yr. 268 |rlA<ein bessischen Landwirt ,ie Kiehener KamiUen- )lähci viermal in der Uoche beiqeleqt unb ,,veimal wöchentlich dnß ^(Ublatl für den Kreis Ziehen. ^ernlvrech-An- chinß f. d. Reduktion 112 Berlaq u. Expedition 51 Riefle tüi Depeichenr «n-et««» Gietzev. ßAnahme *$n Anzeigen jux Die TageSnnmmer htfl vormittags 10 Uhr. Erstes Blatt Donnerstag 14. November 1907 157. Jahrgang VezagSyret-, ▼ > ä monatlich75Pt^viertel- >$1 j'X^X /^x A JhA X ? W AA AA jährlich Mk. S.20. durch M -M mV WM W XX JW MW übholo. u. SroetgfteOm z BäO Hi lr I MW W W ^MMM M M MM W^ monatlich 6b Pt., durch W WMi Ej W feur W Z LZ W W A |w- rJ W W W dtePostMk.S.-oierrel- Bk W M M W fei W x M 0 W M W N W M W fährt, austchl. «enellg. W MW W W Ld W HM II ■ M WLM BL Zeilenvrers lokal IbPs^ I O V V V M W gl W V VCT auswärts 20 Ptenmg. ffy Verantwortlich General-Anzeiger für Oberhessen MW . ’ u. Land^ und.Gerichts- NoSatlonrvrus und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und ZteindruSerei. 8. Lange. Redaktion, Expedition und VruSerei: Schulftrstze 7. ^^igenleu^'b^ Ais öeuiige 'Numnrer nmfaßt 10 Seiten. §as deutsche Karserpaar in Knglavd. Am gestrigerl Mittwoch hat in der Londoner Guildhall in feierlicher Empfang des deutschen Kaiserpaares statt- cstmden. Die Guildhall bot einen prächtigen Anblick dar. äif der mit Scharlach bekleideten Estrade saßen der Lord- taijor und seine Gemahlin in Scharlachroben und goldenen tmtskctten und die Aldermen. Die Uniformen boten ein tanzendes Jarbenbild. Der Lorbmayor trug die Tracht ineo Grasen mit dem Hermelinmantel, der nur bei Empfang on königlichen Herrschaften getragen wird. Ju der Guildhall waren schon vorher die Mitglieder er deutschen Botschaft eingetrofsen, die mit lautem Bei- ill begrüßt wurden, besonders als Prinz Wilhelm zu Stol- evg-Wennigerode dem Lordmayor und den Sheriffs die inen vom Kaiser verliehenen Orden überreichte. Als der aifer den Saal betrat, ertönten Fanfarenklänge. Der aifer, der die Gemahlin des Lordmayors führte, wurde zu em Thronsitz zur Linken, die Kaiserin zum Thronsitz zur 'echten des Lordmayors geleitet. Der Kaiser trug die niform der Zietenhusaren. Er sah wohl aus, augenschein- ch befand er sich in heit:rer Stimmung. Der Lordmayor berreichte dem Kaiser ncmens der städtischen Verwaltung ie in einer wertvollen Kassette liegende Adresse, in et es unter anderm heiß: „Wir freuen uns, Eier Majestät nicht nur als nahen verwandten und Gast mseres geliebten Königs, sondern uch als berühmten Herrscher der großen deutschen Nation ewillkommnen zu düren. Wir sind glücklich, bei dieser Gelegenheit in unseren Namen, im Namen der Bürger ondons, den Gefühlerber Hochachtung, Freund- ch a s t, S Y m p a t h i »-Ausdruck zu geben, die das Voll vereinigten Königrcchs gegenüber dem deutschen Volke ffeelt. Wir geben der zrversichtlichsten Hoffnung Ausdruck, O ^dieMfühle von Ästung und Wertschätzung, die schon > lange bestehen zwichen der großen Nation, über die uer Majestät regiert, md der unsrigen, sich immer stärker nb dauerhafter gestateu mögen, zum Wohle und Glücke :iber Völker." Bei dem Festmayl, das die städtischen Körperschaften nn Lordmayor, derinzloischen den ihm vom Kaiser ver- ehenen Orden anglegt hatte, die Hand und erwiderte :ii vernehmlicher (Stimme: „Bitte meinen Dank für die rresse und die prchtrge Kassette, sowie den glanzenden uipfar.g entgegenrhnren zu wollen. Inmitten all der usjchmückungen sa ich die Inschrift: „Blut ist dicker ls Wasser!" Mge dies immer so zwischen beiden Lünern bleiben, möge die große Stadt London sich unter en Auspizien meint geliebten Onkels, den Gott schützen löge, immer erfolaeich weiter entwickeln." Beid em Fe st m hl, das die städtischen Körperschaften ondons zu Ehren ds deutschen Kaisers und der Kaiserin i der Guildhall b:en, brachte der Lordmayor zuerst men Trinkspruch as den König und die Königin und dann uf den Kaiser un die Kaiserin aus. In dem letzteren .rinkspruch sagte er Lordmayor u. a.: Mancherlei Er- lgniffe und Aendmnben haben sich zugetragen, seit Eure Majestäten zuletzt t dieser Halle waren, sowohl in diesem anbe als auch ir Auslande. Wir leben hier unter einer nberen Regierur. Manche unserer hervorragendsten Staatsmänner fin vom Schauplatz ihrer Tätigkeit zurück- etreten und eincjüngere Generation ist an ihre Stelle etreten. Das Glche laßt sich von anderen Nationen und Völkern sagen, cur die Hand der Veränderung und des Wechsels hat ofserar das große Deutsche Reich nur leicht be- ührt, und es fdint, daß es weniger Wandlungen durch- emacht hat, als ie meisten seiner Nachbarn. Der deutsche Uaifer regiert na immer mit all der bewunderungswerten itaft, dem Gesckk und Fleiß, die ihn stets ausgezeichnet leben, über eine ber größten Reiche und über das patrio- ijchst gesinnte Äk, welches die Welt je gesehen hat. Sein Untereife für Käst, Wissenschaft, Literatur und Kultur m allgemeinen 't noch genau *o lebhaft als es immer lewesen ist, mrdu keiner Zeit war das Ansehen Deutsch- anbs und des aisers Volkstümlichkeit größer als jetzt. Äc hegen dasrusrichtige Vertrauen, daß Ew. Majestät ügierung eine ehr lange sein möge und wir hoffen und Eten, dad Ew. ajestät und der Kaiserin ein langes Leben Eschieden sei, n sich der wohlverdienten Liebe und Ehr- urcht ihres Vres und der Achtung und Ehrerbietung zu csreuen, aus V sie durch ihre viele Tugenden und ihren 'ersönlichen Mt überall Anspruch haben." Hieraufrwiderte de r Kaiser mit folge n- ’er Rede: „Mein lier Lordmayor! Die Worte, die Eure Lord- chaft in so bedter und warmer Weise an Ihre Majestät >ie Kaiserin u) mich selbst gerichtet haben, und der Will- omm der Bgerschaft dieser großen Stadt haben mir ■ine