die Jahre b. e« b. u K-e Wälder unserer Wmgeöung die gegen Martin verständlich, daß der Reichstag von ihnen möglichst bald in Kenntnis gesetzt wird. )«■ v f ö hindurch gedauert hat, demnächst aber zu einem Abschluß gebracht werden dürste, betrifft die Revision der den verschiedensten Gewerbszweigen gewährten Aus nah in en von der Sonntagsruhe. Als durch die Gewerbeordnungsnovelle vom Jahre 1891 die Sonntagsruhe eingesührt wurde, erließ der Bundesrat, um Härten zu beseitigen, die die neuen Bestimmungen namentlich in der ersten Zeit ihrer Geltung hätten mit sich bringen müssen, Vorschriften, die den verschiedensten Gewerbszweigen die Möglichkeit gaben, ganz bestiminte, genau bezeichnete Arbeiten an Sonn- und Festtagen auch über die in der Gewerbeordnungsnovelle zugelasscnen Ausnahmen hinaus vornehmen zu lassen. Diese besonderen Ausnahmen waren von vornherein als Übergangsbestimmungen gedacht. Nachdem etiva anderthalb Jahrzehnte seit ihrem Erlasse verflossen waren, tauchte der Wunsch auf, nachzusehen, inivieweit sie noch nötig und inwieweit sie etwa schon überflüssig geworden wären. Im Reichsaint des Innern wurden deshalb Erhebungen und Erwägungen angestellt, die unter Beihülfe namentlich dec cinzelstaatlichen Gewerbeaufsichtsbeamten ein umfangreiches Material zur Prüfung und Beurteilung der Sachlage gewinnen ließen. Da sich die Interessenten selbst in recht vielen Fällen gleichfalls äußerten, so konnte das Urteil auf einer ziemlich lückenlosen Unterlage gefällt werden. Alle diese Arbeiten, die wie gesagt, Jahre hindurch gedauert haben, nähern sich dem Endstadium. Wenn der Bundes- rat sich im Herbst wieder zu seinen Vollsitzungen versammeln wird, wird er wohl auch bald eine aus die Sonntagsruhe bezügliche Vorlage erhalten. Es ist natürlich, daß der Bundesrar diese Angelegenheit, zu deren Regelung er durch die Gewerbeordnung ermächtigt ist, ebenso wie er sie zuerst geordnet hat, auch allein einer Revision unterzieht. Blätter. Emen Fortschritt bedeutet gegenüber der früheren । Regierungsvorlage der Punkt, daß kein Wähler mehr als J zwei Stimmen abgeben darf. Diese darf abgeben, iver mehr it, als 1600 Mk. Einkommen und die Einjährig-Frenvilligen- Berechtigung hat. Außerdem aber hat dasselbe Recht jeder, - der zum Landeökulturrat wählbar ist, d. h. jeder bäuerliche Grundbesitzer, ohne Rücksicht auf die Größe des Grundbesitzes und den jeweiligen Bildungsgrad. Dieser Punkt ist der Gegenstand lebhaftester Diskussion. Er'bedeutet ein wesentliches Privileg der agrarischen Bevölkerung. Bei dem Ueber- wiegen der industriellen Bevölkerung aber stößt, wie nicht anders zu erwarten war, dieses von der Regierung gewollte Privileg auf den heftigsten Widerspruch weiter Kreise. Es kann zurzeit als sehr fraglich erscheinen, ob der int Herbst zusammentretende Landtag, wenigstens die Zweite Kammer, ihre Zustimmung geben wird. Nach der neuerdings erfolgten sehr unzweideutigen Absage der Negierung an die Nebenregierung gewisser konservativer Greife darf man erwarten, daß die Regierung selbst eventuell nicht abgeneigt ist, mit den industriellen oder nichtagrarischen Parteien zu gehen und unter Umständen von der erwähnten Privilegierung der agrarischen Kreise abzusehen. Ein ungeheurer Umschwung in der inneren Politik der Regierung, die sich bisher aus die Konservativen zu stützen und mit ihnen zu gehen pflegte. Em neuer Gesichtspunkt von eminenter Tragweite ist das Propoctionalprinzip. Es ist entschieden sehr gesund. Nach diesem Prinzip wird in Zukunft nicht der Kandidat als gewählt gelten, auf den in einem Wahlkreise die entsprechende Höchstzahl der abgegebenen Stimmen entfällt, sondern man stellt sämtliche Kandidaten mit der zugehörigen Stimmenzahl zusammen, nnb die gelten als geivählt, welche die höchste OoLMtzche Tageskasse« Der gemaßregelte Negierungsrat. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Wie wir hören, wurde gegen den Regierungsrat Martin im Kaiserlichen Statistischen Amt das förmliche Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Eröffnungsbeschluß gründet sich darauf, daß Martin sich in der Presse über seine dienstlichen Vorgesetzten, insbesondere den Grasen Posadowsky in einer mit der Amtsdisziplm unvereinbaren Weise geäußert hat, daß eine von ihm an den Reichskanzler gerichtete Eingabe, die sich auf einen ihm vor zwei Jahren erteilten Verweis bezog, in der Presse auszugsweise veröffentlicht wurde, und daß er ferner eine von seinem direkten Vorgesetzten erforderte Auskunft über die Urheberschaft von.Preßangriffen auf den Zur Sonntagsruhe schreiben die „Berl. .Pol. Nachr.": Eme Arbeit, Grafen Pofadoivsky mit Bemerkungen ablehnte, die AmtsdiSziplin verstoßen. Gleichzeitig wurde vorläufig seines Amtes enthoben. □ Ä Tie gesamte sächsische, ja deutsche Presse gab ihre Kommentare. Endlose Kritiken füllten die Spalten der Ein Automobil vor 130 Jahren. Es gibt nichts neues unter der Sonne! Ein Kraftwagen im Sterbejahre Friedrichs des Großen! Vor mir Uegt em der-1 gilbtes Zeitungsblättchen vom Jahre 1/86, m dem bescheidenen Format, das unseren Voreltern genügte, um sich über die Weltbünde!, und die Neuigkeitetr zu informieren. Sern nut dem doppelköpfigen Adler geschmückter Titel lautet: Donnerstägiger Friedens und Krregs Courrer, Mu. ^hro Römisch. Kaiser!. Majestät aller gnädigstem Privrlegro. ^uirii* berg, den 3. August 1786; gedruckt und verlegt von Paul ^inathan Felsecker. Am Fuße der ersten Seite beginnt eine Korrespondenz aus London, die uns Kunde ßtbt von eurem mittels Dampfes getriebenen Kraftwagen, der auf den Land- straßen der Grafschaft Dumfries in Schottland, zum Erstaunen der Bevölkerung sich fortbewegte. Da es sicher in unterer tarn Automobil beherrschten Zeit von allgemeinem Interesseist, so lassen wir die Korrespondenz, die London, den 18. Juli Hob datiert ist, hier im Wortlaute folgen. . . In diesem erfindungsreichen Zeitalter ist endlich, wenn die Sache ihre völlige Richtigkeit hat, eme der Em- deckungen gyyLcht worden, welche jur daS geiÄllschLftlrche Leben (Eine Aufmunterung.) Ueberatl, in den Weiten dec Wälder erwarten den sinnenden Menschen Leben und Freude; dort wird, oer grübelnde Geist von düsteren Bahnen abgelenkt und zue mmacH. Bewunderung seiner herrlichen Umgebung durch das traute <.nbietrn der lieblichen Kinder der Flora, der unzähligen Vertrtter der KlemUei> Welt der mannigfaltigen Formen unserer Erdrinde und der aus ihr ^spEnen Geschöpfe hingelenkt. Am Mhen Morgen, wenn Aurora den Waldwipfet rötlich umstrahlt, schmettert dre sange^- frohe Lerche ihre trillernden Lieder in die möglich erleuchtete Landschaft hinaus. Klettergewandte Meisen zeigen ihre ^ong- fairSe suchen emsig unter leisem Piepen Kerfen und die iTuTi) ^im'wett^ Eckend nimmt miüoe Amsel ryre Kamit l^luüianna taab. Sie wählt den höchsten ^itzpunrc, mnuu Sä&* M.' K,«tur kann nur Eb-^n Eg oefäljtlitf) betrautet w^den .