15 7« Jahrgang Erstes Blatt UotnÜousörtK? «nd Perlag der VrSHI'schrn Univ.-Puch- »nd Steindruckerri. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuistratzr 7. W N W -str. 3S4 Grtchetnt täglich auBCt Sonntags. Dem Gießener ^liizeiger werben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamillen, blätter viermal in der Woche beigelegt und zweimal wöchentlich das Krcisblßtt sür den Kreis Eletzcn. Fernsprech-An- schlußs.d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Adresse Kit Depeschen, Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen stir die Tagesnuninier dis vormittags 10 Uhr. Dienstag 2-4. September LNO7 VezugSpretS: monatlirf) 75Pf^ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Mk.2.—vrectel- jährl. ausschb Besteüg. ZeilenpreiL: lokal IbPf* auswärts 20 Pfennig. Verar'twortlich tür den politlschen Teil! E, Anderson: s. Feuilleton und .Vermischtes" B. Wittko; sür ^Stadt u.Land" und ^Gerichts- Internationale Schiedsgerichie. ? Ein furchtbares Schrecknis ist der Krieg — und daher wird man gegen ein drohendes K^iegsgewitter, schon um später die öffentliche Meinung für sich zu haben, alle möglichen Friedensglocken in Bewegung setzen. Die Ge- mndten werden eifrig verhandeln, die guten Dienste einer befreundeten Macht werden angerufen, „Die Waffen nieder" in Hunderttauscnden von Exemplaren verteilt werden, und schließlich wird man sich auch an die noch gar nicht so lange existierenden Schiedsgerichte wenden. Solche schiedsrichterliche Schlichtungen sind in den letzten Jahrzehnten oiel häufiger geworden, obwohl der Mert der Schiedsgerichte nicht überschätzt werden darf. Denn derartige Gerichte haben nur Wert für Streitigkeiten von untergeordneter Bedeutung; wenigstens dürste, sobald es Jid) um große Lebensfragen eines Staates handelt, dieser sich Wohl kaum einem Spruche unterwerfen. Die Weiterausgestaltung des Schiedsgerichtswesens ist nun auch jetzt wieder Gegenstand vieler Be- ratmigen im Haag gewesen. Ursprünglich — und das kann auch heute trotz des inzwischen geschaffenen Schiedsgerichtes der Fall sein — war es so, daß in Streit befindliche Nationen einen Souverän zum Schiedsrichter ernannten, event. auch ein aus mehreren Personen bestehendes Schiedsgericht anrufen wollten. Ein solches schiedsrichterliches Urteil wird .dann als Vergleich angesehen, der aus den verschiedensten Gründen anfechtbar ist, z. B. kann die Gültigkeit des Kompromisses an sich bestritten werden, oder das schiedsrichterliche Verfahren wird beanstandet, dem Richter resp. den Richtern wird Bestechung vorgeworfen. Eine neue Phase der Entwicklung des Schiedsgerichts- Wesens brachte sodann die erste Haager Konferenz (18. Mai bis 29. Juli 1899). Sie schuf im Haag einen ständigen internationalen Gerichtshof (cour permanente d'arbitrage). Es wurde ein ständiger Verwaltungsrat, dessen Vorsitzende der niederländische Minister und dessen Mitglieder die Gesandten der beteiligten Mächte waren, gebildet, der im Haag das internationale Bureau einzurichten hatte, das wieder dem Schiedshose für die Burcau- geschäfte diente. Bezüglich der Richter sollte freie Wahl herrschen (Art. 15 des Abkommens vom 29. Juli 1899): Jede Macht durfte höchstens vier Personen von „anerkannter Sachkunde in Fragen des Völkerrechts" benennen, die sich „der höchsten sittlichen Achtung" erfreuen. Sie alle wurden in eine Liste offiziell als „Mitglieder des Schiedshofes" eingetragen, die das Bureau führte. Aus dieser Gesamtliste hatte dann für den einzelnen Fall die Auswahl zu erfolgen. Es ist aber, wie erwähnt, auch möglich, daß ein Souverän zum Schiedsrichter gewählt wird; dann wird das Schiedsverfahren von ihm geregelt, d. h. er wird wohl nur formell den Spruch fällen, der in Wirklichkeit von seinen Räten vielleicht oder von anderen hierzu geeigneten Personen gefunden wird. Wie Präsident Nelidow in seiner Eröffnungsrede erwähnte, sind feit 1899 33 Schiedsverträge geschlossen, also Verträge, in denen sich Staaten bereit erklären, in gewissen Fragen sich dem Schiedssprüche zu unterwerfen; ferner sind vier ernste Fragen, die die freundschaftlichen Beziehungen der Mächte empfindlich zu stören geeignet waren, dem Haager Schiedshofe unterbreitet worden. Wird nun aber dieser 1899 errichtete internationale Schiedsgerichtshof ein permanenter genannt, so ist dies Wort cum grano salis zu verstehen. Diese Institution als solche ist permanent, ist jederzeit zugänglich, das Tribunal selbst wird aber in jedem konkreten Falle erst gebildet. Daher ist eS auch nur ein scheinbarer Widerspruch, wenn jetzt auf der zweiten Friedenskonferenz (15. Juni bis 18. September 1907) der amerikanische Vorschlag eingebracht wurde: Es soll ein permanentes Schiedsgericht eingerichtet werden, bestehend aus 15 Richtern usw., die aus den verschiedensten Ländern stammen sollen und von denen tunlichst keiner an einer Diskussion über eine Angelegenheit, bei der sein eigener Staat beteiligt ist, teilnehmen soll. Und ferner heißt es da, daß der gegenwärtige Schiedsgerichtshof soviel wie möglich eine Grundlage für den permanenten abgeben könne. Hier ist daS Wort permanent noch enger zu fassen: nicht nur die Institution als solche, sondern auch das Richterkoltegium, tagend in bestimmter Zahl und zu bestimmter Zeit, soll Permanent sein. So erklärt sich auch, daß bei der Kommissionsabstimmung — bekanntlich wurde die Errichtung eines ständigen Schiedsgerichtshofes grundsätzlich angenommen — Belgien und einige andere kleine Staaten diese Vorschläge bekämpfte, weil ein ständiger Schiedshof dem Grundsatz der freien Wahl von Schiedsrichtern durch die beteiligten Parteien widerspräche. Auch das Prinzip des obligatorischen Schiedsgerichtshofes ist jetzt im Haag siegreich durchgegangen. Das bedeutet, daß düs Schiedsgericht in gewissen Fällen, deren Zahl und Inhalt normiert wird, angerufen werden muh. Darüber hatte man schon 1899 beraten, denn im Art. 19 des damaligen Abkommens hieß es u. a.: Es behalten sich die Mächte vor, jetzt oder später neue Uebereintommen aözuschlicßen, um die obligatorischen SchiedSsprcchungen auf alle Fülle auszudehnen, die ihr nach ihrer Ansicht unterwerfen werden können." ■irji n^gBrnnrr'rjMmomn vran- j vh-htkwmb-.--w. -_rrw- m hj- ■—mm " Berlin, 24. Sept. Von der General-Direktion des Norddeutschen Lloyd wird dem B. T. telegraphiert, daß die Meldung, wonach Generaldirektor Dr. Wiegand zum ui in i ■ ii!