Nr. 371 Drittes Blatt CMcbttof tllgllch mit Ausnahme de? SonnklgS. 157. Jahrgang Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Dte ..Ctetzener ZamttlenblStter" werden dem .Anzeiger^ oiermal wöchentlich bcigelegt, das „Krdsblett für den Kreis Gießen" zweimal ivöchentlrch. Der ..hessische Landwirt" erschemt monatlich einmal. Montag 18. November 1907 aa Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Unwersitäts - Buch- und SleindrucLeret. H R. Lange, Gießen. 4?oLLLt-eL)c Sagesgdbau* Wilhelm II. und Loubet. Die Tribuna" er.ährt von diplomatischer Seite in Berlin über die bekanntlich gescheiterte Begegnung Halfer Äuhelms II. mit dem Präsidenten Loubet im Jahre 1904 folgendes: Von einer solchen 'Begegnung könne vor der Er- össnuug der Feindseligkeiten zwischen Rußland und Japan die Rede gewesen sein, aber nicht mehr nachher, weil alsdann die Begegnung des Kaisers mit dem Präsidenten als der Wunsch Frankreichs hätte ausgelegt werden können, jiü) von Rußland zu. entfernen und srch Deutschland zu nähern. Aus diesem Grunde habe nach dem Ausbruch des japanischen Krieges die französische Diplomatie keinen ossi- zieflen oder offiziösen Schritt mehr getan, um eine Begegnung herbeizusühren, und ebensowenig habe die deutsche Diplomatie die Initiative dazu ergreifen können. Abgesehen davon sei es im Interesse Delcassss gewesen, im Augenblicke der französisch - englischen Annäherungsbestreburd- gen selbst den Anschein einer Annäherung Deutschlands Miser Wilhelms mit Herrn Loubet aus italienischem Ävden lediglich von einer einzigen Stelle, nämlich vom italienischen Hofe, ausgehen können. Daß aber ein solcher Schritt seitens Italiens geschehen sei, ser dem deutschen Diplomaten nicht bekannt. Jedenfalls sei es absurd, anzu- nehmen, daß die Neapeler'Trinksprüche des Königs und des Präsidenten die Begegnung vereitelt hätten. Sitzung des Provinzial-AusschrrsseS. L. Gießen, 16. Nov. Louis Rudel zu Rod heim a. H. will in seinem neuerbauten Hause eine Gastwirtschaft errichten. Auf das dieserhalb eingereichte Gesuch verneinte der Gemeinbe- rat die Bedürfnissrage und der Kreisausschuß des Kreises Gießen lehnte sowohl in seiner nichtöffentlichen Sitzung vom 10. November 1906, wie in der öffentlichen vom 20. April d. I. mangels Nachweises eines Bedürfnisses» das Gesuch ab. Der Anwalt des Gesuchstellers legte gegen die Enrscheidung des Kreis aus sch usses Rekurs bei dem Pro- vinzialausschuß ein. Jedoch auch dieser vermochte den in der heutigen Sitzung versuchten Nachweis eines Bedürfnisses nicht als gelungen anzusehen und verwarf den Rekurs kosrenfällig. Architekt Hubert Kratz, der in Friedberg seinen Wohnsitz hatte, nahm am 1. Januar 1905 Stellung in Liegnitz, um daselbst die Wiederherstellung der Liebsrauen-- nixfye zu leiten. Obwohl er für die nun folgende Zeit seine Steuern an die Stadt Friedberg, wo seine Frau und Tochter zurückblieben, weiterzahlte, verlangte auch der Magistrat von Liegnitz Bezahlung der Steuern in Höhe von 151.43 Mk. Gegen diese ihm angesonnene Doppelbesteuerung hat Kratz Beschwerde verfolgt mit dem Anträge, der Stadt Friedberg aufzugeben, den Betrag von 151.43 Mk. zurückzu- 'chlen. Die Stadt Friedberg hat diesem Antrag widersprochen, indem sie jegliche rechtliche Verpflichtung zur Rückzahlung bestritt. Der Kreisausschuß des Meises Friedig gab der Beschwerde statt, indem er davon ausging, oaß nach Art. 3 des hessischen Gesetzes, die Gemeinde- Umlagen betr., Personen, die im Großherzogtum wohnen. Gießener Konzenvereln. Erster KammermusikalrenÄ. Es berührt außerordentlich sympathisch, daß man in dresem dritten Konzert des Gießener Konzertvereins auch des zweiten großen Toten der jüngsten Zeit, Edward Griegs, gedacht hat. Dem bescheidenen norwegischen Komponisten verdanken wir Deutschen sehr viel. Seine Musik ist es gewesen, die uns vielleicht noch besser als die Dichtungen eines Ibsen oder Björnson norwegische Eigenart verstehen ließ. Griegs Musik ist gewissermaßen eine Brücke über Jahrhunderte hinweg, zurück zu jenem uns stammverwandten Wesen der Norweger, das uns Heutige so mächtig anzieht. Wir finden uns selbst, wie wir vor hunderten von Fahren gewesen sind, in diesem nordischen Volke wieder. Modernes and altes, das Höchste, was unsere heutige Kültur erreicht hat und das Alte, Unverwüstliche der Volkskunst vereinigt die Musik Edward Griegs in sich. Darum kann es ein außerordentlich glücklicher Griff genannt werden, daß zu dieser Gedächtnisfeier gerade die