Viertes Blatt 157. Jahrgang Str. 40 Samstag 16. Februar 100? Erscheint täglich mit Ausnahme beS Sonntag«. Die „fleßflttt $amillenbllrter" werben bem .tinAftqtr* viermal wöchentlich beigelegt, da» „Krelsblati fUr de» Krell Stetzen" zweunal wöchentlich. Ter„hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Giierhejftn RotanonSdruck unb Verlag der vrüblicher» Untocrfuäi« • Buch- und Lieinbruckerei. 9L Lange. Lieven. Redaktion, (Frpebuioii unb $ rüdem: SAul* strave 7. Expedition unb Verlag: Redaktion: 112. XeL-Wbcu AiizetgerEieß«. g>cuiu für lu öiidje Zöo^LjuyUv- unk ^cimalpflrgf. Heimatpflege durch Kriegetveretue. Dor bem Deutschen Verein für ländliche Wohlfahrt-- und Lttmatpslege sprach am Donnerstag abend in Berlin Major a. T. £inDjkDl»biubolftaDl übet ,,Heimatpslege dura- Die Kriege iDer eine. Lhuringen cjifüert ein Ziveigvercin De» Vereins für ländliche ^obiiüyndn'iege, uiti> in diesem sei über die X)eimatüilegc durch Die MiiegetDereine gesprochen worden. Deshalb der Vortrag. Es scheine paradox zu klingen: Soldat uns heimatpflege. Der Soldat haue lein bleibend Quartier. Das sei zur Zeit des biciüigtuijugcn Krieges schon wahr gewesen. Heule tonne man jagen: Der Reservist bat lern bleibend Quartier; er lach jiey aniüctben, wo er gerade ist, trotzdem er in der Heimat sehnsüchtig enuauet wird. Redner habe alS Hauptrnatin (Selegenocü gebaut, ins Reservistenherz zu ju/ducn und haoe daraus manuje teyie g»ezogen. Manchem Reservisten werde doch der Abschied siyver. gelier seien Leute zu ihm gekommen, die ihn geocleu hatten, ihnen eine Stelle in der Staat äu besorgen. Aus die krage: „ALeshalb wollt Ihr nicht ins Dorf juiud?" ertlang Die 'antwort: „Unsere Stelle ist besetzt." Das wat vieiiciu^ Düt 2U Zähren jo in Gegenoen, in Denen es lerne grochn urnki gab. Trotz Der Anhaiignu-keit Des biedners lur das Landleben tt damals seinen -umten m der ^.aoi Arbeit besorgen müßen. Qjt habe das ewig Weibliche auch schuld, bau uic Bkicioiileii in oer Stadt blieben. Qjt halten Die Leute Dai spater bereut u nd Dies auch dem Redner geklagt. Allein u gebe noch andere Gründe, welche die Leute zuruclhtelt. So lang, ein junget Mann aus deut Lande lLinzelatbeiiet sei, der Uu frei mit Psetden und Geschirr hantieren löiine^ sei er stolz Wenn er aber sehe, daß in den Fabriken in der Stadl bet Verdienst grübet sei, schwinde Der Stolz. Worte eines aiten Bauern unb Soldaten wüiue Die landlia-e Bevölkerung verstehen: abet auch die itriegetDcreine mutzten das Lana, das Fun bament und den Uruqcll unserer Kraft stützen und Düfui sorgen, daß die jungen Leute, welche zum Militär komme», wieder aus« Land z u t ü a k o m m e n. Tie Arbeit der stiicgeroereine uiüsje schon vor Dem Eintritt ins Meer beginnen. Die Soldaten, welche eine Liebste hätten, kehrten schon zurück, duuiük anderen aber sehnten sich nach Geselligkeit, Deren Wert fU in Den Kasernen hätten kennen lernen. Die Pflege dci Geselligkeit, wie sie Den jungen Leuten bekömmlich sei, mune des ha.b von den Kriegervereiiien gesördert werden. Zn den monai« lichcn Sitzungen mutzten patriotische, belehrende uno huniotisllsch. Lvilrage gehalten werden. Geistliche und Lehrer toütden iiu, sehr ojl zur Betsügung stellen. In nah gelegenen Dörfern konnten sich die ftiiegcruetcinc zusaminentun uno Redner gewinnen. Bcssn aiä das Vorlesen sei aber das Erzählen, und da tun ule» die Veteranen aus ihren Erlebnissen etwas zum besten geben. T>c Jüngeren konnten übut die militärischen Fortschritte, übet Die neueie Taktik, Fultkentelegraphie ufw. berichten. Auch der £)umoi möge zu seinem Rechte kommen. Wie es in jeder Kompagnie Spaßmacher gebe, so doch auch wohl in jedem Dorfe. Tie S>aupt- fadx sei, dass Die jungen Leute, bevor sie eingezogen würd.n, auch schon an den Versamnilungen teilnehmen. ES mutzten auch würdige Rekrutenabschiedsscste veranstaltet werden. Dadurch würden Du böDen Dun der Garnison nach der Heimat gezogen. Die Leute mußten durch Die von Den