Kie heutige Wummer umfaßt 14 Seiten. del *20 'n i eh .1 ...... , . Segnung zwisch al und Tittoni dienen und darum kann man > in Deutschland von Herzen einen vollen und Die Friedenskonferenz. Haag, 12. Juli. *90 1.10 i.75 i.20 '.90 :j>0 1.50 i.90 .70 :.00 '.90 .25 .40 .00 .75 .59 .79 1.70 1.50 en i $ er L L ie er ng günstigen Erfolg ivünschen. politische Tagesschasr. Der Kampf um Peters. In der PeterZ-Diskussion scheint ein Ende noch nicht abzusehen. Man wird sich wohl bis zu»i Beginn des Beleidigung-Prozesses, den Dr. Peters gegen die »Köln. Ztg." angestrengt hat, über Schuld oder Nichischuld dieses Afrikaners unterhalten, und nach dem Prozeß erst recht Material für die Fortsetzung der Erörterung haben. Kein Tag vergeht ohne Erklärungen der an dem Münchener Peters-Prozeß Betei- ligten. Heute legt der Sachverständige Eugen Wolfs Wert darauf, die Freundschaft Wchmanns mit ihm durch Briese zu beweisen. Das große Geheimnis des gcsälschten Tucker- Brie feS, dessen Aufhellung sich Peters eifrig angelegen sein läßt, scheint allen Bemühungen zu trotzen. Auf wen auch als „Inspirator' des Tuckcr-Briefes geraten wird, keine Per- mutung hält Stand. Gouverneur a. D. v. Bennigsen zerstört den von der „Post" ziemlich leichthin ausgesprochenen Verdacht, ob er vielleicht mit dem Tiicker-Bricf etwas zu tun gehabt habe? Nicht das geringste I antwortet Herr v. Bennigsen. Was der eigens von Nemyork heranziehende Herr Gicseb recht von der Sache weiß, bleibt abzuwarten. Schließlich, aus den Tucker-Brief kommt es nur nebensächlich an. Ein Mann >vie Herr v. Bennigsen mit seinen Erfahrungen im dunklen Erdteil ist ein nicht zu unterschätzender Gegner, auch wenn die Akten über die Peters-Prozesse aus höheren politischen Rücksichten weiterhin geheim gehalten werden. der Beschluß gefaßt, die Frage einer , pater en Erörterung vorzubehalten. Hierauf entspinntftch^melange Er-I örterung über die feindlichen L-chiffen bet Eröffnung der Feindseligkeiten zu gewahrende SÄonungs frist. Staatsrat v. Martens-Rußland weist dar- auf hin, daß der russische Antrag keine bestimmte Zeit an etze Es handele sich nur darum, die bestehende pslogenheit in eine gesetzliche Form zu bringen. Jm Grumde herrscht Uebereinstimmung, nachdem man in einen. Miet« \ nungsaustausch getreten war über die, Frage, ob das Wort I Schonung" (faveur) nicht den Begriff einer Verpflichtung 'aus chließe. England und Japan sprechen sich tm Sinne des Ausschlusses deL Begriffes der Verpflichtung aus. Es, ftrirb noch nidjt über bie grundsätzliche tfrage abgestimmt, i da mehrere Delegierte noch Erklärungen abzugeben toun^' schen. Die Weiterberatung würbe vertagt. zwischen Institute Prof. Tr. B e st. Ein besonderer Enitt iR dem akademischen Leben gewidmet, aus dem namentlich b.r frisch geschriebene Aufsatz von Oberlehrer Dr. Roes e „Aus dem Gießener Studentenleben der Vergangenheit crivähitt sei. Von dem übrigen ^nbalt sei noch — ohne deshalb das Nichtgenannte alsl mmbet- wertig oder weniger interessant hinstellen zu wollen die sehr sorgfältig bearbeitete Geschichte der ^tadt erwähnt, die einen ilr^r besten Kenner, Oberbibliot^ekar Dr. Ebel, zum V^rfaster hall ferner die interessante Geschichte der Garnison Gießen von Maior Mohr, die Schilderung deS Nruseums von Hauptmann a D Kramer, des Kunstlebens unb der Kunstpflege von Pro- Hcsterreich und Italien. Der österreichische Minister des Aeußern Baron Aehren- : tbal ist nach Desto gereist, um eingehend mit Herrn u Zit tont zu konferieren und bei dieser Gelegenheit auch dem tp' Sinnige Viktor Emanuel auf Schloß Raccontgt^ etnen An- !, trittsbesuch zu machen. Eine solche Aussprache zwischen i ben leitenden Staatsmännern ist gerade bet galten und st Oesterreich sehr notwendig, denn wenn auch das offizielle st Verhältnis an sich nichts zu wünschen übrig laßt, so handelt es sich doch bei dem Bündnis zwischen beiden Machten ’•■■■ lediglich um eine Vernunstehe, von Liebe ist auf beiden "ft Seiten wenig zu spüren, und srühere Differenzen find noch ' . immer nicht unvergessen. Ja es fehlt nicht an vielfachen l- kleinen Plänkeleien, die kaum geeignet sind, dte gelingen vorhandenen Sympathien zu vermehren, und so steht sich ».die Bevölkerung beider Länder kühl bis ans Herz hmau gegenüber. Hierin liegt zweifellos ein unsicheres Mo- '!-> ment für den Wert deS Dreibundes, zumal es ja jen että h der Alpen nicht wenige gibt, bie auch von Deutschland c’j nicht viel wissen wollen und lieber ein Bündnis mit Frant- /'t reid) sähen: man hat daher auch ost genug bie Frage st; ausgeworfen, ob wohl Italien iin Ernstfälle seinen ^undes- Nltid)ten nach jeber Richtung hin Nachkommen würve, eine nicht unberechtigte Besorgnis im Hinblick auf bie Sonoer* neg abmachungen Italiens mit Frankreich unb England. <511 Er den letzten Monaten ist man aber in Italien doch zur 1 Vernunft gekommen, da man merkte, daß für Italien der : Dreibund immer noch der sicherste Rückhalt sei, zumal 7-namentlich die übrigen Freunde von Italien nur ver- langten, ohne etwas greifbares dafür zu geben, wahrend M dem Dreibünde derartige egoistische Gesichtspunkte fehlen, -unb Italien mit seinen bisherigen Bundesgenossen in wert i|fl höherem Maße auf die Rechnung kommt. uns ' Eine Begegnung der beiden Leiter der auswärtigen ir. Angelegenheiten darf unter diesen Umständen auch als ein M