der Aufständischen ist Mohammed Ger ich, Kaid der Ouled Die heutige Kummer umfaßt 12 Seiten der Arbeiter am mt unst unse r-'e t bl •1 l Said, der Casablanca am Tage nach der Niedermetzelung Hasen verließ. Der Kaid der Glaoni ist Z i4 ■eH e Erhaltung und Pflege Die]er filier in ecken. Wir dürfen hinzusetzen: auch der Ku., s. i ett soll das Werk zugute kommen: die schaffende Baukunst j um sehr wohl auS einer vertiefenden Kenntnis gerade der ' j. rimischen Kuustübung in der Vergangenheit Anregungen für die 1 j -efldUung der tünstlkrischen Aufgaben in der Gegenwart schöpfen. 8 Was im Jahre 1880 erwogen und dann der Verwirklichung rtgegengeMrt wurde, war nicht schlechthin neu- Genau zu der- Nr. 1K2 Erscheint täglich anker Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Stetzener Kamillen- blätter viermal in der Woche b'eigelegt und zweimal wöchentlich das Krekblatt für den Kreis Stehen. ^ernsprech-An- schlußs. d.Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschenr Anzeiger Gießen. Im Jahre 1885 erschien der erste Band eines groß angelegten Üerkts der Kunstdenkmäler im Großherzogtum Hessen, herausgegeben nrch eine im Auftrage des Groß Herzogs zu diesem Zwecke estellte Kommission. Der Band behandelte die Kunstdenkmäler der Geldmarkt außerordentlich hoch gespannt und flüssiges Geld sehr knapp sei. Unter solchen Umständen dürften die Ideen des Pros. Tr. Jastrow und ganz besonders auch die des Prof. Dr. Zahn, Beigeordneten der Stadt Düsseldorf, über Sicherung des kommunalen Anleihedienstes wohl der weiteren Erwägung und wenn irgend möglich praktischen Durchführung würoig sein. Der Kommunalkredit müßte aus seiner Vereinzelung herausgeoracht, zentralisiert und den Anlage suchenden Kapitalisten gegenüber einheitlicher gestaltet werden, als seither. Tie Lreblingsidee Dr. Zahns ist die Gründung einer Zentral-Kommunalbank in Verbindung mit einer allgemeinen Grundrenten- und Hypothekenanstalt begründet von einer Großstadt, er allmählich andere oder alle Städte einer Provinz oder eines Bundesstaates sich anschlössen. Tie Frage an sich ist dringend geworden und sollte sich schon der nächste deutsche Städtetag nach reiflicher Vorbereitung recht eingehend mit chr beschäftigen. mit einer größeren Reiterschar angekommen. Er soll die Absicht haben, den General Drude anzugreifen; die Stadt bietet noch immer denselben Anblick. Ein französischer Missionar beurteilt die Lage in Larrache als sehr e r n st. Alle Verbindungen sind, unterbrochen. Das Zollamt ist von sämtlichen Beamten verlassen. Biele Fremde verlassen täglich die Stadt. Paris, 16. Aug. (Havas.) Admiral Philibert meldet: Nach Ansicht der Notabeln der Stadt Ma zag an werden die umwohnenden Stämme nicht auf Mazagan losmarschieren. Zurzeit herrscht Ruhe. Die Abwanderung der Europäer vollzieht sich langsam weiter. Die Lage in Casablanca ist befriedigend, ebenso in S a f s i und Rabat. — Nach einer Depesche aus Oran ist der Tränst porter „Shamrock" mit einer Feldbatterie und sonstigem von Admiral Philibert verlangten Material sowie Proviant nach Casablanca abgegangen. Madrid, 16. Aug. Dem „Jmparcial" zufolge kamen Oberst Müller und der Minister des Auswärtigen, Allen de Salazar, in einer in St. Sebastian stattgehabten Konferenz dahin überein, daß keine Notwendigkeit vorliege, daß Müller im gegenwärtigen Augenblick aus seinen Posten sich begebe. Er wird nach Bern zu- rückkehren und erst wieder im September sich nach Marokko begeben. — Die französische und die spanische Negierung haben über die Verwendung der Truppen vor Casablanca sich völlig geeinigt; der spanische Kom- mandeur erhielt telegraphische Anweisungen. Zeit der gleitenden Kursbewegung und der damit zusammenhängenden Erfahrungen bei den 31/2* und Zprozen- tigen Staats- und Städte-Anleihen die Sparkassen zum Teil gar nicht mehr in der Lage sind, Anlagen in Städteanleihen zu machen, so muß man zu der Ueberzeugung kommen, daß ein recht wesentlicher Teil der neu emittierten Anleihen dieser Art sich noch unverkauft im Besitz der Großbanken befindet. Im vorigen Jahre noch konnten größere Städte, wenn sie überhaupt dazu schritten, 4prozentige Anleihen zu 104% bis IO41/2 und 31/2 prozentige zu 98% bis 98% Prozent unterbringen. Die 31/2 prozentige Anleihe der Stadt Berlin von 1906 hat zu 99.28 