Samstag 2. November 1&07 157. Jahrgang Erstes Blatt M gebaut, sondern Geistliche und Philologen haben sie auf-j Konrad M e s i n g, ist hier im 64. Lebensjahr g e st o c b e n. Sie heutige Wummer umfaßt 16 Seiten Verl. Lokalanz." meldet aus Rom: Papst Ter gebaut, nicht Aerzte und Kindersreunde. Schon Goethe jagt: Alles Erziehen und Unterrichten soll nur ein Unter- Pius leidet an A t e m b e s ch w e r d e n, die namentlich beim Sirokko sich geltend machen. Ein Besuch der vatikanischen Gärten bei schlechtem Wetter verschlimmert die gichtischen Beschwerden des Papstes, der trotz der Mahnung des Leibarztes, Ruhe zu pflegen, Audienzen erteilt. Madrid, 1. Nov. Gestern abend ging in den Wandel-- gängen der -Kortes das Gerücht, wonach sehr beunruhigende Nachrichten über das Befinden des Präsidenten der Bereinigten Staaten, Roosevelt, eingetrofsen seien. Lissabon, 1. R o. Da einige Eingeborenenstämme von portugiesisch Guinea aufständisch geworden sind, hat der Gouverneur dringend um Unterstützung gebeten. Demnächst werden Marinetruppen, Kavallerie und Infanterie dorthin abgehen. London, 1. Nov. Wie der „Daily Telegraph" aus Tanger meldet, hat sich ein neuer Prätendent in der Person eines gewissen Kaid Gilali erhoben. Tausende von Mauren strömen herbei, um sich seiner Fahne anzu- schließen. Sein Erscheinen kompliziert noch die Lage inMarokko. Kaid Gilali ist entschlossen, gegen Abdul Aziz und Mulay Hafid zu kämpfen. Seine Anhänger erklären, er werde beide stürzen. Paris, 1. Nov. Wie aus Mazagan vom 29. Oktober gemeldet wird, laufen dort Gerüchte um, nach denen die Europäer in M o g a d o r aus Sorge um ihre Sicherheit auf dem französischen Konsulate Zuflucht gejucht haben. Die Gerüchte scheinen jeder Grundlage zu ent-, behren. Helsingfors, 1. Nov. Der finnländische Landtag nahm einen Gejetzentwurf an, durch den der Verkehr mit Spirituosen eingeschränkt wird. Aus diesem Anlaß waren das Studentenheim und zahlreiche Gebäude illuminiert. — T-er Ches des Departements für Handel und Industrie, Senator Dr. Stahlberg^ reichte sein Abschiedsgesuch ein. Aus StaSt mtO Lsnd. Gießen, 2. Nov. 1907. ** Die Abschiedsseier für General v. Li.ndenau, die gestern aoeno in der Turnhalle unter Beteiligung der Spitzen der Behörden und zahlreicher Angehöriger der Bürgerschaft stattfand, nahm einen sehr schönen Verlauf. Das Hocy aus Kaiser und Grogyerzog bracyte der Rektor der Lanoesunwerjilät Prof. Dr. Leist aus, während Pro- vinzialoireltor Geheimerat Dr. Br erd ert die Abschiedsrede für Herrn v. Lindenau hielt. Aus den tiejbewegten Dantesworteu des Generals v. Lindenau sei sür heute die Mitteilung hervorgehoben, daß Se. M. der Kaiser rhm am letzten Samsrag erneut gesagt habe, er werde auch fernerhin nach Gießen kommen. Oberbürgermeister Mecum jprach namens der Stadt Gießen, Pojtsekretär a. D. Player für die Kriegervereine, Bureauoorsteher Bruch- Häuser sür die alten Soldaten des Regiments und Journalist Wohlmuty für die Fünfziger von 1906. Ihnen allen banne der Ges eierte mit herzlichen Worten. (Näherer Bericht folgt.) ** Anlage-Musik (Volks-Konzert) findet morgen vormittag II1/2 Uhr in der Süd-Anlage mit folgendem Programm statt: 1. Einzug der Gäste aus „Tannhäuser" von Wagner; 2. Amoureuse-Valse von Berger; 3. Fantasie aus Mignon von Thomas; 4. Ter Coburger Josias, Marsch. ** Konzert-Verein. Ter Vorstand ersucht uns, nochmals darauf hinzuweisen, daß bas Konzert am morgigen Sonntag pünktlich um 5 Uhr anfangen muß. ** Unglaubliche Roheit. Gestern abend hatten einige Mitglieder der Sanitätskolonne eine schwerkranke Frau von der oberen Frankfurter Straße nach der Stadl zu verbringen. Als einige nach Klein-Linden marschierende Arbeiter, die höflichst ersucht wurden, auszuweichen, dem Transport begegneten, trat einer mit voller Wucht gegen die fahrbare Trage, so daß die Transportierte durch die Erschütterung vor S ch m e r z l a u t a u s s ch r i e. Leider konnte, der Name des rohen Patrons nicht festgestellt werden. *• Diebstahl. Einem hiesigen Spediteur kam anfangs dieser Woche eine Kiste mit Waren auf dec Fahrt nach dem Güterbahnhof oder dort am Bahnhofe selbst abhanden. Dü Ermittlungen ergaben, daß der Sohn des anderen Spediteurs S. die Kiste mit in feinen Pferdestall genommen, dortselbst erbrochen und den Inhalt teils veräußert hatte. Er will nicht missen, wie die Kiste auf seinen Wagen gekommen ist, gibt aber zu, sie erbrochen und ihres Inhalts beraubt zu haben. * * Iugend v 0 n heute. Bei seiner nächtlichen Revision auf dem Holz- und Kohlenlager des A. Euler in der Stein st raße bemerkte der Wächter Schäfer von der Frankfurter Wach- und Schließgesellschaft wie sein Hund vor einem geschlossenen Wagen stehen blieb und nicht von der Stelle zu bringen war. Bei näherem Suchen fand ec zwei Jungen von 12 Jahren in dem Wagen und zwei mit Kohlen gefüllte Sülle vor. * * Im Kolosseum war gestern Programmwechsel Wir kommen auf das interessante Novemberprogramm noch näher zurück. * * Ter Verein Hundesport sür Gießen und Umgegend e. V. hält am morgigen Sonntage von vor-, L?ecr uno HLotte. Berlin, 1. November. Dec Chef der Marinestation der Nordsee, Vizeadmiral von Ahleseldt, tritt am Sonnabend einen dreimonatlichen Urlaub an, von dem er nicht mehr auf seinen Posten zucückkehcen wird. Als zukünftiger Sjationsschef wird Vizeadmiral Graf von Bau- d iss in genannt, der zur Verfügung des Chefs der Oilsee- station steht. Ueber die Gründe, weshalb Herr von Ahlefeld den Posten als Stationsches, den er erst einige Monate inne hatte, so schnell verläßt, gehen verschiedene Gerüchte um. Man spricht u. a. von Differenzen mit einem inzwischen nach Kiel versetzten höheren Beamten, die von dieser Seite zu einer Duellfordecung geführt haben sollen. sft. 258 täglich wBti Sonntag». ppm Siebener Anzeiger tm Wechsel mit ^hessischen Landwirt jjl. -ietzener ßamilirn- Mttt viermal in der tojdje beigelegt und Inmal wöchentlich das 4-kkblaN für den Kreis Sffitn ^ernwreck-An- Jlvfei b. Redaktion 112 Xflop u. Expedition 51 totrtfle ffn Depeschenr ^«l>zrtge, «Letze», zkmhm, wn Anzeigen M die Dagesniunmer vormittags 10 Uhr. AvLsLanÖ. Wien, 1. Nov. Das ehemalige