wUtttii rmittelung ilnfle? bis 6 Ubr. " für liier uni nm empfofiient i eins, und eine xiTfluleinS. [1617 WWiT ln Den!, luftt zm ctelluiiöniyam.' erem Hause. nnebote unter 169) anteiner erbeten. Wählt) tu i8roärt8,mit nuten tg Mut {banftrahtjO aui 2. -potbe ünbieiem ö-aUe io Kbielt in bette; )i 1. Wien d.A-ilt Angebote von n» unter Idj JJ Änzeiger erbeten 5>* iw entlaufen w” «elohmmz itcttidd sur iolinjpiel erteilt . Lchauicr, Protettor vußo wu xm yioaitxafceUlL 1901 13. fflO” 2r5- Z-' -sZLs ielUl S ftein'ii.GHani' "• ouge/n er/crnl n fitiuibl üiwSaw tlttotttW 2, L glerln euiöiies.. auijer bemw MeiBbiuberuieiitt: nveg L Up muttö beütiöei B wgaie21. lieb, getmiettwu. Nr.ttO ^wckteS Blatt L37. Jahrgang Dienstag LÄ. März 1907 Erscheint täglich mU vulnahme de» Sonntag». Die ..«Ikhener FamlIIendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Urelsblotl für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Der..hessische Landwirt erscheint monatlich einmal. General-Anzeiger für Gderhesftn Rotationsdruck und Verlag der vrüblichen Unwersiiäls - Buch- und Gkeindruckerei. 8L Lange, Dteßen. Redaktion, Exveditton und Druckerei: Schulstrave 7. ErveknNon und Verlag; e^äi 6L Redaktion: 112. Tel.-91dr» AnzeigertSteben» politifcbc Lcigesscharr. Von der Wehrsteucr wird in nächster Zeit wieder vieliach die Rede sein. Die Debatte im Reichstag stehl uimmtclbor bevor. Tie zmn Wafsendienst körperlich Untauglichen sollen im Sinne ansgleichender Geredjtig- ken zu einer besonderen Steuer beraugezogen werben, der sogen. Wehritener. In verschiedenen anderen europäischen Staaten existiert diese Steuer betens seit einer Reihe von Jahren. In Ccitcrieid)- Ungarn wird sie in 14 Massen in Höhe von 1 bis KO gl. erhoben. Tie Angehörigen hasten für die Zahlung. In Frankreich bestehl sie mit längeren und kürzeren Unterbrechungen seit dein Revolu- ttonsiahr 1789 und zwar in entern reien9lahriings- miltel zti veijorgen, ald üollfommen erreicht anznfihen ist. Die in den letjien Jahren emgetreteue erheb.iche Sieigeruug der Fleiscl)» uieife ist zum Teil aui bie Fleischbeschaukosten zuruckzuiühreu. Tie Wiikuiigeu des Fleischbefchaugesetzes uad) dieser Richtuug hm ist um fo schärt er Qciuejen, als die Kosten der llniersnchmigen nicht nur tekliveise recht erhebliche, solidem auch außerordcuiiich ver- jchiedeue gcwejeu sind. 91amentlich Die Schlächter am dem Lande und m tlemertn Städten, wo öffentliche Schtachihäuier mchi bestehen, haben besonders hohe Kosten durch die stteischbeichau zu nagen. In gleichent 'Maße verieuernd hat geivirkt, die hansige Unmöglichkeit dec baldigen VeiwcnDimg beaiiftauDeler, bedingt tauglicher Fieifchstücke m Rodiaiifialieii imD auf den Freibäiikeu, da diese Vorrichtungen fast nur an größeren Schkachtviehhöfen vorhanden sind, aui dem Lande aber fu|t ganz fehlen und feiner, daß noch vielfach jede 'Möglichkeit fehlt, die Tiere gegen Schlachiver- luft zu versichern, oder iveun es gefchieht, uiel'act) Diel zu hohe Prämien bezahlt iverden muffen. Die Verluste durch die Fleisch- beschau benagen ca. 2U Atillwnen 'Mart allem lür Preußen. — Ter MitberichterjiaUer Proieffor Dr. Schütz-Berim teilte mit, daß nach den an der tierärztlichen Hochschule zu Berlin Dorgenommeueu Berechnungen der Gesamtverlust an Fleisch und Fett, der duich bie Fleischbefd-an hecbeige'ührt iviiö, jährlich etroa 80 MiUiviien Rtark beträgt. An Gebühren für Fleifchbe- jdiau iverden in Deutschland etwa 20 UhiUiouen Atari bezahlt. Tie Kosten der Fleischbeschau tragen zmn Teil bie Landwirte. — Rach kurzer Diskussion werden folgende Erklärungen der Berichterstatter angenommen : Tas Kgl. LanDes-Oekonomie-Kolleginm beschließt, die SlaatSiegierimg zu ersiichen: 1. die Rollen Der Schlachtvieh- und Fleischbeschau ganz aui Die Staatskasse zu übernehmen ober Doch aui Die Ermäßigung Der Flelschbeschauloiteu Durch Zuichühe Des Staates oder andere ofientliche Verbände hmzuwlrten; 2. Dem wieDerholl geäußerten Wunsche des Pieuß. Abgeordnetenhauses Rechnung tragen zu wollen, durch Einiührmig einer obligatorischen Schlacht- viehverncherimg unter Heranziehung von osjemlichen Mitteln; 8. jchleuiiigste Alaßnuhmen zu treffen, bie geeignet sind, bie zurzeit vieliach unwinschanUche Verwenoimg des bcaiiflandeten oder bedingt langtichen Fleisches zu verhuiDern.' lieber Viehzucht im Jahre ItiUö sprach Hofbesitzer Engel- Kießener Tycatnvcrein. Iphigenie aus Tauris von Goethe. Statt zweier Koryphäen der Berliner Theaterwelt, deren Versprechen hierher zu kommen ebensoviel Furore machte wie schließlich ihr Ausbleiben, kamen am 'Montag einige Rem» leide des Frankfurter Schauspielhauses zu uns, uni unS nicht den ^Fiihrmann Henschel' von Haiiptmann, sondern Goethes -Jphlsteiiie' darzubieten. Gibt es größere Gegensätze? Jenes eu» deutsches Vollsslvck im natürlichen Sinne des Wortes, ein Bauemilück aus unseren Tagen von einer jedem Schmuck entsagenden, selbsiloscn Kunst, bie den Bahnen Tolstois, des unerbittlichen russischen Wirklichkeitsschllderers, nachwandelt, und in konsequentester Naturallsiik an Gemälde von Manet, Leibi und Liebermann erinnert, das erfchüttemde Lebensbild eines einfältigen, kleinmetischltchen Dulders in dumpfer Enge, der als Spidball dem Schicksal blindlings unterliegt — diese eine Ewigkeitsdichtiiilg, die auf antikem Goldgründe gigantisch sich anfbaut zum zeilendurchdcmernden Dome, die uns ideale Uebermenschen vorführt, die dem Schicksal gewachsen sind und ihm mit Größe trotzen; eine Dichtung, die über alle deutsche Kleinkunst gigantisch hinauSragt drirch ihre olympische WeiS- heil, Klarheit und Dtilbe, wie durch ihre unvergleichlich er» . abene, prachtvolle Versltmst. 