iitfig! abenchorfchult, Herrn OcQani|lti bau Ensemble iMe -*"* Abends *9 *e irg im Elsas! b\ Bl ab- y\ w illllist Blab- Ö e? LL "Ä n s t Endell! lg: ;“®S* $1®»°^ - SnlÄoi*1* jlfl^ „,-henV %iv. (; 1 Erscheint täglich außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit Lern hessischen Landwirt die Siebener ZamilteN' blätter viermal in der Woche beigelegt um zweimal wöchentlich da? Erelsblatl für den KrtU Sirtzen. Fernsprech-An- schluß i.d. Redaktion US Verlag u. Lxpedinon 51 Adresse füt Depeschen: «njeiger Gießen. Erstes Blatt 157. Jahrgang Mittwoch 13. März 1907 General-Anzeiger für Oberheffen Rotatronsörutf und Verlag der Vrühl'fchen Unlo.-vuch« und SteindruSerel. B. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftratze 7. VezugSpretS: mor. atlich 75 vietteb» jäbihd) Mk. 2.20. du ich Abhole- u. ^welg'leUen monaihd) 65 Ps.; durch die Post Mk. 2.— oieriel» jährl. ausichl. Be'iellg. Annahme von Anreige» für die Lage-nuiniuer b«S uoniuiiüd« lo Uhr, Zeilenprers. lokal lb pi, audiuäne 20 P'enntg. Belaniworttich tüt de» polu. und aUgem. ieil: P. Willko tüt ,Sladl und tianlr und -b)eud)is|aal'. ü c n ft peB, tüt den Anzeigenteil Pan « Beck ALe heutige Yummer umfaßt 12 Seiten. 5?om wirtschaftlichen Kampfplatz. Der Streik der Grubenarbeiter im Ruhrreoier ist ouS* geblieben, und wenn eS auch nicht ganz ohne ArbeitSein- jtellungcn und Absperrungen abgegangen ist, im allgemeinen boten die letzten sechs Monate doch em Bild deS wirtschastl. und sozialen Friedens, wie wir es seit Jahren nicht mehr erlebt haben. Daran ändert die Tatsache nichts, daß äugen- blicklich Tapezierer, Schneider und Schuhmacher hier und da im Lohnkampse stehen, daß cö im Mctallarbeltergewerbe noch immer kriselt — effektiv hoben wir größere Streiks in dem letzten Wmtcr nicht gehabt, und das ist höchst erfreulich. GS handelt sich hierbei nicht um eine zufällige Erscheinung — für daS Zurückgehen deS Kampfes zwischen Arbeitgeber und Arbeiter sind zwei schlagende Gründe vorhanden. Einmal der ausschlaggebende Grund für die Arbeiter: die absolute Resultatlosigkeit der großen Streiks. Ls sind ja wohl ab und zu bessere Arbeitsbedingungen erzielt worden, aber im allgemeinen sind alle Streiks für die Arbeiterschaft unglücklich auSgegangen. Wir erinnern nur an die Gruben-, TrLtil- und IHctaÜarbeiter. Es ist unendlich viel Geld seitens der Geioertjchaften und seitens der sozialdemokratischen Presse in diese Unternehmungen gesteckt worden, und da- Geld war zum größten Teil verloren. Dazu kam noch das unendliche Elend, das diese großen Streiks über tausende von Familien gebracht haben — was war das m Sachsen zu Weihnachten vor vier Jahren für eine grenzenlose Rot! Ta sagten sich die Arbeiter mit Recht: zu welchem Zweck stürzen wir uns in diese Fährlichleilen? Zum größeren Ruhme der soziald-m. Partei? Tie Partei ilt nicht imstande, unseren Kindern und uns Brot zu schassen auf weiß Gott, wie lange hinaus. Das war sehr richtig kalkuliert, und die Streitunlust in den Ar- beiterfteifen ist auf dieses Kalkül zurückzuführen. ES ist heute ohnehin schwer genug, und unter den gegenwärtigen Teuerungs- Verhältnissen Leuten nut großer Familie fast unmöglich, auL- ziilommen mit dem, was sie sich verhienen. Lazu noch em Streik — das geht einfach nicht. Der zweite Grund dafür, daß man größere Streiks nach Möglichkeit zu vermeiden trachtet, liegt dann, daß das Ge- heiinniS der Organisation eben fein Geheimnis mehr ist, daß können, daß aus dem Reichs-Arbeitgeberverband nichts geworden ist, aber diese kleineren Korporationen scheinen berufen, den Wirtschaftskampf einzudämmen, und das ist anS sozialen Gründen, das ist im Interesse auch der Arbeiterschaft nur zu begrüßen. Kampf ist immer etwas Bitteres, denn jeder Kampf schlägt Wunden, und bei jedem Kampf muß es Sieger und Besiegte geben. Bei der