Montag 18. Februar 1007 Erstes Blatt 157. Jahrgang Kte Ut’UUfl. giummei umsatzt tt perlen. b-, i, bis 18 m lang, i., bis 23 m lang, flimmung am 18. au» Rücksicht auf feine Würde und die 23,53 । augenscheinlich nur damit oerdundenen nb lend. Wlmod. j>. I. sollen in ung. lind Freitag, dca gens ti1/, Uhr an, den Abl. 1 Toni, ibe, 6 Krähenholz, versteigert werden. 4?oUtiscye Worin* nfri?aii. Wir stehen unmittelbar vor dem Beginn der Sitzungen de» neuen Reichstages. Nebst der Thronrede sieh! die Wahl des Präsidium - ün Vordergründe de» Interesses. Die kaiserliche Botschaft, nut der d»e feierliche Eröffnung des Reichstage« erfolgen wird, dürfte unS wohl kaum eine Debet» ralchung bringen. Die augenblickliche polnische Lage aus dem Weitlhcater ist befriedigend, und deshalb wird man wohl wieder die bekannte Versicherung hören, baß fest und treu der Dreibund dasteht, und Deutschland im übrigen nut allen Ltaaten freundliche Beziehungen unterhalte. Wir glauben auch nicht, dag die Thronrede bezüglich der inneren Politik em Programm aufstellen wird, denn dazu ist die Situalron ;u ungellärt, und Fürst Bülow will eS bekanntlich nut feiner der bürgerlichen Parteien verderben. Es dürste also eure ziemlich farblose Thronrede zu erwarten sein. Offenbar herricht auch in konfervativen Streifen eine gemisst Abneigung gegen ine Wahl de» Präsidenten au« der Zentrumspartei. Nicht weil man dagetgen Bedenken trüge, zum Nachfolger deS (Grafen Balleslrem wieder einen ßenlrume- mann zu wählen. Im Prinzip wären die Konservativen, welche sich bisher bei ihrer Liierung nut dem Zentrum wohl gefühlt haben und nicht schlecht gefahren sind, bereit, für ein Muglied deS Zentrums zu stimmen, aber man Hal aus jener Seite natürlich nicht vergessen, daß die Reichsregierung die Wahlparole auch gegen das Zentrum ausgegeben hatte. Vielleicht ist es auch dem Zentrum selbst, dessen Organe parluneitfarifctyo* __ Folgenden Antrag haben dec freikonservative Adg. Engelbrecht, Hofbesitzer m LchleSivig-Hotsl-ln, und der Direktor de» Bunde» der Landwirte, Abg. Dr. Hahn im preußischen Abgeordnetenhause emgebrochl: Tas Haus der Adgeordueien wolle beschließen: die Königl. Staalsregieiung zu ersuchen, m Erwägung, dcitz bei der ungrmsiigen Aermogenelage der überivi-genden Atehrheu der größeren ländlichen Grundbesitzer das st ä d l, > ch e G r o ß k a p l i a 1 m vielen Tellen der Atonarchie in wachsendem Um'ange Riitergüier eriolrbl und diese durch Hinzukaus benachbarlen bäuerlichen Grundbesitzes vergrößert, daß es daneben mr Westen der Atonarchie kleinbäuerlichen Gnuidbclitz in grober Ausdehnung zusammenkaust und den zeisiieuien Besitz fleUeniueiie bereue »n geschlossenen Grundbesitz z u s a m m e n l a ß i, in fernerer Erwägung, daß hierdurch Dai Bestreben der Üomgl. LiaaiLregicrung, unier Aufwendung sehr bedeutender SlaaiSmiilel die Zunahme des klein- und miilelbäuertichen Besitzes (innere Ho- lomfanon) zu fördern, in seinem Eriolg m Frage ge.ielll wird, und dag die Amsaugung des bäuerlichen Grundbesitzes durch das Großkapital dem Liaalsimeresie zuwider laust, gesetzliche Beliimmungen herbeizninbren, daß in deniemgen XiqnbeeteUen, die der Gefahr der Aussaugung des bäuerlichen Besitzes durch Großkapital ailSgesetzt sind, der Eriverb bäuerlicher Besitztingen oder von Teilen lolcher durch Großgrundbesitzer von einer Er- llärung des Bezirtsaus>chu»es abhängig gemacht wird, daß der Eriverb im Imeretze der Erhaltung des Bauernstandes mijchäd- uch sei. — Wie das ,B. %.* hört, ist die Aufstellung eines freisinnigen Kandidaten für Mühlhausen»Langen- salza bereits erfolgt. Die Wahl ist auf den bisherigen Abg. für Jerichow, Lehrer Cito Merten au» Berlin gefallen. ”«8 v, bis 9 m lang, bis 10 m lang, monaiuch'd V- Dtrrut* iährlich Akk. »JO, durch Abhole- il Zweigstellen monatliw Oo Pf.: durch die Post Alk.L.—oieriel- jährt. ausscht. Besiellg. üchm-Wä, 4S ni lunbfdjtil, , 182 rm Mm tchen, SSO Men. enteilen, 12 rn 102 in >h am ersten Talg zur Versteigere Tag auf der GÄ isfiraße Annerod- ialbciugang nächst dem neue fi. 106 ei Annerod. nng. v^-., i-uujmittaqä nncilierei die bet gehend in 268 Ü1 nochmals vet- rostere Waldungen P bequem zu t[. ^wnbttg, haste. )7. ^aubringen. ___1036 Beraniworttich tüt den polii. und augem. 'Leit: tk SBi 11fo: für ,Liadi und VanD' und Nr. 41 BilOelat täglich außer Sonntags. tem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die fiefcenei Lamltte»- Hfltter viermat in der Woche beigelegt und zweimal wöchentlich da» Kteiiblait |ür den Kreis Ließe«. iZernsprech An- schiuv s. d. Redaki ton 118 8«la.u.(tn>et>üim61 --------- ’---I — " » II ;Utn4)Ulaal-; Itrnfl “wu'ii« ei«»?