157. Jahrgang Erstes Blatt Die (fculiße ^lumuicr umfatzt IG Scttcu iahen fll ii. Februar rc Wien cm (H ..v.dti verboten.) (Unverechüg üben ^elePhon 33^ ker’8 Zucker, achermelster, unile allö-ebrsitu kstrasseMi Ungar. In. iium. ibüö luutöe er als Rachsvtger des Frhrii. o. Bcclepjch Handels«« »ntl'ler. hmaschii liüichtung ——: gtür.bei Abg. V it iHcgutmig jur Ulii die Geh >uid Dlilttoubbtnjf S. u. H. Berlin, 15. Februar. Die Tagungen der Hauptversammlung der Deutschen Landwirtschaftsgcfcllichail wurden heute zu Ende geführt. Der Generalversammlung der Gesellschaft wohnten der Landwirt- jchastSnunister v. Acnim-Lricwon, der oldendurgrsche Staats- nun»Iler Willigh, dec UnterslaatSsekretLr Tc. v. Conrad, der Dlmiflcnolbirdior Tc. Thiel und der Vorsitzende des Bundes politiidK Lagesicbarr. Der Alldeutsche Verband hat in Berlin eme Ausschuß und BorslandSsitzuag abgehalten. Folgende SicjoLulwii gelangte zur Liurahnrer VZr. 40 Erscheint täglich ander Sonntag». Tein Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit Lein hessischen Landwirt die Liehener LamlUcn- blällcr utermal in der Loche beigetegl unb ziveunal wöchentlich das Kicisblall für den Hrcis -letzen. Fernsprech-An- schluui.d.Aedalnon 112 Vertag u. CxpedU'on 61 vdiesie iür Tepeschcn: Anzeiger ttHrfccu. werden können. Unzweifelhaft besteht hier eine Lücke der Gesetzgebung, indem dem Gedanken der sogenannten Immunität weitere Auslegung geben und festgesetzt werden niub, a.s sie jetzt bestehl; wenn das orsher noch nicht der Fall gewcien ist, so liegt es Daran, datz em bcrarliges Vorkommnis bisher noch nicht zu verzeichne» war und es steht außer Frage, baß man hiergegen baldigst rm Deichs tag. Rew«wur i-,anui wird. Zentrum, ^c-orionaUiberale und oie gesamte Linke sind sich in dieser Hinsicht völlig einig, und die me- gierung täte unklug, sich gegen eine Forderung zu stemmen, du Scui täwrechtigteitsgciuhr en.s^iingt. Hauptversammlung der Deutschen LauLwirtschafts- Gesellschaft. tn L------ . . de« Zwischenhandels an denSchlachtvieh markten direkt zu verkaufen, ferner ihren Bedarf an 91 uij- und Zuchtvieh direkt vom Produzenten decken zu können und ivcnn endlich die Landwirtschaft jetzt nn Besitze deS größten deutschen RutzviehmartteS, deS Mager- viehhofc« in Friedrichsfelde sei, so ser daS allein der schöpferischen Tätigkeit deS Verstorbenen zu danken. Er war es, der zuerst und mit nicht erlahmender Energie darauf hinwicS, datz die Landwirtschaft, um erneut Einfluß auf den Viehhondcl zu gewinnen, sich selbst an demselben beteiligen und praktisch in denselben eingreifen müsse. yiad) bet Pause wird als erster Zeuge Fabrikant Kvllmann vcriwmmcn, der Schneider am Dienstag abend m einem Lokal gesehen haben will. Dcr Zeuge betunt^t, dag «hm am Dienstag abend cm Mann in einem Lotal aes der aus tiniaß dec Kolonial- ilandale vielgenannte „Schneider" bezeichnet worden i|t. Dreier pandel und öffentliche Axbecken geivorden. Al« Almtflerlal- dirclloc dieses Rc-fjoilS hat er au der Verstaatlichung der Eisenbahnen tätig mUgewukt; er wurde lbU5 SlaalSfekrelär des Llaalsrals und UnlecsiaalSjekrr-lär im Eijcnbahnmlnlfle- u, Durchs, htocherM ge hieleM- , Vuvsv cinzuschranlcn. , , .. m Die emnaljmcn werden bewilligt. CS folgt die Beratung der daueriibeti Ausgabcu. iücun Ditel ,,lbiiiiiitcrgchatt begründet Abg. 33 ije t e d U‘L) einen Antrag fernet Paiwi, der die rstcgirlung jur Elnbriiiguiig einer Vortage ausiorüerl, durch die die Gehälter der Land richt er und Amtsrichter, sowie der L l aal S a n w ä l l e nach Dicnstaltersstuseu geregelt Abg. Tourneau (Ztr.) bittet den Minister, dafür zu sorgen, daß die Konkurrenz, Die vein H^ndwcr! dura> Gesöngnisarbeil ge- mackst wird, bcscingt werde. Ern Mittel dazu sei oie Erhöhmig der Löhne für Gesungnisacbeit. . . Abg. Gamp (ft) spriu-t dem Minister fernen Dank dafür aus, es bem Minister geiiu Die Oi|uuonU>ütbeu den freien uxbcitcin gemocht ijahc, bcbcuunD uietbcn sollen. . .. Zustijminister Tr. Beseler erklärt, datz bie Neureaelung der Gchäuer iui Sinne des Antrages ersotgen müsse. Tie mcgierung sei der Ansicht, datz die richterlichen Beamreu nicht anders als Diejenigen Beamtcir der Verwartung gestellt werden dncsen, dre eme gleiche Vorbildung haben. Ec hosse, schon in dieser oeiiuni eine Vorlage einbringen zu kölinen, sodaß iui Etat jur lUUd dre tzregtlung der Gehälter crsolgen könne. . (j. vcrule tzlNiguug. Ter Erfolg, den die links-liberalen Parteien im Reichs- lagSwabllampf errungen haben, lieb nalurgernätz den Ge- boulen an eine Euiigung der bürgerlichen Linken ganz von felbfl uuikommen. Rtan rechnete, datz die Mandalzaht im ,^allc eines ZujarnmenfchlusicS recht respektabel wäre, dat man verenil einen ivejenllichrn Faktor in der GcsctzgebuDig bedeuten würde. Die Gegeniäge innerhalb dec drei links, liberalen Gruppen sind ja unbedeulend. Außerdem hegi man die Hoffnung, datz a»>ch Die Natioualliberaleu nicht abgeneigt sein würden, in vielen Dingen nut der Linken zuiarninenzugehen; dann wäre Aussicht auf große parlamen- rarische Erfolge vorhanden. Sinn wird der Gedanke in der Oeffcntlichkeit lebhaft di-kutiert und er hat seine begeisterlen Freunde und seine erbitleclen Gcgiier gesunden. Beide« im Lager dec drei Parteien selber. Zunächst ist e« natürlich klar, das; der Freisinn ah Partei nur gewinnen lünnte, wenn bie kleinen Fraktionen sich zu einem Ganzen zujammenjchlössen. Der Geist bei Eigeubrödelci, der emft die Trennung verursachte, war schuld daran, daß der Freisinn immer mehr an bie Wand gedrücki wurde, und schließlich, trotz Engen Richter, trotz Rickert unb anderer geistig und politisch hochstehender Männer zur