große Gc-lgtuung gewährt. Wir sind überaus dankbar für den reichen Empfang, den London uns bereitet -at, und ichrgreife gern die Gelegenheit, die uns durch lurer Lordscft glänzende Gastfreundschaft geboten ist, um wn dieser au Halle nn|em wärmsten Dank an die Bürger Bonbons jüreu der Kaiserin und mir bereiteten Empfang »u richten. Se Eure Lordschaft bereits in Ihrer Ansprache "cwühnt haa, bin ich in der Tat in Ihrer Mitte fein Jrember, u ich bin stolz in dem Gedanken, durch ein ■ nges B ad mit dieser Weltstadt verbunden zu fein. Es Dar Ihr v-hrter Vorgänger Str Josef Savorn, der bei Äelegc^lheüieines ersten offiziellen Besuches in Der Guild- yall im (mmer 1891 mir das Bürgerrecht dieser großen Stk verlieh. Ich bin erfreut, Ihrer Einladung yaoen Fo! leisten zu können, und noch mehr, daß Ihre Majestät e Kaiserin mich hat begleiten können. Ihre Majestät trdigt den herzlichen Willkommen durch die Stadt ebenso wie ich. Mit Vergnügen erinnere ich mich daran, daß die Hauptstadt meines Reiches im vergangenen Sommer die Ehre gehabt hat, in ihren Räumen Eurer Lordschaft unmittelbaren Vorgänger, Sir William Treloar, zu empfangen, und ich hoffe, daß er sich in Berlin ebenso wohl besunden hat, wie ich mich jetzt in der Gesellschaft der Bürger Londons. Jebe Vertretung der City von London wiro ein herzliches Willkommen in Berlin finden, wo wir stets erfreut fein werden, die Gastfreundschaft zu erwidern, welche die Lordmayors im Laufe der Zeit bei so vielen Gelegenheiten meinen Landsleuten erwiesen haben. Als ich an dieser selben Stelle vor 10 Jahren zu. Sir Joses Savory sprach, sagte ich, daß mein Bestreben vor allem darauf gerichtet sei, den Frieden zu erholtem Die Geschichte wird mir, hoffe ich, die Gerechtigkeit widerfahren lassen, anzu- ernennen, daß ich dieses Ziel feit jeher un- ers ckütterlich verfolgt habe. Die Hauptstütze und die Grundlage des Weltfriedens ist aber die Aufrecht- erhaltung von guten Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern. Ich werde auch fernerhin dieselben stärken, soweit dies in meiner Macht liegt. Die Wünsche der deutschen Nation decken sich hierin mit den Meinigen. Dann wird die Zukunft glänzende Aussicht zeigen und der Handel zwischen den Nationen, die sich gegenfeitig zu vertrauen gelernt haben, sich weiter entfalten. Lassen Sie mich Eurer Lordschast sowohl, wie der < Vertretung der Stadt London und durch Ihre freundliche Vermittlung den Bürgern der Stadt London selbst nochmals meinen Tank ausfprechen für den glänzenden Empfang, welchen Sie der Kaiserin und mir heute bereite! haben. Wir werden uns dankbar der Herzlichkeit erinnern, mit der die Bürger von London uns ausgenommen haben, und wir werden ihr schönes Angebinde als ein sehr wertvolles Andenken an unseren Besuch bewahren." Auf die Rede des Kaisers ergriff der Lordmayor nochmals das Wort und führte etwa aus: Indem ich Eurer Majestät für die überaus liebenswürdige Weise danke, in der Sie aus die Vernvaltung der Stadt London und auf mich Bezug genommen haben, bin ich sicher, dem Gefühl jedes Mitgliedes dieser alten Körperschaft Ausdruck zu geben, wenn ich sage, daß wir die Hö.lichkeit mit Dant- barfeit annehmen. Nichts hat uns größere Befriedigung gewährt, als der jüngste Besuch, den mein Vorgänger und zahlreiche unserer Kollegen in Berkin abgestattet haben, wo sie mit der für Deutschland jo charakterisUfchen Freundlichkeit und Galtsreundschast empfangen und aufs wärmste im Namen Eurer Majestät bewillkommnet wurden. Ich will nur noch das eine sagen, daß unter den zahlreichen Vorzügen, deren sich die Bürger von London erfreuen, keiner höher geschätzt wird, als der, der durch die Anwesenheit Eurer Majestät und der Kaiserin bei Ihrem zweimaligen Besuche ihnen gewährt wurde. * In seiner Erwiderung einer Depesche des Oberbürgermeisters von Berlin, Kirschner, hat der Lord major von London diesem folgendes Antwortielegramm gesandt: „Von dem Besuch, den Ihr erhabener Souverän unter allgemeinem Enthusiasmus der City abgeplattet hat, wird -bei uns lange Zeit mit Freude und Begeisterung gesprochen werden. Die Stadt London sendet der Stadt Berlin, ihrem Oberhaupte und feinen verehrlichen Amtsgenossen herzliche Grüße." Wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, sind der Kaiser und die Kaiserin hoch erfreut über den Verlaus des Besuches in London City und tief gerührt von dem herzlichen Empfang seitens der Londoner Bevölkerung. — Heute abend fand im Schlosse eine musikalische Abend- unterhaltung statt, bei der ein 250 Personen starker waliser Sängerchor waliser, deutsche und englische Lieder vortrug. Der Premierminister Sir Campbell-Bannerman hielt gestern in Bristol eine Rede, in der er ausführte, der dem Kaiserpaare heute in London bereitete Empfang habe deutlich bewiesen, wie wahr die Gefühle der Freundschaft und der Sympathie seien, die das britische Volk dem Kaiserpaare, sowie der mächtigen Nation gegenüber empfinde, die es vertrete. Das Reut. Bur. hat Erkundigungen über die Ansichten eingezogen, die in den englischen Regierungskreisen hinsichtlich des Besuches des Kaisers und der Kaiserin herrschen. Es ist ermächtigt, als Ergebnis dieser Erkundigungen folgendes mitzuteilen. Das auswärtige Amt gab feiner tiefen Befriedigung über die Herzlichkeit des Empfangs Ausdruck, der den Majestäten bei ihrem Besuche der City von London bereitet wurde und es wurde an dieser belle anerkannt, daß der Aufenthalt des Kaisers und der Kaiserin wesentlich zu der weiteren Besserung der guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern beitragen müsse. Des weiteren wurde gesagt, daß die Ansichten der englischen Regierung über den Kaiserbesuch vollständig übereinstimmen mit den Ausführungen, die der Premierminister Sir Campbell-Bamierman am 9. Nov. in seiner Rede auf dem Guild Hall-B an kett in dieser Hinsicht gemacht hat. Der Kaiser hat auf Ersuchen des Prinzen von Wales die Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft der Künste, deren Präsident der Prinz ist, angenommen. Veutßches äeictz.' München, 13. Nov. Die Beisetzung des Prinzen Arnulf wird auf Wunsch des Prinzregenten im engsten Familienkreiss erfolgen. Vertreter auswärtiger Fürstlichkeiten werden daher nicht erwartet. Die Beisetzung erfolgt in der Theatinerhofrirche. Speyer, 13. 