Symptom der gebesserten Beziehungen angesehen werden, J wenngleich noch lange nicht alles so ist, wie es wohl sein ’ könnte unb sollte. Gibt es doch in Italien viele, denen \hib wie wird uns da altes geschildert! sticht im trockenen VädLäecstil, sondern in frischen eigenartigen Schilderungen, -ra- zu tcnimt, daß dec gesamte Inhalt nicht nur aus 1 a ch rund 1 g e n , sondern -aus den fach kund igsten Federn stammt. Mit erstaun, lichem Geschick hat es der Herausgeber verstanden, gerade die rechten Leute zur Mitarbeit zu begeisterm eo lrmrde das Werk naiu von selbst zu einer wertvollen Monographie der ^tadll die deren Eigenart gebührend gerecht wird und als Quellenwerk und Miiiturbilb bleibenden Wert , behalt. Und dieser blei- Lende Wert beschränkt sich nicht aus Gießen allem, oao Buch erzählt uns zugleich den Werdegang einer alten deutschen ^tadt von ihren frühesten Zeiten bis zur lebensvollen F wenn man es durchblättert, wird man .finden, daß gerade Gießen, das trotz seines lebhaften Verkehrs Uw,w viel. elgeuarttges in seiner ganzen Wesensart erhalten und sich dabei ^uleswegs der modernen Entwickelung verschlossen hat, ßU Beispiel für die Entwickelung einer deutschen MittAstadt durch Handel und Wandel, Kunst und Wissenschait sowie den Gemein- iaUtÄ^9Ä einz-kn- auf» was ... kejl geschildert i)t, denn die Auszählung der .^nhalts- Uebersicht allein würde einen beträchtlichen 9tcmnt emnebmen. So will ich mich denn mit der allgemeinen Mitteilung be- anügm daß außer den fc^tüebenben.]^Ü^Eeranöaberl, bie W p 1S b unb übersichtlich gehalten sind, in besonderen Aus z -‘9 / blle Gebiete des öffentlichen Lebens behandelt werden und .zwar, wie^schon oben erwähnt wurde, fast ausnahmslos von ^^Tem MLaß der Herausgabe des Buches entsprechend, ist. die Universitär besonders eingehend behandelt. Ihre Geschichte behandelt auf Grund eingehenden Quellenstudiums über national? nf innnr tRmfeiibr Tr. Viermer, bie Unwertitatsbibliothek >Jbei> Bibliothekar Dr. H Müb hie Unipersitätskliniken mch Mdi- Schilö-ruug der U mg c g c n d Gießens leitet-in instruktiver Aufsatz über Charakter, Sitten, Gebrauche und Sprache der Hessen im weiteren Umkreise Gießens über. Die nähere und wei ere Umgegend der Stadt, soweit sie land,chaftlich oder gelchicht- sich bemerkenswert ist - und das ist sie fast überall m welcher Richtung man von hier feine Schritte auch lenken mag ist ebenfalls sehr eingehend gewürdigt, so daß selbst urancher geborene „Gießer" hieraus Anregungen zu lrohem genußreichen Waiwern schopfen^ ^ils wird säst noch überboten von dem schier überreichen B i l d e r s ch m u ck. Nicht weniger als 213 Illustrationen sind dem Buche beigegeben und gewahren einen Mündlichen Einblick in baä malerische Städtebild Gießens. Vor allem werden wohl allgemein die bübschen Bildchen aus dem alten Gießen gefallen, bie teilweise letzt schon Verscb "Undenes reiaen aber auch das sehenswerte Vorhandene festha> .u. Wenn schon die Textbilder trotz ihrer Kleinheit sämtlich genau und gut sind so gilt dies noch viel mehr von den 12 Vollbildern und den 4 hervorragenden Aquarelldrucken. An erster Stelle moch <) öie farbenprächtige Reproduktion des G ü n t he r - N a u m b u r g - schen Gemäldes K l 0 st e r Arnsburg (Kapitelsaal) erwähnen, ferner die Bilder desselben Mnstlers vom G l eioe rgund vom Laiidaraf Philipp-Platz. Ein charakteristtzches Stuck Alt- aießens leigt und das 4 Aquarell:. Die S ch u l st r a tz e, wie sw 1840 aussah. Was sonst alles im Bild wiedergegeben ist, 1Ttnn Bnche selbst nachsehen, nur einige der charakteristischsten Bildchen seien noch erwähnt: die Abbildungen der beiden alten Burgmannenhäuser, der alte Brandplatz, „>zns ^otze Eck", die Bilder bomi allten Schloß (die meines Wissens zum erstenmal auch einige Zimmer voni Absteigequartier S. lü. H. des Großherzogs zeigen), die — Straßenbahn (audj Ömmbuö genannt), die studentischen Bilder usw, Eme wertvolle Ergänzung findet der illustrative Teil des Buches durch einen Stadtplan, eine Umgebungskarte und einen Plan her Plätze im neuen Stadt- qeichmackvolle, von Künstlerhand entworfene Umschlag des Buches zeigt im Hintergrund ein Bild der Stadt mit Gleiberg und Letzberg, umrahmt von einem alten Stadttor, an dem ein^Laudsknecht mit der wappengeschmückten.^ue Gießens ein gtubent in WM Mache Haltern Sie technische Herstellung des Buches, die in der Brühl'schen Universitäts-Druckerei erfolgte, {Pinem trefflichen Inhalt und seiner dauernden hervorragenden Bedcuturi/entsprethenv^ausgefallen, so daß das Werk auch autzer. sich eine Zierde für jede Büchersammlung darswllt. , Um eine allgemeine Verbreitung des Buches z,u erinoglichen, wurde ein überaus niedriger Preis testgefetzt, es koM nur eine Mark. Ich schreibe abstchtsich eine Mark m Buchstaben^ damit niemand glaubt, cs sei ein Druckfehler, denn selbst daS Dreifache wäre immer noch ein entiprecheuder Preis. Ein Hausbuch für d.ie Einheimischen, eine hebe Erinnerung für alll, die früher hier lebten und studierten,, und em verläßlicher Führer für die erwarteten Festgäste und lonftigen Befucher dÄ alten Stadt Gießen sollte mit dem Buche geschallen roerben ; Daß dies in so reichem Maße gelungen ist, darüber Kursen sich alle, die ihr Gießen lieb haben und feine Vorzüge gU schätzen wissen, von Herzen freuen. c- - Münchener Festspiele 1907. .Für