Dienstag 15* Oktober 1907 157. Jahrgang Erstes Blatt pailamentarifd?c$ L lag voraussichtlich bet Beginn einer ung, meldet man anderseits, die Fortschritte gemacht und die letzte Nacht sei die schlechteste m Verlauf der ganzen Krankheit gewesen. Der Leibarzt es Kaisers, Dr. Kerzel, äußerte auf die Krage, ob die der ausgewiesen. H a g e n i. W., 15. Olt. Tas Stadtverordnetenkollegium lehnte in der gestrigen Sitzung einen Antrag des Provinz i a l - S ch u l k o ll e g iu m s und des Kultusministeriums auf dauernde Erhaltung des im vorigen Jahre am hiesigen Gymnasium eingerichteten pädagogischen Seminars für Kandidaten des höheren Lehramtes einstimmig ab. Der Grund zu dieser Ablehnung war der Umstand, daß die Einrichtung )es Seminars getroffen wurde, ohne daß die Stadtverwaltung davon in irgend einer Weise verständigt oder benachrichtigt worden war. Der Oberbürgermeister erhob charsen Einspruch gegen die Mißachtung der Selbstverwaltung durch die Regierung und ihre Organe. Heer iwiO LlotLe. Berlin, 14. Okt. Eine A l l e r h ö ch st e K a b i n e t t s- order bestimmt, daß die Offiziere des 8. und 14. Armeekorps und die Offiziere des Kaiserlichen Hauptquartieres, sowie des 3. Garde-Ulanenregimentes eine dreitägige Trauer für den verstorbenen Generaladjutanten von Bülow anlegen. Außerdem haben die kommandierenden Generäle der genannten Armeekorps nebst einer von chnen zu bestimmenden Abordnung, sowie das Osfizierkorps des 3. Garde-Ulairenregiments an der Beisetzung teilzunehmcn. — Die Morgenblätter melden aus Borkum: Bei Borkum wurde eine Jacht mit englischen Marineoffizieren durch zwei Wilhelmshavener Torpedoboote aufgebracht. Die Engländer stehen in dem Verdachte, verbotene Messungen und Aufnahmen gemacht zu haben. als entgegen der Siegeszuversicht der Oktobrisien vier Kadetten mit großer Stimmenmehrheit gewählt wurden. In der zweiten Kürie wurde nur ein Kadett gewählt, während dem zweiten die absolute Mehrheit fehlte, was eine nochmalige Abstimmung erforderlich machen wird. Die Arbeiter wühlten sechs Männer, Sozialdemokraten und Maximalisten. Nus Stafct und Gießen, 15. Okt. 1907. ♦* Ta dakarbeiter streik und Aussperrung beendigt. Die Verhandlungen zwischen dem Verein der Tabak-Industriellen und dem Deutschen Tabakarbeiter-. Verband wurden gestern vor dem Gewerbegericht als Einigungsamt zu Ende geführt. Streik und Aussperrung sind aufgehoben. Die Arbeiter können bis Samstag bezw. Montag die Arbeit wieder ausnehmen, Maßregelungen finden nicht statt. Wegen der näheren Bestimmungen des Abkommens verweisen wir auf das im Inseraten veröffentlichte Protokoll. — Der seit Monaten andauernde erbitterte Kampf in unserer wichtigsten! heimischen Industrie hat damit sein Ende erreicht, hoft fentlich nicht zu spät für ihr ferneres Gedeihen. ** Steueramts-Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Steuerkommissär des Stcuerkoinmissariats Homberg Adolf Köhler in gleicher Ticnsteigenschaft in das Steuerkommissariat Nidda versetzt, den Stcuerkommissariats- assistenten Negierungsassessor G. K n a b zu Wonns zum Steuec- kommissär des Steuerkonunissariats Homberg, den Steuerkontrolleur Regierungsassessor Ioh. Michel zu Offenbach zum Steuerkommissariatsasjistenteu bei dem Steuerkomuussariat Offenbach I, den Steuerkontrollcur Negierungsassessor Gust. B erres zu Gießen zum Steuerkonunissarmtsassistcnten bei dem Steuer- lommissariat Gießen, den Regierungsassessor Karl Kuhn qu§' Darmstadt zum Sekretär der Landeskommission für Steuersachen unter Verleihung des Titels Finanzamtmann, die RegierungSassessoren Phil. Steinmann aus Wixhausen und Rich. Schuupp aus Darmstadt zu Steucrkontrolleuren ernannt, den Bezirskassier der Bezirkskasse Offenbach Rechnungsrad Emil Schmidt zu Offenbach auf sein Nachsuchen, unterAn-- erkennuug seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste und unter Verleihung dec Krone zum Ritterkreuz 2. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, den Bezirkskassier der Bezirkskasfe Wöllstein Wilh. Jacobs bis zur Wieder- Herstellung seiner Gesundheit auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt, den Hauptsteueramtsasslstenten bei dem Hau.pt- stcueramt Gießen Christian Kottler seines Dienstes entlassen. — Erle digt sind: Die Stelle des Steuerkommiffariats- asststenten beim Steuerkommissariat Worms I, die Bezirkskassierstellen der Vezirkskassen Offenbach und Wöllstein, beide mit Wirkung uom 1. Januar 1908 an und eine Haupt- steucramisafflsientcnstelle beim Hauptsteueramt Gießen. ** In den Volksschulen unseres Kreises haben gestern die Herbst- oder Kartoffelferien ihr Ende erreicht und damit hat das Winterhalbjahr begonnen. *• Quin Bericht über die Gymnasialfeier fei mitgeteilt, daß die Leitung des Turnens bei der Festfeier auf der LiebigShöhe Referendar Kircher hatte. ** Männerturnverein. Am Samstag abend fand auf der neuen Kneipe die Herbst-Mitgliederversammlung statt, die sehr gut besucht war. Der 1. Sprecher und! der Turnwart berichteten über die erste Hälfte des Vereinsjahres. Aus den Berichten ist zu entnehmen, daß dec Männerturnverein seit dem ersten April d. I. um 30 Mitglieder gewachsen ist und daß er auf den Turnfesten mit Ehren abgeschnitten hat. Das diesjährige Stiftungsfest soll am 16. Novbr. in Steins Garten mit turnerischen Aufführungen und unter Mitwirkung der GesangSriege gefeiert werden. Tas Maskenkränzchen findet am 29, Febr. 1908 im Kolosseum statt, wobei das gesamte Künstlerprogramm zur Aufführung gelangt. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung war die Gründung eines Hau Sbau v er ei ns die einstimmig beschlossen wurde. Am Schluß dec Sitzung wurde dem Vorstand und Turnwart aus der Mitte der Versammlung der Dank'> für seine Mühewaltung ausgesprochen und dadurch ein drei- ■ faches Gut Heil bekräftigt. ** Bekämpfung der Mäuseplage. Die auf : unsere Veranlassung hin veranstalteten Versuche, die über- ' mäßige Mäuscplage durch Müusetyphuskulturen in Bouillon zu bekämpfen, gingen am Samstag nachmittag aus einer größeren Parzelle des Gutes Heibertshausen vor sich. Eine Anzahl Interessenten hatte sich dazu eingefunden, u. a. Oekonomierat Weitzel von Lich. Da daK Wetter günstig war und die Legung der Kulturen, die vermittelst in Magermilch getränkter Brotstücke erfolgt, genau nach Vorschrift erfolgte, ist ein einwandfreies und zuverlässiges Ergebnis zu erwarten. Wir werden davon demnächst Mitteilung machen. Gutspächter Brennemann beabsichtigt, auch in den übrigen Teilen des Gutes Heibertshausen die Vertilgung in dieser Weise vorzunehmen. Wie wir erfahren, haben bis jetzt etwa 10 Gemeinden des Kreises Gießen dieses Mittel zur Vertilgung der Mäuse Vezvg»pr-t-r monatlich 7b Pf^otertet- a jährlich Ml. 2.20: durch A Abhole- tu Zweigstellen ▼ monatlich 65 Ps.; durch diePostM.2.—viertel jährl. auSschl. Bestellg, ZeilenpreiL: lokal IbPf-, auSroärtS 20 Pfennig. Verantrvo rtlich tür den politischen Teil: E. Anderson; f. Feuilleton und »Vermischtes* P. Winko; für .Stadt NrrsLanH. Paris, 14. Okt. In der B u d g e t k o m rn i s s i o n legte Finanzminister Caillaux die sinanzielleLage dar. Das Defizit beträgt 28 Millionen Franken. Die Gesamtausgaben des Kriegsministeriums überschreiten die für Marokko im Budget vorgesehenen ordentlichen Ausgaben nur um 2i/2 Millionen Franken. Die außerordentlichen Ausgaben des Marineministeriums sind nicht bekannt. Berlin, 14. Okt. Der „Voss. Ztg." wird geschrieben: Von einer Flotten-Vorlage, die vom Reichstage erhebliche Mehrkosten anfordern und den Marine-Etat auf 350 Millionen Mark steigern würde, wußten die Münchener Neuesten Nachrichten zu berichten. In dieser Meldung wird man eine willkürliche Annahme schon deshalb er- geyeim gehaltene Marine- .ndesrat Vorgelegen Hut. ektiv und objektiv äußerst befriedigend und der gestrige fortschreitenden Besse- Besserung habe keine blicken können, als der bis jetzt Etat noch nicht einmal dem Bu: Hamburg, 14. Okt. Wie die „N. Hamb. Ztg." aus Oldenburg meldet, wurden von der Großh. Staatsregierung 100 Oesterreicher (Polen) als lästige Auslän- -lntimiLitarrstisches. Ludwigshafen, 14. Okt. Nach einer Blättermeldung hielten die R a d i k a l - An a r ch 0 - So z ia l i st e n eine öffentliche Volksversammlung ab, die darauf berechnet war, der Allgemeinheit die Ansichten über die neuesten Ereignisse vorzusühren. Der Referent Kettenvach (Wiesbaden) kam aus die Verurteilung Liebknechts zu sprechen und gab seiner Ansicht dahin Ausdruck, daß sich die Arbeiter als Mehrheit des Heeres mit der Zeit dennoch zur Energie aufrasfen werden, nicht in einen Krieg ohne ihre Einwilligung zu gehen. Was in Jkußland möglich sei, müsse auch in Deutschland gehen, trotz des Hochverratsvaraaraphen. Marokko. London, 14. Okt. Die Abgesandten des Mu- ley Hafid sprachen heute auf dem Auswärtigen Amte vor, wurden aber nicht empsangen. Tie Abänderung der niederländischen Verfassung. Haag, 14. Okt. Der von der Regierung eingebrachte Vorschlag betr. Abänderung derVersassung betrifft folgende Punkte: 1. Streichung derjenigen Artikel der jetzigen Verfassung, die die Einführung des gleichen Stimmrechts, sowie die Verhältniswahl verhindern. 2. Einführung des Wahlrechts für die nicht verheirateten Frauen. 3. Aufrechterhaltung des Senats in seiner jetzigen Form. 4. Verlängerung der Mandate der Abgeordneten der ersten Kammer und zwar von 4 auf 5 Jahre. 5. Erweiterung der Bedingungen für die Wählbarkeit des Senats und 6. Auflösung der Provinzialräte im Falle der Auflösung des Senats. erankheit gefährlich sei, er könne und dürfe rnraus nicht antworten. In dem Alter, in dem der /Monarch stehe, sei schließlich jede Krankheit gefährlich. Den- loch hoffe er, daß es gelingen werde, das Leben des hohen satienten zu erhalten. G.stern wuroe bekanntgegeben, daß er Kaiser außer seiner nächsten Umgebung niemand emp- angen hat. Auch die Erzherzoge dursten nur in der Kammer rrtundigungen einholen. Von allen Souveränen und den Präsidenten Roosevelt und Falliöres sind Anfragen über -en Gesundheitszustand des Monarchen eingelaufen, die amtlich in günstigem Sinne beantwortet wuroen. In der sevöllerung sind indes ungünstige Gerüchte verbreitet. Nach >er gestrigen Abendvisite der Aerzte wurde folgendes Bulle- in ausgegeben: Der Katarrh dauert fort, der tzusten ist stärker geworden, das Fieber je- >och geringer. Ter Appetit des Kaisers ist )esser und die Nahrungsaufnahme hinreihend. Das Gesamtbefinden ist nichtunbefrie- ) i g e n d. Madrid, 14. Okt. König Alfons läßt sich täglich .elegraphisch Bericht über das Besinden Kaiser Franz Fosess erstatten. Der KÜnig hat seine Reise nach Wien ? n d g ü l t i g a u f g e g e b e n; der Wiener Botschafter wurde -iervon verjcändigt. Sollte sich indessen der Zustand Kaiser Franz Joseis besseim, so würde das spanische Königspaar mf der Rückreise von London Wien besuchen. blicken am 26. Oktober auf ein 25 jähriges Mandatsalter zurück. Der Abg. v. Detten begeht am 26. Oktober die 25 jährige Wiederkehr des Tages, an dem er zuerst zum Abgeordneten gewählt wurde, war indessen vom 6. Nov. 1888 bis 7. November 1893 nicht Mitglied