Erstes Blatt Annahm« e»* Anzeigen pie Heutige Kummer umfaßt!6 Seiten senden. So wurde der englische Plan sang- und klanglos Z.vecker.s. In dem teile! ixr „Post" un u Grabe getragen. Aehnlich erging es dem Vorschlaq Zütmlgsottckeln , tritt der Gedanke hervor, 01 us Einführung des obligatorischen Schiedsgerichts. Hier M geg-Er^<§e"ich^mich» »3« « der deutsche Delegierte Freiherr von Marschall, bes«°n, Ä iäjartb™SuniÄau ec ftch nrrt aller Entschiedenheit gegen den Antrag wandte, Delcasses Sturz und dem Zusammentritt b' !] 9eU damit absolut nichts erreicht würde, denn im Ernstfälle "beside, in welchem Herr v. TschirschL .P.!. " i - - r r y v • ~ _ ' ' f n>Z>A f*Vi i\ 1 r K'M , 11t t t Kni* S01 r t1 rVv}tt S? « In bem Arril'e! der „Post" und in vielen anderen 9i SW 157. Jahrgang l , daß die amtliche inn des Herrn v. Tschirschky §e- i gegenüber möchte ich mich heute auf den Hinweis ton und ,Bermi$rf)te§< H äöittfo; für »Stadt tl Land" und „Denchks- ^ .istrde sich schließlich keine Großmacht an diese Institution Mehren, sodaß es überflüssig wäre, eine derartige Einrichtung u schassen, die doch bloß auf dem Papiere stehen würde. N -er Antrag wurde zwar angenommen, aber eine Reihe un Staaten schloß sich mit Deutschland davon aus, so daß 1 er Beschluß völlig illusorisch ist. Nr. 246 Erscheint tügllch oufeei Sonntags. Dem Gretzener Anzeiger werben im Wechsel mit Vern hessischen Landwirt die Lietzener FamMrn- blätter viermal in der Woche beigelegt und Äivcimal wöchentlich das Kuisbiatt ffit den Kreis Sieben. Femsprech-An- s chlutz L b. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 61 ilbrefle tür Depeichenr «nzetgrr Bieste«. Samstag LR. Oktober 1907 fX Ve-agSpretSr monatlich 75 viertel- k fKfK jährlich DU. 2,20: durch -X W , R k zv , ) vib.',oit AmetgDeÜSs O M 1*^ uptsrage versagen, so sind doch eine Reihe zwar minder- edeulender, trotzdem aber in ihren Wirkungserscheinungen . 'ra-reicher Maßnahmen beschlossen worden, die allgemein ; - ii.i kultureller Fortschritt ausgenommen werden dürsten. -• o es dazu allerdings einer mehrmonatigen, großen, inter- anonalen Konferenz mit ersten Diplomaten als Delegierte c euöckgte, ist eine andere Suche, aber wie dem auch sei, ian kann sich über das tatsächlich Erreichte freuen, wenn -I s auch nicht im Einklang zu der großen Aufmachung steht. Namentlich in einer Hinsicht kann der Verlauf der Kon- ,'Ierenz ungemein befriedigen. Mit großer Besorgnis hatte q ran im Hinblick auf die internationale Spannung, ins- efondere das wenig freundliche Verhältnis zwischen Deutsch- 6* rnd und England, der Entwickelung der Dinge im Haag gj ntgegengesehen und befürchtet, daß es bei dieser Gelegen- eit zu einem Rededuell kommen würde, das leicht zu einem wirklichen und blutigen Duell zwischen beiden Mächten ihren könnte, glücklicherweise ist es anders gekommen, .rfprilnglich hatte man wohl jenseits des Kanals die Ab- cht, Deutschland auch auf der Konferenz zu isolieren, x'' der John Bull hatte wohl allzu früh, in der sicheren Er- 61 mrtnng seines Erfolges, die Karten aufgedeckt und die ............. GeKE-AMMr ist OLechessen für bie tage«nummer ..-x M .... V • f I u. Land" und ^Der.,chks- bi« vormittags 10 Uhr. norcmon§druck und Verlag der vruhl schen Uns V-Vnch- und Zteindnrckerei. 8. Lange. RedMion, Lrvediiisn und DniSerei: Schulstrafir r. E. öeßi jur oen c u Anzeigenteil H. BecL. Are Kaager Konferenz. Das Spiel ist aus, der ^Vorhang fallt und befriedigt verlassen dre Akteurs den Schauplatz chrer Tätigkeit. Man hat vielfach die zweite Haager Friedenskonferenz eine Komödie genannt; mag dieses Urteil im ganzen genommen 'twas zu jchars sein, so hat es doch im Laufe der mehr- nonatigen Verhandlungen vielfach Fragen gegeben, deren Zehandlung nichts anderes als eine und zum Teil auch cecht schlecht gespielte Komödie darstellten. Dies gilt gerade Si >on dem Punkte, der ursprünglich, wenigstens nach der -- :lbjicht der englischen Regierung den Hauptgegenstand der cörterungen bilden sollte, nämliche die Abrüstungsfrage. Man entsinnt sich, mit welchem großen Apparat die Jn- zenierung des englischen Projektes erfolgte, schwere Kon- likte drohten und ein furchtbarer Sturm schien loszubrechen. Bas ist aber aus diesem Sturm geworden? Nicht einmal inen Theatersturm, kaum ein leises Säuseln hat man ver- tommen; der große Antrag schrumpfte zu einer nichtsagenden Resolution zusammen, der sämtliche Mächte, ein- chließlich Deutschland, das bekanntlich erklärt hatte, den tummel nicht mitmachen zu wollen, zustimmen konnten, oeil darin nichts weiter ausgesprochen war, als dem Stu- ftum der Abrüstungsfrage lebhaftes Augenmerk zuzu- samkeit von sozialen Fragen abzulenken und Zwietracht zwischen russischen und nichtrussischen Mgeordnetetl zu säen. So wird z. B. in einem der ersten Sitzungstage die Frage der Trennrmg einiger Bezirke des Gouvernements Lubftn vom Königreich Polen auf die Tagcsordmmg gesetzt werden. Diese Bezirke, aus denen ein besonderes Gouvernement Ehelm gebildet werden soll, fiiih zum Teck von orthodoxen Kteinrujsen bewohnt. Deshalb sollen sie als rein russisches La'nd vom Königreich Polen losgelöst werden und