Die Bereitung immer größerer kimsttenscher Weichlichkeit und Bequem- lichteit. Ihr aber mußt m Dieien Euren kosttichsten Jahren zivischen Iv und 2ö mit Doppelter Männlichkeit, -iapierteu unD Keuschheit strebe», nach Eajus Julius ißajars tlobe der deutschen Jünglinge, von Deren gewaltigem klingenglanz geschreckt Die römischen ^aincieiioljne Kriegs.irlanb eebaieiu Lag zu solchem rüstigen alDigungen iönnen nut von einer Person stammen, welche die llo.oiuc Kamerun gar mept ober nur sehr ooeriiaajlid) unD schlecht leimt. Denn an allen Rachtigallschnellen liegen gar leine Ball) io Dörfer, uno ülC uurt anjuiiigen Batichinger uno Butts zeigten sich met.ies ALiffens der ly.egicrung pets gefügig, mllhm sanden Dort keine Ge,eajle statt." In Mannheim wurde am Donnerstag tn den Räumen der sozialdem. „Boltsstimme" und in Den Lol-nungen ihrer Drei uiebaUeure eine Haussuchung abgehalten. Die oret Redalleuoe wurden einer Leibesvisitation unterzogen. Gesucht wt roe nach dem Original und Dem Klischee eine» ui Der vorgestrigen 'jcumincr lerossenll ich teil BiUxs, nach dem Manuskript d:» begituenucn ^.eztcs uno nach Dem ilorreiponDenteii uoer Dic^ ungelegenbeiLi GeiuiiDen wurde nichts. Veranlaßt wurde diese Aktion Durch euren Antrag des Schußtruppentommandos. DaS ioru) stellt eine Hinrichtungsszene nach einer aiigebrich in A,rtka au,genommenen Wlomentphotographre Dar. An uineur Langen Bauma,ie, der an seinem freien Enoe gestutzt ist, hangen iieueiuinauDer sechs Nege r. Lchutzrruppler verschiedener (Diube, betrachten Die grausame Szene. Nr. 21 Erstes Blatt 157. Jahrgang Freitag 25. Januar 1907 «ria.I-, I»,nq ö zty /"X T < O m”«*to75VL.‘iertd* °uß-r eomuagl. ~ ▼ CV M ▼ iäbrhd) Alk. 2A); > .rch Uiclsblatt |ür 6.cnDm oramatnchen Impulse nicht zu ent-oaDtgen. Leider ist auch D.e Mmit nicht gceignti, Die Kllüngc. Der Lichtung auszugleichen. Auch ch. llhll Das ealle Draui^t. «e Blut, an Krajt, ü.ripranglitt)teu unD origineller ErsinDang laßt sie vermu.en. Immerhin sinoen hü, Daruixc;iigeu>eitcn Pvii sihonyeitSbOilem 'Jleu, rievtich ertungi im ersten '..i: D-- jurta ^rmcng^ro-LiebeSnwtu), .risch u.:D ^.egenittj mutj D s o-ab-iennutio an, lod^renD das senllmenmie llb.^llDs- mol« D-s iivca^i llites ergreiienb wirll. llm Ende Des menen ^lles, als bar ucroenoe Jahnentrager Hans sein lleoen üi Dm ArNen Der Gelieoum ausyau^t, juiDen wir Diese Drei ^itouve Die aUgcmemeu ViU-Mtgözicle des LehrerstaudeS. X Gießen, 25. Januar. In einer Versammlung Des Gießener Lehrer, der eins, zu der auch die Lchrericha,t auS der naßeren hessischen Lnb preußischen UnigegenD zahlreich etiyienen war, sprach am L’äten Sanistag ün i^aait des voteis „Großherzog von Hessen" Ljuoeriuutdprofenor Dr. Kinkel über Die allgemeinen dildungsziele des LehrerstaudeS. Er entwuleite in ttioa cuiUunixger Rede seine Ansichten über Die Hohr Bedeutung des Orinens und Der Ertennllus ans ethisch cm Gebiet unD nahm bann Steilung zu den Forderungen Der Lehrer, Die in letzter Xuue uui Leiiiuing Der Universitäten für alle Angehörigen ihres tianDeö hinauslausen. liniere Zeit des Obskurantismus mit ihrer Geringschätzung du: fcmaenjcgaii stcpi Den Bestrebungen des MehrerstanDeS hinderlich im B-ege. Man lagt: Richt ErkeiuiMiv, sonDetn siuiiches ^anDv.ii macht den Menschen glüalid). Was ist uon diesem Em- JvanD zu hallenWelches ist Die Bedeutung Der Wi„enjcl)ait für Die Aienjchheü? A .. .. _ Echvn aorrated lagt: Tugend ist lehrbar; es ist die Er- tnis, die Dem Walen Das Ziel Vorhalt. Dieses Ziel ist Ein unendliches, das Wollen ist lein bloßer 2rieb, Der _nut dem Einiillt Der erstrebten Lust erlischt. Wie wird der _iü)e jiu) bei Den Ueoein beruhigen, sondern immer unD immer Lieber Darüber hinaus auf einen besseren, edleren und geiüiiDeren DUsiand hinwirken. Das unendliche Ziel, Die jittiidjc Idee, ist bas u,..hri-ast seiende, DaS ewig Berehrungswurdige. Dagegen lihit Der Banthc^mus: Die gegeiiroarnge Well mit all ihren Ueoein ist eins nut Der Gottheit. Die Konsequenz dieiec Lehre ist Die Ethik Der Er toller: toajide dich als gcljoriame» ÄinD in ba3 unvermeidliche. Das Problem der ZfcoDicce wird hier so fleibir Dao )ooie muß da fein, Damit das Gute in seiner Ucbe^ wuiDung sich betätigen kann. Aber ebensogut als man lagen llnu, die Krankhell |ei Da, Sumit wir die GesunDheit umi so bcner taipiiuDen, kann man auch behaupten, die Gesuiwi-ell haoe allein beu Jweck, und Die Krönchen um so schmerznaier zu^machen. Lu Dliierben Weise kann man in Dem vorhergeheiidcli oas das fderhuituis von Gut und Bö'.e urntchcen. Doch wie man u/n uaj wrinuliert, auf jeden Zoll wird das Physische und ethische Uebcl als etwas UnoermciDritt)cd anerUiuit demgegenüber muß lauer Geist eine befere Winllchteit schassen. .^ndlichui polifchrill Der Wijienschast liegt das Hell. Der Menicht^it. Wer ■; sich aisv in den Dienst der Zukunst stellt,. der ubt obren | Qio.tesDicnfL Je weiter Die Ertenntnis vordringt, um so voll- ! brnmc.ier werden Die sitllichen Begnsje. Doch dar, tieur ein- : btugeuDc Budung nicht ein Vorrecht tieiner ^nfe jeul, das ISbiui ist: Aue Meiijchcn sind in Der Erkenntnis so weit als Uiöaiich zu bringen. An der Forderung Der Einheits- jchuie ist darum unentioegt festzuhalten, ulen ^ebrem oolt, 015 ßcn verusenen Vermut.cm Der Ertenntnis, tonne man zu ibaem billigen nach Vertieiung ihrer BuDung nur vollen Grioig vDischeu. Darum, so etwa süstotz der Vortragende, werde er d:- lueiirebungen Der Lehrerfchall auf Vervoiirommnung ch.er tiiDung Durch llniversillUsstuDuun nach besten Krusten unD von aaiÄcn Herzen unterstützen. . . Ter ojii warmem Wohlwollen für Die Volksschule und Den tsUsschullchrerstanD getragene, seitens der Zuhörer mit 0E^Btcr fccannung oerio.gte