2lber blinkt nicht atich von dein unerschöpflichen Borne der beiuegten schönen Seele der Hassifchen Dianapriesterin manch feines, reines Tröpflem in ber dlirchbüiierten Seele des simplen schlesischen Fuhrmanns? Wallet nicht in beiden Dichtiingen sittliche Größe und Nein- hcit, lief nineiliche Keiischheit, spricht das Allgemeine und L'tenschliche beider einander weltenfernen Stoffe nicht von Herz zu Herz, findet nicht in beiden selbst Der das Seine, der überall im Drama die ,Katharsis' des Aristoteles sucht? ... freilich wäre die „Fuhrmann Henschel"-Aufführung des Thealervcreins zweifellos noch zugkräsliger gcmefcn, als die »Hphlgenie", die uns erst vor 14 Monaten geboten n, :rte, funb zwar auch mit Irl. Noltmann anä Frankfiirt in der ITtlelrolli'. Darum wäre die Wahl etiva des ,Taffo", der aber ID°Ül z. Zt. in Fraukfilrt nicht auf dem stteperloire sieht, noch be» grüßeuswerter gewesen. Ober man hätte auch eineu Aloberncn, felbil Wedekind, Halt Hanptmann durch Frankfiirter zu Worte -tommeu lassen können. 'AUeidingS begnügt sich die Iphigenie mit fünf Darstellern, im Gegensatz zu Wedetiud, der ui der Buchausgabe (bet Langen in Ltituchen) seines seltsamen Btc^gi-'- umd Kömgsdramas „So ist bas Leben" bie Fülle ber Pei- fonen gar nicht auszuzählen wagt. So entschloß sich denn Plancher, in der Zwi|chenzett aus Anlaß des Semesierschkusses Gießen den Rücken zu kehren, der sonst zu den eifrigsten Besuchern der Theaterverelnsoorstellungen gehört. Doch alle, die gestern dein Theater fernblieben um der Wiederholung der .Iphigenie' willen oder weil sie nicht die beiden großen Berliner Thealeruerne zu sehen bekamen, sind eines ichiveren Verlustes teilhaftig geiDotöen, Die Jphi» genie des Frl. Rottmann au6 dem Vorjahre und bie gestrige sinb nahezu völlig verschieben. Die unsterbliche Schönheit, die ihren Lippen anvertraut war, träufelte am Montag wie ein Balsam und ein HimmelSsegen in Ohr und Herz der andächtig lauschenden Rtenge. Voc Jahresfrist hatte hier und ba eine gewisse Schärfe des OiganS gestört, hatte ber Rede noch viel von der heutigen erstaiinlichen Schattle» rungssähigkelt gesehll. Auch heute noch ist nicht zu überhören das etwas Lispelige in dec Sprechweise. Wie wundervoll aber klangen doch ihre Tonmodulalionen! Dazu der uionumental erhabene Zug, die plastische Kraft der Haupt» strichel Auf der Höhe des drainatischen Moinentes stand sie vor und bei dein Vortrage des Parzenliedcs, der tragischen 'Auflehnung gegen den Schicksalszwang der üderniächligen Gottheit. Und wenn vordem der Iphigenie des Frl. R. jener zarte lyrisch-älhcrische Hauch von weltentrückter Unbe» wnßthelt gegenüber den Konfliklen des rauhen Lebens, die jungslällliche Seele abgmg, wenn sie vordem nicht sowohl auf bas rem Ptenschliche, das Schwesterliche, Töchterliche, als vielmehr auf das Heroische, oder richtiger auf bas Entsetzliche ihre Iphigenie gestellt hakle, so ist heule zu sagen, daß ihre Iphigenie jetzt em vollkomnien ausgeglichenes sJ)lu|terbilb erhabener Edelmenschlichlett ift. Was sie weit hinanfhob über eine Reihe großer Jphigenie»Darstellermnen, über eine Clara Ziegler, Rosa Poppe, Biaria Pospischil rc., daS »st jenes arme ElwaS, das fein Chirurg bisher bei feinen Sektionen gefunden haben soll und das man „Seele" nennt. Selten genug sieht man heute eine echte und obendrein großzügige Tragödin auf dec deutschen Bühne. Fräulein Rottmann aus Frankfurt ist eine solche. Alle übrigen waren nicht „aus Tantalus Geschlecht'. Herr Kirch zeigte als Orcst neben ihr einen auffallenden Plangel an Ausgeglichenheit. Augenblicksivetse stand ihm cn zu Herzen gehenber Laut zur Verfügung; in der großen Szene, ba er seine abgeschiedenen Väter um sich zu sehen ivähnt, riß er gecabezn mit sich fort. Dann aber zeigte feine Rezitation wieder, am Anfang wie am (Snoe, nicht nur m den Affelliiellen, üble Th<- iaht; dann hatte seine Tarstellnng ettvas verwunderlich oewaltsameS, das dem Wesen des DieüiiA-beubtid) Das RoUeumm emuue fia» mii q-v» näruitfl: .Das Vanbcs=Ccfünonue-RoUcflmm beid) ießl, bie Körngl. Siantsreflierunfl zu ersuchen, zur Be|d»assuua vollkommen zuver» läfiirten Ptaienals über Den SimiD der Deutschen Viebzuchl die Vornahme aujähclicher sianstisdier Erhebnugeii anzuorDueu.' Teu l a ii D iv i r t j d) n f 111 i d) e n Arbeitsnachweis behauDelte Tr. LuDwiki-Vertm, her iu a. «olflcuöeS hervvrtwb: Erne eril)ciilid)e Foun Des ArbeuSuachweises, wie sie bmißeiib iiouvenbiß wäre, besteht zurzeit für Die biutsche Laubwirischast nid)L Aid em svld)es Ziel hiuzuwirkeu, muß eme DrmgeuDe Ausgabe der Gegenwart fein. Gelingt es, biese eminent wichtige Frage zweckemfpiechenb zu löien, so wurde Damit Der LauDwiit- idjan em überaus wichtiger Tieust geleinet, denn Die Rosten Dec Aibeitsvermittelung für Die LanDwiilick,ait tragen bie Arbeitgeber, sie sind em Teil Der Produktionskosten, und zwar ein 1 tchl unbeträchtlicher, Da die L'nnDiviyjdtoit m relativ höhereti» Blaße als Die Gctveibe im engeicn Sinne Arbeiistiaiie benötigt. — Zu Diesem Thema ivurDe schließtld) eine längere Resolution angenommen, womit bie TageSoibmmg erlebigt war. 2Cird)c und Schule. X 91 i b b a , 11. Marz. In oer bis um oen letzten Platz ge- füdten Rird)C, in der |id) auch zahtreicye 9kid)ievangelische emgeumden hatten, fand gestern abend eme en-ebendeP aulGerhardt-Feier Halt. Tie Gemeinde, der 'JJiäimcrgc(auguevem, Der Gemischte Ehor, 2 Sdjülerdiöre und einige Soliliinnen des Gemischten Chors jungen mit Begeisterung bie Lieber des gotibegimbcien Tid)ters; 7 RmDet bc'lanuevien weitere feiner Lieder. Tie gai>ze Feier zerfiel in 4 Teile: 1) Tie Tränenzeil imD Das Gottverirnnen; 2) Ter GianbeuSgrund — bie großen Taten Gottes; 8) Ter Dank für Die Großtateir GotieS; 4) Ter Feierabend Der Rinder Gottes, welche bnrd) An- iprachen Des ethen Geiittichen veilnnpst waren. Tie Feier iuoc Duvd) DaS ‘jufammemuirteii aller Riäne eme echte GememDeseier imD wird eines nachhaltigen Enidruds mchi verfehlt habe,». Zu ber Untersuchung gegen Pfarrer Jathv bt Köln, die auf eine von einigen rechtsstehenden Gliedern dey Kölner evangciisäMN Genteinde an den preußischen Oberkiccl-enrot gerichtete Besclpvvrde eingeleitet worben ist, schreibt bie „Köln. Ztg.": »Leider Hoven bie kirchlichen Behörden, oenen bw religiöse Stellung Jatvos und Die auyervübentiiche Verehrung, Die er unter feinen GemeindeglieDern genießt, hinreichend bctannt fein muffen, bieie Be)d)i.beroe nicht einiaa) zu den udeigen gelegt, sondern der Oberkirchcnrat hat bud Kvvlenzer Konfistvriutn und dieses den Superintendenten der Sytwde Köln beauftrag-, Pfarrer Jatho zu der Beschtvcrbe zu hören. Pfarrer Jtttho hat daraufhin eine längere Berreidigungsfchrijt an den Superintendeiiten abgeiaßt, die dieser mit seinem Gutachten auf dem Jnfiunzenweg tveiiev- gegeben Hot. Bon der daruushin erfolgten Euilettutig eine» amtlichen Verfahrens gegen Jlatt-o, von der auswäitige Blätter berichten, ist hier nichts bekannt. Wir nükljtcn vielmehr bofien, daß der Römer Gemeinde ihr innerer Friede, der durch jene Bescheveride gegen Jati-o wiederum getruvt wordcn ist, nicht durch ein Bvrgeljen der Drchenbeyöcde in cuitr Wed« erschüttert wird, die bie bedenklichsten Foigen nicht allein stu Köln, sondern für den ganzen Westen haben mußte." Aus SxaM miiO CauO. Sprechstunden ber biebattwn 11—1 ilyv vorn»., —Vs8 Uhr abdS. Gießen, den 12. März 1907. ** Treue Dienstboten. I. Kgl. Hoh. bie Großherzogin hat am 11. März, als am Geburtstage der Prinzessin Elisabeih, u. a. folgende Ehrenzeichen für lang» fahrige treu geleistete Dienste in em und derselben Familie an folgende oberhessifche Dienstboten zu verleihen geruht: DaS Goldene Kreuz mit Brillanten: Ptacgarete Groß- köpf aus Hamm, 40 Jahre bei Herrn Pofioerwalter L P. Habich in Gernsheim; Anna Maria Friedrich aus Hahn- beutfchen Gricchenjungltugs gar fremd tfi. Auch ließ er sich zu manchen Ucbecfchwänglichkeiten verfuhren, aus Denen ihm oann zu den lyrifchen Stellen feine Uebergänge gelingen konnten. Dagegen war Herr Hellmer, ein neuer Herr, als PyladeS sehr hell und frisch tm Ton, ungeziert und höchst eiquidcnb. Ec zeigte, baß ec eine starke erblühende Kraft ist. Leine Diktion besitzt, ohne daß ihin ein sonderlich schönes Organ zur Verfügung steht, doch eine bereits vollkommene Sprachlechnik, hinreißenden Schwung und Feuer; seine 9luancierungen der Rede zeugen von Geist, von starkem Dichlerlschem Gefühl und nainenllich von innerlichster Verlebendigung jedes Wortes. Eö scheinen die schönsten Ent- loickeliingSmöglichkeiten bei ihm vorhanden zu sem. Herrn DiegelmannS Thoas und Herrn Pfeils Arkas sind markig und schlicht charaklerisierl, der LhoaS mit ziemlich stark skythisch unartikulierten Lauten unnötig versetzt, der Arkas dafür um so weniger barbarisch, dagegen etwas zu schönrebnertfch. P. W. * * Frankfurt a. M., 11. März. DaS gestrige letzte (10.) Sonntagsmuseumskonzert, NTelches Herr ll n i o e r s i- tätsmusikdirektor Pros. Gustav Trautmann aus Gießen dirigierte, hat die Reihe dec Sonntagskonzerte glänzend abgesajlossen. Schon die gediegene Auswahl des durchaus klassischen Programms sprach für bie echt musikalische Auflassung bes Dirigenten, noch mehr aber befunbete sich dieselbe in der Durchführung des Programms. Seb. Vad>s 5. brandenburgiichcs Konzert für Streichorchester mit obligatem Liolin- und Flöten- solo und Cimbalbegleitung (letzteres am Flügel durch Hermann Zilcher ausgezeichnet vertreten) eröffnete, Mozarts Es-dur-Sym- phonie besclsioß den Abend, Schaiberts „unvollendete" H-moll- Symphonie erstrahlte als Glanzpunkt in ber Mitte bes Programms, umrahmt von zwei, von Herrn Felix Senins aus Petersburg geschmackvoll gesungenen Arien von Bach (G-bur-Messe) und Mozart (aus Cosi fan tutti). Das L-rchester leistete unter der llraffen, dabei aber musikalisch feinsinnigen Leitung des Herrn Trautmann vortrefs.ichies, nicht nur in den Streichern, wie bie ausgezeichnete Wiedergabe oes branbenbucgifchen Konzerts bewies, sondern auch in den Bläsern, welche sich in der herrlichen Schubcrti'chen Symphonie, bie unvergleichlich schön gelungen war, einer staunenswerten Reinheit unb Zarlhett befleißigten. Das war in ber Tat ein erhabener Kunstgenuß, für welchen Herr Profef'.or Trautmann unb alle Mitwirfenden mit begeisterten Beisattsspeuben gefeiert würben. — Man schreibt uns ferner aus Frankfurt, 12. März: Suzcinne Tesprös hat vorgestern als Denise unb heute als Phebre bein hiesig.n Publikum außerorbenllich gefallen, während man ihre Tru, )e gut, aber nia-r übecroältigciib fatib. — Papst Piu stiftete sür bas beste bei den für Den Mai bevorstehenden Ko c u e r B l u m e n p i e 1 e u cinlaufenbe Deutsche Gedicht auf die heilige Elisabeth ein Kruzifix, Rannchen Gol- öfsnet iverden. Märkte. Handel des 96.70 | Elektriz. Lahmeyer Italien. Kente . 