eine eigene Verwaltung erhalten, was natürlich zu einer nacko- nat.en Debatte führen wird. Auch nationale Fragen der Ostseeprovinzen und des Kaukasus werden zur Sprache gebracht werden n.it Betonung, des Grundsatzes: „Rußland für die Russen." Ventjchss Reictz. Berlin, 18. Ott. Der Kaiser begab sich heute morgen im Automobil nach Potsdam, um im Mausoleum einen Kranz am Sarge Kaiser Friedrichs niederzulegen. — Heute vormittag 11 Uhr sand in der Schloßtapeklein Gegenwart des Hosts die feierliche (sin । egnung des Prinzen Joachim statt. Dortmund, 18. Okt. De.n hier neu gegründeten Verband der freien preußischen Krieger-Verein e wurde das Recht der F a h n e n f ü h r u n g untersagt. Dem Verbände sind 91 aus dem preußischen Laudcs- rrieger-Verbande ausgeschlossene Kriegervereine beigetreten. — Das „Bert. Tgbl." melde: aus Karlsruhe: Die Genossen Kolb und Dr. Frank werden sich schon heute vor einem Parteigerichtshof, bestehend aus der sozialdemokratischen Landtags.raktion, dem La.idesoorsta-.ro und den Vertretern der beiden badischen Parteiblätter tvegen ihrer Teilnahme an der Beisetzuugs- f ei er des Großherzogs zu rechtfertigen haben. Tilsit, 18. Okt. D.e mit einem Kostenauswande von etwa 2 Piillionen Marr unweit der Stelle, wo 1807 der Tilsiter Friede geschlossen wurde, neu erbaute Königin Luise-Brücte wurde heute mittag dem öffentlichen Verkehr übergeben. Zu dem feierlichen Akte war Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen als Vertreter des Kaisers erschienen. Ferner waren anwesend der Minister der ösjent- lichen Arbeiten Breitenbach, cknterstaatssekretär Dr. Frhr. Coels von der Brügghen, Oberprüsident von Wind- heim, andere hohe Staatsbeamte und zahlreiche Ehrengäste. Wien, 18. Okt. In der gestrigen Sitzung des Polenklubs erbat sich der Abgeordnete Stohandel die Ermächtigung zur Einbringung einer Interpellation betreffend dieBehandlungderpolnischenA rbeiter aus Galizien in Preußen. Auf Antrag des Abgeordneten Dr. Buzek wurde öffentlich verhandelt, worauf Stohandel seinen Antrag ausführlich begründete und eine Reihe von Tatsachen an führte, die das Vorgehen der preu-< ßischen Regierung beleuchten und beweisen sollen, daß der in Kraft stehende deutsch-österreichische Handelsvertrag von Preußen verletzt werde. Der Abgeordnete Stohandel und das Klubpräsidium wurden, hierauf mit der Redigierung der Interpellation betraut. Haag, 19. Okt. Die zweite Haager Friedens^ K o n f e r e n z ist gestern nach Unterzeichnung der Schlußakte durch den Präsidenten Nelidow geschlossen worden. Freiherr von Marschall ist bereits gestern Abend vom Haag abgereist. Odessa, 18. Okt. Der englische General French ist hier ein getroffen und wird von hier nach den Balkau-f H brcgen Mächte sahen sich nicht bemüßigt, England bei iesem Vaöanque-Spiel zu unterstützen. Das Resultat war, j aß nicht Deutschland, sondern England isoliert wurde, mie es denn überhaupt auf der Konferenz gar sehr in den intergruud rückte, während Deutschland in erster Reihe M and und das ehrliche Bestreben unserer Delegierten, wirk- ij ch brauchbare Beschlüsse zustande, zu bringen, allgemein st nverhohlene Anerkennung fand. In dieser Beziehung <.j lfo hat die Friedenskonferenz ihren Titel mit Recht geführt, nd da inzwischen die internationale Spannung nachgelassen at, darf man an ne hm en, daß der Zeitpunkt noch in recht eiter Ferne stehen möge, wo die Konferenzbeschlüsse ihre I nwendung finden müssen. Kerr v. Ko.-tci» und die Ma^okkoaffäre. In der ricueften Nummer der „Zukunft" vom 19. Oktober ird cüt Schreiben des Geheirnirats von Dolstein veröffentlicht, is zunächst den Dank Holsteins an ben Herausgeber der „Zunft" bringt, daß er den Verdächtigungeil seiner Marokko-Tärig- 1.3 it enlgegengetreten sei. „Vom Auswärtigen Amt, wo der fj iiilictje Verlauf der Marokko-Sache bekannt, ist, geschieht nichts, vl u der Wahrheit zu ihxem Rechte zu verhelfen.", !.s Dann wendet sich Herr v. Holstein gegen einen Artikel der Post" und bemerk: dazu *): . ).-! „Erstens. In dem Postartikel ist gesagt, „daß die Zuspitzung .-•r Dinge in der Marokko-Affäre wesentlich zurückzusühren war ;,1 if gewisse Maßnahmen des Herrn v. Holstein" (dem dann durch l.ll errn von Tschirschky das Handwerk gelegt wurde), ^zn diewm, >,< ie in anderen Artikeln von Blättern, bereit Verbindungen sie f,! ohl zu besseren Informationen berechtigten, ist immer nur li m Tschirschky und Holstein und Holstein und Tswtrschch die Rede; j *) Die „Zukunft" fügt aus eigenem bei: Nicht notweiidig Mut Herrn von Holstein, mit Recht, bie Berichtigung der An- d . 5c, er sei jetzt wieder im Dienst und habe sogar im Kunzler- ü us ein eigenes Bureau. Dieses Mndermarä)cn erzählt ein sti ecr Lucien Wolfs, der mit den englischen Journalisten m Bert tu '3 ic und behaupicie, im Preßbureau des Answiwtigen Llmtes m.ipsaugen und inspiriert worden zu sein, frucht man demt Dinier noch Sünderiböcke? 