uia> mit rauschendem ÄNiOli bewhare |iag wird Demnächst im Achnlboten für. Heften erschemen, i>ier Sie heutige Dummer umfaßt 10 Seiten. U=-' ■ _ .» . . _ $u Mayipflicht. In konservativen Organen Preußen- wurde vor etwa Jahresfrist die Frage der Einführung der Wahlpflicht für Die ReichstagSwahten besprochen und auch jetzt ist bereits loitocr die Diebe davon. Ter Generalkonsul v. Hartmann hat sogar in seinem Buche die Einführung eines indirekten Wahl- zivangS gefordert. Ec verlangt, daß die Stimmen aller Wahlberechtigten, die der Wahluciie fernbleiben, ohne weiteres all un Sinne der Dieichsregierting abgegeben gellen sollen. Tas alte Wort: qui tacet coDBeulire videtur soll also die Deuluiig erhallen: Wer ain Tage der Wahl schweigt, gibt seuie Uebereinstunniung mit der Regierungspolitik kund. Herr v. Hartniaiin wünscht, daß der Buiidesrat in einem sestge- setzten Zeitraum vor der Wahl für jeden Wahlkreis aus Der Zahl seiner Wahlberechtigten euren Kandidaten bezeichnet, den» die Stiiniireu von Wählern zusallen, die ohiie Entschuldigung an der Wahl nid)t teilnehmen. Tatsächlich halten bei den ReichStagSivahlen von 1UU6 m lüU Wahllreisen noch nicht 6U Prozent der Wahlberechtigten und in drei Wahtlreisen noch nicht die Hälfte aller Wähler am Wahlakt ieilgeuommen. politische Sagesscharr. Wahl in Berlin. -)t- Berlin, 24 Januar. In einer beispiellosen Hochflut des öffentlichen Lebens trifft Berlin die Vorbereitungen zur Feier des Geburtstag s des Kaisers. Tie Sozialdemokratie glaubt diesmal endgültig Beschlag legen zu können auf 5 von den 6 Neichs- tagsmandaten Berlins, vielleicht gar noch auf den ersten Wahlkreis, das ,Hcrz dec Relchshanptüadt", und die rote Fahne über die schwarz-weiß-rote zu hiffen. Günstiger allerdings als in der Metropole sind die Aussichten, der äußenicn Linken Terrain abzugewinnen, in den beiden großen Vor- ortswahlbezirken. M.t der Aufstellung zweier bewährter, eine politisch gemäßigte Richtung vertretender Vorortsbiirger- meister ist ein guter Griff seitens der bürgerlichen Parteien getan. Bei gehörigem Eifer in der Wahlbeteiligung dürfte es gelingen, wenigstens einen dieser Kandidaten in die Stichwahl zu bringen und ihm dann den Sieg zu sichern. De, Reichstag hätte nichts verloren, wenn die Herren Zubell und Stadthagen hinausgewählt würden. Diese Herren genießen nicht einmal m ihrer eigenen Partei Sympathieen, wenn auch davon im Wahlkampf begreiflicherweise geschwiegen wird. * TaS Souderinleresse bei den Wahlen. R. Berlin, 24. Jan. Der Wahlkampf sollte ursprünglich unter dem Zeugen der Kolonial Politik und der daraus herbor7ehenden Forderungen stehen Dies Programm, das die Reichsregierung zu dem ihrigen machte und für das sie in Wort und Schrich leohait emgetretcn ist, hat den Vorzug der Einfachheit und Genauigkeit; ater es genügte in der engen Begrenzung den Wählern natürlich nickt, well der Reichstag doch noch über eine ganze Anzahl mindestens ebenso wichtiger anderer Fragen, als bie kolonialen, zu ent- In emem Fachblatt wird auf einen neuen Gesichtspunkt auf- merkiam gemacht. Es wäre, so heißt es im „Ratgeber auf dem Kapitalmarkt", von größtem Jnterme, zu erjahreii, ob der 2a. Januar eine Stärkung der kapitals,eindlichen Parteien bringen werde, oder ob eine kapitalchreundliche Mehrheit aus der Urne hervorgehe'? Die Ausführungen des Artill.s iveijen daraus hm, daß von den Kapitatsgegneru vrelsaa) der Trugschluß gemacht wird, nur die Hauptgelvinne kapitalistischer Unternehmungen enu zustellen, die zahllosen Nieten aber, die doch zur Beurteilung der durchschnittlichen Verzinsi'.ng unter allen Umständen nutemgeitelh werden müssen, außer Am atz zu lassen. Die verlorenen Summen finden keine Berücksichtigung. „Man weiß nicht" — oder man wlll nicht wissen — ,chaß aus eine Arenberger Gesellichast 1U verkrachte Kohlenbergwerke, aus eme Elber,e.der Furbrniabril 10 oder 100 verkrachte chrnuiche Unternehmungen kommen," Wir glauben, daß der neue R,nchstag, trotzdem i>ie;e und ähnliche Argumente gewiß stichhlltig |uio, in der mindestens kapital- unsreundlichen Halrung dem verslosfenen Reichstag nichts nachgeben wird. Kapital und Börse i|t sur manchen der Ge,etz- geber ein und dasselbe. Mit dec Börse wirb der Begriff der Spekulation, mit dieser der „mühelose Gewinn" verknüpst. Es herrscht nun einmal der Wahn, daß es volkstümtich sei, der körperlichen Arbeit den Vorzug zuzuertennen vor dec geistigen, wä./rcnd doch tatiächlich in zahllosen Fallen die Höhere geistige Entwicklung eines Einzigen es bewirkt, daß Hunderte llber^mpt Beschäftigung und damit Brot erhalten! Au- Stadt und Land. Gießen, den 25. Januar 1907. ** Landes-Hypothekenban k. S. 51. H. der Großherzog haben dem Hülssarbeller bei der Hessischen Landes- Hypothekenbank, Finanzamtmann Dr. Reinh. Arnold, den Charakter „Direktor" verliehen. **Justizpersonalien. Durch Entschließung des G'roßh. Ministeriums der Justiz wurden die Referendare Karl Bergstr ä ß e r ans Nieder-Olm, Glerh. E ck e r t aus Mainz, Dr. Friedr. G a ß ne r aus Mainz, Jak. Henrich aus Offenbach, Ludw. Lahm aus Darmstadt, Dr. Val. Lotz aus Hechtsheim, Hch. Nikolai aus Budenheim, Ludw. N o a ck aus Darmstadt, Nud. Reitz aus Echzell, Wilh. Schmidt aus Darmstadt, Karl S ch u ch a r d aus Brauerschwend, Val. Senßfelder aus Büttelborn, Rich. Vogel aus Mainz, Rud. Wendecker aus Alzey und Hch. Winter aus Mainz zu Gerichtsassessoren ernannt. ** Abg. Köhler macht Schule. Das Beispiel des Abg. Köhler, zur Reichstagswahl frühere Eisenbahnanträge wieder einzubringeu, hat Nack-ahmung gesundem Abg. Haas hat ebenfalls frühere Eisenbahnschmerzen, die seinen Neichslagswahlkreis betreffen, erneut an den Landtag eingebracht. Aber Abg. Köhler ist doch früher ausgestanden als er, denn dessen Anträge tragen die Drucksachennummer 371, die des Herrn Haas dagegen die Nummer 376. Auch hat Herr Haas es unterlaßen, der ihm nahestehenden Presse schon vor dem Erscheinen der Kammerdrucksachc Kenntnis von seinem Antrag zu geben, wie dies Abg. Köhler zum Zweck der Stimmungsmache für die Reichstagswahl getan hat. •* Die Tuberkulose-Wander-Aus stellung der Landesversicherungsanstalt Großherzoglum Hessen, die sich vom 28. Januar bis etnschl. 