Mitglied des Frankfurter Parlaments, Schriftsteller Fr. Guido stützen der Natur sein. Was soll dem Kinde die Geschichte Roms, so lange es nicht die Geschichte Berlins kennt? Ter schwerste Vorwurf, । den wir gegen die Schule erheben, ist der, daß sie die Gesundheit der Kinder nicht genügend berücksichtigt. Die meisten unserer Krankheiten sind Stubenkrantheiten. Von 60 Millionen Deutschen ist eine Million schwindsüchtig, und 200 000 sterben jährlich an der Schwindsucht. Das kommt, wie die Aerzte festgestellt Haben, von den schlechten Wohnungsverhältnissen, vom vielen Sitzen und der schlechten Stubenluft. Kinder von 7—8 Jahren müssen sich in der frischen Lust umhertummeln. Mit dem Lernen hat es gar keine Eile. Daß sie so ftüh an den Schreibpult ge- .esselt werden, wie heutzutage, ist, gelinde ausgedrüllt, giobec Unfug. In dec Schule heißt es: non scholae, seil vitae discimus. aber nachher sieht man, daß alles nicht notwendig gewesen ist. Die Schule gibt einem ein Stück Papier mit, daß er reif sei, aber er ist es nicht; mit 18 Jahren ist einer noch ein grüner Junge. Was einer aber in Wirklichkeit mitbekommt, sind kurzsichtige Augen, ein krummer Rücken, eine blasse Gesichtsfarbe. Weil ein solcher junger Mann in feinen besten Jahren seinen Körper nicht gestählt hat, ist ec nachher für alles untauglich. Tie Aerzte haben ^estgestellt, daß die Militürtauglichteit bei den Einjährigen abnehme. Wenn eine Kultur und Bildung derart ist, daß das Volk dabei zugrunde geht, dann taugt sie nichts. Die Engländer haben schon längst die richtige Diätetik des Geistes und Körpers erkannt. Ter englische Junge kann fest und selbstbewußt austreten, weil er sich 8/io des Tages frei betätigen kann. Die Engländer lassen ihre Kinder den ganzen Tag frei umhertummeln, das gibt guten Appetit und guten Schlaf, und da kommen keine sexuellen Probleme auf. Bei uns wird alles immer gleich Problem. Nehmen Sie den Religionsdrill und den Gram- matikdrill aus der Schule heraus, dann bleibt genug Zeit übrig für freie Betätigung. Tec Redner wandte jich dann in seinen weiteren Ausführungen gegen die übermäßige Betonung dec Gcammatik in dec Schule. Unsere heutige Schule macht den jungen Menschen nicht tauglich für das Leben. Wenn er dann später ins Leben eintritt, dann ist er dem ersten besten Zufall preisgegeben. Deshalb gibt es auch zu wenig bodenständige Kultur im Deutschen Reiche. Redner erinnert an die Erziehung der jungen Engländer zum Selbstbewußtsein und zum Nationalgefühl. Bei uns ist das Gegenteil der Fall. Bei uns heißt es: Mit dem Hute in der Hand komm' ich durch das ganze Land. Bor dem Geheimrat bullt man sich, vor dec Exzellenz erstirbt man in Ehrfurcht. In der Erziehung des deutschen Volkes ist viel gesündigt und gefehlt worden. Damit schloß Prof. Gurlitt seinen geistvollen Vortrag. Aus Rußland. Petersburg, 1. Nov. Dec Kadettenfühcec Miljukow und dec Kadett Noditschew sind in Petersburg w 1 edecgewählt worden. In Moskau ist dec frühere Vizepräsident der Duma Golowin, sowie dec Anwalt Mallakow in der Kadettenpartei wiedergewählt worden. Die Stichwahlen sind am 7. November. — Nach den letzten Nachrichten haben an dec Meuterei in Wladiwostok außer dem Tocpedobootszerstörec Skory auch die Zerstörer Trewoschny und Seditzy teilgenommen. Die Mannschaft ersetzte auf allen drei Schiffen die Marine- flagge durch die rote Flagge. Auf den beiden letztgenannten Schiffen wurden die Unruhen bald unterdrückt. Durch die Kugeln des Zerstörers Skory wurden die Hafenanlagen und die Stadtbauten nicht unerheblich beschädigt. Viele Stadt- einwohuec sind verwundet worden. Nach Unterdrückung der Unruhen wurden 82 Matrosen verhaftet. Außerdem ' wurden zahlreiche Verhaftungen in dec Stadt vorgeuommen. Warschau, 1. Nov. In dec Krechmalnastraße ' begegnete eine Patrouille einer Terroristen bande; es ' entspann sich ein Kampf, in dem zwei Soldaten und ein : Terrorist ge tötet wurden. Die anderen Terroristen flohen 1 in die benachbarten Häuser, gegen die die Soldaten ein Feuer eröffneten. Hierbei wurden 3 2 Pers0nen verwundet. ' Bei den darauf vorgenommenen Haussuchungen wurden über hundert Personen verhaftet, unter denselben 14 TerroriNen «arum sind weite Kreise unseres AoiKes mit 1 \ unseren Schulen nicht mehr zufrieden? lieber alles Erwarten hat der von mehreren hiesigen } kcremen angekündigte Boctcag des Herrn Professors Dr. ; ; Gurlitt interessiert. Man hatte anfänglich befürchtet, । j ein solcher Vortrag in Gießen keinen rechten^Antlang - k Mu würde und man hatte mit einem kleinen Saale ge- , lohnet. Der große Saal von Steins Garten war aber < ! ihezu bis aus den letzten Platz besetzt, und damit hat es sich : Viesen, wie großes Interesse man auch hier in Gießen In hochaktuellen Schulfrage entgegenbciugt. Dec Redner als einer der kompetentesten'und mutigsten Verfechter i ,11er zeitgemäßen Jugenderziehung bekannt, und was er . tjtern abend in seinem Vortrage vorgevracht hat, ist das, 'm die weitesten Kreise unseres deutschen Volkes schon ' ingsl mehr oder weniger klar als das Richtige empfunden abeu. ' Ter Redner leitete seinen Vortrag damit ein, daß cm । jeutiyen Deutschen Reiche mancherlei Unzufriedei.heit husche. Man sei unzufrieden mit dec Schule, mit dec Miz, mit dec Kirche und vielen anderen Dingen, aber pi'i aus solcher Unzufriedenheit erwachse die Besserung, h^ufrieben ist man mit der Schule, so führte der Redner Iius, weil sie mit den allgemeiner; kulturellen Fortschritten icht Schritt gehalten hat. Was zunächst unsere Volksschule eirisft, so ist sie keine wirkliche Vorbereitung sür das ürgerliche Leben. Sie ist eigentlich von Luther begründet mden und sie ist im wesentlichen eine theologische Schule ^lieben, und der kleine Katechismus, der in ihr gelehrt nirb, ist so veraltet, daß selbst Erlvachsene ihn nicht mehr !erflehen und sich dazu bekennen können. Dazu kommt noch ie veraltete Sprache des 15. Jahrhunderts. Wir gebil- eten Deutschen, jo führte der Redner aus, stehen doch heute tr Bibel ganz anders. Wir sehen in der Bibel eine Samm- ng altjüdifcher Literatur. Wie kommen nun unsere deut- fteu Kinder dazu, so etwas auswendig zu