Proz. Unterkunft gefunden. Auch noch zu Anfang dieses Jahres sind 4 prozentige Städteanleihen zu 100% und 3% prozentige zu 94 Proz. an den Markt gelangt — unkpiese Kurse wurden schon als schlechte bezeichnet. Wie sieht eS aber jetzt aus? In jüngster Zeit wurden 3 Atienkapital neugegründet. Im Juni wurden nur ca. ,2 Mill. Marc Neugründungen an den Markt gebracht und in Juli des Vorjahres auch ;iur für 30 475 000 Mk. Dazu , ommt noch, daß im Juli 1907 41 Aktiengesellschaften ihr w kapital um insgesamt 69 334 000 Mk. erhöhten; im Vor- normt fanden Kapitalaufbesserungen in Höhe von 50 376 000 j Rark statt und im Juli 1906 um 65 379 000 Mk., also ist t| uch auf diesem Gebiet der Juli 1907 trotz aller War- t ungen und trotz eines offiziellen Zinsfußes von 5% Proz., ■al lit nächster Aussicht auf wertere Erhöhung, der-Rekord- .ig normt geblieben. Doch, kommen wir wieder zu den Städteanleihen zurück. , :s ist jetzt schon zweifellos, daß in diesem Jahre insgesamt c” ine halbe Milliarde Städteanleihen dein deutschen Efsekten- w .arkt überwiesen werden. An die 300 Mill. Mark sind, wie v\ ngesichrt, bereits in die Oesfentlichkeit gebracht. Die in 5tädte brauchen demnach mehr als das Reich und Preußen H Lir das lausende Jahr zusammen brauchten. Im Jahre 906 wurden im ganzen nur 282 Mill. Mark neuer Stadt- J nleihen emittiert und dies schon als sensationell be- eichnet. Wenn man nun bedenkt, daß in gegenwärtiger i Kunkidenkmäler im KroMrzögtnm Kcffen. selben Zeit, da in Preußen Schinkel nratrn für die Erhaltung] der älteren Künstdenkmäler und für ihre Bezeichnung eintrm, wirkte bei uns in demselben Sinne devOberbaurat Moller- Auf den Vortrag Mollers 'erließ Großherzvg Ludewig am 22- Januar 1818 eine Verordnung, die bereits die Grundlinien für ein vollständiges beschreibendes und von geschichtlichen Mchweisen begleitetes Inventar aller wertvollen Ueberreste alter Baukunst in Hessen gibt- Sv wurde eine Grundlage gewonnen, die später mit benutz: werden durfte- Seit 1876 taucht dann der Gedanke auf, ein umfassendes Denknrülerverzeichnis gleich den Werken für den Reg.-Bezirk Kassel und für Eslaß-Lvthringen zu schaffen, 1877 wurde der Verband deutscher Architekten-- und Ingenieure vereine in der Sache vorstellig. 1878 reichte Hofrat Professor Schäfer eine ausführliche Tenffchrift dazu ein- 1880 trat, wie schon erwähnt, die Regierung der Angelegenheit näher- ES gelang rnt Jahre 1880, eine Anzahl berufener Kräfte in den Dienst des Unternehmens zu ziehen- Und Verhältnis^ mäßig rasch folgten der Beschreibung des Kreises Offenbach (von Schäfer) die Beschreibungen der Kreise Worms (1887 von Wörner), Büdingen (1890 von Wagner), Erbach (1891, tarn Schäfer) und Friedberg (1895 von Avamy)- 1898 erschien noch de-r Banid Wimpfen (von Schäfer), dann aber stockte die Arbeit ganz- Meherere bewährte Mitarbeiter wurden vom Tod überrascht (Wörner, Adamy, Marx, Wagner); andere traten infolge von Ueberlastung irftt Arbeit oder aus Mtersrücksichten zurück- Endlich wurde nur an der Beschreibung des Kreises Gießen noch gearbeitet- Man mußte auf Mittel sinnen, ein rascheres Erscheinen der noch fehlenden Kreis- beschreibungen zu ernröglichen- Von solchen Erwägungen aus ist nun das ganze Unternehmen neu organisiert worden. Die Kommission sür die Herausgabe des Werkes wurde durch Zuwahl einer Anzahl jüngerer Kräfte ergänzt, der Unterzeichnete wurde als verantwortlicher Leiter der Herausgabe mit der Durchführung der Arbeit betraut. Es arbeiten jetzt an einzelnen Kreisen gleichzeitig mehrere Forscher. So ist es auch möglich, sür einzelne Gebiete die jeweils berufensten Spezialkenner zu Wort kommen zu lassen, wenn beispielsweise die Baudenkmäler von einem Architerten oder in der Baugeschichte bewanderten Forscher, die Denkmäler der Plastik uno Malerei von einem Kunsthistoriker, der sich besonders mit diesen Kunstgebieten beschäftigt, die Reste der vorgeschichtlichen und frühgeschichtlichen Kultur von einem schabt. Aber dieser Mahnung ist von keiner Seite Folge geleistet.worden. Tie Städte haben im ersten Halbjahr anzen Vor- Die Lage in Marokko. Wie aus Casablanca unter dem 14. Aug. gemeldet wird, ist in der Siadt, sowie in der Umgegend alles ruhig. Am 13. August sammelten sich in der Umgebung der Stadt zahlreiche Arabergruppen, die den Versuch