Mittwoch 13, Februar 11)07 Zweites Blatt 157.^$nTjrnnnn Nr. 37 Silchewt ISgllch mit Au»nahm« bei Sonntag». in uiicncn Niedergang uincljrt. tX|l aiuxUiaiUHTtieicU zu luabair Aus Sagan-kprottan । faken surd ionb für den abligcn Agrarier gcftüiunt Huben. ldtznMi y, lyurfsnin in niuui't^ Rotation!druck und Verlag der vrüblichen Umoerfuatl • Buch- und Sreindruckerei. R. Lang«, Sieben. jraiijinQnn»voilfniollen, die sich feit einem Iahie in der ichwcc zugänglichen Kalahari abwartend verhallen, ist durch einen Bolen bei Kowise-Kolt Fühlung genommen. Nähere ^lachrichicn hierüber stehen noch aus. Die „6it6rnct KamilleadlLller" werden dem ,tin$rifler* viermal wöchentlich beigelegt, das „Krebblatt für den Krtls Gießen" zioeunal wöchentlich. Ter „hesfische Landwirt" erscheint mo null ich einmal. iSaritit öeiow ' uiL l.Mrz M AuS Tcutsch-Lüdweftasrittr. vird amtlich gemeldet: Bon den seit einiger Zeit im Fischflustgebiet umher- streifenden kleinen Hotte ntottenbanücn wurde am 6. Februar ein Teil unter dem Führer Lambert von Ober- leuinant Frhrn. v. Crailsheim bei Nosenbnjch überrascht und «ach kurzem Gefecht ostwärts gejagt. Bei der sofort ein- geleiteten Verfolgung lief der Gegner, nach Preisgabe seiner Pferde, auseinander. Ein anderer Teil dieser Bande wurde |iuei Tage später von Oberleutnant Kausch bei Besondermaid erreicht und nach dem Verlust von Solen ebenfalls zersprengt. Südlich von Seeheim gelang es Crailsheim, die &crft Lamberts (26 Köpfe) unter Mitwirkung von Berseba- Dcovlenten gefangen zu nehmen. 9luf unserer Seite find Verluste nicht zu verzeichnen. Tie bisher in der Kopkolonie internierten Hotlentolten kehren allmählich in das Schutzgebiet zurück. Bisher sind insgesamt 470 Köpfe, darunter 100 Männer, eingetroffen und aus friedlichem Wege in die Dotationen übergeführt worden. Unter den Zurück- gekehrten befindet sich auch Kapitän Josef Christian. Üdraham Morris dagegen will mit einem kleinen Anhang luf englischem Gebiet, wo er bereits feine Waffen abgebefcri tai, verbleiben und offenbar Frieden halten. Mil Simon Ü«pper, dem Führer der bisher noch im Felde stehenden Redaktion, ®xpebitiou und Druckerei: kchul- ftraB« 7. Expedition und Verlag: eyiN IHcbaltioiu 111 teL-ilb u Anzeiger® leben. Lnjumut -usaiumengeire.r^t uuo die wunit des wrrtia^illrchcn Lrl-cus allüLiium in onencn Niedergang veritljn. „Daff em fuloyir Umicuiüung in cruer Linie boi iarucib>iiiaiLt lecficn u>iubc, 601 uwucyt Nicht cril auMÜiaiUX-tgejeU zu mukul" AiM fCU Lagdislirs -jJlüTÖ J tziMa^u— । HauS'E i t niiciu, j zrs Uliiücj.t leMt. 111$ Äiolikkllrakt März neiudji iallioriu. .1,1's j ;nUCil°.y, stg ^uierlSwV, liuni) .naniW» f%***J$ mnSiag uiü uo te : lOuljinm. ranfiuiicr git- l . lllchiiae in iiw ibiuigiir.ffil ma I NlkiwEi, men ivoM ■ yir i'ling ion & c0 ira^c_t/V; Ning We lauchv-, (“noett unter $ 'UsHichr^ Nng ibllbung, für «Diviifl. uaibt. r. L *U>nl gt L. Hing sucht. |(q iavr^SJlartiiä für linier #omn en irHng öamllie. ebatot, Aiehe^ ning Haiidelsgännm rti, LelicrSwksiH' OJllOC» Müdchtn hoben Voqil [® bdiuMituiinöii Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejsen Ta» Zentrum bedauert jetzt die LuSlieserung kx.s iLahlkreises Osfenbach- Lieburg an Ulridj. Leiücr Eomnii die Einsicht arg spat. Wir lesen in dcr „Löin. Vol'Sztg.": ES wurde ui der «itzung d.s LandeSausschusieS, zu welcher die Vcrir.ter von Ofienbach-Ticdurg zugezogen waren, mit auS- brücliiujir Zustimmung der tctztercii und namentlich des Bor- siveiiden dcs Lueiibacg-Siebutgcr WahlkomckeeS auSdrüctuch vereinbart, bab die gleiche Parore, weiche die Liberalen in Mainz ausgaocn, auch das Zentrum in Ofscnbactz-Dieburg proklamieren feilte. Und das war nicht Wahlenthaltung, fonbem ©tim m freibeit, wobei alle Aedner betonten, da» von einet Stimmabgabe für Den Sojialiften Ulrich keine Rede fein könne. Trotzdem brachte am SamStag vor der Wahl das Dieburger Zentrumsorgan einen heuigen Artikel, dcr oirclt vor der Unterstützung deS bürger- lichen Kandidaten warnte, und in Flugblättern wurde von einer Seite direktes Eintreten für Ulrich verlangt. Damit wurde her Parole deS Lande-auS- schufseS schnür st r a cl - entgegen gehandel t unb — »u gleich derSicgdeSZentrumökandibaten in Mainz- Oppenheim vereitelt. Die Sozimdemolraten nutzten den Bot.all geschielt aus, indem sie im ganzen Wahlkreise Vlomz- Oppenheim durch Plakate die liberalen Wähler aus d.ese Qucr- trcibcr.i in Ssicnbacti-Tieburg hinwiesen. Die protcstantüarcn Lauerte im Kreise Oppenheim versagten fast vollständig.iniolge dieser Hetze, zu der man natürlich auch noch eine wüste kon- fefitunenc He'ze hinzusügtc. Änberenfacks wate es zweisellos möglich gewesen, Mainz dem Zentrum zurückzuerobcrn und dem wild.ibcralcn Dem, der nicht einmal ein Blockkandidat war und sich zu den Forderungen der Kölner Beschlüsse de- ^dingungslos bekannt hatte, gegen UlrichzumSiege zu verh^fm. 2lu> Stadt und Land. (Sieben, 13. Fi-bniar. - Ordensangelegenheit. Le. Kgl. Hob-it dcr Groh Herzog hat dcrn Ingenieur Lud,vig FreeS w Brünn die Erlaubnis zur Annahme unb zum Tragen dcS ihm von dem deutschen Kaiser verliehenen Kronen-OrdcnS 4. Klaffe erteilt. ** In Audienz empfangen wurden am SamStag von Sr.Kgl.Hoh. dem Grobherzog u. a. der Werkmeister Lern von Butzbach unb der gürstl. Iicndurgtsche Forstmeistcr Müller von Büdingen. •• Lehrerpersonalien. llebcrhogen rourbe den, Lehrer 2amb zu Kirch-Brombach eine Lehrerstelle an bei Äemcindejchule zu 9leu-Isenburg, dem Lehier Hoffart zu Echzell eine Lehrerslclle an der Gemeinbeschule zu Vteu-Isen- vurg, dem Lehrer Heist zu Steinberg (Kreis Schotten) die 4. Lchrcrstelle an der Geineindeschiile zu Tüdelsheun, den, Schulamtsaspiranten Gilfnch aus Flonheim eme Lehrerstellk an der Gemelnde'chule zu stiüffelsheim. — Unbe (leitbare V o ft | e n b u nj e n. Bei der Ober- Voflbiicfuoii ui TannfiaM lagern 'olgende Lendungen, deren Lb- st'nber vietleichl zu unseren llciern jäblcu, al» luibcjicllbar: Post' amu. über 10 M uom 21. 6. 03 au» Bad-Nauheim nach ;Hüin. (iniuiäiiflcc unbekauni. lieber 6 '!■(. bO P(. uom 26. 5. 0-5 an» (Sieben 2 nach paag. Enip'änger unbekannt, lieber 7 M. tzl Pi. uom 4. «. 05 au» Friedberg Irenen) an Zrt. '21. L'une in Basel, Schivaneng. 4. Einschreiburieie uom 13. 6. UO aut B a d - vt a u h e i m an Hugo iXmy ui Ziegelboi bei Horn, nachges Veilbionn. Boni 2Ü. L uo au» Ober m orten an Kais. «Steuer- and in Wieebadeiu Boni b. 7. 