lrr. 268 Zweites Matt 157. Jahrgang Donnerstag 14. November 1907 tdd)Hnt tti-N- mit Ausnahme bc6 GomwZgS. Die ..Stetzenrr $amtllcnblätterw werden dem Anzeiger* oiennal wöchentlich beigelegt, daS jUdibletl ffir den Kreis Sietzen" zweimal V-chenUrch. Der „heffifche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen Rotationsdruck und Verlag der BrühNchen UnwersitätS - Buch» und Kreindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- (trabe 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktwn:^E 112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. __________ KuiLltt-I üö . Herr Prof. Gurlitt bittet uns, um Veröffentlichung des nachstehenden Eingesandts: Richtigstellung. Wie es bei den Debatten zu gehen pflegt, die sich an Vor- rage anschließen, so gebt es jetzt int „Gietzener Anzeiger" mit Behandlung der so benannten „Gurlitt-Frage": Jeder sucht id) sein Privatgebiet heraus, in dem er besondere Kenntnisse ;laubt vorbringen zu können. So Herr I. Luley, dem es ior allem auch um den Nachweis zu tun ist, daß ich in den üchtigsten Fragen der Pädagogik Ignorant sei und mich selbst a Schrift und Rede widerspreche. Viag sein, daß Herr Luley tiefer in die pädagogischen Probleme ingedrungen ist, als es mir in vieljährigein Studium möglich oar. Mich wundert dabei nur, daß mir bisher sein Name in >:t pädagogischen Literatur noch nicht begegnet ist, obschon ich jj Berichterstatter für das „T ü r m e r - I a h r b u ch" alle wich- igeren Erscheinungen aus dem Gebiete der Erziehungs-Literatur u bearbeiten habe — seit Jahren schon. Mich wundert ferner, veshalb mich die Lchrervereine in Deutschland und Oesterreich ,'xä über meine Kräfte hinaus um Vorträge angeben, wenn ich .uf ihrem eigensten Gebiete so unwissend sein follte. wie mich )err Luley seinen Lesern darstellt. Er hält mich auch für einen inglomaitcn. Mit Unrecht. Was er selbst über die englische Erziehung vortrügt, zeigt keine Vertrautheit mit der dieses Thema '^handelnden pädagogischen Literatur. Und doch scheint eben dies eine Wissensdomäne zu sein. Die wenigen Worte, die ich in meinem. Vortrage zugunsten der englischen Haus-Erziehung — licht der englischen Schulbildung — vortrug, beruhen auf eigenen n England gemachten Beobachtungen, auf dem Zeugnisse z ah 1- eicher in England lebender Deutschen und auf dem Studium ion vielen einschlägigen Schriften. Ich nenne nur: Tr. Lud- D i g W i e s e , Deutsche Briefe über englische Erziehung; Dr. Carl bcters, England und die Engländer, besonders Kap. VII, ,Englische Erziehung", und Ausführungen des hervorragenden ädagogischen Schriftstellers Prof. Wilhelm Münch, der in einer „Zukunstspädagogik" sagt (S. 181): „Der Wunsch, etwas bcsundung (auf erziehlichem Gebiete) von England her zu uns trüber zu holen, wird mit Recht allgemeiner und lebendiger", md S. 186 „Der einzige Blick auf einen grünen englischen >lay-ground läßt mit Wehmut an die Ausstattung zahlloser Zutscher Schulen denken, und auch daran, wie mit der Ausstattung »ie Stimmung zusammenhängt und mit dieser das Werden des Charakters". Ich könnte noch viele verwandte Urteile beifügen wn Kennern beider Länder und der Schulen diesseits und jenseits -es Kanals. Mir haben auch zahlreiche in englischer Machtsphäre lebende deutsche mit so lebhafter Zustimmung das Bild, das ich in neiner Schrift „Der Deutsche und sein Vaterland" von der uglischen Erziehung gegeben habe, als zutreffend bezeichnet, «nunter vor allem H. St. Chamberlain unter so ehrendem Zeugnisse, daß mich ein Widerspruch des Herrn I. Luley nicht rschüttern kann, zumal er das Wesen der Sache gar nicht trifft. Ich hatte behauptet, daß man in England die Persönlichkeit »er Kinder mehr achte als bei uns. Welcher Mensch, der >eide Länder kennt, darf an dieser Tatsache zweifeln, die schon m Goethes Zeiten so gut wie heute bestaitd, und auch von Goethe wiederholt beklagt worden ist? Von Studenten und )en Besuchern der Colleges hatte ich nicht gesprochen. Daß in den mglischen Colleges auf eine gute Hausordnung und auf strenge Sitte galten wird, das empfindet kein vernünftiger Engländer als Mißachtung der Persönlichkeit, sondern empfindet es nit Recht als ein Stück guter nationaler Sitte ebenso wie die 'ür uns lästige, weil allzu strenge Sonntagsheiligung. Die Lngländer lieben zumeist nicht die Nachtschwärmerei. In. so (leinen Städten wie Oxford ist es abends um 9 Uhr schon still. Auch die Hauswirte wünschen keine nächtliche Störung und kem Mensch sieht ein, was man dort nach 9 Uhr außer Hauses noch zu treiben hat; selbst die Studenten, die tagsüber viel aus dem Fluß rudern und auf den Wiesen spielen, haben kein Verlangen nach Nachtkneipereien, empfinden also die strenge Hausordnung ebensowenig als Vergewaltigung wie wir dieselbe gute Sitte in einer Pension oder in einem Sanatorium tadeln würden. Die Hauptsache aber: An den Früchten sollt ihr sie erkennen. Man sehe sich die riesige kulturelle Arbeit der Engländer auf dem weiten Erdball an und lerne daraus ihre Erziehungsweisheit achten! Hochmütige Geringschätzung England gegenüber hat uiis schon Schaden genug gebracht und deshalb ist die osientliche Stimmung seit einigen Jahren sehr zu Englands Gunsten umgeschlagen. Wer aber nicht mittun will und sich besser als Teuto- mane gefällt, dem sei es unverwehrt. Auf die vermeintlichen Widersprüche, die Herr Luley aus meinen Schriften ausgegraben haben will, gehe ich nicht ein. Ich hätte viel zu tun, wenn ich in jeder Zeitung die Angriffe abwehren wollte, mit denen man mich beehrt. Steglitz, den 13. November 1907. ___________________ Prof. L. Gurlitt. tzine Meuoung in H sternich Die Umbildung des österreichischen Kabinetts ist nunmehr vollzogen. Das neue Kabinett ist auch bereits im Parlament erschienen, hat aber keine sehr freundliche Aufnahme gefunden, indem es von sozialistischer und tschechischradikaler Seite mit Schmährusen empfangen wurde. Die Rekonstruktion des Kabinetts war eine dringende Notwendigkeit geworden, nachdem die unter dem neuen Wahlgesetz erfolgten Wahlen eine gänzlich veränderte Zusammensetzung des Parlaments herbeigesührt halten. Die deutschen und liberalen Parteien hatten zahlreiche Mandate verlohn, während die Sozialisten mehrere Dutzend gewannen; ihre Zahl hatte sich von 11 aus 87 erhöht, gleichzeitig errangen aber die katholische Volkspartei, die Christ- tichsozialen und verwandten Gruppen über 200 Mandate, so daß nach dieser Seite hin ein Ausgleich geschajsen war. Alles in allem bedeutete der Wahlaussall trotz der Zunahme der sozialistischen Mandate einen Ruck nach rechts, und Herr v. Beck mußte sich genötigt sehen, über kurz oder lang diesem Umstande Rechnung zu tragen, es mußte ihm vor allen Dingen daran gelegen sein, im Hinblick auf den Ausgleich sich eine sichere Mehrheit zu schassen und Angehörige der ausschlaggebenden Parteien in sein Kabinett hinein zu ziehen. Das