Samstaa 1». Januar ivvr 157. Zweites Blatt Nr. 16 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. D«. Polologlow-Cigaretten sind In Geschmack und Qualität unerreicht! Das Stück 3 bis 10 Pfennige. ft spazieren! cbt. nach dem • zu fahren ■ a i s Gin auter NaL für Mageuleidende! • " ____».mm ■HM-M I— IJ~ — .1—1 Mil III -'*■ JKA .y GR055H-HESSISCH. HOFLIEFERANT. KAiSERL-RUSSISCH. HOFLIEFERANT «g. I LUDWIG ALTER HOFMÖBELFABRIK DARMSTADT- ELi5RBETHEN5TRfl55E-3,fr Die „Gletzener ZamlllenblLtler" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich bcigelegt, das „Xreliblott für den Kreis Eichen" zweimal wöchentlich. Ter „heffifche Landwirt" erscheutt monatlich cuunoL » Gin wahres Vergnügen ist eS, in Frank» reich Abgeordneter zu sein. Da sind zunächst die 16 000 Franks Diäten, dann der Erfrischungsraum und dann die billigen Zigarren, und dann das Recht auf allen französischen Eisenbahnen umsonst !-öDE3E3 ; W W'W von dem Abg. Placide Astier gegebenen Beispiel einen Eisenbahnzug irgendwo zum Stehen zu bringen. ES war 7 Uhr morgen« und der Pariser Schnellzug 7 roai bereits über Montölimar hinallSgesahrcn. Ta hörte man plötzlich daS Alarmsignal. Ter Zug blieb stehen, von Monlölimar strömte daS ganze Bahnpersonal herbei, und die Reisenden eilten bestürzt an die Fenner. In diesem Augen» blicke sah man Herrn Placide Astier, Abgeordneten von Ardöche, ruhig und im Bewußtsein seiner Würde auS dem Zuge steigen. Herr Placide Astier hatte vergessen, in Valence umzustcigcn und hielt es für angebracht, hinter Montßlimar auSzusteigen. Ta der Zi,g dort mcht hält, ließ er ihn einfach halten. Zum persönlichen Vergnügen des Herrn Placide Astier hatte der Schnellzug 7 eine Viertel» stunde Verspätung; alle Züge, die hinter dem Schnellzug 7 kamen, hatten gleich, u.ls eine Viertelstunde Verspätung, weil Placide Astier in Valence noch nicht auSgeschlasen hatte und eilt in Montßlimar ausgemacht war. ,Es flibP, sagt Chateau Bciand, .drei Etappen im Leben der politischen Institution: die der Dienste, die der Privilegien und die der Mißbräuche. Für das parlamentarische Regiment in Frank» reich ist die Periode des Dienste sehr kurz gewesen; die der Privilegien folgte fast unmittelbar daraus und jetzt ist man bei der Periode der Mißbräuche angelangt. Wenn ein gewöhnlicher Reisender auS nichtigen Gründen einen Zug zum liehen bringt, wird er streng bestraft. Welcher Unterschied besteht nun zwischen einem Abgeordneten und einem gewöhn» sichen Reisenden? Ein einziger nur: Dec gewöhnliche Reisende muß seinen Platz bezahlen!' politische Tagesschau. H-ch etwa? vom Liebeswerben um bie Stimmen der Postbeamten. Tas Gießener Sozialisienblatt hat Pech mit feiner Er» widerung. Muß eS doch slillschweigenS eingcslehen, daß die von den sog. sozialdemokratischen Konsum- vereinen an ihre weiblichen Angestellten be» zahlten Gehälter so schlecht sind, wie es im Gießcnr Anzeiger stand. Zu naiv ist doch die Behauptung, diese Nonsumvcreine feien nicht sozialdemokratisch. Freilich politische Pereme sind sie nicht; aber welcher Partei gehören denn ihre Leiter an? Wer richtet sie denn ein? Wer droht denn mit der Gründung solcher Vereine, falls die Geschäftsleute nicht sozialdemokratisch wühlen? Stehen nicht auch in Gießen be» kannte Anhänger