Gegensätzlichkeit der Weltanschauungen aber, die nun einmal zwischen Besitzenden und Besitzlosen herrscht, lasten Kämpfe sich nicht vermelden. Man kann deshalb nur den einen Wunsch hegen, daß diese Kämpfe in einer möglichst humanen Form geführt werden. Was in der Weltpolitik durch die nächste Haager Friedenskonferenz erzielt werden soll, das sollte sieh doch auch auf die wirtschaftlichen Kämpfe übertragen lasten. Streiks und Aussperrungen sind die denkbar schroffsten Kampfmittel, und wenn die sich vermeiden ließen, dann wäre eS ein hoher Segen für unsere Industrie sowohl, wie für unsere Arbeiterschaft. Industrie und Arbeiter sind aufeinander angewiesen. Ohne Arbeiter gibt eS keine Industrie und ohne diese müsten die Arbeiter verhungern. WaS ist aber ein Niesenstreik anders alS em Kampf der Arbeiter gegen die Industrie, die sie nähren soll? Und waS ist eine Aussperrung anders alS ein vernichtender Kampf der Industriellen gegen die Arbeiterschaft, ohne die sie nun einmal auch nicht auszukommen vermögen. Rehmen wir nun die Tatsache, daß die Streitlust bei der organisierten Arbeiterschaft wesentlich zurückgegangen ist. sJiel)mcn wir ferner die Tatsache, daß Streiks durch den Zusammenschluß der Arbeitgeberfchaft immer aussichtsloser werden, so gelangen wir zu dem allerdings optimistischen, aber nicht unlogischen Schluß, daß der wirtschaftliche Kampf in der schroffen Form, roie er bisher geführt wurde, in absehbarer Zett verschivindet. Denn er hat keine Berechtigung. Wie bann Streitfragen zwischen Unternehmern und Arbeitern ausgetragen werden, das ist eine Frage, die die Zukunft wohl beantworten wird. DaS Aernünftigste wären eben Schiedsgerichte, die zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern unter dem Vorsitz eines amtlichen Organs gebildet werden müssen. Doch daS ist Zukunftsmusik — bleiben wir schön bei den Tatsachen! Wir iviederholen, der Kampf weist einen erfreulichen Rückgang auf — wenn der so bleibt, so ist daS im Interesse der Arbeiterschaft und In- auch die Arbeitgeber von den Sozialdemokraten gelernt haben. dustrie in hohem Maße zu begrüßen! iec Zusammenschluß der Arbeitgeber hat sich in den verschiedensten Formen und unter den verschiedensten Normen Keusche Zweite Kammer. vollzogen, und die Arbeitgeberverbände sind immer noch im wachsen begriffen. Eine Einigkeit unter den verschiedenen ®eioerben und Branchen hat sich allerdings nicht erzielen losfon, weil die Arbeitgeber nicht durch eine politische Idee zisammengehalten werden, wie die sozialdemofrat. Gewerk- idioften, aber auch diese Arbeitgeberverbände im engeren Rahmen sind imstande, den organisierten Arbeitern als gleich starte, ja in vielen Fällen als überlegene Macht gegenüber zu treten. Man wird es au§ sozialen Gründen nicht bedauern K B. Darmstadt, 12. März. Am Ministertisch: Staatsmimster Ewald, Furanzurmister Dr. Guau 1 h und mehrere Ministerialräte. Nachdem Präsident Haas die Sitzung eröffnet, fetzt daL HauS die Etatsberatung fort bei der IX. paupiabtetlung: Ministerium der Justiz. Abg. Dr. G u tf l e i f ch führt als Ausschrrbreforent aus, der Ausschuß sei ans die Frage mbeirefj einer Erweiterung der Zuständigkeit der Amisgerrchte iür Prozesse von mehr als 300 Alk. bis 1000 oder 1200 Alk. und ersucht um Aus- tunft, wie sich die Großh. Regierimg dazu stelle. Weiler bespricht * Gieszener Stadttyeater. Fuhrmann Henschel. Gießen, 13. März. Zwei der stärksten Jndividrialitäten, die die deutsche Ahnenkrinst z. Z. besitzt, »das Blütegeschlecht auf der von Reicher, dem Vater des letzten Berliner Realismus, geöffneten 8al)n*, wie Alfred Kerr, der Rezensent des .Tages", in seiner gkschranbien Weise sich auSdrückt,') Else Lehmann und Rudolf .Millner, sollten uns am letzten Donnerstag auf die äußerste Höhe der modernen Theaterkultur führen. Doch Frl. &i)mann