24. Februar 1907 in Worms befindet, war bisher wie folgt besucht von: Darmstadt 5500, Offenbach 7500, Mainz 12 000, Bingen 2300 und Alzey 6500, also nahezu von 3 4 000 Personen. Verhältnismäßig stellte Alzey bis jetzt die höchste Besuchsziffer. Von Worms wandert die Ausstellung zunächst nach Oppenheim. — Guter Trost. AuS unserm Leserkreise wird uns folgende wahre Geschichte mitgeteilt: Tas kleine Söhnchen bringt zu den Weihnachtsferien eine Zensur heim, die nichts weniger als crfreulid) ist. Die Eltern, Geschäftsleute, haben vor dem Feste den Kopf mit anderen Dingen voll und beulen erst nach einigen Tagen daran, sich von ihrem Einzigen das Schulzeugnis zeigen zu lassen. Sprachlos (aßen beide Eltern ihre Blicke über die schlechten Roten schweifen, da aber unterbricht der kleine Mann die bange Stille. 2)lit echter Biedermannsmiene klopft er der strengeren Mutter auf die Schulter und erklärt tröstend: .Weißt du was, Mutter? Laß es gut sein, die Hauptsache ist, daß wir noch alle gesiind f mb.' -t Großen-Linden, 25. Jan. Der Wetterau- Lahngau-Sänger.Bund hat nunmehr sein erstes hier stattsindendes Bundesfest desimtiv auf den 14. Juli d. I. festgelegt. Uni halb 10 Uhr morgens wird das Singen der Bundesvereine und im Anschluß daran die Probe der Maßenchöre stattfinden. Am Mittag ist dann Umzug, Vortrag der Massenchöre, Vorträge dec Gastvereine re. vorgesehen. Tie Berufung eines fachmännischen Preis- gerichts soll demnächst erfolgen und die Namen der Preisrichter werden nach ihrer Feststellung mitgeleilt werden. Tie anerkennensiverte Betätigung unserer Landbevölkerung aus gesanglichem Gebiete in den letzten Jahren, sowie die rege Arbeitsfreudigkeit des noch jungen Weilerau-Lahngau-Sängei- Bundes werden gewiß nicht verfehlen, diesem ersten Bundesfest eine ganz besondere Anziehungskraft zu verleihen. sd Alsfeld, 24. Jan. Im hessischen HauptvorannNag für 1907 ist folgendes zu lesen: In Alsfelb stehen zurzeit zwei Wiederherstellungen im Vordergrund, die ein allgemeines Interesse beanspruchen. Einmal die des Rathauses, eines prack>- tigen Fachwerkbaues aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, io- bann die der evangelischen Kirche, der sog. Walpurgrs- k i r ch e, deren Erbauung neben noch älteren Teilen aus das Jahr 1393 zurückreicht. Das Rathaus, das bereits vor etwa 20 Jahren im äußeren zum Teil wiederhergestelll worden ist, bedarf namentlich an den der Kirche zugewendeten Seiten, sodann aber ünr allem im Innern einer durchgreifenden baulichen und künstlerischen Wiederherstellung, womöglich in der ursprünglich vorhandenen Grundriß- und Raumeinteilung. Diese kann keinen Aufschub erleiden, wenn nicht inzwischen wertvolle Teile der Zerstörung anheimfallen sollen. Tie Kosten der Wiederherstellung können bis jetzt annähernd noch nicht angegeben werden, sie werden sicher aber recht bebeutenb fein. Bei der Kirche liegen die Verhältnisse etwas anders, indem nach Vornahme einiger vor kurzem ausgeführter dringender Wiederherstellungen, namentlich der Bedachung, eine direkte Gefahr für den baulichen Bestand nicht mehr besteht, wenn auch noch zahlreiche Ausbesserungen rc. im Interesse der Erhaltung des Aeußern notwendig werden. Dagegen erfordert die ebenso wünschenswerte wie zweckmäßige Ausgestaltung des Innern größere Mittel, wenn die Kirche, ähnlich wie dies in Butzbach geschehen ist, ihrer Bedeutzing als Baudenkmal entsprochen soll. Die Gesamtwiedecherstellung der Kirck)e soll etwa 125 000 Mk. kosten. Betee Wiederherstellungen, die nach Lage der Verhältnisse zeitlich ziemlich genau Zusammentreffen würden, verlangen, daß die Baugeschichte und Bauentwickelung genau erforscht, der bauliche Zustand untersucht und die zunächst endgültig auszustellenden Einzelentwürfe aus das gewissenhafteste durchgearbeitet werden. Die Gemeinde, der die Baulast für beide Bauwerke obliegt, hatte in der letzten Zeit große Ausgaben, weitere große Kosten für Bauten aller Art in der Gemellrde stehen ihr bevor, sodaß es ihr schwer wird, die erforderlichen Mittel hierfür allein aufzubringen. Sie glaubt deshalb eine ansehntiche St aatshülfe erwarten zu dürfen, die wie in früheren Fällen für gerechtfertigt erachtet werden kann. Für Projektierungsarbeiten werden 4000 Mk. gefordert. X Wetzlar, 24. Jan. Ter Ziveigverein vom Roten rcnz für den Kreis Wetzlar zählt jetzt 167 ordentliche Mitglieder. Rach dem Jahresbericht für 1906 betrug bei Bestand am Schluffe des Vorjahres 15,08 Mk. Die Gesamteinnahmen betrugen 893,43 Mk. und die Ausgaben 623,91 Mk. Bei ter Kreisjparlasse sind 4800 Mk. zinsbar angelegt. Auch in diesem Jahre sollen wieder aus der Kasse einige neue Sanitätsschräuke beschafft werden. [] Marburg, 26. Jan. Dem Privatbozenten der philosophischen Fakultät ber hiesigen Universität Dr. Abolf Schulze würbe ber Professortitel verliehen. — Der Hülfsdibliothekar an ber hiesigen Universitäls-Bibliothek Dr. Leder wurde zum Bibliothekar an der Kaiser Wilhelm- Univcrsität in Posen ernannt. fo Frankfurt a. M., 24. Jan. Tod aufgefunden luui'bcn heute morgen im Stadtwalb ber 22jährige Cito Sally Strauß, ber einzige Sohn eines Seifenfabrikanten in ber Beethovenfiraße hier, uiib ber ebenfalls 22 Jahre alte