ist denn auch erfolgt, und das markanteste dieser Rekonstruktion ist der Eintritt zweier christlich-sozialer Minister. Bisher hat sich diese Partei stets davon serngehalten, Portefeuilles zu übernehmen, mit der Begründung, daß man seine Unabhängigkeit wahren wolle. Aber die Sehnsucht nach Macht regte sich schließlich doch, und so hat man sich jetzt nach einigem äußerlichen Sträuben gar nicht so ungern finden lassen. Dieser Umschwung bedeutet in der innerösterreichischen Politik eine wichtige Wendung, denn die bisherige überwiegend liberale Tendenz tritt zurück, um den Christlich- Sozialen und deren Gejinnungsverwandten Platz zu machen. Herr Dr. Lueger hat selbst begreiflicherweise kein Portefeuille übernommen, denn abgesehen von seinem Gesundheitszustand ist seine Kraft zu kostbar für die Partei selbst, um aus einen Ministersessel kalt gestellt zu werden, aber durch seine Getreuen im Kabinett, die Herren Ebenhoch und Geßmann, wird er einen gewaltigen Einfluß aus die Regierung auszuüben verstehen, und Herr Lueger ist ganz der Mann, seine Macht nach Kräften auszunutzen. Welche Folgen für die innerpolitische Entwicklung Oesterreichs diese Wendung haben wird, muß abgewartet werden. Immerhin kann man das eine sagen, daß das Deutschtum an sich nicht schlechter gestellt sein wird als bisher. In den letzten Jahren begegneten die Forderungen der Deutschen in maßgebenden Kreisen stets dem größten Mißtrauen, weil sie meist von extremer Seite vorgebracht Gietzener Staöttfycater* Gastspiel von Carl William Büller. Der Registrator auf Reisen. Poffe mit Gesang m 5 Bädern von A. L'Arronge und G. Moser. Alt und verschroben in jedem Sinne ist die Posse des Dichterpaares L'Arronge und Moser, die unser Theaterpublikum gestern belachen konnte. Das Haus war freilich sehr schlecht besucht, aber wohl noch nie hat es in unserem neuen Theater auch nur annähernd ähnliche Beifallsstürme gegeben wie gestern. Das war ein Applaudieren und Bravo- cufen, wie man es in Gießen kaum für möglich hält. Man ist hier sonst recht sparsam mit seinem Beifall. Diesen außerordentlichen Erfolg hat Herr Büller indessen reichlich verdient. Auf seine Darstellung des Registrators kommt in diesem Stück ja alles an, und diese Ausgabe hat der Gast des gestrigen Abends glänzend gelöst. Bei der künstlerischen Bewertung dieser Leistung foninit es wahrlich nicht darauf an, ob die verschiedenen schwierigen Uebergänge psychologisch halbwegs richtig getroffen sind, denn was haben L'Arronge und Moser mit solchen Dingen zu tun; hier kommt es nur darauf an, daß alles an seiner Stelle richtig wirkt, und daran fehlte es in dieser Aufführung keineswegs. Wirksam war das erste Auftreten des Registrators in seiner Schreibstube, nicht ohne komische Wirkung war sein Spiel bei seinem zweiten Auftreten, in seiner Häuslichkeit, und noch drolliger wirkte das Auftreten des Registrators als natucforschender Rentner Müller au§ Berlin im dritten Akte. Der Höhepunkt der Komik war aber die Trinkszene im 4. Akte. Hier erwies Herr Büller sich als einen feinen Beobachter der Wirklichkeit, hier verstand er es in fast unnachahmlicher Weise die Wirkung zu steigern, hier charakterisierte er den über die Stränge schlagenden Pedanten mit einer Natiirtrcue, die schwer zu übetbieten ist. Beschreiben läßt es sich kauni, wie er ftch allmählich mit seinem Wein anfreundet, nachdem er erfahren hat, daß die Flasche nur 50 Pfennige kostet, mit welcher Selbstverständlichkeit er daraus die Kiste Zigarren, zu einem Pfennig das Stück, annimmt und wie er dann den Preis von 60 Pfennigen für das LogiS für recht hoch hält, wie er dann immer gejprächiger wird und löie er ansängt zu lallen und iuit verglasten Augen ms Leere zu schauen. Das alles war prächtig wiedergegeben. Auch für den letzten Akt hatte Herr Büller sich noch manche recht fern beobachtete Lharakterzüge reserviert, so daß e8 auch hier noch neues zu bewundern und zu belachen gab. Reben dem Titelhelden treten in dieser Poffe alle übrigen Darsteller sehr in den Hintergrund; es sind undankbare Rollen. Um so mehr ist es anzuerkennen, daß gestern auch die übrigen Mitwirkenden ihr Bestes gaben. Gesang und Begleitung gingen zwar häufig ihre eigenen, gesonderten, nicht immer ganz begreiflichen Wege, „aber sonst war die Stimmung im ganzen famos". Zum Schluß sei noch mit besonderer Anerkennung der vortrefflichen Regie des Herrn Bruno Reimer-Schlegel gedacht. Die Wirtshausszene vor allem war sehr hübsch arrangiert. E. A. ♦ — Herr Dr. Strecker schreibt uns: Ich habe in meinem achten Bad Nauheimer Briei über die kreisamlliche Genehmigung des vom Sladlrat abgelehnten Baugesnchs nur die Stimmung wiedergegeben, die sowohl im Stadthauje als auch in der sreisunugen Versammlung herrschte. Auch braucht man durchaus nicht von der Unfehlbarkeit eines Stadtrates überzeugt zu sein, um trotzdem die höhere Bevormundung für einen zweiselhaften Ausweg zu halten. Was übrigens berechtigter oder unberechtigter Eingriff m das Eigentum ist, dürste gerade in Fällen wie dem vorliegenden gar nicht so einfach zu entscheiden sein. Es kommt alles auf die Folgen für die Allgemeinheit anl . — Professor Robert Koch ist nach der m voriger Woche erfolgten Rückkehr von seiner Forschungsreise nach Deutsch-Ostasrlka wegen seiner Verdienste um die Erforschung und Bekämpfung der Schlafkrankheit zum wirklichen Geheimen Rat mit dem Prädikat Exzellenz ernannt worden. — A 1 o i s B u r g st a l l e r, der bekannte Waqnersänger, der seinerzeit bei den Festspielen in Bayreuth den Parsifal iang, dann aber abtrünnig wurde und, durch die Höhe der Gage verblendet, die ihm Lonried bot, in dieser Partie in der Metropolitan-Oper in New-York anftrat, ist reumütig nach Bayreuth zuruckgekehrt und in der Villa Wahnfried empfangen worden. Wie verlautet, wurde Burgstaller für die nächstjährigen Festspiele als Parsifal verpflichtet, und zwar unter der Voraussetzung, daß er diese Partie in Amerika nicht mehr singt. Auf die Etitwicklung der Dinge darf man um so gespannter sein, als kaum anzunehmen sein durste, daß Lonried auf sein Recht, den Sanger in der fraglichen Partie austreten zu lassen, verzichten wird. — Das Abenteuer des Komponisten. Hans Pfitz- ner, der Komponist der „Rose im Liebesgarten" hat mit einem Liederabend im Hotel Disch in Köln großes Unglück gehabt; nicht eine einzige ffJarte war verkauft. Um nicht vor lauter Zatm- tourben; jetzt find gemäßigtere Elemente am Ruder und wenn die Christlich-Sozialen, wie sie mehrfach verheißen haben, den Wünschen der deutschen Parteien zum Siege verhelfen wollen, so ist unter diesen Umständen eine Erfüllung weit eher zu erzielen. Ueberdies ist bekannt, daß der Th.onsolger Erzherzog Franz Ferdinand politisch einen ähnlichen Standpunkt beruht, und man geht vielleicht nicht fehl, anzunehmen, daß er an die,er Wendung der Dinge nicht gänzlich unbeteiligt ist. Das ist