Nr. 28 Zweites Blatt 157.$nf)rflnnfl Samstag 2. Februar 1907 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Gfehcner Zamlllendlälter" werden dem ,9liutinere vrennal wöchentlich beigclegt, das „Krtisblatt (Br den Kreis -letzen" zweimal wöchentlich. Ter „hessische Landwirt" erscheint monatlich emmaL Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gvcrheffen Rotanonsdruck und Verlag der Br üblichen Universuül» - Buch- und Sleindruckerei. R. Lange, Dießen. gicbaftlon, ErpcdUion und Druckerei: Sckml- ftraue 7. Croedilion und Verlag: Redaktion: e^sKUL. Tell-Adra ^InzeigerGießen, Ter LilrcralirmriS und die Postdeaurtcn. Man schreibt unfl: Bon verschicdrncn Seiten hört man, daß unseren Post- beamten vocgciebd wird, die nalionalhbctak Partes hätte nichts für die Postbeamten getan, sondern sich Aujbcstetungen an Gehalt und Veibcsteinngeu in den diensllichen Verhalt. Nissen entgegengesleUt. Alan stellt die Sache so dar, als ob Herr Kühler und dar Zentrum die alleinigen Freunde der Postbeamten wären. Demgegenüber seien folgende Stellen aus den stenographischen Berichte» bed Reichstags milgeteilt. Schmig uoni 23. Februar 1903: Atzg. Patzig (natirnalliberal): .Meine Herren, über die Resolution, die die lionmuifio» vorgeschlagen hat, und die von bei freisinnigen Lciie vorgeichlagen ist, kann ich mich ebenfalls sehr kurz iahen, ihiir iveibcn dieser Refolnuon zustumnen: sie ergänzen sich aciiusjennatzeii. Ich kann ohne wciieied ann kirnen, wenn man ben llnicibcomicn in den nicht gehobenen Stellen biirchschmillich eine (iil)ol)itng ihres Gehcilies zinoenben will m Lil. 25. bah man dann and) a n b i e U n t e v b e a in t e n de» anderen Dienste« denken nnb ihnen ebenfalls wenigstenS im Lnb- gel) all eine gewisse Berbe sferuwg gewähren niufe. llnb wenn dies foruvirlt auf die Unterbeamten der preuiztschenEiienbahi'.verwaltungunbbieReichs. e 11 e n b a l) n D c r w a 11 u n g, wernglienS in bicjeni beidjeibenen Umfange, so glaube ich, haben wir e r st recht em gutes Werk getan und brauchen un» darüber nicht die gerulgsten Sorgen zu machen.' Rede vom 17. Februar 1904: Llbg. Pahig: »Denn ich habe meinerseits die Be- sorg» iS, bau besonder» bei den Unterbeamten eine lieber- bür bnug siattiludet, die mau nur durch Schaffung einer aroßeu Zahl von 11 n i e r b e a in t c n ft eiten beseitigen rann, wodurch auch nur die Lcmviengkeucn zu loien finb, bie hier i n b e j n g auf bie Sonntagsruhe erwabnt weihen. llnb es geht doch keluesfall» anders, als bau man bas Be- flmlcnpcifonal euiiprecheiid vermehrt, wenn m noch höherem 'JUlaye bie Sonntagsruhe geivaDit werden soll, als das ]cyt der üaü ist." 17. Februar 1904: demgegenüber möchte ich aber doch auch aut Grund eigener Kenntnis der Bethälnusje und manchen ttinblidS in bie Zustände m ben Untcibeaniieiiticifeu konslaiieren, bah — Ausnahmen tonnen Gießen, 30. Januar 1907. Vetr.: Reichs tagSwohleu 1907. Str WahIksNinijstt dkS crjltn Ijtifitöcn WMkttisks an die Herren Wahlvorsteher des Wahlkreises. Hierdurch weise ich Sie nod nalÄ daraus hin, bah am Abend der Wah 1 sosort nachFeststellung deS Ergebnisses dieses in i r telegraphisch oder telephonisch mitjuteilen ist. Etwaige Mitteilungen an hiesige Zeitungen genügen nicht, daS Wahtergeb- ms ist in jedem Falle mit tunlichster Beschleunigung an mich bi reit zu übermitteln. Dr. Dreidert. Mittclstauv und tiaüonaölbcralc Partei. ES wird uns ge schrieben: Eine der Wahl lüg en, die von Anhängern de» Herrn Köhler verbreitet wird, ist die, daß die Ralionalliberalen Feinde des Mittelstandes seien. Selbst dem bisherigen ReichStagSabg. Pahig suclst man am Zeuge zu flicken, obwohl dieses hervorragendc SJZuglicb brr nalioiiallibcralcn Partei am 7. Oktober 1906 aus bem Parteitag zu Goslar eine mit langanhaltendem Beisall auj- gtiwmnicnc Rede über dieses Gebiet gehalten hat. Wir entnehmen dieser Rede einige Stellen. Sie werden zeigen, daß die AuS- fucuungcn der Gegner nichts sind als auf Stimmenfang bc- rechnete Wahllügen. ES heißt da: „Die seinerzeit viel verspotteten „kleinen Mittel", die wir (die läationalliberalc Partei) in Frankfurt befürwortet hatten, bie bet StaalSrat nachher zu feine.» Programm machte, und bie von lanoivirtschaftSfrrundlia-en Ministern in Preußen, Bayern, Baden usw. Zug um Zug angewandt Würben — fir Haden ein Wesentliches z u r Befeitigung der -Ictlage inderLandwirtschaftbeigelragen. Co- weit fie foiuvirkn, finb sie durchaus geeignet, auch zur Erhal - tu n g eines lebenskräftigen Bauernstandes entscheid', nd mit bcizutragen." Tos Gesetz von 1880 setzte zunächst ban Geldwucher und den, Grundwucher die nötigen Schranken und zwar im Strafrecht. Im Jahre 1808 wurde bann bie andere Form des tBu chers, der Sachwucher, und nawenttich der Vieh- Wucher, gleicherweise strafrechtlich unter Verfolgung gestellt. „Wie gerade, die nationalllberale Partei, baben eS im Jahre 1894 laut programmatischer Kundgebung des Frankfurter Delegiertentages froh begrübt, als im Markens chutzgesetz