Freitag 19* April 1907 Zweites Blatt 157. Jahrgang Nr. 91 Gießener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme de« Sonntags. General-Anzeiger für Cberhejjen Die „Lietzener LamilienblStler" werden dem .tinietfler' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Lretrdlatt f6r den Urei, Stehen" zweimal wöchentlich. Der „hefstfche LandwtN" erscheint monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag der vrühlfchen UnwersitLlS - Buch- und Sretndruderet. ÖL Sange. Dietzerr. Redaktion Txpedttion und Druckerei: Sckml- stratze 7. ErvedlNon und Verlag; 6L Rebakllon:«-^ 118. LeL-Aür. AnAelgerDietzen. politische Lagesscharu Wertzuwachsstcuer. Der Gießener Oberbürgermeister Mecum tünbigie tÖLulxd) die Einbringung einer WerizuwachSsteuer-Vorlage den Ltaolverordneten unserer Siadt an. Gegen die Wert- zuwachssteuer werden nun von verschiedenen Leiten Einwände gemacht. Es wird darauf hingeloicsen, daß ge- rechterweise der Besiver eines Grundstücts, das eine S\rt- Verminderung erfährt, eine Entschädigung von d.r Stadt verlangen kann. Daraus ist zu erwidern, daß einmal eine Wertminderung nur ein seltener Ausnahrnesoll ist und daß jedem Grundstücksbesitzer das Einspruchsrecht zusteht, wenn er Grund hat, zu befürchten, daß er durch irgend eine bauliche oder sonstige ÖZeuanlage in seiner Nachbarschaft geschädigt wird. Weiter wird gesagt, eine WertzuwachSsteucr werde auf die Baulust hemmend einwirken, das Angebot von neuen Wohnungen verringern und so die Mieten noch mehr in die Hohe treiben. Die gleiche Wirkung prophezeite man aber auch der Steuer beim Besitzwechsel, und doch hat sie da, 100 sie ein geführt wurde, auf die Bautätigkeit gar keinen Einfluß gehabt. Zudem hat es die Stadt in der Hand, die Sätze der Wertzuwachssteuer so zu bemessen, daß selbst, wenn der Verkäufer sie ganz oder zum Teil auf den Käufer abwälzt, sie gegenüber dem Objekt selbst kaum in Betracht kommt. Bor allem wäre die Werlzuwachs- steuer eine außerordentlich gerechte Steuer, denn an dem steige,wen Werte eines Grundstücts hat dessen Besitzer so gnr wie keinen Anteil, der Wert steigt aus sich selbst heraus vermöge des stetigen Anwachsens unserer S..adt und der steigenden Nachfrage nach Grund und Boden. Daß also von dieser Wertmehrnng wenigstens ein Teil wieder der Allgemeinheit zufließt, ist vollkommen in der Ordnung. Fltvß.sch S Aögcoro^tenhäus. Berlin," 16. April. Zum Etat der Staatsschuldenverwaltung nimmt daS Wort Zinanzminister Frhr. v. Rheinbaben. Er macht Mitteilung über die vorgestern abgeschlossene Finanz- onvention zwischen dem Reiche und Preußen. Bon großer Bedeutung sei der Rückgang der Staatsanleihen. Die Regierung müsse zu verhüten suchen, -aß an den Staatspapieren Verluste erlitten wer- >en, die besonders die mittleren Kreise treffen würden. Tie Versteifung des Geldmarktes läge in den Bedürfnissen der Industrie und der Bautätigkeit. Tas wirke auf die Staalspapicre. Eine neue Zr/rprozentige Anleihe hätte keinen Erfolg gehabt. Eine 4prozentige Anleihe hätte ungünstig auf den Markt der anderen Staatspapiere ge- wirtt. Deshalb griff die Regierung zu einer Ausgabe von vierprozentigen Schatzanweisunaen für uns Jahre im Betrage von 400 Millionen Von ihnen seien 100 Millionen fast übernommen, es kämen also nur 300 Millionen auf den Markt. Beim Etat der Münzverwaltung tritt Abg. v. B ö h l e n - dorff (kons.) für die Erhaltung der Taler ein, der ein dringendes Bedürfnis sei. — Es folgt die Beratung über die Sch i s f a h r tsab ga b en. Abg. v. Pappenheim (kons.) führt ans, wenn auch für Preußen die Rechtsfrage geklärt sei, so müssen doch noch manche Schwierigkeiten überwunden werden. Die Lchisfahrtsabgaben lägen viel weniger im Interesse der preußischen Regierung als im Interesse der Schiffahrt elbst, für die mehr getan werden könnte, wenn durch die Schtffahrtsabgaben die Mittel für die Stromregulierungen geschaffen werden. Die Steuer von 0,04 Psg. für das Tonnenktlometer sei so außerordentlich gering, baß ein Schaden für Industrie und Handel nicht zu erwarten fei. lieber die Uebereinsrimmung der Schiffahrtsabgaben mit Artikel 54 der Reichsversassung gingen die Ansichten aus- einander. Er möchte toi))en, ob die preußische Regierung eine authentische Auslegung dieses Artikels im Bundesrat herbeizuführen beabsichtige. Minister Breite ubach bemerkt, es wäre eine Legende, daß die preußische Regierung mit ihrem Vorgehen die Einnahmen der Staatsbahnen hätte bessern wollen. Es ist zweifellos, daß die Einführung der Schisfahrtsabgaben einen bedeutenden Anstoß zur Verbesserung der Flüsse geben werde. Verständigung mit den Interessenten und den Bundesstaaten wird nötig sein. Er ist überzeugt, daß Preußen die Gefarntintercffen Deutschlands durch sein Vorgehen fördert. Eine Verständigung mit den Bundesstaaten werde also nicht ausbleiben. Er werde bereit sein, dafür einzutreten, daß durch ein Reichsgesetz, durch Reichstag und Bundesrat eine authentische Interpretation des Artikels 54 der Verfassung erfolgt. Abg. Fisch bett (Frs. Vp.): Der Ehes der Reichskanzlei Delbrück selbst habe einmal anerkannt, daß die Erhebung von Abgaben bei der Wasserkorrektion der Verfassung widerspräche. Alle Faktoren der Gesetzgebung haben bis "jetzt in der Auslegung des § 54 der Reichsverfassung übereingestimmt, deshalb wäre die Erhebung von Schiffahrtsabgaben nur möglich, wenn die Verfassung geändert werde. Von planmäßigem Vorgehen der preußischen Regierung und Großzügigkeit in dieser Frage habe er nichts gemerkt. Moralische Eroberungen habe Preußen durch sein Vorgehen in Deutschland nicht gemacht. Der Minister habe ja auch in der Kommission damit gedroht, solange die Scl)isfahrtsabgaben nicht eingeführt seien, würden für Ströme keine Aufwendungen mehr gemacht werden. Die Reichst eg ierung habe unjere Interpellation über die Schisfahrtsabgaben noch nicht beantwortet. Man habe fick) wieder an oas Reichsjustizamt gewendet, hier aber nur die Antwort erhalten, das Vorgehen Preußens stehe im Widerspruch zu der Verfassung. Die hier gebotenen Garantien reichen nicht aus, die Sache als harmlos erscheinen zu lassen. - Abg. Herold (Ztr.) bemerkt, daß die Staats aus gaben sich stets verzinsen sollten, was bisher bei den Ausgaben für Flußmeliorationen nicht der Fall war. Würden die Abgaben durch besonderes Gesetz eingeführt, und mit der von ihm gegebenen Auslegung des Artikels 54 