ein wichtiger Ausblick für die Zukunft und es steht wohl außer Frage, daß die innere Politik Oesterreichs auf lange Jahre hinaus sich in diesen Bahnen bewegen wird. Ob sie zum Heile des Staates sein wird, dürfte der Verlauf der Dinge ja zeigen, jedenfalls aber liegt äugen«* blicklich kein Grund vor, allzu schwarz in die Zukunft zu sehen, da die neue Richtung fraglos der vorherrschenden Volkssftmmung entspricht. Liberale Einigung in Darmstadt. Aus der Landeshauptstadt wird uns geschrieben: Endlich ist auch in unserer Stadt, die durch ihre Uneinigkeit im Lager des Liberalismus in der letzten Zeit selbst im Reiche oft genannt wurde, ein Schritt weiter zur Einigung des Liberalismus getan worden. N a t i o n a 1 l i b e r a l e unb Freisinnige stellten für die am 19. d. Mts. stattfindende Stadtverordnetenwahl einen gemeinsa men Zet- t e l auf, der Namen aus allen hier vorhandenen Parteilagern enthält. So wurde an die Stelle eines auf seine Wiederwahl verzichtenden Zentrums mannes wieder ein solcher genommen ; die Namen des aussck-eidenden Deutsch-Reformers, sowie des ebenfalls ausichewenden Sozialdemokraten erscheinen, well sich diese Herren in ihrem städtischen Amte als lüajtig erwnsen, ebenfalls auf dem gememiamen Zettel. Deutsch- Reformer und Zentrum bringen keine eigene Kandidatenliste. Die Sozialdemokratie scheint völlig getrennt zu marschieren. Es läßt sich aber die Annahme nicht von der Hand weisen, daß in letzter Stunde von dieser Partei wohl oder übel auch bürgerliche Kandidaten auf den Schild erhoben werden. Sind doch diesmal 21 Stadtverordnete zu wählen und ob die Sozialdemokratie imstande ist, aus ihren eigenen Reihen eine solche Anzahl einigermaßen Aussicht auf Erfolg bietende Männer aufzustellen, muß fraglich erscheinen. Nicht vergessen sei zu erwähnen, daß noch ein dritter Zettel zusammengestellt ist. Dies ist der der vereinigten Bezirksvereine. Zwar stimmt dieser in vielen Namen mit devi liberalen überein, trotzdem ist es als sehr bedauerlich zu bezeichnen, daß man von dieser Selle auf ein gesondertes Vorgehen Gewicht legen zu müssen geglaubt hat. Dekanatssynode des Dekanats Gießen. Gießen, 13. November 1907. Tie Synode des Dekanats Gießen wurde heute früh 9 Uhr durch einen Gottesdienst im Gemeindesaal der Johannes- kirche, bei dem Pfarrer Schult e-Großenlinden über 2. Tim. 2, V. 15 predigte, eingeleitet. Die Verhandlungen eröffnete der Vorsitzende, Dekan Strack, durch eine kurze Begrüßungsansprache, in der auch in der üblichen Weise der im letzten Jahre verstorbenen Mitglieder gedacht wurde. Die erforderlich gewesene Wahlprüfung wur^e eiiijiiinmig genehmigt. Der hiernach verlesene Bescheid des Großh. O^rkonsistoriums auf die Beschlüsse der vorjährigen Synode lautet zustimmend. Der den Mitgliederir bereits im Druck zugegangene Bericht des Deka- natsausfchusses gibt zu Bemerkungen kecne Veranlassung. Aus ihm sei hervorgehoben, daß der religiös-sittliche Zustand der Gemeinden im allgemeinen befriedigend ist, wenn auch speziell über die zunehmende Verwilderung der Jugend von allen Seiten geklagt wird, der leider die Schwachhell und christliche Unentschiedenheit der Eltern Vorschub leisten. Die im Dekanat bestehenden gemischten Ehen haben meist evangel. Kindererziehung. Ter Besuch der kirchl. Katechismuslehre leidet unter dem Besuch der Sonntags-Geweroeschulen. Tie Freude über den fleißigen gälten musizieren zu müssen, sagte Pfitzner schleunigst ab. ^Er versuchte, als einsamer Gast im hell. erleuchteten Saal zu speisen, wurde hinauskomplimentiert und gibt jetzt in den „Münchener Neuesten Nachrichten" einen launigen Bänkelsang. Die letzten Strophen seien hier mitgeteilt: „Twtz Rellame, Bildern und Affichen Und Notizen in dem Zeitungsblatt, Könnt' er keinen Mensch in Köln erwischen, Der drei Mark für das Konzert gegeben hat. Von zwei Freunden, die in Körten leben, Er sowohl als sie verhindert war; Otw war an diesem Abend g'rad vergeben, Paula hatte einen Halskatarrh. D'rum, o Jüngling, merk dir diese Lehre; Komme nie in Kunst nach Köln gereist. Außer, wenn du stammst von einem Millionäre, Oder du etwa Puccini heißt. Die Geschichte endete noch heiter. Wenn auch anders, als zuerst gedacht; Ter Bassist, der reiste schleunig weiter. Der Vertoner speiste noch zu Nacht. Und er sagte schmunzelnd sich im stillen: „Nächstes Mal, da bin ich nicht so dumm. Und ganz Köln wird mir den Saal erfüllen. Wenn ich mache folgendes Progromm: Ich fungiere als Klavierbegleller, Spiele Lieder von der Olga Molitor, Mörder Hau dreht mir die Blätter weiter, Und Graf Kuno M o 1 t k e trägt die Lieder vor." Kleine Kunstchronik. Die epische Urform des Ibsen- scheu „Brand", die Fragment geblieben ist, wird jetzt in der deutschen Nachdickstung von Ludwig Fulda veröffentlicht werden. Sie erscheint im Dezemberhest der „Neuen Rundschau". . — Kathi Frank, die frühere Frankfurter Heroine, ist abermals in großer Notlage. Ter Bürgermeister Dr. Lueger in Wien ließ ihr eine Unterstützung von 400 Kronen anwcifen. Tas traurige Schicksal der Künstlerin hat schon vor ein paar Jahren die Oefsentlichkeit beschäftigt; auch damals ist für sic aesannnelt worden. Ihr Fall ist nicht so tragisch wie der ihrer Frankfurter Kollegin Fanny Janaufcher, die gelähmt im St. Arary-Hospital zu Vroollyn lag. Aber er bestätigt aufs neue die alte Geschichte vom „Kvmödiantcnelend". Kathi Frank, eigentlich Frankl, bekam Unterrichts von Strakosch, war Laubes erste Schauspielerin am Wiener Ätadttheater und schied aus dem Burgtheater nach einem Jahre wieder aus. Sie war dann in Hamburg, Riga, Stuttgart und Frankfurt a. M. engagiert Zuletzt versuchte sie sich als Saisongajt in Newyork; aber dies war bereits der Niedergang. — Ter sehr verdienstvolle langjährige ehemalige Direktor des Goethe-lstativnalmuseums Dr. Karl R u l a n d in Weimar ist 74 Jahre all v e r st o r b e n. Ev war geb. 183-1 zu Frankfurt a. M. tri 1 b 92.80 Elektriz. Schlickert 18 81.9 93.00 196.76 Höne, 14 sehr 193.7- flrur em 27.4 rojeft a DU lest. 17 N U II 51 18 da u 1 1 1 I? 1 r. 8 1 1 27 0 138.2 1 I Canada E. B. Darmstadter Bank Deutsche Bank . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank Tendenz, ziemlich . 142 80 - 124 10 . 223.70 Ti 2 U M 80 v S [3 46 II II ll 7! 4 15 ll 5 71 N 5 44 « « M 30 71 6 41 U 13 78 74 11 8 84 8 u 8 » 93.60 82.80 do. Konsols do. Hessen . . Oberhessen Wieseck würbe auf wertvollen Wiesen- jieber feinen Anteil Berliner Haudelsgea. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank . Diskonto-KomuiandiL . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- hisenlahn . . . . Gottbardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Laurah litte......218O< .