MS* Nr. 144 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Tie russische revolutionäre Militarorganisation. i a l b c m o f e a 1 c n , die auch die eform gewesen finb. ein der einige Versuche g. nur einzelne Ossi Tie Polizei wandte daher ihre ganz besondere Aufmerksamkeit dem „Militäärunde" zu. Ihre Nachforschungen wurden durch den Umstund begünstigt, daß bet einer Haussuchung in einer Kaserne eine Zeitung des Bundes gefunden wurde, in der geheime Rapporte und Anordnungen der reitet des Verbandes veröffentlicht worden waren. Diele Fingerzeige benutzend, entdeckte alsbald die Polizei im Roshdestwens ti-Sladtteil zu Petersburg mehrere Wohnungen, die als Niederlagen der Aufrufe des Bundes dienten; ferner sand die Polizei dort verschiedene Dokumente, die zur Ermittelung der wichtigsten Rädelsführer führten^ Sodann stellte die Polizei fest, daß der Bund in saft allen größeren Städten deS Reiches Abteilungen und eigene Druckereien besitzt. Gegenwärtig sind in der Residenz mehrere derartige geheime Druckereien entdeckt, und die Lieferanten der Schrift, des Papiers, der Farbe usw. ermittelt worden. Ebenso tonnte nach dem Inhalte konfiszierter Schriftstücke zur Aushebung der Mteilungen in der Provinz geschritten werden. Insgesamt sind wegen Zugehörigkeit zum „Militärbunde" gegen 60 Personen verhaftet worden. Den Leitern des Bundes ist es jedoch gelungen, zu entfliehen. Es Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag i 6L Redaktion:112. Tell-AdruAn-etgerDteßern Schreiber durch eine genaue Aufstellung gleichzeitig beweist. * Frauenstimmrecht. politische Lagesschart. VoUsschullehrer als Schöffen und Geschworene. Bei den Verhandlungchi des Reichstages über den Justiz, etat wurde lebhaft Klage über die Belastung geführt, welche den Staatsbürgern durch die Verpflichtung, Schöffen und Geschworene sein zu müssen, erwachse, so daß sogar angeregt wurde, Diäten für dieselben einzuführen. Eine erhebliche Erleichterung würde aber sofort emtretcn, wenn man sich entschlösse, bei der bevorstehenden Revision der Strafprozeß, ordnung den Kreis dec zum Laienrichterdienst Verpflichteten dadurch zu erweitern, daß man den Stand der Volksschul. lehrer unter dieselben aufnimmt. Nach § 34 des Gerichts. verfassungsgesctzeS sind die Volksschullehrer von dem Ehren, amte eines Schöffen und Geschivorenen ausgeschlossen. Da die Aushebung dieser Bestimmung mit einem Schlage weit über 100 000 Personen für das Laienrichteramt verfügbar machen würde, so erscheint eS verwunderlich, daß kein Ab- geordneter auf diesen Umstand hingewiesen hat, zumal die Lehrerschaft selbst mit dem jetzigen Zustande unzufrieden ist. Man will in den Kreisen der Volksschullehrer auch in dieser Beziehung keine Ausnahmestellung gegenüber den andern Staatsbürgern und ist gern bereit, die materiellen Opfer, welche die in Rede stehenden Aemter erfordern, auf sich zu nehmen. Daher hat kürzlich der Vorstand deS über 110 000 Mitglieder zählenden Deutschen LehrervereinS einstimmig be. schlossen, bei der Reichsbehörde um Aufhebung des bisherigen Ausnahmezustandes vorstellig zu werden. Sollte diese Petition keinen Erfolg haben, so wird es Sache der Volksvertretimg sein, hier Wandel zu schaffen, da der Volksschullehrer bei der Kenntnis der Menschenseele, die für seinen Beruf gefordert wird, bei der engen Verbindung, in der ec mit den verschiedensten Volkskreisen steht, bet seinem allgemeinen und speziellen Wissen und den bei ihm vorausgesetzten Charakter« eigenschaften den Vergleich mit den Ständen, die bisher die Laienrichter gestellt haben, getrost aushalten kann, zumal er ja täglich in die Lage versetzt wird, bei Ausübung seines Amtes Richter sein zu müssen. Es erscheint überhaupt sonderbar, daß ' man seinerzeit den Volksschullehrerstand von dem Laienrichteramte ausgeschlossen hat, da dafür kein Grund erkennbar ist. Wollte man einen solchen etwa in der Sonderart beS Lehramtes vermuten, so würde man bald eines anderen belehrt werden, toenn man erfährt, daß die Lehrer an Privat- und Töchter- schulen, sowie an allen höheren Lehranstalten als Schöffen und Geschworene berufbar sind, im Schulamte kann also dec AuSschließungSgrnnd nicht liegen. Es könnte daher höchstens der Umstand ausschlaggebend gewesen sein, daß für allein- stehende Lehrer eine Vertretung schwer zu beschaffen ist und die einklassigen Schulen also Nachteile erleiden würden. Diese an sich nicht zu bestreitende Tatsache hätte aber logischer Weise nicht zur Ausschließung der gesamten Volksschullehrer, schäft, sondern höchstens zu einer Bestimmung führen sollen, nach der alleinstehende Lehrer nur berufen werden sollen, wenn für sie eine Vertretung beschafft werden kann. Und wenn wirklich im Jahre ein» oder zweimal in einklassigen Landschulen der Unterricht ausfallen müßte, weil der Lehrer