9Lov. (Prio.-Tel.) Der pfälzische L a n b r a t beschloß auf Antrag des Pfarrers Schowaller, die bayerische Regierung zu ersuchen, dahin zu wirken, daß die besonderen Abgangsprüfungen an den Lateinschulen unb Progymnafien Wegfällen. Dortmund, 13. Nov. Ter Vorstand des Bergbaulich enVereins beschloß einstimmig, bei der Berggewerk- schastskasse die Pensionsversicherung der technischen Grubenbeamten zur Durchführung zu bringen unb deswegen mit den Mitgliedern der Berg- gewerkfchaftskasse sofort in Verhandlungen zu treten. Posen, 13. Nov. Gestern abend starb nach vixrzehn- tägigem Krankenlager der Kommandeur der 20. Infanterie-Brigade Generalmajor v. Knoblauch zu Katzbach. 2lu»lanö* Rom, 13. Nov. Die Königin Helene von Italien ist heute morgen von einer Prinzessin entbunden worden, die den Namen Johanna erhalten wird. Mutter und Kind befinden sich wohl. Nachod, 13. Nov. Hier fanden große Arbeiter- Demonstrationen gegen die Teuerung statt. Tie Arbeiter beschlossen als Protest gegen den Lebensmittelwucher einen Generalstreik zu proklamieren. London, 13. Nov. Wie hier verlautet, ist der Besuch der deutschen Kaiserin inAmsterdamauf den 19. d. Mts. verschoben worden. Paris, 13. Nov. Aus Toulon wird den hiesigen Blättern gemeldet, daß die Spionage-Affäre Ullmo weitere Kreise zieht. Uumo ist nicht nur ein gewöhnlicher Schwindler, sondern unterhielt tatsächlich seit längerer Zeit mit einer fremden Macht Beziehungen. Dies foll durch ein bei einer Haussuchung aufgefundenes Telegramm be- wiejen fein, das lautet: Annahme angebotener Schriftstücke unmöglich, Preis ist zu hoch. — Bei Der Fortsetzung der Besprechung der Inter-, pellation über Marokko wurde nach kurzer weiterer Debatte mit 462 Stimmen gegen 54 Stimmen eine Tagesordnung angenommen, in der der Regierung das Vertrauen ausgesprochen wird, baß sie die tung der Rechte Frankreichs in Marokko sichern werde, ebenso wie die Ausjührung der eingegangenen Verbindlichkeiten. Außerdem werden die Erklärungen der Regierung gebilligt und jeder Zusatz abgelehnt. — Der Untersuchungsrichter hat das Verfahren gegen ben des Ordensschachers beschuldigten Neffen des ehemaligen Ministers Chaumis, Comte Laeombe, eingestellt. Toulouse, 13. Nov. Hier fand eine Versamm- lung von 15 Erzbischöfen und Bischöfen Südrankreichs statt, die an der Spitze der Verwaltung des dortigen katholischen Jnstünts stehen. Der Erzbischof von Toulouse, Germain, sagte in seiner Eröffnungsrede, daß der franzöiische Episkopat ohne Umschweife und Winkelzüge und ohne Furcht die Lehren des Stuhles Petri befolgen werde. „Wir werden lehren, was uns seine Kirche lehrt, und wir werden verdammen, was sie verdammt." Newyork, 13. Nov. Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Fairbanks, befand sich gestern auf der Rückreise von Hagerstown in Maryland, wo er kurze Zeit geweilt hatte, nach Washington. Als der Zug sich in der Nähe von Wowerton (Maryland) befand, entgleiste infolge des Irrtums eines Weichenstellers die Lokomotive des Zuges und stürzte in den Graben. Glücklicherweise folgten ihr die Personenwagen nicht nach, und s^:i^ Präsident Fairbanks konnte unverletzt den Zug verlassen. Aus uuo Gießen, 14. Nov. 1907. Ergebnisse der Berufszählung vom 12. Juni 1907. Die Bearbeitung der Berufszählung, die von den Statistischen Ämtern der einzelnen Bundesstaaten (im Grob- yerzogtum Hessen von der Großh. Zentralsleüe für die Landesslatistik) durchgcsührt wird, steht noch mitten m der "Nachprüfung der eingelaufenen Zählpapiere. Die mangelhafte Ausfüllung der letzteren — eine Folge der zahlreichen und oft recht verwickelten Fragen — macht viele Nachcrhebungen notwendig. Denn es ist klar, daß an eine Zusammenstellung der Ergebnisse erst herangetreten werden kann, wenn die Unterlagen der Zählung nach allen Seiten hin zuverlässig sind. Die ersten endgültigen Ergebnisse erscheinen nicht vor Juli 1908. Einstweilen lassen sich n. d. Darmst. Ztg. nur vor- läufige Ziffern mitteilen, die noch in der einen oder der anderen Richtung eine Anderiing erfahren. Besonders gilt dies von der Zahl der geivcrblichen Betriebe. Diese wird sich wahrscheinlich um einige Hundert erhöhen, da nachträglich nock) viele Alleingewerbetreibende hinzukommen, die bei der Zählung selbit versäumt haben, Gewerbesormulare auszufüllen. Zum Vergleich fetzen wir die Ziffern der früheren Beruß- zahlungen hinzu. Alle drei Zählungen haben un Monat Juni stattgefunden. 1882 1895 1907 Ortsanwesende männl. Personen . 461 472 512 596 617 826 , rveibl. ,, . 468 286 519 551 618 459 „ Personen überhaupt 929 757 1032 147 1 236 285 Landwirtschaftl. Betriebe .... 128526 133840 148695 Gewerbl. Betriebe....... 80122 80 044 91 139 Auffallend erscheint die Veränderung im Verhältnis der beiden Geschlechter zueinander. Der Frauenüberschuß um ca. 7000, (bec sich auch bei früheren Winterzählungen findet, ist diesmal fast gänzlich verschwunden (nur 633 Frauen mehr als Männer). Ferner ist bemerkenswert die gleichmäßige Vermehrung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Betriebe. Aus diesen Ziffern jedoch heute schon irgend welche Schlüsse ziehen zu wollen, wäre gewagt. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese Betriebszunahme in erster Linie auf Kosten der mit jeder -Zählung genauer werdenden Erfassung der Betriebe zu setzen. 'Wieweit sie allenfalls auch auf wirtschaftliche Vorgänge zurück- zusühren ist, läßt sich erst feststellen, wenn die Ergebnisse nach einzelnen Berufs- und Betriebsgruppen verarbeitet sind. , * * * Der 3. Ausschuß der 2. Kammer hielt am Mittwoch vormittag eine kurze Sitzung ab und erledigte einige Gesuche um Pensionserhöhung und Hundesteuererlaß. Bezüglich der Beschwerde des Landwirts Winter zu Hoch- Weisel (K'reis Friedberg) wegen Feldbereinigung wurde beschlossen, eine dreigliedrige Kommission zu wählen, die eine Ortsbesichtigung vornehmen soll. Das Referat darüber wird Abg. Wolf erstatten. * * Eine Reichsweinsteuer in Sicht? Der Abg. Molthan u. Gen. haben folgende dringliche Anfrage an die Regierung gerichtet: Ist es richtig, daß die Einführung einer Reichsweinsteuer geplant ist und ist die Großh. Regierung ev. bereit, gegen eine solche, die Provinz Rheinhessen schwer schädigende Steuer Stellung zu nehmen und im Bundesrat gegen ihre Einführung zu stimmen? * * Eine Kunstausstellung. Wir machen darauf auftnerksam, daß vom 14.—18. November im Gewerkschaftshaus (Schanzenstraße 18) eine reichhaltige Ausstellung graphischer Kunstwerke aus dem Verlag von G. B. Teubner und Vogtländer in Leipzig stattfindet. Die vom Dürerbund zusammengestellte Ausstellung enthält Originale und Reproduktionen von Dürer, Rembrandt, Meunieur usw. **DieSäuglingssterblichkeit nimmt im Großherzogtum in erfreulicher Weise stetig ab. Im Jahr 1906 starben von je 100 Lebendgeborenen 14,3 Kinder im ersten Lebensjahr gegen 15,4 im Zeitraum 1901 bis 1905. In den Städten war die Säuglingssterblichkeit im Jahr 1906 16,0 und auf dem Lande nur 11,7. In den Monaten Juli und August d. I. war die Säuglingssterblichkeit infolge der kühlen Witterung so niedrig wie nie zuvor in den gleichen Monaten. Es starben n. d. Darmst. Ztg. nämlich im Juli und August 1907 nur 892 Säuglinge gegen 1258 im Jahr 1906 und 1669 im Jahr 1905. ** Erledigt ist die Stelle des Bezirks kassiers der Bezirks lasse Pfeddersheim. ** Verlosung. Der Vorstand desGeflügel-und Vo gelzuchtvereins Gießen und Umgegend 1897 beabsichtigt, mit der vom 8. bis 10. Febr. 1908 in Gießen statt find end en Verbandsausstellung des Verbandes der oberhessischen Geflügelzuchtvereine eine Verlosung von Geflügel, Vögeln und Gegenständen der Geflügel- und Vogelzucht zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 5000 Lose, zu 0.50 Mk. das Stück, ausgegeben werden dürfen und nach Abzug der Reichsstempelabgäbe mindestens 60 Prozent des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich wurde der Vertrieb der Lose in der Provinz Oberhessen gestattet. ** Unbestellbare Postsendungen. Bei der Ober- .Postdircktion in Darmstadt lagern folgende Sendungen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als unbestellbar: Postanweisung über 10 Mk. vom 15. 6. 06 aus Bad Nauheim nach Rom. Empfänger unbekannt. Einschreibebrief vom 12. 3. 1907 aus Gießen 2 an Redaktion „Das Wort" üt Wilna. Einschreibebrief vom 20. 2. 1907 aus Vilbel (M. W. B. an Frl. Maria Hopfengärtner in Mwark. Gew. Brief, Inhalt 2 Mk. 20 Pfg. in Briefmarken vom 25. 2. 1907 aus Bad Nauheim am Diodern en Literaturverlag in Berlin W. Wertbrief, 10 Lire, vom 23. 7. 1906 aus Bad Nauheim an Emilia Castellano in Napoli, postl. Gew. Paket vom 19. 12. 1906 aus Gießen 1 an Ida König in Bockenheim-Franffurt nachges. Wiesbaden. Die zur Empfangnahnre der Gegenstände Berechtigten müssen sich Hinten 4 Wochen bei der Ober-Postdirektion melden, widrigenfalls die Postanweisungsbeträge und die in den Sendungen enthaltenen oder durch Versteigerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Postuuterstützungs'kasse überwiesen, die Briefe aber vernichtet werden. ** Aus dem Bureau des S t a d t t h e a t e rs wird uns geschrieben: Es sei schon jetzt darauf hingewiesen, daß am nächsten Mittwoch eine Aufführung der Vaudeville - Operette „M am % eile Nitouche" mit Frl. Jüngling vom Darmstädter Hoftheater als Gast stattfindet. Frl. Jüngling steht von chren früheren Gastspielen her ja in allerbestem Andenken. Die Vorstellung muß außer Abonnement stattfinden und Vormerkungen werden wegen des zu erwartenden starken Andrangs schon jetzt entgegengenommen. — Zur Orientierung neuer Abonnenten sei bemerkt, daß die Spielzeit dieses Jahr 28 Wochen umfaßt. Da bte Abonnements nur auf 21 Vorstellungen lauten, so müssen für jedes Abonnement 7 Abende ausfallen. Die nächste Mittwochs- Lbonnementsvorstellung findet am 27. November statt. ** Betrügereien. In einem hiesigen Schuhgeschäft erschien vor einigen Tagen eine unbekannte Frauensperson und verlangte Halbschuhe zur Auswahl für ihre Schwester, ein Frl. Werner, Steinstr. 