machten, die Stadt von der Rückseite aus zu nehmen. Der französische Kreuzer „Gloire" gab etwa 3 0 Granatenschüsse auf sie ab, wodurch sie zerstreut wurden, nachdem sie Verluste erlitten hatten. Truppen brauchten nicht vorzugehen. Die Einwohner, besonders Juden, die sich in größter Not befinden, beginnen allmählich zurückzukehren. Man teilt Lebensmittel an sie aus. Der Handel beginnt sich wieder zu regen. Am Morgen des 14. August war alles ruhig. — Wie aus Fez gemeldet wird, befindet sich die dortige Bevölkerung in der größten Erregung und hält lärmende Versammlungen ab. — Aus Marrakesch wird gemeldet, daß alle Europäer die Stadt unter dem Schutze einer Begleitmannschaft verlassen haben, die ihnen von Sonley Hasid gestellt worden ist. — Meldungen aus Elk- s a r zufolge ist dort eine Mahalla angekommen, die von Fez nach Casablanca geschickt ist. — Heute abend eingetroffene Meldungen besagen, daß etwa hundert Europäer Mogador verlassen haben, wo der Kreuzer „Du Chayla" am 14. August eingetroffen ist. Tanger, 16. Aug. Aus Casablanca wird vom 15. August gemeldet: Es scheint sich der Zwiespalt zwischen den Stämmen zu verschärfen. Man spricht von der Unterwerfung Medjunas. Der Führer ueit mehr Anleihen ausgenommen als im ganzen Vorahr, und daß seither der Faden nicht abgerissen ist, sieht 7^.mn aus den Emiftionsvrospekten, von denen allwöchent- 3, ich mindestens einer erscheint, der eine Stadtanleihe an- üadigt. Aber, dies sei auch hier erwähnt, die sonstigen lei teugiündungen und Kupitalerhöhungen haben in diesem tit',.!hre ebenfalls nicht nachgelassen. Allein im Monat Juli mrden 19 Aktiengesellschaften mit rund 39 Mill. Mark 4 prozentige Stadtanleihen an Bankenkonsortien im Submissionswege zu 97% bis 98 Prozent begeben und der Stadt Elbing wurde von der Kgl. Seehandlung und der Deutschen Bank der abschlägige Bescheid, daß sie ihre 4 prozentige Anleihe von 2 394 000 Mk. nicht übernehmen können, weil es Kreises Offenbach; weitere Bände sollten wlgen, je die Denk- täler eines Kreises unpassend. Nach einer kurzen orientierenden Anleitung über den Reichtum des Kreises an wertvollen Ueder- ’icn aus der Vergangenheit beschreibt der Verfasser die Denk- 'äler des Kreises nach der alphabetischen Reihenfolge der Orte, . n denen sie sich befinden. Das Ganze ist klar und lesbar geschrieben . nb von einem warmen Gesühl für die Schönheit und den gcschicht- } et)en Wert der älteren Kunst eingeaeben. Der Entschluß, ein „i rlches Werk zu schaffen, war vom Mmisterium im Jahre 1880 '* .mißt worden. Es darf erwähnt werden, daß damals erst ver-- melle deutsche Staaten entsprechende Veröffentlichungen ihres :il (mkmälerbestcmdeS begonnen hatten. Das hessische Dellkmäleriverk bloß sich an diese Vorläufer an, ging aber in mancher Beziehung '' L>er sie hinaus. Es sollte, wie es in den ^Bestimmungen für die " erausgabe des Werkes" heißt, „die im hesstschelr Staatsgebiet H orhauoenen Denkmäler der Architektur, Plastik, Atalerei und des fl )leren Kunstgewerbes, soweit dieselben in fünft- und kultur- 48. Genossenschaststag der deutschen Erwerbs- nud LLirtschaftsgenossenschaften. S- u. H. Leipzig, den 15. Aug. Arn letzten Sitzungstage erklärte es der Genossenschaftstag zunächst als eine Pflicht der Genossenschaften, die korporative Mitgliedschaft in der Ruhegehaltskasse und der Witlven- und Waisenpensionskasse zu erwerben, weil dadurch den Vorstands-i mitgliedern und Angestellten der persönliche Beitritt zu diesen Kassen erleichtert wird- Ter Berichterstatter Direkror Jäger (Berlin) führte zur Begründung aus, daß die staatlichen Erhebungen für eine Zwangsversicherung der Privatangestellten den Vorstandsmitgliedern der Genossenschaft keinen Anlaß geben können, von jeder Eigensürsorge für die Zukunft abzusehen, und daß daher selbst für den Fall des Inkrafttretens dieser Zwangsversicherung die Ruhegehaltskasse und die Witwen- und Waisenpensionskasse ihre Bedeutung für die Angestellten nicht verliert- Der Redner wies weiter darauf hin, daß diese Versicherung der Angestellten gegen die Folgen von Invalidität, Alter und Todesfall nicht nur dem Interesse der Vorstandsmitglieder und Angestellten, sondern auch dem der Genossenschaften in gleicher Werse diene- Ten politischen Boden betrat Khl- Rat Direktor Proobst- München, als