^bre ^rw geräuschlos ihr fe? JFÖtÄ t-SSä? SÄ Der diesjährige Parteitag der deutschsozialeu Partei wird vom 7. bis 10. September in Frankfurt a. M. ab-1 gehalten werden. Die Tagesordnung ist wie folgt festgelegt worden: Samstag, 7. Sept., abends 8 Uhr: Begrüßungsabend im Hotel „Kölner Hof". Sonntag, 8. Sept., morgens 9 Uhr: Sitzung der Parteileitung; 11 Uhr: Eröffnung des Parteitages. Darauf folgt der Bericht des Generalsekretärs über die Entwickelung des zum Parteitage über 10 000 organisierte Mitglieder und Förderer zählenden Reichsverbande^ der deutschsozialen Partei. Im Anschluß daran kommen die folgenden Berichte: 1. Die Tätigkeit im Reichstage. Berichterstatter Reichstagsabgeordneten Raab. 2. Tie Arbeit in den Landtagen. Berichterstatter bie Landtagsabgeordneten Amtsgerichtsrat Lattmann, Landwirt Köhler und Oberland es gerichtsrat Freiherr v. Richt- 1)0 fen u. a. 3. Dentschsoziale Arbeit in Gemeindevertretungen. Berichterstatter die Stadtverordneten Kraus- Münster i. W., Esdorn-Braunschweig, Gröger-Schweidnitz, Götz-Darmstadt usw. Nach Beschlußfassung über den Satzungsentwurf erfolgt dann die Beratung und Beschlußfassung über die eingegangenen Anttäge. Abends findet ein Kommers statt. Am Montag, 9. September, werden die folgenden Vorttäge teils vormittags, teils abends gehalten: 1. Die Reform des Gesetzes gegen den unlaute-' r e n Wettbewerb: Landtagsagbeordneter Oberlandes- gecichtsrat Freiherr v. R i ch t h o f en-Jena. 2. Nationale Ausgaben der inneren Politik: Reichstagsabgeordneter Dr. Böhme- Marburg. 3. Soziale Bestrebungen der Handlungsgehilfen und der Privatbeamten: Reichstagsab- geordneter Wilhelm Schack. 4. Die Notwendigkeit der Organisation des Mittel st andes: Reichstagsabgeordneter Fr. Raab. 5. Kolonialpolitik — H eimatpolitik: Reichs- u. Landtagsabgeordiieter Amtsgerichtsrat Lattmann. Am Montag, 10. September, wird ein Ausflug nach Heidel- berg zur Besichtigung des Heidelberger Schlosses und eine Fahrt auf dem Neckar den Parteitag beschließen. Die Ministerbegegnung in Desto. Paris, 17. Juli. Die französischen Blätter betonen bei 1 Besprechung bet Entrevue von Des io , daß eine Auf-! tlärung der Mißverständnisse zwisckM Oesterreich-Ungarn und ' Italien nichts an dem engeren Verhältnis ändern könne, in, welchem Italien bereits als zu Frankreich stehend hier be< trachtet werde. Eine offiziöse Note, welche die französische Regierung den Pariser Blättern übersandt hat, besagt: „Jn po- l i t i s ck) e n Kreisen Frankreichs legt man der Vcinister-, begegnung in Desto keine besondere Bedeutung bei. Man ist überzeugt, daß Herr Tittoni und Baron Aehrenthal sich darauf beschränken, über verschiedene Punkte des Drei-! bundvertrags und außerdem über die besonderen Beziehungen' zwischen Oesterreich und Italien zu konferieren, daß es sich einfach darum handelt, auf diesem zweifachen Terrain bie; gegenwärtige Situation, wenn möglich, zu verbessern; daß jedoch keine Rede davon sei, den bestehenden Vertrag abzuändern oder! zu verstärken. Man ist der Ansicht, daß die Begegnung von-i Tesio keineswegs in die Beeinflussungssphäre von Deutschland zu werfen sei, man ist vielmehr^ überzeugt, daß sich Italien jetzt endgültig Frankreich und England genähert hat. ! Wien, 18. Juli. Von bester Seite verlautet, datz tn- Desio keine neuen schriftlichen Abmachungen ge-! troffen worden sind, da nach der beiderseitigen Auffassung die bestehenden Verträge namentlich über Albanien und Mazedonien völlig ausreichten. Die bulgarische Königsftage wurde als inaktuell nicht berührt, dqgegen der a n g l o - sr a n ko - Pie ycuttge Wummer umfaßt 10 Seite«, Aas Lauklagsmaylrecht in Sachsen. S.W.K. Leipzig, 16. Juli. Das Dreiklaffenwahlsystcm in Sachsen vom Jahre 1896 roar Swar verständlich seiner Absicht nach: Die Regierung wollte verhindern, daß die Sozialdemokraten in der Zweiten Kammer bie Mehrheit bildeten. Aber dieses pliltokratische Stsstem wurde darum doch keineswegs von allen anderen Parteien bezw. deren einzelnen Vertretern gebilligt. Juristische Professoren, angesehene Nationalliberale u. a. erhoben vor der Einführung ihre warnende Stimme und bekundeten schließlich, nachdem das Wahlrecht angenommen worden war, offen, daß dieses eine Ungerechtigkeit bedeut^. An Versuchen, cs zugunsten eines sozial und politisch gerechteren Wahlrechtes zu beseitigen, hat es denn auch nicht gefehlt. Die Negierung legte, von der politischen Stimmung des Landes gedrängt, dem Landtage einen Entwurf vor; dieser wurde jedoch abgelehnt. Eine teilweise Erneuerung des Ministeriums mußte erfolgen. Gras Hohenthal wurde berufen; von ihm erwartete Sachsen einmütig höchst gespannt cm neues Landtagswahlrecht. Man wußte bereits, daß an einer Vorlage gearbeitet ivurde. Aber ein nirgends durchsichtiger Schleier des Geheimnisses lag über dem Entwürfe, der bisher in den Akten des Ministeriums sein Dasein führte. Wie eine Bombe schlug nun die Rede überall ein, in der Graf Hohenthal bei einem Festmahle in Bautzen Licht brachte. der Waldflora mit: auf dem Tische des Wohngemaches werden sie immer wieder an den herrlichen Gang im Walde erinnern und zu neuen Ausflügen ermuntern. Kehre, durch das Geschaute zu^ neuem Streben nach allem Edlen, Wahren und Guten^ angeregt, wieder an die gewohnte Tätigkeit! Ergnickung tut noch ernstem Schaffen und Ringen doppelt not. Komm heraus> in die herrliche Natur. Die Stubenhocker kennzeichnet I. F-rh. v. Eichendorf inj „Der frohe Wanderer": „Die Trägen, die zuhause liegen. Erquicket nicht das Morgenrot, Sie wissen nur von Kinderwiegen, Bon Sorgen, Last und Not