157. Jahrgang Zweites Blatt - 9>r. 222 G^ch^w! tSglich mit Ausnahme des Sonntag». Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: «-SA51. Redaktion: Tel.-AdruAnzeigerDießen, Die „Slltzener Familienblätter" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daL 'xreirdlatt fflr den Krell, Sichen" zweimal wöchentlich. Der..heffiiche Landwirt" erfcheint monatlich einmal. Samstag 21. September 1^07 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen hV Universitäts - Buch- und Stetndruckerei. i ■ Ef H R. Lange, Gießen. rer notar des PäP^liKen Stuhles. — Von der Ausgestaltung des Museumsplatzes in Darmstadt verlautet, daß der ganze Platz nach einem Entwürfe des Professors Messel hergerichtet werden wird. Den Hauptschmuck des Platzes toirb eine riesige Promotheus-Gruppe vor dem Portal bilden, mit der ein Wasserbassin von beinahe 10 Meter Durchmesser verbunden ist. Nach den vorläufigen Modellen und Plänen, die nach einer Idee Sr. K. H. des Großherzogs entworfen wurden, ist die vier Meter große Figur des smenschensch aff enden Prometheus liegend auf einem niedrigen Sockel dargestellt, in der ausgestreckten Linken ein eben vollendetes Werk betrachtend, mit dem rechten Armi den gewaltigen Körper stützend. Eurige Figuren vollendeter Menschen vervollständigen die Gruppe. Das ganze wird in Muschelkalkstein, dem gleichen Gestein wie die Fassade des Museums, gearbeitet. Die künstlerische Durchführung der Gruppe liegt in Händen des Bildhauers! H. Jobst von der Mnstlerkolonie. Man nahm den Zwischenfall von der heiteren Seite, tauschte Mainzer Erinnerungen und als Schneider sich verabschiedete, erhielt er freies Geleit. 1875 trat mit Schneider ein kleiner Kreis Sachverständiger zum Schutz der durch bureaukratischen Unverstand gefährdeten Reste der Saalburg bei Homburg v. d. H. zusammen. Es folgten Reisen nach Frankreich, den Pyrenäen, Italien, eine reiche Tätigkeit bei Gründung des „Paulus-Museums" in Worms. Auf dem Gebiet der Altertumsforschung hat Schneider zuerst den römischen Ursprung der Brückenanlage im Rhein bei Mainz auf der Generalversammlung zu Frankfurt a. M. 1881 eingehend nachgewiesen und mit Entschiedenheit gegen die bis dahin landläufige Annahme Stellung genommen. Hohes Verdienst erwarb sich Schneider um die Wiederherstellung der „Stiftskirche" in Wimpfen; von seiner Seite erging (1894) der erste Hinweis auf den Ottoschen Zentralbau in dep Fundamenten dieser Kirche. Damals nahm auch seine Teilnahme an dem umfassenden Werk der Wiederherstellung des Domes zu Worms, die bis in die neueste Zeit dauerte, ihren Anfang. 1897 verfaßte Schneider eine umfangreiche Denkschrift zur Wiederherstellung des kurfürstlichen Schlosses zu Mainz, die zur Bewilligung erheblicher Mittel seitens, des Reiches, Hessens und. hex StM Mainz führten, Die Lage iit Persien. Teheran, 20. Sept. (Reuter-Bureau.) Ein bedeutsames Zeichen für die gegenwärtme Lage ist, daß die Uleuws, welche vis zur jüngsten Zeit für eine engere Verständigung mit den Sunniten wirkten und den Namen des Sultans in das Freitagsgebet in den Moscheen emgeschlossen hatten, jetzt am meisten den Sultan wegen der vorgekommenen Grenzvorfälle angreifen. Der britische Generalkonsul in TacbriS ist im Begriff, sich nach Urniia zu begeben, um die dortige Lage zu prüfen. — Das persische Auswärtige Amt übermittelte dein geheimen Komitee des Parlaments ein Memorandum, das daS englisch-russische Abkomnlen erläutert, das dec britische und dec russische Gesandte geineinsam der persischen Negierung mitgeteilt haben. Dies wird sehr dazu beitragen, der Bevölkerung den Verdacht zu nehmen, daß eine Teilung Persiens unter die beiden Mächte beabsichtigt sei. Ausland. A m st er d a m, 20. Sept. „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus Batavia, daß das Expeditionskorps aus der Insel Fleres ernsthaften Widerstand sand; der Feind hatte 114 Tote. Cittsührurig eines Parlaments in China! Peking, 20. Sept. Durch kaiserliches Edikt sind Prinz Pu-Lun und S un-CH ia-Nai zu Präsidenten des neuen Gouvernenientsrates ernannt ivorden, der zunächst als Vorläufer für die Einführung eines wirklichen Parlaments ins Leben gerufen wird. Die Präsidenten sind mit der Ausarbeitung von Bestimmungen für den neuen Gouvernementsrat gemeinjain mit dein großen Rat beauftragt worden. ___ Warschau, 20. Sept. Tie Arbeiter sämtlicher Lodzer Spinnereien forderten 30 v. H. Lohnzulage; ein Streik ist im Ausbruch begriffen. — Die „Voss. Ztg." meldet aus Warschau: Die Polizei entdeckte eine vollständig eingerichtete Druckerei der polnischen Sozialist en Partei. Vorgesunden wurden zwei Druckmaschinen, Manuslripte, Korrespondenz und Waffen. Petersburg, 20. Sept. Das Marineministerium beginnt mit dem Bau vpn zwei Panzerschiffen zu je 25 00 Tonnen Wasserverdrängung. London, 20. Sept. Aus Petersburg wird ße* meldet: Die Polizei entdeckte in Sanunenihof ungeheure Vorräte von Sprengstoffen, Schreßwafjen und starken Giften, sowie fertige Bomben, deren Zahl genügte, eine Stadt zu vernichten, und die im Boden verborgen waren. — Sechs politische Gefangene in Ufa entwichen, mit Revolvern bewaffnet. Sie wurdet: von Gefängniswärtern und Soldaten verfolgt. Vier wurden getötet, einer wurde verwundet, einer enttarn. Auch ein Soldat ist verwundet. Wie die Verbrecher in den Besitz der Schieß- Waffen gelangten, ist ein Rätsel. Norfolk, 20. Sept. (Auf deutsch-atlantischem Kabel.) In seiner Ansprache aus dem Jahreskonvent des Verbandes der amerikanischen Stadtverwaltungen auf der Jamestowner" Ausstellung verglich Kontreadmiral Chadwick die amerikanischen mit den europäischen Stadtverwaltungen und bezeichnete die d e u t s ch e n V e r w a l t u:: g e n als die b e st e n der Welt. Washington, 20. ScPt. Der Staatssekretär Bonaparte erklärte in einer Versammlung, die Todes- strafe müsse gegen alle Mörder v.on Berus ungeordnet werden. Ferner müsse jeder Mordversuch dem jetzigen Gesetz entsprechend bestraft werden, als ob der Mord erfolgt wäre, näullich mit hoher Kerkerhaft. Alle Verbrecher, ine viermal wegen Mordversuchs verurteilt worden seien, müßte:: bei einem weiteren Versuch zum Tode verurteilt weroen. N e w y o r k, 20. Sept. (Auf deulsch-atlantt,chem Kabel.) Wie das „Journal de Commeree" aus Washington meldet, wird dem Bundessenat sofort nach seinem Zusammentritt eine Vorlage