Die Miuisterbegegrruug iu Desto. inländisch- Kolonialist zurzeit bezweifelt,. Ircunde und „Ircunde" des Mittelstandes. Aus nationalliberalen Kreisen geht uns nachstehendes zu: ie Nationalzeitung bringt in Nr. 324 einen Artikel, über- Dr. Arendt und General v. Siebert. Die Aeußerungen, die im Münchener Peters-Prozeß die PeterS-Verehrer General v. Liebert und Dr. Arendt als Zeugen über die Disziplinarurteile rotber PeterS getan haben, werden, nach dem „Sokalanz/, nur für den ersteren ein „Verfahren^ zur Folge haben. Herr Dr. Arendt soll besrie- digende Erklärungen abgegeben haben, wodurch die Angelegenheit für ihn als erledigt betrachtet wird. General v. Siebert hat sich allerdings weit schärfer ausgesprochen; sein Wort vom „Schandfleck" war entschieden zu mißbilligen. ES ist jedoch von Herrn v. Siebert daS in einer temperamentvollen Aufwallung Gesprochene ebenfalls in einer öffentlichen Erklärung bedauert und zurückgenommen worden. Darum könnte wohl auch in diesem Falle die gewährte Genugtuung als genügend angesehen werden. Eine deutsche Anleihe in Amerika? Von einer neuen deutschen Anleihe, die in den Vereinigten Staaten ausgenommen werden soll, wollen Pariser Blätter wissen. Die Nachrichtzgelangte am Mittwoch an die Berliner Börse und gab zu Erörterungen Anlaß. Wie so oft, wissen die Pariser Zeitungen mehr, als unsere amtlichen Stellen. Dort ist von dem Plane einer Anleihe mit Hülfe amerikanischen Geldes nicht das Geringste bekannt. In den Ver. Staaten kann man eher deutsches Geld brauchen, als eigenes Geld auSleihen. In Newyork werden eben jetzt die höchsten Sätze für Seihgeld verlangt und bewilligt. Begibt das Reich eine neue Anleihe, so ist der Mfirtt noch kapitalkräftig genug dazu. Kaufmännische Kolonialattach^s. Die Frage der Abordnung kaufmännischer attachßs zii den Gouvernements der Schutzgebiete umstritten. In hanseatischen Kreisen selbst wird . . ob es zweckmäßig sei, junge Hamburger ober Bremer Kaufleute mit dieser Mission zu betrauen. Man ist dort der Meinung, daß gereifte Männer mehr berufen seien. GewifZ mit Recht. Es erscheint aber wohl auch der_ Vorschlag erwägenswert, von bcu Absolventen der Han dels- bochschulen die tüchtigsten Persönlichkeiten anSzuwahlen, sie mit Reichsunterstützung ein praktisches Dienstfahr bet Großfirmen deS Kolonialhandels ableisten zu laßen und |te bann zur Unterstützung dec Gouverneure in die Schutzgebiete ,u senden. Abgeschlossene wissenschnstliche Durchbildung muh sich mit Kenntnis der kolonialen Handelspraxis verbinden, und die körperliche Widerstandsfähigkeit sowie d,e geistige Svannkrast der jüngeren Männer sind gewiß em nicht zu unterschätzender Vorteil für den Dienst in den Tropen. Warum solllen auch nicht unter der Leitung gereister Kans, leute je zwei oder drei solcher jüngeren Kräfte fich dauernd in den Kolonieen bei dec Verwaltung betätigen können? Zur Diskussion über den Nationalvereiu. Das Generalsetretariat des Nationalvereins für das liberal« Deutschland schreibt uns: , „, . , Anschluß an die Heidelberger Tagung hat sich in der deutschen Presse eine lebhafte Debatte erhoben, zu der wir mit Absiäch geschwiegen haben. Daß die Gegner des Liberalismus unseren Bestrebungen nicht gerecht werden wurden, daß wußten wir im voraus. Was aber das zum Teil noch immer vorhandene Uebelwollen im Lager der Liberalen anlangt, so woUen wir es lieber mitTaten als mit Worten entkräften. Aus einen Punlt nur sei uns ein Hiwveis gestattet: In einem Teil der ultramontanen Presse ist regelrecht Alarm gt.fchlageu und das Warnungszeichen vor dem neuen Nattonawereui auf- gesie-tt wordem Sh« kommt das?, Das Zentrum we.h von Tie Zusammenkunft zwischen dem österreichisch-ungarischen Minister des Auswärtigen Freiherrn von Aehrenthal und feinem italienischen Kollegen Tittoni hat nunmehr auf dem lombardischen Landsitze des letzteren stattgefunden, nachdem sie bereits vor längerer Zeit angekündigt worden war. Diese Begegnung ergab sich von selbst aus dem Besuche Aehvenchals in Berlin und der späteren Begegnung dieses Staatsmannes mit dem Fürsten Bülow _jn Rapallo, weil man an maßgebender österreichischer u den normalen Bahnen gebracht werden. Anderseits aber ist es nicht angängig, baß deutsches Sand ständig in polnischen Besitz ober durch Verkauf in polnische Hände übergeht. * Zur Charakteristik PosadowSkys. Einen kleinen, aber interessanten Beitrag zur Charakteristik PosadowSkys liefert Wilhelm Schwaner, der Verfasser der „Germanenbibel", vom 14. Juli 1907. Er teilt dort einige Stellen aus einem Briefe mit, den ihm PofadowSky Weihnachten 1905 zugleich mit [einem Bilde