Mittwoch 16. Oktober 1007 157. Jahrgang Erstes Blatt ‘343 chetnt täglich ii6cn mi Wechsel mit hessische« candwitt Sletzener Kaminen, er vtcrtitrtl in der *c deigelegk und mal wöchentlich das sblatt ftir den Krell tn. Fernjprech-An- ijjs.d. Redaktion 112 aa u. Expedition 51 GietzenerAMW General-Anzeiger für Gberheffen ?;e Heutige Dummer nmfaßt IS SeiLen. Das Befinden des Kaisers Franz Josef. Nach einigen Wiener Blättennelduirgen von gestern >cr Ziistand des Kaisers noch immer ziemlich ernst, »oll ein Lungenspitzenlatarrh konstatiert wor- jein, dessen Krisis in drei bis vier Tagen 511 erwarten Momentan sei zu schweren Befürchtungen kein Anlaß. Nach einer Meldimg des Wiener Korr.-Bur. vorn 15. Okt. das Befinden des Misers gestern nach einer fieberfreien )t nicht ungünstig, wiewohl bte Nacht wiederholt h Hustenanfälle gestört wurde; die katarrhalischen Errungen seien unverändert. Der Kaiser Hube das Bett 5 Uhr früh verlassen und daun gearbeitet. Eine um yr ein getretene unwcselitliche Erhöhung der Körper- jeratur sei im Laufe des Tages wieder auf die normale nken. Der Zlräftezustand sei gut. Die Stimmung des ers habe vormittags nichts zu wünschen übrig gelassen. die KvrrespoudenH von einer Persönlichkeit aus der lebung des Kaisers erfährt, kann die Erhöhung der lertemperatur, die gestern und heute ?i den Bormittags- dch bei dem Kaiser beobachtet wurde, nicht als ein 1 ruhigendes Zeichen gelten; solange die Influenza nicht ; behoben ist, werden derartige leichte Fiebererscycttnm- vermutlich öfter auftreten, ohne als beunruhigendes iptom gelten zu können. Als erfreuliches Anzeichen Krankheitsverlaufe wirb der gute Krästezustand und normale Herztätigkeit betrachtet. Auch der Katarrh hat seit gestern nicht weiter auSgedreiret. Die Expekto- on ist' locker und reichlich. Bezeichnend für die un-- ugte Arbeitskraft des Monarchen ist der Umstand, daß gestrige Vortrag des Kabinettsdirektors Schießt von Pemstorss, der die Ausgleichsvorlage be- , nahezu zwei Stunden gedauert haben soll. Wien, 16. Okt. Der Kaiser war gestern abend fie- frei, die Temperatur normal, Krästezustand defrie- nd. Die Aerzte hoffen auf eine Besserung von an- ander Dauer, lieber den Krankheitszustand nach der ttgen Abendvisite der Aerzte wird der Neuen Freien je berichtet. Tas Befinden des Nkonarctzen ist sehr rstig. Das Fieber und die katarrhalischen (£1:^1= gen staben sich stark vermindert. Der ReichshauShaltSetat. Berlin, 15. Okt. Mit der Drucklegung des ichsh aushalt setats für 1908 ist nun begonnen ■Din, und es sind dein Bundesrat bereits einige Spezial- -j zugegangen. Die Beratungen über den Etat it im Bundesrat in der nächsten Woche beginnen so gefördert werden, daß es möglich fein wird, den ■niicn Etat dem Reichstage gleich bei seinem Wieder- iN.mentritt vorzulegen. Wie die „Kreuzztg." hört, ist Entwurf eines Vereinsgesetzes dem BundeSrat heute egangen und dürste auf die Tagesordnung der nächsten, 17. d. M. stattfindenden Plenarsitzung gesetzt werden. > Scheckgesetz und Weingesetz dagegen werden : Bundesrat voraussichtlich erst in der nächsten Woche Beschlußfassung vorgelegt werden.___________________ : GehaltSvorlttge der reichcländische» Negierung. Metz, 15. Olt. Die „Lothr. Bürgerzkg." meldet, der idesrat habe die Gehaltsvorlage der reichs- 1 dijchen Regierung als unzureichend zugesandt und eine neue Vorlage verlangt. Der Nachricht u in beteiligten Kreisen eine gewisse Wahrscheinlichkeit ;emessen, weil die Vorlage der reichsländischen Regierung a den gegenwärtigen preußischen Gehaltsstand brachte, )rend Preußen bereits an eine Erhöhung geht. Unter en Umständen werde die Regierung, da eine neue Vor- c für dieses Jahr nicht fertig werden kann, wie in dem .'jährigen, so auch im nächsten Etat eine halbe Million • für Gehaltszulagen bringen und die organische Rege- g sich Vorbehalten._________________________________ AuS der bayrischen Kammer. München, 15. Okt. Im bayerischen K a m rnerst s i d i u m ist wegen des Eintritts Dr. Casselmamis ' Krisis ausgebrochen. Dr. Casselmann warf