um Brot." Darum fordert G e i b e l auf: „Wer recht in Freuden wandern will, Der geh' der S o n n entgegen. Da ist der Wald so kirchenstill. Kein L ü f t l e i n mag sich reg e n. Noch sind dann nicht die Lerchen wach Und nur im hohen Gr as der B a ch Singt leise den Morgen fegen. R. P. nützlichen Reptils. Der furchtsame W a - d h a s e entflieht bei unserem Rqahen ins Tannendickicht. Seine, dem Naturfreunde gezeigte, törichte Flucht läßt diesem ein Lächeln über das fwhe Gesicht wallen. Muntere Eichhörnchen lugen hinter den rotbraunen Fichtenstämmen hervor und eilen, durch Händeklatschen erschreckt, in Schraubenwindungen am Baume hinauf in die dichte, schützende Krone. Bunte Falter suchen gaukelnden Fluges die Pracht der Waldblumen auf. Nur einige Tagesspannen dauert dieses luftige Leben. Auf den dachartig ausgebreiteten Flügeln zeigeii sie dem Wanderer die wundersamen Farbenschmelze. Die prachtvollen Wälder unserer Umgebung lassen diese Wunder, deren Zahl voll anziiführen und darzustellen, weit über den Rahmen dieser Anregung hinausginge in idyllischer Waldruhe und Waldfrieden genießen. Zum Schlüsse mochte ich neben dem Hangelstein und dem Schiffenberger Wald auf den noch viel zu wenig ausgesuchten Bergwerks- und Großen-Lindener Markwald Hinweisen, der in bunter Abwechselung, durch rNchten- schonuna, Kiefernbestand, Eichen- und Buchendiftnkte und einen huret) seine schönen, weißberindeten Stämme hervorleuchtenden Bttkenwald, das Auge des Suchenden in der stillen mgebung ergötzt Aus dünnen Fichtenstängchen aufgebaute, gedeckte Wald Häuschen, Ruhebänke und schwellende Moos- lager laden zum Sitzen em. Sie finden sich meist m der Nähe von Pflanzgärten der Forstverwa tung. Doch „Wenn Herz und Äug' sich toben, Will der Magen auch was haben c^»r ist dir Vieles geboten: Die rankende Himbeere neigt ihre mit roten, süßen Früchten schwerbeladenen Ruten zum freudigen und schmackhaften Gemeßen hm Und wieviel besser munbet diese Frucht vom Straucye ^brochen, als wenn sie erst nach Tagen durch Kaufen in unseren Äesitz getagt • Auch öic awrnatische Walderdbeere nickt mit ihrem roten Köpfchen auf schwankem Solchen. Ihre Zahl häuft sich an manchen en Derart daß man gerne auf dem Graspolster lang hmgejtteckl emsig' bie süßen Dinger verzehren kann. Nicht vier davon zu reden, wie überaus wohltätig das unzählige Zerneigen und Nöcken auf unser Wohlbefinden ui der frischen Wald lüft ein- miift Einen 'lltonat später, und die schwarze, sammetglanzende Brombeere'bietet uns den Schatz ihrer köftlichen Früchte an. Das tonte Tosen der verkehrsreichen Stadt smdet hier wuhn-ban Die wechqelvollen Anregungen des Wald- S L .Kens üben Sf die durchs die beruflick)en An- tcengungen angegriffenen Nerven einen oeruhigendm Emflutz "iiA Komm heraus! Gesunde im stillen ozoprerckM morste! MK «i fe *** ™ M°»d ä a 157. Jahrgang Freitag 18. IM I»»7 (Rt AvVäSb Verlag u. Expedition bl jw • '■W Verantwortlich SrS General-Anzeiger für Oberhessen UWß für die Tagesniumner u 4 4; , " * ö » I u. Land" und „Berichts- bis vormittags 10 Uhr. noratton§oruÄ und Verlag der Vrühl'schen Un^.^uch- und §terndr«ckerei. «. tauge. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchuistratze 7. !Sal".: Mr den 11|iy।un.—i,, ________ Äuzetgenteil: H. Beck, absolute Zahl von Stimmen auf sich vereinigt haben. Syrn- Werden aber positive Ergebnisse erzielt, ]o ist es ebenso selbst- pathisch wird endlich auch der Fortschritt in der Vorlage begrüßt, daß die Großstädte mit ihren Wählermassen mehr Berücksichtigung finden und mehr Einfluß haben sollen. Der kommende Landtag steht vor schwierigen Aufgaben. Das ganze Land sieht der nächsten Session mit höchster Spannung entgegen. Das Gefühl bewegt alle politisch interessierten Kreise Sachsens, daß sich etwas Großes begeben wird und eine Fülle von Ueberraschungen bevorsteht. zu !'/ 1(1) bei 3(1) 1(1) 1 KD 2 (2) 1 (1) 5 4 Reichsgerichtsbrief. Nachdruck vcrouicn. Tuberkulose I Lungenentzündung Herzentzündung Embolie Krebs Empyem 1 Die Uebungen Mainzer Feftungs-Lnftschiffer-TruHps. 1. Lebensjahr: 2.—1b. Jahr 2(2) - 1 1(1) 1 — — KD - 2 (2) Aus und <-»ud. Schmückt Eure Fenster und Lalkoue t*va blühenden Blumen. Gießen, 19. Juli. ** Personalien. S .K. H. bcx Großherzog haben ben Kreisamtmann bei hem Kreisamt RonnS Neoierungsrat §anß We>lff zum Kreisrat des Kreises Oppenheim, den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg Ernst Werner zum Kre'somtmann bei dem Kreisamt Worms und Theodor Wallet i» Gießen und Val. Meurrier zu Mcsinz zu Kulturingenieuren ernannt. Deitragslcistung sein für Den in Friedberg demnächst zu, Mark, die bauenden Bahnhof? 0 " - - Summe ’P (6/ 7 (KJ —'" ...... 271) 1 Tie ui Klammern gejctjten Ziffern geben an, iuie viel oer Todesfälle in der betreffendell Krankheit auf von auswärts »lach (sleßen gebrachte Krallte tonunen. j Kand.i. ** Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß des Michael Euny II. unb seiner Ehefrau Katharina Margarete geb. Fischer, beide verltorben und wohnhaft gewesen i,l H e u b a ch l. O., wurde am 28. Juni, mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Nechtsanivalt Justizrat Wolff in Groß-Umsiadt ivutbe zum Kollkursverkvalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis zlun 20 Juli 1907 bei dem Amtsgericht Groß-Umstadt anzunlelden. — Ueber das Vermögen des Hermann Merkel zu Bad Nauheim soivie über das Verlllögen der Firma H. Merkel- Jung daselbst wurde am 11. Juli, nachm. 3 Uhr, das Konkurs- | verfahren eröffnet, da derselbe feine Zahlungen eingestellt hat und selbst Antrag auf Konkurseröffnung gestellt, auch seine Zahlimgs- Unfähigkeit genügend glaubhaft gemacht hat. Rechtsanwalt Scriba in Bad Nauheinl ivurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 3. August bei dem Amtsgericht Bad Nauheim aiizunielden. — Ueber das Vermögen der Firma: F. Benz Nachf. Karl L Gustav Müller in Worms und deren Inhaber Kaufmann und Dreher Karl Müller in Landau und Gustav Müller, Kausmann und Dreher in Wornls, wurde am 10. Juli, vorin. 