Nr. 272 Zweites Blatt L57. Jahrgang Dienstag IS. November 1907 Erlchetnl tLglich mü Ausnahme beS Sonntags. Ve ..Siebener 5amittenb!Stter" werden dem t91n8etßei* Dtermal wöchentlich beige/egt, das „Kretsblatl für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Der ..hesstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. ietzLner Anzeis General-Anzeiger für Gderhefjen RotaNonSdruck unb Vertag der Brühl'jchen Untoerfitätfl - Buch- und Steint)ruderet ÖL Lange, Bietzen. Redaktion, Expedition und Druckerei' Cd)ul» stratze 7 Expedttlon und Vertag «E 6L Sledaktww SE112. Det-Adr- An-eigerBietzen. politische TcrtzesschQSL. Betriebseinnahmen der preußischen Staatsbahnverwaltung. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Betriebseinnahmen der preußischen Staatseisen- tzahnverwaltung zeigen im Monat Oktober eine Steigerung von 8,2 Mill. Mark, wovon 3,4 Millionen auf den Personenverkehr, 4,2 Millionen aus den Güterverkehr, 0,6 Millionen auf sonstige Einnahmequellen entfallen. Im Personenverkehr ergibt sich ein erfreulicher Aufschwung, der anscheinend hauptsächlich auf das außergewöhnlich schöne Detter im Oktober zurückzuführen ist, während die — an sich zwar auch immer noch beträchtliche — Steigerung des Güterverkehrs hinter der außerordentlichen Verkehrszunahme der ersten Monate des Etatsjahres zurückbleibt. Die Aussichten für den Jahresabschluß lassen sich schwer beurteilen, da sie in hohem Maße von der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängen. Auf jeden Fall ist aus eine Steigerung des Betriebsüberschusses gegenüber dem Vorjahre nicht zu rechnen, da auch die Betriebsausgaben eine außerordentliche Steigerung aufweisen. Den Etatsansatz, der erheblich höher als das wirkliche Ergebnis des Vorjahres ist, wird der Detriebsüberschuß des lausenden Jahres noch weniger erreichen. ♦ Die Aenderung des Flottengesetzes. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht den Wortlaut der am 14. November vom Bundesräte angenommenen Vorlage betreffend die Aenderung des bestehenden Flottengesetzes. Ein einziger Paragraph bestimmt, daß an Stelle des § 2 des bestehenden Gesetzes vom 17. Juni 1900 ein nachfolgender Paragraph tritt: „Ausgenommen bei Schifss- verlusten werden Linienschiffe und Kreuzer nach zwanzig Jahren ersetzt." Die Fristen laufen vom Jahre der Bewilligung der ersten Nate des zu ersetzenden Schiffes bis zur Bewilligung der ersten Nate des Ersatzschiffes. Für den Zeitraum von 1908 bis 1917 werden die Ersatzbauten nach Anlage B geregelt. Nach dieser Anlage sollen ersetzt werden 17 Linienschiffe, nämlich je drei von 1908 bis 1910, je zwei 1911 und je eines in den Jahren 1912 bis 1917. Ferner sechs große Kreuzer, nämlich je einer von 1912 bis 1917, 19 fieirte Kreuzer, nämlich je zwei von 1908 bis 1916 und einer in 1917. In der Begründung wird auscinandergesetzt, daß der militärisch-technische Geburtstag eines Schiffes nicht der Tag der Bewilligung der ersten Rate, sondern der Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung der der Konstruktion zugrunde liegenden militärischen und technischen Anforderungen ist. Ferner erfolgt die Ausrangierung eines Schiffes nicht nach Bewilligung der ersten Nate für ein Ersatzschiff, sondern wenn dieses fertig ist und in den Frontdienst tritt. Infolgedessen sind die Linienschiffe bei der Ausrangierung nicht fünfundzwanzig, sondern dreißig Jahre alt. Hervorragende Fachmänner fremder Marinen sind der Ansicht, daß die Lebensdauer der Linienschiffe 18 bis 20 Jahre nicht überschreiten soll. Bei der Forderung der Regierung übertrifft die Lebensdauer noch immer 25 Jahre, nach deren Ende das Schiff als Schlachtschiff kaum noch in Frage kommt. Durch die Herabsetzung der Lebensdauer der Linienschiffe werden drei Linienschiffe mehr ersatzpflichtig als bisher. Daher ist die Aenderung der jetzigen Ersatztabelle erforderlich, für die außerdem spricht, daß infolge der ungleichmäßigen