«?' Hotations6ruat. Tas sei „ber Ersotg der planmäßigen uno nieder- träch 1 igen Hetze, die man gegen AmtsgcrichiSral Lattmann van dieser Seite ervssuet hatte, aiigestachell von Rachsucht« Bosheit und kleinlichem Neid gegen den vortrefilichen Mamr". Weiter wird die Uguaiion der Öleiornicr eine „unsinnige unb maßlose Bewegung ' genannt, bereu Träger sich -um großen Tell „wie bie SB il b e n gebärdeten und vor keinem Mittel ber Lüge und Verleumdung zurückschreckten". Ihr Organ, dre„Hessi-- sch« Anndschau" (bie „Leutfch-ozialen Blauer" erwähnen auch ihren Spitznauien „Gehässige S ch u n ö f a u") sei jetzt endlich entschtajen. „Sie hätte schon längst da» Lcitlicl-e acsegnet, ivcnn sie nicht bi- -um 1. Januar d. Zc- von Hetmerich, bem Gv» genlanbtbaicn Herzog- bei der Nachwahl im vorigen Hahre, reich unterstützt worden wäre. Seitdem sind etwa 1ÜVU Mk. ocbiUDcit für bm Trucker entstanden, und der Besitzer des Blaue», ein bekannter Rechtsanwalt, soll jetzt bet bet Bezahlung Schwierigkeiten machen, nachdem er ein Zahr lang der Drahizleher hinter Den Kulissen gewesen iss und au» dem Versteck betau» anständige Menschen mit Schmutz.beworfen hat." Ter Püplau-Prozetz. (Unbereujiigut JiuUvOi.iv. vnvoten.) H. y. Berlin, 16. FeSruar. Tie Zeugulsverweigetuug bei Relchstagrabg. Etzberger. Dct ^vifu^cnoe beueyu, zunächi: Den aua. Et,berg er al» Zeugen auizuru,en. 5bre)er bemerlt: Ich tairn den Beschluß des Gericht-Hose» nicht anerkennen. Ich muß «- ad lehnen, über Lütge, die mit meiner Tätigkeit al» Reichs lagsabgeordneter -usammenhangen, Zeugnis adzuiegen. Sollte der Gerichtshos dc-hatd ^wangsmagtegetn gegen mich anwenden, fo muß ich mich diesen unterwerfen, ich muß aber erklären, daß darin Bruch der Ber,ass ung wäre. , Si^t->uium.ttsu?aii--rm Lt. Lind0 w: Ter Zeuze soll nicht über feine Reden oder Allstimmungen un Reichstage, sondern über leuie Beziehungen zu Poepiau betragt loerDen. Et soll befragt roerben, in welcher Weise er zu dem Material gekommen ist. (jtagen beziehen sich aoer keineswegs au| jeuie Tätigteit als Ad- gevroneter. Ler Zeuge ist daher nicht b e i u g t, . 1 e 1 n B e u g - n 10 z u verweigern. Sollte der Zeuge sich weigern, Zeugnis abjulegen, bann bin ich genötigt, Den Zeugen in eine C rb» n u n g 0 |t r a j e von LUO UJuart, wofür un NichtdetreibungSiallL 10 Lage Hast zu substUuieren wären, zu nehmen. Ich beantrage außerdem aus Grund des 8 69 W 2 oer Strasptozeßordniui^ den Zeugen in Zwang-Haft zu nehmen. Lög. Etzberger: Der Staatsanwalt irrt sich Ich bin in dieser Angelegenheit nicht al- Prwatmann, sondern lediglich al» Relck-StagSai-gei-ronettr tätig gewesen. Ich habe da- 'Jiaterial lebigtiat in meiner ^.igenschail ul» yieiü^tagoubgcorüneier erljaiun. Sobald ich bekunde, in welck-er Weise ich mein Material erhalten habe, mache ich mich einer Indiskret ion schuldig. Ich bebaute, den Beschluß des Geriu-t-hoies nicht respektieren zu können. Ich befinde nm» im Konflikt mit meinem Q£>t» ^taatsanwaltfchaft-rat Tr. Linbow: Ter Herr Reichstag-- abgeormiele fall ourchauS nicht über feine Tätigkeit zur Berant- iuortung gezogen werden. Die Venassung hat Den Abgeordneten rveugebtnDe 'btioüegien eingeräumt, es ist aber doch bab« Don Der Voraussetzung ausgegangen, Daß die Adgrordneien Die aJcaje* fiat bts Gesches anerieunen. Auch L)crr Etzberger i|i nicht immer Der Ansicht gewesen, üaß er jein Zeugnis ucnucigern müsse. Er hat vor dem llmctsuchuiigsriastet ohne iveUcte» Zeugnis abgelegt unö '.vefem auch fern Material QuSgeiicietL IedeniallS trifft iut ben gegenroanigen Fan Der g 30 bei ^eiu-soetias,ung nicht zu. er ä beiger: Ich habe oa» erhaltene Material nicht schrist- ftelleru'a), jonoern leoiglia} ms j;e^;=Ug0abgtotoneUr ethulten unb verwendet. Tie ^ajeiüit b:s h^.etzes erkenne ich öolliunDia an, ich Lnn aber andererseits oaS ImmunuatSrecht des Reuhs- rage» nicht verletzen. Beschluß des Gerichtshofes. Nach längerer B'-c-irnig ixs La. verkündet der Vorsitzende: La utöberger, ohne techtlia/.u Grund sem Zeugnis ver- iveigeri, hat der Gen^tShoi beschwj»en, den eingenagte 1 m eine £ 10 n u n g e 1.1 a 1 c von 1UU Nc c. r k, wofür un yna,tbetiev- oungsiaue 1 u a g e vajt zu iiibuit-üren feien, zu ttr-neilen. icr Gench^hoi hat uubeiocm bcia,_ den elugeotv.ieten in eine sofort z u oollsireckenoe w a .1 g 0 h a f t zu nehmen, -te tonnen diese Ha,i a»nxnOen w. Lie erklären, daß Lie ^eugnio >. biegen wollen. , ,, ich werbe amr gegen u.u Beiastu, rt Bcichweroc :Mre^ n.. Geri^ll-oieriet, Herr ti-ogeoröneter Etzberger Pt adzu- jühreu. Annahme von Mnjrigtn für Die Tagesmunmer bis vonmuags 10 tthr. Zeilenpreis: lokal IdPf^ ausivarts ZU Plennig. iSSn ißranll^ wir b,es®e$ryl* ■Heben ■fi i»f* sich ja seht oppositlonvftoh gebärden, nicht gerade angenehm, wenn das Präsidium ein Parteigenosse inne hat. Zn welche .-wnterstellung so cm Reichstagspräsident vom Zentrum üiig,0,74fmfallen) -Onimen kann, das bat sich ja bei ber verhängnisvollen Ab- 9Q m Iä"S iimmunfl am 18. Dezember gezeigt, als Graf Balleslrem Länge mit 0,67 ^ Länge, 0,7S Sieben. bewi Grie Siehe MW ■ Unr Wi Hamburg-Amerik. Paketf. 151 JO Uarpener Bergwerk. . 4”o Oesterr. Guldrente. . . . 132.40 Obeischles. Eisen-Industrie 121.59 3% Portugiesen III 118.25 243.20 Tendenz: ziemlich fest. itöi-Nc, 18 Februar. Anfangskurse. 4 96 Italien. Rente . . . 3 9» Portugiesen Serie I . ’n Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Laurahütte . . Nordd Lloyd . . 243 20 . 86.20 158.10 Lanrahütte : ombarden E. B. Nordd. Lloyd . Tilrkenlose . Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Sohnckert . . Esel, weil er Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk 222.20 242 0U . 141.00 . 117.25 . 252.10 . 216 — Staatsanwalt: verwerten? berliner Cauada E. B. . . . 1 'armstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. Reichsanleihe do. Konsols . , do. . . Hessen Oberhessen . 