■ 111 ■ im rzszraEnaK Nachfolger des Herrn von Stengel ausersehen sei, jeder Begründung entbehrt. Auch von anderer Seite wird die Nachricht vom bevorstehenden Rücktritt Stengeln dementiert. — Die Verschmelzung der sozialdemokratischen Gewerkschaften, die auch den Parteitag in Essen beschäftigte, wird nicht zustande kommen. Ter Führer der Lokalisiert, Kater-Berlin, erläßt einen Aufruf, in dem er vor dem Eintritt der lokalistischen Gewerkshaften irr die Zentralverbände warnt. Stuttgart, 23. Sept. Das Ministerium des Innern hat eine allgemeine Revision der ortsüblichen Lagelöhne für das Jahr 1908 ungeordnet. Der Regel gemäß wäre die nächste allgemeine Revision der Lohnsätze erst im Jahre 1909 vorzunehmen. Mit Rücksicht darauf jedoch, daß infolge der in den letzten Jahren eingetretenen Berbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse auch die Löhne eine nicht unerhebliche Steigerung erfahren haben, hat das Ministerium eine anderweite Festsetzung der Höhe der ortsüblichen Tagelöhne schon vor Ablauf der gegenwärtigen; Gültigteitsperiode als angezeigt erachtet. polUefdic Lcrg-estzchÄAtt Ter Lod Morengas. Die schon gestern von uns mitgeteilte Meldung vom Tode Morengas findet nun endlich auch ihre endgültige Bestätigung. Nach einem telegraphischen Bericht des Gouverneurs von Südwestafrika v. Schuckmann ist diesem Vorst Gouverneur der Kapkolonie amtlich bestätigt worden, daß die englische Polizei Morenga bei Witpan angegriffen und getötet hat. Der Gouverneur von Schuckmann hat darauf dem Kap-Gouverneur sür dieses tatkräftige Einschreiten gegen Morenga gedankt. Eine amtliche Meldung aus Kapstadt besagt: Daß die bei der Verfolgung Morengas beteiligten Militär- Personen aller Grad-e sich sämtlich vortrefflich gehalten; hätten. Morengas unmittelbarer Anhang sei. nunmehr vernichtet worden. Der Schlußkamps, in welchem Morenga getötet wurde, spielte sich nach einer Meldung aus Upington folgendermaßen ab: Morenga mit 10 Hottentotten ent-i schlüpfte den Truppen an der deutschen Grenze. Diese entdeckten jedoch seine Spuren, worauf Major Elliot mit 60 Mann ihn durch einen wasserlosen Landstrich 48 Stunden lang verfolgte. Er sand Morenga in einer Stellung auf einem Kopje; dieser eröffnete auf eine Entfernung von 1000 Dards das Feuer und setzte cs zwei Stunden hindurch fort. Dann stürmte Inspektor Sanders mit 12 Mann das Kopje, gedeckt von dem Feuer der Hauptabteilung. Der Korporal Heu Wood wurde 10 Vards vom Feinde entfernt getötet. Der Mann, der ihn er-, schoß, wurde dann sofort von einem Kameraden des Korporals getötet. Nach Eroberung der Bergspitze fand man Dom Iiamesenfest in Komlmrg scüreibt uns heute ein Homburger Kurgast noch folgendes: Schon am Samstag vormittag bei der Brunnentaufe war cs ein farbenprächtiges Bild, das sich bei hellem Sonnenschein vor dem Drei-Kaiserhof entfaltete. Von der noch immer frischgrünen Wiese, die umsäumt ist üoit schmucken, neuen Villen, hoben sich der bunt dekorierte Vrunnentäufling und das Fürsten- idt aus» lebhafteste ab. Wie die Feier verlief, wissen Sie ja bereits. König SchulalongLrrN machte einen äußerst vergnügten und befriedigten Eindruck und das Publikum freute 'sich rvohl am meisten über die Schaar der ihn begleitenden Prinzen, die einer wie der andere in ihren englischen Studenten-Uniformen mit dem Cylinder auf dem Kopf sehr drollig aussahen. War doch der kleinste Prinz nicht viel höher als sein Hut. — Am Nachmittag wurde dann dem König im Grand-Hotel die Adresse der Stadt Homburg überreicht, eine Huldigung, die würdig schön verlaufen ist, daß der kupferoraune Herr aus, Freude imriwec, sämtliche dabei Anwesende eigenhändig abgeknipst haben soll. Während dieser Feier musizierten in dem prächtigen alten Kurpark 4 Regimentskapellen, die 80 er, 115 er, 168 er und 23. Dragoner. Am Abend wars geradezu märchenhaft im Kurkarten. Man stand zwar dort stundenlang eingekeilt in drangvoll fürchterlicher Enge, und der Sterbliche durste sich glücklich schätzen, der beim Ansturm auf die Stühle ein solch nützliches Möbel crivischt hatte; aber das tat dem allgemeinen Vergnügen keinen Llbbruch. Man 6egelfterte sich für alles, ob nun der König begrüßt von feierlichen Fanfaren klängen, hinaus puf die Terrasse trat, ob die 4 Regimentskapellen im Fackelzug aufmarschierten und den großen Zapfenstreich anstimmten, oder ob endlich die glänzendsten Effektstücke des Feuerwerks in der Luft verpufften. Es waren 21 Nummern und ein derartig großartiges Feuerwerk ist hier noch nicht abgebrannt tvvrden, aber auch so viel Qualm uno Rauch hat man selten in so kurzer Zeit verschluckt. Der König wohnte dem ganzen Zauber bei, die Hoch- und Hurraruse nahmen kein Ende. Daß der König auf der oberen Terrasse, während er selbst speiste, 450 Gäste mit kaltem 'Abendessen bewirtete, ist Ihnen auch schon bekannt, daß aber dieser Festakt ein Wohl noch nie da- gewesemä Nachspiel hatte, muß ich noch erzählen. Als das Feuerwerk zu Ende war, wurde der Kur garten geöffnet; hinaus üttömten die 2000 glücklichen Besitzer der nun erledigten Eintrittskarten und herein dagegen die Zaungäste, die sich tvvhl auch in tausendfältiger Zahl eingefunden hatten, und auf die Terrassen, wo sich tne ersten noch gütlich taten an den steben- geblnbenen reichlichen Ueberresten von Ave in und Speisen. Wie sich die Menge auf die seltenen Leckerbissen stürzte, und sie sich schmecken ließ, das war ein Bild, wie jnait es fetten zu sehen bekommt. — , r Der König hatte ja, wie man sagt, gewollt, daß feine Ge- burtstagsfeier ein großes Volksfest wevden solle, und so ist ste es auch wirllich zum Schluß noch ein Volksfest geworden in des Wortes weitester Bedeutung. Von dritter Seite wird rrns. noch solLendes geschrieben: Das Homburger Gartenfest soll dem sinnig von ^>iam rund 20 0 0 0 0 Mark gekostet haben. „Geld spielt ja keine Rolle", sagte der Homburger 5turdirettor.Freih. von Maltzahn zu mir. An diesem Tage hatte ich auch eine Unterredung mit d e m K a n z l e r d e s Königs. Ich hatte Gelegenheit, in den Bndoirs der reichen Majestät zu verweilen, den Prinz-en einen Besuch abzustatten, den Thronfaal der siamesischen Gratulationskur zu be- stchtigen und erfuhr u. w, daß der König 69 Prinzen hat. Tie Prinzessinnen werden