er solgenden Antrag des Gesamtansschusses begründete: „Ter allgemeine Genossenschaftstag der deutschen Erwerbs- und Wirtschaftsgeiwssenschaften legt ernste Verwahrung ein gegen die immer wiederkehrende Behauptung, die Schulze- Telitzschschen Gerwssenschajten ständen im Dienste politischer Parteien, würden zur politischen Agitation benutzt, von politischen Parteien beeinslußt, oder übten selbst irgendwelchen Einfluß auf politische Bestrebungen aus- In der ganzen Geschichte des deutschen Genossenschaftswesens findet sich nichts, was diese Anschuldigungen zu bestätigen vermöchte; wohl aber wurden die GeTwssenschaften von Schulze-Delitzsch selbst und seinen Schülern jederzeit ermahnt, sich von allem politischen Getriebe fernzuhalten- Die Behauptung, die politische Tätigkeit sei notorisch, muß deshalb als vollständig unbegründet zurückgewiesen wer- bem" Ter Redner schilderte die schweren Kampfe, die Schulze- Telitzsch bei Gründung der deutschen Genossenschaften jahrelang zu bestehen hatte, da sein Bestreben von vielen Seiten und insbesondere von den Behörden verkannt und für eine Archäologen bearbeitet werden. Die Grundzüge, die schon ftüher für die Bearbeitung maßgebend waren, sind erneut geprüft und sorgfältig ergänzt worden. Sie sind gedruckt und werden allen Mitarbeitern in die Hand gegeben. .Aber darüber hinaus ist weiter eine eigentliche Redaktion vorgesehm. Zunächst werden gleichzeitig die Kreise Gießen, Mainz, Bingen, Darmstadt bearbeitet. Auch für andere Kreise sind Bearbeiter teils schorr gewonnen, teils in Aussicht genommen. Die vor- und frühgeschichtlichen Altertümsr lverden in einem besonderen Bande geschildert werden, und eine geschichtliche Uebersicht (eine Kunstgeschichte Hessens nach neuen Gesichtspunkten) nebst Karten und Registern wird den Abschluß des Ganzen bilden. , Es besteht die Hoffnung, daß auf diese Weise die noch ausstehenden Kreisbeschreibungen (Gießen, Alsfeld, Lauterbach, Schotten, Mainz, Bingen, Alzey, Oppm- heim, Darmstadt, Groß-Gerau, Dieburg, Bensheim und Heppenheim) in verhältnismäßig rascher Folge werden erscheinen können. Der Zweck dieser Zeilen ist, das Interesse der Bevölkerung von neuem diesem großen vaterländischen Unternehmen zuzuwendm. Das Werk will gelesen, auf die Reise mitgenommen und vor den Tenkmälerm selbst studiert, es will verbreitet sein. Denken wir daran, welche Werte uns in diesen Zeugen einer großen künstlerischen Vergangenheit geschenkt sind. Es gibt in Deutschland keinen Staat, der so dicht beisammen Karolingerbauten und Tnächtige, frühmittelalterliche Dome, romanische Kaiserpfalze und Wunderwerke der Gotik, Renaissanceschlösser und malerische Fachwerkhäuser, Barockpaläste und Rokokoanlagen aufzulveisen hätte. Und auch, wenn wir von den ganz großen, altoe- rühmten Denkmälern absehen, sind nicht unsere Städtchen und Dörfer in Oberhessen und am Rhein, am Neckar, im Odenwald und an der Bergstraße der schönsten Wunder voll?! Wenn wir noch ein paar Jahre fteißig gearbeitet haben, denken wir in einer Ausstellung aller der Aufnahmen und Abbildungen, die mir teils schon besitzen, teils noch Herstellen lassen, einmal zu zeigen, was unser Hessen noch an alter Knust besitzt. Dann wird sich nranck-er fageit: Von alledem hast du bis heute kaum eine Ahnung gehabt! Da liegt die Aufgabe, der auch unser Denkmäler werk in erster Linie dienen soll: es> soll uns dte Heimat kennen und lieben lehren! So entschieden wir für jeden gesunden Fortschritt unserer Tage eintreten, der modernen Kunst, der Krmst, die unserem .p storischer Beziehung von Werl sind, in Beschreibung und bild- y cher Darstellung zu einem übersichtlichen Ganzen vereinigen". ei den Besprechungen, die sich nut der Art der Verwirklichung : J eseS Gedankeirs befaßten, trat deutlich hervor: die Beschreibung ib Abbildung des großen und unvergeßlichen Schatzes heimischer ‘ jj unft sollte weiteren Kreisen die Augen öffnen für die ij chönhcit, die wir im eigenen Lande besitzen, sie sollte diese 1 mafteruolten, bald kühnen und mächtigen, bald tranlich-ivohn- chen Bauten, alle diese ungezählten Werke deutschen Kunstfleißes -t [)en und lieben lehren, sollte die Freude an der £ e 1 m a t rH ihren und das Bewußtsein der Verantwortlichkeit für ■eH e Erhaltung und Pflege dieser Güter in der Bevölkerung Erstes