für den Gegenseitigkeitsvertrag mit Deutschland unterbreitet werden. unterwegs waren, abgefangen haben. — Fünfzehn berittene Krieger, die angeblich zum Stamme der Beni Arrus gehören, überfielen, vier Wegstunden von hier entfernt, in der Nähe von Djebel Hamar englische und deutsche Postkuriere, die diesen Ort eine halbe Stunde vor den französischen Kurieren verlassen hatten, mißhandelten sie, ließen sie dann aber ihre Reise sortsetzen, ohne ihr Gepäck berührt zu haben. Einem hier eingetrosfenen französischen Kurier war der Mantel, sowie sein Reisegeld geraubt und der Depeschenöeutel zerfetzt worden; die für Rabat bestimmten Postsachen sind verschwunden. Sämtliche Zeitungen wurden aus ihren Hüllen gerisstn. London, 20. Sept. Raisuli hat, wie der „Times" aus Tanger gemeldet wird, folgende Bedingungen für die Freilassung Mae Leans gestellt: das Gouverne- ment über ganz Nordmarokko von Larache an der atlantischen Küste bis an einen Punkt einige 40 englische Meilen südlich von Tetuan am Mittelmeer, im ganzen über 3000 englische Quadratmeilen; eine Entschädigung von ij,der 3000 englische Quadratmeilen; eine Entschädigung von über 110 000 Pfund Sterling für seine Verluste seit seiner Entsetzung als Gouverneur des Fah-Stammes; die Entlassung des Kriegsministers und des -wetten Vertreters des Sultans in Tanger; die Einkerkerung, der Befehlshaber der Expedition, die gegen den Khmas-Stamm focht; die Freilassung sämtlicher Gefangenen von den Bergstümmen, gleichviel wo sie gefangen genommen wurden, und endlich eine große Lieferung von Waffen und Munition. Diese Bedingungen gelten natürlich als unerfüllbar. Paris, 20. Septt Wie die „Agenee Havas" unter dem 16. Sepie...oer aus Rabat meldet, meldete der dortige Gouverneur dem französischen Konsul, sowie dem Kommandanten des Pairzerkreuzers „Admiral Aube" am 15. Sept, die offizielle Mitteilung von der bevor- st e h e n d e n A n k u n f t d e s S u l t a n s. Der Sultan wird in Rabat den Palast bewohnen, der den Namen Sidi Mohammed ben Abdallah trägt und der an dem nach den Bergwerken von Chellah führenden Wege liegt. — Da die Unterwerfung der Stämme sich verzögert, bereitet Drude einen neuen Vorstoß in die weitere Umgebung Cafablaneas vor, wozu neue Hllfstruppen aus Algerier: at)gingen. Die französisch en Kaufleute von Casablanca kamen, auf das deutsche Beispiel sich stützend, bei ihrem Konsul um v o r l ä u f i g e Entschädigungsgelder ein. — Ministerpräsident Clemenceau erklärte heute abend, die Lage in Marokko sei nach den eingegangenen Depeschen unverändert. Er fügte hinzu, Admiral Philibert bringe in einer Depesche zur Sprache, daß die Eingeborenen sich über die von der Presse verbreiteten Gerüchte, es wäre von der Landung von Truppen in den Häfen die Rede, beunruhigten. Aomiral Philibert beklagt sich, daßa us diese Weise die öffentliche Stimmung zu Unrecht a u ] geregt wer de. Sozialdemokratischer Parteitag. (Unberechtigtem Nachdruck verboten.! .V. S. u. ,H. (Assen, 20. Sept. Heute beschäftigte man sich mit dem sozialistischenNach- richtenbureau. Den Bericht der fiinfzchngliedrigen Kommst- fion halle bereits gestern Partei,elrelär Müller erstattet. In der Besprechung erklärte Thiele-Halle, daß alle Partemngcnellun, insbesondere die Parteiredakteure überlajtet feien Das Nachcichten- bureau loerde in dieser Beziehung kaum eine Aenderung bringen. Der Redner bat dann die „Leipz. Vollsztg.", doch etwas sach-> licher in der Polemik zu sein, wenn ihr das möglia) sei. ^.Heiterkeit.) Wer d'e Schule hat, habe die Zukunft, wer die Presse habe, habe dre Gegenwart. Darum müsse die sozialdenu)? kratische Presse weiter ausgebaut lverden. (Beifall.) Darauf wird en bloe folgender Entwurf der Kömmst]wvt cm genommen: § 1. Die Partei errichtet ein Preßbureau in Berlrn, § 1. Aufgabe des Bureaus ist: 1. die Uebermittlung wichtiger Nach-i ridjfrngen sand Mitteilungen politischer, sozialer und wirtschaft licher Natur für die Parteipresse; 2. die Beschaffung, gesetzgeberischen und statistischen Materials für die Parteipresse; 3. die Herausgabe der Parteikorrespondenz. § 3. Zur Erfüllung dieser Aufgabe wird ein Berichterstatter- tust) Milarbeiterdienst eingt> richtet. Ausgeschlossen von der Tätigkeit des Preßbureaus ijq die Lieferung politischer Leitartikel, sowie die Behaiidlung Partei-' taktischer und parteithevretischer Fragen. § 4. Der Nachrichtens dienst erfolgt telephonisch, telegraphisch und brieflich. § o. DlÄ Einrichtung des Bureaus, die Anstellung der Redatteure,, der Berichterstatter und des Hilfspersonals obliegt dem Parteivorftanch welchem zu diesem Zweck 5 Redakteure der Parteipreste als Bevt rat zur Seite stehen. Der Beirat hat in allen das Preßbureau bej treffenden Angelegenheiten beschließende Stimme. Ein vJcitgliei>1 des Beirats kann nicht Aiigestelltcr des Bureaus fern. § 6. So. oft Angelegenheiten des Bureaus zur Beratung Kommen loUen, hat der Parteivorstand 'die Mitglieder des Beirats rechtzerttg mit Angabe der Tagesordnung zu jeder Sitzung echzuladen. der Regel sollen diese Sitzungen alle drei Mconate stattfmden., § 8. Die Mitglieder des Beirats werden alljährlich durch Md Parteileitung gewählt. § 9. Die Einrichtungen des Preßbureaus werden von der Parteikasse getragen. Die taufenden Unterhast tungstdsten des Rachrichten- und Mitteilmigsdienstes ftno nut Ausnahme der auf die „Parteikorrespondenz" eillfallenden Wen dermaßen laufzubringen, daß die Parteipresse nach Maßgabe chcer Leistungsfähigkeit herangezogen wird. Parteiblätter, die telegraphischen und telephonischen Dienst beanspruchen, haben Me Gebühren »zu erstatten. . ,. , Ter nüchjye Punkt der Tagesordnung betraf die .Al ko ho l- ^^Zur Bekämpfung der Alkoholgefahr fordert der^ Partettag: Herabsetzung der Arbeitszeit auf mindestens 8^ttmden. te Seit 1888 war Schneider Ehrenkanonitus des Mainzer Domes, 1891 wurde er Domkapitular, später Prälat, Proto- Tas Besittdeu des Großherzogs von Baden. Köln, 20. Sept. Ein Telegramm der „Köln. Ztg." be- (tätigt die heute früh verbreiteten ernsten Meldungen über das Befillden des Großherzogs von Baden. Der Erb- aroßherzog und die Erbgroßherzogin sind, wie das Blatt werter meldet, gestern auf Mainau angekommen. VtiNisterpräsrdent von Dusch trifft aus seinem Urlaub heute dort ein. Karlsruhe, 20. Sept. Ueber den Gesundheitszustand des