4% 3?6 Portugiesen Serie 1 . III Portugiesen 3% . 106.70 . 97.80 Berliner Börse, 12. März. Anfangskurse. . . 215.30 180.10 ss21/ Fabrikant: H. BARKOWSKI, Berlin 0. 27. To: Das Zt Neustadf 80.60 153.80 4>0 Uesterr. Goldrente. . 4^8/o Uesterr. Silberrente 4>o Ungar. Goldrente . . . 29L0 . 128.30 . 145.10 Liseula.m . GoLtuardüuiin . . Lomuard. Eisenbahn Uesterr. Staaisounn . . rnnce-Heun-Biscubalm Harpener Bergwerk i.aurahütte ..umbardeu E. B. Aordd. Lloyd . . 1 ürkenlose . 51.20 8o.20 66.60 psrßynamin perdynamin-Kakao . 232.20 . 124.50 Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Laurahdtte...... Aordd. Lloyd..... Uber sch les. Eisen-Industrie Berliner Handelsges Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresuner Bank . . . Kieuitaktieu..... Baltimore- und Ohio- . 29 20 . 145.00 . 143- Reichsanleihe do. Konsuls do. Hessen Oberhesseu Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz.: schwach. 68.50 7000 91.20 92.05 95.10 beginnende Große-Gala-Sportsfest, welches sich eine»' jelir guten Zuspruchs erfreute. Die am Schluß durch Oberburger, ineisler TUonieiueg er’olgte Preisverteilung brachte bei den touu« Konkurrenzen nachstehendes Resultat: A ch t e r-N i e d e r r a d. 2 chu 1 reigen (1 Ehrenpreis) 1. Beloziped-Klub Tarinstadt 6,44 Biinfte, 2. R>B. 2 ch,erstem 5,19 P. S e ch s e r - N i e d e r r a d - Li u u streige n (1 Ehrenpr. u. 6 silb. Ehrenzeichen) R.-B. Wetzlar von 1887 9,75 P. A ch t e r - N i e d e r r a d - S ch in u ck r e i g e n (1 Ehrenpr. i. W. von 9)if. 125.— geflötet vom T. R.-B.) 1. 8t.-B. Wetzlar von 1887 7,10 P., 2. Bicycle-LHub Darmstadt 5,34 P. Einer - 9ticderrad - Liunstiai) ren (1 Ehrenpr.) Earl Theiß- Toberu. Z w c i e r - N l e d e r r a d - K u n sl i a h r e n R.-B. Wiesbaden von 1884 Ehrengabe. B l e r e r-9t i e d e r r a d - K u n st - fahren 1 Ehrenpr. 9i.='B. Wiesbaden von lv84. Am Radballspiel beteiligten sich R.-B. Wiesbaden, Bicijcle-Hlul) Of,eubach, R.-B. Wetzlar, R.-B. Schierstem, Bel.-Lilub Darmstadt uuo endete nut Sieg von Bicycle-Klnb Essenbach gegen 9i.°B. Wetzlar 6:4. Tas Radpolo ivurde von R.-B. Schierstem, Bicycle-Litub Offenbach und Bel.-Klitb Tarinstadt ausgeiuhrt und blieb'hierbei R.-B. Schieriteil: Sieger gegen Ostenbach 5:4. 136.10 Hö.uO 232.50 206.40 148.70 215 40 231.jO 128.00 114 lo 168.90 135.60 241.00 170.30 181.30 153.80 215.10 $nna Sttfnnb, eingetragen T Äaufmt Seorg . Firm Gießen Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen a 2.50 M. einen Dalkenbrand zur Folge. Zum Glück wurde die Sache bei Tag entdeckt und großer Schaden verhütet; der Balken mar schon ganz verkohlt. . Q) Friedberg, 11. März. Der Vorstand des Burger- Vereins halte für heute abend eine allgemeine Bürgervetsamm- hing etnbernfen, die sich mit der Frage der Erbauung e i n e s V o l k s - u n d S ch w i m m b a d e s befaßte. Der Bürgerverein hatte im Einverständnis mit dem Stadtvorstand drei Gießener Herren, Architekt Hans Meyer, Ätedtzmalrat Dr. Haberkorn und Stadtv. Eichenauer, zu Vorträgen über die Angelegenheit emgeladen. Die drei Herren gaben em Bild von Volksbädern in Vaden, insbesondere auch von dem seit 1U Jahren bestehenden Gießener Vollsbad, und flimmen darin überein, daß auch für Friedberg die Errichtung eines Volksund Schwimmbades iiiöglich sei. Die anichheßende Diskussion ergab denn auch den astseltlgen Wunsch nach baldiger Erbauung eines Bades. (9hil). Bericht folgt.) ** R l e i n e DJi i 11 e 11 u n g e n aus messen und den Nachbarstaaten. In Friedberg findet vom 6.-8. Inti d. I. das Mvcisieii des 2. Kreises des deutschen A 11 e t h e n b u u d e s statt. — Zu O b e r - Ai o r t e ii ivird in der nächsten Zen em t a t h. 2 cl) ive|i em Ijaus m Verbindung mit einer Kteinlinderschule errichtet werden. ________ Giesteucr Wetterdienst. Voi aiiösichtliche Witterung für Hcsicu am Atittwoch, de" 13. März: Teltiveise heiler. Reine erheblichen Niederschläge. Nachts Frost, am Tage kühl. Mässige östliche Winde. Neichsbank. Am 4. April ivird in Schmalkalden eine von der Reichsbantsielle in Eisenach abhängige Reiaisbank- nebeustelle mit Kaßenelnrichtuitg unö beschränltem Giroverkehr er- ö°/0 ülexiKauer . 4>su/0 ^hrueseu . . Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W Tendenz: ruhig. figurieren in der Tetlnehtnerliste 3 Erztehungsanstaltslecker, zum .Test aus geistlichen Staude, 36 Juristen uuo SkcalanstaitSleiter, 49 Ätediziner. Von den letzteren sind mehrere seitens ihrer vorgesetzten Behörde zum Besuch des Kursus veranlaßt. Auch das Gr. hessische Ministerium hat Gelegenheit genommen, zehn beamtete Aerzte zu diesem Zwecke abzuvroiien. Der Kurs beginnt am 15. April. Als Thenrata sind die solgenden in Aussicht genommen: 1. Die Formen der MrimuiaHtut bei den verschiedenen Arten von Geistesstörung. (Dannemann.) 2. Der angeborene Schwachsinn in Bezug aus Kriminalität und Psychiatrie. iDanne- wann.) 3. Die angeborenen psychischen Abnormitäten in Bezug aus hie Lehre vom geborenen Verbrecher unter Berücksichtigung der morphologischen ÄoiwrmirLten. (-sommer.) 4. Die Epilepsie als Lkoment der Kriminalität und Psychopathologie. (Sommer.) 