zum ersten Male für daS deutsche Recht der Grundsatz aufgerichtet wurde, dah bie Verschleierung bet Herkunft einer Ware strafrechtlich zu verfolgen fei." Tie Regierung hat —idio uaiioualliberalc Partei hatte bieS angeregt — ihr versprechen, ein besottdereS Gesetz gegen ben .unlauteren Wettbewerb vorzulegen, rasch genug erfüllt. Seit 27. Mai 1896 ist bieses Gesetz in Geltung. Herr Patzig verlangte bann neue Bestimmungen gegen bie fchwin bei hafte Reklame zum Schutze her verschiedenartigen Gewerbe. . Er will haben, daß bei Ausverkäufen nur wirkliche Restbestände verkauft werden dürfen, daß keine neue Waren nachgeschoben werden (Antrag der nationalliberalen Partei). Wir hatten 1894 auf bem Parteitag in Franksurt neben einem Gesetz gegen ben unlauteren Wettbewerb besonders Maßnah - ui e u zur Beschränkung bed Hausierhandels, des Detailreisens, b er Wanderlager und Warenver- fteigerungen verlangt" Die Novelle zur Gewerbeordnung von 1897 hat ba8 Detailreisen b cm Hausierhandel gleichgestellt Die Wanderlager sind in den meisten Bunde-- staaten einer viel höheren Besteuerung unterworfen. Der frühere Minister Möller (nationalliberal) hat in Preu gen ein Landesgewerbeamt ins Leben gerufen. Preußen gibt beinahe 10 Millionen für daS gewerbliche Unterrichts- wesen auö Dah unsere hessische Regierung ge- wattige Summen zur Förderung von Landwirtschaft (Bichzucyt, Ackerbauschulen usw.) und Gewerbe ous- giht, dürste wohl bekannt Jein. Herr Patzig verlangt Besserung der Verhältnisse (im Bauhandwerk. ES lagen dem verflossenen Reichstag schon zwei Gesetzesvorlagen vor. Die eine will, bafe geprüfte Meister eine bevorzugte Stellung im Baugewerbe haben sollen, bie andere will bie Bauhandwerker i u ihren Forde rungen sichcrstellen. Auch die lebhaften Wünsche der Tctaillistcn, dcö Kleinhandel-, haben uns immer wieder beschäftigt linieren Freunden im Abgeordnetenhaus (Preußen) ist es zu danken, baß bie Konsumvereine zur Gcmeinbeste u e r herangezogen werden und daß die Regierung veranlaßt ist, eine Enquete über die Lage deS Kleinhandels zu veranstalten. Herr Patzig machte lernet Mitteilung davon, daß nicht nur daran gearbeitet wirb, ein Gesetz f ü r Witwen- und Waisenversorgung b er Arbeiter zu schassen — benn eine solche ist von Herrn Heyligenstaedt freiwillig schon seit 18 9 4 in seiner Fabrik c i n g c f ü 6 r t — sondern daß auch die Privatangestellten (Kausleutc, Bureaubeamte usw.) in den Kreis der Versicherten eingezogen werden sollen, um sie gegen Not zu sichern. „DaS Reichs- amt des Innern läßt zurzeit die G r u n d z Ü g e für eine Versicherung dieser Privatangestellten aus- arbeite n." „(Erreichen wir daS Ziel, bann haben wir bem neuen Mittelstand eine Arunblage seine- Daseins gegeben, auf ber er mit gesunden Gliedern sck-afsen nnb sorgen laini, für sich selbst unü jur sliebliche, ersprießliche Zustände im ganzen Vaterland." Ties wirb wohl genügen, um bie falschen Behauptungen ber Gegner HeyligenstaedlS zu widerlegen. WaS aber ist uon einer Partei zu halten, die zu solchen unlauteren Mitteln geeist, um Stimmung jur ihren Äanoibaicn zu machen ? Ist das nicht unlauterer Wettbewerb, den der Mittelstans und ledcr anständige Mensch peruneill? Mittelstand, sprech selbst das Urteil Über sie! Sei am Wahltage Volksrichter! Jeder Angchörlgc des Mittelstandes wird also durch Herrn Hevligenstaedt tm Reichstage seine In- leicsjcn wirklich vertreten finden. — v- nur bie Regel oestäugeu — die große Armee ber linier» beamten in beiden Verwaltungen, in b e r E 11 e n • bahn« u n b R e i ch s p o ii v e i w a 11 u u g. vor allen Dingen bafl'JInfeben ihrer Ehrlichkeit bocNzudatteu wem ulro. ,'Dieme Herren, wir fönnen de'riebigt fein von der Verkehrs- entroidhma. ivte sie unter der Pstege unserer Renbs-, Poll- und lelea'npbenverionliunq ftnitacfunöcn bat, wir können mit Bellie» biguug fonftoiieven, baß unsere gesamte B e a m t e n I d) a ♦ t, die n ii i e v e , mittlere undhöhere, auch m sch wierigen 8 e i 1) 5 11 n i f f c n ihre Schuldigkeit ausgiebig getan bat, und wir wollen zu Beginn der gegenwärtigen Beratung weiter fonflnueien, boy wir u i| s bewußt sind, des je re B e r b a l t n i j j e i ü r d i e j e B e a m t e ii k a t e g o r i e f ch a i i e n zu müssen; ich hoffe, baß es ini Lame ber Fahre gelingt, ihren berechtigten Wünschen auch Rechnung zu tragcn.e Ob in ber nahononiberalcn Partei Verständnis für bie Enlwicklung bed PostwcsciiS und Qjrainlcntumfl zu flnben ist, kann inan oufl folgenben DluSsührungen PatziqS sehen. .Wir haben gehört, bau ba eigentlich bie Beichä'tignng von Beamten cifctzi wirb bind) lliueibeamie; nun gut; bann scheint mir allo eine Klasse von Beamten zu fehlen, eine Kategorie zwischen bem U u t e r b e a m t e « und Beamten, und diese Kaiegoiie mag man allmählich hcransweijcii laden au« diesen, Stellen 1 * Unsere- Wissens entspricht dieser von Patzig am 23. Februar 19o5 anSgespioche Gedanke einem Wuujche unserer Postasfiitcntcn und UnlcrbcQinkn. D»e KinntniSnahine dieser Plitteilungen scheint unS wohl geeignet, irregeleitete Postbcainle ausziittären über bie wahren Verhältnisse, und bas um so mehr, als Herr Heyligcnstacbt m Fragen des PoslivcscnS mit Herrn Patzig zufammengcar- bcitd hat. jfDBjBg US ttB ^lllttbltvfSkktziLktU dkk itüt C.ltf.kll. tlufgcbote. Januar. Sft. Heinrich WilheUn Friedrich Johanne« Roll, Kaufmann in Fiankeiuhot. mit lHo|a Johanna Adolstn« Melanie Hdhicr babier. Hb. Richard Uogel, €.iaiion»a||ilUnl m Zocketa, mit Uina Woljj dahier. Eheschließungen. Januar. 