06 au» Bab - Nauhe »nr an iHoieni-eig in Poiiawa. Born 1. 8. 06 au» Wieben 2 an den IkiDanb deutsch, ivastiulrisgeh. tu Frantstirt (*Dl) Bad. Hol. UJeiu. Briet nm 1 9)1. 20 '!>♦. m Freimarken aud F i icöbetft Hesieu- an Tr. Perl», eiabtaiji a D. m Franliurt ?J)<), Zeit 74II uom JO. 6, US. Tie zur (Linoiangnahme der Oiegenstaude Bered-ligieu muffen sich binnen 4 Wochen bei der Lber-Bostdireklion melden, luidrigi'iilall» die Postauiueijungsbeiräge und die in den Lendungeu enihalieuen oder durch Berstergernug des JistiallS erlösten iveid- beuäße der Poil-ltnierslugungskasje überivie|en, die Briese abci ucrmchiel werden. 21 no oem Bureau des StadttheaterS Am Freitag findet B e ne f i za u sf Ü h ru n g für eines unserer vcliebteilcn 'JJhlghcber statt, pircn Neglsseur Bruno Sietmer. Schlegel. Er hat /Jltejiofa' gewählt und die Bor- Itcllnng dürfte neben der Wahl deS Stuckes unb dem Slawen ücS Benefizianten noch dadurch besondere 'Anziehimgskrail erlangen, daß durch die liebenswürdige DUtwirkung von 'Mitgliedern hiesiger Gesangvereine den herrlichen Wcberschen Ehürcn eme vollste Wirkung gesichert ist. •* Kaufm. Verein weibltcherAngestellter. Im Kaufm. S^remShauS, Nordanlage, fand am 8. Februar die oidnungSmüjzig anberaumte Haiiptoerfammlilng des Kaufm. Vereins weiblicher Angestclllcr unter ziemlich starker Beteiligung statt. 9lad) Begrüstung der erschienenen Vlitglicder und Gr- offnnng dcr Versammlimg durch die Vorsitzende dcS Vereins, 3rau Hermine Schneider, wurde m die Tagesordnung eingetreten. Fabrikant Horst wies kurz unb klar auf bic Notwendigkeit bcr endgültigen Beratung und Beschlußfaffung dcr im Entwurf bereits vorliegenden Satzimgen und ganzen Organisation hm. Licchtsanwalt Leun, als juristischer Be- later des VcremS, beleuchtete die rechtliche Stellung des Kaufm. VercmS zum Fraucnverein. Tie vom Vorstände au6» gearbeiteten Satzungen sanden Genehmigung. Ter zweite Punkt der Tagesordnung, die Vorstandswahl, vollzog sich in kurzer Erledigung. Es wurde der bisherige Vorstand wieder- gewühlt, bcr aus fünf aiißcrorbenlllchen Mstgliebern ans bem Frauenvereln, auS sieben orbcnllichen Diitgliedcrn aus bem Kaufm. Verein unb fünf beratenden Herren besteht. Tas lebhafte Intereffe deS Vorstandes und aller Mitglieder geben eine gcwlffe Bürgschaft für die günstige Weiterentwicklung und das Gedeihen deS Vereins. 8 TreiS a. d. Lda., 11. Febr. Unsere Gemeinde itanb gestern, wenn man so sagen darf, unter dem Zeichen dcs VortragS. Am Nachmittag sprach im Saale des Bürgermeisters Benner in der Generalversammlung dcS hiesigen KriegeroereinS, bcr vollzählig zur Stelle war, Mehrer Volk auS Schadenbach über die Beteiligung bet Grotzherzogl. Hessischen Division an bem glorreichen Felbzugc von 1870/71. Ter Redner führte den aufmerksamen Zu- Hörern in fast einflünbiger, formvollendeter, begeisternder Rede ein Bild auS der großen Zeit unserer deulschen Ge- schichte vor Singen, daS mit Recht wert ist, unserer schnell- lebigen, lelchtvergeffenden Zeit immer wieder inS Gedächtnis znrückgcrufen zu werden. Dlögen feine von tiefer, treuer Vaterlandsliebe zeugenden Worte bei den Znhorern auf gutem Boden gefallen fein 1 Nach dem Vortrag, der den ein- stimmigen lauten Beifall der Versammlung fand, unterhielt man sich noch in kameradschaftlicher Weise bis zur Abreise des Redners nut dem Gesang patriotischer Lieber unb bet Erzählung humoristischer Geschichlchen, bie der Vortragende jinn Besten gab. — Am Abend feierte in demselben Saale der hiesige etwa 60 aktive Mitglieder zahlende evang. Kirchen- gefangnerem feinen diesjährigen Familienabend unter zahlreicher Beteiligung sowohl der altioen, wie auch der inaktiven 'Mitglieder und deS Kirchcnvoritandes. Nach einem unter bcr Leitung bcS Dirigenten, Lehrers Eaerle exakt und mit feinem Verständnis oorgctrageuen Ehorgcsang und euicr knrzeii, in ein Hoch auf Kaiser und Groschcrzog audflmgenbcn Begrüßungsansprache unseres Pfarrers Böchner hielt Pfarrer Gustmann von Kirchberg einen tief enipsun- denen unb fesselnden Vortrag über die Eniftehnng und den hohen Wen unserer evangelischen Kirchenlieder. Gejpamrt politifcbc Lngcsschau- lie Landwirtschaft als Stütze der iudustriellen Hochkonjunktur In dem m Cl/emnib eriu,einenden sojiatbeuwkrutljchcn Organ «brkit Ealwer, bcr beste Wiisenschajl.cr btt Sojialdcmokr^ire, bie (jrage: Drodl in Aurcrrla eine ftriie? Es beißt in diesem Irtitei u. a. Würrich: Ziveiieltas yat nun bie Verteuerung des Geldes dazu bei- Setragen, bie n-rrtschallliche Siiuauon ungünstig zu bcemilufien. ;i trat vor allem eine Zurückhaltung in bcr Eneckung rn- buflruiier Uns trüge ein. Ein äuiedet Umstand aber, bcr ein ungunliiges Licvt aus bie ndajite ZuLunjt wir.t, ist bie brS jetzt wenig fleiuinnbruigenbe AerweNung der amerikanischen Ernte für den Ez Port. Die Preise aus dem Weltmarkt entsprechen keuieSwegs den Erivartungen der ainerilanischm Farmet. Unbeirubioenbc Gelte,beprcrse fallen aber in Amcrcka für das Gedeihen von Industrie unb Hanoel ganz anders ins Gcwiajt aiü z. B. bei uns in Deutschland. Die Au.trüge vus der Landivinschllst buben einen gwheu Posten der der Inbusirie iuitubuiibcu DeichastigungSgeiegenhech Eine un- befriedigende Zinueitung bcr amciitaniiüjen Ernte bedeutet also einen erheblichen Rückgang bcr inbuiitiedcn Besieltungen, für bie nicht |o leicht Ersatz zu schossen ist. Mit bcr Landu-.nichast eng zuiammen hängen aber die großen Getreidebahiien, beten Euinahmeu sofort von oet Ungunu der Gttreipcvcrwertung gettoiien werben. Ihre Vluftrage an die Indufttie, die ui guten unb mittleren Iayren ganz beträchtlich sind, mußten gleich- ,allS zutuckgeheii, wcuil bie Birwertung des Getreide- zu wünsck>en übrig liege. Bot allem würde die Eisenurblsttrie, das Metall- und Maichinengewetoe von dieser befürchteten Ungunu bctroiicn werden. Zum Schlüsse seines Artikels weist der Genosse noch daraus hin, daß von einer solchen schweren Beeinträchtigung der eben- genannten Großgcwcrue natur.ich auch fviOtt der jtoij.cnocigbau mit bUtuiien nh-tben müsse. Dann marai die Säulm b.r Loch- iptrb brr Freis. Ztg. besUckigt, d.iß der (übrlgeni soeben schwer nltanltc kaihul.