mes1 kann mit 1 *wsdilnft Erstes Blatt Samstag 20» April 1907 sich naturgemäß Dec Oeffenllichkelt. -o. Nach der Frühstücks roeil der Verdacht der Artikel ausgeschlossen Ar. und von 157. Jahrgang aus der Zeugnishaft entlassen, Mittäterschasl an dem inkriminierlen erscheint. Homburg v. d. H., 19. April. veza gdp moL ali>ch7di.P, meriel» die Post Mk.L— otertel» jährt. aueld)L iBelteUg. Hnnalfm« oon anjeifta tül öie iaqetnuinnift bie oormttiüde 1U Uhr. ßedenprcifl. lokal 16 ih, ttu6iD(irt» % vtnrui. lictanlrooctltdb t&x den polU. unt itlflcm. Teil P. iymfo rüi -Stabt unb Vanb* onD — Lordmayor und Sherisss oon Lonoon werden sich auf Einladung des Berliner Oberbürgermeisters im Mai oder Juni nach Berlin begeben. Tie Einladung erging in Erwiderung der Gastfreundschaft, welche den deutschen Bürgermeistern im Jay re 1906 in London erwiesen wurde. — Die wegen zahlreicher Waffen- und Muni- tionsfunde in Edinburgh, Glasgow, Manchester und New Castle eingeleitete Untersuchung hat ergeben, daß die Waffen nach dem Kaukasus bestimmt waren, wohin sie auf dem Wege über das Mittel- uno Schwarze Meer auf einem englischen Schiff transportiert werden sollten. Die Waffen nebst Munilion flammen aus Hamburg und Antwerpen. Paris, 19. April. Bei dem Empfang der Vertreter der „Mutualiiö internationale" in Monaco bezeichnete Fürst Albert es als wünschenswert, daß die schönen Grundsätze dieser völkerbrüdernden wirtschaftlichen Gemeinschaft recht bald auf das politische Geoiet übergreifen möchten unb daß insbesondere zwischen Frankreich und seinem mächtigen Nachbarstaat jene den Weltfrieden sichernde volle Verständigung sich einpeltre, zu ueren Herbei,ichrung Deutschland gern tue Hauo bieten wolle. M ad r td, 19. April. In Barcelona ist ein hef- tiger Wahlkampf entbrannt. Als der Aog. Satmeron gestern in lucgteuung des Ka.a.oni,tenfu.-rcrs Gam 0 o zu umem Meeting fuhr, wurde auf seinen Wa^en geschosse n. Gambo erhictt einen Schuß in ocu LüUuUtl). -xie Äuget LOiuue bisyer nicht ent,ernt werden. Die Verwundung |ok tödlich fein. Auch die Pseroe des Wagens wuromi getötet. Die Angreifer flohen, doch konnte einer oon chnen, ein junger Arbeiter, mit der noch rauchmloen Pistote in oer Hand verya,tet weroen. Es herrscht grogc Erregung. Newark (New Jer,ey), 19. Aprtl. E/eyeimpoiizi,reu der Bundesregierung, die yier eine Untersuchung votnayinen, wurde von einem wanoernven Italiener erzählt, et geyute einer anarchistischen x>anue an, D.c tii y u^huii in Pennsylvaitien ihren Sitz have und sich verschworen habe, yi o o | e d e 11 z u ermorden. Ve«tßcL)e» Berlin, 20. April. »Zur Abgeordneten-Immunität hat die sozialdemokratische Fraktion folgende Interpellation emgebracht: der Reichstag wolle be- schließen, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage einen Gesetzentwurf vorznlegen, durch welchen das neuerdings in Frage gestellte Recht der Reichstags-Abgeordneten, in Ansehung dessen, waS ihnen in dieser Eigenschaft anvertraut ist, daS Zeugnis zu verweigern, ausdrücklich feil gestellt und em gleiches Recht für Mitglieder eines Landtages oder einer Kammer eines zum Reiche gehörenden Staates begründet wird, auch die Beschlagnahme von Gegenständen, die eine dieser Personen in dieser ihrer Eigenschaft erhallen hat und Aufzeichnungen, die sie in dieser ihrer Eigenschaft gemacht hat, untersagt wird. RiannHelm, 2u. April. Der Redakteur der sozialdemokratischen Faschingszellnng Schnupfiabak, Geck, wurde wobei viele Reisende verletzt wurden. In Lodz kam es wiedermn zu Unruhen unter der beiterbevölterung, wobei fünf Personen getötet ebcnsoviele verivundet wurden. Tie Straßen werden täfel begaben sich beide Majestäten, Prinz August Wilhelm und Prinzessin Viktoria Luise nut Automobilen zur Saalburg und besichtigten dort unter der Führung des Kaisers die Bauten und das Museum der Saalburg, insbesondere auch das neu fertig gestellte Quäslocium, die Fortschritte an der Umfassungsmauer und die neu hlnzugekommenen Aus» gradungen, welche mit den bereits vorhandenen schon eine ganz außerordentliche wertvolle Sammlung altrömischer Funde darstellen. lieber den Stand der Arbeiten gab Geheimrat Professor Jacobi, soioie dessen Sohn, Baumeister Jacobi, Aufklärung. Ter Aufenthalt dehnte sich beinahe zivei Stundin aiis. Nr. 92 Grl 4etnt tilg"» dufeet Bonn! agl. Dem ®iebener Anzeiger werben tm Wechte! mit dem hessttchev tonbrolrt die eitfceeet tfueillta- bllttet viermal tu der Woche deigetegl un zweimal wöchentlich 6o- Kretsblati für de» Krets Siebe». Ferntvrech-An- fchtubl.d. Redaktion 112 Perlag u. (fcfpebmon 61 v _ . -iLerichtswal'. < c oft sibrefle mt xiwx) . und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Stehtdmderel H. Lange. Reöafttoi, fptöttion und D ruderet: 5chu!strahe L d-ß. hu ben An. rln-etger wicqcu. " * u zeiaenletl Dane ri,ck ** Universitäts-Jubelfeier. Tie vier ältesten einstigen Angehörigen der Universität sind ais Ehren- gaue zur J.wiiaunis,eier eingeladen worden. Es find dies Die Herren: 1. P,arrer L R. Friedrich Clotz in Queck, un- mutr. W. 183^/3ü (jod 92 Jahre ad fein). 2. Forstmeister i. R. Alexander e i b b a r b t in ^ugenhemr, immatr. W. 1836/3/. 3. Landrichter L St. Karl Bott in Eieren, immatr. S.-S. Iö37. 4. iirciöutot i. 9 t. Cd. Stammler ui Gießen, immatr. W.-S. 183 4/33. ** Einiges über den internationalen Kursus geriuj11iu) er Psychologie und Psychiatrie an b<.r p,yiy.a-r^u)en auinil zu Gießen. Der am Montag unter unerwartet zayrreia-er Beteiligung begonnene Kurs faioet heute seinen aj|u)tut}. Die Vorlesungen uno Tcuion- jirQtioiien enuen oam».ag rniitag 1 Uyr. xann findet am vLau^mit.ag eine B^iiiydr,ung oer Zeuenstrasanstatt Buy- b a ci) siO4.r, oon hier fahren vie Leitnehmer auf Leiterwagen zum ^am-eszu^..,a^v vioctenoerg, um besonvers die Cin- uiyiung^n oer Neubauten in Augenschein zu nehmen, hieran nehmen aa^ MUgtieder kwr „Be^eimgang für ge- Liiijtiiuje ’4>|yu/0U>gie unu ^,yi^iatrie jur Hej,cn" teil. Cm gemein,am^s Abe.u,e,,en t..i yoiel „Hef,i,cher Hof" in ^-Utzbacy wirv oaim ven BcytUst des Lr^t,es vitden. Tas oifi^cue Aoju/iei.!sej,i.n wurve ge,iern aveno im „Ho^ek i^rvoyerzog' aoge.,aatn. Der fu/on dekorierte eaai 'toar von tarnen uno yerren dicht bejeyt. Auster den dvzieren- oen