157. Jahrgang Matt IM offi von unterrichteter Seite erfährt, Prozent CD u «j» 5 6 9 6 16 b 9 4 7 7 10 9 14 5 8 6 9 9 !r. ^70 Zweites Glichest tLgltch mit Ausnahme des Sonnys. D,e ..Siebener FamiNenblStter" werden dem ,tinjetfler* otennal wöchentlich beigelegt, daS „llrelsdlatl für den Kreis Gietzen" zweimal wöcheiuUch. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag 5L 9teöatnon:e^ll2. Tel.-AdruAnzeigerGießen. aurstag H>. November 1907 a aa Rotationsdruck und Verlag der Brüh liehen Unwersitäts - Buch- und Skelndructerei. j ffl R. Lange. Dietzen. am Nachmittag fortgesetzt; sie betrafen lediglich innere Verwaltungsfragen und wurden vertraulich geführt. — Unterstaatssekretär von Lindequist hat, Triest, 15. Mv. Heute abend fanden hier Kundgebungen statt zu Gun st en der Errichtung einer italienischen Universität. Die Demonstranten wurden von einem Wacheausgebot zurückgedrüngt und zerstreut. 50 Personen wurden verhaftet. Dem „Verl. Lokalanz." zufolge ist der König von Rumänien wieder erkrankt. Er leidet außer an einer schweren Magenindisposition auch an Gelenkrheumatismus. Die Aerzte empfahlen dem Könige eine achttägige Bettruhe. London, 15. Nov. Im Unterhause wurde eine von 136 Mitgliedern der liberalen Partei unterzeichnete Denkschrift eingebracht, die den Ministerpräsidenten, Sir Campbell-Bannerman, dringend anfforvert, eine Herabsetzung der Ausgaben für Heer und Marine in ote Wege zu leiten. Die Denkschrift erklärt, daß das Land sich in geringerer Gefahr von feiten irgend einer Macht beftnde, . als daS während der lebten 25 Jahre der Fall war, dank den freundlichen Uebereinkommen mit Iiußland und Frankreich und dank den verbesserten Beziehungen zu Deutschland. Es wird deshalb beantragt, daß das Marinebudget für 1908 wesentlich herabgesetzt werde. Dem Volke müsse Gelegenheit gegeben werden, die Früchte des Friedens zu ernten. ZarSkoje Sselo, 15. Nov. Der Kaiser empfing heute den Präsidenten der Neichsduma, Chomjakow, in Audienz. Petersburg, 15. Nov. Die liberale wie die radikale Presse ist über die Antrittsrede des neuen Dumapräsidenten Chomjakow entrüstet. Die „Retsch" widmet ihr einen Leitartikel, worin sie die Rede als einen unverzeihlichen Fehler hinstellt. Sim la, 15. Nov. Eine Bande von 50 Askaris versuchte in der Nacht zum Mittwoch einen räuberischen Ueberfall aus die Ortschaften Lachi und Konak; sie ermordeten einen und verwundeten drei Einwohner, durchschnitten die Telegraphenleitungen und lauerten einer Abteilung der berittenen Grenzpolizei aus, von der sie zwei Mann töteten und zwei verwundeten. Die Räuber entkamen u nter der Mi tnahme von vier Gew e h renn nd Di elMun ition. Ans Sxaot ubsc aano. Gießen, 16. Nov. 1907. Tuberkutose-Wander-Museurn der Landes- BersicheruugSarrstalt. Im Frühjahr v. I. ist durch den Vorstand der Landes- Versicherungsanstalt Großh. Hessen ein Tuberkulosemuseum zu dem Zwecke zusammengestellt worden, weitere Kreise der Bevölkerung über das Wesen der Tuberkulose auszuklären und Mittel und Wege zu veranschaulichen, die uns im Kampfe gegen diese verheerende Volksseuche zu Gebote stehen. Diese Tuberkuloseausstellung wurde am 29. Juli 1906 in Darmstadt eröffnet und hat in der Folge als Wandermuseum eine Rundreise durch sämtliche Kreisstädte des Grvßherzogtums angetreten, wo sie jeweils einige Zeit zur Besichtigung ausgestellt und mit Unterstützung seitens der Großh. Kreisämter, der Großh. Kreis- gejundheitsämter, sowie einer Reihe von praktischen Aerz- ten ihren belehrenden Zwecken dienstbar gemacht wurde. Von der Art und Weise, wie sich der Besuch und die Belehrung in den einzelnen Kreisen des Landes gestaltet hat, gibt die nachstehende Tabelle ein anschauliches Bild. gleichfalls eine Denkschrift über die Ergebnisse seiner kürzlich beendeten Dienstreise nach Deutsch-Südwest- afrika ausgearbeitet. — Der Bau der Eisenbahn Lüderitz- bucht—Keetmanshoop ist nunmehr bei Sandverhaar fortgeschritten; es besieht Hoffnung, daß Keetmanshoop noch vor dem 1. Oktober 1908 erreicht werden wird. — Dem „Berl. Lokalanz." zufolge soll die zwischen Deutschland und England strittige Grenzfrage bezüglich der Wal fisch bai durch ein vom König von Schweden zu ernennendes Schiedsgericht geschlichtet werden. — Dem „Berl. Lokalanz." zufolge soll ein Teil der für den Kolonialdienst bestimmten Beamten in Hamburg eine besondere Vorbildung erhalten. — Der „Voss. Ztg." zufolge beschloß die gestrige Konferenz zur Ermittelung der Fl e i s ch p r e i f e, das Landwirtfchaftsministerium zu ersuchen, die Polizei-Verwaltungen in größeren Städten anzuweisen, allwöchentlich eine genaue Erhebung über, die gezahlten Fleischpreise zu veranstalten. Aus Grund dieser Erhebungen sollen sowohl die Preise des Großhandels für Fleisch und Vieh, als auch die Detailpreise im Konsumenteninteresse ver- össentlicht werden. Posen, 15. Nov. Kaufmann und Rittergutsbesitzer