ien Mittwoch 13. März 1907 Zweites Blatt Nr. 61 Erschein! tLgNch mit «urnohme deS Sonntags. zeharnischten Beschluß der Verwerfung gefaßt hat. Xnmcldnug ßPreialbte. 157. Jahrgang Regenten den Kopf zu zerbrechen; darin würde sich fein emsiger deuticher Bundesstaat wischen. Dann wurde der Antrag mutimmig ohne Debatte angenommen. trat und 22. soll w- naschmen chli bilM euergese tz, gegen die der Landwirtschaftsrat den Die „Siebener ^antiHenbiaiter-4 werden dem .Anzeiger4 viermal wöchenltich beigelegt, das „Ittel,blatt für den Krell Gletzen" zweimal wöchenllich. Ter „hessische Landwirt44 erscheint vwnaUlch einnml. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwersuälS - Buch- und Eiemdruckerei. R. Lange, Gießen. polUifctye Lage-scharr. Die Landwirte und Fürst Bülow. Fürst Bülow wird am Donnerstag wiederum an dem eschäft | Aus dem Reichstag. R. Berlin, 12. März. Der im Seniorenkonvent beschlossene Arbeitsplan für das Plenum verschiebt sich mehr und mehr. Wenn da? Unvorher- gei'ehene auch weiterhin Ereignis wird, dann dürste biß zum Beginn der Osterferien die Etatsberatung nicht sonderlich gefördert werden können. Sie ist allerdings teilweise vorweg- genommen durch die an die Interpellation m sich knüpfende Debatte, und die noch zu erledigenden Anfragen dieser Art werden neue Gelegenheit geben zu Auseinandersetzungen, wie sie sonst bei der zweiten Lesung de§ Etats üblich sind. Heute setzte überraschender Weise eine Art Obstruktion ein gegen bie Verabschiedung des kolonialen Nachtragsetats, über die in zweiter Lesung fein Wort verloren worden war. ES scheint plötzlich wie eine Erleuchtung über die Oppositionsparteien gefomnien zu fein, daß sie nicht sang» und klanglos eine Niederlage hinnehrnen können in dec Frage, um berent- willen der Wahlkaiiipf entbrannt ist. Die angemessene Krönung des an die dritte Lesung der Nachtragsetats gewendeten Aufwandes wäre nun eine namentliche Schlußabstimmung gewesen, doch es wurde weder vom Zentrum, noch von der Sozial- Demokratie ein entsprechender Antrag gestellt. So fand die Forderung, an die sich der Beginn einer neuen Aera in der kolonialen und in der aUgememen Politik knüpft, auf dem Wege einfacher Abstimmung Erlediguiig, wie eS bei Gesetzentwürfen üblich ist, die ungewöhnlicher Bedeutung ermangeln. DaS Bemerkenswerteste an der Sitzung war der Schluß Präsident Graf Stolberg roieS feierlich und entschiedenen LoneS die Beleidigung des Reichstages .gebührend4 zurück, deren sich gestern im preußischen Abgeordnetenhaus der Abg. v. Brandenstein (kons.) schuldig machte. Der hochseudale Herr, Präsident des Aulomobilkliibs, hatte sich tadelnd darüber ausgesprochen, daß in Preußen Leute gratis in der ersten Klasse der Eisenbahnen führen, beten ÄeußereS schon erkennen lasse, daß sie dort nicht hingehörten, wie Eisenbahn bauinspektoren und Re ich S- tugSabgeordnete. Diese Bemerkung wurde zwar alSbald von anderen Rednern des Abgeordnetenhauses getadelt, aber die heute durch den ReichslagSpräsidenten bewirkte Zurechtweisung bildete eine notwendige Ergänzung. Es sei hervor- gehoben, daß auch die Konservativen im Reichstage durch llbhafle Zustimmung zu den Worten des Präsidenten ihren Parteigenossen v. Brandenstein zur Ordnung riefen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Lckml- ftraße 7. Expedition und Verlag: e=3£# t>L Redaktwrue-TS 112. Tell-AbcuAnzeigertSu-ßen. rsweg 12. iterv.LA.* zunächst nach Erledigung der Interpellationen deS Etatnotgesetzes sowie kleinerer Gesetze, von denen die Brennerei» Novelle vorlicgt, möglichst der Etat deS ReichsamtS des Innern beraten werden. Der SessionLfchluß wird vor» Castmir-Perier f. In der vorigen Stacht ist Easimir-Perier, der Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts kurze Zeit den Präsidentenstuhl Frankreichs inne hatte, un 60. Lebensjahre gestorben. Als Sadt Carnot am 24. Juni 1894 in Lyon einem anarchistischen Anschlag zinu Opfer gefallen war, wählten Senat und Tepiitiertenkainmer zum Präsidenten Casimir- Perier, der erst wenige Wochen zuvor vom Slmt des NtlNister- Präsidenten und des Nlinisterü des Auswärtigen zurückgetreten war. Der neue Präsident stand der Partei der gemäßigten Republikaner nahe imö fand auch die Uiilerstützling der meiter rechts stehenden Parteien, wurde aber von den Sozialisten vom ersten Tage seiner Wirksamkeit aufs schärfste bekämpft. Die andauernden heftigen Angriffe von dieser Seite bewogen ihn, nach dem Sturze des Kabinetts Dupuy, schon am 15. Januar 1895 seine Entlassung zu nehmen. Sein Nach- folger wurde Felix Fanre. Nach seinem Scheiden aus dem Amt ist Casimir-Perier politisch falt gar nicht mehr hervor- getreten. Sem Stame wurde häufig in den verschiedenen Prozessen gegen Treysus genannt, dessen Verhaftung und erste Verurteilung unter Casimlr-PerierS Präsidentschaft erfolgt war. Ter jetzt Verstorbene, 1848 m Paris geboren, gehörte einer Familie an, die seit Anfang des vorigen JahrhunoeUS un politischen Leben Frankreichs eine hervorragende Rolle gespielt hatte. Er focht 1870 als Offizier der Mobilgarde gegen Deutschland, wurde 1876 in die Kammer gewählt, belleidete dann nacheinander das Unterstaatssckretanat un Unterrichts- und im Kriegsministerium, übernahm 1893 das Präsidium der Teputiertenkammer und wurde bald darauf mit der Bildung deS Kabinetts betraut, an dessen Spitze er bis zum äJ.iat 1894 stand. Casimtr-Perier starb an einer Lungenentzündung. Er wird auf seinen Wunsch ohne allen Prunk in Pont-iur-Seme bestattet werden. Tas hinterlassene Vermögen soll gegen 100 Millionen Franks betragen; es beueht hauptsächlich m Grubenaktien. Zur braunschweigischen Thronsolgefrage. Braunschweig, 12. März. In der heutigen Sitzung des Braunschweigischen Landtages befürwortete namens der staatsrechtlichen Kommission Abg. Oberbürgermeister Retemeyer dringend die Annahme ei ueß Regierungsantrages, da Landtag und Regierung, wenn auid) vergeblich, alles getan hätten, um eine definitive Re- gelang der Thronsolgefrage herbeizuführen. Dann nahm Staatsminister Dr. von Otto das Wort: Das Ministerium habe u. a. in einer eingehenden Darlegung der Verhältnisse iiui Herzogtum den Wunsch atiSgesprochen, daß jedenfalls in bem neuen Bundesratsbeschluß den Zweifeln ein Ende gemacht werde, die jetzt bezüglich des Bundesratsbesch'usses von 1885 laut würden, nämlich ob dieser Bundesratsbc- schluß sich nur auf die Person des Herzogs von Cumberland beziehe. Diesem Wunsche sei bann auch in. dem neuen Bundesratsbeschluß entsprochen worden. Der 9)H» nutet trat bann dringend für die Annahme des Antrages der Regierung ein, da jetzt kein anderer Weg übrig bleibe, als zur Wal; 1 des Regenten zu schreiten. Ter Minister ermähnte, daß auch un Bundesrat das von dem Referenten ermähnte Schreiben deS Herzogs von Cumberland erörtert worden fei, aber niemand habe daran gedacht, den vom Herzog vom Cumberland vorgeschlagenen Weg der Anrufung eines Schiedsgerichts zu beschreiten. Weiter erwähnte bei — Der Seniorenkonvent des Reichstags heute zusammen um sich Über den weiteren Arbeitsplan die Ferien zu verständigen. Tie Ferien werden am d. Mts. beginnen und bis 10. April dauern. Vorher r Rabatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesjen Kolonialdireklor Dernburg beabsichtigt, wie einer unserer Berliner Mitarbeiter hört, seine Reise nach den'deutschen Kolonien am 15^ Mai anzutreten, vorausgesetzt, daß der Reichstag vor diesem Zeitpunkte mit den Etat- beratungcn zu Ende gekommen sein wird. Dernburg hat als nächstes Ziel seiner Fahrt Deutsch-Ostafrika gewählt. Ob u, die Fahrt auch nach Südwestasrika ausdehnen wird, erscheint noch u n b e st i ui m t, da er dann kaum vor dem Derbst, vor dem Neubeginn der Parlaments-Session zurück sein dürste. In den politischen Kreisen Berlins widmet man der Reise des Kolonialbirektors reges Interesse. So hört man, daß ein ganzer Stab von Tagesschriftstellern Exzellenz Dernburg begleiten wird, um nach der Heunot von seinen Eindrücken und seinen Erfahrungen zu berichten. 'S**"1 w"*°“ tod®* wiF^simahl des Teutschen Landwirtschaftsrats teilnehrnen » bitli9’ten^rei(S ::nö Dermutl*d) das Wort zu einer längeren Rede ergreifen. 