übersandte als Dank für die ihm von Schwaner geschickte „Germanenbibe/. ( Da heißt eS: „Es wird mir stets eine Stärkung (ein, die Anerkennung von Männern zu finden, deren GeifteSrichtung in dem idealen Grunde deutscher Klassiker wurzelt. Auch zum Schutze unserer klassischen Siterotur sollte der Suthersche Kampfruf gelten: ,DaS Wort sie sollen lassen stahn!" — Sie haben eine gute Resonanz durch den „Volkserzieher". Und Sie machen sich verdient ums Vaterland, wenn Sie durch Ihr Blatt auch dazu beitragen, daß die Arbeiter und unteren Klassen mehr Achtung bekommen und bezeugen vorder Intelligenz und dem alten Besitz, der Gentry, wie der Engländer sagt, indem wir die (Ventry daran erinnern, daß sie das, waö sie ist, nur werden konnte durch den Fleiß und Schweiß derer da unten/ — „Mein Arbeitsgebiet ist nahezu unbegrenzt. Und dennoch glaube ich es zii übersehen. Allerdings dauert mein Tag in der Regel bis nach Mitternacht. Und ich habe schon in meiner Jugend so gearbeitet. Freilich würde meine Kraft nicht fo unverwüstlich fein, wenn ich mir nicht alles Schädliche fernhielte: ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich gehe nicht zu Hofe und bin bei keinem Diner. Meine Ferien dienen der Erholung durch regelmäßige Studienreisen nach England, Schottland und Tirols ic Frage auf, ob es denn nötig sei, daß der Weg zwischen cun^ö bringen wolle, Preußen so behaupten sie und Wien für alle Zeiten über Berlin laufe. Aber diese .upe hubfch alles beim Alten bleiben, anders als im kon- kirchlichen Versuche, Oesterreich-Ungarn gänzlich für Italien mit rvickiven Geiste könne daS Land nicht regiert werden. Beschlag zu belegen, suchen kaum ernstliche Beachtung. Ihnen Stimmt das wirklich? Das bis zur Erstarrung konservative )Wn mid bi€ offiziellen Kreise vollständig fern und aus dem ^renßen des ausklingenden 18 Jahrhunderts brach 1806 p offiziellen Gommunique, das über die gestrige Zusammenkunft in Emen. Erst der, im besten Smne demokratyche Wind, der veröffentlicht wird, geht ttcrr und deutlich hervor, daß vifchen. 1807 und 1813 wehte, trug frisches Seben in beit bie Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien nichts cdemutigten Hohenzollernstaat.^ Nach den Freiheitskriegen sank wünschen übrig lassen. In zweistündiger Besprechung haben lau m wieder m reatttouäre Starrheit zurück Was die Befteu beiden Minister die europäische Sage sowie alle Fragen, nseres Volkes unter dieser ungehemmten Verrfchast „konser- b^ Oesterreich-Ungarn und Italien ein besonderes Interesse ariden Geiftes" gelitten haben — der Bauernjohu Fntz Reuter geprüft und mit Genugtuung, so wird in der halbamt- at es in knappen, aber erschütternden Worten dauernd fest- ^chen 9a)te oerficherr, ihr gegenseitiges vollkommenes Einver- ehalten. Auf d en stürmifchen Völkersrühling des Jahres 1848 nehmen festgestellt. Es wird hinzugesügt, daß dieses Einver- Jlgte in Preußen abermals die Dürre der Reaktion, und erst nehmen, dessen Grundlage immer das Prinzip des Gleichgewichts ie liberale Acra Wilhelms I. brach endgültig den Bann dieser ^nd der Aufrechterhaltung des Status quo bleibt, sich nicht nur olitischen Totenstarre. Man kann wohl sagen: eS ist dem preuß. ^uf die Gegenwart bezieht, sondern auch auf alle Eventualitäten Staate nie gut bekommen, wenn konservativer Geist unbestritten bec Zukunft. Uns Deutschen lann es nur recht sein, wenn die ie Alleinherrschaft führte. Ein frischer Auffchwung dagegen hat beiden Minister sich tatsächlich über alle wichtigen Punkte der Kemal dann eingesetzt, wenn ungefähr das eintrat, was Fürst internationalen Diplomatie verständigt haben, denn dann kann Zülow „die Paarung konservativen und liberalen Geistes" genanirt uian auch voraussetzen, daß der Dreibund in der bisherigen at; wenn der Bann der Reaktion gebrochen wurde, und mit Weise gute Früchte zur Erhaltung des Friedens tragen wird, er sie überdauernden altpreußischen Tüchtigkeit und Schneidig- (£d ist besonders bemerkenswert, daß gerade in diesen Tagen eit sich freiere Kräfte verbanden, die aus der Masse des ge- per Begegnung von Tesio der Dreibund stillschweigend eine Verödeten Bürgertums nach Betätigung drängten. langerung erfahren hat. Am 28. Juni 1902 waren in Berlin Dies geistig und wirtschaftlich regsame Bürgertum, das den von den Vertretern der drei verbündeten Staaten die Verträge Scharnhorst, Stein und Hardenberg sowohl wie dem Fürsten Bis-1 erneuert worden. Eine Mndigung hatte mit einjähriger Frist narcf die treibenden Kräfte für ihre Reformen zur Verfügung im Juni d. I. stattfinden können. Ta eine solche aber von keiner teilte, umfaßt