des Hauses. Der Abg. Hitze (Zentr.) feiert gleichfalls am 26. Oktober die 25 jährige Wiederkehr des Tages, an dem er zuerst zum Abgeordneten gewählt wurde; er legte am 18. Juni 1893 ein Mandat nieder und wurde am 3. November 1898 wiedergewählt. Der Quästor des Abgeordnetenhauses, Abg. Hennin g-Kalau, begeht am 17. November seinen 70. Geburtstag. Derrtsches Reich. Hjnsüi/rung des Kronprinzen in die Zivil- verwallung. Der Kronprinz hat den Wunsch geäußert, die Zivil- -rwaltung des Staates in umfassender Weise kennen zu rnen. Auf diesen Wunsch hat der Kaiser durch Kabinetts- wer vom 7. Oktober d. I. die Genehmigung zur Beschäf- gung des Kronprinzen im Ministerium des Innern für c Dauer eines Jahres unter Befreiung von militärischen ienstleistungen während dieser Zeit genehmigt und die insührung des Kronprinzen in die zivildienstlichen Ge- chste dem Minister des Innern von Moltke, unter Bil- -ung des von diesem aufgestellten Deschästigungsplanes, vertragen. In dem Programm ist vorgesorgt, daß dem conprinzen in alle wichtigeren Zweige des inneren taatsdicnsteS ein eingehender Eülblick gewährt tvird. eben einer praktischen Betätigung bei der Bearbeitung aus- nvählter Geschästssachen und der Teilnahme an wichtigeren änisterialvorträgen, gelegentlichen Besichtigungen usw. erden Vorträge einhergehen, die dem Kronprinzen von ertietern der Wissenschaft und Männern der Praxis in :ter Anlehnung an den Fortschritt seiner Tätigkeit geilten werden. Der Kronprinz hat seine neue Beschäftigung ym am Montag ausgenommen. Bereits im vorigen Jahre it der Kronprinz einen längeren Einführungskursus beim berpräjidium in Potsdam durchgemacht. Die Ueber- eisung des Kronprinzen an den Oberpräsidenten von Trott 1 Solz in Potsdam geschah durch kaiserliche Kabinettsorder 24. Oktober 1906, welche folgenden Wortlaut hatte: Es ist mein Wille, daß mein Sohn, der Kronprinz, Kaiser- che und Königliche Hoheit, entsprechend seinem Wunsche ud der hergebrachten Sitte meines Hauses gemäß, während bevorstehenden Winterhalbjahres in die Kenntnis der ivilverwaltung meiner Monarchie durch Sie eingeführt erde. Das von Ihnen entworfene Programm, mit welchem er Kronprinz einverstanden ist, ist mir vorgelegt worden nd hat meine volle Billigung gefunden. Ich beauftrage ie, demgemäß das weitere zu veranlassen." Das Befinden des Kaisers von Oesterreich. Wien, 14. Okt. Die Korrespondenz Wilhelnc meldet: m Lause des Tages war das Befinden des Kaisers usgesprochen günstig. Heute mittag trat eine leichte "mperaturerhöhung ein, sank jedoch nachmittags auf Nor- raltemperatur ohne Anwendung von Medikamenten. Der ui)er nahm das Diner, das reichhaltiger war als an den Vortagen, mit Appetit ein; dementsprechend war die Stim- lung des Monarchen nachmittags sehr gut. Der Kaiser ihlte sich andauernd frisch und empfing den Obersthofreister Fürsten Montenuove zu längerem Vortrage. Bei er Abendvisite um 7 Uhr stellten die Aerzte vollständige -ieberfreiheit, Uolllommen zufriedenstellendenKtäste- ustand und vollkommen zufriedenstellende Herztätigkeit fest. )er Katarrh blieb allerdings noch immer stationär, ohne ber fich weiter aus'.'.l'.evr-u. Auch der Husten trat nach- rittags weniger häufig auf. Der subjektive und objek- cve Zustand ist somit ungemein befriedigend. Alle günstigen Symptome deuten darauf hin, daß der heutige Tag den beginn der fortschreitenden Besserung be- eutet. Wien, 15. Okt. Die Nachrichten über den Gesundheits- ustand des Kaisers lauten widersprechend. Während von .aisers lauten außerordentlich widersprechend. Während von iner Seite behauptet wird, das Gesamtbefinden sei jub- rr. 242 lr|d?etnt tü glich au her Sonntag«. e,n Hiehener Anzeiger ,erben tin Wechsel mit A em hessischen Landwirt fc- ie Siebener Santthen-- M löttci vierntul m der M Koche beinelcgt und Vj uennal wöchentlich das 1 reUblötl für den Kreis ließen. Fernsorech-An- BW SenerAWzeiM für «echessen ‘""öle Xafltfnummet 1{o(ation$brit(f nn6 Verlag dervrühl'schen Univ.-Buch- und Steinönicfcrei. B. Lang«. Utdattion, Expedition und Druckerei - Schulstrshr ?. ti oormNtags 10 Uhr. ________________ _ _ Die Abgeordneten Broekmanrr (Zentr.), Dr. Gra Douglas (sreikons.), Hiesche (nat.-lib.), Juergensen (nat.lib.), Klose (Zentr.), Dr. Lotichius (nat.-lib.), Lueck ho ff (freikous,), Metz n er-Frankenstein (Zentr.) Zu den Dnmawahlen. Petersburg, 14. LA. Die gestrigen Wahlen der Wahlmänner der ersten Kurie des Petersburger Kreises ergaben insofern ein völlig unerwartetes Resultat, angewandt. Es wäre dringend zu wünschen, daß auch die übrigen Gemeinden ihnen folgen würden, damit die dieses Jahr in ungewöhnlich großem Umfange auf tretende Kalamität beseitigt lvürde. i, -r v- - - • * * ^v4.Kf/ IV4..V vvuuyi L1IUU L. bc5 Schiffes 186,60 Meter, die Breite 2 Meter, die Tragfähigkeit 10 500 Tonn, Das für einen künftigen Beamten nicht schöne (Gebaren wird dem Manne noch einen Denkzettel einbringen. an pr. Sick. 6 8 Pf., Stäjenmue 2 Sick. 5-6 Pig., Erdi en p. Pfd. 18^24^^ Linsen p. Pfd.25-lOPfg., Tauben pr.Pr.O,8O—1,(X) Alk., Hübner or^! 1,00—1,60 Ü'ik., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Lik., ^nten pr ^1; £8Ü78%2.® -'V ^°"ic pr.Piü 6'.-70 Pfg., Cdjfcnfleijd) Vr.^ c -Ö Pfg. Birnei! le orauriurl a. M., la. Cfib r. pcu- und Str.l J^nrrl* (Crg.-^eL d. Gieß. Anz.) Angefahren waren 7 Wäger &%7ß^?Öe« ^V00-- &CS?Alt rcuvbe Uir Heu Mk. 3.40 o Mk. 3 70 ur Zkornlangproh Mk. 2.4O bis Mk. 2.60. Maschine st roh 0.00 Mk. Geschäft floit. 