6,16 .vorn Reichskanzler empfohlene Paarung des kon- feröatiöen und liberalen Gei sies erfährt in der Land- Landwirte im neuen Neichstage. Dem Reichstage gehören zurzeit 98 Landwirte an. Es sind Majoralsherren, Rittergutsbesitzer, Gutsbesitzer, Gutspächter und schließlich solche Herren, die das Verzeichnis der sjJlitgheber des Reichstages einfach als Landwirte bezeichnet. Von diesen 98 Landwirten gehören 41 der konservativen, 11 der Reichspartei, 20 dem Zentrum, 15 der nctionalhb. Partei, 5 der polnischen Fraktion, 4 der wirtschaftlichen Vereinigung, einer der freisinnigen Vereinigung und smer der deutschen Reformpartel an. Crbnei man diese 98 unter dem Begriff Landwirt zusammengefagten Herren in einzelne Kategorien, so ergibt sich folgendes Bild: 11 von ihnen sind Majoratsherren (7 kons., 1 Reichsp., 1 Ztr., 1 Stall., 1 frei). Ver.), 39 sind Rittergutsbesitzer (25 kons., 3 Reichsp., 3 Ztr., 4 Polen, 4 Stall.), 35 sind Gutsbesitzer (ö kons., ö Reichsp., 1 deutsche Reformp., 3 wirtsch. Ver., 11 Ztr., 1 Pole, 9 Statt.), 6 sind Gutspächter (3 kons., 2 ReichSp., 1 Statt.) und 7 Landwirte (1 kons., 1 wirtsch. Ver. (Köhler), 5 Ztr. Demnach stellt die Landwirtschaft em Vrertet sämtlicher Reichstags- abgeordneter. Deutsches Ueich. Berlin, 12. März. Beim Kaiser zur Frühstücks- tafcl waren aus Anlaß des 86. Geburtstages des Prinzregenten von Bayern geladen: Gesandter Graf Lcrchenfeld und die Herren der Gesandtschaft. — Der ,Retchsanz.^ veröffentlicht Ordensauszeich- nungen, die der Kaiser zahlreichen bayerischen Hof- iind Staatsbeamten verliehen hat. Das Großkreuz des 'Roten Ablerordens erhielt Staatsminister Graf Feilitzsch, den Roten Adlerorden 1. Klasse Staatsminister v. Wehner Den Roten Adlerorden 2. Kl. Bürgermeister von Borscht und Profeffor von Linde in München. — Wenn die Geschäftslage im Reichstag e§ erlaubt, wird sich beim Beginn der parlamentarischen Ferien der Reichskanzler nach der Riviera begeben. Er gedenkt, bis zu seiner Rückkehr, die nach etwa vierzehn Tagen erfolgt, in Rapallo zu verbleiben. Die von einer Korrespondenz verbreitete Meldung, daß Fürst Bülow den EtatSdebatteu nicht mehr beigewohnt habe, weil ein neuer Schlaganfal l zu befürchten sei, wenn er zu lange sich m der dumpfen Luft des Reichstags arifhalten müsse, entspricht, wie von unterrichteter Seite mitgetcilt wird, in keiner Weise den Tatsachen; vrelmehr erfreue sich der Reichskanzler der besten Gesund- wird kostet rrbiudstldkeit Minister auch noch unter anderem das Gerücht, daß man bc geliefert. im Bundesrate schon über die Person des Regenten ver- - Q handelt habe. Tas Gerücht sei vollständig töricht. Es PVerKäniv1 (e, allein Sache Braunschweigs, sich über bie Person des wirtschaft mehr Widerspruch als Zustimmung. In der Dlehr- zahl der Landwirte ist namentlich der Groll des Kampfes um den Zolltarif noch nicht verraucht. Auch die Fleischnol- Girörteriingcn haben die Bewohner von Stadt und Land ktiiresivegs zii besseren Freunden gemacht. Shin wird wohl Fürst Bülow in der freundlichen Form einer Tafelrede klar jii machen versuchen, daß zur Erhaltung der »nationalen Nstwheit" im Reichstag Verträglichkeit zwischen der Rechten und der Linken unbedingt erforderlich ist- Fürst Bülow wird weiterhin jedenfalls die Landwirt- schäft darüber beruhigen, daß nicht etiva dem Steuer in 0lllv hi Wirtschaftspolitik ein Ruck nach links gegeben "bvliä>^§ ^ild durch Gesetzesvorlagen, die den Agrariern mißfallen, diesen Vorlagen gehört die Stavelle zum Branntwein- ansflchilich vor Pf lugneu etrolgen. Der Reichstag wird dann bis hart an das Pfingstfest tagen. — Gestern fand hier eine, aus allen Tesien des Reick>eS be- schickte sozialdemokratische Rebalteur-Bersamm- lung statt, in der beschallen wurde, in her ReichshaupllUdi ein großes gemeinschaftliches Journalist en-Bureau zu gründen. An der Versammlung nahm ber P!aiteioorstanb teil, Der auch eure Subvention znsicherte. Es wurde volle Unabhängigkeit von dem Parteivocstand ui allen publlzisujaxu Fragen duraigeseyt, sodatz also Üus Berliner Bureau im Gegen, atz zu dem Zenrralmatt Eemerlei Weisungen und Kontrolle von dem ^aiteiurUGiiO entgegeonzunehmen bpuucht. — Wie die „Rh.-West,. Ztg." aus erster Quelle erfahr^ beabsichtigt tae Marineverwaltung, das Oberland der Insel Hetgolan^» anzukaufen und m seiner ganzen AuS- ochnung zu einer ff arten © e e j e ft u n g ausoudaucn. Mehren Landuntäuie sind bereits gcmuuji wordeii. Die Bcjatzung üeo Insel wird gegenwärtig um 4üU 'Mann verstärkt. 33. Deutscher Lanowirtjchaftöttrg. (UnbertujiigiCt l/mujviuü uciuoteu.) L S. il H. Berlin, 12. März. In Gegenwart von RegierungSoerr.etetN fuutttichcr ikuiidjen BunveSftuaten und Vertretern uuec iui Jjteiüp ve,tei-enden laiiD» luirn^üttiu^en OrganHutcviieu irat heute hier der Deut,ux Lund- iuirl)üjü|t6rut zu feiner 3ö. Dugung zusammen. Der DeuyUzL Laiwwirii^itst^t be|iei)t aus tn.ii Aogeordneten der in den deut-- icyen Vunocs,ragten errichteten tano.i-iri,^u,ttia-eii Vectretniigrii, ib-eiajc tra,t l^fetz vdcc Veroronung aiä dre verue,ii.'n Vertretungen der Lanowrruu^.t von ihren Sruatsregierungeu anertuiint |uii>. u.e hat bic ^uiigaDe, die iuuit>.uut|üjujttiüjtu Jntereficn un Gc- lanuudtiaiiße d^s öcutidjjcn Vrew-eS idayriuncymcii, Gutuchien oarüber aozngeben um> an den Reichskanzler hwildicuc Voix lielluiigen zu richten, oder sich nut 'Aüttrugen an den ReillMug zu wenden. Er hat u. a. bei. den Zoittarriverhaiidtungen uut leinen D».,chlüiien eme mcicnmdx Rotte gcipielt Tic Präsenzliste ergibt, dag auf der uiugung Hessen mtf drei Mitgliedern vertreten ist. Im 'Namen des buiu)äuuit8 beS Jiincrii begrüßte Uiiter'j.iütff* fefutai. Wermuth bie Veriamuitang. 'JtQiy ^riaMöuiig bciu^i-iaM Angelegenheiten sprach Geh. Reg.-Rat Pros. Dr. Delbrück (Bertin) über Die Lage deS dentjcheu ttartoffetbane». Er legre duzu imgenden rrntrag zur Annahme Von „1. Deutscher Land-wirtschaftSr^U erfennt in dem Werden der neuen Jnduscrie der HartoiiCiteücEiierei ein bedeut!ames Ereignis jür bie Entwicklung bet beuyckMi Landwirtschaft. Ec bankt den laiuxvirtjchsi,Eichen Korporationen unö der deutsck-en 'Ullaschinciiinbui'rrie, denen es gelungen ist, in ivcmgen Jahren Vollendcles zu schassen. Er erbliiLt in der Kartoiieltrolliicrei neben ben anderen Kartoffeln vevarbeitenden Jiidusttien cüt bauerndes und liuxres Mittet, den Frischkurtviielmfurlt zu regeln; er empfiehlt, bei bai schwierigen Berhattnisien, unter denen Spirttusuibustrie, Brennerei und Stärke,abrikation leiben, den nicht zu entbehrenben Hacksruchtbau, der immer zu größeren Ernten führen wirb, zu verbinden mit Startoiieltrüeinerel_ Er erwartet von der Reichs- und Stuatsregierung energisä-en Schutz iur bie Trockenkartoffeln, bie als em hervorrugenbes Struit» Tuttcr geeignet sind, die Ber.orgung ber Bevölkerung mit im Jntande gezogenem und gemäiietem Vieh sicherzustetten unb die Einführung von Mais entbehrlich zu machen. Den Trocken-. kactoffeln sind bie buligsien E.ienbahnfvuchtturife zu gewährcii. Ter Deutsche Laubwirtiihuftsrat verwirft die 'Jlobelle zum Brannt- weinsteuergeses, bie schwere Beunruhigung in die Kartosfelbau treibende Bevölkerung trägt, die Kvnkurrenzverhältnisse innerhalb des GewerueL zugmisten der geiverblichen Brennerei in erheblick)em und bedenklichem Maße verschiebt, die ruhige Entwicklung des Ersatzes des Petroleums durch technischn SpirituS stört und in einseitiger und überhasteter Weise eine Einzellnaterie aus der Branntweinsteuergesetzgebung regeln soll, obgleich sür das Jahr 1912 eine allgemeine Revision der LraiinllveinstLuev« gesetzgebung bevorsteht. Ter Deutsu-e Landwirtichastsvat begrüßt den Enischluß deS Brenncreigeweroes sich wiederum genvillenschastlich zu vereinigen. Er sieht in diesem! Zusammenschluß das geeignete Vlittel, bas Brennereigewerbe gesunb zu erhalten. Er erwartet sür ütus Unternehmen jedoch nur dann eine gedeihliche Entwicklung, wenn es gelingt, eine volle Beteiligung Süddeutschlanbs und der gewerblichen Brennereien sicherzustellen." In der Debatte nay.nl zunächst der Führer des Bundes der Landwirte, Frhr. v. Wangenheim -Kl.