Sonate op. 36 in A-moll für Klarier und Violoncell gespielt wurde. Dieses Werk ist beinahe von der ersten bis zur letzten 92ote im höchsten Maße charakteristisch für den norwegischen Komponisten. Es ist ein echter Grieg. Auch die Sängerin dieses Konzertabends, Frau Schröder-Kaminsky, sang ein Lied von Grieg, das tief empfundene „Ich liebe dich". Wie die Sängerin dieses ,,Jch liebe dich, wie nichts auf dieser Erden, ich liebe dich in Zeit und Ewigkeit" fang, das war sehr schön. Von diesem Liede und der Lgesehen, ließ der Gesang oft manches zu wünschen übrig. Die Stimme war unruhig lund flackerte, und die Aussprache war stellenweise wenig sorgsam. Es klang beispielsweise nicht sehr schön, daß die Dame Eisen wie Oisen sang oder Burschee statt Bursche; das e am Schluß muß wie ein leiser Hauch erklingen. Es ließen sich hier noch viele derartiger Unebenheiten anführen. Anzuerkennen ist jedoch, daß die Stimme an den Stellen, wo sie nicht gar zu sehr forciert wurde, recht wohlklingend war; auch das Pianissimo klang durchweg sehr schön. Nach der stürmisch applaudierten Serenade gab Frau Schröder-Kaminsky noch üne Zugabe. Von den übrigen Darbietungen dieses Konzerts interessierte noch vor allem das herrliche Trio op. 101 in C-moll für Klavier, Violine und Violoncell von Brahms. Bon einer gewissen Nervosität abgesehen war das Spiel recht lobenswert. Herr Prof. Trautmann hatte die sehr schwierige und anstrengende Begleitung am Klavier, Herr Walter Da- visson spielte die Violine und das Violoncell Herr Johannes He gar. * — Gießener Stadttheater. Daß „Alt- Heidelberg" im Jahre der Erft-Aufführung die höchste Ausführungsziffsr von allen auf deutschen Bühnen ge- bezüglich ihres Einkommens aus Gewerben, die außerhalb des Großherzogtums betrieben werden, insoweit Steuerfreiheit zu gewähren sei, als der Staat, in welchem das Gewerbe betrieben werde, seinen Einwohnern für Einkommen aus Gewerben, die im Großherzogtum betrieben werden, die gleiche Steuerfreiheit gewähre. Diese Voraussetzung der Gegenseitigkeit sei aber vorliegendensalls erfüllt. Der Magistrat von Liegnitz habe mitgeteilt, daß das Einkommen, das einem dortigen Einwohner aus einem im Grotzherzog- tum Hessen betriebenen Gewerbe zusließe, bei der dortigen Veranlagung außer Ansatz bleiben werde und zwar auf Grund des § 49 Absatz 1 des preußischen Kommunab- abgabengesetzes. Die Stadt Friedberg wurde demgemäß verurteilt, die von dem Beschwerdeführer zu Unrecht erhobene Steuer zurückzuzahlen. Die Stadt Friedberg legte gegen diese Entscheidung Berufung an den Provinzialaus- schuß ein. Zur Begründung führte sie aus, daß Kratz nicht als Gewerbetreibender zu betrachten sei, da er von der Stadt Liegnitz einen genau bestimmten Gehalt bezogen habe, auf dessen Höhe seine Mehr- oder Minderleistung nicht den geringsten Eimluß ausgeübt habe. Er sei sonach als Beamter zu betrachten gewesen. Der Provinzialausschuß gab heute dieser Berufung statt. Nach Artikel 2 des Gesetzes, die gleichmäßige Besteuerung der Gewerbe betr., sind Architekten, soweit sich solche nur mit der Anfertigung von Bauplänen und der Ueberwachung der Bauten befassen, von der Gewerbesteuer befreit. Eine doppelte Heranziehung zur Gemeinde-Einkommensteuer, wie sie erfolgt war, ist aber nach § 8 des Freizügigkeitsgesetzes zulässig. Gustav Laich in g er ist um die Erlaubnis eingekommen, in seinem Hause W i l h e l m st r a ß e N r. 4 9 zu Gießen Schankwirtschaft betreiben zu dürfen. Die Stadtverordnetenversammlung verneinte die Bedürfnisfrage, das Großh. Polizeiamt sprach sich für das Gesuch aus. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen lehnte das Gesuch mangels Nachweises eines Bedürfnisses ab. Ter gegen diese Entscheidung verfolgte Rekurs des Gesuchstellers war von Erfolg begleitet, da der Provinzialausschuß heute auf Grund umfangreicher Beweisausnahme entschied, daß die nad^ge^ suchte Kokzession zu erteilen sei. ______ R. B. Darmstadt, 16. 