Iie heutige Kummer umfaßt 10 Seite». jedem Schlächter einen Krösus, wenn aber ein Berliner Schlächter meint, daß wohl in keinem anderen Gewerbe soviel Armut vorhanden sei, wie im Schlächtergewerbe, so müßte er dafür erst den Beweis erbringen. Wer zuviel beweisen will, beweist am Ende — gar nichts. Industrie und Landwirtschaft. Tie „Nationallibwrlc Korrespondenz" bringt einen sehr energischen Artikel, der sich gegen die Angrisfe wendet, Jric in manchen agrarischen Organen und von manchen agrarischen Stellen fortgesetzt gegen Industrie und Handel gerichtet würden, die zu Gegcnäußerungen von der anderen Seite nötigten und nur Wasser aus die Hetzrnuhlen der Sozialdemokratie leiteten. Der Artikel 'ch"L nationalliberaler Sci.e ist der Sturm gegen die sehr empfindliche Teuerung des Fleisches und anderer Lebensmittel nicht oder verhältnismäßig wenig mitgemacht worden, well man der deutschen Landwirtschaft, soweit irgend mit den allgemeinen Interessen verträglich, nach schlechten Jahren einen b:sseven Verdienst gönnen wollte. Tie ganze deutsche Wirtschaftspolitik der letzten Jahre ist nach dieser Richtung zugeschnittcn, der Zolltaris, die .Handelsverträge sind notorisch, nach offenem Em- geständnis auch des Reichskanzlers, aus Kvsten der Industrie und des Handels zum Vorteil der Landwirrschast gemacht. Ebenso Fleischbeschaugesetz usw. Für den Handel dagegen hat bis heut-, die dringlichst notwendige Revision des Börsengcsetzes nicht durchgesetzt werden können, seit Jahren sind aus Handel und Industrie bezügliche Gesetze nur insoweit geschaffen worden, als sie ihnen weitere Belastung brachten. Tatsächlich geht es der deutschen Landwirtschaft, obwohl der neue Zolltarif mit den sehr stark erhöhten Agrarzöllen erst ein Jahr in Kraft ist, erheblich besser, wie selbst die anspruchsvollsten Vertreter des Lundes der Landwirte zugeben müssen. Und Graf Kamtz persönlich ist mit seiner früheren Behauptung, daß nur der „Antrag i stonifc" aus Getreide-Einfuhrmonopol re sh. gesetzliche Fixierung mittlerer Getretdepreise, der bis vor einem Jahrzehnt, ebenso wie der gleichfalls verschollene Bimctaltismus, ein agrarisches Dogma bildete, durch die Entwickelung der Dinge ad absurdum geführt worden. Gerade jcbt find die Gctreidepreise, wenn schon die Preise für Schweinefleisch sielen, zu einer für die Volks- ernährung sehr bedenklichen Höhe gestiegen. Jedenfalls sind durch Zolltaris und Handelsverträge der deutschen Landwirtschaft auf 12 Jahre gedeihlichere Erträge garantiert, während Industrie und Handel fetzt schon die Hochkonjunktur überschritten habe:: und, etwas später oder früher, sicher eine Depression vor sich sehen. Fürst Bülow hat sich ostentativ als agrarischer Reichskanzler erklärt. Unter dem 2lrbciternmngel leiden Landwirtschaft und Industrie in gleicher Weise. — Auch der glücklich erfolgte politische Zusanrmeuschluß gegen die Sozialoeinokvatie erlaubt wahrlich nicht, daß aus dem agrarischen Lager unablässig Neid und Anfeindung gegen Handel und Industrie entfesselt werden. Natürlich kann solches Beginnen nicht ohne Llntwort bleiben. Und dann kann der „Vorwärts" nrit einigem Recht gegen die Vertreter der verschiedenen bürgerlichen Er- werbsstände sagen: „Spotten ihrer selbst und wissen nicht wie". politische Lagerschart. Der Kampf im Berlmer Baugewerbe Beweist wiederum, wie weit es nrit der Irreführung der Arbeitermassen gekommen ist. Man hat bisher geglaubt, daß die Leiter der Gewerkschaften die organisierte Arbeiterschaft in wirtschaftlichen Fragen ziemlich fest in den Händen hätten und daß von ihrer Befürwortung der Ausbruch oder Nichtausbruch eines wirtschaftlichen Kampfes abhingc. Die Gewerkschaftsführer und mit ihnen Bebel mußten es aber erleben, daß ihre Heerscharen ihnen im kritischen Augenblick die Gefolgschaft verweigerten: die Geister, die sie gerufen, wollen ihren eigenen Weg gehen. Obwohl an leitender Stelle den Arbeitern Nachgiebigkeit und Annahme des Schiedsspruches des Berliner Ginigungsamtes empfohlen wurde, ging die Masse der Arbeiter mit dem Kopf durch die Wand, schrie in der entscheidenden Versammlung alle Gewerftchafts- und politischen Führer nieder, die es wagten, zum Frieden zu reden. G# wird ein Riesenkampf werden im Baugewerbe, denn zwei gewaltige Organisationen stehen sich gegenüber. Wie aus den Kreisen der Berliner Unternehmer verlautet, hat man sich auf mindestens 4 bis 5 Wochen eingertchtet; die Arbeiter glauben ebenfalls für diese Zeit gerüstet zu fein. Wie aber auch die Entscheidung fallen mag, der Kampf bleibt auf jeden Fall zu bedauern, weil er dem allgemeinen Wirtschaftsleben schwere Wunden schlagen und unnötige Erbitterung zwischen Arbeitgebern und beitem schaffen wird. Wie freventlich der Kampf vom Zaun gebrochen ward, geht daraus hervor, daß die Maurer und Zimmerer in Berlin bisher einen Tageslohn von 6.75 Mark erhielten und somit zu den bestbezahlten Ar- beiterkategorien gehören, gleichzeitig aber auch eine gesunde Beschäftigung im Freien haben, sodaß eine Verkürzung der Arbeitszeit weder als eine wirtschaftliche noch gesundheitliche Notwendigkeit anerkannt werden kann. Es gibt in deutschen Laiiden Arbeiterklassen, vor allem aber viele kleine Beamten und Handwerker, die mehr R e ch t z u m K l a a e n hätten. Ueberhaupt vergegenwärtige man sich doch einmal die überaus günstige Gestaltung der Arbeiterlöhne, die jetzt sogar in sozialdemokratischen Gewcrkschaftsblätlem eingestanden wird. Der „Courier", das Organ des sozialdemotratisa)en Verbandes der Handels-, Verkehrs- und Transportarbeiter, hat soeben eine Aufstellung aufgemacht, aus der sich z. B. folgende Lohnsteigerungen in den letzten zehn Jahren ergeben: Der Wochenlohn der Rollkutscher betrug 1896 15—18 Mk., heute 25—28 Mk., unter Umständen sogar 30 Mk. Müllkutscher erhielten damals 16—19 Mk., heute bekommen sie nahe an 40 Mk. (39.50 Mk.) Die Mehlkutscher sind in ihrem Lochenlohn seit zehn Jahren von 18 Mk. auf 36 Mk. gestiegen, die Arbeitskutscher von 15 Mk. auf 30—33 Mk. Dazu kommen dann noch die nicht gerade knappen Trinkgelder ! Jedenfalls bieten solche Zahlen ein treffendes Beispiel für die sogi „Verelendung der Massen!" Graf Posadowsky über die Leutenot. Ter Berliner Vertreter der Londoner „Daily Mail" hatte eine Uutcirebung mit dem Staatssekretär Grafen Posadowsky. Die Unterhaltung drehte sich hauptsächlich um die Fraae de« Lcutenol in der deutschen Landwirtschaft. Ter Minister schrieb diese hauptsächlich der allgemeinen Wehrpflicht zu. Ter Soldat gewöhne sich dabei an das Stadtleben und kehre nicht bloß ftir feine Person dem Lande den Rücken, sondern ziehe auch seine Familie, die Schwestern und die Braut in die Stadt, wodurch der Landwirtschaft auch die nützlichen Frauenbünde verloren gingen. Graf Posadowsky erklärte ferner, trotz Streik und Arbellssperren sei Deutschlands kommerzielle Lage außerordentlich blühend. Es habe jetzt definitiv aufgehört, Arbeiter zu exportieren, es importiere vielmehr solche, seltsamerweise sogar von England. Ties sei jedoch mit Uebelständen verbunden, da die importierten Arbeiter unvermeidlicherweise in großem Maße von dem minderwertigen industriellen Ueberschuß der Länder, von denen sie kämen, rekrutiert mürben. Ein Beweis sei der Pockenausbruch in Metz. Der Arbellermangel sei schlimmer für die Landwirte a ls für die Fabrikanten. Gevoffenschaftsschlächtereiea. Tie „Liberale Storr." schreibt: . Es mehren sich die Meldungen, daß Landwirte und Gemeinden daran gehen wollen. Genossenschpftsfchlächtereien