26. Karl Schalch, türloinoiivhet-er, mit Sophie Mau«, beide dahier. Geborene. Januar. 18. Dem ßobutaxbeiier Philipp Hahn eine Dochter, Käthe Wilhelmine. 19. Dem Kichcher Georg Gelchsheimer eine Lochter, 'Ilaria. 20. Dem Znglührei Wilhelm Schneider VUL em Solin, Mark 22. Dem Bädermeister Ifnbioifl Weder ein Lohn, Erwin Heinrich Vubwig Augn|t. 2ö. Dem Mehrer Heinrich Lchioötzel ein Sohn. 2d. Tein Fmanzafpiranlen Heinrich Irefct ein Sohu. 27. lern Hausburfchen Johaiin Konrad Hcdroih eme Tochler., 28. Dem Jlouimaim Wilhctm Baumanu em Sohn, Kurt. 30. Teilt Pnoaidozeuteu Lr. Kurt Braud cuie Tochter, Üllatgot Wichetuiuw Fricdeitte. Gestorbene. Januar. 26. Philipp Schneider, Gastwirt, 56 Jahre, Walltor^ straße 24. 25. Kathanne Temuth, geb. Qalobi, 82 Jahre, Vub- ivigstr. 18. 26. Eharlotie Ho'inann, geb. Lhletmaun, 53 Jahre, Maiktpl. 8. 26. Kart WaUeujet« 1L, Rcutner, 72 Jahre, Bahn- bofstr. 10. 26. Theodor Weitz, Lehrer L P., 7d Jahre, Bergstr. 2L| 27. Andrea« Mai tut Theodor Lenz, Rechnungsrat, 58 Jahre, Bleichstr. 27. 27. Gustav Adolf Haas, 67 Jahre, Kau'maun, Schistentzerger Weg 50. 28. Heinrich Weidcnhaiis,^ Möbcltrans-> poueur, 58 Jahre, Kathannengasje 14. BL Uune Semmler, ged. Gimdel, 52 Jahre, SlculiaDt 27. Februar. L '.Diane Rohrbach-! geb. Atuend, 72 Jahre, Wejeritr. 17. (D“/i Polologlow-Cigaretten sind in Geschmack und Qualität unerreicht! Das Stück 3 bis 10 Ffennigc. ■■■■■r ■ Überall käuflich! — Fabrik ,Jtplrus“ Dresden. Die nach- A n r 17 t n bH19. — Dr. Kipper, Wilhehnstr. 2. Dr. Meyerhofl, Keuen Baue 27. (Siebener stadttyeater. Die Else vom Erleuhos. Von S. C. Staack. Ein Bau ernst ück hat am Frcttog in unserem Stadt- teffitcr einen starken Erfolg errungen. »Die Else vom Erlen- Hof führt uns ein farbiges, aber durchaus opernhaftrs Bild vor Augen, daS in einer reichen und höchst romanhaft spannenden, das Volk packenden Handlung da« Leben in einem Bergdorfc deS SchwarzwaldtS oorzutäuschen sich angelegen sein läßt. In dem stolzen, starrköpsigen und eigenmächtigen Erlenhof- Lauer hat der Verfasser bie packendste Gestalt seines Stückes geschaffen. Nach berühmten oberbayrischen Mustern. Immerhin steckt aber auch etwas Echtes in dieser Figur, und nicht nur ber Schwarzwälder, sondern auch der obcrhessische Bauer hat etwas vou dem Knorrigen und Nlarkigcn und dem Ehrenfesten und der unerschütterlichen treuen Guthcrzigkell des Erlcnhosbaucrn. Sonst läßt sich freilich kein Rühmens von dem Stiicke viochen. Den Verfasier, Herrn Siegfried Conrad Staack, habe ich vor annähernd einem Jahrzehnt als Stadllheatcr- Tircktor in Plauen t. V. kennen gelernt. Tie Biihncn- ersahruug bc8 alten ThcaterpraktikuS kommt natürlich feinem Werte zu Gute. Es jetzt nicht ohne Frnche und Vtunterkeit em, wird aber im späteren Verlaufe gar rührselig und tränenreich. Bekanntlich veifianö im Schwarzwald noch vor dreißig Jahren der echte alte Bergbauer das Hochdeutsche so wenig wie dec Dlicderdeutsche das Lberdeutsche, nämlich gar nicht. So gibt cs beim den ganzen Abend über ein groß Dcschwädlc und Geschwätzle, Geschießte und Gehopste, und nyc ein ganz verstocktes litterarisches Gemüt konnte jo viel Schlechttgkcitcn und jo viel Gutheiten nut trockenem Aeugle anjehen. Alle Figuren, Niotioe und Effekte altbewährter Theaterschmarren 00m Range der Birchpielferiaden, vom unehelich geborenen Bauernmädle und edlen Baron, der sie rettet, bt£ zum Torshallunken und dem üblichen Torsspaßvogel, diesmal einem .Laubfrosch^, einem , Forscht*.Gehülfen, sind mit großem Phrasenschwall und mügllch'icr Unnatur nach übelsten DJhiflcm ziclbewußt zl.sainmeiigefaßt. Dennoch bereitete daS Publikum, das leider wenig, aber herzlich zur Ltclle war, dem Stückle, besten erster Akt schon fast ben ganzen weiteren Hergang verrät, ein Lach- und Rühreifolgle von ansehnlichem Umfang. Eifceulicherwelje läßt sich wenigstens konstatieren, daß bie Darstellung im Allgemeinen viel Fleiß und Hingabe auf- wies. Ein recht nettes ,Spätzle' war Frau Lattermann ans Tarmstadt in der Titelrolle. Die Dame Hal viel Routine und eine herzhafte Liunterkeit, die ihr sehr wohl ansteht. Heber daS Fach ber Slawen ist sie ja freilich eigent- lich schon hinaus. Vielleicht als Folge emc§ wohl Jahre langen Fernbleibens von der Bühne idjcmcn ihre Bcweguu- gen mitunter ein wenig soreicrt. Aber im ganzen «nachte fie doch einen recht sympathischen Eindruck unb die ungeteilte reiche Anerlennung, die ihr znlcil wurde, war wohl verdient. Herr