in Preußen etwa die Schicht, die in der dritten her drei Mächte ausgesprochen worden ist, so lausen die Verträge Dählerklasse zur Urne geht. Oder vielmehr nicht zur Urne unverändert bis 1914 weiter. Wenn auch diese Entwicklung nach eht. Denn 5ie 20 Proz., die fich an der Sandtagswahl noch Aeußerringen namentlich von italienischer Seite schon seit einiger ] ) et eiligen, enthalten einen beträchtlichen Bruchteil Sozialdemo- Zeit so gut wie völlig sicher war, so ist doch die vollendete Tat- raten und — Staatsbeamte. Die 80 Proz., die nicht wählen, ,ache nicht ganz ohne aktuelle Bedeutung, die ihren Höhepunkt >iiden in der Hauptsache das, was man mit einem viel miß- in der Begegnung von Tesio erreicht hat. Denn es kann gar -rauchten Ausdruck den Mittelstand zu nennen pflegt. Dieser keinem Zweifel unterliegen, daß die bewen Minister fehr em- Nittelstand — Handwerker, Kleinbürger, Privatbeamte, Akade- gehend auch die Treibundsrage oehandelt haben. Die Bezieh- uiker'— nürb durch das preußische Wahlrecht von jederivirksamen ungen zwischen Deutschland unb 3talien waren zett- Leilnahme an den Staatsgesck)äften ausgeschlossen. Und dieser weise allerdings nicht gerade die herzlichften, feitdem der frühere Nittelstand soll, wenn es nach dem Willen seiner begeistertsten italienisck)e Minyter des Auswärtigen, Bisco,nti-Venosta m Al- ,Freunde", der „Kreuzzeitung", des '„Reichsboten" und der geciras uns im Gegen,atz zu Oefttrreich bei der Durchführung ' ,Deutschen Tageszeitung", geht, von jeder Teilnahme dauernd der deutschen Mrrolkopolittk im ^tich gelassen hat. Auch> die . iusgeschlossen bleiben ^So^ und nicht anders sieht das wahre vielbesprochene Wiener Kauerdepesche hat seinerzeit in Italien WtderkonsnvMvenReformfeindlichkeit aus. böses Blut gemachr und das per, önlick)e Verhältnis zwifchen unfmn ■ Nicht daß es den Radikalismus der Sozialdemokratie dem Kap er und König Vikwr Emanuel ' Parlamente fernhält, ist das schlimmste Uebel des Dreittassen- Allerbeste lern. Nachdem aber Fürst Bulow ssesjÄÄ ’eesse ® »sbä?« es »S ÄSSÄS cs-WZ Slsö «Li »’ W.r mut. sÄ'Äj.’bS'ÄlÄ ••••»“* »•»«“' . h. , losen, staatsfeindlichen Radikalismus auf Preußen loszulassen; Rom, 17. Juli. Die ,Lorrljpondenza Romana bringt dem staatstreuen, bürgerlichen Mittelstände endlich eine (Aon wieder Schell-Enthüllungen, die Aufsehen ermessene Vertretung zu sichern, das muß die Hauptsorge sein bQ sie nichts geringeres als den angeblichen Widerru Dabei wird sich eine ausreichende Vertretung des Arbeiterstandes In kalholischen Kreisen Deutschlands, heißt Die Wahlreform' ist für Preußen die Mittelstandsfrage. In es da, fei man immer überzeugt gewesen. Schell habe ge- diese Beleuchtung wird sie namentlich auch da zu rücken sein, I glaubt, daß keiner seiner Sätze von der Kirche verurteilt wo Konservative und Antisemiten sich anschicken, alten liberalen rc; Dies habe erst noch Professor Kiejl im „Hoch- Befitz zu erobern. Verhalten die Konservativen sich ^dauernd vom } August 1906 sestgestellt, indem er das kirch- c°sorm^ganz von si'lbst dtt^Parol^°für den^Wahlkamps 1908. siche Vorgehen gegen Schell einfach auf die sogen. ,,au6ecc Darauf haben die Liberalen sich schon jetzt cinzurichten. Rem«11 ßEt)rpoliäei* zurückführte. Nun sagt die .Corrispondenza , der Mittelstandspolitiker, die den Liberalismus als „den Femd -^ in den Stand gesetzt, nachzuweifen, daß Schell von hinstellcn und den Mittelstand nut schonen WoUen abspelsen, Behörde eine amlliche Mitteilung über seine Me ^ken°Isi"bkr dL A-reform??^ ' "^"^ heterodoxen Propositwnen erh.eit, und daß er daraufhin In. Anschluß hieran sei der Beschluß mitgeteilt, den der -,n,ge von btefen er[ai*tette' ° ' "" Darmstädter Jungliberale Verein kürzlich gefaßt hat: „Der m emem von .hm unte e.chne en Pro okoll. SÄ geplante Erweiterung der Ersten Karniner durch die Einführung — - ’ ~CaawfcbatU ÄTÄIWm. .. ÄSSiÄM taiÄÄ!; WMW8WMAZW k^nte. l hineintragen inüssen, da alle LebenZverhältnisse dadurch auZ hat nicht so viel eines fürstlichen Domänenrats verliehen. Bemerkt sei, nahe 100 Jahre in Kanvel. war. Soweit war die Situation bis gehalten. daß das fürstliche Hofgut Ronneburg Pacht der Familie Koch sich befindet. O Büdingen, 17. Juli. Dem langjährigen Pächter des Hofgutes Ronneburg, Herrn Koch, wurde der Titel A Grünberg, 1«. Juli. Zu dem am letzten Sonntag und Montag hier stattgefundenen Hauptpreisschießen des Grünberger Schützen-Dereins hatten sich auch Schützen von Auswärts, besonders auch Mitglieder von den Schützen- vereinen m Alsfeld, Gießen und Laubach eingefunden. Am Sonntag war auch Dr. Kleeblatt von