-Spiegel das Wort. Tie Kartojjeltrocknerei werde zweifellos für bie gesamte deutsche Landwictichüft von außerordenttich weittragender Bedeutung sein. Jnsbe.oiidere wolle er darauf Hinweisen, daß kein anderes landwirlschttilliches Prodult so sehr von dem amerikan. Mais unabhängig zu machen sei, wie bie Trockenkartofsel. lHört! Hört!) Mir haben hier Gelegenheit, bem deutschen Batenunde große Summen zu erhalten, bie jetzt ins Ausland gehen. Deshalb sollten insbesoiivere die ßanb.oirte in S ü d d e u t s ch l a n d mehr unb mehr dazu übergehen, ben amerikanisclxm Mais burch die TwckLnkarto,fel zu ersetzen. Er habe früher darauf hin- gewiesen, daß Frachtirttichterungen dafür in Aussicht genommen feien, unb diese würden um so eher komnien, je mehr der Kvnfum sich steigere. Im oÜlidjKm Deutschland habe sich die Twcken- larwssel namenllich bei tar Verfütlerung an Rindvieh und «Lchase durchaus bewährt. Besonders vorzüglich sei „bas Resultat auch bei Pferden gewesen. Mit aller Schar,e müsse er sich gegen die geplante weitere Belastung des Brennereigewerbcs wenden. Man lolie Konzes,ionen an unjere politischen Gegner nicht machen, indem man einen solchen Gesetzenllourf ooriegt. (Lebh. Beifall.) Geheimrat Kühn vom RcickB,'ck>atzamt: Der Gesetzenllourf solle eine Sicherung gegen künftige Ausfälle ber Staat»Laftel Gilben, und eine vorläufige Regelung der Materie bis 1912 sein, wo eine durchgreifende Aenderung der ganzen Angelegenheit erfolgen soll. In allen weseittlichen Punkten bleibe es bei bat Novelle beim alten. . . Rittecgutsoefivcr v. Klitzing - Charlottenhof: Er könne sich bes Gefühls nicht erwehren, daß, wenn ber selige Finunzmpnn D. Miquel noch lebte, dieser Gesetzenllourf nicht eingebracht worden wäre. Wir stehen ohnehin in einem schweren Kampfe, wir wollen uns gegenwärtig genojsenickMillich vereinigen und da lommL diese Beunruhigung. Unb während man ber anberen Industrie möglichst langfristige Handelsverträge zu geben sucht, rouot man es, diese lanbwirlsi.,Kftttche 3iibaftrie so oft als, nur irgend möglich zu beunruhigen. Lazu kommt iwch, daß diese Jndufirie! eine Lcbcnsbebingung für bie leich.eren Böden ist. Will man beim mit Gewalt aus unfecen itartoneueibeni wieber ztieferliheiben machen? Hierauf wurde btr von ben beiden Referenten borgelegtä Antrag mit einer Heinen Aenderung angenommen, mbein bie bi 11igften Frachtbriefe jur die Lrockenkarto j i el gefordert werden. Ueoer bie reichsgesetzliche Regelung des Verkehrs mit Düngemitteln, Futter m itteln und Sämereien sprachen sobunn Proses,or Dr. Tacka (Bremen), Broiefspr Dr. Edier (Jcuu) unb Oberiuiidcsgerichtsrut SchUep« eingetroffen und Hai Im besten ManneSalter daraus landete inan seine Feldzug gegen Frankreich Bürgermeister und Stan- Schwalrn und ertrank. Tags Reiche. Ter Vertmglüelle hat den mitgcmacht. — In Eudorf starb desbcainter Rüger. Groß-Gerau, 11. Marz. Alt ist dieser Tage der Storch hier sein altes Nest wieder bezogen. § Rödgen b. Bad-Nauheim, Bürgermeisterwahl hat nicht mit Sozialdemokraten, sondern nut verschied der Rektor der hiesigen höheren Bürgerschule, Herr Professor Llidw. Kircher (geb. 1663 zu Nidda als Sohn Gerichtsschreibers Kircher, verließ das ©mnnnfium in Büdingen 1888, studierte zu Gießen und Marburg klassische Philologie, seit 1892 Dirigent und Rektor der hiesigen höheren Bürgerschule, (jetzt Realschule mit Progymnasium) an einem Schlaga,isall. Prof. Kircher war hier und in der Umgebung eine sehr beliebte und hochgeachtete Persönlichkeit. (91. H. Aolksbl.) 11. März. Unsere einer Niederlage der einem Siege derselben geendet. Der gewählte Bürgermeister, Weißbindcr- polier Christoph Hensel II. ist der Kandidat der sozial- deinokratlschen Partei nnb er war es, der vor z,vei Jahren als Beigeordneter zweimal nicht bestätigt wurde, weit er Sozialdemokrat war. Infolgedessen wiirde damals sein jetziger Gegenkandidat, Beigeordneter Georg Hensel III. vom Großb. Ministerium zum Beigeordneten ernannt. d. Langd, 12. März. Der 7 6jährige Polizeidiener Römer von hier wurde in Untersuchungshaft genommen und ins Amtsgerichtsgefängnis nach Hungen gebracht, weil er sich an einem 8jährigen Mädchen unsittlich vergangen haben soll. Assen heim, 11. Marz. Tie „Tarmst. Ztg.^ meldet die Berlobiing des Grafen Franz zu Svl ms-Rödel- heim und Assen heim mit der Gräfin Jenny zu Castell- Castell. Graf Franz z. S.-A. ist 1864 geboren und seil 1904 verwitwet, Gräfin Jenny zu Castell ist 1866 geboren und ist eine Schwester des Fürsten Friedrich Karl zu Castell- Castell. -s-AuS dem Kreise Alsfeld, 12. März. Ein schweres Unglück trug sich im Schwalmgrund zu. Ter 60 Jahre alte Schäfer Sträck aus Heidelbach geriet in der Nacht vom Weg ab, stürzte in die hochgehende durch ein großer Trümmerstuck verbarrikadierte Tür niBt zu öffnen unb die eisernen Wände der Kabine nicht einzuichlagen vermochte. Leichenteile von Seeleuten bedeckten noch abends bte Zugänge zum Quai, wo bei Fackelschein Frauen ihre Angehörigen rekognoszieren wollten. Auf dem gegenwärtig, überschwemmten Bassin tauchen Arme und Beine auf, die in Wassereimsrn nach der 4.oten= lammer gebracht werden. Einige Matrosen fanden ihren Tod, indem sie von den Masten durch die Explosion herabgeschleudert wurden. Vernichtet wurden durch Bombensplitter ein Torpedoatelier, eine Maschinemverkstätte und ein Spritzenhaus. Bei Manövern des Panzerschiffes auf der Reede wurde gemeldet, daß im Schiffe ein unbedeutender Brand ausgebrochen sei. Man kehrte sofort zurück, und die Untersuchungs- kommission machte sich an die Arbeit, die Ursache des Feuers festzustellen. Da eine unmittelbare Gefahr nicht vorhanden schien, setzte sich die Mannschaft zum Essen nieder. In diesem Augenblicke erfolgte die Explosion. lieber die Ursache äußerte ein Marineoffizier folgende Vermutungen: Lei den Manövern wäre ein neues Pulver benutzt worden, das sehr explosiv sei und bei niedriger Temperatur aufbewahrt werden müsse. Es sei anzunehmen, daß durch den Brand die Temperatur in der Nahe der Pulverkammer erhöht worden sei, und daß dadurch die Explosion veranlaßt worden sei. lUxs staOt miO Lage-. Gießen, den 13. März. Jubiläum. Am verstossenen Sonntag, den 10. L 9)1., feierte Sparkussedireltor Doering sein 2öjähriges Dienstjudi- lätun als Öieajner der evang. Kirche Gießen. Eine Deputation des Gesamtkirchenvorstaudes unter Führung des Pfarrers l). Schlosser überbrachte dem Jubilar eine prachtvolle Bmmen- spende und zwei Gratulationsschreiben. In dem einen vom Grvßh. O b e r k o >i s i st o r i u m herrührenden Schreiben wird ausgeführt, daß Herr Doering sein Amt als Kirchenrechner stets ausgezeichnet geführt und sich große und bleibende Veroienste um die durch die Entwickelung der evang. Gemeinde Gieeßn bedingte Äenderung ihres Rechnungswesens erworben habe. Die Einrichtung des Rochuungsweiens der vier Einzelgemeinden neben dem der Gesamtgemeinde, die Kapitalaufnahmen zur Erbauung der Johanneskirche unb zum Umbau der Stadttirche, die Ausstellung der Schuldentilgungspläne und die Schuldronver.llerung sei ,eng mit seinem Namen verknüpft. Ueber seine Amtspflichten hinaus habe Herr Doering ans warmem persönlichen Jntovesse tätigen Anteil an den sonstigen Aufgaben der Kirche und ihrer Lievestütigkeit genommen. Der Brief schließt mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß Herr Doering auch nach^Nieoerlegung des Kirchenrechneramtes, die durch Uebcrnahme .onstiger Pflichten erforderlich geworden ist, an der Erfüllung der kirchllchen Äus- gabeii mit Rat und Tat Mitwirken werde. Auch das Gratuta- tionsschreiben des G esa m t kir che n v o r st a n d es hebt die großen Lerdienste des Jubilars um die finanzielle Verwaltung der evang. Gemeinde Gießen hervor und schließt mit dem Ausdruck herzlichen Bedauerns über seine Amtsniederlegung. Herr Doering sprach für diese ihn hochehrenden Kundgebungen seinen herzlichsten Dank aus und versicherte, daß er auch nach seinem Ausscheiden als Rechner der Kirche bemüht sein werde, int Dienste der evang. Kirche uno ihrer sozialen Bestrebungen weiter zu wirken, so oft ihm dazu Gelegenheit geboten werde. ** Stadtlhealer. L cr Schlug der Saison steht unter dem Zeichen der Benisize. Arn Sonntag geht L'Arronge's „Registrator auf Reisen* in Szene als Benefiz für Regisseur Adolf