Kriegervereinen veranstalteten Festlich- ketten Die Uebcrjeugung gewinnen, datz eS aus bem Dorse die- selben Veranstaltungen gebe, welche die Stadt biete. Tie Fest- Meilen dürsten allerdings nicht nur Tanzabende sein. Trotzdem mußten die jungen Leute ihre Bräute mitbringen dürfen. Tie Kriegervereinsvorstände müßten mit den Spitzen der Behörden Föhlu-ig nehmen. Wenn sie e5 nicht tun, machen es andere Vereine, die sich auch Bildunpsvereine nennen, „die aber mit bau, was wir Bilbung nennen, md/td zu tun hauen". Das Gute sei, bay in ben SiriegetDereinen alle Stände vertreten seien; dicie Stände müßten aber auch an den Festlichkeiten tcilneh.nen: da- durch werbe auf bem Lande wahre fiannonie und Heimatsliebe et- jeugt. Tie Slricgcrnereine müßten der Sauerteig sein, welcher das ländliche Leben durchdringe, und für Heimatssinn und Heitnats- stolz sorgen; daraus werbe die Heimatsliebe erwachsen. Wenn die Kriegervereine in diesem Sinne wirken, seien sie die beste Stütze, der beste Hort des deutschen Vaterlandes. * Landrat Dr. Hagen-Schmalkalden referierte über das ao.iba). Wenn Redner die Forderung stelle: Für jedes Dorf ein Bad! — so wisse er wohl, baß iia> diese Forderung auch in zehn Jahren nicht burchführe.i laue. Redner habe sich die Ausgabe gestellt, in seinem Streife Volksbadce ei, Anrichten; Die Grundlage bilde das Schulbrausebad. Es entspricht allen Anforderungen. ES ist kein besonderes Gebäude erforderlich; Die Aussicht ist leicht und cs läßt sich zu einem Volksbade entwickeln, ^abei ist Die Uniage billig. Das Baden werde meistens saiuitaliv (ein; wo eS Die Verhältnisse gestatten, müsse es aber obiigatoriid) werben. Alle Hygienischen Einrichtungen müssen voroanDen sein unD Diu Aiiibcr ftcunoaaj behandelt und zur Reinlichleit und Wohianstun- oiglcu erzogen werben. Tas So/ulbad lann auch ein Bad m Fiuß, Bach, Kunstgraben, See unb Teicp sein. Tunllchst ist Schivimmgeitgenheil zu schassen. Mit dem ländlichen Schulbad lann ohne Sujwierigkil ein keines Bolksbad verbunden werden. Ciniadje Badeeinria-tungcn lassen sich im Anschluß an das Ge- meu.dehaus, Spritzenhaus, Backhaus usw. Herstellen. Fabrikbesitzer werden selbst ein Bad anlegen. Zweiter stleserent in der Frage ist Pfarrer Loeber-NeiDharlS- Hausen in der Rhon. Ur wies aus die Sauvierigkeilen hin, welche der ZDce des Volksbadcs von weiten Schichten Der Bevölkerung bereitet würden. Aber diese lassen sich überwinden. Redner hat im Anschluß an eine ncuciäauic Koujschulküchc einen B^de- raum sur sein Tors geschassen. Tas erste Bad sollte sür die Bc- ivohncr gratis Derabiulni werden; aber es kam niemand. Rach drei Woa-cn kamen ^Mittags zwei halberwachsene zu baden. Als Redner nach 1U Stunden nach diesen sah, waren sie wohl frisiert, im Badewasser faßen aber Drei andere. Unb nun stritt die Sache allmählich sort. Mil einem SHulbob komme man nicht überall durch, der Bauer sei ost mißtrauisch, weil seine Gutmuitgkiii ost ausgebeutet worben sei. Jetzt besarustc er, daß er bei Neuschaffungen zahlen und immer wieder zahlen müsse. Trotzdem lassen sich Bolksbäder schassen. Ezzellenj Thiel weist daraus hin, daß England uns in der 3tage der Volksbader weit voraus sei, und macht auf den folgenden musikalischen Vortrag aufmerksam. To if musik. Zn dem Arbeitspläne deS Vereins heißt eS: Es muß wieder eine Tinnige Fröhlichkeit m unsere verödeten, in geselliger Hinsicht geradezu verarmten Dörfer einkehren. Ern wesentliches Mittel Dazu ist ihm Die Pflege der Musik. Musik ins Tors! hecht darum Die Carole des Vereins. Ta er aber alle seine Ausgaben an praktischen Beispielen zu veranschaulichen pflegt, so hatte er zwei Musikanten au-J Dem Erzgebirge, Die beide Die Dörfliche Musik und Tichtung in geradezu einzigartiger Weise vertreten, herangeholt: Den Heimat- uiagct unb VvikSsänger Anton Günther aus GotteSgab unb Den vanDDarnionilaivtcier Hans ßiener ans Platten. Wenn es bem Berern inßbefonbere Darauf auf am, zu zeigen, wie man mit Der HanDharmonika