32.10 . 147.00 . 147.40 . 223.80 . 242.99 . 31.90 . 132.4U . 14720 4‘A 4 "0 97.70 86 35 97.70 86.35 96 35 95.50 99.70 100.15 95.60 103.50 69.30 70.30 91.45 93 95 9610 146.80 51 80 88.25 66.7 o 98.05 Für dic icteui Idiwe [penben, oii wayll.iö o Linjeicn mi J-r Sicher Für bb Htnscheiden Ter «oi Rechnungtzjal ouj hienqeri Allerlshc Berliner Handelsges Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank . Diskuntu-Komuiandit. . Dresdner Bank . . Kreuitaktien . . . . Baltimore- nud Ohio- Eisenlahn . Gottimrdbahu . . Lomuard. Eisenbahn Oesterr. Staaisouirn . . L'nnce-Henn-Eisenuahn Berlin, 17. Febr. Nach der gestrigen Aussage des Reichs- tagsabg. Erz berg er im Prozeß Pöplau hat er sich im Interesse des jetzigen Angeklagten mit dem Ches der Reichskanzlei von LoebeH in Verbindung gesetzt, doch hätten sich die Unterhandlungen infolge des ablehnenden Verhaltens dieses Herrn zerschlagen. Die „Nordd. Allg. Ztg." druckt angesichts dieser Aussage die Registratur ab, die Herr v. Loebell unmittelbar nach der Unterredung mit Herrn Erzberger — übrigens der einzigen in der Angelegenheit Pöplau — ausgenommen hat. Danach erklärte Erzberger: „Wie mir bekannt, hat Pöplau noch Akten- material hinter sich, dessen Bekanntgabe die Kolonial ve r w a ltung schwer kompromittieren muß und dahin führen würde, daß das Zentrum überhaupt nicht mehr geneigt sein würde, koloniale Forderungen zu bewilligen. Pöplau ist bereit, sein Material herauszugeben, wenn die Untersuchung gegen ihn eingestellt wird, andernfalls wird er das Material veröffentlichen." Der Chef der Reichskanzlei erwiderte darauf, daß er es unbedingt ablehnen müsse, sich irgendwie bei dem vorgeschlagenen Engagement zu beteiligen, dic Annahme desselben durch die Kolonialverwaltung auch für vollkommen ausgeschlossen halte. Es müsse Erzberger und Pöplau vielmehr ganz überlassen werden, mit dem Material anzufangen, was ihnen gut scheine. Erzbergcr erklärte, daß er eine solche Antwort wohl erwartet habe, den ihm gewordenen Auftrag aber nicht hätte ablehnen können. Er'berger legt Zeugnis ab. Poeplau: Vielleicht legt der Abgeordnete ZeugN's ab, wenn ich ihn von der Schweigepflicht entbinde? Von'.: Ter Zeuge hat gar keine Schweigepflicht Abg. Erzbcrger: Herr Poevlau hat mir bh§ Material vertraulich und zweifellos in der Annahme übergeben, daß ich keinerlei Indiskretion begehen Inerde. Wenn mich aber Poeplau ermächtigt, das Geheimnis preiszugeben, dann habe ich keine Veranlassung mehr, mit meinem Zeugnis zurückzuhalten. lGroße allgemeine Bewegung.) Abg. Erzberger bekundet: Er hatte von verschiedenen Kvlonialskandalen gehört, sei aber nicht in d r Lage gewesen, das im Reichstage zur Sprache zu bringen, da ihm die nötigen Unterlagen fehlten. Er hatte nun gehört, daß Herr Poeplau mehr davon wisse. Da er zurzeit einen Sekretär und Stenographen suchte, habe er Poevlau gebeten, zu ihm zu lammen. Dieser habe ihm seinen Konflikt mit der Behördeunter Darlegung des.Aktenmaterials und später auch die Sache Kannenberg und .Kiem mitgeteilt. Er habe Poevlau gefragt, ob er etwa in ungesetzmäßiger Weise zu dem Material gekommen sei. Poeplau habe erwidert: er könne versichern, daß er sich nichts widcrreckUich angc w.net habe, er habe das ganze Material f°u im hi'esl. Pfuhl und < werden: 70 Eich Schnittst ? Lärche fangen i Fstii Knüppel, Wellen : 34 Rm.: Stock. Der A Großen $roji Festkommers. Neben den vielen Landsinannschaitern waren daS hiesige Regiment durch Major v. Wunsch, die Proviuzialverwalluug durch Krelsamlmann Tr. 9)1 e v cf, die Universität durch viele Professoren und auch die Gießener Bürger'chast vertreten. Nach einem ge- mcinschastlichen Liede ergriff Tr. R e i n e w a l d das Wort zur Festrede. Er entwickelte die Wrüube für die Erbauung eines eigenen Heimes und kam zu dem Schlüsse, daß man nicht der Not,' sondern dem eigenen Triebe gehorcht habe. Für den Entschluß des Hausbaues sei nur der ideale Gedanke der eigenen Wohnstätte maßgebend gewesen. Er sprach dann zum Schlüsse die Wünsche der alten Herren für die Zukunft der Tarmsladtia und ihres Heimes aus. Tie Gäste hieß Regierlmgsassessor S ch r e i n e r willkommen. Nach weiteren Liedern und flott gespielten Weisen einer Musikkapelle dankte stud. Scheele als erster Chargierter der Tarmsladtia den alten Herren für das herrliche Gebäude, das der ^lolz der aktiven Tarmsiädter sei. Namens. der auswärtigen Landsmamifchaft sprach Stabsarzt Tr. Krüger (Brnnsviga-Letpzig) den Tank für die Einladung ans. Zn recht laiiiiiger Rede überreichte Prof. Tr. Biermann als Sprecher der Gießener alten Laiidsmannschafter eine herrliche Blumenspende, wofür Tr. Reme- wald bonfie. Als Vertreter des Alte-Herren-Ausschusses legte Herr H e r t s ch den Aktiven ihre Pflichten warm ans Herz und forderte sie auf, getreu dem Wahlspruche: ,.In unitate robur“ zu handeln. Auch auswärts hatte man der Feieriideii gedacht. Tr. Reine- ivald war in der Lage, zahlreiche Glückwunschtelegramme zu verlesen, darunter einige recht witzige. Noch manche Rede wechselte dann in bunter Folge nut Liedern und Musikwelsen. So verstand es Major v. 911 u n ( ch als Vertreter deS Lisizierkorps in äußerst humorvoller Weise die Tafelrunde durch seine drei Wünsche zil er- heitern. In Vertretling