Lberregisteur Balos, der sich den Erlenhofbaner zu feinem Benefiz erkoren hatte, gab diesen alS biederen, aber herrischen Sch'vab von allem Schrot nnb float mit wirkungsvoller Kraft und Tüchtigkeit in derben Zügen ur- wüchsiger Kernhaftigkeit. Sein Eyrenobend brachte ihm den Tank unb die Anerlennung derer, die seine Kunst schätzen, wie eine Menge leckerer FreundeSgaben. In Frau Bonß halte er eine treffliche Partnerin, bie obenbrem von allen am besten mit dem fchwäbijchen Dialekt sich zurcchtfand. Den Bertel sollte Herr Kober porträtieren, eS blieb aber beim bloßen Verbuch. Seme DJüimt ist noch von größter Unfertigkeit und Unbeholfenheit. Klüger, als ihre Schwächen offen zur Schau zu tragen, täte er jedenfalls, sie zu verbergen, bald durch Abwendung vom Publikum, bald durch Zuhülfcnahme unauffälliger Tinge wie eines TuchcS ober dergl. Mit bet etwas wilbblütigen Gertrud hatte Frl. Schuster einen ganz hübschen Erfolg, und recht Annehmbares boten auch die Herren Reimer, Goll, Groneri, RicS unb Kost. Tie Freud' hält' noch wärmet sei' könne, wenn eS uni Theatcrle mt als gar so kalt gewese wär. P. W. • P.A. Hessische L a n de S. A u S st e l l u n g für fteid unb angewandte Kunst, Darmstadt 1908. Tie 2LuD stellungslettung erläßt an bie Hess. Maler und Bildhauer die Einladung zur Besänckung der Ausstellung. Tie Abteilung für! Malerei und Plasttt, jüc J)te auch Wette von nicht hessischeik Künstlern, die hcsinche lillwtiDe behandeln, willkommen sind, wutf ui bem von Proiefsor Olbrich entwor enen Ausstellungsbau gezeigt werben. Ter große zur Bersügung stehenbe Rauoi gibt bie Gewähr iüi eine wütoigc Aufstellung. Tie Leitung ber Lunsl- auSichusse« ruht in ber Hanb von Ptosesfot Scharvogel. Tie Jurv oesteht aus den Ma.ecn Pros. Dr. E. Banget, Pros. L Brachl, W. Bober, Aoolj Beyer, £). H. Engel, bl Hölscher, Pros. d. Ho § mann, E. Ku>uicr, ben Bildhauern ’vroj. L. Habich und H. Jobu unb dem Proienot an der technischen Hochicyuie Kautzsch. BeschickungSorbnung unb Anmellxllogen sind von der Geschäi^- [ntung ber LuSitellnng in LatmstaOt, Wuhelminenstraße 8, zu beziehen. _ — Dem Direktor cüies „Hebbel-ThLaterL" in Berlin Tr. Eugen Robert wurde vom Poiizeioräsidium zu Berlin b;e The^tetlon- zession verliehen. T« Bau sott ui den nächsten Tagen begonnen und das ,^)edbel-rhLater" — Parkett unb zwei Ränge nut <6U Plätzen — fctun un Herbst 1907 eräü’nzr totrhec. !*F M " j 4 ',5’j W U k .W UN M Fiül I -A L M -S.K V s U H U M Der 25. Januar hat eine Entscheidung, wer hier in Znknnft unfern Wahlkreis im Reichstage vertreten soll, nicht gebracht! Es muß Stichwahl statlsinden zwischen dem seitherigen Neichstagsabgeordueteu (liberal) und dem Autisemiteu- Bauernbüudler Köhler-Laugsdorf. Wer nicht wählt, vernachlässigt eine heilige Bürgerpflicht und hilft indirekt dem arbeiterfeindlichen Köhler zu dem vou ihm ersehnten Rcichstagsmandat. Arbeiter! Seht Ench die beiden Kandidaten, die zur Wahl stehen, genau an! Prüfet und erwägt, welcher von beiden Euer Interesse am besten wahren wird, welcher von beiden Euere Bedürfnisse ans eigener Ersahrnng kennt, welcher vou beiden die Garantie bietet, daß er das, was er verspricht, auch halten kann und halten wird. — Und wenn Ihr die umstehende Erklärung unseres Kandidaten Hehligcnftacdt gelesen habt, kann Euch die Entscheidung nicht schwer fallen. Der Arbeiter, der Kleinbauer, der Heute Beamte und Kleiugewerbetreibcude kann bei reiflicher Ueberlegung nnr seine Stimme für heyligenstaedt abgebcn. — Sein Gegenkandidat, Herr Köhler, will und wird einseitig nur die Interessen des reaktionären Antisemitismus Vertreten zum Schaden des auf seiner Häude Arbeit angewiesenen Arbeiters, kleinen Beamten und Bürgertums, und zur Schande der heutigen Generation! Köhler wird bei seinen reaktionären Grundsähen nur die zu erwartende reaktionäre Mehrheit, bestehend aus Konservativen, Zentrum und Autisemiten noch verstärken und allen Bestrebungen, welche der allgemeinen Wohlfahrt, der freien Entwicklung von Handel «nd Industrie, dem frciheitlicheu Ausbau unserer Verhältnisse dienen sollen, entgegen treten! Arbeiter! Wenn Ihr Encre Interessen im künftigen Reichstage wirklich vertreten sehen wollt, dann geht am 5. Fcbrnar Mann für Mann zur Wahlurne und gebt Enre Stimme dem aus dem Arbciterstande hcrvorgegangenen und Ench am nächsten stehenden liberalen Kandidaten t. heyligenstaedt in Gießet "t rklürung. Um alle Don bett Gegner» über meine Person und meine politische Tätigkeit im Wahlkreise verbreiteten Unwahrheiten und Verdächtigungen ein für alle Male zu widerlegen, erkläre ich Folgenbes: 1. Ich stehe bett persönlichen Angriffen bes Herrn Prof. Dr. Viermer »iib bes Gießener Anzeigers gegen Herrn Köhler völlig fern. Ich habe biese persönliche Kainpfesweise nicht gewollt unb nicht gebilligt. 