rr. 164 Drittes Blatt Jahrgang D Erscheint tS-Nch mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gietzener Familienblatter" werden dem /Anzeiger- viermal wöchentlich beigefegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. General-Anzerger für Gberheften renstag 16. Juli 1907 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Untversitäts - Buch- und Sreindruckerei. R. Lange, Gießen, Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag ; 6L Redaktion:^^H2. TeU-AdruAn^erGteßen. pcliiifd?e Tages?chrt Arthur Smirnow zu übergeben und die Armee zu Versen, nicht Folge geleistet, und ist in der Festung geblieben, össel verletzte den Befehl des kaiserlichen Statthalters, schte sich in die Funktionen Smirnows ein und erteilte beglich der Ausführung der Verteidigungsarbeiten in der eiten und dritten Befestigungslinie Gegenbefehle. Stössel if keine Vorkehrungen für eine Beschaffung von Lebens- tteln und erstattete über das Gefecht von Kincheon einen richt, ui dem er behauptet, selbst mit großer Energie die tion geleitet zu haben, während er in Wahrheit in Port thur geblieben war und an den Kämpfen nichtteilgenommen tte. Stössel stellte in dem Berichte die Flucht Focks als ordneten Rückzug dar. Er berichtete am 14. Juni 1904, si er an allen Gefechten teilgenommen habe, während vom Februar bis 14. Juni überhaupt nur das Gefecht von ncheon stattgesunden habe, wobei Stössel nicht zugegen tr. Um die beabsichtigte Uebergabe von Port Arthur zu htfertigen, berichtete Stössel am 29. Dezember 1904 an n Kaiser, die Japaner seien Herren der Situation, Port -thur könne er nur noch einige Tage halten, es fehle an unition. Die große Mehrheit des Kriegsrates hatte sich gegen für die Verteidigung Port Arthurs bis zum äußersten ^gesprochen und erklärt, es sei genügend Munition vor- nden. Stössel hat ferner bewußt und mit Unrecht Fock für 5 Gefecht von Kincheon, das Fock verloren und in dem er ic vollständige Unfähigkeit bewiesen hatte, den Georgsorden erreicht und denselben auch Neuß überreicht, der selbst ein- standen habe, daß er nichts getan habe, um eine solche lszeichnung zu verdienen. Stössel hat, ohne alle Verteidi- ngSmittel zu erschöpfen, mehrere Forts ohne Kampf ge- ,unt und Reuß ermächtigt, für Rußland schmähliche Kapitu- lonsbedinguugen zu unterzeichnen. Stössel hat selbst das hicksal der Garnison nicht geteilt und sie nicht in die Geigenschaft begleitet. Für alle diese Verbrechen sieht das ilitärstrafgesetzbuch die Todesstrafe vor. Fock ist Mit- fchiildiger an allen Verbrechen Stössels, hat sich unfähig gezeigt und den Befehlen Stössels nicht Widerstand geleistet. Uebcr das Gefecht von Kincheon hat Foek falsche Berichte erstattet; unter dem Vorwande, daß es an Munition fehle, hat er bei Hellem Tage den Rückzug angetreten, und die Truppen großen Verlusten ausgesetzt. Reuß ist gleichfalls angeklagt, Mitschuldiger Stössels zu sein. Smirnow ist angeklagt, nicht Energie genug gezeigt zu haben, um die verbrecherischen Akte Stössels, Focks und. Reuß zu verhindern. Hoc? tmd Flotte. * Die