■- •G, L>tz ZL & »■- hh1 =C1 i£«s kk N -- SS Ltl W •aS öcq: : u :sZ :L- 2 :o£i ö~ u* =:= ; - C -V: o% |>°9 v u ?-23 & £? 2«: gü, c g Z 5 s 5 iC Nr. 161 Erscheint täglich außer Sonntags. Tein Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt bie Siegener Familirn- dlätter viermal in der Woche beigelegt und zweimal wöchentlich das Kreisblatt für den Kreis Gießen. Fernsprech-An- schlutzf. d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen sur die Tagesnnrnmer bis vormittags 10 Uhr. Erstes Blatt Frettag 1«. Juli 1907 K 157. Jahrgang Olafen denken mag — sich auch außerhalb der Grenzen seines Landes nnzweifelhast gewisse Sympathien erworben hat. Bezugspreis: monatlich 75 Ps., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen rnonallich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—viertel- jahrl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Ps., auswärts 20 Pfennig. w vf aw ® '*’$5N2^r Verantwortlich General-Anzeiger für Oberheffen WW Kotatioiisbruc! und Verlag der vrützl'schen Unio.-Vuch- und Steintzruckerei. H. Lange. Redattion, Expedition und Druckerei: Lchulstrahe ?. ■— _________________■—1____ __________________ Anzeigenteil: H. Beck. Waisuliz der ZLrigant. N. C. Durch die Gefangennahme Kaid Mac Leans nacht jetzt Rayuli, der marokkanische Freibeuter „par xceHence“ wieder einmal von sich hören. Bald als bedrohter, bald als Protektor der Stadt Tanger auftretend, ortwährend ein Dorn im Fleische des Machscns, maßte sich raistili abwechselnd die Machtbefugnisse des Sultans selb n, um sich dann wieder als geächteter Flüchtling, au essen Kopf ein Preis ausgesetzt war, im Gebirge zu ver- ecken. Im Juni 1903, als die scherifianischen Truppen vaisulis das Dorf Zinat angriffen, nahmen die Leute de§ zriaantensührerS den Times-Korrespondenten Harris zwei cutsche Meilen vor den Toren Tangers gefangen. Elf Tage r einem kleinen schmutzigen Raum im Hause Naisulis inter- rert, wurde Harris später in das Aughera Gebirge entführt nd erlangte schließlich seine Freiheit nur dadurch, daß der . iiltan in einen Austausch gegen 15 gefangene Männer von taisuliS Stamm willigte. Im Mai 'des folgenden Jahres itführte Raisuli nachts den reichen Amerikaner Jon Pcrdi- iris und seinen Schwiegersohn Barley aus ihrer kaum eine -'eite von Tanger entfernt gelegenen Billa in die Berge. ie britlsche und die amerikanische Regierung entsandten cirauf Kriegsschiffe nach Tanger, aber erst nach mehr als nem Monat, am 24. Juni, roitrbcn die Geiseln sreigelassen, achdem die marokkanische Negierung Slaisulis hochgeschraubte edingungen — die Befreiiing aller eingekerkerten Anhänger Qisnlis, die Absetzung des Gouverneurs von Tanger und >ahl Naisulis an seiner Statt — erfüllt und ein Lüsegeld )n fast 250 000 Mark bezahlt hatten. Mit diesem Gelde : baute sich Raisuli eine Festung in den Bergen oberhalb cmgers und hier hielt der frühere Viehräuber während des amasan Festes buchstäblich Hof und empfing als tatsächlicher utator der Provinz Tanger die einflußreichsten Männer Marokkos sowie auch zahlreiche Eiiropäer von Ruf. Er war l energischer Gouverneur; die Karawanenübersälle unterlief te er gänzlich und es war damals, daß Air. Perdicaris ine Wahl zitm Pascha von Tanger als besten Ausweg aus n Schivierlgkeiten warm befürwortete. Bald jedoch verdarb Raisuli wieder mit den im Lande wohnenden Ausländern,. - cu europäisches Eigentum außerhalb Tangers zerstörte, Elektrizitäts-Gesellschaft gegenüber Erpressungen verübte ib in unmittelbarer Nachbarschaft der französischen und utschen Legationen ihm mißliebige Leute zu Tode prügeln Dies jährte dazu, daß letzten Herbst ein französisches io ein spanisches Geschwader vor dem Hafen erschienen und aisulis Unterbrücfnng forderten. Der stets schwankende iiltan versprach alles, entsandte ein Heer gegen den ciganien, versicherte ihn aber gleichzeitig in einem privaten chreiben „seines vollen Vertrauens und weitgehender uerstützung". Raisuli versuchte den uiarokkanischen Befehls- b?: zu überreden, sich mitsamt seinem Heer auf seine Seite schlagen; als letzterer jedoch hierauf nicht einging und aus usillis Versuch, sich weitere Europäer als Geiseln zu sichern 5 auf die Gefangennahme von sieben armen spanischen abbenfischern nichts wurde, floh der Brigant wieder tu ne Festung. Am 9. Januar d. I. nun wurde diese festigte Position von den marokkanischen Truppen im iirm genommen und geplündert und Raisuli niußte wieder i mit nur wenigen Anhängern in die Berge fliehen. Raisuli, dessen vollständiger Name