dem ifibenten Dr. v. Orterer vor, daß er während des hlkarnpses in einer Münchener Rede gesagt habe, alle oralen, Jnnglideralen, Atheisten und Monisten feien • und dasselbe. Der Wahlkampf der Zentrumspartei mit den schamlosesten Mitteln geführt worden. Auf Gegenerrlärung des Abg. Lenw verlangten die Libern Erllärnngen von der Zeutrumssraktion. Wenn diese )t befriedigend ausfallen, tritt der Vizepräsident Dr. nmerschmidt aus dem Präsidium aus. — In der Generalde7)atte zum Budget bespricht Speck r.) das finanzielle Verhältnis der Einzelstaaten zum che und betont, die Matri kularbeiträge hätten ceits das Maß des Erträglich en überschritt t. Die Hoffnung des Finanzministers, die gestundeten ärikularbeiträge nicht zahlen zu müssen, sei trügerisch, j Reichsbudget für 1907 sei erheblich vorausbelastet. Dail men neue Forderungen für Flotte unb Kolonien. Das itrum sei im Reiche b-creit zu bewilligen, was die Er- tung der Wehrkraft fordere, aber manche Forderung nte zurückgestellt werden. Das Fullen der Reichs- und latsanleihen müßte die Reichsfinanzverwaltung vorsich- machen. Der Geldmarkt tverde durch die fortwährende anspruchnahme durch das Reich und die Einzelstaaten nruhigt. Redner verlangt weiter Berücksichtigung iddeutschlands bei der Vergebung von Lic- c u n g e n für die Flotte. Nach iveiterer Debatte wird Sitzung vertagt. Nußland. Newyork, 15. Okt. In San Franzisko warf ein Betrunkener ein Fenster eines japanischen Restaurants ein. Die Japaner zerrten ihn in das Lokal und verprügelten ihn. Auf die Hilferufe des Betrunkenen eilten Weiße herbei und es entspann sich eine regelrechte Schlacht zwischen der von Minute zu Minute wachsenden Menge. 12 Japaner, von betten möglicherweise sterben werden, und mindestens 36 Weiße wurden verwundet. Die Polizei ftihr mit einem großen Automobil durch den Mob unb trieb ihn mit Knüppeln zu Paaren. Sie fand den betrunkenen An- tifter der Unruhen im japanischen Restaurant schlafend und ließ die verwundeten Japaner ins Krankenhaus chaffen. Marokko. Paris, 15. Okt. Der M ara b n t D u Di eh a d I u i, )er sich General Drude zur Verfügung stellte, soll mit diesem zusammen Vorgehen, um die noch unbotmäßigen S ch a u j a st ä m m e zu unterwerfen und die bereits llnterluorfeneti gegen die Angriffe jener zu schützen. Du Djehad Jui behauptet, daß die etwa tausend i-Nann starke und von Muley Reßhid befehligte Mahalla, die etwa 35 Mlometer von Easablanea entfernt lagert, anscheinend im Begriffe sei, sich zu zerstreuen. — Ans Rabat wird von allen Berichterstattertt über» einstimmenb gemeldet, daß Abdul A s i s Geldnot aufs äußerste gestiegen sei. Er fann die täglichen Haushalts-Bedürfnisse nich. mehr bezahlen und die Händler wollen nichts mehr leihen. Köln, 15. Ott. Wie die „Köln. Zrg." aus Tanger vom 15. Oktober meldet, ist die Nachricht, daß Muley Hafid den deutschen Konsul in Easablanea um seine Vermittelung zwischen ihm und Frankreich gebeten habe, zutreffend. Der Konsul erhielt das Ersuchen durch den Führer der Mahalla Muley Hasids im Gebiete der Sch auf a- tämme, war jedoch nicht in der Lage, b:m Wunsche zu ent* precheu. — Wie die „Köln. Ztg." aus Tanger meldet, sind die Güter der n a ch L 0 n d 0 u entsandten Vertreter AL u l e y Hasids im Auftrage des Sultans Abdul A s i s eingezogeu werden. Berlin, 15. Okt. Die Abgesandten des marokkanischen G e g e n s u l t a n s M u l a y Hafid sind heute abend von London kommend in B e r I i n eir.gctroffen. Voraussichtlich wird man auch hier, wie in London, amt- licherseits keine Notiz hvon ihnen nehmen. Mazagan, 15. Okt. Muley Hafid hat hier eine neue Finanz-Verwaltung ernannt unb nahm eine Summe von 4u00 Dollar, welche aus Zolleinküusteu stammt, an sich. Jnpauer und Anrerikaner in San Francisko. Warschau, 15. Okt. Gestern sand int Palais des Generalgouverneurs Skalon eine Konferenz sämtlicher Polizeibehörden Rusfisch-Polens statt, um dem wachsenden Banditenunwesen im Lande zu steuern. Es wurde beschlofsen, Prämien für d i e Entdeckung der Räuberbanden auszusetzen, deren Mitglieder