bir. 1GS 1 Erscheint täglich außer Sonntags. Dein Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener FamUirn n blätter viermal in der o Woche beigelegt und h zweimal wöchentlich das ä Kreisblatt für den Kreis 157. Jahrgang Samstag A0. Juli 1907 W Jfek ’wgT A Bezugspreis: M . a. 6k ▲ WS ▼ monatlich 7b Pf., viertel MetzemrAnzelW« General-Anzeiger für Oberheffen . Gietzen. Ferusprech.An- 8 schloß s.d. Redaktion 112 «r »y m , Verlag u. Expedition bl jro wvsSF Verantwortlich iBB General-Anzeiger für Oberhessen MW U für die Tagesnummer n5A4A*x k j k m i v • u. Land" und „Gerichts- bis vormittags 10 Uhr. «ot6ttott$6ru6 UN» Verlag der vrchl'schen Univ.-Vuch- und §ter»dniüerei. rr. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei - Schulstrahe 7. I™1"1 ®- H°b: i'm den __________ ________ Anzeigenteil: H. Tech Aie Heutige Wummer umfaßt 12 Seite». r. L Aus diesem Bemühen, sich nlöglichst nach allen Seiten i salmeren und den Ausbruch eines ernsten Konfliktes nach Kläglichkeit vorzubeugen, entspricht ersichtlich ailch der Wunsch ZLünornsse. »Macht geht vor Recht^ hat einst Bismarck erklärt und )st genug haben sich in der Geschichte langjährige Verträge ediglich als ein beschriebenes Stück Papier erwiesen. An Ausnahmen hat es allerdings nicht gefehlt, insbesondere hat ich der Dreibund Jahrzehnte, hindurch als ein festes Boll- verk sowohl für die Beteiligten als auch für die Erhaltung )eS Weltfriedens gezeigt, gleichwohl aber wird niemartb ?} >er französischen Machthaber, sich mit Deutschland auf guten yuB zu stellen. Seit über einem Menschenalter sind keine so es -erzlichen und freundlichen Worte von der Seme mehr her Ü rklungen, luie sie vor einiger Zeit Herr Pichon bei der letzten tammeröebatte über die auswärtige Politik gegenüber Deutsch- and gebraucht hat. Mag auch noch eine direkte Bersländigiitig [fl m weiten Felde liegen, so ist zweifellos der Bann bis 311 einem g ;cwissen Grade gebrochen und man ivürde es am Qual d'Orsay ehr gern sehen, wenn Deutschland weitere Avancen niachen vürde. Frankreich braucht eben Ruhe zu seiner inneren Ent- vicklung und will daruiit den Schrecknissen einzs blutigen - irieges vorbauen. England freilich hat seine Bündnisse in >ci ziveifelloseli Absicht geschlossen, sie 311 Kriegszwecken zu in| icnuLjcn, um den deiitjchen Rivalen klein zu kriegen; aber fliese Bündnisse haben ihre gute Seite erwiesen, indem doch zoi-ie arideren Beteiligten zur Mäßigung rieten und England ,l8 >on unüberlegten Schritten abhielten. Wenn wir auch iugenblicklich sozusagen in einer Aera der Bündnisse leben, d 0 hat inan dem Abschluß von Verträgen verschiedentlich ~ .od) gar zu viel Wert bcigemessen, es hat sogar auch in 'E Frankreich unb England selbst nicht an Stimmen gefehlt, !Loelche die jüngsten Verträge als höchst überflüssig und int iemlich wertlos bezeichneten. Die Erfahrungen der Geschichte Mehren, daß alle Bündnisse nichts nützen, daß vielmehr jeder Gj 5tnQt am besten daran tut, auf seine eigene Stärke zu trauen ^>nd sich nicht auf Verbündete zu verlassen, da er sonst leicht ?lber verlassen sein könnte. eugnen können, daß in den letzten Jahren eine so hervor- .agende Bedeutung dem Dreibünde nicht mehr beizumessen oq und ebenso erlebt man das Schauspiel, daß die Beziehungen zwischen Rußland und Frankreich, die einst rotz ihrer Widernatur — Autokratie und Republik — so iberaus intim waren, ganz beträchtlich im Erkalten begriffen inö. Hat doch der russische Finanzminister dem Zaren zu ikssen größter Verstimmung erklären müssen, daß er noch, nals mit einem Anleihegesuch an Frankreich nicht herantrcten önne, ohne sich einen gehörigen Korb bei den dortigen Aä Zinanzleuten zu holen. Ebenso verspricht man sich an der i!* 5eme von Rußland als als Bundesgenossen nicht mehr viel, eitdem der Krieg in Ostasien den tönernen Moloch bedenklich ^-rschüttert hat. Dieses Rlornent hat unzweifelhaft bei der ich Annäherung Frankreichs an England mitgesprochen und die 8 üngslen Abkommen diktiert, denn es ist im Grunde genommen -3 cltjam, wenn sich ein Bundesgenosse mit dem Rivalen und IB| Gegner des anderen Bundesgenossen ms Einvernehmen setz jj ind mit diesem hochpolitische Verträge abschließt, die leicht lum Schaden seines Alliierten auslaufen könnten. Japan rbi vird noch aus Jahrzehnte hinaus trotz des Friedensschlusses Zier Gegner Rußlands bleiben und auch zwischen ^tußland ind England wird trotz aller Versuche, sich nicht so leicht y ine Vereinbarung erzielen lassen, da die Gegensätze namentlich g n Zentralasien viel zu große sind. Ein jeder Staat silcht JJ jeute eben trotz aller Verträge niöglichsle Rückendeckung, wie g a einst unter diesem GesichtSivinkel auch Bismarck trotz dcS Dreibundes den viel angcfeindeten Nückversicheriingsverlrag t nit Rußland abschloß, der später unter Kaiser Wilhelm II. u iufgehoben wurden ist. rr. Abdankung des Kaisers von Korea. Soeul, 19. Juli. (Reuter-Bureau.) Der Seifet gab n einem heute nachmittag erfchieneuen Erlaß seine Ab- ankung kund. Er gibt in dem Erlaß seinem Bedauern 5 arübec Ausdruck, daß wührend seiner 44jährigen Regieruugs- eii nationale Uuglücksfälle so rasch einander gefolgt feien, “Inb das Unglück des Volkes jetzt so groß geworden sei, daß r es an der Zeit erachte, die Krone gemäß dem Brauche :inct Vorjahren dem Kronprinzen zu übertragen. — Wie nachträglich milgeteilt wird, erfolgte die lnt erzeichnung der Abdankung des Kaisers von Rlorea erst, als sämtliche Minister einstimmig die Erklärung bgegeben hatten, daß die vom Kaiser befolgte persönliche # Jolitit dem Lande Schwierigkeiten bereiten könnte. । — Vor den Toren des Palastes hatten sich