-skunservative Agrarier v. Bolko seinen Lieg über d.n itcij. Äanöibatcn Enoemann cutzig und alieui bcr direkten U n t e r ft ü u un q durch bie Sojialbemo- baten zu utrbaiden Um Üüi Verg.eich bu Zähren, btt bei bcr vaupt- und bei bcr Stichwahl abgegeben roorotn fuib, ergibt unter Berück,ichtigung der Stimmenuerhaltnisie in einjemcu Orten, daß etwa UUU Sozialdenwtraten |ur ben Kvnseroativeii ntnimmt Haden mühen. BesipieiSweue hat in der Stadt Sagau btr irci)innige StanDibat ui der Stichwahl 12ü4, der Agrarier 951 Summen erhalten, nachdem in der vauptwahl am 2o. Zan. ' 986 ireiimnige, nur 581 agr., 224 Zeiitrumsituimien un» ti’JG r fozialdenwtr. abgegeben woroen loaren. In bem Orte Filchen- L tuC| wurden bei bcr Hauptwahl 3? konservative, 14 frei)innige, | 64 soziachcniolr. und 1 Zeiitrumsstimmöitiei gezählt, in bet Stich. mahl aber ul kuiijervaiive unb 8u irei,innige. I:i Schbntha wurden in bcr Stichwahl 63 ireüinniflc und 6u konienratioe Stimmen i abgegeben, nachdem bei der Haupuuahl 36 freu"innige, 23 fon|„ io lojiakbcuwtr. und 8 Zentrumsstimmen gezah.t waren. Aus _ biLl'eu ibtiipiclLU, bie leicht noch zahlreich uernuurt iMibm könnten, iirthlflftt“11' ' ist deutlich eriicht.ich, daß b.c sozialueuwl'ratiichen Wähler zu einem ilUJUl ca-- , nheblichcn Ten bcr freisinnigen BolkSpartci in den Rucken ga- bcr cyv'öjmu > fuxb fcunb für den adligen Agrarier gestimmt haben. Lnzeiüers. __ lauschte bie uoltliche Verfannnlung den zu Heizen gebenden AiiSiührungcn dcS Rednera und zollte ihm zuin Schluffe reichen Beifall. Tcn übrigen Teil deS 9lbcnb8 füllten noch mehrere hervorragende Leistungen des KirchengesangoeremS und einiger Solofonger sowie der gememiame Gelang mehrerer geistlichcr und weltlicher Volks- unb Vaterlands Heber abwechsclnb mit einigen Teklamationen aus. 4- Handorf, 11. Febr. Ter Geicmgveiein .Froh inn* beging gestern abend sein WintcrvcrgilUgen in GefiaU eines Ko>,zcrteS. Ter Bögersche Saal war biS auf den letzten Platz besitzt. Tas reichhaltige Programm war sehr schön znfammcngeslellt und unter der Leitung deS Dirigenten Lehrer Ban da st kam alles sehr schön zu Gehör. Tie Ehoc- lieber, sowie bie einzelnen Theatcriiücke gaben von der Leistungsfähigkeit deS Vereins das belle Zeugnis. Ganz besonders ist hervoizuheben ,E>n deutsches Webel*, das durch einen volkstümlichen Tonsatz sowie seinen wundernollen Text die Znhörerschar in ernste Stimmung versetzte. Kirchenrat Weber unlerlicst eS nicht, noch einmal be,o>iderS daiaus aufmerksam zu machen. Am Schluffe liest eS sich der Verein nicht nehmen, fernes auswärtigen Ehrenmitgliedes Koiunier- zienrat Hey 11 ge n stae d t zu gedeiiken. Pfarrer Reujch vrachte nach einer kleinen Anspiache em Hoch auf ihn auS. len Schlust bildete ein fchüneS Tanzkrünzchen, d"S bie Besucher noch lange Zeil benommen hielt. — 15a ubach, 12. Febr. Die Rührigkeit deS Vorstandes deS hiesigen EiSvercins verdient in diesem Winter besondere Anerkennung. So veranitaltete dieser geltem abend bereits öaö jroqic größere EtSfe >t. Hunderte von Lampions ipannten |ich in 4 farbenreichen Bogen von einem in der Mitte errichtetem Niastbaum nach den Ufern deS Cberfe**, der jetzt eine schöne glatte EiSslüche bietet. Bei den Klängen einer guten Kapelle tummelten sich hunderte auf der EiSdahn unb ein bcngcuücheS Feuerwerk entzückte auch die vielen am Ufer liebenben Zuschauer. Leit 8 Jahren erlaubte die Witterung nicht bie Abhaltung eines solchen EtsfesieS unb unsere Iug.nb ist mit bem langanbauernöen strengen Winter sehr wohl zu ineben. X Laubach, 11. Febr. Der Plan über die beab sichtigte Errichtung einer oberirdischen Tele graphenlinie an bet Landstrasse von Laubach nach Lauter bet Laudach liegt hier bei bem Postamt vom 9. Februar ab vier Wochen auS. — Wetzlar, 13. Febr. Um unserer schulentlasienen männlichen Jugend in ihren sog. Flegcljahren eine Körper und Geist günstig beemfluffcnbe Beschäftigung und Unterhaltung zu gewähren, erscheint unserem Kreisauü'fchuß die Einführung von Iugendspiel en zweckdienlich. Mehrere Voltsichullehrer unseres Kreises haben Unterricht, in der Leitung derartiger Spiele genoffen. Erfreulicheriveise ist der KceiS- anSschust erbölig, soweit die Einsührting der Spiele diirch den Mangel an Biilteln zur Beschaffung von Spielgerälfchasten behindert ist, ans seinem Verfügungsbeitande Beihülsen für diejenigen Gemeinden zu gewähren, deren Lehrer Jugend- ipiele in« Leben rufen. p A ns dem Kreise Wetzlar. 12. Febr. Ter Stolz unserer Landwirie ist neben dein hüvfcben Biehbeiiande der Miesitz i ch ö n e r liefen. Tiefe betragen In,3 Prozent uiiiere» Wuliur- lanbcr, das 65,6 Prozent der Geiaintsläcve ausmachi. Bei uei- inoosien Flachen streuen, weiin die Wiiierung eS einigermaßen gestaltet, bie Bauern schon jetzt Kamil. Komnil im Frühjahr öic &gqc, so geht daS Ploos leicht los. Haben sie dieses ciuienit, fo wird das Thoinasmelrt in die frisch amgceggteii Graonarlen gesät und dann tmiergedracht. Erlahrungsgemaß gebe inan diese beiden Tunner getrennt. Bor allen Tingen wolle man nicht spar un Frühjahr nut Staunt het'en, man eriuult gerade das Gegenteil. Em Lanomann gibt einen Fall an, bei dem bei Aickubeachinng dieser Siegel 'Moos und Gras verbrannt sind und es fast lein yeu gab. Thomasmehl kann man eher spat geben, ebeiualls bie hier als Wieiendunger beliebte H o l z a f ch e , die von ausgezeichneier Wirt'iiig ist. Dabei ist diese verhälniismästig sehr billig, tollet doch hierzulande bie 'Dielte nur 25 Plg. = Wer darf (Till), 12. Febr. Der FällungSbetrieb dcS Nutz- und Brennholzes geht dem Ende zu, sowie bcr Aushieb bcr Nichlfchälhölzcr in Schälivalbungen unb baS HolzauSrüctcn aus Vcrjüngungßschlägen. Die Gemeinde- Holzoersteigerungen sind un vollen Gange unb zeigen Preise, wie wir sie noch nie gehabt habcn. Wie wir von einigen Holzaufkäufern erfuhren, wurde E-chenbauholz mit 70 — 80 Mark und Buchenholz k Fesimcter mit 50 — 60 Viatk er* nanbeiu Brichcnjchnitiholz stellte sich bei einigen Verkäufen in Nachbarwaldnngen auf 11 ja 12 Mark; selbst daS Klafter Pcügclholz kostete bei guter Abfahrt 8 — 10 Mark. Giesteuer Strafkammei. X Gießen, 12. Februar. Zweikampf mit totlidjen Wafftn. Ter ihtb. Phil. A. K. aus Stoinemünbe ist angeklagl, sich des Zweit a mp f es mit rötlichen Wa.fcn und der Korps- öiener SB. M. hier, der Beihülse hierzu, schuldig gemacht zu haben. Anfangs September v. I. kam es zu Heringsdorf zivisckxn L. und einem Offizier des 4. Grenadier-Aegunents zu Rasten- bürg und dessen Begleiter zu einem Wortwechsel, in dessen Verlauf der Lssizier von K. tätlich beleidigt und sein Begleiter ge* ohrfeigt wurde. TeS andern Tages ubirbrachte der Ciiijier bem Studenten eine Forderung, die auf dreimaligem kugelroed/fel mit gczogcncn Pistolen lautete. In der Frühe des 14. Sktobers sand der vom Ehrengericht auf einmaligen Kugclwechsel herabgesetzte Zweikampf, unter Einhaltung der hergebrachten Ka.upseS-' regem unb den sestgesetzten Sjeoingu..jen un Schissenberger Ta . stau, nachdem der von oem linparteiisu-en und einem Sekunda.!! gemachte Lerfthnungsversuch erfolglos g:olicben war. B.t oc:. auf 15 Sprungschrute Distanz oorgeno..'