Gießen, der z. Zt. in Alsfeld zu Besuch weilt, mit einigen Alsfelder Herren m seinem Automobil zum fröhlichen Schießen nach Grünberg gefahren. In Gesellschaft eines hiesigen Fabrikanten machten die Herren mit dem Automobil nachmittags einen Abstecher nach Laubach. Unterwegs, als es zwischen Laubach und Lauter auf der Rückfahrt einen steilen Berg, dec sog. Ein- frrste, hinaufgehen sollte, platzte etwas an dem Auto, und es rollte den Weg zurück. Glücklicherweise heminte eine I Telegraphenstange bald seinen Lauf. Vorher hatten zwei der Insassen sich durch Abspringen in Sicherheit gebracht. Auch dem Lenker des Autos passierte nichts. Der Fahrradhändler Drescher von Grünberg, der mit seinem Motor desselben Weges kam, konnte eine notdürftige Reparatur am Auto ausführen, daß es seinen Weg bis Grünberg fortsetzen konnte. Die Herren mußten aber gestern die Bahn zur Fahrt nach Alsfeld benutzen. Heute war der am Auto entstandene Schaden wieder ganz beseitigt und Dr. K. konnte mit Volldampf per Auto die Rückfahrt nach Alsfeld antreten. X Groß-Altenstädten, 17. Juli. Einem Fluge Tauben gesellte sich gestern hier eine Brieftaube zu, die am lmken Fuß einen Rmg mit derJnschriftO884jF 214 trägt. Das Tierchen scheint sich in einer Schlinge gefangen zu haben, da sich viele Roßhaare fest um die Zehen geschliingen hatten. O Aus dem vorderen Vogelsberg, 17. Juli. Gerade zu rechter Zeit setzte die Mitte dieses Monats mit warmer und trockener Witterung ein. Zunächst war der Saatenstand gefährdet. Das ohnedies mit schwachen Aehren behangene Korn fing an sich umzulegen; vortrefflich stehen Weizen und Hafer, ebenso sind die Hackfrüchte gut gediehen, man lobt den AilSsall der Frühkartoffeln. Der „Heu- inond" machte seinem Namen wenig Ehre; die Regengüsse verzögerten das Einfahren, so daß man bereits mit der Heuernte in der fünften Woche sich befindet, auch die letzten Sonntage benutzte man zum Heumachen. Obst gibt es allenthalben wenig, nur die Zwetschen versprechen eine gute Ernte. Mit den Gartengewächsen ging es ob der geringen Wärme' die morgens 8 Grad Celsius nicht überstieg, langsam. Bohnen wurden gelb, Erbsen und Gurken zeigten keine Fortschritte; erst jetzt, mit wirklichem Eintritt des Sommerwetters, zeigt | sich eine Besserung. «ä. Darmstadt, 16. Juli. Eine ärztliche Be- ratungsstelle für Säuglingspflege, in der unbemittelte Wöchnerinnen und Mütter in allen Fragen der Wochen- und Säuglingspflege unentgeltlich Rat und Anleitung erhalten, wird denmächst in unserer Stadt! durch die Ortsgruppe des Allg. Deutschen Frauenvereins errichtet. Um eine Minderung der Säuglingssterblichkeit herbeizuführen, soll der Hauptzweck der Beratungsstelle sein, nicht allein erkrankte Kinder zu behandeln, sondern vor allein heißt es u. a.: „Die nächstjährige Ausstellung in Darmstadt, deren Beschickung in anbetracht ihres Zweckes gerade aus den Kreisen des hessischen Handwerks in besonderem Maße erwünscht und erwartet ist, bot bereits im Berichtsjahr Anlaß zu entsprechenden Vorarbeiten, insbesondere durch veröffentlichte Aussätze usw." Der Vorsitzende der Kammer wurde in den Hauptausschuß berufen, der Syndikus gehört dem Preßausschuß an. Der Voranschlag für das Etatsjahr 1907 sieht 27 000 Vlark in Einnahmen und Ausgaben vor. Nachdem Abschluß der Rechnung für das Etatsjahr 1906 beliefen sich! die Einnahmen aus 37 770,96 Mark und die Ausgaben aus 87 198,89 Mark, so daß ein Rest von 577,07 Mark verbleibt. .Im Kammerbezirk bestanden im Berichtsjahre 68 Innungen, 125 Ortsgewerbevereine, 37 sonstige gewerbliche Vereinigungen und 6 Jnnungsschiedsgecichte. "Zur Stadtverordnetenwahl. Trotzdem uns! noch fast volle vier Monate von der Stadtverordnetenwahl trennen, hat der hiesige sozialdemokratische Wahl- iü er ein schon zu dieser Frage Stellung genommen. Am 13. l. Mts. wurde in einer Sitzung des Wahlvereins nach längerer, lebhafter Debatte in Uebereinstimmung mit einem . Beschluß der vorjährigen Landeskonferenz der sozialdemokratischen Partei beschlossen, »nur Parteigenossen als Kan d i- daten aufzustellen". D3/ u /io Braut-Seide v. m. i.35 — Zollfrei! — Muster an jedermann! — Seidenfabrikt. Ueimeberg, Zürich. seiner Organisation her, welch ein enormer Vorteil c5 ist, menn ein politischer Körper sich kapitalistisch rentiert. Nun fürchten sie, daß wir im Nationalverein diesen bisher fehlenden Großbetrieb für die Verbindung von Liberalismus und Kultur bekommen könnten. Darum sagt die „Köln. Volksflg.": „Wehren wir ihm." Es ist das gute Recht unserer Gegner, sich zu wehren. Denen aber, die nicht unsere Gegner sind, den Liberalen und Demokraten in Stadt