heute nach- Mittag etwa 5000 Menschen angesammelt, wurden jedoch 11 on dort vertrieben. Während der Audienz in der Raeht, t deren Verlaus der Kaiser auf die Forderung des KabinetteS, bzudanken, einging, versuchte eine Anzahl Studenten hls-m Kaiser eine Petition zu überreichen. Die Polizei ver- 'nderle sie jedoch hieran und trieb sie nach dem Oiipalaste, o sie die ganze Slacht über blieben. Zahlreiche Reden ,e. .»eben gehalten. Um Mitternacht ließ der japanische Po- zeichef Karabiner an die Palastpolizei verteilen. Die Menge uchü beständig, verhielt sich jedoch ruhig. —• Gegen Abend sammelten sich an verschiedenen Punkten der Stadt erregte Volksmengen an, unter die in heftigen Worten gehaltene antijapanische Drucksachen verteilt werden. Tokio, 19. Juli. (Reuter.) Obgleich große Sympathie für den Kaiser von Korea zum Ausdruck gebracht wird, macht sich ein Gefühl großer Erleichterung geltend, da der Kaiser, der als großer Intrigant angesehen wurde, von nun ab vollständig entwaffnet ist. Man glaubt, daß die Beziehungen zwischen Japan und Korea keine Störung erleiden weiden. Große Anerkennung wird dem mutigen Verhalten des koreanischen Kabinetts während der Krisis gezollt. Mehrere japanische Minister befünvorten die lebenslängliche Verbannung des Kaisers von Korea nach Japan. Der abdankende Kaiser Di Höng, der 34. Kaiser der seit dem Jahre 1392 herrschenden Dynastie Di, ist im Jahre 1852 geboren und folgte in der Regierung am 21. Januar 1864 auf den König CHÜl Chong; am 12. Oktober 1897 erklärte er sich unter Zustimmung von Japan, Rußland, der Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und England zum Hoangtyei, d. i. souveiäuer Herrscher oder Kaiser. Seit dem 17. November 1905 steht Korea, auf Grund eines mit Japan nach dem Kriege zwischen Japan und Niiß- land abgeschlossenen Vertrages unter japanischer Suzeränität und hat jede politische Selbständigkeit verloren. Tie For- derimg nach der Abdankung des Kaisers Di Höng wurde von Japan erhoben, weil in seinem Auftrage eine koreanische Delegation im Haag erschien, um gegen die Ausschließung Koreas von der Friedenskonferenz Protest einzulegen. Die Aufhebiing der Institution eines koreanischen Kaisers ist von Japan offenbar nicht beabsichtigt; nach Vteldiingen aus Soeul foimnt als Nachfolger in erster Linie der 1874 geborene Sohn des abdankcnden Kaisers, Itschak, in Betracht. Die FrLedenHLonsereuz. H a a g , 19. Juli. Die zweite >i nterkommissionder zweiten Kommission bat in ihrer heutigen Mocgensitzuug einen Kommissionsberichl versaßt über die Vorschläge Frankreichs, Belgiens, der Niederlande und Großbritanniens bezüglich der Stellung sowie der Rechte und Pflichten der neutralen Staaten während eines Landkrieges. Freih. v. Marschall schließt sich für Deutschland den französischen Vorschlägen an, indem er noch den Zweck und den Sinn des bcu’föfcn Entwurfes klar stellt, demzufolge der neutrale Staat nicht verpflichtet sei, den kriegsiihrenden Parteien die Benutzung der Kabel und Telegraphen, einschließlich der Stationen für drahtlose Telegraphie, die sich auf seinem Gebiete befinden, zu verbieten oder eürzuschränken, wohl aber sich jeder Parteilichkeit Bei der Ausübung dieser ihm überlassenen Handlungsfreiheit zu enthalten. In dem Komitee, welä^es zur Beratung aller dieser Vorschläge gebildet wird, wird Deutschland durch General v. Gündell vertreten. — Die Plenarsitzung der Konferenz, die für den morgigen Samötag anberaumt worden war, ist auf die nächste Woche verschoben worden, weil die Delegierten erst Instruktionen einholen müssen. Die Gesangcttschaft Mac Leans. Tanger, 19. Juli. Den letzten Nachrichten zufolge ist der Kaid Mae Lean noch immer Gefangener Rai- sulis. Dieser hat um das Zeld des Gefangenen einen tiefen Graben ziehen lassen, um seine Flucht zu verhi'ndern. Mae Lean befindet sich wohlauf und beklagt sich nur über die drückende Hitze. — Nach bei der englischen Gesandtschaft eingegangenen Briefen ist die Lage in Bezug auf Kaid Mae Lean unverändert. Die englische Regierung hat dem Machsen zu verstehen gegeben, daß sie nicht wünsche, daß gegen Raisuli etwas unternommen werde, waö dazu führen könne, das Leben Mac Leans zu gefährden. Der „Berl. Lok.-Anz." meldet aus Paris.' Privatmeldungen aus Fez zufolge sei der Machsen durch die Gefangenschaft Mae Leans in arge finanzielle Verlegenheit geraten, da Mac Lean, der überaus reich sei, unb für die dringenden Ausgaben des Sultans sck-on Vorschüsse in Höhe von 2 Millionen gewährt habe, weitere Darlehen versprochen hatte. Zur Lage in Rußland. London, 19. Juli. Der „Daily Expreß" meldet aus Warschau, daß ein Pogrom in der polnischen Stadt S k o n i tz stattgefunden hat. Die Bauern der umliegenden Dörfer griffen die Stadt an mit der ausgesprochenen Ab'.cht, die jüdischen Einwohner zu massakrieren. Die Mehrzahl der Juden in Skonitz versuchte zu entfliehen, um auf österreichisäies Gebiet zu gelangen, doch verfolgten die Bauern sie mit großer Hartnäckigkeit. Die Bauern ergriffen 87 Juden in den Wäldern zwischen Skonitz und der österreichischen Grenze und töteten 25 Personen beiderlei Geschlechts. Die übrigen 12 Juden, die ergriffen wurden, kamen mit dem Leben davon, wurden aber von den Bauern schwer mißhandelt und gequält. Schließlich schritten auf Befehl der Behörde Kosaken ein und trieben die Steuern in ihre Dörfer zurück. Kuatais, 19. Juli. Für die Ergreifung der Mörder des General- Alichanow wurde eine Belohnung von 5000 Rubeln ausgesetzt. Petersburg, 19. Juli. JmMvskauerJndustrie- bezirk scheint der Generalstreik aller Textilarbeiter bevorzustehen. Zurzeit streiken an 70 000 Arbeiter. Tie Bewegung hat ihre Ursache in der elenden Lage der Arbeiter, während die Lextilgewerbe nicht nur die erste Stelle in der Fabrikindustrie Rußlands einnehmen, sondern sich such einLs guten Geschäftsganges erfreuen. Deutliches Neictz. Berlin, 20. Juli. Nachdem der Staatssekretär des Innern, Dr. von Bethmann-Hollweg über die Weiter- führlmq der Vorarbeiten zu einem Arbeitskammergesetz Bestimmungen getroffen hat, werden jetzt vom Reichsamt des Innern im Verein mit den beteiligten preußischen Ministerien die abschließenden Beratungen über den Entwlirf gepflogen.