nicht gezählt. An die 5 2 M i l l. Jahresrevenuen bezieht dieser tteine unscheinbare Mann, der in Deutschland etwa 5 — 6 Millionen in rund 160 Tagen verbraucht hat. Kann maus da der deutschen Industrie übel nehmen, daß sie den Geldspendenden noch gar zu gern länger in Deutschland festgehatteu hätte? Am Geburtstage des Königs vollsührten mehr denn 12 gelbe Dreikäsehochs vom königlichen Geblüt einen Höllenlärm, hatten einen Lustballouverkäufer in den Hof geschleppt und ließen einen Ballon nach dem andern fliegen. Der Italiener machte ein vergnügtes Gesicht, denn er hatte in kurzer Zeit seine 100 gefärbten 'Schweinsblafen verkauft. Drinnen wurde der Thivnsatil hergerichtet, purpurrot die Fenstervorhänge, berauschend der Duft von Chrysanthemen, diese in allen Farben, allen Größen, dazwischeir exotische Blüten, alles bunt, alles eigenartig in seinem Aufputz. Inmitten der Blumen die Geschenke. Bon jenen Städten zumeist, in denen der König besonders reiche Ausgaben gemacht hat. So vocn Baden-Baden und Homburg, Gaben von Privaten, von Verehrerinnen, von Künstlern. Alles aber überragte die Silbervase, das GeburtstagSangebinde der siamesischen Missionen Europas. Wen ich auch sprach, obs ein Prinz war, ein Gesandter, gar der Kanzler selbst, sie alle versicherten mir, daß der König der besten Eindrücke voll Europa verläßt. „Meine Erwartungen sind weit übertroffen worden, Deutschland ist ein bedeutendes, ein musterhaftes Land.Das ist das abschließende Urteil des Königs 5=6er Deutschland. Scheinbar etiquettetts mutet die Gesellschaft an. Doch das.wird, anders wenn der König in feiner Villa ist. Wöllen z. B. die Prinzen zu ihm, dann ziehen sie sich vor der Tür des Königszimmers die Schuhe aus und rutschen auf den Kni een zu ihrem Vater und König. Ueberraschend einfach fand ich das Boudoir Tschulalongkorns in Homburg. Im Hause alles drunter und drüber. Kisten und Kasten in allen Ecken, in jedem Zimmer. Ein Hämmern unv Pochen, denn die gefaulten Kostbarkeiten werden verpackt; Vögelgezwttscher und Hundegebell. In diesem Tohuwabohu hat der reichste Fürst der Welt 6 Wochen geweilt. Die Tür, an der die Konitzskrone prangt, öffnet sich, ich werde in das Arbeitszimmer geKhrt. Wie bescheiden für einen König! Der Blick schweift lstnaus auf den in blauer Ferne sich zeigenden Taunus, im Zimmer selbst ein schwerer Dust. Drückend und schwül sogar. Auf goldsttotzendem Tische 6rennen 40 Niesenkerzen, dazwischen stehen siamesische Türmchen, mit 3—7 Dächern, siamesische heliothropfarbige Fähnlein. Eine Kiste voll Kerzen dient zur Reserve. Da und dort auf den Gesimsen der Kamine, auf den Nippestischchen Obst, auserlesenste Fruchtschalen. Weintrauben ! wie Pflaumen so groß, Melonen, Bananen. Eine — königliche Unordnung. Auf dem Tisch in der Mitte des Zimmers Gratulationstelegramme und Geburtstagsgeschenke. Mit das kunterbunteste Zeug. Die Coiwerts sind erbrochen. Die Gaben hier hat sicher der König geschaut. S&in .Arbeitszimmer gelangt man direkt in den Sch laufraum. Auf ix in Nachttifchchen liegen acchws, scheinbar $urn Mitnehmen brcklantenöesetzte Zigarrettenetuis. Nirgends auch nur die Spur einer Uniform. Eblinderhüte liegen auf der Chaise- lange, Lackstifeletten stehen im Zimmer umher. 2 Dackel machen ihre Spaziergänge vom Schlafzimmer ins Arbeitszimmer Königs. Und das Bett? Es kann gut 3 Personen fassen. Nun in die Gemächer der Prinzen, der dem Könige nächst- stehenden. Ueoerall Körbe und Kisten vollgepackt. Die unglaublichsten Sachen liegen zerstreut umher. Im Zimmer des Lieblings^ Prinzen des Königs ist über einen Stuhl ein Waffenrock gehängt, auf dem Bett liegen eine schwergoldene Schärpe und eine Militärs Hose. Der Raum des Oberkämmerers ist schon kein Zimmer mehr« der gleicht vielmehr einem Waarenhans. Die Zimmer du; kleinsten Prinzen gleichen überhaupt nicht mehr Wohnräumen, das sind ausgiebige Rumpelkammern mit Eisenbahnen. Die Prinzew haben den Fußboden mit Eisenbahnschienen bespannt und spielest — Breitenbach, sausen hin und her und freuen sich ihres Lebens Sehen putzig aus, diese fixen, gelben Kerlchen, haben alle gleiä)e Anzüge, die gewisser Chorknabentracht ähneln. Einfach ist auch das Speisezimmer, auch hier wieder schwerer Blütenduft. Jeden Tag mußten zweimal die Blumen erneuert werden, in ultest Gemächern. Gar seltsam war die Lebensweise des Königs und feinet Leute. Wich sie am Tuge nicht viel von der unserigen ab, so hatte sie des Nachts etwas ganz Eigenartiges. Du kochte die ganze Gesellschaft. Der König kochte mit. Und was? Schweinefleisch mit Reis. Das ging bis zur Herrgottsfrühe. Dann erst wurde es allmählich still bis gegen 11 Uhr vormittags sich wieder neues Leben in den Königszimmern regte. Damit man's auch, weiß, was Chalulongkorn pro Tug etwa an den Hotelier zahlte, so sei die Summe von 3 0 0 0 Mark genannt. Was hat nun Tjchulalongkorn von seiner Europafahrt prcu filiert? Der Kanzler gab mir Antwort,die^schmeichelhast für uns lautet. Tschulalongkorn liebt deutsche Sitck und Art, er ist in gewissem Sinne modern erzogen worden. Was er in Deutschland sah, erregte in jedem Falle seine Äufinerksamkeit. Angefangen z. B. von einer Puppenstube bis zu dem rafftniertesten Garderobe-Kunststücke. Dem Automobilsport huldigte der König gern und ost. Wenn er die Eisenbahn vermeiden und dem Automobil sich anvertrauen konnte, so tat er dies gern und oft: Für deutsche Kultur aber von Bedeutung ist, daß Tschulalongkorn unsere kulturellen Fortschritte seinem Reiche' nutzbar machen will. So war die Europareise nicht bloß eine Vergnügungstour füt den König, sondern sie wurde für Siam zu einer Kulturfahrtt Als nächstes Ziel hat Tschulalopgrorn, wie ich aus der Umgebung des Königs noch erfuhr, vor, in feinem Reiche die Spielhöllen aufzuheben... Zurück durch den Garten zum Thronsaal; rechts und links vom Wege Pakete und Kisten. Neue Gäste kommen, andere gehen, der Lunch ist zu Ende, die Gesellschaft begibt sich in ihre Gemächer, die nächste Stunde gilt der Vorbereitung für die große siamesische Gratulations^ kür. Abschiednehmend von Deutschland hat Tschulalongkorn noch der Armen gedacht, denn seine letzte Ausgabe waren 2 50 00 Mark für die Armen von Homburg. Und die, dst Tschulalongkorn an seinem Geburtstagsfeste zu sich geladen hatten 2lrrs Stadt rind Land. Iie o^iiße in Warotilro. I r mit v s >ci nit 5tl C. koi in >ve wo * s i r-*. 