\ordd. Lloyd.....109 Ot Obeischles. Eiseu-Industrie 990> Abzweigung von Rödgen igkeiten stoßen und einen 4>6% Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . Buderus E. W. . Tendenz: fest. Dw hierauf erstatteten Berichte der Synodalvertreter für innere und du ßere M i ff i o n können ein erfreuliches Wachstum biefer Bestrebungen konstatieren. Dasselbe gilt von unserer Dekanatskrankenpflege, die auf ein erftstgreiches, gesegnetes Jahr zurückblicken kann. Unser Dekanat marschiert mit 1 o.Schwestern, darunter 5 Tekanatsschwestcrn, an der Spitze der hessischen cvangel. Dekanate. 2 Stationen sind noch in Aussicht genommen. Mit dem 1. Januar 1908 soll eine neue ausgebil- j bete Schwester in Watzenborn airgestellt werden. Das Hauptinteresse der Berhandlungen erregte sodann der eingehende, lebendige Vortrag von Pfarrer Gro t h-Rödgen überI die Frage: Welche allgemeinen Gesichtspunkte lassen sich unter Berücksichtigung der seither gemachten Erfahrungen, sowie der Gemeindehausfrage, für die sog. Gemeindeabcnde gewinnen? Ter Vortragende führte aus, daß kirchl. Gemeindeabende notig sind als Gegengelvicht gegen eine falsche und schädliche Vergnügungssucht und als Anleitung zu gesunder und nützlicher Grtwlung, sowie als ein Mittel zur Schaffung wirklicher brüderlicher Gemeinschaft in unseren Gemeinden, wie auch als Be-I iriedigung des Bildungshungers unseres Volkes. Tie Einrichtung der Llbende steht nicht im Ofcgenfahe zum Geiste der Bibel. Die! Frage, was eigentlich Okmeindeabende sind, beantwortet der Vortragende dahin: Es sind Veranstaltungen für alle Stände und Glieder der Genrcinde, zu denen man die Kräfte aus der Gemeinde sich gewinnen muß, was mit einiger Lust und Liebe ?nr Sache nicht bnschwer sein wird. Der rechte Ort dafür ist das Gemeindehaus: es können bis zur Sckwfsung eines solchen auch mc Kirche ober sonstige Säle benutzt werden. Ter Korreferent, Pfarrer Schlvabe, fügt den ausgezeichneten Ausführungen noch einiges hinzu und bittet die Mitglieder, nun auch gleich bic gemachten Vorschläge zur Ausfüllung zu bringen. In der sehr ausführlichen Diskussion wird unter vielen zustimmenden Aeußerungen auch vor Ucberschätzung der Gemeindeabende ge- mtmtt, ivo5 übrigens auch schon von dem Referenten zum Ausdruck I gebracht wurde. . Bei der darauf folgenden Wahl zum Stellvertreter des Dekans wurde Pfarrer Glück von Heuchelheim mit 31 von 45 abgegebenen, Stimmen, als 5. Mitglied des Tekanatsausschusses Bürger-1 meiiter V^o l k-Allendorf a. L. gleichfalls mit 31 Stimmen gcJ wablt- .. Sodann wird der Voranschlag der Tekanatskasse für i 1908/11 einstimmig genehmigt. Nach einem Schlußgebet von . -Vwrrer 15 r 1 cher - Alten-Buseck wird die Synode geschlossen j Aus Stadt un- Land. Gießen, 14. Nov. 1907. ** Reichstag und kaufmänn ische Sozialpolitik. lieber dieses Thema wird Herr Hiller aus Leipzig, der 1. Vorsteher des Verbandes deutscher Handlungsgehilfen, am nächsten Montag einen öffentlichen Vortag im Hotel Schütz halten, der vorn Meisverein Gießen des Verbandes veranstaltet wird. ** Zur Stadtverordnetenwahl. Der Mieterverein hat gestern abend beschlossen, selbständig vorzugehen und hat eine Kandwatenliste aufgestellt, die Namen aus ollen Parteien enthält. Sie ist im Inseratenteil der heutigen Nummer enthalten. Alsfeld, 14 Nov. Heute wurden die sterblichen diefte des hier verstorbenen Kreisschulinspek-! rs i. P. Georg Müller zu Grabe getragen. Vor zehn I Jahren trat der Verstorbene nach segensreicher Wirksamkeit in den Ruhestand. Bis zu seinem 72. Lebensjahr ist er im lenste der Schule tätig gewesen. Wie sehr man seine Verdunste zu schätzen wußte, beweist seine Berufung in die Kommission zur Beratung des Ächulgesetzes im Jahre 1875. Damals wirkte er als Lehrer an der Stadtschule zu Gießen. Hiernach erfolgte seine Berufung zum Kreisschul- tnfpeftor des Kreises Oppenheim. So sehr man die ehrenvolle Beförderung dem verdienstvollen Lehrer gönnte, so ungern sah man damals den wegen seiner Herzensgute I und seines schlichten Wesens sehr beliebten Lehrer in Gießen schaden. Wie sehr die Lehrer des Kreises Oppenheim *hren Vorgesetzten verehrten, zeigte sich bei feinem Scheiben aus diesem Kreise. Eine goldene Taschenuhr und ein Album mit den Photographien sämtlicher Lehrer des Streifes waren die Zeugnisse dieser Verehrung. In gleicher Weise wußte er sich im Kreise Alsfeld die Herzen der Zehrer zu fesseln. Auch hier zeigte sich bip Liebe und Ver-1 ehrung der Lehrerschaft zu ihrem Vorgesetzten an der Ab- schiedsfeier und den dabei überreichten Geschenken. Im ,82. Lebensjahre ist der verdienstvolle Schulmann gestorben Sein Andenken bleibt in Ehren. November. Aufan^skurse. Harpener Bergwerk. . Laurahiltte .... Lombarden E. B. . . Nordd Lloyd .... l'ürkenlose..... 'Besuch der-Kate chismuslehrc der weiblichen xvngenb wird durch bic erlchreckliche ^atfaebe getrübt, daß diese es der männlichen ,Jugend im Wirtsl-ausbesuch, besonders am Sonntag nachmittag lunb abend gleich zu tim sucht. Der Zustand der Kirchen und Pfarrhäuser ist befriedigend. In Annerod wurde ein Zweig- ttercin des Evangel. Bundes gegründet, in Leihgestern eine Dia ivmncnitdtton eingerichtet. Die Werke der Wohltätigkeit und cknüstlicken Darin Herzigkeitsübung weisen ein erfreuliches Mehr auf. Es gingen dafür 30111 Mark, 3427 Mark mehr als voriges Zayrcm. Die allgemeinen Kirchenkollekten ergaben 2300 M-ark, 90 Mark gegen 1905. Für Orts arme wurden 8/4/ Mark, für kirchliche Zwecke 7938 Mark geopfert, wobei eben- falbS bedeuten de Mehreinnahmen zu verzeichnen sind. den, wobei 92.40 96 60 96.60 91 80 103.26 61.30 62.30 91 60 87.10 92.20 136.90 46.10 80 90 । ausdrücklich eingeladen hatte, bei ihr Wohnung zu nehmet weil sie eine ewige Angst — vor Einbrechern hatte! Kleine Tageschronik. In Berlin hat sich der 28 Jahre alte stud. jur. Kur v. Gr Hermann, der Sohn eines Obersten a. D. aus Pase wall, in seinem Zimmer eine Revolverkugel in die Brust | schossen. Der jugendliche Selbstmörder soll ein unheilbares Lest^ | gehabt haben. Den Ziegelmeister Neumannschen Eheleuten in Germersdm-i Kreis Guben, wurde das siebzehnte Kind — der wKm Knabe — geboren. In Lübeck wurde unter dem Verdachte, Landesverra verübt zu haben, der Rekrut Baschow verhaftet. Diese Affär soll mit der Schiwara-Angelegenheit zusammenhängen. 