die Richard Wagner- und Mozart-Festspiele, welche heuer m der Zett vom 1 Äugust bis 14. September im Prinzregenten-Theater und int Köniql Residenztheater zu München itattlmden, stt nunmehr die Besetzung für die einzelnen Abende erschienen und wir neben iie im Auszug wieder: Don Giovanni 1. und 7. Augult. L Gwvan^i - Feinhals, Donna Anna - Burk-Berger. Don Octavio — Walter (7. August Buysson), Eomthur — B^er (7 Anqust Gillmann), Donna Elvira — Preuse (7. August Faßbender? Leporello — Geis, Zerlina — Bosetti Figaros Hochzeit 3 und 9. August: Graf — Feinhals (9. August Gura) Grafin -- Kobotb (9 August Fay), Cherubm — Tordeck, Figaro — Gill mann Cosi fan tutte 6. und 11. August: Frordttigi - Hempel, Dorabella — Kvboth, Guglielmo — Brp^rsen (11. August Gura), Ferrando — Walter. Tristan und Jiolde 12., 21., 26- August und 7 September: Tristan - Knote, (21. August Kraus, 26 Aug. Burriau), Isolde — Wittich (7. September Faßbender), Bran- Äne - Preuse. Tannhäuser 23. August und 4, September: Gandaras — Bender (4. September Gillmann), Elisabeth — qai) (4 September Morena), Tannhäuser -Slezak (4. September Knote), Wolftam — Brodersen (4. September Feinhalch,,Venus — Faßbender (4. September Burk-Berger) Die Meistersinger von Nürnberg 24. August und 5 September: Sachs - Femhals (5. September Weidemann), Beckmesser — Geis, ^lol^ing — Knote (5. September Slezak), David — Reiß, Eva = (5 September Fay). Ring des Nibelungen, I. Ringl 14 bis 19. August, II. Ring 28. August bis 2 September, Ring 9 bis 14. September: Wotan — Femhals (II. Ring WhitehiU), Loge — Briesemeifter, Alberich — Zador, Fricka Preuse, Siegmund - Burgstaller (II. Ring tote), ©«ghnbe - ^0 (II Ring Morena, III. Ring Wittich) Brunnhttde /Ti Ring Faßbender, III. Ring Plaichmger), Siegfried Knote (IL Ring Kraus), Gunther - Brodersen, Hagen - Gillmanw trotz aller freundschaftlichen Versicherungen doch geeignet inb, Italien in feinen Mittelnieermteressen zu schädigen. Die Begegnung dürfte darum auch eine wertvolle Ergänzung des Bülowschen Besuches' bei Tittoni fein, der zu einer Zeit erfolgte, wo jene Verträge noch nicht abgeschlossen waren. Diesem Umstande dürfte die Begegnung zwischen Hießen 1607—1907. Wegweiser durch bie Universitatsstiadt Gießen und ihre Umgebung. Die Feftg.abc, die unser einheimischer rühriger Verleger Emil Roth seiner Vtaterstadt und der Landesuiiiversttat aus Anlaß der Treihundert-Jiahrfeier der letzteren gespendet hat, liegt uns nunmehr vollendet vor. Aus dem ursprünglich chs ouhrer fur diL Gäste unserer Landesuniversität gedachten,Wegwener ist em statt-. Heber Band geworden, der unser Gießen so eingehend und lebenswahr behandelt, daß wohl keine andere otabt einen nur annähernd gleichwertigen Führer, amzuwetten .haben^wird. Aus 330 Oktavseiten wird unfer Gießen in Vergangenheit -und Gegenwart so liebevoll geschildert, daß es dem, der es kennt, noch bekannter und lieber werden wird und dem, der es noch nicht kennt, ebenfalls lieb und vertraut weroen kann Mik einem Wort, das Buch ist wert, ein rechtes Haus>- buch zu werden und sollte in jeder Gießener Familie emen Ehrew- Der Kriegsschatz der Sozialdemokratie. Der „Vorwärts" quittiert für den Monat Juni wiederum über einen stattlichen Betrag von, rund 1^/000 Mr. au Parteibeiträgen, die der Zentralkasse zuftosten; den Löwenanteil lieferte die Vorwärrs-BnchHandlung mit,o0 000 Mark ab; dann kommen bie Hamburger Wahlkreise mit 29 000 Mk. und die Berliner Wahlkreise mit 15000 Mt.; der Ueber chuß aus der sozialdemokratischen Fraktwns- kasse ist mit 7000 Mk. an die Parteikasse gelangt; ein besonderer Beitrag aus dem achten hannoverschen Wahlkreise führte ihr 4000 Mk. zu. Die „Natl- Korr. sag. dazu: Wenn man erwägt, wie stark die „Genossen noch anderweitig durch die Gewerkschaftsbeitrage, durch, au'ßer- ordentiiche Zahlungen anläßlich der viernn Ausstaitde in Deutschland und durch Unterstützungen an die russische Sozialdemokratie in Anspruch genommen werden, so ist ihre Opferwilligkeit und Opferfähigkeit ledenfalls nicht a»rina einzuschätzeu und muß immer von neuem den bürgerlichen Parteien als nachahmungswertes Beispiel t)Dr= geführt ^werden. |||||rr miwiiiw In der heutigen Sitzung der Unterkommission erklärten bei der Fortsetzung der Dis kussio n üb er d i e Kri e g s - er Harun g Großbritannien, Amerika und Japan, die in Der vorhergehenden Sitzung bezüglich des Prinzips Vorbehalte gemacht hatten, daß sie sich dem franz. Vorschlag an- chlössen, indem Amerika noch darauf hinwies, daß nach )er Verfassung der Vereinigten Staaten das Recht der Kriegserklärung dem Kongreß zusteht, dies aber kein Hindernis für den Beitritt bilde. Artikel 1 des französischen Vorschlages wird mit allen Stimmen gegen zwei bei zwei Stimmenthaltungen angenommen. Das niederländische Amendement, welches eine Frist von 24 Stunden verlangt, wird mit 16 gegen 14 Stimmen bei fünf Stimmenthalringen verworfen; Belgien schlägt vor, den neutralen Staaten eine Frist von 48 Stunden nach Mitteilung des Eintrittes des Kriegszustandes zu gewähren. Dieses Amen- )ement, sowie der ganze Artikel 2 des französischen Vorschlages, der dahin geht, daß der Kriegszustand ohne Verzug den neutralen Mächten mitgeteilt werden muß, Wird der Redaktionskommission überwiesen, die in der nächsten Sitzung eingesetzt werden soll. In der heutigen