par- lamentarischen 9luU degradiert wurde. Pcrade tn der letzten Zeit haben sich die politifchcn Unterschiede bedentend vermindert. Freisinnige Bereinigung, Freisinnige Bolkgpartei und Deiiljche Vollspaclei haben m der letzten Zeit fall zu ollen polilischen Fragen zusammen- gehalten, in nationalen Fragen haben sie duichaus mit- uiander gesummt. Die gegensätzlichen AuffaNungen in Bezug ans koloniale nnd AuSruilungsfragen sind fast ganz verschwunden; die Parlei, die unter Richter gegen fede Kolonialpolstik war, Pat in dieser Richtung eine Schwenkung vollzogen. Was abcr die volkswirischaftlichen Fragen anlangt, jo slehen alle die, Parteien ohnedies auf dem gleichen Boden. Kleine Divergenzen tun nicht« zur Sache. Rach einer sehr wen Dcrbreileien Ansicht bedarf e« augenblicklich zwischen den dre. Parteien nur mehr de« äußeren Bandes: da« innere i|i n n,'6*u,'11 'stellttnz. in ui‘Ut- Ter Pöplan-ProzcK. Berlin, 15. Febr. Die Verhandlung im Pöplau-Pwzetz bcguiut heute nut einer erheblicucu Bersputung. LaiidgerichtSrat Pauli, der im Sana- tytiuui war, um den Zeugen Schneider kommifiarisch zu ver- iicymen, erstattete Betrag Der Staatsanwalt unb der Verteidiger ivuljhtcii dec Beimehmung bcu Der Arrt des Sana- utiuiiiä baue erklärt, Lu,nerber jex so nenxnlcibcnb, datz er, der ^rzt, gegen beuen Vernehmung pcotcitictcn niuuc. Seit der Ptt-zetz uegonntii haue, habe sich Schneiders Bcjindcn ver- iajietytert. Bor zwcr 'wlonaten werde er mu>t verhandtungSsahig jcui. Der 2tauL>uiuualt luui aiujeun, Schneider durch den Ute ui- arot untuiiuojcn zu las,en, unb erkchrt sich bereit, den Puntt bet untlage, der sich auf das Zeugtus Schtieiders stutzt, falten zu ^'^Der GerrcljtShof beschloß, den zuständigen üreirarzt tde- graphifaj zu beantragen, den Geheim,etcetar Schneider darauihm zu untersuchen, ob er vertiehinungsiahig ist und ob er im Sana- tutiunt oder hier an Geräts nette veclwmmen werden kann. Unter diesen Umfionoen wirb der Brozeg noch in bie nächste Woche hinuder- läiigsl gewunden. Wa« bie anbere Frage anlangt, ob die Rational, liberalen unter Umständen ebenfalls einem Pakt mit dem vereinigten Freisinn nicht abgeneigt wären, so ist baß eme andere Geschichte. T»e 9lanonaUibexalcn haben bei den Wahlen nicht übel abgeschmtlen. Sie wären deshalb vlclleichi nicht abgeneigt, nut den Freisinnigen zusammen eme grvtze liberale Parte» zu bilden, in der sie aber, als der stackere Teil, die politiiche Führung müssen haben wollen. Run stehen aber viele sJlalioimUibcrale zu wirtschaftlichen Fragen so, daß de» Freisinn ohne Preisgabe seiner Weltanschauung nicht mit hm w.rd. Zwischen Herrn von Heyl und Dr. Theodor Barth gähnt eme zu welle Kluft, als daß sie sich auS reinen Zweck- mäßiakcilSgründcn übeibtiicfcn ließe. . -2111 eme Verwirklichung des ZusammenschlusieS m b,efcm weiteren Sinne ist also leioer z. Z. kaum zu denken. Was möglich ist, das ist eme Verschmelzung der drei fre,- sinnigen Parteien unter sich, und wir hoffen, daß d,efe Veischmelzuug erfolgen wird. Sie märe erfreulich, denn eme ziemlich fiaife forljchclltl,ch.bürgerl»che Partei ist für unser pailamentarischeS Leben ein Erfordernis. Durch ihre Zusammensetzung aber würde diese bürgerliche Fortfchrittspactel zu einer eisprietzllchen Kompromißpolitik gtzivungeii jcm. '^näte i| lgtischbeäcn, u. LchaMl."' <*»**;: geltet ooCtlich^>^ s« lillll **t‘« rg WagS' «ssfe ar >rlstelu!r ** isehspiriij ' elniliuiigsiuiust^ Köcu Ha,„nh ervrobies « ’äMU «ui/ ■n Miariuum' lcn' Lepoiontzj! ua. Stoll, «k^leröM l> ’tiUloriabtoiKr. lätigkelt u. a. angeführt luirö: _u.h..u -------------- , Tas Zuslandckoimnen des neuen HanbelSkammergefehe« unb ”Vlbg. Bicku ul) ziei-l ui Aimeicacht dieser Ausführungen ^insbau Der H.mdivcikslammciorqauilaiion in ’biciiucn (mb seinen Antrag zurück. Abg. Paliaske tton,.): Eine orgunudje I U)lll m Cll-Cr xume zu danken, lime uimaiicnbe Foideuuig er'uijv llmgesta.t^ug bcs richtet je ns w.roe niujt zu vermci0.it fern llluec |ClllCl ^cuuaUunfl da» techmjche Unuuidneiveicn und bie FustijMtilistcr Tr. Beseler bemerkt, bau eine cuigeh.'iioc O.cu'eil'cmi Ilwl i auch aui bem wcbicie ber 2libeiiei'üijorge und 3 u ii i A i e, u r in zurzeit maogm lucxbe. Bevor aber ma,t Kiu I ÖCw 'tUveiierfchutzev, rniuie im ibcieia, ber Bcrgvciivaliuiia uub Migcbiuiie vc-r.iegcu, liixne er nähcrcs Ixuaucr iiicht sagen. Beiageieimebuug fiub wainend feiner luiiijahngeu st>iiiii,leiialmleit Abg. Tourneau (Ztc.) tritt für eine b e i d) l c u n i g t c I tiüje yoiijanuie buxchgc'uh l ober auncbaom luoiüeu. Urne Vermehrung ber 'm ich t e r st e l l e n ein, da fu; nicht gleichen des uuutiiidxn Beau>tciijlaiibes fit mit eiaaienmuiiec Schlick mit bcr Vcrmchruiig bec Gcfchäjce halte. I dre'etb bahlngegangeu, Ihm uub feinem '-hinten bleibt m ber 'jibg. Tr. Röchling (iu.) juyit cms, buy wir nicht Diele pvcubiul)fu Slaaisvexivatiung unb bei allen, bie mil ihm unter Richter, sv » bern möglich st g u te dci u) t e r hauen mutzten, I |cmcl veuung lang fein bunten, em bauembea, dankbare» Gebenten nur ausgesuchte P e r f ö n l i ch ke i t c ii. Eine mcckDliiichx I ^x>,ajexi. Vermehrung bvt Richierstcttcn nutze niu,ti. a,aS ^»uiitut bei I Brefcld halte ursprünglich bie richterliche Laufbahn ein- Schwurgerichte al'jusc.,^„cn, sei bcbenUich. . acf^ltiacn. war bann m bie Ltaalsbahnverwcrtiung über- J unb lä71 ... »«„ für Cin Regicrungskommissar criiart cs nie sechsiberft«nbnch, daß auch bie Zustizuntcrb^amteu betuuiiu.i.gt lueibcn ivurbcii. I Äbg Cassel (i4- V^ : Tic Gewährung von Traten an Schönen und Geschworene sei eine alte liberale Forderung, damit auch Arbeiter unb andere unbemittelte Prionen zu