Mulai Ahmed ben ohammed er Raisuli lautet, steht im Alter von etwa 41 Jah- i lind der Times-Korrespondent Harris schildert ihn als ttiichen schönen Mann, dessen Gesichtszüge mehr griechischen > arabischen Typus aufweisen. Er gehört der Aristokratie GioffoSan, da er dtirch Mulai Jdris, der die mohamniedanische rIchaft in Marokko begründet und der erste Sultan der 'rifiten Dynastie war, Anspruch auf direkte Abstammung in Propheten und den Scherifftitel erhebt. In Tetuan er» 3 en, suchte er, des ruhigen Lebens überdrüßig, bald Adener und wurde eilt berüchtigter Viehräuber und Banditen- tiptling, dessen Taten den ganzen Distrikt mit Schrecken üllten. Durch einen Freund verraten und an die Regierung Sgeliefert, schmachtete der Brigant fünf Jahre im Kerker Mogador. Einer seiner Anhänger verstand es jedoch, eine ile, in ein Brot eingebacken, ins Gefängnis zu schmuggeln b es gelang Raisuli nach inonatelangen Llnstrengungen, re Ketten zu durchfeilen und auszubrechen. Allein nur nige Stunden sollte er sich seiner Freiheit erfreuen. In c Sackgasse geraten, ereilten ihn feine Verfolger und aber- ls, mit noch stärkeren Ketten gefesselt, warf man ihn ins fängnis. Seine Freilassung verdankte Raisuli schließlich ch zwet weiteren Jahren der Intervention Mohamed el rroi, des auswärtigen Vertreters des Sultans in Tanger, feine Heimat zuräckgekehrt, hatte der Brigant ursprünglich Absicht, hinfort ein ruhiges Leben zu führen, mußte aber Entdeckung machen, daß sein Freund, der ihn verraten tc, mittlerweile Gouverneur von Tanger geworden war > sein gesamtes Eigentum konfisziert hatte. Rache ge- cnd sammelte Raisuli darauf wieder eine Anzahl seiner Heren Anhänger um sich und erlangte bald größere Riacht je zuvor. Heute ist der gewitzigte Freibeuter ein Mann, dem nicht nur der Sultan, sondern alle in Nordafrika •regierten Mächte rechnen müssen und der Einzige in Marokko, en unbezähmbare Energie — wie man auch sonst überfeine 4>oLLtii?che LageskcharL« Falsche Gerüchte aus Ellaß-Lothriugen. Tie „Köln. Ztg." tritt den Gerüchten entgegen, die von einem bevorstehenden Rücktritt des Statthalters zu berichten ivußten. Das Blatt schreibt: „Alle diese Gerüchte von einem bevorstehenden Rücktritt des kaiserl. Stattbalters ober des Staatssekretärs v. Köller ober beider zugleich entbehren aber jeder Grundlage. Weder Fürst Hohenlohe, noch Herr v. Köller denken im entferntesten daran, die Posten zu verlaffen, auf die sie das Vertrauen des Kaisers, das ihnen bis heute in vollstem Maße erhalten geblieben ist, gesetzt hat." — Nun ist in der Tat gar fein anderer Grund für derartige Rücktrittsgerüchte vorhanden, als der sehr gebrechliche, daß der Statthalter in einigen Wochen seinen 76. Geburtstag feiern kann. Wenn der „Berliner Lokalanz." dem Gerüchte ein Rückgrat dadurch zu geben versucht, daß er sich aus Straßburg berichten läßt, der kaiserliche Statthalter werde deshalb zurücktreten, weil der Kaiser darüber ungehalten sei, daß der Statthalter den Präsidenten des Direktoriums Augs- burgischer Konfession, Curtius, der sich durch die Herausgabe der Memoiren des früheren Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe- Schillingsfürst beim Kaiser mißliebig gemacht hat, nicht zum Rücktritt habe bequemen können, so ist das nur eine Wiedergabe einer Vermutung des Abgeordneten Wetterlö im „Journal de Colmar^. Cb der Präsident geht ober in feinem Amte bleibt, wird dem Kaffer wohl gänzlich gleichgültig sein. Da es jederzeit in der Entschließung des kaiserlichen Statthalters liegt, den Präsidenten Curtius von feinem Posten zu entfernen, so kann man ernsthaft überhaupt nicht aus dem Bleiben ober Gehen des Präsidenten eine „Kabinettsfrage" für den kaiserlichen Statthalter machen. Der Fall Curtius ist ein Fall für sich, der mit der angeblichen Statthalterfrage auch nicht das geringste zu tun hat. Cb der persönliche Verkehr, wie ein Berliner Blatt behauptet hat, unter den Wirkungen des Falles Curtius leidet, wollen wir hier nicht untersuchen. Man kann sich allerdings denken, daß die eine ober andere Angelegenheit durch mündliche Ber- handlimg rascher erledigt wird, als wenn man nur auf den amtlichen Schriftverkehr angewiesen ist. Im übrigen scheint der Augenblick, da sich der Kaiserliche Statthalter im Urlaub in Langenburg befindet, ganz besonders ungeeignet zur Erörterung der Frage: Geht ober bleibt Dr. Curtius? Auf fast noch ilnsicherer Grundlage ruhen die Gerüchte über das Scheiden des Staatssekretärs v. Köller aus seinem $lmte. Mit dem ibm eigenen