Lippert. ** D ie Tournee Karl Blaß-Burlesken eröffnete am Dienstag abend int Neuen Saalbau ein auf 3 Tage berechnetes Gastspiel. Der erste Abend war, wohl infolge des Umstandes, daß gleichzeitig Theaterabend war, nicht allzu zahlreich besucht, aber die erschienenen Zuhörer amüsierten sich köstlich und werden den Besuch der auf das Motiv „Du sollst und mußt lachen" zugeschnitlenen Veranstaltung nicht bereut haben. Direktor Blaß vertritt in den von ihm selbst verfaßten tollen Burlesken, den spezifisch-kölnischen Humor und wer einige seiner Stücke gesehen hat, begreift Wohl, warum gerade der Kötner Karneval unerreicht dasteht. Im Mittelpunkt der Handlung steht immer Direktor Blaß selbst und zwar immer als Anton, eine köstliche aus unbeschreibliche Dummheit, Dreistigkeit und Gerissenheit zusammenge- letzte Figur, einerlei ob sie als Bursche, als Kutscher oder als herumziehender Krämer austritt. Herr Blaß riß dura) sein drasti- iches Spiel das Publikum immer wieder zur Heiterkeit hin und auch die übrigen Mitwirkenden taten ihr Bestes, um den Lach- ersolg sichern zu helfen. Ueber die Stücke selbst ist nicht viel zu agen, man muß sich eben diesen Humor selbst ansehen, um ihn begreifen zu können. Gespielt wurden gestern „Husarenfieber", „Ein Nachtasyl" und „Der Nihilist" und die Namen dieser Stücke lassen schon erkennen, wie vielseitig das Feld ist, das Herr Blaß als „Dichter" bearbeitet. Husarenfieber spielt in leicht begreiflicher Absicht zu Krefeld und auch dem „Nihilisten" ist eine gewisse aktuelle Bedeutung nicht abzusprechen, da der Typus des russischen Polizisten darin recht treffend geschildert ist. -f- Wteseck, 13. März. Zur Freude von Jung und Vet (Stettin)'unter Vorlegung deS nachstehenden Antragesi der hierfür eingesetzten Kommission: „Der deutsche Landwtrttchafts- rat erllärt, datz eine besondere sttvfgcsetzlichc Regelung des Handeln mit Dünger- und Futtermitteln, sowie mit Sämereien dringend wünschenswert ist und beauftragt die Kommission mit der weiteren Bearbeitung der Frage." _ r ar Auch dieser Antrag gelangte »(ach kurzer Debatte zur An- a *3mn Schluß der heutigen Sitzung beschäftigte sich der Deutsche Landwirtschaftsvat noch mit der ' Reform der deutschen Zivilprozeß-Orduung, wozu Oberlantasgcrichtsrat Schneider referierte, ©r bezeichnete als Zweck der Beratung die Herbeiführung einer Meinungsäußerung der maßgebenden landwirtschristttchen Kreise und als Ziel eine Umarbeitung unserer allmählich veralteten Zwtlprvzetz<- vrdnung, — also diesmal eine „Enquete" über fte in Laien- freuen Als Hauptgedanken der Berbesserung müßten dabet die Beseitigung ixr Eideszuschiebungen, die Beschränkung einer udor-- ftünigen MindiickKit und, zu tunliü>er Beick^eunigung, die Ber- biudung von Verhandlung und Beweis bet AbwesenlM der Streit- ieile s'elbsl, wenn nötig, gelten. Hieran wurde vom Benckst- erstatter eine UcberjiQji üoer die bereits eingegangenen lleutze- runqen d.r deutschen land.virtschast.ichen Zentralstellen gegeben, die sich u. a. fast sämtlich für eine Erhö h u n g der amtsgerichtlichen Zuständigkeit auf mindestens 1000 Mk entsprechen. SckKeßllch legte der Redner folgenden Antrag Dior: „Der Deutsche Land.virtschaitsrat beschliegt: die m Aussicht stehende Umaroeitung der deutschen Zivilprozeßordnung wird als sehr erwüns^.t lezei^net. Um dazu in ei.izelne.t Punkten Anträge bet d.r bieiajöregierung fteUen zu können, oie tm esse der Landwirtschast liegen, wtten Berichte der deutfchen land- rvirtfaiaitiiu-en Zentralstellen, soweit folck-e niajt bereits eing> gangen sind, eingezogcn, durch eine dazu berufene Kommt swn geprüft, und deren Ergebnisse der nächsten Bollverfammlung zur Befchlutzfassung und Wellergabe fin die Reichsregierung vvr- geiegt werden." _________ ftauMches Tanzeijchiff in Die Juft geflogen. Am Dienstag abend gegen 7 Uhr erhielten wir nachstehendes Telegramm, das wir alsbald durch Aushang bekannt gaben: , v „ Toulon, 12. Marz. An Bord des Panzerschiffes „31n a" ersolgte eine Pulver-Explosio n, bei der das Hinterteil des Schiffes in die lluft stug. Tie ganze Besatzung befand sich an Boro, ein Teil davon ist gereitet, doch spricht man von 200—300 Toten. Tte Explosionen dauern fort. Weithin wurden die Fenslerfcheibcn zertrümmert. Tie uns heule vorliegenden Nachrichten von diesem entsetzlichen Unglück lauten: Tie gesamte Besatzung des Schiffes befand sich an . Bord, als die Explosion erioigte. Alles, was tonnte,fudj|te fich ui Sick>erheit zu bringen, indem die Leute ms Mver sprangm, wo sie nach und tuet) von berbeigeeutat ^tnnpfern und Booten gerettet wurden. Wie hoch sich in Wirtlich kett die Zahl der Opfer beläßt, konnte iwaj niajt sestgestellt werden. Es finden fortwährend E x P l o s t o n e n v o n G r a - uateu statt, durch welche dsas Arienal und em Teil der Stadt erniiliaj, bedroht werden. Einige Granaten wurden bis 5 Kilometer weit gefch.eudcrt, wo sie explodierten; miolgedejien ist die Annäherung an den Ort der Katastrophe mit Lebensgefahr verbunden und die genaue Feststellung der Zahl der Qbfer bisher -nicht möglich. Un der Stadt herrsckst eine u n 6 eJ d>r e i b, liehe Panik; man sieht gr äßlich ver stümm el t e Mia t r o s e n dutzendwei e in der Stadt umherirren. Das Schafs Hütte eine Besatzung von 630 Mann, es nllr im Jahre 1898 erbaut und hatte 26 Mill. Francs gekostet; seine Geschwindigkeit betrug 18 Knoten. Das Fahrzeug ist vollständig verloren. ! Die Explosionen erfolgten in Abständen von je einer Viertelstunde; in allen um die Bassins herumgelegenen Weryiattm wurden die Fensterscheiben zertrümmert. Die elektrifchen Leitungsdrähte glühen auf und schnrelzen; bei jeder Exploiwn wurden die Trümmer über 500 Meter itieit gefchleudert. Em Stuck einer Granate, ctirU 10 Kilo schwer, slog tn einer Entfernung von 400 Bietern von der „Jena" nieder. Im M ar ine a ifcnal herrscht grenzenlose Verwirrung. Die Arbeiter, die ich zur Arbeit begaben, stürzten nach den Biaffms von Misfieffy, wo eine Rauchsäule aufsteigt. T-an weiß, daß die Pul verlamm er n des Schiffes gefüllt sind; die fortwährenden Explosionen lassen dai»mf schließen, daß alle vom #euer ergriffen wurden. Die Explosionen folgten immer häufiger. Beherzte Malrosen nähern sich mit Gefahr ihres Lebens und sehen, wie jeden Augenblick menschliche Körperteile in die Luft geschleudert werden. Die Erregung ist fürchterlich. Man sieht Leute mit rauchgeschwärztem Antlitz und ollen Zeichen edr Schrecken in den Zügen der ziellos landeinwärts eilen. Tie Straßen sind schwarz von Menschen. Der Zugäng zum Arsenal ist gesperrt. Tie Organisation der Hilfsaktion gestaltet sich schwierig, weil jeden Augenblick neue Explosionen erwartet werden. Man befürchtet, daß Vas Feuer auch die „Souffran", das Flaggschiff des aktiven Geschwaders, ergreift. MehrereWerk- stätten des Arsenals sind bereits in Brand geraten, weil brennende Trümmer auf die Dächer fielen. Der Transport der Verwundeten, deren Zahl auf 300 geschätzt wird, n'a'ch den Kranken- häiifern benimmt jetzt. D e der Getöteten wird ebenfalls auf 300 geschätzt. Viele L.fizieie sind schwer verbrannt. Tie von ber Explosion verschonten Teile des Schiffes sind vom Feuer erheblich beschädigt. Ein geretteter Obersteuermann erzählte, daß eine große Anzahl Matrosen in dem für die Aspiranten bestimmten Raum versammelt wfar. Während der Aspirant Carlinö einen geschichtlichen Vortrag hielt, hätte eine Explosion das Schiff erschüttert. Tank dem Umstande, diiß der Vortrag gehalten wurde, hätten die meisten Leute, die dem Vorttage beigewohnt, sich retten Tonnen. Sie seien nach vorn gestürzt und hätten mit Hilfe der Leitern den Kai erreichen können. Tie „Jena" dürfte ungefähr 25 Tonnen Pulver an Bord gehabt haben. Die „Jena" war das schönste Schlachtschiff der französischen Flotte: sie diente als Typ und sollte mit der „Souffran" zusammen die Grundlage der zukünftigen Flotte bilden. Die anderen Schlachtschiffe, die nicht vom Typ der „Jena" sind, sollten allmählich außer Dienst gestellt werden. Die Seepräsektur hat dem Morineministerium gemeldet, daß das Dock, in dem das Schlachtschiff „Jena" liegt, unter Wasser gesetzt werde; neue Explosionen seien nicht mehr zu