Freitag 15. Februar 1907
Erstes Blatt
157. Jahrgang
Aie Heutige Kummer umsaht 10 Seiten.
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3. Lsjendach'Ticburg
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Benshenn-Eibach
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Gichemr Anzeiger
QW auswärts 20 P'enuig.
General-Anzeiger für Oberhessen WZZ
V 1 • • • Gecichtsfaat'. Ernst
t e n einzusetzen. der bie Vorvetatung ber euisa-tagigen Petuione« zu überweisen ist. , t ,
Abg. Schiffer (nl.) bemerkt, baß durch bie Zahlreichen Petitionen eine U e b e r l a ft u n g ber Abgeordneten eintiete. Trotz bet eifrigsten Arbeit sei nicht möglich. Die Petitionen fäniiliu# zur Urlcbigung zu bringen. Diesem Zu- l'tanbc müsse ein Ende geuiadzt roeroen. Auch bie Einkommen ber Beamten müßten angesichts ber Teuerung erhöht werden. Hier müsse geholfen werben. Er sei gern bereit, ber Staatsregierung bie Znitiative zu überlassen, er giauoe aber nicht. Daß sie so schnell eintreten meroe wie es angesichts Der herrselZ:»- Dcn Verhältnisse nötig erscheine.
Zinaiizuiiuister Zrhr. v. 81 Hein ba b en entgegnet, daß bie Budgellommijsion bei ber Prüsung der Petitionen oec Beamten nicht auSzuswatten sei, da es sich um bie Deckungssroge hanbcle. Es würden so außerordentlich hohe Anforderungen an den Staat gestellt, daß eine Erhöhung ber Einkommensteuer erfolgen müsse, wenn es so weiter gehe. 8venn schon jetzt wieder eine allgemeine Gehaltsaufbesserung Dorgeiiomnieii werden solle, so wurde Die E i n- k 0 m m e n st e u e 0 nm 50 P r 0 z. erhöht werben müssen. Eine besondere Kommission könne wohl die Petitionen pruien, sie wisse aber nicht zu beurteilen, wclcye Konsequenzen die Aufbesserung mit fiaj bringen werbe. Die Einsetzung einer beson- beren Kommission wuroe bie llnzusriebenheit noch vermehreiv. Man burje niu-t mechanisch vorgehen, sondern müsse die Gehälter verbessetn, wo es am notigsten sei.
Abg. Fchr. v. Zedlitz beantragt, den Antrag in der Fassung anzunehmen, daß das HauS bie Erwartung ausspreche, baß Die biCginung in bet nächsten Session eine Vorlage einbringe, burch die die Gehälter der Staatsbeamten angesichts Der Teuerung neu geregelt werden. Tas Vauö erkläre sii»Mission, wie sie zttr Vorbereitung bet Petitionen verlangt werbe, halte er nicht für geeignet. Die Vubgetkommijsion könne hierüber viel besser urteilen, als bici einer bcsonberen Kommission möglich wäre.
Nach längerer Debatte wird der Antrag Bachmann gegen bie Stimmen ber freisinnigen und nationalliberalen ab* gelehnt.
Hieraus fährt daS HauS in der zwekten Beratung de- Etats fort Zunächst wird der Etat der G e st ü t S v e r w a 11 u n g be- Iprochen. Tie Einnahme»» werben beiuilligt Zu ben Ausgaben liegt ein Antrag beS Abg. 0. D 1 r k s e n (sk.) vor, der die Ein* Heilung von besonderen Mitteln zur Hebung der Kaltblut- z ucht fordert, um die Einfuhr ausländischen schweren Pferdematerials einzu schränken. Abg. v. D i r 11 e n (sk.) ertlärt, nicht nur die Vollblutzucht, sondern auch bie Kaltblut* zücht müsse unser Interesse erfordern. Die Einfuhr ber Arbeits- pserbe aus dem Auslanbe nehme immer größere Dimensionen an, während bei aenugenber llnierstützung b.r italtblutjudjt biefe schweren Arbeitspferde auch im Jnlande aezüchtet werden könnten. Man sollte die kleinen Besitzer durch Gewährung von Prämien, und Darlehen in jeder Weise unterstützen.
Landwirtschastsministec v. Arnim- Criewen teilt mit, die Körorbnung werbe einer Prüsung unterzogen werden. (Beifall.) Man könne der landwirksch. Verwaltung keinen Vorwurf machen, daß sie zu einseitig die Warmblutzutlft fördere. Allen Bestrebungen auf dem Gebiete der Kaltblutzucht lasse man völlige Freihell; vcnt Engherzigkeit könne nicht die Rede fein.
Abg. Becker (Zentr.l: Die Pferdezucht sei durch den Zolltarif geschützt worben. Jetzt müßten wir aber auch versuchen. Die Pscroezucht d.rch verständige ^lagnahmen zu heben.
Abg. v. Bieberstein steht auf dem Standpunkt, daß der Staat außer der Warmblntzucht auch und vor allem die ffaltblnt- zucht unterstützen müsse.
Abg. G y ß l i n g (Fr. Vpt.) erklärt, seine politischen Freunde würden für den Antrag bei Herrn v. Tirksen stimmen. Außerdem wolle er seiner Freude darüber Ausdruck geben, daß bie Gehälter einzelner Beamtenkategorien erhöht worden feien.
Abg. Graf Schwerin- Löwitz (t) führt ans, daß ber deutsche Landwirtschaftsrat seit Jahren der Ansicht sei, daß die Kaltblutzucht in Preußen dieselbe Berechtigung habe als die Warmblut- zucht.
Ter Antrag Dirksen wird gegen die Stimmen der Konservativen und einen Teil des Zentrums angenommen. Ohne weitere Teoatte wirb ber Reit des Etats der Gestütsverwaltung erledigt. Es folgt die Beratung des Etats der Tornänenver- w a 11 u n g. Beim Titel „Einnahmen" empfiehlt Abg. B e ck (k.) bie Ablösung der Domänenrenten. Tie Einnahmen werben bewilligt, ebenso die einmaligen Ausgaben. Damit ist ber Etat ber Tornänenverwaltung erledigt.
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dem Berliner Grundstück der Gesellschaft ein Denkmal errichtet werden, zu dessen Kosten die Mitglieder in einer Sammlung den Betrag von 25 000 Mk. beigestcuert haben. An den 11 landwirtschaftlichen Versuchsstationen der Gesellschaft wurden tm letzten Jahre weitere Feld-Düngungsversuche, speziell mit dem neuen Stickstoffdünger unternommen. Der Anregung, durch Seif Piet- Düngungsversuche zu wirken, wurde in gröberem Maßstabe durch Versuche in der Lberpsalz, Oberfranken, sowie in Litauen-Masuren und Hannover Rechnung getragen. Der Sonderausschuß für Boden-Bakteriologie führte die eingeleitetcn Brack-cseldvcrsuche an den Stationen Münck>en, Göttingen, Halle, Breslau, Königsberg und Bcrnburg regelrecht weiter. An etwa 25 verschiedenen Stellen Deutschlands wurden planmäßige Versuche zu den verlckneden- artigsten Nadel- und Laubhölzern in Pflanzgärten und alteren Beständen mit Handelsdünger, Kalk, Humus usw. eingelcitet. Die .Düngerstelle" vermittelte im letzten Gcsckiöftstahre 2 208 145 Dz. Kali-Nohsalze, 258 623 Dz. Kali-Salze, 828 343 Dz. Phosphatmehl und 446 609 Dz. anderen Dünger. Das Sortcn- versuck/swesen der Saatzuchtabteilung hat sich regelmäßig weiter entwickelt. Ferner wurden Ackerbauversuck)e mit Gräsern verlchie- dener Herkunft veranstaltet, um den Anbau von Klee und Grassaaten in Deutschland zu fördern. Von „anerkannten" Saaten verkaufte die S a a t st e l l e im vorigen Jahre 13 994 xj. Wintersaaten im Werte von 304 986 Mk. und 9605 Dz. Sommer,aaten im Werte von 227 497 Mk.