5. Tie hysterischen (psychogenen) Störungen vom klinischen und soren- sischen <. Der Allohoiismus als Quelle der Ltrtmmalitat und Geistesstörung. Die psychophhswlogischen Wirkungen des Alkohols, die tstnischen Formen des Alloyoiismus, die stra,rechtliche und soziale Lewe desselben. (Aschas,enourg.) ü. Die Technik der Gutachten. ^Aschas,enourg.) 9. Die verichiedenen Formen der Kriminalität. (Aschasienburg.) 10. Die Bedeutung von Anlage, und Milieu sür die Kriminalität. /,Asck)assenourg.) 11. Die verschiedenen Stra,richtstheorien. sMilkermaier.) 12. Determinismus und Straje. (Arirtermaie'r.) 13. Die psychologischen Acomente im Zivilund Stra, Prozeß. (MJiiitennaicrj 14. ^ic stcairechtliche Untersuchung vom psychologischen Standpunkt. (Mitkermater.) 15. Die Psychologie der Aussage. (Sommer.) 16. Psychologie und Psychopathologie im Polizeiwesen. Dannernlann.) x Allendorf a. d. Lumda, 11. März. Gestern nachmittag hielt der B i e n e n z ü ch t e r v e r e i n „L u m o a t a l" in der Wirtschaft von Ranft hier seine erste diesjährige Versammlung ab, die trotz des ungünstigen Wellers zahlreich besucht war. Hauptgegeiistand der Tagesoronung war die Wahl des Vorstandes, der einstimmig wiedergewählt luuroe, sodann die Rechnungsaülage, die recht günstige Kassenverhältnisse auswies, und ein Vortrag des Vorsitzenden, des Lehrer Adam hier über „Rückblicke und Ausblicke". In klaren, jedermann verständlichen Ausführungen zeigte der gründliche Kenner des Bienenlebens seinen ausinerksamen Zuhörern, welche Arbeiten zurzeit und bei Beginn des Frühjahrs aus dem Vieneiistand vorzunehmen sind, um Verlusten von Volkern vorzubeugen und mit gesunden, starken Völkern in die Trachtzeit zu kommen. An den Vortrag, der mit großem Beifall aufgenommen ivurde, schloß sich eine längere Besprechung an, wobei die Anwesenden vieles Interessante uno Belehreiwe aus ihrer Erfahrung zum besten gaben. Der Besuch derariiger Versammlungen kann allen Bienenzüchtern nur angelegentlichst emchohien und ihnen der Anschluß an den Verein geraten werben; die geringen Leitragslop en heben sich durch die schätzenswerte Förderung von Jmkereikenntnis.en, die die Vereinsversammlungen bringen, reichlich auf. w. Nidda, 11. März. Gestern drohte zivei Mal Feuers- ßesahr. In einem Atetzgerhaus brach ein Wanuubtauü aus, Dei, nachdeiii der Brennsloy verbraucht war, von selbst erlosch, dagegen haue ein Ranunbranb ui einem pause am Marktplatz 85.10 96.65 85.10 95.65 94 50 99.70 99.80 95.0V 3^7« 3% öH°/6 3% 3^7o ^°/0 Bau- «sreitaj 10 Uhr ob 1. 70 Fm. iür Eä 2.6 fon. M Entlief). Tn% Distrikt 8V1 Sitzung des Provinzial-Ausschusjes. G i e g e li, 9. März. Heinrich Schmidt VIII. in Queckborn mußte in der Zeit vom 28. November 1905 bis 8. Januar 1906 in der hiesigen Klinik wegen eines» Augenleidens verpslegt werden, wodurch 43 Mk. Kosten entstanden sind, die von dem Ortsarmenvervand Gießen verauslagt wurden. Dir Schmidt den linterstutzungswohnsttz in Quellborn besaß, verlangte Gießen Ersatz der Kvsien von dem dortigen Lrtsarmeiiverband. Dieser beitritt wdoch seine Ersatz- psiicht, weshaiv Gießen gezwungen war, St'Jage bei dem Provinztai- ausschuß zu erheben. Queckvorn stützte seinen Widerspruch daraus, daß einmal Schmidt bei seiner Ausnahme in bie K'linck nicht hülssbedürilig gewesen sei, da er noch im Besitz von Immobiliarvermögen gewesen fei, das er später versteigert habe; zum andern müsse dem Ortsarmenverband Giegeii das 'jicajt beimLen werden, Personen, die sich kurzer Hand nach Gießen in die Klinik, be- gaven, ohne den einheimischen Armenvervand hiervon zu verständigen, in diese einzuweisen. In der heutigen Verhandlung gab der ProvinzialaussllMß der erljooencn Ltpage statt unter Verurteilung des Ortearmenverbandes Queciborn in die Kvsien des Verfahrens. . । Heber die Kosten des Geländeerwerbs für die Nebenbahn Butzbach-Lick) hatte die Geiandeerweroskommission einen Verteilungsplan aufgeiiellt, wach dem aus die Gemeinden Butzbach 19, Gamoiach 14, Griedel 12, PNunzcnberg 10, Truts- Niunzenberg 3, Dor,-Gill 3, Ellerstadt 7, 9Nusch,eNt-eim 6, Over- Hörgern b, 2ich 14 und die Gemarkungen .Hos-vuuit 3, Arnsberg 2, Kvllihäuser Hof 1 Prozent der Kosten ent,ieien. Nachträglich ivurden auch noch die Gemeinden ytioaenberg nut 1 uno Biriiar mit Vz Prozent herangezogen. Gegen diesen Verteilungsnwdus erhoben die Gemetnoen bioaenberg, Eber,^adt, Lich, Birkiar und die Gräflick)e Renttammer Laubjach namens der Gemarlung Arnsburg Widerspruch, indem sie gänzliche Be,reiung oder erhebliche Herabsetzung der ihnen angcioniteiieii Beiträge forderten. Die Geländet.riverbswmmisswn eryov hieran, Klage bei dein Provinzial ausschuß, da Gemeinden tau» verschiedenen Kreisen in Betracht Lauten. Nachdem eine kürzlich anveraumte Sitzung des Pvv- vinzialausjchusses in,oige Beichiußunsahigteit des,eiben aussaiien mußte, wurde heute zur Sache verhandelt. Hierauf wurde die Beschlußiassung ausgesetzt. 2. Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lUr und Industrie, Glessen. Frankfurter HSörne. 