1 9nei1 , — 0 y t 0 f t e l m a r f i - SB c I- i t vom 14. Oft. Für Kor. I B in: tiic m mb 'eri finn iib kei festlichen Klängen einer Musikkapelle setzte sich der Festzug nach dem neuen Hause, das vor dem Dorfe auf einer Anhöhe prächtig gelegen ist, in Bewegung. Hier angekommen, eröffnete ein Ehorgesang des älteren Gesangvereins die eigentliche Feier, worauf Pfarrer Gußmann-Kirchberg die eindrucksvolle Weiherede hielt, die mit dem Gebete des Herrn schloß. Nach einem Gesang der Schüler übergab die oberste Schülerin in gereimter Rede den Schlüssel des Hauses dem Vertreter der Bauleitung und dieser gab ihn weiter an Baurat Diehm, den Schöpfer des Baues; mit dem Wunsche, daß in dem neuen Hause, das auf einem öden, unkultivierten Platze errichtet worden sei, tüchtige Menschen erzogen würden, gab er den Schlüssel an den Vertreter des Kreisamts Regierungsrat Welcker, und dieser gab ihn mit einigen Worten an Schulinspektor K l e i n s ch m i t t, der in längerer Rede der Gemeinde für die Errichtung des Hauses und die Bereitwilligkeit, mit der die Mittel zum Bau bereitgestellt worden seien, die etwa 33 000 Mk. betragen, dankte. Nachdem sodann Bürgermeister Vogel das Haus in den Schutz der Gemeinde übernommen hatte, sang unser jüngster'Gesangverein noch ein Lied, worauf die Feier mit dem gemeinsam gelungenen Choral: „Nun bautet alle Gott" schloß. Hierauf fand eine allgemeine Besichtigung des Hauses statt, das nicht nur äußerlich sich schon von weitem als eine Zierde des Dorfes präsentiert, sondern auch im Innern sich durch seine praktische Einteilung der Räume vorteilhaft auszeichnet und seinem Erbauer alle Ehre macht. Eine vom Gemeinde- >rat veranstaltete Nachfeier bei Wirt Bingel hielt die Festteilnehmer noch einige schöne Stunden gemütlich beieinander. — Diebstähle. Ein nächtlicher Besuch wurde einem Wirt in den Neuen Bauen abgestattet. Der bis jetzt noch nicht ermittelte Täter aß einen halben Zwetschenkuchen auf, nahm etwa 40 Zigarren mit und verließ das Wirtshaus wieder durchs Fenster, wo ec auch hereingekommen war. Geld und sonstige Wertsachen ließ der sonderbare Besucher unberührt. — In verflossener Nacht wurden ans dem hiesigen Braunsteinbergwerk 80 Meter neuer Kupser- brafyt gestohlen. Vielleicht tragen diese Zeilen zur Feststellung des unbekannten Täters bei. Notzeit. Eine Anzahl auswärtiger junger Burschen, die an der Bahn beschäftigt sind und em Examen hier ab gelegt hatten, durchzogen gestern abend die Straßen und bc. Idlligten die Passanten. Als einer davon eine Dame be rind Wissenschaft! ' — In Wien t|i Susanne Leprös, Oie bekannte Pariir Schampielerni, mt den Blattern erkrankt. In Also gossa bei Debreezin (Ungorn) erkrankten mehr als 30 Personen unter gleichen Vergiftung s e r s ch e i n u n g e n. Es wurden alle Brunnen untersucht und festgestellt, daß das Wasser eines Brunnens mit Schwefelsäure und Petroleum vergiftet war. Der Zustand eitriger Erkrankter ist bedenklich. Der vergiftete Brunnen wuroe geschlossen. Die Nachforschung nach dem Täter ist eingeleitet. Dem „Bert. Lagebl." zufolge suchte ein gewaltiges Schadenfeuer die Stadt Wiernfzow in Estland n Klein-Linden, 14. Oft. In der Nacht auf Montag wurde das U n te rk uns ts hä u sch e n der Maurer fleisch pr<; Pfund 70—84 Pfg., Schweinefleisch, nciaUen “ W-. tinlbfleito pr. Nd. 80-85 Pia, yammelfleiicl) pr. |' PIUIIÜ itauofieln pr. iqoj 1 sn Mk, > wiebeln pr. Zu. 5,00—6,00 Ml, Milch per Ul 20 Pfg, 9hi|(e 100 40—00 P>g, per Zir. 0—00 2)lf $j,16 kraul per Sluck 10—15 Pfg., per Zentner Mk. 2.00—3 00 Zwetschen per Ztr. 4 50—5 Alk. Aepfel per Pid. 10—?' ' Pev Pfd. 10—25 Pfg. Aiarktzeit von 8—2 Uhr. te. Franks u r t a. Al., 15. Oktbr. - - = Brauerschmend, 14. Okt. Anstelle des durch Ver- fügung des Großh. Ministeriums des Innern vorläufig seines Dienstes enthobenen Großherzogl. Bürgermeisters Schuchard werden die Amtsgeschäfte dec Gcoßh. Bürgermeisterei Brauerschwend bis aus weiteres von dem Gemeinderatsmitglied Heinrich Becker II. versehen. fb. Darmstadt, 15. Okt. Verunglückt ist gestern vormittag der zum hiesigen Artilleriedepot kommandierte Oberst Hermes, der erst im Juli d. I. hierher versetzt wurde. Er ritt heute vormittag aus, wobei das Pferd un Kranichstein er Wald plötzlich scheute und durchging. Der .rker verlor den Sattel und wurde ein großes Stück geschleift. Beim Uebersetzen über ein Tor kam das Pferd -zu Fall und wurde dann eingefangen. Man suchte dann nach dem Reiter und fand ihn spater schwerverletzt tuib bewußtlos. Ec wurde durch Lazarettkrankenwärter in das Garnlsonlazarett verbracht, wo sich schwere Verletzungen rnsbes. ein starker Schädelbruch herausstellten. Heute früh rsr der Oberst seinen Verletzungen erlegen. L. Z. Darmstadt, 14. Okt. Der Raubmörder Martin ist zur Untersuchung seines Geisteszustandes in das Philippshospital bei Hofheim überführt worden. Guntersblum, 13. Ott. Ein für Rheinhessen denkwürdiger Tag war der gestrige Samstag, an welchem das Gruppen-Wasserwert in feierlichster Weise eröffnet wurde, das 26 Gemeinden des Ahein-Seizoebietes mit Trintwasser versorgt. Diese Wajserversocgungs-Anlaae bildet das bedeutungsvollste wlied einer großzügig gedam- ten Anlage. Alle 26 von dem neuen Wasserwerk berührten Orte hatten gestern reichsten Flaggenfchmuck angelegt. Ehren- psorten grügten die Herren, die zur Eröffnung des monumentalen Werkes aus Darmstadt, Stainz, Worms und anderen Städten hierhergeeilt waren. Es waren Minister Braun und Ministerialrat Dr. Us inger, Geheimerat Provinzial- direttor Dr. Gagern-Mainz, Kreisrat Wolf-Oppenheim, Dr. Kayser-Worms und Dr. Stang-Bingen und die Beamten oer