guten Humor hat der Staatssekretär die Gerüchte von seinem Scheiden dadiOch widerlegt, daß er das Datum seines Rücktritts — 1. Oktober 1909 — einer Zeitung, die ihn gern jetzt schon in Pension geschickt hätte, selbst mitteilte. Dadurch hat er mit humorvoller Bündigkeit die Nachricht, er denke an seinen Rücktritt, widerlegt. Alan würde Herrn von Köller unrecht tun, wenn man ihn deshalb einen „Kleber" nennen wollte, wie es hier und da geschieht. Er ist es nicht. Bon entscheidender Stelle ist sein Bleiben auf dem Posten des Staatssekretärs für Elsaß.Lothringen ausdrücklich gewünscht worden, und diesem Wunsche gibt er nach. Wenn er seinen eigenen Wünschen folgen wollte, so hätte er die Rückkehr in die Heimat wohl auf einen frühem Termin angesetzt. Auch die Berufung auf die Altersgrenze, mit der einige Blatter operieren, trifft nicht zu. Für einen Staatssekretär gibt es keine Altersgrenze. Ja der Veterinärabteilung des Neichsgesuudheitsamts sollen nach einer Mitteilung der „Berl. Tierärztl. Wochen- chrift" organische Veränderungen bevorstehen, nachdem der lisherige Leiter der Abteilung feinen Abschied genommen hat. Die Neichsbehörden seien bestrebt, unter entsprechender Erweiterung der Abteilung eine tierärztliche Direktorte l l e zu errichten. Falls sich diese Absicht verwirklicht, werde ür bie Besetzung der Direktorstelle Pros. Dr. Oftertag-Berlin in erster Linie in Frage kommen. * Ein Zwischenfall im Haag. In der vierten Kommission (der ScerechtZkommission) hat sich, wie wir im „Berl. Tagcbl." lesen, ein kleiner Zwischenfall ereignet, dem niemand eine besondere Bedeutung leigemefien, der aber, in der Ruhe des Konferenzlcdens, doch wenigstens einen nicht ganz uninteressanten Gesprächsstoff abgegeben hat. Es ist begreiflich, daß Kolumbien, feit der Trennung von Panama, dem Präsidenten Roosevelt — der diese Trennung um des Kanalbaues willen gefördert — nicht gerade ausnehmend dankbar und freiindschaftlich gesinnt ist. Als nun in der Seerechtskommisfion der amerikanische Delegierte Choate die Anträge der Vereinigten Staaten entwickelt yatte, erhob sich der Delegierte Kolmnbiens, Herr Perez Triana, und hielt eine lange Rede, die von merkbarer Ironie durchtränkt mar. Herr Perez Triana begann mit den Worten: „Ich habe die Ehre, mich an Sie in meiner Eigenschaft als koliimbischer Delegierter zu wenden; das heißt, daß ich zu Ihnen als Amerikaner spreche. Dieses Wort wende ich in seinem weitesten Sinne, in seinem ganzen historischen und geographischen Umfange an: unter Amerika verstehe ich den ganzen Kontinent, Nord-, Mittel- und Südamerika und die Inseln der amerikanischen Nleeresteile." Schon hier fiel der Sarkasmus, der in den Worten des Delegierten lag, den Hörern auf. Aber dieser Sarkasmus wurde noch weit deutlicher, als Herr Perez Triana mit den folgenden Sätzen schloß: „Herr Clwate hat im Namen des erlauchten Präsidenten der Veremigten Staaten die Bölkcr der Welt nufgclorbert, seinen Vorschlag anzunehmen, selbst ivenn sie von ihrenJmeressen oder ihrem Ehrgeiz etwas opfern müßten. Tas ist ein edler Appell, und er kommt von hoher Stelle. Herr Roosevelt kann sich wirklich einen glücklichen Aiann nennen, denn das Prestige, die Macht und der Einfluß, bie von dieser Stelle ansgehen, stellen seinen Sessel in eine Reihe mit Königs- und Kaiserthronen. Und so ivird er spater, wenn nach unablässiger Wirksamkeit bie Sonne seines Lebens sich dem Untergange zeigt, mit ausgerichtetem Haupte und mit der Hand auf dem Herzen vor dem ftorunt der Geschichte und der Welt erklären können, daß er bei jeder Gelegenheit die Rechte der Schwächereii, der Gerechtigkeit und der Humanität verteidigt hat, auch wenn das den Interessen und bein Ehrgeize seines Landes nicht entsprach! Wemr ein Mann eine solche moralische Autorität besitzt, hat er ganz gewiß das Recht, cm die Nationen der Welt zu appellieren und sie atlizufordern, uninteressiert (desinterestedly) zu handeln im Interesse der Aienschheit." Der offizielle Bericht hat von dieser Rede des Herrn Perez Triana nur wenige Worte mitgeteilt. Wir wollen noch hinzusugen, daß der Vater des Herrn Triana Professor und eine Zeitlang auch Präsident von Kolumbien war und dann wegen angeblicher Vergehungen verbannt wurde. Der Sohn, der jetzige Delegierte, hat in Deutschland studiert, lebt in England und ist, wie sein Biograph im „Courier der Friedenskonferenz" erzählt, Philosoph und Humorist. * Die Ermordung von Jollos. Da§ russische Sozialrevolutionäre Zentralkomiiee verbreitet weitere