Bewilligungen sich ein sehr unrationeller Bauplan ergeben würde. Die Zahl der zu ersetzenden Linienschiffe in den einzelnen Jahren 1908 bis 1917 schwankt zwischen 0 und 6, so würden von den sieben großen Kreuzern zu ersetzen sein 1908 einer, 1915 vier und 1916 drei. Es sind bafyn die von 1908 bis 1911 fertigwerdenden 11 Linienschisfs- ersatzbauten möglichst gleichmäßig auf die ersten vier Jahre verteilt, die von 1912 bis 1917 fertigwerdenden sowie die für große Kreuzer auf die folgenden sechs Jahre, in welche im Interesse der Gleichmäßigkeit noch ein Ersatzlinienschiss auS der Zeit nach 1917 einbezogen ist, wohingegen ein großer Kreuzerersatzbau auf die Jahre nach 1917 verschoben ist. Die Gesamtkosten der Aenderung des Gesetzes kommen ettoa deN—Kvsten von brci Linienschiffen gleich. Berlin, 18. Nov. Aus Anlaß des Branntweinmonopolprojektes der Reichsregierung haben die Angestellten der Spiritusindustrie eine Kommission eingesetzt, die sich mit der Frage beschäftigen soll, wie sich die Lage der Angestellten bei etwaiger Einführung des Monopols gestalten wird. Wie der „Lokalanz." erfährt, hat der Reichs- schatzsekretär diese Kommission für morgen zu einer Besprechung zu sich geladen. — Wie das „B-rl. Tagebl." erfährt, werden in Berlin in der nächsten Zeit Verhandlungen von Vertretern der verschiedenen Staatseisenbahnen über Aenderungen der Personen- und Gepäcktarife stattfinden. Es soll hauptsächlich darüber verhandelt werden, ob nicht der Fahrpreis der 1. Klasse, der zu ho chge griffen ist, ermäßigt und derziemlichkomplizierteGe- Päcktarjf vereinfacht werden kann. Dresden, 18. Nov. Die verwitwete Königin Carola von Sachsen befindet sich erfreulicherweise auf dem Wege der Besserung. Der Beginn ihrer Krankheit ist, wie erst jetzt bekannt wird, ein immerhin recht tragischer gewesen. Die Königin wurde nach kurzer Abwesenheit ihrer Umgebung auf dem Parkett ihres Gemaches in einer Ohnmacht liegend aufgefunden. Zu Bett gebracht entwickelte sich dann eine Kopfgewebe-Entzün- dung, die jetzt in der Rückbildung begriffen ist. Leipzig, 18. Nov. Der zurzeit hier tagende Verein für höheres Mädchenschulwesen in Sachsen sprach sich gegen eine gemeinsame Erziehung von Knaben und Mädchen als allgemeine Form der Vorbereitung für die Universität aus. Karlsruhe, 18. Nov. Die badische Anwaltskammer spricht in einer Resolution die Ueberzeugung aus, daß der vorliegende Entwurf eines Reichsgesetzes zur Abänderung des Gerichts-Verfassungs-Gesetzes, der Zivilprozeßordnung, des Gerichtskostengesetzes und der Gebührenordnung für Rechtsanwälte, abgesehen von einzelnen Verbesserungen, im Ganzen eine entschiedene Verschlechterung unserer Rechtspflege zur Folge hätte, daß er aber auch der im Staatsinteresse gebotenen Rücksichtsnahrne auf die wirtschaftliche und soziale Stellung der deutschen Rechtsanwälte in keiner Weise gerecht werde. Ans mio tasto. Gießen, 19. Nov. 1907. Fnrsorgekasse-Gesetzentwurf. Die „Darmst. Ztg." schreibt: Von beteiligter Seite ging uns die nachfolgende Zuschrift zu: „Der Entwurf eines Gesetzes über die Fürsorgekasse für die Beamten der Landgemeinden und weiteren Kvmmnnalverbände bildete am Samstag, den 16. November, den Gegenstand eingehender Besprechungen zwischen verschiedenen Landtagsabgeordneten, darunter insbesondere auch dem Referenten des Finanzausschusses, Herrn Dr. Osann II. und dem Vertreter des Landesverbandes der Bürgermeister, des Landesrechnerverbandes und d.'s Landesverbandes der hessische Gcmeindebeamten, sowie in einer anschließenden weiteren Sitzung von Vertretern der Polizeidlcncr und Kreisstraßenwärtcr, die sich auf Einladung des Vizepräsidenten der zweiten Kammer, Herrn Köhler-Langsdorf, im Ständedaus zu Darinstadt eingefunden hatten. Die Verhandlungen drehten sich hauptsächlich um die Fragen der Beitrittspslicht, sowie der Ausbringung der Mittel. In ersterer Hinsicht wurde von Seiten der Bürgermeister, sowie des