der Verfassung sind Bundesrat und Reichstag einverstanden, so fielen auch die Bedenken gegenüber dem Auslande fort. Abg. Dr. Kr aase-Königsberg (nL): So sehr er die heutige Erklärung des Ministers begrüße, so sehr bedauere er auch die von demselben abgegebene Erklärung in der Kommt) sion, nach der bis zur Durchführung des § 19 der wasserwirtschaftlichen Vorlage weitere Ausgaben für Flußmeliorationen nicht in den Etats eingestellt werden sollen. Eine Auslegung des Artikels durch Bundesrat und Reichstag müsse herbeigeführt werden. In wirtschaftlicher Beziehung stünden seine Freunde der Regierung zur Seite. Abg. Brömel (Frs. Vp.) meint, daß die Aussetzung der Arbeiten bis zur Regelung des Gesetzes nichts anderes hieße, als die Wasserstraßen der Verwahrlosung überlassen. Mit der Auffassung derer, die den § 54 der Reichsversassung geschaffen haben, wäre die Linsührung der Schiffayrtä- abgaben keinesfalls in Einklang zu bringen. Seines Erachtens könne man die Reichsoerfassung bestehen lassen, in einzelnen Puntien aber bei Zustimmung der Interessenten durch Gesetz eine Ausnahme machen, wie bei der Weser- lorrektion. Es würde im Interesse der Schiffahrt liegen, wenn der § 54 unveränoert bliebe. Abg. Vor st er (frt) führt aus, daß die Schisfahrtsabgaben auf den Empfänger abgewälzt werden, und könne deshalb von einer Gefährdung der Schiffahrt auf dem Rhein Die Jtoionicn vor der Kuögclkommffston. Berlin, 18. April. Die Beratung des Etats für das „Reichskoloni.ala.mt" wurde heute von der Budgetkommission des Reichstages bei der Frage der Schaffung einer Kolonialarmee fortgesetzt. _ ..... Dr. Spahn erklärte die neue Organisation für zu kompliziert. Der Reichskanzler müsse die leitende Stelle bleiben. Redner weist darauf hin, daß Südwestafrika als die am dünnsten bevölkerte Kolonie nicht eine starke Armee festhalten dürfe. Die Angriffe gegen Wörmann hätten vergessen lassen, daß ihm die Erschließung der westafrikanrschen Küste zu danken sei; auch müsse anerkannt werden, daß er das Reich in keinem Stadium im Stich gelassen habe. Kolonialdirektor Sern bürg erkennt die Verdienste der Firma Wörmann als Kulturbringerin an. Eine andere Frage fei die der Verträge mit der Kolonialverwaltung., bei denen die schwebenden Fragen durch ein Schiedsgericht entschieden werden. Redner kündigt bann den mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes wachsenden Rückgang des militärischen Elementes an. Frhr. v. Richthofen teilt die Auffassung des Dr. Spahn über die Firma Wörmann, kann aber in der Frage nicht erblicken, was auf die Absicht der Errichtung einer besonderen Kolonialarmee hinziele. Generalleutnant Sixt v. Arnim weist darauf hin, daß das Mißgeschick in Südwestafrika nur auf die geringe Zahl der dort zu Anfang zur Verfügung stehenden Truppen zurückzuführen ist. Bebel bezeichnet die Forderung der Firma Wörmann als weit über das erlaubte Maß hinauSgehend. Die Firma sei in der Lage gewesen, ihren Schifsspark bedeutend zu vermehren und habe im Jahre 1905 trotzdem noch 75 Prozent Dividende gezahlt. Tie Schaffung des selbständigen Kolonialamts wird dessen Wirkungskreis von selbst erweitern. Tie Schaffung des Oberkommandos fei die Basis für ein Kolonialkriegsmini ft erium und eine K 0 - lonialarmee. Redner weist dann auf die friedliche Haltung der Ooambos hin, hält einen neuen Aufstand für ausgeschlossen und bezeichnet es als einen Wa h nsinn, an eine Armee in den Kolonien für Niederwerfung der Macht Englands zu denken. Seine Freunde seien gegen die Neuschaffung, welche den Kern für weit größeres liebel bilde. Kolonialdirektor Der n bürg erklärt es für durchaus falsch, daß das neue Projekt etwa mit internationalen Spekulationen, besonders mit einer Aktion gegen das Kap- land zu tun habe. Abg. Wierner (Frs. Vp.) erklärt, im Falle Wörmann sei maßgebend, daß dieser Monopolstellung entaegenzuar- beiten sei. Er beantragt, den Kommandeur uni) einen Hauptmann zu streichen. Gouverneur v. Lindequist weift auf die Notwendigkeit hin, daß der Gouverneur, gleich gültig ob Militär oder Zivilist, die absolute Verfügung über die Truppe habe, die stark genug sein müsse, um einen Aufstand sofort zu unterdrücken hinsichtlich der Ovambosrage bemerkt er, daß nicht im geringsten die Absicht bestehe, gegen die Ovambos vorzugehen. Das von ihm erlassene Verbot des Betretens des Ovambolandes ohne seine Erlaubnis bezwecke, Verwicklungen zu vermeiden. Dagegen müsse mit Rücksicht au den Angriff des Häuptlings Mcchale auf die Station Na- mutoni und die bei den Ovambos herrschenden feindlichen Gelüste eine Truppe vorhanoen sein, die stark genug fei, um etwaigen neuen Angriffsgelüsten der Ooambos sofort entgegenzutreten. Abg. Lattmann (Wirtsch. Dg.) erklärt, daß auch er die Verbeugung vor der Firma Wörmann nicht mitmache. Die neue Organisation träje im großen und ganzen das Richtige. Die Ovambos b_jeutcten eine Gefahr für die Kolonien. Der Antrag Wümer bedeute eine Einschränkung, die sich bald als unric, „ig erweisen werde. Abg. Dr. Semler tr;.t den Ausführungen Bebels über bie Firma Wörmann entgegen. Der Vertrag mit Wörmann sei nicht aufgelöst jonoern abgelaufen. Nachdem ftolonialöireftür Dem bürg nochmals sein Bedauern über den Antrug Warner ausgesprochen und weiteren Ausführungen der Abg. Dr. Spahn, Erzberger und v Richthofen wird zur Absilmmung über den inzwischen formulierten Antrag B-üemer auf Streichung des Gouverneurs durch die Scyiffahrtsabgaden nicht die Rede fein. Die Zustimmung Hollands zu den Schiffahrtsabgaben fei allerdings erforderlich, aber es fei auch Zeit, Holland zu erinnern, daß es seiner Pflicht nicht nill,ial.Auslchutz. Di- L-rl°gung b-s Bahnhofs Vilbel hafte den Provinzial-Ausscyuß bereits m einer 1 einer letzten Sitzungen beschäftig! und zwar handelte es sich damals -um die Enteignung von hierzu notwendigen Gntndüucken. In dem am 17. d M. zur Verhandlung anstehenden Fall war die egcylagc folgende: Zur Vornahme von Ausftemungs- und Vermef,ungsarbeiren auf einer Anzahl von Grund zücken hatte Die Koni gl. Eisenbahndirellwn Frankfurt a yjL bei den Besitzern um die Erlaubnis zum Betreten der G undstüLe nachgesuchl. Liese wurde auch in ja,t allen Fällen erteilt und nur einige, wenige Besitzer verweigerten die Erlaubnis Die • Kleine Tageschronik. In Weimar schoß sich der vermögende Großkaufmann Türk in selbstmörderischer Absicht in die Brust. Er wurde