18. Es wurden ihr zwei Paar Schuhe verabfolgt, jedoch stellte es sich heraus, daß weder ein Frl. Werner noch daH Haus Stein- straße 18 existierte, sondern daß es sich um einen Betrug handelt. Die Betrügerin war 20—23 Jahre alt, mittelgroß, dunkelblond und trug helles Waschkleid und helle Schürze. Vor ihr sei hiermit gewarnt. --- Wies eck, 14. Nov. Ein prachtvoller Blumentisch, Laubsägearbeit, angesertigt von dem jugendlichen Arbetter Otto Lotz von hier, ist gegenwärtig im Schaufenster des Schreibwarenhändlers Adolf Rau ausgestellt. Der Blumentisch wurde von Fachleuten mit 70 Mk. taxiert; bem Versertiger ist die Erlaubnis zur Verlosung von dem Großh. Kreisamt Gießen erteilt worden. Lauterbach, 13. Nov. Infolge ausgetretener Klagen des Publikums finden z. Zt. auf Veranlassung des Großh. Kceisamts hier Brotrevisionen durch die Gendarmerie statt. Wie verlautet, sollen in verschiedenen Bäckereien ganz erhebliche Gewichtsdifferenzen sestgestellt worden sein. + Friedberg, 14. Nov. Die Neuw ah l v o n fünf Stadtverordneten findet am nächsten Dienstag stcüt. Die Zahl der wahlberechtigten Bürger ist in Friedberg 31155, im Stadtteil Fauerbach 180. sd. Darmstadt, 14. Nov. (Tel.) Erschossen aufgefunden wurde der 23 Jahre alte Sohn des Polizeidieners in Hassenroth (Odenwald), Adam Roth. Anscheinend liegt Selbstmord infolge Liebeskummers vor. X. Hanau, 13. Nov. Heute gingen die Stadtverordnetenwahlen in der 3. Abteilung zu Ende. Der Wahlkampf war ein Hurter, du die Hauptführer der hiesigen Sozialdemokratie aus der Stadtverordnetenver-; sammlung ausschieden. Die Ausscheidenden standen wieder auf der Kandidatenliste. Die bürgerliche Kundidutenliste erzielte 1895 Stimmen, die sozialdemokratische Kandiduten- lifte 1873 Stimmen, eine zweite bürgerliche Kandidaten-, liste 105 Stimmen. Hierdurch macht sich eine Stichwahl zwischen den Kandidaten der ersten bürgerlichen und der. sozialdemokratischen Liste erforderlich. Die Betriebscrgebnisse der Oberhesstschcu Jungviehweiden im Sommer 1907. Wie aus der nachstehenden Tabelle hervorgeht, sind die vier von dem Landwirtschaftskammer-Ausschuß für die Provinz Oberhessen unterhaltenen Jungvieh- und Fohlenweiden von 148 jungen Rindern und 109 Fohlen besetzt gewesen. Während die Beschickung mit Fohlen gegen die früheren Jahre eine etwas stärkere ist, ist die Beschickung mit Rindern etwas zurückgegangen. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden nämlich die Weiden jedes Jahr mit 90 Fohlen und 173 Rindern beschickt. Das Ergebnis für die einzelnen Weiden ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich: • - 09 cn GS O "'m QD 5 5' rc> i in ganz Preußen auf, am Dienstag, den 26^ovember, den Erüfsnungstage des preußischen Abgeordneeenhchs, Malfen Versammlungen einzuberufen, um^gen das br- stehende Wahlrecht zu protestieren. \ g Berlin, 14. Nov. Im Neuen Theater Pngte gesteri M abend John Lehmanns Satyre „D asV g eheuer' zur Uraufführung. Bekanntlich war das Sck, in befiel H Mittelpunkt der Zar steht, seinerzeit v e c b e n motbcn . weil es russ. Zustande scharf geißelt. Die Zsur gab T erst frei, nachdem dec Autor Aenderungen ügenommei hatte. Die Aufführung verlief unter starkem^eifall bet ft ausveckauften Hauses und brachte dem BerfcL zahlreich Hervdrrufe. I ä — Brom berg, 13. Nov. Tas hiesige Schwurgerich i verurteilte den Wiesemvärter Johann K u r a s aus Jezowo-Haulanl I wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren und den Besik;-> . Ignatz Hern et wegen Anstiftung zum versuchten Morde ix I acht Jahren Zuchthaus, außerdem beide zu 10 Jahr« Ehrverlust. Hernet war Hauptagitalor im polnischenSchui, streik und bestimmte Kuras, in der Nacht zum 22. Augus einen Schrotschuß mit einer Jagdflinte in das Schlafzimmer de- Lehrers Gabrielski abzufeuern, um den im Bett Schlafenden rs töten. Der Lehrer blieb unverletzt, obwohl 86 Schrotkörner n ' das Bettgestell eingedrungen waren. — D i e Bezeichnung „Reichslügenverbanb5 strafbar. Die Strafkammer zu Brandenburg a. H. hat den Re dakteur Perner von der sozialdemokratischen Brandenburger Zer tung zu 50 Mk. Geldstrafe, im Zahlungsunvermögensfalle 10 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er in der genannten Zeitunc einen Fabrikbesitzer in Rathenow einen „Vertrauensmann dc- Reichslügenverbandes" genannt hatte. Märkte. Limburg a. d. L., 13. Nov. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise v pro Älalter. Roter Weizen (nass.) 18,50 Alk., weißer Weizen 00,00 9)if Korn 15,50 Alk., Gerste 00,00 Alk., Haier 8.50 Mk., Erbsen 0,00 M' Kartoffeln 4,80 Mk. to. F r a n k i u r t a. M., 14. Nov. (Tetegr. Orig.-Berichl „Gieß. AnzR.) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarki'^ v reise. Zum Verkaufe standen: 42 Ochsen, 09 ans Oeslerreia 1 Bullen, 0 aus Oesterreich, 77 Kühe, Fersen, Stiere und Rmüer 00 aus Rtnnanien, 824 Kälber, 571 Schafe und Hämntel, 3 Riegen 0 Ziegenlämmer, 0 Scha'läinmer. Bezahlt rvurde das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 80—83 Ak. 2. Qtmlität 72—75 Alk., 3. Qualität 00—0u Mk.; Bullen 1. Qual. 70—72, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 73—75 xi)jf 2. Qual. 66—68 Akk., 3. Qual. 00—00 Mk., 4. Qual. 00—00 M'' 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 92—95 Pfg., Lebendgewichi : 4—57 Pig., 2. Qtlalitäi 80—92 Pfg., Lebendgewicht 48 -54 Ps§ . Schlachtgew. 00—00 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgeiv. 80—in Pfg., 2. Qtial. 70—72 Pfg. — Geschäft bet Hornvieh gut, lieber- stand imbebeiitenb; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Gl eß en, 13. Nov. Biehurarkt. Bei beut am 12. und 13 - November abgehaltenen Markte ivarert aufgetrieben 1163 StucI R Rindvieh, 881 Schweine. — Der nädifte Ntarkt findet am 26. nut ■ 14. Novetnber statt; an letzterem Tage auch Krämermarkt. |l R. B. Dar m ft a b t, 14. Nov. Der s. v n d e r - A u s Ü schuß für die Berwaltuugsg.setzresorm bc endigte gestern abend 8 Uhr die Be r a u it g der £ a n b jo9 gemeinde- und der St ä d t e 0 r itit 11 g. Die voi ~~ ihm gefaßten Beschlüsse über eventueL Ein,ührung hei T Magiscratsverfassung, die indirekten Avaben, die Staalc- aufjicht und das Polizeiwesen werdeittzuitächst der Re gierung zur Kenntnisnahme mitgeteilt. Man hofft nu;; mehr, daß die Vorlagen so zeitig an dachlenurn gelangt) ' werden, daß sie zum 1. April n. I. Ges .werden können | R. B. Darmstadt, 14. Nov. Tie >trafkammer vei — November 1907 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lillt Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wilidrichtung Windstärke Aettsr 13. 