5ldV. Dor schwere Unglücksfall, der sich am 1. Osterfeiertag in dem neu errichteten Hotel- Restaurant Heß eieigneie, kam nach mehrmaliger Vertagung der Sache heute vor der Strafkammer zur Verhandlung. Änge- klagt ist der 36jährige Hotel- und Brauereibesitzer Ludw. Heß, dem speziell der Betrieb der Küche und des Fahrstuhls unterstellt war. Er ist beschuldigt, am Ostersonntag gegen 2 Uhr nachmittags durch Fahrlässigkeit den Tod dcs 21jährigen Stubenmädchens Marg. Alt ha ns aus Gießen verschuldet zu haben, indem er die nötige Sorgfalt, zu der er d»rch sein Gewerbe beionders verpflichtet war, unterließ. Der Unfall ist in erster Linie durch die Unvorsichtig Seit der Getöteten veranlaßt worden. Den» Angeklagten wird aber eine Mitschuld zur Last gelegt. An der Hinterfront des Hauptgebäudes führt Don umen bis zum vierten Swck, wo sich Üie Küche besuchet, der mit einem Dach versehene Fahrstuhl, der -um Materialtransport bestimmt war, aber auch hier und da zur Beguemtlchkeit von Personen benutzt wurde; er wurde durch den Fahrstuhlwärter Schäfer be- dimrt. In jeder Etage führten zu diesem FahrstuM Türen, gedenen Theaterstücken gehabt Hal und vag es heute noch zug- kräftig ist, liegt nicht sowohl in seinem literarischeli Wert, als in dem Milieu, das es vorführt. Der Verfasser kannte das große Publikum genau und wußte, daß, luenn er ein Fürstenkind in ihm unbekannte Volksschichten hinabsteigen läßt, das breite Publikum stets auf seiner Seite ist. Deii Hauptanteil an den Erfolgen hat indessen wohl das frische Studentenleben, das sich vor unfern Augen abspielt und das für den Deiitschen immer Reiz hat. Für uns Gießener, die in engster Fühlung mit dem Studententinn sind, hat es natürlich besonderes Interesse; das zeigte auch die gestrige wohlgelimgene Ailfführung. Sämtliche Mitmirkenden waren mit Lust und Liebe bei der Sache. Der 2. Akt hätte freilich das studentische Leben etwas besser ausgeprägen können. Eine würdige Vertreterin sand die Käthi in Frl> Morett. Anmutig und naiv, wie es die Rolle verlangt, hatte sie bald das Herz des Karl Heinz gewonnen. Der Erbprinz erfuljr durch Herrn Roden eine vortreffliche Wiedergabe. Erst noch ein Jüngling, der von dem Leben, das nm ihn flutet, nichts weiß, findet er sich bald in die Nolle des ausgelassenen Korpsstudenten. Nicht minder Anteil an dem reichen Beifall hatte Herr Ba kos als Dr. Jüttner. Die 8 Jahre der Abgeschlossenheit nuf dem Schlosse als Erzieher des Prilizen haben ihn ganz erbittert. Er hat es aber verstanden, sich die volle Zuneigung feines Schülers zii gewinnen, sehr zum Aerger des 5kaliimerdieners Lutz. In Heidelberg angekommen, werden Erinnerungen an die längst verflossene Studienzeit wach. An der Seite des Prinzen durchkostet er nochmals in vollen Zügen das schöne ungebundene Studentenleben. Als weitere gute Leistungen sind noch die des Herrn van der Becke als 51ammerdiener Liitz und des Herrn Freoy als Kellermann 511 neunen. In dem gut besetzten Hause hätte man wohl feinen leeren Platz gesehen, würde nicht, lucim ein zugkräftiges Stück auf dem Spielplan steht, fast stets von unberufener Seite das falsche Gerücht verbreitet, es seien keine Eintrittskarten mehr zu haben. ' -1. — Robert Kochs „Kricgs 0 rde 11". Robert Koch, der dieser Tage nach der Rückkehr von seiner Expedition zur Erforschung der Schlafkrankheit den Titel „Exzellenz" erhielt, — sein Sch-lußbericht über die Expedition ist gestern im „Reichsanzeiger" erschienen und enthält im wesentlichen die Mitteilungen, die wir neulich schon geben konnten — Koch also hat sich kürzlich auch gelegentlich über „Auszeichnungen" geäußert. Im ostafrikanischen Schutzgebiet war bet irgend einer Gelegenheit erzählt worden, der Einsiedler der Stesse-Inseln lege den hohen Ordensauszeichnungen, die ihm seitens her verschiedensten Monarchen fortgesetzt verliehen würden, nicht ben mindesten Wert bei. Insbesondere komme er niemals um die landesherrliche Genehmigung ein, einen fremden Orden anzulcgeu. Demgegenüber hat, wie die „Tägl. Rbsch." erzählt, Geheimrat Lwch zunächst erklärt, er denke gar nicht daran, so unhöflich zu jein, wie so auch in der Küche. Die Oocriackang oer Tür ist verglast und besteht aus dreimal drei kleinen Scheiben Dor. 26 :29 Zen-, tüneter Größe. Die mittelste Scheibe der untersten Reihe fehlte seit einer Woche, ein Umstand, den Heß bei seiner öfteren An- wesenhnt in der Küche wohl, bemerkt haben konnte. Trotzdem ein Glaser im Hause beschäftigt war, unterblieb die Reparatur. Am fraglichen Tage wollte Schäfer mit dem KvcheuDen Böttcher, der süße Speisen hinunterzubesörberni hatte, den Fahrstuhl benutzen. Schäfer hatte, der Tür den Rücken zukehrend, ben Mechanismus bereits in Deweaung gesetzt, als die in der Küche beschäftigte Althaus im letzten Moment den 5tvpf durch die Fensteröffnung steckte, um ben Beiden etwas zuzurusnr. Böttcher wollte rasch noch ihren Kops zuruckdrücken, aber leider zu spät. Durch das Dach des niederfausenben Fahrstuhls wurde der Kopf sofort Dom Rumpf