12. März. 1.15 Uhr. der besten von allen Aerzten glänzend empfohlenen Nähr- und Kräftigungsmittel iür Blutarme, Bleichsüchtige, Kranke und Rekonvaleszenten sind vermischtes. * Ein paar schauerliche Dragödien werden heute aus Dresden und Paris gemeldet. In Dresden hat in der Nacht zum Sonntag der O b e r s ö r st er a. _<2). Wilsdorf seine Frau und fünf Kinder erschossen und später Selbstmord begangen. Bewohner seines Dauses wunderten sich, daß den ganzen Tag über die Jalousien heruntergelas,en waren. Man benachrichtigte die Polizei, welche in die Wohnung eindrang, wo sich ein gräßlicher Anvlick den Eintrelenden^bot. Zuerst fand man noch leoeiu) mit einer Schußwunde in der Stirn oie älteste Tochter Dora, bald darauf die Frau und die übrigen fünf Kinder sämtlich tot uno schließlich auch den Oberförster seiost. Die Lage der Leichen deutet darauf hin, daß der Oberförster die Tat im Einverständnis mit Frau und Kindern begangen hat; nur die älteste Tochter scheint dagegen gewesen zu sein, uno zwischen ihr und dem Vater muß sich ein schrelllicher Kampf abgespielt haben, denn neben der Steile, wo sie lag, lag alles wild durcheinander. Die überlebende Tv.hter wurde in ein Keantenhaus gebracht, wo sie noch bewußtlos darniedcrliegt. Das Motiv der Tai soll in a h r u n g S s o r g e n zu suchen, sowie darauf zurück- zusuhren sein, daß Wilsdorf kurz vor der Verhaftung stand, weil er amtliche Gelder unterschlagen hatte. Die Hausnachbarn halten von der Familie Wilsdorf bereits seit Freitag nichts mehr gehört. Der Mörder war ein Mann ucn 51 Jahren, der mit seiner kärglichen Kgl. Pension nicht ansg -icht und deshalb inehr und mehr in Schulden geraten sein soll. Seine mißliche Vermögenslage war auch der Grund zu einem unglücklichen Familienleben. — In Paris versuchte ein Zimmermann, der in einem Hotel mit seiner Frau in Streit geraten war, diese zu erwürgen. Auf das Hülfegeschrei eilten der Hotelbesitzer und ein Kellner herbei, die mit 9ievolversll)üssen empfangen wurden. Der Kellner wurde durch einen Schuß g e l ö te t, der Hotelbesitzer schwer verletzt. Hierauf slüchtele der Täter aus dem Hotel. Er wurde von einem Schutzmann und einem Unteroffizier verfolgt. Er gab auf diese zwei Revolverschüsse ab, wodurch der Schutzmann getötet und der U n te r o f f i z i e r schwer verletzt wurde. Hierauf gelang es einigen beherzten Männern, den SNörder in einem Laden zu verhaften. Die zahlreiche Menge lynchte ihn und brachte ihn dann schwer verletzt nach der Polizeiwache. — Infolge eines Wortwechsels mit seiner Freundin erschoß sich in Paris ein Graf. fc. Frankfurt a. M., 7. März. (Teiegc. Orig.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche 9lotierimgen der heutigen 'BieDmarft- preise. Zum Bertauie siaudeu: 14 Ochsen, oo aus Oesterreich o Bullen, 0 aus Oesterreich, 83 Kühe, Serien, stiere und Minder 0 aus Rumänien, 739 Kalber, 103 Schafe und Hammel, 9 Ziegen, 21 Ziegenlämmer, 32 Scha'lämmer. Bezahlt ivurde inr das Piund Schlachtgewicht: Ochsen 1. U-ualität 8^—87 Alk., 2. Qualität 73—76 ' Mk., 3. Qualität 6b—68 Alk.; Bullen 1. Qual. 72—74, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 73—75 Alk., 2. Qual. 69—71 Alk., 3. Qual. 62—64 Alk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Alk. Halber 1. Qual. 100-7104 Psg., Oebeudgewicht 60—62 Psg., 2. Qualität 90-95 Big., Lebendgewicht 53-56 Psg., Schlachtgetv. 69—72 Pjg.; Schafe: 1. Qual, bu—83 Pig., 2. Qual. 00-00 Psg. Gejchan : bet Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand um bedeutend; bet Kleinvieh gut, iem Ueberstand. gereicht sein. ** Landes Universität. Se. Königs. Hoh. der -GroßHerzog haben den ordentl. Professor in der medizinischen Fakultät der Universität Basel Dr. med. Fritz Boil zum ordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität und zum Direktor der medizinischen ZUinik an dieser ernannt. •* Predigerfeminar. Se. Kgl. Hoh. der Groß- Herzog haben den Direlior des evangcl. Predigerseniinars zu Friedberg, Professor Dr. Paul Wurster, auf fein Nachsuchen, zwecks Uebernahme einer Professur an der Universität Tübingen aus dem hessischen evangcl. Kirchendienst ientlassen. ** Geometerwünsche. Infolge der Verhandlungen der 2. Kammer über das Institut der Kreisgeometer waren am Sonntag ca. 1UU Großh. Geometer 1. Hl. aus allen Zweigen des Vermessungstvesens m Darmstadt versammelt, um zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen. 9tach eingehender Erörterung wurde einstimmig em< Resolution angenommen, die in der Hauptsache zum ^Ausdruck bringt, daß sich die Organisation durchaus beivährt habe und berechtigte Klagen nicht erhoben werden können. Die Kreisvermessungs- ämter haben Privaten, wie Gemeinden in der Sicherung des Eigentums wertvolle Dienste geleistet. Die Tätigkeit bei der Anlegung der G rundbücher allem rechtfertigte die Errichtung des Instituts. Die Versammlung spricht sich gegen alle Versuche, die Selbständigkeit der Krelsvermesfungsämter aufzuheben, auf das Bestimmteste au§. Die Frage, welchem Nttnistecium sie zu unterstellen sind, läßt sie unberührt. Eine ^Verbesserung der Organisation erblickt die Versammlung in !der Herabsetzung des Gebührensatzes von 17 Rtark, sowie in deiner Vermehrung dec Kreisvermessungsämter, eo. mit Staats- Zuschuß. Die Versammlung hegt zu dec Regierung und der Rammet das Vertrauen, daß durch Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte das Vermessungswesen sich weiter gedeihlich 'enttvickelt, und den Geometern 1. und 2. Klasse die Sicherheit geboten wirb, welche sie bei Aufgabe ihrer früheren lohnenden Beschäftigung erwarteten. Die nach vorstehend Erwähnten Gesichtspunkten verbesserte Organisation würde ohne s besondere Staatsmittel den Böeg zur Verstaatlichung des ^ganzen Vermessungstvesens bilden, die in anderen