Kulturinspektion Mainz hierhergukommen. Die Herren besichtigten zunächst das hier errichtete Pumpwerk, worauf in langer Wagenreihe die Fahrt üver Einsheim nach dem aus dem Wintersberge errichteten Haupthochvehälter Nr. 2 angetreten wurde. Hier erfolgte nach einer die Geschichte des Rieseuprojekts screifenoen Rede oes Landtagsabgeordneten Diehl die Schlüsselübergabe an den Negierungsvertreter Minister Braun. Dieser entwarf ein- Bild von der gewaltigen Bedeutung des Riesenwerkes, bas bei einem jKostenprei.se von ca. 2 Millionen Mark eine Gesamt-Rohr- länge^von 185 Kilometer aufweist. Redner feierte den gestrigen -Mg als einen Tag der Technik und des verständnisvollen Gemeinsinns einer klarblickenden Bevölkerung die staatliche Bechilfe ein segensreiches Werk geschaffen hat. 9kach der Eröffnung und BesichGiefrener LLcrtcrdienst. _ Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Mittwoch da 16. Oktober: Bielmch Heuer uuö trocken. Nachts etwas falte. Reichte südliche Winde. __ Eingesanor. ~ Form und Inhalt aller um er dieser Rubrik stehenden Artill twernunmt die Redaktion bem Publikum gegenüber fcinetlr. Verantwvttung.) ES wird manchem gegangen sein wie dem Einsender, daß c: ^er lreundlichen Einladung der Direktion unseres Gyrnnasimd zur Ausführung der A n t i g o n e aus irgend welchen Gründen nid;' hat <3oige leisten können, und viel gröber ist vermutlich die Zahl derer, die zwar eine Einladung nicht zu erwarten hauen, einer von unjern Gymnasiasten veranstalteten Ausführung des großenDram^ aber sehr gerne beiwohnen würden. In dieser aller Namen jn daher die Bitte an die Direktion des Gymnasiums gerichtu wenn irgend möglich eine Wiederholung der Aufführung an einem Nachmittage zu veranstalten, am besten Diel' leiajt an einem Samstag, damit die Abendvorstellungen W ^.Heater nicht zu leiden haben. Die llniversitätsvehorde wüm die schone neue Aula gewiß gerne noch einmal zur Verfüguv: stellen. . Tie Bewohner der Dammftraße werden alle Nacht M oas Bellen zweier Hunde in ihrer Nachtruhe gestört. Komui ^^-^^T^nicht^Abhilfe^ s chaffen?__ ; GOti I * Sternen, 12. Okt. Auf der Werft von Johann C. Tecklenborg in Geestemünde findet am Dienstag den 22. Oktober der Stapellauf des für den Norddeutschen Lloyd erbauten -voppelschrauben - Passagier - und Fracht fdampfers „Prinz Friedrich Wilhelm" statt. Das De- -5 Dampfers beträgt etwa 27 U00 Tonnen, die Stange Ln an‘-L- *■' "rite 23,70, die Raumtiefe 11,77 _ . • . . - ------— Tonnen bei 29 Fuß Tiefgang. Bwet vierfache Expansionsmaschinen sollen dem Dampfer, der alle Passagier- und Frachtdampser des Norddeutschen Lloyds, mit Ausnahme Pes Schnelldampfers „Kronprinzessin Cäcilie" und „Kaiser Wilhelm II.", an Große übertrifft und welcher düs größte bisher auf der Weserwerft erbaut e Schiff darstellt, eine Geschwindigkeit von 17 Knoten haben. Er enthält die Einrichtungen für 2300 Passagiere. * Das Gescheut oer Stadt London an den Kaiser. Aus London wiro uns berichtet: Die Entscheidung über die Willkommgabe, die dem Kaiser bei seinem bevorstehenden Besuche in England von der Stadt London überreicht werden soll, ist nun getroffen. Sieben Juwelier- firmen hatten ihre Entwürfe eingereicht, oie am Freitag bor dem Komitee der City Corporation geprüft wurden. Die Wahl fiel auf eme 18räratige Goldschatulle, die reich mit Rubinen, Saphiren, Smaragden unb Diamanten geschmückt ist. In der vNitte wird das Wappen des Kai- sers, in Diamanten und Smaragden ausgelegt, angebracht sein; Ansichten der Guildtzall und des wcaiisionHouse vervollständigen den Schmuck. Ferner erscheinen die vier kunstvoll gearbeiteten Gestalten der Bildhauerei, Musil, Malerei und Dichtkunst und das in Emaille ausgeführte Wappen der Stadt London. Die Initialen des Kaisers und der Kaiserin sind in Diamanten auf dem Deckel angebracht, unter dem ebenfalls in Diamanten ausgelegten „Welcome", das von einem Goldemblem, Ruhm und Hand-el darstellend bekrönt wird. heim. Drei Wohnhäuser, acht Scheuern und eine Du, r Stalle wurde eingeäschert. Drei K i n d e r k a m e n it Flammen nm. Das Feuer ist durch achtloses werfen einer Zigarette beim Dreschen in einer entstanden. 1 —------- ■ " ivhu-tte. '— Gicßeu, 15. Okt. Liarktberlchl. Auf heutigem Wocbewuau ?- kosteten: Butlerpr. Pfd. 1.10—1.15 Aich Huhnere.er 1 St. S-M ?o0o^ß’;. ..^^eeie^l0—00 Pfg., Cmeueier 8 P,g., Abbazia, 15. Okt. Der eine Stuttgarter Motoren- abrif vertretende Ingenieur Suck, welcher von deni Haupt m a n n K irchner wegen geschäftlicher Differenzen ~ bu rch Säbelhiebe verwundet worden war, dürste einem dicubcm erbrochen und darm Tassen und Geräte der Arbeiter in roher Weise zerschlagen. -r. Mainzlar, 14. Okt. Die Einweihung unseres neuen zweiten Schulhauses vollzog sich gestern nachmittag unter allgemeiner zahlreicher Beteiligung der Gemeinde. Am seitherigen Schullokale, in dem seit einigen Jahren die 1. Klasse untergebracht war, hatten sich Orts-, Schul- und Kirchenvorstand, die hiesigen Vereine, die Schuljugend und zahlreiche Festteilnehmer zu einem Festzuge aufgestellt. Nach Eintreffen der Vertreter der Behörden nahm Lehrer Weisel in kurzen, kernigen Worten Abschied von der seitherigen Bildungsstätte der hiesigen Ju-^ gend, die Kinder sangen ein Abschiedslied und unter den Kleine Tageschrouik. In Berlin erkrankten acht Personen an Fleischver- Stiftung infolge Eimums von Vvrooroenem G a n f e s l e i f ch. j Durch das Treiben eines in Ftauenkleidern gehenden Mannes werden feit einiger Zeit in der Friedrichstraße zu Berlin Damen velastigt aind durch Bespritzen