der Landbevölkerung meist bekannt sind, aber aus Furcht vor ihrer Rache den Behörden nicht verraten werden. Dagegen wurde dem Verlangen vieler Ritterguts- und Fabrikbesitzer, einen bewaffneten Eigenschutz im größten Maßstabe zu organisieren, nicht stattgegeben. Infolge zahlreicher Uebersülle auf Landhäuser, Reisende und Fabrik- kassert wird die Aufregung der Bevölkerung immer größer. Einen Waffenschein zu erlangen, ist mit den größten Schwierigkeiten verbunden. Selbst dann, wenn ein solcher ausgehändigt wird, ist in diesem ein Vermerk enthalten, daß die modernen automatischen Pistolen, System Browning, verboten sind. — Die hiesigen Militärbehörden haben aus Petersburg eine offizielle Anfrage erhalten, ob sie mit der Aufhebung der Warschauer Festung eiiiberfianbcn sind. Im hiesigen Generalstabe soll die Ansicht überwiegen, daß die Festung zwar nicht aufgehoben, wohl aber nach den Grundsätzen moderner Taktik umzubilden wäre und daß die sogenannte Zitadelle als zwecklos zu räumen unb zu schleifen sei. Angeblich sind auch andere Reformen im Befestigungswesen Polens geplant, was auf französischen Einfluß zurückzuführen sei. Settffd?« Reiü». Berlin, 15. Okt. Die Konferenz der Ober- Postdirektoren und Direktoren der großen Aemter, die vorige Woche im Reichspostamt stattfand, hatte die Besprechung oder „Regelung", wie es in einem Fall der Presse hieß, der Beamtenverhältnisse keineswegs als Beratungsgegenstand auf ihrer Tagesordnung. Es waren, wie die „Nat.-Ztg." hört, lediglich technische und allgemeine Verw. altungsf ragen, die durch- beraten wurden. — Nach dem „Berl. Tagebl." ist zum preußischen Gesandten in München an Stelle des Grasen Pour- talös der bisherige deutsche Gesandte im Haag, Herr von Schlözer, ausersehen. Bekanntlich kam seinerzeit auch Graf Pourtales vom Haag nach München. — Das „Berl. Tagebl." meldet aus Wilhelmshaven: An hiesiger amtlicher Stelle ist von der aus Borkum gemeldeten Ergreifung englischer Spione nichts bekannt. Rom, 15. Okt. Kardinal Steinl)über ist heute nachmittag gestorben. Bern, 15. Okt. Der russische Polizeispitzel Saposchnikow, alias Baron Güntzburg, der über die russischen Revolutionäre in der Schweiz Berichte an die russische Polizei sandte, wurde vom Berner Schwurgericht wegen. Diebstahls zu V/2 Jahren Zuchthaus verurteilt. Paris, 15. Ott. Wie die „Liberto meldet, ist der russische Minister des Aeußeren, Iswolsky, hier eingc* troffen. Gießen, 16. Ott. 1907. * * B e i d e m H i l s s a u S s ch u ß für die Abgebrannten in Herbstein ging ferner ein: Restbetrag der Sammlung in der Gen lein de Garbenteich, von der bereits 42.50 Mark (in den Gießener Anzeiger üoerwiesen wurden, durch Bürgermeister Kießel 2 Mark. * * In den Ruhestand versetzt wurde der Bahnwärter in der Hessisch-Preußischen Eifenbahngemeinschaft Johs. Wagenbach zu Rödgen. * * Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Flomborn. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden. * * Nach Afrika. Gerichtsschreiberaspirant Friedrich Bopp aus Klein-Dürkheim, der zurzeit bei der hiesigen Staatsanwaltschaft verwendet ist, wurde zum kommissarischen Sekretär für D e u t s ch - O st a f r i k a mit bent Amtssitze in Dar-es-Salaam ernannt. Es ist bies der elfte; hessische mittlere Justizbeantte, der zum Kolonialbienste eUnberufen wurde. Bopp hat die Ausreise am 28. d. M. anzutreten. * * Dheaterverein. Die erste der vom Verein zu Deranftaltenben Opern Vorstellungen findet am Freitag, 8. November, statt. An diesem Abend gelangt durch das Großh. Hosrheater in Darmstadt unb bis Hofmusik „D e r Barbier von Sevilla" von Joachim Rossini zur Aufführung. Die Vorstellung wirb spätestenä um 7 Uhr beginnen, sowohl im Interesse ber auswärtigen Besucher wie der Mitwirkenben, die an demselben Abend mit Sonberzug nach Darmstadt zurückkehren. ♦ * Au s b em Bureau b e5 Stadttheater s. Carbous „EyPrienn e" gibt speziell Frl. Sylvia Gelegenheit, sich in einer größeren Rolle zu zeigen; neben ihr treten bie Herren Goll, Van ber Becke und Reimer-Schlegeb in den Vordergrund. — Thomas „M e b a i 11 e", bie letztes Jahr wegen eines Krankheitsfalles in letzter Stunde ab* gesetzt werden mußte, dürfte ein zahlreiches Auditorium, anziehen. * * Gin Originalgemälbe von Lenbach, bie Saharet barstellenb, ist gegenwärtig im Schaufenster der Hirz schon Kunsthandlung ausgestellt. Adreßhlrch |908. Die Kevierschntziente haben gestern mit der Einholung der ljarlrlisten begonnen. Die Herren Hausbesitzer oder deren Stellvertreter werden gebeten, die ausQtfüEten Listen bereit zu halten und den Schutzleuten zu übergebene Adrehbuch-Verlag. ** Der Evang. Arbeiterverein begeht am nächsten Sonntag sein Stiftungsfest. Eingelettet wiri> die Feier durch einen Festgottesdienst, in dem außer dem: Gemischten Ehor des Vereins der Posaunenchor Klein-Linden mitwirken wird. Die Festpredigt hält Pfarrer A u s f e l d. Abends findet in Steins Garten ein Familienabend statt. *♦ Warnung vor Lotterieschw inbel. Das Bankgeschäft H. W. Hörle in Braunschweig verbreitete in letzter Zeit Prospekte unb forderte zur Beteiligung an der Ausspielung von Staatslosen auf. Die Teilnehmer sollten monatlich 6 Ritt Beitrag leisten unb seien bann Teilhaber an den zu erwartenden Geivmnstetu Älls das Bankhaus and) in hiesiger Stadt diese Prospekte zu verbreiten suchte, sah sich die Polizei die Sache etwas näher an unb konstatierte zunächst, baß em Bankgeschäft dieses Namens in Braunschweig gar nicht existierte. Ein gewisser Hörle zog vor zwei Jahren in Braunschweig zu, mietete eine kleine Wohnung, lebte in ganz dürftigen Verhältnissen, unb um diese zu ordnen, gründete er einen Lotterieverein, rechnete auf bie, bie nicht alle werden, unb es klappte vorzüglich. Auf bie verbreiteten Prospekte hin floß das Geld sehr reichlich zu, Hörle konnte sich m diesem Sommer schon einen mehrwöchentlichen Aufenthalt in einem Luftkurorte gestatten. Der Mann tat also weiter nichts, als er schickte Prospekte in die Welt unb erhielt Geld in Menge. Allerdings ist gegen ihn jetzt ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet, allein was schadet dies dem Herrn Bankier, er hak sein Geld in ber Tasche. «H> Zobel zum Direktor der Genossenschaft gewählt. 'S ■rPhtpn^l'Le1, 14' O?- Residenzstadt Kassel hat in den I beauflagte Letzten Zähren ein erhebliches Wachstum derBevölke- t2ttt $ verzeichnen. Nach den Mitteilungen des stati- strjchen Amtes betrug die Bevölkerungsziffer Ende des Monats August 150152. Noch im Jahre 1902 hatte Kassel nur wenig mehr denn 110 000 Einwohner. Der Haupt- zuwachs ist durch die Eingemeindung der Bororte Webl- $ei^' ^^ershausen, Wilhelmshöhe, Rothenditmold, Kirchditmold und Bettenhausen gekommen. Bei der Volkszählung im Jahre 1905 hatte Kassel 120 446 und bei der Volkszählung 1900 106 034 Einwohner. Die Versammlung beschloß, Huldigungstelegramme an den Kaiser und die Kaiserin, sowie die übrigen Protektoren z:i senden. Darauf sprach Oberst z. D. Frhr. v. Rotenhan- Munchen über die Aufgaben zur Unterstützung des Kriegs- militärdienstes. Generalarzt Dr. Werner-Berlin hielt einen Bortrag über die Klassifizierung der Kriegskcankenpflege- krajte des Roten Kreuzes und Generalarzt Dr. Kürting- Berlin riber die Ausbildung und die Leistungen der Roten Kreuz sch we steril im japanischen Kriege. Alsfeld, 15. Okt. Die Oberhessische Korn- Hau^enossenschaft hat sich in der kurzen Zeit ihres Be- ,stehens W gut entwickelt. Bei der Gründung nm 20. Jan. 1904 zählte sie nur 54 Mitglieder mit einer Haftsumme von 41 600 Mk.; die Mitgliederzahl hat sich mehr als verzehnfacht und beträgt heute 747 mit einer Gesamthastsumme von 294 800 Mk. Voriges Jahr wurde eine Filiale am Bahnhof Burg-Nieder-Gemünden erbaut. Die letzte Jahresrechnnna weist einen Vermögcnsstand von über 310 000 Mk. ans. In. der dieser Tage abgehaltenen Generalversammlung wurde! r^U!v^rnotlt5nber Spateilbräu iand am 15. Oktober ei ivahie Völkerschlacht statt. Die Menge wollte das Biecha ^llb -b‘c davor stehenden Tische räumen, allein die zahlreich ^enluhen, die dort beim Biere saßen, trieben die Eindrinaliu nut Stuhlbeinen und Deckelkrügen in die Flucht. Dennoch^vi! regierungsrat Falck-Stuktgart, verlas folgendes Hand- sch reiben der Kaiserin: < E^?