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Rechts- anwalt Krauler in Worms ivurde zlim Koiikursverwalter ernannt« Konkursforderungen sind bis zum 1. Sept, bei dem Amtsgericht Worms ailzlmleldeli. ** Eine Landwehrkompagnie wurde am Mittwoch bew hiesigen Kaiser Wilhelm-Negiment zu einer 14tägigen nlilitärischen Hebung eingezogen. k*r* ? Gewerbebetrieb der Gesindeverulieter und Stell en Vermittler. Wie die Darmst. Ztg. hört, sollen behördliche Ermittlungen darüber eintreten, inwieweit dre sich ln letzter Zeit häufenden Klagen über Mißstände in der gewerbsmäßigen Stellenvermittelung berechtigt sind und wie diesen Magen etwa im Weg einer Abäiiderung der Gewerbeordnung ab»' geholfen werden kann. I ** Malers Ende. Die Einlösung und Umwechselung der mit Wirkung vom 1. Oktober 1907 ab nicht mehr als s^etzliches Zahlungsmittel geltenden Eintalerstücke deutschen Gepräges kann in Hessen bis zum 30. Sept. 1908 bet der Großh. Hauptstaatskasse, den Großh. Bezirkskassen und Untererhebstellen stattftnden. sd. 'Kormstadt, 17. Juli. Interessante Ausgra- Grabern usw. fanden gestern wieder in Anwesenheit des Großherzogs^ares, der Prines,in Ludivig v.n Baiien- des noch in Jugenheim wenden Prinzen Andreas Gnechenland unter Leitung des Hofrates Kopsler, der be- cannttich um die hessischen Ausgrabungen große Verdienste hat, bei Bay er seich statt, wohin sich die Herr- chasten im Drtomobil begeben hatten Es wurden wertvolle (Sunbltvde zu Tage gefördert. tl >b^arburg, 18. Juli. Spurlos verschwunden und nirgends ailfzuftnden ist feit Montag ein s"naer hoch-1 gewachsener Student. q ann h e i m, 17. Juli. Die 14jährige Amanda Luit- ???£ Lorenz, die sett dem 9. Juli vermißt wird, wurde als ^erche aus dem Neckar gelandet. Die Feststellungen haben ergeben, daß das Ntadchen aus Scham, nachdem ein Sittlich-! tertsverbrechen an ihm begangen worden war, ins Wasser gegangen ist. Der Täter des Sittlichkeitsverbrechens, ein Eier- Händler, befindet sich zurzeit in Haft. Alectzliehe Nachrichse^H. - Evangelische Genleinde. j Sonntag den 21. Juli, 8. Sonntag nach Trinitatis: ! Hottesdienü. In der Stadtlirche. ! Vormittags 8 Uhr: Pfarrer S ch w a b e. ! Zugleich Ehristeulehre für die Neukonfirmierten aus der MarkuS- I gemeinde. ! Vormittags 9’/2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. • Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. | . Pfarrer D. Schlosser. Mittwoch den 24. Juli, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten Mädchen der M a r k u s g e m e i n d e. In der Johanneskrrche. 1 Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. j Zugleich Ehristeulehre für die Neukonsirmierten aus der LukaS- gememde. Vormittags 9l/2 Uhr: Sic. ©laue. 1 Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Pfarrassistent Steiner. Abends 8 Uhr im Konfirmandenfaal: Versammlung und | Bibelbesprechimg. Katholische Gemeinde. Samstag den 20. Juli 1907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 21. Juli, 9. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 67, Uhr au: Gelegenheit zur heil. Beichte. » mn 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselbe!» Aiisteilung der heil. Komiimnion. e um 8 Uhr: Die zweite heilige Alesse. Militärgottesdieiist mit Predigt. „ um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 27, Uhr: Fahnemvelhe des katholischen Geselle^ Vereins mit Predigt, Andacht, Segen und Te Deum. 8riedberg, IH. Juli. Einen eigentümlichen Anblick gewähren unsere auf der Kaiser-', sowie Frankfurter Straße stehenden Allecbäume. Seit einigen Tagen fallen nämlich sämtliche Blätter ab, so daß man sich in den Spätherbst versetzt glaubt. Wenn eS so noch 5—6 Tage sortgeht, haben wir inmitten der Stadt statt der schatten- spendenden Alleen die schönste Herbstlandschaft. Hiesige! Pomologen erklären den Zustand für eine seltene Naturerscheinung und meinen, der sogen. Hon^tau setze sich so dick auf die Blätter, daß er mit seinem klebrigen Saft sämtliche Poren der Blätter verschließt und so das Eindringen des Sauerstoffes, bezw. die Atmung verhindert. Hierdurch wird dem sonst so herrlichen Straßenschmuck für dieses Jahr ein frühes Ende bereitet. Mös- knMriikdersiüi der TodesWr iuttrsiadtLiröe» 28. Woche. Vom 7. Jull bis 13. Juli 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 (infl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 15,60 °/06, nach Abzug von 6 Ortsfremden: 5,20 Von. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom ^'roensangelegenheiten. S. K. H. der Großherzog Wo. dem Negierungsrat Haas zu Darmstadt die Erlaubnis zur A^ahme und zum Tragen des ihm von deut Kaiser von Oesterrerw verliehenen Komturkreuzes des Franz Joses-Ordens bem Stern, dem Hauptmann a. D. Frey tag zu Darmstadt Die jlmiiij öur Annahine und zum Trageit des ihm von dem «s B^liegenen KomturEreuzes des St. Gregorius-OrdQrs und dem Karl Heyer zu Bad Ems die Erlaubnis zur Aimahme und -um Tragm der rhm von dem Herzog von Anhalt verliehenen b°?^^^^^^daüle des Herzoglich Anhaltsichen Hausordens Albrechts des Baren erteilt. — Erledigt sind: Dle mit ei'wm evang. Lehrer zu besetzendz Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Münzenösrg, und die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stumpertenrod, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Organisten- dienst verbunden. (Origlnat-Ar-lkel Des Gießener Anzeigers.) Sri deutschen Heer nimmt die Verwendung des Luftschiffs den verichiedenften Zwecken einen immer größeren Umfang an. sind bte Erfolge der Berliner Luftschisierbataillons, das alle Neuerungen auf dem Gebiete der Aewnautlk vom militarischeir Standpunkte aus pr-üst und dem Heere nutzbar zu machen ver- unserer Gegend erinnert man sich der Verwendung von Ballons zu Beobachtungs- und Signalzwecken vom Kaiser- manö^r 1905 her, wo man zwischen Nhein und Lahr: wahrend der M^uovertage, häufig Ballons sehen konnte. Neuerdings ist nUr^T^'/c^ eVtc fkiändigie Lustschifferabteilung in unserer Gegend gilbet morben und zwar in Mainz. Bon Metz aus, wo eine Eerlung sett längerer Zeit besteht, wurden ein Kugel-1 effelballon und die dazu gehörigen Materialen und Geräte nach ^Lmnz geichasit und dort em Festungsluftschifsertrupp gebildet Führer des Trupps ist Oberleutnant Kvtzenberg. Vier Beob- achtungsvsflzrere aus verschledenen STegimenteni der Garnison sind Dem ^.rnpp zugeteilt. V.er der Offiziere werden Anfangs dieses Jahres zum Lusilchrfferbatalllon in Berlin