m. Ä70 frl^cint '»glich auün bonnlagL. Dem «A'etzener Anzeiger werden im Wechsel mit 1 dem besuchen Landwirt die Hichener Kamttien- > plättel viermal tn der Ptoche beiflelegt und ,,veiinal wöchentlich das {(reisblfltl für den Kreis 1 Aiehen. Feruwrech-An- Ichlußi.d'Redaktion 112 । Verlag u Expedition 61 Ubreflc «'n Depeichen» «ozeä««* ®*efecB. Annahme een Anzeigen । ijil Die Lagesniiminer hi- vormittags 10 Uhr. Samstag 16. November 1907 Erstes Blatt Gießener General-Anzeiger für ObecheW 157. Jahrgang Be-ugdpretAr monatlich 75'131., viertel- jährlich Dtk. 2.20. durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 PI. durch die Post Alk. 2.— ottrtel* jährt, auöjchl. Bestell^ Zeilenprei»' lokal 16M«, auöwärti 20 Plenaig. Verantwvrtlich tür den polttdcben ^etl: E Anderton^ l Feuilleton und .Vermischtes^ V Willko. für .Kladt u. Land* und „ Gerichts- iiotationrdruS und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerri. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei - Schnlstraß« T. d^'seL "e ycutige Au^lmcr UMsaßt 20 Seiten. Ker Kuijerö-juch in Kngiand. Der Kaiser ließ gestern früh Erkundigungen nach dem 1 Gesinden des Premierininisters Campbell-Banuerman einziehen, dessen Zustand sich gebessert hat. Der Kaiser lag auch heute morgen mit den anderen fürstlichen Gästen der Jagd ob. Sowert die Anordnungen jetzt getrosfen sind, wird । her Kaiserzug am Montag über Basingstoke nach der Eisen- 1 bühnstation jür Highclisse fahren und dort etwa um 1 Uhr eintressen. Eine aus 16 Mitgliedern bestehende Deputation der Universität Oxford ist Freitag nachmittag unter der Führung beä Kanzlers der Universität, Lord Curzon, in Schloß Windsor eingetrojjen, um dem Kaiser den Grad eines Ehrendoktors : des Zivilrechts zu überbringen. Der Kaiser trug die Uniform eines britischen Feldmarschalls und empfing die Herren, die die akaoemischen Talare angelegt hatten, in der Bildergalerie. Der Kaiser war vom Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, v. Schön, und dem Botschafter Grasen Wolsf- 8)ietternich begleitet. Die Feier dauerte 20 Minuten und verlies höchst eindrucksvoll. Der Kaiser legte die rote Robe eines Doltors des Zivilrechts über die Uniform an. Curzon hielt daraus an den Kaiser eine Ansprache und überreichte ihm alsdann das in lateinischer Sprache gehaltene Diplom; dieses trägt den Siegel der Universität Oxsord in Gold. In seiner Ansprache an den Kaiser bei Ueber- reichung des Doktordiploms sagte Lord Curzon, 'die Doktorwürde sei noch niemals zu einer Zeit verliehen morden, in der die Empfindung der Universität in größerer Harmonie mit den Wünschen und Gefühlen des ganzen Lölkes standen als jetzt. Der Kanzler hob darauf besonders des Kaisers lebhaftes Interesse an der Auswahl der deutschen Hechtsstudenten hervor, die eine willkommene und wertvolle Stärkung des akademischen Lebens in Oxford darstellen. Er drückte die Hoffnung aus, daß der Kaiser in der Lage sein werde, die Universität Oxford zu besuchen. Er schloß seine Rede, indem er ausführte: Bei Verleihung des Doktortitels sei die Universität nicht bloß von der Achtung vor dem Souverän des großen befreuiüieten Volkes und jor dem Mitgliede des englischen Königshauses getragen, ie suche vielmehr auch eine Verbindung herzustellen zwischen der Universität und dem begeisterten Verehrer der Wissenschaften und dem Beschützer der Künste, der durch "eine hohen Ideale und Lurch das persönliche Beispiel feiner Negierung einen höheren Maßstab für Pflicht und Patriotismus unter seinem eigenen Volk und unter den Völkern Europas geschaffen habe. Der Kaiser erwiderte aus die Ansprache CurzonZ: Ls wird mir schwer, den passenden Ausdruck für das Gefühl der Genugtuung zu finden, mit dem ich den Grad eines Doktors of Civrl Law der Universität Oxford von Ihnen, meine Herren, empfangen habe. Jkh, habe sehr bedauert, daß der Mangel an Zeit es mir nicht erlaubt, Oxford persönlich zu besuchen. Es würde mir eine aufrichtige Befriedigung gewährt haben, diese ehrwürdige historische Stätte englischer Gelehrsamkeit wieder §tui besuchen. Ich erinnere mich noch gut, sie gesehen und bewundert zu haben, als ich meine Eltern bei einer früheren Gelegenheit begleitete, wie ich mich erinnere, daß mein geliebter Vater, mein verehrter Großvater und zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Anzahl berühmter Landleuie von mir die gleiche Ehrung empfangen haben. Dies trägt zu meiner aufrichtigen Wertschätzung der heutigen Feierlichkeit bei. Zu alten Zeiten, insbesondere aber in unserem Zeitalter, muß man die Kultur und den Bildungsstand, der von einem Lande erreicht worden ist, als einen der Hauptfaktoren ansehen, auf" dem die moralische und materielle Entwicklung eines Volles beruht. Die Universität Oxford kann stolz daraus fein, daß sie diese erhabene Aufgabe Jahrhunderte lang verfolgt und j'ie für England in wirksamster Weise erfüllt hat. Es ist Hur, daß der Einfluß einer Institution, wie es die Universität Oxsord ist, weit über die Grenzen des Mutterlandes reichen muß. Diese Gründe sind es, die mir ein so großes Gefühl der Genugtuung darüber gewähren, daß mir dieser Grad von Ihrer Universität verliehen worden ist. Aber noch ein zweites Band verknüpft mich mit der Universität Oxsord. Die Schenkung Ihres großen Landsmannes Cecil Rhodes, setzt Schüler nicht nur ans den britischen Kolonien, sondern auch ans Deutschland und den Vereinigten Staaten in den Stand, aus der Oxforder Erziehung Nutzen zu ziel-en. Es ist mir ein besonderes Vergnügen gewesen, in Uebereinstimmmlg mit dem Willen Cecil Rhodes Schnler deutscher Nationalität auszuwühlen, die durch seine Großmut rmstande sind, den großen Nutzen der Ox,oroer Erziehung zu genießen. Die jungen Dentjchen gegebeneGelegen- heit, während der Studienzeit mit jungen Engländern zn verkehren, ist das erfreuliche Ergebnis des weiten Ge- sichtstreises