Martin Biedermann in Posen ersucht das B. T. telegraphisch um die Feststellung, daß die in Posen um- lausenden Gerüchte, er sei in Bermögensversall oder gar in Zahlungsschwierigkeiten geraten, absolut falsch und aus eine böswillige Verleumdung seitens seiner Konkurrenz zurückzuführen seien. Dresden, 15. Nov. Tas siDresd. Journ." meldet über die Erkrankung der verwitweten Königin Carola von Sachsen: Tie Königin-Witwe verbrachte die vergangene Nacht unruhig. Anhaltend gesteigerte Körpertemperatur und geringe Nahrungsaufnahme beein- flussen den Kxästezustanb. wie der „L. o — 8 Prozent i Großherzog- tum^Hessen von 1 119 893 die Zahl der Kinder unter 14 Jahren ad, so veibleiben (1 119893 — 347 141) — 772 752 Erwachsene. Das BerhaUms der geiaituen Besucher der Ausstellung (86 850) zu einer Bevölkerungszahl von 772 752 stellt sich sonnt aus 11 Proz. Der Erfolg ist hiernach ein ganz bedeutender, zumal wenn man in Befracht zieht, daß durch die Besucher auch weitere Krei,e auf die Gefahren der Tuberkulose hin-« gewie.en, daß z. B. in säst alten Kreisen sämtlichen Lehrern von Aerzten Vorträge gehalten wurden und die Lehrer nun hinwiederum für Weiterverbreitung in allen Schichten der Bevölkerung, insbesondere der Heranwachsenden Jugend Sorge getragen haben. Erwähnt sei noch, daß 16 500 Führer durch die Ausstellung und je 24 000 Tuberkulose- und Alkohol-Mertblätter in der Ausstellung abgegeben wurden. Das Tuberkulosemuseum hat nunmehr seine Wanderung beendet und wird, soweit möglich, in den Räumen der Landesversicherungsanstalt (Wilhelminen- straße 34) aufgestellt werden. Wir geben jedoch der Hoffnung Raum, daß dem gesammelten Material demnächst vom Staat oder der Scadt Darmstadt eine geeignetere Heimstätte geboten und dort aus dem Tuberkulojemuseum im Lause der Jahre sich ein allgemeines Volkswohlfahrts- museum entwickeln wird, wie das auch anderwärts erstrebt wird, und teilweise bereits verwirklicht worden ift * ** Aus dem Bereiche der Schule. Das Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, har eine Verfügung erlassen, wonach schulpflichtige Kinder (also Volks- und Fortbildungsschüler) hinfür nicht mehr vom Schulbesuche beurlaubt werden dürfen, um bei Treibjagden Verwendung zu finden. — Auch in Hessen wird jetzt nach der „Darmst. Ztg." eine Zählung derjenigen Kinder vorgenommen, die infolge angeborener Fehler oder durch Verlust, Verkrümmung, Lähmung oder Muslelkrampf einzelner Körperteile, in der Bewegungs^ und Gebrauchsfähigkeit ihrer Gliedmaßen dauernd beeinträchtigt sind. Gezählt werden nur die K r ü p p e l k i n d e r, die im schulpflichtigen Alter sind, 6. bis 14. Lebensjahr. Die Zählung hat sich auch auf solche Kinder zu erstrecken, die privatim unterrichtet werden. ** Vom Philippshospital. S. K. H. der Großherzog haben den Oberarzt an der Landesirrenanstalt Philippshospital Dr. Johs. Dietz auf sein Nach-4 suchen aus dem Staatsdienst entlassen; den Assistenzarzt Dr. med. Jos. Peters aus Darmstadt zum Oberarzt an der Landesirrenanstalt Philippshospital ernannt. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Freund aus Eberstadt (Kr. Darmstadt) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Pfafsen-Beerfurth; dem Lehrer Ludw. Allendörfer zu Helpershain die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Glashütten; der Lehrerin Hildegard Fer y zu Lampertheim eine Lehrerinstelle an der Gemeindeschule zu Gau-Alges- heim. ** Pensionsversicherung für Privat-An- g e stellte. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, spricht Dr. Brunhuber -Köln nächsten Dienstag abend in Steins Garten über „D ie Pensionsversicherung der V r i v a t a n g e st e l l t en". Das Thema ist augenblicklich Höchst aktuell, besonders, da heute uni) morgen in Frankfurt die grundlegenden Verhandlungen stattfinden. Weil nun in Gießen die Privatangestellten einen so ansehnlichen Prozentsatz der Bevölkerung darstellen wie selten anderswo, hat sich der Verein der nationalliberalen Jugend entschlossen, den Vortragsabend in eine öffentliche Volksversammlung umzuwandeln mit freiem Eintritt und freier Diskussion. Dabei wird natürlich auch auf starken Besuch der interessierten Kreise gerechnet, umsomehr, als es große Mühe gekostet hat, Dr. Brunhuber für unsere Stadt zu gewinnen. Dieser weit über die nationalliberale Partei hinaus geschätzte Redner ist fast jeden Abend in Anspruch genommen und hat erst letzthin in Darmstadt mit großem Beifall über das gleiche Thema gesprochen. ** Die neueste Bahnstrecke Oberhessens. Die Bahnstrecke Grünberg—Lich wird bestimmt in diesem Winter in Angriff genommen, nachdem fie schon vor drei Jahren beschlossen wurde. Die Pläne sind jetzt nach wiederholten Messungen vollendet und genehmigt und liegen in den beteiligten Gemeinden offen. Die Arbeiten sollen alsbald in mehreren Losen vergeben werden. Die i*iiüuud5i)ai15eta l mc 1908. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht bemerkenswerte Zahlen i-r.i Einzelheiten aus dem R e i ch s h a u S h a l t s e t a t für 1908. Danach fordert das Auswärtige Amt bei einer Ein- : von 1,379,760 Mark tIas ist gegen das Vorjahr mehr ; ;,$,030 Mark) an fortdauernden ordentlichen Ausgaben j 7,569,032 Mk., mehr 694,550 Mk., an einmaligen Ausgaben ,0,950 Mk., weniger 409,400 Mk. Gehaltsaufbefse- , ■ n g e n an höhere Beamte sind für den Gesandten und . neu Legations,etretär in Tanger vorgesehen. Von mittleren samten im Ausland erhält eine größere Anzahl Zulagen. 'jvc Fonds zur Förderung deutscher Schul-Unterrichtszwecke jfu Auslande wird von 650,000 auf 850,000 Mk. erhöht. Un- V x. den einmaligen Ausgaben sind Neuforderungen Pvn 30,000 jtßrf zur Unterstützung der deutschen Atedizinschule in Hanghai, 175,000 Mk. als erste Rade für das Konfulatsge- baude in Tientsin. Im Etat der Re i chs j u sti z v e rw a l- lang betragen die Einnahmen 863,755 Mk., mehr 60,000 Mk. Tie fortdauernden Ausgaben 2,463,930 Mk., mehr 46,240 Mk. elcrvorzuheben ist die Erhöhung des TiensteinLrmmens des Präsidenten des Reichsgcrichls Vvn 30,000 auf 36,000 Mk., die Forderung einer fünften Reichsanwaltsuelle, 35,000 Mk. für ^llMwstwung des Reichsgerichtsgebäudes. Tas Reichskolonialamt weist ordentliche Einnahmen in Höhe von 260,665 Mk., außerordentliche 168,000 Mk. auf (die vierte Tilgungsrate des Reichsdarlehens an Togo). Tic fortdauernden Ausgaben betragen 1,899,147 Mk., mehr 250,119 Mk. H^rvorzuheben ist die Erhöhung des Fonds zur Vorbereitung von Kräften für den Kolonialdienst von 42,000 Mk. auf 130,000 9)tt In der Erläuterung wird gesagt: Eine umfassendere Ausbildung des in den Kolonien zu entsendenden Personals sowoh. hinsichtlich der Zahl der Auszubüdenderl, wie in der Art der Vorbildung, erscheint im Interesse des Kvloirialdicnstes erforderlich. Jnsoesvno>.ve ist eine größere Betonung des wirtschastlichcu Moments wünschensrvert. Die Vorbildung im Reichs ko lvnial- uint auf den orientalischen Seminar soll durch wirtschaftliche Vorlesungen ergänzt luei-betL Die Handelshochschule in Berlin erklärte sich bereit, besondere Vorlesungen in den Lehrplan auf- nmelMen. ferner ist beabsichtig!, einen Teil des vorzubildendrn Personals nach Hamburg zu entl'cwen zur besonderen Vorbil- Dung für den Kolonialdiensü Die Verhandlungen wegen der Schaffung entsprechender Einrichtungen in Hamburg sind gegenwärtig noch nicht abgeschlossen. Es wird damit gerechrret, daß wahrend des Rechnungsjahres 1908 etwa 40 Beamte, Offiziere und sonstige Personen tecks in Berlin, teils in Hamburg vorzubilden sind. Die einmaligen Llusgaben des ordentlichen Etats der Schutzgebiete betragen einschließlich der Reichszuschusse 15,768,783 Mk., mehr 9580,326 Mark. Zur Erforschung des Eingeborenen rechts soll eine besondere Kommission von Rechtsgelehrten und Mitgliedern des Reichstags berufen werden. Für die Vvrarbeitei^ zur Erfchließung der Schutzgebiete weroeu 100,000 Mark anstatt bisher 50,000 Mark go icrücrt. In ausführlicher Begründung wnd ausecnandergesetzt, daß der bisherige Zustand, wobei die Regierung wegen Mangels an Mitteln und Beamten auf die Bereitwilligkeit privater Un- ternehmer zu Erkundungen ohne Gewähr späteren Kvsten- ersatzes angewiesen ist, nicht langer beizubehalten ist. Die Reisekosten- und verwandte Fonds, ntit denen sich die Regierung bWr behalf, sind bei weitem nicht ausreichend. Daher wird beabsichtigt, den Fonds für Voraroeiten zur Erschließung der Schutzgebiete in erster Linie für Erkundungen größerer technischer Projekte nutzbar zu machen, soweit diese unter den Begriff der Erschließung der Schutzgebiete fallen und als Kosten der Zentralver- waüung anzusehen sino. Der Fonds beoar, einer Erhöhung. Einstweilen werden 103,000 Dtark als ausreichend erachtet. — Der Haushaltungsetat der Schutzgebiete schließt in Einnahme und Ausgabe mit 84,022,647 Morl ab. Die eigenen Einnahmen ves ostafrikanischen Schutzgebietes betragen 5,803,738 Mk., die fortdauernden Ausgaben 10,422,651 Mark, die einmaligen Ausgaoen 1,040,200 Mk., der ReservSsonds 14,149 Mark. Der Etat für Kamerun ist in Einnahme und Ausgabe auf 6,610,239 Mark veranschlagt. Die eigenen Einnahmen der Schutzgebiete betragen 3,830,100 Mark, der Reichszuschuß 2,780,139 Mark, die fortdauernden Ausgaben 5,511,664 Mark. Das Schutzgebiet Togo bedarf auch im nächsten Rechnungsjahre keines Reichszuschusses. Ter Etat schließt in Einnahme unD Ausgabe mit 2,070,060 Marl ab. Tie fortdauernden Ausgaben betragen 1,922,289 Mark, die einmaligen Ausgaben 143,575 Mark, der Reservefonds 4196 Mark. Die eigenen Einnahmen in Sndw estafrika sind auf 4,904,600 Mark veranschlagt. Dazu tritt eine Ersparnis aus dem Rechnungschhr 1904 von 184,086 Mk. Zur Balanzierung der Ausgaben von 48,751,357 Mk. ist also ein Reichszu- schu ß von 43,6'33,271 Mk. erforderlich. An