— Entgegen anders lautenden Meldungen kann die Tägliche Rundschau versichern, daß das Enteignungsrecht den Kernpunkt der kommenden Polenfrage bilden werde. — Wie die National-Zeitung erfährt, scheint der neue Kultusminister sich der sexuellen Aufklärung in den Schulen annehmen zu wollen. Um eine tatsächliche Unterlage zu gewinnen, läßt er sich von den Provinzial- Schulkolleglen zunächst über den Umfang und die Art der gegemvärtig in den Schulen erteilten Belehrungen berichten. Köln, 19. Juli. Nach einer Meldung der ^Köln. Ztg.^ aus London hat mtnmehr auch die englische Firma Armstrong ihre Beteiligung an den Geschützversuchen in Griechenland eingestellt, so daß die französische Firma Schneider allein übrig bleibt. Von einem Wettbewerb könne also nicht mehr gesprochen werden. Wi ün ch en, 19. Juli. Dem Nii n ist erial d ir e ktor v. Burkhard-Berlin, stellvertretenden Bevollmächtigten Bayerns zum Bimoesrat, wurde der Titel und Rang eines Staatsrates im außerordentlichen Dienst verliehen. — Wie die Münchener Neuesten Nachrichten melden, hat das Staats- ininisterium versuchsweise die Anstellung einer Polizei- A ssistentin genehmigt, welche die Aufgabe der Fürsorge für sittlich gefährdete und verwahrloste Frauen und Kinder im Geschäftsbereich der Polizei-Direktion hat. Im menst adt, 19. Jiili. Zu Ehren des heute seinen 70. Geburtstag feiernden Staatssekretärs Frhr. von Stengel sind auf den umliegenben Bergen Bergfeuer abgebrannt, worden. Der nach der Schweiz reisende Unterstaatssekretär Twele hat dem Jubilar eine Glückwunsch-Adresse der höheren Beamten des Reichsschatzamtes überbracht. Stuttgart, 19. Juli. Bei der Beratung des PostetatS in der Zweiten Kammer teilte heute Atinister- präjident v. Weizsäcker mit, daß die Reichspostvenoaltung die Ausarbeitung eines Postscheckgesetzentwurf §, und zwar nach dem Atuster des österreichischen Gesetzes, unter Berücksichtigung des neuen schweizerischen Gesetzes ernstlich ins A li g e gefaßt h a b e.___________________________________ politische Lagerschau. Nochmals zum Nationalliberalen Abwehrartikel. Nur noch einige Sätze als letzte Antwort an die Schrist- (ettung des hiesigen sozialdemokratischen Blattes und meinen „sozialistischen Gegenfüßler" in derselben Zeitung. Die Schriftleitung hat schon wieder nicht genau gelesen. Sie ulkt über einen sehr richtigen Satz, den sie dem von ihr vermuteten „Professor" fälschlich zuschreibt, obwohl dieser Satz in dem Gieß. Anzeiger durch AnführnngS- zeichen als Teil des Artikels der Nat. Zeitung genau gekennzeichnet ist. Ein Beweis für Gründlichkeit, nicht wahr? ^Gesperrt" oder „in großen Lettern", gewiß ein gewaltiger Unterschied. Beide Verfahren dienen zur Hervorhebung. Llch, die Sünden! Darüber später! — Die als Ausgangspunkt der kleinen Fehde dienenden zitierten Sätze bilden nicht den wesentlichen Teil de§ betreffenden Aufsatzes. Sie sind nur eine Art Hintergrund, von dem sich die gegenwärtigen 2 liberalen Ha up tforderungen „Sozialreform und Volksbildung" abheben. Diese aber waren unterdrückt. Immer bei der Stange bleiben, das muß auch eine Schrist- leitung befolgen. Nun zu meinem Herrn Gegenfüßler. Er kneift, und das gründlich und maskiert seine Blöße mit allerlei Fechterkunststückchen. Sophistik! ,Kauft nur bei 2C." lautete das Inserat. Neulich verschluckte er das „nur" fein säuberlich. Jetzt setzt er es gleichbedeutend mit »vor allen Dingen", scherzt über das kleine Wörtchen. 3a, verehrter Sprachmeister, es kommt manchmal auf einen Buchstaben an, und „nur" ist doch nicht chinesisch sondern ,deutsch". Das versteht jeder. Zuerst schrieb er, solche Aufforderungen würden in den Zeitungen aller Richtungen so einige hunderttausend mal gebraucht. Jetzt weiß es jedes Kind, daß tausende Blätter mehr oder minder dringende Ersuchen an ihre Leser richten 2c. Sonderbar aber ist, daß dem Herrn nicht ein einziges Blatt einfällt, das schreibt: ^Kauft nur bei unseren Inserenten". Zeit zum Suchen hat er nicht, aber er hat Zeit, unrichtige Behauptungen in die Welt hinaus zu schleudern. Nicht wahr, das ist bequemer! Seien Sie andermal vorsichtiger. »Ich seihe nicht bloß sozialdemokratische Mücken^, wie Sie so schön schreiben, sondern auch sozialdemokratische Uebergriffe und unrichtige Behauptungen. Damit Schluß. Att-lanS. R ö r v i k, 19. Juli. Gegen Mitternacht des 18. d. M. setzte )ie „Hohenzolllern" die Reise von Anger nach Drontheim vrt. Mit den auf dem „Olas Khrre" passierenden norm eg. Majestäten wurde Salut gewechselt. Das Wetter ist naw wie vor kalt und trübe. An Bord ist alles wohl. Berlin, 19. Juli. Ein Telegramm aus Drontheim vom 19. Juli meidet: Der Kaiser traf nach guter Fahrt soeben bahn-Regiment zu erbauen und der Militärverwaltung zu Der MilitarfiskuS mietet Elektriz. Schlickert Eschweiler Bergwerk . . 116.80 211.50 . 96.00 * 2860 . 140.60 . 131.00 4-v 4% . 175.70 . 128.20 . 224.00 . 69.30 . 137.20 Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . 93.15 83.20 92.00 Ungar. Goldrente Italien. Rente . 3% 3^7o 3% Wto . 195.30 . 218.00 . 28.60 . 116.60 . 