des Rektors überbrachte Geh. Hosrat Pro- 'essor Tr. B e h a g h e l die Glückwünsche der Universität. Seine Rede gipfelte in den Worten: „Eigner Herd ist Goldes wert". Der Tamen gedachte Bibliothekar Tr. Ebel in äußerst humorvoller Weise. Namens des Paiikverbandes sprach ein Vertreter der Philippina-Marbnrg. Seitens der Silesia-Greisswald wiwde ein Bild als Geschenk überreicht. Auch dein Coburger L. C. wurden von Referendar Kühn einige warme Worte gewidmet. Herr Schaefer-Gießen, der deir Tank der hiesigen Gäste aiissprach, ivlißte recht Interessantes aus der akademischen Vergangenheu niiserer Mnsensladt zu erzählen. In später Stunde wurden auch noch eiumal die Verdienste des Tr. Reinewald. dessen tatkräftiger Arbeit es zu danken ist, daß die Darmstadlia schon ilach 25 jährigem Bestehen ein solches Haus ihr eigen nennen kann, gebührend hervorgehoben, nachden, schon an, Nachniittag in der Puloermühle ihm der offizielle Tank durch Ueberreichüng eines Bildes ausgedrückt war. So losten ernste und heitere Reden, mancher Scherz nnb manche Erinnerung aus aller Studentenzeit neben Kommersgesang mid liistigen Weisen einander ab, uiid erst spät machte der offizielle Kommers der Vidulität Platz, die daun noch bis 6 Uhr morgens eine große Anzahl Festteilnehmer in frohem Kreise vereinte. Für Sonntag vormittag hatte Architekt Meyer die ankwär- tigen (tiofle zu einer Besichtigung des Theaternenbaues eiligeladen. Abends fand ein Füllfnhrtee statt, mib mit einem flotten, von iveit über 200 Personen besuchten Ball schloß danii die ohne Störung verlanfeiie Feier. Ter Tarmstadtia, die während dieser Festestage manches Herz für sich gewonnen hat, wünschen auch wir em kräftiges: Vivat, crescat, floreat I und Industrie, fliessen. Frankturter 56 n 11 ans einen alten ^.assenboten, der mit seiner Werttascbe bie -treupe heran'kam, von einem jungen Burschen im Alter von 19 Fahren anszu-uhren versucht. Ter Bursche stürzte sich auf den Kaffeuboten nud lncbie ihm dic Geldtasche zu entreißen. Auf das •Viilfegeirinei des Ueber'ailen n kamen Leute herbei und der Bursche fluchte ie auf die Straße. Hier setzie er sich mit einem geladenen Revolver und einem Messer zur Wehr, winde aber schließlich Über- walltgl und in Polizeigeivahrjam gebracht. — Ein schrecklicher ckniiw die Türen mit den grünen Scheiben ans geschliffenem Glas, so begrüßt uns bie eherne Gcfdll eines Ritters. An ihr vorüber steigen wir in den Keller hinab und betrachten dort neben den Heizungsanlagen die zweckmäßig cinoericbtcten Tier- nnb Weinkeller unb vor allem die geräumige Fech st ebener. Wir gehen roieber nach oben und freuen uns über bte herrlichen buntgegloften Wappen- fenster in ihrer Originalität, wie sie schon auf bem Flur unb noch mehr bann in ben einzelnen Räumen uns auffallen. Das Erdgeschoß enthält neben der Garderobe zunächst das große, dann das kleine Kneipnmmer mit Büfett und schließlich das Konventzimmer. Alle drei Räume machen mit den echten Biertischen und -Schemeln einen äußerst gemütlichen Eindruck. Recht praktisch lassen sie sich zu einem einzigen Festsaal vereinigen, in bem beim Kommers über 290 Personen Platz fnnben. Es wird kaum ein praktischer und besser eingerichteter Kncipraum in Gießen zu finden fein. Tas Konventzimmer läßt sich noch bequem m eine kleine Bühne verwandeln. Eine geräumige Galerie läßt auch bie Musik Unterkunft finben, sodaß ber Vergnügung nach jeber Seite hin Rechnung getragen ist. Wir steigen bie mit Wappen schön gezierte Wendeltreppe hinan und besichtigen Spiel- und Lesezimmer im ersten Stockwerk. Schon von den Fenstern dieser Dlöume an? genießt man einen herrlichen Blick in die südliche und westliche Umgebung Gießens. Roch trefflicher aber wird die Aussicht uon dem Turm- zimmer aus, das neben der Wohnung des Hausverwalters bas ziveite Stockwerk einnimmt. Diel des Lobenswerten ließe sich über Gießens neue Zierde auf dem Seltersberge noch sagen. Alle, die es besichtigten, waren einer Meinung über das praktische, schlichte und doch so sinnige Innere dieses Stiidentenheimes und stimmten den vielen Rednern des Alenbs zu, die den Wunsch aussprachen: „Webe immer als Wahrzeichen echter, deutscher Studentenschaft auf dieser Höhe zur Zierde ber Stadt, du violett-weiß-rotes Banner!" Am 9(benb versammelten sich dann alle die jungen unb alten Laädsmannschafter und die geladenen Gäste in den Räumen des neuen Hauies. Auch eine Tamenkorona sah von ber Galerie ans bem Studenteiitreiben zu. Gegen 9 Uhr eröffnete ber Ehrenpräses, Tr. Reinewald, mit einem Salamander auf Kaiser unb Lanbes- herrn ben Einweihung des .Korporationshauses der Landsmannschaft Tarmstadtia. r. Gießen, 18. Febr. Am Lamstag unb eonntng feierte bie Lanbsmannschast -tarmltobtm mit ihrem 2 5jährigen Stiftungsfest die Einweihung ihres neuen Heims in der Klinikstrabe. Schon am Freitag beuteten die vielen violett-weiß-roten Flaggen in den Straßen und bie Empfänge am Bahnhof auf die Feier' hin und manches Glas ward schon an diesem Tage zur Begrüßung eines alten Herrn oder eines auswärtigen Landsma nnschafters geleert. Die eigentlichen Festlichkeiten begannen Samstag nachmittag 3 Uhr mit einem internen Convent der alten Herren in der Pulvei- mühle, dem bisherigen Knciplokal der Tarmstadtia. öhtllerivcilc versammelten sich dort die übrigen Festteilnehmer, und gegen 4 Uhr fegte lieh em F e st z n g in Bewegung. Voran ritten drei Tarrn- ftdbier in vollem Wichs und mit Banner. Ter Musikkapelle 'olaten dann zunächst die Chargierten mit den Fahnen, darauf oie allen perreii und schließlich in bunter Folge die Hiesigen uub auswärtigen L.