Prof. Dr. Sommer, Prof. Aschas.enourg, Proj. Tr. ^ditermeier uno Prioatdozenr Tr. Dannemanli war die Siadl vertreten öuiu) ^bervurgLtmeister Mecum uno mei^ rere Stadtverordnete. Auster Prof. Dr. M i t t e r m e i e r und £berbürgetnui|ier Mecum yieuen auch Teilnehmer oiur,es meyture A.i,praßen, aus denen hervorging, daß oer Kurs allgemeinen Beifall gesunden hat und man eine Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Neues aus Nußlanv. Im Petersburger Gymnajlum „Alexander I.e sind Unruhen auSgebiochen. Im Erholungsjaale erfolgten lünf Explosionen. Die Schuler fangen du» 'JJiarjciUaije und brüllten: ,sJtieber mit den Profejjorenl" Dir Direktor wurde nut Zischen und Pfeifen empfangen. Ter Lchultonjeil beriet geiiiemschafttich nut den Ettern der Schüler über den Vorfall. Im Rtoskauer Hotel ^Borowski^ drangen in das von dem Gejchäflsführer einer Fabrik bewohnte Zimmer zwei Einbrecher. Sie verwundeten den Vlann und raubten 14 tiUU Rl. Es gelang ihnen, unerkannt zu enilonunen. In Stiga ivuröe ein auf frischer Lat ergriffener revolutionärer Erpresser und Siaubmörder namens Rosenberg vom Feldgericht zum Tode verurteilt und am Tage barauj erjcho 1 jen. Am 18. ds. Mts. wurde in verbrecherischer Absicht ein Waggon des Ehartowcr Personenzuges in Brand geile dt. Unter den Passagieren entstand eine große Panik, 2lus 5iaOt und Canö. Giesten, den 20. April. " Sanitätsrat Tr. Fritz Haupt f. Heule nacht üarb hier nach kurzem Leiden der Lanilälsrat Tr. Haupt Bel diejer Tiauerkunde werden Hunderte in Stadt und Land in Dankbarkeit und Verehrung seiner gedenken. Vleken i|t er während langer Jahre em treuer hingebungsvoller Berater gemcien. Er hat es oenianden, überall, wo er tätig war, m den Herzen seiner Akitmenichen einen Platz sich zu gewinnen. Vielen hat er zur Wiedererlangung ihrer Gesundheit oerholjen; und wenn er nicht zu Hellen oerniochke, danr, hat er durch warme Teilnahme und feine herzliche Güte die dränten und ihre Angehörigen über Schmerz und Leiden hlnivegzukeiten gewustk. — Dr. med. Fritz Haupt, geboren 1848 zu Rimborn t. Odeuw., war der Soyn eines evaugel. Get|llia)en, dessen freie religiöse und pollliiche Aufsassungen ihn veranlaßten, die repubtilanijche Schweiz zur ziocilest pcinial sich zu wählen. So kam e5, dag Fritz Haupt mit leinen Brudern (der ihm vor einigen Jahren hier m den Tod oorausgegangene jpätere Oberst war der älteste der drei Brüder) den gröstten Teil feiner Jugend angesichts der Erhabenheit der Alpenwelt zubrachte. Er studierte m Bern, ipater in Tübingen, hier in Gießen und in Berlin Medizin, war während des Krieges Assistent im Garnisontazaretl hier, dann oon 1873—7ö Assistent bet Projesjor Hehrer hier und liest sich 1875 als prakt. Arzt nieder. 1880 vermählte er sich mit einer Tochter des hiesigen Professors der Pharmakotogle Buchheun, des Vorgängers von i-vaethgens. Im Jahre 1902 wurde er zum Saullätsrat ernannt. Vorher haue ein schmerzhaftes jahrelanges Gallen- Ueiiileiben Jeme Ge,undheit jchwer erjchütiert, bis eine durch Prof. Poppert vollzogene Operation ihn völlig wieder hcr- inUie. Loch die alle Elastizität, die ihn bisher Tag und 'Rächt auf den Beinen zu hasten vetmochie, um feine außerordentlich groge ärztliche Praxis m Stadt und Land aus» üben zu tonnen, lehrte nicht wieder. Jetzt hat eine vor einigen Tagen emgeiretene Bauchfellentzündung jein arbeite» und opferreiches Leven geendet. Äkach reichen Erjolgen m lemcr verantwortungsvollen Berufstätigkeit hat er m den legten Lebensjahren manches Schwere und Trübe erjahren. Wer ihn näher kannte, jchätzte ihn nicht allein als einen Mann, der nut ganzer Sache feinem Berufe lebte, sondern auch seine ungewöhnlich große Bele|enheit auf vielen Wissensgebieten wie aus dein iveileii Felde der Weltliteratur, als einen Mann von Vieles umfassenden Kenntnissen, einen Freund helleren Lebensgenusses, als einen Alenschenireund, der Liops und perz auf dem rechten Flecke hatte. Was Dr. Fng Haupt den Seinigen, seinen Freunden, den von ihm beratenen Familien und unzähligen einzelnen Kranken geivejen ist, das entzieht Ausiand. London, 19. Aprrn A>ic ote „Exch. Tel. Co." aus Rom berichtet, habe König Viktor Emanuel König Eduard das Verfprechcn gegeben, ihn demnächst üi Begleitung der Königin in England zu besuchen. — Der König von Dänemark, der zum Ehren- oberst des East-Kent-Regiments ernannt worden ist, wird im Mai in Dover erwartet. Kolovialpolitik unb Daucrnpolitik. Bor ber l!am>wu.i|iuu|ix>LQhiuier |ur Oie ^ruoinz Posen hielt füngjl der bcLannte Prv|es,or Ruhland einen mehrslünd.gen Vortrag über „D)lonialpolstik und Bauernpolllik in den lebten 2d Bahrhunoerteu", des, en Truck jetzt in einer bei Eboecke in Ml en crfajicneneu Broschüre vorliegt. Er versucht da jjuiamnienijang uno Wewsetbezuchung zwischen Jloronialpoatü und Bauernpoluii utlarjulcgcn. gwt nach Ruhland zwei Arten von Kolonialpol i t i k, eine kapitalistische und eine a g r a r i f ch e. Die tapstalistlsihe 5Yotonialpoluü, weiche den Händler und Spetu- lauten vorausschickt, Hal bisher, so behauptet wenigstens Pros. R., tiolt auf Volt Demiüjict Der heimische Bauernstand ist ber» schivunoen, an Stelle der Banernhöse ist der LuLusbesttz der 5>roblapitalifien getreten. Der Mittelstand ist verschwunden. Neben einer kleinen ^jahl sehr reicher Leute stand die wcaste des itzrotetarials mit sozialistischen uno kommuniitischen Ideen. Wen mit bem lutitteiitano die ijeunifdje Konfuintrail vernichtet wuroe, brauchte die immer einseitigere industrielle (nuiuiaeiung immer neue Äbsatzgebiele für ihre Produkte. Daraus fo.gten mit der Weltpolllit kriegerische sronfiutc ohne Enoe, bis eines Tagender allgemeine jjuiaüimenoniü) die,es poillüchen Systems tarn. Die einzigen Bespiele einer agranidjen jtou)iualpoi.Ltit, die niaji den Hanoier, fuiioern den Law-iviit voraus,cyiut, nnoen jici) in der deutschen Gefchichte. Marl der Groge vor allen, dann Albrecht ber yar bis zum beugten Ritterorden. Cs yanoelt sich um die rroIonisation des nördlichen Deutschlands. Die Broschüre Ruhlands bietet immerhin auch allen denen Jnteressames, die stritt entgegengesetzte polltische Anichauuiigen haben. jdbrlid» -Dtf. LTV durch ybbole- u. stweiaNell« monailtd) 66 Pi., durch UR. 1 -• sollen, bau lernet auch eine kseriinjetung gegen loeiwuoigung