Blatt LS7. Jahrgang Samstag 17. August 1907 O 'Bezugspreis: V BÄ V monatlich 75Pf., viertel Verantwortlich ei General-Anzeiger für Gberheffen DZU - .1 anna^me eon feigen V V 6 I I u.Land- und„»«rtchls. bis oormü“agTiö‘uf^ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Steindruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuistrah« 7. _ —— Ur . — ■ - - ---- Sräste-Knteihen. Erst in den letzten Tagen hat es sich wieder gezeigt, wie tiedrig die deutschen Städteanleihen eingeschätzt werden J?' rnd wie schwer es den Leitern der Kommunen wird, not- \v vettbig gewordene Bedürfnisse des Stndthaushalts zu be- nej riedigen. Es ist allerdings ein eigentümliches Zusammen- beg wessen, daß gerade in diesem Jahr, wo eine nur selten )agewesene Geldknapvheit besteht, so viele Städte an den r; Geldmarkt zu appellieren gezwungen sind. Es ist jedoch :aum anzunehmen, daß dabei nur Nachahmungstrieb ob- oaltet und die städtischen Verwaltungen, die den Anfang nachten, sich bei den Emissionen einzig von dem Erfolg '-erführen ließen, den die ersten 4proz. Anleihen, u. a. )ie Hamburger Anleihe, hatten. Wenn dem doch so war, o muß jetzt die Einsicht, namentlich den Emissionsbanken, tut zekommen sein, daß nicht unabsehbar neuen Anforderungen entsprochen werden kann. Es ist bereits wieder eine ziem- iche Entwertung selbst der neuesten Titel eingetreten, ui' o daß die Erwerber ihren Besitz schon jetzt nicht mehr ^;um Emisfionskurs verwerten können. Sind doch auch die ' ior wenigen Ältonaten aufgelegten Schatzanweisungen des lieichs und Preußens, die zum Kurse von 99 emittiert j ourden und vorübergehend bis 100.80 stiegen, wieder bis )9 zurückgegangen. Früher wurden nun die guten Städte- Anleihen nicht niedriger als die guten deutschen Staats- ]cj Anleihen beloertet; durch das Schuldensystem, das immer jewa:tiger wurde und stets neue Werte schuf, ist die Schätz- uni rng beider Arten, der Äaats- wie der Städte-Anleihen, sehr zesunken und der nur einigermaßen wagemutige Kapi- | alift sucht andere Wege sür die Fruktifizierung seiner Kapi- alien, als in festverzinslichen Papieren, die dazu auch Eij>:och ständig den Krebsgang gehen. Daß dies sehr un- lesunoe Verhältnisse sind, braucht wohl kaum noch näher wläutert zu werden. Tie Deutsche Bank hat zu Anfang dieses Jahres zur Zurückhaltung gemahnt und dabei auch die Städte im Auge Tc In Nr. 181 vom 5. August d. Js. brachte der „Gieß. Anz. Teäefomäsch© Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hande 81.30 Elektriz. Schnckert . 3% Portugiesen Serie I . 3% 83.7t Pnnce-Henri-Eiseubahn . 124.5C Berliner Börse, 17. Ang. Anfangsknrse 188.01 öfermeM ’s 30.21 137.5t 202.40 110.50 92.10 81.30 90.90 90.50 96.50 91 50 103.10 66.30 67.00 90.80 87.80 94.00 140.20 46.75 81.00 60.80 94.40 30.3t HS.lt 140.0t 4% 4% Harpener Bergwerk. Laurabütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . , . Ungar. Goldrente Italien. Rente . . 160.10 . 125.10 . 220.70 . 63.30 136.10 . 114.9- . 99 0. . 199 ih . 187.7l . 149.51 . 125.1' . 220.7- . 141.0C . 165.9t . 135.51 . 196.9'. 4% Öesterr. Goldrente, . 47s % Oesterr. Silberrente do. Konsole do. Hessen Oberhessen 4>£a/o japan. Staatsanleihe 4 % Couv. Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner « , , . Chinesen . . « . Aktien: Bochum Guss Buderus E. W Tendenz: schwach. er eracht es gerade als einen großen Vorzug der genossenschaftlichen Tätigkeit, daß sie solche Männer der verschiedensten politischen Richtungen zueinander führe und in der gemeinsamen Arbeit Ter Bode: und das darauf errichtete Gebäude sind — volkswirtschaftlich. betrachtet — zwei ganz verschiedene Dinge, der Boden ist eine gegebene unveränderliche Größe, das Gebäude ein Erzeugnis menschlicher Tätigkeit. r' Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staats bahn . Wo 3% 3^7«, 3-6 Wo Wo „Blauen" im Tiergarten den Bauch aufschlitzen. Gericht verurteilte S. zu 3 Monaten Gefängnis. Gbemnitz, 15. Ang. Der Soldat Karl Schulz Bestes Rohmaterial und sorg* I faltige Fabrikation bedinget) die wertvollen Eigenschaften von Knorr*s Hafermehl als leichtver daulichste, nahrhafte und Durchfall vorbeugende Kindemahrung. |Nähre mit ,Knorr*. Harpener Bergwerk. . . 188.2' Laurabütte ..... 215.5t Nordd. Lloyd .... 118.o< Obeischles. Eisen-Industrie 98.5' Sonntag, den 18. Ang. von 4—9 Uhr nachni. 