'tis very stränge. Das preußische Lehrerbesvldurrgsgesetz. Das L e hr er b e s o l d un g s ges etz wird bestimmt Ende dieser Landtags-Session kommen. Von selten des Kultusministeriums werden, wie das „Verl. Tagebl." von maßgebender Seite erfährt, die Verhandlungen mit dem größten Nachdruck betrieben. Schon jetzt kann bestätigt werden, daß die Besoldungs-Vorlage den Volksschullehrern ein erheblich größeres Mindesteinkommen gewährt als bisher. Dies dürste schon aus der Tatsache hervorgehen, daß von feiten des Staates als Zuschuß zu den von ben^ Gemeinden gezahlten Lehrergehältern die Summe von 30 Mill, vorgesehen fein soll. Ferner sind Bestimmungen über eine Mietsentschädigung an bestimmte Lehrer-Kategorien in dem Gesetzentwurf enthalten. Der Stuvtsche Brems-Erlaß. Die Erhebungen über ule Wirkung des Studt - schen Brems-Erlasses, die Minister Holle gleich nach- seinem Amtsantritt anoronete, sind jetzt abgeschlossen. Darnach sind die von den Gemeinden beschlossenen Erhöhungen der Lehrergehälter nur in 16 Fällen von der Regierung nicht bestätigt worden, in rund 800 Fällen dagegen hat die staatliche Aufsichtsbehörde die Beschlüsse der Kvrnmunen genehmigt. Der Brems-Erlaß soll nicht außer Kraft treten, da er, wie lyan au maßgebender Stelle meint, lediglich das verfassungsmäßige Aufsichtsrecht des Staates in allerdings etwas scharser Form ausspricht. Der Brems-Erlaß soll nur in Fällen größter Notwendigkeit und mit äußerster Milde gehaubhabt werden. Den Gemeinden soll künftig auch die Entscheidung der Regierung stets unter Angabe von Gründen mit geteilt werden. i>ivide et izupera. In einem geheimen russischen Ministerrat ist dieser Tage beschlossen worden, in der Duma gleich zu Beginn der Verhandlungen nationale Streitfragen in den Vordergrund zu stellen, um den russischen Chauvinismus zu eurzünden, die allgemeine Ausmerk- stauten und nach Persien reifen. Konstantinopel, 18. Okt. Ein Zwischenfall zwischen der griechischen Gesandtschast und der Pforte wurde dadurch hervorgerufen, daß gestern ein griechischer Kawaß von der türkischen Polizei verhaftet^ angeblich mißhandelt und vier Stunden sestgehalten wurde, weil er einen Revolver des griechischen Militär-AttacheeS einem hiesigen Wafsengeschäft zum Putzen überbrachte. Söul, 18. Ott. Der Kaiser gab heute ein Frühstück zu Ehren des japanischen Kronprinzen. Der r'aiserliche Besuch sah den Kronprinzen von Korea am Llbend bei sich. Es wurde beschlossen, daß der koreanische Kronprinznach Japan gehen soll, um dort z u st u biete n. Ans St«-t unö LanS. Gießen, 18. Okt. 1907. ** Historische Kommission. Se. Königl. Hoheit bec Groß Herzog hat zu Mitgliedern der historischen Kommission für bas Großherzogtum Hessen weiter ernannt: Pfarrer D. Dr. Wilh. Diehl zu Darmstadt, den ordentl. Professor an der Landesuniversität Geh. Kuchenrat D. Dr. Krüger zu Gäben, den Oberlandesgerichtspräsidenlen Dr. Adolf Lippold zu Darmstadt, den ordentl. Professor an der Landesuniversität Dr. Felix Nachfahl zu Gießen, Oberlehrer Prof. Dr. Hch. Schrohe z:i Mainz und Prof. Weckerling zu Worms. ** Zur Stabtverordnetenwahl. Wie uns von unterrichteter Stelle mitgeteitt wird, ist die gestrige Mitteilung, wonach die Wählerlisten für die Stadtverordneten- wählen zum Druck fertiggestellt seien, nicht ganz zutreffend. Die Listen sind noch in Arbeit und müssen auq noch durch das Steuerwmmijsariut geprüft werden, ob die gejetzlichen Befttmmungen in Bezug auf die Steuerpfiicht der in die Liste eingetragenen Wahlberechtigten erfüllt sind. Dann erst kann der Druck der Wählerliste erfolgen uni) eine Angabe (VolkZkonzert) findet morgen vor- Südanlage mit folgendem Spiel- um den Fall aufzuklären. Fuchs stellte verrnischtes. •• S chläg erei. Zwischen einem Dienstmann und einem Arbeiter kam es gestern abend iu der Löwengassc zu einer Schlägerei, wobei der Arbeiter sich eines Schlag, rings bediente, der polizeilich beschlagnahmt wurde. In Magdeburg wurden auf dem Güterbahnhofe große W a r e n d-1 e b st a h l e entdeckt. Als Tater wurden ein Eisen- | vahnarberter und ein Speditionsarbeiter verhaftet, in deren Woh- nng man ein ganzes Warenlager fand. Man ist ohne Nachricht von dem Luftballon Fernandez ^Hro, oct am Dienstag abend in Bordeaux aufgestiegen ist, und befürchtet, daß er vem Meere zugelrieben wurde. An Bord befinden sich zwei deutsche Mitglieder des Aero-Klubs von Bordeaux, namens Scharff uiid Pelmann. — In St. Louis ver- toutet, daß die amerikanischen Flugmaschinen-Konstrukteure Ge- ^51 9 rlin rhren Flugapparat für eine Miluon Dollars verkaufen wollen. Qr _'v5n' M oskau wurden zwei Fälle von Cholera mit tödlichem Ausgauge festgestellt. x Aus dem Kreis Büdingen, 18. Okt. Zu -Gemeinderatsmitgliedern wurden gewählt in Bösgesäß Johs. Schneider L, Johs. Schlegel und Kvnr. Michel IV. Borsdorf Karl Strauch, Johs. Jakob Scherer und Wilhelm Braun. Düdelsheim Hrch. Knaus VII., H'nh- Karl Koch, Gg. Preußer I., und Hrch. Klink II. wrttag 11^/, Uhr, in der Südanlage mit folgendem Spiel - plan statt: 1. Ouvertüre zur Oper .Zarnpa" von Herold; 2. Venus-Walzer von Lincke; 3. Fantasie aus „Mignon" von Thomas; 4. Der Coburger Josias-Marsch. Großes Aufsehen erregt in Lemberg die Meldung, daß die Beamten des verstorbenen Fürsten Poninski sein Testament qe- saljcht haben, um sich den Nachlaß des Fürsten 511 sichern. Eine strenge Untersuchung ist eingeleitet. Spielplan