o^rch Schußwaffen jugelafien ist und daß die Anstalt auch alle Prozeße ihrer Versicherten in Haslpstichlenlschadiguiigsiallen sell's lüijrt. Sowie bie Satzungen höheren Lrls genehmigt sind, imro mit ber definitiven Aufnahme der Versichecungsteilnehiner mit mit der Veranlagung der Betriebe und Zustellung der Versicherungsscheine begonnen werden. inner besonderen Agllurion für das Unternehmen unb der Aufwendung von Kosten zu diesem Zwecke hatte es übcrljauul nicht bedursl. Tie Cmsicht aller denkenoen uno rechnenden ianö« wirte und die Besürwotlung des ersteren dura) für bas Wohl ber Itanoroirifajaft trcibenbcn Bevölkerung besorg.en Vehörben und sonstigen ^rgamiationeii, darunter auch Der yenifajen Lanow.rt- schaststammer, haben es ermöglicht, eine Einrichtung zu treuen. Die von unbereujenuarein Autzin ist und sich oei ihrer Voraussicht^ tich umsichtigen Leitung auch lür die Dauer betuut macheii und segensreich erweisen wird. Was anderwärts nut Erfolg erreicht wurde, ist doch sicher auch in unterem engeren Vatertande, das ja an Woylsayrtst-inrichtungen jur die Lanowirischait hinter leinem anderen istaace zurüasteht, und sehr viele sogar übertriifi, mit Ausdauer und Tatkrast durchzuführen. Patrouillen durchzogen. Ten Bewohuern des Vorortes Wld- zevo wurde untersagt, nach 7 Uhr die Straßen zi> betreten. Wie die ^9ko»voje Wremja- meldet, wurden im März insgesamt 6 2 ö politische Al orde begangen.___________ Zur tzit.chiuug einer Kujipstiiylviistch.tuug durch die land- und forstwirtichastliche Berufsgen o s s ens ch a f t wird oims geschrieben: Cin schlagender Beweis oaiuc, ivie sehr der Genossenschasts- vorsland, an uessen Spitze Gey. Regierungrat Bichmcnn sieht, einem dringenden Bedürfnis daourch Rechnung getragen har, dag er sich aus Grund des § 23 des Reichogeteves vom 30. Zuni IbOu lür die Errichtung einer Lmstpstichtterllcherung im Antchlutz an bie land- uno sorstwirgchalliiche Beru,-genotsenicha,t cn.iajieb, ist in bem Anwachsen ber Zahl der Landwirte zu erblicken, bte vereiis ihren Beirn.l zu bem neuen gemeinnützigen llme-.nehmen erdart haben. CS liegen heute schon üoer euuJ Anmemungen vor, alle von Personen, die bis jetzt üoeryaupt noch nicht gegen vastpfiicht versichert waren und augerbem mehrere tauieiiD )oei» trui»er£ldrungen solcher Versicherter, bie nach 'zibmuf ihrer gegenwärtig noch Laujenoen Vertage ber neuen toastpflichroersicherungs- anstatt zulreten wollen. Wehere Beiirittsetk.ärungen lausen svrt- gesetzt bei bem Geno,senschaftsvorstanbe ein. Am 17. b. tut. jano ui Darmstadt eine zahlreich besuchte anßerorbentliche G e n o s s e n s ch a s l s v e r s a m in 1 u n g start, in Der als Vertreter des Landversicherungsamtes Hberreg.erungs- rat Dr. Heinrichs erschienen war und in oer als Lmup.g.gentranü der Tage-oronung bie Beratung ber Satzungen uer L>^stp,irch.ver- sicheruiigsantzakt erjoig.e. Der vom CeirLtienschai.r-oorirano mit aussuhrricher Begirrnuung oorgeregte Cnuvurs wurde mit unwesentlichen Aorrnoerung^n emstimmrg gu.gcyeiben uno eoen,o auch der demnächst ma verschieoenen anderen Veruisgeno,,e.i- schasten beyusS gemein,a:..er -traguüg höherer ^ujujen aviu» schiiegende rnuaverticherungsverlitig. V^lle Vor.agen werden zunächst dem Lanoesver,icher^ngsa..lle uno burm Oepen Vermilletung bem Bundesrate zur Geney..ilgung unterbreitet, roorauiym bie anstatt, wie zu hoisen steht, noch un lau,enoen Jahre in Betrieb gesetzt werden kann. Bemeril sei un dieser Stelle ausdrücklich, daß der niedrigste Präiniensatz, was etwa einem Betriebe bis zu 3 Hektar entspricht, jur Betriebe nut einem Geldwerte bis zu 4UU Mk. der Zahres- arbeit5leiuung ,aur 1 Mk. uno aussteigeno in geminen ^tu,en bis zu 3J Uuü Mk. auf 16 Mk. se,igesetzt ist, uno Daß lur je weitere 10 000 Mk. mehr an Zuschlag 2 Mk. erhoben werd.y 7)ie heutige Ynmmcr urnsaßt 16 Seitrn. polltische Lagesschar». Die Cröiierung über die internationale Lage wird allenthalben mu einem Euer sortgesetzt, der schon jetzt den Schluß zulaßt, daß noch geraume Zeit uno jedenfalls den Sommer hindurch die auswärtige Politik das Feld beherrschen dürste. Alan sieht in parlamentarischen Streifen einer großen Rede des Fürsten Bülow un Reichstag entgegen, die insbesondere unsere gegenwärtigen Bellehungcn zu Frankreich, Jtakien und England im Hinblick aus Die Reisen Des Königs EDuarD erläutern (oll. Früher gab em Redner Des Zentrums Dem Kanzler Das „Stichwort" zu Derartigen, hochpolitischen Erklärungen; diesmal wird wohl ein nationalliberaler ^precyer^ voraussichtlich Abg. B a s s ermann , der sich lüngst einigermaßen beunruhigt über die internationale Lage geäußert hat, an der Reihe sein. Bor allem üuer* esjierr nach wie vor die Haltung Italiens im Dreibund und — außerhalb des Dreibundes. Die gestern bereits von uns uiitge- teutc 'viele der oisizwsen „Agcnzia Stejani" nach der Zusammen- tunft von Gaeta liest sich schön und schwungvoll — „für alle Wett em Versprechen und eure Bürgscha,t des Friedens" — aber es gibt Versprechen glaubwürdiger unb solche minder glauo- toürbiger Art. Der Ton unb bie Ausdrucksweise jener Kunb- gcbuufl wehen sasl den Anschem eweden, als oo v o n d e r M a cy l unb bem guten Willen Englands unb Italiens Die Erhaltung Des WeltsrieDens abhinge. Eine Derart impeuicrende unb imperative Rolle spielen beibe Atächte ooüj noch nicht. Kenig EDuarb könnte m stillen Stunden em wenig an bie Geschicke bes Zaren — ben er nun richtig auch b « m u ä ch st besuchen will! — benieit Vor bem rujsisuj- iapaui|cytui Kriege bubete man sich in Petersburg em, Die Well werbt vom Stirnrunzelu Nikolaus 11 beherrscht, uno Rußlands Feuidfchast ja eine furchtbare Gefahr für feoes Land. CS be- buritc nut weniger Wochen, ben Nimbus oon vielen Jahren zu Uarzulegen. sihe, ^enweihe Teilung Utensil inh 2020 c (bieder » undvielmrobt« gnciieUgyinfna ■sitrE: MnaMchtLUL Drogerien, Parsürmn teiu Depots: r°z,Aug.^ll,Dn4 ■ ^-aai, Slblerbron, re» Engel, Victoris- dv.'