auf längere Zeit kom- manomt Sie haben also die nötige Ausbildung und Erfahrung, I um etne erfolg reiche Venvendung des Ballons durchzuführen. Die Uebungen des Trupps finden bereits seit 14 Tagen auf dem ®wßeu Sanbe bet ^mba# statt und Werder: noch weitere vier Wochen:n der Umgegend von Mainz fortgesetzt. Auch größere Uebungen sind geplant. Die Mannschaften, die für den Luft- schMerdtsttst pusgebildet werden, sind verschiedenen Mainzer Jn- I lanterte^Neglmentern, der Artillerie und den Pionieren entnamnien. I . ^nzen besteht die Abteilurtg aus 5 Offizieren, 6 Unter- ofsizrerM und 60 Mann. Morgens um öy2 Uhr beginnen die I Uebungen m der Regel mit dem Njachfül-len des Ballons, welche! Ardert meist m einer halben ^tand^ beendet ist. Soll der Ballon neu aufgefüllt werden, so sind dazu vier Stunden erforderlich. -per Ballon faßt 1000 Kubikmeter Gas, hat oben ein Ventil | baß durch eine Seine leicht zu öffnen ist und unten ein Ventil,' das zur Regulierung d-es Gasdrucks dient. Sobald der Ballon völlig gefüllt ist, wird der Korb daran befestigt und der Ballon nun zum nahegelegenen Uebungsplatz transportiert. Tie Fort- beweaung geschieht buny die in verschiedene Abteilungen aufgestellten Mannichaften. Ist man an Ort und Stelle angelangt, so ward der Ballon an ein Drahtseil befestigt und geht bann in die Hohe, nachdem ein Offizier in der Gondel Platz gciwmmcn hat. Er kamt mit zwei verschiedenen Winden, um die das Drahtseil geschlungen ist, bis 100 bezw. 600 Meter aufgelassen werden. Welche, Hohe man wählt, hängt vom Zweck der Uebung und von den Wttterungsverhältnisien ab. Der Insasse der Gondel ist durch BLlephvn mit der Truppe verbunden und settdet seine Beobachtungen in dNeldelascheu herab, die am Telephondraht entlang Arten. <>ui Korb befinden sich Ferngläser, Barometer zur Höhe- bejltntmung und «andere Apparate. Auch Flaggenzeichen werden angewendet. T:e rote Flagge bedeutet: „Ballon herablassen", d:e wetge Flagge „Ballon l-öher", die weiß-rote Flagge „Ballon halt . Es tst lelbstverstündlich, daß der Offizter im Ballon eine wette Fernlicht genießt und besonders das Gelände genauer Er-^ sorichung unterziehen kann, was im Kriegsfall von größter Beden-! SP19 civ-r- T-^ing^ wird auch bann der Ballon eifrig beschossen. Gallon kann jeooch, wie durch Versuche fest>- I gestellt ist, Verletzungen durch 70 Gewehrgeschosse ertragen, ehe er langsam zu sinken anfangt. Ta ja nicht jeder Schuß trifft, kann die Erkundung beenbet sein, ehe der Ballon unbrauchbar gemacht worden ist. Außer diesen Beobachtungsübungen ipirD ö- B. der Transport des Fesselballons über eine Telegraphen- lettung vorgenommen. Dies geschieht am einfachsten dadurch, daß ein Manu etiteu Delegraphenmast besteigt und ein am Ballon be- 1^5 24U über die Leitung hinüber wirft. Daran wird der Ballon dann solange gehalten, bis die übrigen Transport seile nacbgebolt sind. Diese Uebung ist für den Ernstfall von großer BDeutung. Die Ausbildung der Mannschaften' ist mit grotzen ^^öfeUen verknüst und die Offiziere haben viel Mühe, bis alles ^dellos klappt. Besonders schwierig ist das Manövrieren ! mit dem Ballon bei starkem ^turm, wie er z. B. am Toimerstaa vormittag herrschte. Dann packt der Wind den gefessellen Ballon, reißt ihn tu die Hohe, schlägt ihn zur Seite an die Erde hin und der Dransport i)t unter liefen Umstanden geradezu gefährlich. In der Regel sollen Fesselballons nur verwendet iveroen, wenn die Windstärke 8 Meter uictst übersteigt, eünb die Uebungen beendet, I )o mirD der Ballon mit ^andsacken und durch Seile an Pflöcken t eftgelegt. Die Entleerung steine wird in der Windrichtung be- sonders gut befestigt, sollte sich der Bsallon trotz aller Vorsichtsmaßregeln losreitzen, so würve ein Riß in die Hülle entstehen I und das Gas sofort entweicheli. Der Luftschi,fertrupp bleibt fortan vn wcainz ständig bestehen und wird feine Uebungen alljährlich besonders in militärischen Kreisen lebhaftes Interesse, aber auch die Bevölkerung wendet dieser für I S&ZT* etnWlmB feute 18‘ Gestern mittag stürzte das Ihrige Söhnchen des Bäckermeisters Alt so unalücklich vom Wagen, daß e§ sofort tot vom Platze getragen werden mußte. wichtige Folgen haben kann. Zween Brüder, Georg und William Symington weAe zu^Wauloclhead, in der Graffchaft Dum ries über gewisse Bleyminen haben, sind die Ersindn eines Wagens geworden, der, ohne die Kräfte le^ndiger Ereaturen dazu zu gebrauchen, weit geschwinder gehet, als alle unsere jetzigen Fuhrwerke, die durch Pferde oder sonst Men werdem . Die ganze Kraft, welche sie dazu gebrauchen Dampfmaschine, welche, um sie 24 Stunden im Gange zu erhalten, nicht mehr als 5 penee werth Steinkohlen einziger Mensch, der zugleich das “Tu Wagen in allen beliebigen Rich- tungen als Fuhrmann dirigieren. Sie haben jetzt einen vier- räbrigen Wagen verfertigt, der eine Last von 16 Zntneni führtt, E englische Meilen (2 deutsche) läuft' Istkosten werden also, wenn diese Wagen im Gebrauch sind, sehr wohlfeil werden. Wie alsdann Der i ^me Auflagen auf Postpferde und seine Taxen! 3eit8?e6renUn®i?effPRahItt9et. Uhrwerke ersetzen werde, muß die k■? Erfinder haben sich ein ausschließliches Privi- legvM für chre zu verfertigenden Wägen erkauft. mit nächster Post Nachricht geben können wie M a.nbern ?rt Fuhrwerke abgelaufen, davon dL Abend Die Probe gegeben werden soll. Schon vor einiger Uit Än & 9aVi? Misch' der fiÄS fo“ Seit pn,sh\ bet °°»Meru gezogen werden gemacht daß er dielen e\I" ben Zeitungen bekannt «i«, •£“«?•, Se».m w™ «iJ M-™. 