ließ, wie kurz zuvor das Hofthcatec in Wiesbaden, len Gießener Thcatervereln aufsitzen, und so versetzte ■n8 denn unsere wackere Künstlerjchar ohne die beiden Ükdiner Heroen der darstellenden Kunst in die düstre Fnhr- MnnSstube Henschels, dieses Herku le s im Bauern kittet m dem Herzen eines Kindes, in jene engen und dumpfen di e Wände, die der herzenswärmste, nutleidstärkste unter nnjcrn heutigen Dichtern, der treueste Schilderer des gesunden, Irischen, seiner selbst bewußten Deutschtums des Bauern, ton unbarmherzigen Leben nachgeschaffen hat. Daß für em solches Werk von nacktester, unerbittlichster Kkfonswahrhcit, wenn es eindringlich wirken soll, die Dar- ßrllung viel, sehr viel bedeutet, ist selbstverständlich. Herrn Eo ko fs Gestalt und Wesen, sein großes Organ machen ihn nicht ungeeignet für bäuerische Urlrast. Packend und wuchtig war er besonders in der Wirtshausszene. Im letzten Akte, besonders in der letzten Szene aber nahm er das Tempo schneller, als e- die Stimmung wünschenswert erscheinen ließ. Ueberhaupl Ulten den ganzen Slbeub über die Stimmungspausen; das gcht Herrn Bakof als Regisseur an. Sie sind zur Erhöhung bf: lebensvollen Eindruckes wie für den dem Dichter nach- |l)Ienben Zuschauer von gleicher Unentbehrlichkeit. Mitunter Mistel Herr B. leider, wie das bet ihm leicht der Fall ist, in eine Art, die nicht sowohl der rücksichtslosen Wahrheit Honplmanns als vielmehr der Theatralik etwa eines Wilden- l»iuch entsprach. Zuzugcben ist, daß die dumpfe Melancholie, tit seelische Gebrochenheit des von Lebeusschlägen Erschöpften, ifts iui Wahne des Wortbruches rettungslos und tat- und ratlos Verderben entgegen Taumelnden, daß besonders die Szene, *) „Schauspielkunst" von Alfr. Kerr, Verlag von Bard, Mar- Midi u. Co. Ul Berlin, em fein ausgestatieics Büchetchen, das i- a. auch die Porträts von Rittner als Fuhrmann Henschel und rhe Lebmann als Rose Bernd enthalt. in denen sich seine Sinne verwirren und Wahnvorstellungen ihm das Gespenst feiner ersten Frau vorzaubern, außerordentlich schwierig sind für den Darstellenden. Die Hanne deS Frl. Schuster war eine sehr ernst zu nehmende, höchst respektable Leistung. Sie hatte sich der Aufgabe einer in die Tiefe der Seele dringenden Charakterschilderung mit erstaunlich gutem Erfolge gewidmet. Wenn sie auch, wie alle, mit dem Dialekte nicht sehr zurecht kam, so gestaltete sie barür die harte, empfindungslose, dabei aber heißblütige und liebeStüficrne Bauern-Messalina von innen heraus fast ohne alle die kleinen Uebertreibungcn und Absichtlichkeiten, welche ihr sonst mitunter eigen sind. Schlechtigkeit hört immer mehr auf, unsympathisch zu sein, ivenn sie als etwas Selbstverständliches, in der Natur Be- gründeteS erscheint. Und Frl. Schuster gewann eS über sich, sich so weit zu entäußern, daß ihre Hanne vor uns stand in voller LebenSechthett, nut ihrer ganzen selbstsüchtig schlauen, berechnend lauernden Art. Das Beste davon war aber, daß sie das rechte 3)la6 stets einhielt, daß sie nichts übertrieb, daß jeder Ton, fast jeder Blick und fast jede Beivegung durchaus echt schien. Am eindrucksvollsten war die Schlußszene. Hanne öffnet die Tür zum Schlafzimmer, in dem sich ihr Mann erhängt hat. Er antwortet nicht auf ihre Rufe. Es beschleicht sie ftumme, rieselnde Angst. Sie taumelt voi Entsetzen, nur hastig jähe Brusttöne ausstoßend, zurück, findet nur allmählich die Stimme, die anschwillt und in Kreischen verschwimmt. Tie bebenden Lippen bringen Worte nur undeutlich hervor. In der Gewißheit der unseligen Tat durch- wirbelt sie der Schauer, und der Aufschrei eines Menschen- tieres läßt daS Blut gerinnen. — Frl. Schuster fand mit Recht den starken Beifall einer ergriffenen Menge. Auch sonst wurde teilweise erheblich über Durchschnitt gespielt. So war der Siebenhaar des Herrn Krauß em Kabinettstück