d^n fortdauernden Ausgaben ist die Zivilverwaltung mit 7,124,270 Mark.beteiligt. Tie Militärverwaltung erfordert 24,993,120 Mk., das ist ein Mehr von 11,467,580 Mk. gegen das Vorjahr. Die Mehrsorde- rungen ergeben sich im wesentlichen aus der 1907 beschlossenen Vermarkung der ständigen Schutztruppe. Den Hauptposten der einmaligen Ausgaben Bildet die dritte und letzte Rate der Fort- führung der Bahn Lüderitzbucht-Kubub nach Keet- mannshoop mit 8,200,000 Mk. Der vorläufige Abschluß des Fonds des Schutzgebiets für 1906 stellt eine Eriparnis von 1,804,182 Dik. in Aussicht. Die eigenen Einnahmen des Schutzgebiets Neuguinea sind mit 381,900 Mar? veranschlagt. Als Reichszuschuß sind 1,141,569 Mark erforderlich. Für die Karolinen, Palau-, Marianen- und Marfchall- inseln ist bei einer eigenen Einnahnre des Schutzgebietes von 175,171 Mk. ein Reichszuschuß von 283,369 Mk. ersoroerlich Ter vorläufige Abschluß für 1906 läßt eine Ersparnis von 11,042 Mk. erwarten. Tie eigenen EinnalMen des Schutzgebietes Samoa icnd auf 560,100 Mark veranschlagt. Als Reichszuschuß find 144,482 Mark notwendig. Tür vorläufige Abschluß für 1906 ’lcllt eine Ersparnis von 116 306 Mk. in Aussicht. Für Kiaut- sä,'ou ist bei den eigenen Einnahmen von 1725 800 Mk. ein Neiehszuschuß von 10 601 600 Mk. erforderlich Utut des Re.ichseisenb ahnamtes ist die Einnahme 1256 Mark, die fortdauernden Ausgaoen 4ö4,300 Mark, iin Etat des Rechnungshofs die Einnahme 180 Mark, die fortdauernden Ausgaben 1,072,746 Viark, im Etat der N e i ch s d r u et e re i die Einnahmen 10,929,800 Mark, die fortdauernden Ausgaben 7,434,565 Mark. Bei der Verwaltung der Rei chseisenbahnen betragen die Einnahmen im oroentlichen Etat 125,532,000 Mark, im außerardentlichen Etat 6'0,910 Mark, die fortdauernden Ausgabm 95,148,000 Mark, Die einmaligen Ausgaben 6,832,870 Mark. Bei einer Geiamt- 0!'sgabe dcs ordentlichen Etats von 101,980,8i0 Mark verbleibt Ü|j ein Ueocrschuß von 23,551,130 Aiark. Im auBerüröent^ Mjeit Etat weroeu 19,736,500 Mark verlangt. Deertictzes Reich. Berlin, 15. Nov. Unter dem Vorsitz des Eisenbahnministers Breitenbach fand heule, wie bereits ange- fiinbigt, eine Konferenz statt, an der die 21 Präsidenten der preußisch-hessischen Eisenbahnen, Vertreter des Eisenbahnzentralamts, der Reichseisenbahnen und des Sieichs- -eisenbahnamtes teilnahmen. Die Verhandlungen werden Ort •V? c durch die reiSges.- 1 Schulen, Z gen, Kor-1 :eu io. || 5". der Ausstellung N = 2 NZ Tage 3 ö- jQ S) Darmstadt . . 61 5500 43 2400 Offenbach . . . 31 7500 61 1440 Aiainz .... 31 12000 82 6400 Gingen . . . 17 2300 6 160 Alzey .... 15 650u 18 840 Worms . . . 28 6300 74 3500 Oppenheim . . 16 4111 14 6-0 Eroiz-Eerau. . 16 2131 2 113 Sieburg . . . 16 3627 6 200 siriedberg. . . 17 5124 18 700 Eleßen. . . 23 80,6 24 2200 Alsield.... 16 3120 12 6 0 9muerbach . . IG 4064 6 1977 schonen . . . 11 1260 4 150 Büblngen. . . 16 3269 30 2150 Erbach.... 16 2828 28 1200 Bensheim . . 16 497ö 13 1273 Heppenheim . . 16 4215 24 2720 86850 465 28623 Zieht man an der gefainlen Eimvohnerzahl des aniaf)e7Tz ihre Preissteigerungen zu reduzieren oder, falls 93.20 205.2 96 60 in Berliner Börse, 16. November. Anfangskurse. Canada E. B. . . Harpcner Bergwerk | Laurahütte . . Lombarden E. B 195.50 110.50 Darmstädter Bank Deutsche Bank . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank Tendenz: matt. 91 90 192.60 62*25 91.75 86.60 92.00 140.00 46.10. 80 50 61.80 93.20 3% 3^% 3% 3^7, do. Konsols do. Hessen . . 191.61 . 216.2; . 26.9' . 107.3« . 140.0« 138.40 123.10 222.50 9150 92.40 . 150.7 . 123.6 . 223 2 . 136.0- . 1KLS . 137 0' . 195.3' . 79.0t ' 27O( . 138.0t . 115.01 Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schlickert . 4^% Japan. Staatsanleihe 4% Conv.Türken von 1903 Türkenlose ...... 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . 4>i% Chinesen . . . ' Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . „-j Tendenz: fester. 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I . 1140 . 100,2 ** Anlagemusik (Volkskonzert) findet am .Sonntag vormittag 12 Uhr in der Süd-Anlage mit folgendem Spielplan statt: 1. Krönungsmarsch aus dem „Prophet" von Meyerbeer; 2. Valse bleue von Margis; 3. Finale ous Ai'da von Verdi; 4. Armeemarsch Nr. 9 von Herzog von Braunschweig. Deutsche Bank . . . Dentsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . Kreditaktien . Baltimore- und Ohio- __ Eisentahu . . . , Gotthard bahn . . . * Lombard. Eisenbahn * Oesterr. Staatsbahn . I'nnce-Heuii-Eisenbahn Gießener Strafkammer. )( Gießen, 15. Nov. Tie Scheu vor dem Arbeitshaus. ^^.däcker A. M. aus Greifswald, ein völlig arbeits- Xordd- Lloyd 13z.oO | i ur^cniose . 3-6 Portugiesen „ in 4 >6 7» russ.Staatsanl. 1905 m Der gestohlene Trauring. Frau des Taglöhners 21. auswärts beziehen. Wie verlautet, sollen bis jetzt 50 bis 60 Privat- und StaatsbeamLenfamilien ihren Beitritt zugesichert haben. Zur Konstituierung des Vereins findet Samstag abend in der Burgwirtschaft eine weitere Versammlung . 