Die Tierzuchtabteilung erledigte die Beratung der Schauordnung und beschäftigte sich besonders mit der Frage des Ausschlusses von aus dem Auslande eingesührten Zuchttieren. Man kam zu dem Beschluß, nicht allzu rasch damit vorzugehen. Die Futtcrstelle hatte in 1906 154 541 Dz. Abschlüße un Werte von 1965 000 Mk.; der Sonderausschuß für Milchwirtschaft erweiterte das Preisausschreiben durch die Aufnahme von frischer Milch für die große Landwirtschafts-Ausstellung in Düsseldorf. „ ,. t „
Im Anschluß an diese Mitteilungen beschäftigte sich der Gesamtausschuß mit der für 1907 in Düsseldorf geplanten Ausstellung. Für 1908 ist Stuttgart in Aussicht genommen. Weiterhin b.schästigte sich der Gcsamtausschuß noch mit der Vorbereitung der Ausstettungen für 1909 und 1910 und mit dem Erlaß eines Preisausschreibens für die Felderzeugnisse und Geräte im Jahre 1908 — die vom Kaiser-Wilhelins-Jnstitut für Landwirtsck-aft zu Bromberg geplanten Ackerbewässerungsversuche schilderte Prof. Dr. Gerlach-Vromberg.
Tie Eisenbahnen.
Berlin, 14. Februar.
Die Budgetkommission des prenß. Abgeordnetenhauses begann die Beratung des Eisenbahnetats. In der Generaldebatte führte der Berichterstatter «aus, daß die Me h rein- nah me n rund 205 Millionen und d.e Mehrausgaben auf rund 150 Millionen Mark geschätzt seien, die M e h r e i n n a h in e n für den Per so neu* und Gepäck verkehr aui 45 Mil - lionen und für den Güterverkehr auf 148 Millionen Mark.
Auf die Anregung des Berichlcritatters, hinsichtlich dec En t-- n a h m e v o n 50 M i l l i o n e n M a r k z u B e t r i e b s m i t t e l n aus den Betriebsüberschüssen für 1906, erklärte dec Vertreter des Finanzministeriums, daß man sich nur sehr ungern zu dieier Maßregel entschlossen, daß aber die rapide Steigerung des, Verkehrs eine sofortige Abhilfe erfordert habe. Der Berichterstatter legte sodann dar, daß der Abschluß dec Eisenbahnen infolge der wirtschaftlichen Hochkonjunktur glänzend sei, aber es ständen große Ausgaben bevor. Es sei eine Sicherstellung gegen den Wagen mangel zu schaffen, der Umbau von Bahnhöfen zu bewirten uno drille und vierte Gleise anzulegen.
Der Minister machte dann einige Angaben über die Ausbildung der Gütertarife und die Gestaltung der Betriebsmitteigc- meinschaft, wegen des elektrischen Betriebes und der Eis en b a h n u n fä l le. Der Minister führte u. a. aus: Der Dezember und Januar hätten durch ungünstige Witteruiigsver- hältnifse mehr Kohlen verbraucht. Dec Fuhrpark >ei nickA ausreichend gewesen. Auch die Rübenernte, toeldx wegen tkr günstigen Witterung sehr kurz gewesen sei, habe eine starte Anspannung er,ordert. Für diese Ernte seien 6 Wochen lang täglich 10 000 Wagen gestellt ivorden. Ferner habe d»as, Versagen des Rheins täglich eine Mehreinstellung von 1200 bis 1500 Wagen eriordert. Hinsichtlich der Ausgestaltung der Gebührentarise fordere der vorjährige Antrag Fricdoerg v. Zedlitz eine planmäßige Herabsetzung der Tarife zur Förderung der heimischen Produktion. Tatsächlich lei die Entwicklung der Tarife regelmäßig fallend. Für die Zukunft sei eine Ermäßigung der Abfertigungsgebühren für Wagen größerer Tragfähig'ke» in Aussicht geiwmmen. Auch sei hofientlich eine Weiterbildung der Rohno,jtarije möglich. Die BerhawdounZ stier die Betriebsmittelgemeinschaft im allgemeinen Umfange sei zurzeit auf- gegeben. Auch der bayerische Vorschlag bctr. die Freizügigkeit der Güterivagen habe Bedenken; die Verhandlungen darüber feien aber im Gange. Hinsichtlich des elektrischen Betriebes habe sich die Bahn Berlin-Gräßlich t^er selbe bewährt. Wegen der elektrischen Einrichtung auf der Stadtbahn und den Vorortbahnen Berlins würden die Vor^roeiten vorgenommen; es weide bier aber zu viel erwartet. Hinsichtlich der Bahn Altona-Kiel fchlvebten Ermittelungen über die eiektriiche Einricküung des Personen- und Gutervcrcehrs. Wegen der U e b e r f ä l l e ivürden die Vorsichtsmaßregeln fortgesetzt vermehrt. Aus 1 Million Zugkilometer kommen im Jahre 1905 nur 5.47 Unfälle, Entgleisungen 0.75, Zusammenstöße 0.52. Eingebracht ist eine Resolut.on wegen Verwendung von 50 Millionen aus den Eisenbahnüberschüssen im Jahre 19o6 infolge der augenblicklichen Notlage.
Den Ausstand im Süden von Südwcstafrika sieht man sowohl in Berliner NegierungSkreisen als auch beim Gouvernement und dem Truppen-lSberkommando in der Kolonie als beendigt an. Die Aufgabe der Truppen besteht jetzt, nachdem auch die Bondelswarts ihre Waffen abgegeben haben oder sich auf englischem Gebiet verpflichteten, gegen die deutsche Kolonie Raubzüge nicht mehr zu unternehmen, darin, das Land von kleineren Diebesbanden zu säubern. Die Hauptsorge des Hauptquartiers ist, die Truppen im Süden auf das noiwendigste Maß zu vermindern und vor allem die Fcldtruppen gegen bisherige Etappcntruppcn auszutauscheu, damit Die elfteren schneller beimlranspoitiert weiden können. Es steht schon sitzt fest, daß die Zahl 8UG0 bis in den Sommer hinein allmählich auf 600U Mann herabgesetzt werden wird. Wie viel Mann dann noch in der Kolonie verbleibe-n sollen, hängt von den Maßnahmen ab, die daö Obcikvmmando bctr. bei Stations-Besatzungen treffen wird und wie der Reichstag sich zu der Frage stellen wird. Ehe die Bahn nach Kol- niannshop nicht fertig gestellt ist, ist an eine größere Truppcn-Veiminderung nicht zu denken. Auch will man, um für spätere Aufstandsgclüsle gesichert zu sein, nicht auf die kleine Zahl der Truppenstärke hcrabgchen, die vor Ausbruch des Aufstandes in der Kap-Kolonie war.