seiner Charakteristik. Von taktvoller Diskretion, zahm und mild, und doch sicher und eindringlich in der Tonart, in vorzüglicher MaSke, ward dieser vom Schicksal gleichfalls Mitgenommene durch die Darstellung nächst bei Hanne die interessanteste Gestalt der Dichtung. Nahezu gleich vortrefflich war der Hauffe des Henn Lippert. Wir besitzen in diesem bescheidenen Künstler wirtlich eine vielseitig verwendbare, nie ui der Charakteristik seht gehende ausgezeichnete Kraft. Herr Reimer trug sichtlich größtes Maß Lur Schau, indem er dem alten Komödianten möglichst wenig Webner die Vorteile und Scdwächcn der Nüliegioigcudjie und uen AnwaNszwang. DaS System der Kollegialgenchle erfdieme allerdings als verbefferilngsbedüriiig, aber es trage sich doch sebr, ob man mit der allzustarken Heranziehung der Emzelrlchter das Richtige treffen werde. Die R e v o l u i i o n im Richterstand und die Z e r st r e u u n g des A n w a l t s st a n d e s könne doch ivohl kaum im Znleresse der Aechtsuchenden liegen. Be« der (Srweiteiuiig der Amtsgerichtskompeienz iaUe auch für die melieren Sachen der Anwaltszwang weg, gegen diesen tonne man aber auch ol)iie eine orgamsaiorische Aenderung not geben. Es sei eine ungesunde AechiS- ennvirfelimg, ivenn man den Burger und Bauer zwinge, sich nur durch Vermittlung des Amvalts an den Richter zu luenbeit und den Letzteren veranlasse, anstatt direkt mit den Parielen zu ver» lehreii, sich au deren Rcchisbelstaud zu wenden. E» müsse über- baupt an bie Emsiihrung eines e t ii i a d) e r e n Prozeßver- fahrens herangclreten werden. Allerdings sei eS fraglich, ob die Anusgerichie den ihnen zu flellenben Anforderungen mbezng auf Vereiniactmug und Schnelligkeit würben gerecht werden können« Eine Verbesierling der Rechtspflege lei schon sicher von den Vertretern derielben erschwert ivorden. Im übrigen erklärt der Redner namens des Ausschußes, daß alle die zahlreichen Vorsietlimgeu auS den verschiedensten Streifen der Justtzbeamieu zuiückgeslelli werben mußten. Ta zur Zeit die dafür enoröerlichen Aiiliel fohlten und sich erst nach ‘Aevltgiieüung des Elais und der Slachiragsvorlagen em besseres Bild über die ganze Lage ergeben werde. Abg. Dr. G t ä s s i n g (Hosp, der Natt.) ersuchi die Regierung bringend, die seitens der Amtsrichter und der O3eiid)i9u|ieHoien vorgebrachien Wümche bezüglich ihrer Anllellungsverhältnifje tc. m Berücksichtigung zu ziehen unö bespricht dann die Crgmiiiütion der Gemelnde-Wauenpstege und Der Vnllallsvornrundichau. Iubeireff der (sriueiterunfl der AnusgeridUszustaildlgkelt bemerkt Redner, man könne dem Cberbürflermemer Dr. Ädickes für fome Bestrebungen zur Hebung der Justlz nur dankbar sein. Er fei bezüglich der Kompetenzerwerlerung weniger pessimiilisch als der Vorredner, balle über eine sehr sorgiälnge Vorbereitung sür nonoenöig und glaube, daß die ganze Frage erst dann sprud;reii werde, ivenn sich die einzelnen Regierung.u, vor allem Preußen, in klarer Weise darüber geäußert hatten. Abg. Wolf ('Um.) bespricht die jüngste Rechtsprechung bezüglich der Weinlalschungen und wendet sich tu scharfen Worten gegen den Führer des Bundes bet Land- iD’rte, Dr. Röficke, der die Widerveraußerrmg der beschlagnahmen Weine vorschlug und fid) über den hessischen Weinbau in abfälliger Weise äußerte; auch gegen bie unwahren Behauptungen dcS Reidistagsabgeordneten Stauffer muffe er protestieren. Mit derartigen Aiitteln werde man Den Deutschen Weinbau nicht heben und er spreche feine Verwunderung darüber aus, daß eut Baueruvertreier im Reichstag, wie Dr. Rösicke, sich nicht eiublöbet hat, in emer so wichltgeii Frage so schlechte Witze zu uracheu. In pessetl werde fern einziger SachveritänDiger sein, der nicht der 'Illeumng wäre, daß das Wemgefetz von 1001 ausgezeichnet funktioniert hätte. Es foi im Reichstag auch bei