befürchten. Die Schiffsneubauten und die Werkstätten haben keinen ernstlichen Schad-n. gelitten. Die Gebäude am Hafen und an der Reede sind unbefajäbigt Der Steward des Admirals Manceron, die Stirn durch Glassplitter verletzt und noch mit Blut bedeckt, gab folgende Schilderung von der Katastrophe: „Ich begab mich, so erzählt er, nach dem Speisezimmer und ivar wie gewöhnlich beschäftigt. Es ist P/2 Uhr mittags. Plötzlich erfolgte eine heftige Explosion in dem Raum unter dem Speisezimmer und unter dem Schlafzimmer des Admirals. Die Scheiben zersprangen und ein beißender Rauch drang von allen Seiten zu mir und benahm mir den Atem. Ich stürzte in das Zimmer des Admirals, dem man soeben den Kaffee brachte und bcnadjriajtigte ihn von der drohenden Gefahr. An Bord herrschte eine unbeschreibliche Verwirrung. Die Leute waren in das Tock hiiiabgesprungen oder durch die Gewalt ber Explosion hinein^eschleudert worden und es ist möglich, daß sie sich bei dem schrecklichen Sturze den SckMel zerschmetterten, durch den an Bord herrschenden Rauch erstickt." Admiral Manceron wurde verwundet, der Kommandant der „Jena", Kapitän zur See A d i g a r b , sowie Fregattenkapitän Vertier haben den Tod gesunden. Der letztere war in seiner Kabine von oer Katastrophe überrascht Horden und ist in derselben verbrannt, ba, er die von außen vermischter. • Berlin, 12. März. In einem versteckten Teile des GrunewaldeS wurde gestern ein blutiges Duell auSge. fochten. Die Bedingungen lauteten auf Pistolen in einer Entfernung von 15 Schritten. Einer der Zweikämpfer, Hauptmann von Berken aus Zerbst erlitt eine tödliche Wunde und starb in einem Krankenhause. Der Gegner, ein hiesiger Apotheker, blieb unverletzt. Beide waren während eines Aufenthaltes von Berkens in Berlin in Differenzen geraten, über deren Ursachen Stillschweigen beivahrt wurde. Eine Frau soll angeblich nicht im Spielesein. Gcrichtsjaal. ke. M a i n z, 12. Rlärz. Tie hiesige Strafkammer ver- urteilte den Meizgermeister Kail Friedrich Keller in Kastel, der eine schwer tuberkulöse 51 u h geschlachtet und das Fleisch ohne Fleischbeschau verwertet hatte, zu einem Al o n a t Oie- i ä n g n t § UNS 50 Mk. Geldstraie. BreSla u, 12. Mäiz. In dem auf Grund des Tumultgesetzes gegen die Ltadlgernemde Breslaus geführten Eut- > ch a di g il n g sp r o z e ß des seiner Hand verlustig gewordenen Arbeiters Franz Biewald, dessen Älilsprüche tu erster Instanz c>as Landgericht für dem Gliliide nach berechtigt erklärte, wiirde heute in zweiter Instanz vor dem ersten Zwilsenai des Ober- landesgerichtes verhandelt. Ter Senat tvies die Beru'ung des J)laqifi‘ratc5 zurück und bestätigte d t e B o r e n t j ch e t d u n g. Ardeitcr bewegung. Turin, 12. März. Tas Zentrattonuiee Oci itaatlichen Ta bak- ar bei ter orbnetebte f dortige A r b e 11 s e t n st e 11 u n g in allen Faviiten Italiens an. Jn'olgedesjen verließen bie 1300 Arbeiter der Mailänder Fabrik die Arbeit, unb bie Fabrik wurde gcichlolien. Marne. lin erhärte, dag die Mehrzahl der Opfer den Erstickungstod gesutiden habe, da die Expioswnsgstise des Pulvers gistig |inö. ^ine Anzahl Offiziere wird noch vermißt. Toulon, 13. März. Die „I e n a" ist vollständig verloren. Man erzähtt sich herzzerreißende Einzelheileti von der Katastrophe. Der Fähnrich Roux wollte die Schleuse öffnen und das Dock voll laufen lassen, um dadurch die Feuersbrunst zu ersticken. Er wurde dabei vor den Augen der etttsetzten Mannschaft ins Dock geschleudert und vollständig in Stücke gerissen. Die Stadt bietet ein Bild tiefer Trauer. Die Theater uno Cafes sind geschlossen und viele Familien harren vergeblich auf Nachricht, ob ihre Angehörigen von der Katastrophe in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Zahl der Toten wird von der Marüie« bewürbe auf 80 geschätzt, die der Schuververletzten auf 20. Die Ursache der Katastrophe ist noch nicht festgestellt, nach der einen Vermutung, daß durch Zersetzung des Pulvers eine Selbstexplosion entstand. Nach einer anderen Vermutung ist die Entstehungsurfache in Kurzschluß zu suchen. Die Erschüttermig war so gewaltig, daß die Bewohner zunächst an ein Erdbeben glaubten und voller Angst aus den Häusern aus die Straßen ellten. Wenn eine vorhandene andere Pulverkammer von dem Unglück betroffen worden wäre, wäre die Katastrophe noch viel entsetzlich-er geworden, da diese Kammer betautem) nteyr Pulver uno Geschoss enthielt. Zwei andere in dem Dock beiindliche Panzerschiffe ivärcn der Zerstörung dann kaum entgangen. ArvettsvergednnH. Der Anstrich der Spreng-, Kehricht- und Schlaumuoagen soll , Dienstag, den 11). März d. I., vormittags 11 Uhr onenllich vergeben werden. , Angebote auf iborbrurf, der bei und erhältlich, find fpäteftens bis zum obengenannten Zeitpunkt uer* fchlosfen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzu- reichen — Zuschlagsirtst 14 Tage. Gießen, den 12. März iuo<. Städt. Tiefbauamt Braubach. Städtisches Hochbauamt Gerbet. Vergebung von Schreinerarbeit. Die Lieferung von Einrichtungsgegenständen für die israeli« ttsche Leichenhaüe soll Attttwoch, den 20. März d. I., vormittags 11 Uhr äfteullich vergeben werden. Zeichnuiigen, Arbeitübeschreibungen und Bedingungen liegen wahrend der ^lenstitunden bei uns zur Einsicht osten. Angebote aut-Vordruck iinü bts zum genannten Termin bet uns einzureichen. Buschlagstnst 4 Wochen. Giegen, den 12. wtärz 1807. ^"'chenTabak, ^‘«lieuun »ttittgi die laj ö,e oabrik würd' des.tzj.; halber, VOLch^ l.^UQl. 57-601; % «Moeivtt Cual. OO-oo to K "ebeiidgeiviit fcdmie L Limiiu 11 bei Lchweuie? Hl n. n n)utk e.r 111 MeV? l und das rl 7° " ^ollat8l% ?• »Ü LW LL Öen, 12. L!ä» Fall vor unb ■ ’e der Tagiöhnet jachthäk-» mii c^llich ueiluabeto W ÄllnLrrwnl^ in Berracht, fotj und ieine getiS: riünnt haben. Ei ihm auf die Sich r. >>i de? Reiche oeyl v.herrii- ngen. gen ochneeg! c^il/frjug i (Süterjuy !•: urde btt heiji Ab btt Älaschink undungen davor ntrl. des Minister. Wucher tr(lark lautend einerlei. Ler SDhmitet gei dec anderen Aff l. MM 369 Mar beim NauMsW junöet ins Lazar. ycrmii}teno: rungea gumW rc t umgelomru üikruiij ailßtu«1 linjieuiitant Xku den Erstickung^ Troers gi,trg 1^ bitHß* uiHtflöy !cr bei r aaruiM & M & erleben,0,1 ist voMänd'.. |C Einzelheilen r- die Sch-enfe all« die FeuersbM ' !t entfern M in Llucke gecO Theater lernebiieh auf inMeii>«l» d--M L7L'L« H6®? ;®s.s straoen rrlteMs )eut ilnMk M entfcßl^.9 mo nrzer, chdlelvtu »11W ■ Danksagung oniierstao, Heilag, Samstag I billige Verkaufstage 1755 45 gai niert Stück Pfg. Gießen, den 13. März 1907. 1770 zus. gest. Restbestand Stück 95 Pfg. H® J. W; lokale statt. via/= Stähere Auskunft und Anmeldung neuer Schülerinnen K,larkisiE'asse 57 ga., I, ES, M L. Mörser, Gartenstr. 30. nimmt entgegen Telefon 439. empfehlen a'7. Gebrüder Berdnx Klus;- und Seefische ff Weindandlung Seibel, ©icfjcn 54.VVI 16401 luttij XSubtoioSDloti. 1072 Telephon 367. HimSti ^llOSÜUör Seltersweg, lä ,4 i gibt, u-hält blendend k weisse Wasehe , Namens der Hinterbliebenen: Frau Reallehrer Seipp. Walchkörbe WaschleUe Pflauzeukübcl Rolcuilabe Rainabast Nokosstricke. 1 zus. gest. Posten weisser Schürzen m. Sticker. Wert bis 2 Mk. jetzt Srck. uJ aus Satin m. verseh. Bord. garn. Stck. 62 Ptg. Kinder Hänge-Schürzeu • gestieitter Percal garant. echt Stck. 30 Ptg. Kinder Reform-Schürz. Für die unß von allen Seiten so herzlich bewiesene Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen innigsten Tank Uuiou-BritetLS empfiehlt Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Schwiegermutter und Großmutter sagt aus diesem Wege innigen Tank Herren-Hüte und mutzen Conrad Bramm, Marktplatz 18 Sämtliche Schürzen werden an diesen 3 Tagen zu WN" Ausnahme-Freisen "MO verkauft. kaufen Sie zu den denkbar billigsten = Preisen - ■ Möbelmagazin Aug. Ossmann 89 Seltersweg 89 frko. Lieferung jed Bahnst. Langjährige Garantie. de« Speziid-Scliürzenfensters ist sehr zu emptehlen. au/, I Hervorragende Neuheiten von den allei billigsten Naturell-Tapeten bis zu den hochleinsten Spezialitäten empnehlt in grösster Auswahl zu billigsten Pi eisen Pfg. pfg. 95 Ein Posten Tändel-Schürzen Restbestand farbig mit breiter Spitze Ein Posten Maus-Schürzen prima waschechte Siamosen quäl. 120 cm breit Stück sehr haltbare Qualität m. Vol. 120 cm breit Stück ftlice-Schuie Die Ausstellung der Arbeiten aus dem Bügel-, Schneider- und Weignähkurjus findet Sonntag und Montag den 17. und 18. März von 11 bis 5 Uhr im Schul- k Emil Lotz r Kirchenplatz, Teleph. 