Cecil Rhodes. Unter der Obhut der Alma mater von Oxford wird den jungen Leuten Gelegenheit gegeben, CharaAer und Eigenschaften ihrer respektiven Na- lwnalitÜten zu studieren und dazu beizutragen, eine Atmosphäre gegenseitiger Achtung und Freundschaft zwischen un- jeren deioen Ländern zu schassen. Ich bitte nochmals, Ihnen, meine Herren, für die mir heute zuteil gewordene Auszeichnung meinen Dank aussprechen zu dürien." Bei Schlüsse der Feierlichkeit lud Lord Curzon den Kaiser von neuem ein, bei seinem nächsten Besuche Englands auch nach Oxford zu kommen. ♦ London, 15. Nov. Die wes le panische Metho- distenkirche Großbritanniens übersandte dem deutschen Kaiser eine Adresse, in der sie auf den Einfluß hinweist, den die Schriften Luthers auf John Wesley, den Begründer des Methodismus, ausgeübt haben, und der außerordentlichen Verdienste gedenkt, die sich der Kaiser um die W a h r u n g des We l t f r i e d e n s erworben hat; sie werde stets zu Gott flehen, daß zwischen Deutschland und Großbritannien das herzlichste Einvernehmen herrschen möge. Der „Derl. Lokalanz." meldet aus London: „Evening News" erfahren aus Windsor, König Eduard und Königin Alexandra werden im nächsten Jahre zu einem Staatsbesuche nach Deutschland kommen. Paris, 15. Nov. „Echo de Paris" läßt sich aus London melden, daß zwar Kaiser Wilhelm und König Eduard schwerlich politische Ansichten ausyetauscht haben, dagegen Sir Edward Grey und Staatssekretär Schoen wohl die Weltfragen erörtert haben dürften. Sehr wahrscheinlich haben sie von den deutsch-französischen Beziehungen gesprochen und Grey habe zweifellos seinem deutschen Amtskollegen erklärt, wie ^ehr England wünsche, daß man in Deutschland der seit zwei Jahren befolgten Politik der Nörgeleien gegen Frankreich ein Ende mache. Frankreichs Vorteil aus der deutschen Kaiserreise werde eine Besserung der Form der deutsch-französischen Beziehungen sein. Aus MiiO Lcsitd. Gießen, 16. Nov 1907. * * De § Großherzogs Glückwunsch und Dank. Dem Gesangverein „Liederkranz" ist aus dem Großh. 5)ofmarschallamt folgendes Schreiben zugegangen: Im Allerhöchsten Auftrag meiner uiyui Hoyeit des Großherzogs beehre ich mich Ihnen ergebenst rnitzu- teilen, daß Seine Königliche Hoheit dem Gesangverein Lie- derkranz zu dem am 3. d. M. stattgesundenen Stiftungsfest Seine besten Glückwünsche aussprechen läßt und Euer Wohlgeboren beauftragen, diese den Mitgliedern des Vereins zu übermitteln. Die Großherzoglichen Herrschaften waren am Nachmittag des 3. Nov. von Wolfsgarten abwesend; das Ergebenheitstelegramm, für welches Seine Königliche Hoheit danken läßt, ist, wie sich jetzt heraus- gcstcllt hat, versehentlich nicht zur Erledigung weiter gegeben worden. Freiherr von Ungern-Sternberg." * * Zum Direktor ocr Provinzialsiechenanstalt wurde vom Provinzialausschuß, wie wir vernehmen, der vierte Arzt der Landesirrenanstalt „Philipps- Hospital" bei Goddelau, Oberarzt Dr. Hans Dietz gewählt. Nachdem Dr. Dietz die deshalb nachgesuchte Entlassung ans dem Staatsdienst zum 1. Dezember d. I. erhalten hat, wird er sein neues Amt an diesem Tage übernehmen. * * Die Reform der Städteordnung. Nachdem der Sonderausschuß für die Revision der VerwaUungsgesetze die Vorlagen, betr. die Städteordnung und die Landgemeindeordnung soweit fertiggestellt hat, daß die Aus- schußbeschlüsfe der Regierung zur Kenntnisnahme und Iiück- üußerung unterbreitet werden konnten, hat gestern nachmittag in Darmstadt eine Versammlung von Vertretern der Städte stattgefanden, in welcher nach einem Referat des Abg. Dr. Glüssing eine allgemeine Aussprache über den Städteordnungs-Entwurf stattfand, sodaß der Referent Gelegenheit harte, die Wünsche der direkt interessierten Vertreter näher kennen zu lernen. Eine ähnliche Jnteressenten-Versammlung findet am Samstag nachmittag im Landtagsgebäude statt. > 2lbg. Köhler hat die Vorstandsmitglieder dcs Burgermeistereivereins, sowie Vertreter des Rechncrverbandes, des Polizeiwärterverbandes und des Kreisstraßenwärterverbandes zu einer Beratung über das Gesetz, die F ü r s o r g e k a s s e für die Beamten der Landgemeinden und weiteren Kommunal-Ver- bände eingeladen, an der auch der für die Vorlage bestimmte Ausschußreserent, Abg. Dr. Osann, sowie die Abgg. Leun, Uebel, Hirschcl und Seelingcr teilnehmen werden. ** Gießener Lehrer-Verein und Stadtratswahlen. Der Gießener Lehrerverein hielt gestern im „Einhorn" eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab, um auch seinerseits Stellung zu den Stadtratswahlen, bezw. zu einzelnen Vorkommnissen der letzten Wochen zu nehmen. Der Vorsitzende, Lehrer Valentin Müller, führte u. a. aus, man habe offenbar versucht, die Gießener „Lehrerschaft" in eine Bewegung hineinzuziehen, die eines gewissen politischen Hintergrundes nicht zu entbehren schciite. Dagegen müsse der Gießener Lehrerverein, der die Gefamtlehrerschaft aller hiesigen Schulen umfasse, ganz entschieden Verwahrung einlegen. Der Verein fei als Glied des „Hessischen Landeslehrervereins" eine paritätische und unpolitische Vereinigung und werde sich diesen Charakter auch in der Wahlbewegung und in Auf der Kuyit »ach Feuisch-SüS-Zöefi-A«rlka Von Stadtbaumeister Braubach. An Bord des „F e l d m a r s ch a l l", 10. Okt. 1907. Der Schaffner lies längs des Zuges und dringend ertönte sein „Bitte einsteigen". Noch ein Händedruck und kurzer Abschied von den Freunden auf dem Bahnsteig; dann hieß es in aller Eile Platz nehmen, denn schon setzte der Zug sich in Bewegung. Bald entschwanden die wehenden Tücher der Freunde meinen Blicken und mit vermehrter Geschwindigkeit strebte der Zug nach dem Verlassen der Gießener Bahnhofshalle der alten Mainstadt zu. Von unfern Reisegefährten mich trennend, begab ich mich nochmals zu kurzem Aufenthalt zu meiner Familie. Bald war die letzte drift verflogen und es hieß Abschied nehmen von Frau und