2. Es ist eine bewußte Unwahrheit und ein burchsichtiges Wahlmanöver, wenn von ber gegnerischen Seite behauptet wirb, ich würbe bett Forderungen der Post-, Telegraphen-, Bahn-Beamten und Unterbeamten gleichgiltig gegennberstehen. Das ist eine bewußte Wahlfälschung. Ich erkenne die verantwortungsvolle Tätigkeit dieser Beamten durchaus an und werde stets für deren berechtigte Forderungen eintreten. Ebenso werde ich 3. gegen jede Einschränknng des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts, 4. gegen jede Beeinträchtigung des Koalitionsrechtes eintreten und bin um deswillen auch gegen den Gesehentlvurf betr. die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine, wie er zurzeit vorliegt. 5. Ebenso werde ich gegen jedes Ausnahmegesetz stimmen, das etwa eingebracht werden sollte. 6. Ich werde eintreten für den Ausbau unserer sozialen Gesetzgebung und insbesondere für die Gesetzesvorlagen betr. Arbeiter-, Witwen- und Waisenversorgnng und Privatbeamten-Bersichernng. 7. Ich werde ferner eintreten für die Wahrung aller berechtigten Interessen der Landwirtschaft und des Arboiterstandes, sowie für alle Maßregeln znr Erhaltung und Hebung des Mittelstandes in Stadt und Land. 8. Ich werde eine ziclbcwuszte und ersprießliche Kolonialpolitik unterstützen und an der Hebung und Förderung von Handel und Jndnstrie Mitwirken. Gicßcn, 31. Januar 1907. 3 559] C. 1t lingspor, 1Mi xl u e r m ö jui&SUiiig, Uudulf Aiva»«ot Brranf' au art a. M. 1741 Öjteru 1U07. Läden etc. C"J12 Mat US Stäbchen luchi WuobilflteUe. . 072ö]^Fr. S chundt, »Neuen Laue 5. 0695 rrivat- 33 nucteiL 10628 Bersrod 86 Steinnratze 57. Prallijcher, encrgijchcc, gc bildctcr hv16/. su ueruitUiuii. 646 Edgar BorrWLLu KMMM« Verschiedenes Kleines Logis für 2—3 ruhige Leute per 1. Fcbr. (Line 2- und 3-Zimmenvohnuiig mit all. Zubehör u. Gartenanterl nebst Bleichplatz zu vermieten. 802]Stciustrahc 38. aus Ostern einen iLeiirlksg Einzelne Stube zu mieten gc- sucht, »Jtnbcred bei Johannes Schäfer, KapianSgajfe Ist. (0624 onatsmadchcu ne nicht. •v* bü/j iGeser,trage 3 p. 4=3ünuieriöoi)iuiun nebst Man- sardenitube u. all. Zub. p. 1. Avril zu verin. Asierweg 57, p. (0716 4=iji!iiiiiciiui)l}niiin t. Liock riebst Zubehör alsbald zu verm. 526 Babubofitr. 10 Barbnrte guten Rufs, bei hohen Pro- vistonHöezÜLen, gesucht zum Besuche von Behörden, Fa- briken, Drogisten rc. (ScfL Offerten sub J. 955 an Ilaasenstein & Vogler, A.-Cl. Es aukinrt u. 53. Man» inÄ Buchführung v‘> «viuiiii, u.itorrcvvonoenö gut vorgeb., richte Uetr. Sreckg. av 1. *4vul KätifiL uri. au Baco. Üiicgel.vrao 25. 2. ^.tock , 3inuner uuo Küche z. 1. 2l-ru zu vermieten. 330 Qiaheres Stcpharntr. 25, vt. Lebecssielinng findet tüchtiger Herr durch Berkaus unserer chemischen Fabrikate an Landwirte und Wiederverrämer. (Auch als Nebenerwerb passend.f ».N urilv rrg L La., chem.Fabrlk hval/t] Kcipzig-Entritzsch. Lius das Stontur einer hiesigen Zigarrensabrlk wird zu Ostern em l^chriiny; an« ochibarer Familie (auch vom Landei peiucut. Schristl. »uitilbimgcn unter 742 an den siebener Anzeiger erbeten. Wir suchen für unser Gctreide- und Mehlgeschast euien Lehrihig aus achtbarer Fauülie. Eintritt WPMW, Junger, gebild. Herr sucht soiort (oder ab L tlltarz 1807) zvici nnmöui. (jiaimtr Part, oder 1. Stock bevorzugt, separater Eingang erwünscht. Schristl. Angebote unt 0058 an d. Gtetzener Anzeiger erbet Nord-Anlage 7, Beletage nut ,7 Ziurnier und Badetammer per (April zu ucrmlclciL 200 | Girkenstock & Schneider. q\cr von Herrn Justizrat Weidig bewohnte 1. Stock ist per 1. Avril 1007 anderweitig zu ver- Lubwigitrntze 37 Parterre • Wohnung, 5 Zimmer, Bad, Beranüa re., Ganen unb Bietchplaiz wegzugöhalber per 1. April er. zu uernueiciu 105 l Näheres daselbst L Etage. ' Schöne 5-Ziuunerwohng., nahe her Anlage zu ucrmicicn. 1103 ! Näheres Asterweg 44 11. ' Die seither von »rerrn Nvth innegehavle ö• Zumnerwohnung im 2. ^>tock, Fraittsurler Sir. V, ist wegzugshawer anderweitig zu vermieten. (462 ytaheres 6e< Emil SchmaU, (Hess. 4)01). Landgrascustr. 5 ist der uüttl. Stock — 5 üiuiuicr ucbst Zubehör — alsbald zu uerutteten durch Architelt Elem, Seltersw.dO. P“ F Geräumige 5-Zimmerwohnung mit all. Bub. per 1. April zu verm. ^)Laoeres Gebr. Zutt 1602 | 4 Zimmer Freundliche 4-Ztinmerwohnung mit Zubeh. per 1. April zu veruu 0710) Steinstr. 60. »Näh. 3. Slock. Neubau Marburger Str. 42 a Bclerage. Schöne 4-ZtUimerwohnung mit Bad unb lbtadchenziumrer oer L April zu öeruueieu. (805 H. W. Ninn, On-Anlage 18. ^Freundl. 4-Zumnerwohnuna an rrch. Leute p.l.Aprll zu verm. (0717 I Georg Kintel, Kreuzvlalz 9. Lehrling für Kunst- und Handelsgärtnerei gesucht „ (808 Friedrich Georg, Seltersweg 41. auS achtbarer Familie. Sa« & buaoarbt, Giegeu. Leautlenw. sucht 4-Zimmcrw. m. Zub. aus 1.4. Etw. Ganen erw. Schrijtt Angebote unter 0653 an den Gtetzener Anzeiger erbeten. Gesucht 3-Zimmerwohnuug. Schristl. Angeb. mit Preisung, unter 0603 an den Gietz. Allz. erb. Tanz-Unterricht erteilt ungeniert zu jed. LageSzeit Theodor Bäuike Tanzlehrer, Brandgasie S. - ^cüucibcnu nimmt noa) Kunde» alt. Grünberg.Str. 15,11. (0607 Ju guter Geschästülage ist eia LadcrnnitWorzttunsi, in dem seit Jahren ein Kolouial- warcngclchait, veruuuöcu mit Kurzwaren rc., mit beitem Er- folge bctcicbcu würbe,umnänbc» halber an tautionstahige Leute ju Verpaaren. Schristl. Angebote unter 709 an dell Gtetzener Altzeiger erbeten; Ein Lehrling ges. f. Spenglerei und Installation. Heinrich Lich, 0705] Gietzen, Sonnensrr. 