314 Lanoenbrahm-Anlhracit g Nusskohlen, Koks Union-Briketts, Klötze Eierbriketts, Holz Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Ohr und Familie Hubert Flett. Will Komet mann Neustadt 12 empfiehlt in größter Auswahl Waichbüttcu (.ruuö unb oval Frische Fische ff. grosse?» Schellfisch per Pfd. 32 Pfg., im Ausschnitt 40 Pfg. feinstem ^abSäau ohne Kopf, per Pfd. 28 Pfg., im Ausschnitt 33 Pfg. StpafscheBSfische per Pid. V Piff. Nordseeschellfische und Bolzungen J. M. Schulhot Telephon 119. -Hv«wwt*T Verland» nach »uCä NkueMlilta-Äurtoiselll I3S* feinste Ta Mtlijes-Heringe sind frisch eingetroffen bei [1566 Georg Wallenfels Marktplatz 21 Telephon 46 Gegenüber der Eugclapothelc. Maschillcuilrilkerci. Eurpseyle mich iui Stricken und Aniirmen von Strümpfen. Uitwe Elise Wcbtmclcr SeUcroweg Betreffend die Lieferung der Schreibmaterialien re. für Gr. Landgericht und die Staatsanwaltschaft (Sieben wird zur Ausschreibung vom 2.l.M. erläuternd und ergänzend bemerkt, daß auch Packpapier, aber keine Aktendeckel zu liefern sind und daß die Zuschlagsfrist 5 Tage beträgt. Gießen, den 11.'März 1907. Ter Gr. Landgerichtssekretär: L ö m t r. ID1*,, HerchM'jcher ZitAi- nnö üjmnüolint^^or, (öicjjcn (Eingetragener Verein) Abend-MnhM»z Sonntag, den 17. März d. I., abends 8 Uhr im Hotel Einhorn. Karten für Nichtmitgliedcr an der Kaffe 50 Pfg. Im Vorverkauf bei den Mitgliedern Paul Müller, Sonnenfiraße 5, und Jakob Dann, Bahnhofitraße 64, 40 P,g.______________________1744 Gebrüder* Berdux Kittel-Keform-Scliürzen in vorz. echtem Percal u. Siamosen 1 QA quäl., extra weit Stück Alk. l*vv l’fäg. •Reform-Schürzen aus karriert, Guighan Stoff, Stück 90 Pfg. aus prima Siamosenstoffen, Stück Mk. 1.75 Die Beachtung [49 J.tzappet, Holzyaudlnug. Frciw. (Sml’jdjc Fcucrwchr Samstag den 23. März d. I., abeudS 9 Uhr bei Kamerad Sauer Ordentliche Haupt-Versammlung. Tagesordnung: 1. Jahresbericht, 2. Kaffenbericht, 3. Verleihung der Dienslabzetchen, 4. Etwaige Anträge, 5. Satzungsänderungen, 6. Verschiedenes. Anträge sind nach § 12 der Satzungen spätestens 8 Tage vorher an unseren 1. Hauptmann einzuretchen. Dienstanzug in voller Ausrüstung. V*i. Der Vorstand. Die Arbeiten einschl. Materiallieferung zur Erbauung eines Dienstwohugebaudes mit Nebengebäude für 2 Unterbeamtc auf Bahnhof Agiar Jollen ungctctll verdungen werden. Zeichnungen und Angcbvlsmuster liegen hier zur Einsicht aus und können ausschl. der Zeichnungen für L50 tUif. lAoitanwetsung) bezogen werden. — Dte Angebote werden am 26. Marz d. H. nachmtttags 4 Ufrr bei unterzetchneter Geschäftsstelle geöffnet. — Bollendungsfrist 1. Oktober 1D07. — Zuichlagsftlst 4 Lsochen. Wetzlar, den 1L Alürz 1907. W Künigl. Eisenbahn-Betriebsinspektion. Sostcitc-Lcrßkilicl'iuig Montag dcu 18. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, lasse ich auf dein hiesigen Nat^ Sause durch das Ortsgericht die togmannsche Hoireite Illiloltke- straire Nr. 19) versteigern. Das Wohnhaus ist zweistöckig mit ic 3 Zimmern und üche. Korridorabschluß vorhanden. Im Dachstock sind 3 Zimmer und im Hinterbau 2 Zimmer und eine Küche. Größerer Grab- u. Grasgarten gehört dazu. Großen°Lind»-n, 11. März 1907. 17361 Der Vormund: L u d tv i g g- a b e r I. oder ne Tapeten-! Püanzen-Kübel (in allen Größen) Ralflabast Kokosstricke Rosenstangen Baumplähle (in allen Längen u. Stärken) empfiehlt (1601 zu den billigsten Preisen August Llemmratd, Küferei Grtinberger Str. 10, A. Liefern täglich dauernd [1721 A tittr Mnili». Preisofferte erbeten. Von wem? sagt die Geschäftsstelle d.Gieß.Anz. öekanntmachung. DaS Konkursverfahren über daS Vermögen 1. deS Wilhelm Schütz in Gießen, 2. deS Otto Euler daselbst wird eingestellt, da sich ergeben hat, daß eine den Kosten des Verfahrens enlsprecheitde Kon- kursntasse nicht vorhanden ist. Gießen, den 8. llllärz 1907. Grotzh. Amtsgericht. bis/8 Prima geivaschene Nußkohlen , , Älnthrazitkohteu , Nnßkols Vorzüglich findet jeder den spanischen yiotlüttn „Valencia”, pro Flasche 1 lütt., 1 Dugeitd Z-lascheu ü. ü-lasche 90 Psg. frei Haus. Khinisdie und Melzer Frndit-Konserven per 1 Pld.-Tose per 2 Psd.-Dose - - - Mk. x Mirabellen 50 Psg. 1 — Birnen, weiß und rot 50 , —.00 C-rdbccrcn 65 , L30 Kirschen 40 r —.70 Pstanmcn 40 , —.70 Aprikosen 70 , 1.20 Gemischte Früchte 65 , 1.20 Pfirsiche 65 w 1.20 empfehlen al Fg’eäbsank. Schweinefleisch 4V Pf«. Salvators tni6 bet Paulanerbranerei (Salvator-Keller] in München liefen in Vi und '/, Flaschen MmNh Trechsler, Steinstraffe 48, Teleph. 581.^ Tasehen-Lampen (fein Schund) [185 das Neueste n. Veste auf diesem Gebiet, mit Auisüllbatterie und Wlknrnnlatorcn znm Laden an jeder Gleichslromquelle. Hierbei Ersatzbatterie überflüssig. SladjenUuipcn ^mSc unb WtkllaniM Brenndauer. Leuchtende Nasen, Krawatteu- Nadclu, Scherz-Artikel in grober Ausivabl empfiehlt C. Q. gCSeinhenn Delik.-, Fisch' u. Geflügel-Handlg. Bahnhosstr. 59 Teleph. 66 Alle Sorten ^Gemhse-Konserven || Obst-Konserven S Obst-Konfitüren gj Marmeladen empfiehlt 1417 JE W Emil Fischbach. Für Schweine8 Rntterknochenmebl ob.Phosvhor- laurer Kalk per Pfund 20 Pffl., bei IVPsd. 18Pfg. — Frcffvnlver Packet 50 Psg. — Lcdcrtüran. Gust. Walter, Mäusburg. Kartoffeln liefert zu billigen Preisen Weor? Frühling Glosau (Tchlcsieiis. [D% Telefon 9cr. 78.Postfach 24. Neues 59i | Dorr-Obst | SWetschen 30,40, 50 n. 60 Pf. 1 Edelbirncn per Pfd. 75 Pf. « Tafcl-Fcigcm per Pf. 60 Ps. 3 Datteln per Pfund 40 Pf. H Aevicl ver Pfd. 48 it. 56 Pf. E Aprikosen per Pfund 80 Pf. H Pfirsiche ver Pfund 60 Pf. sst. Mischobst per Pfd. 48 Pf. | L. Steinhäuser® 17 Neuen Däne 17 B Fernsprecher 346. Gesangbücher in feder Preislage Heinrich Sack, Buchbinderei 19 Marktstraffe 19 [ITilö Frische Brannte We§ 'foroie sämtliche Kolonialwaren empfiehlt Simon, 01682________Lindenvlatz 12. Dringe m. Bettfederreinignngs- Anstalt in empfehlende Erinnerung. Hermann Schmitt Nachf. 01504s______Krofdorserstr. 3 p. ^örbe u. Stiible werden schnell u. billig geflochten. J.Glöckle SelterSw.81. nvia vorm. Parthier. Das Stricken u.Anstricken von Strümpfen wird gut n. billig besorgt. Frau Johanna Fritsch, 1545f Ludwigstrafie 4. sc’V, j Chauffeurschule fe L Binsen a. Rh. Prflfssberectiff. Prosp.fr ei. Prima lebendfrische Schellfische auf Eis soeben eingetroffen u. billigst bei August Wallenfels vorm. H. E. Jughardt "" Marktplatz 15 Telefon 390 am besten Ein Sans mit Stall und Hof, in einer sehr gangbaren Straffe, Mitte d. Stadt gelegen, ist für 8009Mk. zu verk. Schristl. Anfragen unter 1617 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Näheres im ('oben. (1382 L Zimmer (1104 vermieten. 56 von 3-6 Uhr. 1. Avril zu vermieten. 161 Ä.n,r-GE Eine Wohnung tm 3. Stock, 6 Zimmer, Gartenanteil, per Oleränmige, moderne 4-Zimmer- niohmtnn in meinem Neubau, SelterSweg 79, 3. St. ver 1. Avril 1907 an rubige Leute Alt Denn. 12021 Aug. Kilbinger, SelterSw. 19. 1437] Drei Zinrmer mit Küche (Parterres ver 1. Avril au tierm. _Earl Stückrath, Seltersweg 38. Schönes Mansardenlogiö 3 Zimmer, Küche nebst Zub. -u vermieten. SelterSweg 73. [1720 Packhcn kauft a S. H. Sondbcim, Nordanlaae 11. Möbl. Zimmer sofort zu ver- I mieten. Bahnhosstr. 38, H. [01617 In m. Gartenhause Ptoltkestr. 2 schöne Part.-Wobng., 4 ev. 5 Zimm m. Veranda p.l.Iuli ev.srüherz.v. Näheres im Voroerhanse, p. [1630 'Grabenstr. 4 (Nllye der Dahns 4-Zimmerw. (Mansarde] au verm. Näh. Hinter d. West-Anl 15. [1706 Schöne 4-Zimmerwohnung im 2. Stock ver 1. Avril au verm. Emil Dörr, Groffer Steinweg 14. Desgleichen Liebigstrane eine S-Zimmerwobnnng. __Belitz, Liebigstraffe 83. Schöne Beletage von 5 u. evtl. 6 Zimmern per 1.4. evtl, früher weit unter seitherig. Preis zu vermieten. [884 Näheres Steinstraffe 12, part. Miccstraffe 28 l.St. per 1 Juli zu vermieten. [1699 Näheres bei Adolf Fischer. In meinen Neubauten in der verl. Goethestrahe sind 5* und 6- Zimmerwohnungen nebst Badez., der Neuzeit entsprechend einger., mit Gas, elektr. Licht, Balkon u. Loggia zu vermieten. 