Deutsches Ueich.
Berlin, 14. Fcbr. Ter Kaiser und die Kaiserin machten heute mit dem Prinzen Adalbert einen Spaziergang im Tiergarten. Ter Kaiser hatte dann eine Konferenz mit dem Reichskanzler, besichtigte un Portal des König!. SchlosieS das Modcll der neuen Charlottenburger Brücke rind Hörle die Vorträge des Chefs des Generalslabcs der Armee, deS Krlcgsminislcrs, des Chefs des Ingenieur- und Pionier- korps und deS Chefs des Militärkaburetls.
— Die -Architekten Professor Rtessel und Stadtbaurat Ludwig Hoffmann sind gestern vom Kaiser empfangen
worden, um ihm den Entwurf zu der neuen Charlottenburger Anstalt zur Bckämpfrinq der Säuglingssterblichkeit vorzulegen. Wie erinnerlich sein dürste, war die Uebertragnng der Arbeit an die beiden Künstler ein Erfolg des Virchow-Krankenhauses, daS damit zugleich den Erfolg der modernen Architektur in den Berliner Hostreisen herbeigeführt hat.
— Ter Kaiser beabsichtigt, am 12. Mai der Einweihung deS neuen Kurhauses in Wiesbaden beizuwohnen. Tie Festspiele am Hoftheater beginnen am 13. Wat.
— Unter »Vermischtes* schreibt die ,Nordd. Allg. Ztg.* folgendes: Unter der Spitzmarke .Rücktritt des Fürsten Bütow?" verbreiten einige Zentrums blätter die Meldung, daß Anstalten zu einer »nicht vorübergehenden* Ueber- siedelung deS ReichStanzlers nach Rom getroffen würden. Diese Blätter scheinen das durch die Anforderungen des Wahl- kampfes gestörte Gleichgewicht noch nicht wiedergcfunden zu haben. Jetzt bedarf cs doch solcher Mittclchen nicht mehr.
— Dem Oberbaudirektor und Ministerialdirektor im Ministerium der öffenilichen 'Arbeiten Hinckeldeyn i|t der Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat »Exzellenz* verliehen worden.
— Wie die ,Rat.-.-,tg." erfährt, hat General Keim an den Abg. Basser mann ein Schreiben gerichtet, in dem er sein Bedauern darüber ausdrückl, daß em Privalbricf, der die Stellung Baffcrmanus zur Flollcnsrage trnisicrte, durch >ine hrliche R!achen schaften in die Zentrumspresse lanziert ivnrde.
— Dem Reichstage werden am 19. Februar an Regierungsvorlagen zugchcn: Der N a ch t r a g s e t a t für 1906, derRei ch S- e l a t für 1907 und der Gesetzentwurf über die am 12. Juni vorzu- ilchiucnde Berufszählung in Deutschland. Die Regierung legt Wert darauf, diesen Entwurf, der im Prinzip von allen Parteien schon genehmigt war, sofort zu verabschieden, da sonst ivegen ixr umjanenben Borbereitungen dec in Ausiicht genommene Termin nicht innegehalten werden kann. Ter Reichsetat und Der am 13. Dezember abgelehnte Nachtragsetat für Südwest- a f r i f a werden dem Weidjötagc unverändert vorgelegt werden. Der Nachtragsclat (29 Millionen) wird im Wege der Indemnität bewilligt werden müssen, da seine Mittel größtenteils ausgegeoen find. In den Koloniatetats für 1907 hofft man aber, namentlich im Etat für Südwestafrika, in Anbetracht der jetzigen günstigen Lage, Abstriche machen zu können, die auch regierungsieitig Zustimmung finden.
— In der heutigen Bundesratssitzung fanden die Anträge des vierten Ausschusses, betreffend: 1) den Entwurf des Gesetzes beit, die Herstellung von Zigarren in der Hausarbeit; 2) den Entwurf der Kaiserlichen Verordnung bett, die Ausdehnung der 135 bis 139 der Gewerbeordnung auf die Wcrlstätten und die Tabakindustrie; 3) den Entwur, von Bestimmungen betr. die Einrichtung und den Betrieb zur Anfertigung von Zigarren in bestimmten Anlagen, Zustimmung.
Mannheim, 14. Febr. Gegen den verhafteten Redakteur der sozialdemokr. Faschingszeitung „Schnupftabak" Appell ist die Untersuchung wegen Beleidigung des Großherzogs eingeleitet worden.
Heilbronn, 15. Febr. Pfarrer Naumann wird im Reichstage, wie es scheint, der deutschen Volkspartei beilreten.
München, 15. Febr. Wie hiesige Blätter berichten, haben bisher über 9 0 0 0 Angehörige des Zentrums ihren Beitritt zu der neuen katholischen nationalen Partei erklärt.
Neues aus Rußland.
Die Urheber des Anschlages auf den Grafen Witte unb bisher noch nicht ermittelt ivorden. Doch wurde festgestellt, daß beide Höllenmaschinen, übrigens von primitivster Arbeit, durch den Schornstein hcruntergelassen worden sind. Die Attentäter sind, wie Spuren im Schnee ergaben, vom Nachbarhause her, das dem Bruder deS viel genannten Getreide- Lieferanten Litwal gehört, auf Wittes Hans gestiegen. Em Schornsteinfeger, der im Hause Litwals gearbeitet hat, wurde sestgenommen.
rSurlattd.
London, 14. Febr. Von zuständiger Seite wird erklärt: Die Stärke der Flotte bleibt, was die Zahl betrifft, in der geplanten Weise bestehen. Jedoch wird die Flotte unter Admiral Beresford in sich viel stärker sein, als sie es zur Zeit der Kommandoübernahme seitens des Admirals Wilson war.
Paris, 14. Fcbr. Senat. Bei der GenerakdiSkussion über den Gesetzentwurf betreffend Aufhebung der Vor- fchrift, daß öffentliche Versammlungen anzu- melden sind, erklärt sich Maurice Fan re im Namen der demokratischen und sozialistisch-radikalen Linken für Aufhebung dieser Bestimmung, aber für Beibehaltung der übrigen Vorschriften deS Gesetzes von 1881, welche bis jetzt die öffentliche Ordnung gesichert hätten.
— Durch em Tekrct, welches daS Amtsblatt am 15. Februar veröffentlicht, wird die Institution der Marine- pfarrer abgeschafft.
9t o m, 14. Febr. Der Corriere della Sera veröffentlicht unter allein Vorbehalt das im Vatikan umlaufende Gerücht, König Eduard von England habe in Paris den französischen Machthabern Mäßigung im Konflikt mit der Kurie anempfohlen. Es sei ein Gebot der Klugheit, baß angesichts des Ausfalles der deutschen Reichstags,vahlen Frankreich nicht durch innere Kämpfe geschwächt erscheine. England brauche ein starkes einiges, nicht ein durch Bürgcrzwist und Religions-Ltreltig- leiten zerriffenes Frankreich.