lernen? Wir tollten doch nicht glauben, daß unsere Kinder bei erwachendem Erkennen es uns danken werden, daß wir sie in der Schule gewissermaßen zum Narren gehalten haben. Wir lüjjen die Forderung stellen, daß die Religion aus der schule heraus muß. Wir müssen uns aber auch dagegen -ehren, daß wir als Ungläubige von jeder beliebigen Kanzel ^zeichnet oder daß wir wegen Verletzung des religiösen Lmpflndens gar unter Anklage gestellt werden. Auch wir jüben unsere heiligen Empfindungen zu schützen. Los von icr Kirche! Auch wir wollen nicht dulden, daß die Kirche n dieser Weise, wie bisher, Kinderherzen vergewaltigt. Das zweite Bedenken, das wir gegen unsere Schule jübeii, ist die mittelalterliche Grundlage. Im Zeitalter Larls des Großen war es selbstverständlich, daß jeder, der es zu etwas bringen wollte, Latein lernte, denn Latein toar die Staatssprache. Später, zur Zeit der Renaissance, 1cm ein neuer Aufschwung der römischen Sprache, als die Hand sch rijten Ciceros und anderer Meister ans Tageslicht lernen. Man war damals stolz auf die Nachahmung des lömiichen Geistes. Wem es am besten gelang, sich diesen Geist zu eigen zu machen, dem standen die höchsten Aemter Mn. Tann ging es mit dem Lateinkultus wieder zurück. Rom hörte auf, ein Vorbild zu sein. Tie ganze Geschichte Roms bis zum zweiten punischen Kriege ist so sagenhaft, daß wir auch wahrlich keine Veranlassung haben, uns jüt diesen Schwindel zu begeistern. Alles, was der Jugend ibon der lateinischen Kultur mitgeteilt wird, ist ohne Wert, ras sage ich, so fügte der Redner hinzu, der ich mich ,25 Jahre lang damit beschäftigt und auch viele schöne IStunden' dabei erlebt habe. .Vor allem ist Cicero, den ich I genau kenne, eigentlich nichts für die Jugend. Er spricht kur, um zu wirken, und die Kunstmittel, die er gebraucht, inb griechischen Ursprungs. Es kommt noch hinzu, daß mr Zeit Ciceros eine fürchterliche Sittenverderbnis in Rom i smjchte, etwa wie im heutigen Rußland. Ist Cäsar vielleicht ein selbstloser Vaterlandsfreund? Wir finden unter Kn römischen Helden keine Vorbilder für uns. Mommsen jät uns die Begeisterung für Rom genommen. Was von Rom übrig bleibt, stammt meist von den Griechen. Ter Leg zu diesem Genuß ist zu mühsam. Es wird viel kostbare Zeil dabei verloren. Es ist leine Frage, daß der Lateinkultus eines Tages verschwindet und daß es uns dann völlig gleichgültig sein irird, was dieser Räuberstaat am Mittelländischen Meere gerieben hat. Jetzt, wo wir vor unseren eigenen Augen Weltreiche entstehen sehen, großartiger als Rom, ist uns alte Rom gleichgültig. Wir haben die größten Taten dec Römer durch unsere eigene Geschichte übertroffen. In tu eigenen Geschichte haben wir Vorbilder. Wenn der Vater I Sei Sedan mitgekämpst hat, was braucht da der Sohn sich Wt für einen Scipio zu begeistern. Mit den Griechen steht es anders, und es wird wohl jedem Vater recht sein, wenn der Sohn vertraut wird mit den größten Geistern aller Zeiten, mit Homer, Sophokles, kucipides usw. Unser Vorwurf richtet sich dagegen, daß unsere Schulen »us mittelalterlicher Grundlage aufgebaut sind. Tie ßchulen find nicht auf der Psychologie des Kindes auf- BezugSpretSr monatlich 7b Pß, vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pj.; durch die Post Mk.2.— Ditrtel- jährl. auLjchl. Bestellg. ZeilenprerS: lokal IbPf^ auSwärrs 20 Mennig. Verantwortlich v 'wr- _ -r — ttn den polittjchen Teil: General-AnMgrr sm GbecheKn -MW Hotfltfonsbrud «nö Verlag der SrShl'schen Unio.-Vuch- und Stcinörnüeret B. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei - Schuiftrahe t. fc|elgentefie6 e6®,” im Philosophenwalde I aber erfüllt hat sich Liefe ^rfiVinhpn nnprfanntc 2er xjeßiiueii’ajafi .hatte 9 M 3 Kandel. Börsenwochenbericht. ebenso hoch. 8e ch Märkte. ■f in Fit Z * itH i gar kein Interesse daran hat, ob ihre Beamten — von äenen boci) die gute Funktion des ganzen Verwaltungs- apparates abhüngt — mit Lust und Liebe oder mit dumpfer Verbitterung über eine derartige Behandlungsweise ihren Dienst versehen. Schon im Interesse der Allgemeinheit müßte man es vermeiden, solche Zustände heraufzubeschwören. Die Beamten müssen sich weiter fragen, warum denn die Stadtverordneten — die doch auch von ihnen gewählt sind — und die die Lage der Beamten nach den ihnen gewordenen Informationen genau kennen müssen, sich in gar keiner Weise für sie verwenden. Mit Recht erachetn es doch die Stadtverordneten als ihre Pflicht, in den Stadtverordneten-Sitzungen über alle möglichen — Kleine Finanzchronik. Unter Vorbehalt wird gemeldet, daß die Dividende der Adler-Werke Dorrn. Heinrich Kleyer-Frankfnrt a. M. für das am 31. Oktober zn Ende ge- anngciic Geschäftsjahr wieder mit 25 Prozent (wie i. V.) in Ansicht genommen wird. — Die Hessische Landes Hypotheken bank Akt.-Ges. in Tarmftaot hat die Genehmigung zur Ausgabe von 25 Mill. Mark Hypottztten-Obligationen und von 14 Mül. Mark Kommunalschuld Verschreibungen erhalten. ther-Bauernheim, C. Vogt I.-Lich, I. Zimmer-Bingmühle, O. Spengler-Grund-Schwalheim, A. Stanbach-Hnngen, Karl Pitz- Laubach, H. Heller II.-Lich (Enten). Ehrenpreise zu 10 Mk: K. Hildebrand-Echzell, N. Weiß-Hof Graß (Gänse). Ehrenpreise in Wertgegenständen: H. Maus II.-Nuppertenrod, Fr. Jockel- Grünberg (Zwerghühner), Zimmer-Bingmühle (Enten). I. Preise zu 8 Mk.: A. G. Walther-Vauernheim, K. Burg H.-Nuppertenrod, Hch. Zimmer-Lich (Goldfasanen), Zimmer-Bingmühle (Bronze- Truten). II. Preise: Gg. Müller I.-Bettenhausen, Otto Lentz- Geiß-Nidda, O. Spengler-Grund-Schwalheim, Fr. Jockel-Grün berg (Zwerghühner), Pfarrer Breunlin-Trais-Horloff (Enten. III. Preise: I. Dörnis-Laubach, Wilh. Kromm-Schotten (Zwerghühner), W. Rühl-Villingen (Zwerghühner), O. Müller-Henrietten- tütigreiten und Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt und sofort verhaftet. Das Vergehen wurde in drei Artikeln des genannten Blattes gefunden. Ter Staatsanwlalt hatte 9 3)lonate beantragt. Die Verhandlung fand im Interesse der Staatssicherheit unter Ausschluß der Oeffent- l.