141.59 do. Konsole . . do. . « Hessen . , Oberhessen . + RoöSeim a. d. B., 19. Juli. Das diesjährige Misstons fest ist auf Sonntag, 28. Juli, bestimmt. Für diesen Tag sind als Festprediger ausersehen Prediger Röchling aus Neuwied (Brüdergemeinde) und Pastor Broistedt aus Neu- Erkerode (Braunschweig). Während der Hauptgottesdienst in unserem alten Kirchlein abgehalten wird, soll die Nachversammlung in den nahen Wald verlegt werden. w., Wetzlar, 19. Juli. Der Kreisausschuß beabsichtigt in der Zett vom 1. August bis 14. September er. in der Stadt Wetzlar einen Ausbildungskursus für Handarbeitslehrerinnen abzuhalten. Es wird in allen weiblichen Handarbeiten | unterwiesen, die in der Volksschule gelehrt werden, jedoch besonderes Gewicht auf Flicken, Nähen, sowie Zuschneiden und Zeichnen von Wäsche gelegt. Tas am Schlüsse des Kursus nach ersolgretchem Besuche auszustellende Zeugnis befähigt zur Anstellung als Handarbeitslehrerin an den Volksschulen des Kreises Der Handarbeitsunterricht wird in sämtlichen Schulen einheitlich erteilt und steht unter der Kontrolle der Kreishandarbeitslehrerin Fräulein Müller, die auch diesen Ausbildungskursus leiten wird. Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank < Diskonto-Kominandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . , Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . Gottbardbahu . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn Aktien: Bochum Guss . . . . Buderus E. W . . . Tendenz: fest. Berliner Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: fest. 4% Öesterr. Goldrente. . 47b % Gestern Silberrente Marburg, 19. Juli. Gestern abend wurde die Leiche des seit Montag vermißten Studenten südlich unserer Stadt aus der Lahn geländet. Der junge Mann soll in der letzten Zeit etwas tiefsinnig gewesen sein. — Der vom hiesigen Landgericht wegen Dienstahls zu 1 Jahr Gefängnis verurteilte 17jährige Knecht Christian Rohde aus Großalmerode ist auf unerklärliche Weise wieder entwischt, sn Mitte nun gen aus Hessen und den rstaate n. Silberne Hochzeit feiern Sonntag, bett-2L l-M. die Balthaser Schäfer Eheleute in L e i h g e st e r n. ~ Zvi Ma inzer Krematorium fanden im 2. Quartal 1907 71 Einäscherungen statt gegen 58 im gleichen Zeitraum des Vor- Mhres. Von den Emgeäscherten waren 56 evangelisch, 7 katholisch ! 2 altkatholksch, 4 israelitisch, 1 freichristlich, 2 Dissidenten. — Romrod begingen die Eheleute Friedlich Strack das Fest der goldenen Hochzeit. - Der Kriegeroerein Rollshausen feiert am morgigen Sonntag seine Fahnenweihe. . 151.50 128.55 . 223.25 . 144.- . 168 60 . 137.75 . 204 00 97.60 98.30 92 90 66.50 67.50 91.75 89.90 94.80 142.00 84*50 62.20 96.40 New York, 19. Juli. Ein Telegramm meldet aus Guayaquil: Bei Tagesanbruch wurden vier Kasernen gleichzeitig von -„Independenten" genannten Revolutionären angegriffen. .Die Independenten wurden zurückgeschlagen, einige von ihnen 'getötet. Auch der Wohnsitz des Präsidenten Alfaro wurde angegriffen. Ueber Guayaquil wurde infolgedessen der Belagerungszustand verhängt. Konstantinopel, 19. Juli. (Wien. Korr.-Bur.) In .maßgebenden Kreisen erregen die Nachrichten aus Ueskueb Äber einen großen Kampf zwischen einer serbischen Bande Don 60 Köpfen und den Truppen bei Garet Aufmerksamkeit. 32 Serben imd 10 Mohammedaner sind tot, viele verwundet. . 116.60 . 105.05 . 209.- . 190.60 ihn 6V2 Uhr vor Drontheim ein. Das Wetter ist unverändert. An Bord ist alles wohl. Wien, 19. Juli. Die gestrige Audienz Aehren- t h a l S b e i m K a i s e r in Ischl dauerte anderthalb Stunden. Es wurde darin festgesetzt, daß Tittoni vom Kaiser in Ischl am 26. August empfangen wird. Nach der Audienz d an k t e K a i s e r Franz Josef telegraphisch dem König von Italien für den .Empfang Aehrenthals. — Der „Berl. Lok.-Anz." meldet aus Agram: Die Gemeinde Sesvcte beschloß, die eingesammelten Steuerbeträge an die Staatskasse nicht abzuführen, sondern sie nutzbringend anzulegen, bis für die V e r l e tz u n g d e s A u s g l e i ch s g e s e tz e s .Satisfaktion gegeben worden sei. Paris, 19. Juli. Der Budgetausschuß befürwortet, daß für alle befestigten Plätze des Ostens Rekognoszierungsballons vom Modell der „Patrie", sowie ein großer Ballon gleichen Typs für den Generalstab gebaut werde. London, 19. Juli. Wie aus dem gestern zur Verteilung gelangten Weißbuch hervorgeht, verfügt England zurzeit über 57 Schlachtschiffe gegenüber 22 der Verein. Staaten, 20 französischen, 2 0 deutschen und 11 japanischen. An Kreuzern besitzt England 32 gegen 12 amerikanische, 18 französische, 6 deutsche und 10 japanische. Madrid, 19. Juli. Aus Lissabon wird gemeldet: In den Kreisen der Opposition glaubt man, daß es dem Kabinett nicht gelingen wird, bei den Kammerwahlen Erfolg davonzu- tragen, da es ihm an Wählern fehlt. Deshalb liegt dem Kabinett daran, ohne Parlament zu regieren. P 0 r t S a i d, 19. Juli. Der Dampfer „Feldmarschall" mit dem Staatssekretär Dernburg an Bord, ist hier eingetroffen. An Bord ist alles wohl. iSordd. Lloyd . ... 1 \ G.5G 0beischles. Eisen-Industrie 103.00 Berliner Handelsges Darmstädter Bank Gelsenkirchen Bergwerk _______ Ham bürg-Amerik. Paketf. 