Vertreters des Kranken- kassenverbandcs eine Erweiterung des Kreises der beitrittsberechtigten Personen gewünscht, während der Landesrechnerverband noch weiter ging und beantragte, die Beitrittspflicht nicht nur auf die hauptbcrussmäßig, sondern auch die nebenamtlich tätigen Beamten und Bediensteten der Landgemeinden auszudehnen, aber denjenigen, die ein Einkommen von weniger als 700 Mk. jährlich haben, das Recht cinzuräumen, ihre Befreiung vom Beitrittszwang verlangen zu können. Hinsichtlich der Aufbringung der Mittel sprach man sich allgemein gegen die nach dem Gesetzentwurf vorgesehenen Nachzahlungen für die bereits zurückgelegten Dienstjahre aus, wodurch den alteren Beamten große Lasten auferlegt würden. Von Pen i^>lizeidienern und Kreisstraßenwärtern wurde jedoch auf die Dringende Notwendigkeit einer verbessernden Regelung ib/cer teilweise sehr ungenügenden Gehaltsverhältnisse hinge» wiesen, ohne die sie zum Teil geradezu außerstande sein würden, die ihnen durch das neue Gesetz auferlegten Beitragspflichten zu erfüllen, sodaß man schließlich überhaupt die Frage ernstlich in Erwägung zog, ob es nicht angebracht sei, daß die Gemeinden gemeinsam mit dem Staat, der hoffentlich auch seinen nur durch Ersparung der Renumeration für das Polizeiaufsichtspersonal aufgebrachten Beitrag noch erhöhen möge, die Mittel aufzubringen hätten. Indern wir die oben dargelegten Verhandlungen wiedergeben, sprechen wir unsere Ansicht dahin aus, daß die von den Interessenten geäußerten Wünsche sich u. E. als zum erheblichen Teil unerfüllbar darstellen. Hierher gehört vor allem das Verlangen, daß auch die nur nebenamtlich tätigen Beamten und Bediensteten der Landgemeinden, b. h. solche, die nur einen kleineren Teil ihrer Arbeitskraft und -Zeit auf die Versetzung ihres Amtes verwenden, der Fürsorge des Gesetzentwurfs zuteil werden sollen. Ferner die Forderung, daß die im Amt befindlichen Beamten von den an sich sehr mäßigen Nachzahlungen für Anrechnung der von ihnen bereits zurückgelegten Dien st jähre befreit werden. Der Entwurf fordert Nachzahlungen von li/2 Prozent des jeweiligen Jahresdiensteinkommens, während nach dem gleichartigen Badischen Gesetz Nachzahlungen von 2—2i/2 Prozent erforderlich werden. Endlich müssen wir auch das Verlangen, wonach die Gemeinden, Kreise usw. und der Staat die gesamten Lasten der Kasse aufbringen sollen, als unerfüllbar bezeichnen. Jedes Verlangen, das die finanzielle Grundlage, auf der an die Errichtung der Fürsorgekasse herangetreten wurde, wesentlich verschiebt, muß notwendigerweise die Aussichten für das Zustandekommen des Gesetzes verschlechtern. * ** Die Hessische Vereinigung für Volkskunde hielt gestern abend im Cafe Ebel den recht zahlreich besuchten ersten Vereinsabend für diesen Winter ab. Der Vorsitzende, Pfarrer S ch u l t e - Großen-Linden teilte mit, daß am 2. Dezember Lehrer Doßler-Klein-Linden einen Vortrag halten werde über „Tierlaut- und Schalldeutung". Bezüglich der von der Vereinigung erfolgten Sammlung von Kinderliedern und -Reimen teilt oer Vorsitzende mit, daß diese vom Lande sehr reichlich eingeaangcn seien, dagegen fehlten besonders aus Gießen noch dre Beschreibungen von Kinderspielen. Geh. Hvfrat Professor Dr. Sieb eck spricht in interessanter Weise über „Niggermärchen aus Surinam". Surinam besitzt eine zahlreiche Negerbevölkerung, Abkömmlinge der früheren Negersklaven. Unter den soaenanntcn Boschnegern im Innern des dichtbewaldeten Lanoes haben Missionare und sog. Negerhelfer eine Anzahl Märchen gesammelt, die zum Teil aus dem Negerenalisch, ein Gemisch der alten Negersprache mit Englisch und Holländisch, in die deutsche Sprache übersetzt sind. In den Inhalt der drei Märchen finden wir mancherlei Züge, die auch an unsere Märchen anklingen. Liebe, Freien, Zauberei und Ausplaudern j'pielen in den anderen Märchen eine Rolle. Der Vortragende erntete lebhaften Beifall. — Dr. Hepding sprach über das