ä'keit Natt. " ' ' ' fc bestimmte Zusicherung noch nicht. v lief) durch die seitherige schleppende Behandlung ihrer Angelegenheit bereits eine allgemeine Mißstimmung bemächtigt, die jedoch ejtzt einer allgemeinen Erregung Platz gemacht hat.. Sie fragen sich immer wieder aufs neue, ob denn die hiesige Verwaltung A m ul rui mittags 9 Uhr an eine Hundeschau i pb' zu der der von den maßgebenden Verbänden anerkannte Richter, Herr Ernst Proeßler in Frankfurt a. M., erscheinen wird, um die Wertungen vorzunehmen. Zahlreiche Meldungen von Vereinsmitgliedern sind eingegangen, da es für sie natürlich von größtem Interesse ist, aus so berufenem Munde einmal ein genaues und unparteiisches Urteil über den Wert und die Schönheit der Hunde zu erlangen und gleichzeitig genauen Aufschluß über die Rasseneigentümlichkeiten und die Ansprüche zu erhalten, die die internationalen Verbände den Prämiierungen auf Ausstellungen zu Grunde legen. Gerichtet wird in zwei Abteilungen, nämlich in der Jugend-Klasse, die für Hunde im Alter von 6 bis 12 Monaten frei ist, sowie in offener Klasse, zu der alle Hunde ohne jede Ein- , ----- LVHLHLL Dlt yiClUlt LCl)t ‘ jSjTl’' ^uleinander^olgende Erdstöße hätten am 20. Oktober möraens euren Li.rgrutsch verursacht, dec die Stadt Karatag, die Sominn- etoUMr ~ *•= »*s schränkung zugelassen sind. ** Rezitationsabend. Der Schriftsteller und Rezitator Josef Jung, zuletzt Mitglied des Kgl. Hoftheaters in Stuttgart, wird Sonntag und Montag im Hotel Einhorn je einen rezitatorisch-deklamatorischen Vortragsabend rm ötue :Narcell Salzers veranstalten. Herr Jung i|t im Beiitze vieler Zeugnisse für höheres Kunstinteresse. Das vorliegende Programm besteht aus alteren und neueren Dichtungen, und ist vorwiegend dem Humor gewidmet. Neben ben, besten deutschen ^.lutoren- Namen, auch Dialektdichtern, findet sich auch ein Franzose und ein Italiener darauf. Der Veranstalter kommt dem Publikum so weit entgegen, noch vor Beginn des Vortrags, wie in dec Pause, Aenderungen im Programm vorzunehmen. ** Fernandos Royal-Biograph wird von morgen ab auf dem Juxplatz an der Lahn Vorstellungen geben. Aus dem reichhaltigen Programm sind die zahlreichen Aufnahmen aktueller Vorgänge zu erwähnen, u. a. die Ereignisse in Marokko und die Beisetzungsfeierlichkeiten in Karlsruhe. Besonderes Interesse werden hier natürlich die bildlichen Darstellungen von der Dreihundertjahr- Feier der Landesuniversität finden. ** Dicke Kartoffeln. Eine Kartoffel von über 3 Pfund Gewicht — wie der Ueberbringer der Nachricht meinte, die dickste oberhessische Kartoffel — ist im Restaurant zum Schipkapaß zu sehen. Sie wurde von Schmiede- meister Wagner in Großen-Linden gezüchtet. ~ . Kleine Tagcschronik. '•s SSi&ÄSft8 Dle und Ls' AUnnerkleidung anzul g n 1 ■®et D°rleg-r Richard Sattler in Brann sch wein tfr ö-rettea .ruf» an einem Herzschlag gestorben. 3 ' >est- snetl über die Ausfichten der Industrie zur Geltung kommen. 6 - — ge- st", Tendenz blieb vielmehr schwach und aus säst sämtlichen Z u i a m m e n )t o ß ^erteyrsgebieten sind die tilirfc zurückgegangen. Deutsche und Zer i v u" und demI ausländische Fonds sind fast durchweg niedriger, nur Russen Cil ‘ den bisherigen, der Regierung ziemlich günstigen Ausfall. der Dumawahlen behauptet. Chilenen 2 Proz. niedriger, weil )On i-er andauerM) hohe Stand der Goldagios beängstigt. Amerikan. Enenbal-nbonds ebenfalls gedrückt. Bankaktien verloren 1 biy Proz., ebenso Eisenbahn- und S ch i f f a h r t s a k t i e n. «ei den Schnsahrtsgesellschaften liegt wieder Kapitalbedürfnis vor.. M o n t a n p a p i e r e büßten 3 bis 4 Proz. ein, auch andere o PaP re re meist niedriger, nur Preßhefe Bast stiegen ^ampftornbrennerei Helbing 10 Proz., beide auf' ??arI9u?9 onres Spiritusmonopols und den dadurch in V Aussicht stehenden Ankauf der Fabriken. ar or iv 3 LcrndwivLscbasr. k. Hungen, 1. Nov. Die 2. Lokal-Geflügel- und Vogel-Aus ft ellung des Geflügelzuchtvereins Hungen wurde heute im Gafthause zur Traube eröffnet. Lehrer Staubach, der Vorsitzende des Vereins, dankte allen Korporationen und Privaten, die sich durch Stiftung von Ehrenpreisen beteiligt haben, in' der Hoffnung, daß die Ausstellung einen in jeder Hinsicht befriedigenden Verlauf nehmen möge. Die Ausstellung umfaßt 157 Nummern, das Ergebnis der durch Bezirks kassier Müller in Bingen vorgenommenen Prämiierung ist: 1. Hühner und Großgeflügel. Ehrenpreise zn 15 Mk.: A. G. Wal- -- Frankfurt a. M., 1. Nov. Dte Krtsts in Amerika hat weitere Kreise gezogen und da man in seiner Bedrängnis seine Zuflucht wieder zu - Europa nahm und diesem Gold entzog, so blieb diesmal auch unsere Börse von den Vorgängen jenseits des Ozeans nicht unberührt. Trüben bat man, da die Barmittel, die von den oenngftigten Deponenten abverlangt und in die Privatkassen cin- aeschlossen wurden, nicht sofort auszutreiben waren, zu dem Aus- yllssmittel gegriffen, Elearinghouse-Zertisikaie auszugeben, die anstelle des Bargeldes treten mußten. Dieser Weg wurde bisher nur in Zeiten schwerer Krisen betreten, und krisenhafte Zustände ! errschen auch heute wieder. So schnell dürfte drüben das Ver- Beamteuschmerzen. -i-SWKMM --EM-BSX werden. Tie Beamten iinh °r ^er.nto)t unter ucht aus Mangel an ^°i b-r b»tin "nig, daß es bürge r m e i stir hal tM c r H e r r O b e r - bezugl. Anfrage tür-li^ °uf dies- Vorlagc f er t i g g eft e i ."V ^"eilt. daß die Gerichts^aaL. » e tu tu Ute F2Ä 1($eL? Di-Strafkammer lsLLDLLL MS!« -UK.-.E Ä........ Ä n a r ch st end laues b,n^°ur Berliner — heute von £ liauidation noch zu 5y8 Proz. erhältlich war, ist der Privat- Inzwischen auf 5i/2 Proz. gestiegen und in London ist er m dl- Anstali und auch. Parsevals Ballon bwte durch seine leicht, natürlich sehr nachteilig, dazu kommt die Schwierigkeit der . hm lur ; Öt 9 ^ÜIY^C- Dw M'anzoien, die noch bis ^cldbeichastung überhaupt und dies führt leicht zu Bedrünq- G.^mn nd.e- vor kurzem uii6e|Lrttiene Meister aus diesem Gebiete geivestai nissen. Bei dieser Situation blieb die Erholung ^der Kuvier- SöV »m den Erfolgen str-is- aus dem Ess-ltcnmartt säst eindruckslos, noch weniger- ? geringe Kauflust, sodaß Ueberstand verblieb. Ta " setzt miolge der niederen Preise die Mutterschweine vielfach fettge- niacht und geschlachtet werden, dürfte zum Frühjahr die Nachfrage ne P«'i° höl>co, w°od°n. T°o »oammaokt boachi!