5 □ .t c E w ik 10 1 hie A bei oit (Lr 8 *4)01 fi( la oens mit ^irrna billigst BrübHcbe Univerkitatz-Vruckeret. GieKeo bach kommenden Personenzug zusammen. Das Dutvq mobil wurde völlig zertrümmert. Müller und sein Neffe die sich in dem Automobil befanden, blieben unverletzt' dagegen erlitt die Frau Müller schwere, aber nicht lebens' gefährliche Verletzungen. II Marburg, 23. Sept. Am 1. Oktober wird hie- der 8 Uhr-Ladenschluß eingeführt. Griginal-Vrahtmeldnugen. Mainan, 24. Sept. Nach dem heute vormittag 9 Uh: ausgegebenen Bulletin verlief beim Großherzog die letzte Nacht ruhig. Nach starkem Schweiß, währenddessen die Temperatur gestern abend aus 38,1 Grad gestiegen war, fiel fie bis heute vormittag aus 36,1 Grad. Im übrigen ist der Zustand unverändert. «Äufeinne^=n.in 3I,IfrfhoiSenb™ °-s Andenken Casablanca, 23. Sept. (Reuter.) Aus Marakesch wrrd vom 22. Sept, gemeldet: Muley Hafid brach am Donnerstag mit 6000 fanatischen Anhängern und Geschützen nach dem Schauja-Distrikt auf, der im HinLerlande von Casablanca gelegen ist. Dies war die Antwort auf die Entsendung der Deputation des Schaujastammes, der Muley Hafid um Beistand gegen die Franzosen anging. Es ist Zweifelhaft, ob dieses Vorgehen sich gegen dre Franzosen oder gegen Abdul Asis richtet, aber die Schaujas erklären, wenn Muley Hafid aus ihre Hilfe rechne, so müsse er gegen General Drude Vorgehen. । 'Alle Nachrichten zeigen, daß mit dem Herannahen des Sultans an Rabat die Stellung Muley Hafids sich mehr und mehr geschwächt hat. Tanger, 23. Sept. (W. B.) Der Sultan Abdul Asis fit heute morgen in Rabat eingetroffen. . Paris, 23. Sept. (Agence Havas.) Der Regierung ging heute nachmittag die Nachricht zu, daß infolge der gestrigen Verhandlungen in Casablanca zwischen den Ab-1 gesandten der Stämme Uladzejan, Senata und Syaida und 'dem General Drude, Admiral Philibert, sowie dem französischen Konsul Malpertuy, diese drei Stämme sich! nnterworfen haben. Die Hauptbedingungen für ahre Unterwerfung sind folgende: Die Feindseligkeiten sollen mit dein heutigen Tage aufhören; General soll im Gebiete der Stämme, die sich unterworfen haben, militärische Rekognoszierungen vornehmen können, .mm sich von der vollständigen Herstellung der Ruhe zu überzeugen. Die Stämme verpflichten sich, alle Ansammlungen von Bewaffneten, die sich in ihren Gebieten bilden sollten, zu zerstreuen und zu strafen. Die Abgesandten der drer Stämme verpflichten sich, die Urheber der am 30. Juli gegen die Europäer begangenen Attentate auszuliefern - ihre Guter sollen Erkauft werden. Die Schaujas sollen seine Entschädigungssumme von zwei Millionen, außerdem ^nen Tribut für die Arbeiten im Hafen von Casablanca j ^zahlen. Der Markt in Casablanca soll am 25 Sept ivieder eröffnet werden. ' LcrttrMett-Na^r^chterr. Verlobte: Fräulein Ellsabelha Hedrich in Dreihausen mit i IrT» UflCl -ls Priors; Fräulein Auguste Drullmann miü perrn Gcoig Alliucuroder m Wetzlar. , _ £ f f'2 n b a $ a- M., 23. Sept. Heute vormittag stieß p omobil des Kreis-Feuerwehr-Jnspektors Müller aus Offenbach an dem schrankenlosen Nebenbahn- ubergang bei Heusenstamm mit einem von Offen* Morenga von Schüssen durchböyrr. fdcr die englischen Truppen begleitete und während des lAngriffes im Feuer war, pries laut die Tapferkeit der (Truppen und besonders den Schlußangrisf. Mit Morenga ist der gefährlichste Gegner der deutschen Gruppen in Südwestafrika endlich unschädlich gemacht .worden. Seit dem Tode Hendrik Witbois war er die Seele Hes Aufstandes. Alle Bemühungen unserer Truppen, seiner -habhaft zu werden, scheiterten an der Verschlagenheit und großen Beweglichkeit dieses Bastards. Leider taten auch hie englischen Behörden bis vor kurzem nichts, um den deutschen truppen bf Verfolgung dieses Rebellen zu er-! leichtern. Erst in alterjüngster Zeit zeigte sich bei den I Engländern der gute Wille, die Deutschen zu unterstützen, und so ist denn endlich glücklich gelungen, Morenga und chen letzten Rest der Aufständischen zu vernichten. ! x Schlitz, 22. Sept. Die bekannte Leinwand- fabrrk Lang Heinrich feiert am 1. Oktober ihr 7 5- j^ahrrges Jubiläum. Zugleich feiert auch der jetzige ^erlhaber an der Fabrik, Herr August Hag, sein 25 jähriges Jubiläum als Mitarbeiter bei der Firma Büdingen, 23. Sept. Die E r r i ch t u n g c in e r fa unserer Stadt geplant und wird gegen» nxirhg tn Burgerkreisen lebhaft erörtert. Der Meinungs- ^ustausch über die die Vorteile des Gäsgllihlichts vor dem elektrischen Licht ergeben, daß man sich fast allgemein für erster^ ausspricht. Mit der Gasbeleuchtungsanlage soll eine Kraftanlage verbunden werden. a 1 • ^er deutsche Offizier, iVerüust d'6r sa cerdotaben Rechte im£> zur Preisgabe ”I moralischer Güter zwingen zu lassen. Paris, 23. Sept. Humanits veröffentlicht heute ein ■. anifest gegen die marokkanische Expedition. ^as Manifest ist an die Arbeiter Frankreichs und Spaniens gerichtet. In demselben wird in energischen Worten Einspruch gegen die Militär-Ausgaben und gegen die Entsendung von Truppen nach Marokko erhoben. □ Klein-Linden, 23. Sept. Unter sehr zahlreicher Beteiligung fand gestern im Garten zur „Bnxg" das Ab- turne n des Turnvereins statt, verbunden mit Wetturnen Tadel errangen folgende Turner Preise: In der Oberstufe II. Karl Volk, II. H. Neuschling, III. L. Adolph; in der ^13 4 *a?lm9§riCdc: L ^ug. Neuschlmg, II. Friedr. Weller, rr n ®cnner» ’n ^er 2* Zöglmgswiege 1. Rich. Germer, II. Slug. Größer, Wilh. Rinn. ch Hungen, 23. Sept. Auf dem Bahnhof sind jetzt VJ 0 n ?? u n t C H ü & r n n g e n nn^ den Bahnsteigen öonenbet, gestern wurden sie tn Benutzung g-enommen. — Sie lach. Gemeinde hat den Bau einer Kapelle an der Langsdorfer Straße beschlossen und wird im Oktober mit dem Gebäude beginnen. Gießen, 24. Sept. 1907. **VomGroßh.Hofe. S. K. H. der Gr o ß h e r z o g fuhr am Samstag, den 21. d. M. mit dem Maharajah von Bikanir nach Dornberg zur Fasanenjagd. Am Sonntag abend besuchten die Herrschaften das Hoftheater. Am Montag vormittag fand Hirschjagd im Kranichsteiner Park statt. Nachmittags wurde eine Streife aus Fasanen, Hasen und Hühner bei Dornberg unternommen. Die in- dischen Gäste verlassen voraussichtlich am Mittwoch Jagdschloß Wolfsgarten und begeben sich über Marseille, Bombay nach Bikanir zurück. Abschieds fei er f ü r O b e r k o n s i st o r i a l r a t m C llestern abend in dem herrlich geschmückten ?