Tanger, 14. Febr. Ben Mansur, der frühere Kalifo Raisiilis, wurde heute vor dem spanischen Konsulat ermordet. Auf dem Wege zwischen der portugies. Gesandtschaft und dem spanischen KonsnlatSgebände, das m einer dichtbewohnten Vorstadt in unmittelbarer Stahe der Stadt liegt, wiirde Ben Manslir von einigen Eingeborenen, die ihm dort aufgclaueri hatten, vom Pferde gerissen und nledergemacht. Vier- Reiter, die ihn begleiteten, ergriffen beim ersten Angriff sofort die FUicht, dasselbe taten die Mörder nach Vollbringung der Tat. Ihr Anführer Nagnin, ein unter spanischem Schutze stehender Marokkaner, begab sich zuerst m das spanische Kon- sulat und dann nach der Kasbah, um sich selbst zu stellen. Er hat persönliche Streitigkeiten mit Ben Mansur gehabt, durch die er zu der Tat veranlaßt worden fern dürfte.
Newyork, 14. Fcbr. Rach mehreren Konferenzen zwischen dem Staatssekretär Root und den Führern des Senats wiirde Root heute nutgeteilt, der Senat könne einen Handels- vertrag, wie er durch die North-Kommission entworfen sei, nicht akzeptieren. Root beabsichtigt nunmehr in lieber» emstimuumg mit Roosevelt neue Vorschriften für die Anwendung des Tingley-Tarifs zu erlassen, sobald am 4. März dec Schatzsekretar Shaw durch Cortelyon ersetzt fein
würde. Ferner soll die Liste der in Abschnitt 3 deS Dingkey. Tarifs vorgesehenen Artikel um diejenigen Artikel verlängert werden, welche den Rorth gegenüber ausgesprochenen Wünschen der deutschen Regierung entsprechen. 2)lan hofft, so einen Vertrag zustande bringen zu können, der der Ratiftkation durch den Senat nicht bedarf.
2lus Stadt und Land.
Gießen, 15. Februar.
** Ordensangelegenheit. S. K. D. der Großhcrzog haben dem vortragenden Rat im König!. P<.euß. Ministerium der össcntlichen Arbeiten, Geh. CbeuegieiuiigSrat Welckerzu Berlin, die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm üun S. M. dem Kaiser und König von Preußen verliehenen Königt. Preuß. Kronenordens 2. Klasse erteile.
* • Professor Lr. Moritz. S. K. H. der Groß. Herzog haben den orbcniL Professor in der medizinischen Fakisttät uub Direktion der medizinischen Klmik an der Landes- iiniversität, Geh. Rledizmalrat Lr. Friedrich Lio ritz in Gießen ans sein Rachsv.chen mit Wirkung vom 1. April 1907 ab ans dem Staatsdienst entlassen.
** D i e Landsmannschaft Darrn st adtia beabsichtigt am 16. unb 17. Februar, kommenden Samstag und Sonntag, ihr ncuerbautes Kneiphaus in der Klinikstraße zu beziehen. Aus diesem Anlaß wird am Samstag nachmittag um 4 Uhr sich von der Puwcrmühle, der alten Kneipe der Landsmannsajaft, ein Zug nad) dem neuen Heim bewegen, woselbst die feierckche Uebergabe stattsindet. Ein Kommers au demselben Abend in den praktisch eingerichteten Knerpräumeu und ein Tauzlränzchen am Sonntag werden die Weihe des Festes verschönern helfen.
• • Theasteroerein. Tie 6. Vorstellung — das Lustspiel „Die Anna-LiseE — muß mit Rücksicht auf den Gast zwei Tage früher, als kürzlich angekundigt, nämlich schon am kommenden Rtittwoch, den 2 0. d. 3)1 iß. stattfinden.
* * Aus Dem Xj u l- a u u e v Stadttheaters. Da bei der Mittwoch-Aufführung des KindcrmärchenS Hirn- verte von kleinen Zuschauern keinen Einlaß finden konnten, wurde von vielen Seiten der Wiinsch nach einer Wiederholung des Stuckes laut. Die Direktion hat dem Rechnung getragen nur für Sonntag nachmittag 3 •/, Uhr eine Wieder- holnng des Rlärchens mit der Balleteinlage angesetzt. — Die nächste VolkSvorstellnng (Schwur der Treue*) ist auf kommenden Dienstag verschoben luoibcn.
" Diebstähle. Einem Arbeiter wurde von bet Arbeitsstelle seine Taschenuhr, in der sich der Name Hch. Fink, Oppenrod befand, gestohlen. Von einer Arbeitsstelli der Kliniksbauten wurden drei gußeiserne Radsätze entwendet und als alles Eisen vertäust, ebenso wurde in einem Hofe der Walltorstraße der Wasserleitnngshahn nebst einem Stück Bleirohr abgeschnitten, um beim Allhändler Verwertung zu finden. In den letzten Fällen sind die Täter belaimt.
** Körperverletzung. Gestern nachmittag gerieten am Neuenweg zwei Arbeiter in Streit, wobei der eine einen Stich mit einem Schuslermeffer in den Arm erhielt.
** Glasbau st eine gelten nicht mehr al- feuerfestes Baumaterial. 9!ach einem Ausschreiben der zuständigen Stelle des Nkinistertums sind Glasbausteine nicht mehr als feuerfestes Material zu betrachten. Die Rkitteilung dürfte besonders für Bauunternehmer und Maurermeister von Interesse sein.
Darnisladt, 14. Febr. Als gestern abend der Landwirt und Fuhrnnternehiner Joh. Gg. Leonh. Geyer im Stalle seines Hauses, Bessiingerstraße 10, mit Streuen be- schöstigt war, schlug ein Pferd, das ihn im vorigen Jahr« bereits einmal geschlagen hatte, aus und traf ihn derart an die linke Schläfe, daß er infolge von Schädelvecletzung sofort feinen Geist auf gab. Der so jäh Dahrngeschiedene, der Familie hinterläßt, stand im 49. Lebensjahre.
Mü hlheim a. M., 13. Febr. Auch der zweiten Wahl des Arbeitersekrclärs P. Zahn 111. zum Beigeordneten ist, wie erinnerna), von den .umänöigen Bcpörbcn die Bestätigung versagt worden. Es mußte darum Artikel 34, Absatz 3 bet Landgemeindeordnung von 1874 hcrangezogen werden, öer heißt: „Wirb die Bestätigung der Wahl rechtskräslig versagt, so ist eint zweite Wahl anzuordnen. Wiro auch diese Wahl nicht bcftäiigl oder wird der nacy der ersten Wahl Nichtbestätigte iDieöergcwablt, so ist das iUtiniiicnum des bere^ugt, null) '«-inyörmig M Krcisausschusses die erledigte Stelle durch Ernennung auf tret Jahre zu besetzen." Daraufhin wurde jetzt vorn hcfsiswen Ministerium des Innern der Renvant der Spar- und Darlehenskasse Mühlheini a. M. Peter Schilp IV. zum Beigeocdiieien bestellt. (Kl. PrO
h. Frankfurt a. M., 14. Febr. Die Reinigung eines P e r s o n e n w a g e n s 2. K l a s s e des aus Wiesbaöen um 7 llhr 24 Min. ein getroffenen Perfonenzuges förderte euren sonderbaren Fund zutage. In einem Gepäcknetz sanden die Reiniger einen b o m b e n ä h n l i ch e n Gegenstand, der in einer Mainzer Zeitung aewickelt und zum Werfen eingerichtet war. Die Untersuchung der Kugel in der Pulverfabrik Hanau hat ergeben, baß es sich tatsächlich um eine Bombe handelt. D ie Bombe ist zehn Millimeter dick und war durch eine Schraube dicht verschlossen, ihre Füllung bestand aus etwa 50 haselllußgroßen ihigeln. Die Äcachforscyungcn nach der Persönlichkeit des BouibenbefitzerS sind bisher ergebnislos geblieben.
