l Nr. 17 Erfcheirtt tügNch mtt Cutna^me deS SonnlagS. Aus s.aor uno t,ano Sprechstunden ... L. ü. Lic. theol. Paul ©laue aus Berlin wurde die venia Is- der behaupt verhindern möchte, daß ein Cumberlander sich den braunschweigischen Herzogshut aufsetzt, wenigstens heißt eS in dem Briese vom 3. Oktober o. I., den Fürst Bülow nach Braunschweig schrieb: .Auch bestehen noch immer, und zwar unter mindesten? still- schweigender Tuldung deS Herzogs, welfijche Bestrebungen, die sich m ihrem Endziel ans die preußische Provinz Hannover erstrecken. SS kann Preußen nicht zugemulel werden, daß es in dem benachbarten Bundesstaat eine wetsische Regierung dulde, durch die der preußische, unter dem Schutze der Reichsoersassung stehende Besitzstand gefährdet werden müßte.' Der BundeSrat wird darüber zu entscheiden haben, wessen Auffassung die richtige ist. Don den 58 bundesrällichen Stimmen verfügt Preußen mit Waldeck über 18, also rechnet man in Braunschweig mit der Möglichkeit, daß Preußen überstimmt werden könnte. Ob die Braunschweiger von äußeren Einflüssen gründlich bearbeitet worden oder über gewisse Vorgänge hinter den Kulissen besser unterrichtet sind alS das übrige Deutschland, kann man lischt wissen. Nach Berliner Meldungen erzählt man sich dort, daß eine große Wichtigkeit am Berliner Hofe der braun- sck>wcigischcn Thronsolgcfrage bcigelegt wird. Doch ist die antipreußische Stimmung zu beachten, die in einer Anzahl kleinerer Bundesstaaten zutage tritt und die man auf zentralisierende Neigungen in Berlin zurückführt. Unmöglich erscheint es also nicht, daß Preußen in der braunschweigischen Frage auf entschiedene und entfärbende Opposition im Bundesräte stößt. In Frankreich hat eine neue Eneyklika des Papstes, mit der Pius X. gegen das Briandsche Nachtragsgesetz zum Trenn- ungsgesetz protestiert, keinen Eindruck gemacht. Die französisck>e Visäiosslonscrenj sucht nun den katholischen Gottesdienst in Frankreich neu zu regeln. Wie verlautet, haben sich die Bischöse mit der Möglichkeit der Einführung des privaten Gottesdienstes beschäftigt. So ziemlich alle Bischöfe sind darüber einig, daß nur im äußersten Notfälle die Geistlichen zum Prioat- Gottesdienft ihre Zuflucht nehmen sollen. Es heißt, daß die reichen Diözesen zur Unterstützung der ärmeren Diözesen 15 Proz. ihres Einkommens abgeben sollen. Die hierdurch erzielte Summe werde im Auslände hinterlegt und verwaltet werden. Der Ministerpräsident Clemenccau will der Kammer einen Gesetzentwurs vorlegen, demzufolge die Geistlichen ösfenÜichen Gottesdienst in Die „Gießener Zamillenblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, baS „Krebblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Ter „kfefslfche Landwirt" erscheint monatlich einmal. den Kirchen ab halten können. Die marokkanische Operette, so betitelte der „Gil Blas" einen Leitartikel über Marokko, ist zu Ende und die alliierten Spanier und Franzosen können mit einem Wiener Scherzwort sagen: „Gehn ma Ham und sagn ma, es war nix!" Im französischen Ministerrat teilte der Minister des Aeußern mit, daß die französische uird die spanische Regierung den Wortlaut einer Note festgesetzt haben, welche .'-nstatiert, daß das Erscheinen der franz, und span. Flotte in Marokko zur Herstellung der Ordnung beigetragen und die Organisation der Pol'^ei gesichert habe. Beide Regierungen hätten infolgedessen beschlossen, ihre Kriegsschiffe sofort zurückzuziehen. Diese Note ist sämtlichen Vertretern Spaniens unb Frankreichs int Auslande mitgeteilt toorbeit Sie wird spätestens Dienstag allen Regierungen übergeben, welche an der Konferenz von Algeciras teilgenommen hatten. Die französischen Blätter haben nicht unrecht, roennjie ihrer Regierung vorwerscn, heidenmäßig viel Geld für die Jn- szenierung dieser Operette ausgegcben zu haben. Sie rächen «ich dafür, indem sie in gewohnter Weise auf Deutschland schimpfen. Ungarn bietet wieder einmal ein erbauliches Schauspiel von Korruption. Der Justizminister Polonyi wird von dem früheren Budapester Bürgermeister Halmos beschuldigt, daß er seinerzeit als Advokat Erpressungen begangen habe Der alte Herr Halmos hat dann unter deut Einflüsse seines Hausarztes Tr. Wein, welckrer wegen der Aufregungen für das Leben des alten Herrn Besorgnisse zu hegen vorgab, an Polonyi ein Schrerben gerichtet, in welchem er alle Beschuldigungen zurückzieht. Die Söhne des Bürgermeisters Halmos sowie dessen Schwiegersohn Oer- l'anbten aber daraufhin eine Erklärung, aus welcher hervorgeht, daß die Revokation von Halmos nur unter der größten Pression unterfertigt wurde. Tie Söhne Halmos erklären, sie selbst hatten keine Kenntnis davon, daß thr Vater seine Aeußerung zurückziehen wolle. Dieser bereitete sich zum Prozesse vor und sammelte- in den letzten Tagen Beweismaterial. Der Hausarzt 2r. Wein soll erklärt haben, wenn Halmos die Erklärung nicht unterfertige, komme er binnen drei Tagen ins Irrenhaus. Nur unter dieser furchtbaren Suggestion unterfertigte Halmos die Erklärung, strich aber die Stelle, welche sich auf die Abbitte bezog. Halmos Schwiegersohn, der gleichfalls Arzt ist, erklärt, daß der alte Herr sich der besten Gesundheit