getrennt. Die Anklage macht Heß für den Unfall mit verantwortlich, als in der Küche mit dem Fahrstuhl nicht vertraute Personen verkehrten und er selbst die Gefährlichkeit der Dehnung zu ermessen vermochte. Tie Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. Krug, der Angeklagte wurde durch die Rechtsanwälte Tr. Oppenheimer und Brust verteidigt; es waren nahezu 20 Zeugen geladen. Die Beweisaufnahme gestaltete sich für den Angeklagten sehr günstig. Es wurde festgestellt, daß eine baupolizeiliche Abnahme der Fahrsruhleinrichtung nicht stattgefunden , hat. Der Angeklagte hatte auf Anraten ein Gutachten über die Fahrstuhlanlage emgefordert, das jedoch durch die Erkrankung dcs betr. Sachverständigen verzögert worden war. Der Sachver,.ändige Dr. ing. Köhler von der technischen Hochschule bekundete, daß der Fahrstuhl unter Anwendung aller Sicherheitsmaßregeln angelegt woroen sei und somit der Angeklagte kein Verschulden habe. In Preußen und in anderen Staaten beständen besondere gesetzliche Besämmungen für die Anlage und den Betrieb von FahriMhlen, was in Hessen, ebenso wie in Baden nicht der Fall sei. W.'iren sie vorhanden gewesen, wäre das Unglück vermutlich nicht Dorgekommen. Der Gerichtshof erkannte nach eingehender Beratung auf Freisprechung des Angeklagten. ________ oivHlsMe Beovachrnugen ______________der Station Gießen. November 1907 Barometer aut 0° reduziert Temperatur der LitÜ Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit § s Windstärke _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________1 'Seher 1 17. j 2“ 752,7 7,5 6,7 88 SW 2 Bed. Himmel 17. 9’ 752,2 6.6 6,9 94 — still 18. 7“ 755,1 4,4 0,6 90 SE 2 Bew. Himmel Höchst e Tem, »ernfivniQnbeii|aal der Johannesklrche. Pfarrer Ausfeld. Gsfchäst§-WWh!ungen liefert billigst SrW'schs Universitäts-Druckerei, Gießen. die Vox populi es ihm in diesem Falle nachsage. Wenn er eilten fremden Orden bekomme, so mache er eben, genau so tote jeder andere Mensch, die vorgeschriebene Meldung an bett Lanb es Herrn unter Hinzufügen Der Bitte, bett Orden auch anlegen zu dürfen. Der Herr Geheimrat äußerte sich auf eine weitere Frage hin darüber, wie ungefähr äußere Ehren, z. B. bie Verleihung von Orben auf einen Mann von seiner Lebensleistung und seinen Erfolgen wirkten. „Das ist sehr verschieden", antwortete Robert Koch, „wenn ich einen Orden erhalte, mit dem zehn oder zwölf Schafsköpfe ohne jede Leistung vor mir be£oriert worden sind, so sehe ich in einer derartigen „Auszeichnung" unter Umständen nicht gerade eine besondere Freundlichkeit. Aber der Fall lieat doch nicht immer so. Mir für meine Person bereitet z. B. noch heute der Besitz des Ordens aufrichtige Freude, den mir bei* alte Kaiser nach meiner IUickkehr aus Indien verliehen hat. Ich burfte ihm persönlich über das Ergebnis unserer Choleraforschungen Bericht erstatten. Als ich geendet hatte, verlieh mir der alte Herr den Kronenorben zweiter Klasse, am schwarz-weißen Bande zu tragen, wie einen Kriegs-« orden. Es war ja auch schließlich einer! Und Bismarck nahm hinterdrein seinen großen Bleistift und schrieb an den Rand des Orbenspatents die Worte: „Mit dem Stern!" Den habe ich bann auch noch bekommen. Ich glaube, ich bin der einzige, der biese Dekoration besitzt. Wenigstens ist es mir bann einmal passiert, daß bei einem Orbensfest im Schloß ein Ordensfritze — es war ein Offizier, einer von denen, bte alle Orden auswendig rennen — mit der Frage an mich herantrat, ob ich Geheimrat Koch sei. „Ja", antwortete ich, „aber woher wissen Sie bas?" „Durch Ihren Orben", antwortete er, „es hat ifyt niemanb als (EHe!" Sehen Sic, so ein Orben macht Freube . . — Von Maxim Gorki. Nach langen Irrfahrten und Bemühungen ist es nun Maxiin Gorki endlich gelungen, die Daine seines Herzens zum Traualtar 51t führen. Seine Auserkorene ist die ehemalige Moskauer Schauspielerin Llndrejewa, verehelichte Scheljabuschski. Aus Liebe zu Gorki verließ sie ihren Mann, um den Dichter der Barfüßler nuf feinen Reisen im Auslande zu begleiten. Erst vor kurzem gelang es ihr, die langersehnte Scheidung von ihrem Ehegalken zu erhallen, mährend auch Gorki sich von seiner Ehegaltin scheiden ließ. Und so vollzog sich der Bund zweier Herzen, welche eigentlich schon längst einander angehörten. — GorkiS Schaffen hat einen Erfolg geheiligt, den der Dichter wohl kaum beadsichtigt Halle. Die Popularität, die sich seine Vagabllnden- geschichlen erworben haben, brachte einen Moskauer Verleger auf den