Thema: „Gebräuche beim Heidelbeer- pflücken". Es war eine überaus interessante Schilderung der verschiedenen Gebräuche, Sprüche und Berschen, die unsere Jugend bis in die letzten Jahre beim Beerensammeln übte, die aber jetzt mehr und mehr außer Hebung und somit in Vergessenheit geraten. Der Redner führte die Zuhörer mit den Kindern in den Wald'zur Sammeltätigkeit, schilderte die Opfer und den Zoll, die man den Heidelbeer- Männchen und -Weibchen, ja sogar großen Bäumen, besonders am Kreuzwege spendete, wie man sich hütete, aus einen Strauch zu treten, die drei ersten Beeren über bi linke Schulter zurückwarf. Aus den meisten dieser Bräuche läßt sich ein autes Stück altdeutscher Volksreligion erkenne; Einige besondere Bräuche wurden mit den Kindern vorg! nommen, die zum erstenmal mit Deerensuchen gingen. & Kreuzweg wurden die Beeren nicht gepflückt, sie gehörtem wie Die, die den Kindern hinfielen, dem göttlichen West- An manchen Bäumen, in denen böse Geister wohnten, so< Hexenbäume, wurden Opser gebracht, damit man nicht übe die Wurzeln stolperte und fiel; das Opfer waren drei Beeren Fielen Beeren hin oder fiel gar ein „Dippe" um, so las man die Beeren nicht auf, sie gehörten den Erdgeistern. Besonders zahlreich waren die angeführten Bräuche und Liedchen aus der Geaend von Alsfeld, Lauterbach, Schlitz, Stockhausen, Elbenrod, Büdingen, Landenhausen usw. — Nach lebhaftem Beifall fapd noch eine kurze Diskussion statü ** Winterfest des Beämtenvereins. Man schreibt uns: Am Samstag, 16. Nov., hielt der Beamtenverem im Saale deS Kolosseums sein erstes Winterfest ab. Für den ersten Teil des Programms mar das gesamte Personal des Kolosseums angenommen. Die einzelnen Programmnummern wurden auf das beste ausgeführt und fanden reichen Beifall. Die Vorstellung wurde von den Mitgliedern und den ein» geladenen Gästen mit regem Interesse verfolgt und legte da Veste Zeugnis dafür ab, daß es der Inhaber des Kolosseum Direktor Nappinann, versteht, für sein Etablissement n erstklassige Kräfte heranzuziehen. Dem Programm reihte si ein flotter Ball an, der die Teilnehmer bis zum frühe "Morgen zusammenhielt» Zum guten Gelingen des letzter trug die Kolosseumskapelle unter der Leitung des Kape!^ meisters Herrn Richard Hoppe ihr Bestes bei. Nur wäre sehc $u wünschen, daß der Flißboden des Saales alsbald einer Erneuerung unterzogen würde. ELttgejanSt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Wenige Worte zu dem gestrigen „Eingesandt" des Herrn Dr. Werner: Herr Dr. Werner ist Lehrer, also Erzieher der Jugend und ein Mann der Wissenschaft. 1. Wie kann ein Mann der Wissenschaft frei, unbeschränkt, voraussetzungslos, mit einem Worte — objektiv feiner Wissenschaft gegenübertreten, ein Mann, dessen Hirn umnebelt ist vom Rassenhaß, ein Mann, dessen Blick umflort ist vom Rassenhaß?! 2. Kennt Herr Dr. Werner die Worte Kaiser Friedrichs: „Der Antisemitismus ist die Schmach des Jahrhunderts?!" 3. Wie soll die Jugend zu einem Lehrer und Leiter aufblicken, der Mithelfer ist an dieser Schmach des Jahr-^ Hunderts?! Ein Wühler. Märkte. Gieße«, 19. Nov. Markrvericht. Aus heullgenr Wochen» waikte kostete: Butter pr. Pid. 1.20—1.80 Mk., Hühnereier 1 St. 9—10 Psg., Reife pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. ö—6 Pfg., Erbsen p. Pid. 18—24 Psg., Linsen p. Psd. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Psd. 65—70, Emen pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Pid. 82—88 Psg., Kuh- uud Nindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Psuud 70—84 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 88 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Pid. 61—84 Psg. Kartofieln pr. 100 Kg. 5.00—5.50 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Mk^ Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per etücf 8-10 Pfg., per Zentner Mk. 1.50—2.00. — Aepsel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40—00 "Big., per fltr. 0—00 TO. Märkten von 8—2 Hhr. des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen. Frankfurter 2tör*e. 3X°/O Reichsanleihe . . 