Erörterung der Wein- 'cUfchllngen stark übertrieben worben. Tas Weinbaugebiet in Hessen sei ein geographisch nur kleines und bie gute Kontrolle ver- hmDere schon an sich die Lust zu Weiniälsd)ungen. Es müsse darauf gedrungen werden, baß eine eulhenltdie rlteichskontrolle etnge- Mhrt nnb Preußen zur Aliigabe feiner mtDerft>red)enben Haltung veranlaßt iverde. Man sollte die Bestimmung zur Turdi'ubrung bringen, Daß jeder Wembesitzer auf Beiragen der Siaaisanwaltichafk oder Der BehörDe lederzeu Den Rachweis über Die Herkunst jemer Werne zu erbimgen tu der Lage jem muß. Abg. Dr. Frenay (Zenlr.) bespricht deS Längeren die Tätigkeit der Ortsgerlchte und Die Vorschriften über Deren Kompetenz tut Grundsiücksverkehr. Es müsse Doch etwas bebentlid) eridjemen, Die Ortsgerlchte mit der Verpflichtung zu betasten, daß sie auch jederzeit AllSkunit, auch m per|önlid)ec Hinsicht, zu erteilen bauen. Komödienhaftes gab. Den koketten Tänzelbackfisch Franziska, ein wild wachsendes Pflänzchen, bas bem von ferner Staubschicht überdeckten Sumpfe des Lebens entgegenstrebt und das der Dichter mit wenigen Strichen köstlich geschildert hat, gab Frl. Donecker mit besonderer Lust und Anmut, aber leider etwas zu bewußter Ungeniertheit. Die Herren Ries, Gronert, Kost, Schlottau, G ree ff rc. gaben im ganzen eine zweckentsprechende Staffage. Lobenswert war die Sorgfalt der Regie. Alles in allem war eine gewisse Einheitlichkeit vorhanden, abgesehen vom Dialekt. Der ÄtaturaliSmuS wurde nicht übertrieben. Die Wirtshausszene hätte freilich von Anfang an lebendiger, weniger gezwungen arrangiert werden können. Doch kann man von einer recht befriedigenden Gesarntauffuhrung dieser Hanptrnann'schen Dichtung sprechen, die m. E. duichaus mit Recht SeivaeS neulich im .Ltterar. Echo" zu den aller- stärtsten und rundesten Leistungen Hauptmanns zählte. P. W. • Frankfurt, 12. März. DieFreiellterarischeGe- sellschast hatte dieser Tage zu einer Veranstaltung ein» geladen, die ausschließlich den Dichtungen der Franksurte r Dichterin Julia Virginia (Frl. Scheuermann) gewidmet war. Diese selbst las eine Prosaskizze „Eine stille Stunde im Städel" vor u,nb ließ in bunter Reihe eine Anzahl größerer und kleinerer Gedichte folgen, die bisher nur zum Teil gedruckt sind, alle aber von der Begabung ihrer Versusserin das beste Zeugnis ablegen. Frau Hensel-Schweitzer sang je zwei von Kapellmeister Franz Neumann und von Theo Schäfer nach Texten der Dichterin verwute Lieder und erzielte mit ihnen, gleichwie die Dichterin für ihre Rezitationen, lebhaften Beisall. Tie beiden Neumannschen, bisher ungedruckten Lieder „Erste Blüte" und „Dir!" sind tief empfunoene Kompositionen, die gewiß ihren Weg machen werden. Den Schluß deS Abends bildete die ebenfalls sehr beifällig aufgenommene Rezitation der Dichtung „Pan" durch Max Bayrhammer, die durch die stimmungsvolle, ebenfalls von Kapellmeister Neumann her- ruhrende melodramatische Begleitung zu bcfonderer Wiikung gelangte. Am Klavier waltete Lilty Mayerhofer mit gewohnter Sicherheit ihres Amtes. Lübeck, 12. Mürz. Die Bürgerschaft nahm den Senatsantrag betreffend Erbauung eines Stadttheaters mit Fcst- älen für 1 734 000 Mk. an. Den Bauplatz hat Senator Pos- zehl gestiftet. — Der deutsche Kaiser hat Peter Rosegger, dem öftere. Bauerndichler, den Sloten Adlerorden 2. Klasse verliehen tzflese Verpflichtung werde besonders in den größeren Städten sehr 's7< 3% 314°/« ->40/< . 228.00 . 121X10 4>a°/0 russ.titaatsanl. 190o 4>i" o Japan. Staatsanleihe iy0 Cunv.Türken von luu3 Türkeuiuse..... 1% tiriech. Ilonopol-Anl. A% äussere Argentinier . a°/0 llexiKauer . . . 4-s"/a Chinesen . . . . Ungar, tioldreute . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ 111 Reichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . < überliessen 135.5V 113.50 228.50 203.00 143.40 211.30 228.50 124.60 112 90 10)50 134.60 239.00 169.10 179 30 152.60 21390 105.80 190.