157. Jahrgang Ä45 Zweites Blatt -rschetnl tSgNch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Goerhesjen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerG:eßen. )ie „Gietzener FamiNenblStter" werden dem Anzeiger* oiermal wöchentlich beigelegt, das Krefcblatt (Er den Kreis Stehen" zweimal »Schenttrch. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Freitag 18. Oktober Rotationsdruck und Verlag der BrühNche« Unwerfttäts • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Groß-undKieinbe!rieö in dcrLandwrrischaft.^ Im Gegensatz zu der sozialistischen Theorie, daß auf allen icieit des Wirtschaftslebens dem Großbetriebe die Zukunft yit, zeigt sich in der Landwirtschaft, daß hier aus mannig- en Gründen der kleinere Betrieb — und zwar gerade bei eine in wenig günstiger Konfunttur — der lebensfähigere ist. Großgrundbesitz hat eine dreifache Konkurrenz zu bestehen: Konkurrenz mit dem Auslande, die Konkurrenz mit dem udischen Kleinbesitz und die Konkurrenz mit der Heiden Industrie, speziell in bezug auf die Arbeiterfrage, ijat dem Kleinbesitz gegenüber zwar den Vorteil, daß auf -en Flächen die Anwendung landwirtschaftlicher Maschinen iciner durchführbar und rationeller ist. Doch kann auch Bauer auf dem Wege der Genofsenichaft oder des Zweck- landes sich die Vorteile der landwirtschaftlichen Maschinen annähernd gleicher Weise verschaffen. Vorteilhafter gestellt der Großg.'andbesitz weiter insofern, als er durch eigene ^wirtschaftliche Industrie seine Produkte unmittelbarer zu perlen vermag. Indessen hat auch die Entwickelung der [cxjabnlen, Brennereien, Molkereien usw. gezeigt, daß der ammenschluß bäuerlicher Besitzer diesen Vorteil des Groß- ndoejitzes auszugleichen vermag. Der bäuerliche Besitzer wirtschaftet in vielen Beziehen rationeller und ist dem Großgrundbesitzer überlegen, indem .eiliger von fremden Hilfskräften abhängt, seine eigene Arbeits- t und diejenige der Familienangehörigen unmittelbar in der ttschaft verwertet, aus den kleinsten Nebenprodukten und Aden ergiebigere Vorteile zu ziehen vermag und gewisse kleine euren ganz anders pflegen kann, als der Großgrundbesitzer, -jcit er auf fremde Arbeitskräfte angewiesen ist, kann er wirksamer beaufsichtigen und ohne einen kostspieligen Kon- lapparat zweckmäßiger ausnutzen. Er genießt in vollerem l-.nge die naturwirtschaftlichen Vorteile und ist wegen größerer :bi)c.ngigfeit von der Geldwirtschaft besser befähigt, kritische cn zu überstehen. Die relativ größere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der bäuer- in Ho,Haltungen findet ihren Ausdruck am markantesten in wesentlich stärkeren Viehhaltung äusser gleichen Fläche. 2luf 0 Hettar landwirtschaftlich benutzter Fläche kommt in Par- .-nbetrieben von unter zwei Hektar dreimal soviel Haupt Grost- i wie in Betrieben über 100 Hektar, und Bauernwirtschaften u—20 Hektar unterhalten auf der gleichen Fläck-e mehr als das pellender Großviehzahl wie Wirtschaften von 100 Hettar auf- -v. Speziell gilt das für die Zucht von Rindvieh und Kälbern, > in der Pferdezucht sind die mittleren Betriebe den großen .legen. Lediglich die extensiver Kultur zugehörende Schaf- t findet sich beim Großbetriebe in weit stärkerem Umsange; egen wird die Schweinezucht im Vergleich zur Fläche von den iicren Betrieben etwa viermal, von den Parzelienbctrieben r mehr als 15 Mal so stark gepflegt, als von den Großbe- ven. Prof. Acax Sering hat gelegentlich seiner Studien r die preußische Grundbesitzverleilung in einem typischen Falle Archen, wie sich im klassischen Lande des Großgrundbesitzes, -v armem, die Verhältnisse eines in alter Kultur befindlichen wegen vorKÜglrcher Bewirtschaftung weit bekannten Gutes zu denjenigen eines benachbavten Dorfes stellen, das ziem- die gleichen Bodenklassen aufweist: A«f 100 Hektar entfallen dem Gute nur 5, int Dorfe 21 Haushaltungen; es ernährt oerselbe Boden mehr als viermal soviel Leute; auch der cd hat, abgesehen hiervon, einen bedeutenden pekuniären äl, da dort für dieselbe Fläche nur 168, im Dorfe aber „'-.f. tau iä freu ent entrichtet, werden; für die höhere Kultur »..> ferner, daß auf dem Gute nur 6 Pferde, im Dorfe 14, ; 8 ' ;;e, hier 33, dort 6 Stück Jungvieh, hier 22 auf dieselbe che .. tarnen. Lie w.ckifuudie-1 entziehen den Boden zugunsten eines Ein- ien einer bcden>tenden Schar von Bauern, die ihn obendrein t besser iwsiw tzen, die dem Staate und der Gesamtheit größere rüge liefern, unter Notständen aber weit weniger leiden würden, tt ccifen entvölkert das Land sich mehr und mehr, der Groß- ndbejch fühlt die gedrückte wirtfchaftlich'e Lage am meisten, muß stch ihr anzupassen suchen, und/trebt naturgemäß nach r Verbilligung seiner Produktionskosten durch Verbilligung Arbeilskraft; der deutsche Arbeiter weicht den ungünstigen *) Aus einem längeren Aufsatze über innere Kolonisation in demnächst erscheinenden Neubearbeitung des nationallüberalen idbuches. (Buchhandlung der Nationalliberalen Partei, Berlin Schellingstraße 9.) Aerhältnissen, sucht lohnendere Beschäftigung und wandert aus oder ab, dem billiger arbeitenden Polen das Feld überlassend. Die wirtschaftliche und nationale Gefahr ist von dem Professor an der Landwirtschaftlichen Akademie in Poppelsdorf v. d. Goltz treffend in den Worten angedeutet: „Die Abnahme der ländlichen Bevölkerung int Osten birgt große Gefahren in sich. — Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß die Zuna^ne der Bevöikrurig eure entsprechende Zunahme der cinheinrisa-en Produktion^ an Nahrungsmitteln wünschenswert erscheinen lasse. Beim Fortgang der jetzigen Entwicklung wächst aoer die Differenz zwischen Produktion und Bedarf sort- dairernd, und damit steigt die Gefahr, daß bei Unterbrechung der Zufuhr aus dem Auslande, z. B. in Krstgszeioen, ein deoenk- l«cher Mangel an Nahrungsmitteln, eintritt. Ferner wird die Wehrkraft des deutschen Reiches geschwächt." „Die meisten unserer großen Güter", schreibt auch Sering, „sind gegenwärtig viel zu umfangreich, als daß sie einen ausreichend intensiven Betrieb auf der ganzen Wirtschasts,lache gestatten. Sie sind zu einer Zeit en Händen und angewach,en, wo die allgemeinen wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht jene Kvnzentration der Kapital- und Arbeitskraft auf der einzelnen Dckerparzelle erforderten, die gegenwärtig eine privat- und vvlRwirtschaftliche Notwendigkeit ist." Die volle Intensität ist heute eben nur im Kleinbetriebe möglich Unter den Gesichtspunkten der staatlichen Interessen wird der Wert Iber inneren Kolonisation zwecks Herbeiführung einer stärkeren Grundbesitzverteilung zu beurteilen sein nach den beiden Fragen: Wie können dem Boden möglichst hohe Ertrüge ab gerungen werden? und: Wie können möglichst viel selbständige Existenzen auf dem Lande Platz finden? Aus Stad- und Land. Gießen, 18. Ott. 1907. KirmesstLmnruug auf dem Lande. Der Oktober ist auf dem Lande wohl in den meisten Orten der eigentliche Kirmesmonat. Die Ernte ist größtenteils beendet, man ist nur noch mit dem Heimbringen der Dickwurz und Rüben und mit der Aussaat von Korn und Weizen beschäftigt, oder die Dreschmaschine läßt noch ihr dumpfes Gesumm hören. Die Hauptarbeit ist getan und nun hat der Landmann Zeit, seine Kirmes recht ausgiebig feiern zu können. In den Orten um die größeren Städte hat man allerdings im Interesse der Wirte die Kirchweihseste auf den Sommer gelegt, aber aus dem Lande wird die Kirmes fast allenthalben im Herbst gefeiert. — Während die alten Sitten unb. Gebräuche mehr und mehr in Vergessenheit geraten sind, haben [id) doch noch zahlreiche erhalten, die sich auf die Kirmes beziehen. Von diesen Kirmesbrüuchen jeieit heute hier einige angeführt. In vielen Orten Oberhessens, ja sogar in den Jndustrie- orten um Gießen wird heute noch Sonntags vor der Kirmes eine Art „Mäd chenhairdel" getrieben. Der älteste ruft die Dorfschönen nach ihrem Alter aus und je nach dem Grad der Schönheit und i^r Zahl der Kaufliebhaber stellt sich der Preis. Die Dorsschönen laufen nun für ihre Burschen Strauße oder