^bicht mir zur Freude, dem Fünften Verbandstage der Deutschen ^-rauenhilfs- und Pflegevereine, sowie dem Ver- Krankenpflegeanstalten vom Roten Kreuz meine besten Wu nicke für den erfolgreichen Verlauf ihrer Verhandlungen auszuspreaien. Durch Jahrzehnte haben sich die Auf- gabcn der r5rauenvereine unter dem Roten Kreuz zu neuer S0.?1? g^bietl Wohlfahrt umfassender Tätigkeit gesteigert, va .Kaiserin Augusta, fte möchten einen unent- s ■ (r??bteiIr ber öffentlichen Wohlfahrtspflege in Deuochland bilden, heute als erfüllt zu betrachten ist. Tas erreichte Ziel verpflichtet zu immer größerer Hingebung an die . der wir im Krieg und Frieden dienen wollen, ^.eser,doppelten Bestmimung der Vereinsorganisation entspricht die reichhaltige Tagesordnung des Verbandstages. Mögen die ^.ortrage und Beratungen Ergebnisse herbeiführen, welche fördernd und befruchtend auf die weitere Entwicklung der De'-- eine cm wirren und ihre Schaffensfreudigkeit beleben. Mögen s = dieienigen, welche sich mit Hand und Herz an den Werken de» Roten Kreuzes beteiligen, sich stets vor Augen halten, daß Gottes Segen nur aus der selbstlosen Betätigung wahrer Näch- stenlicve ruhen kann. Aus der Ferne werde ich den Verlaus ?^-/^^^Eungcn mit aufrichtiger Teilnahme begleite". Ihre Bestrebungen sind in gemeinsamer Arbeit auf ein uns allen am Herzen liegendes Ziel gerichtet: dos Wohl unseres teuren deutschen Vaterlandes/' Kleine Tageschrourk. In K i tz i n g e n (Unterfranfen) beging die Sachsenbärbcl ( nnimie ^rnn Babelie Kühnert ihren 106. Geburtstag W-lhetnishavcii kam die Rrunmatpolizei qwß Diebstählen an, der Reichswerll aui die Spur und ei '-'^^Ein^umsaiigreiches Lager gestohlener Sachen. Prrrn-5? i u t t g a rt ist auf dem Platz der ehemaligen Legioi! kaserue oer innere ^.eil eines Ne u b a ue s e in g c stürz t. 2 Arbeiter wurden tot und mehrere schwer verlebt a den Drummern hervorgezogen. v j , .. Gläubiger des Zentraltheaters ' zu Berlin hab denen Einrrastung und Missen mit Arrest belegen lassen. D^e "L/taatsmrwaltschuft zu Berlin leitete Sonnabendabe gegen den entlassenen Stallmeister des Kronprinzi wegen homosexueller Vergehen im Königlichen Marstall ö ^..lrr a । t i a 5 r € it ein. Ob auch gegen zwei mitbesckuldil mh?rCTfl-^Ca^ten eine Untersuchung ringele! ■ wird,^ ist noch unentschieden. Sn, b'em b?l.ländstchen Orte D enekamp entdeckte die Poliz j daß der etgcnthcije Erbe eines großen Hofes von dem iciug , ^ny.kber vor etwa acht Monaten eingemauert worden ' und nur tum,erlich ernährt wurde. Der Bedauerr Äk bo lammervollen Anblick dar. Der gefühllose Di wurde verhaftet. 1 Fulda. 15. Okt. Ein Anschlag auf den Rhön- baynzug ist gestern abend zwischen den Stationen Gersfeld und Altenfeld gemacht worden. Mehrere Ersenstucke waren auf die Schienen gelegt worden. Der Lokomotivführer bemerkte noch rechtzeitig von weitem das Hindernis und gab Gegendampf. Infolgedessen blieb bin X-ofomotwe vor einem mächtigen Eisenblock stehen, entgleiste cwer nicht, was von den Frevlern beabsichtigt war. Alles kam mit dem Schrecken davon. Wiesbaden, 15. Okt. Der 5. Werbandstaa der Vermischtes. . * ^er Nutzen des Kartoffelkrautes. Allenthalben kann mcui je£t Kartoffelfeuer sehen. Es mag etwas Poesie dabei sein, wenn man auf dem Felde ein F»,,. macht, sich einige Erdäpfel röstet und vergnüglich tote der gräuliche Rauch von bannen zieht. Viele Lew? meinen, es muffe jedes Kartoffelkraut verbrannt wer Nun, die Verbrennung ist ^ebenfalls ein gro & e I) 1 e r, denn bas Kraut enthält beträchtliche ^ungesalze. Der rzwanzose Girarb hat berechnet, bOs Staut: oon einem Hektar Kartoffeln 20i/3 Kilogramms ftorr, 4 Kilogramm Phosphorsüure, 12,6 Kilogramm Sttti Kalk enthalt, was ungefähr dem Qfef;alt 8° tnä 100 Zentner Dünger gleichkommt. Man grabe » das Kartoffelkraut nach Art der Gründüngung ein ‘ tft das beste Werwertungsverfahren. Werbrennt man Kraut, so wird der Stickstoff zerstört, und der Verlun Hektar Kraut betrügt nach obiger Analyse etwa 20 syn a l rm Walde. Bon einem trau' Lebens,chick,al weiß nachstehende Meldung zu bett*' Walde bei Türrmaul in der Nähe des böhmischen -u ortes Marienbad wurde die vollständig entileibcte « des seit einigen Wochen vermißten Rebakteur/ „Bruxer Bolksztg/', Hugo Ritschet, ausgesuuben Rin litt seit längerer Zeit an nervösen Anfällen, bie vorübergehender Geistesstörung steigerten; er lebte in, Wahne, daß er verhungern müsse. Als er stellen wurde und mit seiner Familie in drückende N läge geriet, verschlimnierte sich sein Leiden, und AagcS toar der unglückliche Mann spurlos verschwur mle Siachforschungen blieben erfolglos, bis endlich l Leiche im Walde gefunden wurde. Der Körper war zum Skelett abgemagert, und es unterliegt keinem ßw» daß der Aermste in geistiger Umnachtung lauge Zest' Walde umhergerrrt ist, bis er verhungerte. Bon den Sleüi tonnte bisher nichts gefunden werden; es ist wahrschem, oaß der Unglückliche schon längere Zeit vor Eintritt Todes nackt im Walde gehaust hat. * Die Generalversammlung der deutt^ ^uti-^Duell-Liga fand am 13. d. M. in Münch ftatt ^n der Präsidialfrage ist insofern eine Einiq» erzielt worden, daß em provisorischer engerer Aus,/ bestehend aus ®raf Erbach-Fürstenau, Oberbürgermei ®r. Aiitonv-^ulda und Baron Eramer-Klett-München zur beftnitiven Eruennuug bes Präsidenten bie Geschij Wsrt der Besprechung der Mitglieder wies Univ» taLsprofe)for von Amira auf bie Bewegung in der frei --schäft (Finkenschaft) hin, die zwar m giprell kerne Gegner des Duells sind, aber sich ÄU \ G?runbfa.|.e bekennen, daß die schiedsgerichtliche Austraqu einer Affäre durch die Austragung der Waffen nicht na liegt, ^zn der öffentlichen ,Versammlung, zu der ai kanten erschienen waren, referierte zunächst Rechtsanw Rumps über die Liga. Der Zweck der Liga ist lediglich, humanitärer. Die Hauptsache besteht darin, dem 2iif den nötigen .gesellschaftlichen Rückhalt zu geb Anschlüsse daran sprach Professor von Amira ükx „Geftcytspuntte der Antiduell-Bewegung". .Von dem i banieit ausgehend, daß die Liga nicht nur d^chcn, das fast täglich im lichtfarbenen, sußfreien rtlUetl orvßen Bernhardiner als Begleiter, träu- merych die gelber durckveveifte, bas jedermann mit einem freundlichen Lackeln „begegnete, eines Mordes für fähig gehalten. x)etzt aber r-t sich m Brand jedermann darüber klar, daß das U-u?e d^a^cyeu das willfährige Werkzeug ihrer Mutter und des ^^^erberger Lanogerichtsgefangnis besindiichen Kauf- , ui-'Uus Merker aus Dresden, ihres Geliebten, war. Letzterer ist 1 e"1^, .Astors und hatte sich bereits in einem kaus- wmniicgcit Geichasre m Freiberg größerer Unterschlagungen im > amtbvirrige von etwa 2000 Pck. schuldig gemacht, als ec bei Srinas « Brand Stellung fand, wo er halb mit Grete ba,^aS .bem Oberingenieur Preßler ver- u^trmes Verhältnis anknüpfte. Diese scheint über- haupt McÄer vor ihrem Bräutigam sehr bevorzugt zu haben, weil ihr die ruhige, vornehme und zurückhaltende Art imes Bräutigams nicht zay agte. Das Testament, durch das Grete Beier zur Erbm ihres Braritigams Preßler eingesetzt wurde, rührt, ebenfalls st-erausgestellt hat, nicht von diesem^ her, SL .vwlmehr als eine Fälschung der Grete Beier herausgc- , c ' I ltellt. hatte es nacy Verüoung dec Mordtat unter die hinter- + Nied er-Ohme u, lo. Okt. Sonntag, 20., und ^ll^nen Papiere Prellers gelegt. Letzterer bewohnte, als er b^uulag, 21. Oktober, findet in unserem Dorfe Kir ch- l emige Zimmer der von ihm gemieteten Eröffnung des Neubaues ber I Das Wort von der Missetat die an den Kindern i™ • höheren Mädchenschule unb des Lehrerinuen-bE werden soll brs in das dritte und vierte Glied hier ist^s seminars wurde heute vormittag in festlicher Weise furchtbaren Wahrheit geworden. Margaretens Vater vollzogen. An der Feier nahmen die Spitzen der Welt- Tfi faX '^-nck iwch viel mehr zu sein; kAe- »nd seistttchen Behörden, sowie die höchsten Vertreter v«brech«ische^Lgen^Lttn?" K vcLlner Bat« L n rtvAw o. rt„ x * r * •• < I <, arkf.p-r* ptiTaP