2“ 739,4 + 8,0 6,6 82 SW 4 Bew. Himmel 13. 925 740,4 + 6,3 6,5 91 iw 6 Regen 14. 725 744,6 + 5,9 6,o 94 W 1 2 * stMverokdneMwW ?ll§ sehr geeignete Persönlichkeit für unabhängige Vertretung städtischer Interessen schlagen wir den seit Jahrzehnten hier im öffentlichen Leben als Beamter und Ehrenvorsitzender des Kriegervereins tätigen 7107 Mcltcttr i. P. Carl Mayer vor. Mehrere Wähler. Sängerkranz. Heute Donnerstag abend DamenHor 8 Nhr Männerchor x/29 Uhr. Pünktliches und vollzähliges Erscheinen ist unbedingt erforderlich. Nach der Probe Vortrag des Herrn Adolf Schultheis über seine Erlebnisse in Maroeco. v14/11 Restaurant Vogel, Bahnhofstr. 48. Spezial-Ausschank der Warlms-Krauerki Kayeru Lsrzüglicher Mittagstisch im Abonnement Mk. O «.1.10 Reichhaltige Abendkarte. 6710 M. Klann, Giessen "Wäsche- Ausstattungen gegenüber der Stadtkirche. 7in, AisserorileDiliche KamllmMliH der Spar- und Vorschuss!« Kesselbach, E. G. 10. u. 11. findet am 20. November ds. Js., nachmittags 2 Uhr bei Hch. Schomber I dahier statt. Tagesordnung: 1. Wahl des Direktors, 2. Wahl des KontroleurS, 3. Wahl zweier Aufsichtsratsmitglieder, 4. Regulierung des Zinsfußes. Der Vorsitzende: 7095_______________________________I. Schomber II. Rodheim a. Bieber. Schlachtfest 7092 bei Gastwirt Stork. einzelne Stücke unter Einkauf empftefelt in grüßtet Auswahl zu billigsten Preisen 7098 Ernst Bloetoei kleine Elektromotoren passendes Geschenk für Schüler, billig zu verkaufen. [08711 ________Bahnhofstratze 38, pari. Gebrauchter gut erhaltener Mantelofen zum Heizen grötzerer Fabrik- rauine billig zu verkaufen. [°8731 Näheres Frankfurter Str. 36. £i"arrenfabrik auch als Filiale geeignet, geschulte Arbeiter, zu verkaufen. Schriftl. Angebote unter 08726 an den Gtetzener Anzeiger erb. Abbruch. Sonnenstasse 30 Türren, Fenster, Dachziegel, Treppen und Brennholz ______zu verkaufen. V8740 087391 Getr. Hcrrenmäntcl zu verkaufen. Kaiser-Allee 5, II. 08734] 2 Paar grüne Wellensittich (Zwergpapageichen) in. Heckkäf. u. Nistk. biII. z. verk. Ludwigstr.35, p. KWMMihk Gröberes « 17100 Quantum M kaufen Birckenstock & Schneider. 3n uevmieten Walltorstr. 48, nächst d. Ostanlage Beletage 8 Zimmer inkl. Badezimmer, vollständig neu feergerichtet, nebst allem Zubehör alsbald zu vermieten. Burscheuzimmer, Pferde- stall vorhanden.6435 | 5 Zimmer | «crLmig°'>-ZI>»Nle wohimug mit Bad und Zubehör, alsbald beziehbar, zu vermieten. Näheres 61641________Walltorstr. 75, part. Schöne 5-Zimmer-Wohnung sofort oder später zu verm. [5722 Karl Eichmann, Ederstrahe 1. Nord Anlage 1, I. 5-Zimmerwofenung mit all.Zubeh. zu verm. sJiäfe. bei Bär & Wetter- bafen, Nord-Anlage 3.[1365 4 Zimmer Wenzugshaiver 4 Zimmerwobnnng zu vermieten p. 1. Januar. Liebigstr. 63. 6438 (Hrgorne 4-Iimineniiohinintz mit Badeeinrichtimg und Gas, per 1. Dezember od. evtl, später, wegzugshalber zu vermieten. 6185] Frankfurterstr. 61, part. oa651J Sehr sch. 4-Zimmerw. (II. St.) sof. zu vermieten. Kaiser-Allee 48. Liebigstrasre (Neubau) 4-Zrm.- Wohnungen zu vermieten. [5498 Näheres Schinenberger-Weg 65. |___3 Zimmer (»iiüBe 3-Zlutmerwofenung mit allem Zubehör sofort od. später zu verm. Näh. Stemstr. 48, p. (6233 Im Neubau, Schottstratze 15, einige 3-Zimmer-Wohnungen zu vermieten. Näheres durch 6775] Unverzagt, Schottstr. 11. | L Zimmer 6403] Ä Zimmer mit Küche an ruhige Heute sofort zu vermieten. Süd-Anlage 23. I Verschiedene 08738] Schöne Mans.-Wohu. m. 4 od. 6 Z. per gleich od. sp. zu v. (£♦ Röhr, Bahnhosstr. 44. Gikßklikl Mckmmll. In der gestrigen Generalversammlung des Mietervereins wurden folgende Herren für die Stadtverordnetenwahlen bestimmt, und bitten wir alle Wähler auf unsere Kandidaten ihre Stimmen zu vereinigen: [vu/n Dr. Ebel, Stadtverordneter Hch. Fourier, Geschäftsführer Peter Fuchs, Telegr.-Sekretär Aug. Gabriel, Stadtverordneter Wich. Grüuewald, Rechtsanwalt Fr. Habeuicht, Fabrikant Will). Hornberger, Kaufmann Lttdw. Jäger, Laildq.-Negistrator Michael Keßler, Schriftsetzer Hch. Leib, Schneidermeister Ph. Neipel, Hotelbesitzer Br. Schäfer, Stadtverordneter Albert Scheel, Kanfmann 087451 Suche für sofort und später Haushälterin in kl. Familie, sow. einige tüchtige Mädmcn. Frau TLcisreubach, .Kreuzplatz6. Alllkli-Gejuche XflT Junger Kaufmann, zzt. in einem Fabrikgeschäft tätig, sucht per 1. Januar 08 Stellung. Schriftl. Angebote unter 08718 an den Gietzener Anzeiger erb. Gesucht für einen 16jährigen Jungen (Waise), der 1 Jahr in einem Drogeriegeschäft tätig war, gleiche Stelle. Schriftl. Angebote unter 7055 an den Gietzener Anzeiger erb. öäT Kontoristin “WO sucht passende Stellung. Schriftl. Angebote unter 08694 an den Gietz. Anz. erbeten. Lilchtijks Mädchen LÄnÄt. Stellung in bess. Hause. [08727 Frau M. Ccrtel, Wetzlar. Junges, krustiges Madencu sucht zunr 15. d. wctS. Stelle für Küche und Hausarbeit in einem gut bürgerl. Haufe in Gietzen od. Llutgcg. Gest. An geb. unter 7106 an den Gieg. Anz. erbeten. Köchin perfekt in der teilten u. bürgerl. Küche, durchaus selbst, gute Zeugnisse sucht Stelle. Frau Weitzenbach, .Kreuzplatz 6. 08744 M-MMcucS Prof.Wimmenauer,Stadtverord. In meinem Neubau in d. Noon- stratze IG 4—5-Zimmerloobng., der ^Neuzeit entsprechend eingerichtet, mit Gartenanteil sowie eine Mnnsardcnwobnung per sofort oder später preiswert zu verm. 7013] Heinrich Schön, Liebigstr. 65. Schöne 3—4 -Zimmerwohng. im 1. St. sof. oder später zu vermieten. Neustadt 41. [116 Schöne 2-, 3- und 4-Zimmer- roobmnig zu vermieten. [6514 Näheres Ebelstratze 39, part. 3—4 Zimmer mit all. Zubehör alsb. zu verm. (Bruchstratze). 