-0.--anbsmannfchaster. Violette, grüne, weiße, blaue, schwärze uub gewe Mutzen wechselten miteinander ab. U. a. waren Berlin Leipzig, Biel, Greifswalb, Marburg und tööttingen vertreten. Ter Sll9 flin9 durch Neustadt, Seltersweg und Frankfurter Straße zu dem neuen KorporntionsHanse, wo trotz des schlechteii Wetters eine Menge Zuschauer fleh eingefunden hatte. Hier fand nun die feierliche lieber gäbe des neuen Helmes an vie Landsmannschaft statt. Architekt Ale per, der Erbauer, ilberr eichte dein Vorsitzenden des Hausbauvereins Dr. Reine walb bie Schlüssel. Dieser ergriff im Namen bei Tarmitabtia Befltz von bem schönen Gebäube und gab bann bie Schluiiel weiter an ben ersten Chargierten, sind. Scheele, bei ben alten Herren ber Korporation ben Tank der Akliven aiissprach Slachbem bann bie Pionen bes Hauses geöffnet mm er fand eine emgehenbe Besichtigung statt. Schon von außen macht bas Gebaube einen eait beutfchen üiubrucE uub ist auf der Höhe des Seltersberges eine Zierde der Stadt Gießen, dreien wir durch Zeuge: Es ist ja mißlich, solche Dinge im Reichstage zur Sprache zu bringen, allein die Sac cit waren so fürchterlich, daß man einen gewissen Skandal in Kauf nehmen mußte. Ich konnte unmöglich, nachdem ich solches Material erhalten hatte, darüber schweigen. Es handelte sich um die vitalsten Interessen des Reiches, die teils in strafrechtlicher Weii'e vlerletzt waren, d'azn tonnte ich nicht länger schweigen. Erzberger wird nicht vereidigt. Staatsanwaltsa,a^srat Tr. £' ir.ee ro beantragt, die gegen den Zeugen verhängten Strafen aufzuheben und ihn dahin zu vereidigen, da ein Verdacht der Anstiftung, Teilnahme oder Mittäterschast nicht vorliegt. Nach sehr langer Beratung des Gerichtshofes verkündet der Vorsitzende: Ter Gerichtshof hat beschlossen, die Zwangshast aufzuheben. Dagegen bleibt die Ordnungsstrafe von 100 M k., eventuell 10 Tage Haft, bestehen, da der Grund, der zu der Verhängung der Strafe vorgelegen hat, nicht weggefallen ist. Außerdem hat der Gerichtshof beschlossen, den Zeugen Erzberger nicht zu vereidigen, da er der Teilnahmeder zur Anklage stehenden Handlungen verdächtig ist. (Große Bewegung.) Tie Einrichtungen in den Bureaus den Auswärtigen Amts. Hofrat Stolpe, als Zeuge, Bureauvvrsteher des Personal akten-Bureaus im Auswärtigen Amt: Wenn Akten nach außen gelangen, seien sie widerrechtlich entwendet. Seit einiger Zeit sei die Kontrolle ganz wesentlich verschärft worden. Es sei vor einem Jahre entdeckt worden, daß ein Unbefugter nach Schluß des Bureaus sich eingeschlichen haben müsse, um Akten zu suchen. Geheimer Kalkulator V ä tz k e vom Kvlonialamt: Er sei, ebenso wie viele andere Beamte, unzufrieden gewesen. Ter Angeklagte sei von ihm und anderen Beamten beauftragt worden, die Klage gegen den Reichsfiskus anzustrengen. Ter Angeklagte habe ihm einmal ein Gutachten mit dem Bemerken gezeigt, daß dies ihm anonym zugegangen sei. Soweit ihm erinnerlich, sei dies eine Abschrift, angesertigt von der Hand Poep- laus gewesen. Er (Zeuges habe sich davon eine Abschrift gemacht. Auf Befragen des Angeklagten gibt der Zeuge die Möglichkeit zu, daß, nachdem dem Angeklagten das Frantziussche Gutachten anonym zugegangen, eine Konferenz verabredet worden sei. In dieser sei beschloisen worden, eine gemeinsame Klage einzuleiten uwd' li)ie Kosten gemeinsam zu tragen. Danach tritt eine halbstündige Pause ein. Nach Wiederaufnahme der Verhandlung wird Hofrat Wohlenberg als Zeuge vernommen. Ter „"'.cuo ■ ->ibi i mc < u aclien.de Schilderung über den Geschäftsgang in der Kolonialabteilung. Zeuge Schwien: Er betunbet: Er sei Sekretär bei dem Abg. Dasbach gewesen. Der Angeklagte habe jemanden gesucht, der Schreibmaschinenarbeit machen konnte. Er habe für den Angeklagten das Frantziussche Gutachten in Schreibmaschinenschrift übertragen. Er habe außerdem das Urteil des Leipziger Diszi- plinarhoses für den Angeklagten abgeschrieben. Der Angeklagte habe die Schriftstücke nickst vom ihm abgeholt, letztere seien bafr/cr bei einer bei ihm vorgenommenen Haussuchung bei ihm beschlagnahmt worden. 1>3C o rass.Staatsan). 1905 4>i" o Japan. Staatsanleihe 1 "o Conv. Türken von I:°i0 Mexikaner . . 