erfreue und greift Dr. Wein auf das heftigste an. Was der Herr Justizminister nun tun wird, bleibt abzuwarten. „ zruoin^ ^politische Wochenschau. Gießen, 21. Januar 1907. Nur noch wenige Tage trennen uns von dem Tage Reichstags wähl. Siegen die Schwarz-Roten, dann ifsunefimen gesucht ijtl. Angebote muer l^ - <—1^8 Ubr abdS. Gießen, den 21. Januar 1907. deutet das den Konflikt, dann kommen wir zu russischen Zuständen. Ten Agitatoren mag das recht sein, dem ruh:gen friedlichen Arbeiter, Handwerker, Kaufmann, Landwirt und Bürger bringen solche Ausnahmezustände aber die Vernichtung ihrer Existenz, biz Gefährdung ihrer Familien, starken erhöhten Steuerdruck ^rgl. mehr. Jeder Staatsbürger muß seine Pflicht tun, um dafür zu sorgen, daß wir geordnete Zustände behalten. Daß die Sozialdentokratie c5 dahin bringen möchte, daß alles drunter und drüber geht, haben ihre Debatten zur Genüge gelehrt. Das deutsche Volk den Launen von sozial- demolrattschen Versammlungsredncrn und Jakobinern preis* zugeben, dazu ist eS, dazu ist unser guter deutscher Mittel- stand, unsere fleißige deutsche Arbeiterschaft, unser tüchtiger deutscher Bauernstand 31t schade. Etwas anderes aber heißt die Einführung des sozialdemokratischen ZukunstSslaateS nicht, einen anderen Zweck hat die Beseitigung deS Privateigentums nicht als den, den: ' nzelnen Staatsbürger die privaten Mittel zu nehmen, fr^a"; er sich gegenüber der Allmacht sozialdemokratischer Diktatoren nicht mehr zu wehren vermag, den Einzelnen zum absolut willenlosen Werkzeug der Versammlungsredner zu machen. Der heutige sozialdemokratische TerroriSmuS ist mir ein kleiner Vorgeschmack ju dem Absolutismus, der bevorstände, wenn die Sozialdemokratie einmal anS Ruder käme. Mit dem Stimmzettel ist die Sozialdemokratie zu besiegen; und Sache jedes einzelnen Deutschen ist es, bei bet Wahl diesen Sieg herbeizuführen.— An Verdrehungen wird von den Köhlerianern wie von den Anhängern KrummS Verblüffendes geleistet. Manche Anbeter Köhler« haben eS für angemeffen befund-n, obendrein einen Ton anzuschlagen, der selbst von ihren Freunden mißbilligt wird. ES sind unS Entrüstungskundgebungen darüber auS Stadt und Land zugegangen. Tie im Dienste KrummS stehend« Preff« leistet sich vielen Unsinn und hat sich u. a. veranlaßt gesehen, bet Gelegenheit eine« Berichtes über eine Wahlversammlung vor? liberalen .Beschwerden' über die Redaktion deS .Gieß. Auz.' bei dessen Verleger zu schwafeln. Run mag e8 ja sein, daß sozialdemokratische Redakteure blind nach der Partei- wie der Brotgeberpfeife zu tanzen haben. Bei der bürgerlichen Preffe aber besitzen die Redakteure keine dienende Stellung, und die Redaktion betreffende Wünsche, nicht Beschwerden auS dem Publikum — solche gibt eS nicht —, gleichgültig von welcher Seite sie vorgebracht werden, sind nur bei der nach dem Gesetz allein verantwortlichen Redaktion ^nzu- bringen, die, m prinzipiellen Fällen natürlich nach Rücksprache mit dem Besitzer der Zeitung, nach eigener Einsicht ihre Entschließungen trifft. Aber auf ein paar keck erfundene Märchen mehr kommt eS ja der Sozialdentokratie nicht an. Im Falle Schmidt hat Herr Geh. Justizrat Roe reu Globus Von der Landes-Universität. Dem Bflictei eine private Beleidigungsklage erhoben. Er hat in der .Köln. Volksztg.' eine Erklärung abgegeben, derzufolge Strafanträge gegen Schmidt am 28. Dezember v. Js. beim Gericht eingereicht wurden. Er fügte hinzu, er werde in der Verhandlung den Beweis erbringen, daß alle?, waS er gegen Schmidt vorgebracht habe, auf voller Wahrheit beruhe. Dasselbe Blatt erhielt ein Telegramm von Erz berg er, worin dieser entschieden in Abrede stellt, erklärt zu haben, das Ziel des Zentrums sei Bülows und Dernburgs Sturz. Derartige Behauptungen seien erfunden und erlogen. Man mein trotzdem, was man von Roeren und Erzberger zu hatten Hal. In großzügigen Kolonialreden in Berlin rief Dernburg baS Interesse der Handelswelt und der wissenschaftlich-künstlerischen Welt für die deutschen Kolonien mach. Weitere Reden wird er in München und Stuttgart halten, während Herr v. Lindequist über Kolonialpolitik in Hamburg, Nürnberg und Dresden zu reden gedenkt. Das kolonialpolitische Aktionskomitee beschloß, auch übet die Reichstagswahlen hinaus zu bestehen und sich zu einer ständigen, entsprechend auszubauenden Vereinigung zu gestalten. Zur Ausführung der hierzu notwendigen Maß- nahmen wurde ein auS fünf Mitgliedern bestehender AuS- schuß mit dem Recht der Zuwahl gebildet. Zum Vorsitzenden wurde der gothaische StaatSminister Heutig gewählt. Daß die preußische Regierung mit der Gewährung von Teuerungszulagen an die Eisenbahnarbeiter begonnen hat, wird im Bereiche der preuß.