82.50 . 93.50 . 82.40 r H *? niau\^4*.92oü* Dre Stadtverordnetenversammlung rjafk sich heute nut einem Magistratsantrage zu befassen, der dahm ging, den städtischen Beamten der 1. bis 5. Gehaltsklasse eine Teuerungszulage in der Form des Aufrückens um eine Gehaltsstufe zu gewähren. (Die Beamten der 6 und 7. Gehaltsklasse sind bereits aufgebessert worden.) Der Antrag wurde a bgcle h nt. Ein- später zu dildende Kommchwn soll sich mit einer Neuregelung der Gc- Halter befassen. Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergweik . 190.0 Hamburg-Amerik. Pak elf. 12u.7 Harpener Bergwerk. . . 191.6 Laurahütte......217 3 Nordd. Lloyd . . . . iu7.7 Obeischles. Eisen-Industrie 97.0 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Reichsgründung gegenüber schon an sich absurd ist, so sind d Grunde noch umso gesuchter. . In der letz,en Nummer der „Deutsch-sozialen Blätle^ nm wreder das Wahlbündnis in Baden hervorgehoben. Nun, sti man die bayrischen Verhältnisse lieber, wäre'ein Zusammei'gchc der roten und schwarzen Internationale erwünschter? Tie Folee davon lasten doch schwer genug auf Bayern. Weiler hat aber t hEe er zirka 1500 3Kt. abgelockt. Er trat als Kavalier auf und war fortgesetzt bemüht, neue Beziehungen anzuknüpfen besonders durch Heiratsannoncen und Heiratsbureaus Noch nach dem Selbstmord seines Opfers korrespondierte er mit einer Heiratsvermittlerin zwecks Gewinnung neuer „Be- ziehurrgen". War es ihm erst gelungen, Vertrauen zu ge- winnen, so verstand er es mit größtem Raffinement, zum re5t erhebliche Geldbeträge abzuschwindeln. Wie viele solche Schwindeleien der Mensch ausgeführt hat, wird sich schwer feststellen lassen, da in der beschlagnahmten umfangreichen Korrespondenz verschiedene Briefe nur mit den Anfangsbuchstaben unterzeichnet sind. ts, mitgeteilt von der Bank für Haudt und Industrie, Giessen. FrnnkfnrterfiSörse. 16. November, 1.15 Uhr. 1 lannlaihA A‘ i . \ i -> , , _ o Landenhausen, 15. Nov. Tie Reklamation ^-^bfige B ü r g e r m e i st e r w a h l wird Samstag, bCTI Provinzialausschuß beschäftigen. Da sich die Entscheidung um nur eine Stimme dreht, ist man aller- Wärts auf den Ausgang sehr gespannt. * »■ Neu-Isenburg, 15. Nov. Hier war Wrz- irch Schreiner st reik ausgebrochen, durch den die Be- m ernige Erregung versetzt wurden. Als nun dem Hof einer dortigen F-abrik ein älterer arbertswilliger Mann aus Frankfurt zusammenbrach und chn bald darnach der Tod ereilte, verbreitete sich das .Gerücht, der Mann sei keines natürlichen Todes gestorben londern sein Ableben sei jedenfalls direkt oder indirekt durch die Streikenden verursacht worden. Di» jetzt erfolgte Sektion der Leiche hat jedoch ergeben, daß der Mann an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben ist (sc.) Frankfurt a. M, 15. Nov. Das „Waisen- und .llrmenmnt teilt mit, daß hier durch das Entgeacnkom- E" Gerrchtsverwaltnng nunmehr der erste Versuch mit Einrichtung eines Jugendgerichts gemacht werden .LoEC und zwar rn der Weise, daß alle Strafsachen gegen jugendliche einem Richter überwiesen und diesem zugleich die Funktionen des Kormundschaftsrichters übertragen werden. ö Liicrarif'edes. *7" i Weltanschauung Friedrich 9?ie ft f rFi e s" "Enut sich eme kleine, soeben bei Stefan Gei^l in Altenburg erichienene Vroichure, in der der Verfasser vom thmloaischen Standpunkte den „Dichterphilosophen- Ät V i ? G °uf dem Standpunkte Wilhelm Jordans, der dem ■ 7'^ poppakrr-Mxchrn mit Krmo bmuift VrüMche Unwersitüts-vrliüeick Siebea Mubaustrecke folgt twm Bahnhof Lich aus der Wetters daß man es mit einer durchaus unglaubwürbigen Person zu über Nteoer-Vessingen, Ober-Bessingen und I hat, die _ nicht bloß wegen Diebstadls und Unterschlagung wird bei der Steinesmühte und Münster, das durch das 5? "Sr?** .'r andern auch in sittlicher Beziehung einen Braunkohlenbergwerk Hessenbrücker-Hammer bekannt ist, in nfurte?I t§t toUrbe ^0 Monaten Gesang- das Tal des Eschersbaches treten und diesem über Et- ' ' " ©eiftrö minderwertia tingshauscn, Kolbenmuhle bei Harbach und Queck- Unter Ausschluß der Oessentlichkeit wurde gegen den Schuh- vorn folgen. ^>ann muß dre Strecke den Qneckbörnerberg I ach er g e, e l le n W. Sch. aus Glogau wegen Sittlichkeits- Überschreiten, um in den Strecken Gießen—Fulda und den verbrechens verhandelt. Nach dem Urteil hat er in der Herberge Bahnhof Grimberg einführen au können. Die Uebersckrei- ungen ^ Gegenwart von Schulmädchen Handlungen vor- Sa«?61 ^"Serrifh MC sCinSifle Eländeschwicrigkeit darst^lllm ' er'w HungenArlesihauS^^plleptische oer Urne. A-ie Vollendung der Bahn durste nicht vor Anfalle bekam, wurde er auf seinen Geisteszustand untersucht; Frühjahr 1909 erfolgen. hr tourde als geistig minderwertig mit geminderter