4>i0/0 Chinesen . . Aktien: Bochum Guss..... Buderus E. W . . Der Justizetat vor dem Preust. Abgeordnetenhaus. Berlin, 16. Februar. Die zweite Beratung des Justizetats wird fortgesetzt. Abg. S t r o ß e r (kons.) führt aus, daß mit D e v o r t a t i o n e n Rußland und England schlechte Erfahrungen gemacht habe. Mod^ scheine es geworden zu sein, schwere Verbrecher als geisteskrank zu erklären; dadurch werde eine große Beunruhigung in der B> völkerung hervorgerufen. Die meisten schweren Verbrecher versuchen, sich als geisteskrank htnzustellen. Wenn aber ein Verbrecher „geisteS- trank" sei, so müsse dafür gesorgt werden, daß ein Entweichen aus dem Jrrenhause nickst leicht gemiacht werde. Der Staat müßte eigene Irrenhäuser für geisteskranke Verbrecher bauen. Roch ein Wort an Herrn Mizewski: Wir halten es für eine Schande, daß es noch Polen gibt, die nickst deutsch können! Abg. Korfanty (Pole): Gemeinheit! Präsident von Kröcher ruft deshalb den Abg. Korfanty zur Ordnung. Abg. v. Schuckmann (kons.) beklagt sich über die zu l a n g e Dauer der Prozesse. Auch die Warteräume für Zeugen ließen zu wünschen übrig, wie nud) die Behandlung des PrchlikumS namentlich durch die mittleren und unteren Beamten. Minister Dr. Beseler entgegnet, daß die Justizverwaltung bemüht sei, gute Warteräume für das Publikum zu schassen. Tie Vorschriften über die zuvorkommende Behandlung des Publikums würden wieder in Erinnerung gebracht, Beschwerden sorgfältig geprüft. Beim Kapitel „Oberlandesgerickste" wünscht Abg. Himburg (kons.) eine Besserstellung der Oberlandesgerichts. Präsidenten, Seratspräsidenten und Oberstaatsanwälte, damit diese Herren nicht zu falt werden, ehe sie das Höchstgehalt erreichen. Minister Dr. Beseler hofft, bei der allgem. Gehaltsregulierung diesem Wunsch)« entsprechen zu können. Beim Kapitel „Kanzlisten" klagt Abg. Tourneau (Ztr.) darüber, daß die Zahl der Kanzleigehilsen verhältnismäßig wehr gewachsen fei, als der angestellten Kanzlisten. Die Gehälter ber Kanzlisten müßten auch erhöht werden. Beim Kapitel „Land- uub Amtsgerichte" klagt Abg. Mayer- Diepholz (Nl.) über die Heber la fl ung ber Amtsgerichte, durch Polizei fachen. Abg. Schiffer (Nl.) beklagt sich über den schroffen Ton mancher Gerichtsbeamlen. Lluch würden ost von den höheren Instanzen die Entscheidungen der Amts - und Landgerichte in gering- schätzigeir: Weise kritisiert. Tas Publikum fei nicht der Gericht« wegen da, fonbent die Gerichte wegen des Publikums. Abg. Korfanty (Pole klagt gegen die Staatsanwälte. Unter Unruhe des Hauses führt Redner Fälle an, in denen ber Staatsanwalt das Einschreiten gegen Lehrer, die beim Schul- streik Kinder gezüchtigt, verweigert habe. Iustizminister Beseler erklärt, daß unter der polnisck-cn Bevölkerung eine allgemeine Wid.'rspeastigleit zn herrschen scheine, gegen die die Lehrer energisch einschreiten müßten. Abg. Schiffer (Nl.) .führt aus, Aög. Korfanty l;nbe eine oanz ungeheuerliche Anschuldigung gegen bie Staatsanwälte gerichtet, für die er keinerlei Beweise erbracht habe. Nebner bedauert es, daß die Tribüne des Hauses so mißbraucht worden sei. Abg. Korfanty stellt richtig, daß er Vorwürfe gegen bto Staatsanwälte nicht erhoben habe, er habe nur gesagt, daß die öffentliche Meinung die Ansicht habe, daß die Staatsanwälte parteiisch vergingen. Für seine Person habe er diese Anschauung nicht ausgesprochen. Abg. H a a r m an n (Nl.. beilagt sich über bie Schlechterstellung der Staatsanwälte gegenüber den Richtern. Beim Titel „Gerichtsvollzieher" hebt Abg. Sey- del (Nl.) hervor, daß bie neue Gerichtsvollziehervrbnung für Rechtsanwälte und Gerichtsvollzieher verschiedene Erschwerungen gebracht habe. Nach weiterer Debatte werden die ordentlichen Ausgaben er« ledigt._______________ TeSefonische Kursberic itts des Giessener Anzeigers, niitgeteilt von der Bank fllr Handel R Kürt k Hinicheidi d schwiege äßen R sagen mi L Kranzes ß tioitxeid • 190.00 Harpener Bergwerk . 138.10 • Fräulein Jobanneiie Petri für da» schöne und erfreuende Grabliod. Giessen, den 16. Februar 1907. 1123 sa11/ löteben, den 18. Februar 1907. 1118 B18/, Gerbet. 01028 Annerod, den 18. Februar 1907. X. Titel t>6e/<» unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni werden 1. März 1907, vormittags 11 Uhr Giesien, den B“/, IZilanz am 31. Dezember 1906 Passiva. JL [1023 emvfiehlt 1132 hvu/ // 8948,65 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1905 zu ab Daher Stand der Mitglieder Ende 1906 Gg. Muhl. Aetzh. RtalWmsM Md Lberrenlschlllc! 8t 9auk ' (5 das Z 8 Beste L T'tcl Titel r j,i5 Uhr- nhmeyer • Cibtrall ZD haken, ä Paoker 15 PK yufgenom.hapitülten Mitglieder Guthaben Reservefonds . . . . Betriebsrücklage. . . Dividenden..... 3 Wochen. 1b. Februar 1907. soweit dec Äorrat Offerten mit öffniiugStcimin Freitag, den cinzuceichen. Zuschlagsfrist ChristianWallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Für die uns beim Heimgänge unserer lieben, guten Schwester, Schwägerin und Taute -T.-TTirng Lardenbach, Butzbach, den 16. Februar 1907. Seorduetenhaut 16. Februar oirb svngesetzt. Devorlatioi! gemacht habe. & alsgeisteskic- ^bigung in der? Mbrecher versus! n&rtwfa „geiss MB em Entweih werde. Ter 2l leskranke $t: cizeivski: Air bt, die nicht btt:: eit! Präsident al ti) zur Dtbnu[|| ch übndie jular! teräume sür iblimg bc5 Mli Beamten. die Justizverlval ublikum zu schau ehaMung des ht, Beschivcidcn scht Abg. 6 im bi: landesgerichl! bcrstMsamvällk, !i e das höchslgehal! 