diesem Ehrenrechte herangezogen werben tönnen. Eine Ausbehnung ber Befugnisse b e s L a n b g e r i ch t s wäre wünschenswert. Die Sondcrgcrichte, wie die aus man ns- unb G ew crbcgerichte hacke er iür ke i ne g l uck l rche E rn - r i ch t u n g. Jahrhunoerlclang l-abc man ja gcrabe für eme ti-üibcihiiyleit b.r tz-eu-tixr. ckfung gestrebt. . . Abg. Veltajohn un. Vg.) erhärt, datz eL nut der Vec- mehrung der 'jiui.tcr allein majt getan sei, es mutzten orgaiu- ,aturische Matznahmen g.twsien werden. Auch müne die -Vorbildung der tzreferenbare anders geregelt werben; vor allem mutzten pralt.sche Kurse cüigciubrt werben. Die iükitetucratung wiro auf Samstag vertagt. Die Bcamtciigehälicr u. a. vor dem Prcußischcu Abgeorvnctcnhaus. Berlin, 15. Februar. Kuf ber Tagesordnung stehen füns Anträge wegen Neurege^ lung bet Gehälter ber mittleren unb unteren «eouneu 5Iba G r> st l i n g (srs. Vpt.) legt ben größten Wert bei seinem «m“?- au’ buS.iic.unp d.s L-.häi.m.i-d» A - b.. t - r MW hm sc, baß in der üvmmif i ion bie, er Dell Ded Antrages bejonber. Laa/tung finden werde. In eine Revifwn des U;uituuin«ii|teuer- gcieucj ciiigutreten, sei seine Partei stets bereit gewcien. Er Vk ab» nicht. baB bie eujrcdieiucmu., di-der Sman»m.n.IUr mit ocr Möglichkeit Der Einlommenstcuererhohung von oU Proz. an dw Wmw semall habe, in bie MuflidWeU werben uu.fleie». ""Abg. Schmebbing (Str.) betont, baß bie Beamten ans der Not der Zeit heraus mit Petitionen herantreten. Des halb müsse ihren Klagen abzuhelsen verfuchl werdeni und die Bezüge namentlich der mittleren und unteren Be-rmttn erhöh Abg. Dr. Friedberg (nl.) suhrt aus, datz sich der Em tritt einer Te uerung der Le be ns mittel nicht v' st r e i t c n /lasse; zugleich habe sich aber auch Iberis Haltung der einzelnen BeoolkerungsNasjen gehoben. DaS Beau tengchalt aber habe sich auf dem alten früheren Niveau gehalten, während der Lohn der Arbeiter gestiegen feu Es ,ei notwendig, mit Der Aufbesserung der Beaurtcngehälter vorzugehcn, wenn auch zunächst schrittweise. m Abg. Dr. Wagner (fk.) hält eine Gleichstellung der Beamtcn- klasien der verschiedenen Beamtenkategorien für rwtig. Tie Anträge werden gemäß bem Anträge v. Arnun ber B u b - ge tkommifsion überwiesen. . . Die zweite Beratung des Staatshaushalts wird bcun Grar der Justizverwaltung fortgesetzt. Bei den „Einnahmen" fuhrt zum Titel „Einnahmen aus den Beschäftigungen der Gefangenen" Abg. Witzmann (nL) aus, daß den freien Arbeitern durch die Gesangcnenarbeit erhebliche Konkurrenz bereuet würde. Diese jllit der Befchäftigung müßte beschränkr werden. Samstag l(i. Februar 1907 Bezug»» rcts: monailick) 7t» Pll viertel» jährlich 'Rk. 2.20; durch Adbole- iu Zivcigs'ellen monatlich 65 Pi.; du ich ir kiueM ,^ie Lrrtgmfie btt Icyicn Zeit unb die lemdiiche Stellung des Zemnniis zu TeiiiiüiinnDe Macht» und Ehreuiragen Haven neuer- um bewiesen, Dau der poluudie Ulitanu>numi»iiui6 zu den Die Euiwickelung des deutschen Polles bemmeiiben Miauen zu iahten Ul, Deren Bekamptimg zu den Au'gabeu des r!illDeui>cheu BerbauDeS gehört. T»e Aiveil des Peioaudcs dar» atzcr piallnche GeiichlS» uimde mchi aus Den Aug.n lallen. Tie llrioideiml'e bei aus» > viocheuen aiideuticheii 'Axbeiisgebieie, zu denn Pstege ec ge- ichafjcii und in Denen er feil Zainen eiiolgreia) läng »st, zwingen um, Den Kampf gegen den lUiiauwuiaiiisnuis m einer Vinte Den» Hingen Pexbaaden zu übexioiien, die, wie Dec Aiuiuiluuiwnlane J(cifl)eunbanb unb Der Euangeltiche Bund, vor allem wazu beritten flilD.st Handtirminifltr a. T. Drefeld t« Ter frühixe pxcutz.iche Hanbelsmintiier Brefeld isi am 13. ds. Mis. tn Frcibtirg t. B. im 7u. Lebensjahre an einer Ltuigeneiitziilibilng gcüoiUen. Der ^Reichsanz.' mibmct »hm einen ehrenden Rachens, in welchem über feine Rlinislcc- öct Lanbivirlc, Freiherr o. Wangenhcim, bcu In jemci begrüßenden Ansprache gab der Blzi-präudcnt der Gcjellichaft, Oberpräsident v. Schorlemer, vor allem seiner Freude darüber _ . AnSdrnck daß bei den jüngsten ReichStagLwiihlen die Sozial, habe bis spat liausts nut mehreren anderen Herren gezecht, oeu.olralie als bcC l'djluu.uue Scmb ber beulten ^aub. S« wirtschaft m empsindlicher Weife aufs Haupt geschlagen worden gel)C,im ,^ar. beantragt die Verieiung der biesbezügttchrrr fei. Tcr alS neuer Präsident der Gcfkllfchaft in Borfchtag I mad durch Gerichtzsvcschluß abgeiehnt wird. acbrackle ^ilrfl Salm - Horst rna r-Baclar wurde in sein Zum Fall stiem betr. die Beschwervell uver den Landeshaurw- Amt emaeiührt unb zum Vizepräsidenten Rittergutsbesitzer mann Braiibers bchaupttt der Angeklagte: auch diese ^erge Amt emgeiutjii uuu o *- j -> ■ .. auneramtuch zugcgangen. Angeklagter gibt zu, bie bet o. Freie r-Hoppcnrade ernannt. Weiterhin nahm die I t^rjuerger uurgciunbencn beiden Gzeniptare von iantmlnnq die Berichte über bie zukünftigen Ausstellungen bei ^uSzugen aus ben stiemscheii Bericht bleiern gegeben zu haben. Geicllichait entneaen. ZiiM Schtutz gedachte Exz. Dr. Thiel I powert er ftch erinnere, haue llrzuerger zuerst Ihn aujgeiucl^ »» orrüorbeuen -S,flrüub,rs ber Teu„chcn SaubwrnWahS.M gejelljchaft Tr. RlaL v. Eyly. , Leiuem Ausso-cideu aus dem Amt von eutem dritten noch Schrift- Jin Klub ber Lanbwicte hielt während diefcr Zeit die |tudc ^hEu habe. Der Angcllagte gwt zu, bieie Sachen, bu Zentrale für ViehVerwertung' ihre nichtöffentliche nicht amtttch bchanoelt iv^ren, vcm uvg. ^r. M u 1 l e r - a g a n tiencratocrianuulung ab. Alan grbochle l>,er jm.