^uen Saalbau zu Ehren des schadenden Geistlichen der ^uras- und Militargemeinde veranstaltete Abschiet^feier war außerordentlich gut besucht und nahm einen sehr schönen Zerlauf. Eingeleitet wurde sic durch einen Vortrag des posaunenchors Klein-Linden, der se'ne Kräfte bcreitwilligst zur V^sugung^ gestellt hatte. Nach einer Begrüßungs- 'ansprache durch Herrn Pfarrer D. Schlosser, der auch gleichzeitig im Namen des Gcsamrkirchenvorstandes dem scheidenden herzliche Worte des Abschieds widmete, erfreute der Gemachte Chor des evang. Arbeitervereins, dessen lana- tahriger Vorsitzender Oberkousistorialrat Euler war, die An- ^^uden durch den Vortrag zweier Lieder. Hierauf ergriff Geh. Fvrprat Pro,. Dr. W i m m e n a u e r das Wort, um dem fcherd enden Pfarrer Namens der LukaSgemeindc rührende Abjchiedsworte zuzurufcn. Nach einem sehr bei- >allig aufgenommenen Klavier- und Harmonium-Vortraa des Rentamtmanns Schäfer und Musiklehrers Gern- Oberstleutnant v. Lindcquift im Namen der Militargememde, bie, durch eine Abordnung Offiziere cknterofsiziere und Mannschaften vertreten war, und über- Lci^e ?bm scheide!chen Geistlichen des Regiments ein Bild cmem weiteren Vortrag des Ge- mgchtLn Chors dankte Werkmeister Schufst als Vertrete'- bem langjährigen Vorsitzenden des Arbeitervereins für seine und rief ihm ein herzliches Lebewohl zu. Hierauf ^rgrisf Obertonsistorialrat Euler das Wort, um allen Red- wu!»- ? ?ie herzlichen Worte des Abschieds sowie allen Mitwirkenden zu danken und klarzulegen, daß es ihm außerordentlich schwer falle, die schöne Musenstadt G'eßen zu verlassen. Nach einem mit Posaunenbegleitung aesuune- nen gememscha,tllchen Siebe gedachte Pfarrer D 6d los- | e r noch der weiter cm 1. Lttober I. I. von Gießen schei- Pfarrer Krauch Pfarrassistent Steiner und Beigeordneten Curjchmann. Stach einem Klavier- und Har- moniumvortrag des Rentaintrnanns Sckäfcrs urb SKufif- Ehrers Gernhardt erfreute der Gemischte Chor dieMst- eilnehmer durch eine Zugabe. Den Schluß der Zeter bildete ein Portrag des Posaunenchors Klein-Linden. Der bis zum letzten Platz gefüllte Saal, sowie der Verlauf der S?'■i,at’Dn ab' daß sich Oberlonsistorial- eat feuler wahrend seiner neunjährigen Tätigkeit hier viele freunde erworben hat. ' I ** Universität. Dr. Thornae, Pri- vatdozcut ter Chemie, tritt heute einen zweijährigen Urlaub an, wahrend welcher Zeit er in Wiesbaden ein chemisches Untcrsuchungslaboratorium zu leiten gedenkt. ‘ Silberne Hochzeit feiern heute Schuhmacher ^arl Kronenberg und Frau, Elisabeth, geb. Rinn. < , , r 3 i r f u 5 Straßb u r gcr ist hier eingekehrt und gxeube üon juna uni> alt seine Zelte an dec Lahnbrücke keiner der größten unserer wandemden ZlUupe und um lo angenehmer wird jeder Besucher von den gebotenen Leistungen überrascht sein. Vor allem ist ein redit vorzügliches erb emo terial vorhanden. Schon di gestrig Eronnungsnummer (Freiheitsdressuren des Herrn Blmnenfeld bo und.auch mancherlei neues, während später sich sJr funftabr.ger Knirps als Jockeyreiter reichen Bc^ vorgeführte Ponnychen zeigte allerliebste Reitkunstuae^ und em Herr Koßmeyer bot gute mlf d^er^Erde^fl^dp/bs-^^ Pferde stehend sicherer als mancher der Erde kleidet sich aus ihm an u,w. Sehr gut ist auch vertreten. Eine Drahtseilkünstlerin bringt einige X Ä/'" Partcrregymnastiker leistet ebenfalls recht ©lansnummer tritt dann der einbeinige Turner ! L - Qu ' I? öwr vom Kolosseum her nicht unbekannt I'a l/jnem dortigen Auftreten noch einige neue verblüffeiidc .limftstulle hmzugelernt^hat. Eine weitere recyt nette Aufführung war em ungarischer ^vanz. Die Jugend kommt vorzüglich zu ihrem Recht durch einen recht guten „August", der unter anderem ^oln em rea)t vertragliches Familienleben führt. Den Schluß der gestrigen gut besuchten Vorführung bildete eine Vorsuhrung von ungewöhnlicher Art: Ein Bür zeigt sich nämlich Kunstreiter und erregt damit ebensoviel Bewunderung wie ye tißtieir« -3. Sept. Unter der Teilnahme der Spitzen der Reichs-, Staats- und Itadtlichen Behörden wurde heute der 14 Ernationale K on g r e g f Ür H y g i e n e un d 2 e m o g r a p h i e ?kaatssekretär des Innern v. Bethmaun ^hieli eine Ansprache m der er dem Kongreß den Gruß des Kaisers 'Ä ^er T?cbn^ .fuhr fort: Die Kultur Hab7 Anspruch'auf Schutz auch allen denjenigen Aermsten und Schwächsten erworben bald vage Gefühl unentwickelter Zu- I^^Eeldlos hlMvegichrttt. Kultusminister Holle wies auf die bakteriologische Wissenschast und ihre Erfolge hin, und aab ^d>^^.^usdruck, daß die Sorge für die Volksgesundheit nicht wÄ^O^nZen gebunden, sondern die Freunde der Hygiene 9TH^U>nen l<^ Susammenfmden, uni in gemeinsamer Arbeit iSnri' &tnie?im9Cn^Ut Ammeln. Im Auftrage des Kriegsministers ^Etabsarzt Schierning den Kongreß, indem er Q^Us^e5, rlte ^vn der Volks kraft und der Volksgesundheit e%e? auch die Beschaffenheit und der Ersatz des Heeres i abhängig sei. Hierauf hob Präsident Prinz Sckchnaich die Auf- Kongresses hervor, dem Menschen wenn möglich seine verloren gegangene Gesundheit wieder zu gewinnen, jedenfalls £-ICh?p?tan’1f ranten gewähren gegen alle ihm drohenden ^?^6/fuhren und Gefährdungen. Gehe doch die Gesuiid- bel Aschen Hand in Hand mit der Arbeitskraft und SchaffeEsteude. Laut Mitteilung der Generalsekretärs des Kon-! dEiwe? 200^m,?MviF^tner sind 3800 Mitglieder angniidbetj Darunter 200 ausländische Sanitätsoffiziere. Nameiis d"r ver- 'Kommission hielt Professor Löffler-Greifswald einen 4en verstoroenen Profesior Brouardel-Paris. Weiter entboten Gruße Professor Waldeyer namens der Akademie der MlbNlchaften, Profepor Kaftan namens der Friedrich Wilhelm- Unlverptat, Profeffor Grantz für die Technische Hochschule, Prof. SckMalz für die Tierärztliche Hochschule. Sodann sprachen die! «upimmung ihrer Regierungen aus Ehantemesse-Paris, Pufieas- Belgien, Pagliani-Jtalien imd Juraschek-Wien, v. Toeth-Buda- pes., Hp^ameta Hifikata-Tokio, Chlopm-Petersburg, ferner die Ver- treter Spaniens, der Vereinigten Staaten, Chinas, von Griechenland und andere mehr. 1 MSDie Rettung der Bruee-Erpedition, welche ^on Ichon als verloren glaubte, ist in vollem Umfange gelungen. William Bimee, der schottische Oceanograph, der im Prinz Karl-Land auil Nordpol mit topographischen Forschungen be- war ist nebst seinem Begleiter Hjalmar Johannsen von üü^^^üchen Schifier Eriksen aufgefunden und auf der Fischer- & orn? ?Qt C mad)- Tromsö geleitet worden. Bruce W reute Aufgabe gelöst. Prinz Karl-Land ist voll- .standig erforscht. Die Rückfahrt gestaltete sich sehr stürmisch.! l-. 