Armin Lindenberg, Sohn eines Privatiers in der Menbelssohn- straße. Die Beiden — sie waren im Leben befreundet — hatten sich durch Revoloerschusse in den Mund getötet Es sollen sich in den letzten Tagen Geistesstörungen bei ihnen bemerkbar gemacht haben. fc. Amorbach, 24. Jan. Unter großer Beteiligung wurde der verstorbene Forstrat des Fürsten zu Leiniugen, Freiherr von Ploennies, zu Grobe getragen. Unter den kränzen besand sich auch einer vom Korps Starken- burgia in Gießen, dessen Alter Herr der Verstorbene war. Nächtliche Ballonfahrt. Der Frankfurter Physikalische Verein halte auf Mittwoch nach-- mittag 5 Uhr eine Anzahl Herren zur ersten Auffahrt des zum Zweck aerologischer Forschung beschafften neuen Ballons „Ziegler" nach der neuen Gasanstalt in Offenbach eiugeladen. Die Füllung des Ballons begann um 5.15 Uhr und war nach halbstündiger Dauer beendet. Während der Füllung des 1437 Kubikmeter Gas fassenden Ballons hielt der erste Vorsitzende des Physikalischen Vereins, Prof. Eugen Hartmann, eine Ansprache. Die Befestigung der Gondel und die sonstigen Vorbereitungen nahmen noch etwa eine Stunde in Anspruch. Unterdessen war bie Nacht herein- gebrochen, ein scharfer Nordost hatte sich erhoben, und die Soldaten hatten große Mühe, die vom Mondlicht bestrahlte, auf und nieder wogende riesige Kugel sestzuhalten. Zehn Minuten vor 7 Uhr bestieg der Führer der Fahrt, Dr. Kurt Wegener, mit seinen drei Begleitern — Vertretern der Frankfurter Presse — die Gondel, und auf das Kommando „Los" hob sich der „Ziegler" lang]am schräg ansteigend in die Lüfte und entschwand bald, obwohl er nur in 100 Meter Höhe fuhr, in der Richtung nach Oberrad und der Goetheruhe den Augen. — Die Reisenden hatten die Absicht, eine möglichst ausgedehirte Dauerfahrt zu unternehmen und erst beute nachmittag — etwa in Sudfrankreich — zu landen. Infolge eines Mißgeschicks ist die Landung aber bereits um 10 Uhr noch auf deutschem Boden, zu Ob er st ein in der engen Felsschlucht der Nahe erfolgt. Einer der Mitreisenden telephonierte Darüber der „Frkst Ztg." folgendes: „Nach dreistündiger Fahrt ist der Ballon sehr schwer, aber glücklich hier gelandet. Gegen 10 Uhr baiiierten wir kurz vor Oberstein den etwa 75 Meter hohen Schloßberg aus dem rechten Ufer der Nahe. Links türmen sich die Ruinen von Oberstem in dec gleichen Höhe. Wir hatten eben ein kleines Nachtessen eingenommen und waren vergnügt und guter Dinge. Plötzlich, als wir uns dem Schloßberg näherten, begann unser Ballon zu sinken. Tas etwa 100 Meter lange und 80 Psund schwere ©ajleifjeU, das die Landung zu bewerkstelligen bestimmt ist, blieb in den Telegraphendrähten hängen. Eine Viertelstunde lang scywebten wir festgehakt über Der Schlucht, unter uns die Nahe und die Eisenbahnlinie ber Rhein-Nahe-Bahn. Wir warfen Ballast aus, um weiter zu kommen, aber vergebens, der Ballon wurde herüber und hinüber geworfen und die Gondel ein um das andere Mal gegen Den hohen Schloßberg geschleudert. Unsere Ruse verhallten anfänglich. Endlich wurden einige Leute auf uns aufmerksam. Wir riefen ihnen zu, sie möchten das Schleiffeil durchschneiten oder uns doch los- lnüpfen. Bis das geschehen tonnte, wurde unser Ballon hoch- und niedergetrieben. Einmal schwebten wir über der Bergspitze, dann wieder Nicht über dem Wasser der Nahe. Wir fürchteten, daß der Ballon verloren gehen könnte. Endlich war das Seil durchgeschnitten und wir flogen weiter. Aber inzwischen hatten wir viel Gas verloren, sodaß wir nicht mehr über Haushöhe hinaus kommen fomuen. Wir landeten nach längerer Schleiffahrt hinter dem neuen Obersteiner Krankenhaus auf schneebedecktem Abhang. Verletzt wurde niemand, der Ballon blieb unbeschädigt. Bei ber Schleisiahrt fiel ein großer Teil unserer Ausrüstung aus dem Korb." Ter Unfall mit dem Schleppfeil ist wahrscheinlich darauf zurüüzusühren, daß bie Lederkappe, bie das Seil unten vor Ausfafcrung schützen soll, nicht gut genäht war. Das wissenschaft- •fidje Ergebnis tff gering fnTdrge Dtt' unfreiwilligen Kürzung der ö sckön begonnenen Fahrt. vermischtes. * Der Kaiser als Skatspieler. Vom früheren Land, wirtschaftsminister v. Podbielski wußte man, daß er em ausgezeichneter Skatspieler ist, und daß der Kaiser nur ungern auf ihn als „dritten Mann im Skat" verzichtete. Nach des TageS Mühen liebt es der Monarch, wie der „L. A." schreibt, einen ordentlichen Skat zu „klovien' . Dann werden vorher einige gme Skatspieler, meist alte Generäle, zu einem frugalen Abendbrot geladen, wobei Pilsener Bier, von einer bekannten Berliner Bier- stube geliefert, getrunken wird. Tann geht's ans Spiel, das nut großer Sachlichkeit geführt wird. Da fällt auch mancher Witz, ber von keinem übelgenommen wird, und in der Aufregung des Spiels auch manch« „beliebte" Redensart wie z. B., wenn einer Karo turuierr: „in den meisten Fällen turniert man Schellen" und ähnlich, jedem Skatspieler geläusige Ausdrücke, die auch hier die Arbeit begleiten, damit sie munter fortsließt. A uch in dem Spiel- faß wird ein gut bürgerlicher Standpunkt gewahrt, denn hier wird nickt etwa um fabelhafte Einsätze gespielt, sondern ganz schlickt um Vs Pfg. den Point, und nur in ganz seltenen Fällen wird dieser regelmäßige Satz aus einen Pfennig erhöht. Es geht eben bauptsächlich „um die Ehre". Darum num.it es auch der Kaiser um Gewinn und Verlust ernst und setzt für das geringe Spiel denselben Eifer ein, wie für einen „Grand mit Vieren", Der ja bekanntlich gewonnen jedem anderen Skatspieler einen leckeren Bissen, aber verloren einen großen SckMerz bedeutet. Und ein vergnügtes Schmunzeln zieht über das Gesicht des Kaisers, wenn er em Spiel gewonnen hat, Verluste dagegen tragt er mit der Würde und dem Humor