Rangliste des 18. Armeekorps ^Hof- und Militär-Adreßbuch für Hessen und Hessen-Nassau) mit dem Stand vom 1. Mai d. Js. ist soeben im Verlage von Löber u. Co. zu Frankfurt a. M. erschienen. Vom Königlichen General-Kommando des 18. Armeekorps ausgearbeitet, enthält die Rangliste sämtliche Offiziere, einschließlich Reserve und Landwehr, sowie Beamte, Behörden und Geschäftsräume im Bereiche des 18. Armeekorps und den Großherzoglich Hessischen Hof, sowie die Landgräflicye Linie von Hessen. Die Rangliste ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen und kostet broschiert Mk. 1.50, gebunden Mk. 2. A^s LtaLt ttird Lctsrd. Schmückt Eure Fenster und Ballone mit blühenden Blumen. Gießen, 16. Juli. ** Kurhessische Erinnerungen. Am 16. Juli d. I. werden es vierzig Jahre, daß Kurfürst Friedrich Wilhelm 1. von Hessen mit seinem Hofstaat das Schloß zu Hanau, das er seit dem 29. September 1866 bezogen hatte, und somit sein Land für immer verließ, um nach einem mehrwöchentlichen Aufenthalt in Bad Kissingen in Horzowitz in Böhmen bezw. in Prag ständigen Aufenthalt zu nehmen. Am 16. August traf der Kurfürst in Horzowitz ein. + Wieseck, 15. Juli. In Verbindung mit dem 45. Stiftungsfest des jetzt über 200 Mitglieder zählenden Turnvereins Wieseck wurde hier das 2. Bundesfest des Lahn-Dünsberg- Turnerbundes gefeiert. Am Samstag abend fand auf dem dicht beim Orte an der Philosophenstraße gelegenen geräumigen Festplatz ein Festkommers statt, bei dem 8 Turmer uno 8 Damen einen hübschen Stabreigen aufführten und die Turner Leiterpyramiden stellten. Am Sonntag vormittag begann nach vorausgegangener Kampfrichtersitzung das Einzelwetturnen am Reck, Barren und Pferd, sowie den volkstümlichen Uebungen Freihochsprung, Freiweitsprung und Stemmen einarmig. An dem Turnen, das bis 12 Uhr dauerte, beteiligten sich 58 Turner, die teilweise recht Gutes leisteten. Um 3 Uhr bewegte sich ein stattlicher Festzug, an dem außer den zehn Bundesvereinen die hiesigen Vereine teilnahmen, durch die geschmückten Ortsstraßen nach bent Festplatz, wo Bundespräsident D a u b e r t von Wieseck die Festrede hielt. Hieran schlossen sich die von 60 Turnern ausgeführten allgemeinen Stabübungen und das Musterriegenturnen, Konzert usw. Am Abend nahm dann Bundesturnwart Schmidt von Launsbach die Preisverteilung vor. Es erhielt den 1. Preis August Üo tz-Wieseck mit 71 Punkten; 2. Max Günther-Mainzlar, 691/3 P.; 3. Max Greiner-Wieseck 67y8; 4. Hch. Hofmann und Karl Weller-Wieseck 662/3; 5. Gg. Becker-Wieseck 662/3; 6. Wilh. Lehr-Daubringen 651/2; 7. Phil. Hörr-Launsbach 65i/«; 8. Gust. Weller-Wieseck 65; 9. Karl Winter-Launsbach 645/6; 10. Wilh. Willershäuser-Rodheim 60V6; 11. Wilh. Schreiner-Wieseck 56%; 12. Karl Reeh-Bieber 661/2; 13. Ludw. Lotz-Wieseck 552/3; 14. Ernst Will-Launsbach 55%; 15. Karl Seip-Rodheim 54%: 16. Adolf Hassetbach-Rodheim 53%; 17. Ludw. Hoffmann-Rodheim 53%; 18. Will). Daubertshäuser-Rodheim 53%; 19. Herm. Schmidt- Launsbach 53; 20. Wilh. Platt-Rodheim 62%; 21. Hch. Michel- Daubringen 51%; 22. Hch. Schmidt-Rodheim 60%; 23. Hch. Leicht-Rodheim 49%; 24. Friedr. Kühnholz-Fellingshausen 49; 25. Hch. Pfaff-Launsbach 482/3; 26. Wilh. Lang-Rodheim 48; 27. Jul. Milsbach-Launsbach 47%; 28. Rich. Rollshausen-Launs- bach; 29. Ludw. Feldmann und Hch. Wagner-Wißmar. — Im Musterriegenturnen errangen 1. Tv. Launsbach 372^ P.; 2. Tv. Wieseck (Zöglinge) 34%; 3. Tv. Wieseck (Turner) 34%; 4. Tv. Wißmar 34%; 5. Tv. Rod heim 2 61/2. = Annerod, 13. Juli. In dem festlich geschmückten Saale des Gastwirtes Heinz hier feierten heute nachmittag die Lehrer des B e z i r k s v e r e i n s G r 0 ß e n - B u s e ck eine in jeder Hinsicht gelungene Familienkonferenz. Auf besondere Einladung waren qus den benachbarten Bezirksvereinen zahlreiche Gäste erschienen. Zu großer Freude aller Anwesenden hatte sich auch der Obmann des Landeslehrervereins, Hauptlehrer Huss- Darmstadt, eingefunden. Nachdem die Feier durch Musik eiu- geleitet, Lehrer W a g n er - Großen-Buseck die Versammlung eröffnet und die Erschienenen herzlich begrüßt hatte, referierte Herr Neumann über das geschickt gewählte Thema: „Die Frau des Lehrers". In seinem formvollendeten Vortrage erledigte er sich seiner Ausgabe so glänzend, daß er den reichen Beifall der Versammlung erntete. Im weiteren Verlaufe wechselten Solovorträge, gemeinschaftliche Gesänge, Humoristisches und Tänze miteinander ab. Das reichhaltige Programm enthielt unter anderem auch schöne, von Herrn Kahle verfaßte Gedichte. In beredten Worten brachte später Herr Hufs seine Freude über den schonen Verlauf einer Familienkonferenz, in der er heute als Gast weilen dürfe, zum Ausdruck. Vortrefflich verstand er es in kurzen Worten eine ideale Lehrersftau zu zeichfien. Er verabschiedete sich schließlich mit dem Wunsche, einer Familienkonferenz, wie sie der Bezirksverein Großen-Buseck zu arrangieren verstehe, recht bald wieder beiwohnen zu können. = Berstadt, 14. Juli. Die Güterabfertigung Berstadt-Wohnbach ist seit dem 10. ds. Mts. an das Ortsfernsprechnetz Hungen angeschlossen. S'.e hat die Teilnehmernummer" 35 erhalten. . . , X Kaichei% 14. Juli. Bei der gestrigen Gemeinderatswahl wurden Julius Dauth, Wilhelm Sauffig und Wilhelm Ruhle gewählt^ eIbenbergen# 14. IM, Der Weichensteller M ü n sch erhielt anläßlich seiner Pensionierung das allgemeine Verdienst- ElCUlb. Darmstadt, 14. Juli. Ein schwerer Unglücksfall, der den Tod des Schlossers S ch m i d t aus Treisa zur Folge hatte, ereignete sich gestern bei dem Umbau des Hotels Britannia. Swinidt wollte eine Laterne über dem bisherigen Eingang beseitigen und machte sich mit dem Werkzeug an dem Zuleitungsrohr zu schaffen, als das Rohr ubbrach. Schmidt glitt aus und fiel so unglücklich auf den Hinterkopf und Rücken, daß er bewußtlos weggetragen werden mußte. Er kam in das Krankenhaus und i|t heute einem Schädelbruch sowie inneren Verletzungen erlegen. Sch. ist 22 Jahre alt und verheiratet gewesen. ? Königsberg, 14. Juli. Das uralte Amtsstädtchen Königsberg konnte durch die Gunst der Witterung heute ein schönes Fest in seinen Mauern feiern. Der vor drei Jahren gegründete Kriegerverein hielt unter Beteiligung von 15 Brudervereinen sein Fahne nweihfe st ab. Die ehemalige Bergfeste war aufs beste geschmückt. Um die Mittagszeit zogen ans, allen Himmelsrichtungen die zal)lreich.en Festbesucher nach unserer Bergeshöhe. Gegen 3 Uhr setzte sich der Feslzug in Bewegung, ^an dessen Spitze 35 Ehrenjungfrauen schritten. In der ' langen Reihe der Kriegervereine schritt noch mancher reich dekorierte Veteran in gleichem Schritt und Tritt an der Seite jüngerer Kameraden. Lehrer Haibach begrüßte vorerst den erschienenen Landratsamtsverweser Daniels aus Biedenkopf als Vorfitzenden des Kreis-Kriegerverbandes und hieß dann die Kameraden und Gäste willkommen. Herr Daniels wies in kurzen Worten auf die hohe Aufgabe der Kriegervereine hin und entrollte die neue Fahne, worauf ein kräftig dreifach Hurra auf den obersten Kriegsherrn folgte. Besonderen Anklang fand der von Fräulein Haibach Oorgetragene Weiheprolog. Die neue Fahne, von der! Firma Hischen in Lich angefertigt, kostet bei schöner Ausführung nur 200 Mark. h. Marburg, 14. Juli. In einer im Hotel Freidhof hier abgehaltenen von über 100 Handelsangestellten und einer Anzahl selbständiger Kaufleute besuchten Versammlung wurde nach einem Vortrag eines Herrn Hachenberg aus Frankfurt mit allen gegen die Stimmen der Geschästsbesitzer eine Resolution des Inhalts angenommen, den Magistrat zu ersuchen, der Einführung^ des völligen Sonntags-Ladenschlusses näher treten zu wollen. Die Geschäftsführer waren zwar ebenfalls für die j völlige Sonntagsruhe im Handelsgewerbe, hielten jedoch deren! Einführung durch das Reich für die richtige Lösung. Frankfurt a. M. Gerüchtweise verlautet, daß König Eduard bei seiner Durchreise nach Marienbad auch Homburg und Schloß Friedrichshof einen Besuch abstatten wird. In Homburg findet die Enthüllung eines Denkmals für die Landgräfin Elisabeth statt, zu der König Eduard wie auch Kaiser Wilhelm namhafte Beiträge gespendet haben. Da die Enthüllung einem ( Wunsche der Kaiserin Friedrich entspricht, so nimmt man laut, Frkf. Gen.-A. an, daß die Monarchen der Enthüllung beiwohnen^ werden. An amtlicher Stelle ist weder über einen Besuch des Kaisers noch des Königs bisher etwas bekannt geworden. — I Die hiesige Volksstimme bringt unter der Spitzmarke „Sklaven-/ markt im Grand-Basar" einen Artikel, worin angegeben ist, die Geschäftsleitung der genannten Firma habe, durch einen । anonymen Brief auf eine Diebin unter ihrem Personal aufmerk-1 fam gemacht, sämtliche 300 weiblichen Angestellten auf das Bureau bestellt und dort gegen Gesetz und Anstand im Beisein des Portiers einer Leibesvisitation unterzogen. In einer Zuschrift an die Blätter teilt die Direktion mit, eine Untersuchung habe ftattgefunden, sie habe sich jedoch auf eine Visitation der Taschen beschränkt und fei überhaupt unter vollkommener Wahrung der Sittlichkeit vor sich gegangen. Tas Ergebnis der Durchsuchung habe den Verdacht, daß Diebstähle verübt worden seien, für mehrere Fälle bestätigt. In einem neuen Bericht der Volksstimme hält 1 das