tis- mm 2184 •««ÄfiSSE ■TL8? «hl, ; MW cl" L-Äprtl Illeben. den^^. ;e» wer77^ ****** j«iw« i*r& "ger Manu, ÄÄA*9o*« HJSW® weitet Llli ■ Riefte '4nnebüie un, ?? WrNeigettt^ Kflutung erwünscht. L^mit Men Zeuc- ■; QU^VTitbfliwäii: “iw w,____ uy rdeml.Mft.Mdchcn!u- uj loiou, am liebijentr Ujcnöeui iLhevaar. wtunh erteilt ßrauHn Schtllernatze 6, |c. 10 jährig. Waise aus gia t* in vauL und Küche. lU, wird LtcUung; monschl.u.ralcheiigelt, uiO.Hin der tieitbi . egener Anzeiger. M teneuwfieOUi idjnw 1 ^lieif.inu.auIbi-flUK Ütetfru 1B, 12 jtiZd' :amen= ä MctUtü Wltniäi iieienxue. ctfewieiten Übernr MruieiM Hrauel., MrilttW.il’ M fcmffiirtw Llleinvenriedieimdür idenTa!elM«Sü/iei« Firma zu oergedc/i bn oei e für M Httfw Oif-U-L^.ö^- Mofse,Miu___u i ösischea Entenühi Iter-yieunbiloUdtM. t Ausland gewelvif ALteldungen umei. Menet Anzeiger.— in allen; - «hllfC fächern et j ,Abiturient dn ^ ule) geg. mMS w-;. LSLS' k. 40Ü06 «BEA7L- wird zu ALL- K^tmdZin^tdr- it-.GSk»« ® hnung^— Dienstag S3. April 1907 157. Jahrgang Erstes Blatt 8Rr. 94 k- " des Zeuoniszwangs gegen mit größter Scl)ärfe Abg. Tr. Frank x sozialistischen Jugendzeitschrift „Die Lutze, Sonntag». Den, Siebener Anzeiger werde« im Dechfet mtt dem hejstschrn Landwirt die »tetzeaer ZamUteu Hättet viermal to der 23odx dergelegt *u jroetmal wöchenlluh da f Ertlsblati fllr den Krete «ietzen. Fernivrech-Ä«»- stblubl.d.ßtedatrum 118 Der lag w. ExpedUum 51 Kertfi« t6> Tepeid)«: Ho(afi6n$i)nl< und vtrlag lm vrShNchen llnlv.-vuch. naö SteinOruterel R. langt. Beöatttew, «jpeöttton und Dinieret: rchulstratzt ? «n jktger Gießen. ........................................ — die „moderne Redakteure (Doz.), Heraus gi junge Garde". Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vezagdpeetS, mor. ithd)7bie au daß in unserem Richterstande manches zu besiern ist, äer^ber Durchschnitt unserer Richter ist doch ehrlich bettrebt, beiden Teilen gereckt zu werden. Pen Standpuntt des «taw^sekretars, daß er auf einen Fall nickt entgehn konnte weil dem Parlameiste die Akten über den Fall nicht betannt ,eiew billige ich nicht. Tann Knute man überhaupt solche Fälle mckr bewrechen Wenn m dem Beuthener Fall das Gericht nicht geprüft hat, ob die Kinder die nötige Einsicht besaßen, ig ist da- eine namenlose Scklamperei und ein Leichtimn ^ns deS Gerichts. <^,n giürnbetaer Fall, tn dem nach Herrn Heine em Mord begangenem soll, kenne ick genau, eS ^ndelt sich habet um einen Mord, sondern um einen Ast der Notwehr. (Lärm bn ben Sou) DicS geht Veutlich aus dem Zeugenverhor hervor. Dugehen gegen btt Koalitionsfreiheit verurteilen wir ebenso sehr wie die Sozialdemokraten. Wir müssen mit aller Energie gegen machen, di- gegen Geist deS 2 163 sind. Leder» Deutscher Reichstag. 3ö. Sitzung am 2ü. Aprtc. Auf der Tagesordnung steht zunächst die erste Veratung der Rechnung über den Haushalt des Schutzgebietes Äiaut* schoupro 1904. — Tie Vorlage geht an bic RcchnungvkolliMisnon. — Es folgt die erste Beratung des Vertrages mit den Riedcrlanoen über die gegenseitige Anerkennung der nfnengeieliiajüiien und anderer kommerzieller, industrieller ober finanzieller Gesellschaften — Ter Vertrag wird debattelos gleich m zweiter Le,ung genehmigt. — Sodmm wird die Beratung des Etats des R e i ch s - sustizamtes und der dazu vorliegenden Resolutionen fort- ^^^äbg. Graf (Wirtsch. Vgg.) äußert sich im Namen der wirtschaftlichen Vereinigung zu den einzelnen Nesolutioiren. lieber den ZwangZv.rgleim außerhalb des Lronk^rscs äußert er Bedenken und will eine Denkschrift abwarten. Tie Reiotulivn über die Zeugnisverweigerung der Abgeordneten lei;nt er ab, allen anderen Resolutionen stimmt er zu. . Staatssekretär Nieberding erklärt, die Frage der Konlnrs- klausel werde einer erneuten Prüfung unterzogen werden; mehr könne er darüber einstweilen nicht sagen. Tee Einführung des »wangsvergleichs würde ein Danärgcsaienk für den LauimannS- and sein. Die Regierung habe dieselbe aogelehnt nicht aus dureaukratischen Bedeuten, sondern weck baöuiaj oas Aniehen des Kaufmannsstandes nicht gehoben werden würde. Er bitte, die betr. Resolution nicht anzunehmen. . Mg. Bruhn (Antis.) befürwortet die Re>oluttvn betr. Auf Hebung des ZeugnurzwangSveriahrens der R>.dalteure, betrefieub Diäten für Geschworene und Schöffen, betr. Ausdehnung ter Immunität auf das Recht der Zeugnisverweigerung und verbreitet sich über Anwaltszwang und Höhe der Anwaltsgebühren. Tas amtsgerichlliche Verfahren bedürfe der Veremfachung, der Beschleunigung, der Verbilligung. Den Hmidelsgerichten stehe er sel/r skeptisch gegenüber. , . Staatssekretär Nieberding erklärt out eme Anfrage tes Vorredners, die Reform tes Wechselprotestes sei svweft vorbereitet, daß in der nächsten Tagung eine Vorlage tem Hause zugehen könne. . Mg. Göring (C.) betont namentlich tee Dringlichreft des Schutzes ter Bauhandwerketsorterungen. . Mg. Held nl.) tritt lebhaft ein für die Resolution Vareii- horft tetr. Eimchränkung ter Haftpflicht des Tierhalters. gelingt, die Vorbereitung der Justizresorm zu tescyleuiiigen. Gegen Dr. Müller-Meiningen trat übrigens noch ein bayrischer Regierungsvertretcr in die Schranken, lieber haupl spiest die politische Gesinnung eme viel zu grotzc Stall«! in. Gerichtssaol. Dc-nlen Sie nur an den großen Hamvnrger Ponzci- flaudalprozeß. Ta konnte ein Staatsanwalt die Polizisten als Zeugen 1. K la sie bezeichnen, toitarenb er allen Frauen die Vc- tahigmig ab'prach, als Z.-ugiouen aufzutreten. Hier wäre em ähnlicher Erlaß am Platze, wie ihn vor einigen Tagen der öfter- reichliche Instizminister über die Behandlung von Zeugen herauS- aegcben hat. Sehr beachtenswerte Bemerkungen befinden ndi tn her BrofLure des Diisieldorsir Richter» T> eißen. Nur ein Rick ier- ftanb, der mit uub im Bolle lebt, kann seine Aufgaben erMew (Beifall UnkS.) vaticrifchrr Ministerialrat Trentlein-MördeS führt an», er habe am Sonnabend dem Abg. Heine nickt geantwortet. weil et daS nötige Material nickt zur Hand gehabt habe. Er hätte aber zu viel Hochachtung vor dem Reichstag, ald daß er ihm Aätteilungen machte, die nicht auf unanfechtbarem Asien- material beruhten. Staatssekretär Dr. Nieberdtag: Ich stimme dem Abg. Müller-Meinmgen in bezug auf bte gleichmäßige Behandlung der Zeugen bei. Unterschiebe lasten sich aber nicht vermeiben und kommen auch tm Reichstag vor. Wenn der Abg. Müller-Meiningen der Iuitiz- verwaltnng Vorwürfe macht, ist er sehr sckacf, gegen Jöerrn Heine geht er aber sanft imb gemütlich Vor. (Große Heiterkeit.) Don oll den Fällen, die Herr Heine mitteilte, war mir nur ein einziger Fall vorher bekannt gemacksi Den Full in Bcuthen kannte ick n cht. Nur der Breslauer Fall war mir vorher mit- geteilt Hier handelte eS sich um zwei Prozeße, einen gegen dw Arbeiter, den anderen gegen die Arbciigeber. In dem letzteren n-all bat das Gericht dos Bewußtiein der Rechtswidrigkeit verneint, in dem ersten jedoch bas Bewußtsein der Rechtswidngkcir bejaht Hieraus machte Herr Heine dem Gerichte den Vorwurf, daß