93.20 3% do. . . 82.75 3°/0 Konsols .... 93.50 3% do 82.95 Hessen 91 60 3Jie/n Oberhessen . . . 92.40 Oesterr. Goldreute 96 40 4‘/a % Oesterr. Silberrente 96.70 X% Ungar. Goldrente . . 91 95 Italien. Rente . . . — 3% Portugiesen Serie I . — 3% Portugiesen „ JU 62.75 °/0 russ.Staatsanl. 1905 92 00 4 XA °/0 japan. Staatsanleihe 86.90 1 -6 Conv. Türken von 1903 92.00 19. November. 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . 114 00 Elektriz. Schnckert . . . 100.50 Eschweiler Bergwerk . . 201.90 Gelsenkirchen Bergwerk 192.80 Hamburg-Amerik. Paket!. 115.70 Harpener Bergwerk . . . 192.75 Laurahiitte 217.00 Nordd. Lloyd . ... 105.— Obeischles. Eisen-Indnstrie 97 20 Berliner Handelsges. . . 152 50 Darmstädter Bank . . . 124.00 Deutsche Bank .... 22400 Deutsch-Asiat. Bank . . 136 00 Diskouto-Kommandit. . . 168 40 Dresdner Bank . . . . ] 37 75 Türkenlose 141.40 4% Griech. Monopol-AnL . 46 50 4% äussere Argentinier . 81.00 3°/0 Mexikaner .... 60.50 4>i°/a Chinesen .... 93.20 Aktien: Bochum Guss 197.— Kreditaktien 196.70 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn 81.50 Gotthard bahn —.— Lombard. Eisenbahn . . 27.40 Oesterr. StaatsOuhn . . . 140.30 Prince-Henri-Eisenbahu . 117.00 Buderus E. W. . « . . 111.50 Tendenz: ruhig. Herliner iSörse, 19. November. Anlangskurse. Canada E. B 142.20 Darmstädter Bank . . . 124.10 Deutsche Bank .... 224 10 Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank .... —.— Tendenz - ruhig. Harpener Bergwerk. . , — Laurahiitte 217.40 Lombarden E. B. ... 27.40 Nordd. Lloyd ..... 106.50 Türkenlose 140.50 SAFETY FULLFEDER bietet Sicherheit gegen Auslaufen In Jeder beliebten La;e, wenn g schlossen; wird nicht undiclK, kleckst nicht — kein Beschmutzen der Finder beim Füllen — stets schreibfertig. Bezug durch Papiergeschäfte. Geniesst so:t SOJ.’.hr n <• -. Tei trnu des Pub Ikums Beehrung d» uDOr diU'CU Caw’o um r. jv.tal.og; .ccstenirei erhiltllc'a durch Sshwan-Eleistiit-Fabrlk, Nürnberg. KMMißk in MMIMMttiMil. Die Liste der Mittelstandsvereinigung besteht aus 6 eigenen Kandidaten, 5 Kandidaten des Mietervereins und drei vom Bürgerausschuß bereits vorqcschlaaen Kandidaten. Sie gehören folgenden Berufen an: 1 Handwerker, 2 Gewerbetreibende, 1 Landwirt, 3 Beamte, 2 Kaufleute, 1 Arbeiter (national). 1 ReclNsanw»! 1 Versicherungs-Inspektor, 2 Fabrikanten. J roa Diese Liste beweist, daß wir vorurteilsfrei und ohne die hier empfohlenen Männer nach Religion und Parteiangehörigkeit zu fragen die richtige Wa getroffen haben, indem wir alle Stünde und Berufe, die Seamteuschast, das Handwerk und Gewerbe, die Kaufmannschaft, auch den Grosibetrik und die Arbeiterschaft berücksichtigten. — Komma,ralpolitik wollen wir doch wohl alle treiben, dagegen sind wir die einzige der int Wahlkampf oorgebend Bereinigungen, die keine Parte-politi? getrieben hat, und währen) die Bürgerausschußliste einen freisinnigen, die Mieterliste einen stark sozialdemvkratiiüi Einschlag und Charakter zeigen, finden Sie in unserer Liste alle Parreirichtnngen vertreten, abgesehen von der sozialdemokratischen, die sich ia durck u siändiges Vorgehen ausgeschlossen hat. , , . „ .. baljcr von dem gesunden Sinne unserer gesamten, alle politischen Richtungen und alle Berufsklasscn umfassenden Bürgerschaft erwartet iverbr 1‘e sich weder von der aiisiokratifch, qHiiiiucit Bürgerausschus;-, noch von der sozialdemokratischen Mieterliste blenden laßt. .. , oder wstieter, eUceie: — im Jutercfse einer gerechten und gleichmäßigen Vertretung aller Stände wähle ^re mogllchsr ohne -strrch und perfonlrche ^ouderwurifche folgende allen Wählern entgegcnkon.mendc Lift«: der MiltUstund, 08856 Teleg.