Sitzung Ser vierten Kommission wurde lange über die Umwandlung von Handelschiffen in Kriegssahrzeuge verhandelt, ftontre- admiral Siegel (Deutschland) unterstützt dabei den österreichischen Vorschlag, der besagt, daß die Umwandlung für die ganze Dauer des Krieges stattsinden müsse und daß während dieser Zeit eine Rückverwandlung nicht gestattet fein solle. Barbosa-Brasilien weist in der längeren allgemeinen Besprechung darauf hin, daß bie Umwandlung von Handelsschiffen in Kriegsschiffe im Widerspruch stehe mit der Erklärung von 1856 und hebt hervor, daß Deutschland dieses Verfahren im Jahre 1870 angewandt habe, baß Frankreich Einspruch erhoben habe unb daß England darin Deutschland Recht gegeben habe. Aber.die ersten Autoritäten, insbesondere Bluntschli, hätten sich im Prinzip dagegen erklärt. Siegel stellt fest, daß diese Umwandlung ich nicht in neutralen Gewässern vollziehen dürfe, unb pricht dann den Wunsch aus, daß diese Umwanblung auf reiem Meere gestattet fein solle, da dieses keiner sremden Gerichtsbarkeit unterworfen sei. Diese These wird durch Oberst Ovtchinnikow-Nußland unterstützt. Schließlich wird die Eroberung Norditaliens noch nicht genügt, sondern die 1,1 aiKh Istrien und Südtirol dazu haben möchten, ohne h daß irgend welche berechtigten Ansprüche hiersur vorhanden ift mären; man stellt diese Forderung lediglich auf, weil bte r enannten Gegenden zum Teil italienische Bevölkerung ■5 haben. Ebenso unbegründet sind auch die oft geäußerten Wünsche auf den Besitz Albaniens, indem man sich von Oesterreich bedroht glaubt. . . Wie verlautet, soll auch die Balkanpo li tik bei den Erörterungen der beiden Staatsmänner einen beträchtlichen Raum einnehmen, aber im Grunde genommen dürfte es nach dieser Hinsicht kaum Tifferenzpunkte geben, da Oesterreich unter allen Umständen auf die Au'-recht- erhaitung des status quo in der Türkei besteht. Aber beide Staaten haben im östlichen Teile des Mittelmeeres noch viele weitere Interessen und gerade diesem Prikte durfte im Hinblick auf die englisch-französisch-spanischen Abmachungen der Hauvtteil der Konferenz in Dejio gewidmet fein. Es ist sehr wohl möglich, daß man in Italien letzt wieder engeren Anschluß an Oesterreich uno ^Deutschland sucht, weil eben die anderen Vertrage »r. 162 Erstes Blatt 157. Jahrgang Samstag 13. 3mK l »O7 ■ iidffcfitlttt älBtidCt® WM General-AnMger für Merhessen ■ WM pfjSÄ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerel. K. Lange. Vedaltion, LxpedMon und Druckerei- 5chulstrahe Anzeigenteil: H. Beck. bis vormittags 10 Uhr.__,!,—!» iimmj—irrrmnn-in ———■ ——— —p—m Vni. «ougreß für Boris- und Jugendfpicle. "-kn.dk Gclbschubladc öffnen, von bcr S»aÜ™S n.nßte. Ser der Int ver^ >.iCSS.L“iSÄÄ? :££ ÄJ7äfessw'"»«i«>i ,c . ., „ .— (“PKtuii x/icvuncji initbcmbcr Umstande zu 4 Monaten (Sefä ngniz verurteilt. Ocricbtsfaa!. ®te&eiter Strafkammer! 93.80 Elektriz. Lahmeyer 83.35 UttiverxiLäts-Nachrichlen Difiiiarten HCHI|UJU|L UHD ocr »u Iiiuoiycii yrcijew h am Sa3e Ler- WMji fojc Universitäts-Druckerei, Zchulftrabe 1 173.20 224.00 70.10 138.30 93.80 83.60 93.50 94.00 98.15 98.40 93.20 Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz : schwach. . 195.00 . 216.00 . 28.30 143*20 Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit . Dresdner Bank Kreditaktien . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . Gotthard bahn . Lombard. Eisenbahn * * Oesterr. Staats bahn Prince-Henri-Eisenbähu 66.30 66 50 90 90 90.90 94. .5 14320 48.60 84.50 62.40 96.10 Hessen Oberhessen . )( Giehen, 12. Juli. Marrfchelti" ist strafbar. Verantw. für Seuillelvn und Vermischtes.- In Vertr. Ernst H e ß. 212.00 113.90 do. Konsols do. 13. Juli. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . Laurabütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . ’ ’ l’ürkenlose . 1L'3uli. Tas L-hrer-Koll-ginm der hc- Oo-jal- und Hmidtiswiflcnschaft beschloß in seiner i75/n2n\ ^lD\e^fr Ot'ßunb als Rektor für das neue Studien- ,^8 vorzuschlagen. Ter Verwaltungs-Ausschuß hat die der Akademie CCtei L drofeffor Freund ist der vierte Rektor Tilrkenlose...... 1% Griech. Monopol-Aul. . 4 % äussere Argentinier . o°/0 Menaaner . , . 4>i °/0 Chinesen . . « Aktien: Bochum Guss Buderus E. W . . , :R icöeJ bellebtgen Schristan nnft Ktmtfli orte, joroie mit Zirkeln aller studentische» Vereinigungen. liefert zu mastigen Preise» ^Oll.tsche Buchdrucker-Verein muß die Bestrebungen welche der m ihm organisierten weit übcrwleaenden drnckerÄibrrst°ndrz * LX^nFmben, an Magen- und Tarnfatnrrhen ir^-nnfn»^ bcr Kuhmilch leicht asSW» l-ck-- urrbaulitiie/aetn flenouiinene^abrutt^erBteli'L6 Tendenz: behauptet Berliner Börse, hc O e r a u s g a 5 e hon gestohlenen Sachen rbic die dem Bestohlenen auf Grund des Äe Oegen die jeweiligen Besitzer der gestohlenen ^.nd1-0 -ustehen, schreibt Staatsanwalt Tr. Wulfsen in her Frankfurter Börse, 13. Juli, 1.15 Uhr. Reichsanleihe r JK- Miarb u rg. Professor Tr. med. Paul Friedrich Ordtnarius und Direktor der chirurgischen Klinik in Greifs- Ma rb u^ ^-schäft an die UnfÄ »cörDurg erhalten und angenommen und zwar anstelle oan mmimen^hat. te Lehrstuhl tn X t 8U,myen' ^reibt Staatsanwalt Tr. Wulfsen in bcr nm Nummer der bekannten Breslauer Halbmonatsschrift herrf^enb^ = folgendes: Bei der im allgemeinen vor- .....R?d,S;.r Gesetzesunkenntnis des großen Publikums wissen von Körper und ^.