es mit zweierlei Maß messe. Nun bin ich aber doch Herrn Heine to.it entgeaengelommen, indem ich ansdrnckiick sagte, daß der Reichsnntoalt informiert werden sollte, alle diese Pnnltc, die nicht völlig klar seien, nochmals znr Sprache zu bringen, wenn sich Gelegenheit biete. Heber die Sckuldfrage selbst konnte ich mich nickt änßern, das kann man nur tun auf grunb der mündlichen Verhandlung unter dem unmittelbaren Eindruck der Angeklagten, aber nicht auf Grund der Akten. Deshalb lehnte ich es auch ab, mich über den BreSlaner Fall zu äußern. Was nun die Frage deS Rechtes der ZeugniSverwcigerung der Abgeordneten anlangt, so will ich bozu keine Stellung nehmen, aber ich will doch einen Fall erwähnen, Frankfurter Reichstag von 1848 wurden zwei Abgeordnete vor den Richter berufen, um Zeugnis abzulegen. Sie verweigerten dies und brachten die Sache im Reichstag vor. Tiefer letzte euren Ausschuß ein, in Weickern die Sache emer nngebenben Primms, unterzogen wurde. Auf gründ des BerickteS dieses Au^cknsies wurde darauf beschlosien, daß das Verlangen der beiden «bgeordnucn unberechtigt sei und daß sie auf gründ der Reichsverfafsung dem Ansinnen des Gerichts Folge leisten und Zeugnis ablegen munten. DaS war die damalige rechiliche Auffassung des Reichstags von 184^, die im Laufe der Zeit wohl in Vergesienheit geraten ift Ich mochte Sie bitten, doch auch einmal bte Sache von bet anberen Seite zu betrachten. , _ , ,. Dem Reichsjustizamt würbe bann der Vorwurf gemacht, c5 arbeite zu langsam, der Alg. Dr. MüUer-Mein>ngen toarr uns sogar .dilatorisches Ver'ahrcn^ vor. Tiefe Angriffe find, glaube ich, gan-unberechtigt. Da§ Reichsfustizamt kann nicht den momentanen Bedür nisfen entsprechend arbeiten, sondern mutz nach einem festen Plan handeln. Wie sehr wir aber bestrebt sind, den Wumwen des Reickstags entgegenzukommen, sehen Sie aus dem Reichs- juftizblatsi Im vorigen Jahr sind Ihnen drer große Gesetze vor- gelegt worden, die Sie gewünscht hatten, und davon hat der Reichstag kein einziges erledigt. (Zuruf: Er wurde \a ausgelost ) Die Sckulb tag also nicht an uns. — Man hat bann g-'fragt, welche Vorlagen bas Reicksjnsttzamt noch in bieser Session perlenen wirb. Ich kann diese Frage nickt beantworten, da sie über die Llompetenz deS ReichSjustizamts hinauSgeht, und ick muß die Herren jchou bitten, sich deshalb an den Reichskanzler zu toenben. Abg. Dr. Frank (Soz.): Der Abg. Dr. Müller bat zwei Seelen; mit ber einen, der linken Seele, hat er unsere Justizverwaltung, mit ber anderen, der Blockierte (Heiterkeit), meinen Parteifreund Heine angegriffen. Sem Wescn krankt eben an einer offenbaren Zweiheit. Das zeigte sich besonders deu'Iich in feiner Darstellung des Nnrnberaer fi.owaU- prozcsies, von dem Redner nunmehr eine andere Darstellung gibt. Die ganze Tätigkeit deS Justizamts ist von trauriger Oete DaS einzige, was in dieser ganzen Justizperiode geschaffen worden ist, sind die — Arbeiterfekretariate, natürlich nutzt von ber Justizverwaltung, sondern von der Arbeiterbetvegung. Die Justiz ist ein Mikrokosmos unserer Gesillsckaft mit ihren Klassengegensätzen. Redner veranschaulicht diesen angeblichen Klaßencharakter unserer Justiz an einer Reihe Von schnzetbeisiiclen. Der Zengn szwang für die Preße, ben man m der Treten ^u-t des SübenS früher nicht taimte, hat nun glücklich auch Re Maln- linie überftoritten. Einer ber empörendsten Falle tft der des badischen Redakteurs Geck, den Redner oussiihrlich vortrügt. Tas Mannheimer Gericht hat sogar die Unverschämtheit begangen, zwei Herren, Friedeberg und Karfunkelstein, in Untermchungvhail zu nehmen. Friedeberg hat man sogar unter Androhung von lorper- lichcr Gewalt photographiert. e ,, . Wenn ich Staatssekretär wäre kHesterkeik), ich hatte nicht dw Geduld, jedes Jahr biefelben Reben mitanzuhvren. Ich würde nachgeben unb bie Wünsche erfüllen. (Beifall b. ben Soz.^ Staatssekretär Dr. Nieder di»,: Ich gebe nicht nach. (Große Hetterteisi) Sodann vertagt sich ba4 HauS. Persönlich bemerlt Abg. Heine, baß er alle fehle Dehmiplungen aufrecht erhalte. Abg. Dr. Müller-Meiningen: Der StaatSfekretär meinte, ich hätte ihn schärfer angegriffen, als den Dbg Heine. Dies liegt wohl nur an ber größeren Empfindlichkeit bes Staatssekretärs. (He ter teil.) Nächste Sitzung Dienstag: Fortjetzong der heutigen Beratung und M i l i t ä r e t a t. Schluß G» Uhr. JÄend)te[aai * • < nft yeß, tut ben Än- * zeigentett £>an6 tt ALe heutige Kummer umfaßt 10 Seiten« Kas ^aifcipaat tn Aarmliavt. R. B Darmstadt, 22. ApftA. Die Einwohner unserer Stadt wurden heute früh in freudige Erregung versetzt durch die in zahlreichen Extrablättern verbreitete Nachricht, daß Se. Maj. der Kaiser heut nachmittag von Homburg nach Darmstadt zum Besuch des Großherzoalichen Hofes kommen würde. Die Freude wurde noch größer, als man hörte, daß auch die Kaiserin ihren Gemahl auf der Automobilfahrt begleiten würde. Trotz des Regenwetters prangten die Häuser der Stadt schon nach wenigen Stunden in reichem Fahnenschmuck und das Straßen bild wurde am Nachmittag um so lebhafter, als kurz vor dem Eintressen der Dtajeftäten der Regen nach ließ und dem blauen Himmel wieder das Feld räumte. Der aus fünf Aulonwbilen bestehende kaiserliche Automobil- zug hatte die Homburger Residenz in der Mittagsstunde verlassen und sich zunächst nach Frankfurt begeben, wo die Ntajestäien im Palais den hesfisch-landgräflicyen Herr- chaften am Kaiferquai Besuch abstatteten und das Früh- tück einnahmeu. Bald nach 4 Uhr trafen die Majestäten xann nach einer dreiviertelstündigen Fahrt in Darmstadt ein, mit freudigen Jubelrufen und Tücherschwenlen von der harrenden Menschenmenge begrüßt. Die Fahrt ging direkt zum 9leuen Palais, wo die Majestäten vom Groß- herzogl. Paar und dem Prinzen und der Prinzessin Hein- rich aufs herzlichste empfangen wurden. Tas ganze Gefolge des Kaiserpaares nahm im Alten Palais am Luisen- platz Wohnung und bestand aus den Herren Generaladjutant (££§. v. Scholl, Oberst Lau en st ein, Major von Friedburg, Vize-Oberstallmeister v. Esebeck, Stabsarzt Dr. Nie tue r, dem Kammerherrn der Kaiserin von Winterfeld und der Hofdame Gräfin Rantzau. Nachdem im Steten Palais gemeinsam mit dem Großherzogs- i>aar und den Prinzen und der Prinzessin Heinrich der Tee eingenommen worden war, begab sich die Kaiserin, da sich inzwischen das Wetter wieder aufgeheitert hatte, nicht mit der Bahn, sondern im Automobil wieder nach Homburg zurück. Das zuerst verbreitete Gerücht, daß in einem der AutomobUe auch Prinz August Wilhelm mit seiner jungen Braut, Prinzessin Alexandra, hier eingetrofsen sei, bestätigte sich nicht, doch wird sich das fürstliche Brautpaar morgen nachmittag im Automobil von Homburg nach Wiesbaden begeben, wo es alsdann mit dem Kaiser zusammentrifst. Heute aoeiib begab sich der Kaiser mit sämtlichen anderen Fürstlichkeiten ins Tarnrstädier Hoftheater, wo in einer brillanten Darstellung bei festlich erleuchtetem Haus Ohorns Schauspiel „Die Brüder von