53 Näheres Stephanstraffe 25 pt. Liebigstraffe 35, Part. ~ zwei 2-Zimmerwohn. nebst Küche, Liebigstraffe 33, IV 4 Zimmer und Küche ver sofort zu vermieten. [1464 Näheres Stevbanstr. 25, pari. fl\er Mansardenft ock mein.HauseS ist per 1. Avril andernveit zu vermieten. Cbr. Zimmer Ww., Bahnhosstraffe 12.____________129 Logis" 3 u. 5 Zimmer mit Zu- behör au vermiet. L. Huhn. [44 3—4-Zimmerwohnung int 1. St. wegzugsbalb sofort zu verm [291 Bäcker^ÜWelhöfser, Asterweg 26. Schöne 2- ob. 3-Zimm.-Wohn. sofort Alt vermieten. Grlinberger Str.32. Näh^St^Vorderh. [1422 Kl. Logis zu vermiet. Näheres Wilh. Löber, Bäckermeister. [1575 Stube u. Kammer lMansarde) an eine ältere, anständige, alleinstehende Frau au vermieten. 15501 Grünberger Str. 36. .Kl. Logis tm Hinteih. an ruhige Letttez. v. Bahnhosslr.26, H. [1511 schöne 4 - Zimmerwobnnna, 1 Tr. hoch, nebst Mansardenslube u. all. Zub. per 1. Avril zu verm 01438!________Astcrweg 57, p. Eine schöne 4-Zimmerwohnung, mittl. St., ver 1. Juli beziehbar, zu verm Aus Wunsch Gartenant. . Ebendaselbst eine 2°Zimmerw. tm Nebenh., sofort beziehbar, an luhlge Leute zu vermieten. 9!aheres Liebigstr, 53, [1552 Schcme 4 Zinunerwohnung im 1. Stock, Gbclur. 34, per 1. April ■r'\ verübelen. Nah, vart. [40 Gcrciuniige 4-Zimmerwoonnng per 1-April zu öennieten. [1107 Gcbr. Zult, Steinstr. 84. Schöne 2-Zinkmerw. au vermiet. 1740]________Plenen Baue 7, II. 2-Zstnmcrwohnung zu verm _ 17771 Leihgesterner Weg 9. Schöne 2-Zimmerw. au verm 016441 Grünberger Str. 50. Löberstr. 7, Hinterh. Mans.-W. m. 2 Zimm, u. Küche zu verm [01040 | Verschiedene Frankfurter Straffe 10 Beletage und Parterrewohnung, ie 7—8 Zimmer, Gartenanteil und Zubehör, desgleichen Mansarden- Wobnung zum 1. April au verm Nähere? bei Frau Geheimrat Dtade,^2. Stock.___[1172 In meinem Neubau Wilbelm- straffe sind noch 2 fferrkchastl. 6—7 - Zimmcrwobnnngen mit Bad und reich!. Zubehör au Steinstraffe 75 Schöne geräum. 3-Zimmerwohnung mit all. Zub. per 1. Mai zu vermieten. [1577 3-Zimmerwohnung, neuzeitlich einger., au vermieten. 78 Georg Möbl, Bahnhofifra6c_26. Schöne 3-Zimmerwolmungen per 1. Avril zu vermieten. Näheres: Schillerstr. 26p 216 West-Anlage 36 3-Zimmerwohnung mit. Zubehör an ruhige Leute lohne Kinder» ver 1. ?lvril d. I. zit verm [01552 Schöne 3-Zimmertv. v. 1. Avril au vermieten. Steinstraffe 45. Einfach möbl. Zimmer zu ver- mieten. Steinstrabe 66. [01589 Steinstr. 17, part. fein möbliert. Wohn- u. Schlaszimm per 1. April evtl, ver sofort zu verm [1648 2 gröff. gut möbl.Zimmer, feinste Lage, nur an seinen, ruhig. Herrn von Aviil ab zu vermieten. Näl .'res in der Geschäftsstelle des Gieffener Anzeigers. [1(88 Möol. Zimmer zu vermieten. 01409! Bahnhosstr. 49 Hinterh. p. Hübsche- freundllcheS Einfamilienhaus In bestem bau» und wohnlichem Zustand Ati verkaufen. Gas u. elektr. Licht, geräumiges Badezimmer, hübsch angelegter Garten vorhanden. Angebote unter 1611 an den Gieffener Anzeiger erbeten. Sehr güt erhaltene Strickmaschine billig zu verkaufen. 016011______________Diezstr. 6 IN. 2 junge Zugpferde dovvel- u. einspännig, züglest, zu verkaufen. Löberstr. 3. [01628 In nächster Nabe der neuen höheren Mädchenschule ist ein durch kleine Umänderungen ?wr Einric'iti'ns: eines Schreib- nrnferialien/vesch^n* «ebr ffeelflniefes Jüans <3 Zimmer- wohnnngens ver 1. April preiswert zu verkaufen. 1482 Näheres durch die Geschasts- stelle des Giehener Anzeigers^, Neuks Hnus mit Stall und Garten in freier Lage billig zu verkaufen. Schriftliche Anfragen nnter0b>37 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. 016591 Eine Kaute Mitt au ver- kam'en. Schanzenstraffe 18. 016691 Zweitürig. Kleiderschrank, Kommode und ovaler Tisch zu verkaufen. Ostanlage 3^. III. 01670] Verschiedene, darunter fast neue Nniformttücke eines Einjährig-Freiwilligen des hies. Regiments find zu verkaufen. Anzusehen Ostanlage 9, H. Zwrtschriihonig 016641 Marburger Str. 29. Siingrr fagiiliuiib, bS S* verk. [1759] Grünbergerstr. 60. Süd-Anlage 17^2. Etage 7 Zimm. Badez. re., auf Wunsch noch 2—3 Zimm im 3. St. durch Versetzung deS Herrn Postinspektor Haubach per 1. April oder 1. Juli zu verm 1758] Carl Schlüter. Nord-Anlage 7, Beletage mit 7 Zimmer und Vadekammer per April zu vermieten. 200 __Virkenstock L Schneider. Moderne 7-Zimmerwohnung in meinem Neubau, Seltersweg 79; 2. Stock, mit Bad, Balkon, Koch- u. Heizgasleitung u. all. Zubehör, der Neuzeit entsprechend, ist vom 1. April 1907 zu vermieten. August -Kilbinger, 1203] Gieffen, Seltersweg 19. | 6 Zimmer Geräum. 6-Zimmerw. in ruhig., fr.Lage, neuzeitl. einger., mKanal- anschl., evtl. Gartenant. zu verm. Näh. MarburgerStr.10, II. [1570 6 Zimmerwohnung Mk. 550.— Bahnhosstr. 15, 2. St., neu Hera. (Klosettspülung, Kanalanschluff), abgeschl. Vorplatz, sofort bezlehb. Näheres Mansarde v. 11—2 u. Zimmer nebst Küche an einzelne Pers, zu verm. Ebelstr. 32, p. [1675 Kleines Logis an ruhige Leute sehr billig zu vermieten. 01524]____________Neuenweg 6. | Möbl. Zimmer | Jrdl.möblLimmmBens.anbess. Arb. zu verm. Neustadt 30. [1750 Möbl. Wohn- und Schlafzimmer zu verm Ludwigstr. 39, II. [1767 Schöne 4- und 5-Zimmer- Wohnungen mit allem Zubehör zu vermieten. 1676 Mansarde an ruhige Leute zu vermieten. Süd-Anlage 10. [1334 I 4= Zimmer | Liebigstr. 91, Neub.gr. 4-Zimm- Wohnung mZub.p.l.Äpr.zuverm. Näheres Dammstr. 34. [01679 Schöne 4-Zimmerw. m.Zubehör p.I.Apr.zu verm. Steinstr. 66. [0168S 3 Zimmer ^Schöne kleine 3-Zimmerw."ans Wunsch mit Gartenanteil, zu verm 1664]_______Rodheimer Str. 2. ~ Mans.-Wohng.,3Zimm,Küche u. Bleichvl. sof.z.v. Ederstr.20. [01593 Kl.3-Zimmerw.nebstKüche u.all. Zub. an kinderl. Leitte alsbald z.n. Fr. Krogmann, Bahnhosstr. 30. 1671 Carl Krailing, Süd-Anlage 22. j 5 Zimmer | Blcichsiraße 31 Wohnung mit 5 Zimmern unb allem Zubehör zu vermieten. [1774 Bahnhosstraffe 48 ist im ersten Stock eine schöne 5-Zimmerw. mit Balkon zu verm. Näheres Bahnhosstr. 50,1. [1139 Eine Wohnung von 5 Zimmern mit Bad und allem Zubehör sofort zu vermieten. 307] Näheres Stephanstr. 38 p.^ Schöne 5-Zimmerwolmuna mit allem Zubehör baldigst zu verm. Näheres Ebelstr. 141 [215 LndWigiKaffe 37 Parterre - Wohnung, 5 Zimmer, Bad, Veranda sc., Garten und Bleichplatz wegzugshalber per 1. Avril er. zu vermieten. 195 Näheres daselbst 1. Etage. Schöne 5-Zimmerwobng., nabe der Anlage zu vermieten. [193 Näheres Asterweg 44 II. Schöne 5-Zimmerwobnuug Beletage, mit Vleichplatz, GaL u. Kanalanschlutz, per 1. April a. c. zu verm. Edcrstraffe 5, p. [843 In meinem Ncub. Noonstr. 10 ist das Parterre und 1. Gtage, je 5 Zimmer mit Zubehör, per 1. Avril ob. früher zu verm (717 Näh. Wilh. «Seipp, Ludwigstr. W. Möbl. Zimm. (Nfihe d. Nordanl.s sof. zu verm. Steinstr. 56. [01616 Möbl. Zimmer mit elektr. Be- lenchtung levtl. m.Bnrschenzimm.s zu verm Franksurt.StrLl, I. [1558 Ein möbliertes Zimmer zu ver- mieten. Löberstraffe 3, I. [01560 | L&den etc. | QrtScw au vermieten. [721 ^nOCll Seltersweg 14. Mieigeinche V.: v-’L.■> Suche per 1-Juli evtl.l.Oktober in der unteren frankfurter- oder in der oberen Bahnhosstraffe 7—8-Znnmttwohnuiiil. Schristl. Angebote unter 1764 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Ein auswärtiger Beamte sucht eine 3= ob. 4-Zimmerw mit Zubehör sofort ob. p. 1. April zu mieten. Näheres zu erfragen Goelhestraffe 61, part._______[01657 —Jg., anst. Ehepaar sucht z.l.Mai 2—3-Zimmerw. in ruhig. Haus. Schristl. Slngeb. mit Preisang. unt. 01675 an d. Gieff. Anz. erbet. Sch'ner im Lahntale [Nähe Krofdorfer Straffe) zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unt. 01663 an d. Giehener Anzeiger erbeten. Clgarr.-Agent o. Reisend pes. H. Jürgensen & Co., Hamburg 22. hv7/a Vertret nngf. Erstklassige altrenommierte rheinische Margarinefabrik sucht für tzsteffen unb Umgebung einen bei der Kolonialwaren-, Bäcker- unb Konditoren - Kundschaft bereits bestens eingesührten seriösen Vertreter aepen hohe Bezüge sofort zu engagieren. Schristl. Angebote unter 1752 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. G enieralvertreten [1753 für epochale Neuheit gesucht. Solo. Bewerber wird evtl. Fabriklager eingerichtet, florierender Patent- 2)>assenartikel. Offert, u. H. 401 an Ann.