schöne musikalische Wirkungen erzielen lann, und wenn er so gewissermaßen für Die auf Dem Lanbe auch schon ein wenig in Mißkrebit gelummene Hanvharmonika eüureten wollte, so ist dieser Zweck vollkommen erreicht. Ziener kann mit Fug unb Recht als ein Meister im Handharmonikaspiel bezeichnet werden, wie er Denn auch Die finnigen Lieber-Vorträge von Anton Günther in geradezu meisterhafter Weise begleitete. Heinrich Sohnrey aui’erte sich in drastischer Wecke dahin, daß man diesen Handharmonikaspieler in Die großen StäDle schicken sollte, Damit er Die Tausende von bekümmerten Leute, Die in un- bedachter Weise vom Lande fortgezogen sind, ohne in den Städten das Gluck zu finden, wieder heimgeleite in Die Torfheimat. In der Tat charakterisierte er Damit ebenso drastisch wie richtig Die Wirkung dieses HanDharuivuikasp'.els. So berichtet die „Deutsche TageSztg.". Der Ruf „Musik inS Dors" ist jedenfalls sehr verständig Jeder kennt Die anregende, erfrischende Wirkung Der Musik auch auf Nichtmusilalische. Was waren unsere Soldaten auf langen, beschwerlichen Rtärschon ohne Die Belebung durch ein Lied! Aber man muß auch wirkliche Musik ins Don bringen. Ein einigermaßen auZLebtldBes Quartett von Geiangsstli.uncn, cm aefälliger ier- oder Harmoniumvortrag ist wohl überall, auch in den kleinsten Dörfern, zu ernwgiiüjea unD jeoeiiialld den schließ.ich widerwärtig Ireischcnden, das Gehör verderbenden mechanischen Jnjiruincnten vorzuziehen. Ten ^anb-jarmonitaimelcr aus uem Erzgedtrac sollte nun in die großen Städte schicken, damit er bie Tausende von Leuten, die in unbedachter Weise vom Lande 'ortgezogen sind, ohne in Den Städten Glua zu unDcn, wieder Ijcimgeleite in die Dor,Heimat. ... Es braucht nicht getobt eine Harmonika zu fein, um Die Leute ans Dors zu feil ein. Tie Hauptsache ist, Duß überhaupt für die Psiege der Musik, ein» jacher, aber guter Musik, au, bem Lande etwas getan wird. Börscu« Wochcubcrtcht. Frankfurta. M., 15. Febr. Während Die Haltung der Newoorket Börse in der letzten Zeit ungünstig aus die Lntinentalen Mänte einwirfte, wehte diese Woche gerade von drüben ein etwas beiierer Wind Der Schatz- ietrtiär kam dort dem Geldmarkt etwas zu Hulse, indem er sich bereit erklärte, 25 Millionen Dollars Bund.'sbonos sofort em-uldsen. -^uü) die bu: gehend ctwos bessern. Hier haben aber nur amerdam|üK Eu.n- oahnaktiin davon profitieren lönuen, un übrigen war Der Markt lusi.^s uie juivr Die Lage umetee Geldmarktes laut immer iwa# ntu;t zu, *iß u.c opduiutwn aus sich h.rausge. t Die SleichSbank, Deren Position noch recht schtvach in. i^rdt btetc Sotbe zur b.cdiSkontierang von Sc^atzivecoscln, eincSteU» um Hd) erleichtern und g.eiujjcit.g einen o übler auisuiucucn, lue weit Der u11ine Äiarit oumabi.tciuuig i|i, ounn aauj, um n.u^ eine weitere Virjlljieoung der Weiuseitarie zu Ungunitcn ‘xeultuj- lands auiLmmin zu ia,scn. jowr. ^og aber der Vrivatd.Swnt an nnd schlieg.ich vrrh.i.t.lich Der Markt dem Angebot gegenüber sogar ablcmicnd. Line gemtiic Beritiminuiig er.eugte auch Der uiuagang Dir wr inen werte an den Weirvöricn, Der nut den etwas iMwacperen Januarausbeut^n begründet würbe, loohl aber auu) mu den Wahtag.t-tioncn zusammiiihangen Durite, end.ich Die Schwäche des tzi u s s e n m a r kt e S, d. i einer ganzen Sie ihr von ungünstigen Einflüssen ausgesetzt war odwn die lujswi.en im iranzöiiichcti Varlanieitt über Die Finanzlage mutz- lands veranlagten Abgaben des jranzösiiä-en PublilumS, dazu lamcn die jetzt stör.er beroortretenben oa)uDen Der Hiigeritte nn ‘Jluroen des biciüjca und der Ausfall Der Wahlen zur Duma, an welcher Du ubwiuonc.kn Ulcmei.te lur^et veitreten sein werben, als man bisher angenommen hatte. Wenn man die- altes verücksichtigt, Dann mug der Kursrüitgang von ettva 1 'dio;., dcn D.e ruiiim,tn FonDs er.Uten haben, a»s ein >ehr mäßiger bezeick n.'t werden, iatiadjlidj war der verönentBchte nasienausweis^ sehr guniiig, and) Die Tatsache, Daß die innere Anleihe von den epav- Lajfch btd Landes schlank auigcnummen wurde, machte guten Um* druck. Von auSländifchen Fonds waren oau ^auto neuere d.iigs über 1 Vrui- niedriger, weil Die Durchiührung des Jtanee- volurisationsgesetzcs auf Situier.gkeiten schtzt; auch Deulidje Funds waren niedriger. Der Banken markt war wenig angeregt, irotzdem Die mrösser.t.ichten Bilanzen befrieb.gtcn xie Rauuiial- üant |.r Deutschland erpoht Die Dividende von 7 Pro- aui 7»/, Brozent, die Öiiierr. Stieodanftalt voi» b * Vroz. aui ü-,» oruj. Bahnen im ganzen fest. Von Montanpapieren fliegen itonlorDia 20 Proz. Ter Abschluß soll Die Verteilung einer wesentlich bvijeren Divid^iide genatten. Dann tarnen auch Fuiions- gcrüchte in Umlauf, sür die aber keine Bestätigung |U erlangen war. Deutsch-Luxemburger uno Eschweiler je 3 Proz. Von sonnigen I n d u st r i e p a p i ere n fielen Kunstseide 20 Proz.; vov. aussichtlich kommt eine nicDngerc Dividende als im Vorjahr rur Verteilung, weil ein Teil des Gewinnes zu RelervestellungeA ocnutzt werden soll. Privatdiskdnt 4*,* Proz. (Scrid?t»faaL Ciegnih, 15. Febr. Gegen Die früheren flroangBcr- ziehunaszoglinge Adolf Großer und Paul Hoboy wurde vor dein edjwurgeridjt wegen TI o r b e • verhandelt. Cie hauen am 27. November auf Dein FelDe ihren Tienstherrn, Den Gutsbesitzer kupptld) in Herzogswaldau, ermordet, angeblich, weil sie von ihm schlecht behandelt worden waren. Ter Ibjahnge Großer wurde zum Tode, der 17 jdljrige Hodvy zu 15 Jahren Ge'ängmS verurteilt. Fainilien-Nachrichtcn. Verlobte: Fräulein Helene Bangert in Butzbach mtt Herrn Wilhem Hanstein in Holzheim — Fräulem Marie Ruhl in MeicheS nut Herrn Giistav Boizuig tn Groß-Üelda. Geltorbene: perr Lehrer Paul Becker in Wetzlar. — Herr Philipp HoU in Wetzlar. — Frau Elisabeth Roth, geb. Hügelheuns m 'Harburg. — Frali Johanna Sattler Ww., geb. Heller in Wetzlar. .... , , Krnnke. Wanne geiehatxle B1. O Winterkur für am bOda'ihanv« deeTniinue B ■ __ _____lieb ein»; richtete kleine An L ® J/VT) HpeeiMlb IlnnetalU Central HKjs ■ H in zun*r u irhtung, geheizte L M XS T* K Ti 9 fi h*l|e nnd Corrldore Horte« ■ H MM ■ V -»io GC ■ Hehnndlun-; und Verpfleg DfÄtkuren. d)ei>eu lance lür Mmderbemr i le.) Proepekt^fr Dr. M. Nchulre-Kehley««, Nervenaril. M|MH Sanatorium Hofheim irn Taunus. MWW Monntug, deu 17. Febi aar vuu 4—9 Uhr nachin.^ süLl Nur Hirsch-Apotheke offen. Die nach- A a r 11 o Bind Sonntag, den 17. Febr. 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Daß nc mgltch Sachremers wissen das schon längst und ballen Hause streng aus den echten ^tathreinerS LRalzkanee , denen untru» !t unter- reichen sind: Gefchlosseues Paket m ferner vetmuuen Sluoitammw 43 , t Mallkaree- schrtst des PsarrerS Kneipp als ScpuHmarke, und dte Ftrum Kathremer ö L kalz n Fabriken. Darauf achte man beim Einkäufe immer. 1 Taschen-Lampen (fein ©rtnmb) |18o Das Neueste u. Beste auf diesem Gebiet, nut Au tullbatterie und Atlnmulatoreu zum üaden au jeder U>leid)|iromqnellc. Hierbei Eriatzbatterie überflüssig. jiaaitnUmpcn Familien, itiidjttrlflniprn Brenndauer. Leuchtcude üloscu, flrnn-attcn- Radetu, Lcherz-Artilek in großer Austvayl empfiehlt C. ti. Kiemhenn Telit.-, Ftfch- u. Gesliigel-Handlg. Bahuho,str. 59 Tclcph. 66 Flobert- Gartengewehre, Revolver, Pistolen, Patrone» n.Ltock- vegen in großer Ansivahl bei △d. Beimg Baffellhandkuag, 187 30 gelte v e io c Q 30. 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März 1892 zu FriedelHausen verstorbene Freiherr Adalbert von Nordeck zur Nabenau bat durch Testa- ment voiu 24. Februar 1890 nut Nachtrag vom 24. Oktober 1891 letztwillig verordnet, es solle sein nach dluszablimg der in § 1 jenes Testamentes zugewiesenen Erbteile verbleibendes Vermögen insoiveit er anderweitige Verfügungen nicht treffe, ein im Mcmnesslamme nach Primogenitur vererbliches suc- cessives Uiiiversalfidcikommiß sein, das unter dem sJ?nnicii ^Freiherrlich von 9lordcck zur Nabenau'sches Familiensidci- koinmiß dcS Appenbücner Hauses" zu einem Familienfidei- kommiß erhoben werden, in das sein Enkelsohn Graf Eberhard von Schiverin als erster Fidiiziarerbe bezw. Fideikommiß- besitzer berufen fern. Nachdem Seine königliche Hoheit der Großhcrzog durch Allerhöchste Entschließung vom 20. Juni 1900 in Ansehung der in der Bestätiguugsurkuiide beziv. ihren Llulageu des Näheren bezeichneten in den Gemarkungen Friedelhauscn und Staufenberg gelegenen Grundstücken, des auf dem Schloss- zu Friedelhausen befindlichen Nlobiliarvcrmögens und eines Vergröberungsfonds die Errichtung des von dem Freiherr» Adalbert von Nordcck zur Rabenau im Testamente vom 24. Februar 1890 nebst Nachtrag voin 24. Oktober 1891 gc- stifteten Familienfideikommisses unter dem Nmncn „Freiheitlich von Nordeck zur Nabenaii'icheS Fänullensideikommib dec Appeubörner Hauses" landesherrlich zil beiiätigen geruht haben, ist nach Einholting der taiidesheirtichen Erlaubnis zur Stellung de« Antrags nilnmehr von dein Graie» Eberhard von Schiverin in Friedelhausen und dem Rechtsawvali Dr. Nojenberg in Gießen als Testamentsvollstrecker des Freiherrn Adalbert von Nordcck zur Rabenau bei im5 der 'Antrag gestellt worden, ein Zeugnis zu erteilen, das; der Ber. größerung des Familienfideikommisses rechtliche Huidecinsse nicht entgegenstehen. Für die Vergrößerung des FamiliensideikommiffeS sind vorgesehen: 1. die auf den Namen des Freiherrn Adalbert von Nordeck zur Rabenau in Friedelhausen in den Grundbüchern der Gemarkungen Appenborn, Geilshausen, Kesselbach, Londorf, Odenhausen, Wcitershain, Allertshausen, Cliinbach, Rüd- dingShausen, Treis a. d. 2ön. und Allendorf a. d. Lda. eingetragenen Grundilücke, wie solche in der Unterlage I 1 zu Anlage B der hiesigen Akten des näheren bezeichnet sind, 2. das oiif den Namen des Freiherr» Adalbert von Nordcck ziir Nabenau in Appenborn im Grundbuch der Gemarkung Rüddtiigshausen emgetrageiie Item Flur XXXI Nr. 47, 3 die auf den Namen „von Nordeck zur Nabenaii Freiherrn Adalbert zu Friedelhausen" un Grundbuch der Gemarkung Londorf eingetragene Items Flur I Nr. 576, Flur IX Nr. 59, Flur XVII Nr. 133, 4. die auf den Nennen des Freihcrrn Reinhard von Nordeck zur Rabenau Appenbörncr Lmie im Grundbuch der Gemarkung Londorf eingetragenen Grundstücke ^lur X 9k. 263, Flur XI Nr. 48 und 67, 5. die auf den Namen „von Nordeck zur Nabenau, Freihcrrn Adalbert zu Fiiedelhausen Nachlaßmasse" im Grundbuch von Allertshausen eingetragenen Grundstücke Flur VI Nr. 10, 11, 12, 6. die auf den Namen „von Nordcck znr Rabenau Adalbert Freiherr zu Friedelhausen Nachlaßmosse" im Grund- buch von Elmibach elngctragcnen Grundstücke Flur II Nr. 214, 215, 217, 7. die auf Namen Nachlaß des Freiherrn von Nordcck zur Rabenau Adalbert zu Friedelhausen im Grundbuch von Staufenberg eingetragenen Grundstücke Flur II Nr. 336 und Flur XV Nr. 4, 8. das auf den Namen „Nachlaßvcrwaltiing des Frei» Herrn Adalbert von Nordcck zur Nabenau" im Grundbuch der Gemarkung Londorf eingetragene Grilndstück Flur IX Nr. 208, 9. die auf Naiven „Testamentarisch bestellte Nachlaß- Verwaltung des Freiherrn 'Adalbert von Nordeck z»ir Rabenau zu Friedelhaiisen" im Grundbuch der Gemarkung Geilshausen eingetragenen Grundstücke Flur IX Nr. 141, 358, 369, 870, 371, 374, 376, 377, 396, 397, 398, 399, Flur X Nr. 5, 26, 28, 28 a, 29, 38, Flur XI Nr. 8, 23, 26, 10. das auf den Namen „von Nordeck zur Nabenau Freiherrn Adalbert'sche Nachlaßmasse zu Londorf" im Grund- buch der Gemarkilng Weitershain eingetragene Gruiidstück Flur VIII Nr. 8. 11. die aus der Nachlaßmasie des Freiherrn Adalbert von Nordeck zur Rabenau hcrrührenden, in der Freiherrlich von Nordeck zur Rabenaii'jchen Obernbiirg nebst Pavillon bei Londorf befindlichen oder hierzu gehörigen Mobilien, ivie sie in der Unterlage I 3 zu Anlage B der Akten näher beschrieben sind. Die Gläubiger des Stifters Freiherrn Adalbert von Nordeck ziir Rabenau zu Friedelhausen iverden aufgefordert, etwaige Widersprüche gegen die Errichtung bczw. Vergrößerung des Familienfideikommisses so gewiß ipätestens un Aufgebotstermin Dicnölag, den 28. Mai 1907, vormittags 9 Uhr bei uns getleud 511 machen, als sonst nach Erlag Ausichluß- urteils ohne Rücksicht auf ihre Ansprüche das verlangte Zeugnis dahin erteilt weiden wird, daß der Errichtung des Fideikommisses rechtliche Hindernisse nicht entgcgciislehen. Grünberg (Hessen), den 6. Februar 1907. Größt). Amtsgericht Grünberg. b14 , Los 1 HerucUunü des -XHuipiablcitimnv- 667 luiatf 657 H n Wiuuiann. B % 726 248 grabens von Proi.164 bisx45vu(.bOO LoS II Heriiellung des gleichen Grauens von Prof. 800 bis 'Prof. 1326 . . Los III Heruellung von Abietiungsmuide» und Vtanierung der ^vlejemvege LoS IV Verlegen von Bemenirooren re. . . Verdingung von Erdnr beiten PP. Für die Fetdbereinigung Utphe sollen Dienstag, den 19. Februar, nachur. 2 Ubr, nachveröeichnete Arbeiten, getrennt m Die Verdingungsunterlagen liegen auf meisteret Utphe zur Emiichi oiien, tvosekbit auch die Angebote in Proäeuien des Voranschlages, verschlossen und nm entsprechender Auischrift versehen, einäureichen miö. Grognung der Angebote in Gegetuvart etiva erschtenener Vieler. Vuschlagsiriit 18. ^.age. Gießen, den 11. Februar 1907. Groich. Siuituriinvcftioii Gießen. einzelnen Losen, aus beni Wege schrifti. Angebots vergebeii iverden. Los I Herstellung des HauoiableitungS' yeranichlagt zu Großh. Bürger- Vergebung bou Bauarbeiten. Die für die Erbauung eines 2-klassigcn Schulhauses zu Kesselbach erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen nu Wege dcS öffentl. Angebots vergeben werden. Tie Angcbotsttnterlagen liegen auf dem Biireau des Unterzeichneten, Zimmer 9tc. 18, während den Dienststunden zur Emsichl der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aiifschrift versehen sind verschlossen und portofrei bis spätestens Donnerstag, 21. Febr. l. F., nachmittags l3/< Uhr, auf Groß herz ogl. Bürget meistern Kesselbach emzllreichen, wo- setbst die Eröffnung in Gegenwart etiva erschtenener Bewerber erfolgt. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt: Erd- und Maurerarbeiteti zu Stcmmelzarbeite» „ Zimmerarbeiten , Tachdeckeratbciten „ Svenglerarbnien „ Schlosserarbeiten „ Glaserarbeiten , Schreineratbeiten „ Wcißbinderarbciten „ Tapezicrarbcitcn , Eisenlieferung „ Schmdletarbciten , Gieße», den 1. Februar 1907. 9 655,00 Mk. 1 391,57 , 5 445,84 „ 1 730,72 „ 452,65 „ 715,30 „ 1 323,50 , 5 510,02 „ 2 914,69 „ 178,00 „ 1 634,83 „ 900,00 , Der Großherzogl. Kreisbamnspeltvr des Kreises Gießen. Die hm, Gr. Baurat. B»/s Pcrgcbuyg m WasscrlkitNgSiirbeittii. Tie nachstehenden Arbeiten u»b Lieferungen zur Herstellung einer Wasserleitung für die Gemeinde Nonnenroth imd zivar: 1. Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Hochbehälters von 100 cbm Inhalt. 2. Tie Arbeiten zur Hecstellung von 1100 m Gußrohr- leitung von 80 lind 50 mm l. W. einschlieglich Lieferung dec erforderlichen Armaturen hierzii und 3. die Ausführung von 400 m Anjchlußleitungen einschließlich Lieferimg aller Atatcrialien, sollen int Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Angebote sind bis zum 25. Februar l. Js. vormittags 11V, Uhr auf dec Großh. Bürgermeisterei Nonnenroth abzugeben, wo dann die Eröffnung in Gegen- ivart der erschienenen Bieter staltsindet. Tie Pläne und Bedingungen lugen auf dem Bureau des Uiuerzeichneten zur Einsicht offen. Angebotsformulare können dort gegen Eritattung der Herstellungskosten m Empfang genommen werden. Gießen, den 6. Februar 1907. Der Großh. KreiSbaumspcktor des KreiseS Gießen Die hm. b11/, Lcrzeblillg m WasscklkitiiilgSlllbclteii. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung einer Wasserleitung für die Gemeinde Brllingen und zwar 1 1. Tie Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Hochbehälters von 121) cbm Inhalt, 2. die Arbeiten zur Herstellung von 5000 m Gußrohrleitung von 125, 100, 80 und 50 mm l. W. einschließlich Lieferung der erforderlichen Armaturen hierzu und 3. die Ausführiing von 900 m Anichlußleitungen einschließlich Lieferung aller Materialien, sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Angebote find bis zum 25. Februar l Js., vormittags O3/* Uhr, auf der Grohh. Bürger- meistcrei sSiUitißCii abzugeben, wo dann die Eröffnung ui Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Die Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Angebotsformulare können dort gegen Erstattung der Herstellungskosten in Empfang genommen werden. Gießen, den 6. Februar 1907. B9/2 Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. D i e h in. Lci'gcliiing von WlisttlkitunMeittn. Zar Erbaumig einer Was crlcitung für die Gemeindc Gcoßcn-Linden sollen die Arbeilen und Lieferungen zur Her- ftellmig von 5600 m Gußcohrleitiing von 125 bis 50 mm l. W. und die Ausführung von 1400 m Anschlnßlcitung einschließlich Lieferung aller Nlaterialien im Wege schriftlichen 'Angebots vergeben werden. Angebote sind b>s Dienstag, den 26. Februar l. I. nachmittags 2% Uhr auf dec Großh. Bürgermeisterei Großcn-Lluden abzugeben, wo alsdann die Eröffnung der- N'lbe» in Gegenwart der erschienenen Bieter statlfiudet. Stuf dem Bureau des Unterzeichnete» liege» die Pläne und Bedingungen zur Emsichl offen und können Angebols- formulace gegen Erstattung der HerfieUungstoslcn in Empfang genommen werden. Gießen, den 6. Februar 1907. Der Großh. KrelSbaumspcktor des KreiseS Gießen ________________________Dreh ni.______ b•/ Jagd-Verpachtung. Die der Stadt Homberg a. Ohm (Bahnstation) zuslchendc Feld- und Waldjagd, insgesamt 3933 Morgen umfassend, darunter 600 'Morgen Waldungen, soll Donnerstag, den 21. Februar d. I., nachm. 3 Uhr auf dun h.efigen 'Rathaus öffentlich melnbieteud auf weitere zwölf Jahre vcrpachlel werden. Bemerkt wird noch, daß die Wakojagd inmitten ausgedehnter fiskalischer Waldungen liegt und eine sehr gute AuslandSjagd auf Rehwild ist. Desgleichen weist die FUojagd einen vorzüglichen Reh-, Hafen- und Hühnerbesland auf. [996 Homberg (Ohm), den 9. Februar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Homberg. Repp. Holzversteigerung im Gie-euer S adtwald. Montag, den 18. Februar 1907, vormittags 9' ° Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gienen im Tiürrkt Hegftranch versteigert: 3627 Fichten-Derbstangen mit 229,49 Fm., 461 „ -Reisslängen „ 6,70 „ 15,7 Rur. dcadel-^nüvvelliolz, 12 „ „ -Stockbotg, 3950 Wellen „ -8keisig. Die Zusanunentunst ist auf der sicher Straße am Waldeingang. Gießen, den 14. Februar 1907. B*‘/i Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. F. B.: E u r i ch in a n n. Vergebung von Fnhrleistnngen. Die Abfuhr von Straßentebrtcht nach verschiedenen städtischen Wiesen im Rrchmmgsnwr 1907 soll Samstag, bett ^3. d. äl.te1., vormittags 11 ’/■> Ubr öffentlich vergeveu werde». Tie ;il>iuDv ummut etiva IWO cbm, die in drei Loie geteilt find. Die Berdingungsuiueriagen liegen tvahrend der Diemtitunden bei uns zur Enma» auf. Angebote auf Borüruck, der daiew» erhältlich, sind spate,tens bis suui vvrgenamnen Beit- punkt an uns emäuretchen. — Buichlagsirtsi 3 Woche». Gießen, den 14. Februar luu/. Stadt. Tieibauantt. Braubach. Bl8/t JagV-Verpochtttttg. Nttttwo»), den 20. Feoruar 1. Fs., naujniittaqä 3 Uhr, soll auf unlerzeichneter Bürgermeisterei die der Gemeinde Taubringen zustehende Jagd, bestehend in 258 ha Feld und 80 ha Wald auf weitere 0 Jahre nochmals verpachtet werden. Tie Jagd grenzt an größere Waldungen und deshalb ein gutes Jagdgebiet, sie ist bequem zu erreichen durch die Bahn Gießen, Lollar, Grünberg, Haltestelle Daiibringcn, Jagdgebiet. Daubringcn, den 13. Februar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Taubringen. Waller. 1036 Holzversteigerrmg. Donnerstag, den 21. Februar und Freitag, den 22. Februar 1907, jedesmal von morgens ti1/» Uhr an, sollen im Anneräder Gemcindewald in den Abt. 1 Dörnberg, 2 Garbeuteichcr Teil, 4 Pfingstweide, 6 Krähenholz, 7 Reuwieß und 14 b und 15 Dick-Eiche versteigert werden. A. Bau- und Werkholz. 41 Eichenstämme 14—30 cm Durchm., bis 9 m lang, 8,62 Im haltend (Wagnerholz) 54 Eschcnstämme 14—43 cm Durchm., bis 10 m lang, 7,56 tm haltend (Wagnerholz) 32 Kiefernstämme 23—45 cm Durchm., bis 18 m lang, 24,47 tm haltend (dabei Schnittholz) 1 Lärchenstamm 25 cm Durchm., 15 m lang, 0,74 fm haltend 430 Fichlenstämme 14—43 cm Durchm., bis 23 m lang, 154,77 im haltend 15 Weißtannen 3,13 fm haltend 23 Eschen-Derbstangen 1,21 im haltend 277 Fichten-Derbstangen 21,32 tm haltend. B. Brennholz. 1 rm Eschen-Nundscheit, 18,6 rm Eichen-Scheit, 48 rm Kiefern-Nundscheit, 14 rm Fichten-Nundscheit, 81 rm Eschen-Knüppel, 63 rm Eichen-Kiiüvpel, 132 rm Kiesern- Knüppel, 30 rm Fichten-Knüppel, 100 Buchen, 550 Eschen, 1000 Eichen, 1750 Kiefern, 8560 Fichtcn-Wellcn, 12 rm Eschen-Slocke, 14 rm Eichen-, 50 rm Kiefern-, 102 rm Fichten-Stöcke. Bemerkt wird, daß das Brennholz am ersten Tag, das Bau- und Wcrkholz am zweiten Tag zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag auf der Grün« berget Straße, Ausmündung der Kreissiraße Annerod— Großen-Buseck, am zweiten Tag am Waldeingang Schnitt- piinlt Mülleriveg—Oppenroder Weg nächst dem neuen Pfianzgarlen. Annerod, den 14. Februar 1907. 1069 Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. Kol'zverstcigerung Winnerod. Donnerstag, den 21. Februar d. I. sollen in den Distrikte» Neuhof und Eichkopf zu Wiimerod versteigert werden: 1 Eiche 30 cm Durchmesser; 8 m Länge mit 0,57 Fstm. 2 Eiche» bis 26 em Dchm.; bis Ilm Länge u 0,73 M 1 Kirschbaum 23 cm Trchm.; 10 m Länge „ 0,42 , 20 Lärcheii-Staiigen 9—11 cm Durchm. , 1,54 , 2149 Fichten-9ieissta>igen 4 bis 7 (einige bis 9) cm Durchmesser , 23,53 w 2580 Fichten-Bohnenstangen. Buchcn-Scheilholz ca. 260 Rm., Eichen-Scheitholz ca. 2 Rm., Buchen-Prügelholz ca. 158 Rm., Eichen-Pcügelholz ca. 4 Rm., 9iadA-Pcügelbolz ca. 4 Rm., Buchen-Siockholz ca. 98 Rm., Eichen-Stockholz ca. 4 Rm., Nadel-Slockholz ca. 16 Rm., Buchen-Reiser ca. 278 Rm., Nadel-Reiser ca. 40 Rm. I?'/, Zusammenkunft vormittags 9*/4 Uhr am JgelSteich. Kleinkinder-Newaöranstalt. Von nächster Woche an wollen wir die Beiträge für unsere Anstalt in 1907 erheben lassen. Die Erhebung geschieht durch unsere frühere Anstaltsdienerin Kathchcn Hofmann, jetzt Frau EndcrS, die außer der neuen Geberliste auch die vorjährige mit sich trägt. Niemand sonst ist zur Erhebung der Beiträge berechtigt. Wir bitten zunächst um die Beiträge für das 1. Vierteljahr 1907; mit denselben kann nach Belieben der freundlichen Geber zugleich derGcfauiL-Fahrcsbcitraa gespendet werden. Indem wir dies den Wohltätern und Freunden unterer Anstalt mitteilen, bitten wir freundlichst, uns auch in diesem Jahre gütige Unterstützung gewahren zu wollen. Wir haben für etwa 250 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen. Gießen, den 9. Februar 1907. $7i Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann. M ÜtUl str. SS Ul««»1""1“. Luml6'*’ «■*“ w«.wD" »*•2 «uze'grr^ Wir strher va neuen S .öas : tin r?tOl)enbe »0 [Jlü) l,6|nl C!ä 6 °ei,t0l I« Stachfolger sann zu wat «Idjt sich bis xjühtl Haden Lzlied deS. iw nalüclid lbhlparole a Vielleicht ich ja sehr 0 wenn das P Zwiilcrsiellm lammen kan jliminiing a augenschemli bQiiut verbi seine eigene Hand, ivenn ^iQl’ibiuiii f floniecualiotn ber 'JlationaÜ lieber b bis Ollern v ob Ole Reich geleimten ili Höhe und Netzen lassen Z»i yt Wetfliung bti sowie des | ll,|b ber J„st lstiandwirlschast is^tigung dec Zolltacifpl ^eliiigliilmg c Adelung von turfl Zu sehr ( Preußen fe, Bltö energisch ,lne chlleinatijc gen d-hugzölle fü bei den Ml eine Zog Interesse beL w beeinll W* 8111)1 e10 die l da s JjB Ul höhe * ">'t (ine zi-ichöiages trb taicgung bringe- LelUheater w Wider bie bela £ttibunb dasli Siaolen ireunl auch nicht, bas (in Programm ju ungellärt, u Xt bürgerliche jirmlich farblos Lffenbar l Abneigung gej 7tt5 >Ni beir W 5-2: 5h ^'4 ?n9Q Se:,