^„.-^Äonen, die in gutem oder bösem Glauben gestohlene vM~va • “111 UjU 1 uUJUn9en beantwortet hat H,rhf ........ C-i' Hc^b^be?^feine^nrnfip F raß $f?nb beleihen, ganz genau, daß ^^' übersandt und daran die Bitte geknüpft . ,.^VMu DL.fDaDEl leme große Gefahr laufen, da der Bestohlene eben ----- ' " kLMMZS KMKMS Pfllcht, der sich die Kommunen nicht entziehen können — Reg Äat Die Auffassung des Laien^dost^^?^' bem lJC4a^t ^t. s S .srrtirm .1 r.-x c . , .v. ‘ 3«r Tarifgemeinschaft im Buchdruckgcwerbe. 'V0*- Werk der Einigung von llnternehmern Uiid n Bcutben die Leichcnteilc eines Mannes in einem ^ack eingenaht gefunden. Es war die Leiche des Arbeiters O? dttdacht lenkte sich auf den Roßschlächter Liberka ui deffen Lokal Brunner verkehrt hatte, und es ist festgestellt' daß die beiden Angeklagten B. am 23. Januar in nraufamer Ierse ermordet und die Leiche in die Abortgrube geworfen hab^ spater i)t die Lerche wieder herausgefischc, zerstückelt und nach dem Heumarkt gescpafst. Liberka hat noch weitere Morde %u- umabLE"s-ntie e“5 Ichsucht tierübt hat. Frau Liberka hat um Die Tat gewußt und ü,t wegen Unterlassung der Anreiae }“ Lbl'»Ugten Mordes zu 5 Jahren Gefängnisverucheftt er ^^^'dacht eines Meineides gegen sie vor QibcrFn und Kioltyka Ratten Nevision gegen das Urteilein^aeleat welche aber das Reichsgericht als Vnbegrün bet vLfen dap seitens der Reichs- und Staatsbehörden und aller fnnrhrJ ?“*?«» r®^Icnbfr Kommuna b Hörden m GeaenÄ ru dem bisher eingehaltenen Verfahren, bei her Ä J Ein" Ar“irfÄ!h r,-nc ^^.°"^gung der Mitglieder bes^.Bei' eins bei Buchdrucker tn keiner Wn,c stattfinben möge. ? hpÄ der Eingabe des Zentralverbandes wird die Bildung d rbienstÄ^^ das Buchbruckgcwerbe" als ei° . Wegen seinen Kindern. ... m ^rigen Monats wurde in der Kötterichen Wirtschaft bs D 1 oruch verübt, inobei dem Dieb außer Kognak und Zigarren nur etwa 3 Mark Bargeld in die Hände mL*?c,Lf Jn lrerselben Nacht erhielt auch die Leuhardfche Wirtschaft Bestich, doch wurde der Sieb, als er versuchte, mit einem Schiir- .. Dnralck sprach Abg. v. Schenken dorff über den denk- »Lat6 bCA?J?in!^5 u* Gobler vom 27. Oktober ? 8,^ fetzt sein silbernes Jubiläum feiere. Durch diesen Erlaß Hube die Spielbewegung einen kräftigen ?lntrieb erhallen. Neben ^t011 Forderung der Jugend durch die yclDeq^lm5- Suiea^P.fffOrf VKKklC l)»D()C orzichliche Bedeutung eines Reichen SviellebcnS sur kiastigc Eharaklerentwickelnng und iürÄusbildung des । Gemems nnes heroorgehoben. Ter Verband erstrebt Spicl-Nach^ 1 re 11 ??* Wr°ße Städte sollen daneben, wie es 01^ der Erlaß empfiehlt, noch bestrebt sein, für ivcitere Qcibc6- °r0el,;TOU(s bchwimmcn tmb Gielnnfcn, Turnmhrlen r "Pe .7 ®kn!ö ""ö 3clb- Stcmlsfekretär v. Belhmam," §oaiDe3 (;abe schon burau! huigewiefcu, bau fräinne ücibe§iibimqen als etn Gegengewicht gegen bie schlechten Einflüsse des modernen «nnÄÄ!v"OlroC"^ lind. Nur dadurch können die Verhängnis" 6cS ürokstadttschen Lebens und des industriellen B tnebes verh.udert werden. Aui diesem Gebiete müsse vor allem ~e ' > che Jugend mit gutem Beispiele voranaeben Ö£",-Sbn,,"e bcS Kueipiebens mid dem Stuben." hockertum frennachen. Lie di'irie ihre freie Qnif ni<-kt ,,,,. s Geist'uu'isscn sie auch der Stählung vuh ^orper nn” bmen. Wenn ftc fia) dieser nationalen Pflicht bewußt sei Bon Bedeutnn'glei'es °°uL"diK"b^7! rf" ^ern’ bc§ Verbandes zu geivinnen, 1 ' * /1t r . S. u. H. Straßburg, 8. Juli. (UnberLcblkgtcr -Ire ibr-.i t ,J3- /T mntrec 9V0Ber Beteiligung aus allen Teilen des Reichs trat l'ier Ler Verband für Volks- und Jugeudspiele zusammen. Ten Vorsitz guhrte 2tbg. v. ^chenkendorff, der im Parlament und im Lande unermüdlich für die Allsbreitung der gesunden Leibesübungen ein- ft» L ßü ®cS.tnn der Verhandlungen im „Sängerhauke" begrüßte Oberremernngsrat Tr. Lewald im Namen des Reichs- Kanzlers die Venammlung. Er hob hervor, daß der Rcichskancker sreges Interesse sür den Dcrbaud hege, dessen Bestrebungen et fernem .Dispositionsfonds tatkräftig unterstütze. Dieselbe Sympathie für Zrele des Vercms zeigte auch der Staatssekretär des Juneren v. Bethmann-.volliveg, der schon als Minister des Inneren die große Bedeutung der Volks- und Jngendspiele erkannt habe. rek 4tcvb.aub. mnhe dreierlei Ziele verfolgen : nationale, erzieherische mei!t,C?C\ ^tC felSu '^tional, weil sic alle Gaue unseres Vaterlandes nmfaslen. Erzieherisch, weil sic anregend und befruchtend auf die Schule wirken. In dieser letzteren Bc-ichung ,I)lco,nS>^3 Dle^ uon England lernen, wo neben der iuiü'cp- dlrbeit auch voller Wert auf die korpciliche Betätigung der Schicker gelegt iv.rd. Von Bedeutung sei auch die hygienische Se"e. Tas berühmte Wort des Kaisers .unsere Zeit steht im ^e,c^en Verkehrs" müße dahiii ermeitert ivcrbcit, daß gesaat werfee: ^Uijcic Seit steht un Zeichen der vygiene". Jeden Monat werden in Deutschland 70 000 neue Staatsbürger geboren. Daher ,sel es eine ernste Pflicht für die Volksgesundheit mit allen Kräften zn sorgen. 