eines Philosophen. Wur Fehler Dürfen nicht gemacht werden, sonst setzt sich der Spieler der Frage aus, ob et denn immer noch „ein Kadett" oder eine „Militär- maße" fei. Ter Kaiser liebt beionders em „seines" Spiel, und als solch „feiner" Skatspieler stand bet ihm außer Herrn o. Pod- bieten auch der verstorbene Leibarzt v. Leuthold in großem An- sehen. Die Bewirtung während des Spieles selbst ist tecyt schlicht unö einfach; denn neben einem guten Likör wird auch hier wieder hauptsächlich Pilsener Bier geirunten, wozu bann recht voluminöse Havannazigarren geraucht werden. So herrscht da eine gemüt- tiche, frohe Stimmung, und alle Teilnehmer sind in das edle Spiel so vertieft, daß sie Zeit und Ort vergessen. Oft ist '-Witter, naüjt schon vorüber, wenn jich die Tore des Schlosses hinter ben alten Generalen nach getaner Arbeit schließen. * Kleine Tages chronik. Nachdem bereite in der v. W. in der Brilell.abnt der Halleichen Pimiiierick)all eine Kvh.enstaub- explosion vorgekommen ist, erfolgte am 24. in Senftenberg (Prvv. Sack/l'en) abermals eine Explosion, durch welche eine Person tvb.iü.) und vier schwer verletzt tourten. Daö Dach ist zum Teil abgedeckt. — In London wurde William Wylleley, Gründer des W-renhauses Westbourne Grove, von einem Mairn erschossen, der gleich nach der Tat Selb st mordoer juch verübte. Der Älörder ist iwch am Leben, wenn auch sein Zu. stand kritisch ist. Er gab an, er Heise Ceeil Whllley und habe seinen Vater erschossen, roeü biejer seine Mutter schlecht behaudett habe. Die Familie Whllley bestreitet jedoch, den '.Wörter zu kennen. Man vermutet einen Racheakt. — Aus Athen wird gemeldet, daß ein Dienstmädchen und ein teutidjec Goldschmied im königlichen Palast einen D i e b st a h l verübten Durch den deutschen Goldichmied instruiert, stahl das Mädchen einen Schmuck ter Königin von Griechenland, intern sie ihn mit einem unechten vertauschte. Der Diebstahl tourte entteat und das Mädchen verhallet. Dem Goldfchuueo gelang es, zu entkommen. — In Trinidad lColorado) kamen bet einer Expio,ion von Sprengstoffen in einem Bergwerk 24 Perionen ums Leven. — Rechtsanwall Hau, ter bekannttich im Verdacht steht, feine Schwiegermutter, die Frau Medizinatral Dr. Mollur, ermordet zu Huben und im Untersuchungsgefängnis zu Äarib ruhe sich bisher völlig apathnch zeigte und jete iluatunfti über die Mordtat verweigerte, verlangte gestern nach einem Geistlichen. Seinem Wunsche wurde entsprochen. — Emen tragi. scheu Ausgang nahm ein Zwist zwischen Mutter und^ohn in einer der vornehmsten Pariser Famllien, der des frühere« Lstbahndirekwrs van Bl ar en berg he. Die ichwachliche 80. jährige Dame wurde auf der Treppe ihres Hanfes von ihrem Sohn, ter weben aus einer Irrenanstalt entlassen toorDen und gestern heimgekehct war, erdolcht. Der ^Wörter begab sich in sein 3immer und erschoß sich. Nirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Septuagesimae, den 27. Januar: tooiusöieuä. In der Stadtkirche. Vormittags 10 Uhr: Festgotteadieusi zur Feier deS Geburt», tages Sr. Majestät des NaijerS. Pfarrer D. Schlosser. Ta zu diesem Gottesdienste nur eine geringe Anzahl von Plätzen für bie Zivil-Gemeinde auibehallen werden können, so werden deren Glieder gebeten, soweit sie nicht herkömmlicher>veis« an den Festgottesbiensten teilnahmen, bie Johanneskirche besuch» zu wollen. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MatthäuSgemeinde. P'arrer D. Schlosser. Abend? d Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Vereinigmig der fonfirmierten männlich« Jugend ber Malthäusgemeinde. Dienstag, ben 2b. Januar, nachmittags 4 Uhr: Frauen« missionsverein. ToniierStag, den 31. Januar, abends 8 Uhr, tm Matthaus- fade: Bibel stunde. (Offerte. Johs. Kap. 13 n. 14.) Pfarrer D. Schlosser. In der IohauueSlirche. Vormittags 91/, Uhr: Professor v. E ck. Vormittags 11 Uhr: Kmberllrche für die Johannes- gemeinde. Psarrassistent Steiner. Nachmittags 5 Uhr: Psarrassistent Sterner. Freitag, beit 1. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Lufasfaale. Missionskrcmz ber Lufasgemembe. Katholische Gemeinde. SamS^ag, bett 26. Januar 1907: Nachmillags um 5 Uhr urte abenbs um 8 Uhr: Gelegenhell zur heil. Beichle. Sonntag, den 2 7. Januar 1907: Septuagefirna. Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenyerl zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Tie erste heit. Messe, vor und m derselbe» Austeilung der Herl. Kommunion.^ , um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. Milnärgoltes- dienst mit Predigt unb Te Deum. , um 9*/j Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 57> Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Was Tante Lina im Pompavour hatr -A eine Brille, einen Strickstrumvs, ein Laschenluch und eint Schachtet Fays ächte Sodener totmeral-Paslillew Uno wo einer in der Familie bullet, heiser unb verschleim: ooer sonn nicht wohl ist — gleich ofmet sie die wohltätige Schawlei EP*2 und teilt von den kleinen roethen Dingen aus. Leim ne t £3 weiß aus Erfahrung, rote ausgezeichnet Fays achte Lodener bei Ertaltungen roirren und ne yai mit ihrer Vainuen wende schon viel Segen geinftcL — Man kann Fays ato» Sodener überall für bä Plg. per Schachtel. uv /» 100.70 41 T'etflb. Hvv. u. Wbt. Ser. I Per!. A 125 do. cer 3 abgeft. . . Staat*-Anleihen. bo. Sfr. 2 n 3 unt. b. 1905 Ser. SDi'fittmger 1 1.90 bo. bo. Preuhischf ConlolS ahgrft. 3'1, 1907 i TrenS. S. 101.30 Bavr. E.-B.-Rnl mit. b. 1906 3*/. <8/t. ii. -Illg. *nL . bo bo. 9anbe#fii!tnr-fRmte b. 190« . Lire <8 .V -flnL . . bo 100.80 5Pfir^bnrg v. 1899 nnt. b. 1910 19 p. 1901 unk. b. 1910 bo. Hamburger 199? „nk. b. 1912 M. i1'. Bufarest 4059 r i. ®. v. 1891 bo. bo. d. 1886,97,1902 Ronenbag. r. 19^1 nnt. 1011 2O43r 87 00 R ein. Hnv. Mann' eiin nnt. V. 190 nnt. b. 1907 bo. 10'. M. •. oat. ybtr. .