6681] Näh. Goethestr. 46, I. 08679] Mans.-Wofen. zum 1. Dez. zu verm.________Bruchstratze 6. 6827] Kl. Wohnung zu vermieten. Wolfftratze 10, Ecke Kaiser-Allee. Kl. Wohn. a. einz. Leute oder Witwe z. verm. Löweng. 13. 08746 6906] Schönes Zimmer mit Küche a. rufe. Pers, z. verm. Marktpl. 18. | 'Möbl. Zimmer | 06730[ Sch. Schlafstelle z. vermieten. Neustadt 11, III.St. Etng. Tiefenw. 08733] Hübsch möbliertes Zimmer zu vermieten. Bismarckstr. 10, I. 08748] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Landgrafenstr. 2, III. 08678] Einfach mb bl. Zimmer zu vermieten. Bruchstratze 6, pt. 6851] Schlafftest, für bess.Arbeiter. Näh. Färberei, Kirchenplatz 21. 08709] Schön möbliertes Zimmer zu vermieten. Bahnhosstr. 64, II. 7041] Gut möbliertes Zimmer zu vermieten. SelterSweg 87, II. Möbliertes Zimmer ocr$eten 7015_________Neuenweg 50. Wcstanlagc 35, einige möbl. Zimmer sow. auch kl. Mansarden- Wohnung m. all. Zubehör an rufe. Leute sof. zu vermieten. [6844 Läden etc. Schöner Laden zu vermieten. Näheres Bleichstr. 15.6428 08545] Laden mit od. ohn. Wohnung zu vermieten.______Asterweg 1. Bleichstratzc 5 Laden mit Wohnung von 5 Zim., ferner eine Wohnung im 2. Stock von 6 Zimmern und eine kleine Mansarde, alles neu feergerichtet, mit Zub. sofort zu vermieten. 5593] Näh. Nord-Anlage 38. Gr. Stcinwcg 10 l0805 grotze Helle Werkstatt zu vemrieten. Magknremise nnd Stallung getrennt od. zusammen zu verrn. °°^] Näheres Hotel Einborn. W i et ge l'uche Ein zu einer größeren Fabrikanlage geeignetes Gebäude in Gietzen zu mieten gesucht. Schriftl. Angebote unter 7103 an den Gietzener Anzeiger erbeten. Umgehend sucht Eramenskand. freundl. möbl. Zimmer in bess. H. Schriftl. Angeb. m. Preisangabe unter 08736 an d. Gietz. Anz. erb. MKAW Geeigneter Vertreter, welcher der englischen Sprache vollständig mächtig und in England bereits mit gutem Erfolg tätig gewesen ist, zur Führung eines bereits in London bestehenden Zweiggeschäftes gesucht. Schriftl. Meldungen unter 7101 an den Gietzener Anzeiger erbeten. FemmWrllllg. Für Gietzen Agent gegen hohe Bezüge gesucht. Schriftl. Angebote unter 08747 an den Gietz. Anz. erbeten. Kutscher gesucht. Z Lohnkutfch. Latber, Walltorstr. 41 Licenz. Kaufmann od. Techniker aus dem Baufach« welcher 5—6000 Mark Vermögen besitzt und mit den Gietzener Bauverhältnisfen vertraut ist, bietet sich Gelegenheit, die Lieenz für den Stadt- und Landkreis Gietzen auf ein Deutsches Neichs- palent — Herstellung von Decken, fugenlosen Wänden u. Futzböden — zu erwerben. iüht dem Artikel find in den letzten Monaten ganz enorme Summen verdient wordennut ihm kann eine rührige Persönlichkeit in kurzer Zeit em grötzeres Vermögen erwerben. Da die Sache billiger und besser wie jede Konkurrenz ist, so kann sie leicht eingesührt tverden. Lieenz für Eisatz - Lothringen, Baden, Pfalz, Württemberg, Bayern, Westfalen, grötzten Teil der Rfeeinprovinz re., bereits vergeben. — Schriftl. Angeb. unt. 7086 an den Gietz. Anz. erbeten. Mk. wöchentlich verdienen 8^1 fl Sie leicht 0. Branchekenntu. cf M durch Vertrieb ni. erstklaff. w w Artikel u. Neuheiten (50 bis 60°/vProvision.) Senden Sie Abress, pr. Karte sof. au OSkar Pötters, slll/n!Düsseldorf, Postfach. Düngemittel-Mende bei hoher Provision gesucht. Fraukfurler IMingemittel- tiesellschaft ns. b. IE., bsWjiJ_______Frankfurt a. M. Für Kontor und Reife sucht hiesiges Fabrikgeschaft einen ^Ccmmisn Schriftl.Angeb. m.Gehaltsanfpr. unter 087Ä) an den Gietz. Anz. Fg. Malln für Kontorarbeiten und zur Bedienung der Schreibmaschine zuml. Fanuar ob. früher gesucht. — Schriftl. Angeb. unter 08732 an den Gietz. Auz. erbeten. 2 yiojjer, 1 Lchmed u. 1 Zuschläger sucht l6807 il. HanseL Schuhmacher a. W. gesucht. 08735]____________Lindeuplatz 7. ödechsecki der alle Arbeit tut zu 8 Kühen, 20 Schweinen u. etwas Ackerbau gesucht, nmtz eoang., nüchtern u. zur Miterziefeung grötz. Jungen geeignet fein, auch Witwer mit Kindern. Selbst. Stella., gut. Geh. Angeb. an d. Wattenheim zu Wolf a. d. Mosel. [ssla/n Tücht. Mann zum Schweinefüttern, sowie für leichtes Einspännersithrwerk sof. gesucht. (7099) Liebigshöhc. Ein Hofarheiter zum Schweine- füttern auf sofort gesucht. [7035 ______M. Ketzler, Neuenweg. tzausüurftjr [ofoii geindjt. 708*31 Neustadt 49 (Bäckerei). Buchhatterra mittags gesucht. Schriftl. Angeb. unt. L. 100 stadtpostlagernd. J7075 Zuchc mrljrtre Mädchen Köchinnen, Kinderfrl. u. Mädchen allein. Fr. Herr, Sonnenstr. 0. 08642] Eine saubere Frau oder Mädchen für vormittags einige Stunden gesucht. Schottstr. 3. 086911 Eine tücht. unabh.Lauffrau gesucht._________Südanlage 9p. iMs.altmu äe8uÄne Zeugnisse besitzt, wirb für einen älteren Herrn gesucht. 16946 Nab. i. d. Geschaftsst. d. Gietz. Anz. rürr ein paus, tmuud- stück, Geschäft oder sonstiges Anwesen kaufen oder verkauseu will, Teilhaber od. Vtzpothck sucht, feier ober auswärts, wende liefe vertrauensvoll an die Eeutral Bcrtauss-Börse Tcutschlanos, Frauksurt a. M., Tongesgage 23. Man verlange kostenlosen Be- fuch unseres Vertreters. sö^/4 W BügclkurfuS Fein- u. Glanzbügeln erlernt mau in 4Wochen gründlich, (rstachnütt.) 07889]______________Walltorftr. 2. Schneiderin empsiefelt sich in und auger dem Hause. 08627] Gravemiratze 10 pari. Ärüudl. Uachhilse,^"Ä«o^ Schriftl. Angebote unter 0868& an den Gietz. Anz. erbeten. ^eiroleumoseu z. leihen gefucfet.v 08728]_________Marktplatz 5, p. Stadttheater Zu gelegentlicher Mitwirkung auf der Bühne werden noch einige junge Herren und Damen, sowie Kinder gesucht, wieldungev erbeten an das Theaterbureau. _______________08743_______________. Im Stadttheater ober auf dem] Wege nach dem Seltersweg L0®70 goldenes Armband verloren. Gegen Betohnmig abzugeben Seltersweg /0, III Visitenkarten liefert rasch and billigst Brubi sche öuiv^DruckercL E5 _ für reisende HOSPIZ Damen erang. Schwesternhaus, tiieeeeo, tobanneettr I. Wascht mit Schwan x CwO OwO 0*0 OWO OMO OW> OMO Neies Stnöftfjenti'r Gietzen. Direktton Hermann Steingoetter. Freitag, d. 15. Novbr. 