des ylluen Kt.tz-u.r Staottyearers^ . Direktion Her m. Steingoetter. Enstag den 22 Oktober, abends 8 Uhr: .Cyprienne". Dazu fr „Die Medattle. Mittwoch den 23. Okt., abends 7 Uhr: „Nordische» Heerfahrt. Freitag den 25. Oktober, 8 Uhr: Novität: Tie Naberisteiiierm." Schauspiel in 4 Akten von Ernst v. Wildenbruch. Hessische LattveseulsstetLurrg Darmstadt 1908. . Auf dem südöstlichen Teil der Mathilde höhe, dem Arbeiter- d 3)£ü n ff p r n 1 & f p i rt 1 q ex ■ ~ ,.v., | "Vi boigelagcrt, wird Architekt Ludwig F. Fuchs einen sogenannten -P-n sr?pTii>fa hör yitytenb | Garten Herstellen. Für die Anlage stand ein stark - iter€ Mordtaten der Dachauer Kindes- Turck' Schnell werden aus Schleißheim gemeldet: iOnier m""or Sicherheit zwei weitere ™ 6 bezüglich zweier weiterer Morde ,L"LVge°n bam$Wtt Unb lU Lunchen selbst werden noch bi^t@rnttl,0,:bun9 der Gräfin Marie (ögl. unsere gestrige Kl. noAf°Iaenbeä besannt: Die Dame (geb. 1 rf ber Nation Szczepietowo, wohin sie •*!. ®inbern begleitete, eingestiegen und in Llorschau nicht mehr «usgestregen. In deni Abteil l. Klasse, f“nben sich Spuren eines heftigen Dw Sh||en und Gardinen waren mit Blut be» ZM' der Lerche aber fehlt bisher jede Spur. Die f2L^te grvhere Summe Geld bei sich. Ein Eisen- ksisia^^^S behauptet, daß auf der Zwischenstation Dial- rmra erne Dame ausgesiregen und sofort mit einem in Richtung fahrenden Zuge abgereist sei ÄÄVtV™’ Behauptung^ d?s Beamten ein ®a® wahrschemlich einer der Mörder. Warschau enücmf Tionn«11^ . —, . Prinzessin Pia Monika an deu chchsisawn w«d dem ..Echo oc Paris" noch L?'SLren^'aSt"?'Ler Kleine TageSchrc::ik. st von Wol-I,- Vürgermeistertochter Beier in Brand soll im Unter- Er sagte' ilm n luchungsge,angnis em ganz lustiges Wesen zur Schau tragen. •' — -"ne I S'infllt fagte fie MU Ulster,lichungsrtchter nach Beendigung des Berhors: »Sind Sie jetzt fertig; da kann ich wohl wieder in meinen ^alon zuruckkehren?" 18.. Oft. Wie amtlich mitgeteilt to* I Q-a B “ J19 äemltellung der Firma “»[g?’ o?r0? r-n' m$t von wetteren Folgen für den Tambur// tran^Ftimwn $1™* fü,i)-r-t-ee feit Jahrzehnten keine Fim^'s r ^ran^urch; Effektenengagements von iraend trJ »i cher Bedeutung rollen nicht toi^nben fein. 2er bruch erfolgte, weil die Firma sich weit über ihre Verbältn-, industriell^ unrentable Grundstücksspekulationen unt * tuouslrrellc Unternehmungen engagierte, die sie durchzubalten t uust°nd°war. Akzepte in Lohe von 15 Mill sind in sehr" L * Urtt> verschiedenen Händen. Ein erheblicher Teil derselben^aMm au8eUivmdUA9'r r° ba^ kte A'MAler derselben diese ohne Sietiui; Verkehr ziehen tonnen. Ein größerer Teil beruli » fallet diirs" an fa$m?!uV|d[)c Firmen, denen es nicht (Sc 5‘ .rro?Ur tC' ?eue ^erombungen zu finden, während der Rch r°6cn .erwähnten Unternehmungen darstelb. JünifniJiin|d)ajt ift düher^so gut wie uninteressiert f1 Brsefkäften öer Lredaktiou r l2luouyrne useudnnge» bleiben nnberüctsichtiat.) 's 6 1 e r- Wre schon wiederholt mitgeteilt wurde, firtba ^tn)en£nmg€n ohne Namensangabe keine Beachtung. Polizeiamt frier0^n°Buseck. Wenden Sie sich an das ®ro& ° *0 VriginnL-Drorhtmeldungem e 1119. Okt. Der Kaiser hat di-e Nacht ziemlich gut verbracht.^ Die Fiebererscheinungen blieben ganz minn — ural. Der.husten hat die Nachtruhe etwas gestört, war aber geringer als gestern. Nach Ansicht der Aerzte hat nunmehr der Kntarrh den höchsten Stand überschritten. Laibach, 19. Okt. Bei einer schweren Wetter-^ l a t a st r o p h e, von der Krain heimgesucht worden war, inb wurden die tiefer gelegenen Teile der Stadt unter Wasser, gesetzt. Aus vielen Ortschaften Krains kommen Meldungen^ über große Schäden durch Hochwasser. Mehrere Flüsse finb über ihre Ufer getreten. Der Eisenbahnverkehr ist stellen-^ weise unterbrochen. Mehrere Personen sind durch Blitz-vi! schlag getötet worden. d i London, 19. Okt. Einem Telegramm aus Tanger zufolge haben die Stämme im Tasilet-Gebiet sich offen für Muley Hafid ertlärt. Eine Anzahl Shertte, die. behaupten, königlicher Abstammung zu fein, haben sich dem Ean angeschlossen und Abdul Asis ihres Vertrauens um kah !wurdrg errlart. Paris, 19. Okt. Das „Echo de Paris" meldet aus London: Es sei nunmehr sicher, daß das spanische Kö--- nl gsp a a r am 14. November mit dem deutschen Kaiser m Schloß Windsor eine Begegnung haben werde. Diese Begegnung werde indessen ausschließlich privaten Charakter haben. p Paris, 19. Okt. Der der Sozialistenpartei angc- horende Paul Brousse nimmt in der heute zum erstenmal erscheinenden Zeitung „Proletaire" gegen den Herveismus Stellung. Bordeaux, 19. Okt. Zwischen dem ftanzösischen Dampfer „Mont Pelloux" und dem deutschen Dampfer „Hermann Men zell" hat bei Las Pal- h ma§ eui Z ujammc n st o ß stattgefunden. Einzelheiten fehlen noch. ~ z Gießener Wetterdienst. $ 1 on ^^o^ussichtlichc Witterung für Hcsjen am Sonntag den -0- Oktober: Heiter und trocken. Kühl. Oestliche Winde. p " =- V V wui/renü vuLgtLuajen narren yer',teilen. ,vür die Maae om der ^ssahreiitze Perjonenzug Drünswr koupicrtcs, abschüssiges Gelände Mr Verfügung. ' C " smit emem Don Neirnkirchen kom- die Ausgabe, unter möglichster Schonung des vorhandenen 4 0eÄU f ° m 111 e n. Der Anprall war nicht A.