Widerstands- krast bezeichnet. Da er bei Begehung der Tat auch noch ange- trunken war und die Kinder einen Schaden nicht erlitten haben, hielt das Gericht 6 D?onate Gefängnis für ausreichend und rechnete ihm 1 Monat Untersuchungshaft an. C 111111uni> kvrperlichcii s. rufti Man oetiamfc Srf? nn^?a^l!LyiEt‘,cri‘’fbt) fc ne i cd,tc ~v- *Oilimcl > / . -------—. ' rilt2Lk' > vielen Nacimmnnnaeii auueden Sch^ beschäftigte sich als L-usfrä u,^ Als sie zum Besuche nach chrer Heimat abgereist war, vermißte ihre Dienstherrin ^reF ^X%urtn9z ^en öei der Ausführung einer Arbeit ausgezogen hatte. Nach der Rückkunft von ^m Besuch machte ihr die Dienstherrin von ihrem Verlust Mcit- verschwor sich aber, irgend etwas über den Verbleib des Ringes zu wissen. Durch anderes Dimstwrsonal ^fuhr man ledoch, daß sich der Ring in ihrem Besitz befundm ^iida^für ^3^ Anzeige wurde festgestellt, daß der Ring in gs,6‘8;&rj&s*s5?.- ssryuE schlagung vorsicge; sie habe den Riiw i ra Unter- d°« ihttAL-stherrin Einwendungen dagegen erhob We T- gabe» erwrckn sich aber als unwahr; es wurde jestgestellt^ Landes. — New y ork, 15._ Nov. Der Ncchtsbeistcmd von Ghm-s Barney teilt mit, daß der Verstorbene zwar seit seinem Rii tritt von dem Präsidentenvostcn der Knickerbockers Comvanie ss m Geldverlegenheit besunden habe, doch sei die Schwierigkeit n zettweilig gewesen, da die Außenstände Barneys seine Terbünbltc feiten um 21/, Millionen Dollars überstiegen und seine Gesan schuld an die Gesellschaft nicht ganz 375 000 Dollars betrug. ' den Finanzkreiseii herrscht die allgemeine Anssassima, daß der T Barneys das Bankgeschäft nicht beeinflussen wird.^ 9-iärkte. 3>^7o Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrente . ÖU uv 47e % Oesterr. Silbenente 96.60 4% Ungar. Goldrente GerLchtssaaL. Dr r^a u n" w" Nov. Tompfarrer Domkapitular Reitu oViP Im ^egen die Frankfurter PmiLn Ö Beleidigungsklage angestrengt wegen eines vor Schiör zu L7 sSünnenen Titels über das Vechältnis des Bischofs LIniversstcsLs-NachrschLen^ , Geburtstag feiert am 19. November der ot:5enHt(^. Professor und Direktor des anatomischen Jnsti- tuta an der Universität ^öniaZbera i Rr R-tDr- Ludwig S st e d a. GeLren feÄ Erlangen und^Mm Medizin in Dorpatz Gießen, — An der Düsseldorfer Akademie für praktische Medirin d^^^^v^ä^kol^ge^^D^^G^^^o^ l^^^bis^her^deni ^ehrkoiper der Universität Marburg angehörend, ernannt. 3 ~cl 4>rote||or der evang. Theologie Dr Mnbbprmin in m A e V n 11 wird auf Einladung an der Y o l e - u n i v e r s i t ä t m New Haven, der ältesten und berühmtesten Amerikas nach der Harvard-Hochschule, Vorlesungen über deutsches Geistesleben und theolog liehe Lpezialthemen halten. l!le'lCÜCn Gießen, 16. Nov. Marktbericht. Auf heiltiqem Woche maikte kostete: Butler vr. Psd. 1.20—1.30 Mk., Hühnereier 1 § Bfg.. Ääse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. 5—6 ©r6fen p. Pid. 18—24 Psg.. Linsen v. Pfd. 25—40 Pfg., Taub, M. Pr. 0,80-1,00 Tif., Hübner vr. St. 1,00—1,60 Mk.,' Hähne. Ätück 0,80—1,80 Alk., 6)änse vr. Pid. 65—70, (Buten pr. Stück 1 > bis 2,20 Dlk., Qchsenfleiseh pr. Psd. 82—88 Psg., fln und Rindfleisch- pr. Pstmd 80—82 Pfg., Schweinestei- - -an—. Lln wulH 1 or. Vstilid 70—84 Psg., Schlveinefleisch, gesasien, pr. Pi , Jr3ür^»--"J?Gn,c^- ^er bereits 42 mal bestraft ist, hat ein 88 Vlg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Psg., Hammelfleisch vr. P- ^WeickarLshain,15.Nov. Ein bei demNeubau Butzbach, nach dem er wegen Bet- 64-84 Psg. Lartosfeln pr. lOOKg. 5.00-5.50 Alk., Zwiebeln l)er eifenftein_-^ä^^^e hier betoäitiato Maurer S tfer unb Ue6em)euung nn 5ie £^^0^1 J 3^- 5-°°-6s0? Alk., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut v m.Q n- 1 I 0 veicyastigrer saurer -öecTer oe^örbc -ur Unterbringung in ein Arbeitshaus verurteilt worden -tack 8-10 Psg., per Zentner Mk. 1.50-2.00. - Aepfel per q. aus diiederohmen sdirzw heute aus einer beträchtlichen Hohe HL angefochten Die Haftstrafe will er gerne auf sich nehmen, 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40^1 uno erlitt starke Verletzung en im Rückgrat., Ter ?ur vor dem Arbeitshaus, mit dem er schon vielfach Nekannt-1 W, ver Ztr. 0—00 Mk. Marktieit von 8—2 Uhr. Bedauernswerte wurde in die Klinik nach Gießen verbracht. M„^macht hat graut es ihm. Es siegen aber alle Voraus- JittZfZnü W Becker wollte heute zun, letztenmal für dieses Jahr als P“ ܰr' das Urteil bestätigt werden wußte. '8' st- Lauterb ach, 15. Nov. Infolge dcr hier herrschen- außerhalb seines Wohnortes mit einem zur Jagd tauglichen Ge- Nationaviberale und Sozialdemokratie. Den außergewöhnlich hohen Preise der Lebens- ?ehr betrofien wiirde, ohne mit einem Jagdwaffenpaß ver- » , Unter dieser Spitzmarke arbeiten die Deutsch-Sozialen m mittel, namentlich der Brot- und Fleischwaren, die in KV?