Enthüllungen über die provokatorische Tätigkeit des Verbandes des russischen Volkes. Derselbe Kasanzew, der das Witte-Llttentat organisiert hatte, organisierte auch die Ermordung von Jollos. Er überredete einen jungen Arbeiter, der schon früher Beziehungen zur revoliitionären Partei hatte, die Ermordung von Jollos auszusühren. Er sagte dem Arbeiter, daß eines der Mitglieder der Maximalistenpartei 80 000 Rubel Partcigelder entwendet habe und daher zum Tode verurteilt worden sei. Das Todesurteil sei bis jetzt unvollstreckt geblieben, da sich kein Vollstrecker gefunden. Der junge Arbeiter erklärte sich nunmehr bereit, die Vollstreckung des Urteils zu übernehmen. Kasanzew nennt ihm nicht den Namen des verurteilten Nkanncs, zeigt ihm dagegen als den Verurteilten Jollos. Kasanzew macht den Arbeiter auf den Durchgangshof des Hauses Torapow, an dem täglich Jollos üoiübergcljt, aufmerksam. Am Tage des Mordes führte Kasanzew den Arbeiter in eine Bierkneipe, von wo aus man das Herankommen von JolloS beobachten tonnte. Als Kasanzew Jollos von weitem bemerkte, ging der Arbeiter aus der Bierkneipe heraus, stellte sich bei der Pforte des Hauses Torapow auf und gab vier Schüsse auf Jollos ab. Daraus entfloh der Arbeiter. Als er am Abend erfuhr, Jollos fei kein Maximalist, sondern Kadett gewesen, übersiel den Arbeiter Argwohn, schließlich kam er zu der Ueberzeugung, daß er das Opfer eines schändlichen Betruges geworden, und so entschloß er sich, Kasanzew zu eemorden. Als das gc< schehen, suchte er einige Mitglieder der soziatrevolutionärett Partei auf, gestand alles und war bereit, seine Aussagen voL Gericht zu wiederholen. Wäre eine Gerichtsverhandlung möglich, so würde dtlrch sie auch festgestellt werden, daß Kasanzew in engsten Beziehungen zum Grafen Buxhoewden stand, der Beamter für besondere Aufträge beim Generalgouverneur von Bios kau ist. Von Buxhoewden bekam Kasanzew große Geld- summeu. Tie Untersuchung in Moskau ist zu dem Ergebnis gekommen, daß Kasanzew Agent des Grafen Buxhoewden gewesen ist. / Ta8 Recht der Eingeborenen. Professor Kohler hat einem Mitarbeiter des „Berl. Lok. Anz." gegenüber in kurzen Umriffen das Programnr gezeichnet, das die gegenwärtig in Berlin tagende Kommission zum Studium des Eingeborenenrechts beschäftigt. „Was wir anstreben/ so etwa führte er aus, „ist zum guten Teil ein Vermächtnis Bastians, und er würde an der Bernfung einer solchen Körperschaft seine Helle Freude gehabt haben. Derrn er ging davon aus, daß hier früher, dort später für alle heute noch lebenden Naturvölker der Tag kommen werde, an dem sie entweder ihre Existenz oder ihre Eigenart infolge der Berührung mit uns verloren haben würden. Daher mahnte er, zu retten, was noch zu retten sei; deshalb trieb es ihn bis in sein hohes Alter immer aufs neue fort zu fremden Völkern und Ländern. So war ich diesein Gedanken Bastians gefplgt und hatte vor etwa zehn Jahren der bamaligen Kolonialabteilung einen Fragebogen unterbreitet, durch den uns Aufschlüsse gegeben werden sollten über die Nechts- auffaffimg der in den deutschen Kolonien (ebenen Naturvölker. Der Fragebogen bezog sich auf das Familien- und das Personenrecht, auf den Strafprozeß, das Eigeiitumsrecht, endlich auf Staats- und Völkerrecht. Die Fragebogen brachten auch ganz bemerkensiverte Eingänge, die bearbeitet wurden und im Jahre 1898 in dec Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft erschienen find. Zil dem Material, das wir diirch diese Enquete geivonnen hatten, luareu noch die Einsendungen der Bllssionare gekommen, die wir veranlaßt hatten, uns über miterlebte Prozesse zu berichten. Das war ist. Äus wir die Völker in Würde man dieses ein ganz scharf um Isländer und F-anz°se. Werke von hohem WeUe ÄÄelKeÄÄ 'über,bas Recht°der^7h7ute^^So''ist^8 sifrlms Deich'chk -Li- i^^PcSatl ‘abgelegen uon ben praktischen Gesichtspunkten, auch eine ,ei£tk lnif- M audj inttftabt^bie ,l)'nteC bIcfcn Nationen zurückzustehm und Mach-" Mitarbeiten. Oberstaatsanwalt Tr Bus°?- uns unseren Ruf als em wissenschaftliches Volk auch dadurch ton ffim 92ieb If™ffS^en3feiienkI)invbie bic Unterbringung jzu bewahren und ihn ;u betätiaen. dair wir si» s.-- 9/nä oL....... ®c?cn^c^cn^lt Strafentlassenen bietsit 2n sich L bic,cni Gebiet die Süddemsche Eisens mV™ cr?“’^’^en ^ange durch uns Mn un? f?^c dldolf Trier in Tarmstadt zu nennet fßIbe/ p^chtlge Bilder ein. Das . tant™ öenügenb’ zur Verfügung^ ^igt inmitten seines HalmemnecreS Ä/burd ± Osfenbach ' uL Mannigfaltigkeit der farbern'at n anschauungen der Eingeborenen vertrant z Vertrautheit soll dann verhindern, das; ihrein Rechtsempfinden verletzen. ! geschriebenen Gesetze, so besitzen sie doch i grenztcs Gewohnheitsrecht. 