dec Soziatdemokratie an der Spitze des Konsumvereins? Die Verantwortung für jene Löhne bleibt also doch der Sozialdemokratie. Ltuch der Hinweis darauf, daß die Konsumvereine unter denselben Verhältnissen wie die Bürgertichen arbeiten, nützt nichts. ES bleibt doch die Tatsache bestehen, daß die gc» nannten Vereine teilweise sehr hohe Dividenden an ihre Mitglieder zahlen und also ihren Angestellten daS Gchasi erhöhen könnten, wenn sie wollten. Damit ober ber Herr KritikuS in der genannten sozialdemokratischen Aeitung bester unterrichtet wird, sei noch folgendes aus einem sreisinnnigen Flugblatt bemerkt: . (£in Versuch, daS Gehatl der verantwortlichen Beamten be-: ioüatbemotranschen Holzaibeilerverbandes zu erhöhen — es fteigi von 2E bis 2500 M. sind für Hütisarbeitcr von löUO bis 2400 Alk. — scheiierle inlolgc eines Sturmes der Entrüstung in der Generalversammlung des Verbandes. a u l p e 1 z e, I h r wollt Euch aus unsere kosten mästen, wenn es Euch nicht paßt, so könnt Ihr ja gehen,' so schallte, es von allen eenen. ,Tle Arbeiter sind die schlechtesten Arbeitgeber,' sagte betrübt ein Beamter deS sozialdemokratischen Holzarbeiter- verbandeS. WaS sagt daS Sozialistenblatt zu der behaupteten Rotlage der »Leipz. VolkSzlg.' mit ihren 50 Proz. Dividenden? Wird noch einiges über die Behandlung der Maschinen- setzer deS .Vorwärts' gewünscht? Zur Lektüre sei auch noch unser Artikel betitelt: »Sozialdemokraten als Arbeitgeber' empfohlen (9k. 806 von 19U6). UJafl will eS da heißen, wenn sich die Sozialdemokratie damit brüstet, etwas für die Heineren Beamten getan zu haben! Rann sie behaupten, daß die bürgerlichen Parteien nicht für die Verbesserung ihrer Lage eingetreten sind? Bisher hatte die Sozialdemokratie doch nicht die Mehrheit in unseren Par- lamenten, hat also höchstens an den Ausbesserungen mit- gearbeitet. Hier ist entscheidend, roie die Herren Sozialdemokraten eSmachen, wenn sie unter sich sind, wenn sie die Löhne oder Gehälter aus ihrer eigenen Tasche bezahlen müssen. Hic Rho- dus, hic saltal werteste .Oberhessische' 1 DaS Interesse am Wohl und Wehe der Arbeiterschaft und der kleineren Be- omtcn ist nicht an die Sozialdemokratie verpachtet, das be- weisen die Vergangenheit und die Gegenwart des Bürger- s: a n d c §._____________________ ____ Die nach- Ä p r 7 t P s*uü Süuiitag, ueu 20. Jan. von Sichenden u Iw 12 L’hr mittags bis 12 Uhr nachts sicher anzutrellen. (D6/. Dr. Geyer, Seltersweg 64. — Dr. Klein, Ost^Anlage 37. 11 r. Zinsser, Goethestr. 10. [ uiü SMlstiuv,veiM IneiMu W* Ul NeiilabiliiälivlidiM en Lss. uniev an U lerAiiM^^eie^ LftzHourstokti Rotationsdruck und Verlag der Br übliche» UniversuälS - Buch- und Lielndruckerei. R. L a n g e, Gieße». Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Lerlag: Redaktion: 112. LeL-Adr^ AnzeigerDießeu. in der Entwicklung oder beim fernen 4 zurl'ickbleibende Kinder, sowie blutarme, sich mattiühlende und nervöse überarbeitete, leicht erregbare, frübjeihg erschöpfte Erwachsene gebrauchen als Kräftigungsmittel mit großem Erfolg Dr. Hommel'S Haematogeu. Der Appcttt erwacht, Die gcijügiH und lörperlichou Kräfte werde» rasch gehoben, das Gesamt-Aervcnsystcm gestärkt. C“/i Alan verlange jedoch ausdrücklich das echte ,,Dr. Hommel'o" Haematogcn und