St. Bernl;ard" zur Aufsührung kam. Stad) Schluß des Theaters fand im Neuen Palais eine Hoftafel zu 20 Gedecken statt, an welcher auch bie obersten Hoschargen, sowie die drei Minister unb die auswärtigen biplömalischen Vertreter, teil» nahmen. Der Kaiser übernachtete heute im Neuen Palais. * lichen Interesse nur unter gleichzeitiger Zubilligung entsprechen Iber Schadloshaltung auferlegt werden kann. Wassermengen, den großen die die in der Samstags-Nunrmer unserer Zeitung Tagen finden im Lützellindener Wald beim Eingang in den O Lich, 20. April. Der Zudrang zur Aufnahme gegründet war. ungen macht, glaubt eö aber, an einer durchgehenden Re- die Aufforderung zum Abonnement für den nächsten Winter werden. versehen, wird aber bald wieder besetzt werden. ? Gedern 22. April. Am 16. November 1907 sind 100 Hat die Negierung im vorigen Jahre mit der Novelle — Großen-Linden, 22. April. Die Schürfungen de§ Braunelsensteinbergwerks nachErzen dehnen sich bereits über die Strecke der Main-Weserbahn aus. Seit einigen gütig zur Seite gestanden hat, wird der Sanitätsrat Dr. Fritz Haupt unvergeßlich leben bleiben. •* I n den Artikel über „DaS neue Stadt- natürlichen Laufes, sowie zur Errichtung von Anlagen zur Ent- rc-nhp iqa^ nähme von Wasser, durch die der Wasserstand dauernd zum Nachteile Don Dritten vermindert wird, die behördliche Erlaubnis gesetzlich K—Hgert würde. Für diese Art der Regelung kämen die gleichen ägungen wie für jene Art in Betracht. 33 Jahre als Mitglied angehört hat, und der Kirchendiener 10 bis 25 Prozent Wasser mehr zurück als reine Fleisch- Wagenbach im Namen des Sanitätsoereins unter Worten wurst. Selbst bei nur 1 Prozent Stärkemehlzusatz bleibt ein der Dankbarkeit und Anerkennung Kränze niederlegten. Ein Mehrgehalt von einigen Prozenten Wasser. Außerdem oer- Teil dec Regimentskapelle begleitete die Grablegung mit derben siärkemehlhaltige Würste leichter. Man bezahlt also feierlicher Musik. — In den Herzen seiner vielen Freunde nicht unerhebliche Mengen Wasier für Fleisch, wenn man mit und aller derer, denen er als besorgter Arzt hülfreich und Stärkemehl versetzte Wurst kauft. Lum Berggesetz einen Schritt vorwärts getan, so macht sie ^etzt wieder hier einen zurück. Die Neuregelung zum Bach- Igesetz soll sich nur auf das Verbot oder die Beschränkung schädigender Maßnahmen des Quelleneigentümers erstrecken bei entsprechender Schadloshaltung. Der erste Artikel der Novelle gibt dem Kreis amt das Das Gebäude kostet 50 000 Mk. Die Stadt hat jährlich 800 Mk. zum Bau bewilligt. Die Einweihung wird mit einem Turnfest verbunden werden. Recht, eine Förderung, Ableitung oder sonstige Benutzung von w ______________ (Wasser zu untersagen oder zu beschränken, soweit durch eine der „Providentia" an den Verband zu zahlende Vergütung Roescyen-Metzen und Lehrer Dietz yrer. Geplant i)t, das Denk-- ^artige Änderung des bestehenden Zustandes ein erhebliches JÄÄttÄVffö 8Ä“ MckfÄ bU E ^orMr -ddo Mt. mehr. Seit Namen der Kriegsreilnehmer von Gedern in den Kriegsjahren des Providentravertrags sind der yassm insgesamt 1866 und 1870/71 aufnchmen soll. """" "sten. der Unfall- und Haftpflicht- Lauterbach, 21. April. Der hiesige Turnverein Die Dtweile rum DaHgesetz. D. Schlosser widmete angesichts des von prächtigen Kränzen Oberleutnant geworde, UN jetz wern ich gleich Hauptmann, Bit durch -erfchi-b-n« ministerielle Ausführungen im b-d-ckt-nSarges dem aus (einer nimmermüden Tätigkeit zu wenn mer noch ° W-ilch- im Hof bleiwe!- Gn-m so mahl Landtage angekündigt7 Vorlage der Regierung über eine Er. st-h Abberufenm tnmerklicher eigener Ergriffenheit emen begründeten Ersuchen mußte der Lehrer natürlich -nstpr-ch-n, gänzung des Bachgesetzes vom 30. Juli 1887 (in der Faffnng °°n herzlicher Freundschnst getragenen Nachruf Er nannte und das Spiel .vurde solange ,artg°,etzt bis der kle.ne Ehr. chom 80. September 1899) ist nunmehr er chienen Wie den Toten -men Mann non tarier innerlicher Frömmigkeit, geizige das Ziel seine Wunsche erreicht hatte. schon im Worte .Ergänzung- zum Ausdruck gebracht ift, romn au^ ferne naturw,^nf^^aft1^^eneubten beamt ©kni. Stärkemehl und Wurst. Man schreibtuns: ... 9 ö. 0 ° . .. .. J ' Rziitfo tn ihn notpntpn (itnSorn nnhr«n niphnrh npmnnhplf hnffpn ^tp nprirht !imp SiPltrnrnnrt hpr Ssprrnlimiillft n n n n r ß ^n der der 'l‘c ‘5’e schmerzgebeugte Witwe, die es sich nicht hatte nehmen eingehenden Untersuchungen besteht die Schädigung der Kon. lassen, ihren treuen Lebensgefährten zur letzten Ruhestätte zu surnenten zum allergeringsten Teile in der Dlenge des zu. ZK lnicht We B I^miunq ■ Sw»«"1; Mb«» Z iS form vorbeigehen zu sollen, weil ,sonst die Möglichkeit der erlassen werden wird. Bei der Verteilung der Plätze sollen △ Grünberg, 22. April. Am letzten Samstag. Gemeindewasserversorgung m einer Weise würde erschwer! dann in erster Linie die Wünsche der Spender nachts gegen 2 Uhr, verunglückte der 34 Jahre alle Bahnwerden, die nach der anderen Seite das an dieser Möglich- Berücksichtigung sinden. — Wir hatten den Gerüchten steigschasiner Johannes Sch epp von Burg-Gemünden auf keit besteheude öffentliche Jnteresie in der bedenklichsten Weise über die bereits erfolgte Vergebung der Logenplätze im neuen dem hiesigen Bahnhof, wo er stationiert war. Er sprang zu beeinträchtigen vermöchte*. Daß das kein stichhaltigel Theater von vorn herein unfern Zweifel gegenüber gesetzt, beim Rangieren vom Wagen ab und blieb mit einem Fuße Grund sein kann, leuchtet sofort ein, wenn man ihn näher Da aber diese Gerüchte immer bestimmtere Gestalt annahmen, an einer Weiche hängen, wodurch er zu Fall kam. Hierbei prüft. Und zwar von dem Standpunkte aus, den die Be- glaubten wir sie doch wiedergeben zu sollen. Der jetzt von verrenkte er sich ein Bein und kam mit der einen Hand auf gründung selbst wenige Zeilen vorher skizziert, indem sie maßgebender Seite geschehene Widerruf wird nun allem die Schienen zu liegen, ausführt: " ~ ? Aus dem Biebertal, 21. April. (Holzversteiaeruua.) In der abgelaufenen Woche wurde in der Oberförsterei Strubach, un Schutzbezirk „Dünsbergs-Grund" die letzte Holzoer st eige- r u n g abgehalten. Es kam viel Brenn- und Nutzholz zum Ausgebot und namentlich das letztere hatte viele Geschäftsleute aus der Umgegend angezogen. Wie vorausgesetzt war, so wurden außerordentlich hohe Preise erzielt. Vor altem waren die Eichenstämme, meist 3—4 Festmeter enthaltend, sehr begehrt, indem durchschnittlich für den Festmeter 60—70 Mk. bezahlt wurden. Auch das Brennholz hielt sich auf den bisherigen Preis, denn der Raummeter Buchenscheitholz kostete durchweg 10—12 Mk. Die Zeiten sind eben vorüber, daß man in Gegenden mit ausgedehnten Waldungen seinen Brennbedarf billiger kauft als anderswo. (?) Rod heim a. d. Bieber, 21. April. Der Steno- graphen-Verein „Gabelsberger" in Heuchelheim eröffnete heute hier im Schulhause einen An- fängerkursus in Gabelsbergerscher Stenographie. Der Vorsitzende der Stenographen-Gesellschaft Gabelsberger G-ießen, Herr Lenz, begrüßte die erschienenen Herren, wies darauf hin, daß die Stenographie im heutigen Verkehrsleben unbedingt notwendig sei, und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß sich in Rodheim die stattliche Anzahl von 14 Teilnehmern für den Anfangskursus gemeldet habe, was ebenfalls deutlich zu erkennen gebe, wie hoch die Stenographie geschützt werde. Sodann sprach der Unterrichtsleller Herr Ku h l-Heuchelheim über Kurzschrift im allgemeinen und leitete dann die Teilnehmer in klarer Weise in die ersten Anfangsgründe der Gabelsbergerschen Stenographie ein. — Der Gießener Gabelsberger Stenographen-Verein war ebenfalls vertreten. — Ter Unterricht findet Sonntag mittags und Mittwoch abends statt. /X W e tz l a r, 20. April. Die la ndwirtsch. Winterschule wurde im abgelaufenen Winterhalbjahr von 21 Schülern besucht. Von diesen nahmen 11 im ersten und 10 im zweiten Winter am Unterricht tell. Davon gehörten 16 öffentliches Interesse verletzt wird. Ferner bestimmt dieser ^n9elP Artikel: Bestem „Wird dem Besitzer eines Triebwerkes oder einem sonst an der Mk. zugeflch^ y«.iw «uihvucih Beteiligten durch die Maßnahmen des Eigen- 190o eine Turnhalle erbaut, die im Sommer eingeweiht (tumerS ba§ htr fernen häuslichen oder wlrifchafllichen Bedarf er- fett 1899 12 3o6 M #ur dte Kameraden merben cotI g-llrMhnrrp prhiprf ...... n» lorderliche Wasser ganz oder teilweise entzogen und er dadurch in m Subwestafrxka hat der „Hessische Kamerad" bis Ende ’DCröen '° * ro schn Andenken an den erheblichem Maße geschädigt, so hat aus feinen Antrag das Kreis- Februar 1907 5232 Mk. gesammelt; im ganzen dürften über iort Seborcnen Adols Spieß, den Begründer des deutschen amt die m Abs. 1 bezeichneten Dlaßnahmen zu treffen, falls der 7000 Mk. aus Hasfiakreisen aufgebracht sein. Für Unter- Schulturnens, den Namen „Spieß-Turnhalle*. Der Antragsteller oder feine Aechlsvorgänger die Wassernutzung seil stützungen wurden ausgegeben aus der allgemeinen Kasse 9c°Be stattliche Bau enthält außer dem Turnsaal, einem ©efeQ* un^ , ch, ausgeubt haben- 7400 &, aus der P?in7Ludwig-Stiftun/620 ML, a!i's schaftssaal, Kegelbahn und anderen Räumen auch zwei Woh. Sa2 § -Ng geregelt, die dem Veteronerr-Fonds 3420 Mk. Genehmigt wurden 489 nunaen. ~ *.....~ ha§ Kveisantt festsetzt. Wafternutzer der im ersten Artikel Gesuche Die j^ahl der Veteran en rn la apn firtnrn 993 iinfpr anaerührten Art sind nicht ersatzpflichtig für etwaigen ben 489 U^rÜ-ühten L^nhPn Schaden (entgmrgener Gewinn), d^n derQuellmeigenlüiner durch das Verbot oder die Beschränkung erleidet. Um das ^gst^8m^3139 ML der^F^chwia^ti^ Zustandekommen von Wasserleitunaen ..mckt nnberftörfttis, wurden 312 Waisen mit je 10 Mk. unterstützt, ^sodaß ein Zuschuß von 613 Mk. aus der Verbcmdstasse erforderlich wurde. Unter den unterstützten Konfirmanden befanden ich 36 Ganzwaisen, 31 Halbwaisen, deren Väter und 245 Halbwaisen, deren Mütter noch am Leben waren. Aus der Ernst Ludwig-Eleonoren-Stistung wurden alle eingereichten Gesuche berücksichttgt; es wurden dafür an Prämien 414.90 .?^gegeben. Von den Vereinen wurden im Jahre der Unterlieger stellt einen Mißstand dar, der sich mit der heutigen - Rechtsanschauung nicht mehr vereinbaren läßt. Dieser Alißstand t h em t e r ... — --------a............- .......o —3... ,—— .... —v...................... —o—3 ... macht sich um so fühlbarer, je längere Zell sich die Unterlieger in dcstndet sich die Bemerkung, daß die Logen bereits sämtlich Bahnschacht auf der Kleinlmdener Seite Bohrungen statt. :’™MnbkCtloM«r6Tif”i;iBU6ä ÜCr0eben fcin fo(lEn- Herr Prof. Dr. Fromme teilt uns nun O Lich. 20. April. Der Zudrang zur Ausnahme, den nunmehr m so llefgchender Art geänderten tatsächlichen Zustand Samens der slädlischen Theaterkommifflon mit, daß bis jetzt Prüfung m die hiesige Präparandenschule war in dieser gegründet war. weder über eine Loge noch über irgend einen Woche sehr stark. 85 Anmeldungen lagen vor, doch Obwohl daS Ministerium btS Innern diese AuSführ- Platz im Theater Verfügt ist, und daß erst im Juni mußte die Hälfte wegen geringer Vorkenntniffe zurückgewiesen Wassergebtet als das des Vereine des Verbonbes besaßen Ende 1906 = 552 060 Mk., ,a non Anlooon .,.r Snt. :2C5 = 524170Mk. Brrroermügen. Die Mobiliarwerte .toeHe Ende 1905 einen Wert von s ... xv. «vvcuu,«. x~. ,uw xv« -123 ^80 Mk. hatten — sind laut Rapport vom Januar 1907 Jahre verflossen, daß der berühmte .Heerführer Franfcckh jetzt mit 490 787 Mk. anzusetzen. Die Zahl der Bezieher üt Gedern geboren wurde. Es besteht die Absicht, noch in diesem des Verbanbsblattes ist von 4009 auf 4900 gestiegen. Von Jahre ein Franseckydentmai zu errichten. Ehrenpräsidenten dem Kalenber der „Hassia" sind 52 340 Stück auf den Markt ?? gestern gewählten Komitees sind der Fürsts zu Stolberg- gelangt. Ter Kaiser hat im verflossenen Fahre 43 Vereinen ^^.etobe und Geh. flemeiuwtat Schönfelb-Schotten. Bunt lMenerSiLÄFniS?^r-nrlU£f' ytI: Lehrer'Utz, RoZenÄL^ leljen. Dre Genehmigung zur Führung des Großh. Wappens Oberamtsrichter NiSpel-Schollen, Geh. Regiernngsrat Nispel- m den Zahnen wurde 26 23ereuren erteilt. Für 25 jährige Lauterbach, zu Mitgliedern des Kommitees die Herren der Ge- ununterbrochene, treue Mitarbeit an den Verbands- meinbeoerlretung und Vorsitzenden der Vereine in Gedern, Lehrer bestrebungen wurden im Jahre 1906 an 7 23ereine und Schaad, Heinrich Rullmann II. und Schneidermeister Weber. Die an 60 Vorstandsmitglieder Ehrentafeln verliehen. Die von Anregungen zur Errichtung des Denkmals gaben Professor k— — *.-«%.* <■ — ' - aütuna Roeschen-Gießen und Lehrer Dietz hier. Geplant ist, das Denk- hu smt mal aus einem gewaltigen Basallblock herzustellen, der auf der JJvL. Q3 oAtc* S Ak« örf Hz? au» Knr SW'« «4C *• A Zustandekommen von Wasserleitungen „nicht unverhältnismäßig zu erschweren oder gänzlich in Frage zu stellen", soll das Kreisamt jeweils prüfen, „ob der vorhandene Zustand (bei den Triebwerken) nicht eine WasseroerschWendung bedeutet" und das Gewässer sehr wohl neben der Bedienung der oder des Triebwerts auch nocy eine Wasserleitung speisen kann. Schon die mangelhafte Definllion „erhebliches öffentliches Interesse" wird viele Streitigkellen p Folge Dabit, um wieviel mehr bi-se Bestimmung über iM^O^O für m7terWtzuE''^z°e^, "TeüTm chULSZ MWMDVSE getroffenen Regelung, die vom Kreisamt erlassenen „23er- lEU9 2 doc kurzem folgendes ergötzllche Geschichtchen zu: sirgungen" nicht im Rechtswege, sondern im Beschwerde- Te ovgunge hatten Spielstände im Schulhofe der Stadtverfahren anfechtbar sein. " Knabenschule. Sie spielten „Soldätches* in vier Kompagnien Sonach wird die Vorlage wohl nicht nur hinsichtlich der mit je einem Hauptmann, der die Uebungen feiner Rekruten prinzipiellen, sondern auch der materiellen Art der Siege- bezw. Spielkameraden leitete. Nach einiger Zeit bemerkte der lung der im Landtag schon oft erörterten Frage Wider- aufsichtführende Lehrer, daß in einer Kolonne ein Krieger fpruch ersayren. _______________bitterlich weinte. Der herbeigerufene 13jährige Hauptmann 2111S sTtiÄt c3Qb als O-uclle des Tränenflusses an: „Der Z. war erst ganz ttlio Land. ordentlich, und da hab' ich ihn zum Vizefeldwebel gemacht; Gießen, den 23. April. nachher hat er aber immer Fratze geschallte, und da is er — Das Leichenbegängnis des SanitätsratS jetz wieder Gemaner, und da heult er.' — Am Ende der Dr. Haupt. Eine große Trauerversainiulung hatte sich Stunde rief der Lehrer die kleinen Kämpfer zusammen denn gestern nachmittag um 4 Uhr in der schönen Kapelle des das Vesperbrot sollte eingenommen werden. Voller Spiel- neuen Friedhofes elngesnnden, um dem jäh verstorbenen eifer erscheint da ein 9 jähriger Knirps und bettelt: Ack Sanitätsrat Dr. Haupt dre letzte Ehre zu erweisen. Pfarrer Herr Lehrer, mer wolle noch e bische spiele, vorhin bin ich anderen Licht. Für den Eigentümer stellt nunmehr die Möglichkeu entgellticher Abgabe des seiner Verfügung umerliegenben Wassers einen unter Umständen sehr erheblichen Bermögensivert dar. Durch diese Abgabe werden jedoch naturgemäß diejenigen Personen berührt, die bisher daS Wasser in seinem weiteren Veriause benutzt haben und die infolge nunmehriger anderweiter Inanspruchnahme des Wassers dieser Stützung in erheblichem oder auch wohl in vollem Umiange oerlnstig gehen. Es fommen hier vorzugsweise in Betracht die Besitzer von Triebwerken und die Besitzer von Wiesen (im Hinallck auf die bisher vorhanden gewesene Alöglichkeit der Bewässerung). Die Bereicherung des Wasiereigenlümers auf Kosten dem Wieder HZ and g( Sehring, Hospital- u' h°i, ist ml1 durch die eine Frau r das in dem ? Ter Eigentn Decken des i •*1^ slistung « Philipp des Die Stiftung Kranken a der Natur ihr Häusern r'cht Psiegestäke zu bei dem nicht häufen ein' Bau der 21 ni anschlagt fmb, iichtnng von Zuschuß zu t Xhana bahn-Desellschl sührung der linie von 1 Hanau über t in der Richlui würde also au unter Benutzv! gesäß-hanau d Heft noch dahj Hanau-Büdinge und -Betrieb i ** Klein Nachbarstaa tint PoiiWM Änän ubexc\t wutbe geftexn A r von der e 3" Zell fiel blick in einen verbriiht, Ist eine 6t „ Vom ftäbi Statte, fortla, sei. Demenlsp der Breise M bis zum S des, wachsenden verslüchtigen. . . 2in vrcuß. letzigen Lage k io hat die Bei Misch mit en: 9,n>t es eine Fü smlen tiefer n l^t bie Null in fallen. Ab mal sein! — t öpn dem die ' dse Notierung SM der knap "8 d>° $cSg, ;an9e mitmaau nach lÄ llmsan । wenn die N de», alten teigurtl m6lommc Notierungen „ pS i Regierungsvorlage beigegebenen Begründung heißt es u. a.: , , or , . , t r T . „ r , . . . P , fo r . Seitdem jedoch in neuerer Zeit die Wasserversorgung der Städte, begleiten. Auf dem Fnedhose sprach dann Pfarrer v. Schlosser gefetzten minderwertigen Stärkemehls an sich, sondern vor- einzelner Landgemeinden und ganzer, zum Teil sehr umfassender noch ein kurzes Gebet, worauf Ntedizinalrat Dr. Haberkorn wiegend in den großen Wasfermeng.en, die die Gruppen von Landgemeinden Wasserleitungen in größerem Umiange im Namen deS Gießener Llerztevereins, Poslfekcetär a. D. Wurst infolge des ^tärkemehlzusatzes bindet. Eine Wurst hat entstehen lassen, erscheint dieses freie Versügungsrecht^in einem 'D? Q e r im Namen des Kricgervereins, dem Dr. Haupt mit 3 bis 5 Prozent Stärkemehl hält beim Kochen schon steht bie RegterungSvorlage vonjeberreformerischen Aenberung d°us- m ihn gelegten^K.nberglouben vtelfach gewonbelt hotten D,° gertchtt.che Bestrafung b-r B-rrolschung oon Wurst bes Bochgesetzes ab. ES soll an bem privaten Eigentums. i“ Vbet :Sage«, »nb N°chtz°tt b--°tt°n, aus m,t Stärkemehl tvtrb m Nr 89 vom 17. Aprtl unb .recht unb bet freien BerfügungSbefugniS bes Eigentümers 6a!,le,bI‘?etfee^e Wohl setner Kranken stets treu be. Nr. 92 vom 20 Aprtl bes G.e». Anz.- b-hanb-l. Er. .von Quellen grundsätzlich festgehalten werben, mit b-r Maß. a'»‘< b,en 3)lan" D[°" 9utem u"b W?,’“ ^-lugt, bag mcht nur letz unb 1893 lonbern .gab- jeboch, baff eine Beschränkung dieser Rechte im offent. g°I°lltg-r Veranlagung Ausrtchttge und ausr.chtende Worte auch Ichon 1885 von htestgen Gertchten der Zusatz von i -i, d i dos Trostes fand er für die Hinterbliebenen, msonderhelt Stärkemehl zur Wurst bestraft worden t|L Nach damaligen _ . . . v . Die Hand wurde von den Wagen müßigen Gerede den Boden entziehen. halb abgefahren. Der Verunglückte, ein tüchtiger Be- Es ließe sich baran benten, von bem Grundsätze bes Privat- **Das Kriegervereinswesen im Großher- amter, wirb allgemein bedauett. Etwa sechs Jahre war er «tgentums au !«t Quellen abzugchm unb b-mgematz sowohl bie zogtum Hessen. Nach bem soeben herausgcgebetren UN Babnbienst tätia Man verbrachte ihn sofori nach Gi-sten Quellen tote bas Grnnbwasser von dem Eigentum an Grund und ^ahresbericlit der firieaerfamerabfrfmff Bassin" sthp^ hnS < f1 " DerDcac9ie ir>n l°Ion nac9 ^^tzen Boden anszunehmen unb ihnen die Eigenschaft öffentlicher Ge° 32^S3?r6,inhsiahr 1Q0AÖ^ K& in bte Klinik, wo bie Hand amputiert wurde. .wässe- zuzusprechen.. Diese. Maßnahme ließe sich aus bie Er- x £cel8 a. d. £., 21. April. Aus bem nahen iwagung gründen, dag emerfells das private Verfügungsrecht bas haben sich der .hastra 14 2Zer- ,a v erloschenen Krater werden Recht bes Gemeingebrauches an ben Bächen wesentlich beein- ?me mtt 513 aktiven und 12 passiven Mitgliedern cmge- s^'pEnrlppei nacg.i oem erlöscyenen rtraler werden trächtigen kann, und daß anderseits das auf einem Grundstücke, schlossen. 9 dieser 23ereine find Neugrünbungen. Am 31. De- lcl* einiger Zeu von einem Gießener Konsortium Schürf- entspringeiide ober es mnterirbifch burchfließende Wasser sachlich zember 1906 besaß die lhassia 920 Vereine mit 58040 aktiven, ungen nach Braunkohle vorgenommen, deren einst- zn bem Gninbftücke in einem wesentlich anberen Verhältnisse <077 passiven, zusammen 65117 Mitgliedern, 989 mehr als welliges Ergebnis auf ein mächtiges Kohlenlager schließen «f0 bm Sr^lttMes int Vorjahre. Im Januar 1906 hatte der Berbmtd 8885 läßt. Der Errichtung eines Bergwerks unb bem Transport außerhalb des Grunbstückes ober -z btlbet^nur einen T?il"emes ^Jah^s^aes^llet?°d^M^Iie°reiMiL kinerlEi Schwierigkeiten im Wege, ba burch längere Lobenstrecken hindurchsließenden Wasferstromes, ber -.^'^..^^E^^stattete der Hafsia, obgleich sie reichlich sowohl hinreichend Arbeitskräfte zu bekommen sind, als auch von jeher von dem tiefergelegenen Gelände ausgenommen wurde, bem ^5x616 ^Ecraoschaftlichen Nächstenliebe ö,e Nähe der Lumdatalbahn eine leichte Verfrachtung der unb besten Verhältnisse nach mancher Richtung denjenigen bes spendete, nämlich rund 15 500 Mart gegenüber 13 500 Mark M n m L * Sm« ift hJ? in einem Bachbclle frei fließenden Wassers ähnlich sind. — Ober tm Jahre 190o, dennoch um etwas über 15 000 Mark ihr V o ermöglicht. — Mit dem 1. d. Mis.^ ist der sellhenge man könnte unter prinzipieller Beibehaltung des privaten Eigen- Vermögen zu vermehren. Während der Kapitalienstand des er'_ Mehrer Karl Gödtel auf seinen Wunsch an das Gym- ltumsrechts an Quellen unb Grundwasjer bie freie Verfügung Verbandsvermögens und der Stiftungen Ende 1905 sich nasium zu Offenbach versetzt worden. Die Gemeinde sieht darüber insofern beschränke, d.'aß zum Ablellen von Quellen auf 204 650 Mk.'belief, betrug er Ende 1906 219 780 Mk. Die den allgemein beliebten unb tüchtigen Lehrer nur ungern ™ Grundwasser m ein anderes Wassergebxet als das des Vereine des S3erßa-nh.p« Rpfnncn Gnihp iQAß = .^9 nun «Ztz im w I“Xt * gsSe; Sx TSfe w 5 ILvoll gk- hatte teui« ifr.,1*».. ’01"». Ü,,ri 1 IRQq . -rt. Ä b'c n tu fn;?e3 m. mengen ? * bindet R' ^le .k-Ä'S ; m)Qn °/°em ver. mQ* a|i« Wenn man mit । Die Schüren dehnen fi* t, 1 •<«. etnts ®.ngan9 S" ! : ®*"äm Ilan ° j L,7 Achmhm, i t. ” bi-it ■n lagen vor b«* intnlsse iiirfij • .* IIe zuruckgewlesen s‘ «tt= < ^urg.Eemünden am b[ieb mit einem Fuße Hierbei 1 der einen Hand aus urbe von den Wagkn le, ein tüchtiger ° sechs Jahre mar e.- ihn sofort nach Girtz-r wurde. il- Aus dem nah« enen Krater werben Konsoüium Schürf.' lommen, deren ein!. Kohlenlager schließ 1 unb dem Traich.-- [feiten im Wege, k kommen sind, als cd) ichle Aersiachtunz btt Mts. ist der serhrrige Wunsch an baS^m» Sie ®emeinbe sieht 2ef)ttr nur ungern inen, Echulveavalts Derben. :mber 1907 sind IC erfübTCt tzranfult , Lbsicht, noch in tiefst bten. EhrenpmsideM t Fürst zu Stolberg« hönleldSlyotteu. Zm teifter Bptl, M 2. ifeifor Roichn^itSm, RegierunM Mel« ees die Serien Mt- 'reine in Gedern, Lchm Lidemeistcr Wedau kmals gaben 'M: Geplant ist, das V- ierzustetleu, bet aut ' ib auf der Äücheüe m in bat Kriegs!^ hiesige Turnverei» m Sommer eingeror.:: -um Andenken an bei gründet des deuhchc g-Turnhalle'. D« Turnsaal, einem Geiell- tarnen «u« i”" * ) Mk. Die Stadt h- Die Einweihung M gezeichnet worben. h Kassel, 21. April. Ein schwerer Unglücks fall ereignete sich in dem benachbarten Dorf O e l b e. Es stürzten 1000 Ziegel, bie auf dem Boden eines Hauses aufgeschichtet waren, durch die Tccke der darunter befindlichen Wohnstube und erschlugen eine Frau nebst einem zweijährigen Kinde. Ein älteres Kind, das in dem Hause auf Besuch weilte, erlitt schwere Verletzungen. Der Eigentümer hatte aus Sparsamkeit die Ziegel, die zum Decken des Hauses benutzt werden sollten, auf dem Boden auf- gespeichert. . (B- T.) Kassel, im April. Zur Errichtung einer Philipps- stiftung wurden anläßlich des 400jährigen Geburtstages Philipp des Großmütigen 100 000 Mk. zusammengebracht. Die Stiftung soll den Zweck haben, wenig bemittelten Kranken aus dem Regierungsbezirk Kassel, welche wegen der Natur ihres Leidens in den zurzeit bestehenden Kranken. Häusern nicht aufgenommen werden können, eine Heil- und Pflegestätte zu gewähren. Der Vorstand der Stiftung hat bei dem nicht weit von Kastel gelegenen Städtchen Immen- hausen ein Grundstück erworben. Demnächst soll mit dem Bau der Anstalt, deren Baukosten auf 150 000 Mk. veranschlagt sind, begonnen werden. DaS Zentralkomitee zur Er- lichtung von Lungenheilstätten wird voraussichtlich 25 000 Mk. Zuschuß zu dem Baufonds gewähren. X Hanau, 22. April. Ter Aktiengesellschaft Hanauer Kleinbahn-Gesellschaft wurde die nachgesuchte Genehmigung zur Aus- sührung der allgemeinen Vorarbeiten für die neue Bahnlinie von Ravolzhausen oder Langendiebach im Kreise Hanau über Marköbel bis zur hessischen L a n d e s g r e n z e in der Richtung nach Büdingen (Oberhessen) erteilt. Diese Bahn würde also auch eine Verbindung zwischen Hanau und Büdingen unter Benutzung eines Teiles der Hanauer Kleinbahn Hüttengesäß-Hanau darstellen. Ob das Projekt sich verwirklichen wird, i'ieh. noch dahin, da die Vorarbeiten für eine direkte Bahnlinie Hanau-Büdingen, die von der Aktiengesellschaft für Bahnbau unb -Betrieb in Frankfurt betrieben werden soll, sehr weit ge- ** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. In O b e r - M o ck st a d t wird am 1. Juni eine Postagenlnr errichtet. — Dem Kriegeroerein Nonnenroth würbe die Kaijerichletle verliehen. Sie wird am 28. April dem Verein übergeben werden. — In Weidenau im Siegerland würbe gestern bas iünijährige Töchterchen bes Weichenstellers 91 x von der elektrischen Bahn überfahren und getötet. — In Zell fiel ein svielendes Mädchen in einem unbewachten Augenblick in einen Kroppen kochendes Wasser und wurde so furchtbar verbrüht, daß es mgs darauf nach großen Qualen starb. Ist eine Herabsetzung der Fleischpreise zu erwarten? Vom städtischen Viehhof wird, so lesen wir in einem Berliner Blatte, fort lau send berichtet, daß der Auftrieb ganz gewaltig sei. Dementsprechend wird auch ein dauerndes Sinken der Preise für Schlachtvieh gemeldet. Aber vom Viehhof bis zum Laden des Schlächters scheinen sich bie Wirkungen des wachsenden Auftriebs und der sinkenden Notierungen zu verflüchtigen. Im vreuß. landwirtschaftlichen Ministerium ist man von der jetzigen Lage keineswegs überrascht. Von zwei zu zwei Jahren, so hat die Beobachtung gelehrt, gibt es eine steigende Not an Fleisch mit entsprechend ansteigenden Preisen, und bann wieder gibt es eine Fülle von Vieh auf dem Markte, und die Notierungen sinken tiefer und tiefer. Nach den zwei Jahren der Ebbe hat letzt die Flutperiode eingesetzt, und die Engrospreise beginnen zu fallen. Aber — und das dürfte das kennzeichnende Merkmal fein! — die Detailpreise erreichen niemals wieder den Stand, von dem die Auswärlsbewegung ausgegangen war. Stets bleibt bie Notierung für den einfachen Käufer höher, als sie bei Beginn der knappen Zeit gewesen. Es ist nun nicht zu verlangen, daß die Metzger den Preissturz nun auch gleich in vollem Umfange mitmacien, da auch sie ein Recht besitzen, sich selbst erst ein wenig nach den mageren Jahren zu erholen. Denn in diesen ist ihr Umsatz kleiner und sind die Kosten größer gewesen. Aber dann, wenn die Erholung eingetreten ist, werden sie nicht mehr zu den alten Preisen zurückkehren können. Eine fühlbare Ermäßigung der Ladenpreise müßte jedenfalls bald iommen. Denn nach dem April, der die niedrigsten Notierungen zu bringen pflegt, hebt die Aufwärtsbewegung meistens aufs neue an. Einer der grüßten Berliner Konsumenten billigt den Metzgern ebenfalls zu, daß sie den Preissturz nicht in vollem Umfange sogleich mitgemacht haben. Immerhin hätten sie mehr, als sie es getan, mit dem Sinken der Preise am Viehmarkt Schritt halten können. Auch waren sie mit dem Teuerwerben sehr schnell bet der Hand, als die Viehpreise anzogen. Mit dem Heruntergehen aber lassen sie sich mehr Zeit. Dennoch stehe als ziemlich sicher zu erwarten, daß das Flcstch billiger werde, als es gegen» wärtig noch bezahlt werden müsse. vermischte». 'Ter neueste (S t i c n b a l) n u n f a l L In Poduli 1 oi (Rumänien) entgleiste ein Lastzug, wobei drei Personen getötet und vier fduoer verwundet wurden. * Duell mit Schmiedehämmern. Aus Belfast in Irland wird von einem Zweikampf berichtet, der sich in dem Distrikt von Antrim ereignete. Ein schon lange bestehender Zwist zwischen zwei Familien Tclargie und Mac Aulay kam in einem wütenden Kampf auf offener Landstraße zum Ausbruch. Schwere Schmiedehämmer waren bie gegenseitigen Massen. James Mac Auleh wurde durch einen Schlag auf den Kopf sofort getötet, einige andere Personen wurden schwer verwundet. Bis jetzt sind zwei Verhaftungen vorgenommen worden. * Eine Bart st euer. Wie aus Newyork gefabelt wird (nicht am 1. April), hat ein Mitglied der gesetzgebenden Versammlung von New Jersch den Antrag eingebracht, die Backenbärte mit einer Steuer von 5 bis 50 Dollar zu belegen. Der Abgeordnete findet, daß die Mode, sich den Backenbart stehen zu lassen, im Zunehmen begriffen sei; --dadurch ersparen viele Männer die Kosten für das Rasieren, unb es sei nicht mehr als billig, wenn der Staat von den mühelos gemachten Ersparnissen seinen Anteil fordert. Die Idee, den Aart zu besteuern, ist übrigens nicht neu. Peter der Große legre eine Steuer auf die Bärte, um die struppigen Russen etwas zu zivilisieren. * Der älteste Mann der Welt. Dem medizinischen Kongreß zur Bekämpstwg der Tuberkulose, der kürzlich in Lporto tagte, wurde als Beispiel eine? gesunden allen Mannes der 118jährige Franciso Joss vorgesührt, der älteste Mann Portugals, und, soweit authentische Daten zu erhalten find, vermutlich der ganzen Welt. Ioss wnrde im Jahre 1788 in Paradella, Ama res, geboren. Er diente in der portugiesischen Armee, die 1810 gegen die Invasion Napoleons kämvste, unb hat bie Belagerung Ovortos im Jahre 1832 miterlebt. Noch heute arbeitet er m verschiedenen Bernien und er ist auch ein kreislicher Schutze. Nie hat er Wein oder Alkohol genossen und vor schweren Erkrankuttgen ist er stets bewahrt geblieben. Tie ®clehrten, die ihn imtcriuchtcu, konnten keinerlei Anzeichen eines körperlichen Verlalles konstatieren. * Der Liebesroman der Hundertjährigen. Ein rührender Roman aus dem Leben wird uns aus Newyork berichtet: Ein Junggeselle von 101 Jahren namens John B. Bundren rüstet sich gegenwärtig zu einer Reise über den Atlantischen Ozean, die er im Juli antreten will, um in England seine Braut von 99 Lenzen heimzusühren. Das „junge Paar" will zusammen nach Amerika zurückkehren unb sich am 27. August, dem 100. Geburtstage der Braut, in Tatesville (Eastern Tennessee) in dem Hause, in dem sie ihre Kinderjahre verbrachte, trauen lassen. John Bundren lebt gegenwärtig in den Bergen bei Tatesville mit Miß Rose McGuire in Preston in Lancashiere. Vor 80 Jahren waren die beiden miteinander verlobt und wollten sich heiraten; aber Roses Ellern, die aus England ausgewandert waren, widersetzten sich ihrem Wunsche und schickten sie nach England zurück. John schnürte sein Bündel unb ging nach dem Westen, um in einer anderen Umgebung den tiefen Schmerz zu vergessen, in den ihn die Trennung von der Geliebten versetzt hatte. Er war in Kalifornien gerade zu der Zeit der großen Goldfunde, und wie viele andere so machte auch er hier sein Glück und kehrte als reicher Mann nach Tennessee zurück, wo er sein Geburtshaus unb auch das Nachbarhaus, in dem die Jugendgeliebte gewohnt hatte, in )einen Besitz brachte. Vor kurzem sah er eine Gesellschaft von alten Freunden bei sich zu Gaste, von denen keiner unter 90 Jahre alt war. In den Zeitungen wurde von dieser Veranstaltung berichtet, ein englisches Blatt übernahm die Notiz, und plötzlich erhielt John Bundren einen Brief von seiner ehemaligen Braut mit der Anfrage: „Sind Sie derselb.e John Bundren, der vor langen Jahren in Tattsville lebic?" Und sie erzählte ihm, daß sie jetzt 99 Jahre alt und unvermählt geblieben wäre. Bundren antwortete, er wäre ihr ehemaliger Bräutigam unb erneuerte seine Werbung, die auch angenommen wurde. So hat er sich denn zu seiner Brautfahrt im Sommer entschlossen. Bundren ist für sein hohes Alter außerordentlich rüstig; er hat niemals geraucht oder Alkohol getrunken, hat nie eine Brille gebraucht unb nie eine anbere Frau geliebt, da er immer noch im Herzen die Hoffnung hegte, daß er doch noch eines Tages mit der Geliebten seiner Jugend vereint sein würde. . . . * Kleine Tageschronik. Auf einem Hügel bei Aarau wurde die Leiche des 19jährigen, aus Stuttgart stammenden Gymnasiasten Otto Meyer gefunden. Derselbe hat in einem Anfalle von Schwermut Selbstmord begangen. — In Ems erregt Aufsehen das Verschwinden des Obersteigers Wilhelm Klein, der am Mittwoch von einem Tienstgang nicht zurückgekehrt ist. Klein versah mehrere Ehrenämter. — Ter Bürgervorsteher Gibhard aus Alfeld hat sich in der Nähe von Änbeck erschossen. — Im Finstertale (Tirol) stürzte der Maler Waschak aus Wien in einen Abgrund von 300 Meter Tiefe unb war auf ber Stelle tot. — In Neapel überrannte bei einem Automobilrennen der Wagen Ibrahims, Vetter des Khe-- bive, eine Frau mit ihrem achtjährigen Kinde. Die Frau war sofort tot, während das Kind schwer verletzt wurde. — General Bailloud, der neueste ftanzösische Revanchemaulheld, ist am Sonntag mit knapper Not einem schweren Unfall entgangen. Er wollte von Montpellier nach Bordeaux reifen unb kam erst auf dem Bahnsteig an, als ber Zug bereits einlief. Um den Weg zu kürzen, wollte er das Gleis überschreiten. Seine Reisetasche, welche an einer Lederschnur über feiner Schuller hing, rutschte zu Boden und bie Schnur verwickelte sich in seine Beine, sodaß erzuBodenfiel. Die Lo ko mo t iv e war nur 20 Meter entfernt unb er selbst unbeweglich. Da sprangen zwei Bahnbeamte hinzu und trugen den General im letzten Augenblick vom Gleis weg. Er erholte sich bald von dem Schrecken und bestieg eiligst seinen Zug. — In Chalon für Marne würben drei Husaren verhaftet, welche in einem nach Paris gehenden Zuge ein junges Mädchen vergewaltigen wollten. Tas Mädchen konnte noch rechtzeitig die Notleine ziehen. — In Budapest wurde ber Privatbeamte Desiber Herz nachts in ber Tobakgasse von mehreren Strolchen überfallen, beraubt und beert verletzt, baß er kurze Zell barauf seinen Geist aufgab. Einer ber Strolche konnte verhaftet werden; er weigert sich hartnäckig, seinen Namen zu nennen. Saatenstandsbericht. Berlin, 20. April. In den Bemerkungen der Statistischen Korrespondenz heißt es zunächst, daß auf Anregung verschiedener Landwirtschaftskammern die Minister für Landwirtschaft, sowie des Innern bestimmt haben, die Berichte von jetzt an auch auf Erbsen, Ackerbohnen, Wicken, Zuckerrüben, Winterraps, Winterrüben und Flachs auszudehnen. Sodann heißt es weiter: Die nach dem Berichte vom November des Vorjahres gemeldete Hoffnung auf gute Durchwinterung der Herbstsaaten ist leider n i cht in Erfüllung gegangen. Der ungewöhnlich lange harte Winter habe die Saaten erheblich geschädigt. Besonders sei der vom 20. Januar plötzlich eingetretene Te mperatur - stürz den damals meist schneefreien Aeckern verderblich gewesen, aber auch die nachher niedergegangenen ungeheuren Schnecmasfen hätten vielfach geschadet, indem sie die Saaten erstickten und zum Faulen brachten. Erst Ende März seien warme sonnige Tage gekommen, an denen der Schnee schmolz und das Pflanzenleben sich regte. Leider sei »-ber Die Zell zu kurz gewesen, um dies genügend bewirken zu können; denn nur zu bald setzten stürmische östliche Winde ein und das Thermometer sank an manchen Orten erheblich unter den Gefrierpunkt. Bei ber nun herrschenden Trockenhell habe man die Bestellung der Aecker zur Sommersaat mit Eifer aufgenommen, .wnd in »eiliger schneefrei gewordenen Gegenden haben auch Kartoffel und Zuckerrüben gebaut werden können. Die Klagen über die Mäuseplagen hätten gegen das Vorjahr infolge ber Härte bes Winters zwar abgenommen, boch sollen 'ich bie Nager noch überall bemerkbar machen. Sie unb Acker- chnecken hätten ihr Zerstörungswerk hauptsächlich vor Eintritt bes Winters vollführt. Als weitere Schädlinge hätten sich Traht- roürmer, Krähen und Maulwürfe hervorgetan. Durchweg am wenigsten hätten die feineren englischen Weizensaaten dem Kahlfrost w i d e rst an d e n, mährend einheimische Sorten durchgekommen seien. Dagegen hätten Roggens aalen unter den Witterungseinflüssen nicht allzusehr gelitten. Raps und Rüben seien an vielen Orten dem Kahlfrost gänzlich erlegen. Auch Klee, besonders der frische, sei nellenroeife erheblich ausgefror en. Weniger dagegen Luzerne. — Wien, 20. April. Nach dem Saaten st andsbericht des Ackerbauministcr'' ms war der Stand Mille April folgender: Winterweizen war allgemein befriedigend; zumeist gut überwintert. Roggen war ausnahmslos schlecht, Ueberrointerteä muß vielfach durch Sommerfrucht ersetzt werden, besonders in Böhmen und Mähren, wegen des durch Mäuse und Schnecken angerichteten Schadens. Der Ravsstand war allgemein gut, bie Kleebestänbe ziemlich gut. Tie Wiesen haben gut überbauert, ber Anbau von Sommersaat ist verspätet unb jetzt in vollem Zuge. Frühkartoffeln finb im ©üben größtenteils gelegt, ber Rübenanbau hat begonnen. Der Hopfen ist kräftig enrnndelt, ber Weinstock hat häufig ge- litten; bie Obsternte bietet gute Aussichten. Arbeiterbewegung. Der Kampf in ber Holzinoustrre bauert an. Der Arbeitgeberverband für das deutsche Holzgewerbe hat beschlossen, die an der Maifeier l. ^nehmenden beiter sofort zu entlassen. Tie Wiederemstetcung darf nur >.uj Weisung des Zentral- oorstandes erfolgen. Die Ketpziger HolzindustrieUen beschlossen. vom 1. Mai ab unorganisierte Arbeiter einzustellen. Ueber bie Beteiligung her M. sikdranche an her Holzarbeiteraussverrung wird am 25. d. M in Berlin ein Beschluß herbciqeführt werben. Magdeburg, 22. April. Sämtliche organisierten Klempner unb Installateure haben wegen unbewilligter Lohn- Forderungen heute die Arbeit eingestellt, dezw. gekündigt. Oberhausen, 22. April. Wegen Pobnürcitigfciten traten die Koks- unb Erzfahrer des der Gulehosfnungshütte gehörigen Eisenwerks in den Ausstand. Leipzig, 22. April. Die au.ständigen Maler unb Anstreicher beschlossen unter Aushebung de s Generalstreikes in einen Teilstrei! einzutreten. Bei den Firmen, die die Forderungen bewilligen, soll die Arbeit aufgenommen werden. Marseille, 22. April. Tie ausständigen Bäcker beschlossen in einer gestern abgehaltenen Versammlung die W i e d er - aufn"hme der Arbeit. Tie Versammlung verlies äußerst stürmisch. Ottawa, 22. Avril. In bin Provinzen Albuta unb Englisch Ost-Kolumbien haben die Arbener in vielen Bergwerken, etwa 7000 Mann, ohne vorherige Kündigung plötzlich die Arbeit eingestellt. £anfrwirtfcbaft. — Auswinterung des Getreides zeigt sich in diesem Frühjahr in besonders ausgedehnter Weise. Wenn auch vielfach ungünstige Witlerungsoerhällnisse die Erscheinung verursacht haben, so kommen doch anch noch andere, sowohl tierische wie pilzliche Schädlinge als Ursache derselben in Frage. Daß lncrüber von Fall zu Fall Klarheit geschaffen wird, liegt im Interesses aller Beteiligten. Es ergeht daher an alle Landwirte, auf bereit Feldern Auswinterung sich zeigt, die Bitte, eine portofreie Mitteilung hierüber möglichst unter Beifügung, einer nicht zu kleinen P fl a n z en pro b e an das Landwirtschaftliche Institut Gießen bezw. die Kaiserliche Biologische AnstaltinDahlemb. Steglitz zu senden. In den Angaben ist Auskunft erwünscht über die Getreideart und -Sorte, Lage des Feldes, Zeil der Bestellung, Vorfrucht und Düngung. Großh. Hess. Hauplsammelstelle I für Pflanzenschutz. _______________________Prwf. Gisevius. Universitäts-Nachrichten. E ö l n, 22. April. An der H a n d e l § h o ch s ch u l e hat sich tür das Sommersemester als erst er Studierender Prinz Heinrich XXXII. Renß eingeschrieben. Ter Physiker Professor Tr. Philipp Lenard in Kiel hat einen Rui als ordentlicher Professor ber Physik und Leiter des physikalischen Instituts in Heidelberg an Stelle des in den Ruhestand tretenden Geheimrats Quincke angenommen. — Die hab. Regierung hat in Heibelberg ein Gelände für 108 000 Mark angekauft zur Herstellung eines neuen physikalischen Instituts. Gerichtssaat. P a r i 5 , 23. April. Die Schauspielerind'Allemagne, bie vor einigen Monaten den früheren F i n a n z m in i st e r Atereier durch einen Revolverschuß leicht verwundete, wurde vom Schwurgericht freigesprochen. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr Hande) und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse. 23. April, 1.15 Uhr. 3^®/o Reichsanleihe . . 95.60 396 do. . . 84.60 6/0 Konsoh .... 95.60 396 do. .... 84.60 3H°/o Hessen . . . 94.50 394°/o Oberbessen ...-- 4% Oesterr. Goldrente. . 99.50 4V8 96 Oesterr. Silberrente 99.90 4% Ungar. Goldrente . . 94.50 496 Italien. Reute . . . —.— 3 96 Portugiesen Serie I . 67.50 396 Portugiesen „ III 68 25 4>60/e russ.Staatsanl. 1905 91.05 416" n japan. Staatsanleihe 93.30 4 96 Conv. Türken von 1903 94.80 Türkenlose.....141.00 496 Griech. Monopol-Anl. 50.00 4 96 äussere Argentinier . 87.00 3°/0 Mexikaner . . 65.50 4>$‘7o Chinesen .... 97.30 Aktien: Bochum Guss..... 227.90 Buderus E. W ... —.— Tendenz: fest Elektriz. Lahmeyer . . . 128.75 Elektriz. Schlickert . . . 114.40 Eschweiler Bergwerk . . 233.90 Gelsenkirchen Bergwerk . 201.50 Hamburg-Amerik. Paket!. 138.10 Harpener Bergwerk. . . 212.50 Laurabütte...... 229.75 Nordd. Lloyd ..... 127.10 Obeischles. Eisen-Industrie 111.00 Berliner Haudelsges . . 158.75 Darmstädter Bank 133.40 Deutsche Bank . . . 230.50 Deutsch-Asiat Bank . , 171.50 Diskouto-Kommandit. . . 173.90 Dresdner Bank . . . 146.50 Kreditaktien..... 208.30 Baltimore- und Ohio- Eiseulabn . . . 99.50 Gotthard bahn . . . . —.— Lombard. Eisenbalm . . 24.00 Uesterr. StaatsDahn . . . 145.75 Prince-lleuri-Eiseubahu . 139.00 Berliner Börse, 23. April. Anfangskurse. Cauada E. B...... Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Dortmunder-Union C. . , Dresdner Bank . . . Tendenz: fest. 176.10 133.40 230.50 76.60 146.40 Harpener Bergwerk. Laurabütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . 212.20 . 229.60 . 24.20 . 126.50 . 141.40 Lassen Sie alles stehen und liegen, Anna, und laufen Sic hinüber zu Herrn Neumann. 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