1631 Nur Hirsch-Äpotheke offen. slüfie" die böse Wertzuwachs st euer aufs Tapet gebracht haben. Wenn er diese Steuer zu den ungerechten. Belastungen zählt, so weiß er entweder nicht, was die Wertzuwachssteuer ist, oder er verschweigt es absichtlich. Canada E. B Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: schwach. Empfinden entspricht, unsere Ideale gestaltet, die Wege ebnen wollen, so gewiß wollen wir doch den Zusammenhang mit der Vergangenheit, mit der Geschichte unserer Heimat nicht ver- Ireren, denn diese Vergangenheit mit ihren Ueberlieferungen ist der Resonanzboden, der unserem Schaffen in der Gegenwart Klang und Fülle gibt. Professor Rudolf Kautzsch. Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik. PaketL 128U( und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 17. Ang.. 1.15 Uhr. Reichsanleihe . . 92.101 Elektriz. Lahmeyer . . Portugiesen „ III 4%°/o russ.Staatsanl. 1905 gehalten wurde- Weil Schulze als Parlamentarier der freisinnigen Richtung angehörte, wurden auch seine Genossenschaften als freisinnige Schürungen betrachtet, obschon er von Anfang bemüht war, alle politische Tätigkeit und allen politischen Einfluß auf das sorgsamste von ihnen fernzuhalten- Redner er- imtcrt an die Worte, die Rudolf Virchow bei der Enthüllung des Schulze-Telitzsch-Tenkmals in Berlin im Jahre 1899 zu Füßen dieses Denkmals aussprach: „Selbst der Verdacht revolutionären Strebens, der unseren Schulze-Delitzsch solange verfolgte, ist verstummt vor der Größe der Leistung und vor der ruhigen und unaufhaltsamen Verwirklichung des so einfachen Gedankens der Selbsthülfe." K'ein Wunder, daß Schulze in seinem Kampfe und bei seinem schweren Werke zunächst Hülfe und Unterstützung in den Kreisen seiner politischen Freunde suchte und fand- Aber er war ein Mann des Volkes und wußte, daß er bei seinem in allererster Reihe für die kleinen Handwerker und Arbeiter bestimmten Werke auch in erster Reihe auf diese kleinen Leute als Mitarbeiter angewiesen war, daß er sie zu sich heranzuziehen, sie für seine Lebensarbeit gewinnen, begeistern und bilden mußte, und daß kein Unterschied aufkommen durfte zwischen politischen Anschauungen irgendwelcher Art- Darum war einer seiner wichtigsten Grundsätze, den er immer und immer wieder seinen Schülern einzuprägen bemüht war: „Keine Vermischung politischer Tätigkeit und politischer Parteigetriebe mit unserer genossenschaftlichen Arbeit-" Diesem Grundsatz sind die deutschen Genossenschaften stets treu geblieben- Tie Nachfolger Schulze im Amt des Anwaltes Friedrich Schenk und Tr- Crüger erklärten sich schon bei ihrer Wahl 1883 und 1895 ganz im Sinne Schulzes hinsichtlich des Fcrnbaltens aller Politik von der genossenschaftlichen Arbeit- Ter Redner wandte sich gegen die Angriffe des Abg- Hamnrer im Preuß. Abgeordnetenhause. Schließlich erklärte der Redner, daß er seit 42 Jahren in der genossenschaftlichen Bewegung stehe und mit dem ganzen genossenschaftlichen Leben im Verbände innigst vertraut sei, daß er aber nie von einer Beeinflussung der Genossenschaft durch eine politische Partei etwas gemerkt habe- Er habe in jahrzehntelanger Tätigkeit Männer der verschiedensten politischen Richtungen in den einzelnen Vereinen und an deren Spitze kennen gelernt und sich ihrer Freundschaft und ihres Vertrauens erfreut und Reichsgerichtsbrief. (Nachdruck verboten.) J. 8. Leipzig, 16. August. Verantwortlichkeit bei der Bauleitung und Bauausführung Der Architekt B. in Köln hatte an der Hainbnrgerstras einen Bauplatz gekauft urd die zur Errichtung eines Gebäudes Q- demselben erforderlichen Arbeiten an verschiedene einzelne Unke- uehiner gegeben. So hatte ein gewisser M. die Betonarbctten an- zusühren und der in diesem Rechtsstreit klagende S. die Lttu arbeiten. Am 17. September 1903 stürzte plötzlich eine Decke de 2. Stockwerks ein und der dort arbeitende S.' kam infolge eine Sturzes in das untere Stockwerk zu Schaden. Er klagte darauih- gegen den Unternehmer M. und den Architekten B. auf Schadlo Haltung für alle ihm aus diesem Umall erwachsenen Nachteil Ta Kläger früher und zur Zeit des Unfalles 25 Arbeiter beschästi batte, während er jetzt keiner Beschäftigung mehr nachgeben kam sind seine Ansprüche ziemlich erhebliche. Sie gründen sich qeqc den