-heff. Eisenbahn- Gemeinschaft mit Freuden begrüßt. Auch die übrigen preußischen Beamten und siaatl. Arbeiter werden Zulagen und Gehaltsaufbesserungen in erheblichem Umfange erhalten und eben)®- sind für die Reichspostbeamten größere Gehaltszulagen vorgesehen. Eine intereffante Wendung hat sich in Braunschweig vollzogen. Ter braunschweigische Landtag hat seine frühere Stellung aufgegeben und verlangt nicht mehr, daß der Herzog von Cumberland und seine Söhne jeden Anspruch auf die Krone Hannovers entsagen. In einer neuerlichen Erklärung bec staatsrechtlichen Kommission ist davon keine Rede mehr, ja sie weist sogar die Auffassung zurück, als hätten die Braunschweiger an die Thronbesteigung durch einen Cumberlander Bedingungen geknüpft. Daraus geht hervor, welchen »nächtigen Einfluß die Welfcnpartci im Lande besitzt. Ter | braunschw. Landtag (wohlgemerti: nicht die braunichw. Regierung) stellt sich damit in einen direkten Gegensatz zum Königreich Preußen, das bekanntlich fordert, der Herzog von : Lumberland und seine Söhne mögen in aller Form er- I Oren, keinen Anspruch mehr auf Hannover zu erheben, bevor I Hnen das Recht der Thronfolge in Braunschweig zugestanden uirb. UeberbieS hat es den Anschein, daß Preußen es über- anbrm über den Tisch hurnoer spracht bi: Versammlung gestört. Aber die oeiden Herren f meinen fei.i guies Gedächtnis zu haben. Als der Herr P/arrer hören mußte, daß ein Pfarrer sich nicht nMaZkenbBd.Mschmc> Sesangoereinö wurde c- nt-ape»oerlauilhr Unv- x brauner ® *■ MmaWm- a, beite Erwerbs.- af TestzchüM yu. Katalog men 3ü.;- mkn. P. Kmch.To^- ZK-ch Rotationsdruck und vertag der vrühl>che» UnwersilätS - Buch- und Kleindrucker«. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und vertag: Redaktion:«^ 11». Tell-AdruAnzeiger«ieße». reanrSan0ci'^ [Qlmer, Vöroend.13. S&tSWK Cemcnt >En Abnehmer erleben unb Umncacnb tucye Angebote unter W rgenerAnzelger erbeten. LildungSanllasi linbergaiintrlntten Melpßegerinm. der Kurie L Avril uri iet Tauer 1-1V, sta rl20teip.60’Mp.9a. ; (700 3Jit p. Jahr, u er LorfledennßrlA^. mn, '.Warburg a d. v Ürafjc 6.; ■teilt 2 Mädchen grün' tttetridil in Machema.t turro. zur Äorbcr. fit üna des Rea/gymn. l.Melü.m.Preioang. um en Giest Any nbetcit. 0 politisch beteiligen sollte dann JesuS unS heute fei' antwortet er: ,Jesus ist eine 1 große geschichtliche Persönlichkeit. Der Begründer unserer ■ Religion. Eine Persönlichkeit, die uns in lhr Leben hinein- 1 sieht. Tie Wirklichkeit unserer sittlich-religiösen Wünsche. Sein i Sieg und Kreuz ist die Gewißheit für den Sieg des Guten in der Welt. Jesus ist der Befreier von Sünde und Schuld. Er ist die Würde der Menschheit und die Schmach der Dtensch- heit. Tie Stimme Gottes an uns. Ter Hort einfältigen ' Herzensglaubens, der Protest gegen Bindung an äußere Form , und Lehre.' Sein 9icin und sein Ja spricht Meyer mit : solcher Deutlichkeit aus, daß Freund und Feind ihm für sein : offenes Wort danken müssen. Zweites Blatt 157. Jahrgang Montag 21. Jannar 1907 Eichener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für ©berljeffcn politische Tagesschau. Graf von Posadowsky Reichskanzler? Vor mehreren Tagen veröffentlichte Maximilian Hardeu in der .Zukunft' einen Artikel, der sich scharf gegen den Fürsten Bulow wandte und den Uebergang zum partam. Negierungssystem empfahl. Freiherr von Zedlitz, der bekannte freikonservatioe preuß. Landtagsabgeordnete, greift jetzt auf diesen Artikel zurück und glaubt in ihm eine Jn- triguc zu miLcrn, die bestimmt sei, den Grafen PosadowSky dem Kaiser a!s neuen Reichskanzler zu empfehlen. Tazu ist zu bemerken, daß man Harden wohl, nicht aber dem Grafen Posadowsky Jntriguenabsichten zutrauen kann. Jedenfalls ivürde der ,®raf im Bart' sich nicht übel auf dem deutschen Reichskanzlcrftuhle ausnehmen und allen Liberalen Teutsch- landS genehm fein. Leider ist vor der Hand nicht daran zu denlen, denn der ernste Graf isi keineswegs persona grau am Kaiserhofe. Köhler unb seine Mannen. Aus einem T 0 r i e des Gießener Kreises wird uns heute geschrieben: Herr Pfarrer Scyick von i_aieäborn beirr eitet, in ber Dahlver- samullung zu Gcbelnr.s „Radau" gemacht zu graben. Unter „Rada..machen" versttche ei;i solches Betragen, daß die Zuhörer ben Red.'.er nicht öc.jieljen können. Das haben oocr ber Herr Pfarrer und „fein lieber Freund Dörr" getan unb zwar d is zum Schluß. Tie beiden Herren £aben fortwährend durch Gemurmel und Gebrumm sowie durch Aufstehen (wenn einer zum Handel des 97.95 I Elektriz. Lahmeyer 86.75 4% Uesterr. Goldrentd . 147.40 Türkeuluse . . fnuce-Heim-Eiseubahu . Tendenz; ziemlich fest. Burse, 21. Januar. Anfangskurse. 216-00 247.50 128.00 34.70 13J.60 147.00 Berliner ilaudelsges Darmstädter Bauk . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio Eisen tabu . Gottuardbahu . . . Lombard. Eisenbahn Uesterr. Staatsouhn . Harpener Bergwerk uauranütte ..umbarden E. B. Nurdd. Lloyd . . l'urkeuluse . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. Paketl. Harpener Bergwerk. . , Laurahütte...... 51.80 88.75 66.90 97.65 3^7« 3% . 1J4.00 . 139.90 . 242.90 . 172.40 . 186.50 . 158.70 . 216.10 . 117.70 3% 3^ej Reichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . < Oberbessen 34.70 147.40 150.20 . 188.50 . 139.60 . 243.2u . 88 0u . 158.90 VrLefkasten der Ucöaftiom (Anonyme Anfragen bleiben uubcvürfiiäjtiflt.) 91. H. Llf bitten Sie dringend um umgehende Nennung Ihres Namens, den wir strengstens geheim zu halten Derjpredjeu. xZhr Name altem könnte uns für die Zuverläfsigteit Ihrer Angabe» bürgen. 4% Gnech. Monopol-Aul. 4-6 äussere Argentinier . 3°/0 31exiKaner . . . 