schwepverletzt in eine Klinik gebracht. Das Motiv der Tat ist noch unbekannt. — Zwei Unbekannte überfielen einen L andb r ie f t r ä g er unweit des lothringischen Ortes Fench und raubten ihm 903 Mk. Darauf banden |ie ihn mit Eisendraht an einen Baum. — In Aschersleben erkrankten nach dem Genüsse von Hackfl ei sch in fünf Familien 12 Personen, von denen drei schwer krank sind. — Bei Biesdorf -Nord (Prov. Brandenburg) wurde der Dachdeckermeister Haensch aus Kaulsdorf nebst seinem ling von einem Güterzuge getötet. Wie gemeldet wird, trifft die Opfer keine Schuld, da die Bahnschranken nicht geschlossen waren. — Der Hauptmann im Stargarder Grenadierregiment von Belkow hat sich aus Gram über den Tod seiner Gattin erschossen. — In Horstermark (Rheinl.) warf einWirt steine von ihm getrennt lebende Ehefrau aus dem dritten Stockwerk aus die Straße. Sie wurde tödlich verletzt. Der Täter wurde verhaftet. — Auf der Strecke Rittershausen- Ro nsdo r f bezw. Beyenburg ist ein Arbeiterzug mit einem Güterzuge zusarnmengestoßen. Ein Bremser blieb sofort tot. Der Lokonwtivführer de§ Güterzuges ist schwer verletzt. Der Materialschaden ist bedeutend. Die Strecken nach Rousporf und Beyenburg sind gesperrt. — Zn Chemnitz hat der Großindustrielle Bruno Falke, der dieser Tage auf einer Weltreise an Herzschwäche verstorben ist, die Stadt Chemnitz zur Haupierbin seines zwei Millionen betragenden Vermögens eingelegt — Der König bon wachsen hat bon seinem Begnadigungsrecht gegenüber dem 26 jcchrigeu Lu st mörder Artur Schilling aus Chemnitz, der ein Schulmädchen ermordet hat, keinen Gebrauch gemacht Das Todesurteil wird am nächsten Donnerstag auf dem Hose des Dresdener Landgerichtes vollzogen werden. — In Mailand steckte die wahnsinnig gewordene Marchesa Ramblet ihr Haus in Brand. Sie empfing die Feuerwehr mit Revolverschüssen. Bei dem Versuche, auf einer Leiter von der Straße aus einzudringen, stürzte die Leiter um. Zwei Feuerwehrmänner wurden schwer verletzt, einer davon tödlich. — In Wien erregt die Tatsache, daß Frau Charles Rothschild, geborene Wartheimstein, die erst am 6. Februar dieses Jahres ihrem Gatten angetraut wurde, seit zwei Tagen ins Haus ihres Vaters in Großwardein zurückgekehrt ist Eisenbahndirektion sah sich daher genötigt, gegen diese gemäß Artikel 3, Absatz 2 des Enleignungsgesetzes Antrag zu stellen. Dieser Artikel besagt, daß der Provinzial-Ausschuß zu entscheiden habe, ob, in welcher Weise und in welchem Umfange Handlungen, welche zur Vorbereitung eines die Enteignung rechtfertigenden Unternehmens erforderlich sind, von dem Unternehmer vorgenommen werden dürfen, wenn eine gütliche Einigung nicht zu erzielen war. Der Provinzial-Ausschuß entschied am 17., daß die Eisenbahndirektion befugt fei, zur Vornahme der fraglichen Arbeiten die in Frage kommenden Grundstücke in vollem Umfange zu betreten, vorbehaltlich des Ersatzes des hierdurch entstehenden Schadens. ** Ernennung. Wie wir hören, ist der seit einigen Jahren bei der Kaiserl. deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen angestellte Beamte Melchior Ranft vom Kaiser zum Hofrat ernannt worden. — Hofrat Ranft wurde am 18. Oktober 1853 in Beuern (Kreis Gießen) als jüngster Sohn des verslorbeneii Kaufmanns Kaspar Ranft und seiner Ehefrau Margarekha, geb. Weimar, geboren. Er erhielt seine erste Ausbildung hier in Gießen und Siegen, ftubierte daun in Marburg, Würzburg und Göttingen Mathematik und Philosophie, war mehrere Jahre hindurch als Lehrer in Norwegen tätig und trat Anfang der achtziger Jahre in den auswärtigen Dienst des Deutscyen Reiches ein. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Sekretär der Kaiserl. Generalkonsulate in Kopenhagen und zuletzt in Prag hat er sich die Zufriedenheit und das Vertrauen seiner vorgesetzten Dienstbehörde zu erwerben gewußt. In Anerkennung seiner pflichtgetreuen und ersprießlichen Dienitc ist ihm nunniehr jene Auszeichnung zutell geworden. ** Der „Gaoelsoerger Stenographen-Verei 11" hielt dieser Tage im „Eaftz Ebel" seine Hauptversammlung ab. Der von dem 1. Schriftiührer crjtatieie. Jahresbericht zeigte wiederum eine rege Tätigkeit des Vereins in dem abgelaufenen Jahre; die Mitgliederzahl betrug am Schlüsse des Jahres 106. Äuch der durch Den Rechner verlesene Kaiienvericht zeigte erfreulicherweise trotz großer Ausgaben einen beträchtlichen ttauenbeftand. In den Vorstand wurden wiedergeivühlt: Großh. Ärcisamts- Büreanvoriteher Ed. Scytsinie, 1. Vorfitzenoer; Leyrer Eg. Kling, 2. Vorsitzender; Materialverwalter Gg. Fritzsch, 1. Schriftführer; Polizeigehilfe A. Karnoach, 2. Schriftführer; Agent Will). Jull- rnann, Rechner. An totene des ]eiterigere Bücyerwarts Fried r. Gräf, der wegen Wegzugs von hier das Amt nicht wieder übernehmen konnte, wuroe Bucyhänoler Wilh. Schneider gewählt. Die Beteiligung an den von dem Verein ausgefcyrieoeiüui Monals- arbeften war eine sehr rege, die Herren Karl Stroh, Wilh. Gilbert, Ludw. Petri, Feldwebel Hechler, Sergeant Strauo und Heinr. Dölt tonnten dabet mit Auszeichnungen bedacht werden. Zu dem am 15. April l. I. eröfftieten Ansängcrkurs haben sich 28 Teilnehmer angemelüeft ** Ein „nreiswahlverein der deutsch fozialvn Partei für den Wahlkreis G ießen-Gr ünb er g - Nidda-Gedern" ist, wie wir erfahren, kürzlich hier gegründet worden. Wahlireisvorfitzender wurde Oberlehrer Dr. Werner, zweiter Vorsitzender Landwirt Fencyel in Ober- Hörgern, dritter Pfarrer S ch i ck - Oueaborn, Schriftführer bezw. Rechner Lehrer Kling und Architekt Wag ft er. ** Heber die Kanalisierung oes Mains von Offenbach bis Aschaffenburg ist zwischen der preußischen, bayerischen, badischen und hessischen Regierung ein Uebereinkommen getroffen worden. Ter Wortlaut des Vertrages wird jetzt im Regierungsblatt bekannt gegeben. — Die preußische Regierung übernimmt die Kanalisierung der Strecke Ostenbacy—Hanau und die bayerische Regierung die der Strecke Hanau—Aschaffenburgs Tie badische und die hessische Regierung erteilen zur Ausführung des vorbezeichneten Unternehmens ihre Zustimmung. Der Beginn der Bauarbeiten bleibt solange aufgejchoben, bis die Frage der Einführung von Schiffayrtsab- gaben auf oem Rhein und den Ma in im Einverständnis oer vertragschließenden Siaaten geregelt ist. Die vertragschließenden Staaten gehen davon cus, daß hierdurch ihrer Stellungnahme zur Frage der Einführung der Schistahrts- atigaben im Rheingeoiet