Handel und Verkehr, volkrwirtschaft.
IUI u n cl) e n , 14 Febr. 3laa) einer heule paugehavleil Non- ierenz hervorragender Zmanzieme und Äunlller erwigie die Umwandlung der bisherigen (ä. m. b. H. Bereinigte Wert- li ä i l e n i ü r K n n >l u n d H a n d w e r t m eine Akliengejell- I d) a 11 nut einem Mapual von l,2JU,UuO 'JJiL beabsichtigt, auch tu Berlm, Hamburg und Bremen Verlamsltellen, bezw. eigene don)t )uiD noch
Die Pruvtsionen zu erwähnen. Die 2 9d9 223 üJtt brachten gegen 2 512 2ol Mk. Die Kvmmandite Born und Busse brachten einen Gewinn von 1393 624 Mk. gegen 834 928 Mk. Der Bruttogewum stellt jia) insgesamt aus 11 942 10/ Mk. gegen 11 6 / / 6o2 Mk. und der Sieuigciüinn auf 8 928 985 Mk. gegen 7 540 202 Mr.
wird eine wende von 7Vs Proz. in B.r)^)iag geuracht gegen < Pruz. iui Vc^ai-re, trotz des Ijögeten antvueueLeajiigten 'eiLun> kapttais. An Der Ivlitllvvchbörse htte mtian noch angenommen, Dag die Gesell)aMst mdrt in der Lage fein werde, cme Höhere Dwidende zu verteilen und die Aktien Haven vorübergehend eme weichende Züchtung cingeidjlagcn. Heute waren sie aber^leiop nach Der BetamltmaaMiig Der höheren Dividende abgeichwach» bitz 136.90 — allerdings um ein Minimum, aber die Lryuiottiu
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8en äffö6,3n in eS» B rt/1900
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[1019
werden.
Fstm.
3,05
mit
3,17
ii
B°A
1059
B°/i
3844,65
347,32
1 430
topf 8
10 6
10
erwarten.
fCrin.-Selcnr. be? ,®ieb.
standen 00 Kälber, 00 Scha'e
15
23
277
95
34
14
455
365
55
904
Zugang in 1906
Daher Stand am 31. Dezember 1906 . .
Reiskirchen, den 13. Februar 1907.
5376,85
8808,18
465,—
Stand der Mitglieder am 31. Dezember 1905
Abgang in 1906
trag vollzogen.
Die Gewerkschaft .Friedrich
und Eichbusch folgendes Holz versteigert Eichenstämme
Stück Eichen-Spalierpsosten 2,20 m lang Buchcnslämme
Kiefern-Schniltholzslämme von 31 bis
41 cm Turchuicsscr
Kiefern- und Fichlen-Bauholzstämme
Weißtannen
Stück Eichen-Derbstangen
, Fichlcn.Tcrbslangen
Wemtannen-Derdstangen
Weißtannen-Rcisilangen
56 verbaltete Frauenrechtlerinnen wegen ihrer Wahlrechts- bemonftrotionen zu je 20 Schilling oder 1* Tagen/ Ge ängniß
zwar:
Erd- und Maurerarbeiten veranschlagt zu . Stemnictzarbciten (DberHess. Basaltlaoa) veranschlagt zu
Zimmeracbeilen veranschlagt zu . . . . Schmiedcarbeilen veranschlagt zu ... . Tachdeckerarbeiten (Schieserdeckung) veranschlagt zu
(yicuen, den 14. Februar lüu/.
Stadt. Tiefbauaml. Braubach.
Hungen, den 9. Februar 1907.
Großh. Amtsgericht.
fahrens zur Vergebung kommen.
Baupläne, Kostenanschlag und Bedingungen liegen auf der Grobherzoglichen Bürgermeisterei zu Leihgestern zur Einsicht auch an welche auch die Angebote in verschlossenem Umschlag und in der vorgcschncbenen Form bis zum 28. d. M., nachmittags 2'/, Uhr einzureichen sind. Alödann erfolgt die Oeffuung und Verlesung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bewerber.
AlS Eingabeformulare sind Kostenanschlagsauszüge an der vorbezeichneten AuslagcsteUe gegen Erstattung der Kopial-
A. Bau- und Wcrkholz. Eichenstamme 14—30 cm Turchm., 8,62 Im haltend (Wagnerholz) Esch en st ä nunc 14—43 cm Durchm., 7,56 fm haltend (Wagnerholz) Kiefernstämme 23—45 cm Durchm.,
Groß-Rechtenbach, den 13. Februar 1907. Das Bürgeruieisleraml.
Berwandtcn und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dab unser Ucbeo Söhnchen Friedrich generu uwrgen nach schwerem beiden plötzlich verschieden ist.
Die trauernden Hinterbliebenen:
1065 Familie L. Free».
©leben (Gr. Mühlgasfe 40), den Iß. Februar 1907.
Die Beerdigung findet Sanißtag den 16. d. Mtö.. vorm. 11 Uhr von der Movelle des neuen Friedhoss aus stau.
gebühren erhältlich.
Leihgestern dcn 11. Februar 1907.
Großherzogliche Bürgermeisterei.
Heß.
im Betrage von Mk. 10.— an.
Feste Preise. Umtausch gestattet.
Aktiva
Kassenbestaud . . . Warenvorrat . . . AuSslände
Alten-Buscck, am 14. Februar 1907.
Großh. Bürgermeisterei Alten-Duseck Körber.
9,31
39,05
7,34
0,47
33,76
26,50
1,64
24,43
Uttiverjität-.Nachriciiten.
— Geh. Medizinalrat '1 ras. Tr. Heinrich Braun, Qrdinariu? und Titelt.r der chirurgisäfeu Llinik an der Universität Göllingen, feiert am 18. ^e.raar seinen 60. GcburiSlag. Geboren 184/ zu Beerfelden im Gr.ßherövgtum Hessen, cryiett Braun seine Borbild-mg am Ghmnasium zu Darmstadt und studierte in Gießen und Bnelm. Bom 1. Lktvber 1871 bis 1. April 16/4 tret er Traktor am nanotvmiscken und Äsststenl am vhv,wlogijchcn Institut in Gießen unter Gckhard, habilitierte sich 18/2 ,ur Anatomie und lut.t von 1874—/‘J Äsjistenzar.t an der Heidel- berg er chirurgischen SH mit 1884 wurde er dirigierender Arzt d.r chirurftw.-cn Abteilung am städtischen Krankenhause in Mann- Ij.im, lAruhcu aber nur bis 1. Cltoücr 1884 in dieser Stellung, weit er einen Rus alS ordenttiä-er Professor der Chirurgie und Direktor der chirurgischen Klinik in Jena als Nachfolger von Erretten; Ried ivigte. 1888 wu."de cd in gdeichcv Ligcnschajt nach Marbur; und 1890 nach Königsberg t. Pr. 1895 wurde er nach Göttingen berufen.