28. Hiesige Zigarrcufabrik sucht zu Ottern einen mit der Berechtigung zum Einjährig-Freiwilligen. , Adresse zur schristl. Anmeldung in der Geschäftsstelle des Gtetzener Anzeigers zu erfragen.(JU 2 uc^«er Maliiaroeililock meui.-vauicö ist per 1. April anderweit zu vermieten. Ebr. Zimmer Ww., Zahlchos (trage 12._____________12U tzmsrändehaiber sogl. oder zum 44 i. Avril 1. Etage, geräumige, herrichallt 5—O-Zunmenvohnmig, Badezim. und idmtt reicht Zubehör au vermieten. Gust. Belitz, »illalermeifter Liebigitrahe 83.43 Sortier erinnsn gesucht Hermann Hess, ?lli Krokdorser St ratze 62. Ein [745 tüchtiges Hnusmäschcn nach Lnenbach gesucht Zu erfragen Dammur- 3* Vermittlung von Miet,rau nicht ausgejchwneu. Prov.-Reisende, A.enieneic. bei hoher Provision überall für in. weltberühmten Qolzrouleanx, Jalousien wdiv.Neuheiten gesucht fif. Hanke, £jof=$cl)lfnaa Post Friedland, Bez. BrcSlau. ss'°/,s Prachtkatat u. Muster grat In meiner PerlagSbuchhaud- luug ist Ostern eine AchrLmg^ stelle zu besehen. [0730 »2t. Tövelmann (norm. I. Iticker'sche PerlngS» buchhandlung), Slldatilage 4. stelle zu Ostern frei Schriftliche Meldungen erbeten In meinen Nenbauren in der oert Goethestratze sind 5- und 6- ^immerwohnungen nebst Badez., ,er Neuzeit entsprechend ernger. mit Gas, elcftr. Licht Ballon u. Loggia zu vermieten. . 53 ^Näheres^Stevhanstratze 25 »t Schöne Mansarden-Wohnung, ferner 2 einzelne Stuben an einzelne Pers, sofort vermietbar. («48 t iah. CarlStlickrach, SellerSw.38. 3—4-Ziminerw-, der Nenz. emsvr., zum 1. Avril oder früher zu verim 401 Näb.Schinenberger Weg 65 p H. Schmidt, Babnhofttratze 87. Ecke Neustadt 12 im 2. St. schöne 3—4-Zinunerwohng. nach Ncuzcit per 1. Avril zu vermieten. (003 »Näheres un Laden.__________ Logis 3 u. 5 Zimmer mit Zu- behör zu vermiet. L. Huhrr. (44 3- und 4-Zillunerwohnungen in der Weserstrave ver 1. tiipni und früher zu vermieten. Näheres bei Louiö ^ellmold, Steinstr. 31. (164 3—4-Zimmerwohnung im 1. St. wegzugshalbsolort zu uernt (291 Zaaer ztungethörier, Astertveg 26. »Wohnung an ruhige Leute zu vennieten. Seltersweg 14. (722 5-Zimmerwohnung und 4-Zimnlerivohlmng mit Laden sofort zu vennieten. (749 Nah. Earl Stückraty, SelterSw.38. Schone 4—a-Zillllnerwohnung nebst Äodentanuner, lLrocken- buben, zianal- und Gasanichlug, Zleichpla-z, ut lvegzugshacher zu verm. »Nm>. Afterweg 531. (454 Lichcr Str., (Stic Laudmaunftr. 2 ncuAcitl. 4 - ZimmenvohlUlngen mit Äatton, ä'Zinlmerivuhnung i.vl.ar ,.rde> zu ueniueien. 310 : -■ ch 'Zlank, Steinstr. 31. | tf Zimmer | l'chöne tadelloserliatteneOZimmer' wohnung mit allem Zubehör sofort oder 1.Avril zuverln. Elettr.Licht Gasu.Telefo»lvorbanden.Schönste u. beite Lage. Unmittelbar an der Universität [^J Goethestr. 351. 6-Zimmerwohuuna Mk. 550.— Bahlchvfstr. 15, 2. St., neu herg. (Uloieusvülung, Llanalanschiitill, abgeicht Borvtah, ioiort beziehb. । »Näheres Alansarde v. 11—2 u. chon 3—6 Uhr. 56 Löbcrstratze 1 Gatter cc, ab 1. Juli an ruhige J-mnilie zu vermieten: einzelne »Personen be» oorzugk. Olas- u. 5kanalanschl. (783 Eine3-Zimllierlvohnung und zwei 2-Zinunerwohnungen zu vermiet 0696]Alieestraize 20. Wir suchen für unser Sümtor [806 Schölte 4-Zimmerwohnung im 1. Stock, Gbelitr. 34, ver 1. April zu vermieien. tllah. vart (40 4 Zinulier mit Zub. zum 1.»Avril -u verm. Z-ranrsurtStr.43,v. (557 Licbigstratzc 6411. 2b2 4-ZlMiller'.vohlmng mit Balton und Gartenanieil per sofort oder spater zu vernlietell. J-r. Arüger. Lieviguratze 04 1. 2äl 4-Zinmlerlv0hstUllg mit Balton und Gartenanieil ver so,ort oder später zu vermieten. I r. Arüger. 356] Nicgcwsad 26, »Parterre und 1. Stock, ie 4 grotze, schone Zimmer mit Zubehör, Gartejt omeil, Bleichptao, fviort besiegbar, zu vermieten. »Näheres.»)psmannstrai;e 14. Schöne 4-Zimmerwohtrmig mit Zubeh. per L Marz zu uerm. 775] Großer Steutweg u, vnlvlo ss‘-/u In hiesiger Groghanütung ist zu Ostern eine Laliriingsstelle zu beferen. Schristl. »Ulelbungen unter 568 an b. G'eirener Anzeiger erbeien. Junger Mann mit guter Schulbildung als Lclnling auf das tlontor einer «rötzeren Ziglirteniabiit für bald oder Ostern pcnuUL Schrilit 'Meldungen nnt/43 an u. Siebener Anzeiger erbet. täte* Hnusi'iilsaic flef. 064:.', Hcinr.svclloff, Alieestr.LQ. jgaU5bm)d)c gcinü) 818]Steinü Garten. Lehrling gesucht. RodolfLöwariiin&Co. Fabrik chem. Präparate Bahuhofstratze 24. [«* Die Zuführung von Bersicher- migen ist mit der Sicherstellung einer Lsbensrente zu vergleichen. Alte, deuische, best- lunbierte Gesellschast sucht auS allen Sirciie« Agenten u. Stille ibcruiUflcr gegen höchste Per- ßiiinug. Nanoiielles Jndustrie- geschau Prinzip. Schristl. »JJielbunnen unter 751 an d. Giegener »Anzeiger erbeten. !lZk>sichnunftsaqc»tcn. die in der Lage sind,-allein, also ohne Hilfe eines Autzenbeainien, »Atauiiitionscrkolüc zu mieten und Nnterorgane auzulciten, bietet sich Gelegenheit zuruevcr' nähme einer (b“/i LeziiMMltW grober Lebens- unb Vnsallver- ichernngsaciellichirft. l)ie Stellung ist nut dotiert und kann evtl, auch nebenamtlich gesührt tverden. Geil-Osferten unter $'.T. 4727 an die Grpcd11iotr b. Blatics. JWöbl. Zimmer | 0691] Grötzcr. Zimmer m^Betten, 1 Trepp., zu verm. Bahichorstr. 