/i ** -E irgWall*. ^'^M'erer Uli. U' >rtiiil- **■ »ia5J w/ Hliej bMaui dteiUabL^- tretet yf;; Mtzrome-Euidtäl« l[inol?umige$tri(kn®Bifc rjuchsanweisunj «Wei laniohMÖld^Mi'lfa s RuhfiMb»«wM°hn,: enbti; l. vlttr, Leilkb ir. Michel,'bialltori'idi. eeuenhanblfl., Mut' •d. Nennstiel, Drogerie M rcten 518; tato»««* «Dtäusbutg. . -ter: J- G. K>PV, Wlederhölung wünscht. Den Kursveranffaltern wurde herzlicher Dank ausgesprochen. Heber die im einzelnen behandelten Gebiete sei folgendes berichtet: Privatdozent Dr. iDannemann sprach über „Psychologie und Psychopathologie im Polizeiwesen, Periodische Geistesstörung, Simulation, Angeborener Schwachsinn in Bezug auf Kriminalität", Prof. Dr. Aschaffenburg über „Tie sozialen Ursachen des Verbrechens und Psychologie des eVrbrechers", Prof. Dr. Mittermeier behandelte mehr das Gebiet der „Straftheorien, Zurechnungsfähigkeit und Schuld, Strafe und Strafmaß, Psychologie des Prozesses und Re- jformfragen aus der Gerichtsverfassung", während Prof. Dr. Sommer über des Ausdrucks psychischer Zustände, 'über Mlepsie, Alkoholismus und Histerie, psychische AL- nortnitäten, Tatbestandsdiagnostik usw." referierte. Die Vorlesungen fanden täglich vormittags von 9—1 Uhr tm Hörsaal der psychiatrischen Klinik statt. Nachmittags von 4—6 Uhr folgten Demonstrationen im Laboratorium, Diskussionen und Aussageversuche. Die Kursmitglieder waren in vier Gruppen geteilt. '* Personentarifreforn. Eine Zusammenstellung der durch die Einführung der Personentarifreforin nm 1. Mai d. I. bedingten nächsten Tarrfänderungen wird von den Fahrkartenabgaben der Staatseisenbahnen, den amtlichen ReisebureauS und Auskunftsstellen kostenlos abgegeben. 'Die wichtigsten Bestimmungen wurden von uns seinerzeit mit» und erlitten schwere Verletzungen. Bisher wurden zwei verkohlte Leichen aufgefunden. — In München hat der ^orirand des nördlichen Bezirks-Vereins beschlossen, gegen den Gemeinde- Bevollmächtigten Dr. Quiddc, der die Interpellation m der Affäre des durch Selbstmord umgekommenen Chefarztes .er. Hutzler veranlaßte, Klage wegen Beleidigung einzureichen. — Die Ueberschwemmungsgefahr in der unteren -Lonau» Gegend in Ungarn wird immer größer. Da die Donau noch ununterbrochen im Steigen ist, steht in dieser Gegend eine landwirtschaftliche Katastrophe bevor. Vom Bezirk Titel bis Belgrad ist ein Areal von 100 000 Joch schon unter Wasser. Enzelne Ortschaften ragen aus dem Wasser wie Inseln hervor und sind nur mit Kähnen zu erreichen. Auch die Save ist in stetem Steigen und die Regengüsse halten an. — Ein Feuer, das noch weiter wütet, hat die Ortschaft Jlo-Jlo auf der Insel Luzon (Philippinen) zerstört. 20 000 Personen ind dadurch obdachlos geworden. — Aus verschiedenen Zellen >er P h il i ppin en wird berichtet, daß auch dort heftige Erd- löße verspürt und zahlreiche Gebäude zerstört worden sind. — In Mock er bei Thorn erschlug, der Ziegeleiarbeiter Jng anscheinend in einem Anfalle von Irrsinn den Polizeisergeanten Zawadzki, der ihm eine Vorladung überbrachte, mit einem Knittel und einem Veile. — In Frascati (Italien) wurde der eines Einbruchsdiebstahles bezichtigte Böhme Kuday verhaftet. In seinem Handkoffer wurde fast die ganze, eine Million in Bar betragende gestohlene Summe gefunden. — Bei Paris erprobte der Ingenieur Bleriot leinen Flugapparat. Er versah etwas beim Steuern und kam unter den umgekippten Apparat. Er wurde verletzt, der Apparat unbrauchbar. geteilt. ** Wetterdienst Vom L Mai ds. Js. ab befindet sich m Physikalischen Verein zu Frankfurt a. M. eine öffentliche Wetterdienststelle. Nach einem Abkommen zwischen der Preußischen und der Hessischen Regierung erstreckt sich der Tttnst- bezirk auf das ganze Großherzogtum Hessen und andere preußische Kreise. Die Wetterdienststelle befaßt sich mit der Herausgabe einer Wetterkarte mtt Wetterprognose und Wetterberichten an die Tageszeitungen. Innerhalb des Dienstbezirks werden telegraphische Prognosen an den Postämtern angeschlagen. Die Wetterkarten können durch die Post bezogen werden. LH Ettingshausen, 18. April. Der Gemeinderat hat den Ankauf der Schiefersteinsche n Hofreite be- schlossen, die niedergelegt werden soll. Da der Bahnhof an der neuen Strecke Lich—Grünberg südlich vom Dorf auf dem Schliffgarten zu stehen kommt, soll das Gelände, aus dem sich obige Hofreite befindet, als Verbindungsstraße von der Hauptstraße nach dem Bahnhof angelegt werden. Die neue Straße wird auch günstiges Baugelände erschließen, an dem es seither gemangelt hat. X Alsfeld, 18. April. Die Neubauten für Schulen werden in den nächsten Jahren den Stadtsäckel sehr in Anspruch nehmen. Die Stadt hat sich zur Erbauung eines Neubaues für die Ober-Nealschule verpflichtet und außerdem einen Neubau für die Volksschule beschloßen. Im städti- ischen Voranschlag für 1907 sind zu den Neubauten bereits [145 000 Mk. eingestellt. Die Ober-Realschule kommt in die Schellengasse, die Volksschule in die Hospitalstraße. — Der Neubau des Kreiskrankenhauses geht seiner Vollendung entgegen, die Einweihung soll im Sommer erfolgen. Frankfurt, 19. April. Im Palmengarten findet ber Blumenfreund gegenwärtig neben dem reichen Inhalt der Vlütengalerieeinen schönen Rosenflor, der seine Farben- ceize auf den Beschauer übt Man weiß nicht, was bewundernswerter ist, die edlen Formen der Blüten, die hier an Pracht der -Farben zu einer Zeit gezeigt werden können, in der die niedrige .Temperatur im Freien der Blütenbildung noch hindernd im Wege steht. Lieblich sind auch die in den kleinen Blumenparterres blühenden Hyacinthen; besonders effektvoll macht sich die Zusammenstellung roter und weißer Sorten, -aber auch bei den einfarbig gehaltenen Beeten kommen die ^Vorzüge dieser fogenannten Miniaturhyacinthen recht schön zur -Geltung. vermischte». *Vorn Erdbeben in Amerika. Ein in Galveston (Texas) eingetroffenes Fischerboot berichtet, daß am Montag abend der südliche Teil des Golfes von Mexiko durch das letzte Erdbeben eine vollständige Veränderung erfahren hat. Auf der Meeresoberfläche zeigten sich starte Strömungen und haushohe Geiser (Unter Geiser oder Geysir hat man heiße Springquellen zu verstehen. 