Blatt seine ersten Angaben aufrecht und bemerkt, daß ein Ladenfräulein, das man im Verdacht hatte, der Volksstimme die Unter» suchung zuerst berichtet zu haben, von der Direktion, entlassen^ wurde. . , x Mannheim, 14. Juli. Die Internationale Kunst- und Große Gartenbau-Ausstellung, bre; sich fortdauernd eines starken Besuches,erfreut, verzeichnet fett, Beginn der Reisezeit eine bedeutend gesteigerte Besuchsziffer. Bis jetzt ist die Ausstellung von über 2 Millionen M eni chen besucht. ** Kleine Mitteilungen auS Hessen und den. Nachbarstaaten. In Heppenheim a. d. B. wurde em dreijähriges Kind von einem Automobil überfahren! und sofort getötet. Die Namen der Automobilisten konnten fest-! gestellt werden. — Der flüchtige 27 Jahre alte Lehrer S e i m: aus Grüsselfeld, Kreis Hünfeld, wird laut Blättermeldungen von der Staatsanwaltschast wegen Sittlichkeitsverbrechen an Schul-, kindern steckbrieflich verfolgt. — In Offenbach stürzte an einem | Neubau der Strahlenbergstraße das Gerüst ein, wobei teri Maurer Wilhelm Neis aus Eppertshausen schwer verletzt wurde. 2 Arbeiter erlitten bei dem Sturz leichtere Verletzungen. — Während einer Felddienstübung des Kasseler Husarenregiments entlud sich der Karabiner des Husaren Thier. Der Schuß drang Thier in den Hals und verletzte ihn tödlich. — Em in Mainzi aufgestiegener Militär-Fesselballon, der sich losgerisien hakte, ick bei Seckenheim gelandet und geborgen worden. — Der Ballon Ziegler des Physikalischen Vereins, der am Donnerstag abend von Offenbach aus mit drei Insassen anfgeftiegen war wurde nach 131/2 stündiger Fahrt in Memmenhausen südwestlich von^ Augsburg gelandet. Die Landung ging glatt von statten. — Gutem Vernehmen nach soll das in Schöneberg bei Berlin garni»: sanierende dritte Eisenbahnregiment nach Hanau verlegt werden. Die Stadt Hanau baut die Kaserne, die der Staat mietet und die bis zum Jahre 1910 fertig sein soll. — ü Kriegsgericht sprach den Angeklagte>i frei, es ivar zwar V Ansicht, daß der Gardist von seiner Waffe an jenem Abend Gebra,-- gemacht hat, aber in Notwehr. Er hat feinem zu Boden gerissen? Vater helfen und schützen wollen, wie dies nach Lage des a-qh.’ von dem Sohn selbstverständlich sei. — Der Gardist Jacob Kies', von der 9. Komp. deS 115. Inf. Reg. war der gemeinsam ' schweren Körperverletzung beschuldigt. Er bestritt, fiel) an t? betreffenden Schlägerei aktiv beteiligt 511 haben, gesteht aber ». er habe dem Verletzten einen Stümper versetzt. Tie Beweisan?. nähme ergab, daß der Angeklagte vor feiner Militärzeit in Fulk' im Restaurant Bellevue eine Meinungsverschiedenheit wegen baiidsangelegeiihellen hatte. Ter Angeklagte, dessen Bruder "?? noch cm Genosse fielen dann später über einen Menschen her, ?' "ach ihnen das Lokal verlassen unb bearbeiteten ihn ganz jammer'; mit Stöcken. Nachdem dies geschehen ivar, merkten die gelber erst, daß sie einen Falschen verhauen halten, und entfernten sich im Schnell sch ritte von der Stelle, wo sie den arg blutend? "Menschen zurück ließen. Das Kriegsgericht erfanntc idcüc' gemeinsam