Schöffendienste zu leisten hätte, jo würde nichts Besonderes darin gefunden werden können, da ja z. B. bei Paraden, Manöoern u. dgl. der Unterricht auch ausgesetzt ivird. Im Jntereffe des Ansehens dec Volksschule und ihres Lehrerstandes erscheint die Beseitigung des jetzigen Ausnahme, zustandes dringend wünschenswert, da die Ausschließung des Volksschullehrecs vom Laiencichteranite ihn in der Achtung des Publikums, das vielfach nur nach Aeußerlichkeiten urteilt, herabsetzt, zumal ja alle anderen Lehrer neben einfachen Handwerkern, Bauern und Kaufleuten anstandslos seit einem Menschenalter als Schöffen und Geschworene fungiert haben. fielen der Polizei nur die niederen Agenten, die Austräger der reDoIutionaren Schriften, einige Agitatoren und einiges Geld in die Hände. Die meisten her Verhafteten sind noch Lernende, reife und völlig erwachsene Personen befinden sich unter ihnen nur in Heiner Zahl. Röan darf sich nicht wundern, wenn die Unzufriedenheit im russischen Offizier lorps sehr groß ist, menn man einen Brief liest, den gerade letzt ein Shabskapitan, d. h. also ein Mann, der seit 10 bis 12 Jahren Offizier ist, an den „Stowo" richtet. Er schreibt darin, er beziehe ein Gehalt von 8 9 RubeloO Kopeken monatlich einschließlich Quartiergelder, und müsse damit 6 Personen erhalten: sich, seine Frau, zwei Töchter von vier und fünf Jahren, einen ein fahrigen Sohn und seinen Burschen. Ter Bursche loche, die Arbeiten der fehlenden Stuben- und Kindermagü verrichte feine Frau und trotz der größten Sparsamkeit und Entbehrungen der Familie ergebe sich monatliches Defizit von über 20 Rubeln, was Die „Siebener ZamilienblStter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beige/egt, daS „Kretsblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der ..hessisch« Landwirt" erscheint monatlich einmal. Mit überraschend großer.Mehrheit hat das norwegische Storthing den Frauen Stmimrecht zu den Storthingswahlen ein» geräumt; das Stimmrecht zu den Stadtverordnelenwahlen be» saßen sie schon feit vorigem Jahre. Zufolge deS ntorthingbe- fchlusses erhält Stimmrecht jede norwegische über 25 Jahre alte ledige ober verheiratete Frau, deren Mann oder die felbit Steuern für ein Einkommen von 400 Kronen in der Stadt oder 300 Kronen auf dem Lande bezahlt Hal. Im Jahre 1906 loaren 470 858 Männer stimmberechtigt, während man die Anzahl der nun stimmberechtigt gewordenen Frauen auf rund 300 000 anschlügt. Aber nicht allein stimmberechtigt, sondern auch ivahlberechtigr sind die norwegischen Frauen durch den Storlhingsbeschluß geworden; es dürfte also nicht Lange dauern, bis Frauen auch als Ab - Airche unö Schule. Die Südwe st deutsche Konferenz für innere Mission hielt unlängst in Speyer ihre Jahcesvecsauunluug ab. Hessen hatte diesmal den Vorsitz. Professor Dr. Mittermaier aus Gießen sprach dort über die »Reform deS Strafvollzugs". Von Wichtigkeit war die Forderung, daß die Jugendlichen unter 18 Jahren aus dem öffentlichen Strafenwesen gänzlich ausscheiden und nur einer erziehlichen Behandlung unterworfen werden sollen. Wir ftimmeii dem insofern bei, daß Jugendliche nicht mit Vollecwachsenen in den Strafanstalten zusammen sein sollen. UuSversiLäts-Aachrichten. — T i e ö r e q u c n i der deutschen Universitäten im Sommer-Semester 1907. In diesem Sommer-Se. melier verteilt sich die Zahl der Studierenden auf die einzelnen Universitäten wie folgt: Berlin: 11324 Studierende, barunterl 6496 Jmmatritulierte, 3963 Hörer, 430 Hörerinnen imb 427 Hörer anderer wissenschaftlicher Institute; Bonn: 3603 Studierende, da. runter 3348 Immatrikulierte, 87 Hörer und 168 Hörerinnen; Breslau: 2305 Studierende, darunter 2075 Immatrikulierte, 85 Hörer und 145 Hörerinnen; Erlangen: 1086 Studierende, darunter 1065 Immatrikulierte und 21 Hörer; Freiburg: 2578 Studierende, darunter 2472 Immatrikulierte, 69 Hörer und 37 Hörerinnen; Gießen : 1266 Studierende, darunter 1192 Jmmatritulierte, 41 Hörer und 33 Hörerinnen und Hospitantinnen; Göttingen: 2180 Studierende, darunter 2004 Immatrikulierte, 55 Hörer und 121 Hörerinnen: Greifswald: 1038 Studierende, darunter 970 Immatrikulierte, 50 Hörer und 18 Hörerinnen; Halle: 2355 Studierende, darunter 2192 Jmmatritulierte, 116 Hörer und 47 Hörerinnen; Heidelberg: 2089 Studierende, darunter 1933 Immatrikulierte, 121 Hörer und 32 Hörerinnen; Jena: 1615 Studierende, darunter 1501 Immatrikulierte, 64 Hörer und 50 Hörerinnen; Kiel: 1353 Studierende, darunter 1278 Immatrikulierte, 33 Hörer und 42 Syrerinnen; Königsberg: 1219 Studierende, darunter 1084 Immatrikulierte, 61 Hörer und 74 Hörerinnen; Leipzig: 4916 Studierende, darunter 4148 Immatrikulierte, 685 Hörer und 83 Hörerinnen; Marburg: 1954 Studierende, darunter 1883 Immatrikulierte, 48 Hörer und 23 Hörerinnen; München: 6337 Studierende, darunter 6009 