°umvestand^ und unter Aufwand bescheidener Kosten, wie sie ivejonders heftig, ev entstand irur Materialschuden. Personen ^?6erlichen Verhaltiuisen entsprechen, einen möglichst bequem Ivurden nicht verletzt. und angenehm benutzbaren Garten zu schaffen. Und zwar soll L * K leine Mitteilungen aus Dessen und b e n die zur Obstzucht hrrcrngczogen Nachbarstaaten Fabrikant Karl Grünewald sen und Aeudc bieten, wie in der westlichen, die als Frau m Alsfeld begehen am nächsten Dienstag das' Fest wird. Da der starke Abfall ^ goldenen Hochzeit. — Ter frühere staatliche Baubeamte des Aniullung gcößrrer Erdmassen nötig macht, Kreises Wetzlar, Baurat S ch e e p e r s, feiert üesttte seinen 80 (SV* b *c^ Tei e ein umfangreiches quadratisches Stück Lurtstag. T 9CUtC ,einen 8Ü- Ziemen,Meter tief ausgehoben, sodaß wir auf dieser Seite eine! - ÄÄ!9? .Terrassenbildung bekommen. Die Situation beim - Durchchreiten des Gartens ist demnach folgende: Vom Arbeiter- vorf lommend, gelangen wir durch ein weites Tor aus eine balb- - in den Garten vorgeschobene Terrasse, von der eine Frei- . treppe ui den versenkten Obitgarten hinabführt, der seiner Lange ' uach von den^.Hauptweg durchschnitten wird. Er ist vollkommen regelmäßig gestaltet und durch zwei einander entsprechende Gieß-1 . Pölert. Zu Leiden Seiten steigen je ein Meter hoch zwei Weinberge auf. senkrecht zu dieser Anlage im vechttoin- wnEr^nn Hauptachse erhebt sich der Ziergarten, nochmals 60 Zentimeter^ hoher, sovaß die dem Eingang gegenüber liegende Laube 1,60 Me^er tiber dem Obstgarten liegt. Von dieier ^aube aus führt der Hauptweg weiter vorbei an einem ckiosen- und ^audengarten, einer Bankanlagc, verschieden durch- gebildeten Bo^etts unb in seinem letzten, stark aufsteigenden Teil uach deni eigealtschen QiarieiIhaus. ^anöei. /utsche Reichsbank. Der Ausweis der Neichsbank für die zweite Oktoberwock-e hat gegen d^^^ 5 zrnern nur, sehr unwesentlick,'e Aenderungen gebracht !£ tzNen hat sich der Zentralausschuß der Bank in frner gS" leifcung dazu entschwtten, dre Z nsrate vorläufig unveründ^ .« laßen. Ter Merallbejtand hat in den Tagen vom 8_ Ä.E'. ^7;9S Milt. Mk. gewonnen (i. B. 45,76 Mill ' Mk' ? Anhaben um 86,43 Mill. Mk. (63,94 Mill. Mk.) abgemnnm ' An Qimbarddarlehen wurden nur 5,87 Mk. (30 98 Mw ' zuruckgezahtt. Die Reichsdank soll, wie schon ches^ wurde, anfelmlick-e Summen Reichsschatzscheine freihändig 3136 ^'^»Wl-edess-n ixr Effettenbestand (gegen 08,32 Mitt.) aufweist. Der Ncotrnunii hat sch, um 115,58 Mill. Mk. (112,46 Mill. Mk.) ve^ " ff ank war am 15. Oktober mit 234,48 Mill Mk (230m ö —1v -n d^lNotensteuer gegen 395,52 Mill. Mk. am Mn» | Aus dreien Ziffern ist eben wieder zu ersehen, daß die x atwn nach tote vor eine gespannte ist und daß vielleicht a^S.' bl Men des Hamburger Fallissements bis nächsten Wo^niM * kann. “nter Umständen nicht r Märkte. Gleßeu, 19. Okt. Marktbericht. Llnf heutigem Worbemnattte foüMenÄA M' L1°-L2° Hühnereier 1 St. 8-9 M, 00-00 ihfg Gaufeeier 10-00 Psg., Enteneier 8 Psg., , I ^ick- 6—8 Pf., ^a,ematte 2 Stck. 5-6 Pfg., Erbsen p.Psd. 18-24M \ Linfen p. Pfd.2o-40P.sg., Tauben pr.Pr.0,80-1,00Alk.,üüüneror Ck N' £ä>e Pt. etii{p^-i,80 SÄt, feiten p” 6« » qo^O qQ"',o2 ^ause vr. Psd. 6d— <0 Psg., Ochfenfleiseb pr. W. T 82—88 Psg Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 80-82 Pfg., Schweine- 88l^fAPr* ^-84o$!9,(>a Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. L ?? ^0-' ^albf eisth pw Psd. 80—85 Pfg., pannnelfleisch pr. M bnI^K^'^olsche per Pfund -.— Kartoffeln pr. 100 Kq. y-00-5.50 Mk. - wiebetn pr. Ztr. 5,00-6,00 Alk., Milch per Sil« .... 20 Pfg., Niche 100 Stuck 40—00 Psg., per Ztr. 0-00 Mk., West- s traut per ehicE 10—15 Pfg., per Zentner Alk. 1.50—2.00. -1 Zwelfchen per Ztr. 0 00-0 Alt. Aepsel per Ztr. 10—25 Mk. Birnen.^ per Ztr. 10-25 ^ Marktzett von 8-2 Uhr. f* ? ... in der Gesinnung der früheren Kronprinzessin von ^^.^HlPruch verschiedener Personen aus ihrer ------ ~> u * -v^. ,J .A | H 1.VH. Der Entschluß soll mit einer inrt einem Abgesandten des Köiiigs von Sachsen, über Die die Umgebung der Frau Toselli nicht unterrichtet war, erfolgt fein Tie Bedingungen der Auslieferung sind wlgende: rf>rau To,elli erhält die Erlaubnis, während eines Monats in fedem xsaljr die Prinzessin bei sich zu haben, chre übrigen Kinder einmal fährlia) zu sehen. Tie Auszahlung der bisherigen Appa- nage bleibt weiter bestehen. Frau Toselli soll auch durch den eibfall vieler Freunde in Dresden zu diesem Entschluß getrieben worden fern. Seit letzter Zeit soll sie mehrfach unter Weinkrampfen gelitten haben. ®l Jl Oni ev d es Duells. Ter Stud. juris Hermann Lcyweer, der Sohn eines Hofbesitzers in Wollersuin in Dith- Marschen, seit Ollern an der Heidelberger Universität, geriet mit einem Angehörigen einer anderen studentischen Verbindung in ^ortivechsel. Dieser soll dadurch entstanden sein, daß der junge I otuoent den alteren Kommilitonen nicht grüßte! Es erfolgte eine rwiderung ans schwere Säbel, die dem jungen Schweer während eines in seiner Heimat verlebten Urlaubs übermittelt wurde.! ,^a. tc*n ^kgner als starker gewandter Fechter bekannt ist, soll der! Gewiderte vor der Abreise von Hause geäußert haben, daß er I jalleii wurde. Seine Ahnung betrog ihn nicht. Er erhielt im I xueo eine schwere Lerletznna, an deren Folgen er gestorben ist. ue l l" - Ge s ch i ch t e hat sich in dem berühmten ^üaoWrte A b b a z r a zugetragen, die peinliches Aufsehen erregt I er .