131.30 . -------- und 20 000 Quadratmeter ctne Kaserne nebst UfbungS- und firicgsbepot für da? Eisen. X. Hanau, 19. Juli. Nach einer kürzlichen Meldung erfolgt am 1. Oktober 1910 die Verlegung beS 3. Eisenbahn-Regiment? von Berlin-Schöneberg nach Hanau. Die Stadt Hanau erbaut die erforderliche Kaserne, welche der Militärfiskus mietet. Ueber den zwischen Militärsiskus und Stadtverwaltung abgeschlofienen vorläufigen Vertrag dringen jetzt noch weitere Nachrichten in die Ocffentlichkeit. Die Stadt- gememde Hanau hat sich verpflichtet, auf den von ihr zu erwerbenden militärfiskalischen Grundstücken nördlich und süd. lich der Lambonltrasie (bisheriger Ezerzierplatz) in der Gröhe von rund 264 000 Quadratmeter Sie Aula gemusik fällt morgen vormittag aus. "Eine Rheinfahrt planen für Mitte August eine ,größere Anzahl von Bürgermeistern, Lehrern und Geistlichen ,'des Kreises Gießen. Die Fahrt soll sich durchs Lahntal nach Koblenz erstrecken. Von hier ist entweder eine Fahrt nach dem ^Siebengebirge, oder eine Dampferfahrt nach dem Niederwald tzur Besichtigung des Nationaldenkmals geplant. " Falsches Geld. In letzter Zeit sind in unserer sStadt mehrmals falsche E i n m a r k st ü ck e mit der Jahreszahl 1875 und dem Münzzeichen B angehalten worden. [Sie Stucke sind ziemlich gut ausgeprägt, aber leichter als die rechten Einmarkstücke, und fühlen sich fettig an. g. Bad.Nauheim, 19. Juli. SamStag, Sonntag sind Montag findet hier eine vom Westerauer Geflügelzucht- verein, Sektion Bad-Nauheim, veranstaltete Geflügel, und Kaninchen-Ausstellung statt. Als Festplatz wurde di- frühere „(jefiroiefe* in der Nähe des Hochwaldes gewonnen. Außerordentlich zahlreiche unb interessante Exemplare au§ nah unb fern sind bereits zum AuSftellen eingetroffen und es dürfte sich besonders für Kenner empfehlen, der Ausstellung einen Besuch zu machen. Von städtischer, staatlicher und privater Seite sind in liebenswürdiger Weise herrliche Preise auf die schönsten Tiere gestistet. Die Festwirtschaft liegt in den Händen der Herren Wagner und Kilian. Auch für Volksbelustigung ist gesorgt. Ein Karusiel, sowie Schießbude sind bereits ausgestellt. Am Montag, 22. Juli, findet eine Per- losung statt. ? Herchenhain, 18. Juli. Ein Sohn des hiesigen Rechners A. zog sich beim Mähen eine Darmverschlingung Zu und starb nach einer Operation in Gießen. kck. Darmstadt, 19. Juli. In der gestrigen nicht- öffentlichen Sitzung der Stadtverordneten wurden die An- stellungsverhältnisse der im städtischen Dienst befindlichen Fina nzaspiranten dahin geregelt, daß in Zukunft die Anstellung nach siebenjähriger einwandfreier Dienstzeit erfolgen soll, während die Militäranwärter nach neunjähriger Dienstzest angestellt werden sollen. h- 5 tönff art a. M., 19. Juli. Gestern abend wurde Nter der 1 2. V e rbandstag der Baugenossenschaften Deutschlands eröffnet. Heute vormittag wurde zunächst eine geschlossene Sitzung abgehalten, in der interne Verbands- 'Gelegenheiten verhandelt wurden. Daran schloß sich eine öffentliche Versammlung, die Fragen von allgemeinem Interesse zum Gegenstand hatte. Justizrat Alberti-Wiesbaden, der Ver- banosvorsttzendc, kneß die sehr zahlreichen Gäste, unter denen Im» t des Innern und der öffentlichen Arbeiten, der Provrnzialbehöroen und der Stadt befanden, als Derter dcr Tagung willkommen. Ein Ministerialvertreter über- orachte von ...... — Bewegung Nach Au jürsorge über die ist noch h Geboren". L 9. Dem Geschäftsführer Ernst Burger eine Tochter ^ophre Paulme. 9. Dem Taglöhner Martin Helierich eine Tochter' 2,n"r’~ Mechaniker Karl Hnbcuey ein Sohn, Watthel i0}11 ’m11 nÄ. Dem Regiernngs-Tiätar Anqnst Presber ein Ä $cm F°rmer Christian Siegmund Becker em Sohn, Karl Ludwig. 11. Dem Oberlehrer Dr Ctto Heinrich Gustav. 11. Dem Laboratoriumsdiener ihar Ihle ein Sohn, Heinrich Gustav. 11. Dem Bureauassistenten W'Leter ein Sohn, Erich Karl. 12. Dem Mechaniker Jakob Zchurw em Sohn, Peter Ludwig. 12. Dem Eisendreher Wilhelm Bergen eine Tochter, Anna Marie Liiise. 13. Dem Dachdecker gemricf) Prang em Sohn, Willy. 13. Dem Bäckermeister Louis Engelhardt em Sohn. 13. Dem Handelsmann Joseph Löwenbere eine Tochter, Gerta. 13. Dem Maschinisten an den städt. Klär^ anlagen Heinrich Schnabel eine Tochter, Irmgard. 13 Dem Schneider Konrad Martin eine Tochter, Erna. 14. Denr Kauf- mann Johann Eüsters eine Tochter. 14. Dem Großh. Regiernngs. baumelster Alfred Heinrich Held eni Sohn, Karl Heim. "14. Dem Wagner Ludwig Jiidt eine Tochter, Anna. 15. Denr Taglöhner Igarl Hilgardt eine Tochter, Katharine. 16. Dem Landwirt und Fuhrunternehmer Karl Rebe eine Tochter. 18. Dem Freiherrlicb v. Rabenan'schen Oberförster Otto Schmieder eine Tochter. 18 ^em Wagenputzer Heinrich Reitz ein Sohn. 18. Dem Fuhrknecht G^orq Kreis em Sohn, Ludwig. Gestorbene. q. 14 Johann Jost Birkenstock, 81 Jahre alt, Privatier. Liebigstraße <0. 15. Franziska Mathilde Klein, 3 Monate alt Tlesenweg 7 16. Wilhelmine Eva Betz, 4 Monate alt, Schott- ttratze 11 17. Regine Rohmann, geb. Schneider, 72 Jahre alt . ^'Darmstadt, 19. Jiüi. Sott dem Jahre 1905 hat der tm Jahre 1865 geborene Taglöhner P<Ärr Aloi-5 Schließmann in Klein-Welzheim mit seiner 1890 geborenen Tochter Blutsck-ande getrieben, bis er endlich zur Anzeige gebracht wurde. Er wird Mr sein unglaubliches Verbrechen zu z w ei Jahren Zucht- Haus verurteilt und ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf । füixf ^ahre aberkannt. a? V 19. Juli. Das Kriegsgerrcht be- schastlgte sich heute mit wlgenden Füllen. Der Dragoner Konrad Srebert aus Hersfeld vom Dragoner-Regt. Nr. 23 hatte sich eme3 ^üges ohne llrlaubspaß entfernt und, nachdem er einen nwfrt ermittelten Kameraden des 117. Jnf.-Regts., der einen Urlaubspaß besaß, bewogen hatte, für ihn eine Fahrkarte nach -.cQtnj zu Io)en, sich angeblich zum Besuch seiner früheren Togisleute nach dort begeben. In Mainz wurde er bald festgenommen Als er sich aber in Begleitung eines Sergeanten .a“'.bfcni Numransport befand- entsprang er dem zwischen 'ßv und Nauheim langsamer fahrenden Zug und lief über öie Felder, wo er jedoch von seinem Begleiter wieder ergriffen ? . 