zu errichten, falls nicht bald die Tetailverkaufsprelse besonders für Schweinefleisch mit den gesunkenen Engrospreisen einigermaßen in Einklang georacht werden. Besonders aus dem industriellen Westen kommen solche Nachrichten. Man wird nicht leugnen können, daß die Klagen über zu hohe Preise des Fleisches im Einzelverkauf je länger je mehr einen berechtigten Kern erhalten. Die Preise für Schweine sind im Engroshandel um etwa 30 Prozent gegen den Höchstpreis gefallen, die Preise im Tetail- handel kaum um 10 Prozent. Tas ist ein arges Mißverhältnis, welches auf die Tauer nicht bestel-en bleiben darf. Gewiß sind auch bei den Fleischern die allgemeinen Unkosten gewachsen und müssen bei den Preisen zum Ausdruck kommen. Die Tifserenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis kann aber dadurch allein nicht gerechtfertigt werden. Wir l-aben iwch immer das Schlächtergewerbe gegen ungerechtfertigte Angriffe und Unterstellungen in Schutz genommen und werden das auch weiter tun. Zurzeit aver sollten sich die Mitglieder des Schlächterge- werbes doch ernstlich die Frage vorlegen, ob es für sie von nachhaltigem Erfolg fein kann, wenn sie etwa künstlich die Preise auf einer Höhe halten, die durch die Einkaufspreise sich nicht rechtfertigen läßt. Wenn Genoffenfchaftsfchlächtereien, die bisher, well ein Bedürfnis für sie nichr bestand, zumeist Schiffbruch gelüten haben, zu einer zwingenden 9iotwendigkeit werden sollten, könnte das eine Gefahr für das Schlächtergewerbe werden, die man im Interesse dieses Gewerbes nicht heraufbeschwören sollte. Und man wird sich nicht verhehlen können, daß die von einzelnen Schlächtern und Korporationen unternommenen Versuche, die jetzigen Detailpreise zu rechtfertigen, nirgends überzeugend gewirkt haben. Wir sehen nicht ohne weiteres in Das „rückständige" Berlin. R. Berlin, 23. Mai. Tie Männer im „Roten Hause" der Reichshauptstadt, dir Mitglieder des Magistrats und des Stadtparlaments, fühlen sich gekränkt durch die Behauptung des Berliner Universitätsprofessors Adolf Wagner auf dem Evangelisch-sozialen Kongreß in St r aßburg: m kommunalen Dingen sei Berlin die r u ckft än di g ste Stad t der Welt. In der Tat hat den Kritiker das Temperament hingerissen. Wäre feine Behauptung zutreffend, dann würden nicht Abordnungen aus- ländischör Stadtverwaltungen nach Berlin kommen zum Studium der konrmunalen Einrichtungen. Gewiß bleibt noch viel zu tun auf dem Gebiete der Sozialreform in einer Millionenstadt, deren Budgetziffern an die der größeren Bundesstaaten heranreichen, und es soll auch nicht "bebrüten werden, daß im Berliner Rat- Hause lange Zeit hindurch ein der Förderung gemeinnütziger Bestrebungen hinderliches „Kommunal-Agrariertum" unerwünschten Einfluß hatte. Auch die Verhandlungen über die Einführung der Wertzuwachs steuer liefern einen Beitrag zu diesem Kapllcl. Doch andererseits ist anzuerkennen, daß in den letzten Jahren ein frischer sozialreformerischer Zug in der Kommunalpolitik sich 'bemerkbar macht. So tonnte gerade ein Professor Wagner politisch nahestehender Volksfreund, der vielgenannte Pastor v. Bodelschw ingb, mit Hülse der Berliner Stadtverwaltung, die ihm Grund uns Boden unentgeltlich zur Verfügung stellte, sein Reltungswerk an den „Brüdern von bet Landstraße", den Arbells- und Obdachlosen, in der Kolonie Hoff- nungstal beginnen. Berlin ist schon deshalb nicht in der Sage, der Sozialrefvrm mit verschränkten Armen gegenüberzustehen, als es hier nicht auffällig zurückbleiben darf hinter den im Vorortsring belegcnen Nachbarstädten, besonders hinter Ehar- lottenburg, das bedeutende Aufwendungen macht im Interesse seiner Arbeiterschaft, der Schulen und Schüler, der össentlichen Gesundheitspflege ufto. Tie Berliner Sozialreform bedarf noch energischen Ausbaues, ehe sie gelobt werden kann, aber die Nachrede, sie marschiere in der Welt an letzter Stelle, verdient sie nicht. Hauptversammlung der Deutschen Kolonialgesellschaft. B. Worms, 23. Mai. Der Präsident Herzog Johann Albrechtzu Mecklenburg eröffnete die heutige Haupttagung mit einer längeren Begrüßungsansprache. Er gedachte jenes Reichstags zu Worms, auf dem die größte geistige Bewegung des ausgehenden Mittelalters zur Entscheidung kant. Gleichwie damals die Seelen erregt waren von tiefem Widerstreit der Meinungen und der Reichstagssaal von heißen Wettkämpfen widerhallte, so gärt es cruch heute in unseren Reihen unter dem mächtigen Anstöße, der durch die Ereignisse der letzten Monate der größten wirtschaftlichen Bewegung des neuen Deutschen Reiches, der kolonialen, gegeben worden ift Die Gesellschaft stehe gleichsam im Frühling. Anträge auf Anträge seien emgelausen. Aber auch die Gefahren der Frühlingsstürme sind zu beachten. Deshalb richte er dringlicher wie je die Bitte an die Versammlung, über kleinen Meinungsverschiedenheiten das einigende Band nicht zerreißen zu lassem Vergessen Sie aber auch nicht, daß unsere Gesellschaft kein parteipolitischer Verein ist, daß sie vielmehr Mitglieder aller staatserhclltenden politischen Par- Nr. 11» Erstes Blatt 157. Jahrgang Frettag 24. Mai 1S07 Erscheint tL-lt» «HEI ® Q monallick75P"o>ettel- außer Sonntag«. BH ▼ . jährlich Mk. 2.20; durch AM AM AM WB MAAi A werden im Wechsel mit M Z D B ■ ■ ■ M M MM diePostMk.2.—merlel- dem hessischen Landwirt E B S £3 Jk HA H K ■ 9 jjg H El 4k Eg 9 N Sfl iährl. au6fd)L Besiellg. di- Siebener ZamUttw W M M M < ■ Sf U Z B B8 M St 0 El 8 Gl 3 Lnaadme von Anzeigen TT| ■ W" I▼ V ▼▼ I ▼ liEs zweimal wöchentlich das gg VV auswärts 20 Pfennig, rcreirblatt für den Areir • * •• /<▲ tf < Verantwortlich iür E™ General-Anzeiger für Oberhessen UM »»reffe fiit Depeschen: Nolationsdruff und Verlag der vrShl'schen Univ.-Vach- Md Lt-indnifferei. B. lange. Beöaltion, LxpedMon und Druffcret: Schulftraßc 7. /eck Anzeiger tStetzeu« ___________________ ।m«।।___ _ ______ . _ träge. Die Abteilung Berlin beantragt: Die Hauptver- ammlung beauftragt die Leitung der Deutschen ^louml- Gesellschaft mit der sofortigen Kündigung des Verlags-Kontraktes der „Deutschen Kolonialztg.". Diesen Antrag begründet Redakteur Eichler. Nach langer Debatte wurde bei Antrag Naumburgs rer einen „ftischeren, nationalen Zug" in der Zeitschrift ordert, angenommen, ebenso ein Zusatzantrag Kosel, dev achwissenschaftliche Behandlung besonderer Fragen der Ko- onialpolitik und allgemein faßliche Darstellung der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse in unseren Kolonien wünscht. Ferner wird der Antrag, Eichler angenommen, )cn Verlagskontrakt der Kolonialzeitung sofort zu kündigen. Die Preßkommission soll vorläufig in Wegfall kommen. Die Abteilung Alienstein hat beantragt, den Reichskanz-^ er zu ersuchen, „alsbald einen umfassenden Eisenbahn-, iäuplan für unsere afrikanischen Kolonien ausarbeiceK! zu lassen". Als Berichterstatter legte Gouverneur v. Ben-, nigsen in anschaulichen Ausführungen über verschiedene' Afrikabahnprojekte die Unmöglichkeit einer Aufstellung des! gewünschten Planes bar. In Bezug aus ben kolonialen^ Bahnbau find wir jetzt in gutem Fahrwasser, unter einem-: guten Kapitän, dessen Amerikanismus nicht zum Schaden! gereichen werde (Zustimmung). Die Versammlung aber' olle sich nicht feftlegen auf einen bestimmten Plan. 2cü| Redner befürwortete sodann einen Antrag des Ausschusses:! „Tie Deutsche Kvlomalgesellschaft hält cs ftir notroenbig, daß, im Interesse bes Reiches sowohl wie der Kolonien b’r Eisenbahn- bau in den Kolonien in größerem Umfange