2. Red.), von denen -einige eine Höhe von 75 Meter erreichten. Die Eisvorräte Ides Fischerbootes schmolzen innerhalb zwei Stunden. — Die Zahl der Opfer des Erdbebens wird fetzt auf 600 Tote veranschlagt. Hierin sind nicht einbegriffen die Opfer Kleinerer Ortschaften, mit denen keine Verbindung besteht. Sämtliche Ortschaften südwestlich von Elpaso in der Richtung auf Solnika haben gelitten. In den im Erdboden entstandenen Rissen sollen mehrere Personen verschwunden sein. — Die im Chapalasee entstandenen Flu tw ellen über» ^schwemmten und beschädigten die Ufer. Auch die Stadt Manzogillo ist stark beschädigt. Wie gerüchtweise verlautet, sind in der Umgegend von Caliente mehrere Vulkane in Tätigkeit. — Aus Buenos Ayres wird telegraphiert, Puyehue in Chile speit noch Feuer. Neuerlich bildete sich ein Krater. Furchtbare Exp losionen finden alle zwei bis drei Stunden statt und schleudern ungeheure 'Lavamassen über das Land. Alle Dörfer ringsum wurden von den Einwohnern verlassen. Die Felder sind verwüstet. Große AL engen Vieh wurden getötet Das Land aus der chilenischen Seite des Vulkans leidet am schwersten. Mehrere Bäche und Teiche, die reichlich Wasser führten, sind ausgetrocknet. — Aus Bariloche in der chrlen. Provinz -Rio Negro wird gemeldet, daß die Stadt infolge des Aus- 'bruches des Vultans Puyehue von so dichten schwarzen Rauchwolken bedeckt ist, daß in den Straßen völlige Finsternis herrscht. Wege nnd Häuser sind dicht mit Äsche und Vulkanauswurfstoffen bedeckt. * Kleine Tageschronik. Aus Auckland (Neu-Seeland, wird beridjtet, daß der Vulkan Ruapehu unge- wöhnlicy tätig ist. — Die Verhandlung in der Privatklage, die Dr. Peters gegen den Redakteur der „Münchener Post" etijobeu hat, folt nächster Tage stattfinden. 2er Reichskanzler verweigerte die Herausgabe oder Einsichtnahme in dck Akten des Disziplinarverfahrens gegen Peters. Als Zeuge wird auch Bebel erscheinen. —.In der Nähe des Bahnhofes Groß- Licht er f e l de-Süd warf sich ein unbekannter junger Mann ,in selbstmörderischer Absicht vor den heranbrausenden Schnellzug Berlin-Halle. Der Lebensmüde wurde durch die Räder der Lokomotive in Stüae zerrissen, lieber die Persönlichkeit des Toten konnte nichts ermittelt werden. — Der Doppellust- Mörder, frühere Lehrer Müller aus Dörnberg in Franlen, der vom Schwurgericht in Bayreuth zweimal zum Tode verurteilt wurde, ist im Gefängnis sehwer erkrankt. Da es sich angeblich um galoppierende Schwindsucht han- idelt, erscheint seine Wiederherstellung nach ärztlichem Gutachten ^völlig ausgeschlossen. — In S t r a ß b r r g i. E. wurden aus der Steuerkasse 80 M Mi', gestohlen. Als Täter wurde der Steuer- supernumerar Gottrand ermittelt. Bei seiner Verhaftung erschoß er sich. — Eine F e u e r s b r u n st zerstörte in M ontreal (Canüda.) eine Waschanstalt; mehrere Frauen und junge Machen, die sich in den oberen Stockwerlen berauben, verbrannten. Sieben Frauen sprangen aus dem Fenster auf die Straße hinab Börseuwochenbericht. Frankfurt a. M., 19. April. Die Regierung hat sich nun entschlossen, den Geldbedarf des Reichs und Preußens im Gesamtbeträge von Mk. 400 Millionen durch Ausgabe 4% i g e r S ch a tz a n w e l s u n g e n mit fünfjäh. riger Lauizeit zu decken, wovor: nächsten Donnerstag Mk. 300 9)h(I. zu 99% zur Zeichnung aufgelegt werden sollen, während restliche Mk. 100 Mill, bereits plaziert sind. Diese Lösung der Frage wurde von der Börse als eine recht glückliche aufgeiaßt. 3%%iger Trtres, wovon das Konsortium aus der letzten Uebernahme noch Mk. 120 Mill, übrig hat, konnten nicht ausgegeben werden, wollte man sie nicht gerade zu einem Preise anbieien, der sich erheblich unter dem heutigen Niveau gehalten hätte, wodlirch natürlich ein starker Druck auf die allen Anleihen ausgeübt worden wäre, eine 4%ige dauernde Anleihe hätte gleichfalls den Kurs der niedrigen verzinslichen An* leihen nachteilig beeinflußt und überdies auch für die Regierung, die damit zugestanden hätte, daß der 8%%ige Zinsfuß für die deutfchen Anleihen noch nicht angebracht ist, einen unangenehmen Beigeschmack gehabt, und so zog man sich am besten dadurch aus der Affäre, daß man zur Ausgabe 4 %iger Schatzanweisungen mit begrenzter Laufzeit schritt, wodurch lediglich bofomenliert wird, daß man der augenblicklichen Lage auf dem Geldmarkt Rechnung trägt. Gegen das Uebernahme-Konforlium, welches bisher nod) wenig Seide an den deutschen Anleihen gesponnen hat, mußte die Regierung sich kulant zeigen, sie überließ ihm die Schatzanweisungen zu 98%, wodurch der Regierung das Geld auf 4,40°/0 zu stehen kommt, während der Zeichner, der sie zu 99°/0 erwirbt, mit Rücksicht auf die Zurückzahlung nach fünf Jahren eine Verzinsung von 4,20% genießt. Unter diesen Umständen darf man wohl auf eine lebhafte Beteiligung bei der Subskription rechnen, auch seitens des Auslandes. Besondere Anregung hat die Börse daraus aber doch nicht geschöst, sie bleibt apathisch und so lange nickst auf dem Geldmarkt eine weitere Erleicherung eintritt, dürste sich dieser Zustand auch kaum ändern. Die Berichte aus dem Wirtschaftsleben lauten noch vorwiegend günstig. Auf dem Arbeitsmarkt kamen nach den statistischen Ausweisen im März auf 100 offene Stellen nur 94,9 Prvz. Arbeitsgesuche gegen 102,5 Proz. im März v. I., auf den deutschen Eisenbahnen sind im März die Kilometcr- einnahmen im Personenverkehr um 15,64 Prvz„ im Güterverkehr um 2,88 Proz. gegen bas Vorjahr gestiegen, alles günstige Symptome. Tie Kleinbahnvorlage sichert unserer Jnbustrie wieder erhebliche Beschäfttgung; überdies lauten auch die Eisenberichte aus Amerika neuerdings wieder etwas besser unb für englisches Gießereiroheisen hat sich ber Preis erhöht. Aber solange ber Ausblick auf bem Gelbmarkt noch nicht freundlicher ist, geht dies alles spurlos an der Börse vorüber. Die Einzelheiten bcs Verkehrs boten wenig Interesse. DeutscheFonbs gingen bis zu s/i Proz. im Kurse zurück, Banken blieben behauptet, amerikanische Bahnen etwa 2 Proz. niedriger, Lübeck, Büchener fielen 4 Proz., Kaliwerke befestigt, in anberen Jn- bustriepapieren finb größere Kursveränderungen nicht vorgekommen. Scheibeanstalt verloren 8 Proz., Ultramarin stiegen 5 Proz., auch Kunstseide erholten sich um 5 Proz. Privat- biskmto 4 V2 Prozent. Kandel. th Gießener Braunsteinbergwerke v 0 rm. Fer- n i e. Seit Ansang dieses Monats hat der Erzversand der Gewerk- schast einen so erheblichen Umfang angenommen wie er nie zuvor zu verzeichnen war. Es werden täglich durck)schnittlich 800—900 Tons verladen. — Für Anfang Mai ist eine Versammlung der Gewerken in Gießen in Aussicht genommen. Neue vierprzeutige, 1912 rückzahlbare Deutsche Reichsschatzanweisungen und