('ftp.' SVöfu S. 1 nnt. b. 1904 1908 78.06 ««»ländische. b. 2ftr.| Per. 3 M. M. 98 90 4 । 86 66.25 40 90 fl.fl. Standeeberrliclie Anleihen 105 M. v. 1886 bo. r. 102 bo. 96. s.n. 99.30 .flfl.® Eilenb. Rentenbant Rbeinprovinz AnSg. 20 it. 21 nnt. b. 1902 bo. bo. 4 Rr. 94.80 M. M. 96 R.18 Verzinsliche Lose Bant 162.90 Badische Bant . M. Bayr. Bant s. H. u. I. M. 1000 4 bo. 4", Nuss, 4 bo. 281.80 s. fl. 500 37,®olhaer Präin. Psanbbr. I II bo. 4 76.65 W,. bo. M. 4 bo. :1” bo. 3 bo. alt. R. Fr. alt. R. Rbl 100 i. 1900 nnt. 4 Freiburg 2V, 96.50 ZInrechtscheine . Lstr. Unverzinsliche Lose Ungarische Gold-Rente 2025 r 78.90 M. 102. II. AußereurovSische. 4 Heibelberg 94.90 102. P-s. nm. ®.-Anl. v. 1887 . 87 90 abgeft. bo. 95. 37, RarlSrnhe 90.10 47. 89L5 bo. 144.20 Lstr. Ultimo LercinSbanI bo. Fr. 101.50 Lstr. Industrie-Aktien. garantierte B bo. Pfandbriefe bo. bo. Frl., Hyv.-Bk. Ser. 14 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. 31.- 95.3.' 4 niEunt. b. 1905 bo. S. 27,37, 39 n. 42 nnt. 1905 v. 1903 untilgb. b. 1908 SV, bo. 8'/, ©ftbb. Eisenbabn-Äes. Tarmstabt . 903 v' 1904 SV, bo. Vf, bo. bo. bo. 1899-1901 4 'Jtilrnberg 1902 b. 1913 unt. 4 a. b. 1908 unt. 180.50 unt. b. 1906 Gnvner unt. b. 1904 v. 1898 Süd (Honib.) stf. L ®. 400 v. 1901 .'(Ot 0. rioq? i i j uxgcuti a. yuunci Sleaua Rom.Pctr. 1129 ü- | Pesteregetn Älkali Fr Ser 331-350 unt. b. 1913 v. 188-i abgeft. . bo. E. v. 71 l. ®. bo. bo. S. S. < IV, bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. nnt. nnt. nnt. 1000 SCO 1000 bo. bo. bo. bo. bo. v. v. v. v. u. 34 mit. b. 1907 . u. 41 nnt. b. 1910 . unt. b. unt. b. TL 10nn M. 10fO M. 1000 bo. bo. bo. bo. 104.30 136.40 181 40 133.50 I f 6 I W» bo. bo bo. bo. bo. 500 500 67.60 67.50 3 3 n SV, 17, bo. bo. amort. ab 1907 amort. ab 1910 b. b. b. 19no 1908 1906 500 200 97.— 95.80 Eisenbabn-Reuten-Bt. . Arants. Hnvotbet -Bant 4 4 4 4 4 4 bo. bo. bo. 4 4 bo. bo. bo. bo. nnt. b. nnt. b. nnt. b. nnt. b. nnt. h. 4 4 4 4 4 4 4 “3 50 93.5U 5 4 4 4 1 37, sV, 37., SV, 4 s1/, R 5 4 4 37, 4 4 4 4 4 4 11 4*/, 6 87. 5 67. S 6. Ser. 2 Ser. 5 Ser. 8 B 6 6 <7i M. ö.fl. M. loon Tlr. 100 ii. 17 nnt. 1910 unk. b. 1905 6'/. 7 143.70 H4.90 145.50 3» 4 4 4 3 4 4 3 5 5 ho. Bt. Cberld)ief.(r.-3nb. Ihömr Bergw. .Hbetn-Jlafi.- 4 4 K '4 »fl.® Rr. 60.3u 52- 102.5- 101.70 83-70 100.60 96 7o 9120 90 7 9150 78.10 76.63 47, 47, 47, t 4V, IV, 4 4 4 4 i7, SV. 99.50 100 — 31 40 43 46 47 H4.7" 86.70 97 10 97.1 9L10 86.50 10480 101 90 9 i.80 9’91 100.10 lOi'.lü 95.— 94.3« 95 — 95 3 Oeft.-llng. Bant . . Ccil.-Pänberbant . . Oeft-ftredit-'llnstalt. . Pfälzische Bant . . . 'preuft. Bvdentreditbant bo bo. 4 37. Badische Prämien . . Baverische 'Prämien . Donan-Regulierung . b. 191 2 b. 1914 b. 19'5 bo. bo. ö.fl. M. bo. bo bo bo. bo. bo. bo. bo. 7^.85 68 7j 96. 95. 4 r- 4 4 4 37, 12 5 6 8 V, b1, 18 t.5 43?;k 4 4 — 329 - Gä^stsche fftente..... ©ilrttembg. v. 1875—80 abgeft. conf. v. 1890 fteuerfr. eonv. nnif. v. 1903 Baabad-Bobn t. ®. i. ®. 69 50 70.50 13.5o 91.4'J 102.- i. P. i. G. Senfe Rente bn. Rente Rente SM- Lstr. M. Lstr. SV. Lstr. M. Sarb. See. ft fr. aar. I n II . . Sicilianische fteuerfr. '. ®. v. 1889 1903 1879 1900 102- 95 70 9Ö.6U Ungar, firebttbanf . llnionbant (SPien) . Wiener Bantverein. Wstrttbg. Bantanftalt bo. S. bo. S. bo. S. S'bmeii. Central n. 1880 . Moatan-Rnlan unt. 1915 Rnlstsche Tftboft 97 fteuerfr. nnt. b. 1901 nnt. b. 1902 nnt. b. lQ08 unt. b. 1910 tt. 1894 . . v. 1891 Lit. H 4 b 4 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Poflnnbifdic Romm. v. 1871 17,Röln-Mindeiier .... 37.9fiberfer v. 1863 . . . Eisenwerte Lollar r. 102 . . . Elfttr. "vert Homburg r. 103 . . D. Atlant Telegraf Franten»')lllee, garant. v. Frantsnrt Arants. Hol r. 105 Rene 58oben r. 102..... 97.— 97 - 98,70 “8.70 bo. bo. bo. bo mrtnetetlt von der Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 nnt. b. 1016 . nnt. b. 1911 . 40.75 246 50 1-8 4) 340^- 20-2 — Snft. E.-B i. ®. v. 1890 . innere v. 1888 äunere Gold-Änt. v. 1888 . SV» sV, sV, SV, 4 SV, SV, SV, sV, 17, SV, Fr. Fr- 76.40 76.hu bo. bo. Lissabon Moskau 1881 eono. Ixmk cono. 1895 . . 1 8$)H . . . . M. 600 M. 6on r?oo M. 600 1200 fl.fl 200 ö.fl 200 6. fl. 200 . TL 600 , s. fl, 350 Meininger Präin. Psanbbr. Oester r. v. 1860 . . . Oldenburger Rttlftlche v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . v. 1889 I. Rg. v. 18^9 n. Rg Fürst!, do. do. bo. Ser. 6 Ser. 7 -er. 8 95.30 16.20 87.no 96.30 95LO Rr. 1400 ö.fl. 2OO fl. ft. 260 M. 1200 Tlr. 200 b. 1'14 . b. 1901 . b 1*‘0H . b. 1912 . unt. ■int. nnt. nut. nnt unt unt. nnt. „nf. nnt. 99.80 99.75 98.— 1 2.50 Rr. S. 53 n 51 unt. b. 19( 6 bis incl. ©er. 52 . . Offt. Silber-Rente bo. Lavier-Rente ..... bo. ®old.Rente ..... bo. nnheifl. Rente fconö.) . . . bo. Staat*.Rente Offt. E.-B. S*.-Vrrf-*. fconö. Elilab. Obl.1 L ®. fteuerfr. . Tlr. 100 Tlr. 100 fl. N. lr0 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b.fl.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 fl. fl. 500 Tlr. 40 Rbl. 100 RfichSbaut Frankfurter 67, 9 77, 47, 67, bo. bo. bo. bo. abgeft. 1*78 n. 83 . abgeft. Lil. J v. 1884 v. ’l<86 u. 88 . . . V. 1894 v. 1905 unL b. 1915 SV, 3 4 4 4 17 SV, 9'. 8 97- Ser. rR.R2 nnt. b. 1904 . ffommunal...... 10! 30 97.70 92.- *248 60 2<2.50 218.30 21 •'.60 223 — 17125 BereinSbank . Tifl!onto-®efefH(f)aft Dresdner Bant . . TreSdner Bantverein 87, 57, 2 V, 4 8.96 8 0 0 5V, 6 190-1 19H 1905 19 >7 133 — 186 — 116.— 128.50 140.- Ser. 12. 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 ftcmmunal Ser. 1 nut. 1910 1891 92 (abgeft . 1898..... 