vi- □ bie Frau Bürgermeister dagegen 8%" Kiy*? du«, Mu„- d., w, w * rtiiÄ“ mÄfS’ÄÄ: in denen 12o6 Mädchen Aufnahme finden können. (Frkf. Z F^eu dec Einwohnerschaft zum Verwalter und später zum R. B. Urb erach, 15. Okt.' Am Sonntag abenb brieten W1 toü? ^eier wahrscheinlich'ehrlich der Fluschenbierbäubler Milb ^--r wpur der 21 jähr. Richte Helene des Newyorker Millionärs Maloncy ausfindig zu machen, die mit einem Herrn Samuel Clarkson aus Rewyork entfloh, um sich mit ihm in England oder in Frankreich zu verheiraten. Clarkson ist vermögenslos; Helene nahm ihr Geburtstagsgeschenk, Aktien im Werte ono 50 000 Dollar, mit. Herr Ritchie, ein Schwiegersohn Moloneys, ist in Paris eiugetroffcn und leitet die Suche nach dem Liebespaar. Kandel. — EineNeichsbauk-Diskonterhöhung in Sicht. An der Berliner Börse umlaufciibcii Gerüchten zuiolge, ist es nicht unmöglich, daß die Reichsbank nach Veröffentlichung des Ausweises, der nut dem gestrigen Tage abschtießt, zu einer Diskont- erhöhung schreitet. Es haben in den testen Tagen Goldabsiüsse nach Holland stattgesunden und wenn die Beträge auch mäßig waren, so haben sie doch aus die Effeklenkurse ungünstig eingewirkt. Der Depositenstat^»soll ebenfalls manches zu wünschen übrig lassen. Sollte die Bank aber doch mit einer Rate von 5'/, % weiterhin auskommen können, so ist es nicht wahrscheinlich, daß noch int Oktober eine Diskonterhöhung vorgenommen wird. Arbeiterbewegung. Bochum, 15. Okt. Die Vertrauensmänner der westfälischen Bergleute werden am kommenden Sonntag zu einer neuen Konferenz zusammentreten. Es gewinnt die Annahme Wahrscheinlichkeit, daß für den Fall einer zwangsweisen Einführung der neuen Knappschafts- Reform durch die Regierung die Aufnahme eines all gemeine ui Wider^randeS der Nuhrverg - le Alte beschlossen werden wird. Wien, 15. Okt. Auch bei der Staatseisenbahn- ge sellschaft ist die passive Resistenz jetzt beendet. Rom, 15. Okt. Die Aussperrung derArbeiter in Turin wird fortgesetzt. Einige Gruppen von Demonstranten sammelten sich vor verschiedenen Fabrikgebäuden und zertrümmerten mehrere Fensterscheiben durch Steinwürfe, ohne daß sich jedoch ernste Zwischenfälle ereigneten. Eine sehr zalreich besuchte Arbeiterversammlung hat stattgefunden, auf der das Verhalten gegenüber der Aussperrung lebhaft erörtert wurde. Turin, 15. Okt. Die heute abend von der Arbeitskammer und der sozialistischen Vereinigung einberufene Arbeiterverfammlung verkündigte einen neuen Generalstreik für Freitag. Nach den von dem städtischen Polizeiamte mitgeteilten Nachrichten arbeiteten heute 19 387 Arbeiter in 210 Werkstätten, während 203 Werkstätten gc* schlossen waren und 28 855 Arbeiter streikten. Markte sl Kirchhain, 15. Okt. Auf dem heutigen Rindviehmarkt standen etwa 400 Kühe, Rinder und Kälber zum Berkau'. Ter Handel ging flott, die Preise waren hoch. — Ter Schweinent a r k t war mit 500 Ferkeln und Läufern befahren. Erstere kosteten 15—16 Mk. und Läufer 50—70 Mk. pro Paar je nach Größe und Qualität. ic. Frankfurt a. M., 16. Okt. sOrig.-Teleqr. deL »Gieß. Anz.") Viehnia^rkt. Zum Verkaufe standen 00 Kälber, 00 Schale ii. Hammel, 2166 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 65—66 Pf., Lebendgewicht 51,5—00 Pf., 2. Qual. 64—00 Pi., Lebendgewicht 50.00—00 Psg., 3. Qual. 51—58 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf. Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Psg. Schafe 1. Qualität 00—00 Pfg., 2. Qualität 00—00 Pfg. — Geschäft gilt, lieber- s t a ndunbedcuteno. Gießener A-ettervreust. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag den 17. Oktober: Meist trüb. Geringer Regen. Kühl. nörd. Winde. ©riginabDraiytmctöuitßea. Berlin, 16. Okt. Der Aog. Bevet verurteilt im Vorwärts das Verhalten der badischen Landtags-Abgeordneten Kolb und Frank beim Begräbnis des verstorbenen Großherzogs. In den Ausführungen Bebels heißt es u. a.: Mit Gründen der Würde und des Taktes hat diese Huldigung nicht das Geringste zu tun. Sie stellt sich vielmehr vom Standpunkte der Partei als eine gr ob e Verletzun g der Würde und des Taktes dar, die beide ihrer Stellung in der Partei schuldeten. Es verrät; einen Mangel an Nacken-Steifheit, die das erste Gebot für einen Mann ist, der tm öffentlichen Lebens steht. Gebietet die Würde und der Tutt, einem totem Fürsten, der uns im Leben bekämpfte, das Trauergeleih zu geben, so gebieten doch wohl in Konsequenz dieser Auf-, fassung Würde und Takt Dem Fürsten, einem verstorbenen« Führer der sozialdemokratischen Partei, der sein Lebens lang aus Idealismus für seine ehrliche UeberzeugunA kämpfte, diesen zu Grabe zu geleiten oder einen Vertreters zu senden. Das fällt selbstverständlich keinem Fürsten: ein und ich finde das in Ordnung. Aber Wurst wider Wut r st! Wien, 16. Okt. lieber Nagusa wird aus Montenegro berichtet: In den letzten Wochen wurden zwei Führer der groß-, serbischen Nationalisten von Regierungsanhängeni ermordete Anderseits behauptet die Negierung, eine Verschwör un entdeckt zu haben, die sich die Ermordung des Fürsten Nikita und seiner Minister zum Ziel gesetzt hat. Deshalb wurde ein Haftbefehl gegen 15 Fny-rer der Opposition erlassen. Acht ehemalige Abgeordnete wurden wegen Hochverrats verhaftet. Drei konnten sich durch die Flucht nach Catlaro retten. In Niksitsch fr nun t es täglich zu Plänkeleien zwischen bewafs- ueten Oppositionellen und Negierungsanhangern. Die Redaktion des Oppositions-Organs Narodny Misao ist vollständig ausgeplündert worden. Vier Oppositionelle und zwei Anhänger des Fürsten wurden erschossen. Auch aus allen anderen Bezirken Montenegros werden politische Morde gemeldet. London, 16. Okt. Eine hiesige Juwelenfirma ist von ihrem Vertreter in Rom benachrichtigt worden, daß die Juwelen, welche für den König von Siam bestimmt waren, zwischen Rom und Neapel entwendet worden seien. Newyork, 16. Okt. Heber die Pulver-Explosion b e i Fo n t a n e t berichten weitere Telegramme: Die Pulverfabrik war mit Aufträgen für die amerikanische Marine beschäftigt. In dem Augenblick der Explosion waren in der Fabrik 70 Arbeiter beschäftigt, von denen die Hälfte getötet, die anderen schwer verwundet wurden. In Fon- tanet touroen, toie verlautet, gegen 40 Leichen aus der Straße gefunden. Aus afleu umlicgenben Ortschaften wird Hilfe nach Fontanet gesandt. Nach anderen Mitteilungen soll sich die Zahl der Toten auf 7 bis 800 belaufen. Die Explosionen folgten in Uirzcm Abständen hintereinander. Menschliche Ueberreste sind meilentoeit sortge schleudert worden. geziemend, in Kenntnis zu setzen. I. A. d. C. XX a. i. F. C. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 16. Oktober, nachmittags 3 Uhr in Lieh statt. sagen Lollar und Gießen, den 15. Oktober 1907. trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag um SVa Uhr statt. 6535 ü ä Psd. 120 Mk. ist ganz vorzüglich. soll 6510 M SA A 1 8 20 '«fr A •> au hiesige Bürgermeisterei gelangen lassen. Alten-Buseck am 15. Oktober 1907. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körb er. 1178.50 Mk. durch schriftliches Angebot vergeben merbcu. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Rodheim zur Einsicht offen. 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Dtau wolle Angebote mit Preisangabe in den nächsten Tagen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Tochter Frau Maria Kain. geb. Klinke! gestern abend 10 Uhr nach langem, schweren Leiden im 60. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Christian Rain. WWer WeitMchrveis Gieljm GarLcustrastc 2, Zimmer 2. U } 7* 2/immer Ö Zim m er Verdun:. 5-Zimmerw. rn ruhig., fkisht Nttttn M B16/10 Enrpfelile mich im Aufertigen 3 211 ui mer G «ß°« > M S;iiditu b. A»ßr-Ärn o toO 6326] sehr 07841 2 2im hi er Lustspiel in 3 Aufzügen von Saroou und E. de 9inji V. e 9aijiic. icn >en i=s <«e und 8 Psuud-Kitten ä oO Pfennig per Pfund, per Pfd. 20 Pfg. Donnerstag erhalten mir ein" gröbere Sendung Städtisches Hochbauamt. I. V.: Aitunter. Heute treffen ein: Hochftmstk hw Tkisel-TmÄey nci’ Pfd. 35 Psg. ausgewogen, . 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