preußische Schatzanweisungen. Wie aus dem Inseratenteil hervorgeht, liegen die ä 99 Proz. am 25. April zur Emission gelangenden 1500 000 vierprozentigen Deutschen Reichsschatzanweisungen, 1500 000 Mk. vierproz. Preußische Schatzanweisungen bei der hiesigen Filiale der Mitteldeutschen Kreditbank zur Zeichnung auf. Von der Berliner Börse. Die Grundtendenz war fest; da der Eisenbericht der Zeitschrift „Stahl und Eisen" recht günstig lautete, so war namentlich der Montanmarkt befestigt. In den Aktien der Phönixgesellschaft entwickelte sich ein lebhafter Verkehr und der Kurs stieg bis 1941/2. Später trat wieder eine Abschwächung bis 193% ein. Dann übte der Bericht des Jron Monger, über den wir an anderer Stelle Mitteilung machen, seinen Einfluß. Die heimischen Anleihen loaren weiter etwas gebessert, obwohl des preußischen Finanzminifters Eintreten für das Spartassengesetz kaum anregeud wirkte. Amerikaner und sonstige Bahnen lagen still. Nur Lombarden und Staatsbahnen wurden lebhaft umgesetzt. Im freien Verkehr waren Kaliwerte bis "200 geben ert. Heldburg wurden etwa zu 61,50 aügesetzt, Deutsche Kaliwerke etwa zu 101, 1/2 Proz. gehandelt. Baltimore schlossen 97,80, Kanada 175,60, Penmylvania 122. Prioatdiskont 4% Proz. Deutsche Reichsbank. An der gestrigen Berliner Börse verlautete gerüchtweise, daß die Reichsbank mit 80 Millionen Mark aus der Notensteuerpflicht heraus sei; sie werde ihren Diskontsatz in der kommenden Woche um ein halbes Prozent ermäßigen können. Ta tägliches Geld bis 31/2 Proz. und darunter zu hoben war, die Seehandlung Geld bis zum 20. Juni zu 4V3 Proz. gibt, so ist es möglich, daß die Gerüchte sich bestätigen. Märkte/ Gießen, 20. April. M arktber 1 cht. Auf heutigem Wocbeumaikte lofteten: Luller pr. Pfd. 1.05—1.15 Mk.. Hühnereier 1 St. 6—7 Pfg.. 2 Stcf. 00—00 Pia., < ..nieeier 00—00 Pfg., Enteneier 0 Pig., Käse pr. Sick. 6—h P : nie 2(Eid. 5-6 Pig., Erbsen p.Pid. 18-24Pfg Linsen p.Psö audeu pr.Pr. 0,80—l,0OMk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 1 > . . Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 1 nr । >. Pid. 00—00 Pfg., Ochfenfletsch pr. Pid. 82—88 Pig., j; 1. "'Uidsteisch pr. Pfund 80—82 Pig., Schweine- steisch pr. Psu-.io 7o—b.o Pfg., Schweinefleifd), gesalzen, pr. Pfund 84 Pfg., Malbfleuch pr. Pfd. 80—90 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 61—84 Pfg. Welsche per Pfund —Kartoffeln pr. 100 Kg. 7 50-8,— Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6.00 Mk., Milch per Liker 20 Pfg., Aevfcl ver Zentner 20 bis 25 Mk., in Körben 00 Pfd.» Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., Birnen vor Pfd. Mk. 0.20—0.25, per Ztr. 9—15 Mk., Weißkraut ver Stück 15-30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Marktteit von 7—1 Uhr. ICunft rind Wifienfcbaft — Im Frankfurter Opernhause sand am Frei, tag die erste deutsche Aufführung des Musikdramas „Pel- leaS und Meli sande" von Debussy statt und fand! sehr beifällige Aufnahme. Der Text, dem gleichnamigen Drama von Maeterlink nachgebildet, leidet an Unklarheiten und mystischen Stellen. Tas ungelöste Geheimnis, in das die Abkunft Melisandes gehüllt ist, erregte mancherseiis Mißfallen. Auch an dem Charakter Holos fand man viel zu bemängeln. Die Musik hat viele Feinheiten, läßt aber die Singstimmen zum Vorteil ber orchestralen Ausführung nicht recht zur Geltung kommen. Die breite Stimmungsmalerei in den ersten Akten wirkte etwas ermüdend, später steigerte sich mit der dramatischen Belebung auch die Wirkung. Tie künstlerische Wiedergabe war von Herrn Kapellmeister Tr. Rottenberg musterhaft vorbereitet. Sehr gut war Herr Breitenfeld (Holo), darstellerisch und gesanglich Tüchtiges leisteten Fräulein Sellin (Melisande) und Herr Merl (Pelleas). Herr Lberregisseur Krähmer hatte Bilder von großer Wirkung auf die Bühne gestellt und verdiente voll den lebhaften Beifall, der ihm am Schluß zuteil wurde. S. S. Berlin, 19. April. Tas deutsche Komitee für Begründung einer Zentralanslalt zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit im deutschen Reiche hielt heule abend im Reichslagsgebäude eine Sitzung ab, in der über die Ergebnisse der bisherigen Sammlungen Bericht erstattet und die Statuten und Baiipläne vorgelegt wurden. Es wiirde der Bail des „Kaiserin Auguslc-Vikloria-Haufes" beschloßen, dessen Vollendung im Herbst des nädjften Jahres zu erhoffen steht. Berlin, 17. April. Der hervorragende Land maler Walter Leistik 0 w, zweiter Vorsitzender der Senmer' Sezession, ist zum Professor ernannt worden. Universitäts-Nachrichten. — Exzellenz Professor Dr. v. Leyden, Direktor der ersten medizinischen Klinik an ber Berliner Universität, vollendet heute, am 20. April, das 75. Lebensjahr. -% Konsols .... 95.75 3% do 84.70 3)4% Hessen . . . 94.50 3)4% Oberbessen . . . —.— Uesterr. Goldreute. . 99.50 4% % Üesterr. tiüberrente 99.90 4>o Ungar. Goldrente . . 94.50 4% Italien. Heute . . . 103.00 3-6 Portugiesen Serie I . 67.60 3% Portugiesen „ III 68.00 4)4% russ. Staatsaul. 19Oo 91.10 4)4",, japau. Staatsanleihe 92.9u lüo Umv.Türken von luu3 94.50 Türkenlose 140.60 4% Griech. Monopol-Anl. 50.Uü äussere Argentinier . 86.80 3% Mexiaaner . . , 66.00 4>4% Chinesen .... 97.30 Aktien: Bochum Guss 222.60 Buderus E. W .... ‘ Tendenz: ruhig. Berliner Börse, 2( Canada E. B. . . . . . —. Darmstädter Bank . . . 132.60 Deutscne Bank .... 229.75 Dortmunder-Union C. . . 74.50 Dresdner Bank . . . 14ö.7o Tendenz: ungleichmässig. Kursberichte teilt von der Bank für Hande) >e. Giessen. >. 20. April, 1.15 Uhr. ' Elektnz. Lahmeyer . , . 128.40 Elektnz. Schlickert . . . 114.00 Esch weilet Bergwerk . 231.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 2u0.30 Hamourg- Amerik. Takel!. 137.70 tiarpeuec Bergwerk. . . 210.10 Laurabucte 227.50 >ordd. Lloyd 125.90 Obeischles. Eisen-Industrie 109.85 Berliner rionaelsges . . 158.50 Darmstädter bank 132.95 Deutsche Bank . . . 230.60 Deutscb-Asiut. Bank . . 171.50 Diskonto-Kommaudit. . . 172.40 Dresdner Bank . . . 146.20 Kreoiitditieu 207.40 Ba. Gimore- und Ohio* Eisentahu . . . 97.80 Gotthard bahn . . . . —.— Lomoard. Eisenbahn . . 23 00 Uesterr. Staatsoahn . . . 144-40 Pnnce-Heun-Eiseubahii . 138.00 . April. Aufangskuraa. Harpener Bergwerk. . . 210.40 Laurabütte .... 