der Kleider geschädigt. Der Täter offenbar em krankhaft veranlagter Mann, beipritzt die Kleidung der grauen mit einer braunen, ätzenden Flüssigkeit. Um sein ^reiben in unauffälliger Weise durchzuführen, trägt der Täter tfrauenileiöung, die es ihm ermöglicht, sich unbeobachtet an Frauen oeranäubrdngen. An einem der letzten Tage sind nicht weniger als acht solcher rZ-alle bekannt geworden. Am 3. Oktooer fließ das Automobil des Kvmmerzien- rates Kipper aus Aachen in Bonn mit einem Zuge der Bonner Kreisoahn zusammen. Das Automobil wurde zertrümmert, Kippcr schwer verletzt in das Hospital geschafft. Der Chauffeur tarn mit seichteren Verletzungen davon. In Königs Hütte kam der Dekorationsmaler Willy SclMfer aus Berlin, der die Dekorationsmalereieii im Ober- fchlefiichen ^Heater herstellte, beuu Wärmen von Leim der Spiritusflamiue zu nahe, sing Feuer und erlitt so schwere Branowunden,^ daß er im städtischen Krankenhaufe verstarb. -on Welgenfels bei einem Radrennen ikürzte der Fahrer Huoner und wurde von dem nachfolgendem Schrittmacher des Wiener oiennfahrers Haupimanli überfahren und auf der Stelle 3 e 1 C Schrittmacher erlitt nur einen Schlüsfelbeinbruch. 45CI -Loniouje ft-ieß ein Perfonenzug mit einem E> uterzuge zusammen. Mehrere Wagen des Perjonenzuges entgleisen. 12 Paf,agiere wurden verletzt. — In Lyon wurde o”l-5r Hutfabrik durch eine Feuersbrunst zerstört. Bei den ^ofcharveiten wurden mehrere Per Ionen verletzt. Der Material- fchaden i)t bedeutend. — Im kranken hause zu Lens brach ein Jener aus. Der Urheber des Brandes war ein Geisteskranker, »elfen Leiche spater verkohlt aufgefunden wurde. Ein furchtbares Grubenunglück ereignete sich auf der Zeche Renard bei Sosnowiee (Polen). Durch den Einsturz eines Eeiiems-Aboaues wnroen viele Bergleute verichütlet. Bisher sind lieben ^ote,geborgen worden. Der^ Dampfer Beiloa überrannte bei heftigem Sturm ein kleines Segelschiff bei Puerto Ibiza (Pilgusen). Der Kapi- ta n der Bellva war so verzweifelt, daß er , i ch e r s cho ß. Viele Per f on en werden vermißt. Man vermutet, daß sie in dem Eyklon umgekommen sind. tigung des Wasserturmes erfolgte die Weiterfahrt über Wintersheim nach Alsheim, wo Bürgermeister Brann die Herren begrüßte. Die Rundfahrt durch die von dem Wajferwerk berührten Gemeinden endete zuletzt in Guntersblum, wo ein großes Festmahl im „Pfälzer Hof" stattfand. X. Hanau, 14. Okt. Der 68 Jahre alle Besitzer einer kleinen chemischen Fabrik, Kaufmann Gustav Ger lach, erschoß sich heute früh in seinelii Bette. Krankheit wird als Beiveggrund angesehen. läftigte und ein Kriminalbeamter ihn deshalb stellte, zeigte er sich renitent, verweigerte die Namensangabe, gab schließlich ! plaeement de- einen falschen Namen an und mußte festgenommen werden.' Geigiu? leicht verletzt, der Wagenführer euitt enie schwere GeL^ erschutterung. Die Stra,lammer verurteilte Schick men ’ ^0^reLrVcrle^un9 und sahrl. Ei,eubahngefäyroung zu 60M i Geldstrafe event. 12 Tagen Gefängnis. h p Amtlicher ‘geif M 1. 6518 2. UNd Christoph ßiecker, Nemstadt 55. 99.— 3. 4. 6510 iviniüvning her neuen (Sorten hiß Kartoffeln Ich haba mich in Giessen als Arzt niedergelassen. (Sorten, weih- und [6522 Flkjßnnißtt Dklkis b18/7 B15/10 MAGGI der Mar- Weg am Start Georgi. Harolmc Bnrk. o erd irr and Toringer. •ycinrtd) Louricr. Hermann (Lichcuauer. für pro Lieferung und Verlegung von Thonrohren la. nußcrlcfene ilHciicrnucr Ware, empfiehlt zu den biUigften gehabt haben. Heinrich Schirmer. <-j. 2L yJlneiier. LrZilhelm ^ofinanu. *?cmrtd) 9ioll. «y. .pabcnirät. v i'.irhmflttn. Giei^u, den 14. Oktober 1907. Lieferungen wenigstnehinend vergeben: Erdarbeit veranschlagt zu Mk. 37.50 Maurerarbeit „ „ „ 855.— Tages-Ordnung laut Satzungen. Der Vorstand. an hiesige Bürgermeisterei gelangen lassen. Alten-Buseck am 15. Oktober 1907. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. Tagespreisen H. Trcchslcr,xL'n^ Proben werden auf Wunsch abgegeben.[6249 Bekattnrmttchuug. In der Zeit vom 5. bis 12. e-e^tembcr ly07 wurde in hiesiger Stadt gefunden: 1 Metermaß; v e r l o r c n : 1 Portemonnaie mit 75 Pfg. und 1' Vdonaiskarte Lollar-Gießen Inhalt, 1 braunledernes Poriemonnaie mit 1.20 Inhalt, und 1 Pferdeteppich. Der Empfangsberechtigte oes gefundenen Gegenstandes beliebe seinen Anspruch alsdalb bei uns geltend zu machen. Tie Abholung des gefundenen Gegenftaudes Jfaim an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmit- lugs bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Dir. 1, erfolgen. Gießen, den 12. Oktober 1907. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. R e i nhc r t. la. frische Eier per Stück 8 Pfennig, Deutsche Arbeit» r-Seife zur schnellen Reinigung der Hände 12 Stück 1 Mark. HanonttqeL-Bürftett 12 Stück 1.65 Mark. Adler Drogerie, Seltersweg 39. 61921 Otto Schaaf.______ Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Kreie Familie Neu Giessen (Klinikstr. 22), Offenbach a. M., den 15. Oktober 1907. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. Oktober, nachmittags 5 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6^21 Acpfel den Winterbedarf empfiehlt ^Lcwerbegericht (Kietzen C u r s ch m a n n. MHU der beste Herdputzschmirgel. Zu haben bei [6517 Ludwig Kröll, Hauo und Kuchen Gerate, Ploctstratze 1O. Hunderte der bekannten Herd^lattenpuizer find im täglichen Gebrauch und das Entzücken der Hausfrauen. Zu haben bei [6516 Ludwig Kröll, Hans- Und Kuchen-Geräte, SKocksi^asse iLS. Bekanntmachung. Bor dem Einigungsamt Gießen ist zwischen den Vertretern bev VereruS der Tabatindustriellen von Gießen und Umgebung und den Venretern der iruSgesperrien bezw. ausfiandigen Arbeiter tob von der Heisse surück Sprechstunden: vormittags von 9—10 Uhr nachmittags von 2—3 Uhr Sonntags nur vormittags von 9—10 Uhr. alten Sand taute. Zwei Vierter am halben Zehnten. Ein Arter auf dem Barresgraben. 