4>au/o Chinesen . . « • Aktien: Bochum Guss..... Buucrus E. W . . . . Berliner Canada E. B. . . . Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Durtmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. c. Ein komischer Herr, dieser , der mit uns wie mit seinen wir Wesentliches aus seinen Kammerschrislstücken „unterschlagen". Es ist richtig, daß jener Antrag bereits aus dem Jahre 1906 stammt, und mancher unserer Leser wird sich auch noch daran erinnert haben. Las ändert aber nichts an der Tatsache, das; die Neu-Embringung eines solchen Antrages wenige Tage vor der Reichstagswahl bet jedem unbefangenen Beurteiler den Anschein erwecken muß, daß damit eine Stimm- nngs mache beabsichtigt sei. Und das umsomehr, als mit der Veröffentlichung des Antrages nicht gewartet wurde, 476 4 zo 4z'6 3?ö 3-6 * Kleine Tages chronil. Tas Stadttheater in Eutin ist abgebrannt. Drei weitere Gebäude stehen in Flammen. Ter Brand brach morgens 4 Uhr auf unbekannte Weise aus. —2er Ständerat Ea 1 on 0 er, em gesuchter Anwalt in B e r it ist auf der Fahrt zwischen Zürich und Thur aus dem B a hnznge g e st nrzl und hat sich schwer, wenn schon anscheinend nicht tebensgeiährtlch verlegt. — U e b e r s ch w e in m un g en des nordarnerikaniichen Stromes Ohio haben großen Schaden angenchtet. Seit 1883 ist keine so bedeutende Ueberjchweminnng in ehr 511 verzeichnen gewesen. Tausende von Eingeborenen sind obdachlos. 'Jluf Beseht der Behörden sind alle an den Usern gelegenen Gebäude geräumt worden. In Ememnati ist jeder Ge- schäüSvcrkehr unterbrochen. — Ter Dampfer Teutonie berichtet über ungeheuere Eisberge, denen er bei Umjchiffung de4 Map Horn begegnete. Tas Schift konnte nur mit knapper Not einem 500 Dieter hohen Eisberge, dessen Oberfläche mehrere Quadrat- Kilometer betrug, ausweichen. — Bei Marienjiet im Ems» Iade-Kanal wurde der Obeimajchinist Han ermordet und beraubt aufgefunden. Uhr uud Barschast fehlten. Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr und Industrie, Giessen. Frankfurter ItiirMe, 21. Januar. 1.15 Uhr. 5ordd. Lloyd.....131.50 Übeischics. Eisen-Industrie 124.90 Fragezeichen dahinter.) schreibt uns der Landtagsabg. Köhler eine Postkarte in d. Mainz, 20. Jan. Ter beim Münchener Kabarett tätige! höchst eigentümlicher Tonart. Er „fordert uns auf, unver- 25jährige Kapellmeister Karl Kopp auL München hatte sich züglich zu veröffentlichen- : anfangs dieses Monats mit der beim Kabarett mitwirkenden San- ^^„^g^orfer ^lltbürgerineister getin Fritzi Staus icthbL Nach SHenlerung ber.SamätageBor.ky m barsch rebet, wohl um so auch uns, wie sie, unter fein Heilung un .,C°thrrh°si Hatte ine Stau» auf talabung b°. Unler- mckErziehnng vrranlaßi uns, sachlich euugen Herren Platz genommen und jebenjalle mit btcicit tn P /,6 ö . ' J . 0 1 . , } späler Stunde etwas zu »icl Metttat. Leun plötzlich stürzte * i< bietben und nicht m lernen berben 4.011 zu veriallen. Bräutigam gegen l3/i Uhr zum Restaurationslokale hinaus, wäh- Herr Köhler behauptet, daß er den Antrag zum erstenmale rend die Krautz ahnungsvoll ihm folgte. In der Heidelberg- im Jahre 1904 eingebracht habe und dies auch in dem faßgasse zog Kopp einen Revolver aus der Tasche und ehe ihn neuen Antrag stehe; die Redaktion habe den Passus in seinem 4/4o,'o rass. Staatsaul. 1‘JUa 4>3 o Japan. Staatsanleihe 4 “6 Conv. Türken von lbü3 142.20 122.26 249.50 21820 155.70 216.50 243 00 von 69 Jahren, als er grade im Begriff stand, von seiner Wohnung sich nach seiner Dienststelle im Städelschen Kunst-Institut zu begeben. Beer malte hauptsächlich russische Eenre- Sachen. — Im Keller einer hiesigen Brauerei explodierte heute ein Bierfaß. Ter Braubursche Rebhahn erlitt durch die herumfliegenden volzreile so schwere Verletzungen, daß sein Tod nach kurzer Zeit euitrat. — Tie jüngst ncrjiorbenc Frau Charlotte S peyer geb. Stern hinterließ dem Mädchenstift in der Nückertstraßc 8 0000 M!., dem israelitischen (jiaueiWcrrin in der Theobaldstraße 40 000 ML. und einer größeren Anzahl weiterer jüdischer Vereine kleinere und größere Beträge. jemand daran verhindern konnte, hatte er sich von der Seite eine neuen Anträge, der dies aussagt, „einfach un te rschla ge n". . Kugel in den Kopf gejagt. Tie Braut stürzte sich ,ammernd Nun, höflicher kann man sich ja nicht ausdrücken» wenigstens über dm am Beden Liegenden, oer von der herbeigeeilten Polizei ^öl)ler nicht. Wtr pflegen von Köhler'schen «it d-M Lumkmwagen Itabettö ins R-Ä^lpi^l v^r-Lt wuck>°. Elab«r-M> fiel« möglichst viel unseren Lcsem «-rzuseS-n, RS ?"“« 7 Beoöst-rnng -nölich di- ganze Grötze dieses Mannes am Sonntag mittag 12 Uhr im Hospital. kennen lerne, und haben s. Zt. selbst bic plntnpnen Angriffe Frankfurt a. M., 19. Ban. Heute verschied an gegen die Gießener Umversilät publiziert zur Eharakterisltk einem Herzschlag Professor Wilhelm Amandus Beer int Alter Köhlers. Immerhin kann er sich nicht darüber beklagen, daß o Uesterr. bilberrente Lngar. Goldrente . . Italien. Rente , . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ III 98.10 86.75 96 80 95.40 99.70 100.00 96.20 102.50 69.40 76.40 91.50 94.45 95.90 .. , . - für das Jack der I — Durch einen Kriminalbeamten wurde hier ein internationaler gendi bet der theologi chen F -,^s?ilflat-onssckrift bandelt Taschendieb in dem Moment fefrgenommen, a!S er vor praktischen Theologie erteilt Seme; gabditationW ft einer Dame mir der Sand durch seine zerrt ber „Tie Vorlesung heiliger Schriften im Gottesdienste J ri)-)-cnc ^ocita;c : hindurch das Portemonnaie stehlen wollte. Der I. Teil, bis zur Entstehung der altkatholischen Kirche, ferner ^haftete nennt sich Arbeiter Albino Dixier aus Lyon. — wurde dem Dr. phil. Oswald Wcidenbach aus Dresden I yüUrbc ein Kaufmann aii-3 Straßburg verhaftet, der sicy fcie venia legendi bei der philo'ophischen Fakultät für bo5 kurcf) c((?u grCßC Geldausgaben vcrdäs llg machte und mehrere der Philosophie erteilt. Seine Habiltlationsschrisl ist Hundertmarkscheine in Gold umwechseln ließ. betitelt- .Viensch und Wirklichkeit". ((Sinne, geb. 1872 in Hanau, den 18. Januar. Die Stadtverordneten Berlin studierte in Lausanne, Berlin und Straßburg, be- beschlossen, den Einheitspreis für Koch - und Leuchtgas für sonders bei Harnack und H. I. Holzmann, und bestand 1895 Wohnungen bis zu Mk. 300 Mietwert auf 15 Pfg. in Berlin das erste theologische Examen. Dann folgte eine pro Kubikmeter festzusetzen, bet unbegrenzter Zahl der Leucht- dreijähnge Mitarbeit an dem Werke des Professors von flammen, die an die Kochgasleitung mit zum Anschluß kommoden Tie Schriften de§ Neuen Testaments". Von 1899 [ men. Tie Abgabe des Koch- und Leuchtgases in diesen Woh- bi§ 1901 'roar er Neligionskehrer an der Höheren Töchter- „ungen erfolgt mir durch GaSautomaten unter Wegfall von schule in Friedenau. 1900 bestand ec in Gotha das zweite Gasmesser- bezw. Automatenmiete. — Die Erbauung einer theologische Examen, war von 1901—1903 Subdiakonus in elektrischen Stra ßenbahn wird nun bald zustande koin- (Sotlia und 1903—1906 Pfarrer in Elgersburg i. Th. 1902 men. Tie Gesellschaft m. b. H. Hecker u. Co. - Wiesbaden erroarb er in Berlin den Lic. theoJ. mit der Schrift: ist bereit, den Ban anszuführen. Tas etwa 460,000 Maik Th C Cypriam testimonioruin libiitres 1. Teil. Literar-1 betragende Baukapital soll nach den ausgestellten Bedingungen historische Untersuchungen". D. Red.) hur einen Hälfte in Obligationen, zur anderen Hälfte m Aktien 1 ** Geschichtsverein für den Kreis Bjeden- zerlegt und übernommen werden von einer Aktiengesellschaft. fopL Aus einem Gießen benachbarten Orte des Kreises bestehend aus der Gesellschaft Hecker u. Co. und der Stadt. Biedenkopf wird uns geschrieben: I Ter Stadt soll jederzeit das Recht zustehen, die Bahnanlage Für uniern Kreis ist um die Wende des Jahres ein eigener Lum Zösachen Betrage des letztermittelten Reinertrags, sofern „Gejchichlsvcrem" gegründet worden, welcher sich die Erforschung ^^raa mindestens dem Buchwert gleichkommt, zu überund Bearbeurmg der Geschichte unseres Kreifes, seiner emzelncn , X.'Hanau. 20. Jan. $.r in Großauheim bei Hanau pereils zivei yiununcrn erschienen sind. An cioft iür lokalgeschich^ wohnende Zugschaffner Arnold wurde gestern abend auf liehe Arbeit fehlt es in dem historisch und volkskundlich gleich lll= kciit Lahnhofe Hünfeld buchstäblich zerslümmelt. Er hatte ** Elektrische Straßenbeleuchtung. Tie Durch- einen Schnell- und darauffolgend einen Personenzug durch- sühriing der für Seltersweg, Kreuzplatz und Brandplatz etc. Lylaffen. Als diese drei Züge den Bahnhof Hünfeld passiert geplanten elektrischen Beleuchtung konnte bisher nicht erfolgen, hatten, fand man die Körperteile des Arnold verstreut nm» weil ein Hausbesitzer am Seltersweg und einer am Kreuz- Erliegen. Jedenfalls ivar der Unglückliche von dem O-Zuge platz Schwierigkeiten machen. Sie weigern sich, die Rosetten, erfaßt und getötet worden. Tie anderen Züge werden dann an denen der Träger des Beleuchtungskörpers befestigt werden auch noch über seinen Körper hinweggegangen sein. Den soll, an ihren Häusern anbrmgeii zu lassen. Es wäre recht Unfall hatte niemand bemerkt. bedauerlich, wenn die Stadt nicht das nötige Entgegenkommen -a- W etzlar , 19. Jan. Die Erlv eiter un g s arbeiten bei einer Verbesserung, die dem gesamten Verkehr und be» für den Bahnho f nehmen einen guten Fortgang. Hunderte sonders dem g-ichöftttch-n Lebe» ,u-u. tommen i-a, rourbc* ■ o ■ $. nTiP-T8 fnnh imIMaschinen arbeiten rastlos, um das Material nach dem Breiten _ p-9an r t r n n he§ am Lahnbecken 5N befördern. And) viele Maurer und landwirtsch. Saale der WirsiuMt zur -vnrg de* e^ des am Ahnende Winterbeschäftigung. Selbst an 20. November v. 3- y 9egrfiiti)eten hen seitherigen kurzen Wintertagen wurden stets 10 Stunden m a t bereinig u n g statt. Slentamiinann Sch T täglich gearbeitet und allen Arbeitern ein durchschnittlicher Sage» Metzen ,prach in l^stundigem Bo^rag c » c ■ e. L^n von 35 bis 38 Pfg. pro Stunde gewährt. und Hexenverbrennung in der Wetterau mit be- - Weilbura »0 ^an Prinz Ei-iel Friedrich von sonderer Berückfichtigiing der Orte Binge n hei m ' -3 ci l b u r g, -0-^'na an die festliche Auffahrt der und Echzell. Auf Akteninaterial dcr Hexeiiprozeffe geftutzt, N'R>'dervereine bei der Anwesenheit des Prinzen zur Tausend- M-teder Redner, den ^ich erschieß