Großherzogs macht ein heute vormittag aus gegebenes Bulletin folgendes bekannt: Nach Mitternacht hat sich bei Sr. Konrgl. Hoheit dem Großherzog ein erquickender Schlaf eingestellt, der bis morgens 7 Uhr dauerte. Temperatur 37.6, Puls ruhiger und kräftiger als am vorhergehenden Abend. Der Großherzog tüblt sich etwas wohlcr. Dr. Fleiner. Dr. Dreßler. — Der neue Krankheitsbericht über das Beftnden des Großherzogs von nachmittags 5Vs Uhr lautet: „Die heute vormittag mitgeteilte Besserung im subjektiven Befinden des Groß- Herzogs hält an. Die Temperatur betrug um 1 Uhr 37.2 Grad, die Herztätigkell ist jedock) noch nicht befriebigenb. — Auf ein vom Oberbürgermeister von Konstanz Dr. Weber dem Groß- lrerzogspaar anläßlich dessen heutigen 51. Hochzeitstages gesandtes Glückwunschtelegramm ging heute nqchniittag ein Antworttelegramm der Großherzogin von der Mainau cm, ;n dem die Großherzogin der Stadt Konstanz ihren Dankausspricht und gleichzeitig mitteilt, daß im Beftnden des Grotz- herzogs seit heute bormittag eine Wendung zum Besseren ern- getreten fei. t m „ — Der Erbgroßherzog, der gestern zu den Manävern abreisen wollte, verbleibt auf der Mainau. Die Tochter des großherzogs die Kronprinzessin von Schweden, wurde heute rächt telegraphisch an das Krankenbett gerufen. Heute nacht trafen von der Mainau Depeschen an das Staatsministerium cm. £>ie Ursachen der Erkrankung sind auf die Teilnahme per am letzten Sonntag in Litzelstallen stattgefundenen Kirchen- einweihung bei unfreundlichem Wetter zurückzuführen. Berlin, 20. Sept. Zur Erkrankung des Großherzogs von Baden schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": In ben weitesten Kreisen pes deutschen Volkes wird man ine Kunde über die Erkrankung des ehrwürdigen Herrschers mit Betrübnis, aufnehnien und von dem Wunsche und der Hoffnung beseelt sein, daß Großherzog Friedrich seinem Lande unb dem Reiche noch lange erhallen bleiben möge. ___________ Deutsches Reich» Posen, 20. Sept. Der Kaiser begab sich heute Abend im Automobil von Gluwne durch die Stadt zum Offizierskassiuo des Regiments Königsjäger zu Pferde Nr. 1, wo er das Diner einnimmt. Auf den Straßen hatte sich eine tausendköpfige Menschenmenge eingefunden, die den Kaiser stürmisch begrüßte. Die Stadt hat reich 'geflaggt. Nach dem Dmer kehrt der Kaiser nach Gluwne zurück, wo er im Hofsonderzuge übernachten wird. Breslau, 20. Sept. Graf Kurt v. Strachwitz veröffentlicht eine Erklärung: Ohne Zustimmung der fideikommissarisch substituierten Brüder könne die Herrschaft Kami- nietz nicht veräußert werden, und er werde den etwaigen Verkauf an polnische Hand durch Grafen Karl Strachwitz niemals genehmigen. Berlin, 20. Sept. Ein schlesisches Blatt hatte vor llnigen Tagen gemeldet, die Regierung beabsichtige, überall Geistliche als Kreisschulinspektoren im Hauptamt unter Aufgabe ihres geistlichen Amtes einzusetzen. Nunmehr erfahren die „Berl. s)\. Nachr/ hierzu von unterrichteter Seite, daß an der maßgebenden Stelle der Unterrichtsverwaltung über die Angelegenheit nicht das geringste bekannt ist. Es handelt sich daher unter keinen Uinslanden um eine von der Regierung geplante Maßregel. — Wie die ,B. N. 9L* bestimmt hören, ist e§ ausgeschlossen, daß der Gesetzentwurf zur Regelung des Apothekenwesens noch in diesem Winter den Reichstag be- schäftigt. — Der „Neichsanzeiger" veröffentlicht bie^ Ernennung bes vortragenden Rates im Reichsamt des Innern, Geh. Oberregierungsrates Dr. Georg Kautz, zum Präsidenten des Kaiserl. Kolonialamtes. — Kontreadmiral Truppet, Gouverneur des Kiautschou- gebietes, ist ziim Vizeadmiral befördert worden. — Der ^Neichsanzeiger" veröffentlicht die mit dem 1. Oktober in Kraft tretenden Aenderungen der P ostördnung vom 20. März 1900. Blankenburg, 20. Sept. Gestern nachmittag ist Großfürst Kyrill von Rußland zum Besuch des Herzogs-Regenten auf Schloß Blankenburg eingetroffen. Kre «Lage in Marokko. Tanger, 20. Sept. (Meldung der Agence Havas.) Nachrichten aus Larrasch betätigen, daß Rarsulis Leute am 17. September Postkuriere, die von hier nach Larrasch *£ialat Sr. Snednch Hchrieider f. Mainz, 21. Sept. (Tel.) Heute nacht , ist der Domkapitular Dr. Schneider einem Schlaganfall erlegen. Dr. Friedrich Schneider, der noch am 7. August v. I. seinen 70. Geburtstag in erfreulicher geistiger und körperlicher Frische hatte begehen können, war ein hervorragender Kunstschriftsteller, der berufenste Kenner des Domes seiner Vaterstadt. Er hat auch die Geschichte des Mainzer Domes und seiner Denkmäler geschrieben. Das Kriegsjahr 1866 beanspruchte seine Tätigkeit in der Krankenpflege und hierbei ereignete sich eine kleine tragikomische Episode. Es war Mitte Juli. Auf einem Leiterwagen, von einem Fuhrmann aus Dieburg gelenkt, fuhr Schneider durch die Mainebene. Plötzlich ertönte der Kommandoruf „Halt!" und ein preußischer Vizefeldwebel stand auf der Bildfläche. Doch Schnerder besaß zu seiner Legitimation nichts als eine an Bi,chof Mtteler gerichtete Depesche des Grasen Görtz, Vorsitzenden vom roten Kreuz, der um sanitäre Hilfe bat. Das Telegramm genügte dem Vize nicht und Schneider mußte mit ins feindliche Lager. Hier nahm die kurze Kriegsgefangenschaft bald ein Ende. Die Offiziere Graf Stollberg und von Bonin, Sohn des Meeren Wainzer Knuten den Geistlichen. Süddeutsche Monatshefte, 4. Jahrg., 10. Heft Neue Bücher. Eingegangen vom 14. bis 20. September. , Dr. H. Schäfer, Populär-Psychiatrie des Sokrates redivivus. Gespräche über den kleinen Unverstand. Würzburg, A. Stuber's Verlag (Kurt Kabttzsch). Preis 2.50 Mk. P^f- E. Stutzer, Lesebuch zur deutschen Staatskunde. Dresden, L. Ehlermann. Preis 1,20 Mk. Hans Hyau, Kaschemmen-Willy. 