-Erp. Jul. Voigt, Hannover. ■^Tcrtretcr für neue Auto- * maten sofort gesucht. Guter Verdienst. Offerten u. M. N.8788 an Rudolf Mosse, Prankfui’t a. M. S?^J__ Für die Gegend wn UoAar wird ein strebsamer Mann oju best ein- nefübrtem Haufe als Verkäufer gesucht. Derselbe hat d tj Inkasso mit zu besorgen und ilt daher kleine Kaution erwünscht Schristl. Meldungen unter 01677 oft d. Gieffener Anzeiger erbeten. Durchaus tüchtige, selbständige für elektr. Licht- u. Kraftanlaa. sofort gesucht. , [1691 Ed. Lehmann, Ingk nieur ______Bad-Nanbeim. Ein Schmiedeaeselle u. Ledr- ling sofort gesucht. [01581 ________Tb. Vogt, Löwengasse. 2 Schreinergesellen sucht [01674 Aug. Hofmann, Wetzsteinstr. 40. 3 tüchtige Vauschreiner gesucht. [01673 Kourad Damm, Neiskirchen. Anfragen find zu richten ________Ederstrahe 14, Gieffen. Tiicht. Schrcinergcscüe für dauernd gesucht. [01683 W. Müller, Steinstraffe 68. Ein durchaus tüchtiger [01681 Lpcnglern.Fnstnllnteiir kann sofort eintreten. H. Avvel, Spenglermstr., Löwengasse 20, II. ta& Sastlcrgchilfe per sofort gesucht. [1775 Cbr. Svieff, Sattlerei, Neustadt 8. Tüchtiger Pflastcrer gesucht. [01662 D. Licfcnboff, Kanalisatton. 3„Äta= Pferdeknechte für dauernd gesucht. Kost und Logis im Hause. [1768 Karl Ncbe, Niegelpfad 20. Pferdeknecht fofott „J^,668 Cbr.Haubach I, Hint.d.Westanl. Tüchtiitcr Pferdeknecht gesucht. ri7781 Schmall, Hell. Dos. TüchtMr Arbeiter gesucht. Liebigstraffe 61. [1763 Kiitlmn udien Schilfer & Grösser, Weiffbinder^i^äst, Bleichstr. 6. ^En°r-?^P[crdcbnrsche Alt einem Pferd s. dauernd gesucht. Näh, in d. Geschästsst. d. G. A. [1632 Tiichtilier Knecht gesucht. [1588] Möscrö Müffle. Fuhrmann per alSbald ob. später gesucht: evtl, freie Familienwoffnung. 1724]__________Gehr. Kahl. Erdarbeiter werden angenommen. [01611 Särepp, Klinikttrahe. Wcifibinderu. Anstreicher finden Beschäftigung. [1658 Karl Nikolaus, Moltkeftraffe 24. Hausbursche Jakob Maternus, Klinikstr.22. [17<>t Cayhem Surf (6 e für leichte Arbeit sofort gesucht. 1760] Brüfflsthe Druckerei. Hansbu schd Radfahrer bevorzugt, gesucht. 1771] I. M. Schulbos. WkF'Hansbürschchcn für meine Drogerie gesucht. [1747 —Karl^eibel, Frankfurter Str. Einen Hansbnrschen ß suchen p. sofort Brüder Schmidt. Bursche für meine Schreinerei gesucht. 1749] Karl Dahn, Löberstr. 17. ANißk $wn stir leichte Slrbeit auf Ostern ges. 1779] 2lndr. Eulcr, Steinstr. 11. Kchrlina 1772 Sohn orbl. Eltern, findet Lehrstelle bei I. M. Schulhof, Kolonial- tt. Delikatefienwaren. gesucht. Vergütung 500 Mk. I. Atzbach, Bildhauerei, 1096 Gieffen. für Kunst- und Handelsgärtnerei mt. [8M rich föeora, Seltersweg 41. Per Ottern junger Manu ge- gefuckt, welcher Lust ffat, gutes Handwerk „fW, hohe Vergütung 1708 Släheres Seltersweg 35. Suche ein älteres Mädchen welches gut bürgerl. kochen kann, und leichte Hausarbeit mit übernimmt, bei gutem Lohn. [1748 Frau Direktor S. PaScoc Gieffen, Frnnkfttrter Straffe 44. 8 j#*Bi h* B i Ti <®* guter Schulbildung auf Ostern gesucht. Offerten schriftlich an 1338]Job. Fischer., Lehrmädchen u.Lrhklinq gegen sofortige Vergütung zum baldigen Eintritt gesucht. [1754 Max Marnm, Bahnhosstr. 4. LehHmg mit mit. Schulbildg. v. 15.Apr.a.e. gesttcht. (debr. Sckeel. [1746 Lehrling Lehrmädchen gegen Vergütung gesucht. Kaufhaus S. Elsoffer. Muchbindcrleffrling gegen sofor- tige Vergütung gesucht. [1492 I. P. Saun, Bismarckstr. 10. Braver IvNkre g au Ostern gesucht, zur Erlernung o. Tapezier- u. Polstcrgeschasts. Ohr. Arnold, Bahnhosstr. 31. Jabrikkontor sucht zum baldigen Eintritt einen Schristl. Meldungen unter 1666 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. unter gllnsügen Bedimungen gesucht. H. Schneider, Buchbinder- metfter, Kirchenplatz 5. [1088 oder Laufmädchen -HUbljllfC für einige Wochen gesucht. Wilhelmstr. 21,1. [1/43 Ordtl.^verl.Putzsrau od.Monats- frau v. Monat ges. Neustadt41. ["">-* Lehrmädchen gegen sofortige Bergütung gesucht. SpringmannS [1756 Schuffwareuffaus,Bahnhosstr.58 Suche f. sofort ob. Anfang Avril ntraanixes HMslllädcheN ivelches nähen und bügrln kann. F^au Dr. Kempfs, 1613] Marburger Straffe 65. mit guter Schulbildung geg. gfinst. Bedingungen auf Ostern gesucht. Carl Schlüter, 1757]_______Kaffee-Groffffandlung. Zu Ostern würde ein junger Mann mit guten Schulkenntnissen als Lehrling auf das Comptoir einer hiesigen Zigarrensabr. ausgenommen werden können. Adresse zu schristl. Offert, in der Geschäftsstelle des Gteff. Anzeigers zu erfragen. [1776 Kolonialwaren- u. Delikatessengeschäft in Gieffen sucht flum Eintritt nach Ostern. Kost und Logis frei. Schristl. Meldungen unter 1773 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Schneiderin, welche Lust hat '■*' ihren Beruf geg. feste Stellung AU vertauschen, wird von einem ersten Hmtse in Gieffen p. sofort ges. Schristl. Angebote unter 01676 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. ®“üÄ Mädchen sofort ges. Kochen nicht erfordert. 01665] Grünberger Straffe 17, I. Unabhängige ältere Frau nef? Näh. Ludwigstr. 56, III. [01626 Wcckti-aae» & 1649]Ga. Keil, Neustadt 6. Neinliches Mädchen tagsüber für Hausarbeit gesucht. Näh. Seltersweg I. [1656 ^TüKtiae Köchin für Hotel und Restanrant auf sofort gesucht. Schristl. Meldungen unter 1723 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Tiichl HiNismädchen^Z zum 1. April vorzügliche Stellung bei Iran Oberlehrer Stcnicr in Weilburg a. Lahn, z. Zt. Seesen a. H., wohin Meldungen erbeten. Ein Beamter mit guter Handschrift sucht Ncbcnbeichäftiautlg in schriftlichen Arbeiten für ein gröff. Gesch. ob. Rechtsanwalt pp. Schriftliche Angebote unt. 01647 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Herr Schlörb erhielt die Lieferung mit geräuch. Speck für die Provinzial - Siechenanstalt mit Mk. 1.20 da§ Kg. ______________01678______________ Unterricht in Hypnose erteilt unter Garantie ein älterer, erfahrener Fachmann. Schriftliche Anfragen unter 1751 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Mein Kursus für Weinnäberei beginnt am 8. Nvril. Gleichzeitig empfehle ich mich zur Anfertigung von Wäsche und Steppdecken aebtt Äufarbeitcu derselben. Frau E. Schott 01437] Bismarckstraffe 14,1. Tn-n»-Unterricht, unb Privatunterricht erteilt zu jeder Tageszeit Joicpb Möbl, Tanzlehrer 01484________Sonne,istraffe 5. Privat- 0WÜ Tanz-Unterricht erteilt ungeniert zu jeb. Tageszeit Theodor IBänlke Tanzlehrer, Brnudgafse B. Schriftliche Arbeiten Herstellung von SSeruielfültinun» gen re. in Hand-u.Maschinenschrift werden prompt angefertigt 01271] Wilbelmstraffe 53, IN. , 1—2 Schüler deöNealgymnafiunlS od. Realschule finden nach Ostern flute und billige Pension. [01080 Näheres in der Erv- d. Bl. Sldüler finden gute Pension in einer Beamtenfamilie. Schristl. Angebote unter 01066 an d. Gieffener Anzeiger erbeten. Schüler findet flute Pension mit bamilienanschluh. Schristl. Angebote unter 01667 an den Gieffener Anzeiger erbet, ^tud. Phil, wünscht gegen möbl. Zimmer, Mittagstisch od.Vergütung Privatstunden au erteilen. Offerten unter W. Pf. 25 postlagernd Darmstadt Hauptpostamt _________________01558_________________■ Mk. 16000 L Hypothek, von pünktlichem ZinS- zahler bald gesucht. Schristl. Angebote unter 01538 an d. Giehener Anzeiger erbeten. %1'tifinniotr herein Jeden Donnerstag Abend zwangloses Zusammensein [DVt Restaurant .ttaifcrhos. Freunde herzlich willkommen. gtfluenncrcin lsichcu. Da sich der hiesige Frauenverein bis zum 1. April d. Is. auflöst, wird gebeten, etwa noch ausstehende Forderungen bis zum 30. d. Nits, bei Frau Siegel, Löberstraffe 26, einzureichen. 1766 Der Vorstand. t Neuer Saalbau ISteinS Garten) Mittwoch den 13. März, abends 8 Uhr: VorketzteS Gastspiel dcS Burlesken-Komikers Man muff Karl Blaff in fciucntollen Burlesken gesehen haben!!! Lachen, lachen, lachen! Zur Aufführung gelangen u. A.: 1761 Aus am KmiiM. Militär-Burleske in 1 Akt von Karl Blaff. $ßiih?n9mro5[iiru(f! Operett.-Burleske m. Tanz in 1 Alt von Karl Blaff. Vorverkauf bei K. Frccs, Buchhandlung: 1. Platz 15^, 2. Pl. 0.80, 3. PI. 0.60 Mk. Abendkasse: Platz i 75, 2. Pl. 1.-, 3. Pl. 0.7o Mk.