5^ '^er Angeklagte wurde heute wegen Selbstbefreiung zn drei Wochen Mit.-elarrest verurteilt. Von der Anklage des Betruges durch die Eisetibahnsahrkarle wurde er freiaesprochen —. 3)er ufeicrtiiit Peter Weigold ou5 Vöckelsbach i. O., der früher' dem Zits.-Regt. 117 anVehörte, war als Reiter in. die stwwe^ m den ^iHK?r5ßiiif5rr anschlagi, die Grunderwerbskosten auf 400000 Mk., die Kosten sÜr das ebenfalls von der Stadt Hanau zu errichtende neue Garnisonlazarett auf 650 000 Mk., so daß sich die! Gesalniaustvendungen der Stadt Hanau auf 5 Millionen Mk. belaufen. Ans Stadt nnv £anö, Gießen, 20. Juli 1907. * Ordensangelegenheiten. S. K. H. der Groß- Herzog haben dem evang. Pfarrer Otto Lenz zu Stock- 'hausen die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Ihm von dem Fürsten zu Lippe-Detmold verliehenen Ehrenkreuzes 4. Klasse (Ritterkreuzes 2. Klasse) des Fürstlich Lippi- schen HauSordens erteilt und dem Forstwart der Kommunal- sorstwartei Hattenrod, Förster Joh. Alb ach zu Hattenrod daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift , Für 50jähriae treue Dienste' verliehen. Glassalon von Hirtz ist zu^eit die neue, von SW DEchv Meisterhand ge)chafsene Büste unseresGroß- herzogs ausgeltellt. Ein vortreffliches^ Meisterwerk: besow- ders gut ist dann das'typische Haar mit der hohen Stirne zum kAusdruck gebracht. Jeder Kunstfreund sei hiermit darauf auf» stnerksam gemacht. - Die Südwestafrika'.Sammlung der Krieger- KameradschaftHassia erreichte den Gesamtertrag von 5351,64 Mk. fDie Sammlung wurde nunmehr abgeschlossen. •• Der Kavallerie-Verein Gießen, der 74 Mitglieder zählt, wurde von der Kriegerkameradschaft Hassia als Mitglied ausgenommen. 'Mailand, 20. Juli. In dem hiesigen Kinder- .lsyl Santa Martha della Consola te wurden oon den mit der Aufsicht betrauten Persönlichkeiten scheußliche Verbrechen an den Kindem oerübt. Ein vierjähriges Mädchen erkrankte schwer an Syphilitis. Die Borsteherm und mehrere Angestellte sind flüchtig. Die Vizevorsleherin und em angeblicher Priester wurden verhaftet. Gegen mehrere Personen wurden Hafbefehle erlassen. Der Deputierte Romnssi interpellierte in der Kämmer bezüglich der Notwendigkeit einer allgemeinen Untersuchung der privaten Kinderasyle. Die Vor- steherin und ihre Genossinnen hatten sich fälschlich Titel und Gewand von Ordensschwestern angelegt. 11Eis enhaminer in gebleiten machte der 18 jährige Sohn eines Kaufmannes einen A.°rdchersuch auf die 16 jährige Tochter des HüUendirektors, , 1“ stet ne Liebesbewerbungen zurückoewiesen Halle. Die Kugel strebte ledoch nur den Hals des Mädcheirs Ter Täter erl-hob sich darauf ffelbst. In Philadelphia sind große Spllaler von Kranken Merfüllt, die vom Sitzschlag ae- twffen wurden. Außerdem werden viele in ihren Wohnungen behandelt. Am 19. Juli wurden fünf Todesfälle und 50 hoff, nunngtoie Falle gemeldet. Auch in Newhork ist die Hitze u™ Viele HiAchläge sind vorgekommen, von denen drei tödlich verliefen. Alle Parks stehen nachts offen Hunderte von Menschen ichlafen im Grase. — Bei Kempen :in ^m“3ßler von russischen Grenzposten er- Grenzsoldat, der dem Schmuggler Hülfe leistete flüchtete lauf preußisches Gebiet. — Ter ,,N Fr. Prst' zuSe mürben ot Tauerntunnel bei Böckstein mehrere Mineiire und Schlepper insolge aussträinrnder Gase o h n m a ch t i g T rei k6.1™. E da» abflteßende Walser und ertranken. — Der im r D?"Eurg in Reparatur befindliche Seeschlepper iin beim Herunterlassen im Wasser um und sank. Etwa h™ Cm-h6lri?en dabei ms Wasser geschleudert, jedoch bis auf lell 'ehün,n,eTrt BCTCtfet - 3" aunz Schottland herrscht wlt NNsgen Tagen eine unerträgliche Hitze. Aus mehreren werden hereüs zahlreiche Todcsfästr an Hitzfchlag ge? | Ewet. In Verl kn wurvtz eine Fvock Anna Plath -» ^^nüherrschast ernrütbet aufgefunden. Der der hatte die Wohnung nach Werllachm d"rchsncht und Wertgegenstände mitgenommen. Dias Polizeipräsidium setzt -- Qw 'iRpftnfi dllvhnuug von 1000 üs O e9..alt entstand ein großer Brand, durch weläst> große Lagerhäuser ln der Nahe der Docks vernichtet wurden. ?torm' ^an beschuldigt die Streikenden, den Vr-iw gelegt zu haben. -- Emmerich brach in der evangelisch^ Krrcbe, an der in der lebten Seit RestaurierungsarLeiten too?n? ,ÖUL "och unaufgeklärte Weise Feuer aus L stur^,te der -ijirm mit den beiden Glocken ein Die miJiite sich harauf beschränken, b-'e anliegenden' Gebäude^ retten s'e(an3 nui 6ie Kirchenbücher und einige Geräte vermischte». * Auto -Unfälle. In Offenbach überfuhr am Freitag mittag ein Automobil ein Iljähriges Mädchen. Daß Kind wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr. — In Bern sind 6 schweizerische Difijtere bei Vernon auf einer Rekognoszierungsfahrt mit ihrem Automobil verunglückt. Gin Masor und ein Hauptmann wurden schwer, die übrigen leichter verletzt. 'Breslau, 19. Juli. Wie der Br. G. A. meldet, ereignete sich heute vormittag ein schweres BootSnngliick auf der Oder. Ein mit 6 Personen, einer Dame und fünf H^ren besetztes Segelboot geriet in daß Wehr am Zoologischen Garten. Alle sechs vielen ins Wasser. Drei Herren konnten gerettet werden. Von der Dame und den beiden anderen Herren fehlt jede Spur. — Wie dasselbe Blatt weiter mitteilt tft der Oberdamm am Zoologischen Garten stark gefährdest Zahlreiche Arbeiter sind bemüht, ihn zu halten. . Die Dörfer, welche zwischen der Oder und Ohle unweit Breslau liegen' find völlig unter Wasser und find vom Verkehr mit der Stadt abgeschnitten. > der Ltaatsregrerung die Versicherung, daß sie die ir WohmmgLlüriorge auf jede Weise fördern werde, ungen o.s Stadtrats Dr. Flesch über die Wohnungs- raufiurt erstattete Landesrat Schröder-Kassel Bericht Ion Hessen-Nassau. Aus der anregenden Tistussion >or;uheben die Mahnung eines Berliner Delegierten, das berechtigte Verlangen der Arbeiter nach schönen geräumigen' Wohnungen ntcht zurückzmveffen,. Spi-spsan des Großhevzogs. Kurhaus-Theaters Bad-^auheim Drrektwn Hermann S t e i n g o e t t e r Montag den 22 Juli: ,Die lustige Wilwe." Operette i» L von '.nun; LehLr. — In E 1 eßen: Dienstag bei 23. Jnli: Erofsnnng des Neuen Stadttbeaters ?u sieben m '\n>einlOrie-ne ?1rUß’ Lustspiel von Heinr. v. Kleist. Lierauv Mittwoch den 24 Juli: Dasselbe' - <>n Bad Nauheim: Donnerstag den 25. Jnli: »Sherlock .Holmes' ‘Sfph von dl. Boseithard. Freitag ben Zml.