5 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Gerinne, sowie iuv tue zahlreichen oimucn- fvvnbcn, auch |üc die itcUcuuile B liege bui ev. ^uiwcitcrn wahrend der r.lranlhe>i, Io rechen wir aui dieiem L^egc unsörcn tnnigiten Dank auS. Im Stamen der Hinterbliebenen: Joe. Langer. Stock. Der Anfang ist an der Torfwiese. Grosien-Buseck, den 16. Februar 1907. Großh. Bürgermcisterci Großen-Buseck: Schwalb- % raas Sröliel-Seminar in farmstndl beginnt am 11. Avril einen Kursus auy Ausbildung von Binder gartticrulncn und Srbbclichcu bisicbcriuncu, au dem schon iein Älmieidungeu enlgegengenomu'.en werben. Uv iei hierbei bemerkt, da» die Nachfrage nach Kindergärtnerinnen dao Angebot weit uberiteigl, sodah yk-fletiamuincn bic beiten Ausiiwten au, baldige Anstetlung haben. Bei der '-i'Jaiii eiueo Berufe» burne die natürliche Begabung des weiblichen Geschlechtev ,ur „uräieoliche pflege' bcwnbeie veachtung linden. proivetie sieben lederzen zur Beringung. in. Schuitz-Goru, Bismarlksirahe 18p, Darmstadt. Erd- und Maurerarbeiten, Hetzkanäle rc., Bctonarbeiten, darunter 240 qm Belonfusz. hoben mit Zementstrich, 330 qm Betonfußboden ohne Zemenlstrich, Weißbinderarbeiten, Del- und Leimfarben- anslrich. bewiesene wohltuende Teilnahme sagt innigsten Dank Im Namen der Hinterbliebenen: Lu Petri II. BeF Gicht Rheumatismus Ischias Neuralgien Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. j bei C. Seibel, Drog., Fraukf. Str. --———— j Me Äulta-jlarlosstiii6 und 7Ä) > Katjes-tieringe [ _ L. Steinhäuser. L Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnabme bei dem Hinscheiden unseres lieben, unuevnciiuwen Balers, Schwiegervaters, Grossvaters und Urgro»vaters Herrn FhiSigigz bahn B. sagen wir dem Nirchenvorsiand ,ur die von ihm gewidmete Ztraiiäeosvenoe, wwie beui verrn Piurrer uiroiu für ote trostreichen B-orte aut Grabe unsereu üuiigsten Tank. Familie Hahn. Familie Miiller. Matjes-Heringe und ültnc äliaiifl-iliirtoüchi ArbeitSvergebnng. Die nachstehenden Arbeiten zur Herstellung eines Brunnens im Hv>e der höheren und erweiterten Madchenichule sollen 'JL'ioitino, den 25. Scvruar d. F. vornntlago 10 Hbt äficnUich vetgeden werben. __ . 1. Siriiiyauerarbeiten a; Lungsteinarbcncn bi Landstctnarbetlen, 2. HerueUuug einer Brunnenschale aus Beton, Banksagung. Ftlr die viden Beweise der Teilnahme, sowie filr alle Kranzspenden bei dem Hinachciden unseres heben und unvergesslichen Bruders, Schwagers und Onkela, de» Gastwirt und Postamenten Herrn »SohaHines Mölcher sprechen wir allen nachstehenden Beteiligten unseren tiefgekühltesten Dank aus. Besonders dem Henn Planer Weinberger filr die von Herzen kommende und erhebende Grabrede hu zachen Dank, eben? > den Beamten der Post, dcu Kriegeircrcineu Lardenbach und Klein-Eichen, allen Beteiligten, die in geschäftlichen Verbindungen mit dem Entschlafenen gestanden haben, und überhaupt der ganzen, grossen Irauer- vereammlung 1 r die letzte Ehrenerweisung durch die Begleitung zum Grabe, zum Schlüsse aber auch noch ranz besonderen Dank dem gemischten Chor zu Lardenbach Stnckmasch neu x sind das beste Erwerbsmittel. Auch aui Teilzahlung. Fllustr. Pracht-Katalog gegen 3>> Psg. Briemlarten. *43. llincb, Dobeln J«{ j0 1893 zur Verdingung ausgeschrieben. Dte Angebolsunterlagen können auf unserem Amte Stephanslraße 18 cmgesehen, Angebotsformulare und Bedingungen (keine Zeichnungen) dorther gegen Selbstkostenpreis, reicht, bezogen werden. entsprechender Aufschrift sind bis zum Er- Während 1906 gingen 1102] Während 1906 gingen Bla vier- Stimmen Separieren Polieren in tadelloser Ausführung durch iIF/i Wilh. Rndolpb GroUh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur- w rk>t5tle, Seite r.'. 'g 91 für reisende HOSPIZ Damen erang. Schwesternhaus, tiieeeez», loBanneaatr. I. I. III. I Free* und Frau. Giehen, den 18. Februar 1907. 1115 „Xüd^nötuuitlcr 1. Tie Geburtsurkunde. 2. Ein Schulzeugnis. 3. Der Wicdcrimpsschein. 4. Tie amtlich bescheinigte Erklärung des Vaters, ban er bereit und imstande ist, leinen Sohu während scmer Ausbildungszeit als Präparand zu unterhalten. 5. Ein von einem zur Führung eines Dienitsregels berechtigten Zlrzte ausgestelltes Gestindheitszeugnis. (Sann nachträglich eingereichl werden.) Wetzlar, den .18 Januar 1907. L Borurodt, Königs. Seminardirektor. vL^nntmachung. Tic Holzversteigcrung vom 15.1. Vits, ist genehmigt. Die Abfuhrscheme können von Montag, den 2«. lfd. Mts. an bci den bctr. Zabtitetteu abgcholt werden. Holzäber- wetsung am gleichen Tage. Gictzcn, 18. Febr. 1907. Großherzogl. OberfSrsterei Lchinenberg Tra ulwe i n. |B,e/t Bekanntmachung, Der Voranschlag der tztciuciudc «liertShausen sür daS Nechiiuug-jaiir 1W7 liegt vom 21. ,"\cbvuQr o. ad acht Ta ,e lang nu? hiesiger Bürger,netnerei zur Einsicht der Betcitigten ossen. Aliertshaujeu, deu 16. Februar 1907. H06 (vrobh. Biirgermeisterci Allertohausen. F. B.: Romer, Betgeordueter. nehme man Indoform. ^Orthooxhdenzo<;>aureinethylknacktat>. lyiäiiAtnie Erfolge,Än’": ipijiie schaotiche UeDciuuirtungtn! Ur. mcd. tz. in bk schreibt: Ersuche um gefl. Uebci|cnbung uou Fudosorm, das sich bei Neuralgien und Zahnschmerzen fehr gut dewährt hat. Vorrat 3 m Äpvtyeien zum Preise von 7u '4>f. u. Mk. l.uv. Arrziliche iitner. rennunßcn und ttranlenverichte auf Lbunsch zu Diensten. Rach Cricu.iuo nicht zu haben, uiiiriibeb.X>orrinfeiib.6.Brtr.portofr.! Zrttz Schulz. Lhem. Sabrit, Leipsis. StiyS ÖQ b,i 1 cf SW 1M t n tt. 8 iNk M E^ohon h», i Rä ^ 7'mien routNi ^liich ftünte J Subreni beqlj en iwe, Fechiiiikihl 'kn ftdi jedoch 3 bet ^Qiiiinann 6(3 Stuiinmnn Gonrn-1 1 ^cr Tälu to i Vergebung non Bauarbeitcn. Die zur LZicdcrhcrstcttung deö „neuen Schlosses" zu Giestcu nötigen Rohbauarveiien und Lieferungen, nämlich: zu (Dietzen. Anmeldungen für