Unternehmer M nui § 823 und 831 B. G. B., und gegen den Aich tekteu B. auf § 831 und 836 B. G. V., unb zwar unter Zugruudelequn folgender tatsächlicher Momente. Einmal habe M. die Beton decke anstatt 13 cm nur 10 cm stark gemacht. Dann sei z w e n i q Zement und aus Mangel an Material zu der Mischun Kehricht und aiidere Abfälle verwendet worden; B. habe sic um die Aufsicht nicht gekümmert, und and) dem M. keinerlei Vor schristen über die Art der Ausführung der Decke gemacht, wcr ihm als Architekt und Bailleiter obgelegen hätte. Tas Landgericht zil Köln erkannte auf Abweisung de Klage, soiveit sie gegen B. gerichtet lvar, verurteilte aber de besagten Unternehmer M. zum Ersätze allen dem Kläger enlstai denen Schadens. Das Landgericht geht davon aus, daß sich Z.- Habe auf die Tüchtigkeit des 'M. verlasseli können, wo er diese- vertraglich verpflichtet habe, den Bau gemäß den baupolizeiliche- Vorschriften aiiszilsühreii. Gegen das landgerichtliche Urteil hatten der Kläger betreffen die Abweisung des B., und der Beklagte 9)1. betreffend feine Ver urteilung Berufung eingelegt. Das Oberlandesgerich Köln änderte das landgerichtliche Urteil aber dahin ab, daß e beideBeklagte gesamtschuldnerisch s ü r h a f t b a r e r k l ä r t e Der Beklagte Al. sei uack) § 823 B. G. B. schon wegen der n geringen Stärke der Decke haftpflichtig. Nach den baupolizeiliche, Vorschriften sei bestimmt, daß die Decke 1/10 der Trägeremiernun. als Mmdeststärke erhalten müße. In dem vorliegenden Falle hab deshalb die baupolizeilich zugelaffene Mmdeststärke der Decke nid) 10 sondern 12-13 cm betragen. Ta er nun dem B. gegenübe vertraglich verpflichtet war, den Bau nach baupolizeilichen Vor schritten herzultellen, so habe er nicht nur gegen § 824 B. G. $ verstoßen, sondern treffe ihn auch ein vertragliches Verschulde, dem B. gegenüber. ^.Sodann komme noch die mangelhafte Mischung der Beton schicht ut Betracht, die nach der Untersuchung von Sachvcr ständigen zu wenig Zement enthalte. Was den Beklagten B anlangt, so sei dieser nicht nur Bauherr, sondern auch Bau Ieiter und Architekt und treffe ihn von vornherein ein Ve- schulden dafür, wenn der Bau nicht nach den baupolizeilich.. Vorichriften ausgeführt worden und gegen die Regeln der Bau kunst verstoßen worden ist. Als Bauleiter habe ihm die fcn gesetzte persönliche Aufsicht über den Bau obgelegcn, und hab er sich von dieser Aufsichtspflicht nicht baburd entbinden können, daß er die einzelnen Bau Unternehmer vertraglich zur Befolgung de b a u p o l i z e i l i ch e n V o r s ch r i f t e n v e r p f l i ch t e t e. Dri: ten gegenüber behalte der Bauleiter unbeachtet dessen di Aufsichtspflicht. Weil er die Pflicht der Prüfung unterlasst- vM haste er ebenfalls für den entstandenen Schaden tu 8 B. G. B. Dre gegen das oberlandesgerichtliche Urteil ein gelegten Revisionen wurden vom Reichsgericht zurückgewiesen Berlin 16.Aug. Als Nachfolger Professor Joachims an der Hochschule für Musik werden heute schon zwei Persönlichkeiten genannt: Hofrat Steinbach, der Leiter der Gürzenich- Konzerte in Köln und Prof. Siegfried Ochs. — Ein Bildnis Königs Eduards VH. aus jüngster Zeit reproduziert die Nr. 3346 der .Illustrierten Zeit unq" vom lo August (Verlag von I. I. Weber, Leipzig), die gleichzeitig aus Anlaß der Mo narchenbegnuirg in Wilhelmshöhe eine Reihe von Ansichten des Schloßes und seiner weltberühmten Parkanlagen und Wasserwerke bringt. Mehrere Illustrationen jiibren auf den Schauplatz der E i s e n b a h n k a l a st r o p h e bei Tr em essen in der Nacht zum 7. August. Ta die Frage dee Errichtung einer Automobilrennbahn nach dem Kaiser- preisrennen im Taunus auch für Deutschland aufgetaucht ist, dürfen auf allgemeineres Jntereffe die Zeichnungen rechnen, die Brooklands Motor-Rennbahn bei Weybrodge unweit Londons zum Gegenstände haben. — Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges schil- bert Wilhelm Kuhnerts nach ber Natur gezeichnetes boppelseitiges Blatt „Aus Karl Hagenbecks neuem Tierpark in Stellingen bei Hamburg". Das sehr achtungswerte Niveau der englischen Kunst erhellt aus der Kunstbeilage, die es mit der diesjährigen Ausstellung her Royal Academy zu tun hat. Das glänzendste Zeugnis von ber Leistungsfähigkeit beutscher Technik und deutscher Schiffsbaukunst legt der neue Doppelfchrauben-Schnelldampfer des »Norddeutschen Lloyds", „Kronprinzessin E e c i l i e", ab, mit dem die „Jllu-1 ftrierte Zeitung" durch eine Reihe instruktiver Außen- und Innen- i ansichten eine eingehende Bekanntschaft vermittelt. I Die nach- A p p r* I p sind Sonntag, den 18. Ang. voi stehenden ßül 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nui für dringende Fälle sicher anzutreffen. Dn/g H. Arndt, Bahnhofstr. 