.menen Kugelwechsel erhielt der Ciuiier einen Streifschuß in< die Mag eng gcnd, der jedoch keine schweren Folgen nach sich zog. Ter Cif liier rourbe inzwischen vom Kricgsgeri^t zu Zniterburg in eine Feuung-Z- straft von 5 L'kouaten verurteilt. Da die Strafkammer jer. war, baß jeden der Beteuigten die gleiche Su-uld tr. :, etianntc auch sie gegen K. a>ui 5 Monate Festungsha ft. M., dessen straibare Handlung in dem Verbringen der ^Lassen aui den Kampfplatz erblickt wurde, kam mit Dagcu Fciiungshaft durch, da seine Zwanglage strasuuldLmb bemUi wjiigt wurde. mb sozusagen zusammen suchen. Eine Sandgässerin. Wetter 'S CD A frV Februar Höchste Temperastlr am 11 9hebvinfte 11 Handel des Börne. 13. Februar. 1.15 Uhr. 3?6 Portugiesen Serie I - 111 39o Portugiesen i riuce-lleun-Dseuuahii Berliner Börse, 13. 183.90 138.20 Februar 1907 öl 80 89.00 00.70 98.00 14150 116.50 218.40 216.20 152.20 218.25 242 50 132.40 121.10 172.75 138.10 86.75 153.80 Berliner ilandelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diakon tu-Kuiumandit. Dresdner Bank Kredituktien . . . Ba.timore- und Ohio* Lisenlann . Gultnaidbahn . . Lomuurd. -Liseiibahu Uestcrr. blauisuunn . Februar. Anfangskurse, llarpener Bergwerk. . i.auranütte - • • uinuardeu E. B. . . Aordd. Lloyd . . • • 1 uraenlose . • • Canada E. B. . • . I »armstadter Bank . Deutsche Bank . ■ Durtuiunder-Uniou C. Dresdner Bank . . lenden/.: ruhig. 24410 126.00 Mittwoch den 13. Februar*): „ den 14. Februar, abends halb 8 Uhr 0,8°0. 6,0 UC. . . 243.20 . . 172.0 J . . ISa.öO . . 158d)0 . . 216 50 Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schlickert . Eschweiler Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Pakelf. llarpener Bergwerk. . . Laurah litte...... Aordd. Lloyd . . . Ubei schles. Eisen-Industrie 218.60 . 242.5t * 132*70 97.85 86.70 97.85 86.65 96 40 95.50 99.90 100.25 96 05 103.50 69.40 7u30 91.75 93 95 95.6u Frank für ter Beichsanleihe do. Konsols . . . do. ... Hessen Oberhessen . . AM Tie nachs! pelluug einer und zwar: 1. Die Arbei Hochbehälll L. bie ArK'itt leiiuiig von ÖJktcoroloflifrfic 'L^eovnchtungen der Station Gießen. Eine versalzene KaisergeburtStagSfeier. In dem nahen Ausflugsorte A. versammelte sich die Jugend am 27. Januar, lud sich die Dorfschöncn ein, und feierte vergnügt und anständig Kaisersgeburtstag. Sie bestellte sich Musil und jeder gab sein Schcr'lein dazu. Tas Tanzbein wurde geschwungen und die Feier verlief anf's glänzendste. Doch ein Denunziant ging hin und zeigte es der Gendarmerie an. .Nachdem der schrecklich.- Tatbestand .ausgenommen worden war, soll als Nachfeier ein Strafzettel kommen wegen Veranstaltung eines unerlaubten Tanzes. Unsere Jugend will nächstes Jahr Kaisers Geburtstag nicht mehr eiern und glaubt, wenn S. M. der Kaiser von der Sache wüßte, würde er die Strafe gerne für sie bezahlen. Kirchliche Nachrichten. tLvangclische (Gemeinde. In der Stadtkirche. Mittwoch, den 13. Februar, abends 6 Uhr: 1. Vassiontz a n b a d) t. Pfarrer Schwabe. Vcrdittstl tzlir bie Fel Februar, nadjuu einjdiieii l'oieii, oi Los I «eilte gral Los ll Heute! von LoS III Heutet und Loö IV Verleg Die Aerdtii' peifterei Utvtze in Prvzenien des 1 fciiidjuit verieven Weuwan etiua i lüieyen, den (9 Arl Die Öläiiiii« yiulivoM . 118.10 ' 32*40 . 147.40 . 146.00 inifc Wiffcnfchaft. — W i e Welten entstehen — darüber hat fiel) her Mensch seit er zu denken begann, den Kopf zerbrochen. Anstelle der Sagen irüherer Zeilen sind durch die 9lrbctl der Naturwissenschaft neue Anschauungen getreten, die fid) zum erst en mal in der von Kant und L'aplace gleichzeitig geschaffenen Theorie von der Entstehung des Somienfystems verdichteten. Bis Henle hal'en dann die meisten Naiuriorscher der Anschauung gehuldigt, das; Sterne wie die Sonne sich aus den GaSnebeln entwickeln, di- durch das Fernrohr de-? Astronomen in großer Zahl am Himmelszelt fid) finden. Insbesondere sind es die nach ihrer Form als Spiralnebel bezeichneten Himmelskörper, die als Urform von Sonnen- oder Welishstemen angesprochen werden. Jetzt mad)t jedoch der Astronom Professor See gegen diese Theorie Front und ruft keinen geringeren als den berühmten Mathematiker Poincars zum Zeugen dafür an, das; bisher kein Beweis gegeben sei, diese Spiralen seien überhaupt lÄasnebel. Temnach erlaubt sich Professor See die Bildung von Sternen ans Nebeln in Zweifel zu ziehen. Die Begründung seiner Kulik seiner bisherigen Anschauungen ist beachtensweit. Er stützt sich auf die Tatsache, das; nadi neuen Beobachtungen die abstoßen- den oder repuluven Kräfte in der 9latnr eine große Nolle spielen - am bekanntesten ist diese Tatsache für die Kometen und ihre Schwede — und deshalb sei große Vorsicht geboten, ehe man darauf schließen könne, daß Massen von so nngehenrer '-Ausdehnung und Unregelmäßigkeit ivie jene leuchtenden 9lebel im Weltenraum sich überhaupt in einem Zustand der Zusammenziehung befinden. Alles deutet eher darauf hin, daß von geivissen Mittelpunkten aus die feilte Materie abgesloßen, als daß sie angezogen würde, was übrigens durd) die itcuefleit Entdeckungen an den strahlenden Elementen wie dein Radium nod) mehr wahrscheinlich gemacht iverde. Nach See besteht somit nicht die geringste Wahrscheinlichkeit, daß unser Coniienfystem je ein Teil entes Spiralnebels geivesen sei. Vielmehr müsse man sich ivieder einmal mit dem Bekeiinlnis begnügen, daß der Mensch diese Frage eben nicht lösen könne. Zapfenstreich.' Donnerstag Sport« — In Sachen des Taunus-Automobilrennens sand beim Landrat Ritter von Marx in Homburg v. d. L>. eine Besprechung statt. La die Zahl Der geme.bjten Wagen sehr groß ist, soll Die Strecke bis zur Lahn nach Weilburg hin um 25 Klm. verlängert werden. Tie Trübine wird bei Wehrheim an einer Stelle errichtet, vvn der aus die Rennstrecke aus mehrere