in Angriff qoi nommen werbe, unb baß in erster Reihe in Deutsch-Ostafrikä Eisenbahnverbindungen bis zu den drei großen Seen hergestclltz werden." Die Versammlung lehnte schließlich den Antrag Allen-! stein ab, nahm dagegen den Ausschußantrag an. Nach längerer Debatte wurden ferner angenommen folgende Anträge: Es möge, nötiaenfalls unter Beschränkung- anderer Ausgabeposten, die Ausgabe für Werbezwecke in Zukunft wesentlich erhöht werden zu benr Zweck, in höherem Maße als bisher unentaeltlid) öfsent-' llche Vortiage über koloniale Themata uno andere auf- klärende Veranstaltungen zu ermöglichen. Ferner: „Es ist erwünscht, um die kolonialen Bestrebungen in Weitere! Kreise zu tragen, daß die einzelnen Abteilungen der Deutschen; Kvlonialgesellschaft in engere Beziehung zu anderen patriotischen; 23ereinen treten, indem sie sich bereil erklären, in deren Versammlungen durch ortsawveseude Mitglieder der Kolontaigesell-i schäft Vorträge über koloniale Gegenstände halten zu lassen." Unter den in den Vorstand Wiedergewählien befindet sich auch der bekannte Afrikaner Dr. Karl Peters. - i 1 - - 1 1 '■ . —. L_ - —■ 1 Eine aufseheuerregeude EnthMung zum Münchener Offiziers - und Wucherprozeß macht' ein Berliner Wochenblatt. Es nimmt gleichzeitig Bezug auf einen Ehefcheidungspro zeß, her kürzlich in London zwischen oem deutschen Diplomaten von Eckard st ein und der Pslege- wchter eines reichen Möbelfabrikanten verhandelt wurde und bezeichnet es als merkwürdig, daß sowohl im Münchener und Lon-< doner Prozeß niemals der Name berjenigen Person gefallen ist> in der der Vater vieler Uebel zu erblicken sei, nämlich Der Name des Wucherers H e inr i ch P a r is e c. Es erscheinen in München ehemalige Offiziere in der unwürdigen Rolle als Vermittler und Schlepper für Gelddarleiher, aber der Name des Hauptgeldgebers ist bisher nicht ausgefallen, und dieser ist Heinrich Pariser, Der 25 Jahre lang fast unbehelligt in Berlin sein Wuchcrhanowerk getrieben und Millionen zusammengerasft hat. Der sein Konto mit der Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Krankhell bisher noch nicht beglich und trotzdem ungehindert sein Wucheryandwerk r .uer treibt. Das Blatt behauptet, daß der Berliner nn .aal-i kommissar Schnellrat, der Spezialist für die Verbrechen des Wuchers bei der Berliner Kriminalpolizei, die FäDen in Der Hcmö hat, die die in München zur Aburteilung stehenden Wucher^. nit Heinrich Pariser verbinden. Nicht anders soll es im Falte deH teiax zu den ihren zählt. (Lauter Beifall - Tcs. -i.o du; ut wir auch nicht herabsteigen in die politische Arena, um aegen diese ober jene politische Partei Stellung zu nehmen. Die Kolonien heben das gesamte wirtschaftliche Leben, sie stärken das Ansehen und die Macht unserem geiiebten Vaterlandes. Diefe unsere Ueberzeugung müssen wir in die breiten Massen unseres Volkes tragen. Unter Ms- schaltung aller persönlichen Momente wollen wir als gute Kameraden in die Verhandlungen treten. Der Geschäftsbericht über das Jahr 1906 wird genehmigl, weiter dem Vorstande Entlastung erteilt wegen der von ihm im abgelaufenen Geschäftsjahr bewilligte« Ausgaben. Nach einer endlosen Gcjchäftsorduungsdebatte wird ein Antrag des nieberrhemisch-westsälischen Gau- Verbands angenommen: „Tie Haupwersammlung beschließt, die sänitlicheu Anträge betr. Acndcrung ober Ergäiizung der Sitzungen, von der Tagesordnung abzusctzen und zunächst einem zu diesem Zwecke besonders zu ememienben Unterausschuß zu übergeben, welcher folgenden Auftrag erhält: Alle dem 23orstxrnd und der Hauptversammlung vorliegenden Anträge auf Satzungsänderungen, oroie etwaige sonstige dahingehende Wünsche und Vorschläge, welche die Abteilungen aus eine direkte Aufforderung des Unteraus-, chusses' hin innerfjafb einer bestimmten Frist einzufenden haben, zu beraten und Darauf einer im wesentlichen mit der Satzungs- frc.gc zu befassenden Hauptversammlung genau formulierte Anträge vorzuleaen. Ter Satzungsausschuß besteht aus den Mft- gliebem des Unterausschusses von 1906, sowie aus den heutigen Antragstellern und kann von dem Präsidenten nach seinem; Ermessen durch weitere Mitglieder erweitert werben." Die Tendenz aller dieser Anträge gebt dahin, eine größere Propaganda in den breiteren Schichten des Volkes zu ermöglichen (durch Herabsetzung dec Mitglieöerbeiträge) und eine gewissermaßen demokratischere Verfassung (Wahlmoduä, Zusammensetzung des Vorstands usw.) herbeizuführen. Die öffentliche Beratmig der Satzungsabänderungsvorschläge des genannten Ausschusses soll am Tage vor dem Stiftungsfeste in Frankfurt (aljo am 5. Dezember) vorgenommen werden. Die „Deutsche Kolonialztg." betreffen drei An- Freiherrn v. Eckardstein liegen. Dieser vorzeitig aus her Karriere geschleuderte deutsche Diplomat spielt in feinem Ehescheidungsprozeß nach allem, was man liest, eine wenig beneidenswerte Rolle Er war lange Jahre erster Sekretär bei der Deutschen Botschaft in London, spielte in der Londoner Gesellschaft die erste Geige und galt als Nachfolger des Grafen Hatzfcldt. Seit Jahren drückte ihn aber eine Schuldenlast, die lavinenartig anschwoll und ihn nötigte, um jeden Preis eine Geldheirat zu schließen. Die reiche J-rau war schließlich die Retterin in der Not. Der Schwiegervater gab große Summen, aber das Danaidenfaß war nick)t zu füllen,' der Schwiegervater wurde hartherzig und die Gattin benutzte die Verlegenheiten des Mannes zu recht bedenklichen J-lirts und Eheirriingen. Freiherr v. Eckardstein, der im Jahre 1903 Reick)stagsabgeordneter werden und eine neue Partei gründen wollte, wird seine Gattin los werden, aber seine Position ist dabin. Und wem hat er das zu verdanke-n? Demselben Heinrich Pariser, der seit Jahren mit ihm Wuchergeschäfte trieb und dann den Heiratsvermittler spielte. Pariser war es, der den Baron v. Eckardstein mit Fräulein Maple zusammenbrachte, um durch das Heiratsgut die in seinem Portefeuilles liegenden Wechsel des Barons zu decken, Pariser war es weiter, der auch fernerhin mit dem Baron und anscheinend auch mit der Frau Baronin arbeitete, bis sie nichts mehr hatten und arm wie Hiob auseinander liefen. Damit soll aber das Sündenkonto Parisers noch nicht ab geschlossen sein. Er soll auch noch manchen anbern Reichsbeamten ans dem Gewissen haben. Das bezeichnete Blatt erwähnt noch einen zur Dispostton gestellten, vielgenannten Kolonialbeamten, den es Dr. 1. nennt. Unter Beihilfe Parisers heiratete dieser, nachdem er von ihm und seinen Leuten gründlich ausgeplündert war, die Tochter eines schwerreichen Mannheimer Fabrikanten. Das Heiratsgut reichte kaum zur Bezahlung der Pariserschen Wechsel, den Rest in Höhe von 300 000 Mark legte er in Anteilen bei Herrn v. Tipvelskirch an. Dr. X. ist um seine guten Geschäfte bei Tippelskirch viel beneidet worden, und das währe nicht ohne Grund geschehen, wenn nicht Pariser da gewesen wäre, der auf die Anteile Beschlag legte und dem Dr. 3c. feinen alljährlichen Gewinn aus dem Geschäft regelmäßig vor der Nase wegnahm. Der Verkehr mtt Pariser hat Dr. X. soweit heruntergebracht, daß er Trost in der Flasche und Morphium suchte und sich demnächst vor der Disziplinarkammer zu verantworten haben wird. Angesichts solcher Feststellungen, die zweifellos aus guter Quelle stammen müssen, wird man immer wieder erneut die Forderung erheben müssen, daß unsere Behörden Herrschaften, wie diesem Pariser, energischer entgegentreten. Was nützen alle Belehrungen über die in Frage kommenden Rechtsverhältnisse, durch