Gedanken, eine Vagabnndenzeilung zu gründen. Diese erscheint unter den Nameii „Bosjakaja Gazeta" (Vngabundenzeltnng), und als Mitarbeiter figurieren die Orkginaleder Gorkischen Ermhlunqen Ausgestoßene der menschlischen Gesellschaft, Bettler, Landstreicher' Dirnen usw., die ihre Bekeiinlmsse und Lieder veröffentlichen' Außerdem die Spitzel der größeren russ. Slädle, die ailigesordert worden sind, Erzählungen von aufregenden Verbrecherjnadcn m liefern, und Geständnisse, die ergriffene Verbrecher abgelegt haben Ein „regelmäßiger Mitarbeiter" m Buenos Aires hat mit einein Artikel über den Mädchenhandel in Südamerika großes Aufsehen erregt, vermutlich, weil er in der Lage ist, seine Informationen zu bekommen. Diese Galgeiivögelzeituna fünbiat auch Illustrationen an, und zwar sollen Portrats bekannter Ber- brecver. Dirnen rc. verösfenllicht werden. Verein der mtmsüidersleir Jugend Dienstag, 19. November, abends 9 Uhr spricht in einer WÄ. 1 i!S!>erftmlW t ’t ftnrr Ah V K ui en 13 1» i» _ H*" 511 t» i'SRav in SLeinö Garten Herr jB)r. Brun h über-Köln über Kreier Eintritt! Freie Diskussion 4 £ s IS6 = is j «: tataMtag empfiehlt [6986 Neu! Neu! täglicher Kündigung 3y2°/0 bei nach Vereinbarung. 206 153003 736 78 1 54 473 523 645 349 483 211 52182 361 75 129 252 650 61 [500] 760 883 908 13 1 9 4089 348 4 [1000] 719 33 45 891 91 46 [500] 858 229017 66 7 2 4 0038 58 92 [1000] 705 18 2 117 701 128000 129054 9.3 255 781 83 730 516 471 65 990 542 300 336 309 805 373 802 922 82 99 68 359 402 501 160 95 912 856 904 72 930 99 927 160 480 924 99 219 27 70 873 931 70 817 908 Maehl Praktisch! Bewährt! 316 [50( 224o: 22517 616 7 68 73 161 1'70 76 541 ' 323 458 534 683 [.1000] 46 689 i l franko 01 Provision 94 321 402 850 99 925 994 35148 [1000] 539 513 739 85 39246 463 751 817 922 25 [1000] 41 217085 584 536 [ 500] 57 220032 221162 509 237 691 889 913 [500] 21O300 534 46 792 716 983 83 2 1 2280 383 85 718 73 800 [1000] 41 ersetzt schnell und billig Wilhelm Schmitt, Glasermeister, Kanzleiberg 7, am Brand. [69S7 ] Telefon 575. 180143 63 242 318 52 35 67 464 521 728 827 181? 817 88 933 1 82197 699 1 83022 30 42 11000J 47 b 61 [3000] 400 25 621 [500] 51 650 732 861 18416 517 22 671 735 185023 275 517 787 92 186049 13 405 85 690 808 44 949 187053 439 631 95 [500] 71 188138 457 612 36 919 1 89 232 510 42 190234 [500] 53 417 87 [500] 771 988 1 91159 22 476 696 99 [500] 999 192 039 600 847 38 1 9 3 067 7 SV?/. 4% „Die DküjMKttstchttWZ der Primtmigkstrllt!'« Wilhelm Schmitt, Glnsermeister, Kanzleiberg 7, n Brand. - Telefon 575. [1000] 93 1 5 5 078 114 [3000] 517 19 343 547 [1000] 636 208 322 37 606 10 Siciierheils-Seilwiiiiei znm Inlwiniea von Lasten. 82 222049 183 973 88 [1000] 900 [3000] 77 35 68 [1000] 39 611 [500] 70 72 2 1 5093 339 796 800 92 2 1 6043 15 297 301 92 459 574 [3000] 650 754 63 [50t 619 68 767 835 2 1 8385 732 2 1 9080 SS An- und Verkauf von Kuxen, Obligationen, sowie Aktien ohne Börsennotiz. [D7/io Vermietung von Schrankfächern in meiner Stahlkammer unter Selbstverschluss der Mieter. An- und Verkauf von Wechseln auf das Ausland (Divisen), sowie Diskontierung von prima Bankakzepten zu vorteilhaften Sätzen. Entgegennahme von Bareinlagen, und vergüte ich bis auf Weiteres Joseph Hers Bankgeschäft, ^iessen9 Nene Bäue 23 970 195184 280 313 80 749 949 196134 309 29 [1000 665 197102 318 613 198077 88 354 [500] 70 [500 [500] 889 [1000] 900 64 [500] 199107 12 310 61 99 [3000] 801 52 2OO500 729 85 886 [1000] 20 1 379 508 623 k [3000] 94 239 607 780 1 5 6062 f 781 [500] 993 [ 3000] 157149 $ 158026 40 427 844 1 59005 11 49 76 610 712 807 2 0 9061 k 904 211082 104 79 311 99 5t 847 [500] 980 2 1 3004 342 6( [3000 ] 70 930 [500] 2145 Prospekt gratis. PiiJayiiirlH-Co.FTkM,uM Eröffnung von laufenden Rechnungen, An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen, Einlösung von Zins- u. Dividendenscheinen, Verwaltung und Aufbewahrung von Wertpapieren, (iewährung von Krediten, Beleihung von Wertpapieren u. Waren unter günstigsten Bedingungen. Eröffnung von provisionsfreien Scheck- und Depositenrechnung zu kulanten Zinssätzen. Ausstellung von Kreditbriefen für In- und Ausland. 