5' *• Natu rfreuden. bfumen allein vermag uns zu ergötz. „„ Oß< 1, 'vcvcuioiULjurgi; IN ÄN yrum h M «&‘ÄWÄxas |ä bewahren und ihn zu betätigen, daß wir die Gesetze der .unserer Herr cha,t unterworfenen Stämme sammeln, »in sie .einer Nachwelt einst zu übermitteln, in der die jetzigen Wilden Vielleicht völlig nach linscrcn Knlturbegciffen leben “ ®etfi üch erfrische und gesunde im Anblick der sich frei bietenden Herrlichkeiten. 1 a" ---Steinberg (Hr. GlcßenX 11. Juli. 2er Tu r n h , r .■ krall' 'in fr &?1 b™1 ©euturnfeft des Gaues 'JL tcrau in Niederdorfelden wiederum mebrere Ereile nT einem Ehrenpreis. Ter beste Turner sittsichinder kuren S bfiiertber w°uturn,ahrt B3m 9- Preis 'ieBt zum 6. Preis £ V L ' ' L V 1 . *,L »er“® 'ü/ De ntmaU ^A4’ °!" -Rheinischer vriisidenka D rugenbften. Landschaftsbilder zu Ät^füTV'Pr^niF' «« ,/»» >.Ä ä m z.- »al «- Ä wird in der? nächsten^ Wock/en^?nie^^i» ^ine rckgc Bautätigkeit hat die SrriÄg " on b'r c i t e'r bet ®tcat LSLWRMGK flciiern vormittag" Ston''de^^VeNrettm “ bfr ^i„Movin!°^ «"1er h^6»ll'9abm ^berpräsidenlen ^reibrrrn v. -chmlemer ^ett den Kreis Wetzlar bereuen, ein Besucki aba"Nof?t 4? benenCrficf)U u1110?1^ angekommenen Herren, nn^ oenen nch u a. Neglerungsvranbent v. Hövel, der Dränd^ Rheinprovinz Graf Beißel von Gi3 ®H6«.’“bur*°ktnW“r“feCT6« -- n-m6.it nm einB™g in h^amb d) ?? '-Vurg-rmemcr von Krofdorf begrubt wälwe« Aerei?« 01c 6.cii>en Vorsitzenden des «S unb'fflrfi ^rfei9; Vrodmzualdircktor Geheimerat Tr. Breids feienor Tr. Schmidt den Gästen ein S fcr beLim" ^nb9an9s ^rch die Burg warlnsositn^ ri™™ ß^nlin,tigt^ ?!9 es daoei ausnahmsweise aushörte 2 regnen War auch die rrernsicht recht getrübt, so zeiale sick hni Umgebung, besonders der Vetzberg, den Besuch ^.^ußewrdentlich günstiger Beleuchtung. Nach bcenS e£ Sau folgte im Nassauer. WUMMNWZ löst bT ' 6 er ft,nc Aufgabe bisher so vortrefflich gl Hessischer Schutzvercin für entlassene Gefangene! Ter hessische Schuhverein für cnllassmc' ^esangen^tzielt Astern nachmittag unter dem Dorsi« ynu öe^erCrffil,atiamBn Vin“ i & ÄS a7 itle Bo'"sitze nb bbankt°"b^ Rbesucht war.' tzK.SkükL^Uk .bre befinedmenbe Entwicklung des Vereins feit bn am 30 äembet, 1001 erfolgenden Reorganisation Aiisdruck Tie wick>- 3,Aufgaben bes Vereiiis, so führte der Bor- .sitzende sohann aus dem Rechenschafts beri cstt ans' finwf» viehr und niehr VeiLtändnis im weiteren Publikum hm8 firfii der wachsenden Zahttbsr Mitglleber gLnb mach? ^Le betragt nunmehr über <3100. efinrr bna iTAhkafi» i«: - . I ©oben die Naturvölker auch keche!machte auf bie Arb-iterkolonie MÄ-V " ’ ' " ) ein ganz scharf um- «-m. die ®.«uber haben die H-llSnd-r,|&Ä2J?..? Vc‘i.«- »X SjftS 8WWWLS ^^terstützungstatigkeit die genaue Äenntnis h-er 9^pr Wtotffe be^ju Ilntersttltzenbeii ist und um biese zu jft die Einholung von Erkundigungen bei den betrer'fenhpn 9^'! immer -ausreichend, weshalb man in Mainz lGvm- irMrifantT^rth' lErpediwr Hummel,, Offenbach hyttönfant Th. Bohm), Friedberg und Worms Vertrauensleutf o?- »twnnen hat, bic die Verhältnisse feststellcn ZZ t9 . ^Unfle^nbwirsschaftliche Arbeiter, Inbustriearbeit« "ich Tao! te&Ä-stir ra.*i Ä-L & hns s"1 s^lc!Lr ^s-cht gefährlich. Am besten ist et bl. h-uptmann ..von N"nve7s°''sowie"& L7 besichtigt wurden, war ber Mutige Taa^dm"'«^^^^ c.tn6el>enb namentlicb inffFm h-a o 7n°c 'Lt?9 öcn Landgemeinden — gewidmet Tn .,Zu!ammenlegungsverfahren stehen - an einem Tage besuchen zu ,"ticfcf lln£§ ^"ndl-ch an, den Rain zieren Salbei Mtdlopj ni) ü„[ wenig betretenen Wegen streckt Wii t CC A e.ßcn4) fcinc Blütenblirstchen entgegen, die in, üb r 'tz "Al™ l9"'°"besetzten Kälbchen unseren Finke,, »och über der Schneedecke genügend Nahrung bieten Darübe IbectFabrckamenHÜ, ivclche'einen^^'7^"UV!m,Lf -md dazwischen en, S„mn,en und Surren des -abllnsi, > ^'beitersehast, londern n,i7Lr inl!fcC1' SS? L SÄ™ _»«.• Ä u n°"6Aöck r bc" 9tail,e" -'d Halden lLt-'n die blauen Glockenb umen unter sanftem Winde. Ihre 2tteS llilfftwrl“Tlt0Cr ^"sekten bei Regenivetter und an, Abend Unterschlupf, da |te abwärts hängen. Der angenehme Geruch der echten Kamille lockt an trockenen Stellen und am Schutte unser- Aufmerksamkeit auf sich. EL ist als wollte sie rufen: Nimm " - 1 nlj biSnbj,rSnb^^^ r hat erheblich sugenonunen* von der Ehe gewinnen, die Zahl, die das tuciblirfw rurnckgmg. Tie geringere 2%ä!