welche junge Offiziere Kenntnis von den Gefahren erhalten, die ihnen durch ihre Verbindung mit Wucherern drohen — die dunklen Ehrenmänner und Halsabschneider rechnen in der Hauptsache ja nicht mit der Unkenntnis, sondern mit der Leichtfertigkeit ihrer Opfer und deren Scheu, die Angelegenheit an die große Glocke und womöglich zur Anzeige zu bringen. Ein Bekenntnis ihres Leichtsinns ist oft gleichbedeutend mit dem Aufgeben ihrer Karriere; in den weitaus meisten Fällen bleibt daher der Wucher gegen Offiziere weiteren Kreisen verborgen. Gerade darauf aber spekulieren die Wucherer. Mit der Anzeige beim Kommandeur, mit Androhungen von Klagen ängstigen sie die, die in ihre Netze gefallen sind, sodaß diese ihnen schließlich, nur 'um Zeit zu gewinnen, immer mehr und mehr bewilligen, bis es für sie keinen anderen Ausweg gibt als die Kugel. Aus utio t-attO, Abdruck unserer durch Korrespondenzzeichen kenntlich gemachten Lriginalartikel ist nur unter genauer Quellenangabe (Gieß. Arrz.) gestattet. Gießen, 24. Mai 1907. ** D i e l"> r o ß h e r z o g i n und die Heimarbeiterinnen. Seil der Berliner .Heimarbeit-Ausstellung hat mancher warmes Interesse für dieses Stiefkind der Industrie gewonnen. Zahlreiche neue Ortsgruppen haben sich dem christlichen Gewerkverein der Heimarbeiterinnen Deutschlands angegliedert und a'.ich die seit 1904 in Darmstadt bestehende Ortsgruppe hat einen neuen Aufschwung genommen, besonders auch, seit die Großherzogin mtt landesmütterlicher F-ürsorge dem Verein ihr Interesse zugewendet hat, zu dessen Bestrebungen, vor allem den geplanten Tarisoerträgeil, sie wohlwollend Stellung nimmt. Kürzlich hat die hohe Frau -dem Verein durch Zuwendung eines namhaften Geldbetrages wieder einen neuen Beweis ihres gütigen Interesses gegeben. ■ * M i l i t ä r d i e n st na ch rich t en. v. Hiddes sen, Oberstleutnant im Infanterie-Regiment Nr. 118 (Worms), zum Kommandeur des Landwehrbezirks Forbach ernannt. Foerster, Major, Kommandeur der Unterofsizierschule Wohlan, unter Versetzung in das Jus -Regt. Nr. 118 i Worms), zum Bataillonskommandeur ernannt. Tie aggregierten überzähligen Majore v. Hofmann, Jnf.-Regt. Nr. 115, Mo hr, Inf.-Regt. Nr. 116, (5 i in er, Jnf.-Regt. Nr. 117. Grube, Jnf.-Regi. Nr. 118, Proffen vom Jnf.-Regt. Nr. 168 treten zu den Stäben der 6ctr. Truppenteile über, m M inckwitz, Hauptmann und Kompagniechef im Füs.-Regt. v. Steinmetz Nr. 37, wird in Genehmigung seines flbschiedsgesnches mit der gesetzlichen Pension und der Aussicht auf Anstellung in der Gendarmerie zur Disposition gestellt und zum Bezirksoffizier des Landwehrbezirks Friedberg ernannt. Zu Kompagniechess werden ernannt: die Hauptleute Busse, Jnf.-Regt. Nr. 116, St'aü Irnberg, Jnf.-Regt. Nr. 118 (dieser unter Versetzung in das Jnf.-Regt. von Grolmann sl. M>s.j Nr. 18), Baither, Jnf.-Regt Nr. 118, Buhtz, Oberleutnant, unter Beförderung zum Hauptmann, zum Kvmp.-Ehes im Jnf.-Regt. Nr. 116 ernannt. Arretz, Oberleutnant, unter Beförderung zum Hauptmann, zum Komp.-Chef im Inf.-Regiment Nr. 168 ernannt, v Nathusius (II Berlin-, Vizefeldwebel im Jnf.-Regt. Nr. 116, zum Leutnant der Reserve befördert. Zu Oberleutnants befördert: die Leutnants v. Strze- mieczny im Leibgarde Inf. Regt. (1. Großh. Hess? Nr. 115, Hacke int Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin 3. Großh. Hess.) Nr. 117, Zimpe!, Schulze im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, Franken berg im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, kommandiert zur Dienstteislung beim 3. Bad. Trag.-Regt. Prinz Karl Nr. 22. — Aus der Schutztruppe für Südwestafrika scheidet aus und wird im Heere angestellt: Eck ho ff, Leutnant im 5. Gr. Hess. Ins. Regt. Nr. 168. — v. Altroer, .Hauptmann z. T. und Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk Friedberg, mit ocr Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Königin Elisabeth Garde-Grenad- Regts. Nr. 3, aus sein Gesuch von feiner Dienststellung enthoben. — Zu Leutnants befördert, oic Zähnnche Liman im Jnf.-Regt. Prinz^Karl (4. Großh. Hess.) ’jcr. 118, Broese im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168. — Zu Leutnants der Reserve befördert: die Vizefeldwebet Lauder «Meschede, des Jns.-Regts. Prinz 'Äart «4. Großh. Hess.) Nr. 118, Frinken (Mainz-, des 2. Bad. Feldart.Regis. Nr. 30. — Befördert: Sitter - Mainz-, Vizefeldwebel, zum Leutnant der Landw.-Jnf. 1. Aufg., Dc l kc s- kamp «.Bingen/, Leutnant der Landw.-Kavallerie 2. Aufg., zum Oberleutnant. — Der Abschied bewilligt: Maurer (I Darmstadt), Schill (Worms), Oberleutnants der Landw.-Jnf. 2. Aufg., Falkenberg (Mainz, Leutnant der Landw.-Jnf. 2. Aufg., Eornclius (Mainz, Leutnant der Landw. 2. Aufg. der Eisenbahn-Brigade. — v. Lind e g u i st, Major und Batailtonskom- mandeur un Anhalt. Jns.-Regt. Nr. 93, zum Stabe des Inf.- Regts. Mauer Wilhelm (2. Grotzh. Hess.) Nr. 116 versetzt. ** Eine unfreiwillige Radtour. Zu Pfingsten kehrte ein Motorradler in einem Wirts hause ein. Dem 'Wirte gefiel die Maschine und er sprach den Wunsch aus, Daraus eine Probefahrt machen zu dürfen. Als geübter 'Radfahrer glaubte er ohne Schwierigkeit das Vehikel lenken zu rönnen. Der Wirt stieg auf, die Maschine setzte sich ur Bewegung und fort gings in raschem Tempo der Landstraße entlang. In kurzer Zeit war er den Blicken der im Hofe versammelten Znsa;a>.ier entschwunden. Man wartete Stunde um Slutlde aus seine Rüakehr, aber erst am Abend tarn ££ mit der. Bahn wieder zurück. Das Rad war mit ihm durchgegangen, und weil er trafjt ttmffte, wie er es wieder' zum Stehen bringen konnte, mußte er sich in sein Schicksal ergeben. Nachdem er etwa 30 Kilometer zurückgelegt hatte, kam ihm endlich die Rettung. Abseits der Straße erblickte er vor einem Dorfe eine Reihe Strohhaufen. Er lenkte da« Rad gegen einen solchen und ließ sich in ihn fallen. Die Kosten für den Transport des Rades bis zur nächsten Station, die Bahnfahrt und die nicht unerhebliche Zeche, die der zurückgelassene Gast gemacht hatte, wären noch gern von dem Wirt getragen worden, wenn nur nicht die'Spötter ihm übel zugesetzt hätten. Alsfeld, 23. Mai. Gelegentlich des Umbaus des I. Roth- schildfchen Anwesens am Roßmarkt streßen grabende Arbeiter auf 10 Gold- und 15 Si l berm ii nz en. Die Goldmünzen besitzen die Größe eines 20 Markstückes und weisen folgende Prägung auf: L MONETA-AVBIE-COMITIS-(T)AIBOL (mit Wappen), 2. FERDINAND II. 1627, 3. MAGVNT-JOLIS-AR. (mit Mainzer Wappen), 4. SANCTVS LAVRENCIVS (mit Bild d. hl. Laurentius), Rückseite: COMMVNIS-NVEREMBERG-MONETA, 5. DV(?)-ALBEBT-AVB-BAVABIA, Rückseite: OBAPBOMA OMABIA. Tie Silbermünzen haben in ihrer Mehrzahl die Größe eines 5 Mark-Stückes und ließ sich bis jetzt von ihnen entziffern: 1. GEOBG DVX-S.-AX.-FIP.-JOHANN-FBI.-ELEG.; 2. JOHANN GEOBG-ET AVGVST 1608: 3 (aus der Wovpenseite) ADJVTOB-DOMINVS 1558; 4. LIN.-ALDENB.-DVC.-SAXON.-MDCLIV. -1634), ET-MONT (3 Köpfe): 5. PHILIPP VS-D.G.-HISPAN-BEX-BBAB. 6. 