- Ä- u^d^^Un'üeiiend^gewohiilich fangen nach dem Allerheiligen- RniVflJd» yOpillllftlllbe't an. Das Geschäft ist für die Hungener »KÄeta ,jaupliridjl,cti bcv bil“ae SUmu d« " Er will nicht ins Arbeitshaus, Ein viel- bcsiond, stürzte eine 25 Meter hohe Böschuna hinab fach wegen Bettelns vorbestrafter Landstreicher war Taglöhner sprang ab und brach ein Bein Br hier ebenfalls wegen Bettelns festgenommen worden und kam ein Personenwagen unter einen Güterwag sollte gestern früh dem Richter vorgeführt werden. Als „„d wurde zermalmt. Ci. “s„ ^uu uur, , „ man serne Zelle betrat, fand man den Menschen ohne jeg- wurden schwer verlegt. Mancher rettete sich durch Slbiurinaer ~ liä)& Kleidungsstück, er hotte alles in kleine Fetzen zer- und kam mit leichteren Verletzungen davon. Tot sind: Zua- ^1Clte, b€" to I,Ib„ei|t. m an"-_ ®cr ^"ber- sichrer Weber-Kcmpenich, Ingenieur Sippig-Kobtenz, eilt"ani gepolte Arzt konnte aber konstatreren, datz der Mensch der Reise nach der Heimat befindlicher Italiener und der gesund war und so nmßten chm Klerder beschafft werden, Kartoffelhändler Grah aus Heimersbach. Seinen Verletzungen for9C^rt ^rb!? E°«nte- 8'“r5t 601 b^" erlegen ist heute der Reisende Oel aus Andernach. Schwei Arbertshause, zu dem der Mensch voraussichtlich verurterli verletzt wurden: der Reisende Waschbüsch aus Main; werden wrrd, hatte chn zu seinem sonderbaren sBerhalteu Zimmermeisler Adams-Nieder-Zissen, sein Bruder, Zimmer- veranlaßt. meister in Düsseldorf, Steinbruchbesitzer Iunker-Berabrübl & 1C ^°b' ,®ec diesfahrige Ritt der eine Lehrerin aus Koblenz, em Förster aus Kempenich ^Wein- des 18. Armeekorps um den vom Kaiser Händler Mies-Ahrweiler, em Lehr r aus Handebach'm^d ein gesafteten Ehrenpreis fa-ch am gestrigen Tage statt. Sam- Monteur aus Köln. Sie Besatzung der Lokomotive rettet J1*6 ^•eiI.ne^mer. a" b™V911116 toar Darm- sich durch Abspringen. Auf der Unsallstelle fand sich deute X Gerns- früh der Landrat von Ahrweiler ein - Z. dem Eis n Horm, Biblis, Eberstadt, Offenbach bis nach Vilbel, woselbst baünunrall bei Dheniffe., L x, 1 2 MZEZZDWAW-MH ®atxl^6”e’3iesim€rtl6r,bc§ iS- Armeekorps arbeiten die ganze Nacht hindurch fortgesetzt. Die Toten und wwver. eo ja-nen onrfie Drüben das «er» (6. Ulanen, Hinauf 6. Dragoner, Mainz und 23. und 24. Verwunde en wurden -nm Teil im lraucn nud’ nicht wieder zuruttiehren, dazu hat es zu stark Dragoner, Darmstadt). Zu Kaisers Geburtstag wird der ßnd -um Seil im i n »ou Oberzissen gelitten, aus Mangel an Barniiiteln können die Dividenden redu- Sieaer bekannt aeaeben B “ ö 3un‘ Ael1 tm nrankenhause in Niederzissen nntergebracht. i-ert oder ganz fistiert werden und dies wird den Markt drüben sd Darmstadt 1 ’ g?ob Mil . 3te ~eic^>cn fmb schrecklich verstümmelt. Einem Lstanne an6 In"0er- unter Druck halten. Jedensalls bleibt man aber Mutwillen geschossen hat di^er Tag^der^im G°emeiiwe4 wurden beide Brine abgefahren. Das Unglück Amitm f,““/ bcr ^ltcn 33611 »u 6olen, Haus in Seusenstm^ni wohnende Litte JthChr W i n t 7r mnü 'utstand dadurch, daß die Schienen durch den Z £b, tii ihre Goldbe- beä Maiireä^Wint« dastlbft 1-wver°verl^"Tochter sch1 uPfrig geworden waren. Eine Gerichtskommission^be- wntoschraube zu tzilse. Die 9ici^^5bant Ocr^^^jlt),lc1 ^^ren^Rente'ta1u^ in -Urzeit an der Unfallstelle, um den Tatbestand S'/-. Pro-., die Bank von England.auf 5V- Proz. Trotz alledem werden, so daß fein Zustand nicht unbedenklich ift s^^ustellen. Ter Aiaterlalschaden ist bedeutend: die Lluf- ni<^t vermeiden !ein, daß Gold nach Amerika finden. Off Öirten zu C t n f ia n z oft s che s Erteil über d i e deutsche ^er internationale Geldmarkt wird also vor- nach Hama gebracht. L Nov. Der Erlös aus Gemei ^ahre in den Gemeinden i $Ä M1"* Gießener Wetterdienst Borauspchttiche Witternna Hir r- 3. November: Heiter und Trocken^ 910^? amr ^nntag den Safle 'wcdcr Erwärmung. Schwache Svoft- nm Mrigittal-Dvahtmeldungen. sich bort ein neuerer uf [fftf),crS@St0^t,ic^ aemelbet toirb, hat net. Em Ehepaar wollte in der Nabe V1*13" nach Teutschland überschreiten Die be^^^?wltz die Grenze preußische Gebiet bereits betreten^ als hatten das von Üvsackeli fielen. WÄhrmrd der Mam si?>ü die Flucht retten konnte, wurde die Frau aui üÄ» ^urch biet von russischen Kvsacken feft?e^omm^ Verein mit den russischen Behörden rc2lr ^Wrt int gaben, daß sich die Üosacken einer ernüen Erhebungen er- pflicht schuldig gemacht hatten Ihre ftr ^Enst- ÄÄ9tft»t"b?„c d-str-fung StfiSec &a«nXfld dem Lrch veranlaßt wurde daß der Z kg m °t 'r schwindigkeit eine abschüssi/e S te ll?'b Ge- fuhr, so daß ein Fahrgast absprang,^weil ihm die ^Ges<ümin^ kett zu unheimlich wurde. Er brach ^ide Beine stürzte in einer Höhe von 30 Metern ab. Wäre er fünf Meter vorher abgestnrzt, so würde bei einer Höhe von 50 Metern niemand nut dem Leben üavongekomincn sein. Es befanden s°ch auch nicht genügend Bremsen am Zug. Aus unbekannter Ursache ?ar baä Ba&nra^Betnebe in Unordnung geraten, so daß Abswr°^ Blad,C,L Unter mächtigem Getose erfolgte dann der , v ?? t" , 2. Nov. Außer den 7 Personen, die bei der Eisen- bahukatastrovhc sofort vcrslarbcn, haben fast alle übria-n Ber- letztcn schwere Verftümmlungen davongetragen. Bis Mittag war ein Dutzend Schwerverletzter aus den Trümmern hcrvorgcholt. Stuttgart, 2. Nov. Der Kamp fgcgcndenKlerus AmMcher Heil. . . Gießen, 31. Oktober 1907. Setr.: Die Feier Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs. B ’ Die Grvijh. Kreisschulkommission Gienen au die Schulvorstände des Kreises. o, "suchen Sie die vorstehend bezeichnete Feier am 25 November l. I. in der feither üblichen Weise in den Ihnen unterstehenden Schulen begehen zu lassen. ____________________I. B.: Welcher. m Gießen, 31. Oktober 1907. Betr.: Die Verwendung von Schulkindern bei Treibjagden Die Großh. Kreisschultommissiou Giesren an die Schulvorstände des Kreises. Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Schul- angelegeuherten, hat durch Verfügung vom 26. l. M. angeordnet, daß Schulkinder zum Zwecke der Verwendung bei Treibjagden nicht in e fy r vom Schulbesuch beurlaubt werden sollen. Wir ersuchen Sie, die Lehrer alsbald hiervon in Kenntnis zu setzen. _____________________ I. V.: Welcker.