Abenden, dwZeu T^^v^meber ^^^^^ri^en z * nach dem SOia^r. Kriege mit ihrem geiUigen Tiefstände, tn der I wPnnf-fcn des ^abn-Rnder Verbandes gestiftet Der selbst die Gebildeten vom Glauben an Hexen und Zauberei be» fangen waren, durch Belege ans den Prozeßakten in M£etii toirC> auin .Jtau auT ocr nn^jun m ^tn uurg nun der Weise vor. Trotz unserer vorgeschrittenen Voltsbildung 'teäi Nndenden Negatta zum ns r g . ^et doch noch ein ziemlicher Rest von hexen- und Gespenstergmuben 8 M arburg, 19. ^an. -toie )ci)on tur6 gemeivet tm Volke. Diesen zu bekämpfen uno dabei auf klär end zu wurde, brach vergangene ^iacht tn der m unmittelbarer wirken, ist ein Bestandteil der Arbeit des Verbandes für Volts- Nähe dcS SüdbahnhosS gelegenen LandeSheilanftalt für bilbung. Daß der Redner in diesem Teile durch seinen höchst Geisteskranke Feuer auS, das in kurzer Zeit gefährliche intereiianten Vortrag ein ehrliches Teil beigetragen hat, ist an- Tjmensionen anzunehrnen drohte. Bevor mau dem Brande zuerkennen. Lebhafter, anhaltender Beifall zollte ihm den Dank, cntgegentrat, brachte man sämtliche Kranken in Sicherheit, An den Vortrag schlossen sich einige Ausführungen des B^blio- ,00s natürlich mit größter Mühe verbunden war. Die Leute thekars der Vereinigung über die neugegründete Violiothei., die wurden meistens nur notdürftig bekleidet, teils in ihren Betten schon 88 Bände zählt u>ch bald w°Mtlich- Erw°.terung ! k„auSa-traä-n. teils hcrauSqefübvt. W- folgten meisten. bis er als Landtagsdrucksache erschien, sondern die .Volksmacht" in die Lage versetzt wurde, den Antrag mit einer für die Neichstagswähler berechneten redaktionellen Einleitung und der ganzen Begründung schon einige Tage vorher ;u bringen. Die Veröffentlichung dieses Antrages wurde also in ganz ähnlicher Weise in die Wsge geleitet, wie seinerzeit die bekannte Anfrage wegen der Eberstädter Unter- suchüngsaffäre, deren vorzeitige Veröffentlichung ja auch erfolgte, um Herrn Köhler m der Gloriole deS echten Volks- inannes erscheinen zu lassen. Ob der Antrag jetzt zum ersten ober zum zweitenmal eingebracht wurde, ist für seine wahllaktische Bedeutung ganz einerlei. Tie darin geforderten Bahnen liegen im Interesse der Bevölkerung, aber das Haden auch andere Leute wie Abg. Kohler emgesehen. Sie haben zwar keine diesbezügliche Anregung im Landtag gegeben, aber in den schon längere Zeit bestehenden Eisenbahnkomitees für die praktische Durch- fuhrung dieser Lahnprojekte gearbeitet. Wir glauben, daß sie damit der Bevölkerung einen besseren Dienst erwiesen haben, als wenn sie sich ebenfalls damit begnügt hätten, dem Landtag ihre Eisenbahnwünsche zu unterbreiten. Vom Erdbeben auf Jamaika. Die Forträumungsarbeiten in Kingston ergaben, daß der Tod bet dem plötzlichen Zusammenbruch ganze Familien traf. Viele, die bei dem ersten Stoß die Fenster aufrissen, um zu sehen, was los sei, wurden durch den Zusammenbruch des Gebäudes unter den Trümmern begraben. In einer von einigen hundert Kindern besuchten Schule wurden 9 0 Schüler erschlagen. AIS der erste Stoß erfolgte, eilten viele der Einwohner, um sich auf den See zu retten, zu bert Piers, die bald zu brennen anfingen. Rur mit Mühe konnten etwa 700 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht werden. Der anierik. Admiral hat auf Ansuchen der britischen Behörde Marine-Infanterie zur Unterstützung der Behörden bet der Aufrechterhaltung der Ordnung ausschiffen taffen. Tie ans der zerstörten Strafanstalt ausgebrochenen Gefangenen wurden wieder eingejangen und in Gewahrsam gebracht. Die Zahl der zu Tage geförderten Leichen wird letzt auf 6 00 beziffert, wächst aber beständig. Jetzt erst wird bekannt, daß auch die renommierte Zigarre n -F a b r i k von Machado zerstört wurde. Da die Katastrophe während der Arbeitszeit erfolgte, wurden 120 Arbeiter und Arbeiterinnen inmitten ihrer Beschäftigung getötet. Flüchtlinge von Jamaika erzählen, daß 25 Häuserviertel vollständig zerstört seien. Im Umkreise von 10 Meilen sei jedes Has beschädigt. Es machen sich in der Erde Risse bemerkbar, aus denen heißer schwarzer Schlamm auillt. An Bord de4 Dampfers „Arno" wurden 64 Beine und 15 Arme amputiert Tie Zahl der Toren wird nach der Newyork Times auf 1500 angegeben, nach der World sind bereits 1200 Tote beerdigt worden. Aus Port Royal wird gemeldet: Viele Haussundamenre sanken sechs Fuß tief. Die Sondierungen ergeben, daß der Boden des Häsens und seiner Einfahrten sehr veräirdert ist. Das Leuchtschiff auf Plum Point und der alte Kirchhof sind verscchounden. Zwei neue, 9.2zötiige Geschütze im Augusta-Fort an der gegenüberliegenden Seite versanken in die Erde. Anderen Berichten zufolge versank nur die Hälfte uon Port Royal, der Rest liegt in Trümmern. Bei der Apostel- Batterie fall! das Land acht Fuß. Die „Newyoick Sun" meidet aus Kingston, daß weitere zwei Erdstöße verspürt wurden. Ein Mann wurde noch lebend halb wahnsinnig unter den Trümmern hervorgezogen. schon 88 Bande zaylt uno üaio iveienutüjc Erweiterung ersayren . , hcrauSaeführt onhmaig. »mßttn j-d°ch nul 6CW.U wcggchM Wielen nnb weitere in Aussicht gestellt. werden, da sie mimet wieder den Rammen . entfiegen hefen ö 2) leid) en bad}, 18. .