4ne Verwaltung könne nicht allein diese große Aufgabe bewältigen. Jeder einzelne müsse schon von Jugend an dazu er- zogen werden, daß er sich bemüht seinen Körper frisch und gesund zu halten, ^azii gehöre ein Wechsel ziv.schen Arbeit und körver- ÄmLPie ‘fl ^w'ginigssviele, das Wandern, das Schivinimen, alles was der Verband erstreb/', komme jebem aus der großen Volksgemeinschaft zu gute. So iverbe stir die Hebung und ^cr= ÄÄ ^ ksgeistes und unserer Voltssitte gesorgt. Solcher -Arbeit fei jeher Erfolg zu wünschen. (Lebh. Beifall.) Unterstaats, sekretar M an d e l wies auf die Wichtigkeit der richtigen Abiväaung zwischen geistiger und körperlicher Erziehung bin? Gouveimeü? General v. Mo yn er sprach im Namen der Mililärverwaltung der eS brennend am verzeii liege, eine kräftige Jugend für das zu erhalten. Bürgermeister Tr. S ch iu a n d e r hob hervor, Verbände-"mit 00-'' jeif bie ^mlen Vestrebiingen des Berbandev mit allen Kräften zu unterstützen. Prof. Tr N ü h l »Ä’ÄXb !ll,C IUrnerid)n,t bic alcicDcn W-gc . 152.50 130.00 < 224.50 . 14420 . 169.30 . 138.70 . 204.90 . 95.60 28*50 . 140.90 . 132.70 her 6eiL Forderung sozialdemvkratü'cher Hrocdr J1 b .-4?{ 7 e-Tl ~ .bcr 9Omr.tcn Presse und Literatur ™ uiunurzleruchc ^oualbcmofratic beschuldigt In seiner schrnt wies bcr Teutsche Buchdnlcker-Vercin Abweg man auf 'Tlrbcitgeber- mic «rbeitncbmerfeitc trn ^Nahrungen bte arotten Baruiqr be? kollektiven mblvibueklen Arbeitovenraq iSapcn gelernt hat 7n >5 Sn|d’fl(!I6S?an\[’?t ’j* °b" in Teutschlanb nunmehr ®Qbn gebrochen, daß bereits mehr al^ 1500 t -.r;» 1 cr:it tchaftsverträge bestehen Ter Wert b^r ^nrii^:^ ^nnet2 pon jedem wirklichen nbem praktischen Gcwcrbclreibcnben Lhne bie Au'sbrö?°* r^r Tarisgemcin,chatten würde bic Zahl f>cr ^trc.f8 iverrungen eine viel größere gewesen sein x V*“* 6™»«6m crlh«, l,h" lr*" uammunn der überhanbnehmenben Schleuberkonärren^Ä^ WN.WV2WE WNZUWML ^uck^g-geb^°" bHnh Erwartung Ms :ZMMMDWs ihm nngercinbcten Tarifgemeinschaft leichter etwas am qen^ tan-flr ■ ^ei 0cnann‘l ScntralBcrbanb hat an ben 'Jiciit Kä,Ä"*‘ ■” “*■ *-ÄS 3?6 Portugiesen Serie I « an der T^Ln^Llklu^'''" °^rotechnikwurbe I -/fÄaatsanL Ibu“ »Ar Degersen erst« Mist-nt beV "rls° ff »“.leibe technischen .^nn.tut haLrr,ft n ,r«L™5rof' Ä1tt[er- am Couv.Tilrkeu von lbü3 Gleichzeitig hat bcr Deutsche Bnchbrucker-Verein bem Neicht. kanzlet bte Gegenvorstellung, mit welcher er bie 60m Arbcitgeberverbanb für bas Buchbrnckgewerbe selbst erlwbe'! -lnschnlbtgungen beantwortet hat, zur stennt- nt.mahme uberfanbt unb baran bic Bitte geknüvst, ‘ A bcr Eingabe beö Zentralverbanbes Deutscher Jnbustrieller keine Folge geben, ,onbkrn barauf hinwirken zu vollen kJ» nmt("rt DCr- ,lnL Staatsbehörben nnb aller sonstigen amtlichen Stellen bem Deutschen Buchbrucker-Veretn unb ber bi" ^"erhL'W altEnÖ Cn Bestrebungen au^'s"ür | V1 .. . —7—-j — • « . 119.00 Elektriz. Schlickert . , . ] 06.09 Eschweiler Bergwerk . . 210.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 191.00 Ham bürg-Amerik. Paket?. 132.75 Harpener Bergwerk. . . 195.35 wanJ?hrtite ......216.00 2sordd. Lloyd . ... 117.80 0beischles. Eisen-Industrie 103 10 Berliner Haudelsges Darmstädter Bank IS?’ V.^r,C,m^ren schielten sie ht Geld um und bliebci» nadi Mitternacht tn eww Dirttchaft, um dann dem Eit- s 6 ClS'CJ $e,u^ abziisratrcn. 2ic durchschnitten ni? dettohlenm ^merc die Plombe eines Eisenbahnwag-'n^ and, brachen das dort befindlich.- Frachtgut auf. Äußcr eftiem iSnnt mV bc”rc’1 Kleidern, dessen Wert auf 1400 Mk. veran- h Tgr' fna^men Ue ein Jahrrad unb einige Saunken mit unb denr Poswmt zerschnitten sie den Koffer nid zogen ^bie ihnen rn,senden Kleider an: das übrige vackicn IC .1U ein .zurfj, um es mitmnehmen, während sie ifyrc Kleider: !-T -^cn packten und mit den Schinken an der Stelle Zurück- ~n^rrn-b begaben sie sich über den Eisenbahn- .QCr At1 'yri!- ’uri?Jlr^c, mo sie es in einem Neubau AJ verdecken inchten. Ein Wachter der Wach- unb Schließacsels- TrTif''eiTtoCh^hr’rfirlC ^^ffaaten beobachtet hatte, und dem iln ^reiben verdächtig vorkam, veranlaßte ihre Verhaftung Beib" Angettagtc waren in, vollem Umfang geständig. Sch,' Ä c^e{t wegen schweren TiebstaUs im wi^b.rholt.n Rückfälle vier Jahre Zuchthaus, W.. welcher war auch schon Vorst rasenbat, aber die .den Rückfall ausschließende ücr^atten-* cingehalten hat, kam nut firfJoV rern-? r eJ^ 3 U äc a-u^ durch Beiden wurden die bürger- °U 2al?re abgesprochen und auf die Zulässigkeit der Polizeiaufsicht erkannt. 0 Telefcnische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Hf J"UL wenn es sich um Geldstücke unb Jnhaberpaviere bande t, oder wenn die gestohlenen Sachen auf dem Wege bon .-^bhausern veranstalteten Versteigerungen ver- s“BCre- roC|bcn;f!üirb Erwerber Eigentümer unb kann mittels trrt rtumsklage nicht auf Heransgabe belangt werden Es wertvolleren Sachen sehr loohl, gegen den 13^°/ f|gy“ÄÄ»5^*K », UMchSNLtzEZ S.^asg/gamff sGL Fantnter bte iufolgc Revision i Sm^ut selbst ausgenommen. bae'eLrG"Ö“"8 ift Mauscheln em «fabemTe' d-rHziäl-' säiÄS !4?"ä ää snsB..... Ntttgebracht hatte, um es dem Gericht „L r r4artensprel IWMMWMst Z die Strafe wurde nur mit 10 Mark GeI dst Eintreten, ÄBggSS - . Zwei Mrbcitsiofc. »«iriss s $s b„ l» at L ä’tä&'säS -aP dort -befmbltchen Brecheisen zwängten sie einen itiai thnen ben Eintritt in bas Stintot ermöglichte ^Äe versucht?» nunmehr den Kasfeuichrank mit hm DCr'.^altcn fAÄ“ rfAVn£rCr d-msthm.« St öbstehen Nacknvm ]i£ alle^ but^tobett hatten, nahmen sie ein paar Manschetten! o„ - ' ® f-etl anäa 41 «rNmnrk-n unb eine Schere! für "sie "»d ber gcspiel? wich, 'würbe °egfn bün J?thabm "bch"«okä^ rm'L WMW-MWZ ZWßM'MNkW Grüuben nickt für strafbar, zulnal iÜtneüt fchche^ttWtchbtt wÜaÜn iaffi*' W «u[Smngfm5“6aL,8Ä Ä ÄÄ WM aufgefastt werbe,! ein ProM ^gen'jeben Htten'öüf I «*•/ ®eiß^D8„arö"LU™rm^ "’Etben'9}Unb- da wertvoll^ Sachen 3^°/. vUcruca5=n . . . auch bafiir "(SpitÜ™? euttgem JBcrmogen gekauft werben, ist 4% Uesterr. Goldreute. . Erteilte Händler bie Ä& bak6 ,be,r, »ur Herausgabe »er- U*/.« Oesterr. Silberrente ■ ■■aitbur ch> r>rn .ci.fahrn ebenfalls erstatten kann. 14>■& Ungar. Goldrente 4-v Italien. Beute . . « im Alter von 67 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen Wieseck, den 12. Juli 1907. 4635 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr statt. 4642 Giessen, den 13. Juli 1907. ■i tt ff ff n ff 3 ff ff ff ff ff ff so lauge der Vorrat reicht, zum Verkauf. lioriaeclt, NevelMtg M M Neu eröffnet! Neu eröffnet! M -chnung liegen von heute an in dem Geschäftslokal zur 2 [04740 Preisen angekauft. em 4639 in allen Längen und Qualitäten billig abzugeben. Verlag von Enril Rothjn Giessen. S. 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Liebmann. Gelmbeblillk Lollar Miek-Kesellschch. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden zu der Mitt- L-3O 5.65 6.65 4643 3. Uebertragung von Aktien. 4. Wahlen zum Aussichtsrat. 5. Beratung und Beschlußfassung gemäß § 35 Ziffer 10 Statuten. Geschäftsbericht, Bilanz und Gewinn- und Verlust- Mjmiübctmi ffinioX früh. Wenzelschen Garten) ä Pfd. 20 Pfg. Etm, Licbigstr. 31. [05011 Fahnenstangen u. Waschseil- staugen mit Seilhaller euipsiehlt oiwoJ K. Gerth, Landumnnstr. 11. f'Ü hl 1 1 ii I oder Einmach-Zucker Cristall- und genmhlen 10 Pfund Mk. 2.10 bei Georg Wallenfels gegenüber der Engel-Apotheke. Telephon 4(5. [4(134 Marine-Verein. Sonntag, den 14. Juli, mittags 1 Ubr: Ichnnnellküttst bei Otto. , Abmarsch IVa Uhr zum Krieger' fett in Klein-Linden. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. v13/7 Der Vorstand. uf dem Geschäftszimmer unserer Gesellschaft zu deponieren. Lollar, den 13. Juli 1907. D1’/, Der Borstand. Umzugs-Ausverkauf Um mein Lager zu räumen, stelle ich meinen werten Kunden 4 Pfg. 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Js., nachmittags 6 Uhr Zm türündWg GÄ. werd, noch einige Teilhaber ges., . Absatzgebiet Vorhand., ebenfalls! tücyt., prakt. Leiter u.Arbeitskräfte. Schriftl. Meldungen unter 05004 an d. Gietzener Anzeiger erbeten. Habe einen grossen Posten moderner Kinder-Konfektion wie Paletots, Jacketts, Mäntel, Capes sowie Kleider Dalli- per % Liter Flasche 20 Pfg. ® 6 Flaschen Mk. 1.00 ® Hochachiend Wi g Gebrüder Berdux. | och, de» 31. Juli 1907, vormittags °/t« Uhr in dein lathaussaale zu Lollar ftattfinbenben m ordentlichen Generalversammlung gebenst eingeladen. Tages-Ordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichts, Bilanz und Gewinn- nb Verlustrechnung pro 1906/07. 2. Bericht des Aufsichtsrats über die stattgefundene :ri irüfung der Jahresrechnung und Beschlußfassung über die Bilanz und Gewinnverteilung sowie über die Erteilung dec -echarge. Neuer Saalbau (Steins Garten). Montag, den 15. Juli 1907 m —bei günstigem Wetter Grosses Garten-Konzert Anfang 8 y4 Uhr. Eintritt trei. Programm 10 Pfg. 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Inti: Ansslilü mit TanzkräiOen zu Gottfried Abel, Kaiser-Allee, wozu freundlichst einladet O5031_________Ter Vorstand. Amin eheinnilger Pioiiikee zu Gießen. Zur regen Teilnahme an dem morgen, Sonntag, m Klein- Linden stattfindenden Kriegerfcst werden die Mtglieder höflichst ersucht. — Zusamueenkunft 2 Uhr am Festplatz zu Klein-Linden. v14/; Der Vorstand. NB. Mittwoch, 17. L Mts., abends 9 Uhr: Monatsversamm lung im Bereinslvial.__________ Äanerstice Geianzverein. Morgen, Sonntag, den 14. Juli, abends 8 Uhr: Ekumtliihe ZusamMtükullst im Vereinslokal ans Anlafl des Erfolges in "Marburg. yi*7~___________Der Vorstand. Hikgk!ssliS4>O. Die verehr!. Mitglieder werden gebeten, D-cnstag, den 1(». Juli 1907, abends 8 ubr recht zahl- reich un Vcreinslokal zu erschein. 46201 Der Vorstand. 2Va2ikebakte Emirr-Küiik lKriegshund) edelst. Abstamm, m. Stammbaum blll. abzugeben. Zu erfr. 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Mögen nun Diejenigen die Verantwortung für die Folgen tragen, die Arbeiter so übel beraten haben. - Auf die persönlichen Angriffe in einem dieser Tage von dem Tabakarbeiterderband zur Verteilung gelangten Flugblatt, dessen niedrige Tonatt sich selbst richtet, stelle ich hiermit fest: EZ ist unwahr, daß meine Firma hinsichtlich der Löhne irgendwie rückständig geblieben sei. Vielmehr gehört dieselbe, wie ich durch meine Lohnlisten nachweisen kann, zu den üestzahlendstcn des Gießener Bezirks. Da ich in Bezug auf die Höhe der Löhne an der Grenze des mir unter den gegenwärtigen Umstäirden Möglichen angekommen war, mußte ich weitere Ansprüche ablchnen, was keineswegs schroff, sondern in ruhigster, sachlichster Aussprache geschah. Illuminations-Lämpchen in allen Preislagen. Alte werden frisch gefüllt. P. Jos. Mobs, Mäusburg 8, Telephon 512 Nachdem mir dann mitgcteilt worden, daß über meinen Betrieb auf höhere Weisung der Stteik beschlossen sei, habe ich lediglich die Konsequenz der Sachlage gezogen, wenn ich den streiklustigeu „Organisierten" kündigte. Es legten darauf die Wickelmacher, Sortierer und Hilfsarbeiter sofort die Arbeit nieder, in der Absicht, solchergestalt durch Lahmlegung des Betriebes die gelehnte Lohnforderung zu erzwingen. Neue Kartoffeln eurpfiehlt zum billigsten Tagespreis [4536 J. Hankel, Obst-, Gemüse-u. Kartoffelhandlg., Neuen Baue 7. Figaros Hochzeit, Die bestellten Eintrittskarten können bis Mittwoch, den 17. d. )J in der Musikalienhandlung von Ernst Challier in Empfang genommen werden. Oer Vorstand des Theater wer eins, Rem itil. dckffkll (feine Wetterauer) [4561 10 Pfd. 85 Pfg., per Ztr. Mk. 8.