in feiner Weise vorgegrisfen wird. Die Ausführung der Kanalisierung^werte soll aus der Strecke Offenbacy—Hanau innerhalb drei Jahren nnd auf der Strecke Hanau—Aschaffenburg innerhalb jünf Jahren nach Herbeiführung der oben erwähnten Regelung vollendet sein; doch können diese Termine durch Berembarung der beiden unternehmenden Regierungen beliebig verändert werden. "DleVereinigungfürgerichtliche Psychologie und Psychiatrie in Hessen hält am 4. Mai in Darmstadt die 6. Versammlung ab. Rach Besichtigung des Promnz- arresthauseS findet Oie Sitzung im Saalbau statt, wo Dr. iued. Waldschmidt-Charlottenburg über „die Behandlung der Alkoholisiert" sprechen wird. ck. Klein-Linden, 13. April. Durch einen ungenannten Herrn wurden der neugegründeten hiesigen Volksbibliothek 2 3 neue Bücher im Werte von ad Mk. überwiesen. Tie Lücherjchenkungen von zwei anderen Herren vermehrten den Bücherbestand um 22 Bande, sodaß jetzt 198 Nummern ausgegeben werden können. W. Leihgestern, 18. April. Am 24. April findet hier die Beigeordnetenwahl statt. Da der seitherige Beigeordnete die Wiederwahl abgelehnt hat, so wird um das Mandat ein heißer Kampf enturennen. -=i>. Friedberg, 18. April. Die Chor sch ule an der Stadtkirche feierte am Sonntag ihr 25-jähriges Bestehen durcy einen Festgottesdienst in der Stadtkirche und einen Famftienabend im Hotel Trapp. Neben der aus Schülern der Musterichule sowie des Gymnasiums und der Realschule zusammengesetzten Chorschule wirkte ein aus ehemaligen Chor- ichülern geblldeter Aiännerchor von 24 auserlesenen Stimmen, außerdem ein Solist, ein Viotinchor und die Orgel mit. Sämtliche Nummern des reichhaltigen Programvls fanden eine Erledigung, die sowohl der Tüchtigkeit des Dirigenten., wie auch der der Mitwirkenden ein glänzendes Zeugnis ausstellte. Besonderer Erwähnung verdienen wohl neben dem Choral ans der Psingstkantate von I. S. Bach („Komm, heftiger Geist, Herre Gott") noch der dNännerchor „Wohin soll ich mich wenden?" aus der „Deutschen Messe" von Schubert, sowie der von Reinhold Lichey (Aachen- der Chorschule zu ihrem 25 -jährigen Jubiläum gewidmete Festgesang jauchzet dem Herrn, alle Wett". Eine dankenswerte Beigabe erhielt dasgedructte Programm durch emen lleberolick üoer die „Geschichte der Kirchen- muftk an der StA^lkirche zu Friedberg", und em „Verzeichnis der Kantoren und Org^niften an der Stadckirche seit 1712"'. Der bei der Familienfeier dargeöotene „Vortrag über die GeNhichte der Kirchenmusik an der Stadtkirche zu Friedberg" bot recht Interessantes über ein bisher noch ganz unerforschtes und unbearbefteces Gebiet hessischer Kirchen- geschichte und soll, wie wir hören, durch den Druck weiteren Kreisen zugänglich geviacht werden. Werdorf a, d. Dill, 19. April. Unser Lehrer Ernst Rehorn hat als erster im Kreise Wetzlar Jugend spiele emgeführt. Soweft die Einführung soicyer Sp^e aus Riangel an Mftkeln zur Beschaffung von Spie^gerätschaften behindert ift, hat der Lreisausfthuß veschwssen, ans feinem Verfugungs- bestand Leihülien zu gewähren. — Die Geißler'scye Gastwirt ich a s t ist vom Pächter des Fürstlichen Hofgutes Hahn um 11000 Mk. erworben worden und geht am 1. Mai an ihn über. 8 Schönbach (Dill), 18. April. Innerhalb drei Jahren feierten in unserem Dörfchen sechs Eheleute die goldene Hochzeit. Die unserer Handarbeitslehrerin, die 50 Jahre lang als solche hier fungiert hat, ift die sieoente. linier früheres Ortsvberhauvt bLöbei aber wird Hoffentlich 1908 sein: ei lern es Hochzeitsfest begehen, was gier feit Menschen- gedenken nicht vorgekommen ist. Kuiiji und — Der Erfinder der Fern-Photographie, Pro- fessor Korn in München, stellte in den beiden letzten Tage^ Versuche mit der Fern-Photographie zwischen Berlin und München an, die ein glanzendes Resultat ergaben. Sämtliche acht Photograpyien, die zwischen München und Berlin telegraphiert wurden, glückten vollständige und zeigten eine srchi'pante Aehnlichkeit. Ein gleicher Versuch soll demnächst zwischen München und Wien gemacht werden. — I m Berliner Theater wollte Ferdinaiw Bonn vor geladenen Gästen sein Stück „D e r j u n g e F r i tz" aufführen; Poiizeiofsiziere wandten sich cm das Publikum mft dem Er>. suchen, daS Theater zu verlassen, da das Stück nicht freigegeben sei. Direktor Bonn trat vor dpi Vorhang und protestierte gegen das Verbot, während Polizeioffiziere Anstallen trafen zur Räumung des Hauses. Jetzt gebot Bonn bon einer Loge Ruhe und sagte u. a.: „Ob die Polizei sich auf dem Booen des Gesetzes befindet, ist vorläufig nicht unsere Sache, zu entscheiden. Jedenfalls aber haben wir als anständige Staatsbürger die Verpflichtung, zu gehorchen; ich bftte Sie also, mir zuliebe nach Hanse zu gehen! Morgen gehe ich zum Kaiser unb beschwere mich." Das Pnbliknrn verließ langsam das Theater. Das Stück behandelt eine Episode ans der Jngendzeft des „Alten Fritz". Er hat ein Verhältnis mft einer polnischen Gräfin, will entfliehen, wird aber gefangen; fein Freund, Leutnaiu Katte, wird hingerichtet. Bonn gibt daneben Anekdotisches aus dem TabaL- wllegium zum besten. — Prinz Arnulf von Bayern trat am 17. ds. Mts. m Begleitung von Prvfeffor Rierzbacher, des Geologen Dn Leuchs und des Präparawrs Rockinger eine Reise nachZen- tral-Asien an. Die Reise, die jagdlichen uni> wissenschaftlichen Zwecken, sowie der Erforschung des Thian-Schan dient, ist auf acht bis neun Monate berechnet. Gerichts-aal. h. Mainz, 18. April. Ter Gerichtshof verkündete heut« mittag 12 Uhr das Urteil int Bubesheimer Welri'äljcher- prozeß. Der Kellermeister Paulus und der frühere Gejchäiisiühler Deubel wurden zu je 2 Monaten Gefängnis unb 1000 Mk. Gelb- ftraie, ber frühere Geschäftsführer Modrow zu einem Monat Ge- längnis und 600 Mk. Geldstrafe verurieilt, mahrenb der jetzige Geschäftsführer mangelns Beweise sreigesprochen wurde. + Marburg, 18. April. Las Schöffengericht verurteilt« heute zwei Studenten, bis wiberrechllich ins Wachilokal ein* gebrungeii waren, zu je 8 Tagen Gefängnis. Die anberen Stubenien, bte Nachlschutzleule beleibigt hallen, kamen mit 20, 30 unb 50 Mk. Gelbstrafe bauen. Elberfeld, 18. April. Das Schwurgericht verurteilie den Sparkaffenrendanten Atüller aus Sonsbors wegen U n t e r j ch l a g n n g von über 100000 Mark unb wegen Ur- kniibenfälschung zu iv e i Jahren Zuchthaus. Sch n eib e muh l, 18. April. Wegen schwerer Urknnben- f ä l f ch u n g mürbe bieHanbelslehrerin Marie Franke aus Polsbam vom hiesigen Schwurgerichte zu z m e i Ri 0 n a t e u Gefängnis verurteilt. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank tUr Handel und Industrie, Giessen. Frank tarier Morrne. 19. April, 1.15 Uhr. 3j$°/o Reichsanleihe . . 95.65 3% do. . . 84.75 3/4% Kousols .... 95.80 6% do.....84.75 3>5% Hessen . . . 95.00 o>j% überliessen . . .-- 4 2» Uesterr. Goldrente. . 99 30 4% ?o Oesterr. öüberreute 99.05 4^o Ungar. Goldrente . . 94.60 4% Italien. Reute ... —■— 3% Portugiesen tierie I . 67.50 3% Portugiesen „ 111 68.20 4>$ % russ.ätaatsanl. 190a 91.20 4>$u,0 japau. ötaatsanleihe 93.2u 1% Couv.Türken von luuö 94.oU Türkenlose ... . . 14U.80 Griech. Monopol-Aul. 50 lu 4% äussere Argentinier . 86.75 0% SiexiKauer . . . 66.UU 4>«,% Chinesen .... 97.40 Aktien: Bochum Guss.....221.00 Buaerus h. W .... —.— Tendenz: fest. Elektnz. Lahmeyer . . . 128.20 Elektnz. Bchuckert . . . 114.25 Eschweiler Bergwerk . . 232.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 2JO.OO Hamburg-Amehk. raketL 127.70 Harpeuer Bergwerk. . . 210.50 Laurahütte..... 226.00 Nordd. Lloyd.....125.80 Ubeischles. Eisen-Industrie HüJlo Berliner Haudelsges . . 158.25 Darmstädter Bank 132.80 Deutsche Bank . . . 23b JO Deutsch-Asiat Bank . . 171 25 Diskouto-Kommauait. . . 172 75 Dresauer Bank . . . 146.00 Kieaitaktieu..... 207^0 Baltimore- und Ohio- Bisenlaun . . . 97.80 Gottuajdbahn . . . . — LoiuoaitL Eisenbahn . , 24 00 Uesterr. ätaaisoaun . . . 143.40 t'ruice-Heun-Eisenbahn . 136.50 berliner Börse, 19. ApriL Anfangskurse. üauada E. B......175.60 Darmstädter Bank . . . 132.6b Deutscue Bank .... — Dortmunaer-Union C. . . 75.10 Dresdner Bank .... 145.90 Teuaeju; ruhig. Harpeuer Bergwerk. Laurauütte . . ..omuarden E. B. Aordd. Lloyd . . . l ürKenlose . 210.25 . 226.50 . 2D60 ' 140*20 RLeßmers Thee id t r b in hunbernausenb Familien unb an mehreren Hoihattiingen geiruuken. Lurch ihn Haven viele ben hohen Genlli;, ben ieiner Tyee für wenig Gelb bieiet, ei|t feiuieit geleint, sftib Theeirmter geiuoiben unb haben die Marte Meßmer in ihren Kreisen weiter empiohlen. lsa,7/e |landv. berichte der Hauk tür ll. ( 1,15 Uhr. sluneyer . • . 128/:: .114* 231.00 ' 2JO.W 'SV. K inJJife öonR An •fesS !-I> 4 ÄSff* ** ö ! *.sb WZ teon K prau Cbarl-L NS5ÄL. lUMgekehttl^« . hast. Agraphie, Pro. legten^ aHie 8iDtj(hen ZMzendes Siejuiioi t>le Swljcheu ' gMen vousicuiüra 1 lrm gleicher ZZenuZ : entmacht werden I t Mdinand Sonn 1 Moritz" auisuhren; | )Utum mit dem &. -Stuck nicht neige* rhatig und proteslierte NtoUen Haien zm von einer Loge Auhe 'M Soben des Gesetzes u entscheiden. Jeden, taatsbllrger die Ler, so, mir zuliebe nad ’ Kaiser und beschwer - Theater. Tas 6 nie it des „Men Fntz" jen Gräfin, will ent, Leutnant Satte, aub hes aus dem TabaL- rat am 17. ds. Mts. Gwlugen Tr Reise uaä)3fa' :n uiü) wissenschas!- >sTh^n-SchaL tel Anians8^ !10* : '■# Sf».:: :>F yoyi' ■,.■** ;hoi oerfünbeie heud ter 33einiälid)er- irüßere Geschäitsiuhia ti5 und M M.Geld- ju einem i’ionai Ge- oaljrenö der seZige Gern wurde. wssengericht vewrudu Hei) ms Lachüokat em- ngnis. Die anbar men, tarnen mit 20,» rqericht oerurteilte bei aus Sonsdori W- Hart und wegen w- i h a u §• . schwerer Urkunben' rinMarleriranl •u zwei Monate» chuckeit . > Bergwerk - beu her^eik • Awenk. Bergwerk- • • ft. • ’ ’ liOtO fw****«» Haudelsges - ' ter Bank Bank - ' * j7iJj .^muiauoit. • 146,i0 Bank - ' JO1B0 jjÜ O> . S7.K- ^e'ubavn • *&) AS- Kursblatt des Gießener Anzeigers •ss Ban! für handel und Industrie vom 18. April 1907. Msten. 47, Medlb. Hpv. n. Wbf. Ser. I verl. 4 125 106.90 94 Staatn-Anleihen. bo. do. Preußische ConsolS 94.40 i. 6. Rudolf . . 100 30 37, bo. Panr. $.-P -9lnl nnt. b. 1906 E.-B. it. Mo. Ml. bo. i. S. Vorarlberg 69.50 Lire bo. bo. M. fiamburqer v. 190? unT. b. 1912 . 82.&U 41Bukarest 4059 r 95.10 i. G. v. 1891 bo. do. v. 1886,97,1902 100.50 Kovenhag. v. 1901 unf. 1011 2043r 81.30 i. Mannheim nnf. b. 1902 2000 r Ser. 30 «33 unk. b. 1913 1000r 3’/I0 Reavel flaatl. qar. qar. Westd. Bdkr. 4 101. Ausländische« b. v. 1888 i. G. bo. do. flenerft. qar. Dars^.-Wien. Ufr. qar. 2020/4040 Wladlfawt. 95 fifr. Kr. biS inet. Ser. 52 100 20 do. M. do. do. Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . 86. Lire 102.10 Prag-Dnx Sl.Akt. , 112. L ®. 35. 6.fl 100. Lav.er-Rente Sinn desto errl ich e Anleihen. bo. M (tonn.) 97. s- ft. öfl.G. Nheinprovmz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 94.60 M. 1884 37« Frankfurt Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 8 4 Franks. Hof r. 105 Neue Baden r. 102 Dividende 4 190« M. Mzep v. 1899 unk. b. 1912 Dank Verzinsliche Lose. 67- Badifche Dank . 154.90 M. 100.80 281.50 12.96 128. 3'/,Gothaer Präm. Pfandbr. I 116.40 n do. 178. 75. 8 M 93.90 v. 1891 Lit. H . . M.600 DcreiuSbank . 95.50 93.50 DiSkonto-Kefellschaft M. 600/1200 M. 600/1200 Fr. 7 4 Freiburg Eisenbahn-Renten-Bk. . u. 1884 abgcst 4 37, Unverzinsliche Lose Lstr. 4 Fulda v bo. Bagdad-Bahn 37, 168.50 6”/;o L't. 76.80 39. n. 100.30 Heidelberg _v. 1**01 . P-f. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . nbgcfl. Rhein. Krebitbk. M. 600/1000/1200 do. 1890 M. 600/1200 Rhein. Hyp.-Bank v. M. 1000 Sdmffbauf. Bankver. . 374. Südd. Bodenkredit'Bauk . M. 600 87.50 bo. do. 101.30 Lstr. Ultimo u. 1898 93.50 BercinSbank do. Fr. Indastrie-Aktlen. Lstr 47» Javaner Ser. TI v. 1905 do. Pt: idbriefe. v. 1905 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . bo. (vr. Pommr.- abgest. 8Oe/o abgest. SO0/, 100 4 Mannheim o, 1901 unk. b. 1906 Eisenbahn-Prioritäten Ser. Kommunal Scr.l unk. 1910 4 100 5'1 do. S. 27,37, .19 n. 42 unk. 1905 95 60 37, bo. 1899-1901 . 4 Nürnberg 1902 b. 1913 unk. 4 unf. b. 1913 do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) a. b. 1908 unk. 3 29 unk. b. 1906 bo. S. 47, Offenbach 99.50 unf. b. 1906 95.50 1898 ffenburg 400 37 v. 37, Hambg. Hyp.-Bk. 1901 Fr 1883 abgest. do. E.v. 71 uG. 8 67. v. v. do. bo. bo. bo. v. 1889 I. Nq. v. 1889 II. Nq b. 1907 b. 1908 500 200 37, 4 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein bo. bo. bo. bo. bo. M. Kr. 4 4 4 3 3 4 37, bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. 1000 500 1000 101— 110.70 bo. bo. bo. 1905 1906 7 7 109.50 100.50 bo. do. bo. bo. bo. bo. 335. 250. 105. 135. 