lasse sich keine der vielen Nachahmungen auireden. imii ■ 11r Überall käuflich! nnr«— Etabrik „Epirus" Dresden. (D18/: i^6cr?c^hrrmil7*10ct! ___ Die StaatSanwaltschtt,t hat ein Urteil des' Schöffengerichts Ulrichstein angcsochten, dos den Dienstknecht St. Ä. von Höckersdorf, der wegen Uebertretung einer Verordnung des Kreis amts Schotten ..ngellagl war, frcigespwchen hat. In diesem bicglement, das bie Verhütung der Wilddieberei betriiit, »••o-i-i-» v • - . heißt eS unter anderem: Jeder, der Wild in die Ortschaften oder und dann vielleicht bald daS Recht, nach dem > außerhalb dieser transportiert, imiß, insofern er nicht m Tiensten MS ° mck/Mue Öne^: MM 31t "l/ Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen deS JagdpächterS fleht, im Besitze einer Bcjck)cinigung des Jagt^ Pächters eixr Jagdaufsehers sein. Gin Iagdpächter ^itie iivct Daten in einem van e 3 .rückgelassen, mit d.nn i^ifuchen, view d.m Anteil glen, der Milch in d - nächst! eg n e u,ors f hrt mit» zugeben, ur kam diesem Aujtrag naaj, wurde a^cr unterwegs von einem Gcndoru.en betrr, n ur.b engczcigt, waS einen t~tra|- beschl mit der Mindeststraje Den 5 mt iW zur uqlgc b..ttc Cr erhob Einspruch, und daS Schöffengericht kam zum prellpruch mit der Begründung, daß in diesem Falle die fragliche Verordnung keine Anwendung zu finden habe. Auf Berufung der Staats- anwaltschast stelttc die Strafkammer fest, datz ob.esiw der -rat- bestand der angelegenen Ve.ordnung erfüllt ist, lic bcstrttt auch nicht die Rcchtsg. itigieil der Verordnung ; allein Lei icbcm vvuiei» belitt muß ein Berichulden sestgestesit sein, wenn auch nur ein sahrlässiges. Cs lagen keinerlei Anhaltspunkte dasur vor, baß her Angeklagte schon jemals LLild transportiert hat; c8 mußte ilM geglaubt werden, d..ß die Verordnung ihm völlig unbekannt war, wie auch der Gegenstand dieser Gesetzgebung, in wetten Kreisen unbekannt ist. Da ein Verschulden nicht je;.gestellt werden konnte, mußte Freisprechung eintreten. Die iioitcn, em- schließlich der dem Angeklagten erwachsenen notwendigen Auslagen, trägt die Staatskasse. Beleidigung eines Bürgermeisters. Tas Schöjjengeriajt Ulrichstein h. tte den riuszügler I. R. von Köddingen wegen Beleidigung deS Bürgermeisters und dessen Frau zu drei Loipen Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hat im vorigen Jahr bei der -Ltaatsanwalt Anzeige erhoben, der Bürgermeister habe int Jahre 18 95 in einer Walstangelegew« heit seine Frau dazu verleitet, vor dem Prooinzialausschuß einen chieineid zu leisten. Trotzdem ihm mitgeteilt wurde, daß eine StraiDcrjolgung ausgeschlossen sei wegen Verjährung, wandte er lich abermals an bie Behörde um Untersuchung der Sache, was ihm wiederholt abschttg.g deschieden wurde. Um nun den Äahrhettsbew.is erbringen zu tonnen, warf er dem Surgcrmenter vor, was er in der Anzeige angegeben hat; auch hob er beim Vorübergchm an dem Bürgermeister die yanb zum Schwur in bie Höhe, damit ihn dieser verklage, um so (Megenfcit zu bekommen, doch bie Sache vor Gericht auszutragen. Gegen das schö|,engerichtiiche Gricnntnid erhob er Berufung, der sich bie Ltiwtsanwattschast an schloß. Er bot einen riesigen Zeugenapparat auf, doch bie Strafkammer war mit dem Sawj engericht einig, datz von einem Wahrh.ttsbeweiv keine