9lm 13. Nov. stürzte in Völklingen bei Saarbrücken eb 15 Meter hoher Neubau, dessen Dachstuhl bereits errichtet war ein. Es wurden 4 Tote und 8 Schwerverletzte geborgen. In Bois de Boillogne bei Paris ist der Deutsche Alsre Löwenthal, aus Köln gebürtig, t o t aufgefunden worden Di Recherchen ergaben, daß Löwenthal auf der Durchreise begriffe und int Hotel Straßburg abgeftiegen war. Man vermutet Selbst mord. Eine Revolverkugel ist Löwenthal durch den Mund i den Kopf gedrungen. § Mücke, 13. Nov. Von dem Gräflich Laubach'schen fooigut Flensunger Hof gingen durch Kauf 182 Morgen Acker- und Wiesenland zum Preis von 105000 Mark einschl. Wohn- und Oekonomiegebäuden an die Gemeinde Flensungen über. Tie Gemeinde beabsichtigt, die einzelnen Parzellen teils zu versteigern, teilä zu verpachten. Manchem :ft hierdurch Gelegenheit geboten, sich eigenen Grundbesitz erwerben, -ras große, geräumige Wohnhaus und die Oekonomiegebäude dürsten sich zu verschiedenen Industrie- Zwecken verwenden lassen. Eisenbahuwünsche von Gießen und Umgegend. Die Verlegung der oberhefsifchen Eisenbahnlinie Gießen. Fulda 5 Man schreibt uns von Alten-Buseck: 2n dem Antrag des Landtagsabg. Leun vermissen wir ein entgehen auf die femerzeit mit dem Bürgeroerein Wieseck gepflogenen Besprechungen, nach denen die Vollendung der Linie au5 ?ur^ ba5 Dal an Trohe-Haltestelle i . ’ ^^vos) und von da in gerader Linie nach Wieseck er» folgen konnte. Das wäre nach unserer Ansicht das Beste, Prak- tlschste und jedenfalls auch das Billigste. Mit diesem Projekt wö.rde 9^bgen, Trohe und Alten-Buseck Rechnung getragen, zumal auf demWeg nach ü.r Haltestelle Rödgen Mißstände bestehen, so daß n E.. oanten der Orte Trohe und Alten-Bujeck bei der jetzigen Witterung nch mit Wasserstiefeln versehen können, um trockenen bU.B«, att und stelle zu koinmen. Vtehrere Eingaben um der schlechten Zugangsverhältnisse wurden abschläglich | ■° oü” roir na^ tüie üor den Schmutz waten j nach ' ' ' zöeieittgung befd) leben, dürfen T hftttl nur srnxüJa ^"^rlung betu^u Ivuruc. unfere Gemeinde yätte pur Rachterl hiervon, gerade wie bei dem Neubau der ......... vlllv KursuencJite In der Newyorker Gesellschaft Giessener Anzeigers, niit^eteilt von der Bank für Baude und Industrie. Giessen. Frankfnrter Börse. 14. November, 1.15 Uhr. Beichsanleihe . . 93.101 Elektriz Lahmeyer . BetSal ernes (Frankr.) überrannte eine Lokomotive einei Wagen, in dem sich vier Arbeiter befanden. Zwei von ifoP, wurden getötet, zwei schwer verletzt. Aus Kopenhagen wird gemeldet: Als der Redakteur de anarchistischen Blattes „Skorpion", Sophus Rasmussen befett längerer Zeit von der Polizei gesucht wurde, weil er ein Gefängnisstrafe zu verbüßen hatte, verhaftet werden sollte, schg. er einem Polizisten eine Revolverkugel in den Kopf und erfrftni I om nr t r< t I Ü.ch dann selbst. Der Polizist starb im Hospital an her Die Kleebachtalbahn. Folgen der Verwundung. ** --- Hörnsheim, 12. Nov (Holland) meuterten die Kadetten de. Am Sonntag, 10. d. Mts., stand im „Wetzlarer Anzeiger", Militärakademie, well ihnen wegen P r ü g e l e i e n auf der Kirnie< daß von Gießen wieder das Kleebachtalbahnprojekt im J.Er .Abendurlaub entzogen worden war. Sie zerschlugen di! Angriff wäre, — das ja schon längst wegen seiner großen Sinnchtung der Kantine Wendigkeit fertiggestellt sein müßte —, mit dem An fügen, daß dock ~ " * alle Geschäststreibenden, sowie Freunde der Stadt Wetzlar auf ** in •• der Hut fein sollten, damit dieses Proiekt nicht seiner Verwirklichung ku ' irr Ueber das Vernwgen be, entgegengehe, um Wetzlar nicht alle Kauflustigen tu entführen h n r'' ^lockfabrikant tn Tteteshetm a. M Einsender dieses fragt an bei dem Schreibe/ ix? Arttkels im m eröffnet. Rechisan „Wetzl. Anz.", ob er schon einmal eiHen Vergleich be"$erF» 8 L^' A'cheler zu Olkenbach a. M wurde zum Kvnkursver Mischen Gies,en und dem Kleebachtal und zwischen Wetzlar und dem A>nt?a^iebt tni> Bl n lUm ? br > bem Klecbachtal vorgenommcn hat? In einer Woche gehen au° W?! — Ueber den. Nachl-N . dem Kleebachtal mehr Arbeiter und Geschäftstreibende nach Gießen Heinrich F e r b e r, Maria geb. Huff ß i als nach Wetzlar in zwei Monaten, ohne den bäuerlichen Verkehr, chotariatsaebilf?A n d r?/ CrÖ$’ei Weshalb will man dieses Vahnprojekt l,indem, wo doch in allen V wurde zum Son |la< Gauen Deutschlands sich Bahnen kreuzen zum Wohle des Volkes T« be^ ftnb 61fs- ium 1 L und des Vaterlandes. Einsender will weiter keine Borwürfe n-Äj-v L^^gmicht Ober-^ngell)eim anzumelden.-- machen und bittet deshalb alle Bewohner des Kleebachtals fest T a?m st o d^Volb^nr^u Dackermeilters Em 11 Krämer h daraus hinzuarbeiten, daß endlich ;um Woble d's aainien ll Ballonplatz, wurde am 8. Nov. das Konkurs eine Bahn nach Gießen gebaut wird. Auch'Gießen ^sollte tüchtig desselben, Gesellschü EÄff.Ä?1""’’- - "Mi4 b" •"■“■HäF >- — ---____ n ‘ SQntur*teTWalter ernannt. Konkursforderungen sind bis ;un bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. - Ueber den Nachlaß des verstorbenen Lederhändlers Gustai , * Sardens unbezahlte Schuhmacherrechnung. h i l i p p i von Friedberg wurde am 9. Nov. da. „ Der Hardcn-Prozeß hat neben andern schlimmen Dingen noch ^^rn^ursverfahren ^öffnet. Rechtsarrwalt K eller in Friedbcr- ( etwas ganz besonderes zu Tage gefördert: eine Schuf/macher- ernannt Konkursforderungen fini reefmung nämlich und dabei noch dazu eine angeblich unbezahlte' zuin v. Dez. bei dem Amtsgericht tfnebfcerg anzumelden f - Unb was ben Gipfel des Aufsehen erregenben ausmacht: diese e r ts ma u g e l ln d en Kruppschen Werken. I vermeintlich unbezahlte Rechnung wurde Harden aus Stettin ^illuitsmangel hat sich so verschärft, daß, um Weiterentlassungei präsentiert. Tie „Oftsee-Zkg." berichtet hierüber aus «Stettin-PÜ p«nmieidcn, den Arbeitern angekündigt mürbe, daß von heut Vor rund einem Vierteljahr hundert, als .Harden im hiesigen Kanouenrefiorts die Nachtschicht fortfüllt und d, <2tadtt Heater das Fach der jugeli blichen Helden aus- bisherige Ilhttmdige Tagschicht auf 8 stunden eingeschränkt wird füllen suchte, hat er sich hier auch ein Paar Stiesel rnackfen Fahrzeugbau ^t die achtstündige laßen und ist bann abgereist, angeblich, ohne die fragliche ^wbrt. deii Schmiedewe ?^ll'uu6 zu begleichen. Ter Meister wurde erst jetzt durch ganz ausfallen. _ _ den Prozeß wieder aus seinen früheren Künden aufmerksam "»d Arbitern unguustig aufgenommen. malmte alsbald um Zahlung. Harden aber lehnte ab unb ein 23VtCffüftvit Oct ^cOntitOil teis eti1 SSLL e 2‘2T *d‘“ ining seinerzeit unbezahlt gelassen habe, unb zweitens hält cr Hh§hPinC^ empfehlen Ihneii gum grünblicbe eine Ueberreichung derselben nach 25 Jahren denn doch etwas M»uwtisches Nachschlagebucd" (Leipzig, 19ü5 gar zu sehr verspätet, zumal er niemals völlig unauffindbar I ‘ Anfrage voin 10. 9lovember tciiei gewesen sei. Ausnahmsweise müssen wir, bemerkt das Stettiner folgendes mit^ 1. So-erii ^re unb Ihr Vorträge- Blatt, hier Harden einmal Recht geben mtb etwaige Rückschlüsse a u f l e n t e im Sinne des Handelsgejetzbuches sind (die aus dem> Schreiben auf geschäftliche „Perversion" oder gar Per- or Tt!111-? QU^ ^werbebetri? berjität entschieden ab lehn en. Tenn die kurze Veriährunas- fliegt, der die Anschaffung und Weiterveraußerung von Ware! fri?t, die das Gesetz solchen Forderungen wie jener Schuhmacher- ~ 1 !