ächn V Ä« kürzlich verstorbcncn CrgoniiaiorS der »Vichzentralc , beöL y^^älanjivr unterurcitcn, was aud) geschehen feu Aus Vandes-OekononiicraieS Ernst Ring, der auch bie fetzt mit euic ^taae des Vorsitzenden, warum er dies altes getan, antroorttt nroften Sckivtertakeiten kämpfende Berliner Milch-Zentrale »nS Angeklagte, er wollte die Lachen IN der Volksvertretung Lben gerufen L. . In ber Berfonnulnng tarn ...... Au-. = l^ ^l « LL druck. baB i)linOs latigleit auf beul Sebiet« ber Vnhoern-ertimg a8 nicht erfolglos gewesen sei. Wenn die Landwirte heute wieder ^bg ur iuetger ist zu morgen als Zeuge geladen. Wie brr staae Seien, ihr Schlachtvieh ohne Sö c n u lj u n g bcftimuit ounaut.t, wird er zroar erlahmen, auer Jein Zeugnis Oft uape ick ' u sL Leriveißerii. Er will auS dieser ungclegenbeit einen Drin» lipicnjall kvnnruicr.n. ES ist bereits bestimmt, dug am Montag Die Verhandlung ausiullt. Da uidessen iyon aut Dienstag der jueicvdtflg zuiDmmeutriU, so durfte oas Gericht ber mianociicymcn Aujgaue etuhooen fern, ben Aog. Grzberger txxnt in Zwuitgs- hait zu neluuen, ba Abgeordnete be(aiiiitud) oyne Genehuuguiig Des ReichswgS wahrend der Seffion nuyt in vaft genommen bie 1'011 Rk.2.—viencl- jähit. auftlrtiL Beuellg. Mitnahme von Mnjdge» für Die Lagtsuuuuuer bie üonniuaa» lu duu Zeitenvieis: lofal 15 Üu auswaiis 20 Pfennig. Getmal-Anzeiger für Gberhesfen WW notationsbrud und Verlag der vrühl'jchen Univ.-Vuch- und StcinörudercL R. Lange. Redaktion, LrpedMon und Druckerei: Lchuistrahe 7. „^üieiu Han" Beck 2Cird?e und Schule. •• Hessisches Lehrerbildungswesen. Eine wichtige Neuerung bezüglich des LchrcrbildungSwcsenS wird, k. d- Frkf. 3tg.\ in nächster Zeit iu unserem Großberzogtum sorgenommcu ' werden. Noch Fertigstellung des Neubaues für das im Jahre 1821 gegründete Lehrerseminar zu Bensheim wird diese Lehrerbildungsanstalt statt des bisherigen dreijährigen Ausbildunqskursus einen solchen von sechs Jahren erhalten. Tie Präparandenanstalt zu Lindenfels bleibt bestehen. Weiter ist die Errichtung eines neuen Lehrerseminars, des vierten in Hessen, projektiert. Aus Stadt und Land. Gießen, 16. Februar. • • Lehrerkonferenz. Tie beiden amtlichen Konferenzbezirke Gießen-Stadt und Gießen-Land hielten am TonnerStag gemeinsam im Cafe Ebel unter Vorsitz des Schulrats Kleinschmidt eine Konferenz ab, an der auch Provinzialdirektor Gchciinerat Dr. Bccidert und Negierungsrat Weicker teilnahmcn. Auf der Tagesordnung stand der Verfassun gsuntcrricht in der Fort- bildungsschule. Von der Kreisschulkonunisnon ist dieser Tage ein Heftchen herausgegebcn worden, das in gedrängter Fülle den Lehrstoff behandelt. Sowohl Auswahl, als auch Anordnung des Stoffes sind geeignet, den V.rfaffungsunter- richt für Lehrer und Schüler abwechslungsreicher und in- tercffant^r zu gestalten. Geheimcrat Tr.Breidert, der über das Heftchen ausführlich referierte, erntete lebhaften Beifall, und die Diskussion ergab, daß die Lehrer an den Fortbildungsschulen die Anregung der Kreisschulkoinmission freudig begrüßten. Auch die Konfercnzbezirle G r ü n b e r g und L > ch - Hungen werden sich in den nächsten Tagen mit dem Per- faffungsunterricht befaffen. — Lebensretter. Für Nettung von Menschen- leben erhielten die NcttungSmcdaillc: Bcigeoldnctec Ludw. Reichardt zu Nierstein, Matrose Jos. Janz zu Rhein- Dürkheim und Steuermann Arnold Stenz zu Mainz (letzterer mit einer die Jahreszahl 191)6 tragenden Spange). Geldprämien erhielten die Schüler Karl Mcyer zu Tarm- stadt und Gg. Kröll zu Brensbach, die gemeinsam einen Knaben vorn Tod des Ertrinkens retteten. • • Anlagemusik findet am Sonntag mittag 12 Uhr mit folgendem Spielplan statt: 1. Emzug der Gäste aus ,Tannhäuser^ von Wagner; 2. Lrina-Walzer von ßiucfe; 3. Potpourri „Afukarcise" von Srippö; 4. Arineeinarsch Nr. 10. • • Verhaftet wurde am Donnerstag ein aus Italien flüchtig gegangener Arbeit er durch den Kriminal-Kommissar am hiesigen Landgericht. Der Mann war in Italien mit vier Jahren Zuchthaus bestraft und wohnt schon über ein Jahr in Deutschland, seit neuerer Zeit in Gießen. Er war am hiesigen Bergwerk beschäftigt und wird in Kürze nach Italien übeiführt werden. • • Der Pferdeknecht beim Groß Herzog. Eine interessante Episode hat sich gelegentlich des kürzlichen Empfanges des Prinz Karneval bei dem Großherzoglichen Paare im alten Palais abgespielt. Ein Mitglied des närrischen Ministeriums, das auch an dem Empsang beim Großherzog teilnahm, hatte vor der Abfahrt seinem seit acht Tagen neu bei ihm eingestellten Pferdeblirschcn, den er als Beduinen kostümiert auf dem Vock mitnahm, eingeschärst, daß er sich immer in der Nähe seines Herrn auszuhalten habe. Der Zug kam nun vor das alte Palais, Prinz Karneval nut dem großen Gefolge war in den Empfangssalon zu den Grobherzoglichen Herrschaften, die mit großer Umgebung anwesend waren, geleitet worden, als ein kleiner unscheinbarer Beduine über die breite Treppe durch die Dienerschaft hindurch direkt in den Salon trat und sich ungeniert unter die Gäste mischte. ?l(§ ein Kammerherr, dem der Bursche auffiel, humoristisch fragte, ob das wohl dec ^Eunuche* des Prinzen sei, wurde man aufmerksam, konnte jedoch den Eindringling, ohne Aufsehen zu erregen, nicht entfernen, zudem bei der außerordentlichen Liebenswürdigkeit des fürstlichen Paares die kurze Empsangszeit rasch verrann. Vor der Verabschiedung hatte sich unser Eunliche ebenso an der Tafel des gastfreundlichen Fürsten gelabt, wie die übrigen Gäste und erklärte er auf Befragen seines zuerst aufgeregten Herrn, daß ec nur dcffcn Gebot gefolgt sei. Heber den großen Gehorsam des Pferdcburschcn, eines biederen Bayern, hat man aber noch lange gelacht. • • Grcnzregulierung. Der zwischen dein Großher- zogtum Hessen nnd dem Königreich Preußen abgeschlossene Staatsvertrag