1540 HEIN(?)DVX SAX-FI-F, Rückseite: FI-F-JOHAN(?)DVX-SAX. Offenbach, 23. Mai. In einer ans Rußland hierher gekommenen jüdischen Familie war kürzlich an einem Neugeborenen in üblicher Weise der Nitualakt der Beschneidung erfolgt und gut verlaufen. Da nachträglich das Kind sich unruhig zeigte, wollte sich eine hilfsbereite Frau betätigen, verfuhr aber dabei höchst unbesonnen. Es geriet ihr eine Flasche konzentrierte Karbolsäure, welche die Hebamme leichtsinnig und der Instruktion zuwider zurückgelassen hatte, in die Hände, und hiermit (ohne jede Verdünnung) behandelte sie die Wunde. Natürlich war diese Dr. Eisenbartkur von verhängnisvollen Folgen, und Pas unglückliche kleine Wesen erlag der durch die Säure sofort bewirkten hochgradigen Verbrennung. Gegen jene Frau, sowie gegen die Hebamme, deren Nachlässigkeit den Unfall ermöglichte, ist das Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet und es sand in An- wesenhett der Darmstädter Staatsanwaltschaft die gerichtliche Sektion des Opfers statt, wodurch die erwähnte törichte Behandlung als Todesursache festgestellt wurde. Der Fall^ mahnt aufs neue zur größten Vorsicht bezüglich aller derartigen Säuren. ' (Tägl. Anz.) Alzev, 23. Mai. Bürgermeister Dr. Sutor hatte bei den Stadtverordneten eine Erhöhung seines Gehaltes von 6000 auf 7500 Mk. beantragt. Die Stadtverordneten bewilligten nur 7000 Mk. Ter Bürgermeister erhob gegen diesen Beschluß Einspru ch beim Kteisausschuß, der die Entscheidung vorläufig aussetzte, um zuerst auch noch dieStadt- verordneten zu hören. Vermischte». * B e r l in, 23. Mai. In dem Ban k-un d Wechselgeschäft von Schwerdtfeger u. Co. gegenüber dem Bahnhof Friedrichstraße, wo schon vor zwei Jahren einmal ein Angestellter von einem Räuber überfallen und durch Dolchstiche schwer verletzt worden war, ist gestern abermals ein ähnlicher Raubüberfall versucht worden. Unter nichtigem Vorwande betrat ein junger Mann den Laden, lockte den allein befindlichen Angestellten hinter dem Ladentisch hervor und versuchte ihn zu erwürgen. Es entspann sich ein Rin g kam Pf, während dessen der Räuber versuchte, den Angestellten zu erdolchen. Zum Glück sah zufällig ein Schutzmann in den Laden und überwältigte den Räuber, der sich als ein arbeitsloser Seemann Bruno Müller aus Hamburg entpuppte. Mn Komplize, der vor der Tür stand, ergriff die Flucht. — Das Dienstmädchen Franziska Müller, welches bei einem Kaufmann in P a n k o w bedienstet war, versuchte ihre Herrschaft mit Oleum zu vergiften. Sie war ausgescholten worden, um sich hierfür zu rächen, goß sie abends Oleum in den Tee. Glücklicherweise wurde dies noch rechtzeitig bemerkt. Das Mädchen gestand schließlich unter Tränen ein, daß sie das Gift in den Tee gegossen habe. * Kleine ,T a g e s ch r o n i k. Durch eine im nordöstlichen Settentale Solingens herniedergegangene W i n d h o f e würben große Verheerungen verursacht. Hauptsächlich ist die Ortschaft Stöcken arg mitgenommen. Dort wurden unzählige Dächer abgedeckt, starke Bäume entwurzelt, Gärten und Felder verwüstet, ein an einer Ecke liegendes Wirtschaftslokal zertrümmert. — In Mülheim (Ruhr) erkrankte nach dem Genuß von Biersuppe eine Bergmannsfamilie unter Vergiftungserscheinungen. Sie schwebt in Lebensgefahr. Die Ursache der Vergiftung, der auch zwei Haustiere zum Opfer gefallen sind, konnte bisher nicht sestgestellt werden. — Infolge unglücklicher Familienverhältnisse erdrosselte in Franzfelde die Kalifmannsgattin Rosa Kneisl ihre eigene Tochter und deren kleines Kind. Die Mörderin wurde verhaftet. Gerichtssaal. München, 23. Mai. Gegen die Ablehnung Kaiser W i l h e l m s a l s Zeugen im Prozeß Dr. Peters gegen die ioz. 9)1 ü n d) e n e r Post hat die Verteidigung Beschwerde erhoben. Tr. Peters Hal bie Aufrollung der ganzen Kolonial- Aff'äre angekündigt, gleichwohl wollte er nicht persönlich vor Gericht erscheinen. Tas Gericht hat jedoch das persönliche Erscheinen von Peters angeordnet, andernfalls würde die Klage als zurückgenoninieii gelten. Tas war der Grund, iveshalb der Prozeß auf den 27. Juni vertagt rourbe. Als Zeugen werben u. a. erscheinen: bie Abgg. Bebel, v. Bollmar, Tr. Arenbt uub Geiieralleutuant voii Liebelt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt o 1 : ter bip.er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redakt'--- '. b?m PubuEum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Mtt den lieben, kleinen Mädchen steht cs doch nicht so schlimm, wie ber besorgte Vater fühlt, oder dessen liebe Frau es ihm vormatt. .Kommen die Kinder abends sruh zu Bett, bann haben sie Zett auszuschlafen unb vor 7 Uhr braucht keins aufzustehen, um eine Sluube später in ocr Schule sein zu können. Der frühere Schulbeginn hat ben Vorteil, daß die Kinber während der heißen Tagesstunden mit Unterricht verschont werden können, unb dieser Nutzen ist doch auch viel wert * Tic dankenswerte Anregung, die in dem Mittwochs-Blatte bezüglich des S ch u l ft u n ö c n a n f a n g 3 gegeben wurde, bedarf der Ergänzung. ILs handelt fick) nicht nur um die Schädigung der Kleinsten, sondern auch der Kleinen. Das zehnjährige Töchbcr- chen bcs Etttsenbers besucht bie 6. Klasse der höheren Mädchen- schulc. Sre, muß jeden Morgen um 7Vi Uhr jur Stelle sein, b. h. sie muß spätestens um 61, i Uhr aufstehen. Für ein nervöses Kind — und bas ist die Kleine, wie so viele ihrer Ofenoffinnen — ist bas das reine Gift. Selbstvcrstänblich wird sic jeden Abend pünktlich ins Bett geschickt. Ich bemerl'e das ausdrücklich, um dem billigen Einwand zu entgehen, daß die Kinder zu lange ausblciben. Es Wimm nicht vor, ba|; die Kleine nach 8 Uhr noch au:,er Bett ist. Aber cm i-cviuic. liiuo ichläst nicht immer gleich ein, und so mag cs nicht ■) Hin: werden, dis es wirklich feit schläft 9 Sttinoen Sajl.'i i> -v,.-c atlenralls für ein kerngesundes Kind ausreichend, und Kinder bilden heutzutage leider nicht die Regel. Wi. . . .. . :;v versichert, ist die frühere Anfetzung des Schulstunden!.- i;t diesem Jahre 1 : Stunde früher als bisher um die'erec . ■ ,en mit Rück- ficht auf die „Auswärtigen" erfolgt. Aber die Gesundheit unserer Kinder geht allem vor, unb mir haben ein Recht daraus, zu, Verlangen, baß fie nicht au»>r irgendwelchen „Rücksichten" gw schLigt wird. (5sr ist ohnehin schon des Unterrichtens trieL zu viel. Spätere Geschlechter werden ceJ nicht begreifen tonnen,.: daß man die Wohltat des Schulzwarrges in ihr Gegenteil verkehrt hat, indem man die Kleinsten der Kleinen täglich zum; Maffenunterricht für lange Stunden zusammen pfercht, statt sie in kleineren Gruppen unterrichten zu lassen, um mit einer oder zwei Stunden täglich das zu erreichen, wozu man jetzt- die doppelte Zett und darüber braucht. Wie stark das fetzige Unterrichtswesen die Nerven gerade der kleinen und kleinstes Kinder angreist, das werden erst unsere Nachkommen gan^ übersehen können. Dann aber ist es zu spät. P. * Ein in der Nummer vorn Mittwoch erschienenes Eingesandt versucht in längeren Ausführungen klarzulegen, wie gesundheits-, schädlich und nachteilig der früheSchulbesnch auf kleine zartbesaitete Mädchen wirke. Demgegenüber erlaube ich mir als Familienvater (2 Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren besuchen die Schule) folgendes zu bemerken: Es ist den betreffenden Schulvorständen nach meiner Ansicht nur Anerkennung zu zollen, da:, durch Verlegung beS1 Unterrichts die heiße Mittagsstunde von 12 bis 1 Ulm bei den Kleinen in Wegfall kommt, und sie dadurch, spätestens^ um 121/» Uhr zu Hause sein können. Ferner ist es> vollständig falsch, zu behaupten, die Stunde Schlaf von 7 bis 8 Uhr bringe den Kindern besondere Mguickung. Gerade das Gegenteil ist der Fall. lJch mcine^hier speziell im Sommer.)