________________________ Ketmnntmalyimg. Öetr: Pferdcvormunerung und Fal/rzcugprüfung im Kreise Gießen pro 1907. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 16. d. M. (Krcisvlatt Vit. /ch bringen wir hiermit zur Kenntnis der Beteiligten, daß die auf den 6. November d s. I s., nachmittags 2.40 U h r n n d 3.45 Uhr anberanmte Pferd-emufterung und Fahrzeugprüfung auf vormittags verlegt wird und nunmehr wie folgt stattfindet. 1. In Lich vormittags 8.45 Uhr für die Gemeinden L i ch mit Albacher Hof, Hof K o l n h a u s e n und Mühlsachsen, Birklar, N i ed e r - Bc ssin g c n , O der -Bessingen ; 2. Auflder Straße Butzvach-Li ch bei Hof Güll vormittags 10 Uhr für die Gemeinden Dorf-Gill, E b c r st a d t mit Arnsburg, M u f dj e n fy e i m mit Hof Güll, Oberhörgern. Gießen, den 31. Oktober 1907. I V Mchenplatz Städtisches Hochbauamt. Gerbet. fcrf,lärf)ebn^Cne ße9C,!übet Sopan vcrantworllich fei. Hearst r.it den 8ÄLLL """" wlttde, allein Ea.ckwortlchL"° ™ Petersburg 2. Nov. Der p r r « * x k = 'Ministers wurde verhaftet, weil ec den Rcvolut naren Schriftstücke verlaust hatte. 1 * ° Eru Lmm?ssär'eutd?cktc gemeldet: Tumulte, daß v i e r E i u w a ude?ün gsBg es lUch^^ md die Schiffsladungen von Kults importiere, und an Unternehmer liefern. Dafür pp'ipskP« H tKntcil am Lohn der Kuli, die in regelrechter^Le^b" ergenschaft gehalten werden. } ^eib • rib, 2. Nov Dem „Liberal" zufolge, wird die ^acie in 15ortugal immer b ed c n lli chc r. Der Auan r u £ k?e ^o^olution sei zu gewärtigen und ein Zusammenstoß zwischen dem Kabmet franco uni> den vereinigten Oppositionsparteien nn verineidlich. Auch der konservative Führer Wilhelna erklärte nfair Um-ioiüette, ber besonnene Kampf werde mit dem Sturz der 2a b ,Vn‘t bcr 9“cb“koung ocr Krone durch Ton (LX/mten 1 ~a -4ne ucucn Kvrteswahlen, wie sie die ösfentlickie Meinnn.-f sen ^ougl, stattgefunden haben, wird am 2. Januar eine mir.i en-Demonstration gegen den K^änin p-rfnTnn« Das Heer steht auf Seiten der Umsturzpartei Könia unb^Rr' gierumj können blos auf die Municipalgarbe rechncm 6 * Ans dem Juxplatz an der Lahn. Nur 4 Tage. Eröffnung: Sonntag, 3. November. Bon nachmittags V24 Ubr ab stündlich Vorstellungen -*W1 2ln LLochentagcn abends 8 und 9 Uhr. tamfe’s iojal-Bionii m Rottenburg und^ 24^ GeM che^ L"' BischosKeppler Beleidigungsklage gegen die Ulmer UInl baben die „Der Pharisäertag" angestrengt öeilun0 toC9en be§ Artikels Zittau, 2. Nov. Eine V o h i f i-, Bet einem Wohltättgkeitssest m den a6enb salen, wo etwa 500 Menschen Berfnm™ Sonnen» daß in dem reich dekorierten Saale waren, dadurch, Alles flüchtete dem ein-iacn <>hiaLP t>"euer "usbrach. stopft Urbe Nur ÄJ&M fd)ne“ besonnener Männer ist es J danken mehrerer Unglück verhütet wurde. Di? Sonnen äle ^^" '^0°res Flammen. Bei den Löscharbeiten erlitten Ä V“ ÜoIlen leute schwere Verletzungen. ttcn ^toei Feuerwehr- Wien, 2. Nov. Infolge der Ai, . Cholera in den südru f f if cb e n n pt« ” fiat die österreichische Regierung die gesuudheitlich^Uute/ suchuug aller Reisenden an der russischen T net Mehrere Ne^eu-Zollamter SJÄ und Warenverkehr gänzlich gesperrt ' " Salzburg, 2. Nov. Das Befinden des SÄ’. ““ London, 2. Nov. Die „Tuncs" veröffentlicht ein htSaIah £|fm < .. zf» - des früheren Kan-1 bibatcn für den Gouverneurposlen von Rewyork, worin dieser (-in pruch gegen d,e Behauptung des Newporter Korrespon- den en der erhob, daß Hearst und seine persönlichen Freunde für den Ausbruch des spanisch-amerika. ntschen Krieges und ebenso für die jetzige Haltung der Zlrbeitsve^ehztttg. ... Die Glaser, Schreiner, Schlosser- und Wcistbindcrarbeitcn für den Erweiterungsbau des Elektrizitätswerks sollen Samstag, den 9. November d. I. vormittags 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Beichnnngen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einstcht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 1. November 1907. nach Mmbmg 16 verkaufe mein gut sortiertes v Aonsektions-Cager bestehend in 511111 -reit selbst angefertigten Anzügen, Hilters, Paletots, mollenen und seidenen Westen, Loosen, Laxes und Loden- = ^opperi, sowie Sport-Anzugen = in allen Größen und in modernsten Fagons und ^Stoffen. Leine Aütder-Garderobe. Bei billigen festen Preisen 10 o/o jiasscu-Lkonto. 6860 Robert Zchich U'rchenplatz Zchneldermsister Großherzogttmes ttreisamt Gießen. I. V.: Dr. Merck. Gießen, den 31. Oktober 1907. Betr.: wie oben. Das Grastheisogliche Kreisaml Gießen au die Großh. Bnrgermeifterein der nach vorstehender Bekanntmachung in Betracht tommenden Gemeinden. Wir machen Sie auf vorstehende Bekanntmachung aufmerksam und empfehlen Ihnen, dieselbe sofort ortsüblich veröffentlichen zu lassen, sowie die Pferde- und Fahrzeugbesißer hiervon besonders in Kenntnis zu setzen. ____________________I. V.: Dr. Merck.___________________ Betanntnmänmg. Betr.: Schwetnerotlauf zu Queckborn. Bei einem Eber der Gemeinde Queckborn ist ein Fall von Schweinerotlauf (Backsteinblattem) ausgebrochen. Gehöftsperre ist verhängt. Gießen, den 1. November 1907. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __ _________Z. V.: Langernrann.