- 27 90 144.50 141.50 Berliner Börse, 13 Canada E. B......180/2 0 Darmstadter Bank . . . Ibxlc DeuUcue Bank .... 259. 1 Durtmunücr-Union C. . . 7ü.uu Dresdner Bank . . . 153.1b 1 evdeuz: beruhigter. März. Anfangskurse. llarpener Bergwerk. . . 21270 ..anranutte .... 228.80 um bar den E. B. ... 28.30 -Xordd. Lioyd.....126.10 i uraenluse . ... 144.50 Quaker Qats y Ergiebigkeit ist eine Haupt 1 ' eigenschaft von Quaker Oats; aber auch überlegene Qualität, Reinheit und Wohlgeschmack unterscheiden die Waare von allen anderen Haferpräparaten. 1 Nur in Packeten. rch m Vietze« , 135.1) 'zB its 5 Uhr. eyer. kert . Frucht roiprcise . 23».« , Ibäl .17«) . M .2135 1058 * 190.' .1^ .1418 richte Bank für Hani E. ö. fd • c pch. Stockhauic 'ipp in Wetzlar. - nie? Ho/^p el it Nieder-WMod zu Solz uv B* llirchenplatz. lapitän h. Jacobs, Baltimore unb ®al- hallen in Gallonen en Lelegraphi. Te vom Storböt* hlbehallen u* ajjagknrW’ ^i?' ergwerk. • ' elsges - jauk . • k - ■ Bank < ।inaudit. - k I(i Ohio- ipt )ats; ilität, mack aare ID . 2«> ,128! 14V "febt s» d>, 011 Dro iS». 1 -1,t- NachU,„. 011: 79 54256 Ä! 'lung soll eine L,- . 113.8 wet . 2288 124.8 en-Iuduitrie 1UJ ÄH «« ®- >. CnJlniQb^n ?e8f:lbe«« le b8A?Ommcn ' tzchuij, bt, «fUberten. SRaiq ‘»"»btn, bit " bos 3»6a«i «eubabn • uuuuu. • .taseuuaha ig. 82-88 Ug. . 80-84 . ° 80-84 'reife in (Sieben tot 2 iig. 541)1(1. irxbrot 2Rq.50k- j. U5.: (Lurichinan n. Bu/3 Wckanntmachung. B% mit 166,90 Fstm. tdmme, Schnittholz H H n 2 ^uchcn-Stäinme bis 1. Oktober 1907 ge- B“/, 4 Bm/3 , ibouljol) , Schioenenholz . OlrubeiitjoU . Baupoiz , Bauholz t^eoen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich cm die öotiuuQxte Gelfel-Glegen, Arft-Hochwarte bei Gtetzen, Stau tirüa=aiüt>nfii bei (Siegen und ^otz-Wieieck. (Sicgcii, beu 2/. ö-ebrunv luü/. . Grotzherzogliche Burgermemcrel Gietzen. '-b.: Eurichmann. 10 100 10. 228,39 22jam 20/,01 835,59 5d3,35 1,30 0.58 Dau- und Duhitolzverfteigerung der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt (Siefeen, 3 bis 5 km von der Bahnnation entfernt uno tut chauinerte Absuhrwege angrenzend, ureaugehil,e. Lehrlinge: 1 lrleuromonteur.__________________ Lich, 12. wtarz 1907. Grogherzogliche Bürgerrnelfteret Ltch. Dörmer. Belr.: Heichcltzetm'sche Stiftung. . AuS der Heichelheimschen Stiftung und am 19. Ium d. Jö. die halbiährlichen Llinseu mit 525 Alk. an eine in Gienen wohnhaite, würdige nno beduruige isracltttichc Kamine oder Person zu ver- neuen. Aumelduugeu werden bis 3L Wlarz o. Zs. auf deul Uadtiichen Armenamt, Vieuen Bäue 25, Zmuner Uiu 2, emgegetigenommen. Gletzell, den 9. wlarz 1907. .. . Groirherzogliche Bürgermenteret Gietzen. p. P.: Curfchmann. BrettnljolzvLrpeigerrmg 'M Licher Gcmctudcwald, Disirikt Hinteuvald, am 18.März 1007, vormittags iu Uot, am ^urkhardsieUrerweg am Zetd beguuieiio Sichen SLammholzverfteigeruna. Lounerslag, den 21. März l. vornrittags 10'/, ubc crnfangend, ionmu im Grävenwiesbacher GemLutdewalo zur Der- s.igermng^ 2Zoaclsgrnnd: 50 Stück Kiefern stamme von 38,70 Fm., 76 Stuck Gicheuitauime von 130,09 frm. D»uritt Kapch, .varot, WolfSkaur, Ooeroolz, Georannotcvaag, S»uutelöharot: oJ Stuck ^idjenitanuiie von 4o jnu, 1 Bucyemiamm von l,uti dm., Zusammclckunft oven am BogelSgrunü an der Wellerstrage. Grävenwiesbach, den 12. Pcarz 1'jv7. Lung, Burgerureitter« Gc?anntmaL)ung. Sonntag den 17. März,, von vormittags 11 bis nachmittags "4 uur, loil ui dem Zimnlcr vlr. 3 der «stadltuaocu- jchuie eine Uiiisilellung der von den Schulern tm dieoiabrigen Uiitcrrichtstnr.us iuc erzlebliwe Stuabcnoandardcit gewrtigtcn Gegenuanoc uallnudeu, zu der wir hleruüt sreuiidlichck euilaoen. dienen, den 11. März 1907. . B /« Dleeum, r^berbürgeruieifier. Knauh, Haupilehrer. Betautttmachrittft. Die