^an. Die hiesige Gemeinde hatte Tie 51 Kranken wurden vorläufig in den Dcftfaal der Anstalt heute einen guten Tag. Die auf dem Rathause anberaumte gebracht, später verteilte man sie in den übrigen Krankcn- Verpachtung der Fischerei, ein ganz unscheinbares Häusern. Die freiwillige Feuerwehr, welche bald auf dem Wässerchen, wurde auf 12 Fahre verpachtet; gegen vorige Pacht- Brandplatz erschien, ging m opferfreudigster Weise an die Periode 30 Mk. stieg der Preis pro Fahr aus 91 Mk. Ein Bekämpfung des Brandes, der nach vieler Mühe auf seinen X)err aus einem Nachbarorte war der Pächter in der vorigen beschränkt wurde. Erst heute nachmittag um 4 Uhr MW t dftmd me. t mmbenvertigc ^onute d,, Kn-rm-hr wieder «brücken, doch -nusite eine Wache Äwen - G-dr si'-ückb-eiben. Bon den. umfangreichen Gebüude sichen nur Boll-Friedberg erstanden den G e m e i n d e s a n d ft e i n b r n ch noch die Umfaftungsmauern, der Schaden ist recht bedeutend, für jährlich 13'2 Mk., früher 60 Mr. Die heutige Fichtenstcnnm- Tem Vernehmen nach soll der Brand durch Kurzschluß ent- Holz-, zum Teil Schnlltholz-Versteigerung wies ebenfalls hohe standen sein. — In einem Anfall von Schwermut machte Preise aus, 32 bis 34 Mk. für den Kubikmeter. Die Gemeinoe vergangene Nacht ein Student namens Zachen aus Erfurt erlöste ca. 3200 Mk. I feinem Leben ein Ende. sd. Darmstadt, 20. Jan. Vielfache Austritte aus [j Laasphe, 20. Jan. In einer Schlackenhalde der nationalliberalen Partei, besonders von Mit- ßc< Geisweiel fand man gestern die Leiche eines polnischen gliedern aus den Beamtenkreisen, werden soeben bekannt. Als Arbeiters, der sich diesen sonderbaren Platz als Schlaf- Ursache wird in den meisten Fällen die scharfe Stellungnahme ^11? ausgesucht halte und erstickt war. des hiesigen nationalliberalen Parteiorgans gegen die Maß- ♦* ft le ine «ji it t c iliin n en aus offen und den nahmen der Regierung angegeben und man glaubt, daß nach Nachbarstaaten. Aus der Landstraße bei Seelbach unweit der Wahlkampagne noch weitere Austritte erfolgen werden. Tiez winde der Brieiirä ge r ievfc b! i vc, it b eu ta itei i und /cm- , < ■ r , ... , . lemer Barichast beraubt. Als betrat verdächtig wurde der (Wir geben diese Korrespondenz nur wieder, weil sie weiteste ^.^r Tcgenhardt ans Nassau verhallet. Verbreitung finden wird in der ganzen hessischen und benach- ■ 1 ■■ - — ——- ...;— — barten außerhessischen Presse. Doch wir setzen ein großes ZU dem Artikel „Neue Etfenbahnen tn Lberhessen^ L"« i« 4t b 8 *n $olli, 25 HLliserviertel do[ 10 Mellen fei jtte Erde We bemerk: uillt. An Bord bd > 15 Arme amputier. :I Limes aus 1500 a Tote beerdigt rcor.'x LS i^fnN ’ Keulung ÖQ, ®“ staub,«. i ?"nil <™«fe terh9nU9t *>ällt«, "«cbreiten. iaika? fl°" ctS«ben, ’S.9«n)e g0. St6 bl! tituil« bv." d»ich ben S7" ‘“Stete: ‘ ?'*” Schck rx b,t. * £|«: litt) auf ben Lee j; en anfiugen. " Sicherheit gebcaL Ansuchen der bc> Unterstützung bc ^'dming ausschiss, lalt ausgebrochenn und in Äewahrsai rten Leichen miß ibig. enoinmiede Zigar. t wurde. Da bi »Igle, wurden 12. itlen ihrer Beschäi- uß tief. Die Sonöz uiii) seiner Einsahnr Plum Point und:c \ic, 9.2jbliige GM -n Seite versanken: :/'anl nur bie Ha!' rn. Bei der AposI! hafo Heiter. x\ Mann irabi M nern hervoiML Nrbeitsvergclmng. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zum Neubau deS Ltadttheaters in Kienen sollen nn Dege des üncniiläieu Angebotes vergeben werden. bi:Ä L ca. !6O qm Eitrichböden für ?inoleumunterlage 2. ca. 1GOO am Linoleum einfchliehlich Auikleben. Zeichnungen^ ArbcitSbeschreibungen, Bedingungen und Au> gebotSsormulare liegen im Bureau des Slvtüücttcn H. VJicticr, Wcitaulagc 6 dabicr zur Einsiäftnahme offen und Linnen dafetbst um Selbuloslcnvreise erhoben werden. Tie Angebote sind vis zum EroiinungSlermin, am Donnerstag den 3L Januar, vormittags 11 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzureichen. (Sieben, den 17. Januar 1907. ÄrotzherzogUche Bürgermeisterei Gicfieu. Mecum.____________________ Bekannt,nnchntig. DaS 5. Ziel Kemcideftcucr für 1906 ist bei Vermeidung der Bcüreibuno bis Ende d. Atts. zur hiesigen Stadtkasse zu entrichten, ottbltaac: Vormittags von 8—12 Uhr, mit Ausnahme des 26. und teuren t. Mts. (ilteüen, den UL Jamrar 1907. B®/, Der ©tadlrcchner: Doevfer. Bagd-Verpachtnng. Torruerstna, den 7. Februar 1907, voru». 11 Uhr soll bic der hreügcn (ticmcinbc zustehcnde Waid- (über 1UU La) und Feldjaqd (über 600 ha) auf hiesiger Bürgermeisterei auf roe.tcre 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. WetterShain, den 18 Januar 1907. Großh. Bürgenneisterei WetterShain. 