Bänder und am Samstag abend vor der Kirmes kommen die Burschen, um in großen Henkelkörben das Turschenstück zu holen. Sie erhalten 2—4 Eier und ein blaues oder rotes Band, bas am Kirmestag die Brust des Burschen schmückt. Die Eier werden ausgeblasen und daraus ein mächtiger Eierkuchen gebacken. Aus den Eierschalen werden Kränze hergestellt, bie dann den -Kirmesbaum zieren. Hierzu dient eine starke Tonne, die am Samstag abend vor der Wirtjchaft unier Absmgen fröhlicher Lieder aufgepflanzt wird. Die Kathrine und die Gret haben schon Wocyen vorher ihre Sonntagsgewänder einer strengen Musterung unterzogen und gefunden, daß damit zur Kirmes nicht mehr viel Staat zu machen ist. Flugs wandern sie in die Stadt, um die buntesten Bänder und schönsten Tücher zu kaufen. Die Dorsschneiderin aber hat dann viel Arbeit, sie muß manch blitzsauberen „Motze" (Bluse) herstellen. Auch Leps und Weitem Pilgerm zur Stadt, um richtige flotte „Kirmeöborsch" abgeben zu können. Den Kirmesburschen fällt die Ausgabe zu, die Tanzordnung zu Kinler den Kniffen. G i e ß e n, 18. Okt. 1907. Mit freudiger Genugtuung haben die Gießener Schauet f r e ii n b e den frischen Zug roa^rgenommen, der durch cre städtische Bühne geht, seitdem das neue Haus bezogen d. Dem Malerischen im Bühirenbiloe wird eine ungleich ßere Aufmerksamkeit beigemefsen als vordem. Soll ein Kunft- t durch das Ange ausgenommen werden, so muß #e§, wie openhauer, der Weise von Frankstrrt, sich ausdrückte, da- en wie ein großer Herr. Gerade die malerische Kraft des hnenbildes, ihre „Großherrlichkeit", erregt die Phautafie des chauers. Daß dcefes Gewürz anfangs in zu großen Dosen ^breicht wird, ist verzeihlich, zeigt das doch cmr evidentesten die : Absicht. Einige Zsirückhaltung der bildhaften Vorführung von .urcrscheinungen, geringere Grellheit in Schaustellungen würde künstlerische Gleichgewicht wesentlich fördern. Wer vor Beginn der Spielzeit den Neubau des Theaters chiigte, dem stellten sich die vielen Garderobe- und Möbel- rc. chewahrungsräurne, namentlich angesichts ihrer stattlichen Aus- sung, wohl als verschwenderisch vor. Heute drangen sich ränle an Schränke, Riegel an Riegel, vollgefüllt und behängt Garderobeftücken aller Art. Unb in der Möbelniederlage t alles dicht gedrängt, kaum übersehbar. Fast nirgends scheint -r Platz für Neuanschaffungen zu sein. Tie großen Kostümsäle in der zweiten Etage bergen^eine le von Prachtgewändern. Da knistert hell leLchtende^ Seide allen Nüaneen, bestimmt für die großen Schillerschen Staats- onen. Da finden sich spanische Grandengewänder im Einzel- i|"e von 250 Mk.; da schimmert Samt in den tiefsten, sattesten beit, da glänzt steifer Brokat. In malerischen^ Falten drapiert dort ein Damaftgewand, währeltd hier weiche Pelzröcke um :n Kleiderständer sich schmiegen. In einem Schranke hängen bunten Röckleüt der „Lustiger: Witwe", und droben hoch an Decke baumelt in ehrbarem Schwarz „Charleys Tante", bie idige. Auf einem Schranke lagert eine Reihe der verlernest en und verwegensten Kopfbedeckungen, stolze federgeichmückte retts, steife graue Angströhren au» der Biedermeierzeit, oän- tje Schlapphute und kühne Dreimaster re. re. Und es gleiyt > glitzert, blitzt unb blinkt nicht nur, sondern der Reichtum Kostümeri erstreckt sich auch auf eine Anzahl alter verichlipener chen, für Vagabunden und rauhe Krieger, kugeldurchlöcherte lertoller und zerfetzte Bettlerlumpen. In allen Farben spielen die Steine der Agrafsen, als ui es echte Diamanten, Saphire und stcubinen und nicht • pilliges Glas. D>e ^Rüstkammer", ein recht stattlicher Raum, ist voll von Panzern, Schildern und Schwertern und Spießen. Sie macht den Eindruck eines ganz respektablen Waffenmuseums, zumal angesichts der geradezu überraschendeii Ordnung unb Anordiiung. Eine wahre Unmenge von goldglänzenden Helnierr und Harnischen und anderen schönen, förmlichen und unförmlichen Dingen, wie sie unsere verehrten Ahnen zu tragen beliebten, wenn sie hinans- zogeu in die männermordcnde Feldschlacht oder zu anderen, angenehmeren Abenteuern. Diese Schuppenpanzer hier sollen sich eines Abends an die schön modellierten Büsteü schlanker, Amazonen schmiegen; jene Lederkollets eine halbe Korporalschaft unserer wackeren 116er in mittelalterliche Landsknechte umwandeln. Hier starren ims greuel- ige Tierköpse an, Löwen, Eber, Bären, Wölfe, mordwütige Auerochsen und andere liebenswürdige Tierchen des Urwaldes, die in Hebbels Nibelungen wie in Shakespeares Sommernachtstraum Verwendung finden unb die ängstlichen Bürger Schnock und Schnauz und Schlucker in fürchterliche Schrecken versetzen werden. Tort winden sich prachtvollfarbige Schlangen, lagern ganze Berge von Tierfellen. In einem anderen Raume von großer Ausdehnung hängen die zahllosen Sachen für die Statisten, schneidert ein Schneider; wieder in anderem Raume schustert ein Schuster, rings umgeben von einer kulturhistorisch interessanten Sammlung von FußbekleidungsgeFenftänden. In diesen nach Naphthalin und anderen mottenseindliche^ Wohlgerüchen duftenden Sälen durchrieselt den Laien ein Schauer der Bewunderung vor dem, was ein ernsthaftes Theater alles nötig hat. Es müßte eignen fein, „nachts um die zwölfte Stunde", in der nach Zedlitz der tote Tambour sein Grab verläßt und die Gespenster umgehen, hier zu weilen und zuzuhören, wie die Geister, die in diese Hüllen alle gebannt sind, sich zu regen beginnen und miteinander Zwiesprache halten. Der Krönungs- mantel des laxen Dauphin Karl, den das Heldemnädchen von Tom Remy auf den Thron gehoben, hängt vielleicht neben den Trushösen des lustigen Prinzen Heinz, der später als König Heinrich V. die Franzosen zu Paaren trieb, der pelzverbrämte Drokatrock König Philipps neben dem gepufften Seidenwams des Grafen Egmont. Schwirren in der Mitternachtsstunde Shake- spearesche, Gvethesche, Schillersche Verfe durch die Räume oder sind dann hier nur die Geister der Schauspieler, die diese Kostüme schmücken sollen, lebendig und geht die Rede nur von Schminke, Applaus, Niedertracht des Nebenbuhlers, unb ber Undankbarkeit des Publikums? Wer es wußte ober wer es vernehmen könnte wie weiland der große Zauberer Merlin! Die Theaterleitung hat nichts gespart, um an Echtheit und Haftbarkeit der Stosse wie der Möbel es großen Bühnen gleich halten unb vor dem Kirmeszug h^rzuaehen. Tabei tragen sie einen großen Schnapslrug, und alle Bekannten, die auf der Straße stehen oder am Fenster sitzen, müssen „Bescheid tun", d. h. mittrinken. Wer gern tanzt, dem ist gut geigen, sagt der Volksmund. Und so drehen sich die Paare unermüdlich aus dem im Freien oder auch im Hofe herge- ftellten Tanzboden, und von einem Leiterwagen herunter läßt die Kapelle ihre flotten Tänze erlliugen. In manchen Gegenden gibt es noch Nationaltänze, bie aber leider immer mehr verschwinden. Zm Buseckertal ist ber sogenannte ,Lärme" dis heute noch erhalten. In den meisten Ori.cn des Kreise» Gießen, in Denen der Lahmen früher getanzt wurde, ist er saft nicht mehr bekannt. Er hat bejondere Melodien unb Texte, bie von den Burschen und Mädchen während der Tanzbewegungen gesungen werden. Auch in anderen Gegenden Oderyessens, z. B. in dem Schwalm- grund, hat das Vork solche Nationaltänze, sie haben sich meist da erhalten, wo auch die altdeutschen Trachten noch geblieben sind und bilden gewiß auch wie diese ein Stück Volkstum. Das Kirchweihseit selbst wird in vielen kleineren und größeren Versehen besungen, die zum Teil aua) alte Tanzverschen sind. Es je: h.er nnr das eine angeführt: „Wann's 5lirmes es, wann's Kirmes es, Do schloachte mr en Bock, Do tazt d:e aalt Kathrilisbeth, Do scyrnuret *r de Rock." Nachdem das Kirmesfest vorbei ist — in Oberhessen gibt es noch Orte, wo es drei Tage dauert — naht noch der traurige Tag, an dem die Kirmes „begraben" wird. Die feuchtsröhli^e Kirmes wird dargejieltt durch einen Branniweintrug. Unter dem Gesang trauriger Lieoer und einer Humoristifcheu Grabrede des aueften nirmesoorschen wird dieses ftimmungsvoile „Symbol" unter einem Baum vor dem Dorfe ver,a.)arrt. Ueber dem „Grabe" wird noch ein kleines Sirohscuer abgebrannt, uni die bösen Geister zu vertreiben, die etwa Die Kirmes in ihrer Grabesruhe stören wollen. Dann zieht die Tranergesellschaft in ihr Wirtshaus und dort wird die Kirmes „ausgetrnnkeu".^ Dann l-eißt es: „Die 5iirmes ist kaput." * ** Die Jubiläums-Ausstellung der Universitäts-Bibliothek wird in den beiden nächsten Wochen, Montags, Mittwochs und Freitags, vom 5. 9kov. l. Js. ab jeden Montag von 12 bis 1 Uhr geöffnet sein. Die Ausstellung enthält gegenwärtig: 1. Bucher, Handschriften, Autographen und Bilder, die sich auf die Geschichte der Universität und des studentischen Lebens beziehen; 2. Die unserer Ludovieiana zugegangenen Glückwunsch- Adressen deutscher Universitäten und Akademien; das- Tottordiplom Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs; die von der Universität herausgegebenen und die ihr gewidmeten Festschriften. **Auf denVolksbildungstag, den der Rhein- Mainische Verband für Volksbildung auf nächsten Sonntag nachmittag ^4 Uhr nach Hannu (Gasthaus „Zentralhalle") einberusen hat und auf dem Prof. Dr. Ph. Stein aus Frankfurt a. M. über das Verhältnis der Bolksbildungs-^ bestrebungen zu Gemeinde, Staat und den politischen Parteien sprechen wird, sei hiermit nochmals aufmerksam gemacht. Die Tagung verspricht durch die zugesagte Beteiligung von namhaften -Vertretern der Volksbildungssache aus den verschiedensten politischen und religiösen Lagern besonders interessant und fruchtbar zu werden. Besonders hofft man auf eine gute Beteiligung aus den näher gelegenen Teilen Oberhessens. ** Die Wählerliste zur Stadtverordneten- wahl ist jetzt auf gestellt, um zum Druck gegeben zu werdem Die Zahl der Wähler hat sich gegen die letzte Stadtverordnetenwahl um ettoa 350 vermehrt. zu tun. Möbel aller (Stilarten find y:er aufgeipeicyert, unb bie Unmenge von Requisitenstücken ist unübersehbar, aber gut numeriert und katalogisiert und rubriziert. Spaßig nimmt sich in dem großen, reichen und reichhaltigen Möbelmagazin eine Pianino-Attrappe aus; der Transport eines wirklichen Pianinos zur und von ber Bühne nmrde zu mühsam sein. Ter Hinter-^ gründ des großen Möbelmsgazins wird ganz eingenommen von ein paar Riesenpalmen, die dem Frankfurter Palmengarten zur Ehre gereichen würden. Sie reichen mit ihren Wipfeln bis zur Decke des durch zwei Etagen sich dehnenden Scales und müssen leider, wenn sie auf der Bühne Verwendung finden sollen zur Erhöhung der Illusion einer exotischen Landschaft, mindestens um einen Meter gekürzt werden. Tcstselbe Raum birgt auch eine große Kollektion von Kaminen aller Art. Aus einem Zimmer ertönt Musik. Wir hören, daß Frau Reimer-Schlegel die Lieber der schönen Ungarin singt, am Klavier begleitet vom Theaterkapellmeister. Mit einem flüchtigen Blick streifen wir durch einen offenen Türspalt die zurzeit noch nicht einmal theatermäßig angeordneten geschweige denn nach astronomischen Gesetzen georbneten Himmelserscheinungen. Kunterbunt, drunter und drüber lagern Sonne, Mond und Wolken in Knäueln auf Stühlen und Tischen. Tas Auspacken und Ordnen von Kleidungsstücken und Möbeln und kleineren Requisiten, wie Vasen, Uhren und all dem Kleinkram, der zur Ausstattung bäuerlicher, bürgerlicher, aristokratischer und Fürstenzimmer gehört, nimmt sortwahrend noch' die Arbeitskraft mehrerer Leute in Anspruch. Im Ganzen macht sich der Eindruck geltend: wo es angebracht ist aus künstlerischen Rücksichten, wird von Direktor Steingoetter nirgends geknausert. Das Beste und Teuerste ist auch hier für die Tauer doch das Billigste. Andererseits ist zu berücksichtigen, daß in der eigenen Schneiderei, Schusterei, Tischlerei und in der großen, musterhaft belichteten Malerwerkstatt vieles wohlfeil mit Geschick und Geschmack hergestellt wird. Aber es bleibt doch bewundernswert, was alles innerhalb ganz kurzer Zeit angeschafft worden ist. Welche Summen klingenden Geldes in diesen kostbaren Kostüm- mtb Möbelspeichern stecken? Herr Direktor Steingoetter nennt uns die „Kleinigkeit" von über 30 000 Mk.! Jedenfalls sieht ber, der jetzt einen Blick hinter die Kulissen tut, klar, daß bei dem Neubau des Theaters nicht allein die weiteste Rücksicht auf das Sicherheitsgefühl und die Behaglichkeit des Publikums wie der Künstler genommen worden ist, sondern daß auch ein erheblich festeres Jnsaugesassen der künstlerischen und ästhetischen Gesichtspunkte vorgesehen ist. Nun die Gießener das Haus gebaut haben, ein wahrhaft köstliches Kleinod der Kunst sich geschaffen haben, ist es an ihnen. r n fnftr '-und einen aus- flim Kimi K r <> Dine °us einer im heutigen Amtsblatt veröffenMchten Bekannt Polizeiamts hervorgeht, die Besitzer entschädi- Sen. 16tt9' aU6eri)em tann ii-- strafrechtlich verfolgt verinißchte». * Klein-Flottbek, 17. Okt. ß-Ä M gef L - SR fO) Kte dtteurS Dahlberg 1/ier mit dem Lastwagen hinter sich hnrcfi und gelten an einer abschüssigen' SteUe Ls Uferkin dZ -Lahn, fo daß beide sehr wertvolle ~ ic di Gilt bild« Inen [Mf fiitlc i I »teilt er ei ott a it ] ■c. fr. Hi ll.chcs taub ntrit l9eii: 17‘ Oft Astern fand hier bei ^0 ab - die Gemeinderats wa'h t statt,Hi'der 'die >Met ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder nahezu ein- PrM^SR^erTST^lt wurden. Landwirt Wilh. Grölzl. ? 6°1 Sparkassenrechner Wilh. Schwalb II. 64 und Subtot9 Grölzöl Stimmen; diese drei übrigen Stimmen verteilen sich auf weitere 8 Kandidaten. 1 Ää'Ä'ÄÄiEJ.T ~a-> ^ie^enex- Lublitum wird das zu würdigen wissen. p. w. * .< o r ??an< ^rei6t uns aus Tarmftadt : Arnold Men- d.b^2iohns neue Tondichtung „Paria" Tert von ß\npt-hP Chor, Orchester und Orgel komponiert Kd tE ?,ori9ert Wahres in Duisburg ihre Uraufführung erlebt hatte, erzielte im ersten Winterkonzerre des hiesigen Mu7i k- v e r e r n s einen durchschlagenden Erfolg. Tie Grütze und Wabr- heit der nmsikaliichen Gedanken, die bewundemswerte kowro- ^anktstche Icelfterichast, die Präganz der motivischen (ih^rnf- sich m.t den Solisten: Agnes Leydhecter, I teWerkes ^7d7n7n'Frtechrte^ M Ä AuffMungen Berlin AM Och-) BrL » » L^SL-BLLMZ-mM^tttel, , hat, )o wird uns aus e r H n°aefd rie^n C1L^bc^- - ^in ^der 6emeTtt' M tin -®*8« -»it °ine?LLke?ne'eb^^olchi' S°'L- 1 - bißt Graf Z e p b e.l i n ? Dies? tun nnb müßig ericheinen. Dennoch schreibt man hS Ä1 Rundsa-au aus dem Breisgau: Böcklm schrieb seiner^ Aanz, die au; ihn Melodien gMimt l»tte den alloekannten Vers: y l>aue' Den l^i>en[Qi -Schanz, jetzt komm ich mit dem GtiMfr™ s« svMtos . • rfA’tfS’.’B«,» «-h.,, öÄ'Äft B W*’ *SÄt t LL 8RÄ.lSrti!6S*»N ^en Gefallen, nmchr ihm die FsT’uhp' is;- ^~n Dankes, eine W-tlung eurer ^Ztirtlichteen- ilrm 2s cu‘ geben, innen reinlichen Na,nein bti5 ^««e Müden bim® d&tfi“f Äfc’onS"»“ ber^rm rch zunächst als Vertreter dä "(LyLsÄ d« adjurant Generalmajor v. Pachter angeswtossen dem die Genermlrtat der hiesigen Garnison folgre. Die Leiche wird nach Beriiii georachr, wo vom Schleiism-'n Babnbil s■ feierliche Leichenparade erfolgt 1 ' ’ bte 0 Laasphe, 17. Okt. In Niederschelden kam eme dralle Drenstmagd auf den seltsamen Eins al? ^n Mann er kleid ern eine Bierreise durch verschiedene Kneipen zu unternehmen. Die Polizei war mit diefer Passion jedoch nicht einverstanden und bedachte die Schone, als sie andern Tags wieder den Kochlöffel schwang mit einem Strafmandat. J Uroa“8/ ^%^w^^^ämffl,^9e1:rtt,Fe0Tu^i^^£iteiT j?. S-mburg-Großborstel systematisch ................‘...... ZMWZMW gÄW ääsS te^^ws^ÄS»-« ÄÄ, 185ESB S N Ä“Ä “ÄS' S7K K|£?Ä*»- *» **• - -*■ «-»7- m *-h *. „-Mu , "“rVl,L\ .uu's die Kinder der Leute', bei 5 1-7 »iÄjÄ'fe sk*& ssr'Ä’ÄT n°ck> Guntersboi.sei, . *“»? .Bon »fl« schäften des Mädchens äußern datz sie ?'len’t«) A» "i°m°ls Anzeichen von Beschränktheit °der^ storungen wahrgeuommen Huben. Bei der am bCr lIL'ta(^aU folgten Beerdigung der gleichfalls n ermordeten kleinen Berta Oppenheimer aina L °^ Schnell selbst mit zur Beerdigung. Sie '14 jäte™ s ' inagb war schon einmal verhaftet worden/eines d»" letzt zur Last gelegten Verbrechen begangen zu haben C °ber, da sich überführende Beweise icht eraab/? ®u sreigelassen werden. ® «gafien, tote Eisenb/htchreck/ “ °Bor go in a neVo"'©"'VtV'a w“’ (^verrtalien) ereignete sicy in der Nabe von teuren ”^r° fi «Ni J5HSTJ » & ä saxsisS »£ SÄSWSÄÄafS: qfnr ^V^^^^^rwohlfahrtseinrichtungeu, die in den beiul^ WWMSM-M °uch von Vereinen und teL emB" folgt wird. >vie Berichte der Gewerbeinsvektionen meldt'n umfangreick-en Fabrikbüchereien, die segensreich wirken D,- Nm,Wnd ü?^ung der Arbeiterfamilie mit künstlerisch 'wertvollem Jßefeftofil und weitet den Gesichtskreis, entwickel das^^rftchL«-en vom 2ve,en anderer Volkskreiie und arbeitet so an der notwendioe '' ' •>nnke^un®-munb ^^elung des Selbständigkeitsdranges im Abeita itanbe. Wer solche Arbeiterwohlfahrtsvflege Übt Lm lluc na^ einem höheren Pslichtempsinden, sondern aerabeiul ‘ 1 Sntereffe der deutschen ®olf§mirt>d&aft unt>^*t iffl Bfle L7,Elften Betriebes. Tie Bücher ür De^Lschen Dich^ÄI hPt S)( vflPt tpv VyA 1 f 11t »-w Arbeiters uijb ,™iu bu ite 9In«Sr8 ffC0^en au^ ,iic -bre Kinder, besonders, barte für ÖtefriM1 ?cnt Gesichtspunkte der itirau* iöüter trnh iv/^ ^"leken getrof en wurde. Tabm sind b« iÄ Ä autzerordentlich billigen Preises schön, bauer gestattet * m,t '^mucken abwaschbaren Einbande aus- Kunstchronik. In Wiesbaden ist imn Hermann cuserntann aus Schloß Slanfenf« eingetwsien und uwhnt in Billa „Quisisa- L j ' “ 'n'prlnAa0 ani 15' bftote die Uraufführung von Rudolph 4 V s £.euIm> Merakrigem Schauspiel „Au f N isse N ko oa" Vom n„eW S6?ter eir? Geraus tezlichen Erfolg tu“» etewll/^r rZ6 - e? te|,e? "Conbortieri" in Karls- ffmer wieder -te Urausführung erlebten, imintc roieoec vor dem Vorhänge crichemen Die ^HrffürtruTTn ^-LtmLSs^L A* ä teS ^^rchneren Gindrua hinterließ. — Dem Bert Tabl infintip Ä >* Orchc ft er mi t gl jeder tePr a/-r Ä b e ibeaterS, die der Musikerorganliation angel-ören weaen einer E.bewMgten ^Gehaltserhöhung vom 16. LTte ab^m einen u ^<5 19 e frei ! Wir verweisen auf die beutioe Nk>- Großh. Polizeiamts, die einige BeNimmunaen über den Slraßenverkehr ins Gedäch nis zurückruit gar ost gefehlt wird. Es ist nämlich stn In^Zst de? E^iwa ungehinderten Fußgängerverkehrs auf den Fußsteiaen ^^Wcn ?er Fußsteige mit Fuhriverken jeder^Art^auw i serb0-tclL ^Außerdem ist untersagt baS Änbf eiben bem ersten Bürgermeister Dr. Stam- Sptntv ösr rrei^ $erfe.^r gehemmt wird, >owie das Tragen von ! nanu erneu Besuch abzustatten, benutzte er für die %-ihrf beraten fir J !?n/tatteren konnte. Der Reichskanzler ließ durch einen j P°l-zetbeamten die Nummer der Droschke und den Namen oe-- g-nycecs feststellen, den übrigens keine Schuld zu treffen scheint. Der Reichskanzler setzte später die Fahrt nach Hamburg mit der elektrischen Straßenbahn fort. J 1^ja‘£?l:iSeä Mädchen eine sechsfache Krndsmorderin! Eine scheußliche Verbrecherin die uns nit^t überschritten hat, wurde,' wie uns gestern bereits eine Drahtmeldung aus München meldete, dort eingeliefert. Es ist dies das 14jähriae Kindermädchen Ida Schnell, die zuletzt in Schleiß heim bedienstet war und die innerhalb kurzer sieit sechs Kinder verschiedener ihrer Dienstherrschaften auf araucn- haft raffinierte Weise ermordete. Am Dienstag nachmittaa erschien in Ampermoching plötzlich eine Gerichtskommission te' ?“ ^sgrabuug der Leiche des vo^ wa : dre, Wochen beerdigten Kindes namens Peter Bich le r toQr' erft 11 £o9e °lt- Plötzlich ohne näher ersichtliche Ursache gestorben, nach der üblichen Leichenschau eÄnb3IOS beerdigt worden. Nun wurde die "Le Ij. S» fijft ÄSü-tÄ Ä4 Srer°fnaÄe ^a Schnell, die früher bei der FaEe Bichler in Stellung war, wurde sofort in Haft genommen Beim verhör leugnete sie zunächst, die Tat begangen zu haben, gestand aber schließlich weinend zu, daß sie n"cht nur E, K-nd, sondern noch weitere fünf Kinder früherer Al?" Rewe?°^^ “rU| geschilderte Weise ermordet habe Als Beweggrund bezeichnete sie eine unüberwindliche Scheu vor der Pflege der ihr^anvertrauten (mech L habe dwse nicht zu weinen aufhörte habe sie sich vor Erregung nicht mehr anders helfen können als daß jte dre Kinder getötet habe. - Die von dem Müd chen zugesrandenen anderen Kindsmorde liegen verhäl--- msmaßig nur kurze Zeit zurück und sind ÄÄ ■ “r ^leißheim und Dachau verübt worden ^as । Eiere' er' U^te TmmeT Niöglichst rasch von ihrem Dienste k „----—lo^ulommen, um während der Zeit, bis es in eine neue 1 “ ALL ---- kLLW^MZM LMWMZKMM WM-MYWM KLLs-«--rÄÄS^Z Ä'LWÄ toi Marburg, 17/Ete. ?inani>e^hti>tetieSO®aotifer' fiW iuitt 'Gaswte"auf 2 an.'I nachEaİte°^/"E^' ?’ux*e Lestern 'g/gei^4i/z Uhr Röhrmoos ' °“B ed dem Arzt te'Lwicht^vo^ca^lw H/ltePun'ktes'Sin gN fS Me & äSSv-Ä WHÄÄ T» *ü*-. "" “Ä5" - sir.auptmann gegenüber äußerst widerspenstig. Er war kommandiert, ie Post abzuholen, unterließ dies aber, und als der Kompaniechef )m zweimal befahl, zii ihm aus die Kompaniestilbe zu kommen, mg er nicht hin. Inzwischen hatte sich auch herausgestellt, daß er Angeklagte bei früheren Postabholungen resp. Bestellungen nebrere Beträge von 10, 5, 3 Mk. re., im ganzen 57 Wik., für lluneradeii mid Untergebene unterschlagen hat; das Geld at er größtenteils in Weiberkneipen und in schlechter Gesellschaft erpraßt. Barck wurde wegen Ungehorsam imb Unterschlaguiig i drei erwiesenen Zullen zii 6 Wochen Mittelarrest, Degradation ud Dersetzimg m die zweite Klasse des Soldatenstandes verurteilt. - Ter ehemalige Grenadier Adolf Begemann, gebürtig aus ^iraßburg i. E., war entlasten uiid dem Landwehrbezirk Fried- e rg unlerstellt worden. Er hat sich seit Juni seiner militärischen Meldepflichten entzogen. Endlich wurde er in Wiesbaden entdeckt ;nb festgenommen. Der Angeklagte erhiell wegen unerlaubter rmfcrnung von seinem Triippenteil 7 Wochen Gefängnis. — Ferner am eine Anklage wegen. Unterschlagung gegen den 1887 zu wttenrod geborenen siUn5fetier Heinrich Hämel von der 8. Kom- aine des 116. Infanterie-Regiments zur Verhandlung. Hämel var in Gießen seit längerer Zeit mit der Dienstmagd Diehl ekaiint, die ihm im Jiini d. I. 9 Mk. 30 Pf. mit dem Ersuchen >vergab, die 9 Mk. an ihre Eltern in Gedern zu schicken. Aus die viedeiholte Frage des Dtädchens und später auch dessen Vaters, wo r das Geld gelaßen habe, blieb er dabei, daß er das Geld auf der Soft eingezahlt, aber feine Postquittung erhalten habe, sondern einen Namen unterschreiben mußte, was natürlich erlogen war. 'US dann Anzeige gegen ihn erstattet worden ivar, kam er mit 'er neuen Lüge, daß er das Geld der Postordonnanz übergeben iabe. Trotz aller Ermahnung des Vorsitzeiiden blieb der Angeklagte -ei seiner Luge, auch danii noch, als durch Vernehmung der Zeugen estgeslellt ivorden war, daß der von ihm angeblich beauftragte lamerad Kunz niemals Postordonnanz gewesen ist. Ter Aiigeklagte vurde tn Rücksicht auf fein Leugnen und die Ehrlosigkeit feiner Ge- wnmng zu 4 Wochen Gefängnis und Versetzung in die zwecke Klasse >es Soldatenstcrudes verurteilt. — Was kaiin man gegen eine polizeiliche Ver- ü g u n g tun? Auch die Polizeibehörden tonnen sich infolge untätiger Anzeigen ihrer Unterorgane irren und an Privatpersonen mberechtigte Ansprüche stellen. Es ist deshalb für jedermann nichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wie er sich derartigen For° »erungen gegenüber zu verhallen hat. Er muß iiisbes. wissen, velche Rechtsbehelfe ihm zur Seite stehen. Aus diesem Grunde ft es mit Freuden zu begriißen, daß eine Aiitorität auf dem gen. Gebiete, OberverivaltiUigSgerichtsrat B. v. Kamptz, die Frage in )em neuesten Hefte der Zeitschrift für allgemeine Rechtstunde Gesetz und Recht" ausführlich erläutert uiid beantwortet. .Penda bespricht Dr. K. Weymauu, Regierungsrat int Reichs- -ersicherungsarnt, die vielfach schwankende ^Veistcherungspflicht iebenher geleisteter Arbeit von Auswärterinnen, Stundenfrauen i. s. w.", und Dr. jur. S. Schultzenstein schildert in launiger Dar- lellnng den Juristen als Sprachsluider. Staatsanwalt Dr. Wulsten regimü mit seiner größeren Abhandlung ^Der Strafprozeß em uinstwerk der Zukuml", die diese Reformfrage unter neuen, eigenartigen Gcsichlspunkten betrachtet. Aus der Rechtsprechimg der n ihrer Bedeutung für daS tägliche Leben noch nicht nach Gebühr gewürdigten Verwalmngsgerichte werben zahlreiche Wcktteilungen gemacht. So bietet die gut ausgestattete Halbmonatsschrift Nicht inr dem Juristen eine anregende und nützliche Lektüre, sondern sie ft auch geeignet, Kenntnis und Verständiiis unseres Rechts in deii gebildeten Kreisen zii verbreiten. „Gesetz Mid Recht" hat soeben einen 9. Jahrgang begonnen und ist für 2 Alk. vierteljährlich zu beziehen. Em Probeheft versendet auf Verlangen der Verlag Alfred Zano.cwoi't in Breslau unberechnet. Frankfurt a. M., 17. Okt. Tie Strafkammer ver- irteilte heute die beiden Brüder Hans und Fritz Klees, die )ier ein Automobilgeschäft betrieben, wegen einfachen Banke- ; o 11 § zu 750 Mart Geldstrafe. Die Forderungen belaufen ich auf 280 000 Mark, woran die Mutter der beiden Brüder nit 150 000 Mark beteiligt ist. Aus der Masse dürften nur j Proz. herauskommen. — Flach smann als Erzieher. Wegen U r ku nd e n - Fälschung in drei Fällen hatte sich, wie von uns angekündigt, >er srühere Lehrer Paul Behm aus Pasewalk vor dem Schwür- ^richt in Güstrow zu verantworten. Behm wurde rm Jahre IjOd ruf Grund seiner vorzüglichen Zeugnisse, unter denen sich auch ei7'. olcl)cs über die angeblich in Berlin bestandene Rektoratsprusung Defaitb, an die lateinlose Realschule in Teterow berufen Bald nach Antritt seiner Amtstätigkeit fiel dem Leiter der Anstall die völlig angenügende Kenntnis des neuen Lehrers rm oranzopschen aus; wurden insgeheim Nachforschungen, Mer das Vorleben Behms angcstellt, wobei sich herausstellte, daß dieser seine sämtlichen Zeugnisse in äußerst geschickter Weise gefälscht hatte. B, der gegcnwärtign im 28. Lebensjahre steht und unverheiratet ist, war in allen Punkten geständig. Das Urteil lautete auf zwei Jahre und sechs Monate Gefängnis und drei Jahre Ehr- ^^^Wien, 17. Okt. Die Ratskammer des hiesigen Landgerichts beschloß, dem Verlangen Italiens ftattzugeben unb die Gräfin Tarnowska, Rechtsanwalt Prilukow und die Kammerzofe Perier wegen bes Verdachts der Mitschuld an der Ermordung des Grafen Kamarowski a u s z u l i e f e r n. Die Rechtsanwälte der Beschuldigten erlwben hiergegen Beschwerde. — Vor dem Karlsruher Hau-Prozeß hatte der Vertreter der Anklage, Staatsanwalt Bleicher, auf einen Vorbericht des Journalisten Paul Sch weder hin in der Presse erklärt. Hau sei geständig und die Angelegenheit gar nicht so mysteriös, wie der Schwedersche Vorbericht sie dargestellt habe. Tie Sache ist am Samstag bei den Leipziger Revisionsverhandlungen zur Sprache gekommen und der Reichsanwall hat das Verfahrendes Staatsanwalts Tr. Bleicher als „einen ungehörigen Schritt" bezeichnet, „der besser unterblieben wäre". Journalist Schweder hatte in der Folge den Vorfall, der in der Verhandlung selbst uoch zu dem bekannten scharfen Zusammenstoß zwischen ihm und den Staatsanwalt führte, zum Gegenstand einer Strafanzeige gegen den Staatsanwalt Dr. Bleicher wegen Vergehens gegen § 17 des Preßgesetzes gemacht, mit der Begründung, daß die von dem Staatsanwalt gegen vinen Borbericht vorgebrachten Angaben Teile der Anklageschrift gegen Han gewesen seien, deren Veröffentlichung das Preßgesetz bekanntlich verbietet. Wie er jetzt selbst mitteilt, ist seine Anzeige a b g e l e h n t worden, weil die Vorschrift des § 17 des Preßgesetzes sich nach den Motiven des Gesetzes nur auf außeramtliche Veröffentlichungen beziehe. Kandel. ** Konkurse in H e f f_e n. lieber das Vermögen des August Walk, Schreinermeister zu Mühlheim a. M., Inhaber der Firma gleichen Namens, wurde am 27. September, vorm. 101/2 Uhr, das Konkursverfahren e rössnet. Rechts anwalt Buß zu Offenbach a. M. wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssordeiungen sind bis zum 14. November bei dem Amtsgericht Offenbach a. M. anzumelden. — lieber das Vermögen des Jakob B e ck e r VI. von Rüsselsheim wurde am 9. Oktober das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Neur 0 th in Groß-Gerau wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 27. November bei dem Amtsgericht Groß-Gerau anzumelden. — lieber das Vermögen des Händlers Adolf Hofmann zu Egelsbach wurde am 11. Oktober das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Rothschild zu Langen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 31. Oktober bei dem Amtsgericht Langen anzumelden. — lieber das Vermögen des Schreinermeisters Joseph C. H e r - le r t in Ko st h e i m wurde a m 12. Oktober das Konkursverfahren eröffnet. Notariatsgehilfe Philipp L 0 r e n tz in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 5. November bei dem Amtsgericht Mainz Llnzumelden. Zum bevorstehenden Reichsbank-Ausweis. Ter neueste Ausweis ist noch nicht erschienen und weder an der Börse noch sonstwo hat man eine ungefähre Uebersicht über diesen Ausfall. Von sonst gut informierter Seite wird versichert, daß wenn das Ergebnis ettoa gegen das Vorjahr resp. die Rückflüsse, in den Kaffen geringer sein sollten, würden die Reichsban'krirektoren doch von (einer Diskonterhöhung absehen. Es bestehe bei der Reichsbank die Neigung, Industrie, Handel und Landwirtschaft nicht die Last einer Tiskonterhöhung aufzubürden, wenn nicht die Veranlassung hierzu äußerst dringend sei. Bekanntlich ist eine Goldausfuhr nach Holland in den letzten Tagen ein getreten. Sollte diese noch einen größeren Umfang annehmen, so wäre das Reichsbankdirektorium .aber doch gezwungen, in Erwägung zu treten, ob als Schutzmaßregel hiergegen nicht eine Heraufsetzung des Diskonts vorzunehmen sei. Hoffentlich kommt die Geschäftswelt über diese Schwierigkeit hinweg. Brauerei Binding, Akt.-Ges. Frankfurt a. M. Ter Absatz für das am 31. August ds. Js. zu Ende gegangene Geschäftsjahr stellt sich aus 296,938 Hektol. gegen 311,796 Hektol. des Vorjahres. Tie dem Auffichtsral vorgelegte Bilanz ergibt inkl. 34 937 Mark Vortrag (i. V. 136 553 Mark) einen Gewinn von 1005 406 Mark (1 209 315 Mark). , Ter auf den 7. November einberufenen Generalversammlung wird die gleiche Dividende wie i. V., nämlich 13 Proz., vorgeschlagen. Orientalische Eisenbahnen. Tie Aktien dieser Gesellschaft lagen an der Montagsbörse fester unb gingen bis 122V1 Proz. auf die erste im laufenden Monat stattfindende Tagung des Schiedsgerichts hin, dessen Votunr die Gesellschaft nach ben bisherigen Rücklagen in keinem Falle überraschen,, scmdern ihr nur nützen Eönnc. Auch wird angenommen, daß eine Mehrein- nahme für das Gesamtjahr zu erwarten ist, selbst für den Fall, daß die Ausweise des 2.^Semefters wiederum eine Mindereinnahme bringen würden. — Zur Börsenlage. Die rückgängige Ktirsbewegung, die sich am Samstag wieder bemerkbar machte, ist nicht allein auf die andauernd ungünstige Verfassung des Netvyorker Platzes, sondern auch auf die internationale Geld Marktlage zurückzuführen, die nicht zu hallen scheint, was man sich jüngst noch von ihr vin- sprach. Es verstimmte besonders das Anziehen des Prtvatdis- konts in London auf 4 V2 Proz., sowie die fortgesetzt beträchtlichen Goldexporte, die in Berlin unb Frankfurt zur Abhebung von ausländischen Guthaben und zur Versteifung der Devisenkurse geführt haben. Infolgedessen gingen mrch am Samstag die deuffchen Reichsanleihen sowie die preußischen Konsols etwas zurück unb die Errvartungen hinsichtlich des Rückganges der Zinssätze am offenen Markt haben sich vorerst nicht verwirklicht. Trotzdem ist jedoch im allgemeinen die Börse noch recht widarstandsfähig und die Baissiers wagen es nur sehr vorsichtig, vorzugehen. Dies zeigte sich selbst bei den Hütteniverten, wo der Baisse doch manche Anhaltspunkte gegeben sind. So bewegten sich z. B. am Samstag Phönix wie folgt: 180.25 bis 180.75 bis 181.—, bis 180 5/8; Bochumer 205.10—205 V2—205.30; Deutsch- Luxemburger verloren 3/i Proz., hingegen konnten sich Rheinische Stahlwerke von 171.90 bis 172.50 erhöhen. Amerikanische Baumwollernte. Zur diesmaligen Baumwollernte wird neuerdings berichtet, daß die eingetretene Verschlechterung hauptsächlich auf die Dürre zurückzuführen ist, über welche alle Baumwollstaaten klagen. Texas und in beschränktem Maß Louisiana melden auch beunruhigend starkes Auftreten des Boll weevil, welcher gefährliche Banmwollschädling in Texas einen Rückgang um 11,06 Points verursacht. Von anderen wichtigen Baumwollstaaten zeigt Georgia den Abfall von 6,7, Süd- carolina um 6,8 unb Louisiana um 2,9 Points. Immerhin ist es ein günstiges Moment, daß bisher 22,7 Proz. der Ernte berells hereingebracht ist gegen 21,7 Proz. zu demselben Zeitpunkt des letzten Jahres, ein Umstand, der sich durch seit einigen, Wochen herrschende warme, dem Pflücken günstige Witterung erklärt. Die gewohnten Klagen über Mangel an Arbeitshändcn traten diesmal weniger stark auf. LLrrttft und — Paul Heyse widmete Ernst v. Wildenbruch, bem Dichter der „Rabensteinerin", folgendes Sonett: j. Wer eines Regentags einsame Stunden Uns traulich kürzt durch freundlichen Besuch, Sei's in Person, sei's durch ein neues Buch, Ter hat wohl immer dankbar uns gefunden. Du hast zu größerm Danke mich verbunden, Ta du Mir zeigtest, teurer Wildenbruch, Noch sei, trotz der Modernen Widerspruch, Ter Bühne große Kunst 'nicht ganz verschwunden. Tein edles Kind, bie Nabensteinerin, So herb und hold, sv rührenden Geschickes, Wie nahm im Fluge sie so ganz mich hin Mit" allem1 Zauber ihres keuschen Blickes! So warb der graue Tag mir zum Gewinn. .Gruß dir. ntch Aunk,, Md jmi pich dunes^GlüchH Geborene: Herrn Apotheker Speth nnb Frau in Butzbach ein Sohn. — Herrn Wilhelm Schulze und Frau in Wetzlar em Sohn. Verlobte: Fräulein Karoline Maisenhälder (Wimpien) mit Herrn Philipp Leis (Büoingen). — Fräulein Reni Löwenstein (Eisenach) mit Herrn Salmar Frank (Marbura). WLereoroliZgtfLrre Deovucyrnugett der Station Gieße«. Oktober 1907 Barometer am 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wett« 17. 2" 736.4 13,0 9,1 81 W 4 Bed. Himmel 17. S" 739,0 7.3 7,2 94 WSW 2 Bew. , 18. 7n 741,0 8,2 7,4 92 SW 2 v n Höchste Tempe Niedriasie catrrr a m 16. » 16 —17. —17. Oktober * 4 - 4 13,1 • C. - 7,0 * C. drr ToLkk-Mr in Srr Stadt tzietzm 39. Woche. Vom 22. bis 28. September 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 (inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 24,26 %0, nach Abzug von 7 Ortsfremden: 12,13 D/oo. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: NN vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr Schwindsucht 2(1) 2(1) - — Herzfehler 2 1 1 — Schlagfluß 2 2 Geisteskrankheit Blmddarnr- 2(2) 2(2) 1(1) entzündung Bösartiger Neu- 1(1) 2(1) bUbiing 2(1) —' — Verunglückung KD 1 (1) — — Lebensschwäche 2 (1) — 2 (1) — Summa: 14 (7) 11 (6) 3(1) - Anm.: Tie m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswartr naeh Gießen gebrachte Kranke kommen. LUr-eh liehe Nachrichten, Evangelische Gemeinde. Sonntag den 20. Oktober, 21. Sonntag nachTrinitatiZP Holtesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9*/2 Uhr: Festgottesdienst zur Feier des 20. Jahres- festes des Evangel. Jünglings- una Männer-Vereins. Pfarrer Adolf. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2'/- Uhr: Festfeier in dem Gemeindehaus, Kirche st raße 9. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. 9)H 1110 0 d) den 23. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigtmg der. konfirmierten Mädchen der Mallusgemeinde. . Donnerstag den 24. Oktober, abends 8 Uhr, im MarUts-l faale: B i b e l st u n d e. (1. Petr.-Brf., Kap. 1.) Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrassistent Becker. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Äckasgemeinde. Pfarrassistent Becker. Nachmittags 5 Uhr: Jahresfest des evangel. Zlrbeitervereins^ Pfarrer A u s f e l d. i Montag den 21. Oktober, abends 8 Uhr, im Konfirmanden^ faale; Bibel stunde Pfarrer Ausfeld. ,J Katholische Gemeinde. r Samstag den 19. Oktober 1 907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit- zur heil. Beichte. Sonntag den 20. Oktober 1907, 2 2. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 61/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. < B um 7 Uhr: Die erste heil.Ntesse, vor unb in derselbeni Austeilung der heil. Kommunion. r um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. „ um 9V2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre; daraus Rosenkranz-Andacht mit Segen. An den Werktagen ist täglich des abends um 61/, Uhr Rosen* kranz-Andacht mit Segen. Teiefomsche Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 18. Oktober. 1.15 Uhr. 314% Reichsanleihe . . 94.00 3% do. ... 84.30 31^% Konsols . . . . 94.30 3% do. .... -84.30 3>£% Hessen .... 92.95 3)4% Oberhessen . . . 92.50 4% Oesterr. Goldrente . 97.40 4% % Oesterr. Silberrente 97.90 4% Ungar. Goldrente . . 92 65 4% Italien. Rente . . 101.OU 3% Portugiesen Serie I < 64.30 3% Portugiesen „ 111 65.30 4%% russ.Staatsanl. 1903 92.30 4>£% japan. Staatsanleihe 89.45 4% Conv.Türken von 1903 92.80 Türkenlose 143.60 Griech. Monopol-Aul. . 47.30 4 % äussere Argentinier • 84 80 3% Mexikaner ... 63.00 4jü% Chinesen .... 95.00 Aktien: Bochum Guss 203.10 Buderus E. W. .... 117,20 Elektriz. Lahmeyer . . . 119.30 Elektriz. Schuckert . . . 105.00 Eschweiler Bergwerk . . 212.90] Gelsenkirchen Bergwerk . 196.60^ Hamburg-Amerik. PaketL 126.40/ Harpener Bergwerk. . • 202.25 Laurahütte .... . 224.00 Nordd. Lloyd 112.50 Obeischles. Eisen-Industrie 102.00 Berliner Haudelsges. . . 154.30 Darmstädter Bank ... 127.70, Deutsche Bank .... 228.8OJ Deutsch-Asiat Bank • . 139.00 Diskonto-Kommandit. . . 171.70 Dresdner Bank ... 141.501 Kreditaktien .... 198.70/ Baltimore- und Ohio- Eiseulahn .... 87.50 Gottbardbahu —.—, Lombard. Eisenbahn . . 28.80, Oesterr. Staats bahn . . . 140.30’ Prince-Henri-Eisenbahn . 127.00 Tendenz: befestigt. fiterliuer Üörse, 18. Oktober. Anfangskurse. Canada E. B. . . . . . 157.20 Darmstädter Bank . . . 127.60 Deutsche Bank .... 229.10 Dortmunder-Union G. . . 62.60 Dresdner Bank .... 141,30 Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . • • . 202.70 . 224.75! . 28.90 . 112.40 . 143.80 Tendenz: fest. Sie wMerrwissen,wie ich's mache, daß Erkältungen bei mir nie recht zum Ausbruch kommen?' ff | Nichts einfacher: ich gebrauche seit 20 Jahren immer Fays 8 H ächte Sodener Mineral-Pastillen, und zwar nicht nur, wenn ■ Og H idj wirklich nicht in Ordnung bin, sondern auch bei völliger, ■ w B Gesundheit. Fays ächte Sodener beugen brillant vor: kleine I W H Verstimmungen, eine Verschleimung nach dem Rmrche^ g v | eine leichte Heiserkeit kommt immer einmal vor und da lind 8 &\ H mir meine heben Fays ächte Sodener unentbehrlich. Ver- ä [J suchen Sie's nur einmal damit — die Schachtel kostet nur . | 85 Pfennig, überall zu haben. Dtan hüte sich aber vor; frm« Nachahmungen und verlange stets „FayS ächte Sodener" verl. ä 125 100 b. 1905 Wi-Sbaden v. 1900 unk. b. 1905 . Preußische ConsolS 1000/2000 M. do. do. Badische Anleihe v. 1901 mit *1909 71.70 3% do. 190’ 97. 37, do. 4 do E.-B.-Anl. 37, do. Bk. unf. b. Würzburg n. 1899 unk. do. 92. 4 47, Bukarest M. 4 4059 r 47, do. v. 1899 Hyp. Ma' 38/io Neapel staatl. qar. Stockholm v. 18Ü0 Westd. Bdkr. do. b. 1908 Ser. 2 . 73. Stadt Buenos-Aires v. 1892 do. do. v. 1888 Cer. 4 99.70 53 u. 54 unk. b. M. bis incl. Ser. 52 4 Italienische Rente . . . Lire L G. 8. ff. bo. Gold-Rerrte . Stan desherrliche Anleihen. Provinzial- und Commnnab M. 104— 91— s.ff- dv. r do. r. 102 22 u. 23 47, Eis-nb. Ncntenbank 100.60 l 4 Fürstl. M. 94.10 i 3 4 57, 4 am ort. Rente v. 1901 Ml. I. . M. Dividende -Rank-Aktien. 1806 1905 - - M. 1080/3000 4.15 do. M. 67- 47, Ruff. 12.95 129. 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 114 50 3 do. v. 1895 37, do. 76.50 8 do. 93 30 omort. ab 1907 I Fr. 365. 7 95. do. Lstr. 4 v. 98. 4 Gießen Unverzinsliche Lose M. 87. ty, 91 do. 37 Pes. - 92. v. 1897 84.80 Lstr. 5 4V, Fr. do. Vereinsbank 7 I Lstr. Indnstrie-Akticn. Pfandbriefe. 4 91.70 do. abgest. 80°/( Frk., Hyp.-V Ser. 14 Ser. 12, 37, 1905 91.40 do. 91.50 a unk. b. v. 1899x1901 . . unk. b. ArrNLrrdische. 4 v. 1902 unk. b. 1913 99. w unk. 4 3 uns. b. 1908 a. (tilgb.) 47, Offenbach l). 1906 unk. b. 1906 do. v. 1889 G. 95. do. do. v. 1902 uni b. G 1908 b. 1905 do. v. 1905 . 400 S. 341-400 unk. b. 1910 do. 98.10 :n do. E.v.71 L@. v. 1901 unk. b. 37, Ser. 301^10 unk. b. 1908 I Ser 331-350 rnitb.1913 ] abgest. 91. 3 3 do. do. do. de. RcicbSbank Frankfurter 4 37, b. 32 1907 . 1910 . 144.50 145.20 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. öfl.m Kr. 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. (Grgän^gS.-N.) „ v. 1895 fff. i. G. b. b. b. b. 1901 1902 1908 1910 91 91. 91. 78.00 76.90 do. do. do. do. do. do. do. 47; 47, do. do. 1913 1908 b. b. 7 7 278.80 156.60 4 4 4 87, Ser. 6 Ser. 7 5 5 3 4 4 4 do. do. v. 1903 . v. 1896 . 500 500 M. Kr. do. do. do. do. do. do. do. do. do. unk. unk. b. 1907 b. 1908 1000 500 TOGO 98.50 99— 4 4 4 4 4 37, 4 do. do. M. 1000 M. 1000 M. 1000 do. do. do. do. do. do. Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. b. b. b. b. b. b. b. b. b. 144. 144. 337. 4 4 4 5. ff. Kr. 64.30 65.70 4 37, 37, 37, uuk. unk. unf. unk. 4 4 4 4 4 4 3'/ 98.10 86.30 Eisenbahn-Nenten-Bk. . Fraickf. Hypotbek.-Bank S. S. S. Ser. Ser. Ser. 12 5 6 9 7’ 67, 87. 4 5 47, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, unk. b, unk. b. unk. b. unk. b. imt b. unt. b. unk. d. 98.— 93.40 87 80 sch ßc i- 1 e 1 4 4 4 4 5 4 M. ö- ff. 1904 1906 87, 4 37, 37, 37, 37, 4 3V, 3V, 16 18 20 ^ctthardbabn. . stak. Mittelmeer Anatol. Eisend. . ffrince Henri . . Prag-Dux St. Akt. Hamburger n. 1902 unk. b. 1912 .. . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . Lstr. M. Lstr. M. Pes. Lstr. M. Fr. Fr. 91.20 91.20 73.10 73.70 133.5H 150.70 L U; 74.35 74.30 u. 17 itnf. 1910 unk. b. 1905 4 4 4 4 4 37, .37, 4 1906 . 1911 . 101.90 179.80 244.- 171.10 201.50 do. von 1S9? u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 94.10 84.60 94.40 84.80 160.10 93.10 92.70 101.90 101.00 84.30 97, 3% 3 1913 11. 33 do. do. do. do. do. do. Kr. S. do. do. omort omort. v. 1896 v. 1898 97.90 97.7u 97.70 96,3u 96.7u 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 .3 47, v. 1894. . v. 1905 . . v. 1902 unk. v. 1903 unk. v. 1897 . . 400 400 400 do. do. do. do. do. do. 00. 1*5.60 199.00 . . Ttr. 40 alt. K. Rbl. 100 «18.75 106.10 216.40 121.98 163 75 148— 4)c toc 104.50 lßl.50 95— 37, 37, 37, 37, v. 1898 v. 1903 v. 1903 unk. 1881 conv. 1888 conv. 1895 . . 13 . . . unk. b. 1906 97.10 78.50 S^wei;. Central v. 1380 MoSkau-Kaian unk. 1915 u. 1894 . . v. 1891 Lit. H M. Tlr. M. Fr. 95— 101.50 do do. 4 4 37, u. 34 unk. b. u. 41 unk. b. 98.- 98.- 98 - S8.lt 98 81 *9.5( 91.— 91.— 91.5( do. do.' do. do. do. ö. ff. M. v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 98.75 91— 1901 . . 1914 . . b. 1910 . b. 1910 . 10$.60 113.70 129.40 4 37, 4 4 4 4 4 37, 37< 37, 87, 37, 4 i 4 37, 37, do. do. dv. do. do. unk. b. unk. b. i. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . 37, 37, 3V, v. 83 Cm. Em. 1885 100 SO 94.10 92.59 83.60 92— 92— 82.20 100.4« 93 20 83,69 do. do. do. do. do. do. Boden do. 103.66 130.25 148.- 1 ) I I Rente do. Rente Rente 90.40 90.40 2000 r b. 1913 1000 r i. P. i. G. do. dv. do. do. do. do. Südd. 78.30 68 30 62.50 Rbl Lire M. 93.- 82.20 84.69 96.60 93 60 93.60 57, 6 1908 . 1W9 1912 1914. 1915 . 1912 1*11 . 1904. 1908. | 99.20 101 Ifr) 100.20 do. do. Hessische do. do. do. do. 31 40 43 46 47 44 90 60 80.50 81.80 4 4 4 4 4 4 8V. 8 v. 1901 unk. b. 1906 v. 1888 . . . v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 190*3 S. S. S. S. em;; ici £ 28, 30, 29 unk. 4 37 Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt . Fr. M. 87, 57, 27, 12.95 9 47, 47, 7 67, 8 do. do. do. do. Fulda t 37, dv. 37, do. 37, do. v. 1836 . . v. 1895 . . v. 1886 . . , Ser. 30-33 unk. 8 99 50 91.30 95.60 abgest. 1878 u. 83 . abgcst. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . v. 1894 99.90 92 20 92.20 93.M) 9380 94.- v. 1901 unk. v. 1887/89 v. 1896 unk. v. 190* unk. 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 31, 37, 37, 4 4 4 4 37, 37, 94.70 91.50 IiO.se- . Tlr. 100 . Dir. 100 . ö. st. 160 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . b.ff. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Ttr. ISO . ö. ff. 500 440.2-1 390.50, 44— Lire ö. ff. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 27m 27* do do. Bagdad-Dadn Ungarische Gold-Rente 2025-r b. 1907 IL Außereuropäische. Urgent, hin. G.-Anl. v. 1887 98— 98.30 98.30 89.80 84— 87.30 89— 85.50 92.90 93.50 82— 77— 4 5 5 4 4 3' 6 Diverse Obligationen. BuderuS r. 103 Ttsch. Luxcmb. r. 100 ‘ ö. ff. 260 M.1200 Tlr. 200 i. G. t G. Obligationen. Nhcinprovknz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 5 ß w H abgeff. (Sttasenbadn) v. 1899 230 — 102.90 H3.60 173.40 143 80 104.60 12 .30 197.- 155.40 88 20 Uo.fcO 12S.80 113— A)8— 127— AnZbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Fiunländische . . Freiburger . . . Genua . . . . . Mailänder . . . Mailänder . , , Meininger . . . Nnrchateler . . , Oeftr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräff. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . do. r. 101 Aasch. . Lauratzfttte. . SScffcn Bergbau. MüldeünerBergw. ^ordb.DoMrnm. Nordstern Kohle . Oberfchles.E.-Ind. Phönix Bcrgw. . Rheim-Raff.- Rhein. Stahlwerke ftttbcrf tftentan . hälfet Gruben Schief. Bcrg- We We S. 15-19, 21-26, 35, 36 11. 38 S. 27, 37, 39 11. 42 unk. 1905 4 ToZcanische Central . 5 Weststcilian v. 1879 37, Motthardbabn . . . 37, Fura-Pern-Luzeru gar. 57, Iura-Sinivlon v. 1894 141 — 29.35 110.50 109— 33.80 Meininger Präm. Pfandbr Ccftcrr. n. 1860 . . . Oldenburger Russtschc v. 1864 . . * Russische v. 1866 . . * ISO— 550.5» 1203k. M8.5A 419— 119— 76.5t 0. 1903 v. 1879 v. 1900 100— 95.20 91.70 92.50 100.10 144— 114.69 137.40 190.50 140.80 176.00 v. 1888 conbcrt. v. 1897 v. 1909 v. 1905 500 500 500 500 96.- 90.50 98 50 98.90 98.50 99.50 91.50 91.50 92— 92.50 1999 1911 1913 1905 1907 1906 v. 1901 unk. b. 1906 . abgest v. 1887 v. 1891 abgest. . . . v. 189-7 V. 1898 v. 1902 Ser. II unk. b. Frankfurter Sorte Aschaff.Masch.Pap Reue Boden A. G. traueret Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kcmpff . . „ Mainzer Akt. „ Nettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Wcrger . . Zements. Karlstadt Cheni.Bad. Anilin 162— 11150 265.- i. G. i. (35. i. G. t. G. i. S. Pes. Lstr. Pes. 99.50 98.- ö.si- M. 6. ff. 6t.5v 101— 160. *0 101.80 68.50 110.90 101.- 96.50 47, 7 5 10 5/70 6 87. 47, n 5 7 9 87. 8 7- 77, do. v. 1903 unk. b. 1908 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . 1*27— 110— Oest.-Ung. ©t5b. 1873/74 i. G. do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. 5 7 9 87. 8 97, 7 67,. 4 87, 3 do. E.-B. u. Avq. ff'nl. do. LandeSknltur-Rente 98 40 46.3t, 47.3u S. IS E. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 C. 17 S. 18 V.- 169.00 IlK— 96— 176.60 Silo 60 30.25 do. v. 1887,91,93,99 do. v. 1886,97,1902 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 StaatZ-Ncnte . . . do. v. 1897 steuer fr. (Eifern Thor) Goldstfr. . 500 200 97.50 100- 101.50 97.90 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. b. 1902 b. 1908 alt. K. Rbl 100 265.- . . ö. ff. 150 1'6.90 ö. ff. 200 ö. ff. 200 ö. ff. 200 600/1200 4 4 3 5 5 199.— 180— 106— 173— v. 1905 unt b. 1915 Mannheim 3 4 4 5 1U 637to 97.25 95— 100.59 91.20 91— v. v. v. do. v. 1905 Dlexik. omort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerft.' do. cons. innere Staats-Anleihen. a. Deutsche. ^7, Deutsche Reichs-Anleihe . . 3 do. do. i. G. t. (55. i. G. i. G. i. G. do. do. Liffabon Moskau 8 do H7, Schweiz. Eidg. (A.-G.'» unk. b*. 1911 4 Gerd, omort. . 1895 (405) . 4 Svan. cmsl. Rente v. 1882 abgest' 37, Türk.'Egvpt. Tribut . . 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 31/, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 t . 37, do. v. 1899 31/, Ulm v. 1905 21.75 204.90 11.675 Ao7.2a HO 60 118- 212— 191.50 97. 