deutschen ^Staaten schon besteht. ** Kurs für gerichtliche Psychologie und Psy- ssch i a t r i e. Zu dem von den Pwsessoren M i 11 e r m a i e r uui> Sommer- Gießen, Aschaffenburg- Köln und Privatdozenl Dr. Dannemann -Gießen in der dritten Aprilwoa-e allzuhal- tenben Kurse der gerickstiicyen Psychowgie und Piyck)ratrie haben sich bis zum 10. Arärz bereite 86 Herren angemeldet. Der Kurs trägt, wie von Anfang an geplant wsucde, internationalen Charakter, da sich Interessenten uuS der Schweiz, Rußland, Holland und besonders auch Oe st erreich beteiligen, das allein 13 9ilmten austveist. Nach den Berufen geschieben fyim, 55 Jahre bei der Familie der Frau Gg. Schwauck HI. in Undenheim. Das Goldene Kreuz: Katharine Dille- muth aus Hainchen, 25 Jahre bei Karl Wilhelm Stern in Langen: Marie ©em nier aus Herchenhain, 25 Jahre bei Kaufmann Friedrich Lenz in Ortenberg: Veronika Hak bleib aus Brückenau, 26 Jahre bei Franz Ruppel in Rieder-Eschbach; Katharina Honig aus 9riedcr-Gmünden, 25 Jahre bei der verstorbenen Frau Elisabeth Schellhaas in Gießen; Elisabethe Hotz von Weilengesäß, 26 Jahre bei Lehrer Rik. Kredel in Petterweil; Riargarete Pflug aus Hainzell, 26 Jahre bei Wilhelm Schwank II. in Ntedcr-Eschbach; Anna Reifenkuget aus Groß-Karben, 25 Jahre bei Sport. = Darmstadt, 10. wmtz. Im hiesigen Saalbau fand heute der F r u y j a h r s g a u t a g des Gaues 9 des Deutschen R a d > a h r e r b u u d e s bet Anwesenheit von 13 Gauvorslauds- mitgliebetii und 46 Delegierten statt. Der Borsttzeitde S a in e s - Larmsiadt erstattete den Geschä'tsbericht. Der ^ayrivart des9lord- beztrls, Braun -vafphe, berichtete über den 9lordveztrk, etn Ber- ueier über den Bezirk Siegen und der Vertreter iür Rechtjchtitz, Dr. Haberltng-Alatnz, über ferne Tätigkeit. Die AuisteUung des Etats für 190? fand elnitlinnuge Aimahnte. Jym in zu ennleymen, daß der Gau z. Zt. 1855 Alitglteder zahlt mit 50 'Vereinen imü 700 Einzetsahrern. Neu emgetreten sind die Berente zu Bterstadl, Aitcheistadt und Sonnenberg. Der ain Herbstgautag ausgeschledeue langjährige ztvette Gauvvrsttzende P e t l 11 e in - Wtesblie-eu wurde znnt EhreilNiitgtied ernannt und ihm eine silberne ts>auplaletie gewidmet. Der Antrag des R.-B. Wanderltebe-Frankinrt, daß der Start bet den Itattstndenden Preisiayrteu einzeln und nut Ab- liänöeit geschehen solle, findet Annahine. Gemäß dem Witnich des Kaiserl. Antomobtl-Kilibs wird sich der Gau 9 bet dem nn Juni im TautnlS iiaiifuiöciiöeii Katierpreisrennen wie bet dem Gordon- Benneit'bleunen lut.öer in den Dienst der guten Lache ftelleu. -rer perbstgantag findet tu Frantsnrt statt. Ten Haiiptgianzpunkt des Gautages btlbeie das am rtzachmutag 5 Uhr im Saatbau M. Freiherrn v. Lconhardi in Groß-Uarbcn; Weinberg aus Allendorf a. d. L., 25 Jahre bet Ncorttz Stahl in Friedberg. — Gesuche um Verleihung des »Goldenen Kreuzes- zum 11. März 1908, denen eine Bescheinigung der ziiständigen Bürgermeisterei oder Polizetbehorde bei» gefügt fern muß, aus der hervorgeht, daß die Bedingungen für die Verleihiing des ^Goldetten Kreuzes" erfüllt sind, müssen bis längstens den 15. Februar k. Js. bei dem Obec-Kammerherrn Freiherrn Riedesel zu Elsenbach ein- °/0 russ.ätaatsaul. 190a 4‘a “ o japan. otautsanleihe 4>0 Uonv.Türken vun iuu3 Türkenluse..... 1% Gnech. Monopol-Ahl. 4% äussere Argentinier . Ardeitekvewegung. Charleroi (Belgien), 11. Marz. <ä>eucni sand hier und in den beiiachbarteu Grubenorten em Referendum iür den Acht- st u n d e n t a g in den Bergbeztrken jiüit. Die Beteiligung der Bergleute war überaus groß; man schätzt die Zahl der Stimmenabgaben auf 20 Uuü. Die Alehrzahl hat sich lur den Achtstundentag ausgesprocheti. Es ist daher ent Streik unausbleiblich, sockte die Regierung entgegen dieser Abstimmung beschließen. Beginn i - -Vea 0 Korber, in ?rel Fn 111 Zwei ha 1,11 hr en, ei El ist doa> abit wnktlch imniiflcncljui Nun ist Karlchen schon vier Tage erkältet und gerade jetz vor der Beriehirng muß er die Schule veriäumen. Schlimm ist's ia nicht, mgt der iHvrtor, auer in die Schute kann er nicht. — ist, so tauten o^te ihm doch Fays achte Soden« Acineral-Paitickeu. tyeben Sie dreimal täglich fedjs Stwr in tjeiger tuiiitti, die anoern sock er lutschen und ich geoe Ihnen die Berncherung, vag er morgen ivteoer wvhlam tib Die Schachtet tonet nur du Psg. mio ist überall etvaiuu» tocrben hind, pelaöen. *! iei Nau 4- GingejattSt. (Für Form und Inhalt u.tc. ..„.a viuLrik stehenden Artikel übernimmt ine Redau.o.i dem Puvckkum gegenüber iemerlei, Verantwortuiig.) E i n z u v o r t o m m e n d e r S ch a f f n e r. Einem Passagier, der täglich die Bahn Grünberg—Gießen benutzt, um nach Gießen zu gelangen, begegnete am Freitag abend im Arbeiterzug eine sehr merkwürdige Geschichte. Er stieg rasch in einen Wagen 3. Klasse, da es schon etwas spät war und die Passagiere vom Zugpeisonal zum Einsleigen genötigt wnrbcn. Als der Schassner immer noch mehr Leute und zu. . solche mit 4. Klasse-Karten in den schon sehr besetzten Wagen zwinge» wollte, erhielt er die Antwort: Alles besetzt — er ging hierauf selbst durch den Wagen, resp. zivängte sich durch. Im dritten Eoupee bat ihii em Passagier um einen Sitzplatz, worauf der Schassner antwortete: „Setzen S i e sich a im 5 Gepäckne tz". Ais ihm zur Antwort gegeben ivurde, aufs 9ketz soll man sich legen, äußerte er: „Bleibe Sie lieber l)iinne, sonst muß ich Sie ach noch iissyebe". S°Wtyt«, 4r- . rch (Ä-N db LK ""sladl en VVQö-M?les- laöi E""°ch, <• CS ^CICD1(iubeheif ^--Bericht bei £ ^d"erre' u<^i|ianö uii, «leheildttl Lttkel jenuuec temeiiei fiter. -ließen beniij/, «lag übnib un -c »reg iajd) in l war imö i;it ugt lüiiibci», wid in . \oldje 1 .lüiugen ■ " -Hb) ijieiaul jin buiun (louptt wil der od)Q|ine( cine9". Äir ujn. sich legen, achu! ach non) iiNBe', O s L tts; LSGtL^ en 3 3 « ■Ä -3 <5? xi 3 ä en 1.1 3 VD 3 'S- e cöo 3 « • L N L VD •5< Z. jo; o :O VD 0» 3 v" i o 3 3c 3-7- £ 5 o -.5 — tx c —< TI ->r> — •»"C CT CT 3 e ♦ 50 — ’E o ° 3 ^-.O e" = iH o oj N Z-L- e*/D <9 3 ,'£ C ’s o - O c 3 ■3 -s c'e 3^ «E. 3^' •—‘'O 2« 3 = S« .. 