512 Sann. Holzverstcigerung in der sürstlichcu Lbcrfürstcrci Lich. Montag, ben 28. Januar, vorm. v'/, llbr, im Distrikt Tlcib liech: Buchen: 675 Nm. ©cbeiter, 152 Rm. Knüppel, 211 Nm. Störte, 5-'M äßellcn; Eichen: 16 Nm. Scheiter, 25 Nm. SCnüoöcL 80 Rm. Lnicke, 530 lüjclIciL — 3 Stück Eichen-SchnittlioO, — 2,49 Fm. (47 bis &> cm Durchmesser», 2 Stück Eichen Wagnerbolz — 0,76 prin (36 cm Durchmeberi, 18 Stück Buchen Schnittholz 0 14-89 Im. (40 bis 51 cm Durchmeher), 2 Stück Erlcn-Abschnitte --- 0/47 tz-m. (23 und 28 cm Si'urdjincncn — Tie Zusammenkunft ist auf dem Äreu,punkt der L-douffee Lich-Hottenroü und des Bicinalwegs Bur'hardvselden' sltlcdcrbessingeu. o ... .. Dien otag, den 29. Januar, vormUtagö 10 Ubr, un Zuuxitt Danneberg: 31 Stück Ltiejern-Schnittholz - 26^3 Für. (85 bis 43 cm Durchmesser), 250 Stück StlcfemDaubol’, — 197,22 Im., 51 Stück Jichten- bnubolz — 17,35 Fnu, 5 Fichlenderbslangen -- 043 Im., 125 Fiünen- v issiangen - 0,31 Hm. — 0^ Nnr. Ecchen-irtnüvvel, 30 Rm. Mieiern- < nüppcl,399inUliciem*£töctc, 1800l^cllen'Ißciajlauhljoh,2000SiSdlen S.ieiernreiim. — Dav Brennholz kommt nach dem Nutzholz, also rtiva von 11 Uhr ab zum Ausgebot. — Die Zusammenkunft ist auf ter Mreibittaüe Nieoer-Bessingeu—Langsdorf beim Eingang in kn Wald. _______________________________________B^/i Holzverfteigernng. Holzeö 8"/, 95 Rm je 3 m Länge); Störte find blau unlerstricheiu (Urilnbewt, den 18. Januar 1907. Ervbherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schober. Dienstag, den 29. Januar d. I. werden bet Herrn Wirt Schultheis; in Lmnda uon vormittags balb neun Ubr an aus den Diurlkten Lichtermald, Jgelöhain, Tiuunelberg, Grober tftnlcn- nolö, Sauplatz und Bornberg der Prorftroarici Atzenham, toroic ruo den Dtftritter Tränllovf, Gciheljtrauch, Birkwalo. Haminers^ lach, Heiligenberg, Buchwaldskopf, Himerster Wtnkelkov», Oiberg, ^ingcrwald und Hintersten Huck der .yoritroartei Lumda verftergerr, Scheiter Km: 144 Buche, 4 Hainbuche, 217 Eiche (hierunter BO Rm je 3 in laug), 59 Moser, 62 Fichte; ttuüpvcl Km : 53 Buche, 167 Eiche, 2 Erle, 80 Kiefer, 173 Fichte (hierunter 95 Ru. lann); tl.'.üvvclreisig Km: 63 Kiefer, 49 Sichle (in ganzer oewobulicheS Reisig Km: 274 Buche, (SÄ Eiche, 4 Mieter; Hm: N Buche, 143 Eiche, 62 Kiefer, 148 Fichte. Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Hoizverfteigerung B'% )lieiu .161 44 2. Lraugeu. bis zu 24 m Sänge, üls zu £•* iu 25 Fslm. Äiefcm*<5lamnie, bis zu 43 cm Durchmesser, 51 Fstni. Fichten - Derbslangen, bis 18 m Sänge, ä'u TW 64 50 Schnitt- und Bauholz baauitei ca. 10 hu Sparren. 2100 Wellen. Lich, den 17. Januar 1907. Grotzherzogliche Bürgermeisterei. ©ärmer. 1P - 36/46 - 9L54 - 47/40 Sparren- und Wagnerholz sich eignend, 16 Rm. Kiefern-Rutzknüppel, 3 m lang. Die Zusammenkunft ist vormittags 9Vs Uhr aus der siLciSstrajze Garbenleich—Dorfgill bei Holz Nr. 1. z Sladltheaiil [cte Gebäude fie^. - Ihr nui unödüiinic'S: ui gciudjici" »lUüaU r und Hur aus br Der, wenn I'chou aniL jcridjivemmung! haben große» edjflU e„oe Ueberichwemuuq von Gingeborenen alle an den Uiem s Emcumati ist jeder W miet Icuiomc benti er bei Umidjifiuug cmit Wecüloi «* lache mehrere 0* ancniid riermordet und-» iin Licher Stadtwald, Distritt Schweinftallsheege, Zappenau und Mönchlöpfe. Tonucrölag, den 24. Januar, nach Zusammenkunft in der Zappenau am Feld, vormittags 10 Uhr, werden versteigert : Scheiter: Buche 425, Elche 73, Birke 2,2, Linde 1,6, Aspe 1,5 9iui.; Knüppel: Buche 152, Eiche 92 Rm,; Stöcke: Buche 193, Eiche 169 Rm.; Reisig: Buche 4100, Eiche 1569-Fichten L, H. nnb HL Klasse - 31,71 fm } -------------r--------- uar^erk1 ■ euer W* , . • $1 Holzverstergerung. Dicustag, deu 22. V. 2)L, soll im ©rumnger und ^•jrfgiUer Marlwaiü folgendes Holz versteigert werden. 170 Fstrn. Fichten-Slämme, bis 42 cm Durchmesser und Stammholzucrsteigernng. Donnerstag beit 24. Januar werden im Gambacher Gc- meindewald ucriteioert: Eichen-Stamme, 26—47 cm Turchm., 6—10 m lang, 19 uinn. 12 Buchen-Stamme, 37—46 cm Durchm., 5—9 m Lang, 10A1 >3'nm. 43 Kiefern-Stamme, 22—45 cm Duränn., 6—12 m lang, 26,84 6stm. 177 r3ichlcn-Stamme, 15-40 cm Durchm., ,—22 m lang, 61 6Um. 70 .vnhlen Derbstangen, 8 -11 cm Durchm., 4—10 m lang, 3^4 Sstm. 3 Nm. Ltiefern-Nutzkiuippel, 3 m lang. Bufaumieniunft vormittags 10 Uhr am Jagdhaus. Gambach, den 16. Januar 1907. Ervöherzogliche Bürgermeisterei Gambach. Neubl.O -aktion. mberültsichtig^. un umgehende »SÄ z. Lahmeyer • ■ , z. üchuckert. • ' .>y 41er Bergwerk • drehen k tL jji re.Amerlk-,r .er Bergwerk- ■ lütte- • 1 ; ; ßaudeho63 ’y* «****’• «r e««1 . Sau- und ^utzhoizversleigenutg der Gräflichen Oberförsterei Arnsburg. Mittwoch, den 23. Januar 1907, nach ZusammenUmft I y . lU)r vormtttagS am Engelschen SleinbNtche nur öcr ürctöitraBc . veije, ^-ee- mald, Hard, Heim usw.: 15 ü 1. Stämme. , . er,-xi 1 Schnitt-, Sau- jir Eicheu mit btS 80 cm Durchm. =8539 km f u. Wagnerhotz 42 Rotbuchen 14U Jichten 80 itieiern * ' r ; « 4,15 I 2o Hatnbuchen mit 17 cm M. Aopf und 2 m Länge — 345 fm. •> Z-tn HAPfl ©Lüningen, ben 17. Januar 1907. Eroßherzogliche Bürgermetsterei Erüningen. Gilbert. 494 § Harmoniums hv“ Stets vorrätig I 6 1 gemahlene L Salmiak- f Terpentin-;' 3 Seife 1 h un sfreiHg y äPaoker 15PC SeFtersweg 91 Seltersweg 91 VttfsebW 5011 Sflßfliiritnin^ßrbeittn an Hochachtungsvoll 468 458 Cti/i 600 Mk, L per Pfund. Rascheste Lieferung. Weitgehendste Garantieen. 25 Flügel 150 Pianinos 100 Harmoniums E* 1 von Bechstein, Blüthner, Berdux, Kaps, Schiedmayer etc. von Mannborg, Hofberg etc. von Mk. 1000.— an von Mk. 380.— an von Mk. 33.— an Flügel Pianinos -A dK 2*3 Grossh. Hess. 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