Kilometer zu übersehen ist. Prinz Heinrich, der sich zurzeit in Homburg <,ufhält, empsing die Herren, die an der Dornburger Bespreuung teilgenommen hatten, und gab der vossnung Ausdruck, daß das Taunus-Renuen ein sportliches Ereignis aller* OandeL ttnh Verkehr, Volkswirtschaft. Märkte. Frankfurt, 12. Febr. Auf den Vieh markten macht sich seit einigen Wochen ein Rückgang der Viehpreise bemerkbar, der aber noch nicht in einer Herabsetzung d r Fleisch- preise seinen Ausdruck gefunden hat. Namentlich find auf den Märkten Schweine billiger geworden. So wurden am 31. Tezbr. Schweine, erste Qualität, vro Pfund Schlachtgewicht mit 72 Pfg. notiert, am 7. Januar mit 70 bis 71 Pfg., am 14. Januar mit 68 bis 69 Pfg., am 21. Januar mit 66 bis 67 Psg. Am Dauptmarkt der vorigen Woche wurden 66 Pfg. notiert und einige Tage darauf — eine „amtliche Notierung" ist darüber nicht erfolgt — kamen sogar Abschlüsse von 58 bis 60 Pfg. zustande. Dieser letzte starke Preisrückgang, der von den Metzgern aus Zufälligkeiten zurückgeführt wird, hat allerdings nicht stand gehalten, immerhin ist auch gestern auf dem Hauptmarkt im Vergleich zum Markt vor acht Tagen abermals ein Sinken der Preise cingctrelcn, unb zwar auf 63 bis 64 Pfg. Nach Der „Frkf. Ztg." wollen die Schweinemetzger vorerst keine Reduktion der Fleisck)- und Wurstvreise vornehmen, sie gedenken sich abwartend zu verhalten, da sie der Meinung sind, daß diese billigeren Einkaufspreise auf die Dauer nicht standhalten wer- den. Wenn man aber erwägt, daß diese rückgängige Bewegung der Vichpreil' seit sechs Wochen sich bemerkbar macht, dann darf man wohl verlangen, daß die Metzger diesem Umstand jetzt ohne weiteres Rechnung tragen und eine Verbilligung des Schweinefleisches eintreten'lassen. 9lod) sei bemerkt, daß das Geschäft auf Dem Schweinemarkt gestern sehr flott ging und der Bestand von 1530 Tieren (gegen 1970 vor acht Tagen) vor Schluß des Marktes geräumt war Auch bei Ochsen ist seit einiger Zeit ein Rückgang der Preise auf den Märkten festzustellen, wenn er auch lange nicht so erheblich ist wie bei den Schweinen. Gestern kosteten prima Ochsen pro 100 Pfund Schlachtgewicht 2 Mk. weniger als am Montag der vorigen Woche. Angefahren waren 531 (480) Ochsen, darunter 91 (115) aus Oesterreich. Scbifpimchrlchtcn. Red Star Pinie. Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star 2intc“ in Antwerpen ist laut Telegramm am 9. Februar wohlbehalten in New-Pork angekommen. Tefefomsche Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr und Industrie. Giessen. Husarensieber.' Freitag Samstag den 16. Febr.: Eingesandt. (Für Form und Inhalt oder filier Die,er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Red aktiv ' den Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Warum nürb in der Sandgafse nickst dafür gesorgt, bni, die Leute zur bestimmten Zeit ihr Wasser an dem ArresthanS holen können? Alle Sandgässer bezahlen Steuer und müßen ihr Wasser ctTTefi Tnoniics werve. '.Frtftst DdMNkls deoenir, m nächster Zeit an einer Rund'alrt über Die Taum'sstrecke t'flzimehmen. 12. 12. Wl< 3% 3^°/< 3% Wk $pulplaK der orrrmigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Mittwoch den 13. Februar, abends halb 7 Uhr: „Lohengrin." Tonnersiag den 14. Februar"): „Tie luftige Witwe." Freitag den 15. Februar geschlossen. Samstag den 16. Februar: „Tie Aegunentstochler." Hierauf: „Snjanna im Bade." Sonntag den 17. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Tie toeiiha.“ Abends halb 8 Uhr: „Salome." Aloutag den 18. Februar, abends halb 8 Uhr: „Tie lustige Witwe." Schauspielhaus. 4uo Ucsterr. Goldrente. . 4*/6 % Uesterr. Silberrente . Ungar. Goldrente 4?» Italien. Bente . den 15. Februar: „Ter oeimlidie König. 4>4u/o russ. Staatsaul. 19u.> 4>$"„ Japan. Staatsanleihe 1 ?ö Couv. Türken von lau3 Türkeuluse ... . • 1% Grieeb. JJIouopol-Aul. äussere Argeutimer . o°/e liensaner • • 4>av/o Chiueseu . . Aktien: Bochum Guss..... Buderus E. W . . Teudeuz: ruhig. ’BetTni'erckiT. Um die Neuicchrszeit kam die 24jährige, schon viermal be- ftrafte Dienstmagd M. D. aus Gettenau zu einem Ijungen Minevalwasserhändler und bat, bei ihm wohnen zu dürfen, bis sie sich eine Dienststelle ausgemackst habe Kurz daraus kam ibm ein Portemonnaie mit einem kleinen Inhalt abhanden und man hatte sie im Verdacht, den Diebstahl ausgestlhrt zu Habern Um die nämliche Zeit kam sie in etn hiesiges ®efd)aft unb übergab einen Bries, inhaltlich dessen die Frau emes Profesiors, bei der sie früher a'usgeholfen hatte, nm eine Auswahl,endung von Kleidungsstücken ersuchte, indem sie sich stellte, als fei fte beauftragt, das Gewünschte mitzuuehmen. Papier und Schrift, sowie die mangelhafte Orthographie ließen einen Schwindel vermuten, was sich auf telephonische Erkundigung hm auch be° stätiate. Tics schreckte sie jedoch vor wetteren Straftaten Nicht ab' ne ging zu einem Bäcker und gab an, fte fei das -^enst- mä'dchen eines Professors, dessen Bäcker die Waren seither sehr unregelmäßig geliefert habe: d-er Derr Prosts,or wolle es letzt einmal mit ihm probieren. Sie bestellte Brot und nahm auf besten Rechnung Kuchen unb Feingebäck mit, aber als das Brot gebracht wurde, stellte sich der Schwindel heraus. Kstrz daraus entnahm sie bei einem andern Bäcker unter den nämltujcn Umstanden, angeblich für eine andere Herrschaft, ebenfalls Backwaren. .-Denselben Schwindel verübte sie einem Metzger gegenüber, bet Dem sie verschiedene Sorten Wurst entnahm. In einem Schuhge>ck>st wollte sie auch angeblich für ihre Dienstherrin Schuhe erjchwtn- deln. Sie erhielt hier aber nur je einen von der betretenden Sorte, sodaß sie nichts damit anfangen kannte. Endlich ettchwin- delte sie bei einem Gemüsehändler verschiedenes Gemüse. Sie war der ihr »nr L^st gc^^en Taten beständig, weshalb sie das G'ri lt un'cr Annahme mi dcrnd-r Umstände, die in ihrer g ist g n Minderwertig len uuo tu ihrer Willensschfvache erblickt wuroen, wegen Diebstahls und Betrugs, sowie wegen Urkundenfa.,chting in einheitlichem Zusammentressen mit Vetrugsversuch, zu etner Gesamtstrafe von 1 Jahr 6 Mo naten Gesängnts verurteilte. Eine erfolglose Ber'.tf'ttz. Das Schöffengericht Bad-Nauheim hatte den Landwirt A. I. von Schwalheim wegen Beleidigung und Bedrohung zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt. Er hatte zwei Büffettdamen am Bahnhof zu Bad-Nauheim, in Gemeinschaft mit einem nach Amerika verzogenen Arbeiter, in nicht vnederzugebender Weise beschimpst ;uinD bedroht. Er focht das Urteil an und schützte Trunkenheit vor, auf Grund deren er eine mildere Behandlung erbat. Die Strafkammer hielt aber die Strafe für den außer- Drbentlidyen Roheitsakt für angemessen und bestätigte das Urteil. Simnöenbeiy * i Mi-w-t, der c i"uliencäeJ!il'Ui)en Öicbhiv den jninilicnsllad^richtcn. Gestorben: Herr Bürgermeister a. D. Gotthard Peil in Heskem. — Frau Margarethe Ernst Ww. geb. Sälzer in Marburg. Geboren: Ein Sohn dem Krelsbaumeister Tonges und Frau in Wetzlar. — Eine Tochter dem Tr. Schäffer und Frau in Leun. MLpM-MreUen mit $irma iwr... 6«mii vrühNche Univcrfitäts-Druderel. ©leßen „voiguult." Sonntag den 17. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: »Ein idealer Gaue." tllbends 7 Uhr: „Ho'gunst." Alontag den 18. Februar: „Ter heimliche König.' •) Anfang, wenn nicht ander? bemerkt, abends um 7 Uhr. Ho ®SjÄ' <»ie6ä b,et Wtä.h bc flotte, W M-S &ic ätbaumc^'-CQ- M ML a|us Detmold vor der dortigen fürstlichen Strafkammer zu verantworten. Der Angesckiuldigte hatte Ende Nov. v. I. ivährend der Nübenkampagne auf der Zuckerfabrik in Lage groben Unfug dadurch verübt, daß er zur Nachtzeit in total bezechtem Zustande in die Fabrikräume eindrang, sich den Maschinisten gegenüber als Dberfontroileur vorstellte und ihnen befahl, sofort Die Feuer auSzulöicheu und den Betrieb einzustellen. In der Erkenntnis, einen Betrunkenen vor sich zu haben, verweigerten die Kesselhcizer die Ausführung des Befehls. Im Begriff, seiner Forderung gewaltsame Berücksichtigung zu versckxaffen, wurde der angezechte Dokter von den Leuten ziemlich unsanft vom Fabrikhofe entfernt, hierbei zog er sein Taschenmesser und brachte dem Arbeiter £>. einen Stich in den Arm bei. Später versuchte Dr. Schütz die Sache friedlich beizulegen, indem er dem Gestochenen ein Schmerzensgeld anbot. In dem vor.iegenden Strafverfahren hat sich der Arbeiter $. Der Staatsanwaltschaft als Nebenkläger angeschlossen. Lausanne, 12. Febr. Tas Bundesgericht behandelte in keiner heutigen Plenarsitzung die Forderung Rußlands am Auslieferung von drei nach Genf geflüchteten (tz e o r g i e r n, Die beschuldigt weiden, an der Plünderung m Tuschet im Kaukasus teilgenommcn zu haben. Bundesrichier 'Merz stellte fest, daß die Plünderung des Scl atzamtes Tuschei von der Kampfesorganisaiion des ttzeorgischen Bnndes zu revolutionären Zwecken ms Werk gesetzt worden sei, es fid) demnach nm ein p o 1 i t i s ch e s Delikt handele und die Auslieferung fid) daher nicht rechtfertigen lasse. Ter Gerichtshof sck>loß fid) dem Standpunkt des Berichterstatters einstimmig an und wies den 'A u s l t c ' c r u n g s a n t r a g ab. (fcrbaiu ®*i.2inben s, leUllllg von 560 • 3U. unb die Ai 7'evl'ch Liefecu. Angebots vergebe Angebote fm Mittags 21/ ^onen-Lindeu rV'! ^gentu «uf dem Br nb ^dingnnge,, wvx 6 luerten *tr Ao^h. S. bie tHusfüt) lchlkeßlich Li |d)uiilid)tn Die Angü vormittags meisteret Vis in lÄegenwarl Die Plan des Unlerzeichi Ü»»cn dort c ßuitfaiifl geno, Gießen, Der Eroßh. vc^miscl-tes. • Ein Mutterm ord? Die Inhaberin der Filiale bc§ „Wolfl'schenTeleqr.-Bureaus" zu Dresden, Frau Kummer, wurde Montag früh tot aufgefunden. Ihr Sohn halte die ganze Nacht auf einem Ballfest geweilt. Nach seiner Heimkehr hat ein lebhafter Wortwechsel ztvischen Mutter und Sohn stattgefunden, der, nach her Aussage des Dienstmädchens der Familie, schließlich mit einem lauten Knall endete. Da derartige heftige Auseinanhersctzungen ztvischen Atutter und Sohn keine Seltenheiten waren, so glaubte das Dienstmädchen, daß der Knall von dem Zuschlägen einer Tür herrühre. Unmittelbar danach blieb auch alles still und das Dienstmädchen hörte nur noch durch die verschlossene Tür, wie der Sohn sagte: „Mutter, luaruin hast du daS getan?" Als gegen 7 Uhr die Beamten des Bureaus zum Dienst erschienen, sanden sie die Türen der Privatwohnung veischlossen. Auf einem Tische lag »ein Zettel vom jungen Kummer, woraus geschrieben stand: „Mutter schlafen lassen." Der Sohn selbst war verschwunden. Als man endlich die Tür geivaltsam öffnete, fand man Frau Kummer entseelt vor, mit einer Schußwunde in der linken Gesichtshalfte. Eine Gerichts- kommifsion erschien alsbald am Tatorte und nahm eine eingehende Untersuchung des Falles vor. Em Zeitungsbote will schon früher bei dem jungen Kummer einen Revolver bemerkt haben, der die Schußwaffe schon seit längerer Zeit bei sich tragen soll. * In den Armen der Mutter erfroren. Ein erschütternder Vorfall spielte sich in Walterskirchen bei Pohs- dorf ab. Vor einigen Tagen übersiedelten die Tagelöhners-Eheleute Johann und Franziska Snobek mit ihrem fünf Monate alten Kinde von MaiterS-irchen in eine mehrere Stunden entfernte Ortschaft in Mähren. Das Kind, welches in Tüchern eingewickelt war, hielt bie; .Frau während der Mirgenfahrt im Arm. Als sie gegen Abend nach dem Kinde sah, das während der Fahrt anscheinend ruhig geschlafen hatte, bemerkte sie zu ihrem größten Entsetzen, daß das Kind tot war. Nach ärztlichem Gutachten ist das Kind infolge mangelnden Schutzes gegen Kälte erfroren. * E i n S ch i f f s u n g l Ü ck. Zwischen Blockisland und Rhodisland (Amerika) stieß der Danwier „Lard)moni" mit einem Scharnier zusammen und sank. Vierzehn Leichen winden bereite ans Iber (qeid)iuemmt. Ter Kapitän des Tampfers „L." erklärte einem Ver- tretet Der Associated Preß, er hcwe 15 0 b t s 2 0 0 Passagiere an Bord gehabt. Wie fid) heransstellte, ist ein Teil der Passagiere ertrunken, ein anderer Teil in der grimmigen Kälte in Rettungsbooten ober in den eisigen Fluten erfroren. Tet Zusammenstoß erfolgte in Bockisland-Suuda. Ter Sd)ooner ivutde aut den Strand gesetzt. Die 'Mannschaft ist gerettet. 