4. Ausl., mit Bildern von Paul Haase. Berlin, Hermann Seemann Nachf. Preis 2 Mk. )X ** Cumberland-Vorstellungen. Heute und morgen gibt im Neuen Saalbau der hier noch im besten Andenken stehende Anti-Spiritist und Gedankenleser Stuart Cumberland zwei Vorstellungen, in denen er das Treiben der Spiritisten enthüllen wird. In seiner Begleitung befindet sich die Traumtänzerin Madeleine. Madeleine ist ihres Willens beraubt, tanzt im somnambulen Zustand Chopin, Wagner, Strauß usw. und illustriert Gedichte. Mr. Cumberland gibt an beiden Nachmittagen eine Schüler- und Kindervorstellung auf dem Gebiete der Physik, Mnemotechnik und Zauberei. O Krofdorf, 21. Sept. Der hiesige Schützenverein hält Sonntag, 22. Sept., ein f f e n t l i ch e s Preis - schießen auf dem neuen Schießstand ab. Die Preise sind bei Bäckermeister I. Appel ausgestellt. X. Hanau, 20. Sept. Der Magistratsoberassistent Gerling hier wurde zum B ürge rin e ist er der Stadt Worbis gewählt. Die Resolution wurde fast einstimmig angenommen. Alle anderen Resolutionen waren zugunsten dieser Hauptresolution zurückgezogen worden. Der Parteitag beschoß noch, die Rede Wurm's nn Druck zu veröffentlichen. Es folgt dann noch der Bericht der Neunerkommis- sron, die zugleich als Beschwerde in stanz dient und die ßch mit 12 Beschwerden zu beschäftigen hatte, teils persönlichen Beschwerden, teils Wiederaufnahmegesuche und einem Prozeß. Von allgemeinem Interesse war nur ein Fall aus Bremen, wo ein Genosse einen freisinnigen Wahlaufruf unter- schrieben hatte, dann deii Wahlaufruf widerrufen hatte, bei der Stichwahl aber wieder aufs neue einen freisinnigen Ausruf unterzeichnet hatte. Der Parteitag hieß die Ausschlie- lßung dieses Genossen gut. Dann beschäftigte man sich resenthal. Wiesenthal ist der Vorsitzende des loralisttschen Allgemeinen Deutschen Metallarbeiterverbäirdes, einer Absplitterung des Deutschen Metallarbeiterverbandes. Er ist aus dem Verbände ausgeschlossen worden. Der geforderte Ausschluß aus der Partei wurde aber abgelehnt. Hiergegen erhoben die Genossen aus Berlin VI Widerspruch. Bevor in die Behandlung dieses Falles emgetreten wurde, beantragte Bebel zur Geschäfts- ordnung: In Erwägung, daß der Parteitag in der Angelegenheit der Lokallsten eine Beschlußfassung ausgesetzt hat, um die schwebenden Ausgleichsoerhandlungcn nicht zu stören, beschließt der .auS kem gleichen Grunde einen Beschluß über den Wresenthal bis zum nächsten Parteitag aus'zusetzen. Der Antrag Bebel wurde mit großer Majorität angenommen. — Damit imb die Beschwert,cpunkte erledigt. Die Beratung wandte sich hierauf der Festsetzung der Tagesordnung des,nächsten Parteitages zu. I Politische Tagesschcnr. Die Ungarn und der Thronfolger. ^L-cherzog ^Franz Ferdinand soll, wie der „Bdrl. Lok-Anz" ft ^n lange beim Kaiser Klage geführt haben über das stete Nachgeben gegenüber den ungarischen Ansprüchen, die er Iure Gefahr für die Zukunft der Monarchie betrachtet. Er hat stets, die Ansicht verfochten, daß mit der Unabhangigkettspartei eine ersprießliche Politik unmöglich sei, schon weil diese Partei m ihrem Namen das Programm der ^trennung von Oesterreich vertrete. Besonders ablehnend ver- tMt sich der Erzherzog gegen die von Ungarn geforderten Ver- sassungsgarantien". Er soll sichi geäußert haben, der ^r^nt)On^U'I?9ar^L?mir^arut ^W Weise zu einem Schattenrönig ^er ^ofer ^^ärte, er wolle in dieser Sache atIe.l£ entscheiden- er bettachte die Kronrechte als ein Fiderkommitz, von dem sein Wille kein wesentliches Stück lösen, dürfe. Der Erzherzog als Thronerbe müßte seine Zustimmung i Kronrechte in Ungarn eine neue gesetzliche Einschränkung erfahren sollten. Graf Andrassy trug nun dem Erzherzog die ungarischen Forderungen inbezug auf die Ver- sasiungsgarantten vor. Der Thronfolger erhob fast zu wdem Einwendungen und faßte schließlich seine Mei- nung dahin zusammen, es dürft der Krone nicht zugemutet werden, . gebundenen Händen dem unberechenbaren Willen der d^umzipien auszuliefern. Sofort fuhr der Erzherzog zum Äai)er und gab diesem gegenüber seiner Ansicht Ausdruck kit t>on Ungarn geforderten Verfassungsgarantien üi der .^uUgeteilten Form unmöglich bewilligt werden könnten. In Eu äußerte dann der Kaiser seine Willensmeinung, behielt sich aber die endgültige Entscheidung vor. Zentner in tue Garne lvanvrrn. Die Äufficht über die Teiche wird schon seit einigen Jahrhunderten durch die Familie Hoffmann zu Meder-E-coos ausgeübt, in deren Besitz noch eine Rechnung aus Jahre 1618 ist, wonach da- mals schon über 100 Zentner Karpfen dem Obermooser Ä,eich vertäust wurden. Bereits vor einigen Wochen wurde der Niedermooser Teich gezogen. Die Ausfischunq ist auf L-anistag, 28. d. Mts., morgens 6 Uhr beginnend, festgesetzt. Jeder Tourist sollte die Gelegenheit nicht ver äu- men, dein Fischzug beizuwohneu. chelt, durchgreifende gewerbliche Hygiene der We.t,lütten und Ar- ^ertsMethoden, Schutz der Kinder, Jugendlichen und Frauen, ausreichende ^öhne, Beseitigung alter die Lebenshaltung verteuernden indirekten Steuern, |oiuic_ des Boden- und Wohnungswuchers; Heoung der öffentlichen Erziehung durch 'Umgestalttmg und Erweiterung des Schulwesens entsprechend den Beschlüssen des Mannheimer Parteitages über Volkserziehung; eine durchgreifende Wohnungsrewrm, Erholungsstätten, Bollsheime und Lesehallen. Die Arbeiterorganisationen werden aufgefordert, jeden Zwang zum Genuß alkoholischer Getränke bei ihren Zusammeniunften zu beseitigen. Aufllärung durch Wort und Schrift über die Alkohol- gefcchr, insbesondere für Kinder und Jugendliche, und die zum Alkohvlmißbrauch verleitenden Trunksitten ist unbedingt erforderlich. Kinder müssen vom AlLoholgenuß unbedingt ferngehalten werden. — Den allein wirksamen Kampf gegen die Alkoholgefahr ^ihren die politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der klapenbewußten Arbeiterschaft, indem sie deren wirtschaftlichen Lage Derben ein und sie lehren, statt im Rausche Vergessenheit und Genuß zu suchen, im Kampfe gegen bcu Kapitalismus' zur Befreiung von Verelendung und Unterdrückung Genugtuung, Erholung und Freude zu ftnden. t ,rtner*L Ulche standen 20 Verkaiüsmufler von Saatgetre^ hessischer Saatzuchtgüter, woraus mehrfach Bestellungen üclnn‘J wurden. Der Vorsitzende, Vertrauensmann der LandmirtschaUs kanuner, dankte sur die vielen praktischen Winke, die zu beherzig,, nun eacbe der erschienenen Landwirte sei, welche wohl einge ehp haiteii, daß ohne die Mithulse der Wissenschaft die Landwirte nich uiebr bestehen konnten. Vtit dein Ruse wrecht baib wieder^ ichfn* die üugerst angeregt verlau'ene Versammlung. J ** Kirchweihe feiern morgen u. a. Bieber bei Rod- Heim nnd Allertshausen. ~ Dauer der Lehrzeit im Handwerk. Dieser ^.age ging durch eine größere Zahl Tagesblätter eine Notiz über dre Dauer der Lehrzeit unter dem von einem Berichterstatter gewählten Stichwort „eine Verlängerung der Lehrzeit über 3 Jahre ist unstatthaft". Hierzu sei mitgeteilt, oaß der Inhalt