Jmmatritulierte, 269 Hörer und 59 Hörerinnen; Münster: 1624 Studierende, barunler 1552 Immatrikulierte, 57 Hörer und 15 Hörerinnen; sstostock: 722 Studierende, darunter 696 Jmmatriku. lierte, 17 Hörer und 9 Hörerinnen: Straßburg: 1741 Studierende, darunter 1622 Jmmatritulierte, 33 Hörer und 86 Hörerinnen; Tübingen: 1807 Studierende, darunter 1727 Immatrikulierte, 45 Hörer und 35 Höreruinen; und Würzburg: 1410 Studierende, darunter 1408 Immatrikulierte, 14 Hörer und 18 Hörerinnen. Frauen waren darunter an 7 deutschen Universitäten immatrikuliert. An der Spitze steht hier München mit 100 immatrikulierten Frauen. Es folgen dann: Heidelberg mit g cor b n c tc im Storching Sitz unb Stimm erhellen. Der Jübek der Frauen Norwegens über den glänzenden Sieg ist natürlich groß. Welche Folgen dieser Schritt haben wird, lann nur die Zukunft lehren. In vielen Kreisen Norwegens dcrrscht die Befürchtung, bas die Beteiligung der Frauen an den SlorthingS- wählen in erter Linie nicht so sehr ihnen selbst zugute kommen wird, als vielmehr den So 8 i * ‘v —Jt eifrigsten Fürsprecher für die R Norwegen entwickelt sßck- immer "mehr und äußerst rasch zu einem modernen Industriestaat. Dies scheint der cuizige Ausweg zu fein, um den m.t jedem Jahre anwachsenden xstrom bet außmanbernben Bauern, die besonders nach Kvnabaunb den Ver. Bis Ende 1905 war von einer revolutionären Organisation, die sich die Revolutionierung der Truppen zur Ausgabe gestellt, nichts betannt. Wenn auch früher schon in dieser Richtung ^cniaoH worden waren, so betrafen sic doch liiere, während die Masse der Untermilitärs in Ruhe gelassen wurde. Tie Propagierung revolutionärer Ideen unter den Soldaten begann in größerem Umfange im Oktober und Dezember 1905 in Moskau, als der Aufstand vorbereitet und ausgeführt wurde. Hiebei suchten die Revolutionäre die Fabrikleiter davon zu überzeugen, daß das Militär auf Seiten der Revolution stehe. Diese Versicherungen wurden auf allen Versammlungen im Nkmen der revolutionären Organisation der Unter» Militärs, die satffsch noch gar nicht vorhanden war, gemacht. Trotzdem übte die Anwesenheit von Personen in militäriichen Uniformen auf "ben Versammlungen Eindruck aus, und die Arbeiter glaubten, daß die Truppen mit den Revolutionären sympathisieren. Tie Unordnungen im Rostowschen Regiment und in einigen anderen Regimentern der Moskauer Garnison gaben tatsächlich den Beweis dafür, daß die Propaganda der Umstürzler nicht vergeblich gewesen war. Trotz aller Anstrengungen der Negierung konnten die Jaden nicht entdeckt werden. Nach dem mißglückten Moskauer Ausstande verstärkte sich b.e Tätigkeit der revolutionären Organisation. Ihre Spuren zeigten sich auf der ganzen Linie der sibirischen Bahn, in Südrußland, im Kaukasus, in Petersburg und in Finnland. Uebepalt in Rußland Agenturen eröffnend, operierte die Organisation unverkennbar in sysicmatischer Weise nach einem einheitlichen Plan. Da'ür sprachen die Unordnungen in Sewastopol, Kronstadt und Sweaborg. Nach Niedertverfung dieser Meuterten konnte seftgestellt werden, daß sich die revolutionäre Organisation in einen „Militäround" verwandelt hatte, der eigene Organe („Kasarina", „Ssoldat" und „Ssoldatski Westnik") herausgab und zahlreiche aufreizende Proklamationen und Broschüren unter ben Soldaten verbreitete. Staaten gehen, wenigstens etwas zu hemmen Die moderne Industrie ist in 91onücgc!t nicht so sehr an d c Städte geb.nbcn, wie in Mitteleuropa. Die zahlreichen Wasieisälle im Innern des Landes zwingen das Großgewerbe geradezu, feine Fabriken auf dem Lande in der >.'tähe der Wasserläufe anzulegen, die ihnen billigere Betriebskrast geben, als die Städte zu bieten vermögen. Deshalb wird bei der ungemein raschen Entwickelung, die das Grotzgewerbe in Nor.ocgeu aufweist, doch auch die Bauernbevölkerung immer mehr der Industrie zugeführt. Aus den Statistiken läßt sich nun ersehen, daß ein sehr großer Teil der 300 000 stimmberechtig ten Fraueu Fabri k - arbeitcrinnen sind, und daß diese ihre Stimmen in erster Linie den Sozialdenwtraten geben werden, ist klar. Zwar sind die norwegischen Sozialbemokrtaien wenigstens insofern bester als ihre deutschen Gesinnungsgenossen, als sie sich nicht darauf beschränken, die bestehenden Verhältnisse zu bcUiinpicn, sondern an der Arbeit des Storthings auch aktiv teilnehmen; aber immerhin dürfte auch hier ein Anwachsen der sozialdemokratischen Stimmen der Regierung die Arbeck beträchtlich erschweren. Drittes Blatt 157. Jahrgang Samstag 22. Jnni 1907 zök 4Mb AA A A A XV. A AA Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen ©WBCWi <41liC!0Ci General-Anzeiger für Gderheffen ist ganz erfüllt von meine t Studien. Die freien Abendstunden bringe ich auf dem Tennisplatz zu, der in der „Neckarhalde" liegt, dicht am Ufer des lustig rauschenden