230 330 455 84 88 612 [500] 748 [1000] 977 [500] 98 [50( 205004 564 [1000] 670 [500] 206726 806 931 20701 574 [1000] 678 2 0 8209 --- Klavier- Stimmen Reparieren Polieren In tadelloser Ausführung durch (D7/i Wilk. Bndolpb Großk Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur- werkstätte, Seltersweg 91 12 [1000] 803 [500] 403 807 2 2 3 382 [500] 667 757 ... „ [1000] 724 50 953 71 160289 465 563 93 677 792 844 55 936 73 [50( 161020 78 232 68 321 403 13 27 162109 515 801 [50( 163335 [500] 439 625 26 63 [500] 849 164017 132 21 44 [1000] 53 325 5 1 582 92 5 38 1 6 5 021 123 [500] t 305 6 84 602 719 897 922 25 166020 100 292 502 711 91 167046 [ 500] 306 [1000] 21 547 91 729 817 68 91 168241 [500] 920 36 97 1-39047 645 756 831 981 [50l 170081 89 252 68 [500] 327 473 576 96 804 964 t MO] 17 1 301 721 64 1 7 2048 175 632 991 17 3357 45 83 536 668 70 [1000] 85 1 74184 217 82 1 7 5043 56 SO [3000] 13 32 [5000 ] 55 90 426 [1000] 50 72 541 650 833 90 63 176146 75 [500] 98 215 389 552 623 788 897 17709 "" 532 72 633 707 827 93 909 73 178310 [500] 419 552 Gl 179214 88 346 434 745 [500] 95 771 927 99 [3000] 202031 141 [10 000] 2( 361 636 47 779 2 0 3100 209 10 361 422 932 2 0 4011 11 _------970 610 3040 320 678 Tapisserie grosse Auswahl u. viele Neuheiten in gezeichneten und angefangenen Arbeiten, sowie alle Arten 6354 Stoffe und Materialien. > .06 880 916 287029 229 69 365 430 Giessen: Marktplatz 18. - aiwi--lL.LJ_H_.nl —■UN«-- . UL je».- dm.nliJJ.iiLWUl J111HUJ.il ■ D<' 132 319 594 617 781 [3000] 872 79 239 86 663 865 981 2 2 6109 [3000] 88 2 2 7058 162 237 328 2 28138 290 323 [1000] 418 98 351 513 734 810 743 [500] 467 544 [3000] 47 641 [500] 733 865 [500] 90 21100 [1000] 201 39 [1000] 356 415 110001 71 y® 03 804 990 22111 281 351 574 895 920 65 (500] 23105 -48 [1000] 312 [1000] 500 739 75 [3000] 93 24*35 33s 403 O?v651 737 924 25388 [500] 569 772 820 26078 356 ?49 2 L r533 !655 700 964 28111 51 991 29066 124 [1000] 2o2 [3000] 373 503 56 [1000 ] 657 65 9'4 0-2Z 94 426 52 598 639 999 [1000] 31079 145 47 [üOO] -82 [uOO] 305 531 664 3 2 066 4 32 79 [ 500] 9g 539 f4rt6^S/-7Jl50Q]ß53 3 8 472 509 «O2 [500] 34641 35071 q-n H^nn^ry36228 457 603 [500] 3(1 46 609 79 797 888 S -uÄ ?3° [50°l 273 601 61 779 38011 233 803 3 9036 62 88 [uOO] 118 227 33 793 911 40061 79 112 58 71 620 59 [3000] 745 965 92 41010 59 155 60 61 255 [1000] 329 436 556 66 701 42015 ’OO 385 433 933 738 957 43101 328 [500] 55 4 666 81 S] 929^ 44410 537 4u042 104 425 777 90 997 [1000] 46054 8' 1ü3 209 [500] 59 359 523 995 48077 126 242 395 464 5’9 600 7 803 48 49093 121 74 271 81 391 [1000] 472 534 922 97 .... ?Ol32 52 331 33 724 63 79 893 51049 [1000] 71 671 (Jnnnl3 i 924 °2170 80 [8000] 266 87 301 516 V« 53444 58 < 9 90 560 743 71 870 936 93 5 4 084 101 69 346 59 j 02 95 698 735 842 49 991 5 5 358 799 5 6111 46 74 341 520 [500] 717 72 838 911 57135 261 333 407 77 ?5006l03->415^ 235 49 415 694 59047 70 84 97 l50°] 241 ?9 302 440 514 66 81 627 703 60063 211 41 [500] 316 41 62 75 85 .'[50001 96 5’ß 85 62 007 188 007 0" 01163 86 234 [500] 362 8o 461510 OZ007 183 -0. 371 526 83 634 [500] 66 9 6 [ 10001 718 63 034 139 3 51 425 609 6 4 368 767 83 923 [1000] 65040 70’ 67 -13!00?^5?^^-«2»95^ 86166033 lbOO] 37 391 687 95 [5001 Ü Mi’S? i?0^1 068 6 8054 105 [500] 225 [oOO] 433 691 725 [aOO] 69147 163 75 548 52 701 966 70131 281 [3000] 309 46 435 749 90 834 71 158 AR 605 4XJ.712 894 7 2167 626 770 96 7 3 039 116 271 589 6O3 840 74041 [aOO] 321 82 [500] 565 731 867 vSfS lJ000J 90 072 ^6967 197 [1000] ’Vo 99 11 /7°33 2(19 318 559 614 719 [500] Z§171 3,3 461 130001 509 603 94 751 801 79°en10° 221 79 3a4 41(5 15000] 591 759 874 696 -^01 133 32 °0 397 553 603 51 81016 215 24 40 558 fJSSJ 959 82261 326 75 [1000] 560 644 r1-70 -.3ä6 523 [100°i 88 647 8 4 025 361 64 471 5’6 44 ?500l ^1 ?a5063 73 V6 259 313 404 55 534 50 746 317 63 lWOO] 447 754 921 88 87037 n93n47 o6q498 [919001nn512 36 878 92 938 91 88059 542 714 91 9on>3194 274 500 9 töOO] 67 645 [1000] 777 964 no,^ü“63 84 326 bOO] 101 637 772 91762 92220 667 19 Vf JA [300] 441 614 «35 945 94519 817 938 9 5018 f2 96052 275 316 54 432 506 660 850 62 Si Oßp» 76 347 [1000] 81 428 61 811 902 98178 516 944 99039 [1000] 530 691 730 rmnnl ini9A./3°?Uj 1.14 405 l50°l 652 59 748 953 67 72 .ll000J. 191004 L 3000 ] 93 217 872 917 102151 [500] 222 f2: l-flfl/9/ i5°0] 806 1 0 3 050 145 [1000] 274 383 94 8 1500] 104038 195 246 84 94 413 [1000] 28 502 [1000] rSJV11 90 1051,1 317 572 729 820 995 106082 163 500 07 97 301 [500] 56 [8000] 65 471 787 808 [500 ] 79 Ao 032 403 001 21 ll°(|0] 34 108017 224 95 349 97 579 638 57 717 941 66 109028 39 |500] 222 311 486 [1000] 110391 [500] 415 600 8 94 856 943 111034 112 852 750 807 26 43 909 21 112062 [500] 302 643 884 919 [3000] 113019 388 [ 500 ] 583 1 14175 296 