^chitts in gen beur Friedrich Such der eine Stuttgarter Motor- bootfabrii. vertritt, geriet, wie wir bereits kurz meldeten, mit! gebühr gesetzten Jcigerhauptmann Friedrich Kirschner aus vilfen luegen geschäftlicher Meinungsverschiedenheiten in einen etreit, der in Tätlichkeiten ausartete. Kirschner ließ da- 'vauf den Ingenieur durch zivei Offiziere fordern. Die Zeugen I üfS Ingenieurs boen ein Säbelduell an, währlend die des vaupt- manns augenchts der schweren Beleidigung ein Pistolenduell vorschlugeir, dem ein Sabelduell folgen sollte. Die Verhand- lungen der beiderseitig en Zeugen kamen nicht sogleich zum Ab- Ichluß und hätteii Sonntag vormittags fortgesetzt werden sollen Allem Kirschner wartete dies sticht ab, sondern begab sich um / Uhr früh in Uniform in die Wohnung des Such der noch im Bette Lag uno griff ihn mit seinem Sabel an. Er hieb so lange auf den Ingenieur cm, bis der Säbel zerbrach. Die Dienst- ' toien eilten herber und fanden, den Jiigeniieur aus vielen Wunden \ blutend, vor. Ter Tienerfchaft gelang es, sich des zerbrochenen!' ' - 7 , ° ~ uuxuiiv -Ld_. | viuttHU, UUL. L u H L L | U/UIL Uvlunn CS. | Im DCS 3 ■— 3 ra e i t er O b st m ar f t in Frankfurt a. M von der Zentralftelle für Obslverivertung mid dem Obffm \e | komitee in ^rankiurt a. M. Ende September veranstattete 1 mnJf^.rc9r lco^ des frühen Termins recht gut besucht. Der-; und Kauter roaten in aroper Zahl cvjdjienen und es wurde» ' aniehnliche Licugen Obll ndgescyi. $QS Romilee bat fi* U|! cntichloffeu, einen 2. Markt abzuhatten. Als Lokal ist wied»-"? vormatrqe Senkenberguche Museum in Frankfurt a. M «.i,a' Itraße 69 in Aussicht genommen. Ter Markt soll am' Sr 2o Cftober oon vormittags 10 bis nachmittags 5 Ul>r |tnnfi„?: Alle Interessenten, insbesondere die Proüuieiuen uon be" eVfi^t/ beut Komitee lForsthausstrasie) rechtzeitig Ai ew°^ machen tutd sich einen Plag Su sichern. Auch dieser illlark?', $l mit fotteaem Tatelobst, gepftiicktem Wirtschastsobst, geivöhni.*" Lirtschasts- und Mostabst, gedorrten und eingekochten Obsti" Db troemen, Obstbrairntiveinen, Cbftüfören, fc Marm. ^ Äetee usw., gedörrtem unb eingekochtem Gemüse fc,„ , padmigsimitennl beschickt werden. Auch luetbc» rotebev ttei, " Posten Obst ru Korben von 12'/, oder 25 Kilo Inhalt loten" haben sein. Tie Permittlung nm dem Markte in für •*' Wwohl wie iiir Kan'ec vollkoinmeii unentgeltlich. lQu'< Amtlich» Teil 1) 2) 3) 6640 Giessen (Steinstrasse 57), den 19. Oktober 1907. it von 10 Mk. an B »/„ faiekfa SS. Sammet• P» »/io Batinhofsir. S to b«/, :pi IKK SS14/ IS B15/io nach t ich v^>-v ,^'EMSL U- der Mar- Weg am ö ss 61 0 S V • s tel lli 8 © E J Feize in grosser Auswahl zu sehr biiHflen Preise.». in schöner Ausführung von 15 Mk. an Die tieftrauernden Hinterbliebenen. In deren Namen: Konrad Schlierbach senior. iii nu «la et, ii Globus BestesPuizmitlelder Welt^ zwongswrise gegen Barzahlung. Bersteigerung zu 1 u. 2 findet bestimmt statt. 6644 (ließen, den 19. Oktober 1907. I. B-: 31ori, Gerichtsvollzieher-Asp. 2 SofadecLcu. 1 Damenuhr mit Kette, 1 weitzco Klerd, 1 Blu:e und 1 Schürze. 1 Klavwr, 1 EiS schrank, 1 Pferd zwei Wagen, 1 Partie Schuhwaren, Haus- und Küchengeräte alter Art u. v. A. Wollen Sie bei soliden Preisen schnell u. aut bedient sein, so empfiehlt sich die Frankfurter Stimhsoblerei =z Liaienplatz 1 = in allen der Schuhbranche ein- schtäglichen Arbeiten, von den einfachsten bis zu den feinsten handgcnähtcn Rabmeuar- deitcu. 07910 M. Preschen NB. Auf Wunsch wirb die Arbeit kostenlos avgeholt unb wieder inS Haus gebracht. 111 aH ri in im Alter von 36 Jahren. Dies zeigen mit der Bitte um stille Teilnahme an Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Hammstrasse 16), den 19. Oktober 1907. Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. ^641 Zwiebeln J 50 Kilo 3 Mk. (In Sammelladung ab Station Gienen) versendet, J.L.NaVpolt, Friedberg Hessen. ss e, 0S«GSGSSLVDSS^SOcD0« ® Durch besonders günstigen Einkauf ® § rowfehl« LS- einige 100 2 Bekanntmachung. Der Bebauungsplan für die Frankfurierstratze südlich om Mittelweg und das Gelände zwischen Mittelweg, Eisen- ahu und Fraukfnrterftraste samt zugehörigen Entwurf der vlsbausatzung Hai infolge erhobenen Einspruchs durch Beschluß ?r Stadtverordneten-Versammlrmg Aenderung erfahren. Der geänderte Plan und die Ortsbausatzung hegt bis zum November d. Js. auf unserem Tiefbauamte offen. Einwendungen !' ■ :gen Plan unb Satzung find binnen der gleichen Frist bei Meid- ng des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 17. Oktober 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M ecum. in reicher Auswahl ® zu bekannt billigen Preisen (Darmst. Haus): . 