-Sekrekär P. Fuchs, Fabrikant W. Gabeiel, Landwirt Gg. Simou, Bäckermeister P. Pfeiffev, OberbiöLiothekar De. Heusee, Kaufmann WW. Hvw^ee^ee, Gastwirt Ph. Reitzei, Werkführer WiLH. Werner, Fabrikant Ad. Kliugspor, Weißbindermeister 8. Petri III., Rechtsanwalt W. Grünewald, Ziegeleibesitzer 8. Trotz, General-Agent Ad. Schmidt, Rechnungsrat Ferd. Wentzel. ____________Tis Mittelstandsvereittegrmg a a Der Vorstand des Vereins der Hausbesitzer. cm' 8880 Biele Wähler Pie beste Würzc ist und bleibt [B 10/h 08881 Jakob Maternus, Ecke KM- 11. M* Str. zu verkaufen. Telefon 259. Ä MAGi Wilhelm Grünewald, Rechtsanwalt Wilhelm Homberger, Kaufmann Philipp Reitzel, Hotelier Louis Troß, Landwirt und auf die iv:cbcv wählbaren acht ausscheidendeu bisherigen Sladtverordneien Biele Wähler n«L bleibt [Cw/n H“ “IX s''" ansgiebiff, ® <3 O feCa ev lilZü. gen Mahnung, sich lediglich alt jene NUS gemeiusamei V- ~r‘ --n ' ' - B ; Abstimmung hervorgegangene Liste zu halten? Besonders diese Herren wird mau mit verantwortlich machen, weun die gute Sache schief gehen sollte! 8u den bevorstehenden bringen wir folgende Kandidaten in Vorschlag? Telefraphen-Sikreiär P. Fachs Fabrikant L Gabis!, Siadtverordn. EibIiothek.D r.Karl Zb e l Stadtvsror dn. Fabrikant ä Biigspcr Genersi-Ageni hi. Schmidt Steinbruchbcsibr Ms. Hieb WmMWkr Martin Herr Gastwirt PL Reitze! Bäckermeister P. Pfeiffer Es sind von verschiedenen Seiten Kandidaten aufgestellt worden, die mehr oder weniger für das Amt eines Stadtverordneten geeignet erscheinen. Auch unser Verein sieht sich veranlagt, zu den Stadtverordnetenwahlen mit einer eigenen Liste vor die Wähler zu treten und bringt au§ allen Teilen der Stadt Männer in Vorschlag, von denen erwartet werden kann, daß sie ihre eigenen Interessen und Wünsche den Interessen der Allgemeinheit unterordnen werden. Auch gehören sie nicht alle den höchsten Steuerklassen an. Es sind Männer, die auf Grund ihrer sozialen Anschauungen auch den berechtigten Forderungen der unteren und mittleren Bevölkerungskreise gerecht zu werden versprechen. Insbesondere sehen wir uns veranlaßt, zweien bisher sehr stiesinütterlich behandelten Berufskreisen — Handwerker und Beamten — Rechnung zu tragen. Wir bitten daher alle Wähler der ganzen Stadt Gießen und insbesondere die Wähler unseres Bezirks, Marm für Mann unserer nach reiflicher Ueberlegung ausgestellten Kandidatenliste ihre Stimmen zu geben. 7195 Der Vorstand StetomWriiMlMl Mitbürger! Was hat eigentlich unser Mitbürger Stadtverordneter Philipp Euler IV verbrochen, daß seine eigene Partei ihn als Kandidaten hat fallen lassen. Will man sagen, Herr Euler habe während seiner neunjährigen Amtsperiode weniger geistreiche Reden gehalten als Andere, er sei bei öffentlichen Veranstaltungen nicht im Zylinder und Frack erschienen und habe Versammlungen bezw. Vereinssitzungen zu wenig besucht. Freilich, dies alles ist dem biederen, einfachen Wesen unseres Philipp Euler zuwider, weshalb ihm auch der Titel „Stadtrat" nicht in den Kopf gestiegen ist. Dagegen hat Euler seine Pflichten als Stadtverordneter stets treu, gewissenhaft uiib unermüdlich erfüllt; in uneigennützigster Weise hatte Euler sein Grundstück der Stadt zu einem wesentlich billigeren Preise zur Verfügung gestellt, als ihm dafür von anderer Seite geboten worden war, im Gegensatz zu anderen Anliegern, die einen dreifach höheren Preis gefordert hatten. In der letzten öffentlichen Stadtverordnetensitzung war es Herr Euler, der das Wort nahm, um Dinge zur Sprache zu bringen und zu geißeln, die geeignet waren, die Ehre und das Ansehen einzelner Stadtverordneten in höchstem Maße zu diskreditieren und zu verletzen. Aus vorstehend angeführten Gründen sollten alle vorurteilsfrei denkenden einsichtigen Wähler ihre Stimmen vereinigen auf unseren bewährten Stadtverordneten Philipp Euler IW. 7170_______________________________Seine vielen Freunde. Stoiitef roriiirtfK-Wkii! Zur Vermeidung von Stimmenzersplitterung empfehlen wir, keine Stimmzettel abzugeben ohne die Namen der nachstehenden, unabhängigen, von