>at cm reefmung gegenüber bestimmt hat, wurde nicht aufgestellt um Mangel der ^rkaiiften^ache nur dann rechtlich jaule Schuldner zu schützen, sondern die Gläubiger zu nötigen o ^ie ^V^lich, d. h. ohne schuldhaftes Zögen lln-e 9lnsprück)e rechtzeitig geltend zu machen und damit Unsicher' s?" ^Dage nach dem Empfang der Sendung) erfolg ! hellen in der Tatsachenseststellung vorzubengen. nach Ihren Angaben arn 3. Nov. 1907 bezüglich de- in Newpor/ de^m^Wobnlltze de^^am'/ S?'" ^zcmber findet ist demnach wohl als verspätet" zu^bezeichnen^da^ die ^gerüguu sw««««'« «-äisktfe .^ormnud,chaft über das vermögen ihrer Tochter, von der Ablieferung der Sack-e an eine Kürzung des Kaufpreise- hna N» bi-A)er [n^€tcnCryrL'< ‘^an ^^hrt nun, das; wegen vorhandener 9NÜngel verlangt werden (§ 177 B G-B der Miß Gladys Banderbilt fich auf über vierzig Es wäre dies im vorliegenden Falle also rechtzeitig gescheh' Mark beläuft Die Braut, die am 21. August 21 Ta es sich um eine 9la0048 309 67 438 656 60 734 805 10 [1000] 954 [3000] 364 540 53 717 27 35 852 54 971 71000 151 415 546 68* 756 918 [3000] 57 81 947 7 2 040 84 132 952 7 4 314 48 451 79 [500] 642 382 714 69 317 494 596 918 1 07 440 556 1 08127 41 643 824 34 991 974 965 780 568 645 701 917 2 6 5053 362 422 608 26 6041 221 867 [500] 504 18 57 819 914 752 932 6 3 037 67 912 80 [500] 65018 66263 486 528 [500] [500] 98 402 16 629 79 3 1 034 33008 29 769 67712 990 [3000] 926 257 822 608 773 573 616 404 116040 [ 500] 174 320 117 145 4 6 96 272 300 122 287 407 516 637 867 112 203 75 54 37086 223 62 145 89 47 686 529 495 729 841 949 685 628 740 727 175 971 381 TßO 877 87 956 26109 [1000] 208 352 53 787 804 64 89 804 930 4 3 2 8 131 [500] 423 548 781 89 921 50 89 92 27063 29098 581 254 »1 936 723 R64 957 267025 87 IN 195 322 171 314 581 233 924 319 363 131 906 470 306 858 325 264 52 8-13 841 242 904 471 815 69 952 232212 13 444 70 541 74 747 8-16 233100 315 80 [ 500] 575 641 59 [1000 ] 38 (500] 702 858 234142 554 680 799 817 950 59 72 235223 65 94 314 626 765 91 207 59222 894 2 0 8 412 22 41 71 82 609 733 804 [1000] 26 991 99 2O7050 111 236 704 47 833 908 2 0 9204 666 210088 [1000] 184 57 293 [500] 239014 247 240359 241125 302 869 715 701 611 263 532 191 806 904 748 877 8O200 422 680 736 [500] 897 8 1 019 239 60 498 705 911 95 [3000] 82345 49 415 712 [1000] 826 ( 500] 83 436 665 833 75 941 69 8 4065 231 843 417 58 534 846 65 91 [1000] 961 85014 51 125 [500 ] 44 410 17 236 372 589 828 2 5 5202 85 307 57 73 611 75 703 847 66 [1000] 2 5 6146 209 501 994 2 5 7075 82 184 239 532 702 2 5 8 306 [8000] 539 659 806 23 26 2 5 9 211 [500] 785 884 26 0337 68 975 88 [3000] 261015 3*8 447 49 62 790 2G2008 134 35 300 770 823 933 [502] 263165 221 50 407 662 [500] 91 857 60 2 6 4050 60 163 97 [500] 694 [1000] 857 62639 90 527 803 64126 [1000] 708 30 [3000] 804 16 87 936 43 71 872 68192 229 59 310 69001 21 43 187 717 7O070 81 285 335 90 433 556 [3000] 611 86 729 433 592 73069 376 [500] [500] 129 530 97 631 722 867 268192 323 496 969 269038 88 202 13 [1000] 49 82 815 84 585 614 91 797 [500] 882 931 27O019 [500] 05 151 586 694 719 90 271125 256 325 39 494 647 853 946 2 7 2 247 83 425 511 2 7 3016 [500] 29 308 21 93 423 913 2 7 4005 192 269 92 303 15 65 404 82 [5001 603 275972 91 234 456 774 859 2 7 6583 681 715 30 60. 903 70 277046 197 277 84 [500] 422 561 89 621 44 720 [500] 68 918 60 278023 171 432 619 70 706 74 920 279189 203 69 312 617 823 925 280022 453 8J 655 OK 71 891 911 64 281320 26 35 76 88 [ 500] 748 927 2 8 2312 [500] 15 703 [1000] 12 43 986 2 8 3316 423 2 8 549 706 801 2 8 4300 23 89 442 55 664 [1,000] 730 78 937 [ 500 ] 285156 258 [500] 447 933 28 6026 365 542 68 1 746 6 5 849 7 7 2 8 7046 [3000] 111 23 245 77 890 470 659 703 [500] 22 858 94 97 1 09007 35 457 821 85 110178 529 91 840 111468 583 797 112111 79 572 56068 145 [1000] 449 608 835 59 5 7 011 159 44 75 78 633 700 [500] 7 58356 598 655 998 400 615 910 60178 257 462 592 717 839 67 919 61135 996 16110 39 369 [1000] 556 776 873 1 7058 202 374 [500] 929 18705 634 [500] 19014 [500] 276 [3000] [500] 64 90 753 [3000] 94 839 5 1 008 80 32 80 279 659 5 2032 263 344 457 [ 3000] 61 764 834 5 3062 184 67 819 417 687 710 827 5 4068 188 392 446 829 917 5 5002 191 267 74 414 649 77 [3000] 98 2 5 5049 136 571 705 816 [1000] 905 256028 68 124 238 357 780 839 257017 54 102 50 [3000] 216 [ 3000] 319 530 39 65 712 18 [1000] 33 805 78 913 2 5 8034 160 69 [1000] 500 [500] 14 31 641 739 64 818 86 93 2 5 9595 623 33 462 522 25 49 62 [500] 776 894 422 521 632 65 719 36 925 118093 234 546 705 959 170163 275 628 [500] 51 766 847 902 [600] 171101 312 65 512 98 3 8 054 66 105 18 522 86 789 3 9 06 4 213 617 26 723 35 948 40195 213 84 341 72 436 511 [500] 28 45 773 893 [1000] 41117 22 [1000] 27 220 383 603 986 4 2037 72 [500] 370 435 510 662 4 3 047 202 620 775 901 44635 4 5002 447 659 [500] 991 46013 333 81 411 [500] [500] 748 814 949 4 7066 67 80 282 304 464 606 44 [3000] 850 4 8043 110 63 236 550 768 953 4 9080 435 53 746 960 101176 77 209 [500] 930 1 02167 278 574 999 1 03240 104113 338 593 [500] 618 [1000J 105186 523 627 785 [1000] 845 79165 [5000] 253 309 433 923 31 80101 202 43 88 312 71 [3000] 86 [500] 496 536 85 88251 431 565 784 958 8 9122 [500] 674 702 26 9O037 128 274 87 390 428 558 636 48 [3000] 70 [500] 705 822 91174 244 522 81 717 909 9 2 032 41 105 17 [1000] 69 835 38 432 565 745 832 9 3 230 7 6 318 96 537 682 90 723 899 939 94140 371 404 47 79 540 664 715 95117 530 72 851 84 96067 416 [500] 644 74 864 97047 277 576 693 703 9 8 064 256 97 [3000] 327 508 23 88 606 957 [1000] 99003 Wilhelm Schmitt, Glasermeister, Kanzleiberg 7, am Brand. Telefon 575. 7. Ziehung 5. KL 217. KgL Preuss. Lotterie, Ziehung vom 13. November 1907, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt (Ohne Gewühr.) (Nachdruck verboten.) 115 54 537 611 76 700 95 800 991 1035 135 345 633 875 [ 500] 89 902 2 064 186 87 302 433 747 93 3237 358 70 496 689 98 [3000] 823 87 932 4228 37 683 5092 154 [3000] 536 [500] 664 [ 3000] 79 864 6186 405 28 574 92 801 6 22 7236 [ 3000] 57 353 426 [1000] 816 998 8074 112 51 221 71 [500] 313 55 429 [1000] 891 [3000] 9145 288 301 404 75 506 6 28 [8000] 735 76 99 980 10192 277 406 34 [500] 514 31 668 789 831 84 911 18 1 1129 427 564 637 805 952 69 12202 19 51 354 64 99 [3000] 413 72 587 720 37 13124 483 630 927 80 14382 421 33 578 600 [3000] 920 1 5031 99 [3000] 150 245 99 321 458 59 694 16072 356 SO 426 54 505 62 951 64 1 7292 [500] 371 537 830 91 [1000] 941 73 18019 [500] 98 109 643 61 724 19053 [500] 415 33 [1000] 20121 71 [1000] 541 712 878 21000 176 233 55 306 65 432 600 39 53 59 921 22042 93 226 513 719 22 884 910 18 30 88 2 3003 [10001 356 74 [500] 605 6 737 [1000] 864 85 98086 347 485 [500] 685 899 100029 250 98 322 19 328 58 505 47 721 889 [500] 729 834 [1000] 35 63 408 645 754 [500] 594 608 [500] 72 739 47 90 807 [500] 59 [5000] 62 94 413 69 833 62 74 243016 [1000] 386 244051 257 [500] 556 779 80 [1000] 922 55 371 433 58 655 90 709 806 988 2 40104 52 251 385 782 885 906 32 2 4 1 007 14 515 670 97 242015 367 464 [1000] 522 643 784 903 2 4 3277 333 88 509 27 [5001 987 244204 328 519 830 [10 000] 245174 458 75 