1 Fernglas, 2 Hctnc ‘Silber, 1 Kleid ervaken, 1 Sosakisfeu. r. 100 Oanksa^ung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserm schweren Verlust sagen innigsten Dank. Bekanntmachung. Samstag, den 26. Oktober 1807, vormittags 10 Uür, sollen im Bürgermeistereigebäude die in den ^orstwarteren I, II und III lBrück, Arft und Geisel) sich ergebenden sBtr.cn^eknrener, zusammen etwa 97 Wellen, tn verichiedenen Losen menftnetend versteigert werden. Lts Gießen, den 17. Oktober 1907. . Grotzherzogliche Bürgermet,teret Greven. M e c u m. Kinderwagen^ Svortwage«.' Vvvvonwaqe«. Vaby-n.Xetsekörbe bezieht man direttvä». ält, größt, sachs. Kin- derwagenfabr. enorm bwig. Sage b. Katalog verkang. ob Bareinkauf mit 10°|q Rabatt ob. bequeme Tclizablung Dir liebet InUn» Tretbar, Grimm« _ Husten. Wer seine Gesundheit liebt beseitigt ihn. 5245 not. begl. Zeugnisse bezeugen den hilfebringenden Erfolg von Kaisers Brust - Earannllcn feinschineckendes Malz - Extrakt. Aerzlich erprobt und empfohlen gegen Husten, Heiserkeit, Katarrh, Berschleinmng, Nacheirkatarrhe, Krampf u. Keuchhusten Pakets Pf., Dose 50 Pf. Kaiser s Brust-Etratt Flasche 90 Pf. Beides zu haben in Gießen bei: H. Dornberger, Prw. Velikan Apotheke,- Ludwig Steinhäuser, Neuen Laue 17 gegenüb. der früh. Krachenburg,- E. Dort, Walltor- stratze 43; H. E. Jughardt, Inh. August Wallenfels, Marktplatz 15; Christian Wallenfels, Marktpl. 17; Georg Wallenfels, Marktplatz 21; Aug. Seibert in Wiefeck; W. Naumann tn Gettenau. Auskunft «Hellen Ned Star Linie in Antwerpen, W. Jullrmum in Gietzen, D29/,, Bahnhofstraße 59. tz. Klippstein in Langsdorf. Bekanntmachung. P ’tr.: F^'ldberctnigung in der Gemarkung Lollar. Tagfahrt zur Entgegennahme der Wünsckie bezüglich der Billig der neuen Ersatzgrundstücke in obiger Gemarkung einschließ- h des zugezogenen Teils der Gemarkung Wiescck findet Montag, den 21. Oktober 1907, vormittags 9—10 Uhr, f dem Rathaus zu Lollar statt. Tie Wünsche sind schriftlich einzureichen und nruffen angeben, M stcl>e alten (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Grund- ■ icke zusannnengelegt lverden sollen und bei tvelcher alten Par- lle die Zusammenlegung erfolgen soll. Wünsa-e, welche in dem obengenannten Termin nicht schrift- ch eingereicht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksich- gung. Friedberg, den 3. Oktober 1907. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär. S ch n i t t s p a h n , Kreis am tmann. Bekanntmachung. Betr.: Das Emhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besitzer von Tauben werden unter Hmwerv auf Artikel 39, Hiswr 2 des Feldftrasgesetzes vom 13. Füll 1904 aufgefordert, ihre Tauben wegen der Saatzeit bis Ende ds. Mts. elnzuhatien. Diese Bekanntmachung findet auf die Mtlttärbrteftauben Zur Bebauung eröffnet werden vorläufig die Straßen zwischen r. em Dlrttelweg und der Straße F—K, einschlteßlich der letzteren, >wie die Frankfnrterstraße bis zu»n Punkt D. Bekanntmachung Samstag, den 26. Oktober 1807, vormittags 10»/z Uhr, werden im Bürgermeistereigebäude die in den Waldungen der Stadt Gießen erforderlichen lto Kultur- und Wcgbanarbcrtcu öffentlich wenigstnehmend versteigert. . . . Die Großh. Bürgermeistereren der umliegenden Gemeinden werden ersucht, dies in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen °U la^ (5ie6en, den 17. Oktober 1907. . . Grohherzogltche Burgermerfteret Gtetzen. M e c u nt. eilten Sandkaute. Zwei Aecker am halben Zehnten. Etn Acker auf dem Barresgraben.,, 21 kleine Grundstücke an der Klaranlage hinter ‘“r^'S’auimenhmft ist auf dem SKffcnberger ®*Xen 14. Oftobet 1907 Grotzherzogliche Bürgermeisterei All e eum. ______ r tetlM . S in engi. Stoffen u. blau Cheviot © « von 12 Mk. an g i fiten. Wer-1 ferne Anwendung. Gießen, den 16. Oktober 1907. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gtetzen. F. B.: Cur sch man. BMen-Berkaus Montag, den 21. d. Mts., vormittags 10 Uhr, soll ein fetter Bulle, der Gemeinde Wteseck gehörig, auf dem Faselhofe dahier versteigert werden. Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde, einen jungen Bullen, Zogelsberger ^'Angch^werden innerhalb 14 Tage an hiesige Bürgermeisterei erbeten. ßl Wieseck, den 17. Oktober 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. S ch o m b e r. Bullen Berkaus. Mittwoch, de» 23. d. Mts., nachmittags U/, Uhr, soll ein der Gemeinde Ruttershausen gehöriger, dienstuntaug- i,ch gewordener Bulle auf der unterzeichneten Bürgermeister« versteigert werden. Gleichzeitig bcabstchtigt bie JSemcmbe einen sprungsähigen Bullen, Bogelsber-g-r Raste w.eder aniuichasseu und wollen etwaige Besitzer chrc Angebote innerhalb 8 Tagen der unterzeichneten Bürgermeisterei zu- gehen lassen. > Ruttershausen, den 18. Oktober 1907. Grotzherzogliche Bürgermetsterei 9^uttershattsen. 