Lu.dt (»iciren dcabfichligt, für ihre lumtlichen Betriebe und Perwailungszweiac eine Beru.chcrung abzmchlickcu gegen alle Swadenser>ai»anmrüchc, die aus Gruiid der Hastvllichl- oetliebetuimen gegen sie gellend gemacht werden können. Die hier wohnenden ^>erucherungsagenten werden, soweit sie nicht heute be> reite durch besviweres Schreiben von uns zur Abgabe von Ange- boien auigeforüert lvorden sind, euudjt, auf der Burgernieislerei Biiumer Vir. 15 die nötigen Unterlagen zur Ginreichmtg eines An- geboio einzuforüertu Gtegeti, dett 11. März 1907. . Grogherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. Betotttttmachttttg. Der Klempner und Installateur Jakob Schlosser dahier ist zur Ausfüvrung von Zulagen im 'Auschlun an das Gas- und tz^aficrlvcrk au, Grund der Destimumngen vom 29. Dezember 19s2 zugctaucn worden. Giegen, den 11. März 1907. . Grogherzogliche Bürgermeisterei Glehen. Dtecu tu.BWa scheuer: Rm. Buchen uo, Knüppel: 18, Renig-Wellen: n 550, Stocke: ff n 20, Bekantttmachttn^. Der Voranschlag der Armenkasse Gichcn für 1907 liegt vom 12. d. Pits. 8 Tage lang zu Jedermanns Einsicht aus dem Städtischen Armenanu. Neuen Baue 25, offen. Gieven, den 9. Äiärz 1907. Die Armen-Devutation der Stadt (Sieben Eurschmann. [B,!/s LttgtbllNg DDB WMckituiiMbtttlll. Die uachstehcuden Arbeiten und Lieferunifetl zur Her- tcllung einer Wasserleitung für die Gemeinde Trais-Horloff Zluh- und Wrcnnbol'z-Derkallf. Königl. COcribritcrci Krofdorf. Mittwoch, den 20. März, vormittags 10 Ubr, kommen in der Wirtschaft Weisbrod in Salzböden aus dem Schutzbcz. Salz» vbden zum Berkauf: Distrikt 67 Alter Stall u. Toialitat. (Sieben: 13 St. — 2XJ u-tn., 7 3tut Schichtnutzholz, 2 u. 4 m lg., 8 Rm. Scheit u. Knüpvel. Buchen: 2 9im. oioüen, 375 Rm. Scheit und Kniivvel. 1840 Rm. Turchwr,wngS'9leiser. Jichteu: 53 Stamme utit 16 fZm^ 2ä Slg. 1., 35 Stg. 11., ul St«. 111., uU ^t«. IV. ti. 20 Stg. V. 2 Rnt. Knüppel, 1 Rm. Stockholz, barchen: 14 St. mit 3 Im. um Anfwlug au den .r olzvettau, wird nachmittags 2 Uhr die Anlic,erullg vvn 80 cbm Ba,altklein,chlag für die Strage Salz- boden—Schl/ie.z vergeben.Bu’,l< und zwar: 1. die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Hochbehälters von 100 cbm Inhalt, 2. dte Arbeiten zur Herstellung von 3000 m Gußrohr leitung von 12ö bis oU mm lichte Weite einschließlich Lieferung der Armaturen hierzu und 3. die Arbeiten und Liefeiungen zur Herstellung von 320 m Anschlußleitungen ollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Dic 7ing-'bole sind bis zum Dienstag, den 19. März l. Js., nailsmittags 2 Uhr, auf der Großh. Bürgermeisterei Trais-Hor.osf abzugcben, wo dann die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter stattstndet. Die Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau deS Unterzeichneten zur Einsicht offen. Angcbotssormnlare können dort gegen Erstattung der Herstellungökosien in Empfang genommen werden. Gießen, den 27. Februar 1907. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. D i e h m. b’/s HolzversLeigcrmrg in den Waldungen der Gcmcinvc Langsdorf Freitag, den 15. Marz 1907 vormittags 91/, Uhr. 2 Kiefern-Stämme III. Kl. — 2,60 Fstm. 35 Fichten-Terbitangen — 2,52 , 7 Eichen-Terbltangen — 0,32 0 20t) Rm. Buchen-Scheiter 100 n Buchen-Knüppel 94 , Eichen-Llnüppel 66 „ Kiefern-Knüppel 20 , Neisig-Kniippel 140 , Buchen-, Eichen- und Kiefern-Stöcke. Zusammenkunft an der Licher Pforte. Anfang im Licher- holz an der Kreisstrage Lich—Langsdorf vormittags 91/, Uhr. Schiel, Bürgermenier. 