-is“. * «** g^jywärsyy-j sfttg - ÄMg gaben von 11.517 taatszuschutz wurde leider von 2000 auf 1000 sm/ b er abgelebt, hoffentlich nur vorübergehend 5Die bD?itnfi>ho ' betträge betrugen 1908 nahezu 6000 'Mk ir'ns -. ^tglieber- . - - < «yumniein |mmncln nii< '"«»«*«• n.S’M. wrfx.’tte *4r ««KKfSK’s- Knopflochs anzuiveijen. Ein großes Ansehen hat diese Blinnc audj jebev Fabrikam einen 'höheren o “ilb °6ne Ä-Ä ±Ä^r4 M°iLWLLZMUVLs ..................*......... ■ ■ wich, m«, Müntz Sßiüten'liefern L?en°^ '21 Men an der Spch7de7^^Ustch- nur ihre eigen? Sache, sw l(ut>ren bie Sache beS Publikums und de? fie , OTaiefiät bie gelbe ®rbeife °l"lÄeu finb /"r bec 1 ®le. r°fa »ngehauchten Blüten der Schaf- Sozialdemokra, - Ijätten'bte Habrifanie?'^ |clb't kein bis für sie alleruV, gsw Z ' im 'sialwe"u .7 A die Arbeiter gewählt habe " 'b d'- günstigste für Christtag gewartet. Die Snmvatlnen des s>> ?, e ^»"en bis nad) e,nc§ besseren Teiles der KStoObfÄ SPubl,fuln6 '"’b selbst d,e der Rahrifnnf,.. i„,“ .°.^?°'.'°rschgst können nur auf der Seite einem weit beim-9fnf~ua ycti wird l fanatisiert werden. Gbarafterift Irh hl ^n7°^9e-11 ,rvcflcfu6tt nnb ** *» 7» »""■ «*6 ftWt S, .......................... Mainz"i'o^Mk" ®/f- '^et> ™ Mk Bchgen^LO Mk' Die er-iekten ff,L.?W-S"bci'?’ ,81 Mk. und Worms 463 Mk' » N L fÄiÖiK Ua»fÄ W »er Dorlaüfer der jetzt eingeleiteten' Arbeiten. Durch . ... &K ÄÄÄ* SäV* kw* Mutter- zum Vaterrecht lsinüberspielen. ^°»Nisse, d,e von, Klarheit über ihre Rechtsbegriffe i meist eine Kau sehe ist. f~ ' lr.rr.Lt- - ----“- ,vv“‘" «viL UUVC Kfirff?l\b2®mUf b-?C ^^trache sich alfbaut, nnb wollen Gnblirf m das Prozeßrecht erhalten, das teils ßäuDfrinns — —- >- «.«VLNL.^1,1 «ÄY ■ tzLZKM LI- -ÄÄ M ihrem RechtLenipsinden verletzen Man hnf r 291 Mk., lSet•ib6n'“8?ück^'sich" inHigenoen Zahlen aus' Van den'275 W F-"* -ä'SäE' äeB« Äptesti K i?U I^e"' n°bcZ wurde ich mir so denken, daß er Von"'^^ E^-k V^"ng und 187 (65,6 Proz.') ^ute Sübru??' unangelafiet ble.ben. Haben tue Naturvölker auch keine machte bsi ArbeLrLLik^iLLL. ^6en_ möge und frei ih' 'oin. 2In die Konferenz schließt sich ein greife der Plätze II. Rang Proseeniumsloge . . Mk. n 1.—. 18. Theaterbanverein G. m. b. H. Joseph Hera, Bankgeschäft. 4592 H Giessen, den 28. Juni 1907. Reihe . Reihe . Reihe 3.50. 1.50. ozial- lelähr i und und > erst t die fehde, Die irber*' Vormittags von 8 bis 12 TThr Nachmittags von 2 bis 5 I7hi Samstags nur bis 4 Uhr. ^ciltuii gejun e Mi! irf ei Hubs i M i au empfehlen , In grosser Auswahl Gebr.lmheuser chti^ Jtmög, heil y Henn 1 &"gi ttungz 1 dii ^'iz, cmer fet. Partie leicht beschädigter Kiükk- weit unter Preis. Die Wagen stehen in meinem, alten Laden Scltcrswcg 19 zum Verlaus. . [4588 August Kilhing®^) dien' Met, leten, öhen, bsicht ichen ittei; unb listen ihre enw' ,al5 Tie , sie , s'e eien, hrer fein klich süc nach ldie Seite hrer reib nnö izen den, Kehr gnt.privatmittagstisch Schriftliche Anfragen unt. 049M an den Gietzener Anzeiger erbet. * Die unterzeichneten Banken sind übereingekommen, ihre Kassen- stunden vom 1. Juli ab, wie folgt, festzusetzen . Bank für Handel und Industrie Depositenkasse Giessen Mzug. Herren: Frack (eu. Gehrock) und weiße Halsbinde. Damen: Ball- (oder Gesellschaft-) Toilette. Mitteldeutsche Kreditbank Filiale Giessen. Haupt gewinne WEM KSTT Loee & 2 M.. Porto u.Liste 20Pf., empt Carl HGäntze, Strassburg, Elsass- 4390 ent uJ__,___________________________________________________________ ZGesangverein Heiterkeit. Samstag, den 1-3. Juli, abends « Uhr Gcncral- Ä rsammlung im BcrcinSlokat. eben, Tages-Ordnung: ZilUMUÜCUS- Lämpchen, Dekorations-Fähu- M. Gregor! & Sohn. FrülT-Kartoifeln Gelbe Perle und Frührofen. ä Ztr. 5/50 M, verwendet E Sack unter Nachnahme [4o»l Conrad Haub,Echzcll|Wetterach. Nechnungsablagc. Vorstandswahl. Besprechung der Rhemfahrt. Sonntag, den 14. Juli, nachmittags Ausflug nach Philosophenwald. vl7r Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand. . Mk. 5.50. . r, 4.50. . „ 3.50. . „ 3.50. . , 2.50. d KlikSttUklkM Gießen Sie Mitglieder versammeln sich zur Teilnahme am Kriegerfest in Klcin-Lindcn „ ■jffBäP" «onntag, den 14. l. M., mittags 1 Uhr bet Kamerad Sentier int Rheinischen Hof. Abmarsch präzis l1/. Uhr. Allseitige Beteiligung ware^schr ^""Vereinsabzeichen, Orden und Ehrenzeichen stnd anztilcgen. ßtfrbo u. Stühle werden schnell ii. billig geflochten. J.Glöcklc, Seltersw.81. 0W03 vorm.Parthier. Seit itil. Statofifli Ifeine Wetterauer) [4561 10 SBfb.85 Pik! , per Ztr. Mk, 8.- Jakob llUtrruns, lb(l. Nj ^>e r tr.: Lehrerkonserenz. ‘otit “ reiz Was sagt der* Arzt’f In Engelhardi’s Chasalla - Normalstiefel —.——-------——— keine FussleicBen! =========== - Vorrätig in Boxcalf u. Chevreaux für Damen, Herren, Mädchen und Kinder. KÄ Willi. Herbert Inh. Carl Herbert 2 Marktplatz 2 Ich bin Abgeber für 4% neue Offenbacher Stadt-Anleihe von 1007 unkündbar und unverlosbar bis 1915 a 98.75 netto 4°/o neue Homburger Stadt-Anleihe von 1M7 unkündbar und unverlosbar bis 1917 a 98.75 netto 47o neue Detrtseh-Eylau Stadt-Anleihe von 1901 unkündbar und unverlosbar bis 1915 a 97.30 netto fuSSBODEHOELLACKFARBL Y k-FMUENßß; garantiirt blei- u. giftfrei- Bester Fussbodenanstrich naitbar, hochglänzend, elegant, über Nacht trocknend. Alleinige Niederlage; Kreuz-Drogerie Aognst froll- Amtlicher Heil. Gießen, den 8. Juli 1907. ege eu) ■■ ■■■■■»»—■ ■■■■■■ Nachtisch für 6 itz kann man au! bequeme und billige Weile Herstellen, wenn httvoi. malt . -n • df. Oetker s Vanille -Pudding-Pulver verwendet. Für die Kinder ein Leckerbissen, für Erwachsene eine Erfrischung. Versteigerung. Samötag, den 13. d. Mts., vormittags 81/-. Uhr Fortsetzung der Waren Versteigerung im „Solmser Hof" Bahnhofstr. 3t. Zur Versteigerung kommen u. a.: Küchen und Emaille Sachen, feinere Aiesser und Gabeln, bessere Taschenmesser, Glaserdiamanten, Schlösser, Fisch- und Langbänder, ein Sack Schreinerleinr u. a. m. 14603 Geißler, Gerichtsvollzieher. M Ziehung am 19. Juli 1907, | Hessisch© UeW-£otterie W des Mlce-Frauen-Vereinß. Anzahl der Lose & 2 M. p c en ____ __I herein „Hmdessti!" s.Wehkn i.llw|e|tii •1 MM- taff? äÄ»ÄÄ*i*?,ä 'lich ’ Für Mitglieder mit, Familie freier Eintritt. - Gaste will- ? __ir. 9 amen. - Für Restauration ist bestens gesorgt. D /? a lö« — Der Vorstand. I Schwitzen Sie leiden Sie an Futzschweitz, so brauchen Sie doch [4247 ä M Pfg., 1 und 2 Mk. allein echt bei ßdoif Bieler Victoria-Drogerie, Marktstr. 5 Das neue Stabil- er eGrM. MeisschulkonummonGieiten!sieiUtflö, hcu 23. 3u(i 8 Uhr pünktlich mit folgender Vorstellung eröffnet die Schulvorstände und d.e Gr. Burgcrmcn.erc.cn i°u^am ^.c... Vorspiel au? dem Tä-ater (aus Faust) von W. von ® „ »neues. Goethe. T-r zerbrochene »lrug von H. von Kleist. Wallensteins Lager von F. von t n!." Neuen"Saalb au (vormals W Garten)' dahier Schiller. Am folgenden Tag, Mittwoch, deu 24. Juli, wird d.ese Vorstellung in nuvcr- ^.'iMcbrerfettkvm ftaU ändcrter Weise wiederholt. Die -mgen, welche cme dieser beiden Vorstellungen bcmchen Ö SßS undLehrer des Kreises sind verpflichbch' '^-n, 'mögen ihre Bestellung auf Plätze brieflich mit dem Vermerk: „Bestellungen auf )oiirlj derselbe! teilzunehmen. An dte^Kvnserenz ichUegl fta) cul ^(^Q^rpläke4' bei Großh. Bürgermeisterei bis Sonntag, den 14. Juli, einreichen. Man Tr. Zaches Mittagessen im genannten ^aale an. ll)o[(c nur hie Zahl der gewünschten Plätze (möglichst nicht mehr als zwei) angeben, soivie L 1 Statistische ®littei(ungcn über d-S^chulwesen beil Steif«, „.inöcitcttö zwei Platzgattungcn. Die Verteilung der Platze geschieht durch bie Theater- Ä L Vortrag des Lehrers Valentin Muller, »oit ®ieße" tommiffidn unter besonderer Berücksichtigung der Zeichner des Theaterbaues und nn Uebrigen „Friedrich der Grosse und seine Stellung zu I Reihenfolge der Meldungen derart, dast die zuerst sich Meldenden sur die erste, die M „ Än?ittetn durch die oberste später sich Bleibenden für die zweite Vorstellung Karten erhalten. , . ■" 3‘ V Stbe “ Die Eintrittskarten werden von Mittwoch, den 17. Juli an aus der Burgermegterei S »1 4. Tie" schulärztliche Tätigkeit. . 3innner Nr. 15 gegen Zahlung des Betrags ausgegeben. Hebet Karten, die bis Samstag, fi*J Mir beauftragen Sie, die Lehrerinnen und Lehrer hiervon I abends nicht abgeholt sind, wird anderweit verfugt werden. A benachrichtigen. ^ ,greidert. ' ‘ " -----—— .....— Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von morgens 9 Uhr au frischer Zwiebelkuchcn. J4439 s, B. Schomver, S°1. itigkeik -------- ? Versteigerung. ?saBs»>ÄW^ , - adt. Pfandlokale ^eltersweg ll onr?l> abier die wegen rückst. Gemeinde- ü[N euer, Holzgeld, Bcerdtgungs- iwrM 3üen usw. gepfändeten Gegen- u ben: ände als Möbel all. Art, 1 Partie TP Stiesel, 1 Partie gefchn. eichene ÜM- -tamme, 2 .