Siebe fein kann. Da der .mgeklagte, der übrigens ber Schivager deo Bürgermeisters ist, bereits kurz vor Besprechung der £üt wegen Beleidigung desselben bestraft wordan ist und vielfach getagt wird, daß oei Beler- d.gungen die Minimalstraigrenoe nicht überschritten wird, halt das Gericht bie Strafe nicht für ausreichend und erhöhte sie auf 2 Monate. Bei der Veiö,sentiichungsbefugnis behielt es sein Bewenden. Die Zahl der Magen- und Darmkranken ist in erschreckender Zunahme begriffen. Der Grund liegt in gewiffen ungesunden und unnatürlichen Verhältniffen unseres modernen Kultur- und Gesellschaftslebens. Allen denen aber, die an einer Ueberreizung der Verdauungsorgane leiden, wird vom Arzte der Genuß reizender und aufregender Getränke zuerst verboten, ' weil diese gerade die Verdauungsorgane aufs nachteiligsle beeinflußen. Professor Schulz-Schulzenstein hebt daS in seinem bekannten Werke: .Die Verjüngung des menschlichen LebenS- in Uebereinstimmung mit sämtlichen anderen Autoren ausdrücklich hervor. Deshalb wird für alle Magenleidenden die Frage nach einem für ihren Zustand geeigneten täglichen Geträn? geradezu zu einer Lebensfrage. In diesem Falle zeigt sich nun so recht die ernährungshygienische Bedeutung von Kathreiners Malzkaffee. Ter ,Kathreiner' ist — man kann ruhig sagen — das einzige Getränk, das jeher Magen- und Tarmkranke ohne Bedenken gemeßen kann. Denn Kathreiners Malzkaffee ist nach dem Urteil der Aerzte nicht nur ein vollkommen unschädliches Getränk ohne die geringste nachteilige Wirkung auf Magen und Darm, sondern übt im Gegenteil gerade auf die VerdauungSorgane einen höchst angenehmen und heilsamen Einfluß aus, indem er sie mild anregt und die Verdauung in ihrem natürlichen Laufe fördert. Außerdem zeichnet sich dec echte .Kath» reiner' durch einen würzig-vollen Kaffeegeschmack aus, dec ihm unter allen .Malzkaffees und sämtlichen Getränken allem eigen ist. Darum kommt es aber auch für jeden, der die einzigartigen hygienischen Vorteile und Eeschmacksvorzüge von Kathreiners Malzkaffee genießen will vor allem darauf an, daß ec beim Einkäufe das echte Fabrikat crhätt und keine geringwertige Nachahmung. Man merke sich also genau, daß der echte Kathrcmers Malzkaffee nur in fest verschlossenem Paket verkaust wird, welche- Bild und Namenszug des Pfarrers Kneipp als Schutzmarke fuhrt. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 18. Jan. Eine erfolgreiche Berufung. Aus Strafantrag i>.t bijejuml/iibirüitum wurde der Tlaurer W. D. von Großen^Buseck wegen Beleidigung eines Estenbal/n- schassners vorn hiesigen Scho' engericht zn lü Tagen Gefängnis verurteilt und dem Belettrigten bie Pubuk.ttionsbefugnis aiu erkannt. Nach den Feststellungen beS Schöiscngerichts hat der Angeilagte b:n Schaffner mit „Tu" angeredet und ihm bimerkt, er habe ihm nichts zu sagen; auch soll er sich bei feiner Namens- seststellung beleidigender Aeußerungen bedient hauen, «ixr Angeklagte erhob Berufung und bat um Umwandlung der Ge,angnis- strafe in eine Geldstraje, indem er angab, er sei angetrunken gewesen und über die ihm von seilen des Schaffners vorher zi gefügte Beleidigung in Erregung geraten. Er ire।