1762 Hvlzsnbmission in der OieuKinbe Nvu enroth. Eichcnstammholz: III Kl. 0,40, IV. Kl. 26,25, V. Kl. Bergedung von Bauardeiten. Folgende zum Neubau der Fest-Aula nötigen Arbeiten und Lieferungen nämlich: Tit. XI Wcißbiuderarbcitcn, darunter 380 qm Ausjenputz, 1800 qm innerer Wandputz, Leimfarben- und Oelfarbenansirich. Tit. Xtl Schrcinerarbeitcn, 350 qm Parkettfußboden in Asphalt, o Eingangstüren, 152 qm Brüstung aus Eichenholz u. s. w., werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Verdingung ausgeschrieben. Die Angebolsiinterlagen können auf unserem Amte Stephanstrasie 9tr. 18 cingesehen, Sbigebotsformulare und Bedingungen (feine Zeichnungen) dorther gegen SelbstfostenpreiS, soiveit der Vorrat reicht, bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Er- öffnnngslermin Freitag, den 22. März 1907 vormittags 10 Uhr bei uns einzureichen. Zuschlags frist 3 Wochen. Gießen, den 12. März 1907. Großh. Hochbauamt Becker. B18/8 Holzversteigerrmg in den Waldungen der Gemeinde Ruppertsburg. Donnerstag, den 14. März l. Fs., vormittags 10 Uhr beginnend in den Distriktten Hohenberg und Buchwald: 308 Nm. Biichen-Scheiter, 97 Rm. Buchen-Knüppel, 20 Nm. Eichen-Knüppel, 20 Rm. Biichen-Reisig, 46 Rm. Buchen-Slöcke. Zusammenkunft im Distrikt Hoheuberg auf der Kreisstraße Ruppertsburg—Wetterfeld. N B. Tas Dürrholz im Distrikt Buchwald (Weides) wird nicht vorgezeigt und kommt des Älittags beim Feuer zum Ausgebot. Diejenigen Herren Steigerer, welche mit der Bahn kommen, können bis zur Haltestelle Wetterseld fahren, wo em Führer bereit steht. Freitag, den 15. März l. Fs., vormittags 10 Uhr beginnend ui den Distrikten Langcnberg und Bürgelbcrg: 2 Eichen-Stämme mit 0,85 Fm., 1 Lärchen-Stamm mit 0,35 Fm., 131 Fichten-Stämme nut 20,39 Fm., 365 Fichtcn-Terbstangen mit 15,48 Fm., 80 Fichten- Reisslangen mit 0,43 Fm.; 5 Rm. Eichen-Rutzknüppel, 31 Rm. Buchen-Scheiter, 326 Rm. Buchen-Knüppel, 128 Sim. Eichen-Knüppel, 6 Rm. Aspen-Knüppel, 5,5 Rin. Fichten-Knüppel, 144 Rm. Buchen- und Eichen-Astreisig, 172 Rm. Buchen- und Eicheii-Stamm- reisig, 25,7 Rm. Buchen-Slöcke, 24 Rm. Fichten-Stöcke und 2 Abteilungen lltadel-Reisig. Zusanimenfunft im Distrikt Langenberg auf dem Kreuzungspunkt des Langder Fußpfades. NB. Das zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigl und kommt des Mittags beim Feuer zum Ansgedot. 9!ähere Auskunft erteilt Forsiwart Steinbach dahier. 9iuppertsburg, dnn 10. März 1907. Grogherzogliche Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. 1737 Holzverfteigernng. Freitag, de» 15. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an soll UN hiesigen Gcmeindewald in den Distrikten Schlie- llcrg und Törselsberg nachverzelchnetes Holz versteigert werden: 8 Eichen-Stämme mit 1,47 Fm. (Wagnerholz), 12 Buchen- „ w 2,04 , 9 Kiefern- „ „ 5,34 „ Schnittholz von 29—48 cm nutU. Durchm., 2 Fichlen-Derbstangen und 1000 Bohnenilangen. 160 Rm. Buchen-Scheit, 6 RM. Klefern-Rundjchclt, 158 „ „ -Knüppel, 2 , „ -Knüppel, 3730 Wellen Buchen-Reiser, 1400 , gemischte Reiser (Vorwuchs), 64 Rm. Buchen-Stock. . Der Zlnsang i|t int Distrikt Schlieberg am Reiskirchener Weg. „ Großen-Buseck, den 11. Marz 1907. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 23,90, VI. Kl. 43,93 Festmeter. Kiefernstammholz: IV. Kl. 443, V. Kl. 46,19 Fest- meter. Hainbuchen: IV. Kl. 0,80, V. Kl. 446 Festmeter. ElSbcer: 111. Kl. o,3G, V. Kl. o,26 = 0,62 Festmeter. Offerten müssen verschlossen mit Aufschrift Holzsubmission bis zum 18. d. 9)L an Großherzogliche Bürgermeisterei Ron- uenroth eingereicht werden. Die Eröffnung ist am 18. März mittags um 1 Uhr. Ronnenroth, den 12. März 1907. Großh. Bürgermeisterei Ronnenroth Jacob. 1741 8 Ci w V z JL a =i f. s s I Heschäfis-Gmpftylung. Zum^Anlegen und Unterhalten von Gartenanlagen und Grabstätten sowie Sameiden von Bäumen und Sträuchern halte ich mich bei solider Bedienung bestens empiohien. 9. Berger Nacütolger ti. Wilimani?, 5wnst- u. Handels Gärtneret, ll4W Kirchenplatz 9. Lelephon 3U3. Marburger Str. luO. -- Dralltgewebe, Stacheldraht, verzkt. 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