Kindern, von der betagten Mutter, den Verwandten und Bekannten. Grau und trübe brach der Morgen des Tages an, doch bald hellte sich das Wetter auf und die Fahrt längs des Rheins war recht schon. Im Fluge ging es an den vielen weinfrohen Orten vorbei. Von den Bergen grüßten die Burgen und viele Sonntagsausflügler winkten dem vorbeieilenden Zuge einen Gruß zu. Leider hielt das gute Wetter nicht Stand; schon an der holländischen Grenze setzte starker Regen ein. In Rotterdam tarn ich am Abend an. In der Stadt blieb ich des strömenden Regens wegen nid)t lange. Die Straßen waren schmutzig, auch an vielen Stellen ans- aebrochen, ähnlich wie in Gießen. . . ■ Auffallend waren oie starken Arbeitertrupps, die die Straßen durchzogen, jedenfalls waren es streikende Hafenarbeiter. Nach Einnahme unseres Nachtmahrs begaben wir uns an Bord des im Rheinhasen liegenden „Feldmarschall". Der „Few- marschall" ist eins der besten Schisse der deutschen ^stafrtta- Linie, prachtvoll eingerichtet und mit allen Bequemlichkeiten ans gestattet. Es war ein eigentümliches Gesuhl, mu dem ich nach so vielen Jahren wieder das Deck eines deutschen Ueberseedampfers betrat. , , y Fast zwanzig Jahre sind es her, seit ich mich in Bremerhaven anmustern ließ, um mit einem Schftse des 9iord- deutjchen Lloyd meine erste Steife in die werte Welt arrzu- tceten. Damals nahm ich leichten Abfchied vow Elternhaus, toar ich doch ein junger Mensch, der in dre Werte strebte, um Welt und Dterrjchen kennen zu lernen. Jetzt ist mir das Herz recht schwer geworden, gilt es doch eine längere Trennung von Frau und Kindern, von der liebgewordenen Stadt Gießen und der gewohnten Beschäftigung. An Bord wurde mir meine Kabine angewiesen, die ich mit einem Reisegefährten teile. Vlad) kurzem Aufenthalt an Deck begab ich mich zur Koje und schlief die erste Nacht leidlich gut Am folgenden Morgen wurden noch Güter eingenommen und im Raum verstaut. Eigentümlich berührte es, daß die meisten Arbeiten im Hasen unter militärischem Schutze stattfinden, daß kleine Dampfboote mit Militärabteilnngen den Hafen durchkreuzen und Reiterpatrouillen das weite Hasengebiet durchziehen. Der Streik scheint demnach auch kräftig nach Rotterdam übergegriffen zu haben. Kurz nach 12 Uhr verließen wir am 7/ d. Mts. Rotterdam und gingen nach Bon log ne in See. Prachtvoll war die Fahrt maaßabwärts. In der Einfahrt lag ein gesunkener Dampfer. Nach etwa zweistündiger Fahri kamen wir an Hoock von Holland vorbei und nahmen Kurs aus Bou- logne, wo wir am andern Morgen in aller Frühe an» tarnen. Wir wurden mit einem kleinen Dampfer an Land gesetzt. Boulogne ist eine recht sehenswerte, zum Teile scheinbar sehr alte Stadt. Ganz besonders bemerkenswert ift die wunderschöne Kathedrale „Siotrc dame". Nur kurz war unser Aufenthalt und um 3 Uhr nachmittags gingen wir mit dem Feldmarschall wieder in See, diesmal um eine längere Fahrt anzutreten, da der nächste Halteplatz erst Las Palmas auf den kanarischen Inseln ist. War bis jetzt das Wetter gut und die See ruhig, so daß man kaum ein Schwanken des Schiffes verspürte, so änderte jich dies, als wir in den Kanal einsuhren. Trübe und trüber wurde es, die See ging hohl und die Wellen bekommen weiße Kämme. Waren saft alle bis jetzt von der Seekrankheit verschont geE)liehen, so änderte sich jetzt das Bild. Bei Tijch sah man viele leere Stühle derer, die keinen Appetit mehr zum Speisen hatten. Apropos, da ich gerade vom Essen rede, möchte ich nicht versäumen, auch die Schisfs- oronung in dieser Beziehung zu jchiidern. Morgens 7i/s Uhr weckt ein langbezogenes Hornftgnal die etwa noch Schlafenden. Man nimmt nimmt fern Morgenbad und ist um 8 Uhr beim zweiten Signal fertig zum ersten Frühstück; um 1 Uhr ist zweites Frühstück; um 4 Uhr Kaffee und abends 7 Uhr Diner. Wem bieje Mahlzeiten noch nicht genügen, der kann morgens von 6—8 Uhr und abends um 9 Uhr noch Tee oder Kaffee mit Gebäck bekommen. An der Mitteltafel präsidiert meistens der Kapitän, an den ersten Seitentischen der Schiffsarzt und 1. Offizier. Ich habe meinen Platz neben dem Schifssarzt, der einige Semester iu Gießen studierte. In der letzten Nacht hatten wir ziemlich schweres Wetter, das Schiff schlingerte gewaltig, bald hörte man aus einer Damenkabine Hilferufe, durch ein offenstehendes Luck war Wasser eingedrungen und netzte Kabine, Koje und die darin Schlafende gehörig. In unserer Kabine hatten wir gerade noch Zeit, das Fenster zu schließen. Am Morgen )ah es bunt aus. Alles, was nicht feftgelegen hatte, trieb sich in malerischer Unordnung aus dem Boden der Kabine hemm. Doch was focht das mich an, war ich doch voilfiändig frei von Seekraniyeit geblieben. Bereits haben wir Kap Fi- nifterre passiert und weiter gehts nach LaS Palmas, wo wir unsere Post an Land gaben und den Lieben zu Hanse sowie allen Bekannten einen herzlichen Gruß in die Heimat jenben können. — Von Land und Leuten im Odenwald. Unter diesem Titel erschien soeben in Arnold Bergftraeßers Hofbuch- ijauDlung (W. Kleinschmidt) in Darmstadt eine Sammlung von Bildern nach photographischen Aufnahmen des Sanitälsrats Dr. M a u t e r in Darmstadt. Der Herausgeber, der offenbar den Odenwald nach allen Richtungen durchstreift hat und feine Bewohner sowie deren werktägige Beschäftigung mit Interesse und Liebe gründlich beobachtet zu haben scheint, macht hier seine mit künstlerischem Blick erfolgten Aufnahmen weiteren Kreisen zugänglich und stellt sich durch deren Veröffentlichung in den Dienst der Kulturgeschichte des Odenwaldes. So hat er u. a. die verschwindenden Gewerbe wie z. B. viagelschmiede und Flachszu- bereitung im Bilde festgehalten, aber auch die im Odenwalde aufblühenden Berufe wie das bei uns in Oberhessen von Alters her mit gutem Geschmack geübte Handlverk des Töpfers. Dazwischen sehen wir manche stimmungsvolle Landschaft und manchen prachtvollen charatteristifchen