das Schuljahr 1907 08 werden für das Realgymnasium und die Ldcrrealschule Mittwoch, deu 27. Februar, für o.c Vorschule Donnerstag, den 28. Februar, jedesmal vormiUags 9—12 Uhr in dem Schulgebäude entgegengenommen. Bei der Anmeldung sind Geburtsschein, Imp schein (bei Schülern über 12 Jahrei'. Die Bescheinigung der Bsteoerimpfung) und euem. cm 210= gangs^eugnts von der zuletzt besuchten schule vorzulegen. Giesien, am 18. Februar 1^0.. Gr. Liremon des Nealgtzmnastums und der Oberrealfchui.. L)r. Rau f ch. D h fS'‘- Wenn Sie Klavier spielen, so verlangen Sic per Karte 6. Ansicht «reim:Nachnahme) Oprrn-Mm enthaltend 12 uoüitäubigc Potvourris für Ktavier zu 2 Handeli. Fnhatt: 1. Tann» Hauser, 2. Troubadour, 3.VUIUUC Weiber, 4. Romeo uno Julie, 5. Lohengrtn, 6. Barbier von Bagdad. 7. 3Qubci|ldte, 8. Traviata, 9. ^lartha, 10. Ltradella, 11. warmen, 12. Telt. lieber 80 Lenen Noten. Prcio jur alle 12 BotpourrtS ouinmmcn nur Mk. 1.50. W. Thelen-Jungen, Niusilverlag, lssu/i Tüiiclburf Nr. 05. Ter Direktor: Ter Rechner: Johs. Hankel. PH. Pirr III. Kränchen Altbewährt bei Katarrhen. Husten Hniserke.it. Verschleimung. Matcnsaurt. Uibenll erhältlich, fltn nrlcrr i.-CrLtUcb du biturtrtdukf < miu dl. sntebotere lurrttHi W.stlicbi Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem • jt Htnscheiden unsered Heben Kindes sagen innigsten Dank jhnckert . 1 ,-jj; ]{erowerK 0| . Atnersk- rilK •ergwerk. ■ 3. Uuliaschlmedearbeilett. Beicomuigeu, rti beltobeschrelbung unb Bedlilgungeu hegen bei und zur Einsicht der xlntcvcncnteit offen. 'Jliigeuoie aus Bordruck, der daielbit erhältlich, sind bio zum gcitomuen Beilvunkt an und elliäu'.eicheii. — Buschlagotrisi 3 Bdvcheti. tyieuen, den lv. yebruar 100/. städtisches Hochbauamt Sisrpenrin-/ 8 Seife 5 Ä isr "A unsrreihg K Altiva. Warenvorrat .... 4252,16 ttassenvorrat .... 1963,24 Debitoren ..... 2733,25 Holzversteigerung Freitag, den 22. d. Mts, vormittags von 9 Uhr an soll im hiesigen Gemeindewald in den Distrikten Enten- pfuhl und Dorfwiese nachverzeichnetes Holz versteigert werden: . . . 70 Eichen-Stämme mit 21,90 Fstm. (wobei einige Schnittstämme), 3 Buchen-Stamme mit 1,82 Fstm., 7 Lärchen Stämme mit 1,86 Fstm., 7 Fichten-Derb- ftanqcn mit 0,83 Fstm., 520 Fichten-Reisstangen mit 4,80 Fstm., 146 Rm. Buchen-Scheit, 69 Rm. Buchcn- Knüppcl, 11 Rm Eichen- und Jichten-Knüppcl, 2COO WcUcn Kuchen-Reiser, 3300 BZcllen Fichtcn-Reiler, 34 Rm. Buchen-Stock, 39 Rm. Eichen- und Fichten- Brenuliolzverstcigernttg o tcitan, dcu L2. Februar 1007 im Fürstlich Stolberg-Wernigerooi scheu Foriierbezirk Uienborn, Distrikt zrüchivaid 3 (an der Mrci: nrnhe Hirzenoaln—Gelnhaar» und Tntrikt Feldurauch be; ^nzenhaln Buchen Nm.: »Go Lchru 1. SU., 26 Scheit H. StL, 580 Mmtpycl, lu2ü Uieifer. Eichen rc. Rm.: 7 Scheit, 40 Knlivvel, 24 9ieifenuioucl. . Nähere Auskunft erteilt Forstwart Hentel zu tMifenlust, Poll Hirzenhmn. Ä Ä . -• , . Busammenkunst 9 Uhr vvrm. im Stolberger Hof in Hirzenhain. Gevern, oen 15. Februar 1907. lBto.z Der Cbetiüliier: ttlingelhösfer. aflgem. Gehrig neu. zourncc: c lerhältnismM^^ n. Sie Hegt SÄ ttlnll/rn»« MM höheren < • ,*rid)tc in gttw* nicht her @tdti MikumS. | t>ie 3taai5Jn^M c an, in beneu^i 1 miet der SdjM] zv. (»enidien w®- müßten rjaiUD ine' aatianniälM^ Redner bt»” worden ici. ., c Lorwürtt **- : nury«9t», >e, bau he eu-i- siine Pers-" h* >rbie SchlcÄa^^ hebt Sbg. 6^ US«?*!*; ebene Ers-H>v-^ vnlh Brut vernichtet radikx! Radern» "» c -üz®>3t« 1 1'etentaiulL !>. 140.731Geruch-u. farblos. d Kopfhaut von Bobuppen, befördert deu liearwuoba. verhütet i-uff von Paroaitco Wichtig filr duLulKinder. riawho 60 Tfc. Jagd-Berpachtuug. Die Fagdnutzung in dem gemeinschaftliche.1 ^dgdbe- zirke von Lützellinden (Llreis Wetzlar) wird am 9. Ä.arz dieses Jahres, nachmittags 3 Uhr, im Genu indes aale der neuen Schule zu Lützellmden öffentlich meistbietend ver- fteigert^ ^Qgbbe3irf um|a^t 753 ha Feld und 135ha Wald. Lützellinden, den lb. Februar 1007. Der Jagdvorsteher: HOb ___Hölz. --- Temim-PrMMttll-AvM Metzlar. Zu der am 15. April d. I, früh 8 Uhr au cemmav slattfindendcn Aufnahme-Prüfung werden Anmeldungen von dem Unterzeichneten entgegengenommen. Tenselben |mD bei- znlegen: ^onfuinoertin 6.0. m. 11. H. Croßeil-Lllldki! 1 Der Lagerhalter: 1120 Ftlr die Hinterbliebenen: Karl llölcher, Getaugenaufseher. lieh. Mölcher XL und Familien. Leiaiiiitiiiiilliilüg. Tie am 15. do. MtS., vorm. 9 Uhr an d. viiegelyiaü zu olieüen abgcDQltene Bersteigerung aus rangierter Bahnichwellen, is: gc- neximigt. B1**/3 Äiegen, den 18. Februar UM. WroHhcraogl. BahiMienierei 4. Bcrsteigcrung. DicnSlag, deu 19. d. MtS., nachm. r itvr, versteigere ich Jicu- fiaot 5ü dahier gegen Barzahlung: i. 1 Schreibtisch, 1 T tsa), 1 Mi egal, 1 Müpicwelle, 3 Uifcnfieir.e, iLisenlaschen, OlerüsUetten, eil. Boaen, »fiuninidneber, 1 Bogel- ueaeU,lMeglatte,4Turchwurse 11. o. a. 2. 3 Drehbänke, 21 eichene Bohlen, 11 Smurncuevviche, 1 Fahrrad, Herrenstiesel u. Möbel aller Art. Born, (sjerichivvoUzteher lf*87]in blieben. »> , -■ der neueste, praktischste Berviel laltigungs Apparat: x*at. in allen ftultUTUQten, arbeitet btntbar ein fad), sauber u. schnell. Prosp. grat, durch Bureau für Verwertung ynt. 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