begangener Körperverletzung gegen Kiese auf l Mona- Gefängnis. beachten Sie gefl. mein Schaufenster. Warenhaus von B16/- 4688 Man verlange Rhehwe^n-E?sig': 11 5. Mai Die Beiträge sind Kräftigen Wohlgeschmack gibt i L. Stell 1 Seltersweg, SielnSaäiRsei* Neuen Baue MWÄÄMEM ä vorn Fassung: Die Mitglieder: bezeichneten die ivöchent- folgende für die Echt farbige Fahnentuche Nationalbänder Dekorations-Fähnchen Papier-Guirlanden Illuminations-Lämpchen mit farbigen Gelatine-Becher Lampions Kerzen für Lampions 1907, erhält § 30 des Kassenstatuts wöchentlichen Kassenbeiträge betragen i MM Sprechstunden: Vormittags 8—12 Uhr Nachmittags 2—5 Uhr Sonntags von 10—12 Uhr. f. per Ltr. 85 Pfg. Vorzüglichste Fabrikate. Allseitig anerkannt. Zu haben in den meisten Colonialwaren-, Drogen- und Delikatessen-Handlungen. hv7/2 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. .______ I. B.: Curfchmann. tebsitalM Montags, Mittwochs, Freitags W" frisch [4647 Hosdücker Noll. Wohne wieder ESahrohofstrasse 54 I. ^ahnarzl Frutig. Jeden Dienstag, Donnerstag “• tWenaa 3iU!fbrlit!luJf||. I Ludwig Reust, Seltersweg 46. mit Rheinwein hergestellt von TH. MOSKOPF m FAHR (Rheinland) Geschäftsverpachtnng. (Verkauf nicht ansgeschloffen). Ltn verkehrsreichem Platze Oberhessens, Einmündung dreier Bahnen, ist ein seit ca. 30 Jahren mit gutem Erfolg betriebenes Eisen-, Kolonialwaren-, Kohlen-, Dielen, Maschinen, und Baumaterialien-Geschäft mit großen Hof- und Lagerräumen wegen Gesundheitsrücksichten des jetzigen Besitzers zu verpachteit. Einem tüchtigen Geschäftsmanne wäre eine seltene Gelegenheit geboten, sich eine angenehme, sichere rind gewinnbringende Existenz 311 erwerben. Gest. Angebote unter 4690 an den Gieß. Anz. erbeten. von bauen wollenem Fahnentuch ÄgL sowie BSavinc-ScIiiZfisüiissentuch Dekor-aiiosis^ähficl&cn bei S» M. Fuhr, Soiiueiistr. 25. Daselbst auch Niederlage der Bonner Fahnenfabrik. Einen feinen Salat bereiten Sie mit dem garantiert reinen ,3896 Citronensait aus der Germania-Örogerie üsH öetoeü, Frankfurter Str. 39, Teleph. 593. JProbcfllasche 50 Pfg. und sämtliche Igedcrfsartikel Dnukelkamnier 4248 Photographische Arbeiten Adolf Bieler, Säarktstrasse 5. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß am 1. September d. Ss. mit der Verfüllung des alten Stadtbachlaufes von der Sandßaffe brs Ttefenweg bezw. Westanlage, vom Lindenplatz bis . -, . -- ‘ -... der Schulstraßc bis Tiefenweg, sowie des alten Riuggrabcnlaufes von Asterweg bis Walltorstratze begonnen wird. 1 Da noch verschiedene Anlieger mit den Entwässerungsanlagen : ihrer Grundstücke im Rückstände sind, fordern wir diese hiermit zum : lebten Mal auf, die Anschlüsse bis zur oben angegebenen Zeit Herstellen zu lassen. Wir machen besonders darauf aufmerksam, dast am 1. September auf alle Fülle mit der Verfüllung der alten Vachlause begonnen werden must, was die Außerbetriebsetzung der noch vorhandenen Zuleitungen zur Folge bat. Gl eg en, den 11. Juli 1907. Durch Beschluß der General-Versammlung vom 10. Juni l. Js., genehmigt durch Verfügung Großh. Kreisamts Gießen vom 2. Juli !