1 n e Kunstchrontk. Der Bund deutscher Archi- &er6 * * * *8um8U$orortrfÄnn. Sgaitin$i"atferr " tote» 6 D iTs ab e n ft e11 nH)1;Un “ Wildcnbruch^schm ©djaul ^Usimchnung die Tamm Hartmann und Bayrhammer amanut "T Sur rhre © t ab t b i b 1 i o t f) e f beabsichtigt die" “ einen eigenen Bau aufzu uhren. Zu diesem Zweck fallen im Mt 1908/9 200 000 Mk., als erste Baurate erstellt werdem I VermischteL» * Gräfin Mo ntignoso ist, wie ein Wiener Blatt meldet, aus ihrem bisherigen Aufenthaltsort verschwur den, ihr Verbleiben sei nicht zu ermitteln. Auf Anfraqr des Dresdener Hofes am Hofe von Toscana soll geant inoriet worden sein, daß auch die großherzogliche Familie nicht in der Lage sei, eine Auskunft über den augenblich lichen Aufenthaltsort der Gräfin zu geben, da es seh Wochen nicht gelang, mit ihr in Verbindung zu treten Allgemein herrscht die Ansicht vor, daß die Gräfin Montis noso sich mit Toselli vermählt hat und sich müht, ihren Aufenthaltsort geheim zu halten. Auch die Prinzessin Pia Moniea sei derzeit nicht aufzufinden. Am toscauischen Hofe glaubt man indes noch nicht, daß die Abreise der Gräfin aus ihrem bisherigen Aufenthaltsort mit einer geheimen Heirat zusammenhängt. Kleine Tageschronik. yy. 2? Berlin gaE, der Uhrmacher Anger, welcher mit bei 2fiahrigen unverehelichten Charlotte Henschel, die bei ihrem Schwa, oer, dem' Damenschneider Borchardt wohnte, verlobt war aui prau Borä>ardt einen Revolverschuß üb, der die Fran an her Öani> verletzte. Dann schoß Anger dreimal auf seine Braut ^-^^bbte^ese erheblich. Dann schoß er sich selbst eine Kugck in die Schlafe und war sofort t o t. Der Berliner Stabtrat Dr. Meyer erlitt auf ber Fahrt vor Campcglio einen Antomobilunfall, wobei das Anto-Mb-l jmnimmcrt würbe. Er unb seine Fran rourba au« btm Wagen geichleubert unb erheblich, weim auch nicht cS kahrlrch verletzt. Beide wurden nach Trierrt gebracht - dein Eisen benachbarten Orte Kray fuhr ein mit rwei 'Derionen bei etztes Gig in c i ne Ki n b c r sch a r ; zwei wuL getötet und cms verletzt. ei?r. in ^^Kem Tempo fahrendes Automobil auf der Areiisburger Ehaupee bei Hamburg wurde der Arbeiter Wundt überfahren und getötet Cer§ L^ltand in einer Wirtschaft bei einer Festlichkeit Cchlagerel. Zwei Polizeibeamte wuirden zu Boden geworfen sie waren genötigt zur Waffe zu greifen. Bei der Raufere! wurren zwei Zivilsten schwer verletzt, einer von ihnen blich tot. Die Polizisten wurden gleichfalls schwer verletzt. ' ^rmmCrftrmnt r^w^'e München, der mit einem Einjährig!« seines Regiments eine Besteigung des TotenkirZ Wilden Kaper unternommen hatte, ist durch Absturz töt? I i ch verunglückt. ö 1 .3n ^avenZburg (Württemberg) wurden ein Konditor nrmX ^^bte verhaftet weil sie die Geburt eines Kindes len und das Kind im Backofen ver- s f Buchdruckereibesitzcr Max Bickel stürzte von der Bene« d i k teil wand (Ho Hemberg en) ab und war sofort t v t. nur 9? 11 a 111 auf ihrer Rückfahrt von Newhorl m.r 2^ Knoten gemacht, sachverständige sind der Ansicht da» Überhaupt ni cmand Deutschlands Rekord sch lägt, ba Wien, 24. Sept. Dem „Neuen Wiener Tagebl/ ivird aus Rom telegraph.i-t, die Gräfin M o n t i g n o s o habe an eine '"Z^ienz ein Schreiben gerichtet, in dem sie erklärt, daß fie sieh mit Toselli zu vermählen gedenke. Ihr lieae nlchrs an dem Verlust der A p p a n a g e. Sie sei lm reisen wrtsetzm ’ '°U' -lußerdem könne Toselli seine Konzert- Budapest, 24. Sept. Wie die Blatter melden, geriet Erzherzog Joies der nut seinem Schwager, dem Priiizen Leopold von Bayern un Marmaroser Komuat der Bärenjagd ob Ina, JJ- r!ne sthf gefährliche Lage. Er wurde von einem Bären an- neta[lcn, ivobci sich sein Gewehr entlud. Schließlich gelang es, bcu Baien durch einen Schuß niederzustrecken. , , , 24. Sept. E i n Personenzug, der nach Haze- druck unteriocgs war, ist in der letzten Nacht entgleist. Tie -okomonvc und der Sender stürzten um. Ter Lokomotivführer ist noch ^ch?!-stgefL" Otet> ~'e änl)l 6er ocrl£6'cl‘ Wm ^QllC0Uöert geforderten Entschädigungen von der m \ ^^rung unverzüglich geregelt ,verden. Die japanischen Ansprüche belauicii^ sich auf 1709 Pfund Sterling. tj/ ’f ,° ll/ 23. Sept. Heule nachmittag wütete hier Alliger Sturm, der von einem wolken- 5 begleitet war. Tas Wasser stand stellenweise ni^lnnh°o^ XU tu “V ...?ic^vcre Hauser sind eingestürzt und viele andere vom Blitz be,chadigt. Der Bahn- und Telegraphen- verletzt 5eUn)Cl?e Es wurden zahlreiche Personey AnsZan^. Aufsehen erregt hier die Veröffentlichung der Correspondenzia Romana über die Ver- der Kurie, durch Vermittelung des Präfekten der Bischofs-Kongregation Kardinal Ferrate und Uber de-sen Unterwerfung. Tyrrell gab ähn- liche Erklärungen ab, wie Schell, um dann anderen Tags im Giornale d'Jtalia zu erklären, die Kurie habe .lernen AiEgleichs-Ver,uch offenbar mißverstanden. Er denke G-ar nicht daran, sich durch Drohungen zum GerlchtrsaaL. München, 23. Sept. Heute vormittag begann der lh auf mehrere Tage berechnete Prozeß gegen den ehemaligen B Zirkusdirektor Niederhosfer, welcher beschuldigt « wird, am 25. Mai 1904 im Zirkusgebäude auf der Theresiew ! loicfe seinen Freund, den Kaufmann Hendschel ermordet und L beraubt und die Leiche verscharrt zu haben. Zu der Vcr- K Handlung sind gegen 200 Zeugen geladen. Osnabrück, 23. Sept. Wegen Zweikampfes E mit tödlichem Ausgange wurde der Hauptmann I P " ehaly bom Infanterieregiment Nr. 78 in Osnabrück | üom Kriegsgericht zu 3% Jahre Festung und Dienstentlassung verurteilt. Er hat den Hauptmann v. Berken H im Duell getötet. Gießener WeLLerdienft. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den ü 2o. September: Zunehmende Bewölkung. Zunächst noch trocken. F Temperatur wie heule. Aufsrischcude südliche Winde ; | • tffe von Sommerweizen, der irod) nicht überall gemäht war, f-ür die rückständige Feldbestellung irr gleichem Maße günstig. Hafer Roggen Bezirkssparkaffe Gießen, f Wir brinaen hierdurch zur Kenntnis der Interessenten, F Grosse Geld-Verlosung der Staatseisenbabn-Lose etc. Für 30 000 480 000 240 000 | 8 WS 20 000 io Treffer 1O ä Mark 16000 48 000 und über 65 000 Treffer von B21/, v 07061 Burkhardsfelden, am 23. September 1907. liessen, den 22. September 1907. 