57. »Möbliertes Zimmer zu ver- mieten. Seltersweg 65,1. süQQ Gins. möbl. Zimlit. (cu. mit Stint) zu vermieten. Sieinstr. 73. (0707 Eins. möbl. Zilnmer an ruhigen Arb. z. v. Lndwigstr.30, IV. (U?M j 7 Zimmer | lZabltbofstratzc 44 II schöne 7 - Zimmerwohnnng per j. April zu verm. C. »Köbr. 4j£) ^-Zilmnertvohnnng mit allem Zu- • behör sofort ob. später zu ver» hnictcn. Ehr. Jnberlbal 174 Neuen Bane 27. In meinem Neubau ist eine 3-Zimmerto. ver l.üllärz zu verm. 0602 Schlitzenstr.3i), Gerber. 3-Zinunerwohnultg im I. Stock mit allem Zubehör zu vermieten. 04631(llodheinier Str. 50. yrcuudl. 4-Ziuunerwohuung mit allein Ztwenvr per L Avril zu vermieten. Asterweg 50. (224 Schöne 4-Zumnerlv. mit Gas U. Wasser z.v. Süd-Anl. 7,1. (0558 286 Schottstratze 3. In ruhigenl Hanfe neu berge- richtete 4 - Zimmerwoynung un I. Stock ver sofort oder spater zu vermieten, »liaheres daselbst. Schöne 4-Zu.lmerwohnung mit allem Zubehör ver 1. Avril evtl, auch srnher zu vermieten. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit Kari bCiimidt, Tanzlehrer 31 »Lüctzsteingasse 31 ZuverlÜNuigu Aue*künttc an, lammii. '4>iuije der isroe, ww. yiat in viechto- re.-^achen erteilt; »Ausstande tverden beigeiruibetn e-d’ruiiauc iegl. Art angef. durch Jburenu tniver*al [u21V Inh. H. ULcuzel, »Jieuen Baue w fyinb in Pflege zu nehmen gesucht- Oest Wwe., Lreis a. d.Lda. (^ Unhrn äu vermieten. (721 SflOnl Seltersweg 14. Laden, in dem Zigarren- und Schreibwarenhandlg. mit gutem Erfolg betrieb, wird, ver L April 1307 zu veruu Grunberger Str. 4 aut LudwigsvlaQ. »Peter Zoll!. (A4 Tiicht. Eidarscilrr gcf. Feldbereinigung Gietzen. (801 Luvw.Schueivcr, Hculvelbeim. Sifgtntt liniiibusgciciliöjat Kutscher gejucht. c1/, »uildicr ^UUIU~^ Tüchtiger, zuvertastiger (7/0 gesucht. G.Hebstrcit, Klinicstr.21 Iüttst.Haus, Uljchc Ät L. Kronenberg jun., Bahnhomr. 5V. UOß »Nlansarden-»Wohnung zu ver- mieten. Seltcrotveg 65. (700 SIL Logis, pass, für 1—2 »Pers., zu vermiet. Hanirnstr. 8, H. (0/27 Eine ll. »Wohnung und ein ein- zelnes Zimmer zu vermieten. 810) Earle, Frankfurter Hof. Goldenberg A Marcu». Für das kaufmännische Bureau eines hiesig, techtu Geschäftes tvird zu Ostern ein braver, williger Junge mit guter Schulbildung als Lehrling gebucht. Selbstgeschr. »ulletdungen u. 730 an d. Giegener »Anzeiger erbeten. Lehrling kantHintreteiu Karl SchmaU, »AZeigbinder und Lackierer. In Löbers -vos 7. (0641 Für em tau sm. Bureau mit zeit- gemätzen Einrichtungen (ameril. Buchs., Soenn.-3tegi,tr., Schreib- masch.) zum baldigen Eimntt ein mit heilerer Schulbildung gesucht. Schristl. Meldungen unter utiOO an d. Giehener Anzeiger erbeten. katm Ostern in die Lehre treten bei Berger Nachfolger, Gust, kxniimanii, xunn* und 523] -va.idelsgartiierei, Airchenvl- Zum L stllarz suche ich ein solides, siemiges MrL«i«h«n f.Küche u. HauS. Fran Otto Roth, TUtij »Aiarburger Str. 20. Ein [7ÖÖ Mädchen für Küche und Haus gesucht per 15. Februar oder 1. Marz. . Süd-Äulage 19 n. Modes, Lehrmädchen nes. Elisabeth Enler« 636] Ludwigfir. 141. Modele Lchrmiidchcn Lnuffrau ober Mädchen in kleinen Haushalt sofort gesucht. 821] Frievrtchstr. 511, Qutreiu. 6-Zimmcrwobnung mit allem Zubehör, elettr. Licht, Gas, sofort zu vermieten. (22i- Ecke Lchaiizeiisir.22. (»L6estanlage>. Eine »AZohnung tm 3. Stock, ß Zimmer, Gartenanteil, per 1.-April zu vermieten. 161 Carl ktrailiiig, Süd-Anlage 22. Alicejtratze 26 ist der 3. Stock, ö Ziunner nut Zubehör, Wegzugs- Halver an ruhige Familie zum (1. Avril zu Vermietern 171 * »Ziömarckft ratze 10. Neuzeitliche v-Zimmerwohnung, Daoezirnuier riu, -. L April luu< zu uermteteit.113 | 5 Zim m er | 5-jjtmmenrobnung, der »Neuzeit entivrechend, u. 1. Avril zu verm. Näheres Erednerstr. 10 1. >600 "^Schöne 5-Zlmmertvohnung mit Gas, Aaiialanichluh, Garten ulw. per sofort oder ivaier. 1817 Babudosstratzc 41. In meinem Neud. biouuiir. 10 tsi das iPartcrre und 1. (Stnoe, ie r» Zsuimer mit Zubebür, 4-tt . April od. jviloer zu uerui. 17 iJiaU. Alilh. Seipp, Ludwigsrr. 28. I Eine »16obnnnn von 5 Zimmern u. Badez. m. Leucht-u.Kochiias nebii oll. ^ubeh.tveg. »Per jehnng alsbald hn verni. Stevhaustr.38p. (30. ^^chone L-Ziuiuierwobnung mit allem Zuvepor baldigst zu verm. »Näheres Ebelftr. 141 (2Iu 3 Zimmer | Schöne abgeschlossene 3-Zimmer- wobnung mit 2 Slmnmern unb allen Becniemlichkelien, perl. »März preiswert zu vermieten. [705 __________»Lalltorstratze 71 vnrt Geräumige 3-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Avril jm vermieten. Haminitraire 2. ÄtahereS im 3. Stock. (797 Mansardenwohng. v.3Zimmern sofort zu verm. Ederstr.20. (0698 Wilsonstr. 