Äb Gießen 815 in Ilbeshausen 11' (100 km IV. Kl. 2 Mk.) Mnagö- tisch im Gasthaus zum Felsenmeer in Hochwaldhausen 150 Mk. * Nach Taufstein u. Hoherodskcp' (2 Std.), zurück über Schotts (IV2 Std.l, ab Schotten 830, $ Gießen IO59 (50 km 1 Mk. W nehmsre und schönste Tour, da dck Weg zum Hoherodskops nur fle' ringe Steigung hat und immci durch den Wald führt. Legcbübn.,best.Elcr leger, Enten, Game V’Yrpv Truten, Brutmaschuiel M&r 2C. :c. liefert jedes wünschte Quant., [b 91t. Becker, Weidenau-Sieg ü Wests. Man verl. Preist, m. ?S schwachen Suppen, i Saucen, Gemüsen etc. v Sehr ausgiebig. An- legentlichst empfohlen von Adolf (xcisse, Seltersweg 2, Ecke am Kreuzplatz. Aus dem Nachlaß des Herrn Dr. med. Markwald dahier werden noch: [4684 Diplomaten-Tisch, massiver Speisetisch, eichene Stühle, Linoleumteppiche u. -Läufer, eiserne Bettstelle ul Matratze, Beleuchtungs - Gegenstände, Wein schrank, Bilder, Bücher, Figuren re. re. gegen Barzahlung freihändig verkauft. Zu besichtigen nachmittags von Vr4—5 Uhr. Emil Funcke,"".T KSjcrfens&s 65 ZimtnertiireöfaliriH s Grosses Eager fertiger Türen, Fut r, Bekleidii;;gen, Kehlleisten etc. Eröffnüngsvorstelfynoon im neuen Stadttiieates* Der Vorverkauf der Eintrittskarten findet in der Musikalienhandlung von Ernst Challier statt. Ebendort (nicht in der Bürgermeisterei) werden von Mittwoch, den 17. d.Ah an, die bereits bestellten Eintrittskarten ausgegeben. i Die bezüglich des Anzugs früher geäußerten Wünsche beziehen sich nur auf die 'Dienstags-Vorstellung. Figaros Hochzeit Die bestellten Eintrittskarten können bis Mittwoch, den 17. d. M. in der Musikalienhandlung von Ernst Challier in Empfang genommen werden. Der Vorstand! des Thea^ervereiaras für jede Woche, innerhalb welcher der Versicherte der Kasse angehört hat, ihrem vollen Betrag nach zu entrichten. Daber gilt als Woche dec Zeitraum von Montag bis Sonntag einschließlich. c15/7 Sämtliche Arbeiten und Lieferungen zur .Herstellung von 400 m Gußrohrleitung von 100 mm lichte Weite und 120 m „ „ 80 mm „ „ sollen im Wege schriftlichen Angebots auf Großh. Bürgermeisterei vergeben werden. Die Pläne, Bedingungen und Arbeitsbeschreibung liegen im Amtszimmer der Unterzeichneten zur Einsicht offen. Angebote sind bis zum 22. Juli 1. Js., vormittags 91/. Uhr, dort abzugeben, wo die Eröffnung derselben in Gegenwart der Submittenten erfolgt. Lrch, den 15. Juli 1907. Bld/7 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. ________________I. B.: Heller, Beigeordneter.________________ Ortskrankenklißc Gießen. Meter 42 Pfg. Meter 18 Stück 3 Stück 14 ?> 1 J Stück 4 n Stück 9 n Karton zu 28 1. der I. Klasse 78 Pfg. 2. , 11. y 69 „ 3. , III. „ 52 „ 4. , IV. „ 42 , 5. „ V. , 33 , 6. , VI. „ 24 „ 7. „ VII. , 18 „ jedoch vorbehältlich der in § 137 ! ses Gesetzes 1886 für die in § 1 Ziffer 2 dieses Statuts Personen vorgesehenen Ermäßigung, nach welcher lichen Beiträge 1. der I. Klasse 39 Pfg. 2. u II. „ 33 „ 3. „ III. . 26 „ 4. , IV. „ 20 „ b. . V. , 17 „ 6- ° VI. „ 13 „ 7. „ VII. „ 10 ,