exte aua) den Beweis, baß ihn der Schafiner vorh.r be.cibiat hat, weshalb das Gericht eine auf ber Stelle erwiderte Beleidigung annahm und den Angeklagten zwar für schuldig, aber für straffrei erklärte. Tas Messer. Der Bergmann P. G. von Bukow hat zu T r e i S - v o r l o f f sich in einer Wirtschaft ungebühr.ich betragen, weshalb er aus bem Lokal beordert wurde. Trotzdem die Tür verschlossen wurde, versuchte er wiederholt einzudringen, als ihm dieses gelang, stürzte er sich auf einen Kameraden und versetzte ihm mehrere Stiche in den Kopf, sodaß er längere Zeit arvettsimsahig wurde. Trotz ber schweren Verletzungen ließ b-§ Gericht mit Rücksicht auf feine Trunkenheit und bie Tatsache, daß schwere Nachteile Nicht entstanden sind. Müde walten. Es verurteilte ihn wegen schwerer Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von a ch t Monaten, worauf vier Wochen Unter,uchungshaft in Anrechnung kommen. WildttanSport. Käufer 5 oder ^häfteFahr'ber aun,'är W verschwkatn ,V15lOn'111 kein Aren,,^ ißo Nacht. S6lniRh. 6; FäsS ormen Erfolge, VlänzenV'” *nerN«nnun2n ” Unternehmen mit eletn». 111111 Karliruhe (Badem ‘ Eia ~ immer-Haus emßiarien unter niiniiißa b’U1|l iu Dcrtnuica. liiqjcuiincüuieiiiiierujix JWit££_Wnj£i|ier_m mger Wollepiti JOjcu alt, billig zu ver toabnboiitinuc 20, üuea iviiuö nm (Partei r.Vaflc zu cer(auieiL ml. unacboie unter OM Siebener Anzeiger erdcirr der Arbnhoiittahe iii (flt für 1, auch i yamilcm an ÄefchuiiShauie ocemnt äutern flümiißcit tiebi» iegr vicisweri abzunck: irsiligcn in der tieioiüiu i. tzsiegcner Anzeigers. I' käillis'ts Rinti lausen. MWgassc Ä. |(® ie noch einige sehr ld;ir buf. öialicucr-pichllc (• ueit ililjolb, Peprcr, ffrofbot Ofalntalfuiftiji :t obtr %t'Mi lid mWeoen ffa/nb Probistou butt» k": tilBliitecoSn^k reiär Erfolge! 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WA in m 25 51 Gültigke Das siebei Wasserfahren 130 Ltk. eine Geburtsurkunde, das Prüfungszeugnis über die Gesellenprüfung, oder der Nachweis darüber, daß der Gesuchsteller die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen nach § 129 der Gewerbe-Ordnung sich erworben hat, der Nachweis über eine mindestens 3 fahrige Tätigkeit als Geselle, die Zeugnisse über etwaigen Besuch gewerblicher Unterrichtsanstalten, ein polizeiliches Führungszeugnis. Die für die Anlage eines erhöhten Fußwegs von Bellersheim nach dem Bahnhof erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen vom 17. d. Mts. ab bei dem Kreisstraßenmeister Lislmann in Hungen zur Einsicht der Interessenten offen. Ebendaselbst sind Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens zum 31. d. Mts. abzugeben. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 11. Januar 1907. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. in Bettdorf Anton Lenz; in Braunfels lleinr. Nelil; in IMuutcliäeinr.llartmann Gast: M. Zu die ' 3.-) s stellur nuar 2 Ußcfjlar F. Mengcrseu •VCidOtn Carl itlahrlcn Gießen, den 16. Jmiuar 1907. Großherzo gliche Bürgermeisterei Gießen ____ ______________I. B. Curschman n. EiDtrittsi des Herrn E und abends in LLeiidurg l'crd. Dienst, Bahnhofitraße 11; •n Limburg P. Fräags, „Adler-Drogerie". bis zu 24 m Länge, Fslul. Kiefern-Stämme, bis zu 43 cm Durchmesser, Fstm. Fichten - Derbslangen, bi5 18 m Länge, zu Sparren- und Wagnerholz sich eignend, Holzverstergermrg im Hattenröder Gemeinde-Wald. Mittwoch, deu 23. Januar 1907 soll in den Distrikten Bruch und Alt-Kühunter folgendes Holz versteigert werden: 217 Stämme Eichen Bau-, Werk- und Nutzholz von 14—36 cm mittler. Durchmesser und bis zu 11 m Länge mit 51,69 Fstm. 12 Eichen Derbstangeu mit 1,05 Fstm. 2,6 Nm. Hainbuche, 4 Nm. Fichtenscheitholz, 19 Rm. Eiche, 9 Rm. Fichten, 3,4 Nm. Kieferuknüppelholz, 500 Eichenwellen, 1400 Fichtcn-Wellenreisig, 12 Rm. Eichen- und 46 Rm. Fichtenslöcke. 