über die Aenderung und Feststellung der zivischen den Gemarkungen Altwiedermus und Hüttengesäß*Neu w ied ermu8 verlausenden Landesgrenze wird jetzt nach erfolgter Ratifikation veröffentlicht. Auf Grund eines bereits im August 1906 von den beiderseitigen Kommissionen unterzeichneten Vertrags wurden Gebiete von etiva 6 Hektar ausgetauscht, die einerseits dem preußischen Kreise Hanau, anderseits dem hessischen Kreise Büdingen zugeschlagen werden. Gleichzeitig verordnet das Staatsminislerium, daß in dem an das Großherzogtum Heffen abgetretenen Gebiete die sämtlichen hessischen Gesetze in Kraft treten. • • Oeffentliche Heilanstalten bestanden im Großherzogtum Hessen 1905 im ganzen 85. Darunter befanden sich 67 allgemeine Krankenhäuser mit 5133 Bellen, 34569 verpflegten Kranken und 1 260 426 Verpflegungstagen. In den 6 Augen-Hcilanstaltcn befanden sich 195 Krankenbetten, verpflegt wurden 1840 Kranke mit 40557 Verpflegungstagen. In den 8 Anstalten für Geisteskranke, Epileptiker, Idioten, Schivachsinnigen und Nervenkranke befanden sich 2259 Betten, m denen 4154 Kranke in 768 179 Verpflegungstagen Aufnahme fanden. In 4 Ent- bindungSanstalten gab es 120 Betten. 8ü6 Entbundene hatten 25875 VerpfleguugStage. — Obe rhessen hatte 2u allg. Krankenhäuser (7 öffentliche und zwar die Provinzial- siechenanstalt in Gießen mit 275 Betten und 321 93er- pflegten mit 97193 Verpflegungstagen; die städtischen Hospitäler zu Hungen, Alsfeld, Friedberg, Aad Nauheim, Butzbach und Vilbel, io Private — nut mehr als 10 Betten — und zwar die '^alserische Stift,ing zu Gießen, das fürsll. KrankenhatlS zu Lich, das Mathilden - Hospital Büdingen, die Kinder-Heilanstalt „Elisabethenhaus" zu Bad Nauheim, das Kinder-Sanatorium .Emmabeim', da? „Konitzkystift^ und die israel. Kinderheilstätte daselbst, da? Johanniter- Krankenhaus zu Nieder-Weiscl, das Privat-Krankenbaus zu Lauterbach und das Gräfl. Solms'sche .Johann Friedrich-' Stift" zu Laubach; atißerdem die chirurgische, die medizinische und die Frauen.Klinik der Landesunioersttät. Augen-Heil- anstalten gibt es in unserer Provinz 2, die Balserische Stiftung z»i Gießen und die Augenklinik der Landesuniversität. Außerdem besteht d,e Universitäts-Klinik für p'ychische iind nervöse Krankheiten und die EnlbindungSanslalt (Frauen- Klinik) der Landesuniversität. = Dau drin gen, 15. Febr. Zwei größere Feste bringt das laufende Jahr unserem aufstrebenden Torfe. Tie hohe Schülerzahl verbunden mit unzureichenden Unlerrichts- räumen macht den Bau eines neuen Schul Hauses und die Errichtlmg einer dritten Lehrerstelle notivendig. Während der Rohbau dasteht, ist seine Fertigstellung bis zu,n Herbste in Aussicht genommen. Da die Notwendigkeit des Baues von der Bevölkerung allseitig anerkannt wird, versprechen die Eimveihungsfcicrlichkeiten ein rechtes Volksfest zu iverden. — Schon früher, am 7. Juli, findet ebenfalls hier das Bezirksfest des Kriegervereinsbezirks Gießen statt, wozu die Vorarbeiten im Gange sind. Tie Musik wird von der verstärkten Kapelle Vccker-Wieseck (früh. Küminel) ausgeführt. Tem Verein steht vorläufig ein Festplatz von ca. 4000 Quadratmeter zur Verfügung. Ta dec Besuch von mindestens 10 Vereinen iu Aussicht steht, Eintrittsgeld nicht erhoben und für Vergnügungen reichlich gesorgt werden wird, verspricht das Fest recht schön zu werden. Vilbel, 15. Febr. Der „Kl. Pr." schreibt man: Tie Stadt Frankfurt zieht immer mehr benachbarte Orte in ihren Bereich. Seit einiger Zeit sind ihre technischen Beamten mit Vermessungen beschäftigt, bei denen es sich um die Anlage einer elektrischen Bahn zivischen Frankfurt und Vilbel handelt. Zwischen der Großstadt und dem Städtchen schlveben Verhandlungen über die Versorgung Vilbels mit Gas durch das Frankfurter Gaswerk in Heddernheim. Als Aequivalent bietet Frankfurt die elektrische Bahn, die bei dem großen Verkehr zwischen den beiden Städten sich ziveifellos recht einträglich gestalten dürfte, uiusomehr als die Bahn bis ins Herz der Stadt Frankfurt ginge. Vilbel ist, ivie erimierlid), im Begriff, ein eigenes Gaswerk zu bauen. Wenn es sich so wenig einträglich erweisen wird, wie bisher das neue Wasserwerk, so dürste man in Vilbel allerdings besser tun, von einem eigenen Werk abzusehen. Wie verlautet, sind die sozialdemokratischen Vertreter im Vilbeler Gemeinderat der Ansicht, das .GaSiverk unter allen Umständen in eigene Regie zu nehmen, Frankfurt müsse mit der Bahn doch kommen. Sie schießen möglicherweise damit sehr daneben. Hoffentlich überlegt man in Vilbel die Sache sehr reiflich, ehe man sich entscheidet. sä Darmstadt, 15. Febr. Der Mörder Gölz aus Mörlenbach ist trotz der ausgeschriebenen Belohnung und dec ausgiebigsten Recherchen aller Polizei- re. Organe immer noch verschwunden. Zwar laufen aus den verschiedensten Gegenden alle möglichen Anzeigen ein, nach denen man, durch die dreihundert Mark Belohnung gereizt, den Mörder oder seine Spur bemerkt haben will. Die letzten bestimmten Angaben über seinen Aufenthalt stammen aus Bürstadt bei WorinS, alle weiteren Mitteilungen über seinen angeblichen Aufenthalt im Odenwald, die mit entsprechender Ausschmückung erzählt nnd verbreitet werden, entbehren nach den angestellten Ermittelungen dec Begründung. Die von der Kriminalpolizei mit aller Energie betriebene Verfolgung dieser Spuren hat nicht mit Sicherheit ergeben, daß sich Gölz nach seinem Aufenthalt in Bürstadt wieder nach dem Oden- ivald gewendet hat. Die Wahrscheinlichkeit spricht vielmehr immer mehr dafür, daß der bald sechzigjährige Mann, bei von Barmitteln entblößt, an irgend einem einsamen Platze seinem Leben ein Ende gemacht hat. Offenbach, 