21 kleine Grundstücke an der Kläranlage hinter garetenhütte. Die Zusammenkunft ist auf dem Schifienberger Bahnübergang. Glegen, den 14. Oktober 190/. Großherzogliche Bürgermeisterei Ute cum. gender Vergleich gesaftoften worden: Der Streik bet den Zirmen Rinn L Cloos und Meyer und die Aussperrung der Davatarveiter durch den Vereiil der Tabat- industriellen von Giegen und Umgebtmg wird aufgehoben. Die Arbeiter, die die Arbeit wieder ausnehmen wollen, sollen sichtet ihren seitherigen Arbeitgebern bis spätestensDonnerstag bciil/.b. '.'.'tts. abends melden, so daß die Wickelmacher tunlichst am Samstag den 19. I. Alts., die Zigarrenmacher tunlichst am Montag den 21. I. Mts. mit der Arbeit beginnen können. Die ^abritauten erUaren, daß Llaßregelungen gegen die aus- siandigen bezw. ausgesperrten Arbeiter von ihnen Nicht ergnnen iperden sollen. Sie und bereit, ihre früheren Arbeiter nach t'.naggabe des jeweiligen Geichastsganges wieder auszunehmeu und sobald als möglich die frühere Zahl von Arbeitern wieder 'n beschäftigen. Zn der Annahme der Arbeiter soll em Unterschied zwilchen bcu Führern der Lohnbewegung und den übrigen Arveitern nicht geinacht werden. Die Arbeiter, die wahrend der Aussperrung bezw. dem Streik in den einzelnen Betrieben weiter gearbeitet haben, dürfen von den ansgesperrten bezw. auSstanoigen Arbeitern nicht belästigt werden. Die <>rage der Beschränkung der Uoaliftonssreiheit schied bei den Verhandlungen völlig aus, da die Vertreter der Arbeitgeber die Erklärung avgaben, diese niemals angetastei zu haben. Die anwesenden Vertreter der Arbeitgeber erklären, daß sie bet dem Verein der Daoakindustriellen von Gießen und Umgebung dahin wirken wollen, dag die bestehende Verabredung, tvonach die Mehrzahl der hiesigen Fabrikanten Arbeiter ohne vorherige Verständigung mit dem früheren Arbeitgeber nicht annimmt, dahüi abgeändert werde, dag der Annahme eines Arbeiters, der aus seinem früheren Arbettsverhalnns ordnungs- maglg ausgeschieden tu, nichts im Wege stehen soll. Die für Zeiten der Lohnbewegung geltende Vereinbarung zwischen den Bezirks-Arbeitgeberverbänden im Tcwatgewerbe wird hierdurch BnAenankanf. Die Gemeinde Alten-Buseck beabsichtigt einen schönen angekörten diensttauglichen Bullen (Vogelsberger) anzukausen. Man wolle Angebote mit Preisangabe in den nächsten Tagen fmfm. Urrein s. weidl. Augestküte Geneeal-Beesammlmrg Montag, den 28. Oktober 1907, abends S1/^ Uhr im Zraiserhos. J. Mannet, Neuen Baue 7.Telefon 612. empfehle meine kaum fühlbaren neu konftruierte Tag und Nacht tragbare Gürteibruchbauder, Exlrabeauem und Monopol. Tadeb loses paffen. Zahlreiche Anerkennungsschreiben. Leib- und Borfanbinden, Gcradcftattcr, Gumnnfrrümpfe. Ich bin wieder mit Mustern anwesend in Gießen, Freitag 18. Ökt. 9—12 Hotel Kobel Fr. Rasche, Ballenstedt a. HI. Vertreter der Firma La WGWLDÄ, MöMMbrik Stuttgart Sckwabstr. hv10/» eeeeeeeeeseeeeeeeeee Gaüusmarkt in Grünberg am 17. Oktober Hotel zum Hirsch. Von 12 Uhr mittags an einfaches Mittagessen, um 1 Uhr Diner im Saal mit Lrouzcrt. MM8W: Ball. In den unteren Räumen Damen-Bcdienung in Münchener Nationaltracht. 6499 Hierzu ladet ergebenst ein W. Duchardt. Verdingung. Beim in. Bataillon Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm Nr 116 soll die Lieferung der im Küchenbetriebe erforbcrlmjen Stnrtoffeln, Gemüse und sonstigen Lebensmittel für die Zeit vom 1. November 1907 bis 31. Oktober 1908 vergeben werden. Ebenso wird die Abnahme des Spülichts für vorgenannte Zeit verdungen. . Vertragsbedingungen pp. liegen aut dem Geschäftszimmer der Kassenverwaliung zur Einsicht auf. . Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Auftchrlftveriehen der Küchen-Venvaltung zum 18. Oktober 1907, vormittags 10 Uhr einzureichen. -t-* /io Die Oeffnung der eingegangenen Offerten erfolgt um IOV2 Uhr Bormittags im Beisein der etwa erschienenen Subunttenden im Geschäftszimmer bet ^afsenvertvaltung des HI. Bataillons. 111. Bataillon Infanterie-Regiment Ziaifcr Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116. T ©des-tezeige, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass mein geliebter Gatte, unser unvergesslicher, treusorgender Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel Herr Wilhelm Kreie, Werkführer gestern vormittag um l/^2 Uhr nach kurzem Leiden im Alter von 61 Jahren sanft entschlafen ist. Um stilles Beileid bitten Arbeitsvrrgehung. Samstag, den 19. d. Mts., vormittags y2H Uh werden aus hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten Speise- und Salatkartoffeln für den Winterbedarf in verschiedenen gelbfleischige, Wcttcraucr ... Zentner 511 15 Mark, bei Mehrabnahme billiger. [6521 J. Haui&eä, Neuen Baue 7.Telefon 612. Bekanntmachung. Montag, den 21. Oktober 1907, vornnnags 9 Uhr beginnend findet an Ort und Stelle die . . Ltzedcrvcrpach.nua der lewtallrgcu Trtcbviertcl und zwar in OJetuann 9, 19 und 27 statt. Die Zusammenkunft t|t auf der Grünberger Straße an der Kreuzung mit der Wolfftraße. Daseibsi werden gleichzeitig ein Arter am Wismarer Weg und cm Acker aus dem Sand und ein Acker auf dern Hamm mtt- 'verpachtet. Au demselben Tage, nachmittags Vz3 Uhr begiiinend werden an Ort und Stelle verpachtet- Zwei Aerter und eine Wiese am Schifienberger Weg bei der Or. med. F. Sehäffer. Wohnung: Bergstr. 