477 Der Anfang ist des morgens 10 Uhr im Bruch am Eichennutzholz. Zusammenkunft auf der Kreisstraße Hattenrod— Lich beim Hattenröder Pflanzgarten. Hattenrod, den 16. Januar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Nock. 2100 Wellen. Lich, den 17. Januar 1907. Großhcrzogliche Bürgermeisterei. D o t m e r. Vor der Anmeldung zur Prüfung ist an das Sekretariat der Handwerkskammer zu Darmstadt, Waldstraße l1/2, eine Prüfungsgebühr von 25 Mark einzuzahlen. Eine Quittung hierüber ist dem Gesuche beizulegen. Gießen, den 2. Januar 1907. Die Meister-Prüfungskommission für die Provinz Oberheffen: walb veriteigert: 398 Fichten-Derbstangen mit 34,9a Festm. 15 Sichen- „ „ 0,79 „ 3 ytm. Buchen-Scheitholz Sichen- „ B irren- „ Ätadet- „ Buchen-Knüppelhol- Sichen- „ Aspen- „ Eichen-Stockholz 2. 3. Hoizverftergernng im Gießener StaidtwalÄ. Neue Erfindung für unsere Hausfrau! Die uuvcrbrcnnbarcuFeucr-Anziindsteinc von EG.Czissarz, St. Ludwig und Basel, empfehlen wir Miseren Vans,rauen ange> leaentlichst. Die Steinchen dienen dazu, die vielen Uimlücksfalle durch Aubreimen mit Petroleum cm |ür allemal aus der Wen schauen. Die Steinchen sind unverbrennbar, tonnen al,o oft uno immer wieder gebraucht wcrocm ftnd ,cbr bcancm, nicht crvlo- dicroar, also eans gefahrlos, vielen die gronte Neirtlnyreit und gewähren veocuteuve h?olzcriparniS. Da sich dieselben überall schon nach kurzem Bestehen leidjt eingebürgert haben, ,o jinb wir rest überzeugt, daß dieselben auch hier die freundlichste Au>- nähme finden werden. Verkaufsstellen werden überall errichtet, eventuell Allein. Dienstag, den 22. d. M., soll im Gruninger und Dorfgiller Marlwald folgendes Holz versteigert werden: Fstm. Fichten-Slämme, bis 42 cm Durchmesser und Montag, den 21. Januar 1907, vormittags SV, Uhr begrnnend, werden m den Waldungen der Stadt Gießen im Distritt Fernc- B16A w Christoph Bieker, Neustadt 55 ” Wilhelm Moeser, Seltersweg 63. Gießen, den 14. Januar 1907. Direktion der Bezirkssparkaffe Gießen. Doering. Rm. Kiefern-Nutzknüppel, 3 m lang. Die Zusammenkunft ist vormittags 91/, Uhr auf der Kreisstraße Garbenteich—Dorfgill bei Holz Nr. 1. Bekanntmachung. Die diesjährigen Zinsen aus der Stiftung drs GcmeinderatS Friedrich Louy icn. lollcn an acht Arme der Stadt Gießen nut ie 20 All. vergeben werden. Bewerbungen sind bis zum 15. Februar d. Js. schriftlich oder mündlich bei dem Armneamt, Neuen Baue 25, Zimmer Nr. 2 einzureichen. Gießen, den l 5. Januar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Curschmann. Verdingung von Trainageardciten. Für die tzeldbereintgung Gießen links der Lahn sollen die iwch rückständigen Drainagearbeiten — etwa 19090 lfd. ii'hr. — auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Berdingungluiucrlagen liegen bei der urUerzcichnen Behörde während der Dienstitu'.iden zur Süisicht offen. Die Angebote Hoben in Prozenten des ^wstenan,chlags zu er,olgen, und verschl., vostsrei und nur entsprechender Aufschrift versehen bis Montag, dcn •ZI. ö. vormittags 11 Uhr bet uns einzureichen, woselbst deren Eröffnung um die angegebene Zeit in Gegenwart etwa erschiene er Bieter ftatrnndet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. ßen, den 16. .iannar 1907. Bb7i Großh. 