(ficricbufaal.
A Marburg, 14. Febr. Tas e d) ö f f e n n e r i d) t verurteilte Heine zwei Studenten, die zu nächtlicher Stimde zwei Polizeibeamie beleidigt halten, zu 150 bezw. 5j Mark Geld- ft r a ’ e. , t
Niel, 14. Febr. TaS Marinegericht oerndeille den Matrosen Narjea von dem ^mienschisse .Elsaß', der bei der ttaiscrs-Gcburis- taflc-ieier ans reiner Rauflust uiehreie U n l e r o t < i i i c r e fdjwer m i B ha n b e 11 halte, zu fünf Jahren Gefängnis.
München, 14. tfcb«; Tie Ltraflammer hat den Berlegei und Redarieur deS BlaiieS .Ter Grobian' wegen Beleidigung des P r i n z - R e a e n t e n zu sechs Monaten GelangNiS verurieili.
K o n d o n , 14. Febr. Bor dem Äestminiier-Polijelgeiicht wurden
gedrückl, Ueberstand unbedemend.
aus drei bis scä)S 'JJhigüebern bestehenden Grubenvorstand vertreten.
fe. Frankfurt a. M., 15. Febr. Anz. 's Biehmarkt. Zum Verkaufe .
n Hammel, 493 Lchweme.O Ziegen. Schweine: 1. Lual. 03—64 Vi. 1'cbeiibfleividn bO.UO-CO.Oo ii, 2. Qual. 62-00 P'., ltebe,idgeivichi 4900-00 Big., H. Qual. 54-1,6 Plg. Halber 1. Qual. 00-90 Pi., Pebc.idgeivichl 00—00 P'g., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgenichi 00 - 00 Psg., Lchlachigcwicht 00- 00 Pfg. Schafe 1. Qualual 00-00 P'g., 2. Qualität 00 - 00 Pfg. Geschält bei Schweinen:
iin Gcmciudcwalde von Lützellinden
Dienstag den 19. d. Mts., Beginn vormittags 10 Uhr, Distrikt «Untere Scha,buchen. Zur Bersielgermig tonunen:
198 bim. Bnchenscheitholä, 33 Nm. Buchentniippelholz, oo NM. Buchenitockboiä und 2b^J Luid BuchemveUen.
Holzversteigerung.
Tounerotag, dcn 21. Februar und Freitag, den 22. Februar 1907, jedesmal von morgens 91/, Uhr an, sollen im Anncröder Gemeindewald in den Abt. 1 Domberg, 2 Garbenteicher Teil, 4 Pftngstweide, 6 Zlrähenholz, 7 9teumieß und 14b und 15 Tick-Elche versteigert werden.
24,47 fm haltend (dabei Schnittholz)
Lärchenstamm 25ern Durchm., 15 m lang, 0,74 im haltend Fichtenstämme 14—43 cm Turchm., bis 23 m lang, 154,77 fm haltend
Weißtannen 3,13 fm haltend
Eschen-Derbstangen 1,21 tm haltend Fichten-Derbstangen 21,32 fm haltend.
B. Brennholz.
Außer dem Grubenvorstand bereits angehörenden gliedern nämlich:
1. Düibolf Slcin, fianpnann in Frankfurt a. M.,
2. Fabrikbesitzer Hermann von Beckerath zu Ercfeld,
3. Fabrikbesitzer Alwin von Becketath daselbst, wurden iveiter in dcn Grubenvorstand gewählt
4. Max Gcaßmann, Bergrat zu Essen-Ruhr,
5. Karl Weyhenmeyer, Direktor zi» Piühlheün-Nuhr,
6. Adolf Sternberg, Direktor zu Easicl.
Diese Vornand^nitglieder haben ihre Befugnis, _bie werkschaft gemeinschaftlich zu vertreten, auf Rudolf Stein zu Frankfurt a. 9)1 übertragen und diesen hiermit bevollmächtigt.
Rudolf Stein ist hiermit befugt die Gcwcrlschaft zu vcr- treten, soiveit nicht nach § 12 der Statuten die Entscheidung der Geiverkenoersammlting Vorbehalten ist.
Vergebung von Sauarbeiten.
Tie zum Wiederaufbau der Evangelischen Lirchc zu Leihgestern bei Gießen erforderlichen Rohbauarbcitcn und
Frankfurter rtyldu Schahlager
Giessen, Mänsburg 12.
Lklidivirtschiisilichtt Koiisilni-Vcrciit II
(Eingetr. G. in. unbcschr. Haftpflicht.)
X)as Kröliel-Seminar in Varmstadt beginnt am 11. Avril einen Kursus zur Ausbildung von Müder- gartueriuucu und Fröbelichen Erzicberiuucu, zu dem ichon letzt Anmeldungen enlaege.igenoumien werden. ,
rrS fei ijieruei beinern, daß die Rachfrage nach «inoergart- nerinnen das Angebot weit übersteigt, woaß jierlcnammncn die besten ÄuLfichten aut baldige Airneuiu-g haben. Bei der Waol emetz Beruies dürne die natürlu c < egabung des weiblichen Geschlechtes für ^rr»iei)nd)c pflege bewudere Achtung rinden.
Prospekte sieben iederzen zur Per ugung. . **.
In. schultz-biora, BiLmarcknrase 18p. ^artnttabU
Bekanntmachung.
Im Handelsregister Abteilung B wurde folgender Eilv
Bergcbnng von Fnlirlcistnnge».
Die'Abfuhr von Straircnkchricht nach oerschiedeiien städtischen Biesen im Rechnnngöiahr U07 soll
Lamolaa, dcn 23. d. '»Ito., vormitlagö ll’/i Uöt Lsientlich vergeben werden. Die Abfuhr mniaut etwa 1340 edm, die tu drei Vüic geteilt sind. Die rberdingungsmiierlageii liegen luahreiio Cer DieumNtNden bei uns zur Eunichi aus. Angebote aut Bordrua. Cer daselbst eroältlich, und svatenens bis zum vorgenannten Beu* runlt an uns emzureichen. — ^uschlagsfrist 3 rvochen.
Bekanntmachung.
Der Bedarf an Schreibmaterialien des unleroetchneien Distrikts oro Rechmings,alir l‘J07 ,'ou vergeben werden.
Die Qncrlcu find mit Ueber>endung von Muuern mid Preis- angabe vis lang'tens den 25. d. ü-tts. am dem GetchaftSzruuner deS Diitrllts i^andgiai Phttrpv-Platz 1i dahier abzugeben, woielhit auch die!i«jeseruuasbeüüiguligen zu erialireu sind.
Gießen, den 15. Februar 1907. u ’*
Großh. Gendaruierle-Dutrikt Qberhessen.
Schmidt,
Oberstleutnant und DiüriktSkommandeur.
Fichten-ReiSsiangcn (Rüststangen und Dagnerholz.) Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt KuhtriebS loalb an der Straße Alten-Bufeck—Taubringen.
Essen, 14. Febr. In evangelischen 93erg.rfbcUerfreifen ist die 6'rnnbung eines nationalen Bergarbeiter^Ber- bandes geplant. Verhandlungen Haden beteni stallgcfunden.