93.1c 97.6c 97.65 SA—I 98— 98.20 91.60 tl 6tj | SOjQ | S0.40 r 92,00 98.30 1 98.30 I 90. Go j 9O.-;u J 9-.50 1 98— 98.39 9^.iH 98.3-j 90.8g 98 50 t9Go 93.60 Wien ! do. do. do. Zürich 1961 Ser. I unk. b. 1906 v. 1987 . . Rinnän. do. do. do. do. do. do. dv. fcc. do. do. Aktien anslän5v.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v. 1^80 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräff. SolmS-Laubach abgest. . . 37z Fürstl. SolmS-Lick 37, Gräff. SolmS-Nödelheim . , . . Ocst.-Ung.StaaSb. I Oest.Südb.(Lomb » CcfL Nordwest A I do. B . I Raab-Odenb. , . Ser. 9 . . . . , abgest 1905 u. b. Verl, umtfdjb 1907 priv. v. 1890 steserfr. 20/1 Om do. cons. v. 1890 steuer fr. . do. conv. imtf. v. 1903 . 3V2 Kassel abgest ' 37, Kisstngeu v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 * 37, Lahr 0. 1889 . . . 37, do. v. 1902 S7, Limburg abgest. 37, Ludwi^afen v. 1896* ’ 33,/’ 4 37, r- 4 3iL S,4 3 1S7.55 jk 203 25 ?vranke».Allee, qarant. v. Frankfurt Franks. 5>of r. 105 Nene Boden r. 102 Braunschweig. Landes-C.-B. H E do. — 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J 27rSlnblmeißenb.-Naab-Grar 27, do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. löri nncv.b. 1915 stf. g. dv. Südwest stfr. gar. 408/20^0 Rdasan-Koslow steuerfr. gar. do. Urals k steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Warlch.-Wien. ft fr. gar. 2020/4040 Wladttawk. 95 stfr. gar. 408/9040 Anakolische i. G 2040 r do. abgest. Ättk E.-B. i. G.'v. 1890 innere v. 1888 . . ö. ff. 150 95- . . ff. 32.50 ©er. 19 Kommunal Ser. l'uu'k. 1910 Frk. Hyv.-Kred.°Ver. Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% do. r —- do. do. Lit. B M. 1000 Vresl. Diskontabank Mk. 600/1200 Cammerz. u. Diskonto-Bank Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel 11. Industrie) Deutsche Dk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt., u. Wechsclb. Tlr. 100 b. AttSlffn-rschr. L Europäische. <7, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr. do. do. 5 Bnlgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. M 17,. Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. * Fr. 1% do. Monovol-?lnl. v. 1887 . Vereinsbank . . . M. 600 Diskonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . „ Bleiu.S:lb.Dr. , GrieS h. Eleltr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. DSse Vorz. „ Allg,m. Berlin „ La-mcyer . . „ ©Äuckert . . Stern. L Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. Kunst1eideFsr.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Norvd. Lloyd . Steana Rom. Petr. do. . ' unk. b. 1007 . ©er. 69.82 unk. b. 1904 Kommunal .... Hy«. (Kvlu) S. 1 unk. b. 1904 47, Mecklb. Hyp.^r. Wbk. Ser. I 37, 37, Bremer St.-Anl.' v' 1888, 92, 99 ? do. do. v. 1896 unk. 1912 37, 00. v. iwo , 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 4 *■ - • - - ättßere Gold-Nnl. v. 1888 do. do. 4 do. do. 47, Eisenwerke Lollar r. 102* 47, Elektr. fff-erk Homburg r. 103 4 D. Atlant Telegraf v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 . . Vraq-Dux v. 1896 „ 1 Raab-Oed.-Ebenf. „ i do. do. b. 91 „ i do. do. b. 97 „ i Rudolf .... „ t do. (Sahhtb.) stf.ü"G. Ungar.'-^alizische . stf. i. Vorarlberg ... „ i. 4 Effy-kische uvifirierte. 3% do. privil. . . 3 do. garantierte . 4V, Japaner Ser. H v. 1905 87.40 92.20 74.40 37, do. „ 10, 12-16, 24-26, 29 37, Hess. Provinz Oberbeffen 37, do. do. Starkenbtlrg .... 37, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest.' 'lfi do. „ R abaest. 01/ 61 189G ffenerfr. 87, ©chwedtsche b. 1880 abgest. . . 31/, do. b. 1890 .... Staatl. oder vrobinzial-garant. 46/o Heff.LandeS-Hhp.Bk. Ser. 12—13unk. 1913 v. 1891/92 (abgest v. 1898 . . . . do. t G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . do. b. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Salomque-Eonstant. Ionction . . do. Monastir . . 2020/4010 do. Hyp.-Kred.-B. M. 37, do. 31/, do. 17, Ebile Gold-Anl. v. 1889 6 Chinesische StaatS-Anl. v. '1895 do. do. do. do. 27„ Ital.stl.qar.E.B.Ser.A-xi.i.G. do. einbeitl. Rente (conv.) . . » do. Staats-Rente .... 4 Oest. E.-y. St. Sch.-Bersck. '(ctntb* Obl.) i. G. steuerfr. . . öff.®. ^7« Oft. E.-B. St. Sch.-Bersch. /conv. Franz-Fofef) i. Silb. steuerfr. 3 Orftme. Lokalb. (verstaatl.) . . 67< do. E^Y. St. Sch.-Berich. (abgcst^ Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portng. imistz. p. 1902 Ser. I . 47, do. b. 1898 4 Kopenhag. v. 1901 itnk. 1011 2013r 37, 1912 . nutzem: uuk. b. 1902 „ 104.40 Fr. 62^60 . I 62.40 do. nnistz. v. 1902Ser.HI . do. Svez..... . - v. 1891 i. G Ost. Süd (Lomd.) stf. i. G. do. do. do. b. 1896 . . . Vayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 berliner förft. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergd. Dt. Luxemb. Bgw. Elcktr.Lichtn.Kraft Eschwcilcr Berglv. Fa^on Mannstäot Gclsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Elsenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bcrgw. Härder Borz.Bgw. Hösch. Eisenw. do. „ i. G. b. 1891 27„Südital. (Merid.i Sr.A-H. . . . . Rllffische Südost 97 leucrfr. gar. do. * “ ------ ’qi? Hcff.LandeS-Hyp.Bk. Ser.I-V unk 1909 0.? mV bo; Kommunal Ser lu.Il unk. 1909 3 /9 NaffaUlsche Landesb. Lit. F. G. H. K. 11 L 37, do. do. , M. Np* 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. * * b. 1901 Abt. II. 11. HI. 87, Alzep v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg v. 1888 . . , , * 4 Augsburg v. 1901 nnt b. 1908 ' * 4 Babenstausen (He-en) 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 * 37, Bamberg v. 1888 . . . 37, Berlin v. 1886/92 . . . , do. Ser. 10 . . 4 Preu;. Hypothelen-Akt.-Dk'. 1 ' * * * * «V k« do. /am 807, abg. Hyp. B. Zs. 470 gar. v. d. G. b. 1904 do. bo do. do. Ser. 3 abgest. ." bo. do. Ser. 2 u 3 unk. Meinlnger Hyp.-Bk. Ser. 2 4 Heidelberg v. 1901 37, do. 37, do. 83.70 Oest.-Ung. Ban? . . Oest.-Landerbank . . Oest^Kre0it--Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Prcuß. Bodenkreditbank do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Nffein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hvp.-Bank M. 600/1200 SiLaffhaus. Bankvcr. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Q1/ <01-470 unk. b. 1913 3 /,Hambg. Hyp.-Bk. ecr. 1—190 unt.b 1905 37, do. bo. ~ 37, do. do. 2*L> do. ba 41/. Oest. Sikber-Reirte 41/, do. rravler-Rente -- omort. ab 1910 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 4 Freiburg i. B. v. 1900 unk. b. 1905 87, ' StaatSanl. b. 1905 . . . . * Tonsolid.-Anl. b. 1880 , . («old-Anl. v. 1889 . " Eons. E. B. Ser. I u. H 89 Gold-Anl. Em. ui v. 1890 . ” StaatS-Rente b. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. b. 1902 steuerfr. M.j Gokd-Anl. v. 1894 steuerfr. . do. Lit. N-P . Hambg.Hyp.-Bk. S. 141 -340 unk. do. do. do. do. Kommunal i. G. . do. t. P. . b. 1898 unk. Fnvest-?lnl. . ? b. 1889 . . . do. I E abgest. do. IH E unk. b.1905 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 37, do. b. 1903 untilgb. b. 1908 S /, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 ‘ 37, do. v. 1903 unk. b. 1903 4 Nürnberg "" ..... ff. 7 ......ff. 7 .... Tlr. 20 Tlr. 13 Fr. lö Lire 150 ..... Lire 4L Lire 10 ...... s.ff. 7 Fr. 10 8. ff. 100 8. ff. 100 f. ff. 7 .. ff. 10 .....Fr. 40* Ultimo. . . Fr. 400 . . . D. ff. 100 .....Lire SO Elisabeth steuerfr. i. G. . 2000 E Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S do. bo. 1887 stf. gar' ' ' r e \ ’’ S. 200/1000 «aschau-Odrb. v. 1889 u S do. do. * 37, do. v. 1898 ...... 37, Darmff. abg. v. 79 Lit. U ü. 81 Lit. A n.V 4 Ital. Mitteliueer steuerfr. t. (3. . . 2^/„ LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 500 Sard. See. stfr. gar. I u. II . . 4 Sicilianische steuerfr. i. (A. v. 1889 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. 37, do. 1905 . . . . 37, Metz b. 1903 unk. b. 1912 ‘ KursMa« «es SMck Meigers ssM fät ycndel «ich 3n6nM ° n Depositenfaffe Gieren. , ... - -..600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kredilb. . M. 300/1200 Nallb. f. Dtschl. S. l-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vcreinsbk. M. 300/1200 1400 ö. ff. 200