15. Febr. Em Anarchisten-Kon- greß soll für die Osterfeiertage hierher ein berufen sein. Man will sich mit dec Organisation deS Anarchismus und der antimilitärischen Propaganda beschäftigen. Em Referat hat auch Dr. Friedeberg in Berlin erhalten, der also jetzt «ich dem Anarchisinus angeschloffen hat, während er früher sich zu den Anarchosozialistcn zählte. (Rat. Ztg.) Aus Nassau, 13. Febr. Um den üblen Folgen des Lehrermangels entgegenzutreten, greift nun die Geistlichkeit helfend in den Unterrichtsbetrieb ein. In Langendernbach und in Niederhadamar haben die dortigen Geistlichen den Unterricht, der sonst ganz auSfallen müßte, übernommen. Auch in anderen nassauischen Orten haben die Pfarrer den Unterricht teilweise übernommen. Nassau gehört zu den Teilen der Monarchie, in denen der Lehrermangel sich am meisten fühlbar macht. Wie wir früher schon mitteilten, sind weit über 100 Stellen unbesetzt, und diese Zahl vergrößert sich stetig. (Kl. Pr.) Gerichtssaal. sd. Darmstadt, 15. Febr. Ein Opfer seines Tienfteifers ist der schon über 10 Jahre beim Jnf.-Regt. 117 dienende Vize- feldwebel W. M o st geworden. Er hat das beste Führungsattest und erfreut sich bei seinen Vorgesetzten des besten Rufes, doch hat ein Rekrut eines Tages den Hauptmann gebeten, paß cr nicht mehr geschlagen sein wolle. Wenn die Untersuchung auch gravierende Momente nicht ergab, mußte doch M. wegen vorschriftswidrigerBehandlungUntergebenerzu 5 Tagen gelinden Arrestes verurteilt werden. X Hanau, 14. Febr. Das Schöffengericht Hilders (Rhön) hatte kürzlich den Lehrer Henkel aus Inna wegen groben Unfugs zu 6 Tagen Hast verurteilt. Bei einem Rhönausflug hatte Henkel mit seinen Schülern, Zöglingen eines Seminars, auf dcr Milseburg (Rhön) ein Sonnenbad genommen, woran Pfarrer Stramm ans Kleinsassen, der an jenem Tage in Begleitung einiger Damen ebenfalls die Milseburg besuchte, Anstoß nahm und Anzeige erstattete. Gegen das Urteil legten sowohl Staatsanwaltschaft wie auch Lehrer Henkel Berufung ein. Die Strafkammer Hanau als Berufungsinstanz verwarf in ihrer heutigen Sitzung beide Berufungen. Die Staatsanwaltschaft wollte noch eine Bestrafung aus § 183 St.-G.°B. herbeigeführt wissen. Die Strafkammer sah aber nicht als erwiesen an, daß der An- geNagte sich bewußt war, daß die Handlung unzüchtig sci, da cr anderen Anschauungen huldige. H. Fran kfurt a. M., 14. Febr. (Oberkriegsgericht.) Der damals im ersten Jahre dienende Dragoner Marschella von der •-* l" : Dragoner-Regis, in Darmstadt hat in der Sitzung - ’ bei 25. Division vom 16. August v. I. bc- ichwoicu, t'.'.ij ihn die Gefreiten Mönninghosf, Dietrich und Seid am Abend des 9. Just in einer dunklen Ecke des Stalles überfallen und mit Besenstielen usw. schwer mißhandelt hätten. Er irre sich ganz sicher nicht in den Personen, Wunbete er, und btt Gefreiten rovroen daraufhin zu 3 be-w. 2 Monaten Gekängni' verurteilt. Am Tage nach Oer Verhandlung meldeten sich bi- Dragoner Glotzbaci. Meisel uno Mitz beim Rittmeister vnb erben an, nicht oie Gefreiten, sondern sie seien die Täter. Daraushi,-, wurde gegen diese drei Dragoner Anklage wegen gefährlicher fiörter Verletzung erhoben und gegen Marschella wegen fahrlässigen Falsch ei ds. Tas Kriegsgericht der 25. Division traute der Selbstbezichtigiing nick't uno sprach diese vier 'Angeklagten frei. Gegen beide Urteile legte der Gerichtsherr Berufung ein, dcr sich die drei Gefreiten anschlossen. In seiner Sitzung vom 5. Rov. v. I., in der die Berufungen zur Verhandlung standen, vertagte das Ober'riegsgericht die Verhandlung gegen Marschella bis zur rechtskräftigen Erledigung der Anklagen gegen die drei Gefreiten und die drei Dragoner, sprach die Ersteren, die vom Oberkriegs- gericht verurteilt waren, frei und verurteilte die vom Kriegs gericht sreigcsvrochenen Dragoner zu 3, 3 und 2 Monaten Gc sängnis. Tics Urteil hat Rechtskraft erlangt, und beute wurde gegen Marschella wegen fahrlässigen Falscheids verhandelt. Er wurde gemäß dem Anträge dcs Vertreters der Anklage freige. sprachen. Zwar habe cr, so hieß cs im Urteil, objektiv Falsches bekundet, aber subjektiv sei er der festen Ueberzcngung gewesen und sei dieser Uebcr;cugung noch, daß die Gefreiten die Täter seien. Avswtz eiiß dkn Ltlwkkylmfrislnstkru der Sktit if[en. Aufgebote. Febr.: 11. Hermann Slreckenbaeb, Kassengehülle, mit Georgine Krieger, beide dahier; — Bau! Hermann Reinhold Bänmler, Trogiii dahier, mit Anna Elisabethe Bachmann in Frankiurr a. M.; 12. August Brunnert, Friseur in Frauliurt a. M„ mit Lina Ein- tzeuser dahier; 13. Heinrich Brück, Maurer dahier, mit Elisabeths stormhals bierselbst; —Johannes Becker, Omnibuskutscher, mit Anna Etisabeihe Günther, beide dahier; 14. Johann Pan lu r Schneider, Maurer in Albach, mit Maria Schwalb daselbst; — Kau Stadelmann, Präparator dahier, mit Linie Ottilie Winterstein ui Mtzlar; 15. Eugen George Mügge, Kau'manu in Tamba in Floridn, mit Wilhelmine Frnnziska Mathilde Margarete Petri dahi r; — Dr. Ernst Unger, Klimksbesitzer in Berlin, mit Pauline Birnbaum dahier. Geborene. Febr.: 6. dem Steinbrecher Ernst Valentin eine Tochter, Luise Henriette Ida; — dem Geschä'tsreüenden Enni Aberl eine Tochter, Alice Eugeuie Auguste; 7. dem Friseur Karl Hermann Schenk eine Tochter, Helene; 8. dem Apotheker Tr. Karl Georg Eiml Brück eine Tochter, Lotte; 9. dem Alaschinenwärior Peter Schulmeyrr An Sohn, Ludwig; — dem PoUaisistenien Heinrich Meuges cm Sohn, Ei ich Friedrich Heinrich; 10. dem Handschuhmacher Franz Oloitwald ein Sohn, Hermann Theodor Paul; — dem Schlosser Wilhelm Weigel ein Sohn, Heinrich Wilhelin. Gestorbene. Febr.: 8. Katharine Leonhard geb. Eckert, 44 Jahre alt, Vidier Straße 74; — Wilhelm Ernst Friedricki Hinterlang, 11 Jahre alt, Hnndsgasse 6; 9. 