und Land halten wir die Frage vor: Ist ks nicht wahr, daß die Hauptfchwäche des Liberalismus in der mangelhaften Technik seines politischen Betriebs zu suchen ist? Unermüdlich liegt der katholische Volks- Verein den Berufsorganisationen in den Ohren, er überschwemmt! das Land mit feinen Schriften. W o bleibt die Gegenaktion? Fürwahr, wir freuen uns der Arbeit unserer Parteien und kritisieren nicht an der parlamentarischen Vertretung des Liberalismus. Wir sagen nur, daß uns die breite Unterlage des piobernen Parteilebeus, die Verschwisterung von Kultur und Partei, von Standesorganisation und Liberalismus in weitem Aus Stadt und Land. Schmückt Eure Fenster und Ballone mit blühenden Blumen. Gießen, 18. Juli. ** Der Jahresbericht der Handwerkskammer für 1906 ist soeben erschienen. Der Vorstand der Kammer besteht gegenwärtig aus Gewerberat Falk zu Mainz, Vorsitzender, Spenglermeister Rockel zu Darmstadt, stellvertretender Vorsitzender, Metzgermeister Lautz zu Darmstadt, Weißbindermeister Louis Petri II. zu Gießen, Buchbindermeister Mandt zu Lauterbach, Schneidermeister Schniitt zu Worms, Vorstandsmitglieder. Nach den gesetzlichen Bestimmungen scheidet alle drei Jahre die Hälfte der Mitglieder aus, in-. kolaedessen wurde in der Plenarversammlung am 27. August tk I. Herr Rockel-Darmstadt, der im vvrhergegangenen Jahre zugewählt war, wieder, und zwar nunmehr auf drei Jahre zugewählt, damit dessen Amtszeit sich init der der übrigen Mitglieder decke. Im weiteren wurde Konditor Janson- Mainz und Maurermeister Schwarz-Darmstadt zugewählt, da infolge der 1906 vollzogenen Wahlen deren Gewerbe in der Kammer nicht mehr vertreten war. Laut Beschluß der Plenarversammlung vom 27. August 1906 wurde der in der Plenarversammlung vom 30. Juli 1900 gewählte Engelbach zn Darmstadt auf wertere 12 Jahre als Sekretär der Kammer angestellt, lieber den Geschäftsverkehr der Handwerkskammer Umfange fehlt. Wer uns hierin recht gibt, der helfe uns und sei gewiß, daß unsere Arbeit allen Lagern des Liveralismus zu Gute kommt, .Wir bitten um Vertrauen, so lange wir auf dieser Lwie vorgehen. Die Politik der freiheitlichen Fortentwickelung Deutschlands auf vaterländischer Grundlage ''' ' l Freunde in Deutschland, daß diese sich gegenseitig durch Mißtrauen und Gereiztheit hemmen dürften. der Verein für Wege- und Hüttenbauten 145 500 Mk. Zuschuß auswerfen. Führerkurse sollen wieder im Frühjahr in Bozen, Innsbruck, Salzburg und Villach stattfinden. Auch ein Skikursus soll eingerichtet werden. Die Führer seien mit der angemessenen Erhöhung ihres Lohnes leider noch nicht zufrieden, die Einrichtung der, Führertage, die von den meisten Aufsichtssektionen veranstaltet werden, hat sich gut bewährt. Zurzeit sind etwa 1100 Führer gemeldet. Durch eine Karte der Airrogelgruppe nt letzt das Schlußstück des ganzen Zuges der Zentralaipen vom Zillertal an kartographisch feftgetegt. Für wissenschaftliche Unter- nehm ungen und für das Rettungswesen werden wieder er Milche Kürt. ’TtPtt Alt AztoCnti 4- -(.-•Li f C' cn . i.....< Amerikanische Eisenbahnaktien. Die amerikani« scheu Eiseubahuaktieu kouuleu am Montag an der Londoner Börse eine ausgesprochene Besserung erfahren. In Newyoik betrug der Umsatz in Union Pacific 120, in Readmg, Eommon 100 000 Shares. Am Produktenmartt war Wetten weichend, ang. günstigere Witterungs- und Ernteberichte. Anregend wirkte ferner auf den Effektenmarkt der verhältnismäßig befriedigende Bankenausweis. Dieser Umstand wurde um so mehr beachtet, als die amerikanische Gelbnachfrage an den europäischen Geldmärkten in der letzten Zeit Verstimmung und Besorgnis wegen der weiteren Gestaltung der amerikanischen Geldverhältnisse hervorgerufen hatte. Als dritter Anregungspunkt war zu bemerken, daß eine Berliner Großbank seit einigen Tagen schon als Käufer für amerikanische Bahnwerte GeriehtssaaL. )( Marburg, 16. Juli. Die Ferien-Strafkammer verurteilte den lugendlichen Zigeuner und Musiker Kar Pohle, der im März d. Js. durch Einbrüche und Diebstähle die Hornberger Gegend unsicher machte, zu vier Jahren Zuchthaus. Der junge Mann, der übrigens im Hornberger Amtsgerichtsgefängnis einen Ausbruchsversuch gemacht, hatte so lange falsche Namen gesagt, bis man durch Zufall seine viel- gesuchte Persönlichkeit feststellen konnte. — Ferner wurde bei 17 jährige Knecht Christian Rohde aus Großalmerode, der in Kirchham mehrere Uhren und in Bielefeld eine Geige gestohlen hatte, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. — Der kürz- lrch von dem Schwurgericht wegen Unterschlagung im Amt w 1 Jahr 8 Monaten Gefängnis verurteilte Stadtschreiber