Bergwassers. Wir sind ein tteincr Klub, meist junge Ehepaare und einige Privatdozenten und Assistenten. Wir sind aber lustig und zwanglos, wie es der Sport eben mit sich bringt. Unter den Studenten habe ich wenige Belannte, zwei Mediziner grüße iti; und spreche ich und laß mich von ihnen nach Hause bringen vom Kolleg. Tas regt schon meine Kommililtonen auf, die natürlich nichts besseres zu tun haben, als die neue Studentin gehörig zu begaffen und zu betritteln. Bier vor klinische Medizinerinnen sind hier in „Tnbs" unb 10 Studentinnen, im ggnjen auf 1600 Studenten . . — Studenten stücke. Bierbaums jüngste dramatische Schöpfung ist eine Stu deuten komöbie, die zur Zeit des jungen Goethe in Leipzig spielt. Damit wird ein dramatisch' Genre, das feit dem Triumph von „Alt-Heidelberg" sehr in Aufnahme gekommen ist, um ein neues Werk bereichert. Wir .,aben außer einer großen Anzahl moderner Studentenstücke auch Schauspie.e, in denen, wie bei Korschs „Kollegin", auch die Erscheinung des weiblichen Studiosus ihre Repräsentanz gefunden hat. Natürlich bat es lange vor Meyer-Förster Studentenstücke gegeben. Benedix hat gleich zwei verfaßt, „Tas bemooste Haupt" und „Tie relegierten Studenten", nur tritt das Milieu der Alma mater hier nicht in den Vordergrund. Weiter zurückgehend, entdecken wir den „Alten Studenten" von August Maltitz, wo der Held ein &olnischer Stubent ist. In der romantischen Epoche erhalten wir urd) Arnims Dichtung „Halle unb Jerusalem" eine farbenprächtige Schilderung altdeutschen Studententebens in feine: meist ins Derbe ausartenben Ungezwungenheit, mit seinen Thesen und Tispntationen. Bei der Begeisterung der Romantiker für das freie Stubententum ist es nicht verwunderlich, baß Bettina von Arnim ihre ,,Guaderode" den „irrenden suchenden Musensöhnen" gewidmet hat. Sein hervorragendstes dramatisches Denkmal fand aber das deutsche Stubententum im „Faust", dessen ursprüngliche Fassung ein überaus realistisches Bild akad:mffa>er Su'.änbe enthält, für das Goethes eigene Lebenserfahrung manche ^arben beigetragen hat. Aehnlich fea unb drastisch hatte Goei.;es Jugenb- freunb Lenz akademisches Leben im „Hofmeister" skizziert, den der große Schröder in beit Sturm» unb Trangiahren zur Ausführung brachte. Haben roir es hier noch mit lebendigen Werten zv tun, so müssen wir die älteren Studenten stücke aus der .Schatzkammer der Literaturgeschichte hervorholen. Hier entdecken wir in der Gottsched-Zeit den „Akademischen Schlendrian" des Herrn Henriei-Sicander, die es an Laszivitäten unb derben Poffen- szenen nicht fehlen lassen. Harlekin, der hier nock) die Hauptrolle spielt, denlt nicht eben hoch vom Stubententum, daS sich wesentlich am Billard, auf dem Fechtboden unb in der Kneipe betätigt. „Den Degen wüßte ich auch wohl anzustecken, den Hut in die Quere zu setzen, eine Pfeife Knaster zu rauchen, L hombre zu spielen, Merseburger zu trinken, die Gläser^ zu schrauben, Schulden zu machen unb nicht zu bezahlen, den Frauenzimmern Ständchen zu bringen, schöne Kleider zu schenken unb was mehr zu einem Studenten gehört." Auch Friedrich der Große urteilt in seiner „Schule der Welt" sehr ungünstig über das stubentischa Leben und Treiben, das übrigens je nach der Universität ein sehr verschiedenes Gepräge trug. Waren Halle unb Jena der ideale Tummelplatz Her Raufbolde, so galt Leipzig als ein „Klein- Paris" unb als Hochschule der Galanterie. Tie älteren Stubenten» stücke, bie in lateinischer Sprache abgesaßr sind, spinnen die studentischen Episoden der Dramen vom „Verlorenen Sohne", bent Hauptthema des Renaissantedramas, se.bsiändig aus. Zuerst stoßen wir auf die „Studenten" des Magistrats Christoph Stym- mel (1545), eine heute kaum noch lesbare klassische Komödie mit Chören und heilsamen pädagogischen Ratschlagen. Tas einzig Amüsante ist eine solenne Schlägerei der Studenten mit der Polizei. Ein halbes Jahrhundert später veröffentlichte der Hamburger Albertus Wicygrev seine Jtomöbie „Der relegierte Cornelius". Zum Verständnis des Titels ist zu bemrelcn, daß Cornelius im Stubentenjargon so viel wie „Kater" bedeutet. In diesem Trama erhalten wir eine sehr anschauliche Schilderung der damals noch maßlos rohen Deposition der Fuchientaufe sowie der leichtsinnigen Bummelei des Studenten. AIS erster deutscher Sittenschllderer oes Studcntenlebens tritt dann um bst Mitte des 17. Jahrhunderts Johann Georg Schoch auf in seiner „Komödie vom Studentenleben". Hier ist dem Studiosus als Diener die luftige Person beigefeilt, die in ihrer Unbildung alle gelehrten Wörter verdreht unb auch sonst zu tausend Späßen Anlaß gibt. Sehr reinlich geht es in allen diesen Dichtungen nicht zu, unb im Vergleich zu der sittengeschichtUchm Bedeutung ist ihre poetische recht gering. ° 23. Suni, « t Uhr: tieft 'chützenhauses. K-,lun9en- cottn- SSS Ute W wird durch. M enthalt die JejizeilWg, m der leilgebende 6 ■tein Pad-ölauheüu« willkommen. Wr* Merin Globctrottft end vstrud hl». b 6 Ubr au: tfl 011 bei gutbefetzter Streichmusik. 