4 ist die »liransarden- wohnung, 3 Zimmer, Sliidic und Zubehör, der »^ieuzeit entsvrech., ver 1. Marz zu vermieten. (814 Nah. Adolf Schnndt,JKilsonslr.2. Schöne 3-Zimmertv. p. 1. Avril zu verm. »Näl).Niegelpfad31,Il.[^» 6—8-Ztmmerwohnungen, Part. u. Belerage mit Zubehör u. Garten- Qiiteil, zmn 1. Avril d. I. zu ver- nueten. »Näheres 2. Stock. [435 Eöohuung von 6—7 Zimmern alöbalü zu vermieten »Marburger Straße 82, j\ Daselbst 2 tieinc »ISohnungen tm Hiliiergebäude, ie 3 Zimmer und Lillche, zu vermieten. [14 Das früher Dictrich'jche Besih- tum am Nahrungsberg, bestehend auS grotzem Garien unb »Arohnung ist per 1. Avril zu uerm. 444 »Näheres 'Neuenbaue 27, vart. Solid. Arb. tonn Ao st u. Logis erhalten. Mausburg 3. [0721 LchluslicUc Einjach nidüL Zimmer zu veruu 0545] Löwengasfe 22, HL r. Niöblierteö Zlminer zu ner= mieten. Lindenvlah 4.______(691 Gut uibbl. Zimmer zu vermiet. 0547] UbilQelinitroGe 53, 1. Sch. möbt.Zimm. tu. sep.Eing. sof. zu verm. Elchweg 7 EckeGr.Stemw. ___________U54O______________ ä)iöbiicxte3 Zimmer zu ver- uiietcju_ Laititiistraue 24,1. (0661 Ein einsach möbL Ziinmer zu verm. Dauunsir. 43, 4. St. [0004 »Möbl. Zimmer mit oder ohne »Pension zu vermieten. 0537]Löberstr. 3III. Ein, auch zwei gut möblierte Zimmer in ruhiger Lage zu ver- mieten. (615] Sielilsiratze 17. Freundl. möbl. Zlminer sofort zu vermiete» »Neustadt 45. (** Gut möbl. Zimmer sofort z. v. 0071] Sonnenstr. 12,1. (b. Albvld). Frdl. uwbl. Zlminer zu verm. 0652] Steiiifiratze 50, Ul. Einfach möbl. Zimmer sofort zu oermieteit. Marktstrahe 11. (0669 £ J knufmani!, per:, in eins. u. dovv. Buchsührung, sucht Ltelluiig i. ‘yicuen ob. llmneg. Schiiiil- Angeboie uiuec uJlti an den Giehener Anzci»er erbet. Junger, vcrbeiratctcr h u u firn a n n kautlonssähig und zuverlässig, licht ycrlrnucii5|icllmifl a l<» Biichhalter, Lasie n- oder Bank- ueamiet. Ctb mu. V. u. 62*4 mit großem Obst- u. Grabgartcu ioiort zu vernu 'Näh.Schillerstr.i'i. Franliurterstraste 10 MMMststzeri i.it. schöne 3-Zimmerwohnung mit Zubehör, der »Neuzeit entsvrechend eingerichtet (mit Lroccenboden, Zleichplah rc.) p. 15. Lllarz zu vernu 516__________(L. H. Stürtratb Drei-Zimmertvohimitg im 1. St. nebst Zubehör, neu hergerichtet, zu vernu Färberei Löalleniets, 451] ddirchenplah 21. Schöne 3-Zimmerwobnuugcu per 1. »April zu vermieten. »Näheres: Schillerstr. 26 p 216 Plockstratre 9. Mansarden-llvohnung, 3 Zimmer und Zubehör, per 1. Avril er. zu vermieten. Näheres Baugcschäst Jüngere Verkäuferin auf sofort gefucht. [697 < «»l ik*rK, Mäu^bnrg 4. Tüchli^cs Mätichtn gesucht. Frau Ernst <8 Io ebnet, 5521 Plockstratze 4 111. Lanffrau ober »Mäbchen für einige Stunden tagsüber gesucht. 637]Balmhosstratze 27, l. Ticnstmüdchm gesucht. Labr, Stephanstr.11. [778 L.mfmäbchen für vorm. 2 Std. gesucht. Gr. Siciniveg 13. (0686 Tüchtig. Dienstmädchtn gesucht. Jugeriienr Theisen, 0659]_________Ludwigstr. 44. ytrräatttm gesucht. [653] Jnl. rZach Tüchtige Verkäuferinnen der Kolonialwaren- ober Tcli» katesjcu-Branche gegen hohes Salair unb bei selvstaudigcr, daiierndcr Stellung für ioiort ob.ipilter zu engaaicreu gejucht.- Branchetuubigc Bewcrocr» innen, tuclqjc an sclostauolges •Tirbcitcu gewöhnt |iuD uuo (ich uoer iure btsoerige Tätigkeit answcijen tuuueu, wollen »2Ncl- Oiuig mit ausfnbrlicheui Lebcus» lauf u.Zeuauisaoscvriiteu unter gleichzeitiger »Augavc, zu lud« cpcui trubestcn ^.cvuiiu brr Etu» tritt cviolgcu kann, unter 718 an oic Ge,chästsst. b. Gictzcuct Anzeigers gelangen lafsen. liine ;rQm.vröid)riuingca sofort gesucht. Bleichstratze 2L ^ioliiiuuicrriiijt wird für einen 13 jähr. Schüler gejucht, welcher bereits schon drei Fahre lang Unterricht erhalten hat. SchrtjtL Angebote unter Uu an den Gieij. Anz. erbeten. empfiehlt sich im An- u) 11C10 u i fertigen, uenöern in unb nutzer dem -vaufe. tuiw Kühner, wiarburger ^tr. 60, lla*i)il,fuiitnriii)i"lonc“i«‘ Dame. Schisfcnbcrg.Weg ItiEm.^ um »Ausvefferu empfiehlt sich Fvu Schneider, u-rants.«tr.^-v-4: ^-unge Dame euwf.stch zurBeauf', V hüjl d.Schutarb. jung..Siinoer. >5U ersr. ud.Geici)ansstck>.Gieü.Auz. uüö4 f 3-Zuiunerwohnung, neuzeitlich clngcto zu vermieien. 7b Georg »ll-töhl, Baonhofstratze 26. Schöne 3-Zirnmerwohnung I. Etage, mit Leucht- und HeizgaS und oueui Zubehör ver 1. April zu vermieten. Bahnhonir. 29. (464 »JOloittciUOBC 24 Mansardenwohnung, 3 3immer mit Zubehör zu vermieten. 52 276 Llebigitratze II o-Ztmmeiivovnung, Küche, Keller und Garienanteil per 1. Febrnai zu Vermietern Fritz Krüger. Wegen' Weschästsverleanng, »Siouiiung, 8 Zimmer, Küche, gr. ■■Ißertoatie mit Halle und Stalls geeignet für Schreiner, ^eiu- bmber usw-, sowie kleine llllan- laroenwohiwug per sofort znver- mieten. Heljeubein,Schottstr. 19. Schöne 3-Zimmcrwohustng mit allem Zubeh^ Kanatijanon rc. ver 1. Avril zu vermieien. 768] AZetzsteinstratze 44. | 2 Zimmer ] ixini ^rnone 2ä-