Hamburg, 14. Febr. In einer heute abend abpeljeltenen van ttroa 250J Pcrionen betuchten Der ammlung von Mitzlicdern d.-5 öaienQrbeiler-»etbanbe5 ^Setticn 3ü)auerlcui: wi.rb; ein stimm ia besHosien, bie erneute Forderung der Reeder le -flliJ) der Sonntags- und Nachtarbeit abiulebnen und nie lishir nur biS 10 llhr avendS zu arbeiten.
jllempnerarbciten veranschlagt zu . .
sollen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung zur Bau. auSführung, auf dem Wege des schriftlichen AnbiettingSvcr.
I
' 15- 5tbn,c. ItSäss ,eä Ä 1,1 ^nigl.
uf °n bctüon^ M Won : 0,n
adtiabrabsi
1 Sonntag ’ ? Siehrn.'
14 W liih von cm j eieuu^ Ueb£[g. ln dcn prufni
Wtii am gon Itlien.
tllll9 - bas S.» Rücksicht auf lbigt, nämlich j*y ^tS. (latlfmbe ladtlheaiktt ldcrmärchtns *6 ßnöcn fonnta, tmtc UiedkiholiL i)icchnu„g gelt ir eint Wikdu, eteinlage ongeftr. 5er Treue') tji L
Holzverftetgerttttg.
Dienstag, dcu 10. d. M. iou nn Allen»< ufccker Ge> mcindcivald, Distrikt Auhtrn-bswald, WeiSällerSberg, Psingst.
' wurde von ich der Name einer Arbeilöf ne Rabfatze io wurde in eine shlihn nebst eine jänbler 'Uenoertix e Täler belannL l lachiiiiltag genta t, wobei bet ri n ben Arm ech's nicht mehr c* ’inem AuSschm.' sind Glasdach a betrachltn. v i ttunltrnehiner N
9216,71
. 93
3
9U
24
. 114
1066
be3 Institute- send eine wenig günstige Beurteilung, da die 'lnlaaen in RepcrtS und Lombarden sich um meft weniger alt 16 66 Mill. Mk. auf 75.92 Mill. Mk. erhöht haben und so fast die volle Söhe des Aktienkavitalv erreichen.
Deutsche R e i ch S b a n k. ^n der Sitzung deS £iaimt- ausschusscS der Rcicl^bank, über bie wir schoti lur; berichteten, macltte Präsident Koch die sehr unerfreuliche, wenn auch nidl unerwartete Mitteilung, daß die Lage der Bank nach der voran gegangenen gewaltigen Anspannung ungeachtet der allgemein regelmäßigen Siudsl: sie noch immer schwach sei. Tie Gesamt- anlagcn von 1114 Mill. Mark überschreiten beträchtlich diejenigen zur entsmechsenden Zeit aller Vorjahre. Ter Metallvorrat mit §51 Mill. Mark bleibe hinter dem ohnehin schwachen vor Jahresfrist noch um 107 Mill, zurück und übersteige nur denjenigen vom Jahre 1900 noch um 36 Mill. Mark. Bei wenig befriedigender Aolendcclung fei die steuerfreie Notenrücklage von 45 Mill. Mark nur Kein gegenüber derjenigen zur entsprechenden $eit des Vorjahres Tie Preise für fremde Wechsel näherten sich dem Boldpunkt ober hätten ihn sogar überschnitten. Obgleich em Gold- ausgaim inS Antland nickst stattgefunben habe, und sich der Ber- liner Platz-Wechsel-Zinssuß um IV» Proz. von dem amtlichen Wechseljinssuß entferne, könne eine Ermäßigung des letzteren zurzeit nicht erfolgen. — Solange bie °— , Äe*“ auch an bet Börse keine Besserung Wlärtte.
Tode*-Anzeige.
Berwandten, Freunden und Belannten machen wir hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß unsere innig,t- geliebte Tochter und Lchwefter
fr rieda
nach langem, mit Geduld getragenem Leiden, im Alter von 18 Jahren, beule nachmittag 5 Uhr samt tu deut Herrn entfchlaien ist.
Um stilles Beileid bittet
Im Warne» der trauernden Hinterbliebenen:
Fuuilllc Joeef Lunker.
Gießen lDammstr. 43), den 14. Februar 1007.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Ubr vom u>onale des neuen Friedhofs aus statt. 1008
• «kleine Tageschronil Tie Polizei in London gibt Manul, dm'; dort am vorigen TamStag in der 28oh,nuig eines Henn Mger4 Banknote» und Weripamere im Gesamtwerte von 6437 P in ,id Sterling g e st o h l e n worden sind. Man nimmt an, daß daS genohlene Wut nach Tcniichland geschafft warben ist. Ban den L.'eripapicre» ist bisher nichts mm Borlchem gc- koinmc» inid es ist eine Mnteiiiing nach Tenischland crgangeii, in ber das Publikum vor deren An kau, aeivarni wird. —, In Eaflrovillaie (Italien) öeijndjtcn 800 Personen das biebänbe des Llenereinnehmera zn stürmen. Es kam zu einem Zusannnen-t stoß mit der euifchreilenden üarabmicii, ivobei em Teinon'ira» erschossen und eine Anzahl verletzt wurden. Auch aus Seiten der Earbiiiieri wurden mehrere 'Mann verwimber.
1 rm Eschen-Rundschcif, 13,6 rm Eichen-Scheit, 48 rm Kiefern-Rtmdscheil, 14 rm Fichten-Nundschett, 31 rm Eschen-^nüppcl, 63 im Eichen-finüppel, 132 rm Kiefern- Knüppel, 3U i m Fichlcn-Knüppel, 100 Buchen, 550 Eschen, 1000 Eichen, 1750 Kiefern, 3560 Fichten-Wellen, 12 rm Eschen-Slöcke, 14 rm Eichen-, 50 rm Kiefern-, 102 rm Fichlen-Stocke.
Bemerk! wird» daß daS Brennholz am ersten Tag, das Bau- und Wercholz am zweiten Tag zur Versteigerung kommt.
Die Zusammenkunft ist am ersten Tag auf der Grünberger Straße, Ausmündung der Kreisslraße Annerod— Großen-Buscä, am zweiten Tag am Waldeingang Schnittpunkt Müllerweg—Oppcnröder Weg nächst dem neuen Pflanzgarten.
Annerod, den 14. Februar 1907. 1069
Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod.
Horn.
Ein Pferdemarkt-Los erhält jeder Kunde gratis
Ktinft rrnd Wifienfcbaft.
- Tas a 11 b c r ü b nt t c S)oi ibeater z » D er m o r, die Dirlnn «snätte Ckctb- und Schiller?, von der auS sich eint Ivette Ucfrü.Lt i rfultur über die Tvelt ergoß, ist bekannttich bem ?(b b r u u. geweiht, um einem Neubau Platz zu machen. Ber d.r D;r:cE'tin T>er>tellnng im alten Haufe wurde» „Tie Räuber" gegeben. Bor Begiiiii b;t Borst eil ung sanken Jenenser e tu* deuten nach einet alten Tradition -stobt an, Weimar wll leben!", und nach bem Öhor ber RLuder „Em freie» Leben iuQt;n !tir". ba? „Ea>'beainus igitur". Im Zwischenakte brachte trx Präses der Bursck>enschaftec ein Hoch auf ben anwesenden Groß« Hetzea auß
Paris, 14. Febr. Tie Slcabe'mie Franxiise wühlte heute dm Dramotiket Maurice Tonn ah unb ben Historiker Marquis be zu Mitgliedern. _____________r
gSritlftdlkn.
t^err Lberlchrer Tr. 2Dcrucr roünfcht jur Termeibuna von MißverstSnbnis cn die Feststellimg, dost der leiste Last meiner '8rieh kasteniiotiz von gestern sich nicht auf feine Perlon bezieht, was ich bieimu beHdti i ______________________________ a 11 11 c
Griginal-Vrahtinelduttgen.