^„Dte Fledermaus." Operette in 3 Akten von 27’3,,Ii: "Z^brocheue Krug.' Hie^ Harpener Bergwerk. . . 194.90 Laurahütte......217.00 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ UI 4^o/o russ.Staatsanl. 1905 4/4% Japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 19U3 Türkenlose...... 4% Griech. Monopol-An 1. . 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . « . 4>$°/0 Chinesen . . . . 93.00 Elektriz. Lahmeyer 83.15 Elektriz. Schlickert Körse, 20. Juli. Anfangskurse. 1 elefonäsch^ des Giessener Anzeigers, mitocteilt von der Bank für Bandel und Industrie, Giessen, . Frankfurter SSörse. 20. Juli, 1.15 Uhr. Reichsanleihe LWLSSS SWS» ... Mm iljirt beireunbetm Kameraden 'm ®*lffe rinem und mehreren spanisnr^trttEnU,llnütC ^0 $fo- Lrb für sich Der 3nJ>aIt und oerbranchte das >u vier Wochen ftrcnqc» ^rnft uiti> toC9tn ^Ä1613 •Ä5*M * "ife grf'Ä7-*ÄSS25«ä^ --- Bäder «nd Sommcrsrrscheu. * H o m b e r g a. Oh m (O b e v l) e j ] e n). Seit voriger Woche St^bkbcn Schm1 2 * ÜnaleV .^"Oelhardt aus Karlsruhe in unserem WArhö. ‘ ^d) \ nn uonflen Jahr hat sich Herr Eugeih.ird acht Wochen hier au'gehalten und als Früchte seines hiesigen Amenlhcllls 8at)heicl)e^ efi^en und Bilder »naierischer Partien und Stroben mueres Städtchens, sowie nainentlich Landschaslsbilder aus unserer uerriichen waldreichen Gegend nutgenominen. Ein Teil dieser Bilder war lut vergangenen Winter in den Kunsihallen zu Tarmsladt Gießen u. a. O. ausgestellt und erregte allgetueme Ausmerlsainkeit. ~ nU Herr Engelhard auch tit diesem Fahr seine Schritte wieder hierher gelenkt Hal und daß er den ganzen Sommer hterzubleiben gedentt, i,t em Beweis für die Schönheit unjerer Landsu-ast, den dielchtmn an malerischen Motiven. In Kürze wird noch eine wenere Kunsibefliffene, eme Alalerin aus Hannover zu läiigerem ^u'euthalt hier emtrefsen. Auch an sonstigen Kurgästen ivlrd es m diesem Sommer m llnserem sich entwickelnden Lnslknrort nicht iehlen. Zahlreiche Anmeldungen, naineiitlicl) voll solchen Familien, die auch schon im vorigen Jahr hier weilten, liegen vor und ver- schledelie Familien sind bereits etngetroffen. Wer einmal Misere herrliche Gegend, die költliche Ruhe imserer schattigen Laubivaldungeii, ili deilcii tinser Verkehrs- tiud Verschöiiertlugsvereiii bequente Wege angelegt und zahlreiche Bänke z. T. mit prächtigen Ausblicken in die Landschaft amgeflellt hat, feimen gelernt hat, den wird es immer wieder hierher ziehen, zunial Uliterkunft und Verpflegung in Honiberg noch billig und trotzdem gut sind. Märkte. Gießen, 20. Juli. Marktbericht. Aus heutigem Wocbenmarkts kosteten: Butter pr. Psd. 1.20—1.25 Alk., Hühnereier 1 St. 7—8 Big. 2 Slck. 00—00 Psg., Gänjeeier 10—00 Pfg., Eliteneier 8 ^g., Käse pr. ^tck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Sick. 5-6 Psg., Erbsen p.Pid. 18-24Psg Linien p. Pjd.2o-40Pfg., Tauben pr.Pr. 0,80-1,00 Alk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähiie pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Eliten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse pr. Psd. 00—00 Psg., Ochsenfleisch pr. Psd. 82-88 Psg., Kuh-und Rindfleisch pr. Pfund 80-82 Pfg^ Schweine- RR1 Wa V* n S ^.^.' Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund Psd. 80—00 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund ^el|d\e ,pn Pfund Kartoffeln pr. 100 Kg. < ^wlebeln pr. §tr. 10,00-12,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., Kirschen das Pfund 30-25 Pfg., Nüsse 100 Stück 50-00 W, per Ztr. 0—15 M., Weißkraut per Stück 15-30 Pfg., per Zentiier Mt. 0.00-0.00. — Marktzeit vyn 7—1 Uhr. Arbeiterbewegung. ^^?/°"kfurt a M., 19. Jttli. In einer Versammlung der Schlosser wurde mttgetetlt, daß die S ch l o s s e r in 1 8 Be trie den 'E ä n d i g siiid. Es sei nicht ausgeschloffen, daß die allgemeine "^iperrling erfolge. Alan hatte sich in der Frage der Arbeitszeit cnis 91/, Stunden geeinigt, in der Lohnsrage tonnte aber keine Gungung erzielt werden. Da die Meister sich auf einen bestimmten Lohnsatz nicht festlegen wollten, wurde der Streck beschlossen. L on b o u , 19. Juli. Nach Depeschen aus Johannesburg scheml der Ausstand der M i n e ,i a r b e i t e r tatsächlich beendet S" sein, obgleich die Agitatoren ihre Tätigkeit noch ausüben. Die offizielle Ankündigung vor der Beendigung des Streiks ist mifge- schoben worden. Arbon, 19. Juli. Nachdem die deiitschsprechenden Arbeiter sich geweigert hatten, den streik der italienischen Arbeiter und Arbelterilmen zu unterstützen, haben letztere heute die Arbeit lv r e d e r a u f g e n o m m e >i. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme am 20. Juli: 16 0 R* Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hcsien am Sonntag den 21. Jiili: Aleiit heiter. Trocken. Nachts kühl, am Tage mäßig warm. Mäßige itördliche Winde. Griginal.Drahtmelduttgsn« Breslau, 20. Juli. Gestern nachmittag hat das Hochwasser seinen höchsten Stand erreicht, der einen Vieler hinter dem des Jahres 1903 zurückbleibt. Ein gewaltiges Unwetter brach gestern über Briesnitz bei Silberberg herein, ivo 7 Gewitter zusammensiießen. Die Torfstraße wurde in einen Bergslroni verwandelt. Ein kleines Kind ertrank in seiner Wiege. M ü n ch e ii, 20. Juli. Aus der Umgebung von' Plattling und dem bayerischen Wald werden schwere G e iv t t l e r st ü r m e gemeldet. Durch Blitzschlag ^vurden mehrere Menschen getötet. Wolkenbrüche haben schweren Schaden auf den Feldern angerichtet. München, 20. Juli. Düs siebenjährige Töchterchen eines Hausbesitzers füllte eine Radfahrer-Laterne mit Petroleum und zündete sie ^n. Durch die entstehende Explosion wurde das Kind lebensgefährlich verletzt. Rom, 20. Juli. Der Sen>ats Präs ident hat den Senat als Staatsgerichls'hvf auf nächiren Dienstag einberufen, um über denProtest derAnwälteNasis gegen dessen c lunH zu entscheiden. Die 'sizilianische Bewegung! scheint Fortschritte zu machen. Die Ltadt Messina brachte der Stadt Trapam telegraphisch ihre Solidarität zum Ausdruck. Die Pro< teft - Kundgeb un gen in den verschiedenen Städten Siziliens, dauern wrt. In Mazzara haben ernste Krawalle statt gefunden.' Rom, 20. Juli. Wie in vatikanischen Kreisen oer- lautet, wird demnächst eine päpstliche Bulle erscheinen, ist welcher tue fortschrittliche katholische Liga vom Papst verurteilt wirds .. Belgrad, 20. Juli. König Peter erklärte in Bezug aufs die vielfach verbreiteten Gerüchte, daß er a b d a n k e n wolle? folgendes. Es liege ihm nichts ferner als der Gedanke, den Thron, den er aus den einmütigen Ruf des serbischen Volkes ein» genommen habe, zu verlassen. Sofia, 20 Juli. Aus Serres wird gemeldet, daß erne bulnartsche Bande ein griechisches Kloster in Brand steckte. Die Kirche tonnte gerettet werden. cm. Toulon, 20 Juli. Ter Marinepräfekt hat vom Marino Ministerium Befehl erhalten, unverzüglich die Arbeiten art Bord der Jerna zubeginnen, damit dieses Schiff möglichst schnell wieder tn Dienst gestellt werden kann. Um diese Arbeitern zu beschleunigen, ist eventuell neues Personal einzustellen, damit die übrigen Arbeiten nicht verzögert werden. H a a g , 20. Juli. Bei dem gestern zur Beratung gelangten französischen Anträge über die Stellung der neutralen Staaten im Kriege, machte Deutschland einen wichtigen Zusatzantrag, wonach es dem neutralen Staate im Kriegsialle gestattet wird, seine Telegraphen- und ähnlichen Anstalten den Kriegführenden für militäiiiche Mitteilungen offen zu halten in der Voraussetzung, daß beiden Kriegführenden das Recht zu gleicher Zeit cmgeräunit werden müsse. Ter Antrag dürfte mit großer Mehrheit angenommen werden Bourgeois äußerte sich dahin, daß die Komerenz etwa am 20. A u g u st beendet sein werde. London, 20. Juli. Die Ansicht in politischen Kreisen geht dahin, daß Japan durch Strenge gegen Korea die öffentliche Erregung von Amerika a b z u l e n k e n versuche, nachdem es von der Uiuou feine Satisfaktion erhalten habe. Petersburg, 20. Juli. Ter Untersuchungsrichter des Landgerichts 511 Petersburg beendete die Untersuchung gegen die Vereinigung, die den Kaiser, den Großfürsten Nikolaus und den Ministerpräsidenten ermorden wollte. Die Akten gehen an den StaaiSanwalt des Alililärgerichts, damit die Angeschiildigten nach den Kriegsgesetzen abgeurteilt werden können.- Unter Anklage stehen 23 Leute, von denen 20 verhaftet sind. Die 3 anderen sind spurlos verschwunden. Riga, 20. Juli. In dem Vorort Scheninbusch überfielen r u s s i s ch e R e v 0 l u t i 0 n a r e den zur Arbeit gehenden deutschen» Werkmeister Johannsen der Rigaer Stahlwerke und ermordeten ihn, migeblich weil er mehrere Arbeiter wegen ihrW revolutionären Geiinnung angezeigt hatte. So 6 ul, 20. Juli. Das amtliche Organ bringt die erste offizielle Mitteilung von der Abdankung des Kaisersi zuguniten des Kronprinzen. Verantw. für Feuilleton und Vermischtes: JnVertr. Ernst Heß. Die Beerdigung findet Montag den 22. Juli, nachmittags 31/, Uhr 4802 von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Heute Nacht entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Gustav Nöding* n Alter von 32 Jahren. Giessen (Riegelpfad 20), den 20. Juli 1907. Im Namen der trauernden Hintei bliebenen Lina Nöding und Kind. August Nöding und Familie. W8 Hl ED F %■ ■ ■iäÄÄiaäSliiitilÄäSSäeaeiailieaBaiiältaiWÄ WWWWWWWWWWWW Die Beerdigung findet Sonntag den 21. Juli, nachmittags IV2 Uhr, von dem Sterbehause aus statt. Moses Chambre und Kinder. T ©des-Anzeig®« Hierdurch die traurige Mitteilung, dass meine liebe Gattin, unsere gute Mutter Freitag nachmittag 5 Uhr nach kurzem, aber schwerem Krankenlager sanft dem Herrn entschlafen ist. Lieh, den 20. Juli 1907. Gießen (Hauunstr. 13), den 20. Juli 1907. Die Beerdigung findet Montag, den 22. Juli, nachnr. 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Begetalme (Kokosbutter) * das Beste zunr Backen, Braten, in l-Psd.-DosM ver Dose W M bei 10 Dosen 50 Pfg. [42U Jakob Maternus Klinikstr. 22 Telephon 337 Die noch vorrätigen [ato/7 Blusen werden zu 1.00, 1.50, 2.50 einige ganz hochelegante zu 4.50 il 6.00 Mk. abgegeben. A. Salomon & Cie. Heute morgen entschlief sanft nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden mein rnnigst geliebter Gatte, unser guter Vater, Schwiegersohn, Schwager und Onfei Die trauernden Hinterbliebenen Frau Klein nebst Kindern. Herr iöem Metzger km Mter von 42 Jahren. 05230 SS™/, uaiii- Seifenpulver Versa udbttus Bandagen [ss15/4 Jrrtgateure Verrode-Birrden Euspemore u.sämtl. and. Artlk. d. Branche in la.Qual, billigst. 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