________________ Keltauntmachung. Die unterm 15. Oktober 1907 angeordnete Sperre der S ch l o ß g a s s e wird hiermit aufgehoben. Die unterm 17. Oktober 1907 angeordnete Sperre der Lind eng ässe zwischen Lindenplatz und Hundsgasse wird hiermit aufgehoben. Tie unterm 21. Oktober 1907 angeordnete Sperre der Damm ft raße zwischen Walltorstraße und Nord-Anlage wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 31. Oktober 1907. Großherzogliches Polizeiamt fließen. . Reinhart. Verein der Hausbesitzer, Giessen. Wir machen auf unseren Wohnungsnachweis, Selters- wcg 26 aufmerksam. Jedem Mitglied steht ein Exemplar des von uns^ entworfenen Mietvertrags, sowie der Hausordnung (Plakat zum 2(ufl)änqcn) unentgeltlich zur Verfügung, und kann uif dem Büre au unseres Vorsitzenden Herrn Jnderthal, Diezstraße 14, pari., in Empfang genommen werden. Außerdem sind weitere Mietverträge sowie Haus- ordnuitgen in der Geschäftsstelle Seltersweg 26 zum Preise von 10 Pfg. per Stück zu haben. Im Uebrigen nehmen wir auf die in der Geschäftsstelle ausgehängte Geschäftsordnung Bezug. T»/* Der Borstaud. WWer ArbeilsNlhllieis GarLenstraffc 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Buchbinder, 2 Bauschlosser, 1 Spengler, 1 Friseur, 1 Glaser, 3 Schreiner, 3 Dienstmädchen, 1 Flickfrau, 1 Putzfrau, 3 Lauffrauen, 2 Hausmädchen, 6 Tabatenlripperinnen, 5 Arbeiter,- b. bei auswärtigen Arbeitgebern,- 1 Spengler, 1 Schneider, 1 Sattler und Tapezier, 1 Bäcker, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Dienstmädchen. Es juchen 2lrbeit: B2/u 1 Heizer, 1 Schmied, 2 Wagner, 1 Polsterer und Dekorateur, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder, 8 Arbeiter, 4 Installateure, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 3 Hausburschen, 2 Auslauser, 1 Fahrbursche, 1 Flickfrau, 4 Kauffrauen, 2 Schreiber. btemche Fachschule Giessen. Dienstag, den 5. November, abends 8 Uhr beginnt in unserer Schule — Nordanlage 8 — wieder ein neuer Kursus für Maschinenschreiben. Anmeldungen hierzu werden an genanntem Abend entgegengenommen. Gießen, den 1. November 1907. vi/ Die Schulkornmisston. Restaurant Riegelmann empfiehlt seine schönen Lokalitäten. zz=z Helle und dunkle Export-Bierezzzzz der Brauerei Henninger Frankfurt a. M. Vorzügliche Küche. Mittagstisch zu 70 Pf., Mk. 1.10 und höher. 6846 Hochachtungsvoll Ohr. Kiegelmann. TüWTv- «s Ordentliche Hauptversammlung am Donnerstag, den 7. November im Bcrernslokal. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes über das abgelanfene Vereinsjahr. 2. Rechnungsablage des Zahlmeisters. 3. Entlastung des Vorstandes. 4. Neuwahl des Vorstandes. 5, Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Statutenänderung rc. 6. Winterfest. Um vollzähliges Erscheinen der verehrt. Mitglieder bittet vt/ Der Vorstand. Deutschlands größtes und volttommenstes :::: kinematoqraphischcs Unternehmen :::: ) Berühmt durch seineLokalaufnabmen u.flimmerfrcieProjektion. 5SÜ der neuesten Nummern. Märchen, Dramen, Fest- und Nitterspiele, Militär-, Marine- und Sportbilder. Besonders hervorzuheben sind: | Das Kaiserpreis-Aennen im Haunns. 1. Bild: Empfang des Kaisers durch den Herrn Oberbürgermeister, von Homburg. 2. Die Tribünen. 3. Das Nennen. 4. Die Verteilung der Preise durch Se. Majestät. Die Ereignisse in Marokko (Casa blanka). Oie 1-titer der Ociwsiläl ta®. Slnkunst Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs und der Großherzogin in Gießen. — Festzug. — Frühschonven auf dem Brandvlatz. Die Beisetzungs-Feierlichkeiten Sr. Kgl. Hoheit > des Großherzogs Friedrich von Baden. &erie: filuer durch Afrika. 1. Bild: Fm Neichc der Diamanten. 2. Bild: Die Wilden beim Eisenbahnbau. 3. Bild: Eine Flußpserdjagd auf dem Zambcsislusse. 4. Bild: Die Biktoriafälle am Zambesi-Strom. 1. Platz 80 Pfg. 2. Plan 50 Pfg. 3. Platz 30 Pfg. 08408 Binder unter 10 Zähren die Hälfte. Hochachtend! Dir. Fernando. In Saale des Hotel Einhorn Sonntag den 3. n. Montag den 4. Nov., abends 8 Uhr Ab@nd des Schriftstellers und Rezitators Josef Jung;. Karten im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier, Musikalienhandlung. Nummerierter Sitz Mk. 1.20, 1. Platz 80 Pf., 2. Platz 40 Pf. — Näheres siehe Plakate. 08459 -------------—- --=Wohltätigkeits-Verein. | Sonntag, den 3. November Feier te 25-jäiirip Slitags-Feste verbunden, mit jexonzert und Tanz' auf dem Jelfenkeller bei Herrn Fifcher. v*/«) 1 Anfang 4 Uhr. Eintritt frei. ES ladet ein Ter Vorstand. 1 Schwester sagen Giessen, ’T’T’TT“’ vielen Beweise herzlicher Teilnahme . November 1907 sfnftpnterteilt Unterricht in allen Fächern bei mäßig. Preise. Schrift!. Angebote unter 08217 an den Gieß. Anz. erbeten. Büaelkurfus "öb Fein- u. Glanzbügeln erlernt mau in 4 Wochen gründlich. sNachinitt.) 07889)______________Walltorstr. 2. Energische Nachhülie in allen Gymnasialfachern wird bill.erteilt. Schriftl. Anträgen unter 08203 a. d. Eiebener Anzeiger erbeten. Astrrweg 10. Heinrich Möller, 08382 Schuhmachermeister. 3igantijüiirit=8iliilt gejucht. in Gießen oder Umgegend. Be- dingung gut geschulte Arbeiter auf Form-Arbeit. Ausführliche Offerten erbeten unter 6834 an den (Siebener Anzeiger. 083551 Ludwigstraße 6. LBestesPutzmittel der Welt. Putzextract WM F ■ n« im Gießen, den 1. November 1907. 08436 Versteigerung. SHott's Weittstube A. Reinig zu )große o o C/2 V) CU S5 CD Ä 3 C8 Heute morgen 6 Uhr entschlief nach längerem Leiden, unsere liebe, unvergessliche Tochter, Schwester und Schwägerin Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines unvergeßlichen Gatten, unseres lieben Vaters Herrn Johann Heinr. Kranshaar und für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir hiermit unfern innigsten Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen Frau Marie Kraushaar nebst Kindern. Avrtfich empfohlen. JJADENIA mif der Flagge GE5CHÜZTE MARKE, empfiehlt in p839 alten, feinsten Qualitäten. Vi FL Mk. 2.—, 2.50, 3 — J/t Fl. Mk. 1.15, 1.40,1.65 — incl. Glas — Ludwig Steinhäuser Neuen Bäue 17 Tel. 346 Frische Sendung [6831 Is-jtzkNmdkmM. Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen: Heinr. Engelhardt, Heuchelheim, den 1. November 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. November, nachmittags 1 Uhr statt. , 8 „ 4 n 4 „ 30 , 39 „ 65 Futterschneide- Maschineu zu Mk. 55, 60 und 65. Nübenschneider von Mk. 1.— an Ad. Reinig, ©elterSmeg Elisabetha Engelhardt 29. Lebensjahre. 08412 Brvckelmühlen in HolMstell v zu Mk. 24, 28 und 33. Eisme Lröckelmühleil zu Mk. 26, 29 und 30, mit Korbtifch 2 Dtt. mehr. Fanchevnntpcn, Wasscrpnmpen m Holz und Eisenkonstruktion, eifer nc Schiebkarrcu, alle S'1!«11./ landwirtschajt- lid)Cii Maichrnen empfiehlt 6850 K. Germer, Heucüeliieim. Reparaturen gnt u. billig. Kruutfüuser Ürautstiinder inanen Gröben Ä"‘thobcl 1B2V7 Itiilb. Soblermaun. tiiinse "VJ 8*v <*linse i. fette Hafermast, sauber gerupft, 7—10 Pfd., ä Pfd. 45—50 Pfg., vers. täglich, frisch geschlachtet, gegen Nachnahme Bes. D. Grigull, 6861]______Gr. Friedrichsdorf. Bandagen [bs15/< Frrigatcurc Periode-Binden ^uspcnsore u. sämtl. and.Artilld. Branche in la.Qual. billigst.Jll.Preisl.gr. u. srko. lverschl. nur gegLOPs.Portoverg.) Versandbaas „llyjlea * Wiesbaden 8. 