Banernkopf. Die Bestrebungen Dr. Maurers verdienen lebhafte Unterstützung; vonseiten der Starkenburger Kreisämter ist ihm diese durch die Bitte, ihn alle gewerblichen Betriebe einsehen zu lassen, bereits zuteil geworden. Die vorliegende Sammlung enthält 25 vorzüglich wieder- gegebene Bilder im Format 13 :18 auf Karton aufgezogem Die Blätter befinden sich in einer hübschen Mappe. Ein erläuterndes Vorwort liegt bei. Wir empfehlen das schöne und sehr preiswerte Werk angelegentlichst. Dcrmijdftef : t i p r a f i bc rt t vo n Bessert, Reiid. rat der Krone Boyern, wurde heute vormittag in einem Garte oot bet ^tabt erhängt aufgefunden. Man nimmt den Um Hanbcn nad> an, bau v. Hcsfert den Selbstmord in einem AM von (Heiftr^crtdrtbnt begangen hat. London, 16. Nov. zkriegSminister Hv ldanc ga zu Ehren der Generale von Plesjeu, von Einem unb vo Hülsen-Häseler gestern ein Jrichstück, an dem Lord Asquül G.-ncral Middlclown, Lord Mcthucn, General Ward un zahlreiche andere lwhere Offiziere teilnahmen. — Te Bürgermeister von Windsor gab gesternt abend zu Ehren de anwesenden fremden und einheimischen Iourna liste, ein Festmahl. vor genommen hat. uni sie dann konsequent und virtuos bitiri^ fuhren, rcrdankt der Ehcvalur. seine spätere Berühmtheit: ste ist aber n rich schuld an der Zkctte von Aergeruisscn, deren r.p,er er wurde, und an dem ßiiuen Unglück seines spateren LcocnS; cr ist cm sprechendes Beispiel für Die Wahrheit dcS .^^öes, bau eine einmal ergrissenc Rolle oft genug die Herr- schatt über den Menschen gewinnt. Eeit einigen Jahren kennen wir t^S EhcvalierS X'cbcn und Denknr auS fernem ngenen Brief- »velhsel, den Homberg und Iusfelin aufgefnnben haben. . 5 lwr. Tie kleinste Gerneüldesteurrsurmüc Torschen B-ermoU mit 2 j 1,92 Mk. — ^icht allzu* _ ^können sich unsere Sreie eingesessenen mit der aus Bauibbe6 neuen Kreis* und Prvvin->alabgabenaesestcs zur »bmsüi^una gebrachten ÄTeijftocr befteundcii, lionad; |üt F® Stt etnQ. oder Ämifgelb K 1 yir. HTtiSftrucr mi pahl-rn ist. gemcmde Tiiir.t gro jur teils lose Bürger unserer Stadt ihre Kan* sdidaten ohne Rücksicht auf politische Parteistellung nach jselb ständig er, kewissenhaster Prüfung auSzuwählcn. Tic Ausführungen fanden einmütige Zustimmung, und knilj xcfb der nachfolgenden Besprechung wurde von allen Wiednern auodrücklich betont, das; Lehrerverein und Lehrerschaft old solche mit Politik nichts zu tun haben 1 vollen. 3 u r P r e u b t) d) c n Lotterie. Wie mitgeteilt wird, beueht nicht die Abstcht, die Geschäftsstelle der General» Lotlcriedirektion in Tarmsladt nach Berlin zu verlegen, son» dern die 8lnWesenheit deS Präsidenten der Lotterie, Geh. Ober, smanzrat Dr. Strutz, m Darmstadt ist eher darauf znrück* zusichren, bau durch Einschluss weiterer Staaten an die prcuss. bilassenlotierie in absehbarer Zeit eine Äl uSdchnung der .Geschäftsstelle in Darm stadt eintreten werden ivird. , ** Ein Ünglücksfall ereignete sich gestern vor- vä^tag in der Betriebswerkstatt der Maimoeserbatm. Mehrere Bahnarbeiter trugen Maschinenteile zwischen wei ^Logeu durch, als unerrvartet eine Rangiermaschine den dordereu Vagen zurückstiess. Ter 62iäfirige vecl-eiratele Ar» Brüer Pfeffer auS Gieren geriet mit dem rechten Arm k>»sijchcu die Puffer. Der Arm wurde vollständig zer* Druckt und dürfte verloren sein. Tie Sanitatvmann'schaft suchte den Verunglückten in die suinif. - Unsere NegimentSm u si k konzertiert morgen L ichrrnttag Uhr in Steins Garten (Saalbau«, worauf Ricrati: besonders aufmerksam gemacht wird. .** bcra Bureau des Stadttheaters. §2fvcrschiedene Anfragen sei mitgeteilt, das; die morgige LnnrragSnachmitragvvorstellung vonSherlocktzolmcS P Dollspreisen, die Abendvorstellung tAlrheidelberg kleinen Preisen gegeben wird. — Bei der Aufführung der baLdeville*lpeteüe „M amze! le 92 i t o u d) c" am nächsten D^ktwoch mir Frl. Jüngling als Gast in der Titelrolle Velten gewöhnliche Preise. Q Llein-Linden, 15. Nov. Zur Feier deS 7 00. ©ebnrtStagS der Heiligen Elisabeth wird die »efigr Heimatverernigu n g einen Familie nabend ab* fallen. Außer einem Bortrag über die Heilige Elisabeth kst ein abwechslungsreiches Programm vorgesehen, bar» pntffr deklamatorische, gesangliche und musUaltschc Boi> Ehrung en. ---Mücke, 15. Noobr. Der wachsenden Bedeulunq unsrer Stat.on als Güterverladung entsprechend wurde die £$?L®ÜltI0bf jhih . ,in , beiterwohnunaen 200000 Mk baufumJ Jur das von dem Erblasser gestistete Theater 200ux)®, Sur Eihaltuna des Tl-eaterS 100 000 Mk : ferner erhalten l evangelische .Mird>enncnicinbe Türen 350 000 Mk., bet srein.il- VIrincnücrein 100 000 Mk., die Landvemeinde für berm Ä 205 000 Mk.: bell Personen seines tzauslxilteS, den Beamten UV Vlrbcitcrn von Eberhard Lösch u. Sohn, Privatpersonen verwandten in Türen und Umgegend, dem Eifelverem ' S Nealgymnasinm in Köln zusammen 501 -100 Mk. Tic iämtr;*1 Legate ergeben 2 852 000 Mk. Wü- man aus Diebenhofen meldet, sind bei Cinpi Brückenbogen-Einsturz zwölf italienische Arbeiter in -Rosel gestürzt, von denen elf teils schwer, teils leicht verl^ ocborgen werden konnten, lvährend ein Arbeiter noch wird. VluS Drire-n wird gemeldet, eS fei seststehnd, baß >> Si on ig von Sachsen am uachst-en Montag oder Tiensr inkognito dort eintrefsen werde, unv die Prinzessin D, Mo n ica zu des uche n, die auf einem in der Viut>c von Brii» gelegenen schlosse deS sächsisckxm ILarmnerhernr von CcbSnk-, untergebracht ist. ' noci Durch Vermittlung ihre- Pariser Anwalts Schwarz bat v. Prinzessin Luise vonBelgien ihren Gläubigern 200 iji» frranco angeboten, damit der Verkauf der Juwelend. verstorbenen Königin rückgängig gemacht würde. Zwischen K- Gläubigern kam jedoch eine Verständigung nicht zustande h mehrere die Juwelen nicht freigeben wollen, solanae Vh 240 000 Francs, der Wert der Juwelen, aufgebracht worden 's ^ie Prinzessin bemüht sich, die fehlende Summe bis »», 22. dv. MtS. zusammen zu bringen. Bei Oestersund (Schtveden) sind vier Personen, die ein. aus dem Eise eingebrochenen Sliiabcn retten wollten, mit biein gemeinsam ertrunken. In Kopenhagen sand am 15. November die feierli^ Grunoste.ulegnng für das neue Schlost E h r i st i an sbor in 0-egenwart deS Königs und der Lönigin, der Kaiferln-NitL von Viustland und der übrigen Mitglieder deS Königlick-en Lau» owie der obersten Militär» unb Zivilbehörden statt. Bei stürmischer ece ist eine ponug. Jischcrvarke gcstrande D i erz e l n Menschen haben dabei il/rcn Tod geiundcn fr® ber sind zivölf Leichen in bar Nähe von Leina (Portugal» an £ Strand getrieben worden. kTer LoSabsatz in Hessen ist auch in der jetzigen Lotterie 311111 Iniindeft bet gleiche wie bisher geblieben. Von einem Nück- feange im allgemeinen kann umsoweniger btt Rede fein, als jbte Lotterieeinnehmer in Hessen mit den Verhältnissen durch- jiUiö zufrieden sind. **MitderbcvorstehendenStadtvcrordne- tenwnhl bescheritigte sich am Donnerstag abenb eine Tc» iLgwrrenvcrfa.nnUung ber sog. MitrelstandSvcrcinigung, bei bex, wie man uns mitteilt, mehrere de^irlsvercinnTungcn^ die Beam rcn ve re in i gnn g, der Loiomotivdeamtenverein, der 8)tüfernnauHiucTgcfaTigvcrein, der Verein Hundesport, der pkf 1 uge^urtjiocrcin und die Gicstener RaLjahrergesellschaft L^anbcrer' vertreten waren. Bei der Be'sprechnng ocr toinbibaten(ifle schlug elilvelm Hornberger den Kvuf- mcnrn Gmrl Horfr vor, mit der Bemerkung, gegen Hornberger sei a vom Rasseftandpunkt ans. Munfmami Seibel jun. bekämpfte diese BemerMng scharf, worauf Lder- Ichrrr Werner in eurer längeren Rede u. a. au führte dav er den Rasfestarrdprmlt vertrete und von diesem aus mit aller ihm zu Gebote steinndcn eracht gegen die Man- drdatnr Hvnrb^rger arbeiten werde, dast er Hornberger belämpft bis auj-s M-'.jser, wie cr gegen jedes Mitglied der fra. Rasse dnS tue. Ricyt cm>a die ,,^'rlig:on der Leute" ver» anlafjc ihn, die Israeliten zu befärnpfen, sondern mir pcmi 3Lasfezugehorigleit. In der Brrsai-'.mlnng wurde h:cr- tzcgen, w« unS versichert wird, fast allgemem Mißjallen «Li wairge verschämte Zustirnnrungen machten sich bcmerl* Bai. Bei der Äbsummung sand Scerlchrcr DennrS Vor- ßiblag nur garrz vereirizclle Zusununung und lvurde al - «lehnt. •• Die gegenwärtige Lun stvercinS-Dus Stellung nur noch Ins naa.'ccn Dieusiag gei'nncL wor teuf Sntcrqfernen aufmerksam gemacht seien. D r. Paul Lindau teilt der Berliner Presse in einer längeren Zuschrift mit, dast das Strafverfahren gegen ihn wegen Beleidigung deS Fräulein Olga Molitor von der Staalvanmaltschaft in Karlsruhe behieben werde und dast in deren Auftrag eine Haussuchung bei 1 t)in stattgesunden habe. In der Zuschrift heistt eS: Fräulein Liga Molitor bat sich durch meinen .Karl Hau mw leine Schivageiin" überschricbeueu. Ende Augiist von der N. er. Pr. vcioffcntllebten Artikel beleidigt gefühlt. Tic grosth. laaicaiuvalischait in Karlsruhe bat in dieser Angelegeicheit ein ogentlichet» Interesse erblickt und die Veiiolguiig in die Hand genommen. Sie hat der Sache ben denkbar stärksten Nachdruck gegeben. Sie bat sich nicht daniit begnügt, mich durch einen Vcrhncr Richter zur Vernehinuug vorladen zu lassen. Sie hat es nie nölig erachtet, eigens zu diesein ^weck einen richterlichen ■bcmmci mit einem Protokolliührer auSLarlüruhe hierher zu senden Sie Snrcbsuchnng meiner Wohnung währte über zwei Stunden. <011 den niif die Affäre Hau bezüglichen Briefen ivurde'i nahezu alle befchlagnabnit, darunter zahlreiche Schreiben aller» intimsten Inhalts, die mir unter felbstversländlicher Borauü- ici.uihi jncmei absoluten Berühwiegeicheit zugegangen waren, ^chruistucke, von denen sich kaum ein einziges in Zusammenhang mit den unter Anklage gestellten Feuilleton bringe» laßt. Tenmach steht also ein sehr interessanter Prozess Molitor- Lindau m Vluösicht, der ivohl mannigfache wichtige Aus- klärungen zur Hau-Sache im Gefolge haben ivird. •Gin Diplomat in Fraucnkleidern. In der c'-.|i . '.c von Sczuatpathologie bat eine der eigenartigsten Rollen der in Son?rre geborene Spröstlmg deö französischen königlichen ^.mnanrndirektor- LouiL b'Lan de Beaumont uuo der Fran^oise dc Eharanton gespielt. Lauge Zeit war cd zweifelhaft, ob der Ehevalicr b ' l 0 n, ber ein Aller von 82 Jahren erreicht bat, ein Mann oder cm Weib gewesen wäre, unb obwohl seine 'Uinlichkcit" nun schon über zwanzig Jahre fcststeht, ist U-.tie iholle in cincin Siltcnstück doch noch später einer in Hosenrollen giüiucnbcn Schauspielerm übertragen worden. L6,r loiiicn aber, da,» der Eh-valier von 1728—1771 oder 177-2 atü Mann ausgetreten ist und alü solcher eine glanzende «“arricrc als -olöat und S.plomat durchmachte. Zwischen dem Juli 1771 unb dem Avril 1772 kam ihm dann der eigentümliche Einfall, en. Seine divlomatischc Tätigkeit hat » tenebmigung seine- Monarchen, bar Geheimnis seiner diplomatuchen Mission in London zu ver- bergen unb Zusammenstössen mit den Gesandten am englischen vol a 1 zuweuaen. Ein Bild and den 70 er Jahren zeigt ibn auch als Tiplomatrn in weiblichem Kostüm. Tiefer geschlecht- hd>cn Umnanbiung, die cr in einer schwer erklärlichen Laune , Su-t au-enolicklich Vorstellungen un Rasieren unb zeigt dabei die unglaüblichsten zcur.jtstücke. Es ist für ihn ein Äindcrsviek, einen Herrn mit einem Schn ^.messer in 4d Sekunden zu rasieren; auch der Rücken einer Säge leistet hierzu gute Dienste ober gar ein Taschenmesser, womit vtrr Hardie da- Rasieren in 45 Sekunden bewerMelltgt. Es ist fürwahr em recht seltsamer Anblick, wenn man ficht, tote ber Künstler mit allerlei abenteuerlichen Jnftru- menten feinen £ ufern un Gesicht tzerumfulfchelt! Er soll, so erzählt man srch, augenblicklich eine Art Schwert „bauen" lassen, un brruut einem noch nie bagttoefrnen Rekord aufzustellen. 3et aliebem betrachtet er aber fein Handwerk als eine Kunst, oobalb ein Kunde nut dem stereotypen „klafteren, bitte" im Stuhl k neiwmmen bat, muss, rote Herr Hardie den Anfängern rar, ber Barbier fein Gesicht studieren. Er muss eine Marte bts Gcilchlls in seinem Qkift entwerfen, nach der cr den Lauf seuie- Rasiermciiers „steuert". Aann wiro ber Bodensee verschwunden sein? xct Nhem «l-.ldete unb gekrruzte Dodcnsce ist das Laute- rungSvafftn deS Nheinstrvmö, der ihm bei niedrigem 'Soffer* ftono in ber Sekunde 50, bei Hochwasferstmch 200U Kubikmeter v3aHer zu'üt n; tue Dasserzufuhr durch die Übrigen, in da- ^^^btichc Meer" ntüncenben Flüsse (T :mbitner und Bregenzer »ch. tilgen ufroj ist brt starten yLebcritfiUgen auf 1803 Kubik- mrtcr in der bekunde berechnet. Dieser grästte deutsche See • : r IL u 8t «iand.'-ilc, u;c d.r Strom mit . u :ii> " t - u vY._> e; ii £rt nn fast s»unc. itbreucr Lanostreisen liegt. ES unterliegt — Dr. Hermann Kraemer, Professor für Tierzucht, Hygiene un» Abstammung-lehre an der oelerinär-medt- f"Vfyn Adteilrinq der Umvemtät Bern, hat einen Rus an b-i nenygrunbde Berllner Institut für eaiurnlung züch. Aerr ch-praktochar Beobachtungen und deren wissenschaftliche Mtflrbtitunq angenommen. Henmnm ttraemec, geboren 1672 In Zürich, stndiene zwei Semester Jurisprudenz m Zürich, » o TxUt*5ttnt^Ut in ^"sscn, al-dann zwei Semester MMvrrwHenfchmt unb Volkswirtsthaft in Gtegen ^♦bmen folgte eine landwirtsthatlliche PrariS in dc > in Teulschlond. Ton 18V5—18V8 widmet« et Kleine Tagc-chroulk. T.c am Frrilag im Host vea ter zu Braunschweig als „Eaiuten" gas.irv.nde jigL Bayerisch? -Kammersängerin Frau Breussen-Masenauer stürzte auf der Bühne so un» glücklich, dass sie sich eine Sehttonver^rrung mit Bluterguss un trübe zuzog. . Man meldet au» Kiel: Tie Heilung der Berichten von der Bluch^r-Katastrophe voliz.eht s.ch fdmctler. als er- teertet wnr:e. 0>'irn abiiio verletzen die ersten sieben Berwiuv- oetni d 6 Lazowlt. Rtech den neurüm Bestimmungen geht die „Dlüch r" cn brr Flen-uar er Schis Swerst inü Tocf. In V. eufi br.ii rin 4' iu'rr in eine Boi kSschulklasse ein und z c r s u- ni r 11 c r l c de r Lehrerin, die seine Tocküer ivrgen schulder «iiurmis zur Üiebe ge- eilt h.tte, durch einen Revol- verichust den Ringfinger. Der Täter cnrsloh. In Dort in u ii b ernniete sich bei bfr Montag- einer Eucn Mmcrditc 14 Unglück. Bei , ackelbcleiiauung waren Arbeiter mit dem Hochzieheit ein.ü schweren EiscublockcS be- t, cli t . und der • uni ii iui;e. Tnbrt ivr imb erschlagen. Ein anderes jtmb trug schwere Beringungen r ” r. Irl'c r ! wurden lern rr t> . t t'l. llel>rr Ursache ist noch Nichts Bestimmte- ermittelt. yru-ftot tTnoctucöäFtionü ™™* (Anontzme Slufragen bleibe« uubcrnah« ?7: November: Meist trüb, geringer Regen, kühl, schwache ror: I huf <7llltf(. London, 16. Nov. In einer Kohlengnibe zu 93ec8 borough bet ^arnslcy stürzte infolge SeübruchS ein I-rder forb in die Tiefe. Sieben Berglcutc wurden getötet un mehrere andere schwer verletzt. Paris, 16. Rov. Trr unter dem Verdacht der Spio nage verhaftete Schtffsjahnrtch Ullmo hat gestern gc stauben, wiederholt nach Teul-chlaud gereist zu fein uni ^war zulcvt tm vergangenen September. P a^r i S, 16. Nvv. Im Hasen von Toulon wird eil ncuci Signalbuch der KiiegSmariuc vorbereitet, b<. man befürchtet, dast Ullmo das seither in Gebrauch be । sludliche Signalbuch verraten habe. „Echo be PariS" wo 1 lociter wissen, dast am Marineminifterium ein außer ordentlich wichtiges Dokument, das den Marirtemobilisie ’ rungSplan und die Lage der unterseeischen Berteidigungs, mitrel sllr den scriegSfall enthalt, neu auSgearbeitet wird ~tlln uimml an, dast Ullmo die seither im Gebrauch befutd ' l^irlieit Bestimmungen an eine auswärtige Macht xxv-1 a r i B, 16. 9ioö. Wie auS Toulon gemeldet wird unrt>e im Fort (Sol Roir 10 Kilometer von Zoulon gefieri । ein Deutscher namenl Schuhmacher verhaftet üctl er vcrftickfte, in das Fort cinyibriiigeii. Schuhmacher ] >er 23 Jahre alt ist, stanb schon seit Tonneroing umei i ^ewachung, weil er beu Versuch gemacht hat, eine Bassisi । ^cr Lastete würbe von dem biensihabendci i t-rfMier einem Verhör unterzogen. Er gab an, dast er reife 1 um bte Welt kennen zu lernen. Er hatte zuletzt in Eham j berrt) gearbeitet unb sei von hort zu Fuß nach Toulon ge 1 vanberi, wobei ec sich jetzt verirrt Hütte. In dem Shitf ; ad SrcssusMnchers fand man eine deutsche Generalstabskarte unb eine österreichisch« Karte. Äiftihmacher wurde bu< Jlaqt im Fort bellten und am nächsten Morgen heil Polrzei übergeben. Petersburg, 16. 9kov. Grosses Aufsehen fiat fci i efient in ZarSkoje ^jelo vorgenommene B^b-.-r^^v"so'''r । r " '; ;rni'C11 ' 1 i d.-tz bc» nml «m.-r... ■ ®et t ,’«er r,wX ' »“ (l“« - >-- fr., ! „ xil.t wi... atoii 1 a.ue»c ilt sein n»ia>. -lach r.auai Ven.iMm*» düriten die , , : ch'/n unb G.;(f;,.vbc, bte — wie schll bemerkt — na ment- lia) t>7 Nhcm in ben Bodenu? bcsörd.rt, nach ficnligen Verba Um,! en in intg.iafir 12,000 Jal)r.n dessen völlige Äii-süllung und Ver»anbung bcivirLn. xkanmlich t nen olltt. Tc ivärr - - Zuwendungen gemacht, fo u. a. zur öcltreitung der Hciluugirkuücn armer crkrankter Eimoohnrr von xuku uuo Kosten der Uuirrtnüiauna solcher Person n m Kur- cbier, der ihn immer begleiten der Inhaber der goldenen Meie ^dtmuiiciHbait im Raf^reu, der richtige Mann Hören wir, waS jür erstaunliche Leistungen : ..Jeden Margen," so erzählt Wiesbaden, 16. Noo. Wie die Blätter melden, be. Lauft ftch die Kostenberechnung für die geplante Automobil. Kennbahn im TaunuS vonLenzhahu nach der Saalbura teuf 9 100000 Mark. — , .... UntversitatA-Nachrlchten. ^.eser ittfanfKcr zu S?ege bringt: „^uku viqvh, jv crjupn er, id> um 4 Uhr auS dem vanse und habe bis zum eyrutitüd febsa 500 Leute barbiert. Augenblicklich komme ich gerade aus ben Ferien und bm beüwcgrn nicht in „guter Form". Trohdem bübe üb öritern 8 Männer in einer Minute unb 50 Sekunden wirrt uns habe nur 1 Mimttr und 27 Sekunden da; «cbranL:, mit verbundenen Augen einen Herrn zu rasieren. Mei mn ersten Rekord stellte ich im Jahre 1888 auf, ali> ich 1_ .‘.uinncr in 3 Minuten und 40 Sekunden rasierte, womit alcich- zritig alle ftüficrcn Leistungen gejchiazen loaren." Herr Hardie LMWr ArbeitöN-Vtls (Sieben Gartcnstrastc 2, Zimmer 2. Todes-Anzeige. -.Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, bas; es Gott dem Allmächtigen gefnUen hat, unsere liebe Tante Elisabeths Deibel, geb. Nodenhause« im Alter von 73 Jahren zu sich zu nehmen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fannlie Eiieulinty. W i e s e ck, den 16. November 1907. Die Beerdigung findet Sonntag den 17. dö. Mtö., nachmittags 2 Uhr in Wicicck statt. 7155 Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Bauschlosser, 1 Friseur, 1 Schmied, 1 Glaser, 1 Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Flietfrau, 1 Laussrau, 4 Tabakentripvermnen, 2 HauSburschen. Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 1 Friseur, ein Kaufmann, 1 Schmied. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Installateure, 1 Schmied, 1 Schneider, 1 Schreiner, 1 Glaser, 1 Sattler und Tapezier, 1 Schuhmacher, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Dienstmädchen. Es juchen Arbeit: Bu/n 2 Wagner, 1 Polsterer und Dekorateur, 1 Schlosser, 1 Schreiner, 1 Weißbinder, 5 Arbeiter, 3 Installateure, 3 Hausburschen, 2 Aus laus er, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Flicksrau, 1 Putz- und Waschfrau, 6 Laufsrauen, 3 Lausmädchen, 2 Schreiber. Lehrlinge: 1 Kaufmann._______________ Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Friedhöfe vom 16. November bis 15. Februar 1908 von morgens 8 bis abends 5 Uhr geöffnet sind. Die Schließung des Friedhofes wird durch Lünten der Friedhofsglocke angezeigt. Bei Beginn des Läutens must der Friedhof sofort verlassen werden. Eine Viertelstunde nach dem Lauten werden die Friedhofstore geschlossen. Gießen, den 15. November 1907. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________Meeum.___________________B16/n Lieferung von Walzmaterialicn. Im Jahre 1908 werden zum Walzen der Kreisstraßen des Kreises Gießen 7500 cbm Basaltkleinfchlag und 2100 cbm Bindematerial erforderlich. Die Angebotsunterlagen liegen auf deul Amtszimmer des Unterzeichneten (Landgraf Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 20) zur Einsicht der Bewerber offen. Daselbst können Angebote bis zum 2. Dezember d. Js. abgegeben werden. Gießen, den 12. November 1907. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. _________________I. B.: Kalbfleisch._____________Blc/tl Verkauf eines Ebers. Die hiesige Gemeinde hat einen Eber zum Schlachten zu verkaufen. Schriftliche Angebote, pro Kilo Lebendgewicht, werden bis zum 19. d. Mts., vormittags 11 Uhr, hier entgegen- genommen. Großen-Linden, am 15. Nov. 1907. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. 7149 Leun. Versteigerungs-Anzeige. Dienstag den 19. November, vorm. 11 Uhr, versteigere ich. öffentlich zwangsweise gegen sofortige Bezahlung in Münster bei Llch in Oberhessen eine Lokomobile (Fördermaschine für Bergwerke), drei Bohrgcftcllc mit Bohrstangen nebst Zubehör, eiserne und hölzerne Kübel, sieben eiserne Viohre, eine Flügelpumpc mit Zubehör, zwei eiserne Trager, einen Kasten unt Werkzeug und eine Bretterhütte. Zusannnenkunst der Steigerer am OriSgericht. 7141 Laubach (Oberhessen), den 15. Nov. 1907. _________„ _ Herrrrbrodt, Gerichtsvollzieher in Laubach. Chriftbaumvelsteigenmg. Mittwoch, den 4. Dezember d. FS. kommen aus den hiesigen Park-Neuanlagen ca. 4000 Stck. Christbäume von 2 bis 4 Pieter Höhe in Sortimenten von je 50 Stck. öffentlich nieistbietend gegen sofortige Barzahlung zur Verstelgernllg. Zusammenkunft 10 Uhr vormittags am Tcichhauie dahier. Die Bänme lagern 15 bis 25 iutimiten vom Bahnhofe Bad- Nauheim, meist an chaussierten Strasten. Bad-Nauheim, den 13. November 1907. Grosth. Oberförsterei Ober-Nosbach, Revier Bad-Naubcim. Dr. Weber. ilHesl States.-fe® Siir isaere Mission Dienstag, 26. Novbr. nachm. 3Va Uhr im Matthünssaal, Kirchstraße 9: lieber Krankenpflege auf dem Lande. Pf. Gastpar- Unterriexingen (Charlottenpflege) und Pfr. Schwabe. 6V2 Ubr in der Stadtkirche: Festgottesdienst, Pfr. Henzinger-Schaafheiin. 81/. Uhr in der Turnhalle (Stemstr. 3), Freie Versammlung mit Vorträgen (Pfr. Bechtolsheimer: Heilige Elisabeth. Pfr. Gastvar: Die Krankenpflege ein edler Frauenberuf) Mittwoch, 27. Novbr. im Konftrmandeuiaal d. Johannes- kirche: Jahresversammlung. 10 Uhr: Morgenandacht, Pfr. Auhfeld. IO1/« Uhr Verhandlungen über „Innere Mission u. staatliche Wohlfahrtspflege" Pastor Reimpell-Oldesloe. Zur Beteiligung ladet zugleich ein der geschüftsführende Ausschuß: Dl6/n D. Drews. E. KanfTenann. I>. Schlosser. Schwabe. D. Stamm. Theobald. G. Windecker. Morgen, Sonntag mittag 3V2 Uhr findet bei Gastwirt H. Ruhl, Kaplansgasse eine Zusammenkunft wegen Gründung ein. new tariMÄr-fc® statt, wozu sämtliche Interessenten eingeladen werden. 08806 Mehrere Kanarienziichter. 08791 17. November 1907. Marie Fischer Heinrich Wahl Verlobte Burg-Gemünden Horweiler bei Bingen Enorme Auswahl Herren snd Flen anfgenommen: Mädchenjaekez? Streng’ solide Qualitäten Wirklich billige Preise. ? -?S;; WlMe — UUUlßLW-KlhliilM. Etwa noch ausstehende Nechnnngen über Herstellung der Festhalle ersuchen wir binnen 8 Tagen bei uns einzureichen. Gießen, den 15. November 1907. M W Heute SamStag abend y29 Uhr findet un „Kronprinz" Licherstratze eine Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung: Sladtverordnetenwahlln. 08826 Tcr Vorstand. G r 0 ß h. H 0 ch b a u a m t G i e si e n. Der Verein der H-ausbesitzer Gießen macht nochuialS ganz besonders auf seinen Wohnungs-Nachweis Seltersweg No. 26 aufmerksam und ersucht bie verehrllchen ibkitglieder, ihre frei habenden Wohnungen anzumelden, da die ^tachsrage nach solchen größer ist als das Angebot. Die den Mitgliedern zustehenden Miet-Verträge mib Hausordnungen können von jetzt ab in unserer Geschäftsstelle in Empfang genommen werden. v16~* Der Vorstand. ^0 Beamte aller Mangklaffeu! Mä :§r des gewerdtätigeN Mittelftmrdes! IzatimmZgefimrte Urheiter l Der vom Bürgerausschuß veröffentlichte Vorschlag zur Stadtverordnetenwahl hat in weitesten Kreisen unserer Bevölkerung große Enttäuschung hervorgerufen. Weiten Kreisen der Wählerschaft, großen Stadtteilen und altangesehenen Vereinen und Verbänden hat man es unmöglich gemacht, an den Vorbereitungen zu den diesmaligen Stadtverordnetenwahlen gleichberechtigt teilzunehmen und ihre wohlerwogenen berechtigten Wünsche mit irgend welcher Aussicht auf Erfolg daselbst zu vertreten. Direkte Zusagen in dieser Beziehung sind sogar unerfüllt geblieben. In dem Vorschlag des Burgerausschusses wird mit Recht vermißt, ein Eingehen auf die Wünsche der Beamten, eine entsprechende Berücksichtigung des Handwerker- und Kausmannstandes und nicht zuletzt die notwendige Aufstellung eines Vertreters der nationalen Arbeiterschaft. Wähler! Wir wollen uns nicht numdtot machen lassen von den in schwach besuchten Versammlungen gewählten wenigen Vertretern jener 5 Vereine, deren Mitgliederzahl bei weitem nicht Vs aller Wahlberechtigten beträgt, wie irrtümlich angegeben wird, diesmal gilt es zu zeigen, daß man in Giesien weist, was man will, daß man nicht gesonnen i|t, zu jedem vorgelegten Zettel Ja und Amen zu sagen. Wir haben zu unseren Beratungen alle Ver- emigungen ohne Ausnahme in gleicher Weise zugelassen, je nach ihrer Größe, und wir haben dann die Wahl unserer Kandidaten, mit welchen wir heute an die Ocffentlichkcit treten, aus der überaus großen Anzahl dec Vorschläge in der Weise vorgenommen, daß alle Staude die gebührende Berücksichtigung gefunden haben, ohne Ansehen irgendwelcher Sonderinteressen und Freundschaften, ohne jegliche Partei-, Konfessions- und Bezirksintcressen. Die unterzeichnete Vereinigung, in der sich die Masse unseres Beamten- und Bürgerstandes zu gemeinsamer Arbeit zusammengefunden, bringt nach reiflicher Ueberleguug alles dessen, was dem Gemeinwohl not tut, folgende Herren zur Wahl in Vorschlag und bittet, nur für diese stimmen zu wollen: 1. De. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter 2. Wilhelm Grünewald, Rechtsanwalt 3. Dr. Karl Wimmenaner, Geh. Forstrast Stadtverordneter 4. August Gabriel, Fabrikant, Stadtverordneter 5. Wilhelm Hornberger, Kaufmann 6. Dr. Emil Heuser, Oberbibliothekar 7. Peter Fuchs, Telegraphensekretär 8. Ferdinand Mentzel, Rechnungsrat i. P. 9. Heinrich Winn, Bauunternehmer 10. Wilhelm Pfeiffer, Bäckermeister 11. Louis Trost, Ziegeleibesitzer 12. Karl Bech Oberbriesträger 13. Ludwig Jäger, Landgerichtsregistrator 14. Wilhelm Werner, Werkmeister Die anS der Beamtenschaft der Riegclpfad- und Scltersbergverei»igu«k gebildete Vereinigung für kommmmle Wahlen. Gesangverein Gemütlichkeit. Sonntag 17. Nov. abends 7 Ubr FtiMlren-^Avend im Restaur. ^Frankfurter Hof" wozu wir unsere Mitglieder sowie kZ-reunde und Gönner einladen. vx6/h Der Vorstand. C. A. K. Sonntag, den 17. November, Ausiluy mit Tanz „8um Oftend", Kaiserallee 47, wozu freundlichst cinlabct 08/'83j Der Vorstand. 3p1- Q. Montag, den 18. ds. Mts., bei Ltamerad Decker. v16/u Daö Kommando. M.OZGGss - NBK-WGW Wallt hör st r. 36—38 (früh. Cafe 3Leib) Telefon 644 Spezialiläten-Theater I. Ranges. Feinstes FamilieD-VergnOgüngs-EtaDüssenieöt mit streng dezentem krograrnrn.' Heute Samstag den 10. November keine Vorstellung wegen Festlichkeit des Beamten Vereins. Sonntag den 17. November 2 grofie Vorstellungen 4 und 8 Uhr. Vormittags von 11—1 Uhr 1 grosse Frühschoppen-Vorsteilnog beiSen|?ObbÄram^fen’ Bollständig neu engagierte Kunstkrätte allerersten Ranges, u. a. Kadona’s Urahnen» die größte Sensation der Gegenwart. Einzig existierender Dressurakt mit Rieien-Affen.___ " OTTO REVTTEB. Der Vorverkauf findet nur an der Theaterkasse statt. Bestellungen nehmen dre Zigarrengeschäfte von Lindau u. Winterfeld, Weiler tu Semmlcr entgegen. ES ladet ergebenst ein Direktion Albert Bappmann. NB. Verschiedenen lieben Freunden, welche das Gerücht verbreiteten, daß keine Billets zu dem Neutter-lÄafispiel mehr zu haben seien, zur gefl. Kenntnis, daß solche noch für alle Plätze und beiden Lage zu haben sind. Hochachtungsvoll Albert Nappmaun. Ken! Im vorderes! 2 Neu! Ab 16. November täglich .. ♦♦ 6 Damen u. 3 Herren. Llouzcrt des berühmten ♦♦ ♦♦ Anfang abends 7 Uhr. Bei gänzlich freiem Eintritt.08s27 Zurückgesetzt haben wir einen Posten Damen-Kleiderstoffe und Seidenstoffe Einfach Kinder- ist die Erlernung aller Tänze ohne Tanzlehrer! ßST Deutsches Tanzlehrbuch enthält zur sofortigen Selbsterlemung Knz allein zu Hause alle üblichen Tänze: hleifwalzer,Rheinländer,Kreuzpolka etc. sowi eFranfaise. Schritte von jedem Tanze in D65~IOO Photograph' "dar- gestellt. 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Müller, Gerhardt NchfL, Otto Schaaf, Karl Seibel, Geor» Wallenfels.______________________________________________hv"ä Oeiäeaati. Vortrag über Neichstag u. kaufm. Sozialpolitik am Montag, den 18. ds. Mts., abeuds 9 Uhr im Wintergarten des Hotel Schütz. Rrftmt: llrrbunbabirrktor Hiller nna feippg. Zu diesem Nortrage ladet ergebenst ein Der Vmstand des Kreisvereins Giesten im Verbands Deutscher ___________Handlungsgehilfen zu Leipzig._______d*vi Turnverein ließen (gegr. 1846). Zu dem am Samstag, dem 16. November, abends 8 Uhr, in der Turnhalle staltstndenden Winterfest' verbunden mit Theater, turnerischen Aufführungen, Gesangs- Vorträgen des Sängerchors, Konzert und Ball laden wir unsere Mitglieder hiermit freundlichst ein. v°/„__________________________________Der Vorstand.