-'011 Er trug gerichtliche Entscheidung an, worauf Hochdruck gegen uns, um zu beweisen, daß es uns völlig Q keinem Verhältnis zu denen anderer Städtchen stehen ift ^criafjreiT einstellte, nachdem es fest- ^chionalgestchl mangele. Wenn dieser Vorwurf der Partei d. «ein Beamte n verein im Entstehen begrifsw. Der Verein 'ae^m hn6 hM* ' Rerckisarimd,,.,^ * , I 9e?feiy der Ancfeklagte im Auftrag des Jaqdväckters will es sich zur Aufaabe machen' die betr^ Jnnnnaen ■’u rer- Aufseher die Jagd ausgeübt, hatte. Während der anlassm, ihre 5ßre §ftei™n?n ™ rebutierra Dbcr fairs S h-^nUtI3r toÜr V bn bei“„roten .8chwmdel«en. Dem erwähnten Mäbchen aus Straßburg angesehen wirb. In ber sraglichenV^rorbm na 6tiÄ9n8m “ ^be? ®«a“' .Wähler! Saßt euch >ud - ' ■ - ~ - tt-ich: Milch bars nur als Vollmilch unb^Maaermilckw ipn T » ln!) ,-va£’It "m ^-Februar 1907 ben gerablimgen, strackau- kehr gebracht werben, unb bafi $onmiM, X unber^n^H . v ^'f'°roe°b--n Volksmann Phil. Köhler VI zn LangLdor Gesamtgemelke ganz -usgemolkener Kühe mit minbeftcS 3 P^z Snuib '<1’nä ^ia'demokratischen T Fettgehalt ser; weiter ist unter Milcb nfm? nÄVun-J t ,?• lrl^r5c r Ke.L T,t ebenso u n w ahr, wie uuwabr stets Vollmilch zu verstehen In bem Oher^nS’a-S-VV1 1 d) V natioualliberalen Beamten zu Myinz wätzli heißt es, daß eine ” $eft^ Sozialdemokraten haben' . troffen werden kann. Das Schöffengericht biett^'mitbtti Ss tt^Irrcl§ ^"Enthaltung beschlossen, aber für jebe. orbnung für ungültig und d« E anw^ freigegeben " "7 Köhler gegen Heyligensiä! -um Verkauf faKÄÄÄÄ ber LLerch ffi*“ ’fll l-ch öu sangen gesucht - UJ unb S3 °O ber Unterschieb zwischen 2.50 • « 0. Niebel. Entrahmung naije liege" so köMe'd"ch mangels totitmr Anhalts auss^böckij§ a 1 ä 6 ö ’i' c " ' rf13 .9?oB- Eine bic hiesige ®eq:n punkte mcht sestgestellt werden, baß bie’ aiä Sw 9,e^ 60,1 TOunb -u Mund entrahmt worben ist, zumal der Abnehmer m>F (Bon,. -Larmftabt), der seitherige staatliche Aussjw'. Fettbestimmungsapparates den ungenügenden F^ttge^tt^^ieststcllt? fo11 durch jemand vo aber darauf kein Gewicht legte. Er hat^den AnaEaa en^ bnlfp’ toerbe,L, Herrn Rückert hatte man bu Wwderholt darauf aufmerksam gemacht, die Milch sei al^r S Naubeim k^mm?' m?n °'les, was von Ba bester geworden, woraus geschlossen werden nwü r <-^lBtraU€n- In ben letzten 15 Jahren hat sic tassächlich Milch unter 3 Tro; Fettoebalt Gpfprn' Kühe sur Bad SalMiusen unter Bad Nauheimer Verwaltung ein Dssizi "schäft , & das ffi Ä M-Ta Mark ergeben, Soll dies «ÄS**- «tisesssöss— erhebÄr Verdacht besv»^ ^ ^.^hen davon, daß ein 3^/0 Beichsanleihe V < a) ?’r1' baß tm vorliegenden Fall die Milch ~ r1^' ^em Angeklagten eine Fahrlässigkeit zur Last fallt, zumal er von dem Abnehmer daran aufmerksam Wäre verpflichtet gewesen, eine Prüfuna i's^vrzunehmen. Es wurde gegen ihn auf 20 Mark Beweises^ beim ^s^üch^'""^ 5mu 6IM cä urangels KmWMWe her NiMihZ-NkmilisW. Die Liste der Mittelstandsvcreinigung besteht ans 6 eigenen Kandidaten, 5 Kandidaten des Mietervereins und drei vom Bürgerausschuß bereits vorgeschlagenen' Kandidaten. Sie gehören folgenden Berufen an: 1 Handwerker, 2 Gewerbetreibende, 1 Landwirt, 3 Beamte, 2 Kaufleute, 1 Arbeiter (national) 1 Rechtsanwalt, 1 Versicherungs-Inspektor, 2 Fabrikanten. Diese Liste beweist, daß wir vorurteilsfrei und ohne die hier empfohlenen Männer nach Religion und Parteiangehörigkeit zu fragen, die richtige Wahl getroffen haben, indem wir alle Stände und Berufe, die Beamtenschaft, das Handwerk und Gewerbe, die Kaufmannschaft, auch den Großbetrieb und die Arbeiterschaft berücksichtigten., — Rommnnalpolitik wollen wir doch wohl alle treiben, dagegen sind wir die einzige der im Wahlkampf vorgchenden Bereinigungen, die k iue Parteipotitik getrieben hat, und währens die Bürgerausschußliste eineu freisinnigen, die Mieterliste einen stark sozialdemokratischen Einschlag und Charakter zeigen, finden Sie in unserer Liste alle Par.cikichtungcn vertreten, abgesehen von der sozialdemokratischen, die sich ja durch selbständiges Vorgehen ausgeschlossen hat. Es darf daher von dem gesunden Sinne unserer gesamten, alle politischen Richtungen und alle Vcrufsklassen umfassenden Bürgerschaft erwartet werden, daß sie sich iveder von der aristokratisch, Exklusiven Bürgerausschuß-, uoch von der sozialdemokratischen Mieterliste blenden läßt. .. Hausbesitzer oder Mieter, einerlei — im Interesse einer gerechten und gleichmäßigen Bertcetung aller Stände wählen Sie möglichst ohne Strich und persönliche Souderwuusche folgende allen Wählern entgegenkommende Lifte der Mittelstands- Vereinigung : Teleg.-Sekretär P. Fuchs, Fabrikant A. Gabriel, Landwirt Gg. SiMsu, Bäckermeister 'P. Pfeiffer, Oberbibliothekar Dr. Heuser, Kaufmann WiZh. Homberger, Gastwirt Ph. Reitzeß, 08820 Werkführer Wilh. Werner, Fabrikant Md. Klingspor, Weißbindermeister L. Petri III., Rechtsanwalt W. Grünewald, Ziegeleibesitzer L. Trotz, General-Agent Md. Schmidt, Rechnungsrat Ferd. Mentzel. Die MittelstaudsÄereimHttttg. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung des Grossherzoglichen Kreisamts Giessen, vom 24. Oktober 1907, betrt Förderung des Deutschen Scheck- M üobrw&ungs-Verkehrs gestatten wir uns, unsere Bank zur Errichtung Provisionsfreier Scheckkonti unter kulantesten Bedingungen in Empfehlung zu bringen. "• Mitteldeutsche (Kreditbank Filiale Giessen Heichelheim. Andre»©. a7/u WeDentslhe Nrschrilngs-M.-Bllllk t Eßen. Garantiemittel ML. 7 143 239 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Llenntnis, daff wir dem Herrn August Maringer, Lrtravenineu'ter l.P., in Grün berg tiitc Agentnr für Grüuberg übertragen haben. Essen a. d. Ruhr, im Non. 1907. Westdeutsche Versicherungs-Aktren-Bank. Tie Direktion. Auf obige Bekanntmachung bezugnehmend, empfehle ich mich rum Abschluff von Fenerversicherunaen zu festen und billigen Prämien und bin zu weiterer Auskunft gerne bereit. Grünberg, int November 1907. bI5/n August Maringer, Straßenmeister i. P. LBZRlZ'LNNG — Aus der großen Zahl der bisher schon bekannt gewordenen Vorschläge möchten wir an erster Stelle als ernst zu nehmende neue Kandidaten aufs Beste empfehlen die Herren: Wilhelm Grünewald, Rechtsanwalt Wilhelm Hornberger, Kaufmann 714ß für Herren- v.xxd 2Damea.-Hleid.er la. deutsche und englische Waren in allen Preislagen, IMeiien in farbigen WÄ weissen WestensMen Eine grosse Partie Köstesr passend zu Herren- a. Knaben-Anzügen, Preislage: 3, 4, 5, 6, 7, 8 Mk. ■ zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. - Lcmis Weif & Oo, Tuchhandlung gegr. 1827 7135 WalHorstrasse Nr. 17 Philipp Reitzel, Hotelier Lonis Troß, Landwirt deren Namen auf keinem Stimmzettel fehlen sollten. Diese Männer bieten durch ihr seitheriges Wirken die Gewähr dafür, daß sie den an sie herantretenoen Aufgaben durchaus gewachsen sind und ihre reichen Erfahrungen gerne in den Dienst der fortschreitenden Entwicklung unserer Stadt stellen werden. Darum nochmals: Arbeiter, Beamte, Geschäftsleute! Leget keinen Wahlzettel in die Urne, auf dem obige Namen fehlen. Viele Wähler. 7129 Samos 85 Pfg. per Flasche. BekanntmachunH. In das Handesregister Abt. A. wurde eingetragen: Firma Basaltiverke Ehringshausen (Hessen) und Lollar, Karl Lauster. Hauptniederlassung Ehringshausen, Zweigniederlassung Lollar. (B16/11 Gießen, den 9. Novbr. 1907. Großh. Amtsgericht. Versteigerung. Montag, den 18. dö. Mts., nachmittags 27» Mir versteigere ich Walltorttr. 6 iDarmst. Haus) 1. 1 Fahrrad, so Fahrrad glockcu 7148 2. 9 Tische, 96 Stühle, 4 Pferde, 3 Tragen, 2 Drehbänke, 3 Schwe.ne, 1 Fleischwiege, 1 Füllinaschine, 1 Eisslyrank, 1 Ftelschmaschine, 4 Pferdegeschirre, 1 Partie Schnittholz, 1 Partie Schuhwacen u. o. A. zwangsweise gegen Barzah.ung. Versteigerung ad L findet bcstimutt, ad II teilweise statt. Gießen, ben 16. Novbr. 1907. Seivel. Gerichtsvoll uelfer. m ss '4 runge fette Hafermast vIClBBgt, sauber gerupft 7—10 Psd. ä Pfd. 45—50 Pfg. versendet täglich frisch geschlachtet gegen Nachnahme Bes. Ang. Grigutt, Gr. Friedrichsdorf, Ostvr. 7154 Füllung des Eiskellers für 1907. Submission. Die Füllung des Eiskellers in den medizinischen und Frauenkliniken zu Gießen soll auf dem öffentlichen Submissions- wege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können auf dem VerwaltungS- burcau genannter Anstalt nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen werden. Offerten sind mit entsprechender Aufschrift versehen, ver- 1 schlossen bis zum Eröffnungstermin I Montag, den 16. Dezember 1867, nachmittags 4 Uhr einzurcichen. Zuschlag erfolgt bis zum 19. Dezember 1907. Gießen, den 13. November 1907. Großherzogllche Verwaltungs-Direktion der medizinischen und Frauenkliniken. Voit. b18/11 [ MWer WMWSNchMis GicheN. Gartenstraffe 2, Zimmer 2. (Geschnstsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 8 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 9 Wohnungen von 5 Zimmern, 9 Wohnungen von 4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern mit !üaden, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern u. Werkstatt, 1 Werkstatt, 3 möblierte Zimmer, 1 Schlafstelle. Zu mieten gesucht: 36 Wohnungen von 1—8 Zimmern. fB16/u rä rag Ibv -■ 5 Zimmer 6980] Werkstätten. als Lagerraum 11 15 1 SWieir gesicht. ni. Ziansel. fli r k1 11 ljU| itm 3 Zimmer iifie )n vermieten iiij’ Iü5 11 - Oi:. ii'lti Ei b ir.ii I .i r Vn k )!u Will C - )h UlNl 6a k hfll P R: M | dc 85 ■ Myh c ii leine lehei |ie L am liebsten vom Lande, gesucht' ____________ bleuen Baue 5. für gut. leicht verkäuflichen Massen- Artikelgesucht. Jede Haushaltung Abnehmer. Auch guter Markt- Artikel. — Schriftliche Angebote unter 08778 an den Greg. Anz. todlicheDKlavieriisiemcht! erteilt Hermauu ihkiimit .^apeUmur. am Siadttheter E-onnensrr. 10 Ecke Schulstr. Schriftl. Angeb. m. 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