89. Pianmo aus renommiert. Fabrik, noch neu, Darmstädter Stil, 9tußbaum poliert, ist mit Garantieschein sehr vreisw. abzugeb. — Schrift!. Ansr. u. 3796 a. d. Gieß. Anz. erbeten. DienStag, den 5. November 1907, uachm. 2 Ubr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. 3 Schneider-Nähmaschinen, 2 Fahrräder, 2 Schuhmacher- Steppmaschinen, 2 Waschmaschinen, 1 Kleiderschrank, 1 Bettstelle mit Federdecke, 4 Kissen und 3 Keilen, 1 Küchen- schrank mit Aussatz, 1 Tisch, 1 Stuhl, 1 Eckbrett, 4 Bilder u. 1 Nachttisch. 2. 3 Drehbänke, 1 Chaise mit Pferdegeschirr, 1 Motor-Fahrrad, 40 Hühner und 11 Enten, 2 Schafe, 1 Pianino, 1 Kassenschrank, 1 vollständige Ladeneinrichtung, 4 Betten, Berti- kowk, Sophas und andere Modell Die Versteigerung zu 1, findet bemmutt statt. (LS64 Born, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Montag, den 4. dö. Mtö., nachm. 2*/i Ubr sollen dahier Walltorstr. 6 lDarmst. Haus) 1 Buch lHandbuch s. Kaufleute), 1 Fahrrad, 1 Nähmaschine, 2 Eisschränke, 1 Grammophon, 1 Schreibtisch, 2 Drehbänke, 2 Pferde, 1 Partie Schuhwaren, Hauö- und Küchengeräte aller Art u. v. A. zwangsweise gegen bar versteigert werden. 6866 sieben, am 2. November 1907. Neipel, Gerichtsvollzieher. See finden Käufer L oder TeilB^aber für jede Art hiesiger oder auswär- tigerGeschäfte,Fabriken,Grund- stücke,Güteru-Gewerbebetriebe rasch und verschwiegen ohne Provision, da kein Agent, durch L Komaen Nacht Verlangen Sie kostenfreien Besuch zwecks Besichtigung und Rücksprache. Infolge der, auf meine Kosten, In SOOZeltungen erscheinenden Inserate bin stets mit ca. 2500 kapitalkräftigen Reflektanten aus ganz Deutschland und Nachbarstaaten In Verbindung, daher meine enormen Erfolge, glänzenden und zahlreichen Anerkennungen. Aites Unternehmen mit eigenen Bureauxi.Dresden,Leipzig,Hannover, Köln a- Rh. und Karlsruhe (Baden). Schöne Salon-Plijschgarnitnr utUie zu verkaufen. (08396 Marburger Straße 29. Schreibmaschine I. Kl. Fabrikat mit Garantie preiswert zu verkaufen. Schriftl. Anfragen unter 07814 an den Gieß. Anz. erbeten. 30 Ctr. Weizenstroh 30 (Str. Haseistroh 30 Ctr. Äorustroh ^anbbruftt), zu verkaufen bei Karl Reissner 11., ScbeliiibauseD bei (Srost-Felda. 108454 mit 4 Holzfitßcn Mk. 26 mit 6 Messern 6852 Öoirl gronprini Sal^oufcn. 6833] Zirka 50 Ziersträucher und Bäumckien, sowie 5 starke Stämmchen sHerzktrschen) wegen Uebcr- stand zu verkaufen. Erstere ä St. 35 Pfg., letztere ä St. Mk. 1.50. WitiirauW jn vcrkauftu. 08444)_____________Buddestr. 9, I. »ranartenhahue zu verkaufen. Wolkeng. 19. t06441 3 noch neue ichumrik Wutrl abzugebcn. [08407] Ederitr. 7; pari. RWßosseum ® Oiesseti. Walltorstraße 36—38. (früher Caf6 I^elb) Telefon 644» Spezialitäten-Th.eater I. Hanges. gtult Zr.mstag 15. jäijngr.i Stiftmgs rft drs thikßriikr k.utschtt-Nttkins unter Mtwirkung der gesammten neu engagirlcn Künstler vom Kolosseum. Nach der Vorstellung Ball. Eintritt für Mitglieder frei. Nichtmitglieder auf allen Plätzen 40 Pfg. Anfang der Vorstellung 8 Uhr, <16s Bailes ll1/« Uhr. Sonntag 2 grosse Vorstellungen 4 und 8 Uhr. Vormittags von 11—1 Uhr Frühschoppen-Vorstellung ^ViMritt!" Es Labet ergebens! ein U8460 Der Vorstand. Direktion Albert Rappmaun. ff* Tapisserie grosse Auswahl u. viele Neuheiten in gezeichneten und angefangenen Arbeiten, sowie alle Arten Stoße und Materialien. J. H. Fnhr. 11 aus-Verkauf. Haus in schöner ILage, großer Garten! Rentabilität zu 5%. 51000 Rtark zu 45000 Mark bei geringer Anzahlung zu verknusen. Schriftl. Angebote unter 08119 an den Gießener Anzeiger erb. 4 Jimüier-tzau», X «n- schöner 2age, billig zu verkaufen. Schriftll Anfragen unter 08258 an den Gieß. Anz. erbeten. ho^ftinks Salövpiüuiuo, neuester Konstruktion, in Skuß- baum, modern, fast neu, ist mit Garantieschein billig abzugeben. Schriftliche Angebote unt. 6836 an den Gieß. Anz. erbeten. In Nidda ist in best.Lage,2Min. v. Bahnh. ein (§efd)aft5anh)cfrn bestehend aus dreistöckigem Wohnhaus und massiver Wertstätte (137 qm) mit Garten wegen vorgerückten Alters des Besitzers preiswertig zu verkaufen evtl, zu vermieten. [6739 Dasselbe eignet sich besonders für ein offenes Geschäft der Lebensmillelbranche oder auch zum Fabrikbetrieb (Zigarren fabrik re. re.) Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers._______ Zu verlaufen. Ein noch sehr gut erhaltener Hcrrichaftö ° Landauer, wenig gebraucht und alter Mandaner, hat preiswert abzugeben Hotel Solniser-Hof, ________Laubach i. H. [6796 Dienstag-Abonnement, 16 Borstellungen, L Rang Vorderplatz, abzugeben. Henselstr. 8, part. Eine Grube Kuhmist zu verk. 08438_____________Eichgärten 27. zu Verknusen. Herrschastl. 4x3 Zimmerhaus, in schöner freierXtage mit zirka 600 Äketer Garten und Obst- bäumen und Stallung ist direkt preiswert bei kleiner Anzahlung sofort zu verkaufen. 08434 Off, a. d. Expeo. d. Bl. Cyalttput;ttcrstt,schcn kauft Louis Rothenberger, 6116)9teuenweg 22. llut getragener Herren- u. Damen - .Kleider, Stiefel, Wäsche re. iss81/™ Offerten unter F. P. o. 2167 an die Expedition dieses Blattes. Grammophon zu laufen ocf. Offerten unter 08455 an den Gießener Anzeiger erbeten. 8 /—100 Ualtcr prima Waguumbsuuin-Kartoffrla SU kaufen gesucht. Off. mit Proben Hotel Siaijcrhof, Gießen. [08452 WkMedrncs 3ö bis 4ü Miile Zi^ar^en wöchentlich cuentl. auch mehr, regelmäßig auf Jahresabschluß von bed. Grossisten gegen sofort. Kasse. Preislage 17—30 Mk. pro Mille, llieflettant läßt eventuell auch auf Provision oder Gegenrechnung fabrizieren. [ss^/.a Gefll Off. bes. unt. F.619 F. M. Rudolf Moste, Mannheim. Eine Frau empfiehlt sich int LLeißzeuanabeu. 082721 Ludwigstrage 16, III, i>as S.ridirn u. «Anüridifn von Strümpfen wird gut u. billl besorgt. Frau Johanna Fritsch, b316 Zudwigstraße 4. Kromrirrrramra 1008. Vorbereitung in Blathematik nach bewährter Methode. Vanaiäljriße Erfahrung, günstigste Erfolge. Beginn nach Platz schon erreichter Kenntnisse 1., 15. November, Dezember, Januar. |6714 Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers.