Erstes Blatt sozialdemokratischen Presse. Ter Ton in der Auf den Ton, der in der sozmt.bemokrattfchc:i Presse herrscht, auf die Um k. 950 aninos en :n wollen, uv er wenn der preußische 2:aot sie jicütgt, deutsch zu Lernen, fo geschieht dies fachen zu führen, bie (tu; nun einmal n manb iniu den Polen ihr Jotom rau oedangtc adjlilünbigc Sltbeil9jctt, diese 1b—11 Stunden, manchmal lchl°I!e». anderes. Schluß. Tab 'g lg k., jratis SN • von der SozialdeniOlratte bei den meisten beträgt noch mehr. erdux, c. le. von 1000.- m von . 380.- an neuem zu bestreiten, also uns beioe der Lüge zu -eihcn. Ich erhob mich und verlangte von ihm, daß er sich den Namen aufschreibe und die Sache verfolge, denn eine derartige Behandlung konnte ich mir in einer öffentlichen Versammlung nicht gefallen lassen. Wenn ich Herrn Beckmann recht verstanden habe, hat er sich geweigert, meiner Aufforderung nachzukommen. Das ist der Sachverhalt. Herr Beckmann hat also da- Wort ,Lügner nickst -wusdrücklich gebraucht, aber er hat Herrn Riedel u/nd mich behandelt, als ob wir bewußt die Unwahrheit verbreiteten, d. h. er hat uns als Lügner behandelt. Bei dieser Gelegenheit sei als weiteres Beispiel für die Art, wie der Wahlkampf geführt wird, mitgeteill, daß in Ober- Ohmen mir gegenüber ein Herr Kratz behauptete, Herrn Beckmann sei in Großen-Buseck das Wort nicht mehr erteilt worden, obwohl es doch Larsache ist, daß auf die Frage des Vorsitzenden, Herrn Lehrer Wagner : „Wünscht noch jemand das Wort?" sich niemand mehr meldete. Dann erst wurde die Versammlung ge- von [. 33. an Zum Liebrswerben der Sozialdemokratie um die Stimme« der Postbeamten. DaS Gießener Organ der Sozialdemokratie brachte dieser Tage einen längeren Artikel über die Lage der Postunterbeamten, um deren Summen für sich einzufangen. Auf den materiellen Teil dcS Artikels fei für heute nicht emgegangen. Nur möchten wir einmal zeigen, wie es die Soz'alüemokratie, die allen goldene Berge verspricht, als Arbcitgtberm macht: 1. In den unter sozialdemokratischer Leitung stehenden Konsumvereinen beziehen über 2250 Verkäuferinnen monatlich weniger als 5 0 Mark Gehalt, nur 52 erhalten mehr. Nach einer Statistik der großen Vereine gewähren diese aber eine Tivi- bende bis zu 14 Proz. 2. Tie ,Lewz. Volk-ztg.* gab 1902 ihren Angestellten eine Zulage von 1,50 Mk. statt der erbetenen 3 Mk. — wegen der Notlage. Im Zähre darauf brachte dieses notleidende Blatt säst 50 Proz. Dividende. 3. Von den unter sozialdemokratischer Leitung stehenden großen Konsumvereinen gewährten nach derselben Statfiut nur 2 die Nil 6Ä Oft präzis 5 Uhr *rord»Aulage t Glocke« tod Orchester. "" 3n NH geletzt oo, iauer. Ta War die Versammlung in Rödgen Herr Vetters kämpfte sachlich n. Q") Frankfurt a. M. iklurt a. 'Ui. • Frankfurt a. M. anterie-Regimenü. ihr. Gegner über den großen Wert unserer Kolonien abzuschwächen, bringt die sozialdemokratische Partei des Gießener Wahlkreises einen längeren Artikel. Darin werden die von unseren Kolonien ausgeführten Produkte: Baumwolle, Faserstoffe, Kautschuk, Oelprodukte, tropische Nutzhölzer usw. aufgezählt, und ihre Werte milgeteilt. Die Angaben sind, wie es dort heißt, auß dem WirtschastSatlaS der deutschen Kolonien genommen. Zum Schluß wird noch der bisherige Reichstagsabgeordncte Dc. 6emler zu Hülse genommen, um unsere Kolonien lächerlich zu machen. TaS Mittel ist ebenso naiv als plump. Wer wüßte denn nicht, daß unsere zum größten Teile noch in den ersten Anfängen der Entwicklung steckenden Kolonien jetzt nur einen winzigen Bruchteil von dem liefern können, was sie in 10 bis 20 Jahren ergeben können? Jeder Bauer weiß, daß em 3 jähriges Baumstück nicht den Ertrag liefert wie ein 20jähriges, und jeder Kaufmann weiß, daß gewisse Geschäfte sich nicht gleich rentieren. Mit all diesen Mittelchen können die Angaben eines Dchlettmann und anderer sachkundiger Landsleute nicht widerlegt werben. Wenn unsere Kolonien im Jahre 1905 auch nur für etwa 400 000 Mk. tropische Nutzhölzer zu uns gesandt haben, so liegt daS an dem Fehlen von Eisenbahnen und dergleichen. Deshalb hat der Holzbestand in Dcutsch- Ostasrika allein doch einen Mert von 100 Millionen netto und die Worte des Engländers DaviS: , Die landwirtschaftlichen und bergbaulichen Erwerbsquellen von Südwestafrika sind von ungeheurem 'Serie*, werden auf diese Weise nicht entkräftet. Bezüglich der Baumwolloerhältnisie in Südwestafrika könnten die Herren einmal nachlesen, was ihr erstes Blatt, der .Vorwärts*, am 16. Oktober 1903 geschrieben hat. Sie könnten dann die betreffenden Stellen zur Aufklärung ihrer Leser veröffentlichen, damit diese nicht einseitig unterrichtet sind. Aus Anlaß dec ZSalMämpse erhalten mir täglich eine Reihe von Zuschriften aus den Der- schudensten Kreisen der Gesellschaft in Stadt und Land. Sie sämtlich abzudrucken sind wir außerstande. Jedoch sei den 1 wichtigsten Zuschriften Raum gewährt. Zur Aufklärung. In Nr. 11 des „Gieß. Anz." nnro der Fall Riedel in Großen-Buseck besprochen. Er mag hier ausführlich bar* Zur Wahltaktik der Sozialdemokratie. In einem sozialbemokr. Bericht über eine Wähler- Versammlung in Dutenhofen wirb Prof. Prenzel arg mitgenommen. ES wird ihm u. a. zum Vorwurf gemacht, daß er eine Parallele zwischen bem Kriege von 1870 bis 1871 und dem in Sübwestafrika gezogen und gemeint hätte, es wäre jetzt gerade so, als wenn der preußische Landtag die Mittel verweigert hätte, den glorreichen Krieg von 1870 zu Ende zu führen. Dann heißt eS: .Lieber Herr Professor, der Krieg von 1870 war doch immerhin etwas anderes, als die EroberungS- und Vernichtungskriege in Afrika.* Der Verfasser will da im Handumdrehen seiner Partei ein patriotisches Mäntelchen umhängen. Wir bitten ihn folgendes darauf zu schreiben: Unser großer Bebel sagte am 26. November 1870 im norddeutschen Reichstage: .Herr Liebknecht und ich verlangen nicht mehr und nicht weniger als die Ablehnung der Mittel zur Fortführung deS Krieges.* Mit dieser Inschrift entspräche die Sache der Wahrheit. Ter Kampf um unsere Kolovirn. die mündlichen und schriftlichen Darlegungen der wüsten Schimpfereien, mit denen sie ihre Gegner überist von ^i>nen ,ckwn oit lsingewicsen wordcu. Das . üttet, ... . „ hindert aber die Herren dieser Preise nicht, wenn ihnen in ähnlicher Weise entgegnet wird, die Sntrnjrung ixt Wohlanstandigkeic eitert 91 doch etwas bis zum L. in eigener. •eführt ■ ianos. PH lomw.cn, aber was niiij: es, einen zwecklosen Slar.^f gegen poütijc^c Lagesschar». „Echte Völkerfreundschaft!" In her Metropole der großen transatlantischen Republik ist eine Wochenschrift .Amerika* begründet worben, die mithelfen soll, eine echte Völkerfreundschaft zwischen Amerikanern und Deutschen erstehen zu lassen, und zu diesem Zwecke' ihre Spalten hervorragenden Amerikanern zur Verfügung stellt, damit sie Verständnis für die politische, wirtschaftliche und soziale Eigenart ihres Landes durch volkstümlich gehaltene Darlegungen in weitere Kreise des Deutschtums hineintragen. Und ein der Newyorker Wochenschrift entsprechendes deutsches Zeitungsunternehmen ist soeben in Hamburg unter demselben Titel geschaffen worden, in dem vor allem das literarische, gelehrte und künstlerische Deutschland; sich an die Amerikaner wenden will, um sic mit den Besonderheiten deutschen Gemeinschaftslebens vertrauter zu machen. Also ein Seitenstück zu dem Profesioren-Austausch, das zweifellos gut gemeint ist, von dem aber immerhin sehr frag-, Uch sein dürfte, ob es die Volksmassen einander näherbringen wirb. Mit ber Entwicklung von Theorien, unb feien cs bie ebelften, ist ba wenig getan. Bestimmend wirb stets die praktische Gestaltung der wechselseitigen Beziehungen fein, unb, fast will eS scheinen, als solle vermittelst ber amerikanischen Wochenschrift ein gewisser Druck ausgeübt werben insofern, als ber Appell an das deutsche Wohlwollen sich hören läßt in einer Zeit der Vorbereitung beider Länder für ein handels- polit. Uebereinfommen. Man kalkuliert am Ende, ber beutsche Ebelsinn würbe sich vor aller Welt in ein schiefes Licht setzen, wenn seine Repräsentanten bie Bemühungen hervorragender Amerikaner um die echte Völkerfreundschaft durch Erschwerung der Möglichkeit wirtschaftspolitischer Verständigung durchkreuzen würden. ES bleibt abzuwarten, ob auch von bem auf bie amerikanische Politik jo nachdrücklich einwirfenben Senat Mit- gheber sich bereit finden lassen werben, bie echte Völkerfreundschaft mit den Deutschen herbeiführen zu helfen, unb zwar nicht sowohl burch Artikel, als vielmehr in ihrer Eigenschaft als Gesetzgeber burch Berücksichtigung ber gerechtfertigten Wünsche DeutjchlanbS. Nix daitsch. Man schreibt uns aus Berlin: Die heutigen Montags-Frühblätter brachten als kurze Lokal-' Notiz bie Nachricht von dem Selbstmordversuche eines neunzehnjährigen Polen, der aus Verzweislung darüber, daß er infolge seiner ungenügenden deutschen Sprachkenntnifse weder in Stettin noch in Berlin eine Stelle finden konnte, Petroleum, trank. Ein Vorfall, wie er sich im Getriebe der Großstadt häufig ereignet, der aber in diesem speziellen Falle nicht nur rein menschliche Teilnahme, sondern auch ein gewisses politisches Jn- teresse beansprucht. Ter Unglückliche versuchte, sich außerhalb seiner engeren Heimat sein Brot zu verdienen, er besaß ein paar kräftige Arme und den ernsten Willen zur Arbeit, vermochte sich aber nicht zu verständigen, weil er nur seine Muttersprache beherrscht. Tas „nix daitsch'^, dieses gewissenlose Schlagwort, welches von panslaoistischen Agitatoren mit Vorliebe in die oreiten Volksschichten der verschiedenen siaoischen Nationen geschleudert wird, ist dem armen Polen zum Verhängnis geworden. Er har den Versuch, sich jenseits von ber „Polatri' in der weiten Welt feinen Lebensunterhalt zu erwerben, ohne vie Kenntnis der deutschen Weltsprache zu besitzen, bitter bezahl..', müssen. Den polnisa>-n Chauvinisten mag e§ ja in die Nase stinken, daß sie mit ihrer Muttersprache über die Weichsel oder die Oder hinaus nicht Hdauert habe; dieser aber hätte behauptet, er Lünne nichts tun und hätte auf die belaiuuc „abgehauene Hand" hingewiesen.^ Ich nannte dabei auch beit Namen meines Gewährsmannes. Trotzdem wagte es Herr Beckmann, bie vorgebrachttn Tatsachen von H^ r Riedel hatte schon in einer früheren Nummer des „Gieß. Vnz." von ber üblen Behandlung erzählt, bie ihm in einer berliner sozialdemokratischen Versammlung widerfahren war. Die ' Oießcncr sozialdem. Zeitung bestritt die Nichtigkeit dieser Tat- ■ lache und suchte die ihr unangenehme Geschichte ins Lächerliche ' zu ziehen. Da ich die Sache wiederholt aus bem Munde des Herrn Riedel gehört hatte, brachte ich sie in Großen-Buseck vor, mit ber Bemerkung: Ein junger Freund hat mir den Fall j als eigenes Erlebnis erzäblt. Herr Beckmann wies in seiner Entgegnung die Geschickte als unwahr zurück. Sie sei nichts Er- übles, sondern eine Erfindung eines — wenn ich nicht irre — _ Cudelblattes des Vereins gegen bie SozialdenwkraLie. Das war für mich ein birefter Vorwurf ber iinwahrhaftig- leit, ber Lüge, und auch für meinen Gewährsmann.Ich tretei’tierte bann energisch gegen die Unterstellung des Herrn Beckmann, gab noch Einzelheiten der Begebenheit an, z. L. daß auch der Schwager des Herrn'Riedel herausgeworfen worden sei, daß fcerr Riedel sich bei einem vor ber Tür stehenden Schutzmann heuchlerisch zur Schau zu tragen. Ergötzlich ist, was sich in dieser Hinsicht das Gießener sozialdem. Blättchen in seiner Nummer! vom 10. d. M. geleistet hat. Es berichtet dort über eine 'Jlcba dcö Präsidenten des oreutzischen Abgeordnetenhauses, v. Kröcher, in der er die ZentrumSieute und Sozialdemokraten „infamtiAe ■öefuiter" nennt, mit Beziehung auf sie von „instruier Unver- ichämttzell" spricht und daß man ihnen „auf die Finger klopien müffe". Derartige Ausdrücke wird man ja nicht gerade als Mustev- beifDiele guten Tones bezeichnen können. Aber es ist auch ver- kehtt, darüber in Entrültung zu geraten; denn sie sind in einer Parteirede gesprochen, unb da entichlüpjt auch dem best erlogenen Mann, und zu denen gehört doch wohl Herr v. Kröcher, einmal ui der Hitze des Ge.i^es eine solche tteußerung, wenn sie überhaupt im Ernst gemacht ist. Wenn fiu) aber bie Genossen von Franz Mehring darob erregen, jo ist das lächerlich. Ganz besonders lächerlich aber wirkt in diesem Falle die Erregung des Gießener Blättchens, das in der nämlichen Nummer bie blühendsten Beispiele des sozialdemokratischen „SauherbenwneS'' liefert. Dort wird in den vorhergehenden Artikeln von „Kvlo- nialschwindlcrn", „wettpvlitischen g-ieibeutem", „politischen ^Mordbrennern", „einer schwarzen Bande des Reederzariömus" go Iprochen, und selbst Einzelpersonen werden mit der üblen Jauch« solchen Stilpfuhls überschüttet. Herr v. Trotha wird der „Bluthelü von Südwest" genannt, und bem Reichstagsabgeordneten Seniler traut man bis zum Gegenbeweis ein „nichtswürdiges Verbrechen^ zu. Alles zu lesen in derselben Nummer, in der auch dets Kröcher-Artikel steht. A. «ein« unb btrtn Slnqt- finb ftauer I, Diomag unb Dirn-lac lndgasst bo, unb btn 'Uon Ocbi tiiberfaafct l Itzt tanliuntthraBt b, he- Landmaniisirabe 61 ten zu I Mk. pw 1U3. Rartenoerfaul inn des Ronjtnti wer: v Der Vorstand. gen bchlistari ano 8«i.i ilrttln afler fibtntilt- ’ltftrt jb mdfilgtn Ptt; rei, Siftulfh*' .1 wegreugn n i-i,en. Nr. 12 Erstes Blatt 157. Jahrgang Dienstag 15. Januar 1907 etfe.ln« «agtl» /""UPSf © /•> 'prf Q außer Sonntag«. V EM V jährlich All. 2J2O; durch Le.n Gießener Anzeiger A ▲ A KA A A A A AA WU AA A Ä ▲ Ak A ; - intE ®ieüan“i»c4 ALe heutige Yummer umfaßt 10 Setten. tz-cgen den J,uxu9 in der Acmee. LS wird und geschrieben: Immer wieder tauchen Klagen auf über das Ginbringen eines Luxus in die deutsche ttrinee, der zu den Traditionen der rubn> Dollen Vergangenheit im argen Widorspruche steht. In der Tat hat das OffizierkorpS, welches die Diipoelstürnier tommanbierte tnb bei St. Privat die Garden zum Sturme anführte, weit einfacher und besch.idener gelebt als das heutige, von welchem nur ein sehr kleiner Teil bisher Pulver gerochen hat. Man braucht sich nur an den nahezu spartanischen Haushalt zu erinnern, IU IG tu Mo11ke den größten Teil seines Lebens geful-rt hat, uul>t well er bis zu seinen großen militäriid>cn Erfolgen auf feine Gage angewiesen war, sondern well schlichte Einfachheit [einer Soldatennarur entiprach. Jetzt haben sich die Zellen allerbmgs geäubert, die Lebenshaltung ist bei weitem genußvoller geworben. Durch die Gegenwart geht Überhaupt ein starker Hang zum Wohlleben: aber andererseits dar, nickst verkannt werden, daß, wenn es einen Beruf gibt, der seiner Vergangenheit nicht untreu werben bat], es der Ofsiziersstand ist- Die Geschichte lehrt uns aur jebem Blatte, daß, wenn das Heer verweichlichte, auch der Ltaat reif für eine Katastrophe wurde. Jenes preußische Ofiizier- korvs, welches sich bei Jena und Auerstädt mit Schmach bedeckte, fratu seine kriegerischen Eigenschaiten durch übertriebene Genußsucht unb leichtsinnigen Lebenswandel eingebüßt. So fielst das Jahr 1SU6 unjcligen AngedenlenS vor uns mit der emfien Mahnung, nicht wieder Zustände entreißen zu lassen, welche ber deutschen Irmee von neuem verhängnisvoll werden könnten. Erst unlängst sah sich Kaiser Wilhelm veranlaßt, nach Linet Teilnahme am Mittagessen bei einem OffizierkorpS sich sehr ungehalten über den bei der Ta fei entfalteten £ u u s auszusptechen unb durch das Militärkabinett ber Armee t.n Wunsch zur flieniitniS zu bringen, daß auch bei seiner Anwesen« L it un iTreije von Offizierkorps das Mittagessen nur einen be- i, eibenen büraerlick>en Charakter tragen möge. Französischer Cett, teure Werne und Delikatessen sollen bon ber Ofsizierstasll tLcrlyaiLpt ausgeschlossen loerden. DaS Volk wird vieler kaller- l .ycn Willensineinuiig sicher -ustimmen, und ebenso wird daS Liniierlorpd Beifall -ollen. Das Protzentum einer Verhältnis« mäßig kleinen Minderzahl fkann für bie Mehrhell gefährlich n -iden, well das kämetlldschaftliche Verlstlltnis, in welchem bie _ Dji liiere zu einander fteljen, ein gewisfeS Mllmachen verlangt. Licht an ber Spitze des Regiments ein Oberst von schlichten Litten und bescheioenem Hauohatt, dann wird sein Beispiel sicher - auch erzieherisch auf die ihm unterstellten Offiziere cinroirten, i]t aber der stommandM em fDiann, ber mit Reichtum nrunft, lt wollen die anderen Offiziere nicht die Spartaner spielen, lindern steigern ihre Lebenshaltung entsprechend. Dadurch ge« inten die Minderbegüterten in finanzielle Verlegenhellen, und tj.ir manck-er beiahtgie Ollizier mußte seinen Ab|chted nehmen, iteil er durch die Verhältnisse in seinem Regiment gezwungen rar, über jein Einkommen hinaus zu leben. Wo solche ungesunden Zustande vorhanden slltd, müssen sie djugeruttet löcrben. Unbarmherzig, denn wenn das Ofsizieickorps nclst vollständig tadellos seine Pfiicht erfüllt, ist das beste Sol« >ileiimaterial nicksts wert, es gleicht dann einem Schwert oljne . üliilf. US ist ohnehin schpn ein Uebel, daß bei den Subaltern- , ostizieren unserer Ltrmce ein Znsckmß vom väterlichen Hause erlangt wird, denn diese Aedüigung versckstießt vielen befähigten . Elementen die Ofsizierskarriere. In der vsterreickstschen Armee iiid die Gagen bedeutend niedriger, und trotzdem besteht der ■ größte Teil des österreichischen OnizierkorpS aus ALännern, die uun ihrer Familie gar keinen oder nur einen sehr bescheidenen Zuschuß beziehen. Dabei ist aber das österreichische Offizier- .orp5 nach dein heutigen das beste unb von einer Ausopferungs- iäbigleü, bie uns bei Königgrätz mit Staunen erfüllt hat. Die bioorjugte Stellung, bie ber Offizier genießt, die Vorrechte seines Standes mus>en ihn für viele Ännehmltchkellen entsck-ädigen, deren , sich oer Zionist erircuL Ebenso wie nur ber ein echter Künstler | ist, dem lein Schaf j en den Labens Inhalt ausmacht, erscheint nur Der eigentlich würdig, Offizier zu sein, welcher in diesem Berufe vollständig aufgelst. . Die Heldeiitaien und der Op,ermut der bcutldien Offiziere [ in Sübwestafrika haben uns zur Genüge bewiesen, baß von I veat kriegerischen Geiste, dem wir ein Sedan verdanken, noch nichts I verloren gegangen ist, aber bei ber Genugtuung darüber bürfen | wir uns nicht beruhigen, sondern müssen bei Zeiten mit den ! G.-fahreii reckten, von denen die Qualität unseres OffizierkorpS I tedrolst wird. Man kcuin nur wünschen, daß der St'aiicr keine j vklegcuben mehe findet zu neuen cchnlichen Klagen. der besten von allen Aerzten glänzend empfohlenen Nähr, und Kräftigungsmittel für Blutarme, Bleichsilehtige, Kranke und Rekonvaleszenten sind pardynamin Psrdynamin-Kakao Aus S*aot uuo Luno Sprechstundc:: b: Advokaten Dr. Su- dem Agramer Auf der Buiterseiie" usw. hauen Prettach Eriolg. Eine Ehe, die er in stand int Müde Augen BeiiitVL T gassr, Asteüv straße, slraße, geführt In Inte die Geiverbel H unbedingt in gehörig gei miD Usayiii ei bracht werden. Ließen, Matttykert, verbunden mit Kopsschnverzen, -Herzklopfen, Schwindel, Avpeiulostgkett, Bsrdauungsitörulrgen usw. sind ganz sichere Beweise für Blutarmut und Bleichsucht. setzte. Am 16. April 1885 starb die tyrau in Baden bei Wien auch hier fungierte der Mann als Diener — und Dr. SParcel mutzte mit Liecht fürchten, daß es nun doch mit seiner Herrlichkeit zu Ende geh.'. Er sann daher auf einen neuen Trick. Er juI# mit Ruzizka nach Wien und fand hier alsbald eine Helfershelferin für seinen neuen Plan. Er machte in Wien Ruzizka mit einem jungen Mädchen Namens Irma Kamnuer Delannt, das diesen zu umgarnen wusste, sodaß Ruzizka sie in Preßburg heiratete. Neuerdings b e g a an eine Ehe z u d r i 11, bei der Ru. zizka abermals nur als Diener Lerioendung fand. Jetzt aber wollte Dr. Sparcek ein rascheres Tempo einschlagen, um endgültig in den Besitz des Vermögens Ruzizkas zu gelangen. Alle drei fiedelten nach Szent-Gyöcgy über, und dort ließ Dr. nicht zuletzt in ihrem eigenen Interesse. Der arme Pole hat es am eigenen Leibe erfahren, welckje Bedeutung in Wahrheit die beiden kleinen Wörtchen haben: Nix daitsch! . - i .... ■_ ;i.. . ■ .7—1/;8 Uhr abds. Gießen, den 15. Januar 1907. Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen a 2.50 M. Fabrikant: H. BARKOW SKI, Berlin 0. 27. Die Marktpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Broiprcise ____________am 14. Januar 1907. werde sich gewiß eine abgelegte Million finden, um den 'Monumentalbau unseres Theaters in ein Labyrinth ä, la höhere Mädchenschule zu vcrivandeln. Nlchtmainzern sei hierzu bemerkt, daß gegen den Neubau der höheren Töchterschule die bekannte Kunstautorltät Domprälat Schneider schon öfters protestiert hat. (Äaß sich bei uns in Gießen noch ferne fachmännische Stimme erhoben hat gegen den Neu- bau der Gießener höheren Mädchenschule an der Nordanlage, ist verwunderlich. Wie ungeheuerlich fällt doch dieser Bau gegen den der Knabenschule an der Nord- anlage ab! D. Red.) ivurde. Seme Stücke „Diplomatie", „Flitterwochen", . Tie 5 ^v'6(6# Berlin schloß, sollte gescksteden werden. Pserhoier 34. Lebenswahre. Der §ru» der Llraukeuschwester. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) S. u. H. Karlsruhe, 12. Jan. Eine mhsteriöse Angelegenheit beschäftigte in zweitägiger Sitzung das hiesige Schwurgericht, vor dem sich der bulgarische Student der Ingenieur-Wissenschaften Peter Ko stoss aus Plewua in Bulgarien unter der schweren Anklage des versuchten Totschlages zu verantworten harte. Der im 24. Lebensjahre stehende Angeklagte ist ein hübscher sympathischer junger Mann. Im November 1905 bezog er die hiesige Hochschule, itachdem er vorher mehrere Semester hindurch an der Darmstädter Hoch- idjule das Studium der Jngenieur-Wifsensckfaften betrieben hatte. Kostoff fyat sich sowohl in Darmstadt wie in Karlsruhe als ein stiller und ruhiger Mensch gezeigt und sich auch bei seinen Kommilitonen sehr beliebt zu machen verstanden. Die Anklage legt dem jungen Manne zur Last, daß er im August v. I. an dem 17jährigen Graveurlehrling Misste aus Pforzheim im hiesigen Krankenhause einen Totschlag begangen haben sollte. — Kostoff und Rüffle befanden sich damals im Krankenhause, Kostoff wegen einer Drüsenanschwellung, Rüffle wegen einer Blinddarmentzündung. Beide lagen in einem Raume, in dem die Krankenschwester Minna Vogt mit der Wartung der Kranken betraut war. Zu dem jungen und sehr hübschen Mädchen faßte Kostoff sehr bald eine tiefere Neigung und auch das Mädchen schien ihm gewogen zu sein, denn sie ließ sich eines Tages in Gegenwart RüffleS von Kostoff einen Kuß rauben. Dieser Vorgang erregte die Eifersucht des ebenfalls verliebten Rüffle, der bis dahin zu Kostoff in einem ziemlich freundschaftlichen Verhältnis gestanden hatte. In seiner Aufregung erzählte Rüffle den übrigen Krankenschwestern den Vorgang und es wurden von der Oberin über die Krankenschwester Vogt Straf wachen verhängt. Hierüber wurde nun wieder Kostoff erregt und er ließ den Lehrling durch andere Schwestern wissen, daß er ihn bei Gelegenheit züchtigen würde. Eine der Schwestern Namens Kälhchen riet dann auch dem Lehrling, vor Sloftoff, der sich inzwischen ein anderes Zimmer hatte anweisen lassen, auf der Hut zu sein und sofort die Klingel in Bewegung zu setzen, falls ihm etwas Verdächtiges ausfalten sollte. Am Abend des 8. August legte sich nun Rüffle gegen 3/i9 Uhr bei offenen Fenstern zu Bett. Er nahm den Druckknopf der elektrischen Leitung an die Hand und schlief fest ein. Als etwa eine Stunde später die Krankenschwester Baas,, die an jenem Abend die Nachtwache hatte, bei ihrem Rundgange in das dritte Stockwerk kam, sah sie von weitem eine Gestalt in das Krankenzimmer des Rüffle verschwinden, die sie nach ihrer Erinnerung als die des Kostoff hielt. Da sie von dem Streite keine Ahnung hatte, vielmehr nur von den bisherigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Kostoff und Rüffle wußte, so dachte sie sich nichts dabei. Als sie jedoch nach einiger Zeit an dem Zimmer Nr. 53 vorbei kam, bemerkte sie einen starken Gasgeruch, der aus dem Zimmer kam und der sie zur Oeffnung der Tür veranlaßte. Sie fand dort die Fenster fest geschlossen und die Hähne sämtlicher im Zimmer befindlicher Gasleitungen geöffnet. In seinem Bett lag Rüffle bewußtlos mit einem von Stoffresten hergestellten Knebel im Munde. Rüffle hatte eine schwere Leuchtgasvergiftung erlitten und durch den Knebel war sein Leben aufs höchste gefährdet. Nach den Gutachten der Sachverständigen wäre er wenige Minuten später nicht mehr ins Leben zurückgerufen gewesen. Der Vorsall hatte die sofortige Festnahme des Kostoff zur Folge, der jedoch erklärte, daß er sich ebenfalls bereits um 3A9 Uhr zu Bett begeben habe und gleich fest eingeschlafen sei. Er sei auch nicht in das Zimmer des Rüffle gegangen, wenn es aber dennoch geschehen sein sollte, so kann er nur in einem traumähnlichen Zustande gehandelt haben, wie ihn solche schon früher wiederholt befallen hätten. Die mit den Wiederbelebungsversuchen an dem Rüffle betrauten Aerzte fanden an der rechten Hand des Angeklagten eine frisch blutende Wunde, über deren Entstehung er eine plausible Erklärung nicht anzugeben vermochte. Man nahm an, daß er sie sich bei dem Hineinstecken des Knebels in den Mund des Rüffle zugezogen hatte. Auch in der ganzen gegenwärtigen Verhandlung blieb Kostoff bei seinen Angaben. Er beftrcüet, ferner, daß der von Rüffle verratene Kuß der Krankenschwester der Anlaß zu ihrer Entfremdung gewesen sei. Keineswegs tonnte ihn diese Hinterhältigkeit des Rüsche zu einer so schweren Tat veranlaßt haben. Er habe mit diesem vielmehr chon früher nur ungern verkehrt, weil Rüffle keinen guten Charakter gehabt habe. — In der Beweisaufnahme wurde dann auch festgestellt, daß Rüsche ein hysterisch veranlagter Mensch ist, ber bereits in seinem 14. Lebensjahre einen mißglückten Selbstmordversuch verübt habe. Er hat keine gute Erziehung genossen und i|t schon zweimal wegen Diebstahls sowie wegen eines Erpressungs- Versuches vorbestraft. Zurzeit befindet er sich tn der Pforzheimer Zwangserziehungsanstalt. Seine Angaben begegneten daher bei den Geschworenen so starkem Zweifel, daß sie den Studenten trotz der starken gegen ihn vorliegenden Verdachtsmomente unter dem Beifall seiner Kommilchonen f r e i s p r a ch e n. Die Kosten des Verfahrens wurden der Staatskasse zur Last gelegt. to-rin.® (W- Wh Märkte. Gießen, 14. Jcmr. Viehmarkt. Bei dem Markte am 8. und 9. Januar waren cmigetrieden 1056 Stück Rindvieh und 206 Schweine. Ter nächste Markt findet am 22. und 23. Ian. statt. Gießen, 15. Jan. Marktbericht.Am heutigem 2tzocvenmctttte kosteten: Butter pr. Psd. 0.85—0.90 Alk., Hühnereier 1 St. 9—10 'big., 2 Stck. 00—00 Psg., (Sänjecier 00—00 Pfg., Enteneier 0 Pig., Käse pr. Stck. 6—8 Ps., Kasematte 2 Stck. 5-6 Psg., Erbsen p.Piü. 18-24 Pfg., Liilsen p. Pfd.25-40Psg., Tauben pr.Pr.0,80— l,00Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Alk., Hahne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Emen pr. Stück 1,80—2,20 Rik., Gänse vr. Psd. 70—80 Psg., Ochseiifleisch pr. Pid. 82—88 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Psuno 80—82 Psg., Schwcuu- steisch pr. Psund 86—90 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pstnld 94 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 80—84 Psg., Hammelfleisch pr. Psund 60—80 Psg. Welsche per Psund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,00—0,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 4,00—5,00 Rik., 'Milch per Liter 20 Pfg., Aepfel per Zentner 15 bis 24 in Körben 00 Pid., Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., Birnen per Pid. Alk. 0.08 —0.12, per Ztr. 9—15 Mk., Weißkraut per Stück 15—30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Marktzen 8—2 Uhr. Sparcek sowohl sich als auu) Ruzizka aus den Namen Szecky magl)arifieren. Die Namensänderung Nuzrzkas meldete er nach Agram, von seiner Ncymeusänderung ließ Dr. Sparcek nicyis verlauten. Als Szelly verkaufle nun Sparcek -um Teil die Häuser in Agram, ud» lub cc sie l^dj buchten. Diese Transaktionen fielen jedoch dem Agramer Dr monovic, einem alten Freunde der Familie Ruzizka, ■5»,. xK Tagen M ur KerÄ k iultgart' Aezirk HI. 2 gaffen, slraße, gaffe/ - Bezirk W. L B.e," stlage, gefierner: Hofmann Wtsianla « Vezük V. 91i Weidengi SWent stiatze, 1 jtiaye, \W> $ Dr. Sparcek scheint geafoti zu haoen, was ihm beuurne^e, und ist mit seiner gestuchicc Rugrgka ist in total l-e.ao- gefontmenen Zustande nach '^ytuui geLmmen und hat im Armen- Hause Aufnahme gefunden. . aust Er ging der Sache nach und deckte den ganzen Schwindel auf. Arvciterbewegring. — D i e Aussperrungen t u Berlin haben einen verhältnismäßig großen Umicyrg angenommen. Zii den 600 ausständigen Chauffeuren find jetzt noch etwa 13000 streikende Zittau, 14. Jan. Der iruhere Vertreter und jetzige sozialdemokratische Kandidat des 1. sächsischen Reichstags Wahlkreises Zittan-Oslritz, Edmund Fischer, ivurde vom hiesigen Amtsgericht wegen B e 1 e i b 1 a u n g des Redakteurs Dr. Lohann vom Zittauer Amtsblatt zu 8 Wochen Gefängnis verurteilt. 2. Ziehung 1. Ziehung ■ ft« ite Geeint ' Kumn (Ohne Gwl . 6?T U( M M 778 2 07 4111 40 [200] 6018 M 457 [n W «7 103 610 SIS n 85 Ml [100] 61 ■ 1 91 *-51 Ml 7( % ™ 15116 7U? W6 1805 WM ?21 511 6 20CM H 25 22’53 4>6 628 2: * -M M 253171 -t.' 61 913 20 . «8 M 93 (loo) e: «188 57 59 301 !* -55 N7 623 65 5001 4« L .4 951 3 50i •<« 39 5 0 63 779 9 ■l-OJ 361 940 52 [ 4 0061 228 311 Sät?0 43 281 K ,7? “«7 619 [10 -4» 4 5231 370 93 6| j 47o.” *Ä 123 55 sie ■rp.3°180 200 376 3/300 439 ^9 ooL75 780 83 «A b0122 7i 205 6 ,7? i200) 92 ZkA.-'-' ÖJ3U3 493 714 ö KN • i iuV66 8 s •?•»**?, ,l2°51')0 K 862 Öftsa1./’■ *5 <88 62‘9 818 519 s iäte-, MK Uni diese rasch, sicher und aus angenehmste Weise zu befehtnen. trtrut man elmge Wochen lang täglich Bioson, wodurch auch die Lluvgaven für Kapee^ ^ee und Kakao erspart werden. Was Bioson “Iy -b»luterseugungs-, Kvasttgungs- und Nervenstärt'ungsmittel leistet, das,haben die umms,enden Versuche m Berliner 8!liniten, Krauten, bauiern, von ubr** °— --------*■ «- - • - • - - - - Niemand sein C — Dr. Arthur Ps er Hofer ist am 13. d. Alls, im Hansa. platz-Sanatorium zu Berlin nach längerem Leiden g e sl o r v e n. Pserhoier, em junger Wdsener Schrlsl[tetter, hatte Wohnsitz und 'Lrurkungskreis früh nach Berlin verlegt. Dort brachte er euuge Bühnenwerte zur Aussührrorg und nrachte sich insbe[ondere durch seine witzigen Bonräge begannt, die ihn zu einem Art Star des Kabaretts iverden hetzen. Nach der Ucbcrbrettlzeit im „Alexandcr- platz-Theater" übernahm er diese Bühne, die er als Sezessions- theater nut sehr geringem Glück leitete, bis das Haus geschlossen Der Gatte als Bedienter. Eine höchst merkwürdige und abeitteuerliche Geschrchle, bie alle Eigenschastcn eines spannenden Llrimmalromans besitzt und dcmwch völlig wahr fein soll, wird vom „91. Wiener Iourn." er> zählt. Die sonderbare Geschichte lautet: Im Jahre 1862 starb in Agram die^Prosesiorwitwe Antonie ZtuziLta und hinterließ ihrem einzigen Sohne Anton ein beträchtliches Barvermögen sowie vier Häuser. Iil Dem Testament bestimmte sie, daß, werm ihr ^ohn tii'.derlos irerbe, das Bernrögen der Stadt Agram zusalstn solle, welche die vier Häuser in Armenhäuser umzuwandeln hatte. ■öu einem dieser Häuser wohnte damals die Sängerin SüimiUa Mtoic, eine in Agram bekannte Schönheit. Sie wußte den jungen Ruzizka so zu umgarnen, daß er sie am 5. Februar 1863 heiratete. Als das Paar aus der Mirche zurückkehr'te, stellte sich ihnen em eleganter Herr vor, der sich Advokat Dr. Theodor Sparcek nannte und von der jungen Frau als aller Freund begrüßt wurde. Er nahm sofert am Hochzeitsmahl teil. Ats sich das junge Paar zurückzog, lolgte ihm Dr. Sparcek und sperrte mit lpulfe der jungen Frau den neugebackenen Ehe- m a n n i n e i n Ä a u i n c t i e i n , wo er die ganze Nacht zubringen .nutzte. Durch Drohungen hatte Sparcek den als höchst willens- schwach fcehnr.itcn Ruzizka derart cingeschüchtcrt, daß dieser sich nicl't zu rühren wagte. Auch in den nächsten Tagen blieb Ruzizka ein gesperrt. Dann wurde die Hochzeitsreise an» getreten, und zwar nicjt von bem jungen Ehepaare, sond.rn üüu der jungen Frau und Tr. Lparcek. Aus Furcht ledoch, der E.-e.nann könne inzwischen etwas ansplauder.i. nahm mail t b n m it, jebjü; als Diener, zu welchem Zweck er eine Eivtce erhielt. Ruziila grtrautc such gor nichts zu lagen. Nach •jjgrani rU-rte mau jedoch nicht mchr zurück, mau lebte meist auf □teilen, wozu Ruzrzlas ibermogen ja alle drei in iic Lage ver- väusern, von üvep tausend Professoren unb Aerzten bewiesen, sodan 3äe-nanb fein Geld umsonn ausgiebt^ der Lioson anschasst, das in Ävocheten^ Troguen-Handlungen usw. das Paket zu drei Mart erhaMch rst. Btwon ist in AoochekLn, Drogerien usw. das Paket Sst drei .Rark erhaltlich^und wird ieöer Arzt gerne Auskunft über die Borzugtimkert dev iöioiou geben. — In Audienz empfangen wurden am Samstag von Sr. Kgl. Hoh. dem Groß Herzog u. a. der Großh. Oberförster Dr. L. A. Schenck, Vorstand der Vanderbill- schen Forstverwaltung, von Baltunore (U. S. A.), der Bürgermeister Stahl und der Bauunternehmer Mörschel von Friedberg. •• Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach Dr. Theodor Jäger zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Zwingen berg ernannt und den Lehrer an ber mit der Ober» realschule zu Mainz verbundenen höheren Handelsschule Wilhelm Geib auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdlenste enUafien. ** D. theol. Hermann Gunkel, z. Zt. a. o. Professor an der Berliner Universität, der den Riis nach Gießen als ordentlicher Professor für cilttestamentliche Exegese angenommen hat, tritt hier an Stelle des am 6. Dezember 1906 verstorbenen Geh. KirchenratS Dr. B. Stade. Gunkel ist am 23. Mai 1862 zu Springe bei Hannover geboren, erhielt seine Vorbildung am Gymnasium zu Lüneburg und studierte in Göttingen, Gießen und Leipzig. 1885 bestand er das theologische Examen in Hannover und promovierte 1888 in Göttingen zum Lic. theol. auf Grund der Dissertation: ,S)ie Wirkungen des heiligen Geistes nach der populären Vorstellung des neutestamentlichen Zeitalters und nach der Lehre des Apostels Paulus.E Am 16. Oktober 1888 habilitierte er sich dort, siedelte im Mai 1889 in gleicher Eigenschaft nach Halle über und wurde im Herbst 1894 zum a. o. Professor an der Berliner Universität ernannt. Am 6. November 1902 ernannte ihn die Berliner theol. Fakultät zum D. theol. hon. causa. Prof. Gunkel ist Herausgeber der ^Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments" (zusammen mit D. Bouftet). — •• Theateroerei n. Als 4. Vorstellung geht am 2 2. d. Dt. ein neues Lustspiel von Rudolf PreSber ,Die Nachtkritik^ in Szene. Das Stück spielt in einer Zeitungsredaktion; die Rolle des einen Redakteurs und Theaterkritikers Fahrenholz wird von dem Regisseur und Bonvivant deS Kasseler Hoftheaters, Herrn Georg Kothe, gegeben werden. DaS gesamte Herrenpersonal des Stadt- theaterS ist in dem Lustspiel beschäftigt, die größere Damenrolle der Schauspielerin Lamberta liegt in den Händen der Frau Bayrhammer. ** Evang. Arbeiterverein. In voll besetztem Saale sprach am letzten Sonntag Rentamtmann Sch a f e r über die Äexenprozesse in der ehemaligen Landgrafschaft Hessen-Bingenheim. .‘Der Vortragende erläuterte zunächst die geograpyische Lage der Landgrafsck)ast, in der Mitte zwischen Friedberg und Nidda. ES gehörten dazu Bingenheim mit seinem urallen Schlug, Eck)zell, Gettenau und Bisses. Die Zuhörer wurden sodann bekannt mit den politischen und wirtschafttia-en Veryäit- niffen des Bezirks, wie solche nach Beendigung des dreißigjährigen Krieges lagen. Damals begannen die grauenhaften Verfolgungen, Foltern und Hinrichtungen auf dem Scheiterhaufen, ^m Hexenaberglauben waren damals alle Bevölkerungsfchichten, auch die obersten Gerichtshöfe, befangen. AuS den zur Verleiung gelaugten .Allen stücken geht hervor, daß feindliche Anschuldigungen genügten, um ganze Familien zu Marter und Tod zu bringen. Um sich grausame Foltern zu ersparen, machten viele freiwillig Geständnisse, die ihnen sonst doch durch die Folter abgepreßt Wurden. Sie bejahten in ihrer Angst, das to iber finnig ft e Zauberwerk getrieben zu haben. Innerhalb acht Jahren wurden im Bezirk 58 Personen verbrannt, davon allein 38 in Echzell. Enbttcy löste sich der Bann des fürchterlichen Aberglaubens, doch Spuren sind bis heute noch nicht ganz getilgt. Soll doch sogar in G i e ß e n das Kartenschlagen noch ein einträgliches Gewerbe bilden. O Lollar, 14. Jan. Am Sonntag feierte der Männergesangverein Germania sein erstes Stiftungsfest mit Liederoorträgen, Musik, Theater-Aufführungen und Tanz. Bei gut besetztem Saale, der ca. 400 Personen faßte, begannen gegen 8 7, Uhr die Aufführungen eines rech! reichhaltigen Programms, das einen regen Beifall erntete. Der zweite Vorsitzende hob hervor, daß die Verschmelzung der beiden seitherigen Vereine, die im Sommer 1906 stattfand, einen großen Aufschwung in ber Mitgliedschaft bewirkt und lebhafte Sympathien in der Gemeinde hcroorgerufen habe. Alle Vereine waren bei dem Fest zahlreich vertreten und ber Wunsch war allgemein, baß sie auch in Zukunft in Eintracht ihre Festlichkeiten feiern möchten. X Lützellinden, 14. Jan. Am 9. und 10, Juni findet bas zweite BunbeSfest bes Sängerbundes Hutten berg statt. L Obenhaufen (Rabenau), 13. Jan. Heute mittag fanb hier im Saale bes Gastwirtes Haupt ein Landwirtschaftlicher Vortrag statt. Bürgermeister Lang eröffnete die gut besuchte Versammlung und gab Landwirl- schaftslehrer Franz aus Lich das Wort. Dieser besprach in klaren Worten die Zusammensetzung der Futtermittel hauptsächlich für Milchvieh, bie Milchwirtschaft und praktische Verwertung derselben. Auch referierte er noch über bie zweckmäßige Anwenbung ber künstlichen und Natur- büngemittel. Von der Versammlung an ihn gerichtete Fragen beantwortete er m bet Diskussion in bereitwilligster Weise. Der ganze Vortrag zeugte von einem tüchtigen Wissen bes Beamten, ber sowohl bie Theorie, wie die Praxis aus diesem Gebiete gründlich beherrscht. Bürgermeister Lang sprach dem Redner im Namen ber Versammlung seinen Dank auS und wünschte, daß bas Gehörte auch richtig befolgt und so von Nutzen für unsere Landwirte fein werde. hs Bab - Salzhausen, 14. Jan. Der Verkehrs- verein beschloß, bem Bürgerverein in Gießen — zu bessen Bahnbauprojekten — folgcnbe Mime als beste für ©leben vorzuschlagen: Wa tzenborn-Grünmgen-Holzheini- Gambach.Eberltadt.Münzenberg-Obernhofen.Berstadt-Echiell- Bingenheim. Der Verkehrsverein beabsichiigt seinerseits Stimniiing für em Bahnprojett Treysa-Alsfeld» Groß- fulda-Ober-Ohmen.Freienseeii-Gonterslirchen-Ulfa-Bad-Sal'- Hausen-Bingenhciin-Staaben-Florstadt-Franksnrt a. M. zu machen. Letztere Strecke würde bie überlastete Main-Wescr- strecke wesentlich entlasten. Mainz, 14. Jan. Die Frage des Stabtlheatee- Umbaues ist einmal wieder tn den Vordergrund gerückt. MU beißendem Hohn bemerkt dazu ein hiesiges Blatt, es Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. Al. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 80—82 Mk. '^Kg.Schlachtgew.lOZ—404Pi. Vt_j,_______„ 68-69 „ 7. Kg. 82-88 Pfg. 7, „ 80—84 , 7, „ 86-90 „ Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Weizen 1UU Kg. 19.00 - 00.00 Mk. Roggen 100 Kg. 17.00-00.00 Alk. 'hteiübi'ot 2 Kg. 54 Pig. Schivarzbrot 2 Kg. 50 Pig. Blasse Lippen Aussehen Bleiches Vinter der Schmenüergerweg, 2uotvig*-plaü, Eutenbcrgstraße, Xiubroig» (trage, Südantage, Bismarctslraße, Goethestraße, Bleich- Erlengasse, Hessenstraße, Lojinonnstrage, ^reönerftrage, Grabenpratze, Äßeftanlage, Hillebrand straße, Klinikstraße. Vom 21. Mai bis 11. Juni: Bezirk V. Neuenweg, Neuenbaue, Sonncnjtraße, Weidengasse, Gartenstraße, Stephanstraße, jß e t r.: Tie Ausführung der polizeilich technischen Maß- und Gewichtsrevisionen in der Stadt Gießen. yrkaiuilmnd)iuiß. Dir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Interessenten, daß demnächst eine allgemeine Revision der Maße, Gewichte und Wagen in hiesiger Stadt vorgenommen werden wird. Mit Aus- sührung derselben wird ein Eichmeister und ein Schutzmann betraut werden. Tie Gewerbetreibenden sind gehalten, diesen Beamten bei Meidung der Strafe des § 369 Nr. 2 Reichsstraf- gesetzbuches alle in ihrem Beiriede benützten Maße, Gewichte und Wagen vorzuzeigen und die Prüfung derselben zu gestatten. Bei dec Revision sich ergebende Borschristswidrigkelten roeroen nach den angezogenen Gesetzesstellen mit Geldstrafe bis zu 100 Mk. ober vast bis zu 4 Wochen, auch mit Einziehung der unvor- (christsmäßigen Mage, Gewlchte und Wagen geahndet. Um Scraicn möglichst zu verhindern uno das Revisionsgeschüft zu beschleunigen, emvsehlen wir den Interessenten, ihre der Re- Vision unterworsenen Gegenstänve vorher bei dem Neuen- weg 4 3 dahier amtierenden Großh. Eichamt Gießen prüfen zu lajjen. Tie Borreoisionen sinden für die Getoerbe- treibenben bei nachbenannten Straßen an den jeweils angegebenen Lagen statt und zwar: Bom 4. bis 28. Februar 1907: Bezirk I. Kreuzplatz, Selterswcg, Maigch.e, Plockstraße, Teufels- lustgärtcl-cn, Johannesstraße, Diezstraße. Bom 2. bis 30. März: Bezirk II. Marktplatz, Mäusburg, SUrajtnulav, Lindenplatz, Schul- ftrage, Sa-loggasse, Kaplaneigasfe, Wagengasse, Wettergasse, Äirchstraßc, Burggraben, Aus der Bach, Dreihäusergasse. Vom 2. bis 2 3. April: Bezirk UL Marktstrage, Rittergasse, Neustadt, Löbershos, Mühl- gasjen, Wcstanlage, Dammstraße, Lahnstraße, Rodheimer- straße, Krosdorserstraße, Ha^ot, Schüge.tstr^ge, Kornblumen- gaffe, Nordantage, Lswaldsgarten. Bom 2 4. April bis 18. Mai: Bezirk IV. Bahnhofstraße, Tiefenweg, Kaplansgasse, Katharinen- gasse, Löwengasse, Wolkengasse, Schanzenstraße, Srannutrct- (trage, Alicenstraße, Wilhelmstraße, Liebigstraße, Leih- gesternerweg, Riegeipsad, An den Bahnhöfen, Ebelstraße, °und jetzige fo^. o>n hiesigen Ami-gei^ c* vom Ziuauei irurieill. rlin haben einen oet- cn* Zu len 60u ans. etwa 18000 [heifenbe «LSML! J* 1111, ß.® ^tatett I -empo v, 5 tü. d. jjha - ein Üeiben n I b? ääS •te£; -Aridem Markte an Ovv Stuck Rmdvieh un! m 22. und 23. Han. (tau " heutigem AoMemnaM' >hnereierlSl.9-lO^ , Enteneier 0 Pig., flj , Erbsen p. PL 18-24* ö-I,00M., Hühner pr.2 30 Eulen pr. Clü! g-, Lchsensieiscli vv. 10 80-82 Psg., 6rt)iDC!i> leijch, gesalzen, pr. $iud Hammelfleisch pr. Aei Karlofseln pr. 100 P; 00211.) Milch per Lite IL, in färben 00 V: r M M 0.(8 —0.11 '-30 M., per Zenint (trage, Grünbergerstrage, Wolfstraße, Bergstraße, Löber- ftrage, Liä>erstrage, Äioltkestrage, Eicpgürten, Gr. Steinweg. Vom 12. Juni bis 13. Juli: Bezirk VI. Walltorstraße, Wetzsteinstraße, Wetzsteingasse, Lindengasse, Brandgasse, Brandplatz, Kanzleiberg, Hundsgasse, Asterweg, Schillerstraße, Braugasse, Steinstraße, Weserstrage, Dammstraße, Ederstraße, Schwttstraße, Marburger- ftrage, Wieseckerweg, Ostanlage und die noch nicht auf- geführten Straßen. Im Interesse eines besseren Fortganges der Revisionen und um die Gewerbetreibenden vor unnötigen Kosten zu bewahren, ist es unbedingt erforderlich, daß sämtliche zu prüfenden Gegenstände in gehörig gereinigtem Zustande uno reparaturenbedürstige Maße und ityayuii erst nach vollzogener Reparatur in das Eichlokal verbracht werden. Gießen, den 7. Januar 1907. Großherzoglichcs Pouzeiamt Gießen. Verberg. Drkamitmachmlg. Betr.: Gebührenlacise der Gesindeoermicterinnen. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachstehenden Gebührentarif der hiesigen Öefinbeoermictcrinnen und Stellcn- Dcrmutlec zum Abdruck. Tie Gebühr einer Gesinbevermieterin beträgt: 1. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen........5.— Mk., 2. für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts ...... 7,— , (Frau Geisel und Cppcr 5 Mk.), wovon bet Tienstbote jeweils Mk. 2 zu entrichten hat. Frau Schmidt, Neuen Bäue 5 erhebt von den Dienstboten feine Gebühr. Die Gebühr des Stellenvermittlers Germann beträgt: für einen 1. Gesellen.........3,— Mk., , , 2. , .........2, t , , 3. , .........1,50 , wovon Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Gießen, den 8. Januar 1907. 0)4.0 besten. _______________Herberg._________________ BclumUmachmig. In her Zeit vom 6. big 12. Januar 1907 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Ring, 1 Hundehalsband, 1 Milchkanne, 1 Jäckchen und 1 Kinder-Umhang, verloren: 1 Portemonnaie mit 94 Mk. Inhalt. Tie EmpfangSbercchtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei unS geltend zu machen. Gießen, den 12. Januar 1907. Größt). - . i.iihi o-ießen. Herberg. Bekanntmachung. Betr.: Notlaufseuche unter den Schweinen beS Oekonomen Georg Ccfel. Nachdem die unter dem Schweinebestand beS Oekonomen Georg Ccfel bahier auSgebrochene Notlausseuche erloschen ist, wirb die unterm 6. November 1906 angeordnete Sperre aufgehoben. Gießen, den 11. Januar 1907. Grvp>). .„vh.^uuhi Gießen. Herberg. chNlNlMMWs-Lettin Gichen 333 Wenenü-Vmammlunj* Dienstag den 22. Januar, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Sauer, Neustadt. Tagesordnung. 1. Jahres- und NechnungSvenwt. .. 2. Erledigung etwaiger ctngebraotoT Anträge. 3 xzuritanüswahl, ^>ahl der Verrrmteiismunner und Schiedsgertcht. d-B Etwaige 'Anivrüche der Mitgtleder auß dem ab getan isnen Gesckäitsiahr an den Verein oder an den Vorstand muffen bis zum 17. oanuar 10u7 bei dem L Vorsitzenden Earl Valenun «christlich eiiigevracht wrrd<.n.^^^b Interesse an der Tagesordnung, haben, werden dringend gebeten zu erscheinen._________Ter Vorstand. BezirkssParkafse Gießen FohanneSstraße 5. Kassctagc: Jeden Werktag von 8—1 Uhr vor« mittags und von 3—l/s8 Uhr nachmittags. Tägliche Verzinsung der Einlagen, ohne Ausnahme, zu 31/, %. Die Kasse ist auf Grund des Eparkasiengesetzes vom 8. August 1902 voii Großh. Ministerium bc3 Innern als össentlichc Sparkasse anerkannt. Für ihre verpftich« tungcn hasten, (oivcit die eigenen Mittel nicht ausreichen, die Stadt Gießen und 32 Landgemeinden mit ihrem ganzen Vermögen und ihrer Sreuerkraft. Durch die Anerkennung als öffentliche Sparkasse und die Haftung der Gemeinden ist unsere Hafte zur Anlegung von Mündelgeldern geeignet; sie steht unter staatlicher Aussicht und ihre Regungen werden von Großh. Lber-Nech- nuugskammcr revidiert und abgeschlossen. Aus dem Reingewinn werden, soweit er nicht dem Reservefonds Zu übeiwclsen ist, Beiträge zur Förderung wohltätiger oder gemeinnütziger Zwecke, sowie zur Belohnung von Dienstboten uuv Sparern bewilligt. Für die mit unserer Nasse verbundene Psennigspartasse haben wir Sammclstcllen errichtet und es werden iDlarten verkauft bei: Herrn Karl Eichmann, Ederstraße 1 „ Julius Hoos, Bahnhofstraße 41 „ Wilhelm Klee, Biarktplatz 2 Frau Ottmar Köhler Witwe, Lmdenplatz 5 Herrn Friedrich Kühnhold, Ludwigstraße 55 n Adolf Lehnhardt Äiachfolger, Klinikstraße 22 n Christoph Bieker, Neustadt 55 r Wilhelm Moeser, SelterSweg 63. Gießen, den 14. Januar 1907. Direktion der Bezirkssparkafte Gießen. Doenng. b11^ Jagd-Verpachtung. Freitag den 1. Februar l. F., vormittags 11 Uhr, soll die hiesige (Pemembcjagb, bestehend aus ca. 140 La Wald und ca. 590 La Feld auf hiesiger Bürgermeisterei auf wettere sechs Jahre verpachtet werben. Geilshausen, den 14. Januar 1907. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. ______414 BnUenverkans. Die Gemetnde Nieber-Bessingen verkauft einen fetten Bullen auf dem Submissionsmegc. Aufgebote können bis zum nächsten Freitag, den 18. Januar, nachmittags 1 Uhr, mit der Aufschrift Bullenverkauf versehen, bei unterzeichneter Bürgermeisterei, wo alsdann die Eröffnung stattfindet und die. Bedingnisse emzusehen sind, eingereicht werden. Nicder-Bcssingen, den 14. Januar 1907. Großh. Bürgermeisterei Nteder-Bessingen. H o r ft. 415 leischpreise in ®iei<: 7, 5g. 82-88 Psz. 253 A L30 i <01 l. bSO f 15 632 788 und Frucht ib Brotprcise 7. , in Fl«*1 M- ^■T1' sten «eni *'* , Kraul» ui» 4.3‘> 522 52 85 S90 140057 200 404 SO 823 768 75 850 87 141117 231 1 95 160 1 4 2 063 289 224 142 531 172 43 59 14 3,6) ,5 3'5 899 9C3 1 4 4028 11° 325 43 441 6S4 91 702 9M .w; 142009 135 46 77 ^7 7 QJ 31j) 477 61 677_637 959 2. Ziehung 1. Kl, 216. Kgl. Preuss. Lotterie, Ziehung vom IL Januar 1907, vormltlags. h’ur die Gewinne Über 50 Mark elnd den betreffenden Nummern In Klammern belgefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 697 706 [10001 92 [1001 836 1099 106 33 850 86 437 >• 520 778 2072 176 218 478 544 745 65 61 917 3168 631 4111 40 [2001 659 960 99 5019 428 537 52 «39 828 992 C»18 53 457 [1001 76 261 (300) 301 561 95 666 927 7021 O 87 602 610 [10(0 972 8276 677 773 868 »13 83 61 91 n 67 318 II 86 547 60 =4 915 1 0337 710 11103 207 69 «1 561 [100] 614 937 J 2130 201 75 719 47 950 13036 V- 6» 91 251 571 704 6 811 98 997 1 4035 186 212 301 492 553 8M 772 1 5116 488 1 6088 98 103 339 66 478 ( 200) 601 17117 896 18052 [800] 136 368 [100] 654 707 803 31 75 19 130 221 541 99 647 920 20056 «8 286 568 712 838 967 81 21518 879 959 22253 4<6 628 23162 289 679 856 2 4011 68 158 81 [200] 99 -6« 937 25317 637 730 85 BW 26-83 282 653 821 2 7061 222 722 61 913 20 56 93 2 8091 161 6 1 274 328 565 630 759 «33 56 93 [ICO] 917 2900» 93 118 20 206 32 80 SCO 84 431 738 57 59 30190 378 [1001 527 31 708 [100] 19 60 883 31178 255 347 623 91 754 32109 296 411 [100] 94 628 81 3 3 261 747 65 800 3 4060 161 85 307 (100) 86 [100]I 535 93 (ICO] «04 951 3 5013 85 362 467 523 874 910 97 36314 95 446 639 50 63 779 965 37354 51» 57 713 960 85 3 8159 242 [500] 561 940 52 39283 735 98 40067 228 811 424 626 759 957 [200] 70 4 1 056 955 77 42e2U 43 281 831 403 75 912 43079 207 [ 200 ] 73 [200] 34 9 9 3 4 7 7 519 [100] 4 359 818 ISOrO] 940 44116 254 572 Ul5 45231 370 93 669 70 780 860 903 46005 90 520 k00 ’8 54 785 47072 130 42 276 425 78 743 650 904 11 57 48035 123 95 256 431 70 [ICO] 666 787 49314 411 14 631 50160 200 376 553 786 805 905 5 1 050 121 25 671 962 52013 287 395 603 72 839 53202 380 87 447 66 6> 703 S73 916 54017 52 93 108 45 66 434 616 724 (1001 9^0 11(0) H 55060 305 611 602 [100] 56-76 691 6»0 716 21 57390 439 549 58017 HO 210 94 (200) 865 5 9167 77 400 575 780 850 70 94 986 60122 7 4 205 65 431 500 656 [100] 57 950 6 1 004 291 621 801 120-1 922 62112 270 311 510 11 63 96 727 80 61 63051 367 75 04 413 8’3 6 4011 359 82 99 521 »5 41 65376 702 10 806 87 6609 214 401 655 [100] 820 [100] 909 6 7082 170 2kl [100] 475 UOÖ] '633 705 ‘87 903 [100] 26 93 6 8101 405 515 948 6 9 067 119 48 403 I 912 700 806 62 955 7 0058 301 395 6;3 50 734 71004 4u5 [100] 17 19 SIS 22 72125 87 48 J?6 323 43 49 448 9 <611 >80 73163 493 774 82 ' 88 7 4214 33? 