190-2 uni b. 1903 1905 freuhtaltt V'örle Tllchafs.Malch.'Pav Rene Boden '21. ®. Brauerei Binding , Henninger . , do. 'Fr. 91 ft. „ Rempff . „ D'ain;er fl tt w Rcitenmever „ Stfrn«> 10-?.oo 97 20 85 60 101.90 102 ^0 96.50 4 4 4 1 4 SV, SV, 4 SV, 1'5.40 199.- 135.- . . 2onor mit. b. 1913 lOOOr N R abgeft. . . sStraftenbabni v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v 1901 Abt. II. ii. in. v. 1901 nnt. b. 1906 . abgeft v. 1^87 v. 1’91 abgeft. . . . v. 1896 n. i«9R..... v 190? Crr TT nnt. b. n. 1'»9i mit. b. 1907 . . v 1RQ7/89 ... v. 1806 unt. b. 1901 . . v. 19O'i nnt b. 1914 . . do. bo. do. bo. bo. Erlangen v 101.60 103.50 95.50 Eleklr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Ladmeyer . . „ S rudert „ Siem. L Halste „ Untern. Zürich Farbwerte Höchst. KunftieioeFfl.a.M. Mas h. ft lener . . ichten. ciave. bett 27. 3anuot 101.60 100.- 95 — 95.40 3V, do. ö.fl Rr. M. Fr. Pes. R 4V, 4 SV, sV, 37, 3 V, 37, 4 4 3V, SV, 4 4 4 4 4 SV. 3 7 ■SV, SV, sV, StaatSanl. v. 1905 . . , „ . Conlolid.-Rnl. v. 1880 . . w ffi6fh*?fnl. v. 1«R9 . . . „ Conl. E. B ©er I u. n 89 „ ®old.?ln1. Em. HI 189n . „ Etaat*>Renle v. 1894 . aft.Rr.flbl. do. i. B. . . v. 1898 unt b. Fnveft-Anl. . . 100.20 101.70 102- 102.50 10-'.— 102 90 103.1'1 tu Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe 37, Mey v. 1903 nnt. b. 1912 . . . . 4 München v. 19«>0 01 nnt. b. 1910 11 v. 1888 cvnvert. v. 1897 v 190° v. 1905 v. 1RR6 . P. 1895 . v. 1886 . Ser. 30.33 v. 1901 unt. b. 1906 P. 1888 .... v. 1*95 .... v. 1898 unt. b 1903 1905 ..... . fl.fl.150 . ö. fl. 150 RiimLn. do. bo. bo. 142 . 12'2.4' ; ino.— 1'8).— 1 10 ).- 1 100.40 101.- 1'0.40 101.40 99.— “6 10 96. U- 96.4': 99.30 9 i.50 10'.2 > 10 >.: 0 100.70 94- 91 — 95.- Südd. Boden bo. 8 8 .. 4 8V, 8 k 8 8 57. 87 8V, 3 do. Anleihe v. 1901 unt. 1909 bo. von 1w9? n. 94 . . bo. v. 19oo t,nt. b. 1910 . do v. 1R"6 Zchlel. Berg- 444.— Hegelin L Hübner , 155.90 ■Tn-r-....... »'»"'i : 219 53 99 0 96 130 1 O 10 10'1 Hl 10 .50 l"0 60 ! im.— v. 1901 V. 1894 V. 1905..... v. 1902 nnt. b. 1907 v. 1903 unt. b. 1908 v. 1897 do. bo. bo. v. 1"N0 v. 1903 v. 1896 243.40 109 l'i 1-26 50 1)6 - 158 60 108 90 121 50 203 50 154.30 94 20 122.70 135.40 116.— 21')- 1'28.20 fl.fl M fl.fl. 1913 1908 ßtrliner Cirft. 1 BliesenbackBergw. •Po-f umer Guß . BnberuS Eilen . ioncorbia Bergb. ft. Vurtrnb. Bgw. 5le'tr.Lichtu Kraft Zll'weiler Berqw. : 'agon Mannstadt ®elfenttrd). Brgw. Hamen er , Halver Eilenw. . Hemmoor gement ntberma Bergw. Hör der 2 ori.fögro. Hösch. Eiseuiv. .1 H:imbolv Masch. . ( Laurahüne. . 'l2'''kn Bergbau/ ^-'Id-imer Bergw. I 6orbd. SVodfämm. 'tordstern Rodle . ‘■2 90 ' 2 90 IM.— jOo — 100.— 100.50 101 — 91 50 94.50 4.50 J 6 — 347.— 32.50 99.- 9.3 - 100 20 100.90 100.30 101.60 95 - 95.- 96 - 97.50 2'/,Siul)lweißenb..Naab.®rai . do. er. '21. Sch. 67.3) 188 90 15^.40 129.20 370.— 275.— 114.— 101.- 37,, Reavel ftaatl. nar. I SiorLwsin v. 1R8Q . . 5 Wien Rominunal i. ®. do. Badische bo. bo. bo. 95 30 95.30 95.30 95. ■(. 95.30 do. Hnv.» ii. Wechsel!)k i. D. v. 1900 V. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 i. 1901 Ser. I Hirbecf Montan . 215.40 5 halter Gruden b. 1911 . . nnt. b. 1905 . u. 1884 abgeft. 73 90 10i 80 100.90 l 101.50 70.60 | 1'4.90 102 3" . 9«.c0 100.9 . 9^70 104 75 82.^0 45 102 70 91.20 37, do. »x/, dv. 51/, 60. 37, do. Rudolf .... , i do. (SnfitatM ftf. i. ®. w,. d°. s?fft.«11ua.StaaSb Oeft.Sstdb.'Lomd Defl. Nordwcst A do. B - Haab-Cbenb. . . 94 50 87.20 10! .10 1887 sts. gar. . . . . i. S. 200/1000 v. 18x9 i. S. . . v. 18«9 i. ®. . . v. 1891 G Staats-Rente . . . . do. v. 1897 fteiiersr. (Eisern Thor) Goldstsr. . V Lire 95.— 101 80 100 80 94.60 94 60 Tilgte Dir. 7.01 67, 3 12.95 8 4 4 115.40 141.— 192.- 158.- 181.30 do. do. Ceft. bo. do. bo. do. do. do. do. do do. do do. do. bo. bo. do. do. bo. 7V, 4 6*', 5 5 10 17, 4.3 8\ 4 7 5 67, 9 77. 8 97, 7 7', 7 7 bo. do. St.-Rente bo. bo. bo. Offenbach do. bo. do. bc. do. Offenburg Braunschweig. LandeS-E.-B. II E I E abgeft. S , sV, sV, llnaar.-'ttosi^jschk . sts. i, 5 Poradbrrq . S. ftrebitbnnt Lit. D-J Lit. N-P .... 1913 . . . u. 33 (tilgb.) 1906 . . . 4 37, bo. „ 2211.23 . . <7, do. „ 10. 1246, 24.26,29 97, Heft. Provinz Dbfrheften 31/, bo. bo. 6tartenbnrq 37, Frantsnrt a. M. Lil. N u. Q abgeft. Ei..Anl. v. 1899 Anl. abgeft. . . do bo 94 60 94.70 94 7 71.7 - 74.7- 74 70 74.70 101.30 101.20 fl1/, Deft. E..B, St. Sch -bersch, 'eonv. ^rani.?olfs1 i. Gilb, steuerte. . fl. ff. 3 Offlerr. Lotalb. fnerftaaff.) amort. do. bo. amort. amort. Brest. DiStontobaut Mt. 600/1200 Commeri. n. DiStonto-Bant . . Darmstädter Baut . . M. 1000 (Baut l..Handel u Industrie) Deutsche Bk. ©.I-VH M. 600/1200 Effelt.. u. Wechselb. Tlr. 100 bo. bo. bo. bo. bo. do. do. do. 94.- 95.— 16.7U 4 Fürst!. 37, do. 37, ®rnfl. 37, Fstrftl. 37, O'räfl. 245 - 127.50 243.- 148.25 175.75 Homburger Gi.-4lnl.amrt. 1^00,,. '66,8 . be.öl «87.91,93.99 AnSbach-Gnnzenh. . AngSdurger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genna .... Mailönber . . . Mailänder . . . •Pieininger . . . Nenchateler . . . Ceftr. v. 1864 Oestr. ftrrbit ü. 1858 'Papenb. Gräfl. . . RiidolfS-Stistung . Türkische .... öo..... Ungar. Staats . ? Benetianer . . . 47, Grf. Henesfl Ha.n. Tonn r.& 1"5n 84 ' SolmS-BrannlelS v l«80 . bo. Hvv-')lti..Vk. M. 600/1200 Rhein, firebitbt. M. 600'1000/1200 Rhein. Hyv.-'^ant M. 100 1200 Schaffbaul. Banfver. . M. 10f0 Südd. Bodentredit-Bant . M. Provinzial- nnd Communal- Ohlicationen. 98.75 98.75 106.90 "7,^üdlta'. (Mend.l Sr.A-H. 4 ToSeanil^e Central . . 5 Weftstcilian v. 1879 37, ®orfhnrhhohn .... 31/, Fura-Bem-Luiern aar. 37, Iura-Simnlon n. 1891 AuSlänvische. Elisabeth fteuertr. t. ®. . . 