246"53 215 308 63 76 493 603 92 [1000] 711 27 887 914 44 2 47110 76 693 2 48118 403 558 [500] 796 335 931 24 9 389 643 883 [8000] 983 250157 [500] 90 481 559 881 25 1 097 209 653 923 253093 [1000] 103 218 64 97 656 609 10 23 936 2 5 4080 /ernste Qoco^fett 86082 219 439 566 845 936 [1000] 87 HO 223 33 514 60 99 635 801 944 8 8140 244 81 355 428 551 673 787 867 [500] 89015 115 383 421 682 99 819 [500] 67 902 9O083 296 515 [3000] 802 18 915 9 1 021 36 155 [3000] 296 46 5 518 20 648 919 9 2 577 715 [500] 89 93070 127 641 763 68 [500] 828 75 914 [1000] 9 4310 13 46 458 588 97 B01 17 789 890 9 5255 91 95 358 403 558 [500] 85 625 9 6070 20066 138 390 445 509 [1000] 34 [500] 63 632 2 1 020 101 [1000] 86 274 377 22173 393 566 740 110439 96 521 99 697 716 78 | 600] 980 1 1 1097 [500] 839 471 [8000 ] 729 907 28 1 12011 499 500 65 113142 [500] 291 98 835 404 69 700 [1000] 76 97 [1000] 45 114331 [500] 831 957 66 115152 58t 801 |500 ] 9 116273 «67 68 91 538 615 41 90 937 1 17399 528 86 753 1 18179 206 315 550 656 [3000] 776 839 68 [500] 119050 87 201 [1000] 6 [500] 80 440 523 [3000] 604 120307 451 554 645 1500] 778 827 121276 364 645 675 750 59 76 92 917 122132 526 86 875 977 123232 26O008 122 542 631 788 919 2 61161 812 57 98 [1000] 697 887 2 6 2151 207 332 495 525 43 766 831 969 2 6 3 015 101 15 47 82 292 859 67 7 8 409 66 606 845 2 64141 221 44 620 87 926 2 6 5220 324 92 596 667 65 813 [500] 984 2 6 6325 [500] 622 45 664 943>76 267088 451 807 914 2 6 8291 811 408 943 55 [3000] 269140 [8000] [500] 72 478 80 , 2OO071 113 234 475 [500] 520 [500] 880 201140 479 758 [500] 838 [500] 89 2O2010 70 96 111 260 [500] 317 461 [500] 531 737 976 [500] 20 3 075 143 232 402 650 758 895 950 [1000] 204170 289 413 [1000] 566 856 2 0 5 338 71 410 55 640 92 833 971 2 0 6115 £54 572 5C 717 27 22 222 22 271 Couverts mit Hirma billigst Vruhl'sche Universitäts-Druckerei. 23 0037 143 66 296 445 73 76 99 989 2 3 1 221 312 57 482 7 75 842 903 [ 500] 2 3 2002 57 156 [500] 226 94 382 431 34 529 94 863 911 2 3 3102 86 382 459 509 25 633 740 838 98 [500] 966 2 3 4335 [500] 420 59 84 510 758 897 2 3 5003 148 475 515 950 2 3 6005 52 140 246 636 971 [3000] 237128 ' 315 470 706 945 2 3 8149 204 361 503 793 972 261 320 42 410 88 694 748 875 172074 89 166 224 825 922 74 1 7 3 376 82 434 527 [3000] 39 [3000] 608 174122 281 493 515 63 899 1 7 5030 177 569 623 66 702 93 951 87 1 7 6014 95 [500] 110 83 516 26 41 750 1 77230 450 65 [500] 77 1 7 8013 34 7 4 429 32 71 [3000] 551 [500] 674 179306 437 89 529 11000] 30 609 89 952 [500] 180114 238 69 501 698 1 8 1 281 374 [500] 703 182034 207 86 359 98 618 [500] 95 931 37 89 1 83019 341 66 496 622 801 89 1 8 4566 [500] 749 962 98 1 8 5367 592 [1000] 628 1 8 6007 152 217 895 1 87 460 559 [1000] 613 888 967 1 8 8029 82 89 179 249 54 513 69 87 630 1 8 9099 125 264 92 325 [3000] 452 79 527 765 874 909 [500] 13 [500] 19 0407 502 801 [500] 72 1 9 1 099 227 81 615 28 19 2076 321 [1000] 53 62 476 1 9 3014 [500] 161 277 411 47 746 865 948 1 9 4046 103 44 363 86 [500] 419 749 69 804 1 9 5098 181 99 289 360 417 508 774 1 96105 [500] 98 [1000] 298 [3000] 312 82 635 [ 3000] 814 30 197303 76 412 2 3 616 89 753 915 1 9 8203 34 732 42 81 977 1 99*44 85 307 459 736 59 854 3O020 209 85 90 347 555 869 3 1 069 274 [500] 43 [500] 93 95 3 2172 220 383 654 [5000] 849 [500] 76 85 986 3 3186 341 643 79 850 931 93 3 4012 115 402 687 35116 391 453 513 6*9 39 36054 81 456 791 [1000] 93 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Stockhausen liegt vom 18. d. Mts. an 8 Tage lang ans dem Bürgermeistereibureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Stockhausen, den 13. November 1907. Großh. Bürgermeisterei Stockhausen. 753 931 49 65 [1000] 67 95 106137 [500] 5 292 337 472 861 922 1 72113 256 364 418 695 751 847 69 1 7 3003 70 88 194 239 623 906 1 7 4088 810 31 [500] 90 413 708 1 75101 39 737 70 814 999 1 76104 255 95 364 78 533 643 177004 29 126 28 234 36 314 468 503 75 673 385 1 7 8064 465 83 612 814 356 1 7 9034 88 87 (10001 31 221 370 [500] 655 960 86 180 ’93 601 834 [1000] 850 181161 [500] 79 203 435 518 672 841 [500] 18 2072 152 301 29 42 512 685 1 83016 7* 852 552 61 878 98 935 184087 383 442 619 88 767 185221 314 61 [500] 496 LöOOj 528 675 706 50 83o 186061 449 524 [500] 99 671 732 806 92 995 187226i 442! 693 188092 183 94 288 311 407 90 [ 3000 ] 502 82 65 922 47 189012 111 [3000] 229 [1000] 824 54 L1000] 66 87 486 190405 85 I1000J 61 568 728 91 809 76 1J1030 77 492 518 661 716 22 819 192419 [500] 732 71 76 828 929 [500] 61 19 3041 82 267 584 696 875 92 1 9 4032 5 2 280 85 374 492 545 [500] 95 [1000] 679 739 871 [500] 88 195Äo " 21S »8 LIOOJ 871 931 196110 Ml CM 690 714 56 846 197251 [500] 82 393 500 870 918 24 1^8210 860 200191 2L04°6233943Mö272Ol22864 763 907 61 202017 226 377 425 203058 203 485 [3000] 651 204292 [ 500] 15001 616 746 49 966 2 0 5005 183 365 427 [500] 733 845 206160 286 361 [500] 86 [1000] 402 593 649 865 [500] 20 7 067 129 207 521 760 (500] 843 208044 61 29« 300 78 536 57 [1000] 638 7 63 921 99 2 0 9 044 53 119 422 568 [30001 85 r3000] 187 *42 54 401 [3000] 816 100377 563 735 849 1 0 1 250 876 594 708 86 78 95 991 102034 91 223 [1000 ] 99 309 [ 3000] 443 621 31 934 103164 267 779 82 921 1040-10 126 619 85 [500] 52 922 82 105122 492 609 703 820 106337 552 [1000] 12 710 55 107066 [10001 70 108072 110 69 [8000] 379 585 817 71 82 109029 [500] 322 36 181 291 457 637 870 909 L—---------- - 213069 [500] 312 527 627 718 76 86 835 214248 [1000] 361 444 593 650 916 2 1 5002 454 59 [ 3000] 882 [1000] 1500] 75383 452 [500] 549 608 30 744 86 7 6395 531 36 783 830 77254 3M 735 907 7 8089 152 236 [500] 79235 80 8 1 488 [3000] 765 87 845 975 82187 [500] 276 86 460 522 73 823 986 83416 23 37 642 79 84143 331 74 89 [3000] 987 85111 225 325 [500] 573 663 751 [1000] 86007 42 169 324 *6 417 655 64 [500] 87 135 *55 370 408 94 ___ [3000] 2 3 6 229 47 337 82 677 [3000] 717 237159 336 55 472 2 3 8305 [3000 ] 445 534 657 763 2 3 9 2*0 31 65 68 501 747 [500] 901 33 30143 442 606 19 [3000] 83 86 89 854 855 401 526 777 3 2119 27 5 4 450 752 815 294 344 97 403 [3000] 36 585 650 93 [500] [3000] 34322 530 618 97 874 984 3 5080 99 408 529 612 773 3 6 249 423 48 83 540 [1000] 455 [1000] 78* 211017 96 [1000] [500] 212036 224 433 909 21 88 In Gieireu bet Siiiwlr Bieler, Viktoria-Drogerie, Marktstrabe 5, Emil Karn, Zentral-Drogerie, Schulstr., Karl Seibel.Germama- Drogerie, Frankfurter Str. [7087 469 852 912 ....... — ... - . - ", 2 4 5128 58 400 527 619 722 95 857 [500] 246130 28* 461 [1000] 754 66 881 985 247022 376 89 589 735 ,500] 248281 309 500 608 69 2 4 9095 [1000 ] 439 63 517 75 772 963 250025 [IOOOJ'140 [3000] 298 521 622 846 [3000] 251123 203 45 90 599 667 736 67 99 996 [8000] 252067 161 91 231 425 72 541 [500] 600 896 2 5 3057 106 30 53 449 50 68 589 725 6 3 2 5 4 369 515 74 86 775 817 29 [1000] Mainzer Aktien-Wer V1 Flasche 18 Psg., */, Flasche 10 Pfg. Gotthilf Röhrle, Biergrosshdl^., Marburger Str. 7, Tel. 344 Bei Bestellung durch die Post wird Porto vergütet. _ Prima lebcndfrische Schellfische Eispackung beben eingetroffen u. billigst bei: August Wallenfels, Marktplatz 15. l70e6J Telefon 390. 