39. — I>r. Kipper, Wilhelmstr. 2. - i>r. Stuhl, Seltersweg 79 a. meister und Stadtrat Hartwig die Lage des städtischen Haus^ und Grundbesitzes in Deutschland behandelt. Mit HeM Hartwigs Ansichten die auch in hiesigen fonu. Mlrb,tferhPri munalpolitrschen Kiepen zu den denkbar rückständigsten gerechnet ,, ~ —— werden, mich hier zu beschäftigen, würde ich keine Veranlassung ausbescher S? kemen haben, wenn nicht der zitierte Artikel Herrn Hartwig und seinem - ^brrchtet, wohl aber letzt schon vielen Opus eine Bedeutung beilegte, die beide nicht haben, und toenn dlrberterfamrlien gesunde und beaueme Wohnungen nicht hierdurch falsche Vorstellungen über die Ziele moderner Herr Hartwig memt, dre, wohnungs- und boden- Kbmmunalpolftik erweckt werden könnten. ^cbext solle nicht nur ernstrtig auf Verbesserung lieber die statistischen Mitteilungm des Artikels kann hier w"g- , Wohnungen, sondern vor allem auf Erziehung des Volkes gegangen werden. Auch ich halte eine übergroße Zahl leer- HYgrenrscyen Wohnungsbenutzung erstrecken. Ich stehender Wohnungen für einen keineswegs wünschenswerten Zu- cs ^■e^Un a X übrigen stsnd, und auch ich erkenne an, daß die Lage der Hausbesitzer ^nmal das Kunststück vormachen, eine keineswegs überall und in jedem einzelnen Falle eine rosige ist hSvr r ö?mi ?te ^Eeicht aus nur einen in feuchtem Aber ich sehe die Gründe dieser Erscheinung nicht mit Herrn Wohnraum angewie,en ist, so zu erziehen, daß Hartwig in einer falschen Kommunal- und Steuerpolitik ^son- Nm> » " hnung Hhgtenrsch benutzt oder gar trocken wohnt, dern ich erblicke gerade in dieser Politik den Weg, der zur Ge- Remlichkett und Ordnung bei derartigen Wohnungs- sundung führt. verhaltnisien, bte lecher eine traurige Tatsache sind, erzielt, Sehen wir uns die Forderungen des Herrn Hartwig einmal r £ . näher an. Zunächst verurteilt er (immer nach dem Artikel des •ltd) l1? n 5 Hartwig auch der preußischen Regie- „Gieß. Anz.") „die unnötige Einverleibung von Vororten mib Wechte Zensur, Werl sie mit der Bodenreform einen einen ausgedehnten Ausbau der Straßenbahnverbindungen bis in m s •geiS?5t babe für erweiterten die entlegensten Vorortsdörfer." Hierdurch werde der Zug in k^^erb am Rhem-Weserkanal 16 Millionen Mark gefor- die Vororte, wo naturgemäß bei gleicher und größerer Güte billigere 4UnA 20 er ba§ will ja wiederum Herr Hartwig nicht, daß das schäftigte, wurde für die nächstjährige Versammlung zurückgestellt- Srü? erleichtert werde. Wenn es nach ihm ginge, bann gute Mit Worten des Tankes wurde bann ber GenossenschaftÄag Bauunternehmertum und Bauhandwerk! Herr Hartwig geschlossen- fieht nicht oder will nicht sehen bie große Kulturaufgabe, bie '-----""----ft-- - ' das reelle Bauunternehmertum mit seiner Intelligenz unb seinem Herrn Hartwrgs kommunalpolitische Anschauungen. Kapital erfüllt im Dienste ber Stabtbevölkerung unb im Interesse Von geschätzter Seite schreibt man uns: kT* Ä Arbeitsgelegenheit schafft unb Brot In Nr. 181 vom 5. August b. Js. brachte der „Gieß. Anz." I rr rSuS Derr Hartwig gegen ben eminenten Nutzen einen Artikel über bie Denkschrift, in ber ber Dresbener Bau- ?te ^ich unb bie 1 ~ * — ■ - - - - ^uu ' Emzelstaaten für deren Unterstützung aufgewendet haben, nennt er „enorme Gelbverschwenbung!" Ich brauche dem 'gegenüber nur auf bie . segensreiche Tätigkeit ber Baugenossenschaft des Evangel. Arbeitervereins tn Gießen unb ber anderen aufblühen- ........ .... Die Wertzuwachs- Berlin, der bei dein Jn'anteriereqimente Nr. 134 in Planen dien steuer aber wird nicht vom Gebäude, sondern vom Boden wurde vom Chemnitzer Kriegscjerichie wegen tätlichen genommen. Das^ ist nicht dasselbe, wie behauptet wird. Der ariffes auf eine militärische Patrouille zu 1 cJI 3 Monaten Gefängnis verurteilt. x5Q 5 4t ID [4724 -u vermieten. C. 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