6 4 4 4 4 4 4 4 87, B 5 5 3 do. Gold-Rente . bo. einbeitL Rente do. bo. 1888 1897 8. st. Kr. 105— 101 70 97 60 89 20 91.50 75.40 4 4 5 4 bo. bo. bo. bo. do. bo. nuk. unk. 102.30 101 70 90.70 74.50 75— ReichSbank Frankfurter 4 4 4 4 4 4 bo. bo. bo. do. S. bo. S. 47 44 67, 8 113- 133.10 4 4 Hyp- do. do. do. bo. do. ex. A. Sch. Anrechtscheine . Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 b. b. b. b. 4 4 4 M. ö. st. 97.70 50— 37, 37, do. (Salzfgtb.) flf. i. G. . Uuqar.-^alizifche . flf. i. S MoSkau-Kalau nnf. 1915 Russische Südofl 97 fleuerfr. v. V. am ort. ab 1907 amort. ab 1910 . 100.- 94 30 4 4 4 4 4 1909 1911 1913 1905 1907 95.- 95 — 97.70 97.70 22.- 31 JO 5 5 5 47, 47, bst o* Kr. 100.10 95 5u 93 40 85.20 99.60 37, 37, 1903 1879 1900 Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. 8 47« 138.— 144.50 144.80 4 4 -37, 4 4 4 4 4 4 4 5 M. Fr. Lstr. R?. Lstr. M. 4 87, 37, 37, 37, 75 50 75.50 75.50 74.50 M. 1000 Tlr. 100 ö-fl. M. 100 50 95.60 4 37« 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 142.10 26.40 u. 17 unf. 1910 unf. b. 1905 Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donau-Regulierung . ^ottbarbbahn. . Ital. Mittelmecr . Auatol. Sifcnb. . "rince Henri ES4,fische Rente . . Wilrttembg. v. 1875—80 abgest. Sard. Sec. flfr. qar. I u. II - • Etcilianifchc fleuerfr. i. G. v. 1889 do. bo. do. do do v. 1888 convcrt. v. 1897 v. 1902 v. 1905 101.20 98.50 94.20 95.10 98.10 103.20 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 3»/,KSIn-Mindener.... Rente Rente do. Rente Rente I E abgest. IIIE unk. b. 1905 ICO 20 93.60 9 *.6 ' 9 >.6O 93.60 do. S. 31 bo. S. 40 bo. S. 43 bo. S- 46 Kr. 1400 ö. st. 200 ö. st. 260 M. 1200 Tlr. 200 600/1200 t. S. t. G. u G t. G. i. &■ i. G. Ser. Ser. Ser. Ser. 57.. 57, 6 100 80 101.10 94.75 95.10 h2.60 84. c 5 96- 96.— 96.- Ungar. Jlrcbitban! . . llmcubanf (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . 99.20 99 20 Rhein, bo. do. 500 500 1902 . 1908 . 1906 . 12 5 unk. nnf. nnf. nnf. Rnmän. bo. bo. bo. do. 37, do. 37, do. Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 Fr. Fr. 18.95 9 47, 47. Lire M. i. G. v. 1°03 i. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . 37, 37, 37, 37, conf. v. 1890 fleuerfr. eonv. nnif. v. 1903 3’4 do. 37, dv. 37, do. 37, do. Tlr. 100 Tlr. 100 S.fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 h. st. 100 Tlr. 100 Tlr. 60 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. st. 500 Tlr. 40 do. Ser. 14 4 3V, 9.3 50 93.50 1<-O.30 94 50 v. 1886 v. 1895 n. 1886 79.90 74//0 76.20 84.75 91.- abgest. 1378 n. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1X86 u. 88 . . . r. 1894 v. 1905 unf. b. 1915 M. 1000 M. 1000 M. 1000 Pef.> 9flr.; M. 37, 37» 4 4 4 4 4 37, 37, 37, v. 1889 v. 1889 v. 1891 bo. bo. 37, 37, 37, 4 37, 37, nnf. b. 1905 u. b. Perl, umtfchb. nnf. b. 1907 Ser. 10 bo. do. St.-Rente ältst. E.-B i. G. innere v. 1888 . änstere Golb-Anl. 71.50 101 50 100.70 101.60 61.20 112.70 102.60 97.40 86. 126. do. Staats-Rente Dffl. c^.-y. et. Sch.-Berfch. (eonv fflifab. Cbf.) i. G. fleuerfr. . (L.omb.) flf. bo. * bo. w Pef. Lflr. Pes- 1887 flf. gar. . . . . i. S. 200/1000 99.50 81.10 94 — 96.50 „ | 81. Rbl! 77. 37, bo. 4 r- 4 4 4 37, 37, 37, 113.80 67.60 68.- 13.- 90.80 160.25 89.60 unf. b. unf. b. unf. b. 3 ! 4 ! 4 * 3 ! 5 ! 5 : 27,' 27. 64.50 135.— 152.— 37, Limburg abgest.. . . 31/, Ludwigshafen v. 1896 Rhäfan-KoSlaw flenerfr. gar . . da. UralSk fleuerfr. qar. 404/2020 87« 4% 77, 5 7 9 87« 8 97. 7' 27« do. 27« »0 bo. Anleihe v. 1901 nnk. 1909 bo. von 1^92 u. 94 do. v. 1900 unf. 6. 1910 bo v. 1896 a. M. Lit. N n. Q abgest. „ R abgest. . . (Strastenbahnl v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . - v. 1901 Abt. n. n. m. stkürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. BereinSbk. M. 300/1200 unf. b. 1901 . unf. b. 1902 . nnf. b. 1908 . nnk. b. 1910 . . st-7 . st. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f.fl.7 Fr. 10 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . f. st. 7 S. fl. 10 Fr. 40" Fr. 400 6. st. 100 Lire 30 22 n. 23 . . . 10, 12-16, 24-26,2 4 37, 37, 4 78.- 67.20 20 ... . 12, 13 . . . 15 unf. b. 1906 19 .... bo. i. P..... v. 1898 nnt b. 1908 Fnvest-Anl Gold-Anl. n. 1889 Toni. E. B Ser. I n. TT 89 „ Gold.Anl. Tm. ITT v. 1890 . Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl 99.50 100.70 101.— 10L60 100 — 102 — 103.— 99.— 100.10 100 — 94.40 91.- 1896. 1898. 99.40 98.40 98.60 1O0.— 99 90 37, 4 37, 37, 37, 37. 37, 1 3', v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1005 4 4 4 4 4 37, 3*4 4 37, a. Deutsche. Deutsche ReichS-Anleihe . . 6. fl. 150 . 8. st. 150 . - - fl. V. 1888 .... v. 1«95 .... v. 1898 mit. b 1903 1905 94.60 86.50 94.50 94.30 231.- 1O7.2j 125 20 173.4" 146 90 10570 120.- 202 75 156.30 92 70 117.90 125.70 115.80 209 30 127.30 111.50 208.50 100,80 153 — 115.40 140.25 192.20 145.30 178.50 57« Oefl. E..B. St. Sch -Berfch. Tonv Franz-Jofes) i. Silb. fleuerfr. Ocft.-llnq. Bank . . Defl.-Länberbanf . . Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bant . . . Preust. Bodenkreditbank bo. Hyp.-Akt.-Bk. M. b. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. do. do. 1888 u. 1903 Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E 37, Kassel abgest. . . 37, Kisstnqen n. 1886, t Köln v. 1900 . . cz'', Kreuznach v. 1888 37, Lahr v. 1889 . 37, bo. v. 1902 . bo. bo. 97 do. S. 45 (tilgb.) . - Landw. Kreditbank Lit. D-J bo. Lit. N-P .... s* 4 3»/ 8*/? 3 4 81,. K 3 31/, 8 8 4 »7, 3 4 4 Ä 3 3 Xb X'' 47. 47, 47, 4 37, 3 4 4 Ser. 6 Ser. 7 nnt. b. 1906 . Ser. 8 unf. b. 1911 . Ser. 9 . . . . abgest amort. do. do. amort. amort. bo. bo. Lissabon Moskau 1891 92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 1905 95.50 95.50 95.50 95.— 37, 37 37, 37, 37, 4 37, bo. n. 18% unf. 1912 37, bo. 37, bo. 37, .Fürich v. 1889 6 Stadt BucnaS-AircS v. 1892 i. P. bo. bo. do. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. 97, orbital. (Merib.l Sr.A-H. 4 ToScanifchf Central . . 5 Westsieilian v. 1879 . 37, GoNbordbabn .... 4 Italienische Rente 2bo. do 47, Defl. Silber-Rfnte do do. Franz-Jose Kafchau-Odrb. v. 1901 unk. b. abgest. . . . p/1887 . . v. 1891 abgest. v. 1896 . . v. 1698 . . v. 1902 Ser. II 1905 6.15 87, 57, 99.40 87.50 Dest.-Unq.StaaSb. Dcst.Südb.lLomb Dcst. Nordwest A do. B . Naab-Ddenb. . . u. 34 unk. b. 1907 u. 41 unk. b. 1910 . unf. b. 1913 . . . unk. d. 1908 . . . Ser. 2 . . . Ser. 5 unf. b. 16 18 do. do. do. bo bo. ö. st. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 s. fl, 350 v. 1894 v. 1905 v. 1902 v. 1903 v. 1897 37, bo. bo. r. 101 do. do. bo. bo. bo. 95.75 85- 95.80 85.— 100.90 v. 1881 eonv. . v. 18R8 conv. . v. 1895 . . . v. 1898 . . . -5 Bnlgar« 7"ob. Aul. v. 1902 i. <3. 17,. Griech. T.-B. v. 1890 steuerfr. 17, bo. Mouovol-Anl. v. 1887 . 37, Karlsruhe 37, bo. 3 bo. v. v. v. v. v. v. v. gar. 408/2040 . 2040r d". bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. WormS bo. 37, bo. 3*/, bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. bo. bo. 4 5 5 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 >. 1901 Ser. I V. 1890 . . 156.50 199.50 135.80 bo do. do. bo. bo bo. bo. bo. bo. bo. bo. 99.50 96.25 99 50 99.50 100.- 99.90 ICO 80 97.- 97.30 93 — 92.75 94 — H)0.— 100.— 93.- 93.— 94.50 99/0 99 60 99.60 100— 10010 93.60 9430 100.30 95.10 Gießen do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. bo. 75.— 141— 141.90 339— 31.- Molb-Rente 2025r StaatS-Rente . . . bo. v. 1897 fleuerfr (Eifern Thor) Goldstfr. AußereuropSische. bo. bo. Hessische bo. bo. bo. bo. 74.20 99.30 99.75 St.-Aul. v. 1899 Aul. abgest. . . bo..... bo 100— 100— 100— 100— 100— 93.20 98.20 93.20 94.80 93.50 93.50 89.90 bo. do. do. bo. Pfälzische . . . 4 Stuttgart v. 1895 unf. b. 1905 . 37, bo. v. 1904 untilqb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unf. b. 1906 37, bo. v. 1899 Franks. Hhvothef.-Dauk do. Hyp.-Kred -B. M. 600/1200 Mittelb. Bdkr. (Greiz)An. B.M. 1000 Mittelbsche. Krcditb. . M. 300/1200 Natlb. s. Ttschl. S. I-V M. 300/1200 v. v. bo. v. 1902 flenerfr Golb-Anl. v. 1894 fleuerfr. bo. v. 1896 fleuerfr. 37, .Tura-Bern-Lnzem qnr. 31/, Inra-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 bo. 9R unk. 1909 flfr. qar. bo. 1901 uncv.b. 1915 flf. g. Südwest flfr. qar. 408/2040 do. Lanbeskufntr-Rente . . . bo E -B -Ank Bremer St.-Anl. v. 18«8, 92, 99 98.40 33.20 Provinzial- and CommanaL Obligationen. bo. nnf. b. 1907 . Ser. 69-82 unk. b. 1904 '. Kommunal Hyv. «Kölnl S. 1 unk. b. 1904 104 30 93.5 64 90 64.90 do. bo. Defl. Süd do. bo. Badische bo. bo. do. do. do. do. do. do. do. AnSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genna Mailänder . . . Mailänder . . . Bleininger . . . Nenchateler . . . Destr. v. 1864 . . Dfftr. Kredit v. 1858 Papenb. Gräfl. . . RudolfS-Stiftllng . Türkische .... bo. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 37, bo. prwil. . . 3 bo. garaunerte 37, Aschaffenburg v. 1888 4 Augsburg v. 1901 unf. b. 1908 , . 4 Babenhausen /Hessen) 37, Baden-Baben v. 1898 unf. b. 1903 . 37, Bamberg v. 18R8 . 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 unf. b. 1906 . . . R bo. v. 1895 n7, bo. v. 1898 a /, "• ' "Nf. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unf. b. 1904 unk. b. 1906 do. bo. do. dc. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. Ungarische bo. bo. do. do. do. do. do. Anatolische i. G. . do. i. G. (S. IT Erqnz.) 2040 v. 1901 nnk. b. 1907 v. 18^7/89 . . . v. 1896 nnf. b. 1901 v. 1903 unf. b. 1914 47, Eisenwerfe Lollar r. 102 47, Eleftr. Werf Homburg r. 103 4 D. Atlant Telegraf . . . 4 Aktien ausländimcher Transport- An*falten. 87, Türf.-Eanvt. Tribut .... priv. v. 1890 flenerfr. 20/10 47, Ruff. StaatSanl. v. 1905 Confolid.-Anl. v. 1880 Würzburg v. 1899 nnf. b. 1910 . y. 1903 nnf. b. 1910 . unk. b. 1907 37, Tarmfl. abg. v. 79 Lit. TJ u. 81 Lit. A n n. 1894 . . . Staats, oder vr ov inzi al-qar ant. 47» Hess.LandeS-HyP.Bk. Ser. 12—13unf. 1913 7, Heff.LanbeS-Hnv. Bk. Ser.I—V unf 1909 31/, bo. bo. Kommunal Ser In.II unk. 1909 31/, Nassauische LanbeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. bo. , M. N. P. . . 37, Casseler LanbeS-Creditanst. unf. . . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtfch. Luxemb. r. 100 47, do. r. 102 47, Eifenb. Rentenbank 4 bo. bo. 31/ Metz v. 1903 unf. b. 1912 . . . 4 Mnuchen v. 19^0'01 unk. b. 1910/1: Salonigne-Conflant. Jonetion . . do. Monaflir . . 2020/4040 3*/, Schwedische v. 1880 abgest. . . 37, bo. v. 1890 .... 3 do......... 87, Schweiz. Eidg. (9f.-m? nnf. b. 191 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . 4 Svan. auSl. Rente v. 1882 abges do. do. Per. 3 abgest do. do. Ser. 2 11 3 nnk. b. 1905 Meininger Hyv.-Bk Ser. 2 ... 4 4 4 4 SV 87, 3 v.fl- M- S.fl. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 unf. b. 1906 Berl. Hyp.-Bk. do. Frk., Hyv.-Bk. 4 Prenfl. Hypotheken-Aft.-BkA abg bo. | '• 3 Erlangen v. 1900 unf. b. 1911 . . i. B. v. 1900 mit. b. 1905 . 97„ Ftal.fll.gar.E.B.Ser A-B i.G. . . 4 fftot. Mittelmeer fleuerfr. >. G. . . 2*/ie LivorneS. Lit. C. D. 11. P/2 500 31/, Hess. Provinz Dberbeffeit 3*4 do. do. Starkenburg . v. 1903 nnk. b. 1908 6 9 7- 67, 87, 77, 47, 67, 7 57, 10 6 87« 47, 77, 6 7 9 87« 8 7- 77, 7 7 Deflerr. Lokalb. /herfloat!.) . . do. E.-B. St. Sch.-Derfch. (abges Elifab.-A.) i. fleuerfr. Pv Portng nuistz. r. 1902 Ser. T . bo. unistz. v. 1902 Ser. III do, Svez (BanIf.Handelu Industrie) Bayr. Hnv.- n. Wechselbf. f. ss. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. bo. Lit. P M. 1000 BreSl. DiSfontobanf Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Df. S.I-Vn M. 600/1200 Effekt.-11. Wechselb. Tlr. 100 Deflerr. v. 1860 . . Dlbenburger .... Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 ,Stuhlweißeub.-Raab-Graz 37, "° 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 607« 37, Südd. Eisendabn-Ges. Darmstadt . , . 37, do. do. do. v. 1904 47- Grf. Henckel Hg.v.Donn. r.ü1f>5v.84 4 Fürst!. SolmS-BraunselS v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräff. SolmS-Lanbach abgest. . . 37, Fürstl. SolmS-Lich 37, Gräff. SolmS-RSdelheim . . . - 4 Fürstl. Bsenburg-Büdingen 2)senb.n.Büd -Birstein v.1887 do. -Wächtersbach v. t°-- 37, do. v 1901 untilqb. b. 1908 37, Nauheim v. 1902 nnk. b. 1912 37, Neustadt a. b. H. v 1889 . . v. 1903 unf. b. Fr. M. 65.40 3»/,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . " Mabriber abgest. . . Meininger Pröm. Pfandbr. Mexik. amort innere Ser. I—IV do. cons. duftere v. 1899 fleuerfr bo. cons. innere .... Ausländische. Elisabeth flenerfr. i. G. . . 2000 ß. Ferb. Nrdd. 1887 flf. i. S. . . 37, U1m v. 1905 4 Wiesbaden v. lQ00 unf. b. 4 37, Hambg. Hyp.-Bf. S. 141 -340 unf. b. 1905 bo. bo. S. 341 - 400 unf. b.191" do. do. S. 401-470 unf. b. 1913 5er. 1 — 190 unf. b. 1905 Ser. 301-310 unf.b. 190^ Ser 331-350 unt. b. 1913 Hamburger St-Ant. amrt. 1900 u. 1909 . do. v. 1887,91.93.99 bo. do. do. do. do. do. 31/, do. do. Frk. Hyp.-Kred.-Ver. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 I. Europäische. 47, Bosnien n. Hereegov. v.1902 unf. 1913 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . fi Chinesische StaatS-Anl. v. 1895. 5 do. bo. v. 47, do. do. v. 4 Egvvtische nniffzierte. . 5 Deft.-Unq. StSb. 1873/74 i. G. 5 do. Brünn-RS. 72 flf. i. G. IGO M. Tlr. 4 do. StaatSb. v. 83 i. G. . ■ M. 3 do. I—VITT Em. i. G. 500 Fr- 3 do. IX Em. i. G. 500 3 do. v. 1885 i. G. 500 3 do. (ErgänzgV-N.) L G. 500 * 3 do. h. 1895 flf. i. G. 1000,2000 M. 3 Traq-Tur v. 1896 t G. 3 Raab-Ded.-Ebenf. i. G. 400 M 3 do. do. v. 91 i. G. 400 ff 3 do. do. v. 97 — i. K. 400 * 4 do. Hyp. B. 3f. 4% gar. v. d. ®. b. 1904 sy, bo. do. do. . . . . .... 4 do. Pfdbr. Bf. S 18 unf. b. 1908. 4 do. do. 6. 19 unf. b. 1909 . 4 bo. do. S. 22 nnf. b. 1912. 4 do. do. S 25 unf. b. 1914 . 4 do. do. S. 27 unk. b. 1915 . €? 3 / do. do. S. 28 nnf. b. 1912. 37« do. do. S. 26 nnf. b. 1‘H 4 . 37, do. do. S. 17 nnf. b. 1905 . 37, do. bo. S. 18 unf. b. 1908. 37, do. do. S. 24 nnf. b. 1912. do. v. V'OO . bo. v. 1903 . do. v. 1896 . Frankfurter yörfe Serlian Dürft. 98.50 Afchaff.Mafch.Pap 169.90 BliesenbachBergw. 33.75 92— Jleiie Boden A. G. I25.5( Bochumer ®uft . 220.70 100.- Brauerei Binbing 231 - BuderuS Eilen . 120— 100.20 Henninger . 148 20 loncordia Bergb. 350.60 100.- „ do. Pr.Akt. 154 50 It. Luxemb. Bgw. 170 — 100.80 „ Kempff . 134 - ?leftr.Lichtu.Kraft 124— 94 - „ Mainzer 91 ft. 2r;o. - Elchweiler Bergw. 232— 94— N Rettenmeyer 128 5 va^on 'Mannstädt 228— 94.50 „ Stern!Dberr.) 29.- Gellenkirch. Brgw. 200— 96— „ Werger . . 102.- Vartener , 210.30 Bementf. Karlstadt 131.5 Halver Eisenw. . 203— 100— C >em. Bad Anilin 472.- Hemmoor Zement 157.50 1 lO— „ Bleiu.Silb.Br 143.51 Hibernia Bergw. 10)— „ GncSh. Eleftr. 243 - Hörder Bor,. Bgw. 10 1.10 „ Albert . . 243.- HSsch. Eisenw. 227 — 1L0.40 Tt. Atl. Telegraph 127 60 Hnmbold Masch. . 115.80 100 10 Eleftr. Böse Borz. 69 5 Laurahütte. . . 226— 100.5 w Allgem. Berlin 202.5t Waffen Bergbau. 13L— 98.30 „ Ladmeyer . . 129 2: "külheimer Bergw. 163— 95.30 „ S1 udert 113.51 'iorbb. Wollkämm. 147.10 95.30 „ Siem. & Halske 171.5' '(orbftrrn ftoble . 3ö7.5ü 95.50 , Untern. Zürich —— .-- Dberschles.E.-Ind. 110.10 99— Farbwerke Höchst. 441.2 Phönix Bergw. . 194— 99 50 KnnstseideFst.a.M. 4>^.— Rhein-Nass.- 287.60 98.80 Masi'. Kleyer . . 319 7; Rhein. Staglwerfe 185— 99— „ Gritzner ■214.51 Hiebed Montan 183— 99.50 „ Fab LSchlei fi. 161.- sd'Qlter Gruben — — 93— Hamb.-Ain.-Pdtst. 138.- Sdilel. Berg- 438.25 93- Nordd. Llopb . 126 10 Degelin & Hübner -—- 94.- Stcaua Rom. 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Ein Weines^ Die glückliche Geburt ihres zweiten Sohnes zeigen in herzlicher Freude an Kammerdirektor Fr. Birnbaum und Frau Else, geb. Wimmenauer. Laubach r. H., 19. April 1907. Aus der Landrichter Dr. Müüer'schen Stiftung -« Darmstadt sind durch die unterzeichn te Behörde 1, drei Unterstützungslegale von jährlich 500 Mk. an bedürftige elternlofe Studierende der Rechlswisscn- fchast aus den Provinzen Starkenburg oder Oberhessen, 2. ein Unterstützungslegat von jährlich 500 Mk. an eure bedürftige nicht kinderlose Witwe eines richterlichen Mitgliedes bei einem der Amtsgerichte ober Landgerichte der Provinzen Starkenburg oder Oberhessen, vorzugsweise als «eihülse zur Erziehung minderjähriger Kinder, zu vergeben. Bewerbungen vm diese Legate sind binnen Vier Wochen bei der unter* zeichneten Behörde einzureichen. Darmstadt, den 15. April 1907. Gcoßderzogliches Ministerium der Finanzen, Abteilung für Finanzwirlschaft und Eisenbahnwesen. Di»/ Süffert. Wimmenauer. dauert mein Umzugs-Ausverkauf Günstige Gelegenheit znm Einkauf billiger Lederwaren, Reiseartikel, Jagd-Utensilien und Kinderwagen. A. Kilbingrer. Obst- und Gemüsehandlung (gegr. 1884) (VicHeu, Lonucuftrahe 31. grat. HausCrome, (Sinbctf b*7/a füSSBODEN-OEIlACKEARBE FRflüCNBß garantirt feiet- u. giftfrei» Bester Fussbodenanstrich haltbar, hochglänzend, elegant, über Nacht trocknend. Alleinige Niederlage: [2762 Kreuz-Drogerie Bcrcin Coaleutia. Samstag beit 20. d. Mts., abends 9 Uhr, anläbltch des Stiftungsfestes Kommers aus öer Slhöueu AllHlht. Sonntag den 21. d. Mts., nachmittags 3 Uhr: Familien-Ausflug nach Klein-Linden bei Mitglied Kruger zur „Deutschen Eiche". Zusammenkunft bei Mitglied Allendörfer Vs8 Uhr. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet vit/4 Der Vorstand. 2. 8. Fahnenweihe. Am 13., 14. und 15. Snli feiert der Kricgerverein Königs- Ristttngsfest ’ir“ Fahnenweihe öersi&,bfo rvollen^ch^warM?WEte zwec2Äeberna^m/an Gelegenheitskauf in Orogeräe Emil Karn, Schulstratze. Photographische Abteilung Auswahl in Llvvarateu und allen MensUicu. Duukelkavtmer. 2020 Am 25« April werden Mk. 300,000,000 - 1912 rückzahlbare 4% Deutsche Reichs- und Preussische Schaizauweisuugen ä KV"/« zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Zeichnungs-Anno''ldüngen nimmt von heute ab entgegen ' "a! Barne Sa Strauss Bankgeschäft — Aiicestrasse 2. Wir hatten Gelegenheit, die Reststücke einer Gardinenfabrik billig zu übernehmen, geben wir solche um wieder rasch abzusetzen 37 20 bis 30 7« geb. Beck. Offenbach, 15. April 1907. 02733 Kaufmännischer Wrein SamStag den 20. April, abends 9 Uhr im Vereinshanse Haupte «r Sammlung Geschäftsverlegung. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Kenntnisnahme, datz ich mit dein Heutigen mein Geschäft von Große Mühlgasfe 6 nach Sonnenftratze 81 verlegt habe. Es wird mein einigstes Bestreben fein, meine Kundschaft durch täglich frische Ware, billigste Preise und reelle Bedienung zufrieden zu stellen. Hochachtungsvoll 102734 Franziska Hammel Bekanntmachung. Der Installateur Georg Dabmer dahier ist zur Ausführung bon Entwasteruuosanlageu .gemätz 8 18 der.Poh-eivörordnung die Entwässerung von Grundstücken lm Anschlutz an die stadtuche Kanalisation in der Provtnziachauptftadt Gicyen betreffend vom _ TLifluft 11KM, zugetanen worden. Nach tz 16 der genannten Poltzewerordnung dürfen Entwässerungsanlagen im Änschlun an die städtische Kanatlsatton nur durch die hierfür zugelassenen Umernehmer ausgeführt werden. Gieiren. den 15. Avril 1907. Groszherzogliche Bürgermeisterei Gtetzen. M ec u m. Was Sie immer vorrätig haben sollten! 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