228.00 Lombarden E. B. ... 23.20 Nordd. Lloyd —.— I'ürkenloae . . . 140.90 fallen lassen. IO Wer weiss [256Ä Neustadt 23. L. Süss Schuhwarenhaus Wettergasse Marktstr. 9 Achtung für Radfahrer! 1907 1907 IB20/« 2270 Bekanntmachung. B*% Im ÄlflDierttinimen enipfieölt sich 12012 Herrn. Ban er, Alterweg 3’4. eoexmeiiiei jiiuuviuvi, L>ruch,rrage ll 102091 B-°/. 'AiO B20,^ Mecum. -.uaggonwctie tüt feite Rechnung 66J3 Schneiderin nimmt ier B30/« ttiraubaci). : : • -ji» verschiedenes Neuestes Modell wie sehr die Gesundheit der Füsse abhän^t von der tadellosen inneren Ausarbeitung des Schuhwerks, der trä^t und empfiehlt dsbericht des 1(5 ungünsli» tu Umpflügunfl gmuc den bei 3Binum)t'4tn ■b auf 5-15 Prozcm wen, and) ßelöinäuit inigeS Weiter würde Frühjahr 1907 sührrmg der Nachtschicht geführt haben, werden die Arbeitgeber in Verhandlungen über eine anberroeitige Regelung der Nacht- und -onniagLardett mit den Arbeitern emuetcn. keine Anwendung. (Stegen, den 17. Avril 1907. . Großherzogliche Bürgermeisterei (Sieben. Mecum. 3u mieten ociucbt: 34 2vohnungen von 1—/ Aimmern. Tarnen- u. ÄiudcrkleiLer werden angefertigt Liesenweg 18. liflmmet verur- Weipoltshausen, bu * . ein imifles Aiadcheu ■ (en Anträgen belästig! ■?J und den brüten ju ' irben über 20 Zeugen p gegen den Grase. ' ;biflung des Äonv f »zeu Albert ec nicht der Landwehr stündiger Berhandlun- ■ sten Termin solllbm- . nng sand unter SJiJ- Feinste Arbeit, bestes Material, anatomisch richtige Leisten haben diese Marke berühmt gemacht. 'Reparaturen u. yieuarbcitcn liefert gui u- billigit (£ati Jiei), -ISolftercr u. Tcw-, reis für die 'ArocttS- stunde anzugeben in, smd bis zum 26. ds. Ätts. bei der unterzeichneten Behörde euizureichen. Gießen, den 17. Avril 1907. Ärogherzogtiche Bürgermeisterei Gießen. Privat Tanz-Unterricht erteilt zn jeder Tageszeit Karl Scmnidt, Tauzlchrer 31 Wetzsteingasfe 31 LttiütWer Arbeitsmshitieis (^icöen. Eartenstraste 2, Zimmer 2. Cs können eingestellt werden: ..... 1 landw. Arbeiter, 4—0 Erdarbeiter für eine Ziegelei, Rohr-,! Dau- und Maschinetstchlosier, 3 Schmie0e,2Svengler, 2 Tvagner, 1 Lvagenlacklerer, 1 Buchbinoer,2 Sattler oder Tapezierer, 1 Holz-1 breuer, 5 Schreiner, a Schneider, 3 Schuhmacher, 1 Friteur, 2 Installateure, 2 stanalarbeiter, 1 Anstreicher, 1 Schriftsetzer, niedrere lugenüliche Z-abrttarbeiler, a jüngere Hausburschen, 1 Fuhrmann, 1 Zutscher nur Arzt), 2 Dienstmädchen, 3 Hausfrauen. Lehrlinge: 3 Schlosser, 1 Spestgler, 1 B-agner, 1 Schreiner, 2 Backer, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 1 Glaser. juQicn Arbeit: B /* 1 öiunrou, 1 Diöherin, 1 Putzfrau, 1 Laufmädchen, 2 Lausfrauen für nachmittags oder abends, 1 Arbeiter (leichtere Beschäftigung,) 1 Bttteaugetzii.se. Lehrlinge: 1 Elektromonteur. Griginal-Drahtmeloungen. Lissabon, 20. April. Auf eine Lira)! ich e Prozession, an der der Herzog von Oporto, Bruder des Königs, teilnahm, wurde von einer Tande berüchtigter Elemente ein U e b e r f a l l gemacht, wobei diese an den Teilnehmern der Prozession, auch an Frauen und Kindern, Tätlichkeiten verübten. Man zerriß Kleider und raubte Schmucksachen. Ms Polizei emschritt, waren die Räuber spurlos verschwunden. _ H Rom 20. April. König Eduard rlchtete aus Neapel an König Viktor Emanuel ein Telegramm, worin er über die Zusammenkunft in Gaeta seine Freude ausdrückt, sowie seine Bewunderung für die schönen ualieu. Kriegsschiffe ausspricht. Ter König schlrevt, er ftr glücklich, Neapel gesehen zu haben. — Entsprechend der bei der ^usammenkunsl in Rapallo angewandten Maßnahmen ist nunmehr auch ein o f s i z i e II es Komm uni qu 6 ver- osjenllicht worden. Dasselbe bringt aber nicht- über den Inhalt der Konferenz, sondern begnügt sich, die ^atsacke und die Dauer der Besprechung mitzutellen. — Eine öietja des Königs von Italien nach Spanien wird mcht slattsinden, da König Alfons zuerst einen Antrittsbesuch in Rom maepen müßte, was mit Rücksicht aus den Papst unterbleiben roint Das Blatt „Vita" erinnert daran, daß Kaiser lyranz Zvsef noch immer einen Besuch in Rom schuldig sei. Ein zweites- mal werde sich Italien eine solche Beleidigung nicht ge- Hii©e=SchmeH Im Mai können noch Schülerinnen in den Stick- Bügel- uni) WeißnähLursus einlreten. Für Damen, welche bereits tm Schneidern geübt sind aber noch dec Nachhülfe bedürfen, wird zweimal m der Woche ein Extrakursus eröffnet. In der Kochschule können jederzeit Schülerinnen emireten. Mittagstlsch m und außer dem Hause. Jv-'/ Auskunft und Anmeldungen vormittags in dem Schul- [ofafe L. Moeier, Oberlehrerm. Alle Farben trocken und extra sein in Ccl gerieben, Möbel- u. Fußboden-Lackc, Piniel u. 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Alts., naom. 3 Uhr versteigere ich babier Wallwrstr. 6 iTarmnadter Haus» 1. Die zum Nachlan des Hch. Huhn gehörigen lUipbel als: Tische, Stuhle, Betten, 1 Lopya, Äleiderfchranle, 1 Hangelauwe, . .. - l • 4 kl i. miAK % irik stehenden AM gegenüber feineriei eter-Sßereini i|i Bestreben ftnjeliw >r zwisLsiNitielu»^ sl doch ein uiidilligc- j välzeii, bet w w man inufe sich Ranalijaiion Miesen j ragen muß, M biL i len vorgejehen isi. '!■' | einig eines öerrn c. : sind, bis zur zu bezahlen mit | m möge; die re«® ehende ^hnungen- zu Aren, beun W ijuerlegeiL. Dieses - ;ii pausbeiitzer ui • Lie Mchvargemem!. . >er ciabioerorönti«' gern mit W = welchen so mten Wat geben, M ^in^ermiell^ S am Sonntag L wänner. tw* Betrifft: Die Vertilgung der Raupcuu».iicr. Die Garten- und ^eibbcmser der Geumrtung Glegen werden hiermst aufgefordert, bis zum 15. Mai 1907 ihre Baume, Straucher und Hecken von den Raupennestern zu reinigen. Dieienigen, welche dieser Aufforderung nicht Folge Leuten, verfallen in öie in § 368 des Reichsprasgefetzbuches bestimmte Eeld- oder Haststrase. Außerdem wird die Bertttgmig der vorhandenen Raupennester auf Kosten der Säumigen angeordnet werden. (liegen, den 17. Avni 1907. . . . GroßherzogUche Burgermenterel Glegen. ailecunt______________ Arbeiterbewegung. $C aeffcheA^Mehr a" 2^0 Arbeiter mmmten hi einer KÄVÄ"stürm,>ch°n L-d°.,-n den St,S ,™®brä bbaS" 19.' April. J,n D-ug-w-r be der Arbeiter-Lohnkommifflon eine Einigung erzielt, ber^ bieScbttt Ä noch ’ormell znstimme.i muß. Tie allgemeine ««»"«ej oerswrben^Vro'effor