und Sparkassen-Kontrolleur Kern aus Wetter hatte sich heute wegen einiger kleinerer Fälle zu verantworten. Er erhielt vier Mo. n a t e Zu satzstrafe. Al ü n d) e n , 16. Juli. WegenReligionsvergehenS ist ein Strafverfahren gegen einen als exaltiert bekannten Freidenker cinqeleitet worden. Er hatte an Schulkinder Flugblätter verteilt, sie auch mündlich in der Eisenbahn zu belehren versucht, daß das, was sie im Religionsunterricht lernen müßten, nicht wahr sei, und sie anfgeforbert, vor ihre Eltern zu treten und sie in diesem Sinne zu befragen. und noch einmal den Unglücksbusch besah, stand sein Rad I mit einheitlichen Hüttenapotheken ausgestattet werden. Ferner fnn wieder da! jede Hütte neben dem Medikamentenkasten noch Verbands- jnS P. Schlitz, 17. Juli. Bei der Berufs- un d Rettungsmittel besitzen. Es wurde prinzipiell die Gründung ein-s Betriebst bluno mnrh.n alpinen Museums beschlossen. Der Vorstand wird die » < ^ewerbebogen gen Erhebungen veranstalten und dann Bericht erstatten. Da« I unb -45 Gewerbeformulare auSgefullt. Die Einwohnerzahl Museum wird entweder in München oder Innsbruck seinen betrug 2565. Die Heuernte ist beendet, sie hat grofje tinben. Damit waren die geschäftlichen Beratungen erledigt A? I Erträge gebracht, jedoch ist man mit der Qualität unzufrieden, Verhandlungen schloß sich ein Festmahl. Am Abend erglühen ba dos Heu durch die schlechte Witteruna sehr aehtten bat Lbie umliegenden Berge rm „Flammenschein roter F^uer Am Mon, , 1, lujiciyie -lumming Ikyc geunen yat. tag landen zahlreiche Ausfluge ms Gebirge statt. An den Festig Die Hauptversammlung der Gewerbeveretne v on keiten hatte auch der Kvrpskornmandant von Tirol Erzherzog Eua^' Hessen, verbunden mit einer Ausstellung der Handwerker- tcilgenommen. Als Ort für die nächste Generalversammlung wurde zeicheuschulen Oberhessens, findet nunmehr bestimmt am München gewählt. Gleichzeitig fand auch die 7. ordentlich- ' 22. Sevtember hier statt. Der hiesige Gewerbeverein ist eifrig k? Kerems zum Schutze und zur Pfleg bemüht, bie Veranstaltung richtig in di- Wege z', leiten.'- wurL^E°nz«n statt, m der rnche Ersahrungen ausgetausZ, Am vergangenen Sonntag wurde zu Pfordt das RezirkK- — ■ __ _ Krieg er fest gefeiert. Es war vom Wetter sehr begünstigt und nahm einen schönen Verlauf. — Ein Radfahrer, Antwerpen, 16. Juli. Der Streik der Kornver. Keller aus Lauterbach, stürzte am Sonntag auf der Straße 1?? bat einen großen Umfang angenommen. Es streiken die von Pfordt so unglücklich, daß er in das hiesige Spital ver- hn t tter ?n 1)011 15 mit Eetreide beladenen Dampfern. Em- bracht werden mußte. Der am Kopse schwer' Verletzte kam ^r“^^beitern besucht war, beschloß bie erft nach einem Tage wieder zur Besinnung. — In Sand- New York/16. Juli.' Die H e i z e r d e r S t a n d a rd Oil lofs beginnt man demnächst mit dem Bau eines neuen ^mpam) 5eal)fid)tigen, henke den allgemeinen Ausstand zu ve> Schulgebäudes. Der hübsche Entwurf wurde von Kreis- rliri.<ßn' Syndikat von den Arbeitgebern nicht anerkannt straßeumeister Roth angefertigt, der auch den Bau leitet. imu' Ruppertenrod, 17. Juli. Kinder spielen gerne auf den m den Hofreiten stehenden Wagen. Bei einem solchen Spiele fiel hier ein 9jähriger Junge vom -llZagen herab auf den Boden unb brach einen Arm. £ Flensungen, 17. Juli. Ein hiesiger Handelsmann oenutzte sein Fahrrad, um den Weg zu seiner in der Nähe emes Waldes befindlichen Wiese zurückzulegen. Hier angefommen, stellte er sein Rad in einen Busch, nicht weit d« Straß- und arbeitete fleißig im Heu. Nach getaner Arbat aufs Rad und heim - so dachte er wohl, aber wer beschreibt feinen Schreck — das Rad war fort! Da er früher schon einmal ein Rad auf ähnliche Weise verloren, so machte er sofort Anzeige bei der Gendarmerie, und da gerade fahrendes Volk auf der Straße vorüber nach Lich gezogen, so ergingen die Recherchen bis dorthin. Als der Gevrelltc am L - . anoern Taae wieder in biefelh? nnc* > hfun?TeiL ^u^6e,etzt. Eine Schrift über die Rechte unb Pflichten X 3 rote0CC ,n ö,e,clbe anS Heumachen gmg'der Alpenretserrden wird 1-eraus§egeben werden, .Die Hütten sollen. die werdenden Mütter und die gesunden Säuglinge — und zwar möglichst alle Kinder unbemittelter Mütter bis aum i ■ - — ---------- ------------ -u "*•? SSÄew.'Ä.'lÄ unb den zahlreichen Erkrankungen vorzubeugen, die meist gegen Harrimon enthalten war. Soweit war die Situation bis durch die Unkenntnis der Mütter entstehen. Die Frauenärztin wlontag. Am Dielistag aber erfuhr man, daß die Mitglieder der Dr. med. Johanna Schniitt hat sich in dankenswerter ößeife 9cuanuten Kommission doch der Ateinnng Ausdruck verliehen ' bereit erklärt, in den von der Stadt rur Verfüann^ npftpfTtt-n I Präsident Roosevelt und der Ehef des Juftizdepartemenls, < / u cx ut/ i f Y8 /bertugung gestellten Bonaparte, mit Rücksicht auf die in dem Bericht erwähnten Tat- Raumen des alten Hoftheaters wöchentlich zweimal Sprech- fachen sich darüber schlüssig machen werden, ob die gerichtliche stunden abzuhalten. Verfolgung eintreten soll. p. Salzböden, 17. Juli. Fast vollzählig hatten fi*L — Abonnen t e nversicherung. In der vor kurzem die Krankenvfleaerinnen des diesseitigen - l stattgehabten Generalversammlimg des Berbaiides deutscher Leberiv- öies)eitiöcn Bezirks m Versicherungsgesellschaften tarn auch die von einer Reihe von Zeitungs- unje^m geschniuctten Oertchen zu einer Konferenz zusammen- Unternehmungen betriebene sog. Abonnentenversicherung zur Sprache, gefunden, die die drei letzten Tage mit Verhandlungen aus- Diese Art Versicherung beschränkt sich zunächst auf die Unfall« füllte. Die Leitung lag in Händen des Pfarrers Arnold aus Versicherung — auf den Todesfall. In neuester Zeit werden jedoch Barmen. Die Beratunaen reiaten den in ander-e Versicherungsarten, wie Sterbegeldversicherung re. ein« I “ 9 L3 o u den Fortschritt in der bezogen. Der Verband faßte die einstimmige Resolution, daß er Krankenpflege feit den letzten Zähren tm allgemeinen und die Verquickung von Versicherungegeschästen mit anderen Unter- speziell auch im Kreise Wetzlar. Dieser zählt momentan zehn nehmungen für gefährlich halte. Sowohl wegen der dabei fehlenden ! Pflegerinnen und besteht jetzt begründete Aussicht nach dem ^ersicherungstechnischen Rechnungslegung und staatlichen Beanf- Vorbilde anderer Kreife auck in nnferor sichtigung als auch wegen der damit verknüpften Gefahr der Irre- -llorouoe anoerer nreise auch m unserer Gegend Kranken- leftung des Publikums über die Art der ihm angebotenen Ver- Pflegerinnen gegen em bestimmtes Einkommen fest anzu-1 sicherung. Der Verband sieht insbesondere in der neuerdings verstellen. suchten Verquickung einer Risikoversicherung von Sterbegeld mit dem + Biedenkopf, 17. Juli Wie der Hinterl Anz " I^eDungSabotmement die Gefahr, daß das Publikum glaubt, eine mitteilt, hat unser Städtchen Aussichten, da« G-n-sunqs. Sl°rb-g°ldv-rstch°rung> heim für Elsenbahnbeamte zu erhalten. E-iflnhahn- —>■ direktionspräsident Ulrich und Landbauinspektor Dr. Holt- £aitöiX>irtfd?aft> 5reit»8,ra8. Jin' Um ^ter § Ans dem Vogelsberg, 17. Juli. Unseren obere» Führung des Bürgermeisters Gruneivald und des Bahnarztes! Vogelsbergern kommt die seit Sonntag endlich eingetretene Hoffmeister das in Frage kommende Gelände in Augen- Wendung des Wetters noch rechtzeitig zur Heuernte; beim I schem zu nehmen. hier oben beginnt die Heuernte später als in den Tälern. Doch in ** Kleine ’*k'ittcilunacn an« M „ diesen ist noch viel Heu zu machen. Kürzlich lasen wir in einem Nachbarstaat en. Der Gesangoer-m „Cacilia" zu L ich ro°nhnd,( di- H-u-rnt- im Kr-is- Lauterbach beendigt sei. begeht am nächsten Sonntag das Fest der Fahnenweihe eä Tlt ble’ev ®.eeni,tflunfl auSjab, jetgte bei-Dernofiene ©onn- rooAU einiae 20 herein? ihr ' ta0' an dem man m vielen Gemarkungen um Lauterbach und H°7zh°Ls-n u d H. ArbWg-rrn-.s-r^md Landwirt^L-insuhr Ziöt.g wär- es allerdings wiq Kunz III — Bei dem Wetlsinaen in Gros^en-Lrinh^,, gewesen; man konnte es aber den Leuten auch nicht übel h°- der Gesangverein L. e d - r r a i el - L ° lt^ r, der an 3. St-ll- d-- l'° »ach dem seitherigen Verlaus der Wüternng auf st-ht, -ne gliche Punklzuhl (185) erzielt, w,e der an 2. Stelle DeiJ ckmemfl“lL^bu"9 ,r=uen Wie ungeheuer reich zeichnete Gesangverein Garbenteich. die ötlederschlage m diesem Sommer gewesen, das geht aus der ' I Aufweichung der Talwiesen hervor. Die Wege find hier so auf* a.... . . .. ~ " gefahren und grundlos geworden, daß man zur Durchfuhr eines Dlrder und Sommerfrischen, Tourrstik usw. Wagens nicht feiten fechs, ja acht Kiihe unb noch Menscheiihülfe n n ä h r u rf IN q,tr; Q Q c* „-c r benötigt, wie es beispielsweise in den Ohmtalwiesen der Fall ist. bie allgemeine Festfreude. Die festlichen Veranstaltungen aber, v bie uicfjt tm Freien ftattfanden, sind aufs prächtigste gelungen.! Besonders das große Volkstrachtenfest und die Vorführung der Frankfurt a. M., 16. Juli. Das neue Vorlesungs- or u . die Besitzergreifung der Alpen darstülten. Verzeichnis der Akademie für das am 22. Oktober Auch die Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin nahm an dem beginnende Wintersemester führt im Ganzen 108 Vorlesungen und • .