fragt. Artikels für sich richtig steht, in Verbindung mit dem Stichwort jedoch einen anderen Sinn erhalten hat. Die Dauer der Lehrzeit ist für Bildhauer, Buchdrucker, Feinmechaniker, Graveure, Lithographen, Silberschmiedc, Steindrucker ill) r m ach er und Lylographen aus vier Jahres f^ur alle übrigen Handwerkszweige auf drei H a 9 r e festgesetzt. Da nun ein Antrag aus Verlänaeruna der Lehrzeit im Tapeziergewerbe auf 3y2 Jahre mit der Begründung einer erhöhten Inanspruchnahme der üehr- durch die Fortbilduugsschule vorlag, so hatte Syndikus Eu g e lb a ch in fragt. Sitzung Bezug auf einen Erlaß genommen, nach dem eine Verlängerung der Lehrzeit mit f A brBe g r ü n d u n g unstatthaft sei und weiterhin aus- gefuhrt, dasz der Fortbildungsunterricht für die Lehrlinge eine Förderung, Ergänzung nnd Vertiefung der Meister- lehre nicht aber eine Beeinträchtigung darstelle. iv Klein-Linden, 21. Sept. Unser Turnverein halt morgen in dem Garten zur „Burg" sein Abturnen verbunden mit einer Reirutenabschiedsfeier ab. Damit ist ein Preistnrnen verbunden. Kandel. " E f ch Reichs bank. Es wird bekannt, daß Rückflüsse zu den Kassen der Bank sich auch in der drillen Wo^ des September fortgesetzt haben. Dadurch wi.rde, soweit sieb btS je§t uberfeben laßt, em weitere Krä'tignng des Status insofern herbeigefuhrt, als die fremden Gelder stärker gewachsen sind, w dle Anlagen. Es bleibt abzuwarten, ob das Reich das in den letzicn Wochen keine Ansprüche an das Zentralinstitut gestellt hat n> neuen Forderungen herantritt. —.3 ucker-Ertrag der kommenden Rüben ernte r5.O. Licht gibt folgende Taxen aus Handelskreisen wieder: Deim'^' and 2100 000 bis 21/, MiU. t. gegen 2 238 000 t. i. V., Cefter-rh’ 1 800 000 bis 1 360 000 t. (1344 000 t.), Frankreich 735 000 b ': 826 0001. (756 0001.), Rußland 1 250 000 bis 1 350 OuO t. (1470 0001 ? bei den kleineren Ländern Belgien und Holland gehen die Schär ungen zwischen 265 000 und 200 000 t. Tas Gesamtergebnis Euroo^' ”^ 6 717 OOO^t 000 0 70q 000 t. geschätzt (i. V. war daS Ergeb. AllSsug sns btu ÄtsvSrosmisrrßlslkru ütr Sloöt teitfitB. ___ _ Aufgebote. Canöwirticbaft* I U ^' Wilhelm Reufch, Uhrmacher und Goldarbeiter, Lä’ ÄS®. ww„. Aus Sta-t Mit6 Gießen, 21. Sept. 1907. . **BomGroßh. Hofe. S. K H. der Gro ß h erzo g ,agte am Freitag vormittag mit dem Maharajah von Brkanir im Groß-Gerauer Park, woselbst die Großherzog- Irchen Herrschaften mit ihren Gasten das Mittagessen nahmen. .... ** H Ufür H e rb sie in. Seit unserer letzten Ber- osfentlichung gingen weiter ein: I. 5 Mk., Geh. Kirchen- (H59 83 sJf' $TÜ9er 10 M Zusammen bis jetzt Die Mäuseplage und ihre Bekämpfung. lorr verweisen nochmals auf unsere Mitteilung in der Mtt- wochsnummer wegen der Anstellung von Ersuchen zur Bekämpfung der Mäuseplage durch Bouillonröhrchen und er» [Ul/en Gemeinden, die ihre Gemarkung für geeignet halten zur Anstellung dieser Versuche, sich bis längstens Montag zu melden. (u_ *?,21 *e kirchlich-positive Vereinigung im e^ä0-Stu,rt cUeii beabsichtigt in diesem Derbst eine Hauptverfammluug für daö ganze Land in Gießen bes 8166110 b6i5 22- und am Vormittag ? ®S fteOt »u erwarten, daß in beiden Veranstaltungen hervorragende Vertreter der kirchlich-positiven formnen“0 €” Unb bem übrigen Deutschland zu Worte "Blumenpflege der Mädchenschule. Heute nacynnttag suidet in der Stadimadchenfchule, die alljährliche Pramueruug der Mädchen statt, die sich im Laufe des Jahres in der häuslichen Blunienpflege besonders erfolgreich betätigt haben. Die sonst übliche Ausstellung der Blumen muß wegm bkv Kanatifatwnsarbcltcii bicSniul unterbleiben. ** E t w a 8 0 0 Reservisten unseres Kaiser Wilh"lm- Regrmentv wuroen gestern in die Heimat entlass« * D e r Ztrku s t r a ß b u r g e r hat an der Lahn- ©,rucfe ferne Zette aufgeschtagen und wird heute abend feine Vorstellungen beri .;cn. (Besprechung erfolgt nach. Ausivahl. Eine Verpflichtung zur Besprechung und zur Aufbewahrung unverlangt eingesandter Bücher wird nicht übernommen.) Krankenkassen und Aerzteorg anisation. Herausgegeben v. d. Geschäftsstelle des Verbandes rt)einifdp westfälischer Betriebskrankenkassen zu Essen. Essen, Günther Eine Tuettfornsolge des .Hau -Prozesses.^ I^^e'r-s Modenbericht. Herbst und Winier Mh-r/itoa Dresden, Adolph Renner. Preis 0.75 Mk. d-r sich an die schriftstellerische Tätigkeit Lindaus über den »e ue Ku r m r t t e l h a u s der Stadt-Ge> Fall angeMosscn hat. Wir entnehmen diesen Angaben fol- merude Meran. Erbaut 1907. Meran, ^Verlag der g°ndes: 1 Stadtgemeinüe. fotoo6It%^BÖin$UÄitoi" bD„?• und Pflege Ooerteutnant Molitor, von diesem als Familienoberhaupt ali ^er Geburt brs zunr Schulbeginn. Mrt Bemerkungen eme schwere Kränkung empfunden. Auch Oberstleutnant Bachelin uber Erziehung und Behandlung der Kinderkrankheiten KJte6 „B, TÄ®”61'"* m eiM' - ««■ «.‘»uaÄa'sL ii. so. i. Ankunft dem Ehrenrat in Metz, erhielt nach 48 Stunden dessen che"/ Verlagsanstalt Bruckmann. mit yentsprechenden^Bescheid und fuhr Dr. jur. I. Werthauer. Mvabitrium, Szene aus m ^deglettung des Rechtsanwalts Dr. von! der Großstadt. Strafrechtsvileae 4 Aufs fanZt^eQ?^)3ifc5e%«’rtätibOigte^aeberftIeu^n^T »"dieltT äuIfam-P:’‘DEutn^ntlzf ^7 3.L)1 Berlin uud Leipzig, Hermann See- Ulen. ^Lr. Paul Lindau wurde nun durch Dr. v. Pannwitz fürd mann wachst Preis 1 Mk. ihm ?rr eÄC 1 mUIt 9 0 6 b e 11 a n g t. Den ^uiseppe Brombin, Italienischer Sprachführer, eignest" vulmehr ,mr Ert daß Ml0?l Konversationsbuch, Anleitung zum Sprechen, Notwörlerbuch. seiner Meinung nicht schuldig' 'gemacht habe", und bat sick^chließ- Äs' Bd. 2.) Ravensburg, llst) -oedenkzeit bis zum anderen Vormittag aus, die ihm ru-! Dlko Maier. Preis 0.80 Mk. gestanden wurde. Noch vor Ablauf der Frist ^empfing aber Dr. von Pannwitz im Hotel zwei Briefe, in denen der ablehnende Standpunkt literarisch zu begründen versucht und lediglich die Erklärung ^gegeben wurde, daß Dr. Lindau auftichtig bedauere, „daß ^orte auf Fräulem Olga Molitor eine so üble Wirkung gehabt hatten. (Fräulein Olga Molitor Ivar infolge der Lin- dauschen Artikel erkrankt). Da diese Erklärung den Beteiligten 2?