'Marie Elisabeth Renier, 1 Jahr alt, Kaplanci- gasse 9; — Marie Scharmann geb. Heil, 51 Jahre alt, Lindenplatz 3; 10. Georg Ludwig Brod, 10 Jahre alt, Schilleritraße 14; 11. Katharine Lehr geb. Müller, 79 Jahre alt, Friedrichstraße 5; 12. Georg Kari Balser, 2 'Istonate alt, Ludnugsplatz 8; 13. Ludwig ^Alexander :)iicbl, 32 Jahre alt, Kellner, Kaplaueigasse 9; 14. Friedrich Hans Frees, 10 Monaie alt, Große Allihlgasje 40; — Frieda Langer, 18 Jahre alt, Tanunstraße 43. ICirdylidK Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag I n o o c a v i t, den 1 7. F e b r u a r: e ottfübicniL In den gestrigen Bekanntmachungen treten folgende Ver» ändernngen ein: In der Stadtkirche. Vormittags 11 Uhr: Militärgotlesdienst. P'arrer D. Schlosser. In der IohauneSklrche. Vormittag? 9V, Uhr: Piarraslistent Steiner. Tie Kinderkirche für die Lukasgemeindc, der AbendgotteSdiei i. die Vereinignng der konürinierlen männlichen Jiigend der Lntac ■ gemeinde, sonne die Bibelstnilde am Montag fallen ans. Ta: Abendmahl in der Johauneskirche wird nächsten Sonntag abend gefeiert iverden. Sandel nnd Verkehr, Volkswlrtlchaft. Märkte. Gießen, 16. Febr. Dlarktbericht. Auf hentiqem Wochenma.ikte kosteten: Bnttervr. Pfd. 0.95—1.— 9)1 f., Hühnereier 1 St. 09-10 Pia.. 2 Sick. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Psg., Enteneier v Pfg., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Käfeinatle 2Stck. 5-6 Pfg., Erbieii v.Pld. 18-24Pig., Liufen p. Pfd.25-40Pfg., Tauben pr.Pr.0,80- l.OODlk., Hühner pr.L t. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80-1,80 Dik., Enten pr. Sin.: 1,80—2,20 Mk., Gänse nr. Pfd. 70-80 Pfg., Cdifenfleifcb pr. Pid. 82—88 Pfg., Kuh- nnd Rindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schiveiii.- sleifch pr. Pflmd 86—90 Pfg., Sduvemesleifch, gesalzen, pr. P'in > 94 Pfg., Kalbsteisd) pr. Pfd. 80—84 Pfg., Hanunelflcifch pr. Pfund 61—84 Pfg. Welfche per Pfund —.— Kartosselu pr. 100.' -. 5,00—0,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00'Mk., Dlilch per ^ita 30 Pfg., Aepiel per Zentner 20 bis 25 Mk.,. in Körben 00 Pst)., lliüsse 100 Stlick 50—00 Pfg., Birnen per Pfd. 'Mk. 0.20—0.25, per Ztr. 9—15 Mk., Weißkraut per Stück 15—30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00-0.00. - Marktzen 8—2 Uhr. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, jnityeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen. Frankfurter SM6/« Beicbsanleihe . 97.80 3% do. . . 86.20 3Jia/o Konsola .... 97.75 3% do. .... 86.25 3>5°/o Hessen . . . . 96 30 Oberbessen . . . 95.50 4^6 Gesten. Goldrente. . 99.65 4l/e ®6 Gesterr. Silberrente 100.20 4% Ungar. Goldrente . . 95.00 4% Italien. Rente . . . —.— 3-6 Portugiesen Serie I . 69.30 3-6 Portugiesen „ III 70 30 1/4 °/o russ.Staatsanl. 1905 91.50 o japftn. Staatsanleihe 93.80 1 % Couv. Türken vou PJuB 0610 Tttrkenluse ... . . 145.80 I % Grieeh. 3IonopoI-Anl. öl 80 1% äussere Argentinier . 88.90 3°/0 Mexikaner . . . 66.70 4>»v/0 Chinesen . . . 98.— Aktien: Bocham Gass..... 243.— Buderas E. W .... 126.00 Tendenz: fest Berliner Hörne, 16 Can ad a E. B......187.20 Garmstttdter Bank . . . 138.20 Deutsche Bank ....-- Dortuiuuder-Lniou C. . . 86.10 Dresdner Bank . . . — Tendenz: ruhig. 16. Februar. 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . .141.50 Elektriz. Schlickert . . . 117.— Eschweiler Bergwerk . . 249.— Gelsenkirchen Bergwerk . 216 - Hamburg-Amerik. Pakett. 151.1'» Harpener Bergwerk. . . 222.— Laiirabiltte...... 242 50 Nordd. Llojd .... 132.50 Gbeischles. Eisen-Industrie 121.59 Berliner Handelsges . 172.- Darmstädter Bank . . . 138 — Deutsche Bank . . . 243.-0 Dcutscb-Asiat Bank . . 172.90 Diskunto-Kommaudit. . . 185.10 Dresdner Bank . , . 158.— Kreditaktien.....215.70 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . . . 118.10 tiottiiardbahn . . . . —.— Lomuurd. Eiseubahu . . 3195 Gesterr. Sloaisuuim . . . 147.20 Prince-llenn-Eistiubahu . 147.00 Februar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 221.70 l.anrahiltte .... — •— Lombarden E. B. ... 31.90 Nordd. Lloyd .... 132.40 Tiirkenloae . • • 146.20 Lehrfabrik iSn/u 1 1 fhUrlngische 3—■ •p • • । ii Elektro- una Maschinen- Techmkrm J Werkmeister. TProsoekt' odcd- 1 Anzeige iinmcm. inunern. sB"/, 4. Tie (Bieben, den 16. Februar 1907. 0959 Bw/i Fernsprecher 218. Liebigstrahe 13. [1072 xer Tüchtige Vertreter gesucht. *W1 trimm 5U cm Turchin. 1085 relen lolgenbe fe D. Schloss: topf und Eichbusch folgendes Holz versteigert werden. Fstm. 3,05 nut »Vlrtlchast. B16/, B“/t 1059 Adolf Bieler, Marktstrasse 5 Bw/i 12 jährig. Spezialität I Tadellose Aussaat . 9L; iverk • Berg’ B 01 il 8 10 Eichcn-Slöcke 9!adcl-Stöcke 35 8 16 56 5 1 75 367 1543 Eichen» Kiefern Fichten zulegen: 1. 2. Ein jährlich 1200 bis 1500 Drillmaschinen Elchenstännne Stück Eichen-Spalierpfostcn 2,20 m lang Donnerstag, den 21. Februar Stämme von 15—40 cm Dchm. 5—10 m Lange -Stämme unter 25 cm Durchm. 6—10 m , Geburtsurkunde. Schulzeugnis. 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ES können cinacstellt werden: 6 Schlosser. 1 iuennler, 1 Metalldreher. 