- Iiliwb Ulitkrnils, Erstes Gießener Kanalreinigungs-Jnstitut Telefon Nr.568 Inh.: Heinrich Hess, (Siesten Noonstratze 31 Klein-Linden, Zeige Len verehr!. Einwohnern von Gießen und Umgegend die Renovierung meines Lokals und Aufstellung eines ganz neuen Musikinstrumentes an. — Gute Speisen und Getränke. Saubere Bedienung. Hochachtungsvoll 05035 - " Carl I,enncrtz. LHreid«slhiiik« auf bequeme TeUsabLuugei Näheres unter „Schuellfchret maschine" vostlag. Butzbach. . Neue Kartoffel! Gelbe Perle von Erfurt m Frührosen, versendet pro Zt inkt. Sack Mk. 5.50 ab Statu gegen Nachnahme [46 A. Simon II., Echzell in der Wetterau, Kartoffel - Veriandgefchäft. Kriegerfest Klein-Linden. FestwirtscM B. Spuck. Bringe meine Festwirtschaft in Klem-Linden nochmals in empfehlende Erinnerung. 4593 na --is. «Ä»« V» 15 ««. auS der Brauerei A. A W. Deuuinghoff in Giesteu. Samstag abend Kommers mit Kegiments-Masik . •Seit «rihlscktzii Gelbe Perle von Erfurt uni Frübroieu, pro Ztr. mTL SaL 5.50 Mk. versendet unter illach nähme ab Station Echzell [46U7 Ludwig Erb, Echzell (Wetterau>, Kiartonel-Versandgcichäft. Maschinenbau Hoch- u. Tiefbau. 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Aus Anlaß des Tabakarbeiterstreiks und der Aussperrung wird unsere Firma in zahlreichen Artikeln, il^besondere aber in einem dieser Tage erschienenen Flugblatt in solcher Weise angegriffen, daß wir uns verpflichtet halten, der Oeffentlichkeit gegenüber Folgendes zu erklären: In unseren Filialen Wieseck und Wißmar war der Streik der Zigarren- und Wickelmacher, soweit solche der Organisation angchören, beschlossene Sache und cs ist eine grobe Unwahrheit, wenn gesagt wird, daß nur die Wickclmacher, nicht aber die Zigarrenmacher hätten streiken »Zollen. Der Besitzwcchscl in der Wieseckcr Fabrik war nur ein günstiger Moment zum Streik und es half auch nichts, daß ivir die Arbeiter «kch am Abend vor Ausbrnch des Streiks -ermahnten, wenigstens bis zur darauffolgenden Woche zu warten, es werde sich bis dahin wohl ein Ausweg finden. Es wurde anderntags gestreitt. Es ist unrichtig, wenn fortwährend behauptet wird, wir hätten die Löhne in der neu erworbenen Fabrik Wieseck reduziert. Wir haben während der sechs- wöchentlichen Arbeitszett in diesem Betriebe zirka 60 pCt° der Gesamtfabrikation in ntten Gür.ther'fchen Marken n-it den gleichen Tabaken und z» den gleichen Lohnsätzen wie bei dem Vorgänger arbeiten lassen und mußten schon hierbei die unangenehme Wahrnehmung machen, daß zum großen Teil weniger als bei dem Vorgänger fertiggesteUt wurde. Der Rest der Fabrikation von zirka 40 pCt. setzt sich ans Marken zusammen, die wir schon seit vielen Jahren aus anderen Fabriken arbeite» lassen und wobei die betreffenden Arbeiter auf einen Verdienst kommen, der dem früheren in der Güuther'fchen Fabrik keineswegs nachsteht. Um aber den bei neuen Sorten für die Uebergaugszeit immerhin erklärlichen Ausfall, der, nebenbei bemerkt, im Durchschnitt bei weitem nicht die Hälfte der angegebenen Beträge ausmacht, für längere Zeit zu verhüten und um die Aussperrung zu vermeiden, haben wir «ns am Tage vor Ablauf der allgemeinen Kündigung bereit erklärt, einen etwaigen LohuauSfall für die nächste Zeit nach Wiederaufnahme der Arbeit jeweils extra zu vcrgüteu. Erne Antwort hierauf ist uns nicht geworden, das Gesagte beweist aber zur Genüge, wer die -Hand zum Frieden geboten hat. In dem Wißmarer Betriebe können sachliche Gründe für die Berechtigung 'des Streiks absolut nicht vorgebracht werden. Unsere Firma zum Kontraktbrecher stempeln und der Nichterfüllung gegebener Versprechen zeihen zu wollen, setzt allen Verdrehungen der Tatsachen !die Krone auf. Vegetaline (Kokosbutter) das Beste zum Backen, Braten in l-Pfd.-Dofen per Dose 55 Pfg vei 10 Dosen 50 Pfg. [421 Jakob Sflaternus Klinitstt. 22 Telephon 33' SS10/n Unerreicht Alhi^g! Haiisi$esitz©ipi Schützet eure Kanalanlagcn gegen Verstopfungen und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten und öftere hohen Unkosten durch Abonnement auf Reinigung uud Unterhaltung der Anlagen bei dem unterzeichneten Institut. Gerade in letzter Zeit mehren ich in auffallender Weise die Anträge auf Beseittgung von Ver- wpfungen und derglelchen bei noch nicht abonnierten Anlagen, wogegen bei den abonnierten Anlagen solche Unannehmlichketten vermieden werden. Prompte zuverlässige Bedienung. — Ueberncchme von Reparaturen. — Billige Preise. — la. Referenzen von hiesigen Staats-, Kirchen- und Privatbehörden, Architekten, Vereinen, Fabriken, Fahnenstangen in allen Stärken u. Längen mit u. ohne Anstrich werden geliefert. Conrad Marx Ww., 04923]______Zunmergeschäft. Neue Kartoffeln vrima Qualität empfiehlt billigst [4213 J. Weisel, Sonnenstr. 6, TelW Verdingung. 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