1907, 6. Freitag-Abonn.-VorstellBDg. Anfang8Uhr—EndegegenllUhr.' Die Verschwörung des Fieslo zu Genna. Ein republikanisches Trauerspiel in 5 Akten v. Fr. von Schiller. Sonntag, d. 17. Novbr. 1907. Nachmittags 3Va Ufer Zn Volköpreisen.......> Ljerlock Holmes Detektivkomödie in 4 Akten von A. Bozenhard. Abends 7:/a Ufer— Ende nach lOUfer Kleine Preise! KlciucPrcisc k Alt Heidelberg Schauspiel in 5 Akten von W. LLener-Förfter. Spc .iaÄ-Zig,äta*z9en-C2escB 7097 «SM* 83 f7080 Tafel SO und 75 Pfg. Kakao» Pulver Marke: Mk, ÖFAFF Probieren Sie bitte »-ätoNÄn? ftk ?/4 -; Verlag von Emil Roth in Glessen. Bahnhofstrasse 52 a neben Hotel Schütz. Bahnhofstrasse 52 a neben Hotel Schütz. Normal -Hemden Maco-Hemden -Hosen u. -Jacken Augr.Waag Seltersweg 60. tirotataMeta ersetzt schnell und billig Wilhelm Schmitt, Glasermeister, Kanzleiverg 7, am Brand. [69Rr] Telefon 575. W frische Sicdwarc 10 Stück 80 Pfg. Ausschlag Eier 10 Stück 70 Pfennig. L Steinhäuser 27 Seltcrsweg 27 & 17 Neue Büuc 17. $ Schvlt's Weinstube. * Freitag abend [7094 Spaswau. Donnerstag, den 14* itiovember S. Loeb. Pfaff- Nah maschinen. Neueste Lcrbesseriikigeii! Kröstte Lauerhastigkeit! Höchste Leistung! Ätftünftfiit,crei oori“^ H- Kraft, Neuenweg 46. Eigene Reparaturwerkstätte LubebürteUe stets aus Lager. | Kartoffein empfehle eine ganz prima Oualil.. | Magnnm bonum, Pi*pue£ I oder Zucker - Kartoiicl Paulsen» Juli (ßelblleiidjig), selbe Mäu»chen roref|ov Krau Luise Ottens, Roonstraße 29; i Srau Marte Schwan, SelterSwegU36; unserer Anstalt find bereit, Gaben anzüuein• nmSchwestern liebst beachten, das; dies die UlemkindcÄ<,!^t.^^o freund- wohnend Diezstraße 15. «zemrinderfchnlschwestern sind, Ziehen, hen 4. November 1907 Dor tand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Kirchenrat. Vu" fuik^ ausgezeichneter Suppe. Viele Erbs-, Gemüse-, Tapiokasuppe u. s. w. bieten reiche Abwechslung. Xnr mit Wasser u. in wenigen Minuten zuzubereiten. Stets zu haben bei emgen Minuten __________fhri.tian Wallenfels, Marktplatz 17. 11 Düssefdorfer Ma Pf Lotterie ~ 120Uob Gewinne Wen Marli 00 000 Erster Hauptgewinn Wert BGW. Zweiter Hauptgewinn Wert WSW. Dritter Hauptgewinn Wert MW- lose 50 Pf 11 L°9*.5 M- port° —L±L'J. und Liste 30 Pf. ennp.iehlt and versendet Ferd. Schäfer, ä Bi.:83e8doi 1 Auch zu haben bei den Preuß. Lotterie-Einnehmern. bv' 10 Lrbettdsrische Schellfische ausgesucht uUerfeitlste Nordseefische, keine minderwertigen Isländer. treffen heute em bei 6805 Georg Wallenfels Marktplatz 21 Tel. 46 nur gegenüber der Engelapotheke. L 81/07 B *7/io Donnerstag, 21.Novbr. 1007 nachm. d Uhr wird auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Friedr. Mllcr IV. in Gießen stehende Parzelle 1/984 — 8ö qm Ho freite in der ... . Neustadt dnentlich meistbietend zum Zweck der Aushebung der Gemeinschaft verneigen werden. Gießen, den 16. Oktober 1907. Gr. Ortsgericht Gießen. . Gros. IK 79/07 Donnerstag, 21. Novbr. 1907 nachuu 3 Uhr werden auf hiesigem Orlsgericht die vor dem Namen der Schütz, Wilhelm und Ehefrau und Euler, Otto in Ebenen stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen 38/64 — 1429 qm Grabgarten am Hamm WA — ^424 qm Hofrette daselbst 38/ö7 — 1.184 qm Hofreitc iSchneidmühle) daselbst onentllch meistbietend versteigen werden. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit durch em Zeugnis ihrer Heimatsbc- börde genügend auszuweisen. Gießen, den 16. Oktober 1907. Gr. Onsgericht Gießen. _______ Groö._______ ^09/07 Donnerstag, 21.Novbr 1907 nach ui. 3 Uhr wird auf hiesigem Onsgericht die vor dem Flamen des Atari Müller in Krefeld und Kon,, stehende Parzelle der Gemarkung Gießen . S1? dicker in dem Wasserfall zwischen der Chaussee und dem Aulweg öffentlich ment* bietend zum Zweck der Auseinandersetzung versteigert werden. Gregen, den 16. Oktober 1907. Gr. Onsgericht Gießen. _________Gros. Donnerstag den 12. Dez. 1907, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Onsgericht die nach- versetchneten, vor dem Namen des Georg Earl Ztnßer und Ehe- frau geb Schärcker, stehenden Grundstücke der Gemarkung Gieven, nämlich: 3/109 = 792 qm Hofreitc zwischen dem großen und kleinen Steinweg, identisch mit . HauS ^udwigsplatz 6, Z/109L = 109 qm Grabgarten daselbst, 3/108,7 = 9o0_ qm GrabgaNen opentltch meistbietend Auseinandersetzungshalber versteigen werden. „Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit durch em Zeugnis ihrer HeimatS- behörde genügend auSzuweisen. Gieven, 30. Oktober 1907. Großh. Ortsgericht Gießen, f Gros. IBei/io 'TOt--------- ^?L"uerstag, de« 12. Dez. 1007, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Onsgericht daö vor dem Namen des Hermann Euler und Verlobte Katharine Mischer itehende Grundstück der Gemarkung Gießen: 5/109,5 = 352 qm Hofreitc am untersten Niegcipfad. össcnUlch metftbietenb versteigert swerden. I Gießen, 30. Oktober 1907. Großh. Onsgericht Gießen. ,________ Gros. * Adler Kakao 2,80 Familien Kakao 2,20 Extra-Zart, Deutsche Alpenmilch Schokolade, Tafel 25 und 50 Pfg. Herren-Schokolade, Mark-Schokolade, Rhenania- Adler-Schokolade, Mk. 1,50 bis Mk. 2,50 das ’/a Kilo Frühstück- Kakao ' 2,40 Schokoladen Zum Trinken Alle Kakaosorten sind gleich nährkräftig und unterscheiden sich wie die verschiedenen edeln Weine des Rheingaues Reichtum an Aroma nur durch m"