15 sorgend ladet srewid- l r. Beiuarti. eim. ehuPvem delw. re KOgei- usHung \ verbunden mit uli IM. unb Diele Wenvreist isadimannem uoten penn Wert 'Jltidiiitii, er ÜnmeLbung am (j.M prans 'l<(Cent^lci|®wv Das Komitee. 0 Millionen wohnen ad der ) große Anzahl utzt die Schuhe i vorzüglichen rputzmittel tnalin Aleines Feuilleton. * T ie Poesie der Studentin. In dem Brief einer Studentin aus Tübingen, den die Slraßb. Post dcröffentlicht, wird ein Stückchen modernsten Mädchenlebens sehr hübsch geschildert und von einem feinen poetischen Hauch umflossen gezeigt: Im stillen, grünen Neckarkal, überragt vom Schloß, das die steilen Uferberge krönt, liegt in frauenhafter Ruhe und Frieden bie Uhland- und Hölderlin-Universität. Auf den Höhen der nfertette, dem Oesterberg unb Schloßberg, liegen die Villen der Pwfessoren und übermütig auf den höchsten Bergpunbtcn wehen die bunten Fahnen von ben Gibeln der Berbindungshäuser. Weiter stromaufwärts von „Tnbs" steht auf steilem Hang die Uhlanbsche Kapelle: „Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab". Diese Stimmung, halb melancholisch, halb satte Ruhe, liegt auch über Tübingen. Wenn abends aus den Stu- dentenhäusecn übermütiger Gesang jubelt, wenn ein Jauchzen unb Singen swher Jugend über den Neckar schallt, bann kommt Leben in bie verzauberte Welt, dann kommt es vor, daß ich auf dem Heimweg vom Tennis, abends 9 Uhr, auf einer Bank jn den Neckaranlagen einen Moment Pause mache und mit Wonne dies Hallen und Jubeln jugenbswher Studenten^belausche. Ein jeder träumt einmal den seligen Jugend- unb L-tudenten- iraum, berauscht sich an der jungen Freiheit im Freundes-, Nein im Brnderkreis. Tann wirds Abend im Städtchen, der Philister ist längst zur Ruhe gegangen, nur auf ben Bergen funkeln die Lichter der Musenföhne. Tann holt dieser ober jener «tudio sein Waldhorn hervor und bläst ins Tal ein traurige» Lied. Unb vom Osterberg antwortet ihm Tronipetengesck-metter, das bann übergeht üt bas resignierte: „Es war zu schön gewesen, es hat nicht sollen fein". Dann sitz ich am offenen Fenster unb starr in den Sternenhimmel und freue mich, jung zu fein, empfänglich zu fein für den Zabur des Stubentenlebens. Wohl habe ich jetzt feinen aktiven Anteil daran, bin ich jetzt nicht mehr die freie Studentin von einst, sondern habe bie Fesseln ber Konvention wieder auf mich genommen, bin wieder „junge Dame" geworden, bie in Gesellsckmften lebt, sich den Hof machen läßt und fid) als „Studentin", einer interessanten Art ber Spezies „junge Dame", bewundern läßt. „Al^ im Herzen tief innen ist alles daheim", ba ist Verständnis für Saus und Braus junger Attivcr, da. ist Mitempfinden unb Fceube unb enblich die ewigbleibende ErinnerunL. Mein Leben ist hier recht der Arbetz gewidmet, Lager in »* J* w «** "^EckePlo^;,5 76, Freiburg mit 55, Leipzig mit 35, Tübingen mit 10, Würzburg «mit 8 und Jena mit 2 immatrikulierten Frauen, so daß sich deren Gesamtzahl auf 286 beläuft. Tie Zahl der immatrikulierten Studenten beträgt insgesamt 46 655. die der Hörer 6364 und der Hörerinnen 1533. Die Gesamtzahl der Studierenden an deutschen Universitäten beziffert sich somit auf 54 652 in diesem gegen» 52 441 im vorigen Sommer-Semester. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter eie,er Rubrik stehenden Artikel 'übernimmt die Redaktion l u ';>iib!:.!um gegenüber keinerlei Verantwortung.) Auf das Eingesandt des Herrn Rudolf Schlosser -Darmstadt in Nr. 142 Ihres Mattes möge mir gestattet sein, kurz Fol- gencds zu erwidern: 1. Nach kaufmännischem Begriffe ist die Wartburg- Buch Handlung eine Neugründung im eigentlichen Sinne: neue Firma, neues Domizil, neue Besitzer! Daran ändert auch nichts, daß diese Neugründung nebenbei der Buchhandlung des nassauischen Kvlportageveveins in Herborn Konkurrenz bieten und dieser das bisherige Feld in Hessen abgrabcn soll. 2. Weil die „Wartburg-Buchhandlung" btuil' der festen bnch- händlerischen Organisation nicht imstande jein wird, „bessere Ware billiger zu bieten", nicht imstande sein wird, viele in Hessen bestehende Buchhandlungen an Güte zu übertreffen, deohalb ist die Neugrürrdung eigentlich von vornherein überflüssig. 3. Es ist eine ganz unbewiesene Behauptung, baß trotz der Dielen und der genügend guten Buchhandlungen in Hessen das Laitd keineswegs ausleicheno mit guten Schriften versorgt wird. Ob gerade die „Wiesbadener Volksbücher" genügenden Vertrieb in Hessen sirrden, kann ich nicht bcuncücit. Mindestens erscheint mir aber fpaglich, ob es eine Notwendialeit ist, eine neue Wartburg-Buchhandlung zu gründen, damit „Wiesbadener Volksbücher" (Björnson: „Ein fröhlicher Bursch — Dreyer: „Vater und Sohn" — Francois: „Fräulein Mütchen" — Gerstäuer: „Tee Schisss- zimmermann" — Tolstoi: „Auf Feuer hab acht" — Silberstein: „Ter Gerheb") in jedem Hause des Hessenlandes zu finden sind. Andere gute Bücher, welche die bestehenden Buchhandlungen neben diesen Volksbüchern mit Fleiß vertreiben, dienen wohl auch zur Förderung deutsch-christlichen Sinnes. 4. Ob die „Darlehen" „gut verzinslich" werden, wage ich sttark zu bezweifeln. Jeder Geschäftsmann, der ein Geschäft begründet, muß zuvor eignes Geld in seinen Beutel tun, dann «muß er sich sragen, ober)ein Fach auch genügend kennen gelernt hat, um als tüchtiger Geschäftsmann darin bestehen zu können und ferner, ob auch das zu bearbeitende Feld genügend Absatz bieten wirch 2lber dies alles tut die Wartburg-Buchhandlung nicht! Sie borgt sich das nötige Geld erst zusammen; sie stellt mit 4000 Mk. Gehalt erst einen tüchtigen Fachmann ein. Zu diesen 4000 Mk. kommen aber noch die anderen Spesen für weitere Arbeitskräfte, Miete, Fracht, Porto, allgemeine Unkosten und nicht zule^t die buchhändlcrischen Kommissionsspesen. Haben die Gründer sich schon einmal ausgerechnet, daß sie jährlich erst zirka 10 000 Mk. verdienen müssen, um die Unkosten hcraus- zuhvlen? Und wann diese nicht herauskonimen, wer zahlt dann die gute Verzinsung? Haben sie sich schon berechnet, daß sie mindestens einen llmsatz von 60 000 Mk. erreichen müssen, um erst einmal die Unkosten zu verdienen? Wird ihnen nicht schon bange um die gute Verzinsung? Oder zahlen nachher die Genossen, wenil sie keine Verzinsung sehen, ruhig weiter und bluten um „höheren Interessen" zu dienen mit gutem Herzen? Ist es wirklich notwendig, durch diese Neugründung den ganzen ehrsamen Buchhändlerstand in Hessen zu schädigen und diesen der Kirche und den Geistlichen zum Feinde zu machen? Ter für die Wartburg-Buchhandlung so notwendige tlmsatz ui Hessen geht doch zum großen Teil den hessischen Buchhändlern gerade ab! Ich meine die hessische Geistlichleit hätte bessere Ausgaben zu erfüllen, als Unirieoen zu säen! Besser Kanzelrcden zu halten, welche mächtig anziehen zu lebhafterem Kirchenbesuch! Und ist es nicht eine herrliche Ausgabe, groß genug das gaitze Leben auszufüllen für die Herren Geistlichen: die Kranken zu besuchen, den Bedrängten zu helfen, die Toten zu begraben und die W.aisen zu erziehen! Das nenne ich edler, als Zeit und Geld zu opfern, damit auf dem Platten Lande eine Anzahl guter Bücher mehr gekauft werden, — oft sogar mit Unmut, weil der Pfarrer hinter dem Angebot steht! Weshalb nicht Gelder zusammen schaffen, um gute Bücher auch denen unentgeltlich zu geben, die zu arm sind, solche zu kaufen! Tkrzu würden die Herren Geistlichen gern bereite Helfer finden! Also weg mit einer geistlichen Buchhandlung mit beschränkter Haftung. N'Ernährt die Kleinen mit estle’s Kindermehl. Wasser" 6 fr <3 Berleihanstalt L dichte gj4<516A1v5025 ZentralfeucrRevol ver. fein pol. mit Nussholz- griü, Lui. 320. p. St. M. 4 80. Salten- Inctrumento. Plattform sehr bequem, teva empfiehlt, reicht Violinen Mandolinen. Guitarren, Harmonikas gegenüber der Stadtkirche gegenüber der Stadtkirche Preisbuch No. >04 m|t vielen Abbildungen auf Verlangen gratis und frei. Postkarte genügt. Licht. Volle Pension 4 lange Vorrat 3967 Zur diesjährigen Inventur habe mein Lager einem » Nr. 8992. Pfelte. mit Weichsel- robr und Hom- teilen, rund geschnitzt e Bruy6re, Kopf und Abguss. per Stück M 1.45. Nr. 53. Rasiermesser. % hohlgesi hliften. Hctt schwarz, mit Etui, per Stück M. 1.70. Nr. 56. Dasselbe, i'/i hohl, p. St. M. 2.70 mit eingeschlosaenem Triebwerk uni Hauptrad, ganz aus Stahl Ist der Beste! ft Scdbcd. aus Diamantstahl la. Qualität, versenden wir unter Gerant. In jed. Grösse und der Gegend gemäss Zithern aller Arten, Ohampeonieren (Damen-Lopfwaschen mit Troekenapparat) c uip sieh lt sich Hermann 6"lauk Ww. Sves--Damen - Frisier - Geschäft KaptansaMe 2. iilsrUeLaiihblitter bei Ballen 95 Psg per Pfund so lange Pvrrat 4042 Jakob Maternus ÄlinifitrQ&c 22. Musikwerke selbslsple- [i ■ J] / lende, so- iL ~. "-V/ / wie Dreh- | Instru- isÄ- 2^ mit Metall- V!. not en. ”_L„Aiitomtfcn. unterstellt und gebe bei Barzahlung 15% Rabatt. Auf Rcstbesiäudc und Bei B-zug auf dr-o Annonce sen l'n wir nnrii- »ti heiid aufgafübrte Artikel franko, susg<*schL Haurm&schine, Wecker u. Revolver, wofür wir bei vorheriger Einsendung des Betrages 50 Pf. gegen Nachnahme 60 Pf. für Porto berechnen. Ernst Legier Kgl.Preuss. Lotterie-Einnehmer Inhaber der J.Ricker’schen Universitäts-Buchhandlg. Giessen, Süd-Anlage 5 Fernsprecher 82. ■ siegt überall! %?.< Fh- Bflaytarth L Co., Frankfurt a. M. Tüchtige Vertreter gesucht, wo wir noch nicht vertreten sind. laiehtgahead. Original - Canada - G etreidemäher Gewerbebank zu Giessen e. G- m. u. H. Nr. 5517. Konzert-Mundharmonika, m.32Stimmen, Nickeldeckel und Schallhorn, 16 cm lang, p. Stück M. 1.40. Zs. Nr. 600. «7> Haar- schncids- mosch mit 2 verschied. Aufschiebe- kämmen, sol. Ausführ, p. St M. 4.25. No 600»', Dieselbe in gewöhnlich. Ausführung per Stück M. 3.50. Katfllnn übcr ca 4000 Artikel versenden wir an jedermann ivuicuuy gratis u. franko. SSV Man vorlan^o Katalog. "WB Patent-Bureau lir. Brust, Oassel Amerikanischer Patent-Anwalt, Hobcuzollernstrakc 13, Jcrnsprcchcr 3186. hv23/» Feinste Auskünfte über Erwirkung u. Verwertung. Unübertrottene Waechkraft, meetn die Wische blenCend well», ohne Hlnde und Gevcbo «t> ...... cogretten; ereetzt Basenbielchat - - . LstzrüSsr ZeU, = Ausnahme-Offerte. Photog. Apparate a Neueste Modelle aller modernen Typen sowie alle Utensilien zu mässigsten Preisen. tNr. 2130. Wecker, mit 2 stark klingenden Glocken, prima Gangwerk, mit Adler, 21 cm hoch, per Stück M. 4.50. Nr. 1266. Weckor, mit 1 Glocke, gewöhnlich. Ausführung, per Stück M. 3.-. Täglich irische Erdbeeren 'tets au baden. <4023 3. Sankel, Neuen Baue 7. Plobort- Vowniugpiftolen Cal. 7.65 ü.Cal. 6.35, (ÄartengeweHre, Ncvolvcr, Pistolen, Patronen und Ltockdegen in großer Auswahl bei Ad. Kernig Löast'euhandlung, 3850 30 Seltersweg 30. Grammophone ?arantiert echt, mit hrtguraml-Platten. Phonographen Gesichtsaasfchläge XSS ».««.«■= He»ba-Seift Zu haben in allen Apoth , Trog.u. Dars, v- €t 50 $r. u. 1 Mk. Kennen Sie schon dos V eilchenseifen puIver „Marke Kaminfeger“ mit den vrächligcn Geschenken in jedem Paket? Bille machen Sie eine Probe, Sic werden hochbcfricdigi lein und nichts anderes mehr kaufen In den nteisten Geschäften ä 15 Psg -n babetr Vorsicht! Plan achte ans die „Marke ttaininfeacr'l Fabrikant. Carl Gentner. Göppingen. tuvM/u Heinzelmännchen- Liech-, Brat- und Backapparat mit fast gänzlicher Feuerungsersparnis ist vorzügGiche Garantie: Auf Wunsch kostenlose Probelieferung. Alleinverkauf bei: jVilCe an bestes iss® Waschmittel In der ansserordentlichen Generalversammlung unserer Bank vom 14. Mai er. wurde der Beschluss gefasst, den Betrag des Geschäftsanteilen von Mk. 500.— auf Mk. 1000.— zu erhöhen. Wie bisher wird die entfallende Dividende auch auf die Geschäftsguthaben von mindestens Mk. 500.— in bar ausgezahlt und bleibt es dem freien Ermessen der Mitglieder überlassen, das Geschäftsguthaben über den Betrag von Mk. 500.— hinaus bis zum festgesetzten Betrag des Geschäftsanteiles von Mk. 1000.— zu ergänzen. Indem wir diesen Beschluss zur allgemeinen Kenntnis unserer Mitglieder bringen, bemerken wir noch, dass Volleinzablangen der Geschäftsanteile, die noch vor dem 1. Juli er. an unserer Kasse geleistet werden, ausnahmsweise schon an der diesjährigen Dividende und zwar vom 1. Juli er. ab teilnehmcn, empfehlen « in grosser Auswahl Wig=gc==ro Monatsraten von zur neuen 217. Kgl. free, totem Ziehung I.KI. 9. u. 10. Juli ♦ tagest Krüh, Saliersweg 12 ♦ ❖ Haus- und Küchengerätc-Magazin. ▼ Auch unterhalte ich Lager von Blasberg's Schnellkocher ustv. Perle des Odenwalds. Luftkurort Lindenfels & HOTEL ODENWALD, Bes : A. Vojjel. B Erstes u. grösstes Hotel am Platze. Elektr. H Nr. 15. Felde teoher. schwarz lackiert, Körper imlLElfenb. Überzogen, gute Sehkraft, p.St. M. 1.80. Nr. 15*/i- Derselbe In gewöhn). Ausf. p. St M. L2O. Nr. 2775. Vezler- Tortomon- r F'wttiV 'iiin I nalo> Katze J,*-■■■ •f’-SClA m Maas,echt £ Rindleder, Innentasche mit Extra - verschluss, Gebrauchs- Anwei- sung liegt bei, p. St. M. 1 25 WWWWM BestesPützmittel der Welt Schott's Weinstube Wbeer-MMc M hv9/a No. 2075 Neuheit Elektro Fernsprecher 218, iebigstraße 13. Monteure jederzeit zur Verfügung C16/, lh natllrl. Gröhe yilitall und pOlloftti ”7'^2 wir auf Wunsch au jedermann, nur nicht In un^CFgleichlicIigF '$$wa hl BRILLIT Nur eciiLe Garantlrt chlorfrei Schloßgasse 19 Telephon 305. eichen poliert u. tannen lackiert, (3874 stets vorrätig. Glocken Laufmäntel Lultschläuclie, Reparaturen werde» in meiner Werk statte sachgemätz und prompt auSgeführt; ebenso stehen geübte w plattiert Preis pro IfilK-MARKE <5"üümen' was Ausführung und Preis befriste _ - .. ~ ..... (aea-) Hugo Sire - »Pu grosseren Sammel-Auf tragen Extra-Ver kette Kavalier- kotto nur föark 2 franko Üiarl ÜöMer Schreinermstr., Dammstr. 32. Versand unter Nack? nähme oder gegen Bor- außzahlungd.Bei rageS. GaraniieschcinrSiichtgrsaNcnde Üßarcu tdii|d)cntouOcrcitiuiiiißfi um oder zahlen Betrog zurück. in Holstein (Bahnstation) Seefahrten, Seehunds- und Entenjagden, Wattonlauftn. Prospekte gratis durch Badokommiaslon. Jedes Stück wird einzeln abgegeben und franko versandt. Fahrräder anerkannt vorzüglich, schon zu Llk. 64.— mit Gummi. Laternen 0. G. schon für Laufdecken 2,90, 3,75 5 Mk. Schläuche 2,30 2,753,50. Nähmasch.27 136, 44 Mk. MotorräiL IMotorwag billig. [hvnA Scholz, Fahrradw. Steinau a. Oder C 56. Unerreicht billige Preise. ? Warum ?3517 erfreut sich der seit einiger Zeit von mir eingcführte Spanische Rotwein, Valencia, Blutweiu, Korfu stets wachsend.Bellebtheit? Weil derselbe hervorrag. mild im Geschmack ist. Preis pro Flasche Mt^l.— u. Btt. 1.20. Zu haben bei J.Veibel, Weinhdlg., Ludwigspl. (griechischer Wein) P.Fl.85Ps.,beilOFl.8OPf. L. Steinhäuser 27 Seltersweg 27 [tiis 17 Neuen Baue 17 s. EAE.R!K:MARK£ ünsta gangen. -- ■•.. H Apparate || Neuheiten SChlagCD kW«« alles. Bequeme Teilzahlung ohne einen Pfennig Aufschlag, lllustr Katalog gratis u. franko, Otto Jacob sen. [4U1 Berlin 224, Friedenstrasse 9. Berlinische Lebcns-Versicherungs-Gcsellschnft, „Alte Berlinische". Begründet 1836 MusMnprltrnente nnb ©alten aller Ott liefert billigst unter War^ntte die Fabrik Glüsel », I^toff-Collektlon gratis und franko - jj Frankfurt a.M. 19. g M .1 nach den Systemen Keller & Weck 8Co^seraverB^iäsei' u Kellcr'irben und Wetschen Apparaten passend, Fabrikat, Garantie für unbedingt dichtes Schliene Frisch emgetrofienl Neue Mjes-Eeringe per Stück 10 Pfg. Nene ital. Kartoffeln per Pfund 10 Pfg. Neue egypt. Zwiebeln per Pfund 13 Pfg. Hochachtend fay/6 Gebrüder Berdus Zöpfe Dreher, Unterlagen in jeder Art, Wwie alle sonstige Haararbeiteu werden ichön und dauerhaft an geserugt in dem 2817 Spezial-Damen-r risir-Geschäft, Hermann Plank Ww., Kaplansgajse 2. Tiedemann1 Bemsteia-FulsbodefllackcitFaräß, Streichfertig, in Dosen. Paris u.6LL9Qls: Gold. aedaJßee. In Gieden bei Emil Fischbach, Selterswea 24, Georg Wallcu- fcls, Ntarktplatz 21._______hv»/8 Abbildung ist zirka 3/< der natürlichen Grone. Natürliche Gröhe ist: lü Glm. breit, 7*/3 Ctm. hoch. No. 27Ö0 Vexier- oder Sichepheit-s-Portemonnaie £(irftwnu I». braun. Sassianleder, . ,,,, „ Lederfutter, 3 FächerchNst 1 WM sp Innen- und Auhenbügel fein ver ■*•♦*/" Jnl jl* nickelt, zum Preise von —--- Genaue Gebrauchsanweisung, welche angibt, wie das Portemonnaie geönnet wird, liegt ledeni Stück bei i Buchstaben oder 1 Monogramm in Golddruck in iKein teurer Laden, nur Verkaufslokal. — Extra billige Preise. Besichtigung meines grossen Lagers gerne gestattet, 1889 Eine große Partie Tapeten-Rest- von 5 bis 20 Rollen, fast nur bessere Qualitäten und moderne Muster, 3982 weit unter Freis. Heinrich Hochstätter. Zahres-Ginnahme pro 1906 . Ntt. 13100555. Versichcrungobestand Ende i'^06........Mk. 245969 795. Oieramt-Garanticravital Ende 1906 Mk. 91512952. Dividende im Jahre 1907: 277«% der Iahresprämie der Tab. A. bei Dmid-Modus I. - 2>/3%¥cr insgesamt scä. und l*/.,°/0 der ebenso gez. Jahres-Erganz- ungs-Prarmen bei Divid.-Modus II. — Nach Divid.-Modus II werden 1907 als Tivi- « — »ende b»S zu 57'.^"/a der Iahresprämie vergütet. * Die Gesellschaft übernimmt Lebens-Versicherungen unter gunitigen Bedingungen lZahlung voller Bersicher- ungchumme bei Selbstmord nach 3 Jahren, bei Tod durch Duell nach 1 Jahr», wwle Sparkassen- (Kinder-) und Lerbrenten-Verncherungen. . ''lustuntte und Prospekte kostenlos durch die Direktion m Berlin SWMarkgrafcnstr. 11-12, durch A. Struck, 5,aumiann.Grcyen, W. Striepe. Bezirksinspektor, Mar- ® Bandagen [ssu/4 ^rrtgateurc Periode-Binden Susvensore u.fämtl. mrd.Artik.d. Branche in la-Qual. billigst.Jll.Preisl.gr. u. srko. (oerschl. nur gegLOPf.Portoverg.) Versandhaus „llyglta • Wiesbaden 8. 89. Klöppeln,aren aller Art^ Spitzen, Einsätze, Dreiecke, Hemdcnpasse,Läufer,Sticke- reien, Balence. Zurückgesetzte Sachen werden billigst abgegeben. [3674 Frau Schmitt, Praktisch, elegant, von Leinenwilsche aaum zu | cbigc Fchuuinrkr j unterscheiden. Yor5&tig in Giessen bei: C. Steinhäuser. Neuenbäue; Ernst Balser, Mäusburg 11: Julius Boos, Bahnhofst. 41; Ottomar Köhler Wwe.- H. Kühn, Selterswcg 36; — in Butzbach bei A. Wcickhardt. Man hflle Bich vor Nachahmungen, welche mit ähnlichen Etiketten, in ähnlichen Verpackungen und grösstenteils auch unter denselben Benennungen ungebeten werden, und fordere beim Kauf ausdrücklich A g 'lbvil? N Ä W fff in Halo, w Ä M natürl. gg Gröhe । Sehr schöne und haltbare Uhrleue z,rka> 45 Ctin. lang, fein gearbeitete, runde und lmige Glieder, moderner Anhänger mir einem grogen und zwei kleinen imitierten Edelsteinen. STARKE. »t «e Weltfirma SÜtMARKEL Osttrader Rauh“ Xr*” 7;' OO0O Stahlwaren-Fabrik — Versandhaus I. Banges Alleinige Fabrikanten der berühmten Solinger Stahlwaren Marke „Brillant1 »S 30 Tage znr Probe! Hoch- » elegante f mod. I Eerren- B Doppelrate Mollen mehr! beim Gebrauch von S'alhanln Falkonin ti-ei6t jedeMolte aus Falkonin zerstört die Brut Falkonin riecht angenehm Falkonin ist sauber i. Gebrauch F alkonin gehört injed. Äleidcr- fchrank. EchtinPatetenzulOu. 25 Pfg. nur in d. Drogerien von Ad.Bieler, Gust. Walter v 3!ee™l"™"e ■ 1 •-W iili MW W bie Mi*1 L •** Ljehtll. 8