6639 Klinket. ZMWr WeiMDeiS (Siefecn. töarteustrastc S^L'mmer 2. Es können eingestellt werde«: , 1 Scknmed lauswärtsl, 2 Bauichloslcr, 1 V-iuschloster lauswaE ’2l Schneider 2 Spengler (auäroatiS), 4 MaUateure " (nusroärtS), «answäils», 3 Schuhmacher, 151 ^°Wer chn-e ush vswast*»***' - äscs ^Lchrttuge: 1 Kaufmann, 1 Schreiner. ßls/10 <§s suchen Strbeil: ^rfiupihpr 1 Polsterer und Dekorateur, i Ä'SSiteT&SÄ 2 Wasch- st-auew 1 ÜlickftL, L Lamtrauen, 2 ^»re.ber. Gestern mittag l/,l Uhr verstarb nach langem Leiden meine innigst geliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwiegertochter und Schwägerin Fra&a ftiinna Walter geb. Stollenwerk. MMrlM k 1 ftotfje K) Stern ÄJ Linit ntwerpenj Moderne Haaruhrketten Haarunterlagen Stecklocken Transformationen Zöpfe Strähnen n. Prappenperücken fertigt in bester Anoinbruna billiast an [b612 SDmil B^®cäa, 62 Bahnhofstraße 62 Genau auf Firma und Hauv- nunimer achten. WtWr NhNllgSilchlileis Sieben. Gartenstraßc 2, Zimmer 2. (GeschäftssMnden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) 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I. einen BebauunaSplau für t>U Marburger Straße utb die Straße nach dem neuen Friedhof anfgestelll und soll = azu bte nachstehende Ortsbausatzung erlassen werden. 11 Der Entwurf des Bebauungsplans und die Ortsbausatznng liegt bis um 1L. November d. I. aus unserem Ticfdauamtc offen. Einwendungen 2» fegen Plan und Satzung find binnen der gleichen Frtst bei Meldung .deö )t:ii LnSschlufseS bei uns vorzubrmgeu. : j Gießen, den 17. Oktober 1907. Großh. Bürgermeisterei Gießen. —• Mecum. Kartoffeln für den Winterbedarf, empfehle eine ganz vorzügliche Qualität Magnum bouum aus der Wetteran, zu ganft billigen Preisen, sowie gelbe Mäuschen lSalat- kartofiel) u. andere Sorten gelb- fteifchigc. Proben können ge- Uefert werden. [6227 I. Weisel, Telefon^^ Sa, Speisezwiebeln prima trockene haltbare Ware, empfehle für den Winterbedarf zu äußerst billigen Preisen. 3>. 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Februar 1882, >tc AuSMruNg der aklgemernen Bauordnung betreffend, wird nach^Ber- rehmullg der Stadrverordneten-Bersammlnng und Zustimmung des Krcis- lusfchuffcs und mit Genehmigung Großhcrzoglichen Ministeriums des Fanern vom zu Nr. Ll. d. I im Anschluß au den Baufluchtlinienplau für die Marburger Straße und die Straße nach dem neuen Friedhof folgende Ortsbausatzimg erlassen; § 1. Abweichend von den Vorschmften der §§ 7 und 8 des Orts« lbanstatutS nnrb bestimmt, daß an den bei A, B, C, D, E,_F, G, H, J. l und M von der Marburger Straße und der Straße^ nach dem Ov.s neuen Friedhof abzwcigenden Straßen nur die Eckgrundstucke bebaut -ll'werden dürfen. . § 2. Die Bebauung dieser Eckgrundstücke ist nur auf eine ^uefe von *15 m von der Baufluchtlinie aus gerechnet gestattet. § 3, Diese Eckgrundstücke dürfen Ausgänge nach den von der Mar« ag I bürget Straße und Straße uack) dem neuen Friedhof abzwergcnden Straßen vorerst nicht erhalten. * * § 4. Gewerbliche Anlagen, die nach § 16 der Gewerbeordnung ton» zesstonspfl'chtig sind, dürfen m einer Entfernung bis zu 150 m vom J Friedhof nicht errichtet werden. . W r Grotzherzogliche Bürgermetfterer Gtetzen. B19/i0 ”r Bekanntmachung. Montag, den 21. Oktober 1907, vormittags 9 Ubr be- tte ‘“ÄÄAÄHta Tei-bvie-t-l -- tinb -ft aZ der Grünberger Straße an der - 1 ^bu»ung nut »er WottMay^ Acker am Wismarer Weg etalfiiÄ S°M> und ein Acker aus dem Hmnm m,t- ' ®ewa£^a bemfeiben Tage, nachmittags -/,$ Ubr beginnend werden 60 Rcker wch'eme^Wiese am Schiffenberger Weg bei der Bekanntmachung. Der Jngeuicur Heinrich Brinkmann zu Gießen ist. zur Ausführung von Anlagen im Anschluß ^a^llichmche O^Ltttzttato- werk auf Grund der Bestimmungen vom 20. September 1300 au- gelaffen worden. Gießen, den 17. Oktober 1907. . Großherzogliche Bürgermeisterei Gtetzen. Z. B.: Curschman.B18/io Ortsdausatzuuq. Auf ®ntnb der Bestirntnungen in Artikel 2,10 unb 20 des ; sesehes vorn 30. April 1881, die allgemeine Bauordnung betr., ltd in § 5 und 7 der Verordnung vom 1. Februar 1882, bte Ansitz rung der allgemeinen Bauordnung betr., wird nach Vernehmung - er Stadtverordneten-Versammlung unter Zustimmung des Kreis- usfchusfes und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums :: eS Innern vorn......zu Nr. M. d. I. . . . im Anschluß an r en Bebauungsplan für die Frankfurterstraße südlich vom Mittel- ieg und das Gelände zwischen üDlittehüeg, Eisenbahn und Frank- ' irlerstraße folgende Ortsbausatzung erlaßen: § 1. § 2. Abweichend von ben Vorschriften in den §§ 7 unb 8 des Orts- «ustatuts roirb bestimmt, daß an ben bei D von der Frankfurter- raße und bei J von der Straße F—K abzweigenden Straßen nur ie Eckgrundstücke bebaut werden dürfen. elq § 3. 8; Die Bebauung dieser Eckgrundstücke ist nur auf eine Tiefe on 15 m von der Baufluchtlinie der Frankfirrlerstraße unb der Straße F—K. gestaUet. 5 | § 4. :ri Diese Eckgrundstücke dürfen Ausgänge nach den von der srankfurterstraße und der Straße F—K abzweigenden Straßen -orerst nicht erhalten. jl9/l0 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. v- ce husten nicht mehr beiAnwendung meiner Sodener-, Emser oder MalL-Ertrakt-Boubous. Germania-Brogerie Carl Seibel* | Telefon 593. Franksurterftr. 39. MM Bekanntmachung sich 6611 Le sch Horn. Ter Vorsrcind. 6646 Bahnhofstraße 27. Bahnbofftraßc laie/10] 27. Ohne jeden Kaufzwang! prüfe wer Pelzwaren kaufen will Schiilstr.4 SO Schaufenster. 100 Zimmereinrichtungen, Z Telef. 240 10 63081 Dcr 10 Käufer «der (Sin anget. 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