3 ° LZ 8L o i-< «n US 3 'N 3 §«2 3 ti <-> £ ~ -Z 6Z -K «3 E^-3^ §gfcgg? 3 '<=3^ ZZL r- . US U3- Ci oCt.' es.js —• 51 C2 26? - ’CS 3 0 cs <^,5 N L^.ZI -O «; 3 0 = = O •— ’- 3 J.‘S 3 S.^glg»®* Si— -7> S ~ O 'S 77 — £o CZ “ " 1 —- -3 3-i Z2 E 'S oj> q a~# 3 La» r-* e ,ü. U3 — --55'S 6? ~ .. as» ■•-' . 3 « ^CQS 'S 3^ <-> 3 a> La 3N 3 »3> ~ • s=- '3 = o t.1 US M 3M ~ 3 33 c_. — ja — 3 -- A Zc§ ,yL ä p S -3 — =-■= O 5 = O.x xS ..25 3 VD 3 -3 AD - es “ cs L - = 0 = | •3 ” g" 3 Kö 3 — cj US ■5=^ oj jQ 3 2 . - *5- 3 h) _ »a 3 US CO .£“2® g t-:S 3~ .a C^jO °'ö ' E »o »S- 3 i— L 52 L ^L> E g 3 3M L a 3 — _J "Z-A s;ZZ "2 -O Ä 3 - s'ffZ C 3> a,x 3-e - s'H'S a „öS 5 Xer3 x'S- 3 — a -n 5:2 US — --" 5 Ju»=g • -o-S.25 3.^T?-° nIk? = 3 ce^ö 3 3^ 3 . O =10 ’-• a5^. _ ä s 3 US — _X « E = . o "o =«%:-§§ = ztI 3 3" r Cs ar, L^-Zs , =3 m e ^ZZZL- RZ üDZD «-* Lo . oä;x :L-A 5--.5 E F-ä 3 3 *0 o MM — WC ■ — ■ 3 > iz ■£ »ö x US b 3 = äp^p"JS3 ae-.ja s E a ==8a^-55 ZS»«ZAsI jd Lr, "3r£ w .'S 3 5 Efi« eg 22^3^2 HX> Z 35 g 'S § ®jö a g5 ct m ^5 3 AZ HZ" =£ rs — -N 3 3 a Z §— 3 PC^U 3Z^L ^'SZL 3 Q Z) U», C© CTW EL 7 c Sc C u=^o H C? 2 e^" cti3 a 3.2 § CT^ -L f-5 o.E § o S-» Cä t-# c-> -8« 3 . ■= - S 2 w « 0 - Ji c ’S a 3 3 ct 8s O 3 C >— C UW — X» SÄ M 'S ° lä I ^uoi ti Ä «c-a 2 § L6? 3 o “ — c. , ä _■£ 3 =?> x 3 ~ a -5 % c = 3^ S . ~ - o — 2: CT a C —- ■3 -g 2 SlX-Ä 7^-3 5 3 ä 'ZF§ 3' 3 ®O E2- BBS 3 3 *tr c a ej - 5A ZZH s äl’E -ZZ« 2*HS .5.3 3 ■ — L* r 3 * e » fs° . c.5» eS » o am jJlitnvod), M eberjchläge. !)!aqg ’icßte Bank IIIr Handel Vefanntmachunft der G eschäfts -V erlegun § Mein Geschäft befindet sich von heute ab Kreuzplatz 2 B1*' anzuzeigen. Giessen, den 12. März 1907. D11/, B. M Drahtwäscheleinen 1719 Emil Pistor Nacht, Giessen, ne werden hierdurch zur 1712 1443 flaschen Ter Vorstand. ro rben. itoO-81- Total - Ausverkauf Neustadt fp< ^^gg@p jp IV13/, werden, in dem rrskuise. ;werk. , Ita.VJ . 135.6) vier- eckig verzinkter Schlaufen, ewxlob' ittel lür nke und ik . . Bank jiuauoit. ik - Zur* Konfirmation Gebe von jetzt bis Ostern auf sämtliche Wäsche, 598 Neustadt 41 Firma weiter. Gießen, den 11. März 1907. Grofifierwafid'es Amttzaericht. eingetragen: Die offene Handelsgesellschaft ist durch Austritt des Kaufmanns Gustav Schmidt erloschen. Der Buchbinder Georg Häuser führt das Geschäft unter der seitherigen sämtlicher Waren zu jeden annehmbaren Preise von 10—12 und 2—5 Uhr. Ferdinand Schott Weinhandlung und Weinstuben Bahnhofstrasse Ecke Wolkengasse 27, Telephon 330. Gleichzeitig gestatte ich mir den Eingang der Modelle sowie aller Saison-Neuheiten für Scheinerholz befinden), 2. 6 Fm. Fichten-Stämme km öffentlichen Ausgebot an Ort und Stelle verkauft Der Einfang beginnt punkt 10 Uhr vormittags Distrikt Brunkel. Fronhausen a. d. Lahn, den 7. März 1907. Der Waldvorstand. H. (ti er h arb. Bau- u. Ntttcholz-Verkarrf. Freitag, den 15. März 1907, vormittags von 10 Uhr ab sollen in dem hiesigen Gemeindewald 1. 70 Fm. Gichen-Stämme (worunter sich schöne Stämme Mittwoch, 13. Mu d.J. nachmittags 2 Ubr werden im Biererschen Saale versteinert: _ _ 1. 1 Vianino, 1 Kassasckirmik, 2 Mille Zinarren, 1 nr. Schreibtisch, 2 Eisschränke, l^Dbeke mit Marmorvlatte, eine Partie Wirtschaflsmöbel,- Tische, Stichle, 1 Buffet und 1 Bier- avvarat, 1 Sovha, 1 Kleiderschrank, 1 Nähmaschine, ein Ebaisenneschirr, ein Pferde- wanen u. a. m. 2. 1 blauevSvortamua.lHerren- an-iun, 1 Sommericherzieher. Die Verftcineruno LU 2. findet bestimmt statt. . (1694 Geiß ler, Gerichtsvollv.eher Casseler Schirmfabrik Giessen, Seltersweg 9 Reparaturen und Neubeziehen von Schirmen schnell, dauerhaft und billigst. 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"W »3 8 5 E- .... den Plakaten wurden die Eintrittspreise versehentlich J falsch angegeben, die in dieser 2lnzcige enthaltenen Preise Und richtig. Lachen, lachen, jubeln ohne Ende!!! ES gelangen zur Aufführung: H usarenfieber Burleske in 1 Akt von Karl Bläh. Ein Nachtasyl Burleske in 1 Akt von Karl Blaff. Zum Schluß: Der Nihilist Burleske in 1 Aki von Karl Blaff. _ Preise der Plätze: 1. Platz Mk. 175, 2. Pl. Mk. 1.-, 3. Pl. Mk. 0,75. L,or.«erkauf: 1. Platz Mk. 150, 2. Pl. Mk. 'hQ, 3. Pl. Mk. 0.60. bei Herrn Frees, Buchhandlg., Scltcrsweg. Giessea, Neuer Saalbau (Steins Garten) Gastspiel des Original Kötner Burlctzken-Ensemble Direktion Karl Blaff. 153- w Erstklassiges vornehmes Ensemble -QB -«X Nur 3 Vorstellungen 3 am 12., 13. u. 14. März Am 12. März abends 8 Uhr Eröffnungs-Vorstellung -a der beste HZ H-e i ri Ci Ci Burlesken Komiker IX <111 hldSS der Gegenwart jl jLFAM.Kj'K-r feinen Glanzrolle«. Tie'SS?"* Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Aachener Tuchluduttrie Wilkes & Co. in Aachen bei. es"/»