5995 Ft T Weisswaren Kleiderstoffe Damenkonfektion, Tischzeuge 6016 Baumgarten, den 24. September 1907. Mänsburo- 5 Mäusburg 5 07066 d 32 3 Lil nl i ta !U Unerreicht in Feinheit des Aromas, Ausgiebigkeit und Billigkeit ist s Würze Ler v von Geb^MichctinJbABg. Michel, Walltorstr. 29. CT0 et [hvaV9 kau is stellen. fi 5996 MAGGI DD nil 8 9 9 * 2. 3. 4. 5. 6. 32 30 it» Treffer ä Mark Treffer ä Mark Treffer ä Mark Treffer ä Mark « !« P6 Hl T et 'S 1) is llt 'E In Originalflaschen und nachgefüllt bestens empfohlen 1» ni PB iid Die Beerdigung findet Mittwoch den 25. September, nachmittags 2 Uhr, statt. k-i Getreidewocheubcricht des Deutschen LandwirtschastsratS. Prozent erhöht morden ist. Gießen, am 19. September 1907. Bezirkssparkasse Gießen. Doering. Bom 17. bis 23. September 1907. Die Witterung war zeitweise recht kühl und herbstlich, aber Eist trocken und daher für das Einbringen der letzten Ernte- Wir bringen hierdurch zur Kenntnis der Interessenten, daß der ZinSsus; für die Einlagen bei unserer Kasse vom 1. Januar 1908 an, ohne Ausnahme aus DreidreivierLel zu erfahren. „ Die Parzellen unter 1—0 werden erst im Ganzen und dann ge- rrennt versteigert. Gietzen, 19. September 1907. Grotzh. Ortsgericht Gietzen. Gros. B21/9 * 03t Ein strammer Junge angekommen. S. Jakob und Frau Emilie, geb. Leti im Alter von 52 Jahren, nach längerem, schwerem Leiden heute morgen 6 Uhr zu sich zu rufen. Die tief trauernbett Hinterbliebenen. Im ganzem werden verlort unter staatlicher Aufsicht und Garantie. Herrn Friedrich Schmidt II Schmnkmcher Ct -1 aesterner Weg, am Steinbacher Weg, auf dem ^utherberg, un Lärche nwäldchen, an der Licher Stratze, am Annerädcr Weg und Wiesecker SScci. nachmittags 4 Ubr beginnend von dem Obstbaumstück an der Licher Stratze versteigert werden. Die Zusammenkunft ist vormittags am Schlachthof, nachmittags an der Kaserne in der.^•9^ Stratze. b 1 Gietzen, den 23. September 1907. . Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. I. V.: Curschmann. Vergebung. Für das Großh. Provinzial-Arresthaus dahier soll die Lieferung von ca. 8000 Kilo abgetrockneter, guter Speise- kartofscln im Verdingungswcge vergeben werden. Versiegelte Angebote und Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungs- termin Mittwoch den 9. Ottober 1997, vormittags 10 Nhr, auf der Kanzlei der Großh. Staatsanwaltschaft dahier — Justizgcbäude, Zimmer Nr. 43 — niederzulegen. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswescn betr., enthaltenen allgemciyen und von dem Unterzeichneten ausgestellten besonderen Bedingungen, welche aus der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft eingesehen und gegen Erstattung Schreibgebühren bezogen werden können. Der Zuschlag bleibt drei Tage vorbehalten. Forderungen wesentlich IFHer: der Bedarf wendet sich^äHer wieder mebr dem Mais zu, dessen Preise infolge ungünstiger Ernteaus- ichten im Südasien Enrvp.is gleichfalls kräftig angezogen Haden. Gs stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 Kg. je nach Qualität, wobei das Mehr (-j-), bezw. Weniger (-) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigesügt ist, wie folgt: Weizen Neue Linsen, Neue Erbsen, Nene weiße Bohnen, Renes Grünkorn, empfehlen zu billigsten Preisen Gebrüder Berdux Babnbofstratzc. [a24/# Forellen-Fischerei. Die Freiherrlich Schenckische Fischerei-Berechtigung in dem Seenbach und in der Ohm bei Mücke und Niederohmen kommt am Mlontag den 30. d. Mts., uachmitt 4^ Uhr, in der Gastwirtschaft Weifenbach am Bahnhof Mucke auf weitere 12 Jahre zur öffentlich meistbietenden Verpachtung, was hiermit zur Kenntnis der Pachtliebhaber gebracht wird. Schweinsberg, am 21. September 1907. Freiherrlich Schencksche Renterei. Müller. Frische Kieler Bücklinge und Sprotten empfiehlt [6015 £berh. Metzger« Wcrc Nnrd jetzt umso eifriger betrieben, als Sic Hackfrucht- * ulk* bald alle verfügbaren Arbeitskräfte im Anspruch nehmen lürftc. Erfahrungsgemäß müssen die Dresckstrrbeiten dann mel)-r n den Hintergrund _ treten. Die Erwägung, daß aus diesem Gründe auf regelmäßige Leistungen des Inlandes in nächster Zeit uneswegs mit Sicherheit gerechnet werden kann, verschaffte den >ereinzelt reichlickseren Zufuhren bereitwillige Aufnahme zu an- ievenden Preisen. Wär die zeitweise Zunahme des Angebots mch nicht geeignet, den Eindruck der wesentlich erhöhten Aus- ^nvsforderungen abzuschwächen, so bewirkte sie doch andrrer- -its daß sich »^istelle des Mehrwerts für September in- wrscheir ein Aufgeld von zirka! 2 Mk. für Dezember herausgebildet mt. Auch bei Roggen hat der laufende Termin in her letzten • n^che weniger als Dezember-Lieferung an-gezogen, sodaß sich Jyr Mehrwert der ersteren gegen Dezember von 9 auf zirka ; Mk. reduziert hat. Für beide Artikel werden in Weicheutsch- (anh und am Rhein, wo die Versorgung durch den Arbeiteraus- k urm) in den Seeplätzen erschwert wird, wesentlich höl)ere Preise l in Berlin bezahlt, zumal das Inlands-Angebot dort weoer , Menge nach noch in qualitativer Beziehung den An,or- gerungen entsprach. Außerdem zeigt sich das Ausland neuer- kuas als Muser für deutschen Roggen, und der damit zutammen- iiuimTtnbe Begelw an der Küste, sowie die feste Haltung Rußlands v unten dem Markt andauernd einen kräftigen Rückhalt. Hafer war :: lDl Lieferungshandel fest, da sich gleichzeitig mit einer Er- iMung der russischen Forderungen Aussuhrfrage für Engmud 5! imD Dänemark lündgab, während das Haferangebot Mitteldeutsch- ianhö im Süden und Weston des Reiches ,sowie in der L^ctzweiz lohnende Verwendung fand. Für Futtergerste lauten die ru.nichen Darmstädter Pferde-Lofterie Ziehung am 16. Oktober. 333 Gewinne im Werte von Hauptgcwimrc: 5OÖÜ mSC.g Ü60Ö mk., 6200 Wik- Lose ä 1 Mk. (Liste n. Porto 20 Pf.) durch L F.Obmackcr, Darmstadt, die Königl. preutz. Lotterie-Einnehmer und allen bekannten Ber- 1,00—1,60 TIL, Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. ©tue! 1 80-2,20 Wik., Gänse vr. Psd. 00-00 Pfg., Ochfenfleisck pr. Psd. 82—88 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—84 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Lid. 88 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 80—90 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 64—84 Pfg. Welsche per Pfnnd —.