369 432 33 [1000] 548 772 79 909 [3000] 115196 266 [500] 98 319 59 76 85 481 841 75 [10 000] 905 1 16018 292 404 586 609 905 117316 439 610 54 804 38 81 1 18028 448 90 562 [3000] 687 119238 39 383 428 810 36 87 959 80110 210 322 lbOO] 500 843 916 8 1 485 530 68 661 -702qS2029 ?66 84 201 418 525 784 850 941 93 ZP Wil™“ ÄK'SSS ™ 88^ L°° 92oon°r°78 492 91039 61 370 481 597 626 74 941 a7 [J°°J 89 324 579 781 887 936 89 [5001 O'lir.o 95119 35079Rn6-S4^0,4 r2n6 !61 77 441 019 731 8°0 60 96 Böll- So 280 320 513 [oOO] 59 654 [30001 727 QRi c* ru> [» «8 37 g*® 47 736 57 923 SS124 3=5 riOOo] BOs“™1 *1027M [Sj 42- 760 878 983 87 1 04156 92 259 72 364 481 6^110^1 724 967 [500] 105006 359 426 559 70 7M 8G8 106432 593 671 850 63 951 94 [1000] 10 7447 771 -1}0212 330 4 °1 F1000] 83 736 111014 [3000] 138 ?iÄ^o?Ä r Jj28 477 512 75 740 909 112157 [500] 310 113050 178 [500] 94 312 718 1 14139 f5001 87 317 ns am ^L88, 115230 S«° ’« «7 116?=3 “i »52 Ml M Ile™, ?™?4a1K193 205 308 19 l50°] 449 71 525 827 35 [500? 76 5^ 910 (1° 000J 119082 250 [500] 455 120018 105 28 304 [3000] 58 614 911 1914«?? Ken 827 86 952 89 1 22020 124 786 828 1 23020 86 112 ->3ß 34 87 323'40 [500] 432 550 66 606 781 [500] 968 '94 M2126056° 63to618^^nnnl1?»«518 056 78 829 991 15 ■>i aäOU.jö 63 91 192 [75 000] 223 322 450 1 27n-’R ri-> ;S 129??05693[500] 713 26 801 128001 186 2279 [30J0] 765 873 78 101130 223 39 585 132201 772 884 1 33022 178 98 1 3 4023 [10001 ™ [^2°° 851 956 13000] 135110 314 21 421 138000 422 riOMl Kr,54» 87r 7^]ls000) 862 981 137103 37G227 422 11000] 551 639 [1000 ] 793 803 920 110001 1 TRn-- K«'1 I-°°> 287 139118 09 -17 LTÄ 113L!8 357 1°°°] 486 SOG 822 J4500! 27 |innn] [3000] 308 [500] 437 93 536 87 703 1? H 8-3 lAFq'n 1480« ÄM’® 17» <03 7Ä 74 993 148 >1j [3000 ] 317 417 741 53 8'2 POj 9° 1 1 t 608 616 [500] 710 70 [3000] 805 21 044 iSOOH 139 265 308 59 [3000] 77 419 [500] 731 816 131185 87 252 411 879 132127 29 30 91 215 416 658 70 711 [3000] 38 133493 134075 77 208 007 «1 [ 1000] 89 734 803 90 135029 170 253 331 474 529 632 «01 [500] 6 38 1 3 G21° 28 61 [500] 85 371 723 24 93 »15 3000 79 13 7 605 59 725 914 1 3 8 053 611 69 1 3 9 024 138 201 499 140347 CIO 68 881 14 1 051 03 142 298 546 [1000] M m äjiteiiE Mm t. JSarkipflatz 5. Kommen! Sehen! Staunen! ™91 °ssalste ädeben von Änsslnnd aaftiert von Aamslaa ab m meinem Lokale. Ist 360 Pfund schwer, 17 Jahre alt, hat angenehmes Aeimere und bewegt sich slmk trotz ihrer Schwere. rc- 2K'such ladet ergebenst ein 03788 MMKtter.' Georg Klarl. -fl, 190957n19S 486 639 730 925 77 191047 56 80 319 p!? 93;5 192130 83 99 297 301 [1000] 3 409 590 621 738 [10001 Ä ^nl35 193104 300 löOO] 520 31 33 171 »7r 11? fLn? 194229 457 750 S96 195011 [3000] M t5Ä Sf So?2’»“ « [?0^5^oC8a 893 905 1 99773 o«,200026 J300°] 139 255 [500] 86 99 757 801 90» 2O10n6 54 [500_l 74 83 121 435 643 960 85 202183 415 * o-8 <0 90 667 851 995 203074 9’ 255 -in -n=, aor ,, 530 «12 208 10 497 589 718 R29 903 5 2 0 500^ 42J a iwswr 004 [MO] 21r!S5 SLa?59 131 304 24 656 70 95 83144 AM r-?°b 215100 [10001 58 06 392 536 671 751 23 6000 912 93'2 pS Raa?08 2 1 7207 [50°l 80 [3000] 341 497 15001 14 F KSF “ää [1000^M^9“ V?Jmo »MM Z U i MW 23Slffi 5S4 717 55 SM S1T 89 "'4 ™ 853 LMMNWW 2o«>164 202 30 553 688 799 894 958 2 5 401? 'M or« rol MMSME 261 Rn°Q4 r4J\ 717 27 09 810 [500] 34 918 “ «Y sfs«99«^0^”” 8.444 «« ?.®2oio 108 «0 2 6 4 075 115 -02 312 io” 0,57 781 60 '261«V„‘ »08 67 266093 93 108 16 45 509 44 2 67111 •’7•> »rk r- 83 Äo? m?8131 225 842 l500] 478 L09 51 804 2 6 8 054 10. Ziehung 5. KL 217. Kgl. Preuss. Lotterie. X’ ~.ieb"nff vom 16. November 1907, nachmittags hur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden wummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 128 241 374 407 69 75 581 741 44 [500] 86’ 1331 aä\ 013 759 864 i3°0] 900 5 2180 217 537 743 65 883 911 3071 014 L83 941.47 49 4185 215 93 334 432 46 518 626 707 5219 32a 406 52 721 52 805 6152 364 88 437 55 677 Za9 hIaa? T,066 187 276 607 13 747 804 069 8099 195 335 89 11000] 710 73 893 96 [ 3000 ] 9 189 362 659 [ 500] 741 10i65 [ 3000] 503 88 818 71 [1000] 11055 65 114 72 428 11000] 551 612 850 1 2261 437 558 08 843 939 1 3508 619 42 «Go 14001 4 5 56 59 201 8 353 73 81 612 IG ’G 9«'8zn- 9iL8k15i184 [5001 236 76 92 732 868 912 16162 28a 49j 582 [3000] 632 85 700 [500] 98 809 17’30 6> 72 « ™ 463 933 18053 100 201 335 41 73 «toi” 87 896 909 19046 [ 3000] 96 330 [ 500 ] 49 472 [500] 745 850 ö- LOUuJ 120025 .34 139 408 16 515 621 92 [500] 774 121291 [500] 4 10 57 525 33 [500] 632 [1000] 717 [500] 881 122125 218 372 [500)76 [500] 99 535 761 79 902 >500] 66 1 2304’ 217 675 124100 [1000] 297 436 44 594 641 77 125394 536 62 684 782 126238 41 70 96 380 634 762 98 813 48 127092 [1000] 111 [1000] 63 808 35 73 218 414 54 [1000] 79 595 [500] 672 748 506 683 741 »33 W 2T»n-4. 