Kömgs vermachte der Arbeitersürsorgekaße ber a ngDennb iCe t"a u^'ciiLd.), 19. April. Morgen wird allen in, 3:ert larbcitcrvcibanbe ottianisierten, bet beit oer einig t en -nhnfüe iRcni bejchä'ligten Arbeilei.i für den 4. Mai gekündigt. Sie »=v a”SBe|petrten wii» etroa 10-12000 be- tra0^}’ft n cf) c n, 19. April. Tie hiesigen S ch n e i d e r g e h ü l s en h-:fhloiien, am Momag die Arbeit wieder amzimehmeu. ^ Hamburg, 19. Apnl. Tie von der gelingen Versammlung h*r © (flau er l eilte angenommenen 93eicmbanmgeu sind dieselben wie die am 9. Apnl gestellten, aber damals von den Lchauer- leuten abgelehnten, mit dem Zusatz: Falls ^Vcreinbannigeii nut den übrigen Instanzen nickt bis zinn 1. Klober lov« zur i_ni Neben meinen erstklassigen deutschen Fahrrädern führe ich noch ein solides Geschäüstourenrad mit 2 jähriger schriftlicher Garantie, komxl. mit Freüauf, prima Glocke und Laterne zum Preise von 90 Alk. - Gröhe Auswahl in sämtlichen Zubehörteilen: prima Luftschläuche von 2—6 rnk. prima Deämänte! von 5—10 rnk. Automobile, sowie Motorräder der besten deutschen Marken sofort lieferbar. Best eingerichtete Rexaraturwerkstätte für Hahrräder und Motoren. Telefon 24b. WUllcIm ÄMNel vlefchftratze r. Für Vereine Vcreinsabzeicheu, OLosetteu, Sckärpeu, Sahnen liefert billigst Beinr. 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Ich bringe hiermit zur Kenntnis, baß Dicnsta g , d eu 2d L M ts., nachmittags 2\2 Uhr, bei Gastwirt D o r s el d aus ber Karisruh an der Marburgersiraße, die zwischen der -ahn, bei alten Marburgerstraße und bem neuen Friedyos gelegenen Massestücke zum zweitenmal öffentlich versteigert werben. Gleichzeitig gebe ich bekannt, baß bic uer.gen Massenstucke Mittwoch, den 24. l. Mts. auf ein Jayr an Drt unb Stelle össentlich verpachtet werben. Zusammenkunft Ijicrjur vormittags 9 Uhr am neuen Friedhof. 'ü rieb berg, ben 18. April 1907. Der Großh. Felbbereinigungskommisiar. Schnittspahn, SVreidamtmaun.____________ Lckaimlmalyung. SLMNtckg, den 28. Ätpril b. I-, nachmittags 31/2 Uhr, findet un Gastl)aus zum Löwen in Lich eine Generalversammlung unseres Vereins, welcher eine um 3 Uhr beginnende Ausschußsitzung vorausgeht, mit folgender Tagesordnung statt. L Bericht über das Vernnsiahr 1906. 2. Rechnung pro Ri. 1906. 3. Aenderung des z 13 der Statuten. 4. Wahl eines Vorstandsmitgliedes. 6. Ziegentummelplatz in Gießen. 6. Festsetzung der Gebühren der Körkommissionsmit- glieoer. 7. Sonstiges. * Alle Mitglieder und ^eunde des Vereins werden zum zahlreichen Besuch hiermit eingeiaden. Die Ausschußmilglieder werden ersucht, sich gii der vorausgehenden Ausichußsitzung rechtzeitig einzufiuden. Gießen, 20. April 1907. Der Direktor des Kreisziegenzuchtvereins Gießen. Dr. M e r cf. Statt besonderer Anzeige Qö 0 Herr Sanitäten Or. Fritz Haupt im 59. Lebensjahre. Glossen, den 20. April 1907. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Pauline Haupt, geb. Bucbheim Die Beerdigung findet am Montag, den 22. April, nachmittags 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. WM Danksagung billig garniert Schloffgassc 8. 2818 Anfang 4 Uhr. Eintritt 40 Pfg. Lieh, den 19. April 1907. 2807 02785 Die Besitzer. B*/4 schriftlichen Angebots vergeben werden und zwar: 2810 van gen Hastend. wozu frmrndlrchst entladet y U Die betrübten Eltern und Grcssmut&ep ■ ■ ■■ i # MM Gießen, den 19. April 1907. I. A.: Rohrer ÄreiLstcaßenlneister. fr'raiazösiHChen Unterricht erteilt aller. Neuphilologe llangere tiett im Ausland gewesen). Schristl. Meldungen unter 02787 an d. siebener Anzeiger._______ Bcsscre Reftauration w Praktl,n;crL-.! $t alt. Mediziner (am liebst, mit voll. 'Pens.) U. sich au immun. Anerbiel. erb. il L 8280 an Haa»enücm & Bögler A. o)., Leipzig. ihvlv/4 Städtisches Ticfbauamt. Braubach. TT” Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die überaus zahlreichen Blumenspenden bei der Beerdigung unseres geliebten einzigen Sohnes Friedrich Kenner Blindenlehrer sagen auf diesem Wege innigsten Dank. ^Lciitun gl Für Samöiag und Sonntag sind sämtliche Lustbarkeit^ Geschäfte nochmals aus dem neuen Jnxplatz an der Lahn eröffnet. Es laden zürn recht zahlreichen Besuche ergebenst ein Hermann PHasik Wwe Spezial-Damcn-Frislergreschäft Kaplan>?aasse 2. fei Voranschlag und Bedingungen liegen auf Drosch. Bürgermeisterei Watzenborn zur Einsicht offen und sind Angebote bis Freitag, den 26. April, nachmittags 2l/s Uhr daselbst elnzureichen. Heute Nacht ’/2 2 Uhr entschlief sanft nach kurzem Krankenlager mein lieber Mann, unser guter Bruder, Schwager und Onkel bei gut besetzter Streichmusik. 02757 ES ladet ergebens ein L. Wagner. W Im Shampoonieren (Damcukopswascheu mit Trockeuapparat) empfiehlt sich Haiser Friedrich W" Grtinberger Strasse. Sonntag den 21. dö. Mts.: 02802 Grosse Tanzmusik bei gut besetzter Streichmusik wozu freundlichst einladet Gottfried Abel. 40000 prima Restkaufschilling, aus einem m bester Lage Giehcns lasteten GeschäflShause, wird zu zedicrcu beabsichtigt. Schuldner steht in guten Verhältnissen und ist pünktlicher Zinszahier. Für Eingang an Kapital und Zinsen wird oolle Garantie übernommen. Schriftliche Angeb. unter 2740 an d. Äieyencr Anzeiger erbeten. ZUM Schiffenöergertal. Met Morgen Sonntag: "ML 02813 Große Tanzmusik v Das Belleidungöamt 11. 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Iioisys Bierkeller Sonntag den 21. April 1907: 8 8 a r»! -• ,Ur reisende HOSpiZ.Ca«. evang. Schwesternhans, tiiewseu. loBunnecetr / Zum Ostend Sonntag, den 20. April Grosses Tanzvergnügen ES ladet freundlichst ein [02800 Fr. Remartz, Grünbergerstr. 47. Lmumein Gittzeü. Sonntag nachmittag gmfprit nui drin Trieb. Abmarsch um 3 Uhr von der Wieseckbrllcke._______________vM/4 tziksliiilistrcib ^iitcrfeit. Sonntag, den 21. April Famiiien ■ Aesfing nattr Heuchelheim zu Dtitglied Kreiling [Treppchens. Um zahlreiche Beteiligung bittet v*/< Der Vorstand. 02547s Friseuse nimmt noch Kunden an, eutpf. sich auch im Kopswaschen. Aäb. Zudwigstr. 56, III. Beste ügn. werden aud) angen. Schioygasse 10 im^adcn u.^öwengasse27 i.^aden. Nachhilfe Sttldcnt [Abiturient der Oberrealschule) geg. mäyiges Honorar. Schriftl. Anfragen unter 02756 an d. Meyener Anzeiger erbeten. 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