— startoffeln pr. 10051g. 6—0 Rik., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—7,00 Pik., Milch per Liter 20 Pfg., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0-00 Mk., Weiß- kraut per Stück 10 — 15 Mg.. per Zentner Pik. 0.00—0.00. —' Zwetschen per Ztr. 4—5 Pik. 'illepfel per Pfd. 10—25 Pfg. Birnen per Ztr. 7—8 Mk. Marktzeit von 8—2 Uhr. — a r t o f f e l m a r k t - B e r i ch t vom 23. Sept. Für Kartoffeln in Wagenladungen von 10 000 Kilogr. ist bezahlt worden in Piark für 50 Kilogr.: Frankfurt a. Pi.: Rosen (trübe) 2.25, frühe weiße Kaiserkrone 2.50, Frühgelbe 2.75. Pi a n n h e i m : Piagnmn bonnm 2.25—2.30, Gelbfleischige 3.25-0.00. W i e s- ba den: Rosen (frühe) 2.00, Piagnnm bonnm 2.15, Gelbfleischige (rote) 2.15. Friedberg (Hessen): Rote Sorte 1.75, Piagnnm bonnm 2.00, weiße runde 1.75. Fc. Frankfurt a. M., 23. Sep^. Ans dem Spansaumarkt am Samstag, der mit 76 Ferkeln aus der Wetterau beiahren war, ivurbe das Pfund mit 60 Pfg. bis zn 1 Mk. bezahlt: Trotz dieses hohen Preises waren die jungen Tiere rasch verkauft. Zucht- xu Legcbüüucr, Enten-, Gänse-, Truthühner, Futterartikel für Geflügel u. Hunde, Knochenmühlen, Brutapparate 2C. 2C. lief. s. 25 Jahren gut und billig unter Garantie. M. Bcckcr, Wcidcuau-Sieg. Interessant. Preist, kvstenl. bs/s Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste, wie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer .H^ding und der zahlreichen Blumenspenden sagen wir innigsten Dank. Theodor Schlog und Familie. Besemer1 sucht für den dortigen Bezirk gewandte Vertreter (eventl. auch als Nebenbeschästigiings zur Plazierung von Kuxen und Vermittelung von Fondsgeschaslen. 4)ohe d^oision. Geeignete Herren, welche über grotzen Bekanntenkreis verfugen und prima Steierciyen befit.cn, wollen Offerien einsenden fub. E L. 2763 an die 2!nnouccn-ErPcditton Rudol» Moste, Berlin S 14. ss /o ffiannhelniBF SubilcüimsIosB Prwat-Lehranstalt für Schaittzeichncfl und Kleidermachei Vor- und Nachmittags-Kurse. Aufnahme von Schülerinnen täglich. Anfang der Llurse 30. September. Sa©k West-Anlage, akademisch gebildete Lehrerin. ______Für auswärtige Damen ganze oder teilweise Pension. (5804 Bie letzten Reslbsständs zu jedem annehmbaren Preise. Meine Wohnung befindet sich von jetzt ab -935 Bleichstr*. 59 i. TK7 03»o Tierarzt. Nächste Ziehung am 1. Oktober er. das ganze Deutsche Reich durch Reichsgesetz genehmigt. 3 IS 30 000 Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Piagdeburg Halle Leipzig Rostock Hamburg Haimo''er Düsseldorf Mannheim Straßburg P tünch en Weltmarkt^., Dez. 227.25 (4- 3.5)0. Budapest CTt. 191.55 (— 3,50). Pans Sept. 193.00 (-f- 2.35). Liverpool Dez. 180.20 (-J- 2.50). Chicago Sept. 150.65 (-s- 5.25), Dez. 157.60 (-]- ü.65). Roggen: Berlin Sept. 208.25 (ch- 2.15), Dez. 202.50 (ch- 5.75). Hafer: Berlin Sept. 174.00 (-s- 0.56). Dez. 173.75 <-s- 2.25) Piark. Schützenverein. Die Herbst - General - Versammlung findet Nlontag, den 7. Oktober, abends 9 Ubr im Schützenbauö mit folgender Dagcsordnuna statt: 1. Berichterstattung. 2. Prüfung der Jahresrechnung. 3. Neuwahl des Schützenrates. 4. Winterfestlichkeiten. 5. Auslosung von 6 Anteilscheinen. 6. Verschiedenes. _ , . _ , OA Um recht zahlreiches Erscheinen unter Hinweis auf Satz 30 § 3 wird freundlichst gebeten. . Das Schlutzpreisschießen, verbunden mtt KömgSichießen undet Sonntag, den 6. und Montag, den 7. Oktober statt und zwar Sonntag von 2 Uhr ab und Montag von 1 Uhr ab. D24/0 Der Vorstand. Gießen, den 21. September 1907. Der Großherzogliche OberstaeitZanwall. Theobald. B“/f 30 „ 1 — 3152 gm Wiese- am Krofdorfer Weg 7. Flur 38 9tr. 92 = 2607 qm Acker hinter der Pulvermühle 8. Flur 38 9tr. 163 = 3677 qm Acker auf der Hohleiche. Die Gewann- u. Flurnummern find nach der Bezeichnung uach der Felodcrcinigung angegeben und ist Verkäufer bereit, den Kaufliebhabern die Grundstücke an Ort und Stelle vorzuzeigen. Auch sind bei demselben die Kauf- bedingungen vor d. Versteigerung Ziehung 22. u. 23. Oktober d.J. Gewinne ÄS mit zusammen 120000 m. Hauptgewinn: 20000 Mark fflV Bargeld. Lose 11 Lose L M A 10.—. Porto u. Liste 25 Pf. extra empfiehlt u. versendet Eberhard Fetzer Stuttgart Direktion der Mannh.Jabi- läuras-Lotterie,Hannheim. In Giessen zu haben bei: Iss Rich. Buchacker, Lotteriebank Ernst Jung, Papierh., Seltersw^» Lindau & Winterfeld, Selten w. 58 W. Moeser, Zigarren-Geschäft, Seltersweg 63 Müller L Diebel, Sattlerei Phil. Stier, Friseurgeschäft, Neuen Bäue 3 H. Tichy. Friseur G. C. Volk, Schreibwaren, Bismarckstrasse 16 Gg. Wahl, Friseur, Neustadt 33 Phil. Weiler, Marktplatz 1. Donnerstag den 26. Sept. I 1907, nachm. 3 Uhr, läßt Herr Louis Trotz folgende Grundstücke auf hiesigem Ortsgericht vfienttich meistbietend freiwillig versteigern 1. Flur 32 Nr. 4 = 2566 qm Wiesen 32 „ 3 -- 2566 qm Wleie 32 „2 = 2566 qm Wiese 1 = 2565 qm Wiese 2 — 3151 om Wiese 1 = 3152 qm Wiese) 0 Geld zurück kostenfrei II 2 Nummern jll 3, 4 Nummern JL 6, I (jürallLlc. fallsnicbtconvcnierend |l 6 Nummern Jt 9. I --------Bei Nachnahme 40 Pfg. Porto-Zuschlag.-------- I Bestellungen umgehend, erbeten an: ä G. H. Vogelsang in Bremen 78a, Kantstrasse 4a 45 000 15 bis ca. 12 000 3fiark. ca. 15 Millionea Mark 230 — ) 198 ( + 4) 16b (— 3) 215 1) 195 (4- 3) 172 (4- 2) 218 ( + 3) 198 (+ 5’/,) 172 (+ 1) 228 ) 194 ( + 1) 172 (+ 1) 234 (4- 1) 200 ( + 1) 182 (-[- 1) 225 [- ) 204 (4- 4) 186 (- ) 218 f- 2) 206 (4- 5) 166 (+ 4) 218 ) 206 (+ 6) 166 (- ) 223 - - 7) 209 ( + 3) 176 (4- 1) 215 5) 194 4) 168 (+ 2) 221 - 1) 202 (4- 4) — 218 (- — 8) 206 (4- 6) 173 (P 7) 230 - 5) 210 (+ 5) 1ÖO (- ) 240 9) 214 4) 191 (- ) 240 - Vf) 215 (4- 205 (+ 5) 236 - 2) 198 (- 5^ 196 (4-2) pre \ c: Weizen: Beilin Sept. 225.50 (4- 1.25), Zwiebellcuchen MontaaS, WhtttoorfjS, ?prettags Hofbäcker Roll 't*ml' •« * । 1 k *• ov tim ।, [5912 Off. u. IL 8847 an Haafenstein L Bögler 2L.-1S. Straffburg i. E. Kasscnschranr, Pulte, Warenttschc zum Z ufchneiden ,x?2yP- seeianet, Schrank zu verkm -loLte, Näheres Neustadt 57. [C verkaufen. [07024 v“/, Stiftungsfest Qualität empfiehlt [07080 Sckepp L Preis. Warten 'Marburgerstr. 83, EL! Zi. 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