7,>nn,8°.?711M 3'° 4,5 585 27304- «3 ä 7v*0.>3 >500] 83 177 891 445 fsnnnl xc c«a o> 27ßC«? 1,08 2 7 5143 285 466 130001 MO »08 27°l™' 174 77 443 ™ «31 13001 2 7 7181 396 <34 77 .111 1.100] 36 278187 400 577 [5001 7.17 r*innl «1-0 no 11 99nl?”l 278<38 7».|J817(|0 000,14783[50S °°° “ r,?-8f03 ri0001 011 6f) 05 281252 [500] €*830(82?)R °i’r "lia118R riOnO1 347 !'9 513 716 4 <5**0(8 208 326 419 532 G7O m 000 «.r. 200139 [1000] 76 [3000] 893 231044 190 236 8( ( ® 540 625 969 ” [500] 2 3 2022 25 160 [3000] 2. 50 3.7 53 o51 75 920 64 2 3 3 087 210 689 799 865 2 349'. SW 110 91 213 49 70 707 84 9’0 235’66 86 337 41 o4q"3,Öj7G 604 731 237087 88 [500] 168 253 707 2 61 2<58143 2o4 56 681 [500] 708 49 816 85 2 3 9206 6- <16 19 59 916 95 ChmWaschanstaltGelr.Röver.Färberei. ---- T- ■> X-. .... A >♦ ■ 2—I'.L 4’2 ^ro??7?-”97-^3 n^o895 401 582 810 151057 179 258 1'kS°Lo‘L167 152079 138 216 329 1500] 705 ’6 51 a K s lisz 100959 200 35 [500] 43 91 561 838 161176 ’23 21 323 433 775 827 162029 284 489 537 997 16^1’7 "15 •T»=sSns>” ~ - S 671 »to’si“ 1681M 301 461 99 Sä786l69113 no o 170316 532 811 975 171159 346 431 93 [5001 648 92 8a2 903 [3000] 50 60 1 72049 414 651 995 1 ’TQnS ireä«“ » »V^VA 130001 17511= 5?o33« • Rii,«"«'-WSÄ“ hn (:< winnrade verblieben: 1 Pr-imio zu 300 000 M b7 ti 5000, 1341 ä 8000, 2108 4 1000. 32’9 u 500. |J®§3 758 S MO rSol5^ Kfin?A°L49 105 f1000' 229 537 629 j.840 [50°J 00 5 8 030 83 90 192 295 347 70 G18 881 970 59019 87 216 94 346 512 [10 0001 50130 528 838 6 1 067 [1000] 151 [1000] 303 417 ['>001 638 88 725 933 56 6 2 377 83 514 646 [",0001 8’7 rJ 350°44616K?70 226 540 516 903 64027 145 236 «6166 393 430 575 611 758 f 1000] 829 85 947 66!66 204 465 505 620 744 68 821 0 7038 208 65 3--O 15001 7nS86£ s01 68045 633 6 9093 338 639 59 86 ’r«nZ0??8vr* r S 112 84 97 411 61 [500] 631 71140 Ä?22 7331 98^366 “Äo" £ 74Ä 2 704 ^80 7Ä 5r?00013 -M5r [30’1,°] 75176‘[5001 242 681 ’94 honnl6"ßqR A 5e l3000] 740 98 995 77020 38 23M9 9 78033 62 66 265 904 7 9043 94 307 402 5- 2vl7- Kbel- Preuss. Lotterie. Nur die Gewinne über 240 mJ? JS?’„ v®r“i«11W. (Ohne Gewähr.V “ 743 840 4014 [Sami j? 498 „ll(L001 665 610 563 [1000] 74 734 532’ 86 411 80n°ßi^ 61 203 70 379 28 67 488 711 812 45 960 701«°m SlnL?45 53 f50°l 313 543 M L° i1,”01 L x ^-r» S 7»4 ™ 848 17001S 5™ 744 91 [500] 837 [500] 45 ] w“, t0001 97 493 [500] 474 ä ä 317 5oo] 53 64 218 72 304 77 «5 35^?i9^78?7[Z?AA'88ä^, 22107 683 936 2 4051 rinnnl «>»- «.X86 1 3000-* 2 3 042 55 86 178 «n r?^292 [100°f 591 607 67 725 959 31 ln1 U«r Ä’»-»“ 64 3 8 056 7,5 98 800 -8 sKSKH 47013 342 97flfi64M817711Mliri5S]7i0661V817?455T6S 49304 13 40 [500] 85 584 715 [US] 33 836 I monatlicher „ 6 12 808 ®9 825 000 1 42 094 168 205 593 609 26 724 830 ! 986 -*43061 98 220 59 546 629 [500] 810 55 99 917 7 144318 1 45118 489 524 807 60 79 1 46347 474 587 62 763 898 147513 [1000] 93 641 730 949 1 4 8083 576 6( 806 25 937 78 149025 [1000] 233 363 415 32 512 743 81 150082 [1000] 275 462 614 753 874 151018 175 54 [1000] 52 59 653 757 58 894 957 80 1 52174 220 38 8! 439 81 510 99 688 970 153003 736 78 154473 523 8: -4U038 58 92 [1000] 455 741 24 1015 22 59 S 300 471 78 617 [3000] 703 848 2 42181 40’ 8’0 [501' 26 977 2 43168 80 352 2 4 4017 143 83 218 83 91 CI Qro°°oVß 864 977 245022 [500] 94 445 511 7’0 [3000 809 246060 3000] 227 85 302 481 591 644 705 18 2 9AQ8nr,2.^?3J4 441 617 86 726 72 859 66 [3000] 81’ 248057 200 .o 578 649 2 4 9094 113 600 99 703 [1000] 7 86 8?i^8>a8k 93 273 380 [500] 494 566 699 734 78 [30(X 730 8SO9 58 25 1 083 320 1’3 86 501 687 88 [1001 , 9 68 2o2100 93 220 43 363 474 86 [5001 59 [30001^6'5 8^-b7 908 2 5 3160 204 [500] 491 [500] 52 [3000] 6a5 254053 9a HO [5001 89 [5001 *’? I [5001 T> jse“9«» [“3 2551^3 8»i9[6 0»o)™o” S33 äßMn8 ™, V2.1“01.-’ Sy; 741 ■'-» 267501 S »8 537 ®»'t306o] ‘ “ 2G9ü3’ «« l»°» 27 3S78°M5S3l00?3 271015 121 01 207 [500 [3000 ] 541 5675 qq 272053 440 728 2 7 3 018 271 275’61 70 96 9tV°L94 20 274147 73 603 717 97t 276019 295 07 so8? $276™ Ul’ 279 k!» M KSK"«”“«" 968 285003 flOftvi1 iß,°7l ?? 8,3 28414 1 83 406 575 777 844 W1 w 287om7m aii m’ilfe1 933 286121