965 2 1 6010 288 349 716 827 911 2 1 7194 324 427 77 555 77 [500] 674 [500] 907 218133 227 558 667 793 [1000] 219108 [500] 63 392 467 7*6 84 90 854 69 22O00S 39 48 152 70 565 654 786 390 921 78 2 21115 339 461 595 655 749 86 985 2 22*18 83 545 99 2 2 3135 241 380 760 818 2 2 4138 48 265 436 75 639 701 43 912 26 225191 424 31 43 5*0 226433 74 665 885 (500] 983 [500] 2 2 7001 12 55 101 60 463 533 39 90 765 2 2 8 055 1*8 558 715 [500] 44 934 2 2 9008 41 54 60 [500] 253 81 311 50 64 (3000] 552 230043 [1000] 673 [500] 711 34 [1000] 872 95* 231356 181 291 417 546 741 61 [500 ] 914 94 97315 724 808 27 926 ' " 779 804 26 54 [500] 924 99024 65 386 681 839 [500] 270018 159 92 812 926 27 HU *90 364 449 714 22 972 2 7 2 224 382 907 9 [ 500] 2 7 3024 *6 27 121 Cll 79 83 717 89 849 86 [500] 928 46 2 7 4028 200 8 9» 218 24 525 623 2 7 5029 40 [1000] 118 40 3.4 4981 696 [100C] 921 [1000] 276811 534 88 719 912 45 56 2 1 7^)9 67 110 488 605 804 928 59 [3000] 278025 [500] 241 89 451 [8000] 98 664 66 2 7 9 038 171 568 689 776 «Ou., 2 8 0007 128 565 721 [500 ] 51 [500] 841 75 80 281427 649 729 980 [3000] 2 8 2073 208 1000] 431 73 560 [500] 81 6« ,56 85 2 8 420, =15 820 600 45 285047 [1000] 56 227 318 551 86 601 708 2- 62 82 822 [1000 ] 28 6002 53 84 107 61 320 56 [500] 742 848 85 91 287002 70 139 240 Im Gewinnrade verblieben: 1 Prämie ru 800 OOO M., 1 Gewinn & 500 000 M., 1 A 200 000. 1 ä 150 000, 2 ä 100 000 2 ä 75 000, 1 4 60 000, 8 & 50 000,. 1 ä 40 000, 12 ä 30 000, 18 ä 15 000, 58 & 10 000, 110 & 5000, 1616 Ü 8000, 2545 Ä 1000, 8836 ä MÄ * * [1000] 93 562 772 839 65 [3000] 124345 4-18 50 702 81 945 125079 81 106 255 [1000] 560 74 97 702 874 [1000] 126000 20 33 95 144 212 353 702 879 127003 150 2! 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Ziehung 5. KL 217. KgL Preuss. Lotterie. Ziehung vom 13. November 1907, vormittags. Nur die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 72 [1000] 259 526 906 40 [1000] 1004 45 151 412 528 897 923 2 278 874 485 536 3 233 860 597 611 55 72 781 959 89 4064 648 768 90 939 [8000] 5005 54 84 308 89 636 68 872 6071 158 448 52 940 [1000] 69 7181 371 654 753 878 [500] 907 8 249 (500] 852 601 [1000] 6 86 707 946 [3000] 8019 69 [1000] 88 186 248 385 884 10182 260 393 400 595 9 7 799 855 85 904 5 11001 6 197 437 1 2018 201 42 46 5 3 53 1 612 [500] 70 828 50 53 962 [1000] 13022 54 Ul [500] 234 46 [ 500 ] 890 704 [3000] 24 953 14040 [500] 81 [500] 107 313 857 912 88 15020 238 Complette Bürgerliche Wohnnngs -Ausstattungen Grosse Auswahl, billige Preise bei guten Qualitäten 142312 403 507 17 96 785 819 61 [3000] 93 908 143106 57 309 38 415 76 523 791 847 984 [500] 144104 260 96 307 6 4 95 591 14 5209 349 543 764 1 4 6001 54 13» 227 88 317 [ 500] 480 [500] 651 64 1 47409 [1000] 12 523 29 [3000] 684 807 17 1 4 8261 895 599 961 149828 150059 120 851 834 [500] 15 1 003 489 544 971 152101 202 14 [10 000] 28 886 417 654 811 67 947 [500] 153112 [ 500] 216 428 57 705 841 905 1 5 4 216 361 [1000] 705 956 1 5 5 016 84 161 226 354 93 [1000] 538 713 156002 63 240 646 97 829 30 931 15 7226 93 349 539 691 [500] 763 909 15 158034 368 512 643 916 159124 [1000] 860 [500] 91 [500] 412 43 75 83 605 895 934 160071 160 682 161364 [1000] 786 855 162016 27 231 35 38 47 521 70 [3000] 85 706 1 63189 232 76 [10001 469 831 164014 126 58 209 468 94 653 [1000] 786 978 81 165147 57 *43 482 507 78 704 875 [1000] 90* 7 166222 60 391 590 604 849 [500] 54 [1000] 167182 536 630 59 168036 80 186 413 [500] 46 511 702 73 849 169025 55 841 3 7009 223 [ 500] 34 53 346 406 [500] 533 89 676 725 48 [1000] 834 3 8151 *46 91 391 796 913 [1000] 39039 91 93 [1000] 126 274 395 538 38 791' [1000] 935 79 4O 087 352 776 4 1 035 152 [3000] 93 331 77 [5000] 864 4 2172 *90 970 4 3 402 534 92 714 947 82 4 4148 [500] 2*8 751 55 99 905 4 5 310 500 827 [500] 47 59 46025 33 58 107 18 29 [1000] 2*0 25 27 539 672 [3000] 87 902 [1000] 34 [1000 ] 88 47120 [500] 47 [500] 66 319 51 54 508 656 953 48018 134 [500 ] 85 360 [1000] 446 537 59 727 76 86 97 49239 401 503 57 71 [1000] 657 710 13 961 5 0042 169 218 422 925 43 [1000] 51534 69 649 53 817 63 [500] 954 5 2010 122 498 811 5 3 0*8 387 454 633 97 7*1 850 67 54040 220 51 853 5*7 [1000] 37 600 82 779 55030 178 240 43 53 416 553 703 859 69 984 56303 474 787 942 57051 301 16 446 66 60 594 721 34 863 [3000] 58070 167 218 [1000] 24 80 499 [500] 721 26 59080 111 76 88* 60069 103 59 466 721 8*0 61174 279 467 6*6 50 746 939 6 2 269 97 485 6 3052 107 [1000] 24 [500] 535 63 96 [500 ] 64006 161 201 [3000 ] 66 762 9*7 45 88 [ 3000] 65109 99 307 4» 470 539 736 845 66140 99 247 [3000] 333 94 506 665 754 6 7177 232 [1000] 44 90 348 92 [500] 502 38 834 921 77 68061 95 [1000] 245 442 70 [500] 680 [3000 ] 93 94 6 9 270 306 [500] 733 70020 [1000] 96 167 200 300 [1000] 400 629 67 703 7 1 04 4 7 4 312 479 [1000] 81 593 732 72243 305 58 80 422 [1000] 73 567 721 73018 182 [500] 312 64 404 612 [500] 88 74048 [ 500] 217 81 341 404 [3000] 32 33 595 745 979 75363 673 707 [500] 19 9 3 830 7 61*0 80 224 [3000] 72 9* 303 73 96 436 607 77280 [500] 322 27 613 980 78017 100 [500] 276 2 3 227 706 21 36 [1000] 24040 56 167 [500 ] 246 [500 ] 54* 613 2 5013 59 384 499 505 30 899 969 2 6077 [3000 ] 87 469 [1000] 506 603 701 830 27130 311 515 9Z 58 76 28 149 210 374 407 10 60 614 29243 310 65 Turnverein Gießen (gegr. 1846). Zu dem am Samstag, dem 16. November, abends 8 Uhr, in der Turnhalle stattfindenden lÄrinteraest verbunden mit Theater, turnerischen Aufführungen, Gesangs- Vorträgen des Sängerchors, Konzert und Ball laden wir unsere Mitglieder hiermit freundlichst ein. v»/ Der Borstand. [500]^ 93^022 43 gol 4ig Q7 £ 500] 643 g?, 031 37 211256 (5001 409 673 747 818 2 1 2155 61 (3000] 73 378 466 5(Ä MS 848 [500] 2 1 3112 7 3 693 787 214207 89 457 63 374 215047 [3000] 333 65 83 487 [500] 642 937 216173 [500] 332 449 719 217050 82 596 [5000] 985 218056 [ 500] 247 [5OO] 70 308 48 472 86 604 774 987 [1000] 219153 213 84 [500] 77 302 47 [3000] 517 639 [1000] 714 996 220061 391 95 [1000] 499 543 634 78 2210o6 117 428 566 695 715 842 76 952 2 2 2 276 608 74 * 805 58 966 2 2 3*35 356 482 501 2 53 708 2 24153 411 38 553 63 65 606 42 92 804 11 934 7 3 2 2 5033 475 635 791 926 2 2 6138 484 723 2 2 7 064 88 112 246 500 7 2 904 228013 48 60 254 [500] 70 92 313 31 55 458 [500] 599 676 80 962 2 2 9004 78 81 320 -- Husten, Heiserkeit find i—R Belchei’. Hustentropfen mit wirksamstem Erfolge erprobt. Nur echt mit Marke „Medioo“ Flasche SO Pf. Arnlca 10, Eucalyptus, Salbei Je 6, An.e7, Pimpln.16, feinst Spritrect. 70. 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