? Sie gewöhnen sich an das lange Schlafen, werden mißmuttg und verstimmt. Tas beste Mittel, die Kinder an den frühen; Schulbesuch zu gewöhnen, haben die Eltern selbst in der Hand, indem sie dafür Sorge tragen sollen, daß die Kleinen spätestens um 7 oder 8 Uhr zu Bette gehen und sich nicht um 9 und! 1/210 Uhr noch auf der Straße befinden. Sie werden bann mit Freuden feststellen, daß die Kinder frisch und beiter mit Vsv-! gnügen zur Schule gehen. Dies ist meine Meinung, und idjn glaube, jeder richtig denkende Familienvater wird sic untere stützen. A. B. * Laut Anzeige in Nr. 115 des „Gieß. Anz." liegt die Liste aller Stimmberechtigten für die Ergänzungswahl zweiep V0r stan dsm i t g l i ed er der israelitischen Gemeinde in bec Privatwohnung des Herrn StaTmn, Nord-Anlage 13, zuä Einsicht offen. Wir erlauben uns die Anfrage, aus welchem Grunde diese Liste nicht int Gemeinde hause, also auf neutralem Boden, den Interessenten zugänglich gemacht wird? Ta die betreffende Wählerliste nicht abgeschlossen ist, außerdem kein Datum und keine Unterschrift trägt, ist sie auch ohne jeden offiziellen Charakter. Nach § 2 dm Wahlordnung sind diejenigen Mitglieder stimmberechtigt, welche ihr Einzugsgeld bezahlt haben und seit Anfang desJahres, in welchem die Wahl stattfiirdet, zu den Knltusumlagen beitragen.! Ta es sich hier um Entrichtung der Steuer handelt, kann unter der Bezeichnung „seit Anfang des Jahres" doch nur das Etats-, fahr, welches mit dern l. April beginnt, gemeint sein. Ter Vorstand scheint jedosch anders zu interpretieren, denn er hat alle diejenigen, welche nicht schon seit dem 1. Jan. d. Js. Steuern bezahlen, nicht in die Wählerliste aufgenomnten. öoffent* lich geschieht das noch nachträglich, da andernfalls ein Protest gegen die Wahl in sichere Aussicht gestellt werden müßte. X. * Tas Eingesandt vorn. Mittwoch in Bezug auf Nebenbahnen hat seine volle Berechtigung, aber die Schlußhoffnung, ist eitel, wie die Erfahrung gelehrt hat. Für die Handelskammer ist die Behandlung der Bahnprojektc ein zweischneidig Schwert, weil diese Behörde mehrere Kreise zu vertteten hat, und Pflicht unserer Stadtverwaltung ist es aber, die Interesses von Gießen zu wahren und dafür zu sorgen, daß ihm immer mehr Verkehr zugeführt wird. Tie Bürgerschaft hat in einer öffentlichen Versammlung bereits Vorträge über Bahnprojett« entgegengenommen und wiederholt bezügliche Eingaben an bie Bürgermeisterei gerichtet, doch schweigt sich diese, trotz aller Mahnrufe, die von nah und fern — die Zeitung berichtet; laufend von den Erfolgen dcr benachbarten Städte — ertönen,- gänzlich aus. Die Bildung einet Kommission aus Stadt- verordneten, Han dclskammermitgliedern und anderen geeigneten Persönlichkeiten ist für Prüfung von Bahw, Projekten wiederholt in Anregung gebracht worden, man wollte aber der Stadtverwaltung nicht vorgreifcn und hat nun bis jetzt vergebens darauf gewartet, daß von dieser Sette etwas geschieht. Briefkasten ocr Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) „Civis stultns4". Sie fragen: „Könnte man, um den leidigen Streit um das Torhäuschen am Theater endlich zu beenden und beide Parteien zufrieden zu stellen, das Häuschen nicht burd) Anbringung von Näbern nach Art ber Jahrmarktswagen! unb ber Schäferhutten transportabel machen, so baß es bie, Hälfte ber Zeit entfernt werben, bie anbere Hälfte aber (in bie bec1 Fastnachtsbienstag einbegriffen sein sollte), roieber zur Aufstellung gelangen kann?" Wir meinen, baß Ihnen an maßgebenber Stellt bie Antwort zu teil werden würde: Niente da fare! Was Sie übersetzen mögen, wie es Ihnen beliebt. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitg« und Indnst) Frankfurter Bürs 3J4°/o Beicbsanleihe . . 94.15 3% do. . . 83.85 Konsola .... 94.20 '6% do. . < . . 83.70 Hessen . . . 93.30 W!o Oberhessen . . . 94.00 4% Gestern Goldrente. . 99.20 4V3 % Gestern Silberrente 99 40 4% Ungar. Goldrente . . 94.00 4% Italien. Heute . . . 102.80 3?o Portugiesen Serie I . 67.70 3% Portugiesen „ III 68.60 4 °/0 russ. Staatsanl. 1905 91.40 4>4U „ japau. Staatsanleihe 93.10 4 "£ Conv. Türken von 1903 93.50 Türkenlose ... . . 139.40 4% Griech. Monopol-Anl. 50.05 4% äussere Argentinier 84.00 3°/0 Mexikaner . . 65.00 4>L°/<) Chinesen .... 96.70 • Bochum Guss..... 224.00 Buderus E. W . . . —.— Tendenz: schwach. Berliner Börse, 2 Canada E. B......169.90 Darmstädter Bank . . . 130.50 Deutsche Bank .... 225.30 Dortmunder-Union C. . . 75.00 Dresdner Bank ... 142.00 Tendenz: matt teilt von der Bank für Handel ie, Giessen. e. 24. Mai. 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . 126.00 Elektriz. Schuckert . . . 110.00 Esch weil er Bergwerk . . 224.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 195.50 Hamburg - Amerik. Paket!. 129.50 Harpener Bergwerk. . . 207.50 Laurahütte...... 225.20 Nordd. Lloyd . ... 117.10 Oberschles. Eisen-Industrie 107.15 Berliner Handelsges . . 152.50 Darmstädter Bank 130.20 Deutsche Bank . . . 225.30 Deutsch-Asiat Bank . . 168.70 Diskonto-Kommandit. . . 169.90 Dresdner Bank . . . 142.25 Kreditaktien..... 206.90 Baltimore- und Ohio- Lisenlahn . . . 94.30 Gottbardbahn . . . . —.— Lomuard. Eisenbahn . . 21.75 Oesterr. Staatsbahn . . . 144.30 Prince-Henri-Eisen bahn . 136.00 4. Mai. Aulangskurse. Harpener Bergwerk. . 207.20 Laurahütte .... 225.00 Lombarden E. B. ... 21.30 Nordd. Lloyd.....117.00 lückenlose . ... 139.25 Senf tir mir Mm, unser Leuchen isf kauf’ Sic hat sich bei einem Ausflug erkältet, so schreibt meine 5*? P Schwester, unb liegt nun mit einem eingcwickeiten Hals im w \v Belt. — Da haben wir s: ist boch immer roieber ber alle ft Leichtsinn! Wie oft hab ich bem Aiäbchcn gcvrcbigl: Machst du einen Ausflug, nimm Fays achte Sobeuer Mineral- X X Pastillen mit! Die Helsen Reizungen ber Schleimhäute ver« VN nieiben, sinb gut bei Verkühlung unb Erkaltung unb sind /ik fast io nötig roie Essen unb Trinken! Nun schreib ihr, fie soll wenigiteno jetzt sofort Fays ächte Sobener gebrauchen, bannt 11c die Geschichte halb roieber los wird: — Fays ächte /|\ ^obcner tauft man für 85 Pfg. in icbci Apotheke, Drogen-
12 5 6 9 87, 6 67, 87, 98.75 99.50 98.80 4 37, 4 4 4 4 A 27, 83.60 92.50 37, 37, 400 400 400 Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanflalt . ö. fl. 200 5. fl. 200 6. fl. 200 600/1200 . s. fl, 350 ö. ft 150 . . fl. Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgefl. mttgeteilt von bet do do. Kr.1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Dir. 200 93.25 85.70 97.90 37, 37, 37, Sard. See. flfr. qar. I u. II . . Sicilianischc sieuersr. i. 0). v. 1889 M. 1000 Tlr. 100 unk. b. 1907 Cer. 10 . v. 1901. v. 1894 . v. 1905 . Fr. Fr 92.9) 93.20 do. do. do. Bürich do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 v. 1901 abgefl. v. 1887 v. 1891 v. 1897 v. 1898 . M.1000 M. 300/1200 unk. b. unk. b. »nk. b. nnk. b. do. Merit, do. do. Rente Rente do. Rente Rente do. (Salzkqlb.) ftf. i. G. . Unqar.-Galizische . sif. i. S i. P. i. G. Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 Bef. Lflr. M. 37, 37, 37, 37, unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . unk. b. 1910 . Rbl. Lire M. 4 37, 4 4 4 4 4 3V. 37. 37, 37, 37, 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 v. 1902 v. 1903 v. 1897 37, 37, 4 37, 3 i. G. v. 190 i. G. h. 189 v. 1894 . v. 1898 . 4 5 5 3 1903 unk. a. b. 1908 1879 1900 unk. b. 1906 1891/92 (abgefl. . 1898 1902 inti b. 1908 1905 äuß. E.-B i. G. innere v. 1888 . äußere Golb-Anl. 37. do. 37, dv. 37, do. 37, do. 271. do. ee/u do Pel. Lflr. Pes. do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 100.- 150.- 114.— 139.50 190.20 141.10 179.— 37, do. 37, do. do. do. M. Fr. v. 1901 unk. b. 1906 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 St.