$n yietnC Globetrottei S®ss6e ■ijjiu, ^W-ai1 Mr. Atzten ÄUbreiie 1 AuslttäMern fetter ■Konzen leats-KapeUe. aibaiäi Juni ■Konzert W k ch 4 (aiser Wilhelm Nr. 116 rtuosen Herrn Oskar i Hofoper in Petersburg ! itor C. Krausse. Eintritt 1 Hk. isiialienhandlg. 75 Plg, müj. >cu criler Qualität vemtrohMaWueu tauf M vnWüM •24. L MS. bei bet et Gehen. $8/ der inneren ranken der Univ«-- neuen AnstaltSrüm )img vergeben roetbf il-Eclaß vom 16. Jr auf dem J8etwo W r Aufschrift „NeM S.Jum 1907, vor. jgbureau abzugeben. je* n Augenklinik. arbeiten roith Ludimgltrave w der Schis' c gesperrt-, gfrer rtt Sie^ lllj* . öliger Stadt i ÄSuuuy ®" Se»« > * . Mchen. it Oießen- N )<$ Nr. 140 an den Stpaßen anpflanzen. Zu nicht lediglich Slutzbäume fordern sei eine Acndcrung des ß 26 des LeldbereinigungSgesetzes^ auf das Entfernen von Wildbäumon denken. In fremden Ländern zeigt sich dasselbe Wer ohne Vor- emqenominenheit die Programme prüft, muß finden, daß die bürgerlichen Parteien sich immer wieder znsammensinden nnd wenn die eine Partei — eS ist wahrlich nicht immer dieselbe — den anderen um Jahrzehnte nachhmkt. Der hätte vor 20 Jahren geglaubt, daß die stoclkonservatioe Krenzzeitnng im Jahre 19u7 den nichtsozialdemokratischen Arbeitervereinen aiiraten würde, nicht ans das Etreikrccht zu verzichten? Welche Parte, hot sich denn den sozialpolitischen Bestrebungen de- Fürsten BiSinarck am längsten widersetzt I — Steht eS ebenso mit der sozialdemokratischen Partei, wenn man von einigen weißen Naben, die in der Partei ohne Einfluß sind, absieht? Olein, ihr Ziel ist ausgebaut aus einer ganz anderen Staatsidee. Ter Liberalismus mußte feine monarchische Gesinnung, seine Auffassung von Eigentum, von Wahrung der Freiheit des Individuums ausgeben, also sich selbst, wenn er mit ihr an einem Strang ziehen wollte. ,Tie Sozialdemokratie ist freiheitlich", sagt man, „darum fönnen wir mit ihr gehen." Nein, sie ist keine Partei der Freiheit, sondern der Tyrannei, der Knechtung der inneren Menschen und beS äußeren. Tas zeigt die Praxis jedem, der es sehen will. Tab sie gegenüber den jetzigen Inhabern der Gewalt nach Freiheit ruft, beweist noch lange nichts. Man fäme bei ihr auS dem Regen in die Traute. Was würde Eugen Richter zu den von uns kritisierten Worten des Herrn Korell sagen, „daß es sich bei der Stellung zur Sozial- demokratie um eine Frage der Taktik handele" ? Dian lese doch einmal die einstige Riesendebatte über die Sozialdemokratie im Reichstage. Sieben bie letzten ReichLtagswahlen nicht auch eine beredte Sprache? Oder ist das alles schon wieder vergessen? Der Liberalismus muß in seiner Stellung zur Sozialdemokratie auch heute Farbe bekennen. Eine Znfammeniasiuug der liberalen Schattierinigen darf diesem Punkt nicht au§ dein Wege gehen. Liegt denn ein wesentlicher Unterschied in den Programmen der liberalen Parteien bezw. ihrer Stellung zum Programm der Sozialdemokratie? Unseres Erachtens nicht. Auch in Bezug aus die SJlittel zur Vekämpsung bet Sozialdemokratie liegt nichts wesentlich Trennendes vor. Was sollte beim da ein lieberem- kommen aller liberalen Parteien über diesen Punkt erschweren? Auf nationalliberaler Seite will man bie Stellung sestlegen. Warum scheuen sich linksliberale Herren bavor? Oder finb es nur Herren, bie sich ehemals nationalsozial nannten, wie Herr Tr.Ohr uiid unseres Wissens Herr Pfarrer Korell? Die Blockmehrheit im Reichstag, die ja ans noch verschiebencren Elementen zusammen- gesetzt ist, scheint in diesem Punkt anders daznstehen. Gewisse Herren, die aubcrhalb beS Parlamentes stehen, scheinen bie durch die Slot der Zeit — ober in richtiger Erkenntnis — geschaffene Einigung miedet zerstören zu wollen. Es dünkt uns, als ob die Gefahr, bie die Sozialdemokratie in sieh schließt, von manchen nicht erkannt würde. Vielleicht glaubt man, ihr zu jeder Zeit ivieder verbeugen zti können. Vor der großen französischen Revolution spielte man in Frankreich aud) mit dem Feuer, und viele haben sich daran die Finger oerbraunt. Die Geschichte scheint manchmal da zu sein, um nichts zu lehren. Ter Nationalverein mag sieh bewähren, wie auch Außen- steheudo es tun, die liberalen Parteien zu einigen und zwar so, daß et das Gemeinsame ihrer Programme betont, sowohl in positiver als in negativer Beziehung. Es nützt nichts, in einem Punkte, der den größten unserer liberalen Parteien wesentlich ist, den Vogel Strauß nachzuahmen. „National" sein ist allerdings nicht gleichbedeutend mit „kämpfen*. Es stellt vielmehr die Liebe zum Volkstum in den Vordergrund; es verlangt aber, daß man die bekämpft, die ins Land hinaus- ziehen und bie Vaterlandsliebe bekämpfen, die Existenz eines Vaterlandes leugnen — siehe Dr. DtichelS hier. Freilich wollen wir einen Kampf mit geistigen Waffen. Seine Quelle ist nicht der Haß, sondern die Liebe, Liebe zu dem, was wir verteidigen, Liebe auch zu denen, die wir von einem nach unserer festen Ueberzengung irrigen Weg abbringen wollen. Wir kämpfen gegen die falsche Lehre, nicht gegen Personen, die ihr anhängen. Darum brauchen wir auch unsere Gegnersedast gegen die Sozialdemokratie nicht zu verbergen. Unser Kampf ist fein Angreisen, er ist ein Verteidigen unserer Weltauffassung, unserer Staats- und Gesellschastsidee, der in den liberalen Lagern seit langer Zeit leider vereinzelt und erst 1907 leiblich geschlossen geführt worben ist. Und weil diese bei allen Liberalen grundverschieden ist von der der Sozialdemokratie, müssen wir auch, wenn wir uns zu einem Bunde zusammenschließen, diese Gegnerschast freimütig bekennen und zwar ohne Rücksicht auf taktische Gründe. 9! a ch f ch r i s t. Stach Niederschrift des Vorstehenden finden wir in Str. 275 der „Nationalzeitung" einen Artikel: „Unlauterer Wettbewerb", der sich mit dem in mancher Hinsicht eigenartigen Vorgehen des Herrn Dr. Ohr, der jetzt in Diünchen wohnt, besaßt. Zu unserer Befriedigung findet sich dort dieselbe Auffassung. Herr Dr. Ohr wirb darin mit scharfen Worten abgewiesen. ES heißt dort zum Schluß: „Man wirb in beit Kreisen ber nationalliberalen Partei wissen, wie man zu diesem unlauteren Wettbewerb sich zu stellen hat, und wir können den Herren Ohr und Genossen nur empfehlen, die alte Fahne „nationalsozial" ivieder offen aufzu- pflanzeu. Tie politische Ehrlichkeit spricht für diesen Rat. Dian wird oit d) in b en Greifen ber freisinnigen Volks- partet und ber süddeutschen Demokratie in diesem Urteil mit uns ü b e t e t n ft i m m e n: Andeutungen, bie von feinem geringeren als Payer (Demokrat) durch die Presse liefen, gingen in derselben Richtung." Männern, bie sich für bie Sache interessieren, dürfte ber erwähnte Artikel ber „Nationalzeitung" zu empfehlen sein. Garten- und Blumenpflege. Lehrer Will-Rendel wies auf bie Schädlichkeit ber Katzen' für die Bogelwelt hin unb forderte die Vertilgung herrenloser Katzen und eveml. (Einführung einer Katzensteuer (lebt Heiterkeit). Ferner empfahl er die zweckmäßige Anbringung von Nistkästen, die nicht zu nahe bei den Orten angelegt werden dürsten, da man hierdurch nur Brutstätten für Spatzen schasse. Auch die richtige Anlage der Klebgürtel fei sehr zu empfehlen, insbesondere das öftere Streichen derselben. Namentlich die Lehrer in Laud- orten tonnten für die Erhaltung der Vogelwelt viel tun. (Lebh. Zustimmung.) Kreisarzt Tr. Nebel von Friedberg gab zweckentsprechends Anleitungen zum Transport von 5t ranken und Verletzten auf Straßen und in Häusern Mindestens in den größeren Gemeinden müßten zweckentsprechende Tragbahren und Material zu Notoerbänden vorhanden sein, damit verunglückte und Erkrankte von der Unsallstelle nach .Hous oder ins Krankenhaus gebracht werden könnten. Ein Verbandkasten koste nur wenige Mark und eine Tragbahre nur 30 bis 40 Mark, an den Kosten brauche die Sache also nicht zu scheitern. Weiter sei zu fordern die Anschaffung von Sanitätskästen ober bie Anlage von Krankenpflegestationen, die zur Krantenheilstäue erforderliche Gegenstände enthalten sollten, deren Anschaffung dem Einzelnen schioer falle. Ter Redener zeigte bann eine Anzahl solcher von ber JJriebberger Firma Fuendding ausgestellten Gegenstände, einfache Tragbahren, Verbandkästen, Sanitatsschränke usw. unb schloß mit ber Mitteilung, daß er gerne bereit sei, den Gemeinden mit Rat und' Tat bei der Anschaffung zur Seite zu stehen. (Lebh. Beifalls Pfarrer Zaubitz - Bensheim, ber Vertreter des hessischen Diawnieoereins, erörterte die so wichtige Frage der Krankenpflege auf dem Lande, die sich ber von ihm vertretene Verein zur Aufgabe gemacht hat. Bis jetzt schon seien 30 Schwestern aus- gebildet. Landrat Tr. Beckmann-Usingen verbreitete sich über diq tetr. Einrichtungen nt Nassau, bie durchaus günstig finb. Sodann wurde ber geschäftliche Teil ber Hauptversammlung erledigt. Ter Voranschlag verzeichnet 5780 Mk. Einnahme (darunter Ö2S0 Mk. Ueberschnß vom ersten Trachtenfest- und 2055 Mk. Ausgabe. Ter Ueberschnß 3835 Mk. soll verzinslich angelegt werden. Einige geringfügige Statutenänderungen sanden Zustimmung, ebenso das Statut für die Bezirlsgruppen. _ Anstelle des verstorbnen Pfarrers Maue.'-Fehlheim wurde Psar r Schulte in Großen-Linden als Vorstandsimtglied gewäistk u.s Ott der nächsten Hauptversammtung wurde B a o - .. a u h e i ut gewählt. Bürgermeister Tr. Kayser lud ün Anschluß an; die tretens des Vereins die Aufgabe, der Entvölkerung des flachen Landes und dem Zuzug nach Den großen Staaten entgegen;,utreicn. Dies soll geschehen Durch Einwirkung aus fecligeni Gebiet, indem der Verein die veimatlicbe pflegen und fördern wolle. Er wünsche herzlichst, daß sich aud) ber hessische Verein so Fräfiig entwickeln möge wie seine älteren Brudervereine in Württemberg, Baben und Thüringen, und baß ihm auch die tatkräftige Förderung der Landesregierung nickt fehlen möge. Er schloß mit dem Wunsch, daß sich das Verhältnis zwischen Landesverein und deutschen Verein getreu der Devise gestalten möge: „In Treue fcfL'/‘ (Äbh-ster Beifall.) Pastor Franke überbrachte Gruße der thiiringifchen Vereinigung für Wohlsahrstpflege, indem er dem hessischen Verein bestes Gedeihen wünschte. In einer Hinsicht sei c? in Hessen viel besser, es gebe hier noch Trachten, alte VollSsitten und Häuser, während in feiner Heimat d von nichts mehr vorhanden fei Sodann dankte er für das Entgegenkommen, das er hier und in verschiedenen Dörfern gefunden habe und erwähnte mit besonderer Freude bie hessische Bauerhochzttt in Pohl-GonS, bei ber er am Vormittag habe verweilen können. lieber bie Pflege des Gartenbaues, Blumenschmuckes und Vogelschutzes in ben Volksschulen, sowie in Vereinen sprach Haupt- kl)rer Storch in Butzbach. Er führte etwa aus, daß Bosheit, Unverstand und Gleichgültigkeit bie Feinde seien, bie der Natur am meisten schaden, unb emsiger Arbeit von HauS und Schule, bedürfe es, dem gedankenlosen ober böswilligen Vernichten von Pflanzen und Tieren zu steuern., Die Liebe zur Natur in ben Herzen der Kinder einzupflanzen sei deshalb eine der wichtigsten Aufgaben. Um dies zu erreichen, bedürfe es keinen neuen Unter' rickttgegenständes, fonb.’rn nur einer entsprechenden Gestaltung deS naturkundlichen Unterrichts und einer zweckmäßigen Einrichtung der Schulgärten, in denen nicht blos eine Herberge fremder Pflanzen geschaffen, sondern die eine Pslegestätte der wichtigsten einheimischen Gewächse sein sollen. Manche Pause könne in einem richtigen Schulgarten nutzbringend verbracht werben, indem man die Kinder selbst zum Pflanzen und Pflegen von Blumen anleiten solle. Daraus werde sich leicht die häusliche Blnmenpflege entwickeln und damit wecke die Schule den Sinn für die Biumen über- AoH einmal die Einigung des Liöeralismus. Der Herr Verfasser beS am SamStag von uns als Leitartikel veröffentlichten kritischen Zuschrift über die Darmstädter Propaganda-Versammlung des neuen deutschen National- veremS sendet uns unter Bezugnahme auf unsere Fußnoten dazu diese zweite Zuschrift, die wir wiedergeben ohne weitere prinzipielle Erörterungen und ohne von unserem Standpunkte abzuweichen, der darin gipfelt, baß wir glauben, der neue deutsche Nationaloerein sehe seine Ausgabe nicht sowohl im Kampfe gegen andere Parteien, als vielmehr in ber Zusammenfassung der bestehenden liberalen Fraktionen. Indem ich Ihnen für den Abdruck meiner Zuschrift verbinb- lichsr danke, möchie ich wenigstens auf einen Druckfehler in Spalte zwei aufmerksam machen. Es muß dort heißen »absolut feindlich". Ihre Bemerkungen, die in manchen Punkten meinen Ausführungen zustimmten, in einem wesentlichen aber abweisend sind, nötigen mich, noch einmal zur Feder zu greifen, und ich bitte, meinen Ausführungen in Ihrem geschätzten Blatte Raum zu geben. Tie sozialistische Presse ist m. E. nicht so ungefährlich, als Sie meinen*). Wer bei den letzten Wahlen hinauvgekommen ist, hat den unheilvollen Einfluß dieser Presse gesehen. Die steten Be- hauptiiiigen dieser Presse wirken mit der Zett um so mehr nach, ba sozialistische Führer das Lesen anderer Blätter oit mit Erfolg zu hindern suchen. Steter Tropfen höhlt Den Stern. Freilich kann man nicht alles widerlegen, aber das wesentliche müssen wir von Zeit zu Zeit richtigstellen. _ .. r... Tie Behauptung, Liberalismus unb Sozialdemokratie hatten In grundsätzlichen Anschauungen Berührungspunkte, kann meines Erachtens irre führen. NurEinzelforberungen sind bisweilen gemeinsam, und das gilt doch in viel höherem Maße von den übrigen bürgerlichen Parteien. Tie Ziele des Liberalismus und Der Sozialdemokratie aber sind grundverschieden, ja einander bi rett entgegen gefegt. Sie fragen: Muß Denn der Nationalverein em Kampfverem fein? Heißt Denn „national" fein unter allen Umstanden „kämpfen"? Beide Fragen treffen den Kern unserer Ausführungen im ersten Artikel nicht."') Tie Frage: »Was geht i()n (b. National-Berem) dabei die Sozialdemokratie an? bedeutet eine Umgehung des springenden Punktes. , Richtig ist, daß der Nationalverein als Ziel die Versöhnung der verschiedenen liberalen Richtungen proklamiert. Er i*emt es aber auf eine einseitige — etwa Naumannsche Art tim zu wollen. ) Der Nationalverein muß au sich nicht Kampfoerein sein, ebensowenig wie der Liberalismus. Letzterer erstrebt bie Ausgestaltung unseres Staates nach liberalen Grundsätzen. Tas ist sein positives Fiel. Da er aber an der Verwirklichung dieses Zieles durch bie Parteien links und rechts gehindert wirb, ja feit längerer Zeit leiber einen geringen Einfluß auf das Ltaatsleben hat, muß er kämpfen unb zwar nach beiden Seiten. Wer ist Denn gegenwärtig ber erbittertste Gegner des Liberalismus? Das wem jeher Zeitungsleser. Bei uns in Hessen gibt es fernen Konservatismus wie in' Preußen und unser Zentrum ist anders geartet als etwa bas bairische. Wer etwa 3u Jahre znruckblickt und überschaut, was die verschiedenen Parteien früher gefordert und bekämpft, und sieht, was sie inzwischen geleistet haben, wird finden, dap alte Parteien starke Wandlungen dnrchgemacht haben, dap sie teilweise heute verteidigen, was andere gegen ihren^ Willen irmher geschaffen haben. Man braucht nur an unsere --ozialpottttt zu denken. In fremden Ländern zeigt sich dasselbe. Wer ohne Vor- eiugenommenlieit die Programme prüft, mutz finden, dag sie teilweise heute verteidigen, ivaS andere gegen ihren^Wiuen iriiyer geschaffen haben. Man braucht nur an unsere Soztalpolittl zu *) Wir haben bie Frage ber „Gefährlichkeit" der sozialdemokr. Presse nicht erörtert, sondern nur auf die vielfach nerbreitete Ueberschätzung ihrer Wichtigkeit huigewiefen. . Tr.,,”- **) Wollten das auch garnicht, sondern nur die Zurückhaltung des Nationalvereins inbezug auf bie Sozialdemokratie rechtiertigen. '**) Seine Münchener Gründer sind zumeist, wenn wir nicht irren, Mitglieder der nationalliberalen Partei JbarjernS. bas geradezu eine Prämie ..... _ . . .. barilcUe. Aehnlich fei bei Dachregulterungen verfahren worden, auch hier sollte man die Bäume und Sträucher nach Dtäglich- feit stehen lassen ober wieder pflanzen. Diese Erkenntnis m weiteren Streifen zu verbreiten, fei eine der wichtigsten Aufgabe, aller Streife. (Lebhafte Zustimmung.) Mit dem Vortragenden stimmte Krcisrat Feh darin übereilt, baß vor allem eine Aenberung des § 26 des Felbbereinigungs- gefetzes anztlstreben sei, biamit auch die Wildbänme bei deff Feldbereinigung entschädigt werden tonnten. Er empfahl weiter bie Gründung und Unterstützung von ländlichen Vereinen für Hauptversammlung des Hess. Vereins für ländliche Heimatpftegc, Wohlfahrt und Kunstpflege. Butzbach, 17. Juni. Die erste Hauptversammlung- des Vercins fand gestern vormittag bei sehr zahlreichem Besuch im „Hessischen Hof" hier statt. Erschienen waren u. a. der Geschäftsführer des deutschen Vereins für ländl. Wohlfahrtspflege Schriftsteller Sohnrey in Berlin, der Vorsitzende des gleichartigen tharrng. Vereins Pastor Francke aus Vogelsberg bei Weimar, em Vertreter des württemb. Heimatpflegevereins, Kreisrar Tr. Hölzrnger aus Alsfeld, Landrat Dr. Beckmann in Usingen, Denkmalpfleger Prof Tr Walde aus Tarmstadt, Vertreter des Vereins Der Oberhessen in Darmstadt, des Vereins zur Förderung des Blumenschmucks im Kreis Friedberg, des Franenoereins für Erhaltung ber Volksgebräuche und hes,. Trachten, der Hess. Vgg. für Volkskunde, des Hess. Diakonievereins,, des Butzbacher Geschrchtsvererns, zahlreiche Gemeinbevorstande usw. . ,, _ Ter Vorsitzende, Kreisrat Fey, begrünte zunächst alle Erschienen, gedachte des im 1. Vereinsjah-: verstorbenen Vorstandsmitgliedes Pfarrer Mauer-Fehlheim und ging bann in längeren Ausführungen auf bie Bestrebungen des Vereins em. Insbesondere besprach er auch die Aufgaben und Ziele des neugegründeten hessischen Frauenvereins zur Förderung und Erhaltung ländlicher Gebräuche und Einrichtungen und Volkstrachten. Hieraus erstatte er den Jahresbericht. Wir werden auf einiges dieser Ausführungen nock) naher eingehen. Schrifisteller Sohnrey überbrachte Grütze und Glückwünsche des d.utschen Vereins für ländliche Heimats- uno Wohl- fahrräpslege, der-seinem jüngsten Zweig, dem bestischen, warme gefügte enigegenbringe. Er bezeichnete als Ursache des Jnsteben- lstiupt. Der Schulgarten wecke außerdem bie Beobachtungsgabe der Kinder. Vor allem aber sei der Vogelschutz p empfehlen, ber neben seinen praktischen Erfolgen, der Vernichtung schädlicher Insekten, wichtig sei für die Gemütsbildung. Namentlich solle man im Winter Futterplätze anlegen und ihre Versorgung den Kindern auftragen, die schon im Sommer Samen dafür sammeln fönnten. Ferner seien Nistplätze an^ubringen usw. Die Haltung von Stubenvögeln solle möglichst eingeschränkt werden. Immer aber solle man die Kinder zu Schützern der Bogelwelt erziehen. Für Vereine und Gemeindevorstände komme bann noch die Erhaltung und S^eupflanzung von Hecken und Gcsträuchern in Betracht, die bas Haus und die Burg unserer gefieberten Sänger feien. Auch auf diesem Gebiete gelte bas Wort: Wer bie Schule hat, hat die Zukunft" nt>nb deshalb solle alles dazu beitragen, durch Einwirkung auf die Jugend Blumenschmuck unb Vogelsang, bie beiden lyrischen Gedielste aus dem großen Schöpfiings- buche ber Natur, uns zu erhalten. (Lebhafter Beifall.) Rechtsanwatt Tr. v. H e l m o l t - Friedberg verbreitete sich sodanii über bie großen Vorteile ber Felbbereinig u n g « forderte aber Einschränkung und Verhütung ber bei ihr, sowie bei der Dach-Unterhalt>mg und -Regulierung entstehenden Schädcst für das landschaftliche Aussehen ber Gemarkungen. Vor allem toanote er sich gegen das jetzt gebräuchliche rcmiEale Entfernen aller Sträucher und Bäume, soweit sie nicht Stutzbäume sind. Tie' durch die Fcldbereinigung bedingte Beseitiaung der direkten Verbindungswege zwischen den Dörfern unb Der Hohlwege sei vont landschaftlichen Standpunkt aus zwar zu bedauern, aber es müsse im wirtschaftlichen Interesse ertragen werben. Dagegen) werde es wohl feiner ©äireinbe ein Opfer fein, trenn si.a einige Hundert Quadratmeter mit Sttäuchern unb Wildbäumen bepflanze, zumal dadurch der übermäßigen Insektenplage cy.t-i gegengewirkt werde. Auch die Kceisstraßenvern-altungen solltenj politifdyc Tagesschau. Maximilian Harden sandte einer Berliner Mittagszeitung eine Zuschrift zu der Angelegenhert Fürst Philipp Eulenburg und Graf Kuno Moltke. Aber auch durch die neue Erklärung wird die Sache nicht klarer. Harden verwahrt sich gegen den Vor- wurs, der m der Preise vielfach erhoben wird, er habe feine Srtti( der Gruppe Eulenburg einzujchränken, abzuschwächen zu mildern gesucht. Er werde diese Kritik, deren Wirkung er für nützlich halte, in ihrem ganzen Umfang vor dem zn- standiaen Gerichtshof vertreten. Das heißt also, der Her- ausgeber der „Zukunft" gedenkt in dem privaten Bcleidi- aungsprozeß, den Graf Kuno Moltke gegen ihn angestrenat hat, eingehend bie Beweggründe zu seinem Vorstoß gegen die,^iebenbergcr Tafelrunde" darzulegen. Was aber Harden schuldig bleibt, auch in feiner neuesten Erklärung, das ist em Beweis für die wider den Fürsten Philipp Eulenburg und den Grafen Kuno Moltke vorgebrachte Behauptung krankhafter Neigungen. Beide Herren haben, wie sich ja wohl denken läßt, nicht so sehr an der scharfen politischen Rtitif der „Zukunft" Anstoß genommen, sondern in erster Reihe an jenen ihre Persönlichkeit, ihre sittlichen Anschauungen treffenden Bemerkungen. Als Zeuge vernommen, hat Harden weder eine Tatsache noch ein Beweismittel in Bezug auf den Fürsten Eulenburg angeben können. Welchen Zweck soll es nun für den Fürsten Eulenburg noch haben, Harden auf dem Wege der Privatklage zur Rechenschaft zu ziehen? Jedenfalls ist der Aufwand von Tinte, um die ganze Sache recht in die Breite zu treiben, namentlich nach den letzten Erklärungen Hardens, unergiebig. SJuan braute lange Brühen. Bald sollte es sich um eine umfassende Staatsaktion der ,Liebenberger" gegen Bülow gehandelt haben, die bann ben Kanzler, um seine Stellung zu retten, gezwungen habe, eine große Reichstagsauflösungskomödie zu inszenieren; nach andern, besser Unterrichteten hat lediglich die Frage, ob in gewissen Kreisen Vergehen in der Richtung auf 8 175 eine Rolle spielen, zur Katastrophe geführt. Harden hat gezeigt, daß er nichts beweisen kann und auch nicht beweisen will, was man aus seinen „Enthüllungen" herausgelefen hat. Bisher stehen die Aussichten für eine gerichtliche Klarstellung also nicht günstig. ES fragt sich, ob nicht Verjährung vorliegt. Auch der Strafantrag, den Fürst Eulenburg selber gegen sich gestellt hat, dürfte nach den Erklärungen Hardens kaum zu etwas führen. Zweites Blatt LS7. Jahrgang Dienstag 18. Juni 1907 drf -c nt .äglid} mit DuSnahrn. des ^orniiagS. A zX jA JkA AAA A ZS AA Rotationsdruck und Verlag der Brühllschen Sie „«Usenet SamillenMattef werden dem Q ST» ® 3 /g T Sf &T Unwers,,--. - Buch, unb BttmtaieteU «ÄKxrsä vwhVHw UHjvlUvl2 —T.w wöchentlich. Der ..heisch« rmdwlrt--ericheint KF fjF »ednktt-n. Erveditwn >m» Druckerei, kchul- ™etnmeL General-Anzeiger für Oberhessen Redaktion:Tel.-AdAnHetgrrGletzen. Mch't die Teilnehmer zu recht lebhafter Teilnahme an der nächsten Versammlung ein. . , An die Verhandlungen schloß sich ein gemeinsames Mittagessen, in dessen Verlauf Kreisrat Fen ein Loch auf die .Fürsten der Länder ausbrachte, die auf der Tagung vertreten waren: die Könige von Preußen und von Württemberg, sowie die Großherzöge von Sachsen-Weimar und Lessen. Bürgermeister Küchel dankte für die Wahl Butzbachs als Gründung^- und Festort des Verbandes, sowie dem um die Vereinssache hochverdienten Kreisrat Fey, indem er letzterem ein Loch ausbrachte. Kveisrat Feh übertrug den Tank auf seine sehr tätigen Butzbacher .Helfer: Professor Wämser, Bürgermeister Küchel, Medizinalrat Tr. Vogt, Hauptlehrcr Storch, Oberlehrer Weide usw. und schloß mit einem Hoch auf die Stadt Butzbach. Im weiteren Verlauf des trefflichen Mahles trug Hauptlehrer Storch noch eine Anzahl selbftverfaßter Gedichte vor und erntete damit rcidjen Beifall. Aus Stadt und Land. Gießen, 18. Juni. •• Fabers Beerdigung. Gestern Nachmittag wurde der beim Automobilrennen um den Kaiserpreis verunglückte Mechaniker Ludwig Faber, ein geborenes Gießener Kind, in seiner Heimat zur ewigen Ruhe bestattet. In der geräumigen Leichenhalle des neuen Friedhofs war der, reich mit Kränzen und Blumen dekorierte Sarg, der die irdische Hülle des Verstorbenen umschloß, aufgebahrt. Eine zahlreiche Trauerversammlui'g hatte sieh mit den Verwandten des Verstorbenen eingefunden, dnrunterProvinzialdirektorGeheimerat Dr. Brci dert, sowie als Vertreter des Kaisers Oberst von Lindenan, nebst eine Abordnung des Offizierkorps des Rcgi- ments Kaiser Wilhelm. Pfarrer Euler hielt die Gedächtnisrede, der er die „Klagelieder Jeremias, 3. Kapitel, 4. Vers zu Grunde legte. Er wies darauf hin, daß der Tote gerade an seinem Geburtstage, 20 Jahre alt, dahin gerafft worden sei gleich einer jungen Eiche, die plötzlich jäh uoin Sturm zersplittert wird. Es zieme sich nicht, an dieser Stelle, angesichts des Sarges sich darüber zu äußern, weshalb und warum der junge Mann sein Leben habe hingeben müssen. Man könne nur Trost darin finden, daß der Tod ein Menschenleben bei Ausübung seines Berufs gefordert und hinweg gerafft habe, ähnlich wie es dein Bergmann ergeht, der hinabsteigt in die Tiefe der Erde, oder wie der Eisenbahnbeamte, der im brausenden Zuge seines Amtes waltet, durch ein Unglück plötzlich abberufen werden kann. Der Verstorbene hat in seinem Falle tüchtiges geleistet, er hatte Freude an seinem gewählten Beruf, und ist in dessen Ausübung gestorben. Der Redner führte ans, wie viel die Eltern und die 6 Geschwister verloren haben durch seinen plötzlichen Heimgang und wie das allgemeine Mitgefühl bei ihrem schweren Verlust sie trösten müsse. Auch die Teilnahme des Kaisers an dem herben Verlust sei ihnen geworden, der echt menschlich und fürstlich sein Beileid habe aussprechen lassen. Pfarrer Euler erinnerte zum Schluß an das Dichterwort: „Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben", und knüpfte daran die Tröstungen aus dem Klagelied Jeremias. Das Trauergefolge begleitete darauf den Sarg zur letzten Ruhestätte, wo Oberst von Lindenau am offenen Grabe auf Befehl und im Namen S. M. des Kaisers einen Eichenkranz mit weiß seidener Schleife niederlegte, deren Enden in Gold den Namenszug des Kaisers zeigten. Im Auftrage S. K. H. des Großherzogs legte Geheimerat Dr. Breidert eine Kranzspende nieder. Der deutsche Automobilklub ehrte den Toten durch ein prächtiges Blumengewinde, ebenso das Offizierkorps des Regiments Kaiser Wilhelm, die Firma Kleyer in Frankfurt und deren Arbeiter. Der bei dem Unfall ebenfalls verletzte Ehanffeur Otto Göbel, auch ein Gießener Kind, hatte seinem toten Freunde als letzten Abschiedsgruß ein wundervolles Blumengewinde gesendet. ** Die neue Aula der Universität geht ihrer Vollendung entgegen. Bis zum Universitätsjubelfeste, diesem Marksteine in der Geschichte Gießens, soll und wird sie ebenso fertig sein, wie das Theater, mit dessen Eröffnung der zweite, wohl wesentlich wichtigere Band der Theatergeschichte Gießens eingeleitet werden wird, wie mit der Eröffnung der neuen Aula der zweite, wohl erheblich bedeutendere Band der Universitätsgeschichte. Der Neubau hinter dem alten Universitätsgebäude zeigt sich schou heute dem Beschauer als ein Architekturwerk von guten Proportionen. Ohne sonderlich originell sein zu wollen, hat es innen die Form eines Tonnengewölbes erhalten durch die Einfügung einer Rabitzdecke, die in dem mächtigen eisernen Dachstuhle aufgehängt ist. Weit und hoch in seinen Maßen legt sich der einzige Rang leicht und wohlgcmessen hinein, in gefälliger Rundung und selber von ansehnlicher und bequemer Ausdehnung. Der Eingang soll sich vollziehen durch das alte Laus. Zwischen diesem und dem neuen Cuale bildet die geschickte Verbindung eine Art Atrium, Vestibül genannt. Man könnte den anheimelnden Raum auch wohl als Jnnenhalle bezeichnen, obwohl ihm das eigentlich Hallenartige nicht zu eigen ist. Wie das Atrium der alten Wmer erhält diese Innen- oder Mittelhalle ihr Licht von oben. Die unmittelbar über ihr liegenden Fenster der alten Aula bedingten mit Notwendigkeiten die bescheidene Höhe dieses Zwischenbaues, doch gerade sie gestaltet den Raum behaglich. Das Uebrige dazu tun die ganzen Matzverhaltnisse, die hübschen Nischen und die behäbig altväterische Form der würdigen imb zugleich trutzigen Säulen aus Quadergestein, die Steinbänke an den Wänden und jedenfalls auch der noch nicht vorhandene Kamin. Die Nieschen werden die Garderobe.! in sich aufnehmen. Im übrigen soll der Raum als Wandelhalle und -Frühstückszimmer den Studenten dienen. Vom großen Saale führt eine breite Tur in einen kleinen Vorraum, der die Treppen zur Galerie enthält, sowie den Hauptausgang. Dieser befindet sich auf der Seite nach der Goetyestraße zu. Die ihm gegenüberliegende Schmalseitenwand hat heute noch -drei leere Felder, die von den großen Porträts des Großherzogs Ernst Ludwig, des Stifters der Universität Landgrafen Ludwig V. und des Miederherstellers, des Landgrafen Georg II. eingenommen werden sollen Darüber zieht sich reicher plastischer Schmuck hin, der noch gekrönt wird von dem bao Johanniterkreuz zeigenden Wappen der Universität. Sonst ist, wenigstens vorerst, das ganze Gebäude von äußerster Schlichtheit und alles Dekorative vermieden. Tie Beleuchtungskörper und das von der hiesigen Firma Theodor Brück zu liefernde Gestühl versprechen dem Raume die rechte Feierlichkeit und Würde zu verleihen. — In seinem Aeußeren hat der Neubau etwas Kirchenartiges, infolge seiner kapellenartigen Affixe. Auch die den alten Butzenscheiben ähnlichen ovalen Fensterscheiben aus mattem geiblicheni Glase verstärkten di-.sen ^Eindruck, nehmen sich aber ganz schmuck aus. Der Stil Pird. als leicht ürodernmerter SBarnrf bezeichnet; doch ist es nicht das üppige Barock einer verschwenderischen, bem Pompösen holden Zeit. Man^sieht keine gekröpften Gesimse und derbe plastische Dekorationen, und selbst die rund geschwungenen Linien sind nicht durchweg zur Anwendung gekommen, die doch das Hauptcharakteristikon des eigentlichen Barock sind. Der, echt barock, gebrochene Dachstuhl ist spitzwinklig (dieser spitze Dachwinkel kommt auch bei den schönen Nauheimer Barockneubauten vielfach vor), das Rundfenster drunter von Voluten und Kranzwerk verziert. Auch die Krönung des Portals scheint ganz das charakteristische geschweifte Arabeskenornament des Hochbarock zu erhalten. Im Ganzen sieht man gutes Proportionsgefühl betätigt, und das ist die Hauptsache. So ist denn anzunehmen, daß dieser Saal wohltuende Behaglichkeit in sich ausbreiten und einen schönen und zweckmäßigen Rahmen für akademische Feierlichkeiten und für vornehme Konzerte abgeben wird. ** Der Personalbestand unserer Landcsuniversi- tät ist in der gewohnten Uebersichtlichkeit und Genauigkeit erschienen. X L i ch, 16.Juni. Ter E i s e n b a h n - B e a m t e n-Verein von Marburg und Umgegend unternahm heme einen Sommer- Ansflng hierher. Um 1.30 Uhr traf ein Extrazug mit zirka 700 Personen hier ein. Während die Hallte der Teilnehmer einen Spaziergang nach K-l o st er Arns du rg unternahm, blieb die andere Hallte bei Gastwirt Hailand hier, ivo sich die Teilnehmer mit Tanz und Kinderspielen amüsierten, bis der Zug um 7.30 Uhr sie wieder nach ihrer Heimat zurück be'örderte. -s-Lang-Göns, 17. Juni. Ter Gesangverein „Ger- mania" feierte gestern sein 17jähriges Stiftungsfest. Der Vorstand wurde einstimmig wieder- und Herr Will). Wagner neugewählt. Der Präsident, Anton Müller 32 ter, unter dessen Leitung der Verein einen größeren Aufschwung genommen hat, wozu der rührige und kenntnisreiche Dirigent Samss einen großen Teil beigetragen hat, erhielt als Anerkennung ein prachtvolles Ehrendiplom. = Ehringshans en, 16. Juni. Das Posaunenfest des Kreises Wetzlar ging heute hier von statten. Es mochten an 250 Bläser erschienen sein: die Zahl der Hörer zählte nach Hunderten. Pfarrer Spehr hielt die" Begrüßungsrede und Stadtmissionar Weber aus Köln sprach über den Weg zu wahrem Glück. Als letzter Redner trat Lehrer Klein aus Weidenau auf, der auch das ganze Fest leitete. Er hatte sich das Thema: „Die Nachfolge Jesu und das herrliche Ziel" gewählt. In seinen Ausführungen wurde er durch einen Regenschauer unterbrochen. Die Chöre, welche die Ansprachen umrahmten, wurden durchweg gut vorgetragen. Besonderen Eindruck machte der von allen Bläsern vereint zu Gehör gebrachte Chor: „Preis und Anbetung sei unferm Gott!" △ Orten berg, 16. Juni. In unserem Städtchen beging man heute das Fest des 25 jährigen Bestehens der freiwilligen Feuerwehr. Im Mauergartensaale tagten die Delegierten des Feuerwehrverbandes; nach der Erledigung der Geschäfte fand im Gasthaus zur Post Festtafel statt unter großer Beteiligung. Am Rathaus nahm die Ortenberger Wehr unter Leitung ihres Kommandanten Söhnge eine Hebung vor. Dann gab es einen großen Fest-8 zug mit drei Kapellen zum Festplatz, wo den Herren Gerichtsvollzieher Vetzberger aus Nidda und M. Söhnge von Kreisrat Böckmann aus Büdingen Orden überreicht wurden. Eine große Menschenmenge wogte auf dem Festplatz, der auch von der Gräfl. Stolberg'schen Familie besucht wurde. (X) Hanau, 16. Juni. Eine interessante Schadensersatzklage wird demnächst vor dem hiesigen Landgerichte verhandelt. Der preußische Minister der geistlichen usw. Angelegenheiten hatte vor einigen Monaten von den Mitgliedern des Tekorationskomitees für das Bonifatiusjubiläum in Fulda eine Erklärung gefordert, ob sie zunächst 4000 Mark abschlägigen Schadenersatz für den Brand der beiden Türnte des Fuldaer Domes leisten wollten. Hierzu scheinen sich diese nicht verstanden zu haben, sodaß die Sache nunmehr ihren gerichtlichen Lauf nimmt und der Fiskus vollen Schadensersatz beansprucht. Den Mitgliedern des Dekorationskomitees, Rentner August Müller, Stadtrat Karl Kramer, Stadtbaurat Schirmeyer, Architekt Fritz Adam und Pyrotechniker Karl Pauly, sämtlich in Fulda, ist jetzt die Klage auf Schadensersatz eingehändigt worden. Termin ist auf den 29. d. M. angesetzt. Hessische Bereinigung für Volkskunde. (Schluß.) — Büdingen, 16. Juni. Bei einer Besprechung über die Steigerung der Sammeltätigkeit teilt Dr. H e p d i n g mit, daß durch die ersten Sammelbogen vor etwa 10 Jahren bedeutendes Material zusammengekommen sei, jetzt würden neue Sammelbogen ausgeteilt. Er regt die Gründung von weiteren Ortsgruppen, besonders auch eine solch: für Büdingen an, von Gießen wird für Redner gesorgt werden. Kreisrat Böckmann und Schulrat Scherer schlagen die Vereinigung mit dem Altertumsverein und dem jetzt in Entstehung begriffenen Heimatspflege-Verein, Ortsgruppe Büdingen vor, was von der Versammlung gut geheißen wird. — Um 145 Uhr begann die öffentliche Versammlung, eröffnet von Prof. Dr. Helm-Gießen. Pfarrer Sch ult e- Großen-Linden hielt einen hochinteressanten Vortrag über „Taufbräuche in einem Orte Oberhessens im Laufe von 2 Jahrhunderten". Besondere Heiterkeit erregte es, daß in jener Zeit den Taufen eine sogenannte Patenpcüfung vorausging, die das Amt eines Paten gerade nicht sehr verlockend machten, wurden doch nicht selten unwissende Gevatterleute beimgeschickt, um die Prüfung in den vier Hauptstücken nach einigen Tagen nochmals abzulegen. Tiefe Patenprüsungen waren aus Grund eines Erlasses Philipps der Großmütigen eingesührt worden. Paten, die von auswärts kamen, mußten Gevatterzeugnisse vorzeigcn, die vom Pfarrer ausgestellt waren und 5 Albus gleich 40 Pfg. kosteten. Anhaltender Beifall folgte dem Vortrage. Oberlehrer Fah z-Büdingen referierte in spannender Weise über „Büdingcr Kinderlicder und Kinderreim c". 6r streifte in seiner Blütenlese von Kinderverschen fast alle Gebiete des kindlichen Gesichtskreises, seines Denkens und Tuns, vom Neck- und Spottverschen bis zum Reigengesang, die Schlaf- und Koselieder der Mütter und Ammen, die Heilverschen, die noch an die alten Zaubersprüchc erinnern. In bunter Reihe und ost von lebhaftem Beifall und Heiterkeit unterbrochen folgten Reiter- licdchcn. Grüße und Wünsche an den Klapperstorch, Pfeifenkopf- und Beercnpflückverschen und Spottverse aus Namen — z. B. Anderes, freß die Käs — und Berufsarten. An den Vortrag schlossen sich, gleichsam den volkskundlichen Glanzpunkt der Hauptversammlung bildend, die Vorführungen mehrere Kinderspiele und -Reigen, gespielt von den Kindern der Volksschule und höheren Mädchenschule. Unter den Spielen waren auch mehrere, deren Aufführung bisher gänzlich unbekannt geblieben ist. Die frei und ungezwungenen Spiele der fröhlichen Kinderschar ernteten allgemeines Lob, dergleichen ein von einem Mädchen vorgetragenes Wcrbegedichtchcn in Büdingcr Mundart. — Der letzte Reierent des Tages, Dr. Hep- ding- Gießen gab eine Erläuterung über die jetzt zur Ausgabe kommenden Tragebogen. Redner führte aus, da", durch die modern' Kultur und, den gesteigerten Verkehr d.e Vollslsider mehr und mehr verschwinden. Das lindliche Spiet und die Freude an der Jugend soll durch die Sammlung der Kinderlieder wieder wachgerusen werden; sic find ein reicher Quell der. Freude für die Kindesfeele, das Spiel begleitet ihr Leben und Treiben, es umgaukelt ihre Träume. Alle Spiele sind mit Gesang begleitet und gehen in 2/< Takt. In dem Kinderlied begegnen wir nicht selten oltgermanisch-heidnischen Bräuchen, in den Kinderreihen leben die alten längstvergessenen religiösen Reigen und Tänze weiter, in den Melodien sind alte Volksweisen enthalten. Redner gibt der Hoffnung Ausdruck, daß sich recht viele an der Sammlung beteiligen möchten und schließt mit den Worten: „Aus der Jugendzeit klingt ein Lied mehr wunderbar, 0 wie liegt so weit, was mein nicht war". — Pfarrer Schulte dankte allen, die heute zu dem schönen Verlauf der Hauptversammlung bc'getragcn haben, insbciende.c auch den Kindern für ihre prächtigen Darbietungen, und schloß um 61/1 llhr die Versammlung. — Eine Anzahl der Herren beckckt gt? unter Leitung der Büdingcr den Schloßgarten, das alte Schloß der Fürsten zu Isenburg Büdingen und den angrenzenden großen Park. Im „St^rn" fand um 7 Uhr ein gemeinsames Essen statt. Kreisrat Böckmann gab dabei seiner Freude Ausdruck darüber, daß der Verein Büdingen zu seiner diesjährigen Tagung ausersehen hatte und Pfarrer Schulte dankte den Büdingern für die freundliche Aufnahme. Citerarhebes. Wiegand, M., Dr. jur., Das Hessische Staatsbeamte n r e ch t, Verlag von I. Tiemer tu Mainz, 1907; — Die 136 Seiten umfassende Abhandlung bcbentct den ersten Versuch einer zusantmenigssenden, systematischen Darstelltutg des tu zahlreiche Einzelgeletze zerstreuten hessischen Staatsbeamlenrechts. Der Verfasser gibt in einem 1. Teil einen kurzen geschichtlichen Ueber- blick über die Entivickelung des Beamtenrechts im allgemeinen, insbesondere aber im Großherzogtum Hessen. Der 2. Teil behandelt das geltende Recht. Die beiden ersten Paragraphen bringen die Grundsätze mehr allgemeiner Rattir über Begriff und Arten sowie Begründung des Beamleiwerhältnisses unter Berücksichtigung der einschlägigen hessischen Bestiininnngen zur Darstellung. Sodann werden bie einzelnen Dienst- und Amtspflichten der Staatsdiener und die im Interesse voller Pflicktersüllung den Beamten anserlegten Nechtsbeschränkungen erörtert. Ter § 5 behandelt die Rechtsfolgen der Pflichtverletzungen in strafrechtlicher, privatrechtlicher, disziplinarischer und politischer Hinsicht. Im weiteren wird ans die Rechte der Beamten, insbesondere die Gehalts- und' Pensionsver- hältniffe soivie die Witwen- rtnd Waisenversorgung cingegangen. § 7 berührt die Befreiung der Beamten von öffentlichen Pflichten. Während in § 8 die möglichen Arten der Veränderungen des Staatsdienstverhältnisses, als Versetzung, Suspension und Pensionierung zur Besprechung fommeii, läßt sich der folgende Paragraph über das Wesen mid die Gründe der Beeudigulig des Beamten- verlmltnisses aus. Den Schliiß bildet eine Schildernng der Rechtsverhältnisse einiger besonderen Beamtenklassen, so nanientlich der Richter, der Notare uiid der mt hessisch-preußischen Eisenbahnge- meu'fchgitsdienst angestellten hessischen Beamten. Ein kleuier Nacb- trag enthält m Kürze die hatiptsächlichsteii Bestimmimgen des Hess. Woh'.rimgsgeldziischilßgesetzes vom 28. März 1907. Ein kurzes Sachregister ist beigefügt. Universitäts-Nachrichten. Halle a. d. S., 17. Juni. Tie Mehrzahl der st n d e n t i s ch e u V e r b i n d n it g e n lehnte für den 21. Juni die Beteiligung am Fackelzug zur Weihe des B t s m a r ck d e n k m a l s im Saaletat ob, weil die katholischen Verbindungen nicht zurücktralen. Tie freie Stildentenschast und die konfessionellen Verbiitdungen machen ihren Fackelztig allein. IColonialpoft- Berlin, 17. Juni. Simon - Köpper - Leute a»ls Gochas töteten am 5. Juni bei Taberas den F a r m e r D n n c n >t, ivahrscheinlich ans Rache für seine den deutschen Truppen während des Krieges getesteten Dienste. Tie Mörder trieben die Ochsen in die Kalahari uiid fonnten nicht mehr eingeholt werden. Sandel. Berlin, 17. Juni. Die dritte diesjährige W 0 l l a u f t i 0 n, welche sich dem offenen W 0 l l ni a r k t anschließt, findet am 18. Ium nachmittags statt. Tie ans beit verschiedenen Provinzen zur Ver- fteigcrung gelangenden Wollen umfassen etwa 7500 Zentner teils Rückenwäschen, teils ungewaschene Wollen. Die Besichtigung sci- tens der ziemlich zahlreich erschienenen Interessenten nahm einen regen Verlauf. Der Ausfall der Rückeniväschen ist im allgemeinen befriedigend, während die Schmutzwollen vereinzelt weniger den Wünschen der Käufer entsprachen. Tie Anmeldungeit und Einlieferungen zum offenen Markt haben einen guten Verlauf genommen. Bis jetzt sind gegen 200 Zentner eingelagert. An den Stadl- lagereieu geht es recht lebhaft zu, um bie ankornmenben Wollen diesjähriger Schur zu lagern. Tuch- und Stoffabrikanten ans den Provinzstäbten besichtigen vielfach bie Lager. Märkte. Gießen, 18. Juni.Marktb ericht. Aus heutigem Wochenmmkte kosteteii: Butter pr. Pfb. 0.90—1.— Alk., Hühnereier 1 St. 6—0 Pfg., 2 Stck. 11-00 Pfg., Gäiiseeier 10—00 Pfg., Enteneier 7 Pfg., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5-6 Pfg., Erbsen p.Pib. 18-24Pig, Linsen p. Pfb.25-40Pfg.,' Tauben pr.Pr.0,80—1,00Mk., Hühner pr.St, 1,00—1,60 Mk., Hahne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80-2,20 Mk., Gänse vr. Psb. 00-00 Pfg., Ochsensteisch pr. Pfb. 82—88 Pfg., Kuh- tmb Rindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 64—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 80—90 Pfg., Hammelfleisch pr. Psund 64—84 Pfg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,00—9,— Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 10,00—12,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Kirchen das Pfund 40—50 Pfg., Aepsel per Zentner 20 bis 25 Mk., in Korben 00 Pfb., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 9—15 Mk., Weißkraut per Stück 15—30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00-0.00. - Marktzeit von 7—1 Uhr. TeBefmiisciie des Giessener Anzeigers, mitge und Industi Frankfurter Bürs 3)j% Beichsanleihe . . 93.30 3% do. . . 83.40 3 )$ % Konsols .... 93.35 3% do.....83.40 3/4% Hessen . . . 93.00 334% Ober liessen . . . 94.00 4So Uesterr. Goldrente. . 98.50 4% ?0' Ocsterr. Silberrente 99 30 4;>ö Ungar. Goldrente . . 93.95 4% Italien. Reute . . . 103.30 3% Portugiesen Serie I . 66.40 3% Portugiesen „ 111 66 50 4)4% russ. Staatsaul. 1905 90.50 4)5 % japan. Staatsanleihe 92.05 1 % Gonv. Türken von 1913 13.70 Türkenlose......135.80 Griech. Monopol-AnI. . —.— 4% äussere Argentinier . 84.20 3% Mexikaner! .... 64.00 4>ü% Chinesen .... 96.30 A lr 4i an • Bochum Guss 219.20 Buderus E. W ... —.— Teudeuz: fest. BSerliner Börse, 1 Cauada E. B. . .f$. . . —.— Darmstädter Bank . . . 127.10 Deutsche Bank .... 218.75 Dortmunder-Union C. . . 70.75 Dresdner Bank .... 166.50 Tendenz.: lustlos. Kursberichte teilt von der Bank für Handel ie. Giessen. v 18. Juni, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . 115.20 Elektriz. Sehuckert . . . 102.10 Esch weil er Bergwerk . . —.— Gelsenkirchen Bergwerk . 186.20 Hamburg-Amerik. Paket'. 128.10 Harpcner Bergwerk. . . 198.70 Laurahätte......—.— Nordd. Lloyd . ... 115.30 Obeischles. Eisen-Industrie 100.60 Berliner Haudelsges . . 148.90 Darmstädter Bank 127.10 Deutsche Bank . . . 219.00 Deutsch-Asiat Bank . . 146 50 Diskouto-Kommaudit. . . 166.20 Dresdner Bank . . . 136.10 Kreditaktieu..... 202.30 Baltimore- und Ohio- Eisenlaim . . . 91.50 Gotthardhahn . . . , —,— Lombard. Eisenbaku . . 27.60 Oesterr. Staats bahn . . . 144.25 Pnuce-Heuri-Eiseubahn . 130.00 >. Juni. Anlaugsknrse. Harpener Bergwerk. . , 198.40 Laurahütte .... —.— Lombarden E. B. ... 27.80 Nordd. Lloyd.....—.— 1‘ürL dnlose . ... 135.60 Scbi 5 j s a d? r i d? t c n. Red S 1 ar 2 i n 1 c. Ter Postdampscr „Kroouland" der „Red Star Linie' in Antwerpen ist laut Telegramm am 28. Mat wohlbehalten in Rew-Pork angekommem . uerg«^' Heu ! 2! LlllMliM kohlenbesthitto D. R. G. M. Köaigt Preuss. Staats-^etiasSle und viele andere Auszeichnungen. rr. •y -lT-" jCBin—Mi Gasmotorenfabrik A.-G.? Köln-Ehrenfeld 96 Heber m (vormals C. Schmilz) Sauggasmotoranlagen GF fgr Anthrazit-, BrauntcohEenforifeetlSg Koks usw. PS. in Betrieb. Präzisionsmotore für Gas, Benzin, Spiritus usw.__ Frankfurter Hypothekenbank Dein-11. iMiiltiiiritti Vfandbriesverlosung am 12. Juni 1907 unseren No. 286 307 450 584 615 834 917 948 8460 8509 8916 9270 9479 9529 10010 10058 3886 Dienstag, den 18. Juni Nachmittags von 3 Uhr an py Praktisches sMm 1 Apparates A\\ weiter nunfs • : ft :..r idtUhErrodnsii' m Saale des Hotel Prinz Karl. lj\dte niihfä । " drum Interessierende Damen sind hierzu höfl. eingeladen. MZiWM Brüder Schmidt 3880 86473 86503 86718 86827 87750 87901 180450 180509 Ludwig Kröll, Plockstrasse IO rückständig: AuS früheren Verlosungen find noch I Warenhaus Ä. Goldschmidt l No. No. No. Die Restbestände der an unserer Kaste, auSwartS Bei denjenigen angestaubten Leibwäsche werden bis zum 23. Juni tzu •“/. nochmals herabgesetzten Preisen verkauft , .. - ... . ' - Eine große Partie Tapeten-Ueste Gewerbebank zu Giessen von 5 bis 20 Nollen, fast nur bessere Qualitäten und 3982 Theaterbauvereiu, (ö. m. b. H. 1 Giessen, 2L Mai 1907. Der Vorstand der Gewerbebank za Giessen Baut M o e s e r. Walther. Loos. 1857 3499 6039 8236 1199 2859 5327 6997 11725 14625 17008 18933 20512 22711 25039 27375 29951 61757 63048 64750 66903 70470 74707 76165 79872 82663 84121 86037 11934 14632 17252 19007 20641 22835 25143 27608 30154 62090 63085 65057 66999 70572 75150 76472 80162 82703 84345 86198 1299 3088 5599 7110 11408 14110 16805 18595 20357 22277 24434 27263 28960 61163 62798 64440 66539 69793 73919 76071 79031 81731 83978 85886 100273 100572 102462 102349 140273 141279 143645 144109 146600 146755 180165 180201 180737 180842 1895 4059 6122 8274 11714 14253 16950 18708 20479 22626 24762 27342 29440 61317 63014 64560 66774 70231 74097 76128 79803 81884 84103 86006 102197 140012 143246 146297 149792 180531 12908 16220 17815 19174 21333 23422 25401 28113 60258 62326 63643 65437 67990 71958 75351 78300 80957 83528 85531 102089 102822 143085 146007 149415 10551 13894 16444 18277 20193 21933 23951 26230 28426 60573 62668 64220 66399 68997 73649 75641 78813 81528 83654 85753 9220, 16227. 6509, 16214, 19388. 23558. 23763, 78406. 145006. 140265. 180210 180357 180358 180376 180395 180868. 101407 101677 101798 102607 102615 102661 141348 141732 141762 144424 144498 144896 147982 148007 148073 1380 1383 1686 3282 3299 3405 5660 5709 5757 7258 7290 7382 101998 101999 102745 102794 142453 142482 144928 145782 148920 149337 2030 2176 2225 2471 2582 2601 4157 4234 4313 4578 4810 4826 6179 6307 6448 6477 6631 6744 102163 102925 143162 146211 149657 12794 16206 17679 19158 21257 23181 25370 27996 60076 62235 63543 65228 67794 71443 75338 77739 80699 83293 84917 1771 1816 3449 3478 5778 5834 7861 7937 11137 13992 16492 18426 20258 22128 24291 27239 28537 60985 62752 64433 66440 69364 73889 75886 78900 81534 83932 85885 100008 102226 140132 143557 146452 180109 180687 12591 16111 17656 19085 20801 23087 25266 27881 30660 62171 63194 65178 67441 71360 75310 77333 80405 83013 84556 10183 12966 16358 17831 19409 21712 23618 25956 28288 60343 62348 63686 65843 66702 72063 75369 78482 81272 83530 85719 Bringe hiermit zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich in meinem Tiesbaugeschäft eine Abteilung für Ausführung von Die Rückzahlung dieser heute gekündigten Pfandbriefe erfolgt vom 1. Oktober 1907 ab. Auf solche Stücke, welche erst nach dem 31. Oktober 1907 zur Einlösung gelangen, wird für die Zeit vom 1. Oktober 1907 ab bis auf weiteres ein 2°/0iQcc Dcpositalzins vergütet. Heinrich Hochstätter. Schloßgasse 19 — Telephon 305. 11940 15267 17514 19014 20754 22868 25219 27652 30166 62103 63126 65082 67007 71166 75165 77065 80366 82709 84535 86317 219.0» ‘ 146o° ' 166.2» ' ' 136.1» ' ' 202.30 v« &nle au? Gocha? Farmer D un run, chenTrupven wahrend c trieben die Ochsen in oft werden. e HBütlauttioii, t, findet am 18.3uiii Provinzen zur l'ci . 7500 Aentner leite Tie BestchllMg st>- Renten nahm einen en ist im attflemeuicit reinzell weniger den Meldungen und killten Deriani genommen, .«t. An ben Stahl- ankommenden Sollen ■tojjabrifanttn ans den chten. der studeutlichen uii die Beleidig am ntmaMiiHämleial jiiriitfhaicu. 2ie irew »billigen machen ihren Die Einlösung erfolgt in Frankfurt a. M. Bankhäusern, die sich mit dem Verkauf unserer Pfandbriefe und Kommunal-Obligationen Bei der am 12. Juni 1907 vor Notar stattgehabten Verlosung find von 372% Pfandbriefen der Serien 12, 13, 15 und 19 10204 13628 16426 18104 20150 21891 23682 25973 28328 60480 62591 63699 66276 68838 73434 75586 78752 81361 83580 85732 In der ausserordentlichen Generalversammlung unserer Bank vom 14. Mai er. wurde der Beschluss gefasst, den Betrag des Geschäftsanteiles von Mk. 500.— auf Mk. 1000.— zu erhöhen. Wie bisher wird die entfallende Dividende auch auf die Gescbäftsguthaben von mindestens Mk. 500.— in bar ausgezahlt und bleibt es dem freien Ermessen der Mitglieder überlassen, das Geschäftsguthaben über den Betrag von Mk. 500.— hinaus bis zum festgesetzten Betrag des Geschäftsanteiles von Mk. 1000.— zu ergänzen. Indem wir diesen Beschluss zur allgemeinen Kenntnis unserer Mitglieder bringen, bemerken wir noch, dass Volleinzahlnngen der Geschäftsanteile, die noch vor dem 1. Juli er. an unserer Kasse geleistet werden, ausnahmsweise schon an de? diesjährigen Dividende und zwar vom 1. Juli er. ab teilnehmen. ahn - ' , bahn - L Eiseubahu • Die Stessen der Logenschließer im Stadttheatcr sollen baldigst besetzt werden. Bewerber wollen ihre schriftlichen Gesuche bis zum 22. d. M. bei der Bürgermeisterei' einreichen. Tie Vergütung beträgt Mk. 0,75 für jede Vorstellung. Alle notwendigen Artikel für die Küche kauft man in garantiert guten Qualitäten am vorteilhaftesten in dem 3019 Spezial-Hans- und Küchen-Geräte-Magazin eingerichtet habe. Ich empfehle mich zur Ausführung aller einschlägigen Arbeiten, als Stampfbeton aller Art zu Hoch- und Ticfbanten, Asphaltarbeitcn zu Jsolirungen, als Unterlagen und zu Straßen und Bürgersteigen k. und sichere gute und sachgemäße Ausführung zu angew mestencn Preisen zu. moderne Muster, weit unter Freis -Bä* SS S?« p vcürechllicher, ’teren raitb auf die ts’ und Pensionzver- 'Äehiaegnnqen. -"!!'ch°nWchlei, Wanderungen des spension und Pensio- y Inende Paragraph des Arminen- ch'ldernngderRM. ja iiameitllidi bet !l|6'idieu Astnbahme- fi'i Ein kleiner 'estnnmungen des -ö 1907. tzm tun* beuligem Docdemmk» l>"ettierlSt.6^u* Enteneier 7 PiA-, Erbjen p.W. -1,00Mk,HnhnerM । Mk., Enten pr. eM , Lchsc»f!eis^pl. W 80-82 P!"' 3* ------- beschäsligen, insbesondere in: in Gießen bei der Mitteldeutschen Creditbank, Filiale Gießen. Ebendaselbst wird auf Wunsch der Umtausch der verlosten Pfandbriefe gegen neue Stücke derjenigen Serien, die wir zurzeit ausgcbcn, zum Tageskurs besorgt. Die Kontrolle über Verlosungen und Kündigungen unserer Pfandbriefe übernehmen wir auf Antrag kostenfrei; Antragsformulare, aus welchen die Bedingungen ersichtlich sind, können an unserer Kasse sowie bei unseren Einlösungsstellen bezogen werden. Frankfurt n. M, den 12. Juni 1907. Frankfurter Hypothekenbank. ^oüd Ohio- , 9L50 >Ä?S Porten; ®. tpie- lieg',; btt Zollen,b?J!° ^!, s..^'9-ttage?5^ r den fc:r bin9cn 1 um 7 uii .n n gab ""M zu frinet •:r Srfinu ic. *tc banltt die folgenden Nummern zur Rückzahlung auf den 1. Oktober 1907, mit welchem Tage die Verzinsung endigt, gekündigt worden. Es beziehen sich diese Nummern auf sämtliche Literae, also auf alle Stücke, welche eine der Nummern tragen. Ser. 12, Lit. P * v » Q Ser. 13, Lit. R n p it Q Ser. 19, Lit. P 9 n n Q ien. üi. Ida lldl. 11520 , Lahmeyer • ■ ' ^z.10 Sehackert • ■ • _____ ler Berf • 18620 rchen t 128.10 „.bsenk. rRKei 198jo r Vermerk- ■ ' _ _ tte- ■ ' 115^0 Handel8»63 - 127.1O iter 6a»k Bank • isiat Baiik .xowwaudll- Die tomtira im Stadttheater an den Büffets des Foyers und des 2. Rangs soll an einen leistungsfähigen Pächter, zunächst auf die Dauer eines Jahres, beginnend mit bc» EinweihungS- und Jubiläums-Vorstellungen, vergeben werden. Bewerber wollen ihre Pachtangebote bis zum 22. d. M. an die Bürgermeisterei einrcichcn, wo auch die Bedingungen zu erfahren sind. v*7 Theaterbauverein, G. m. b. H. Hochachtungsvoll Hermann Bender Tiesbaugeschäft. geziemend in Kenntnis zu setzen. v"/. Oiessener* Burschenschaft Alemannia I. A..- W. Franck XXX Ihre Heben alten Herrn und auswärtigen Bundesbrüder erlaubt sich Unterfertigte von dem zu Valdivia erfolgten Ableben ihres lieben alten Herrn Oberlehrers Ludwig Quentell (1899—1901) < yjk- 4033 auf diesem Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem unerwarteten und schweren Verluste sagen allen unseren tiefgefühltesten Dank. im D18/e Professor, Obersciiulrat L P. Alter von 51 Jahren. Gustav Dettweiler Biarie Schroeder, geb. Dettweiler Fritz Schroeder Leipzig (Schenkendorfstr. 5), 17. Juni 1907. Die Beerdigung erfolgt in Giessen von der Kapelle des alten Friedhofes aus Donnerstag, den 20 Juni, */,L Uhr nachm. Nach kurzer Krankheit verschied heute 7212 Uhr mittags unser geliebter Vater und Schwiegervater Dr. Peter Dettweiler NE'MSWWKRL Herr Ini Mwe Ziaaer im Alter von 74 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Zimmer, Peinmühle. Familie Hrch. Heller, Lich. Peinmühle bei Nieder-Bessingen, 16. Juni 1907. Die Beerdigung findet Mittwoch den 19. Juni, nachmittags 3 Uhr, statt. 4021 Todes-Anzeige. 8 Heute Mittag 2 Uhr entschlief sanft nach langem W Leiden unser innigstgeliebter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel Feinste Speise- u. SalaikarloSeln i empfiehlt F. Hankel, Neuen Säue 7. Seinen feinen Salat ä_J bereiten Sie mit dem garantiert reinen 13896 Citrcnensait aus der fiennania-Drogeric Frankfurter Str. 39, Teleph. 593. Probeftasche 50 Pf£. T Wetmm ?3517 erfreut sich der seit einiger Zeit von mir eingeführte Spaniiche Rotwein, Valencia, Blutwein, Slotfu stets wachsend.Beliebtheit? Weil derselbe hervorrag. mild im Geschmack iit Preis pro Flasche Mk. 1— u. Mk. 1.20. Zu Haven bei Schreinermeister A Zimmergeschäfite a Bauunternehmer 1 erhalten Bau- und Möbeileisten, Bildhauer- u. Dreherwaren, Ge- länderboetandtelle, Zimmertüren mit Zubehör in la Qual. bill. bei L.Mei^hoirHÄrr Buchgasse 12 Frankf.M. Tel. 6856 G.Vertr.d.WürU.Holzw.Man.Esshngeu sowie H. Fasig &, Sohn Hofl., Ludwigshafen. Kataloge u. Kostenanschläge gratis. Steinhäuser Jakob Hengst jr. und Frau. Gießen, den 18. Juni 1907. 04360 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sagen wir unseren tiefge- sühten Dank. C“/8 Ekbr.Adami,Illh.Kitz Adami im Ritrer, Mäusbnrg 14. MAGGI Praktischer Verwendbarkeit ist iS Stets vorrätig in I Wdrze. Casseler Schinnfaimk Glessen, Seltersweg 9 Reparaturen und Nenbcziehen von Schirmen schnell, dauerhaft und billigst [Cu/S Legehühn.,best.Eier- leger, Enten, Gänse, Truten, Brulmaschmen re. rc. liefert jedes gewünschte Quant lbu/8 r, Weidenau-Sieg in Wests. Man verl. Preisl. m. Jll. ZS”, 9Zcuc große "ös MtttjeS-Hertnge beste Qualität neue Ltartofscin und Zwiebeln * ernpstehlt billigst jByw1 E. Dort, Wallwrstrahe 4ö. | Bekanntmachung. Die Lieferung von 83 Stück braun lackierter Waiscnbüchscn mit Aufschrift „Für arme Waisen" und Vorhängeschlößchen versehen, sowie die Reparatur von 12 Stück soll vergeben werden. Schriftliche Angebote sind mit entsprechender Aufschrift ocr- schlosien bis spätestens 25. d. V'ttS. beim städtischen Armenamt, Neuenbäue 25, einzureichen, wo auch ein Aluster eingesehen werden kann. Gießen, den 13. Juni 1907. Armenamt Gießen. Curschmann. B“/« Arbeitsvergebung. Nachstehende Anstreicherarbeiten sollen zusammen oder getrennt vergeben werden: 1. Anstrich von rd. 700 Kandelabern und Konsollaternen, 2. Anstrich non rd. 30 Ventilbrunnen. Die besonderen Arbeitsbedingungen liegen auf unserem technischen Bureau zur Einsichtnahme offen, wohin auch die Angebote, in verschlossenem Briefumschlag mit entsprechender Aufschrift versehen, bis längstens Montag, den 84. d. Mts., vormittags 11 Uhr zu richten sind. Gießen, den 18. Juni 1907. Städtlsches Gas- und Wasserwerk. I. B.: Ritzinger. B“/« Große Warenversteigerung. Mittwoch den 19. Juni d. I., vormittags 9 Uhr, wird m der „Alten Post", Walltorstraße 24, mit der Versteigerung der Eisen-, Guß-, Blech-, Emaille- und Holzwarenversteigerung forl- gefahren.,. Jur Handwerker große Partien Feilen, Bohrer, Hobcl- eneu, Hammer, Sagen, zirka 30 Zentner Drahtstifte, Nägel, 9Ueten, Atuttern, Beschläge, Schlöner, Stoücu, Füstc, Aus,ätze u. für Haushaltungen: alle Arten Haus- und Ziiichcngerät- schastcu in Eisen, Guß, Blech, Emaille und Holz. -u,CÖCi,9erttI Geißler, Gerichtsvollzieher. 4017 Beiköchin gesucht. Für die Küche der Grobherzoglichen chirurgischen Klinik in Gießen wird zum 1. August L Js. eine Beiköchin gesucht. Der jährliche Lohn beträgt neben freier Wohnung und Verköstigung 350 Mk. Dieselbe muß ordnungsliebend und im Kochen bewandert sein. Bls/e Gesuche find unter Anschluß von Zeugnissen alsbald an die Vermattung der obengenannten Klinik einzureichen. Heugrasversteigerung. Donnerstag den 20. Juni d. I., vormittags von 8 Uhr an, soll das Heugras von den Alten-Buseckcr Gemeindewiesen, zirka 34 Morgen, an Ort und Stelle versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei dem Gemeindehaus, woselbst die Lehmkaute und Ochsewcg zum AuSgebot kommen. Die weitere Versteigerung beginnt gegen 9 Uhr bei dem hölzernen Brunnen. Alten-Buseck, den 18. Juni 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 4030 Man verlange Rheinwein-Essig mit Rheinwein hergestellt von TH. MOSKOPF in FAHR (Rheinland) Vorzüglichste Fabrikate. Allseitig anerkannt. Zu haben in den meisten Colonialwaren-, Drogen- und Delikatessen-Handlungen. hv7/a Schöne Aussicht • Giessen Nähe der Neuen Kliniken. Empfehle meinen vorzüglichen Mittagstisch im Abonnement von 70 Pfg. an. Möblierte Zimmer mit Pension. Georg Kuhl, Restaurateur. I HIHI » 3311 Arbeitßddelder kaufen Sie gut u. billi, bei s381' Robert Stuhl, Reufta-t 21/23. Versteigerung. Samstag, den 22. Juni lsd. Js. nachm. 4 Uhr sollen im städtischen Pfandlokale Seltersweg 11 dahier die wegen rückst. Schulgelder, Zinsen zur Bezirkosparkasse Gießen und ruckst. Lrtokranken- kasfe-Beiträge gepfändete Gegenstände als Möbel aller Art, 1 Motorfahrrad, 2 Pferde, 1 Partie geschnitt. Eichen-Bohlen, 1 Partie Schaftenstiefel u. v. A. versteigert werden. 4032 Gemmecker, Pfandmeister. Samstag dru 22. Ms. Mts. Vormittags 10 Uhr versteigere ich zu Großcn-Linderr gegen Barzahlung 2 Pferde, 1 Mage» u. foult. EkgeiMnde. 40to Guldan, Pfandmeister. Bade- Hosen 0.15, 0.20, 035 Mk. Anzüge 1,25, 3.00 , Mützen 0.35, 0.50, 1.75 , Handtücher 0.50—130 , Frottiertücher, grosse 2.00-5.00 „ Handschuhe 0.12, 0.20 „ Frottierlappen [ato/6 0.08, 0.10, 0.12 , Seife 0.10 , A. Salomon & Cie. IchWLaMM bei Ballen 95 Pfg. per Pfund so lange Vorrat (4043 Jakob Maternus Klinikstraße 22. "" Täglich frische ' Erdbeeren stets zu haben. (4026 I. Hankel, Neuen Baue 7. Z. Unfertig, eins. Dam.-u. Kind- Garderobe sow. z.Wäschestick. emps. sich Frau Gl.Glock, Südanll23, Hl. 04380 Eier! Z2T frische Siedware "öS 10 Stück 60 Pfg. L. Steinhäuser 27 Selteröweg 27 D 17 Neue» Baue 17 Z Jedgristüherzeugt dass Bindefeld aus Offenbach zur Zeit auf dem Gicstcuer Jabr- markt am 19. Juni spottbillig verkauft und zwar: Spitzen und Besätzc,LchweizerModapolam- Stickcrci, Kattune, Muffcliuc und Tat»ns in Resten für Blusen und Kleider, Gardinen, Stores, Tüll' und Spachtel-Kragen etc. etc. 4046 Gelegenheitskanf! la. halbseidene Damen- n. Herren- Hegen schirme Stück Mk. 3,50 [al7/e A. Salomon & Cie. f? o s - 3c JQ", . - O y -j c. § r 1 w» K 0, > s - z> «•Ku 2Ä w ’ff.s-s NS Ms L-- KZL- ö’S.hi s; ” es £ 5» 5 §w Bade- i 045, OJO, 0S5 Mk. je 1» . n 0.35,0.50,1.75 . ücher 0.50-150 , rtücher, grosse 2Z0-5.lv . ürrLe 0.12,020 . ertappen A 0.10,0.12 . 010 . Salomon & Cie. Ableben nia Ä ur U.^'acldcr, a“r Bczukoivarkasic ?5S,anicte^!i' ” poej aller Ari, i nad,2Pierde,lP?ii Elchen-Loblen,iPaZ Oeselu.v.A.versleigni ecker, Psandmeißer. itaäUi* mittags 10 Ubr :e ich zuGrohen^iiüa -gen Barzahlung 'UNia.K KkgkWiK. w dan, ManLmeiSc friirfje Sicdmrr IZ Stück 60 A- Steinhänser^ HL»« llenKW-raktz. Vorrat akob KliniMgcL täglich iriicht -tzheert^ !SZSZ NLloLsudanE ;s Bindeield . Ottenbacn tiö sct)tt,cßtM; yiuny1^ °lLV--'°S _ A t,e L. S»l°® K 2 eos CJi "L. 3 — jO *O v-*c 3 —1 <3 =v vK e s 2. 3 ca, sO 5$: , — O .2» VO7"* c s c 42 = i ä® . o 3 E LS Z3 — e 3.2.72 a sv 2 N 3 vO E 3 o "*- 3 vO 3 o® _ = r 2 3 s 3 — ®'S-0 Z = -o o» v£> 3 3 3 — . SV ~ >v - ^=W = O1 Z7L 7 . CD® Xr'-^ ’S' 3 :2‘C — LZ 3 v J2 « r-L e; o s. C£3cv •r •” = =3 5 fe“" = = 5, ke ® -7Z S£ £ _ X*v = OvC, S -2 = :3^?5 5 8« e L^’ = •— 3!— v LZS vS =7 - E? Z L ■= 3> 6» P ItTCD sv UD ‘C _ C^' >3 ■ 3. -Ä 'S« € = — 3 =3 v-2 3) •jC 7=© 3 cv ’ s ■E a E vO = •S-g Z-v o, 3 £ ZU- ~ c S Z 7?^^ ■5 «n Z 3 8?yS „- SV *2 3 jO §5 - ap=> , «-C3 — a*C C Zto.zi 3 -,Hä. t, ~VD = =. 8 =-- & O *• 3 £3 Z 3 3 Jjo° 3 3 = 2 - v2(9 =1-0 Ov 3 3> ?e - - Sv = ‘C — ^3. LV V O cv 3 ®-g£-°rg? s?» " ä 5 — S §■ SvLrÄ 3d _ e^s5 - 3 tÄ LV ZD 3 r« J® 3 L. 3 o'tr Jo 3 ns — 3 - Sä? vO 3 w 3) "5 3 Ä- S.2 2*0 LZ 'S'S" iE 3 a « t: 3 Ä 3 3 '2 (3 <5 -ZT -W s 3 o a -3^2 3 . p o 3 '°Q’S if 5£ «82 1* 3 «s? 5i 72 « iv 3 >0 5Zv?Z ce- ? -Z § st-O 8D8« WZL — 2 *Xv^' S^.5 0.5.5 3 •3 tv 3 L. i s a 1O CD s. o „ ’ L vo — 5 Ü.5 WO vO s^ L o’S2^' »=•—-!- :O TI W -2 o 3 «JCÜ = 5 2 -am -s§5 SÄÄSsi^®.'9*Ag’g *=-■*- - .sIe-.ü^eE^? 85 ö o 3<§. ?“•=■= •- s5ßlS)a-xÄ e -_>,<= r: Z -D S>§ j,--v. cv ,4 'S* r— -V- — 3 - 3 — —.0— v5 ® I 3-««^ZZ^^d 3 o wo 70 wo 2'S- Scri-O SV ■ 'S in 3 = 1 sr «< 3 ._ 3 '<■ '-> 30, -Q 3> 'o d 3 3 D -Cl 0 VO 3) 2 CO o © a5 rCl S ca. es ES 1 CD 8 s «© ls7<® vGV B o 3 0 3 3, '"' IS3 s ÜA .64 = ^3 L-ß 3 a 3 2 o SV J-» gv8 0 ö .. 3 *ö| e?'S>Ä *3 = sv, ■g 3.-3 3 oi<=v s- ° -^vS d -"ZI S 564o cv — 3) — s5 ZE .'S*® 8" MD. --5 S-D = *C^E C=^l _ Cv sL Sv ! — = 1 2CQ.; LV ^36 «®.S 2 -O = "2 § 'g'^vo 3 r* >o SV J* — c« £ u E "*C 30 3 ° S- 3 'n Lv Jj Ss .3^ AZ§-SZ. -»ZL J L 3 5 <9 3 •— SV 3; _ -- ;-5s C® -L'LZ- 73 3’ dI u= 3 WW J5 3 o 5 3 a- o -et 3) 3 — 3 woZc?.5 .2- » ä § k?i is c, ==; t7 - *->0 E 3 " 3 O--Z-- O- Sv 5fl» ^:©C0 _ Z3d vo — .2-7rls. 5 p Ä 5* = 3 b 5 •2 s, Z.Z. 1 CD 3 O 3t 3 sv Sv «o X VO — 35 = L-Z 'S 3 .5 'v c 2 "D &£) «3 ’S ® 5 S. ö •v" a d«.3 o.=H LZT „ g-° 0 T =^.5i ö ^i-5Ä^ = öS 3^2. *E LV —'S 3 — LV LV JjVO •— jejLS^ a -ß^LZ -5* eJSs er;A „8< Jh» ^C^-- =, £S.P *dg? 'S 3 *= 3 2- V . = Sr; 3-2® e> *t7 3 3 Sg E --3 7t . 5- 312-E 3> vZlTSTo 3 >2*— 3 _ t2 c - g¥»o 3 3 30 0 3> 11 *?Sf c ' gg? 2 0^2 > VO = g sv L L" . >»®^v — C p C I rvwL.«' o o iDZv1 3 3 2 - 3 7 a*3- .“ X-~ — v — o- O"A • S 23 rs,A 3 o- K —• i_2 « 3 ■ «0 2 ' | CD ^®e»2.O 3o- a35i£«=> gs " Ä >s> 13 5= @= = =-**■ h2.§ §§§,%- ^s$: 2. S °,.L'C S ~ ro r d dI-Si* ~ «v 2.™ 3 g, er §'3.a 3 ” ^t.5 «i«>Of*E t$ 21’' aai •a^3j o —o» £ -§-3 n 3 3 R>@3&3 äs S * « fr®.tr5 2. *ie 3 3 2 *t 3' ~ <2 - v*' D: @ Cf? <& o =a «re> S S s » 5 *» o> ff 3 R V = 3 ~ Öl U | -o A Cc SP CT I -3' A S» -=D~? A f 3.F 2 3 2 SU orx' ±8# GL 8 Öl)-1 tS 8 3 &i£ 7?s #$ 3 S _-5- G" Zss «Xi » B 5' 3 2 R 3 »J© X £ L | & CT — —• e — w »UW ® c 2 -TU ro 3 2. sgJlf CD A • g ” iM-S.§»3. ^©ZZ-AU ■o g, - a~- W$S~ §sM? 3 C’cTÄe/ = S'o Es5 ZZU 3 K,%^? r1«® A fäxt a gsFKFALTS KSH3^3a iJilCT-Sa.-0’ =' 0*3=5. 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