jedem kleiulichen Ehrgeiz freien, zielbewußten Männer: 08883 Meter Fuchs, TetcgraphknSckrctär Dr. Biermer, Professor Wilhelm Homberger, Kanfumnn Philipp Reitzel, Hotclbcscher Georg Simon, Landwirt. Viele Wähler. Männer, die für das Amt eines Stadtverordneten Verständnis, und — Zeit haben, die laufen nicht danach, um auf die Kandidatenliste der und jener Partei zu kommen, die sagen sich: wollt Ihr mich haben, soll ich für Euch und für die Stadt' beraten, dann wißt Jbc ja wo ich bin. Em solcher Mann ist Sm «Kl Nm Postsekretär i. P. also auch ein Beamter. Lange Jahre steht derselbe aber im öffentlichen Leben und kommt mit einer seltenen Pünktlichkeit den von ihm übernommenen Geschäften nach. Gerade, feinet Ueberjeugung nach, urteilt er und fragt nicht nach Freund und Vetter, wenn ihm im Interesse der Allgemeinheit etwas nicht paßt. Er ist durch seine Ziivorkommenheit gegen hoch unb niedrig bekannt und hat im Stillen mehr gutes getan und stets unparteiisch gehandelt, als man öffentlich weiß. Solche Manner brauchen wir als Stadtverordnete. — Lver darum vorurteilsfrei nächsten £)oiinec§tag abstunmen will, der streiche auf dem von ihm abgegebenen Stiilnnzettel einen Namen und schreibe darauf Karl Mayer Postsekretür i. P. osgeg Miehrsre Wähle?» M» Eiu Blick in den gestrigen „Anzeiger" zeigt, daß die zahlreichen Vorschläge für die Stadtverordnetenwahl zu einer ungeheuren Zersplitterung führen müsseu. Die Wirkung kann nur eine verhängnisvolle sein. D19/n Jeder Bürger, der diese üblen Folgen hiervon vermeiden will, möge den vom Bürgerausschuß vorgeschlagenen 14 Herren seine Stimme geben. Man wühle also: 1. Dr. Magn. Biermer, Umversitätsprofefsor, 2. Dr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., 3. Max Friedberger, Kaufmann, 4. Mug. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., 5. Friedrich Habemcht, Kaufmann, 6. Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., 7. Wilhelm Löber, Rentner, Stadtverordn., 8. Wilhelm Plrwk, Gerbermeister, 9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat,^ Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffftädt, Kommerzienrat- Stadtverordneter, v : 11. Georg Simon, Oekonom, 12. Louis Trotz, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wimmeuauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, 14. Heinrich Winn, Bauunternehmer. Aus sämtlichen bis jetzt aufgestellten Kandidaten-Listen möchten wir folgende Herren, die die Interessen der Stadt am besten zu wahren wissen, in Vorschlag bringen: 1. Magn. Biermer, Universttäts-Prostssor 2. Carl Ebel, Stadtverordneter 3. PH. Euler IV., Stadtverordneter 4. Max Friedberger, Kaufmann 5. Aug. Gabriel, Stadtverordneter 6. Friedrich Habeuicht, Kaufmann 7. Heinrich Leib, Stadtverordneter 8. Wilhelm Löber, Stadtverordneter 9. Ferdinand Mentzel, Nechnungsrat 10. Ph. Reitzel, Gastwirt 11. Wilhelm Schäfer, Stadtverordneter 12. Heinrich Schafsstaedt, Stadtverordneter 13. Georg Simon, Oekonom 14. Carl 'Wimmenaner, Stadtverordneter fiele Heraiisallen Heb. , . < Isi.b^ gestrigen Versammlung des von dem Bürgerderei», dem freifitiMtgett Verein, dem nationalliberalen Verc-n dem 9brsn»h#..- ÄiÄÄXÄ Ä lei *•* ÄET&S 08844 Viele Handwerker. 6. Y. ’Pfe'Ser 7196 108867 8, 9. 10. 12. 13. 14. Beamte aller Nangklaffen I Manner des gewerbtätögen Mittelstandes! Nationalgesinnte Arbeiters Dreßen, am 18. November 1907. Bezirkssparkasse Gießen. ------- Doerin q. 5. 6. 9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrot, Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kommerzienrat Stadtverordneter, 11. Georg Simon, Oekonom, 12. Lonis Troß, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wimmenaner, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, 14. Heinrich Winn, Bauunternehmer. Bekanntmachung Es wirb beabsichtigt, auch diesmal "wieder eine Prämiierung von Dienstboten des Sparkasierrbezirk- elntrelen zu lassen. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche I Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche der der Herrschaft $o|t und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Dlenstjahre kann nur dann im letzten Dienstiahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Emberufung zmn Militär, durch Auflösung des Haushalts, oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienflbücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuches (die Angabe der Nummer des Bilches genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeiflerei des Wohnorts bis zum 5. Deibr l. Js. zu melden. - - - I Handwerker! Gewerbetreibende! w $8^0 solche Männer, die zu euch gehören, die stell betätigen, daß sie in erster Linie für das allgemein« Interesse, aber auch für das Gewerbe, den Handwerkerstand eintreten werden. Laßt die Namen ' Lonis Beil Martin Dörr Wilhelm Löbcr Louis Petri III. nicht auf euren Stimmzetteln fehlen! Erklärung. Außer den vom Bürgerschaftsausschuß gmachten Wahl- vo> schlagen allen anderen fernstehend, bitte Ich Freunde und Gönner, von einer Wahl meinerseits Abstand zu nehmen und keine Stlmmenzersptitterung herbcizuführci,. Dr- Magn.Biermer, Universitätsproftffor, Dr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., Max Friedberger, Kaufmann, Ang. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., Friedrich Habenicht, Kaufmann, Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., Wilhelm Löber, Rentner, Stadtverordn., Wilhelm Plank, Gerbermcister, StOÄtMlrtHrtdlllljL *5^ zwei Vorschlagslisten zur Stadtverorduetenmahl figuriert auch mein Name. Indem ich für die mir zuaedachle Ehre hiermit bestens danke, erkläre ich gleichzeitig, daß ich Restaarant Vogel, Bahnhofstr. 48. Spezial-Ausschank brr Wartms-Srallkrei Kayer» VsrzüMkrMittaMj im Absimeinent Mk. 0.70 n.l.lö Reichhaltige Abendkarte. 6710 sind zum Lett bereits eine' Reihe °ifcutsichcn Angelegenheiten in hervorragender Weise bewährt, sie festen Ueberzeugung in jeder Beziehung qeeignet, zur Erfüllung der wMiaen wirtslbaMcken «nka^r W'" .Gnot9 ^'vescn und sind nach unserer Jahren obliegen, zur Förderung der Wohlfahrt und Entwickcluna unserer Stadt imS t Aufgaben, welche unserer städtischen Vcrivaltung in den nächsten Versammlung wesentlich beizuiragen. U‘9 Un,Crer ®tabt unb bcrcn 9cfainter Einwohnerschaft durch ihre Tätigkeit üi der Stadtverordneten. 2311 6itteU uns-re Mitbürger, mit aller Entschiedenheit für die Wahl vorstehender Männer einzutreten <,/ Gießen, den 7. November 1907. ----—_______________________ Der gkwählte Düraerschaftsansschnfr. oökkerung große Entt"Echung^he^oEerufen^Wmten KErehen^r"WWe^ch"as^ in weitesten Kreisen unserer Be- Berbänden hat man es unmöglich gemach , an7en Vorbe,tuna°n zu7 Stange ehenen Veremen und teilzunchmen und ihre wohlenvogenen' berechtigten Wünsche n!ü i aend«l-ichb-rechtigt Dwekte Zu agcn in dieser Beziehung sind sogar unerfüllt aebiieben 9c>n u V, f ®rfol9 daselbst zu vertreten. cinigungcn ohne Ausnahme in gleicher Weise zuqelassen i/nacb^ibrer^°ratungen alle Ver- -i »°>ch.n * A««ÄSSiÄ ä rJi & : «'S* Weise vorgenommen, daß alle Stände die acbübrende 91 mirPfiAfini.no A c rsU§ 9u°< 2 bec Vorschläge tn der S«»d,,md *„„!$*,; „JbVqStataS *' M” I- a«6l » «n» bild, «—0» --> tat, 9 SSilOdm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter 2. Wilhelm Grmrewald, Rechtsanwalt L Wimmenauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter August Gadrrel, Fabrrtant, Stadtverordneter 5. jymjeou Hornberger, Kaufmann Dr. Emil Henfer, Oberbibliothekar Peter Fuchs, Telegraphenfekretär Ferdinand Mentzel, Rechnungsrat i. P. Heinrich Wenn, Äaunnternehmer Friedrich Habenicht, Kaufmann ^ouis Troß, Ziegeleibesitzer §larl Beck, Oberbriefträger Ludwig Inger, Laudgcrichtsrcgistrator Wilhelni Werner, Werkmeister Tt° aus der B-umt-uIchuft »er Ri-actps-d, und S-NcrS»rrzderrt»iguug gclilSrte Bereinigung für kommunale Wahlen. -