1 Schmied, 2 Wagner, 3 Schreiner, 3 Schneider, 1 Puhirau, 3 Znuallatenre, 2 Hotel- haudbur schen, 2 TtenimuidchetL 1 Kochsr au,3^aullrauen, 1 Bureau- gehilfe. Lehrlinge: 4 Schlosser, 1 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Zriseur, 1 Zmtallateur, 1 Schreiber. ES suchen Arbeit: B“/i 1 llllaichinenschlosser, 2 Schreiner, 2 Schuhmacher, 1 Wasch- und Puhirau, l öahrburiche, 1 Arbeiter, 1 -vauobuiidjc, 4 VauniQucn, 2 Bureaugehttsen- ; n e r. ;r 'jlbeub^'' t ,^eub ^"nL- i(l lalltn M ; \ liten eo.’iiiing abu> Giegen, den 30. üanuar 1907. Die städtische Pserde-Markt-Kommisston: Zean Kirch. QrnnibusverbUtbuug vom dem Babubof nach dem Markt- vllatz und zuruct. eine Sortier, eine Xocpu etmami ertenl ei- weot,i Emil -3u- ’ Peicr cdntlmer eintid) Aenqes n dichulmiacher,liar i - dem Lchlos Holzverfteigerung. Dicuvtag, deu 19. d. M. wu un Alieii-ousicker ©c meindewald, Distrikt Liuhlricbswald, Welsälleröberg, Psingst^ 9 Uhr am Knorrhoi. Eichen: 3 Stämme III. und IV. Klasse — L57 Fm., 12 Rm. Nutzholz, 37 yitiL Derbholz und 26 NvL tHeuer. Buchen: 4u Rm. 5)erbvoU und 10 ytur Reiser. Sraoewolz: tu Staumte LIL und IV. Klasse = 20L3 Fm., 2D Stück Stangen 1. bis 111.Klasse, 54 Rm. Nutzholz, 107 Nm. Derb- UoU/ 14 RnL ^tockholz und 677 RnL tHeuer. Elrog-Rechteirbach, den 15. Zebruar 1907. Das Bürgeruietueramt. indelsges r Bank . • lauk . ' iat Bank • oiuinaudit1 ' lauk • * m . und Ohio* in. rtu ., • ' ' jßiseubabn m.EiseubahD iaem Wocdemin'i' ev12t.09710i' cneiev 0 P'si., • lO'lV!., k„ Gnien pr. c-' 2cMenileii(b r-' ■ unnelfltilÄ ^v, »«*-tJi l’lf, ^hlcb in Körbe» ' Pid. -30 P'g, l’et ..... rss- Bekanntmachung. Mittwoch, den 20. Februar, nachmittags %*;, Ubt wird daS durch Falluug von Baumen am Renvau des Stadttbeaters eiuitnnbene Hol- und zwar: eine gröbere Anzahl Runer Stamme, für Wagner und Schreiner geeigtret, ein itarler Ksrichbauuistauuii, mehrere lür Schloiier und Schmieoe geeignete 21mbvoklvhe, eine gröbere Anzahl Werkholz-Knuvvel, mehrere Hauien Retstg, zu Erbseii-Reliig geeignet, nieiubieienö versteigert. Die Zusanunentunit itt am Bürgermetitereigebäude. Holzvcrstcigcrnng. Mittwoch, den 20. Februar 1907 werden versteigert auS Distrikt ytvU L 2a, 2b, 4 und 6 und Ldenberg 2. Stämme: Eichen 3 Stück voil 16—19 cm in. Durchm., 6—7 Bieter Länge = 049 vUül Scheiter Rm.: Buchen 292 1. Klasse (worunter 6 JluL Werkschclten, » 11. Klasse, Eichen 3 1. Klasse, 2 11. Klasse, Aoven 611. Klasse, Erlen 14 II. Klasse, ttnüvvcl Rm.: Buchen 222 I. Klasse, 1 11. Klasse, Birken 4, Eichen 2u 1. Klasse (worunter 8 9hn. 2', Meter lang», 2 11. Klasse, Kirschbaum 2, Erteil 2 1. Klasse, 2 II. Sllnfie, Aspen 10 U. Klasse. Aeiier Rm.: Buchen 48.5, Eichen 30, Aspen 16, Erlen 16. Stüae Rm.: Buchen 78 1. Klasse, 4 U. Klasse, Eichen 6 1. Klasse, 2 11. Klage, Erlen 4 11. Klasse, Aspen 2 II. Klasse. Zuiauunenlunst vormittags 10 Uhr au, der Chaussee Sippen- born—Wctterohatn an der Abiahrt in den Distrikt Roll. Das volz tut Distrtrt jCöenbero aut Schettaaer dicht an der Chaussee Appenborn— Wettershain wird nicht vorgezeigL stöbere Auskunft erteilt L'lanb?n, I tef'h c\ 7 drei (5-l. \Don Cötri-.: und hcuttk,‘• Vp^snbt!U ;00,efhö5Giii' lzeiiMng K '"ü ®(or,J o slimns^Tro' I juanfiurt n. t \ J)l- ""(Lina fei let'L »1'1 Ghinbtid 16 oalelbfl; — | 1‘iHe ©interftein u! »ut in 2,ntbfl ■ L Wraareik |i(; ^'rl>n, mit Panin Danlsngnlig. Für die vielen Beiveise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Berluste foiuie sür bic zahlreichen Blumen- fpenöen sagen wir Allen unseren innigsten Dank. Znsbe- sondere danken wir den Mitgliedern des Slrbeilgeber- Berbandcs für die hochherzige Uiuerstutzung und das ehrende Geleit zum Grabe. Die trauernden Hinterblleben. 9. d. 9t.: F. Leonhard, Schneidermeister Kichen-Blchhoiz-Derlleigeruna. Freitag, ven 22. Februar d. FS.» vormittags 10 Ubr ansangend, kommen aus htestgem Gememdewald DistrM Kläppel- strauch und Hainaerwäldchen zur Leritelgeruna: 70 Eichen-L tüt nute mit 76 Fm. und 2 Rm. Eichen-Nutzschest (Külerholzr Zu jamutenkunst am Distrikt Klöppelstrauch an der Irüöjahrs H^ferde-Warkt Kietzen. Mittwoch, den 27. März 1907, vormittags,. auf den städtischen Rtarnanlagen nächst der Rodhetmer «trch;e. urur Slallungen in der 91 Qbc des Rtarkteö nt ausretchettd «orge ge- tragen: AuSkunst erteilt Herr Hoflobtrkutichcr Huhn, davtcr. Mit deut Pserdemarkk ist eine Ässiclluiig m Wagcn, Öciiirrcn, Stal-llttoplitn, lüiiiin)irl|dja|tliil)tn Geräten ic. in den hierfür vorgesehenen Hallen verbunden und werden hervor- ragettde Xietitutißcn durch Diplome ansgezetchnet. Außerdem ist eine Prämllrung dcs besten Pferdematerials mrnefeben, für welche 2000 Mark -ur iBerfügunn fteben. Der vramtirungü- und Ausstellungs-tztalt nt von Herrn ^iZeuthanoler August Schwan in Gicgcn zu beziehen. .. Die Bretsverteliung enolgt un Anschluß an die Bramttrung m 12'/, Uhr aus dem wlarltplatz. Konzert und Restauration Am 28. Marz, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadtknab en schule eine Verlosung 12 m „ (Aüststangen und Wagnerholz.) Zusammentunft vomuttagS 9 Uhr im Distrikt KuhtricbS> wald an der Straße Allen-Buieck—Taubrmgcn. 2 , Gott dem Allmächtigen hat eS gefallen, heute nacht pldhlich unser einziges, ümigit geliebtes Söhnchen Josef im Alter von nahezu 4 Monaten zu sich in ein besseres Zenfetto abzurusen. 11079 Die trauernden Hinterbliebenen Jowef .11 nIhr u. Frau geb. Grabeuiec. ©leben, Afterweg 60, den 16. Februar 1907. Susann eide-~c.n.uis. Unterricht im Zuschneiden von Tamcu und Kindergardc toben, nebft Borarbeiten il Garnieren, erteilt nach letrijt sagliä-er Ulctbobe. Beginn eines Kursus täglich. 1898 Luise M einhardt, auSgeb. Lehrerin., Goetheftr. 46 r>. NB. Auch können Damen dai'elbst Schnitte nach l'iab und Kleider zum Selbnante igertchtet bctominen. *i-ieiai;citi8 halte ich mich den weiten -tonten tut Al.jerttgen von Zrleidcrn aller rut bestens empfohlen. D. AD. Preiswerte gefüllte Federbetten mit 6 Psund Federn gestillt, Snick zu 13.50, 15.50, 18.50, 21.50 Mk. und besser. 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