^ oenugte., zog Dr. v. Pannwitz nunmehr die Konsequenzen, k 1 -^lndau lehnte aber auch und zwar sowohl in der Richtung gegen Oberleutnant Molitor, wie gegenüber Oberst- in Jebk Berertwilligkett zu der Satisfaktion,. -----». ^zayrg., iu. »erti außerordentlichen Schwere der Beleibt München, Südd. Monatshefte, GmbH Preis ^alira gungen entsprachen, ab. Damit war die Affäre wohl für die 12 Mk ’ * } 3' beiben Offiziere „definitiv" erledigt, nicht aber für Fräulein Olga Molitor, deren Auseinandersetzung mit Neue Preußische Jagdordnung vom 17. Juli V u l L in bau erst jetzt beginnt. Dr. Lindau wurde bei 1907- Amtliche Fassung. Berlin 8., L. Schwarz u. Comv. Unterhandlungen darauf hingewiesen, daß ngch den ihm Preis 1 Mk. geworbenen Aufklärungen jede etwaige Wiederholung der Beleidigung in der Broschüre schlankweg als Verleumdung er- cheine. Kleine Tageschronik. -n An Berlin^wurde wegen ver,achten Gattcnmordes die 50 Jahre alte ^Lraßenhändlerin Emilie Bartel verhaften Frau Bartel, die von ihrem Manne getrennt lebt, hatte erwartet' daß dieser ihr an Hem."Geburtstage die siebenjährige Tochter herausgeben werde^ Als )ie sich in ihrer Hoffnung getäuschtsah lEe sie ihren Mann in barschem Tone zur Rede. Als die er" ohne ihr eine Antwort zu geben, sich in sein Zimmer einschloß' zog die Frau einen Revolver aus der Tasck-e, zertrümmerte dura, einen ^chuß eine Turscheibe, schlug mit der Waffe die andere Leiben em, umbesicr jehen zu könnenmnd schoß dann noch vier' m{lL.ÜU I^cen Ein "Lchuß (ireifte ihn am Köpfe, bie anderen gingen feM. Auf 'den Lärm kamen Hausgenossen des Bedrohten unb Polizeibeamte dazu, die Frau Barrel festnahmeu und lpater der Krimmatpolizei zuführten J n Dem 22ia6rigen Schlächtergesellen WWch in Kreuznaü wurde im Schlachthaus vom Schlachter Moritz der Wetzstahl durch das Herz gestoßen. SB. ist im Krankenhaus seinen schweren Ver letzungeu erlegen, nachdem er »venige Stunden zuvor seiner Aahrrgen Braut Barwrk aus Basenheim angetraut worden war Eine schwierige Operation, bei der das Herz genäht werden mutzte günstig, doch trat bei dem großen Blutverlust der Tod durch Entkräftung ein. . Ander Sprengstoffabrik in Lindenhöhe, die etwa eine halbe Stunde von dem Schießplatz auf der bei Köln ge- legenen Wahner Herde entfernt ist, fand eine starke Explosion tatt Ste SlrbeitEi ergriffen schleunig st die Flucht. Staunt hatten tc sich geborgen, als unter furchtbaren Detonationen das ganze NltrierhauS m dre Lust flog. Menschen sind jedoch, soweit bekaunst ^ungludt. Die Explofion war so stark, daß in dem eine l)albe Stunde entfernten Orte Wahn alle Fensterscheiben zersplitterten und in der Kirche durch den gewaltigen Luftdruck Steme aus den Gewölben gerissen wurden. ii In dem ungarischen Badeorte Cirkvenica sind große U n t e r s ch l e rf e zum Nachteil des ungarischen Staates entdeckt worden. Die Macknnattonen reicheii mehrere Jahre zurück. Meb- rere hohe Beamte des Bezirks sind in diese Affäre verwickelt. E den bezahlten Steuern wurde nur ein Teil abgelieftrt, der größere -teil verschwand, Waldungen des Staates wurden au<*= oeholzt und verkauft, auch wurden an Gestellungspflichtige Renten- pasie ausgestellt und hierfür hohe Beträge erhoben. Bei einer Gerichtsverhandlung gegen die Ltandard Oil Cobaiip in Newpork bezeugte der Schatzmeister der Gesell- schäft, daß sich die Gewinne der Gesellschaft seit dem Jahre 1882 auf rund 900 ittionen Dollars belaufen ' " ' — - ----'2' o.v Ar?.-U b b a ch, 20. Sept. Der in Diensten der Butzbäch- -^icher Eisenbahn gewesene S t a t i o n s b e a m t e D. wurde wegen großer Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung seines Amtes enthoben. •zyn-3 Vx, ‘ rV ---*; 5u. k ft- Nieder-Moos, 20. Sevt Mebr und v\py- gewühlt nWen $atietta8 to,,Tk Nürnberg schwindet daZ Volkstümliche auch in den entlegenen Orten .Ein inzwischen eingelaufcner Antrag, wonach 'der Parteitag ! nu L n Aus fisch en der bcniemgen Genossen, die an der Gründung des Allgemeinen Deut-! §f ? L ?n 21 c 0 e?'m o o ser Teiche srüher ein ^okatlarbeiterverbandes (Wieseuthal) beteiligt seien, die ent- un wahren Sinne ees Wortes, das Schaulustige >chiedenste Mißbilligung auszusprechen sei, wurde als unzulässig uay und fern anzog. Diesen Charakter hat leider nach den getrofienen Vereinbarungen nicht verhandelt. das Ausfischen in den letzten Jahren ganz und aar ver- Nach einer weniger belangreichen Debatte wurden die Ver- Tn 7"Aar?fe?' Schleien — Handlungen auf Sonnabend vertagt. " 1 beoeui.enoer, so dao bei jeder Ablassuna mehrere a mitrhprt Qpn<-rtpr in S v.t,. .,1.. fix- 1 Iw P. • , , Geborene. September. 3. Dem Glaser Heinrich Baum eine Tochter, Llisabetl; Johanna Else. 3. Dem Bildhauer Joseph Beer eine Tochter, Klara Maria Lucia. 11. Dem Kaufmann Wilhelm Metz ein Sohn, Hans Willy. 14. Dein Taglöhner Heinrich Magel Zwillinge, Heinrich und Katharine. 14. Dem Fabrikarbeiter Johannes Sohn em Sohu, Wilhelm. 15. Dem Bananfseher-Aspi- rcxnten Leonhard Treusch eine Tochter. 15. Dem Posameliten- labrikaitten Theodor Minz ein Sohu, Erwin Hugo Emil. 15. Dein Kulervorsleher Gustav Raab ein Sohn, Hermann Otto. 15. Dem Fabrikarbeiter Philipp Brück eine Tochter. 17. Dem Schlosser Karl großer ein Sohn, Einil Adolf Karl. Gestorbene. September. 13. Johann Schulz, 2 Jahre alt, Neustadt 57. 15. Eduard Kurt Richter, 4 Tage alt, Wcserstrasze 29. 17. Elisabeth Clio, geb. Euler, 50 Jahre alt, Steinstcaße 40. 17. Marie Löb, geb Schmitt, 78 Jahre alt, Schützenstraße 8. 19. Karl Theodor Wichard Siebert, 1 Jahr alt, Ereduerstraße 36. 19. Lina Schweitzer, 3 Jahre alt, Wilsonslrasze 8. 19. Dr. Karl Felsing, 73 Jahre alt, vraki. Arzt, Bergstrabe 9. Giefiener Wetterdienst. VorauSstchtliche Witterung für Hoffen am Soimtag ben ß2. September: Aieist trüb und nebelig. Kühl. Westliche bis nördliche Winde. ^kirchliche Jsraetltijche SieligtouHgemelnde. Hottcsdteu i in oer Synagoge (L-üdanlage). Montag den 23. und Dienstag den 24. September 1907: L a u b h ü t t e rr f e st. 1. Tag: Vorabend 6.00 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags 4 Uhr. 2, Tag r Vorabend 7.00 Uhr. Morgend 8.80 Uhr. Nachnrittags 4 Uhr. Abends 7 Uhr. Griginai-Drahtmeldnngen. Berlin, 21. Sept. Das große Einl.gnngswerk in der Holzindustrie erscheint gefährdet. In der Berliner Holzarbeiter-Bewegung macht sich neuerdingA aegen den gleichlautenden Tarif in der.Holzindustrie, der zwischen den Organisationen abgeschlossen werden soll, Mißstimmung geltend, die in der letzten Versammlung zum Ausdruck kam. Es wurde eine Erklärung beschlossen, die