-Anl. v. 1899 Aul. abgefl. . . do do 98.15 86.80 82.60 cons. v. 1890 sienersr. eanv. »nif. v. 1903 Bagdad-Babn 1888, 92, 99 1896 unk. 1912 v. 1901 unk. v. 1887/89 v. 1896 unk. v. 1903 unk. do. do. do. Defl. E.-B. St. Sch.'Bersch. (conv Glilab. DM.) i. G. fleuerfr. . do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 do. do. Fr. M. 74 50 74.50 74.50 74 — v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 161 — 122.70 233 — 148.— 154 50 133.8 260.- 128.- Lire! 69.50 Bk. Ser. 2 . Ser. 6 . . Ser. 7 unt. b. Ser. 8 unk. b. Ser. 9 . . abgefl. . . alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . Ö. ff. 150 öerliner Görff. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fayon Dkaimstäbt Gelsenkirch. Brgw. Harpen er „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Hörder Botz. Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Koble . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rheiw-Naff.- Rhein. Stahlwerke Riebeck Montau . Schotter Gruben 69.- 112.80 102.50 96.10 97.50 102.80 67: 8 93.70 85.10 93.90 93.75 unk. b. 1912 . nnk. b. 1914 . unk. b. 1905. unk. b. 1908 . unk. b. 1912 . do. do. St.-Rente v. 1905 '. amort. innere Ser. I—IV cons. äußere v. 1899 fleuerfr cons. innere . . . . - 154.70 199.50 136.— Ser. 2 . . . Set. 5 unk. b. v. 1898 nnk b. Iuvesi-Anl. . . v. 1889 . . . . 109.— 115.— 130.40 78.70 75.- M. looo; M. 1000! 24/l0Sübital. /Merid.lSr.A-E. 4 ToScanische Central . . 5 Weflsicilian v. 1879 37, GoNbardbabtt ...» 4 37, 100.20 93 — 72.80 637,o 6 87. % 5 7 9 87. 8 97, 7 77, 7 7 Farbwerke Höchst. Kunsts eideFft.a.M. Meininger Präm. Psandbr. Dessert, v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . Fulda v. 1901 Ser. I convert. v. 1897 v 190? v. 1905 . ff. 7 . fL7 Tlr.20 Tlr. 10 - Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.fl.7 Fr. 10 ö. ff. 100 ö.fl. 100 . s- ff- 7 ö. fl. io Ft. 400 Fr. 400 ö. ff. 100 Lite 30 r* i'1- 4 3V, n. Deutsche Deutsche ReichS-Anleihe . 4 4 37, 6 93.50 81.90 83.30 94.40 94.70 3-, 37, 37, Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 do. v. Brünn-RS. 72 stf. i. StaatSb. v. 83 „ i. I-Vm Em. , i. IX Ein. „ i. v. 1885 . i. (ErgänzgS.-N.) n i. v. 1895 sst. i. G. a. M. Lit. N u. Q abgefl. „ R abgefl. . . (Strnflcnbabn) v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v 1901 Abt. H. n. III. do. do. do. do. 33 k.— 317.20 213.— 165.— 129.85 117.— 129.- 29.70 224.75 118.75 340.— 189 80 119.90 224.— 230.75 196.90 206X50 225.— 157.90 255.— . . 2000r unk. b. 1913 . . 1000t ftrahfurltr ßörfe Aschass.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . , do. Pt. Akt. „ kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ SterntDberr.) „ Derger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad Anilin N Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . 99.50 99.50 unk. b. unk. b. 190S 87, 57, 37, Kassel abgefl. . . 37, Kissingen v. 1886, 1 Köln v. 1900 . . Rank-Aktien. . M. 1000/3000 100.50 128.30 459- 144.90 24/ >. — 389.— 228.75 116.75 226.— 130.— 158.50 143.75 401.— 107L5 205.25 27850 189.- 188.90 Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E Wegelin & Hübner 1 154.75 Westeregeln Alkali j 213.10-, Tlr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 li.fl.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 v. ff. 500 Tlr. 40 v. 1884 conv. . v. 18RR conv. . v. 1895 . . . v. 1898 . . . u. 34 unk. b. 1907 u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . unk. b. 1908 . . 1888 n. 1903 3V, do. 4l/. Bukarest do. B Raab-Ddenb. . 37, 37, 37, 37, 37, do do. Franz-Zose Kaschau-Odtb. 100 90 93.80 500 200 3 4 4 3 6 5 135.- 144.10 144.60 20?5 225.00 ■ 21.30 *. M , 139.2» ausNebenbahnen ilußhossnung, ist eitel, ie Handelskammer ist schneidig Schwert, weil n hat, und Pflicht aber, die Interessen egen, daß ihm immer gerschaft hat in einn ge über Bahnpwjcke siche Eingaben an die sich diese, twß aller bic Seitimg berichtet i Stabte — ertönen,1 ssion auöStabt-. gliedern und av- Lrüsung von worden, mm toolVte m und hat mm dis ,n dieser Serbe etwas Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerische Prämien . . . Donan-Reguliernng . . . do. do. do. do. do. nnk. b. V. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 StaatS-Rente . . . do. v. 1897 sieuersr (Eisern Thor) Goldsifr. Außereuropäische. 67.70 68 50 12.10 90 30 92.70 87.— Diverse Obligationen. Bildern? r. 103....... Dtsch. Luxemb. r. 100 98.— 92.— 99.50 100.— 99.50 100.20 93.20 93.20 94.— 94.50 K. Ferd. 9kbb. 1887 stf. L S. 1887 ftf. gar. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 V. 1905 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. do. S. 401-470 unk. b. 1913 98.— 101.— 102.50 100.50 99.— 101.60 101 — 98.20 100.— 99.10 94.40 do E -B -Anl. . Bremer St.-Anl. v. 37, Al,ey v. 1899 unk. b. 1912 . . . 37, Aschaffenburg v. 1888..... 4 AugSburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen! 37, Baden-Baden ». 1898 nnk. b. 1903 . 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 100.30 93.50 S 93.— M. 600'1200 . M. 1000 Bank Ohio- ihn • >ah» ■ • Eisenbahn 57, 10 67?o 6 8’; 47, 77, 5 7 9 87. 8 97, 7 7- 7 do. Frk., Hyv.-Bk. 17,, Griech. E.-B. v. 1890 fleuerfr. 17, do. Monovol-Anl. v. 1887 . StaatSanl. v. 1905 Consvlid.-Anl. v. 1880 . . n Mold-Anl. v. 1889 ... „ Cons. E. B. Ser. I u. JT 89 , Mold-Anl. Em. HI v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37,0 Neavel ssaatl. qar. Stockholm v. 1880 . 136- 112.- 226.70 106.30 124.30 170.10 14205 106 — 120.60 202.50 155.70 92.70 116.80 122.40 115.50 20y.9C 126.50 do. do. do. do. do. do. 99.30 99.39 99.30 9.'.50 99.80 99.50 99.90 97.50 94.- 94.— 94.— 99.— 95.50 98.75 99.— 99.25 92.50 92.50 93.- nnk. b. 1908 . unk. b. 1909 . nnk. b. 1912 . unk. b. 1914 . do. do. Pfälzische do. 93.10 94.- 93.50 92 50 92.50 93.50 94.50 94 60 93.20 9350 Furftl. do. do. 37, 3 4 4 fl k>7. 12.95 9 47, 47- 3 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do. 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 37, do. v. 1899 amort. do. do. amort. amort. 1000 500 1000 bo. bo. ho. do. 94.20 83.60 94.20 83.75 101.— .37 Köln-Mindener . . 37,Lübecker v. 1863 . 27,Lütticher v. 1853 . " Madrider abgefl. . 4 Heidelberg fl7, bo. 3 V, do. 37, Karlsruhe 37, do. V. 1900 . v. 1903 . v. 1896 . 98.50 93.30 Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . Steuua Rom.Pctr. 96.50 96.75 92.10 92.10 93.60 99.25 99.25 93.— 93.— 94.- 99.— 99.60 99.20 99.40 99 60 92.90 93.70 100.80 94.30 do. do. bo. bo. 37, do. 4 Mannheim bo. do. bo. bo. do. 99.— 99.— 99.— 99L5 99.50 93.20 93.20 93.20 94.30 98.60 91.60 98.60 95.— 99.— 99.— 99.50 99.85 v. v. v. v. v. v. v. len. ai. 1.15 Uhr. 37, Schwedische v 1880 abgefl. . . 37, do. v. 1890 .... 3 do......... 37, Schweiz. Eidg. (?L-m.’i unk. b. 191 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . 4 Svan. auSl. Rente v. 1882 abgcl iberichte der Bank für Handel bo. v. 1902 fleuerfr Golb-Anl. v. 1894 fleuerfr. bo. v. 1896 fleuerfr. . 9430 215» ' 144.0 . 136.00 Staat!, ober vrov inzi al-garant. 4°/n Hess.LanbeS-Hyp.Bk. Ser. 12—13unk. 1913 ' , Hess. LanbeS-Hnv. Bk. Ser.I—V nnk 1909 37, do. do. Kommunal Ser lu.U unk. 1909 31/, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, bo. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Crebitanfl. nnk. . . . bo. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1290 Rhein. Krcditbk. M. 600'1060/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. ln-90 Sübb. Bodenkrebit-Bank . M. 600 Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal Hyv. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 Auslättdische. Elisabeth fleuerfr. i. E. . . 2000 Riimän. do. bo. do. do. Frk. Hyp.-Kred.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 . . i. S. 200/1000 v. 1889 LS. . . v. 1889 i. G. . . v. 1891 L G Berl. Hvp.-Bk. (vr. Pommr.- abgeft. 80°/< abgefl. 807. 37,Gothaer Präm. Psandbr. I .37, do. bo. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 holländische Komm. v. 1871 Aniangsk^61 r Bergwerk- ltle F B. • ’ lea b- D Lloyd - ' , lose • AnSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Oienna Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Renchateler . . . Oeftr. v. 1864 . . Desir. Kredit v. 1858 Papenb. Gräff. . . Rndolss-Stiftung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . do. bo. do. do. do. do. bo. bo. do. do. do. do. bo. bo. bo. bo. do. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. Psdbr. Bk. do. bo. bo. do. bo. do. do. do. do. bo. 98 unk. 1909 flfr. qar. bo. 1901 uncv.b. 1915 sif. a. Sübb. Stoben Kr. S. 53 u. 54 nnk. b. 1906 37 Fura-Bern-Luzern qar. 37, Fura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . do. bo. Hessische ho. do. do. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. Lissabon Moskau 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . do. do. bo. bo. bo. bo. Hambg.Hyp^Bk. S. 141 -340 nnk. b.1905 S. 341-400 unk. b.1910 bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. Rbein. do. bo. bo. bo. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 itaatsbalia • • enri-Ei^baba Zaktion. uberüchichtigU Könnte man, um den Theater endlich zu bellen, das Häuschen nicht der Jahmarklswageir ; machen, so daß es die eHalste aber (in bieder , wieder zur MAS 1 an matzgebender Stelle da fare! Was Sie über- Hyp. Mannheim unk. b. 1902 bo. unk. b. 1907 (Banks. Handel u Jnbuflrie) Bayr. Hvv.-11. Wechselbk. f. fl. 500 Berliner Hanbelsg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A. M. 1000 do. bo. Lit. E W. 1000 Bresl. TiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstädter Ban? . . M- 4^00 (Bank s. Handel u. Fndnflriel Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 3 4 87, 3V, 3 37, 3 Nheinprovinz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 it. 23 . . . . 87' do. H 10. 12.16, 24-26,29 37, Hess. Provinz Dberbesseu 37, do. do. Starkenburg . ... . Franks. Hyvotbek.-Bank do. Hyp.-Kred.-P. M. 600/1200 I 77, Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 4'/, Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 6'., ^ölirtieS6elte?fer< icnt eu'Sx ivieder d)gepred'^ner- ' äo»"?1 JuteDCt acvxSchle^N fij DM Badische Anleihe v. 1901 nnk. 1909 bo. von 1892 n. 94 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgefl. 1878 11. 83 . . abgefl. Lit. J v. 1884 . , . 126.00 , Lahmeyer. < ■ J1QOÖ 37, 31 /, bc. 37, do. v. 1898 37, Tarmss. abg. v. 79 Lit. ü u. «1 Lit. A 11.V 8*/, Tsirk.-Egypt. Tribut .... priv. v. 1890 sieuersr. 20/1 Om Z 47, Dffenbach 27,Stuhlweißenb.-Naab.Graz . do. do. ex. A. Sch. bo. Anrechtscheine . bo. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) bo. S. 29 unt. b. 1906 . . . bo. S. 45 (tilgb.) Landw. Krebitbank Lit. D-J . . . bo. Lit. N-P Franz-Iosef) i. Silb. sieuersr. Deflerr. Lokalb. /verssaatl.) . . bo. E.-B. St. Sch.-Berlch. (abges Elisab.-A.) i. fleuerfr. Pv. Portug. nnisiz. v. 1902 Ser. I . bo. unisiz. v. 1902 Ser. HI . do. Svez Srem. L Halske 171.— Untern. Zürich 179.— rbwerke Höchst. 428.75 Ser. 12, 13 Ser. 15 unt. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unt. 1910 ; ''nen und „ schxx Wn besuch^^ dllHg zu *Wtas?e d°s fe» i-> 2.B. di. ZSLs atfo auf ™9lui tJloffen »t-rschijs, «ta Mch z 2"^ tlmmberechtigt, tothfie langdesJah^ «Wn beitragen., r bandest, kann unter doch nur das Etatsq >nnt, gemeint sein, iterbretieren, denn er dem l. Jan. d. Js. usgenommen. hossent- ndernsalls ein Prvkfl verben MU>. X. 37, Hambg. Hyp.-Bt. Ser. 1—190 unt. b.1905 - ‘ Ser. 301-310 unt. b. 1908 87, 3 4 4 87, 3% 3 3 37, 37, 37, 3 bo. Südwefl flfr. gar. 408/2040 Npäsan-KoSlow fleuerfr. gar. . . bo. UralSk fleuerfr. gar. 404/2020 bo. bo. 97 fleuerfr. qar. Wars^.-Dien. flfr. qar. 2020/4040 Wlablkawt. 95 flfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r bo. i. G. (S. II Erqn;.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . do. v. 1889 I. Rg. . . bo. v. 1889 II. Rg . . . Salonigue-Conflant. Joncfion . . bo. Monaftir . . 2020/4010 37" Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . . a München v. 1900/01 unt. b. 1910/11 ®i/ do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 3*/* Nauheim v. 1902 unt. b. 1912 q1/. Neustadt a. d. H. v. 1889 . . gi/^ bo. v. 1903 unt. b. 4 4 37, I 144.90 21.60 ! —.— Anatol. Eisenb. . I . I —Nrince Henri 32.40 Prag-Dlix St.Akt. s 31/, Kreuznach v. 1888 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest.. 3^/, Ludw gS äsen v. 1896 . . . 31/’ do. v. 1903 unt. b. 19 4 37, 37, 37, 47, Grf. Henckel Hq.v.Donn r.L105v.84 4 " Furftl. SolmS-BraunfelS v 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Laubach abgefl. . . 37, Furftl. SolmS-Lich 37, Gräfl. SolmS-Rödelbeim . . . • " Bsenburg-Büdingen . . ?)senb. u. Büd -Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 122k I. Europäische. 47, Bosnien n. $5 erreg ob. v.1902 nnk. 1913 37, Ulm v. 1905. . . 4 Wiesbaden v. 1900 4 37, itte. • • ’ ] 17.10 Lloyd . , .rie ]07.1b les. 152.50 Handel ■ ' ßo.20 Jter Bank 225.30 e Ni •. ' 168.71 ■Asiat Bnuk ,j(oinuian(uL • 1 ' 206.90 3 Hamburger 1902 unk. b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . do. v. 1887,91,93,99 37, do. —---- - - - - gi/ Dffenburg v. 1898 unk. b. 1904 7 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 v. 1901 unt. b. 1906 37, Bamberg v. 1888 .... 37, Berlin v. 1886/92 .... 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 3 do. 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . ß Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 . 5 do. do. v. 47, do. bo. v. 4 Egyptische unifizierte. . 37, bo. privil. . . . 3 bo. garantierte Sank für handel und Industrie vepostteniasse Siesten. , Schnckert. - ler Ber^erk ■ • ?.W-Pgi%7JjO r Bergwerk. ■ >52o Nürnberg v. 1899*1901 . . . bo. v. 1902 unk. b. 1913 bo. bo. 37, Sübb. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. do. v. 1904 S. fl. Kr. M.! Fr.! Pes. Lflr.! 37, bo. 4 Würzburg v. 1899 nnk. b. 1910 y. 1903 nnk. b. 1910 27,, Ftal.stl.qar.E.B.Ser ^-E.i.G. . . 4 Ftal. Mittelmeer fleuerfr. i. G. . . 24/l0 LivorneS. Lit. C. D. n. D/2 500 47, Mecklb. Hyp. n. Wbk. Scr. I verl. k 125 do. Ser. 3 abgefl Dt. Atl. Telegraph 126. . .. 70 Praq-Dur v. 1896 Raab-Ded.-Ebens. do. do. v. 91 bo. bo. v. 97 Rubolf .... 37, bo. bo. r. 101 Allgem. Berlin 2<>0.— 126.30 i.G. - M. G. 100 Tlr. G. M. G. 500 Fr- G. 500 - G. ■ G. 500 M 1000/2000 M. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 3613 9 nährtes [3405 6 Zimmer Asterweg 12. 036551 Bahnhofstraße 35. 3500 3610 Achtung! Achtung! I Emil Funcke BSiedenau MO d eo Frankfurt 15 ZieecrSrtdabrili s DasKommand o. Der Vorstand. v«/s Heute Stierfletfch 56 Pfg. [BM/5 Lehrling Sehr, Fahrrad,LLL Wenig 8c6r. A<»rh für Holz- und grober Vuv Koht.-J-euer. bist. abzug. Sicher Str. 13,1. (03667 gesucht. Neustadt 28. 13486 Gasmotorenfabrik A.-G., Köln-Ehrenfeld 96 'm UevfÄsicdoneg (Offene Stellen Grosses Lager fertiger Türen, Futter, Bekleidungen, Kehlleisten etc. AI' • ' . : Jakob Martin Ziegeleibesitzer. Modell 1907 Wegen Beinbruchs schlachtete ein junges, gut ge° Tücht. 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