5tuiturinipefttott Gießen. W ißmann. „ Nadel ,, Wellen Buchen-Zreiffg Bekanntmachung. Die diesjährigen Zim'en aus der Stiftung der Frau Hos- Serichtörat von .Krug und ihres Sohnes, des Hofgerichtsratö Vr. Karl von Krug, sollen an 12 Arme der Stadt Glegen mit ie 20 Mk. vergeben werden. Bewerbungen nnd brs zum 5. ^cbruar 1907 schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Neuenoime W, Zimmer Nr. 2, vorzubrmgen- Gießen, 15. Januar 1907. . . , Großherzogliche Bürgermenterel Gießen. B°lt_______________I. B-: Curschmann. Bau- und Nutzte zversteigerung der Gräflichen Oberiörsterei Arnsburg. Mittwoch, den 23. Januar 1907, nach Zusammenkunft 91,', Uiic vormittags am Engelschen Steinbruche ans der Areisstraße Lich—Arnsburg, werden veriteigert in den Distrikten Seife, Seewald, Hard, Heim usw.: B16/x N erven ° Spannkraft ° Er- Schöpfung, derenVerbüttmgn. völlige Heilung von Sporialarzt Dr. Rumler. Preisgekröntes, eigenartiges, nach neuen Gesichtspunkten Gearbeitetes Wer?, MO Seiten, viele Abbildungen. Wirklich brauchbarer äusserst lehrreicher Ratgeber und bester Wegweiser zur Verhütung und Heilung von Gehirn- und Rückenmarks-Erschöpfung, der auf einzelne Organa konzentrierten Nervcn-Zerrüttung und deren Folgezustande. Für ieflen Mann, ob jung oder alt, ob nocu gesund oder schon erkrankt, ist das Lesen dieses Buches noch Km Ischen Urteilen von geradezu cuschatu- bircm gesindhcitllcheu Nutzes! 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(40 biscft cm Durchmesser), 2 Stück Srlen-Abschnitie =• 0,47 8m. (23 und W em Durchmefier). — Die Zusaimnentunst ist auf dem Kreuzpunkt der Shaufsee Lich-Hattenrod und des Biemalwegs Burthardsielden- Nieüerbessingen. Dienstag, den 22. Januar 1907, vormittags 11 Uhr, soll im Garnisouslazarett Gießen die Lieferung der für das Rechnungsjahr 1907 erforderlichen BerpfleguugsbebürfNittc einschlieglich Eis, ausschließlich der Fleiichwaren und rdartoffeln, verdungen werden. Zu gleicher Zeit i|t die Abnahme der gewomienen Ltuchenabfalle, Brotreste und idmochen zu vergeben. l>“/i Die Bedingungen können wahrend der Diestitunden im Geschäftszimmer des Lazaretts eingeiegen werden und müßen vor Beginn des Termins durch Unterschrift anertannt fein. ____________________________Großh. Garuiionlazarett. ArbeiLsvergebnng. Zur Herstellung der Ortsstraßen in Lechgeftecn sollen nachstehende Arbeiten auf dem Wege des schrifilichen Angebots vergeben werden, und sind die Angebote mit bezüglicher Aufschrift versehen, bis 26. ds. Ltts. bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen eingesehen werden können. Pflasterarbeilen Chaussierung Decksteine Kies 1620 Mk. 37 Mk. 2520 Mk. 160 Mk. verkauf. Zu haben in Gießen bei Lndw. Kröll, Blockstraße 10; in Gr.-Liitden Hierin. E’aber^ in Dillenburg C. Zlmme: tu Bao-Nauheim A. lilayer; Friedberg A. Schmid; 2. Stangen. 569 Fichten I., H- und HL Klasse - 31,71 km } CCL lo^ttn^Sparren. Mchteubanholz-Verkauf. ^Die fürstlich SolmsischcLberförfterei Lich (Dberhessen) wünscht das Ftchimibolz aus dem Distrikt Wehrholz ut 3 Losen rrechaudig zu verkaufen. Das Holz gehört zumeist den schwächeren Bauvolz- fortimenten an. Los 1 halt 100—120 km, Los 2 ca. 450 km, Los 3 ca. 400 fm. Liebhaber werden gebeten, dav Holz — es steht iwch und wird erst nach Berkaus gehauen — anzusehen und darnach cm Durchschmttsgebot vro Festmeier abzugeben. Borzeiger ist Z-orst- roart schone zu Lich (Oberheffen),. Zeitige, Slnmeldnng bet deut Borzeiger durch Poittane oder lonihoie erwumcht. B12/i Holzverfteigerung im Sicher Stadtwald, Distritt Schweinstallsheege, Zappenau und Mönchtöpse. Donnerstag, den 24. Januar, nach Zusammenkunft in der Zappenau am Feld, vormittags 10 Uhr, werden versteigert : Scheiter: Buche 425, Eiche 73, Birke 2,2, Linde 1,6, Aspe 1,5 Rm.; Knüppel: Buche 152, Eiche 92 Rm.; Stocke: Buche 193, Eiche 169 Rm.; Reisig: Buche 4100, Eiche Giessener Konzert-Verein. Sechstes Konzert Zweiter Kammermusik - Abend im grossen Saale des Gesellschaftsvereins am Sonntag, dem 20. Januar 1907, abends 51/* Uhr Aus führende: Fräulein Else Kettling aus Coblenz (Sopran) Herr Adolf Rebner ..... (Violine) Herr Johannes Hegar (Cello) Herr Protessor b. Trautmann . . (Klavier) Großh. Univ.-Musikdirektor Programm n J. Brahms No. 5. No. 1. No. 2. No. 8. No. 4. Erste Fassung Sämtliche Enaembleetücke nun ersten Haie. a) An ein Veilchen ..... b) In VV aldeseinsamkeit c) Auf dem See........- d) Die Sonne scheint nicht mehr (a.d. Volksliedern) , Trio op. 8 In 11-dur für Pianoforte, Violine und Violoncell . . J. Brahms Trio No. 7 In E-moll für Pianoforte, Violine und Violoncell . J. Haydn Lieder am Klavier. aj Canzonetta.......Salvator Rosa bj Aria..........Glovannini Buononeini di Modena cv Arietta Pietro Domenico Paradies di Napoli Sonate op. 65 In G-moll für Pianoforte und Violoncell . . . Fr. Chopin Lieder aiu Klavier. Pintriftdkfirtpn' 1 ML 4.—, LLPlatz MLÖ.&U, 111. Platz ML 2.50, unnummeriert Mk. 2.— , Llllll lllbhdl ICH* btudentenkurten Mk. 1.—. Kleine Partitur-Ausgaben sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nacht), für Studierende auch bei Henn Hausverwalter Bitter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales 41/, Uhr. ▼“/, Gültigkeit haben blaue, rotweisse und gelbe Karten, ungültig sind rote Karten. Das siebente Konzert (Zweiter Orchester-Abend, moderne Musik) findet Sonntag, den 3. Februar 1907 statt. Gast: Frau Marie Wittich, Königl. sächs. Kammersängerin aus Dresden. Nß. Zu diesem elebentcn Konzert werden Vormerkungen auf Sperrsitze (Preise: ML 5.—, 4.—, 8.—) schon jetzt von Herrn Ernst Challier entgegen genommen. Die eintreffenden Bestellungen werden sofort nach Eingang vorgemerkt und kommen der Reibe nach am 2ö. Januar zum Versand. ■■■■■■■■■■■ Eine öffentliche Hauptprobe findet nicht statt, Vollständiger Ausverkauf von läerrenartikeln aller Art zu bedeutend ermässigten Preisen. A. Fangmann Wwe. Bahnhofstr. 29 369 Bahnhofstr. 29 Johns verbesserte Volldampf-Waschmaschine liefert zu billigsten Preisen fiugusi ICr*ö83, Seltersweg 12. Hauptvertreter der A.-G. J. A. John. 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