sich gegen den einheitlichen Ablaufstermin Ve i den Verträgen zwischen Arbeitgebern und Arbeit- n e h m e r n ausspricht und weiterhin den Gewerk-Verein von dem Vertrag ausschließen will. Da die Arbeitgeber unter allen Umständen diesen als vertragschließenden Teil anerkennen, so erscheint die Einigung fraglich. Der Vertragsabschluß sollte sich auf 22 deutsche Städte erstrecken. Köln, 21. Sept. Zu der Explosion in dem Appa- rate-Schuppen der Dynamit-Fabrik Linderhöhe wird noch gemeldet, daß die Verheerungen, die angerichtet wurden, sich doch erheblicher Herausstellen, als sich im ersten Augenblick übersehen ließ. Von den Arbeitern wurde nur ein Mann leicht verletzt. Als die Arbeiter in der Oelbude Dämpfe aufsteigen sahen, retteten sie sich durch schleunige Flucht. Der Oelmeister zog das Sicherheitsventil und sprang eben hinter die Sicherheitskarnmern, als die Explosion erfolgte, die größeren Materialschaden verursachte. In der Wahner katholischen Pfarrkirche wurden große Steine aus dem Gewölbe heraus geschleudert, aber auch hier niemand verletzt. Die Detonation war derart, daß selbst an Häusern auf der anderen Rheiuseite die Spuren der Verwüstung bemerkbar sind. Auf der Wahner Heide wurden alle Baracken arg mitgenommen. Wien, 21. Sept. Paul Lindau, der von Oberleutnant Molitor eine Duellforderung erhielt, erklärte: Ich teile die Auffassung der beiden K'artellträger, daß ich der Ehre des Fräulein und der Familie Molitor zu nahe getreten sei, in keiner Weise und bin mir bewußt, nicht ein Wort gesagt zu haben, das geeignet wäre, die Ehre der Familie Molitor zu kränken. Ich tonnte daher weder die Erklärung unterzeichnen, die mir die Kartellträger vorlegten, noch ich die Berechtigung anerkennen, aus meiner Weigerung die Konsequenz zu ziehen, daß die Sache als Ehrenhandel mit den Waffen ausgetragen werden mutz. Im Lause der Unterredung mit dem Beauftragten der Familie Molitor bemerkte ich, daß, wenn eine solche absolut ruhige, ernste, sachliche Behandlung einer Frage von össent- lichem Interesse den Autor veranlassen Nmrde, dafür mit der Waffe in der Hand Rechenschaft zu geben, jeoe Diskussion psychologischer Fragen zur Unmöglichkeit werden müßte. Petersburg, 21. Sept. Wie aus Wladiwostok gemeldet wird, sind großartige Arbeiten zur Befestigung von Wladiwostok und zur Anlage eines neuen Hafens bei Nikolajewsk sowie der Bau umfangreicher Kasernen in Chabarowsk geplant. Die Gesamtbaukosten sind aus 37 Millionen Rubel veranschlagt. ...... Rheinisches [Technikum Bingen (Sdliimdlluhe Ä ^er Entwicklung oder beim Lernen zurück- blewende Binder, sowie blutarme, sich matt- fühlende und nervöse überarbeitete, leicht erregbare und frühzeitig erschöpfte Erwachsene gebrauchen als Kräftigungsmittel mit grobem Erfolg Dr. Hommel'o Hacmatogeu. Der Appetit erwacht, bie geistigen und körperlichen strafte werden raub gehoben, das Eesamt-Nerversystcm gestärkt. Alun verlange jedoch ausoruckuch das echte Dr. Hommel's Hacmatogeu und lasse sich keine der vielen Nachahmungen ausreden. ipollinaris ** WEL T- TAFEL GE TRÄNK.« Niederlage bei Jean Weisel, Sonnenstr. 6. Todes-Anzeige n n hinter der Pulvermühle 5954 Forsthaus Baumgarten, den 20. September 1907. 5943 Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. September, nachm. 1 Uhr statt. B2v9 Gros. Rock. 5905 sL--/v Telephon 305 Großh. Bezirkskasse Gießen II. B21/9 B«/° Bm/9 5948 zu billigsten Preisen. 5930 Großherzogliches Amtsgericht. B31/» es18/» 3 — 2uG6 qm 2 — 25G6 qm und ist. 2. 3. 4. 5. 6. 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Sept. 1907, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. BuRett-Bertarrf. Die Gemeinde Hattenrod beabsichtigt zwei Bullen zum Schlach- teil geeignet, im Wege schriftlichen 'Angebots auf Lebendgewicht zu verkaufen. Offerten können bis zum 23. l. MtS., nachmittags 2 Uhr bei uns auch getrennt eingereicht werden, um welche Zeit die Eröffnung stattfindet. Bemerkt wird, daß für etwaige Mängel keine Währschaft geleistet wird. Hattenrod, am 17. September 1907. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Fasigmasiit Witwe Baünbofstraste 29. Babnbofstraste 29. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Theodor Schlag und Frau, geb. Schlag. Heinrich Hochstätter Tapetenhaus Versteigerung. Montag Leu 23. Sept. L. otf., nachmittags 2 Uhr, werden in dem Breker'schen Saale — Neustadt 55 — versteigert: ca. 70 Zentner Sprungfedern 1 Kasfaschrank, 1 eichener Schreibtisch und eine Kiste Kordel. Die Versteigerung findet be- stimmr statt. 5923 Geißler. Gerichtsvollzieher. Bekanntmachung. Auf Grund des Artikels 23 des Volksschulgesetzes und der Bestimmung Großherzogl. Ministeriums des Innern, Abteilung für Schulangelegenhelten, vom 26. November 1901 bringen wir zur allgemeinen Kenntnis, daß die Statt besonderer Aussige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser innigstgeliebter Sohn, unser gutes Kind Theodor Schlag im Alter von sechs Monaten, beute nachmittag 4i/2 Uhr, nach kurzem Krankenlager sanft im Herrn entschlaten ist. Finnen «nd Mitesser Anerkannt vortreffliche» Mittel _ _ _ “n *0 Herva Seise Zu haben in allen Apoth., Drog. u. Parf. P. St. 50 Pf. n. 1 Mk. BezirkSsparkasse Gießen. Wir bringen hierdurch zur Kenntnis der Interessenten, daß der ZinSfusr für die Einlagen bei unserer Kasse vom 1. Januar 1908 an, ohne Ausnahme aus Dreidreiviertel I i Bullenverkauf. Mittwoch, den 25. Septbr. nachmittags 5 Uhr soll in dem Hof beim Faselstall ein der Gemeinde gehöriger, abgängiger, fetter Bulle öffentlich meistbietend unter den bekanntzumachenden Bedingungen versteigert werden. Treis a. Lda am 20. Septbr. 1907. Eine grosse Partie =Tapeten-Reste = von 5—20 Rollen, meist bessere Qualitäten und moderne Muster empfiehlt zu ausserordentlich billigen Preisen Schlossjasse 19 5672 Bekanntmachung. Wir geben hiermit bekannt, daß unsere Kaffe am Dienstag Mittwoch, 24. und 25. d. M. umzugshalber geschlossen Non Donnerstag, 26. d. M. ab besindet sich dieselbe Bleichstraße 6, Hinterhaus. Bekanntmachung, In das Handels-Register Abt. A. wurde eingetragen bezüglich der Firmen: 1. A. Reinig Norm. Sartorius in Gießen: Der Messerschmied Wilhelm Georg in Gießen ist am 1. September 1907 in das Geschäft als Teilhaber eingetreten und hat die offene Handelsgesellschaft an diesem Tage begonnen. Die Firma wird unverändert weitergeführt. B. Th. Brück in Gießen: Der Ficmeninhaber Franz Martin Lmil Brück, Hoflieferant, hat seiner Ehefrau Anna Marie Henriette Brück geb. Braun Proeura erteilt. Gießen, den 17. September 1907. Städtischer ArbeitMchmis Netzen. Gartenstraste 2, Zimmer 2. Cs können eingestellt werden: 2 Bauschlosser, 2 Bauschlosser (answ.), 1 Schmied (auswärts), 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Glaser (auswärts), 1 Schreiner, 3 Schreiner (auswärts I, 3 landwirtfchaftl. Arbeiter (auswärts), 4 Dienstmädchen, 1 Waschfrau, 3 Lauffrauen, 8 jüngere Hausburschen, 5 Erdarbeiter. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Glaser, 1 Schlosser (ausw.), 1 Installateur, 1 Schreiner. CS suchen Arbeit: B81/9 1 Schreiner, 1 Heizer, 1 jung. Fahrbursche, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 2 Arbeiter, 1 Ausläufer, 1 Hausdiener, 1 Waschfrau, 2 Flickfrauen, 3 Lauffrauen, 1 Schr-echer. Menzel L Sciiönwasser ö. m. d. H Danipfwaschanstalt Schwalheim (Wetterau) Feinwäscherei und Faqonplätterei für Herren- und Damen-Wäsche . . = Spezialität: Kragen, Manschetten und Vorhemden nach amerik. System LMtUer WöhmlUSUWeis Kletzen. Gartenstraste 2, Zimmer 2. (Geschästsstunden von 8—1 und von 3—0 Uhr.) Es find zu vermieten: 1 Wohnung von 8 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 3 Wohnungen von 5 Zimmern, 11 Wohnungen von 4 Zimmern,: 5 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Werkstatt, 4 möb- Kinderwagen e Svorrwave«, Puppenwagen, lbu-u.Rci,ckörbe . ^iehtmandirektv.d. ült., größt, sächs. Kin- berroogenfabt enorm billig. Sage b. Kata- logverlang. ob Bar- - einkauf mit lOOk Rabatt od bequeme Teilzahlung Dir lieber. Julius Tretbar, «rimma Die beiden Einlagescheine unserer Bank Nr. 18 900 über Mk. 85.56 auf den Flamen von Fräulein Auguste Romer in Gießen und Nr. 18 550 über M. 669.12 auf den Namen des Herrn Karl Müller in Gießen lautend sind nach Angabe der Einleger in Verlust geraten. Wir fordern daher gemäß Pos. 6 der Einlagebedingungen alle diejenigen, die irgendwelche Anrechte auf diese Einlagescheme bezw. auf die eingelegten Summen haben sollten, aus, sich zwecks Geltendmachung ihrer Ansprüche innerhalb sechs Wochen bei uns zu melden, andernfalls nach Ablauf dieser Frist die allen Einlagescheme für kraftlos erklärt und neue Einlagebücher ausgestellt werden. Gießen, am 21. September 1907. Dn/8 (aeweii'heibaaiäk xu 0liessest im Stadtknabenschulbaus an der Rordanlage beginnt und von genannten Tage an wöchentlich zweimal abgehalten wird. Zum Besuche derselben sind alle Knaben verpflichtet, welche währeno der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlassen worden sind, sowie die Schüler der Gymnasien, Realgymnasien, Oberreal- chulen, Realschulen und höheren Bürgerschulen, welche nach Ablauf ^es achten Schuljahres auSlreten, ohne mindestens ein Jahr lang )er Obertertia angehört zu haben. Es haben sich einzufindcn: Dienstag, den 1. Oktober, nachmittags 5 Uhr, alle schulpflichtigen Bäcker,Schneider,Schuhmacher,Sattler,Tapezierer Wagner, Kellner, Köche. Donnerstag, den 3. Oktober, nachmittags 2 Uhr, alle schulpflichtigen Kaufleute, soweit dieselben nicht die kaufmännische Fachschule besuchen, Schreiber, Schriftsetzer, Buchbinder, Geometer, Photographen, Graveure, Litographen, Atechaniker, Ataler, Lackierer, Friseure, Metzger, Ausläufer, Hausburschen, Gärtner. Donnerstag, den 3. Oktober, nachmittags 4 Uhr, alle schulpflichtigen Maurer, Steinhauer, Zünmerleute, Dachdecker, Bier, Schlosser, Schreiner, Glaser, Weißbinder, Eisendreher, ateure, Instrumentenmacher, Schmiede, Techniker und alle ii Schulpflichtigen. Außerdem Haven diejenigen Schüler der Nachbargemeinden, bie abends in ihren Heimatsort zurücktehren, aber zum Besuche der hiesigen Fortbildungsschule angemeldet worden sind, sich Mittwochs den 2. Oktober, nachmittags 4 Uhr im Stadtknabenschulbaus einzu finden. Unter Hinweis auf Arttkel 25 des Volksschulgesetzes, worrach Lebrherren, Dienstherren und Arbeitgeber ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Fortbildungsschule nötige Zeit bei Meldung polizeilicher Strafen einzuräumen haben, ersuchen wir bie Genannten, sowie die beteiligten Eltern, Vormünder usw., den Schulpflichtigen von vorstehender Bekanntmachung rechtzeitig Kenntnis zu geben. Unentschuldigtes Fernbleiben wird vom ersten Schultage an lunachsichtlich bestraft. Gießen, den 18. September 1907. ünte-Kon™ tu großer Auswahl. Keiaben-Kättelchens KseSea* Jäckchen Stützen, ^ädchen-KSeGcächen, ^äntei- Jacketts, Hüte, Häubchen, Mützen aut hiesigem Ortsgericht öuentlich meistbietend freiwillig versteigern 1. Flur 32 Nr. 4 — 2566 qm Wie Wie e Wie es „ 1 = 2565 qm Wie e „ 2 — 31öl qm Wiese „ 1----3152 qm Wiese. Kroidor,er Weg iiach langem, schwerem Leiden, int Alter von 65 Jahren zu sich zu rufen. , Die trauernden Hinterbliebenen: I. Wild. Stromer, Steuerbote. Familie Karl und August Kramer. ■ | M 9V8 Uhr meine innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende • / Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwä- - M gerin und Tante 7. Flur W Nr. 92 — 2607 qm Acker SCHlißivlKmlkr.zlli.Flitzges Kartossklbczug 06941 die lebende, tanzende Illustration. Nachmit:ags 4*/4 Uhr an beiden Tagen Schüler-Vorstellung zu halben Preisen. | Liebigskßhe. ßW! Täglich frischen 5728 5728 LM- ZwefHciicnkaarhen."^!!! 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Der Vorstand des Evangelischen Arbeitervereins. « Erwünscht ist ganz besonders eine starke Beteiligung der Glieder der Lukas-Gernemde, der Militär-Gemeinde, der Gesamt- Gemeindevertretung UNd des EvaNg. 9^Tf1Prf(’rnPrplna ’ L«/ i:Viele fincrksnnttnqsschreibcn, T anzPtflAi6^[rtArT fOn AusrunRuHG vonSoDcnscLASLn WAABߣKL£lbün6En Dreher, Unterlagen in jeder Art, wwie alle sonstige Haararbeiten werden schön und dauerhaft angefertigt in dem [5791 Spezial-Damen-Frisier-Geschäft, Hermann Plank Wlv., Kavlansgasse 2.________ Kartoffeln prÄ? Epeisckartoffcln, weift- u. gelbflerschig empfiehlt billigst I. Wcisel, Scnntnßr. 6. _______Telephon 235. [57M Aufdermauer & Laberenz Stuckgeschäft Giessen Lahnstrasse 5 Eigene Werkstätte für Gips- und Zement-Dekorationen S67o _ _ . Die Wirte: Schlierbach.Lndwig Verlach. 00*. Tierarzt. esciiäHsverlegnng and Empfehlung! 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