5- AÄS, i'Sfä’Ä “ »»“' Soweit unser Londoner Berichterstott^ I Friedens und Kriegs Courier Klingt auch ^ie^wbN'^" dem wagemutigen Luftschiffer riemllck, Geschichte von LL wS £“Ä & S & Är£ ^rt Von Lastwagen noch nicht kannte und daß oie prüder Stjmmgton lange vor Benz und Daimler dos Problem des Stratz^n-Motors gelöst hatten. b. Nieder-Wöllstadt, 18. Juli. Eine Knirosität, die verdient, allenthalben Verbreitung zu finden, soll hier erwähnt werden. Nämlich es kostet eine Fahrkarte 4. Klasse nach Friedberg 15 Psg., während von Friedbera hierher die Fahrt 4. Kl. 20 Pfg. kostet. Sollen diese 5 Pfg., die von ^nedherg hierher mehr erhoben werden, vielleicht eine m I. S. Leipzig, 17. Juli. In c k e t u n g der einzelnen nach einer e-Bersicherung gestellten Fragen. Gutseigentümer K. zu W a r m s o o r f S ee u r i bie^ erJ.1 e 111 n O Hi en g cf e 11 f d) a f t schadiauna in L11 n au| ^a^unQ einer Haftpflichtenl- lchaoigung m gestatt emor viertellahrlicherr Aente von 112 50 !pauiseben Mittelmeer-Entente eine austro-italien ilhnl k Sr TT östlichen Mittelmeerbecken behufs Aufrecht ^^Sgewichtes gegenübergeftellt. Auch wurde eine militärische Verständigung behufs Einschränkung der gegenseitigen Grenzvorbercitungen erzielt. Die G e s a m t - L e n d enz läuft au sg^P rächen auf eine Stärkung des D reib un- or ,*7 österreich-ungarische Minister des Aeußeren von nal)m Anlaß, dem Vertreter der „Ne^en Freien Presse den Umstand, warum in der offiziösen Note Über dre Zusammenkunft in Dcsio Deutschland Nicht genannt fei, folgendermaßen zu erklären: „Wimm der Uimne Teusichlands nicht genannt ist, weil der Anlaß hierzu nicht vorlag, so ist es doch selbstveichandlich, daß die Note, wo sie von den herzlichsten Beziehungen Oesterreichs und Italiens aus Grund des besehenden Bundesverhältnisses svricku, Deutschlands stillschweigend gedenkt, denn Jta- lim und Oesterreich-Ungarn haben sich im Dreibünde zusammengefunden. Es ist vielleicht gut, es ausdrücklich hervorzill.eben, man doch, mit welcher Beflissenheit ueber- politiker bemüht s ind, auch das klarste Wort ins Gegenteil zu Verkehren. Ijift Li. ” wi”S, »"'SÄÄ-S- t'ihrrfuhr, durch Umschlagen des Waqen^ tödlich verunglückt ist. Der Kläger hatte sich im November K? gegen Haftpflicht für feinen landwirtschaftlichen Betrieb bei d? Beklagten versichert und hatte bei Frage 5 des Versickerung antrages zum Ausdrucke gebracht, er wolle aeaen ^Aete ^herfr^ Benutzung se i n e r Arb e7‘u! or |em; ^iec 5raae 5 will, indem sie in her ^cn Viehbestand und den Fuhr Ü der eigenen Landwirlsa-ast dien, Bcriicherung kostenlos mit einschlictzt, Auskunst üarüL Lu, „ob außerdem noch Pwrde zum Reiten und für S Zeichneten Fuhren gehalten werden, hierzu hatte hPr Mager tune Angaben gemacht. Die beklagte Be.f.cherung L strcrtet, auch für dieien Unsall außerhalb dea lai. irMajtUche» ^e“tcbes cnl>chadigungspsllchtig zu sein. Lau. e r i ch r und ^ei?i,^°/^ ^chl Berlin erkannten jedoch aus SBeu® teilung der Beklagten. Die von der Beklagten aeaen hr- ^Seno±tt^a(w eiuge;e0le Reuyiou wurde vom Vif .oes Reichsgerichts zuruagewiesen, indem dieser dtiil, bpC ^ttschlldmig Des Berufungsgerichts auf bei I ^ie 1,1 ö'tage siehende Vastpflicht unter w Beriiwerung falle. Daraus, daß beim Abschlüsse -^^tt^ullgsverrrages Uebereinftimmung der Ver- fei 6 iS«? sCH änVaud Versick-erung vorhanden gewesen I wie dies die Antwort des Klägers zu 5 ergebe, folgere ugsgericht, daß dem Klager Versicherung gewahrt br^sie gewünscht habe. Die Bellagie habe ^lC ^?llichcrung der Haftpflicht bei Fuhren lm bauDcle c5 sich hier — mit übernommen. Eine Bestaiigung dieser Annahme imbe das Beru- s5!s9y9CClC^t in der Versicherungspollce enthaltene Bedingung.- „tue Versicherung erfirccir sich gleichzeitig auf den ber Lanowiris^ft verbundenen Fuhrwerksb^rievDamst habe die ^Beklagte Die vom Kläger beantragte Ausdehnuna ausdrücklich genehmigen wollen. Diese Auslegung des Berufungsgerichts en chatte eine tatsächliche Feststellung über den H en t^ei ^er Nachprüfung Des Nevisions- gerichtv entzogen. Die von der Revision gerügten Verletzungen I iJ^Se£IcT Rechtsnormen lägen nicht vor. Wenn Kläger auch gemäß örage 6 den Milchhanvel als besonderen Belnev versicherl ! h^e. so brauchte er das auf Frage 5 hin niu)t zu tun, Denn er abe andere Pferde als die zu dem landwirtschaftlich'-i Bettiebe und angegebene nicht gehalten. Es sei auch uiaa zutrefsend, daß, wie die Revision meint, das Berufungsgericht einen im Versicherungswesen nicht gebräuchlichen stillschweigend e n Versicherungsantrag unterstelle. Der Klager habe nach der Annahme des Berufungsgerichts eine deformere Versicherung jur Die von ihm angegebene Benutzung seiner P,eroe nicht nehmen, sondern diese Benutzung nur in die Versickerung seines ^"bwirtichaftlichen Betriebes mit hineinziehen wollen. Das habe die Beklagte, wie das Berufungsgericht ferner feststelle, dadurch, daß sie den Versicherungsantrag auf Grund Der im Anträge gemachten Angaben ohne Einschränkung abgeschlossen bube, genehmigt. "o C 0 §' 191 3"li. Uebertragcn wurde dem hie» ligen Lehrer Jockel durch Dekret vom 16. ds. Alls, eine Lehreritelle an b<*t Volksschule zu Lauterbach. .. ^Herbstein, ltz. Juli. Bei her heute abaehalteueu ersten Sitzung de§ BezirksausschuffeZ der Land w i rtschafts- kamm-r für den VII. Wahlbezirk Herbstein-Ulrich- Item wurde Beigeordneter Ochs von Ilbeshausen 2, Bezirksoorsitzendcn gewählt. Bei der gestern im VI. Wahl- )e^ ^ollterbach-Schlitz slattgefundenen Wahl ging als olcger xTmbiüirt Euler von Maar hervor. X Lauterbach, 17. Juli. Dos von den B-wohnern Lauterbachs und Uuigegenb gerne besuchte öniniqfeü smdet Sr , ' ' 37, bo. bo. । auf 80% abg. 4 bo. Hhp.V. Zf. 4% gar. ti. d. G. b. 1904 37, do. do. do........ bo. Pfbbr. Bk. S. 18 unk. b. 1908.' 4 bo. bo. S. 19 unk. b. 1909 . 4 bo. bo. S. 22 unk. b. 1912 . 4 bo. bo. S 25 unk. b. 1914. 4 bo. bo. S. 27 unk. b. 1915 . 3% bo. bo. S. 23 unk. b. 1912 . 3% bo. bo. S. 26 unk. b. 1914 . 37, bo. do. S. 17 unk. b. 1905 . 37, bo. bo. S. 18 unk. b. 1908 . 37, bo. do. S. 24 unk. b. 1912 . 4 Rhein. Hhp. Mannheim unk. b. 1902 . 4 do. bo. bo. unk. b. 1907 37, bo. bo.......... 37, bo. bo. Ser. 69-82 unk. b. 1904 * 37, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Vdkr. Hyv. (Käln) S. 1 unk. b. 1904 4 bo. do. bo. Ser. 2..... 4 bti. bo. do Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. bo. bo. Ser. 6 unk. b. 1911 4 bo. bo. bo. Ser. 7 unk. b. 1913 37, bo. bo. bo. Ser. 3 unk. b. 1905 37, bo. ho. bo. Ser. 4 unk. b. 1907 4 Sübb. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 1906 37, bo. bis incl. ©er. 52 Staat!, ober vroviuzial-garaut. 4% Hess.LanbeS-Hyp.Bk. Ser. 12—13unk. 1913 -17, Hess.LandeS-Hliv.Bk. Ser.I—V unk 1909 37, bo. bo. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. it. L. 37, bo. bo. „ M. N. P. . . 37, Easseler LandeS-Creditaust. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 BuberuS r. 103........