9 (im Dr. Felsing’schen Hause). Sprechstunden: Täglich vormittags 8—9 Uhr. 6486) Werktags nachmittags 3—4 Uhr. llWr Lachsausschnitt, Echte Kieler Bücklinge 3 Stück 20 Pfg., We Kieler Sprotten heute eiugetroffen. Gebrider Berdex Baliubofstraßc a%0 Kohlenkastcn Ofenvorsetzer 6319 Kröll, hör Seilersweg 12. nicht berührt. 5. Die Z-irma Rinn u. Cloos tvird den Uebergang in ihren Wieserter Betrieb von dem Zabrftationsverhälttns der Zirma Guido Günther zu dem ihren dadurch erleichtern, da,; sie den Arbeitern für die von ihr neu eingeführten Sorten den Ausfall gegen ihren Verdienst bei der b-itma Günther sür die nächste Zelt jeweils besonders vergütet. Sie wird außerdem denjenigen Arbeitern, die die Arbeit bei ihr wieder aufnehmen, zu einem von ihr su benimmenden Zeftpunrt innerhalb 6 Wochen nach Wieder- ausnahme oer Arbeit den Ausfall ersetzen, den sie durch die Ginwhrung der neuen Sorteli bis zum Beginn des Streirs LSD umsonst Aus einem Konkurslager versende 200 Stck. volle 8 Pfg. Cigarren für 13 Mk. 70 und gebe außerdem 200 Stck. gratis für Weiterempfehlung. Also 400 Stck, 13 Mk, 70 oder 600 Stck. 20 Mk. Nur wer bis 21. Oktober bestellt, erhält 200 Stck. umsonst. Versand, Nachn. ohne Kaufzwang. Garantie: Geld zurück. [hv13/io A. Kauffmann. Hamburg I* Allendorf a. d. Lumda, den 14. Oktober 1907. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Rein. 6511 Verdingung. Die Maurer-, Pflaster- und Chans,lerarbeitcn für die Herstellung des Bürgersteigs in der Frankfurter Straße entlang der neuen Veterinaranstalt sollen Montag, den 21. dreies Monats, vormittags IIV2 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen wahrend der Dienitfmnden bei uns zur Ginsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find fpateftenS bis zum vor- genamuen Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an utts einzureichen. Zuschlagsfrift 3 Wochen. D"/io Gießen, den 12. Oktober 1907. Städtisches Tiefbauamt V.:Köhler. Einladung zur ordenti. Genkraiversammlung am Donnerstag den 17. Oktober, abends 812 Uhr, im Saale des „Hotel Eiuhorn". Tagesordnung: 1. Berichterstattung. 2. Rechmmgs- ablagc. 3. Vorstandswahl. 4. Deschluftfassung über die diesjährigen Stadtverordneten-Wahlen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Dio/ n Der Borstand. 10 w 75 empfiehlt Sckwcinefteisch 50 Pfg. [6523 Noch ohne Ausschlag infolge eines früheren günstigen Einkaufs empfehle [652$) 1903er BeWkiiiittWeWM als vorzüglicher Tischwein, per Oi ^iter zu 70 Pfennig, per al< Vitcr zu 55 Pfennig, 0lange der Vorrat reicht. Georg Wataiels, Marktplatz 21. Telefon 46. Gegenüber der Engel-Apotheke. Asßcrsrtztl. SkUkrslsttsM^luW des 88zir^sv8reins„Südwesi“ Die Mitglieder werden hierzu aus Mittwoch, den 16. Oki. abends 9 Uhr im Hotel „Schutz" hösl. eiugeladen. Tages-Ordnung: Stadtverordneten-Wahlen. 6520 Der Vorstand. Guten kräftigen Wohlgeschmack erhalten Suppen] und Speisen mit ——-----q aafi,e Man würze stets ° erst beim Anrieh- vv&iS ten, nicht mit- kochen! Bestens empfohlen von Bekanntmachung. e t r.: Feldbereinigung in der Gemarkung Feld heim; hier die Besitzeinweisung und Versteigerung der Masse- gründ stücke. Mittwoch, den 3 0. Oktober 19 0 7 findet die Einweisung in den Besitz der neuen Grundstücke und die Versteigerung der Majsegrundstücke an Ort und Stelle statt. Zusammenkunft vormittags 91/2 Uhr beim Rathaus zu Inheiden, woselbst auch die Versteigerungsbedingungen bekanntgegeben werden. Die Besitzeinweisung erfolgt vorbehältlich der im Termin bekannrzug^benden weiteren Bedmgungen unter folgenden: 1. Meliorationsarbeiten könneti aus den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenotnmen werden. 2. Gigentumsveränderungen, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage Don Wegen, Gräben oder aus sonstigen Gründen innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden, müssen die neuen Besitzer dulden. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Besitzer nach dem Lonitätswert vergütet bezw. zugeschrieben. Friedberg, den 12. Oktober 1907. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär. ________Schnittspahn, Kreisamnnann.___________ Dekautttumchtt ug. Wegen Vornahme von Wasserleitnngsarbeiten tvird die Lahn ft raße -wischen Elektrizitätswerk und Schneidmüllev Euler von heute an bis aus weiteres für den Fuhr- und Radfcchrvcrkehr gesperrt. Wegen Vornahine von Pflasterungsarbeiten wird die Wo l kc n g a s s e von heute an bis auf weiteres sür den Fuhr- und Rlwfahrverkehr gesperrt. Gießen, den 12. Oktober 1907. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. R einhar t. BekmmLmachimg. Spcnalcrmcittcr und Installateur August Schneider ist zur Ausfübrung von Eutwaffernngsanlagen gemäß § 16 der Polizeiverordnung die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation in der Provinzialhauptstadt Gießen betreffend vom 1. August 1904. zugelasfen worden. Nach 8 16 der genannten Polizeiverordnung dürfen Ent- wäfierungsanlagen im Anschluß an die städtische Kanalisation nur durch die hierfür zugelassenen Unternehmer ausgeführt werden. Gießen, den 11. Oktober 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Llleeum.B14/i0 J. Leicfatweis, Bnrstesiiiaciier. 07778] 2 leere Zinuner zu nenn., ä o Mark. Neustadt 49, IIf. St. 0/7®J Früu möbl. Zimmer fof. zu verm. Roonstr. 2, Ecke LudwigSpl. Kleiner Anfang! empfiehlt [6379 Höchster Nährwert! 07734] Eins. möbl. Zimmer Hill, zu vermieten. 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