63 409 77 84 655 94 I 75050 208 405 519 713 807 900 76028 295 [WO]H*54 936 77115 12 0] 5'19 6'0 80 1201] 822 3i 78 984 7 8060 [100] 145 203 63 401 83 605 79123 -'l 419 5N '17 an qö >30 461 515 765 993 8 1 047 [WO] 6. .43 574 ... ... ö,, 82015 531 [200] 716 57 911 83096 203 3* 6 ;?6^ 400 11 787 849 84123 27 69 243 394 690 781 940 ror> r.nnl 8"6 36 4° 86215 360 437 £4’ 852 908 87 9? 239 371 94 [100] 870 8 8173 241 308 36 597 [100) ,gg, 31 1'6 87 "31 305 601 9 O000 [200] 101 243 443 ‘=".3 aim ” rmol 2=1 <ä» t"2l iS i,6-! 92109.56 206 63 389 405 18 [100] 24 695 ”46 81. -9 5- C. p4ia< . i qrg 03 8 4072 566 631 781 973 05114 -4- -2« ^ ?i)] 691 745 967 96 533 710 850 937 9 7060 234 W MO «w 98602 715 897 976 90042 190 226 40 80 489 , 80-84 , i/' ' 86-90 _ irokpreise in Gieße-: e’iübrot 2 ^9- 54 ckivarzdrol iM Yoooio 7. =02 --M 7° m.ioi«L»'« ' «aaI in "1 ■»" not 102031 523 1 0311'2 335 64 ICC 616 708 823 962 (3u01 104111 30 7 7 584 Ml 940 105100 85 445 661 712 845 1 0 6 60 226 309 406 519 63« 57 746 [200] 76 817 1 07 007 CO l-09] «1 378 474 535 9^3 108111 21 [200] 37 261 511 74 840 1 09 1 7 7.6 46 110454 680 82 SO 733 1 1 1211 76 653 717 88 947 80 112089 133 534 650 [100] 725 27 844 113012 14 1 = ® f 406 536 66 781 114334 432 33 [ 200] 6,4 .89 817 3i [-00] 115154 207 38 589 118129 421 [100] 613 UW] 7» 9. 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Ziehung 1. Kl, 216. Kgl. Preuss. Lotterie, Ziehung vcm 11. Januar 1907, nachmittags. Nur die Gewinne Uber 50 Mark sind den betreffenden Kunrmeru in Klammern belgefügt, (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 158 309 34 494 074 691 1314 590 637 754 S36 941 2 094 308 011 1100] 76 7-18 827 973 3111 32 [lOoj 11 315 431» 536 97 6(13 iA *3 845 924 67 4027 67 [ICO] 107 210 [200] 317 22 422 589 £43 UDUj 845 5813 929 8i Cd6 OT 85 631 bG92 210 53 (400) 58 813 597 036 38 03 8=3 951 72 7 071 833 [300] 613 8014 51 221 886 411 24 64 9391 417 ,24 52 929 1O.» 867 603 35 6öh 78 82 709 10 87 6 9U 11003 50 62 317 76 87 (200] 522 t-> 690 8U 122'35 409 45 871 13195 462 680 712 43 508 07 902 24 14.3, 46 70 407 5:0 tb 711 51 ol4 93 99 915 151'83 351 453 CM 87 16 71 354 4,7 684 -11 55 9.0 17 033 171 77 374 414 SO 726 4 3 803 1 8'07 601 33 75 674 716 70 ItClS 87 239 491 611 700 866 .3 20130 58 <16 Cd 563 "93 t.zö 21<'86 80 1-0 210 54 654 ,4 741 22 104 30< 597 684 91 872 23üK 183 SW 460 631 75 716 2 4663 173 1300 ) 204 P 4DO 55U 125 7U2 17 llüu) 33 962 63 28045 99 KG 478 996 26110 ?77 994 2 4 CdO 13J 312 610 hl« 2« 51 2 8068 92 200 68 3'4 4<>1 M3 713 82 347 52 6» 2Ü4L3 [MR» 63Ö 764 833 [100] 922 3 0171 201 65 633 744 [1601 9>9 31654 123 479 520 [ lOu] 66 88 92 629 971 32127 216 61 508 7 3 78 767 9:7 3 3091 153 [100] 299 L100] 425 516 5S [200] 74 50 744 [200] -6 34082 87 354 93 451 602 60 728 48 80<> 3SM3 71 118 831 736 84 [100] 661 934 3 6120 657 813 917 37008 136 405 837 92 946 3<1011 219 2} l 455 16001 681 600 673 3 9063 llOo] 282 48 434 856 40305 ess 944 B3 41035 125 [400J 204 541 [200] 637 55 42164 161 SIS 3ti 660 617 732 SOU 70 71 996 4 3 004 174 859 661 674 759 4 4059 62 91 230 313 4 5005 [2uOj 6 620 28 44 62 804 905 4 6151 320 418 570 610 31 [lOoj 80 813 47163 455 OSO <34 55 823 915 48119 66 257 63 361 577 603 51 755 829 62 87 961 87 [100] LI 49836 561 813 840 920 37 5 0 943 88 SS? 8^3 915 8 6 5 1064 346 405 78 5 2020 99 600.8 209 73 872 777 660 L67 61105 52 236 464 064 708 !48 982 (2101 Ö20;S 576 705 41 -71 631-26 lul 245 820 435 781 64'94 218 [20O] 5?4 65'52 119 417 86 752 877 996 66177 81 387 415 16 73 5*4 604 10 63 67'93 93 [200] 346 470 565 678 728 35 63 9-1 68831 70 713 635 6 9076 83 877 485 560 6’7 667 70115 353 755 959 71067 116 82 73 221 300 6« 89 930 7^ >20 91 310 657 720 49 (3U0J 830 68 977 91 73 18 51 »53 334 6d 456 927 74125 32 59j 777 813 47 92 1723 28 62 [teffl 76'45 727 905 7 6 621 735 849 9V8 77489 504 74 665 721 46 858 7 8052 [100] 215 828 [500] tiO 469 618 654 950 60 (100J 79196 529 081 ÖOu?4 81 43 150 61 837 4#6 652 64 73 81045 153 602 74 976 82366 490 630 [1001 713 352 83471 534 97 6j1 933 84)65 857 805 918 [ICO] :0 854-7« [100] 597 704 66 [100] 901 86' ’lOOl 15 ' 11« 22 0» 309 460 08 6=9 =05 «2 976 155(79 4’9 S1 610 156 132 71 271 710 1 57005 40 260 03 330 500 37 4 1581=9 935 51 159021 f*l 160103 20 23 307 63 710 951 1611S3 277 876 41 [100] 162011 207 1H =24 76 79 989 163004 120 »I 2 73 520 61t 796 1 6 4526 631 756 67 991 16507t 2*'1 86'. 75 444 513 CO 6.6 694 735 63 826 41 072 163007 392 718 =1 69 W 167 0'1 57 73 105 463 501 I »CCl 629 67 789 965 168165 cc4 ri 00 0001 16 169110 m 411 521 am 76t 77 626 P-1 170nin 120 217 863 517 942 171’26 351 5M 172097 3 83 ( 200] 473 96 574 76 654 799 885 1 73152 04 700 fio [1001 92 1 74111 19 8 4 24« 424 73« 05 = 77 2 7 5071 «‘2 21? 37« 502 4 81 (101 039 51 [1601 02 1 76029 55 89. 612 755 177o=2 Hon] 217 222 178019 89 (100J 224 544 74 33 851 720 801 17 9019 4 69 572 603 919 180108 [100] 78 297 82» 68 697 775 89« 092 181111 21« 72 492 529 18 2071 186 826 82 1 8 3074 184 048 184003 [18 000] 62 139 4« 7" 97 M2 77 7<» 185'35 78 561 056 742 803 053 84 1 8 6074 195 226 318 432 38 72» [1001 870 80 187«'t 73 9« 5fl0 «R-» 81 t 453 529 609 782 804 917 1 8 9270 325 552 [100] 631 [ICO] 782 99 814 22 960 19O023 321 409 1)7 032 729 63 277 1 01125 311 75 475 604 21 712 1 92175 245 61 75 356 800 83 1 93156 58 857 726 44 194137 45 513 606 898 917 97 195084 245 42* 41 W 15 119 68 196019 33 38'. 86 4H an 676 07 8',3 92 977 1 97 139 337 63 712 S»i 022 32 1 9 8054 1U 222 496 'CO] 614 768 385 71 199138 821 98 475 84 [800] 114 6„ 2OQ145 27« [2001 497 821 47 2O1000 148 508 RI TlOOJ 0R8 202359 [1001 400 596 7«! 857 208167 2*3 3«? 430 5M 750 Pä 97 903 65 2O4,'77 PO 244 74 305 *i20 704 13001 26 64» J>nKofi3 41 263 47» 677 211 52« VA 60, 76 «04 9«3 207078 149 R« 67° «-"-l 20RW2 »30 209673 1f1"> 80 83 F.r,3 578 641 53 62 210045 145 27, 077 63« 2111 &« 59 rr-.nol 509 ,8 779 212117 f* ??0 63 Pt 457 91 798 858 2131=8 467 92 500 «Ö »»4 21 4.-74 454 503 -31 e»6 926 49 81 2 1 5011 381 418 45 529 652 63 715 [100] 27 CO [400] 8« »°2 065 21 «018 '160] 57 86 150 9! 810 28 4(M 59 70 550 2 1 72«8 722 9?« 2 1 8395 722 39 2 1 9016 201 31 300 522 773 [100] 849 072 93 2?0in» 59 261 4»8 9.3 633 7lOnl 221187 419 550 6=8 938 22234» 63 4«0 [1000] 7r"". 2230 1 ca 178 26? 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Karten sind in der 3ncker'jchen Univ.-Buchhandlung und bei Herrn '21 Frees, Hoibuchhandlnng, zu haben. Jahreskarten für Studierende aus sämtliche Borträge Mk. 1,50 sind bei Dem Hausverwalter des Kollegiengebandes zu haben. Mitglieds- und Eintrittskarten find am Eingang zur Aula vorzuzeigcu. Tie Tarnen werden gebeten, die Hüte abzunehmen. Biegen Raummangel tonnen Kinder unter 14 Jahren nicht zugelassen werden. __________ v‘2 Bekanntmachung, Die Lieferung des Stt)n.>«ocrrs uauj u/tu„ ,ur stadtarme Personen semichliehttch ocö tiöedaris für Die ^beimiiung) mr Die Seit vom 1. April 190/ bis 3L ^larz 1908 ui neu zu vergeben. Angebote sind bis spätestens 20 d. Mts. an das städtische Armcnamt. Neuenbaue 2o, eiiizureichen, das auch Äusrunn über die tzieserungLbeoingungen wahrend der Dienststunden worin. 8—12 Uhr nnd nachm. 2—ö Uhr) erteilt Gleben, LL Januar lbO7. Die Armetl-Deputauon der Stadt Gießen. Bn/i Aurfcbmann. ist da mit Rrescrüag r tut Restaurant zum Pfau (Neustadt). 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