2000 ft. Ferd. Nrdd. 1887 sts. i. S. . . bo. bo. bo. bo. Fulda v. (Niesten bo. bo. bo. bo. bo. 102 m 97.25 D. v. V. V. v. P. v. do do. Fran^Iole Kaschau-Odrb. p. 1890 v. 1893 v. 1896 V. 1897 v. 1903 P. 1905 bo. 98 nnt. 1909 ft’r. aar. do. 1901 uncv.b.l915ftf.a. Sst>""fft ft fr. gor. 408/2040 100.20 100.20 94.81 99.10 99.30 100 — 95.— 95.- 1'0 90 96.23 Tt. All. Telegraph , 127 — 212.5' do. v. 1897 . do. v. 1902 fteiiersr. Gold-Aul. v. 1«°4 ft euer fr. . bo. v. 1896 fteuerfr. , do i. ®. 27,Lütticher v. 1853 “ Madrider abgeft. t. ®. v. 1°03 i. ®. n. 1891 v. 1894 . . n. 1898 . . Psorrbeim o. 189!' unt. b. 1904 ----unt. b. 1906 57, 10 5V7 6 87, 47, 7V, 5 7 9 87« 8 97, 7 77, 7 7 3^/,.Hambg. Hyp.-Dk. Ser. 1 — l^o unt.b. 1907» 6er.301-310unLb. 190*4 M. Kr. bo. bo. bo. do. do. do. do. WormS bo. do do. bo. bo. bo. bo. do bo. bo. bo. do. S. 44 nnt. b. S. 28. 30. 32 S. 29 nnt. b. S. 45 (tilgb.i £7 3 Argem, do. do. bo. do. bo. bo. - bo. bo. do. bo. : do. > Landw. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. bo. bo. bo. do. do. do. bo. bo. do. do. do. do. Wcstd. do. bü. do. do. bo. do do. do do do. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. do. I Psbbr. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. Slirche- . tu floh«"" u°"»» Albert . . 1 40^5.- Staatl. oder vrovinzial-garant. " Heft.LandeS-HvP. Bt. Ser. I— V unt 1909 37 hn. do. ffommunal 6er Iii.TI mit. 10o!» 37, Naftan.ische LandeSb. Vit. F. O H. K. >1. L. 3«/, do. do. „ M. N. P. . . 3V, Caffeler LandeS-Creditanst. unk. . . . Plvorwe Obligationen. 4 Buderu' r. 103 - - 5 Disch. Lnxemb. r. 100 97, Nanbeim v. 1902 unt. b. 1912 37, Reuftabt a. b. H. d 1«89 . . v. 1903 unk. b. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 Aktien ausländischer Tranuport- A netalten. 37, Limburg abgeft........ i*, Ludw'.gSdafen v. 1«96 .... 37 öo. v. 1903 nnt. b. 1908 4 Main, ». 1900 unt. b. 1910 . . SV, 3V, s7, SV, i 31/, Raffel abgeft 37, Rilstngen n. 1886, 1888 tt. 1903 1 Köln v. 1900 ... ... 3', Kreninach v. 1888 u. 1898 . . 37, Labr o. lq89 37, do. n. 19^2 . > k.9 > 93 70 >3 80 95 60 1 . .- 1 0 - 94. 0 94. 0 95.75 1 0. - lOll.'iO 100.40 1 0.60 Mannheim bo. bo. bo. bo. U', Gchwebische v lRfl0 abgeft. . . . Z", bo. v. 1890 3 bo Vf, Soweit. Eidg. (?1.-G.> nnt. b. 1911 4 Gerb, amort. . 1895 (4051 . . . I Span. anSl. Rente v. 1882 abgeft. Bert. Hyp.-Bt. (vr. Pommr./ abgeft. 80°/( abgeft. 8u°/< SolmS-Laubach abgeft. . . SolmS-Lich...... SolmS-Rödelbelm .... Mittgenstein-Haf'enstein . . Rlenburg-Bübingen . . ^)senb.u. Bstd -Birstein p. 1887 bo. -Wächtersbach v. 1884 PL r 3 bo do. Hessische do. bo. bo. bo. 37, do. bo. r. 101 37, Türk.-Eauvt. Tribut ... vriv. v. 1«90 ftriifrfr. 20/10m Frt. Hyp..Rred.-Ber. Z. 15-19,21-26, 35, 36 u. 38 R7, Alten ü. 1899 nnt. b. 1912 . . . . 37, Aschaffenburg v. 1«8« 1 Augsburg v. 1901 unt. b. 1908 . . . 4 Babenhausen (Heftens 9’/, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 . . 37, Bamberg v. 1««8 37, Berlin D. 1886'92 4 Bingen v. 1901 unt. b. 1906 . . . . R do. v. 1895 37, do. v. 1898 97, Darmft. abg. p. 79 Lit. TJ u. 81 Lit. A ».V l', do. ■;7, bo. 37, bo. 4 IE 1 M W ««»8,hrj läl 6» •SS» lwerte 204.25 unt. d. 190', tt. b. Berl. umtfJ b. unt. d. 1907 Ser. 1° . ,U(M. Hpp B. ;f 4d #gar.p.b.®.h. 1901 I '^otthardbasut . .' —.— 7al. Mittelmeer i — •’(nntnl. Eilenb. . j —.— I rince Henri . — — j Prag.Tux St. Akt. > 97.50 1 Stuttgart 0. 1G95 unt b. 1905 37, bo. 0. 1901 untilgd. b. 1912 1 Trier p. 1901 unk. b. 1906 31/, do. p. 1899 37, Ulm n. 1905........ 4 Wiesbaden v. 1n00 unt b. 1905 . Rbl — Lire 10 .30 geittde. ant-Vue-:®^ ivs uin8 ...». MS* Ueht- n,QÖ. “’Sfi'üäiz sneiA Bank-Aktien. !' . . M. 1000'3000 n.18 w ®ri0ner 218.5t „ Fab LSchlcich. 172.- Hanib.-Äm.-Pcktsi. I.r 5 2' -llorrb. Llopo . I 131 0' 4 Pfälzische 8*/, do ? Allgfmeine Deutsche Rteinbafmen abg. 60% PL Bremer Et.-Rnl. P. 1««8, 92, 99 do. do v. 18*'6 nnt. 1912 3', bo. 37, bo. Berliner HandelSg. . M. 500/1000 Hyp.-Bt. Lit. A TL 1000 1 do. Lit. N W. 1000 Hainbg.HypvLk. i. 141 -340 unt. b. 1905 do. bo. S. 341-4U0 unt. d.191" do. bo. S. 401-470 nnt b. 1913 I. Europäische. <7, Bosnien tt. Hercegop. v. 1902 unt. 1913 Rr. 17 flpule ®old-Rnl. P. 1889 . . . f Chinesische SraatS-Anl. P. 1895. t bo. bo. v. 1896. 17, bo. bo. v. 1898. i Egnptische nniffzierte..... 87, bo. pnoil 4 bo. do. h Bnlgar. Tab «nl. P. 1902 i. ®. 17„ Eriech. E.-B. n. l«90 fteuerfr. 17, do Monono1-?lnl. P. 1887 . Italienische Rente 57, do (7-B. St; Sch.-Ber'ch. (abgeft. Elilab.-'N.l f. fteuerfr. Bv. . . 8 Vortiig. unifli. n. 190^ Ser. I . . bo. nnifti. P. 1902 Ser. HI . . bo. Sbfilfti........ 17, Japaner Ser. II o. 1905 bo. P. 1905 . Mfsik. amort. innere Ser. I—IV . TfL van! für handel und Industrie DevositenfaFe (niesen. Npälan-Ro«Iow fteuerfr. gar bo. Ural«! ftfuerfr aar. 404/2020 bo. do. 97 fteuerfr. aar. Darl^.-Wien. ft fr gar. 2020/1940 Flabnamt. 95 ft fr. gar. 4O8/°O4O Anatolische i. ® 2010r bo. i. ffl. (S. TT Ergnt.l 2040 Porig. E. B. p. u6 Bolra Balxa . . 5 Oeft.-Nna. StSb. 1«73<74 t.®. . . M. 108.— 5 bo. Brünn-RS. 72 sts. L Ei. 100 Tlr. 105'0 4 do. Staatad. 0. 83 „ L ®. M. IOn.2 3 bo. I—VTH Em. , t ®. 500 9 .25 3 bo. rx Em. „ t. (*. 500 ■ —.— 3 do. P. 1885 „ i. ®. 500 ■ —.— 3 bo. (Eraflntga.-R.l w ,. ®. 500 ■ 88.50 3 bo. h. 1895 ft», i. ®. 1OO0/2000 M 3 Traa-Tur v. 1896 „ t ®. - 80 75 3 Raab-Oed -Eben». „ i. ®. 400 * 77.- 3 bo. bo. B 91 , i. ®. 4'V) ■ 76.30 3 do. bo. P. 97 - 1. ®. 400 - 75 2r> ■ 14Ö2J L. Wagner, ES lobet ergebenst ein Kritgn»ttkiii Güßen ice sur tzummec, ,yiidic I sind überall beliebt | B3 /, 625 liberalen Wahlausschuss Gekochte Früchte unb Wh Asievweg 9. 259 X\h Vi (0520 gesucht. 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