Berlin, 15. Febr. ^entral-Aiisschuß der freisinnigen VolkSpartet tritt am 9. unb 10. März im RcichslagSgebäube zufamiiren.
Rlannstei m, 15. Fcbr. Ter Redakteur Appell von der FaschingS-Zcilnng ^Sämupsiabal' wurde neuer« dingS gegen eine Slauiion von 10oO 'TL fteigelaffen.
London, 15. Febi. Ein Telegramm aus Lanton berichtet, daß die Lage in China fchlimm fei. Tie Hungers- not verursacht m vielen Provinzen großes Elend. Ein Be- ander versicherte, daß übet 300,000 Bewohner umher irren. UcbcrbicS ist eine Trocken-Epidemie anSgebrochen. liebet 500,01)0 Menschen sind m Antung dem Hungertode nahe.
Budapest, 15. Febr. Budapest! Raplo führt auS, daß die Regierung in großem Slitc Preß-ll orruption 111 : de._____________________________
Tatz beste Ji-ühstück ift M eßmcrSLee. Er w'rkt anregend auf Geist unb Mörpet unb wird se'bst vom einpfindlichsten Plagen gut veil ragen. M eßmcrS bet. E»gl. Mischung sleilt sich am nut ca. 1 Psg. pro Tafie Lagt. Genuß von Al. T. ist eme wefeniliche Ersparnis im Haushalt.
n abend br.-'1- || Lwnh. a
i, mit 6tttttV- i im Dongf' 30::i traf *rad u 3n §Moellctzii'' iH 2W)d)iebtr.i j •i*t. btt zweiten L i georbneten ul e.i die ÄeMtig-Ä
34, Äbfatz 3 :| werden, bet M i versLtzt, w ".Lfl Öat)l nicht . itigte wW- i natt) w-v'- j Erne« “ ■ ; j vom I
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Passiva.
JK,
58,66
llapitalschuld ....
400,—
4661,57
OZuihaden d. Mitglied.
575,—
4496,48
Roch zu zahlende
Schulden .....
Reservefonds ....
Betriebsrücklage. . .
Reingeivinn.....
2375,35 1600,—
2269,12
1997,24
1054
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SamSrag den 16. Februar: Gcsaugstuude: Tameu- und Herrcn-Ebor.
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Donnerstag, den 21. Februar d. I. sollen in den Distrikten Neuhof und Eichkopf zu Winnerod versteigert werden:
| L&den etc. |
Kleiner Laden zu vermieten. 62]Linbenvlatz 12.
ZL^esangvercm
Gemütlichkeit.
Die für Samstag, den 9. Febr. angefagte Gcueralvcrsamurluno mutzte Umstände halber vertagt werden. Dieselbe findet Same tag, den 10. Februar, abends 9 Uhr im Bereinslokal statt. Um vollzähliges Erscheinen wirb a>" beten, [v18/»] Der Borftaud.
Durch enorme Massen-Abschlüsse können wir dem ver ehrlich en Publikum ganz andere Vorteile bieten, als es anderwäits, selbst beim besten Willen geschehen kann, da unsere
enormen ttßassen-Emkäufe
naturgemäss beim Verkauf der werten Kundschaft wieder zu gut kommen.
Zum 1. März wird für einen kleinen Haushalt ein 1070 vruv s Mädchen gesucht. ^Näheres Schanzenstr. 12, I
Ein jüng., brav. Dienftmiidch. in kl.Haush.ges. Grunberg.Str.24,H.
0953
Horzverfteigernng.
Montag, den 18. d. MtS., vormittags 9 Uhr an. fangend, sotten aus dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Lach Eattel und Schindanger versteigert werden:
h
Zusammenkunft bei dem Distrikt Jichtcnpracht Marktviese.
Waldgirmes, den 9. Februar 1907.
Bernhardt, föiirncrmeiTtcr.
zuerst zum Ausgebot.
Leihgestern, den 11. Februar 1907.
Großherzogliche Bürgermeisterei.
Heß.
M'fificr Hllilshnrsllik aushilfsweise sofort acf. Holler Lohn. Seltcroweg 91. [1064
Nutzholzversteigernng.
Montag, den 18. Februar, vormittags 91/, Uhr
Eine gangbare Wirtschaft zu verpacht. Näheres Georg Schäfer.
Die Durnftunde fällt heute, wegen anberrveitiger Benutzung der Turnhalle aus. 1?“/,
Der Vorstand.
ErbsAstslialher haben wir ein HauS m.Wirtschaft, cm HauS mit Scheune u.Stallung und ca. 4 Morgen Land zu ver- Muftn. W. Drchlcr Erben, srcutfitril). Offerten zu richten au Gruft Gemüter, Bad-Nau- 1 beim, üaifertzof. iiuua
Lehrling
mit guter Schulbildung möglichst bald gesucht. [329
Ferber’sche
ITniv.-Sluchandlnng
(C. Koch), SelterSweg 87.
Ev. Oberlehrer
Gvmn., gesucht, welcher einen Unterprimaner b.befferen Stände zu Ostern 1907 in Pension nimmt.
Gefl. Offerten unter H. 236 an die Annoncen • Ervebition D. Schürmann, Düffcldorf.
nn15/«
1 auch 2 Sckiiler finden z. Ostern g.Penfionev.Ueberw.b.SchuIarü.
Schriftliche Anfragen unt. 0836 an b. Gietzener Anzeiger erbeten.
Vöri]krl]ksc!I]Hst.
Die auf Samstag den Iß. Februar festgesetzte toiiiniitciiiiinm wird Umstände halber auf Samo- tag bett 23. Februar verlegt.
Ausrüstung, etwa 1200 m HolzfchwcllcngleiS80erProsil 1800 m Patcutglcise 70er u. 65er Prof., eine große Anzahl Muldenwagen 60 (Spurbreite sowie Weichen und andere Tiesbaugcräte.
Anfragen hierüber an Hermann J. Gell hv^/j] in Qberlahnstcin.
der Kapelle des Groash. Hess. Infanterle-Reglmen's Kaiser Wilhelm II. No, 116 unter Leitung des
Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krauses. 1054
HcuWr StcKncrbuni) (Union ßomjincii)
Sitz Leipzig. BezirkSvcrein Gießen.
Zu der am Montag, den 18. Februar, uachts 12Va Ubr bei
Mitglied Kleiss stattfindenden
Wersssinmlosig
erlauben wir uns alle Kollegen höflichst einzuladen.
Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
0986] Der Vorstand. I. A.: Herr.
NB. Tagesordnung wird im Bereinslokal bekannt gegeben.
Orbcntl. Mädchlii ff
Frau Weißenberg, Marktstr. 27.
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Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
Alle in Gietzen und besten nächster Umgebung ansässigen ehemaligen Kavalleristen, bie dem Berein beizutreten wünschen, werden zu dieser Versauunlung freundlichst eingeladen.
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