^uch dem Jahresbericht gehören dem herein Hebungen auf. Davon entfallen 22 auf Volkswirtschaftslehre und m 34a Sektionen etwa 74 000 Mitglieder an. Dem Alpenverein Wirtschaftsgeographie, 12 auf Rechtswissenschaft, 7 auf Versicherungs- steben 220 Hütten zur Verfügung, von denen 181 bewirtschaftet Wissenschaft, Mathematik unb Statistik, 14 auf Handelswissenschaften, und 25 verproviantiert werden. Mit den Bergführern entstehen 37 auf Philosophie, Geschichte, Literaturgeschichte und Neuere noch hin und wieder Zwistigkeiten, da diese ganz maßlose Forde- Sprachen, endlich 16 auf Technik und andere Hülfswissenschaften. rangen stellen. Eine endgültige Regelung der Führerfrage konnte Die Zahl der Dozenten ist auf 37 angewachsen und der Lehrplan daher bis jetzt noch nicht erzielt werden. Im Jahre 1908 wird ist erheblich weiter ausgebaut ivorden. So ist jetzt ein besonderer Lehrstuhl für Mathematik, insbesondere Versicherungsrech- nuug, errichtet worden, der Professor Brendel übertragen wurde. Ferner werden im Winter Vorlesungen über alte Geschichte, Kunstgeschichte, Arabisch, Türkisch, Technologie der Textilindustrie, sowie em elektrotechnisches und ein physikalisches Praktikum ab« I ,'N- W Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust unseres Vaters, Großvaters und Urgroßvaters Herr« Zohm Z«ß Nirkensiock sowie für die vielen Blumenspenden jagen aus diesem Wege herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. 91: Christian Enders. Gießen, den 17. Juli 1907. 05143 4754 Giessen, den 18. Juli 1907. AvU M y* Die Geburt eines kräftigen Jungen zeigen M hocherfreut an Rechtsanwalt Peters und Frau M Luise geb. Schmücker M Ein prächtiges Mädel angekommen Oberförster Schwieder und Frau Hedwig geb. Adami Londorf (Oberhessen), 18. Juli 1907. C18/, Für Hotel.., Besiaarantsyng MAGGI5 Gekörnte **’ Fleischbrühe _____ - 1 L I besonderem Vorteil. Sie ist Fleischbrühe vollständig ebenbürtig selbst bereitet Weise und überall wie diese ver- E° >-l u.i-, >=■ Bekanntmachung. Das Pachtgeld von Tricbviertcln und auoeren städtischen Grundstücken, sowie das Schulgeld vom 1. Vierteljahr 1907 von: 1. der höheren und erweiterten Mädchenschule, 2. der Gymnasialvorschule und 3. dem Nealgymnasium und der Oberrealschule sind innerhalb 8 Tagen bei Vermeidung der Beitreibung zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen. Gießen, den 17. Juli 1907. B18/7 Doevter, Stadtrechner. Ortskrankenkasse Gießen. Durch Beschluß der General-Versammlung vom 10. Juni l. JZ„ genehmigt durch Verfügung Großh. Kreisamts Gießen vom 2. Juli 1907, erhält § 30 des Kassenstatuts folgende Fassung: Die wöchentlichen Kassenbeiträge betragen für die Mitglieder: 1. der I. Klasse 78 Pfg. , 2. , II. , 69 „ •) 3. , III. „ 54 „ 4. , IV. „ 42 , 5. „ V. , 33 „ 6. , VI. „ 24 „ 7. „ VII. , 18 „ jedoch vorbehaltlich der in § 137 des Gesetzes vom 5. Mai 1886 für die in § 1 Ziffer 2 dieses Statuts bezeichneten Personen vorgesehenen Ermäßigung, nach welcher die wöchent- Beiträge lichen ti für jede u 11 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Woche, innerhalb welcher der hat, ihrem vollen Betrag nach 39 33 26 20 17 13 10 der // ii u Klaffe ii Pfg. V II II II u I. II. III. IV. V. VI. VII. Die Beiträge sind . Versicherte der Kasse angehört zu entrichten. Dabei gilt als Woche der Zeitraum von Montag bis Sonntag einschließlich. c h Verkaufsstellen Mweisdurch die Generaivedriebsslelle; c.Koch, Berleburg Kaufen Sie in einschlägigen Geschäften nu r *) Für die III. Klasse beträgt der Beitrag 54 Psg. (nicht 52 Pfg., wie versehentlich veröffentlicht worden war). kgiBism&huh zu Mannheim städtisch subventionierts höhere (echn. Lehranstalt für die Gebiete Architektur, Hoch- u. Tiefbau Maschinenbau, Elektrotechnik und Hüttenkunde 4743 Besinn des Wintersemesters: 16. Oktober, hip Direktion Programm kostenlos durch das Sekretariat. Geschäftsverpachtung. (Verkauf nicht ausgeschlossen). An verkehrsreichem Platze Oberhessens, Einmündung dreier Bahnen, ist ein feit ca. 30 Jahren mit gutem Erfolg betriebenes Eifen-, Kolonialwaren-, Kohlen-, Dielen, Maschinen, und Baumatermlien-Gefchäft mit großen Hof- und Lagerräumen wegen Gesundheitsrücksichten des jetzigen Besitzers zu verpachten. Einem tüchtigen Geschäftsmanne wäre eine seltene Gelegenheit geboten, sich eine angenehme, sichere und gewinnbringende Existenz zu erwerben. Gefl. Anfragen unter 4690 an den Gieß. Anz. erbeten. Jlluminations-Lämpchen werden zum Universitätsfest geliefert, auch alte frisch gefüllt. Gebrüder Kaufmann, Seifenfabrik Harburger Strasse. 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