19 II e b erleb e n d e sind auf fünf Boten und vier aus den Trümmern zri° fnmmenge,ummerte Flößen, auf denen sie 11 Tote mit sich führten, auf Blockislalld angelangt, nachdem sie in der m dem schweren Sturm bodigeheiiDen See furchtbare Kämpfe bestanden. * M ä u s e p l a g e. In verschiedenen Gegenden Süd- Hannovers, gana besond.rs im Göttinger Landkreise, herrscht gegenwärtig eine Mäuseplage, die geradezu eine Kalamität genannt werben kann. Durch die in letzter Zeit mehrfach eingetretene Kälte haben die schädlichen Nagetiere ihre Zuflucht in die Häuser genommen und richten allerwärts großen Schaden an. Es sind auch Fälle bekannt geworden, daß Menschen von den Mäusen nachts in den Betten belästigt wurden. So wurde auf einem Gute in Gartetal einem Dien st madchen während des Schlafes ein üppiger Daarzopf vom Kopfe abgenagt. Von den Landratsämtcrn werden zwar für d.:s Vertilgen dieser Schädlinge Belohnungen gezahlt, jedoch dür.te dadurch eine Abnahme kaum zu erwarten sein. * Geschichte einer Erbschaft. Im Jahre 1903 starb in der Gemeinde Cölln bei Meißen eine Wllive Wolyniez, bie ihr gesamtes bedeutendes Verntögen der Stadt Meißen vermachte. Tie Erblasserin hatte einen Sohn aus erster Ehe, den Kupferschmied tzermann Löbel, Der, obgleich verheiratet, als ^aud.verks- bursche Frau und Kind allein ließ und die ganze Welt durchzog, bis er schließlich a^s verschollen galt. Ta es aber Ungewiß war, ob der alte Wandersmann noch am Leben sei, war die Erblasserin gebunden, ihrem verschollenen Sohne den Pflichtteil, das ist die L>älfte der g ei amten yinterianenfdjaft, auszufolgen. Der Pflichtteil Halle die ansehnliche Höhe von rund 105 000 Mark und ist durch Zinsenzuschlag auf nahezu 120 030 Mk. augewachsen. Um der Stadt Meißen den Pflichtteil zu sichern, war es iwtroenbig, den Nachweis zu führen, daß Löbel am 8. Februar 1903, dem Todestage der Erblasfertn, bereits verswrben war. Es wurden deshalb Die weitgehendsten Erörterungen augestellt, allein es gelang nicht, den Nachioeis zu führen. Dies führte bereits im Jahre 1903 zu dem Anträge aus Todeserklärung Löoe.s. Das Verfahren wurde indessen eingestellt, nachdem seitgestellt war, daß Löbel noch 1895 od.r 1896 in Magdeburg gesehen worden sei. Er wurde Anfang 1905 in verschiedenen Zeitungen ausgerufen. Es wurdc eine Belohnung von 3G0J Mart für den ausgefetzt, per den 9cach- weis vom Ableben des Gesuchten beizubringen vernwchte. Alles war Vergebens. Jetzt ist die Stadt Meißen in Vergsetchsver- r-iu-yunqcn mit der Frau des Verschollenen einactreten A-rau oöbet hat ihre Ansprüche an den Pflichtteil des Berflhollencn an die Stadtaemciude Meißen abgetreten und erhält aus den Zinsen des Pslichtteiles eine namhafte Jahresrente. * Ein adliger Brauer unb Färber. In England find die größten Brauer Lords, während in Deutschland noch kein Monarch Wan gedacht hat, unsere Bratiherrn zu grafen. -Lod) ein kleiner Anfang ist jetzt gemacht: Der Geh Negieritngsrat Dr Denr') Theodor Böttinger in Elberfeld, ehern. Besitz er des löof brauhauses in Würzburg, wurde rn den erblichen Adelstand versetzt, v. Bcttinger, b'r feit 1891 den Kreis Mettmann im preußischen Abgeerdnetenhause vertritt und Ehrenmitglied des Deutschen Brauerbundes ist, ist 1818 in Burton on Trent in England geboren und hat in England auch den grössten Teil seiner Schulbildung erhalten, während er seinen Unwersit.sts- ftrbien (Natt rwissenschastm) von 1866 bis 1870 in Freiburg und Würzburg oblag. Dann war er vier Jahre als Kaufmann in London und München, kaufte 1874 dis tzosbräuhaus in Würzburg nnd leitete es, bis er 1882 Mitglied der Direktion der Farbenfabriken vormals Friedrich Bayer u. Co. in Elberseld wurde, die die von seinem Schwiegervater begründeten großen Farben- und chemischen Fabriken in Elberfeld und Bannen übernommen hatte. 1896 wurde Herr v. Böttinger von der philos. Fakultät der Universität Göttingen zum Ehrendoktor ernannt. * kleine ST a n c 9 di v o n i f Ein N a u b m o v b u e r - s u di ist bei Berkenb r n ck unweit Fürstenwalde vorn ist ivorden. Ter BahnhofSbuchhä'ndler Paul Lembke befand fid) von Berken- druck aus auf dein t>einuveae, als er beim Pa sieren eines Hains von zwei Männern Überfällen und zu Boden acworfen wurde. Aiil stumpfen Instrumenten bracknen die Räuber dem Wehrlosen sd)were Berletznnaen bei. 511« der Uebcrfalwne wieder zu Bewußtsein kam, iuai en die Täter verschwunden. Tas Poitemonnaie, welches 30 9Jlf. enthielt, eine Taschenuhr und einen goldenen 9tmg hatten die Räuber ihm geraubt. — In Mergenthal (Schwaben) brack) in einem tarnsttenliaus Feuer aus. 7 Personen wurden vermißt. Plan nimmt an, daß sie in den Flammen nmgefommeit sind. — Drei Bahnarbeiter, die in S a l z u n g e n (Thür.) mit ‘ilbgialumgen von Erde beschäftigt waren, wurden von herabstürzendeu Eidmassen verschüttet und konnten nur nock) als Reichen hervorgeholt werden. — Zwei 'Aerzte des französischen SeeHospiials Berk sur mer verirrten fid) infolge diebels ivährend eines Jagdausflugcs, stürzten ins Aleer und ertranken. 12. 2» 738,9 — 1.6 8,4 84 WSW 4 Bed. Himmel 12. 9” 734,5 -1,4 3.6 86- 8 2 ■ w 13. 7” 732,6 — 0,6 4,1 94 SSE 2 w • A. Kilbinger, Seitersweg besonders billigen Preisen. [806] ......... Für nachstehende Spezial-Artikel 44 bestehend ans: Bettstelle von Holz, Matratze und Keil. Mk. Decke und 2 Kiesen 74 B “/, Braubach. Ein vollständiges Bett 85 Ein vollständiges Bett 130 sowie ID /■ JXF" Versandt nach auswärts unter voller Garantie. Gebr. Weil Lllißmann. Inhaber: Louis Weil. Freitag, bett 15. Rm. en. Mk. 16889,89 Rundscheit n n Lmde-Knüppel, 40 Rm. Rin. 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Baupläne, Kostenanschlag und Bedingungen liegen auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei zu Leihgestern zur Em- stcht auS, an welche auch die Angebote in verschlossenem Um- schlag und in der vorgeschriebcnen Form bis zum 28. ü. M., nachmittags 2*/e Uhr einzureichcn sind. Alsdann erfolgt die Oeffnung und Verlesung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bewerber. Als Eingabcformulare sind Kostenanschlagsauszüge an dec vorbezeichneten Auslagestelle gegen Erstaltlmg der Kopial- iWnbtn IrtiK genübn Ittntil- Er ndorqt, hc 'jlrreilhnuS h^, inüficn ihr Da'- Malierin. yeranfchlagt zu 66? Mark ®7 „ 728 , Zusammenkunft vormittags 91/, Uhr am Bahnhof. Langsdorf, den 8. Februar 1907. Großh. Bürgermeisterei. Schiel. zuerst zum AuSgebot. Leihgestern, den 11. Februar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei. Heß. Stockholz. Zusammenkunft im Distrikt Dörnbach. Allendorf a. d. Lumda, am 11. Februar 1907. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda Rein. gebühren erhältlich. Leihgestern den 11. Februar 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei. Heß. aysfeier. die Jugend -| leierte ücrgiu.tr sich Musik id )urbe geschwuii- l ein Tenun;is dem der schrecklr als Nachjeier tij erlaubten Tanii äUstag nicht tr.i , der snche tui j bestehend aus: Bettstelle von Holz, Stahlzugfeder-Matratze, Bteiliger Matratze mit Keil, Decke und 2 Kissen, mit 11 Pfand Federn geftült.....Mk. bestehend aus: elegante Muschel-Bettstelle, Stahlzugfeder- Matratze, äteiliger Wollmatratze mit Keil, Deckbett und 2 Kissen, gefüllt mit 11 Piuud la. Federn Mk. bestehend aus: 1 Bettstelle von Holz in eleganter Ausführung, 1 Sprungfeder • Matratze mit Gegendruckfedern, 1 8teil. Kapok-Matratze mit Keil, 1 Deckbett und 2 Kissen mit laa. Gunsfedern gefüllt.....Mk. bessere Betten nach Wahi. Februar 1907: Buchen-Schciter Hainbuchen- Holzversteigerung. Montag, den 18. d. MtS., vormittags 9 Uhr an- sangend, sollen auS dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Lach Sattel und Schindanger versteigert werden: uud Ohio* u ■ ÜUbM ' Mittwoch, Tonnerötag und Freitag, 13.—15. Febr. hält der BundeSageut des blauen ttrcuzes aus Barmen im Vcrciushaus der Ttadtmission, Löberftratze 14 jeden Abend 81/, Uhr religiöse Vorträge. In denselben gibt er auch Streiflichter über das Elend der Drrmkmchr und wie wrr an der yteinma der durch die Truirtsucht Verlorenen nruhelien tonnen. 1007 (K,ntlitt jrei für jedermann. Holzversteigermrg im Gemeindewald Langsdorf. 11, MaA Teil । ;Äijer in Mackii r Tonges und M unb Frau i" «i» sind wir unbestritten die billigste Bezugsquelle 1 ■■ «N Jn9 b r ?iinb 5l: ’9., »otitrt X.1® drrj^ fQWmartt ’ 5 ein g;ni, 1 Vlg L °nrsl leine L ?n- lie gebt-i", Nind, ba% mftmtb seht dl 9 b:ä Schwei! d°s AM, dn Besiond t- >luß der Mach i;tl cm 9lMgat. : auch lange ni: n toiteten weniger elz c «(480)041= ff H 10—15 , Verdingung von Erdarbeiten PP. Für die tkclbbcieuiiguun Utvhe sollen Ticuolao, den 19. Scbnuir, nachm. < Uvr. nachverzetchncte ülrbeiicit, ßetrennt in eutöiiiieu Losen, auf deut Wege schriftl. Ängebots vergeben werden, t'o» I versleUung des vauvtableitungs- grabens von Prof.104 biSProi.800 PcrMg non WaßtrlcitlliiMbeitcll. Tie nachfleheuden Arbeilctt und Lieferungen zur Herstellung einer Wasserleitung für die Gemeinde Villingen und zivar: 1. Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Hochbehälters von 120 ebm Inhalt, L. die Arbeiten zur Herstellung von 5000 m Gußrohr- lcilung düii 125, 100, 80 und 50 mm 1. W. einschließlich Lieferung der erforderlichen Armaturen hierzu und v. die Ausführung von 900 m Anfchlußleitungen ein- chließlich 2ic|cnmg aller Materialien, sollen rm Wege chri|itichen Angebots vergeben werden. Die Angebote sind bis zum 25. Februar l Is., vormittags 9J/* Uhr, aus der Grvfjh. Bürger- meifkcrei BiUingcn abzugeben, wo dann die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter staltfindet. Lie Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten znr Einsicht offen. Angcbotsformulare können dort gegen Erstattung der Herstellungskosten in Empfang gciiüninicn werden. Gießen, den L. Februar 1907. B#/j Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. Dich m. Vergebung von Lauarbcitcn. Tie ziim Wiederaufbau der Evangelischen Lirche zu Leihgestern bei Gießen erforderlichen Rohbauarbciten und ist der Waschtag von der Beit ab, wo bie A “ Original- ’ Riffel - Dampf - Waschmaschine ! in Gebrauch ist. Aut Wunsch eine Maschine zur Drobe. 514 J. Hauser, Neustadt 56. Llrbcitsvcrgcbnng. Die Räumung Von Slutgräbcu in der Gemarkung Gteben, soll Miltwow, den zu. VS. Mts., vorni. ll*/i Kur difenlllch ueigcuen werden. Die Bebrngungen Uegen während der Dien i'iundcu bei uns au, Zinmicr Ar. 1 zur Einsicht aui. Wnnebote auf Vordruck, der dafelbst erhaUtich, find svatestens bio zum vorgc- ruuunen -jenpuiikt an und einzureichen. — Buschlagsfrist 3 Wochen. Olicuen, den U. Februar 10ü7. Lradi. Lieibauamr. HoLzverfteigerung tm Gic euer Stadtwald. TonncrStag. den 14. Februar 1907, vormittag- 9*/, Ubr beginnend, werden in den Watdungen der Stadl sieben im Xifinft Hochwaric oerfieigerl: 8 sichten Derbstangen mit oLu jZsmr. 248 Sim. Buchen-L-chelthoiz, 37 Sim. Eichen»Scheitholz, 2 rtim. Erten»Scheilbot-, 118 Jim. ^.uchen-sUtüvvetho!^, 26 JRni. iLichen-Mnuvpethotz, 76 Rm. Vuchen-Sloäootz, 21: .'m. iLichen-Stockholz, 1 Rm. ,>ichlen»Slockhotz, ftKXi Wellen ^ucheu-^ietsig, 12UÜ Wellen Lichen-Reuig, 50 Wellen t>ichien-Relüy. Die Ziuammenkunft ist aus der Licher Strahe an der 9. Schneise. Hiebe», den U. Februar 1907. Bu/, tr/rolcherzogliche Bttigermeisterei (Sieben. ch>envruget l,< dnL 3. Petcrowald: Buche Rm.. 68 ^d^ucr II. ML 83 Stocke, 105 Reiierorugel, XA i^roeuprugel ^la"A 8 E'chenabschiiilie 4—6 m lang, 12—28 cm Murchin., 4 l^ichteiwrugcl 12> ui Iß. 4. Schornbcrg: tbuebe Rm.: 1^scheuer 1LML Prügel, 10 Stoae, 1» uieiierprunel. mvoruRm.: L4 Prugei L/o m lang, 2 YlbicUmue 2-u in lauö, 23—L em Durchur .K,^'cu Rm.. 8 Prügel Lü m Iß. 15 Stücke. Mirichbaum Rm.: ^S^eu, 1-» ^rugell Loht reifer und Leseholz, www ^>olz unter Xr. 2—4 uuvorgrzcrgr beim ßeuer iui Ltenüelraiu. . _____ 11. Licustaß, den 19. Februar nach Zulammeniumt 10 Uhr an dem Eingang der Lreisuraße in den löoor»cr . Eiche: 124 Sianunc 1/—40 cm Lurchm. — b‘nL lBau- Mw doagnerlwlzf, 2 Ävfchnilte von 41 unö ÖZ cm LurofUL = -Ä tyin. Bchmuhvlz), 1 Siva geeignet für L^agner und Schmiede, 6 Wul tkunöldjcu (4 3inu von 2 in Xlaitfle), 884 -tm. P«igel, loL 242 Rm. Airreiier. Lichte: 8 Stämme IIl ML - »LS »ynt. IGO Stämme 1\. StL - Sm., $2 Rm. Präget <6 Rm. von 4 m fünfte). Micicvn: 20 9iuu Prügel. Saß Brennholz LomuU uuvor- gczcigt nach 12 Uhr bemr Feuer zum Ausgehot. v» n Klempnerarbeiten veranschlagt zu . . sollen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung zur Bau- auSführung, auf dem Wege des schriftlichen AnbietnngSver> - — Zwei Doppelwnggons - -------- ■ „ 'n 1 .12r- und Sportwagen Linde- , bis 35 , Fichten- , 28—40 „ Fichten-Derbstangen I.'5 Uhr' Ul hmeyer • ' nickert. ' z,:, Hertr^erK ■ 121j; raerit^eU>0 >rgwerk’ ■ 2|;; , = 1,43 , =7,26 = 1,18 udel^M ' \fc. Bauk • • 'jp. »uk • - , 1^. 111 L ' ' auk Verzinkte Wannen oval und rund Waschkessel Eimer* empfiehlt billigst (420 Ludwig Kröll Bias- o. Efltaeiiitrüt-hfiM Plocketraese 10. vt , , 6,0’u Elchen-Stäinme Fichten-Stämme Kiefern-Stamm Eichen-Derbstangen Rm. Elchen-9llitzscheit „ „ -Nutzknüppel „ Duchen-Scheit „ Elchen- , Rm. Buchen-^nüppel „ Erchen-Lnüppel Buchen-Wellen Elchen- , Fichten- , Buchen-Stöcke Eichen- „ Los IV Periegcn von Zententrohren rc. . . 248 „ Die Berdulgungsunlerlagen liegen auf Großh. 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