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 47, do. r. 102...... 47, Eisenb. Rentenbank ....... 4 bo. bo. ....... 47, Eisenwerke Lollar r. 102..... 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 .... 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Nene Boben r. 102..... . 37, bo. bo. r. 101....... 98.20 98.30 98 80 98.50 99.— 92.50 92.50 92.50 93.— 97.20 90.50 98.- 93.60 98.60 98.80 99.- 98.90 98.90 95.60 95.80 91.20 91.70 93 — 98.20 98.20 91.75 91.75 93.— 98.30 99.- 98.50 98.50 99.— 92.- 93 100’20 93.80 100.10 92.80 92.80 94 50 94.50 94.50 no_ 100’90 102.— 98.50 101 — 102 50 98.— 99.30 99.50 88*30 Verzinsliche I^ose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Regulierung . . . . ö. ff. 100 37,Gothaer Präm. Pfaudbr. I . . Tlr. 100 37, do. do. II Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 60 3 Holländische Komm. ti. 1871 . . b.fl. 100 3^/,Koln-Mindener......Tlr. 100 3%Lübecker v. 1863.....Tlr. 50 27,Lütticher ti. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest, . . . . Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfaudbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische ti. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische ti. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz . . ö. fl. 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine .... ff. 150-80 13L10 129'20 151.10 335'.- 235. - Unverzinsliche Lose. Ansbach-Gunzenh........fl. 7 Augsburger.........ff. 7 Braunschweig ....... Tlr. 20 Finnläudische ...... . Tlr. 10 Freiburger .........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........s. ff. 7 Neuchateler........Fr. 10 Oestr. 0. 1864 ..... . ö. fl. 100 Oestr. Kredit v. 1858 . . . . . B.ff. 100 Papeuh. Gräff.........s. ff. 7 Rudolfs-Stiftung......ö. ff. 10 Türkische.........Fr. 400 do. .... Ultimo ... Fr. 400 Ungar. Staats.......V. fl. 100 Venetianer........Lire 30 162^80 111.90 7N- 3T20 439'— 377.— 43.— 143*60 329.— 30.50 Industrie-Aktien. Ptaiidbriefe. 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% 96.50 37- bo. bo. abgest. 80% 91.— 4 Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14..... 98.60 4 bo. do. Ser. 16 n. 17 unk. 1910 99.50 4 do. bo. Ser. 18 unk. b. 1905 98.60 4 bo. bo. Ser. 20...... 100.— 37, bo. bo. Ser. 12, 13..... 92.40 37, bo. bo. Ser. 15 unk. b. 1906 92.40 37, bo. bo. Ser. 19...... 93.- 3% bo. bo. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 93.50 4 Frk. Hyp.--Kreb.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 11. 38 98.30 4 bo. bo. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 98.30 4 bo. bo. S. 31 u. 34 unk. b. 1907 . 98.30 4 bo. bo. S. 40 u. 41 unk. b. 1910 . 99.— 4 do. do. S. 43 unk. b. 1913 . . . 98.30 4 bo. bo. S. 46 unk. b. 1908 . . . 99.— 4 bo. bo. S. 47........ 99.80 37 do. bo. S. 44 unk. b. 1913 . . . 96.- 37, bo. bo. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) 93.80 37, bo. bo. S. 29 unk. b. 1906 . . . 93.80 37, bo. bo. S. 45 (tilgb.)..... 93.80 4 bo Lanbw. Krebitbank Lit. D-J . . . 9\80 4 do. bo. Lit. N-P....... 99.10 4 Hambg. Hyp.-Bk. S. 141 - 340 unk. b. 1905 98.— 4 bo. bo. S. 341-400 unk. b.1910 98.30 4 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 98.50 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 92.- 37, do. do. Ser.301-310 unk. b. 1908 92.— 37, bo. do. Ser.331-350 unk.b.1913 —.— Frankfurter §erse Aschass.Masch.Pap Neue Boden A. G. 119.30 berliner §orse. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . 27.50 210.40 Brauerei Binding 227.— Buderus Eisen . 114.— Henninger . 144.- Concordia Bergb. 329.— „ do. Pr.Akt. 154.50 Dt. Luxemb. Bgm. 160 75 „ Kempff . . 128.- Elektr.Lichtu.Kraft 116.90 „ Mainzer Akt. 244.- Eschweiler Bergw. 210.— „ Rettenmeyer 124.- Faeon Mannstädt 207.— „ Stern(Oberr.) 219.- Gelsenkirch. Brgw. 190 — „ Werger . . 100.- Harpener „ 194.50 Zements. Karlstadt 126.- Hasper Eisenw. . 170.— Chem. Bad Anilin 467.- Hemmoor Zement 155 — „ Blei u.Silb.Br. 133.— Hibernia Bergw. , „ Griesh. Elektr. 237 75 HörderVorz.Bgw. „ Albert . . . 384.50 HSsch. Eisenw. 215.— Dt. Atl. Telegraph 125.50 Humbolb Masch. . 111.80 Elektr. Böse Borz. 65.- Laurahütte. . . 217.25 Allgem. Berlin 187.30 Massen Bergbau. 125.25 , Lahmeyer . . 116.- Mülheimer Bergw. 153.25 ©chuckert . . 105.10 Norbb.Wollkämm. 141.75 „ Siem. L Halske 170.- Nordstern Kohle . —.— „ Untern. Zürich 172.- Oberschles.E.-Jnb. 103’25 Farbwerke Höchst. 439.75 Phönix Bergw. . 183.20 KunstseideFft.a.M. 337.5! Rhein-Nass.» 252.- Masch. Kleyer. . 305 50 Rhein. Stahlwerke 176.60 „ Gritzner . . 215.7( Ricbeck Dtontan . 191.- „ Fab.LSchleich. 165.— Säalker Gruben —— — Hamb.-Am.-Pcktst. 130.80 Schles. Berg- 134— Nordd. Lloyd . . 116 70 Wegelin & Hübner 153.50 SteauaRom.Petr. 125.— Westeregeln Alkali 212.50 usnahme-Preise $ Geschäftsnummer: K 100/06. Nr. 86-42 Nr. 43—46 Giessen, Bahnhofstrasse SN Alsfeld Alsfeld Der diesjährige riß £in Siejenigen, welche ein der Versteigerung enigegenstehendeS Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zu. schlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Ver. rn‘ Gegenstandes B18/, Blatt 567. c19/7 inen feinen Salat 1000 M. bereiten Sie mit dem ga- " j rantiert reinen [3896 i Citronesisaft 180'M. M. 60 10) Jeden Dienstag, Donnerstag "'Dchen°° Zuiielit'Hratzkn. ' Lnowig Reust, Seltersrvea 4 M. 40 wig Reust, Seltersweg 46. M. 30 90 M. Mitglieder: der D n if der in § des Gesetzes vom S. Mai der n fi Lliuni£. m i 4 V < K ö ---' J U D J---------> i ■ 14 un° Io angegebenen Grundstücke nur auf den den I Ph^ipp Schön II. Eheleuten zugejchriebenen ideellen Anteils Lu- ütoMlUWeWp-li-M 78 69 54 42 33 24 18 30) 31) 36 15 M. M. Inun jnorg 39 33 26 20 17 13 V ff 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) S) Flur Flur Flur- Flur Flur Flur Flur cs ei IV. V. VI. VII. I. II. III. V n n : I. II. III. IV. V. VI. VII. L K hach lorge1 direkt ine । M )elej irin) >a& i chlag ter cerbf Klaffe y ii n ige |erid >ef luS< klär Klaffe H ind ■j.i 27) Flur XIV, Nr. 119, 28) Flur XVII, Nr. 42, 29) Flur XIX, Nr. 197, Pfg. M ff Pfg. n n u n ii V 137 Vßr frische Sicdtvare -Tll 10 Stück 60 Pfg. L. Steinhäuser 27 Seltersweg 27 2 17 Neuen Bane 17 Z Lui ’fecl K Gr. Buseckerweg 569 qm Acker in den Rödern norm Wald 569 qm Acker in den neuen Rödern 706 qm Acker bei dem dem Hangelstein Die Zwangsvollstreckung erstreckt sich bezüglich Salicyl. Arun Eimnachen der Früchte unentbehrlich. Rezepte über Einmachen gratis von Dr. A. Oetker, Bielefeld. Farbige Chagrinspangenschuhe la Kindleder-Sandaten vollständige Leder-Ausführung Für Damen und Herren Zucker- Abschlag 10 Pfund 2.05 All. L Steinhäuser Neuen Bäue j.7 Selterswog 27 [4676 aus der Germania-Drogerie CsxrS Sei63ei9 Frankfurter Str. 39, Teleph. 593. Probeflasche 50 Pfg. Partie leicht beschädigter Mtt- n.LMliöiW weit unter Breis. Dre Wagen stehen in meinem alten ^aden Selterswea 19 zum Berkaus. [ 4588 Mundheimswiese 11) Flur XIX, Sir. 2, 606 qm Wiese nn Bäuch, ling 12) Flur XXI, Nr. 52, 906 qm Wiese im tiefen Boden 13) Flur XXI, Nr. 53, 919 qm Wiese daselbst Eichbusch am Weg hin Flur XXII, Nr. 28, 956 qm Wiese im Goller Flur XXIV, Nr. 367, 963 qm Acker unter Kiffelheck Flur X, Nr. 419, 175 qm Wiese auf der Fluri Nr. 51,126/10 qm Schweinestall im Ort Flur I Nr. 52, 40 qm Haus im Ort mühlweg 126) Flur XIII, Nr. 84, 725 qm Acker über dem >a Ml itS ■ ’ mei 113 Be|c cha N 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Die Beiträge sind n«, Fuhr, S^MHenstr. K. Daselbst auch Niederlage der Bonner Fahnenfabrik. lohens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten tritt. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. auf der Munüheimswiese 24) Flur XI, Nr. 96, 419 qm Wiese beim Troherbrunnen 25) Flur XII, Nr. 87, 394 qm Acker am Groß- tonip mterr Iteitc fl siihrr ‘’M eiüa ’etbci b !ie(e ? f0 11 bei; ver Zentner 5 Mk. frei HauS empfiehlt [4758 K MsZssS Sonnenstr. 6 Telefon 235 Ebenso gut wie Dr. OetkerS Backpulver ist [ng19/? Dr. Oetker’s Grundbuch für Allen-Bufeck, Band VII, Blatt 568. 14) Flur I, Nr. 62, 154 qm Hofraum im Ort unulÄ^W 1-4. Grundbuch ftir Alten-Bufeck, Band X, Blatt 766. 15) Flur I, Nr. 61, 43 qm Einfahrt im Ort desgl. Grundbuch für Alten-Bufeck, Band XI, Blatt 842. 16) Flur I, Nr. 1058, 644 qm Acker im Krebsrot!; 17) Flur II, Nr. 96, 462 qm Äcker an der dichten Eiche 18) Flur IV, Nr. 152, 538 qm Acker über dem L P>d lAMk.pt ganz vorzüglich. „ „ Bei Rückgabe von i409ö 8 Gutsch. I Pfü. 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Beginn der Prämiierung 8 Uhr morgens. ^0^0^10^ bu’tum'M1'^n„f!§Pcne beS HE- Landes-Pserdeziicht.Vereins in Darmstadt, Wmeksterei'. »Mi? d«n MZ"ist ^l'eUungen auf Stallungen an unterzeichnete EröffnungsvorsfeHungsn im neuen Stadttheater. an, die bereits bestellten Eintrittskarten ausgegeben. * * Dieustag^Vorstellun?. 9eäu6erten Wünsche beziehen sich nur auf^ die Thea t e rba wer em m= h, M, Sonntag, den 21. und Montag, den 22. Juli 1907 Fahnenweihe 7 urnveremsStaufenbern geschl-L°Hi-r?u'L fLunW"L 0eforat JLadwiff Zecher V. Dahsen and Fliwcn Von baumwollenem Fahnentuch sowie Marine-Schifftiflu,tuch WappeMffihgiemi OekorattoiDs^ähneiien bei Fussboden-oellackfarbe FMUENSOß ßaranth*5 bBei- u, giftfrei» Bester Fussbodenanstrich haltbar, hochglänzend, elegant, über Nacht trocknend. Alleinige Niederlage: 12762 Kreuz-Drogerie Aumist loll. Wäldchen a Pst. L— Mk. Wer alter Gonda ä Pst. l.ljjW. 22) Flur VIII, Nr. 436, 575 qrn Acker ,n der »fa(irt(rt W-ch-rAiMW. Wmz-k «... x, „5, ,w Ä StuMlNtij« Amt. reiner Bimtzmz. Luxemburger H. B. Molkerei Sonuenstratze 35 3576 Sonueustratze 25 Beschluß dec General-Versammlung vom 10. Juni L J6., genehmigt durch Verfügung Großh. Kreisamts Gießen vom 2. Juli 1907, erhält § 30 des Kassenstatuts folgende Fassung: Die wöchentlichen Kassenbeiträge betragen für die Kegelklub „Vorwärts“ feiert am Sonntag, ben 21. Juli sein 1 SüftuBgsiesi im Scbitabergerthal bestehend in Konzert und Tanz im Freien, großes Preisfchieße» u.rd Italienische Nacht. Anfang nachmittags 3 Uhr ZÖ- Eintritt 20 Pfg. -T8 ö@“ Hilitär 10 Pfg. ladet ein Der Vorstand. -------- Bei ungünstiger Witterung im Saal.__. Öür gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. '"0 Ter Fcstwirt. 'elihe 4 bi 'Won nb ir 'N Nh oni j fh tz w , für jede Versicherte der Kasse angehört zu entrichten Dabei gllt als Woche" de'r" Zeitraum 7on Montag bis Sonntag einschließlich. cui , , die III. Klasse beträgt der Beitrag 84 Pfg.1 (ntdjt 52 Pfg., wie versehentlich veröffentlicht worden war), 1 das Paar jetzt Mk. 8.45 das Paar jetzt Mk. 3.95 Springiiiaiiiis ScMwrenliaus für Nr. 27—30 Nr. 31—35 das Paar jetzl Mk I.IG (los Paar jetzt Mk. 2.25 Nr. 26—80______________31—85 das Paar jetzt Mk 2.50 das Paar jetzt Mk. 2.95 jedoch vorbehältlich 1886 für die in § 1 Ziffer 2 dieses Statuts bezeichnen Personen vorgesehenen Ermäßigung, nach welcher die wöchent- ttchen Bettrage J Sommer-Unterkleider Maccohemden mit farbigen Einsätzen Poröse Bernden, Hosen und Jacken Strümpfe und Socken Korsetten, Handschuhe, Gürtel Kragen, Manschetten, Shlipse etc. empfiehlt zu billigsten Preisen Julius Schulze Kreuzplatz. c>7 und sämtliche Bedarfsartikel Dnnkclkaniniiei‘ 4248 Photographische Arbeiten Adolf Bieler, Marktstrasse 5. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich y,c mären, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelieu und, wenn der Gläubiger widerspricht glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellimq des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Ver. teilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers fb- und den übrigen Rechten nachgesctzt werden. Fe Zwangsversteigerung. Dic nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der i"^ Eintragung des VersteigerungSvecmerks auf den Namen des ! Ph'llpp Schön II. von Alten-Bufeck und seiner Ehefrau kn Katharina geb. Deller im Grundbuch eingetragen waren, sollen 1" Samstag, de» 21. September 1907, «achm. 3‘l Uhr durch das unterzeichnete Gericht auf dein Dieiistzmuner üeäH (St. Ortsgerichts Alten-Bufeck versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der ZwangSvoll- h Itrectung auf Antrag 1. der Karl Keil Witwe in (Sießen 2. der Söhne des Ledeihändlers Karl Keil in Gießen a) Karl Heinrich Keil in Gießen b) Karl Ludwig Keil daselbst. Der Versteigerungsvermert ist am 5. Juli 1907 in das Grundbuch eingetragen worden. 90 M. 150 M. 75 M< 40 Dr. 100 M. 120 60 M. 5 M. 80 M. 40 M. 230 M. 30 M. 50 M. 35 M. 100 Nr. f 50 der unter