Äafsenschränke und L Pferde sowie 1 Sahrrad vm> nkteigert tucTben. . l4oä7 " Gemmecker, Pfandmeister. MS 1 -----—---------- 5 Verdingung, feine: Zum Neubau des Emviangs" ,eväudeS auf Bahnhof Mar ,fi;n iura a. d. Lahn, sollen die Terra- lova-PuNarberten etnschlrestltch ;iescrung der zugehörigen Werk- ,(M tone, umfassend rund 1400 qm :e der Musteren Amichlsslächenputz, vcr- e aus ;eben werden. Luus- VerdingungSunterlagentonn. ms in legen post- und beftellgeldtrcle X Lareinsendung von 2 Ncart von ’E hier bezogen werden. Die Angebote stnd vernegelt 1 vm unb mit entsprechender Auffchrtst icging versehen bis zum Eröffnungs- i ihm termin Sonnabend, d. 27. x$uh 1907, vormittags 11 Uhr bet — uns einzureichen. [hv“/7 Marburg a. d.L., d.IO.Jult 1907. Köuigl. Eiicnbahn-Betrtcbs- Jnsvektion. Mitte 1. u. 2. Reihe) und Seite 1. Reihe f " Mitte 3.-5. Reihe I und Seite 2. Reihe I u ■Ra j || Iran Hl MM Ausn he Nr. 31—35 an bett Gietzener Anzeiger erbet. Giessen, Ba£m5w£s6rasse 58 a*7r 04245 öas Comite. Schalstrasse 7 zu penn. F«»Mchen IÄQ8eÄ (Offene Slrllru KttWUMW W UISITKHRTEN 7 DietgelOchc Feine LeSemaren Miseallikkl Jagö- lind tymturtiM NWlwii Wögen rind Geschirre Z L D das Paar jetzt Hk. 2.50 Nr. 36—42 Frtedrlch Noll, Gtetzen, Bleichstr. 9 kunft am -~7a "77 "----------— I roll und . l.IßM BrstCamembttt. Aiimigkr Llaagcalafe. Zlirfatti. ! MaittliDelgerMrDaten. Garant, reiner Bienrnhsch Luxemburger H.B. Molkerei" , S°....°nftra8° 25 3576 ®»tiUe..ftra6c 25 junges Ehepaar sucht per l.Okt. evtl, früher eleg. 5-Zimmerwohu. wtt Bad und all. Zubehör. Schriftliche Angebote unt 4605 an den Gietz. Anz. erbeten. Beamtenfamiüe sucht perl. Okt 4-Zimmerwohnung mit allem Zubehör. Schriftl. Angeb. mit Preisung. u- 04994 an den Gietz. Anz. erber. Gesucht gut möbliertes Schlaf- und Wohnzimmer m der Nähe der Universität, für Wmtersemester. Schriftl. Angebote imker 04985 an den Gietzener Anzeiger erbet. Junger, solider Kausmann sucht so?ort uwblrertcs Zimmer, am hefaiten mit Pension. Offerten Mcrrktvlatz 7 erbeten, nächster Nahe d. Bahnhofs 13., 14., 15. Juli. SnÄei.tÄ $°rieicr mit SoniCti d« Gießener = 2 Uhr Festzug, bann Festakt. Tanz7 Konzert Z ber Gietzener Regrmentsmusik, Geiangsvorträac der - aufstellungb.^^ turnerische Aufführungen, Bbrarnidcm ? Qmnibns-Gefcllschaft hat von der O'eltershöhe bis zum Reitplatz von S1/* Uhr ab eine reoel- -Ä matzige Wagenvcrbindung eingerichtet. M 5 Grotze Nachfeier mit Konzert der Kapelle des $ Trailer Wlthetm-Neglments Gietzen. a Tücht. Mädchen f.5kücheti.Haus für kl.Haush.geg.hoh. Lohns, gleich ob. spat, gesucht. Frau Max Stahl- berg, Äloltkestr. 2, p.4547 Ci" jung. Wichrrr Ä L perfekt bügeln kann, sucht Stell, in einem bessern Hause. Off. u. D. K. Nr. 32 postlagernd Wetzlar. Reue Wksstche!» 000 Mk. versendet unter Nach- ö?,b^5?^AEation Echzell [4607 (5rb tecfoeil Metterau), __Kartoffel-Versandgefchäst. r!Friih-KKr1offe!nl! A\^erföcbncr __nrtedberg. Wetterau. Sängerkranz. Anstelle der für nächsten Sonntag angesetzten Waldpartie findet ein nach jVlarburi 8«Uß^Mnds.^0° Utzr mittags mit Sonntagskarie. Rücksalirt Treffpunkt für Nachzügler Turnergarten. v10/. fÄer Schlosski gkskijk 04976] Cfar. Noll, West-Anlage ll mü welcher ein größeres Inkasso verbunden werden ka-m ift aon einer ber größten und angesehensten dcntschcn Lebensverirchernngs-Gesellschastcn für taiessesi ^SX0rlen' Dw Stellung bietet günstige Getegcnbcit zn ansebnlichcm Nebenvcrdienit. Offerten u. 21. y »020 an Rndols Masse, Frankfurt a. M. erbeten. BS«/7 Zu dem am 27. Juli stattfindenden 3u verkam.: 1 gz. neue Jun.icm waß_e,2tonipl. neue Sahn.lFtieg d®*U-/1 gr. Badew., mehr. Fenster- Ä' °“W- Zwetfch, n Birm- Homg. Schlffenberg.Weg.66. [Meä7 Junger Tkchnikkr, Darmstadt, sucht Stellung im Ties- und Hochbau zum 1. August. Schriftliche Angebote unter 04983 an oen Gietzener Anzeiger erb, .äfllnpr lnit guten Zeugnissen sucht Stelle. [04993 Nah, i. b. Geschäfts, d. Gietz. Anz. Herrb geleg., mit Zentral- Off. sub. 35. JR. 21 an Laube är Eo., Hannover._______[bn^ Dircdale UistTZW RaSü aus erstkl. Fafar., mod. im Bau, ist m. Garantieschein pretsw. zu wert Schriftl Slrifr m_4601 an den Gieh^ Anzeiger Grlchöttschmis SäFtzL lang ein flott. Schuhgesch. betrieb, wurde, welch, sich auch zu jed. and J^lw-eign., sof. zu verm. od.zu verk. Nah. Eduard ^hrmse, Wetzlar. 4598 das Paar jetzt Mk. l.LU daTPaar jetzt 2Ik72^5 Nr. 26—30 31—35 Kolosseum, Mirfriii D _____^* 8ai^n , Telephon 644 'r.'/ ^ezmlrtäten-TheaLer I. Ranges Taglrch grohe Vorstellung. Feinstes Familicn-Vro^^^ Heute Frertag, den 12. Julc Auftreten von Start und weltberühmten Dreffur-Akt: Baren, Ponnys, Assen und beste und grotzartigite m diesem Genre. Gast,v?el der ^vroler-Lruppe D'Lctregger mit ihren idiat-Piehri-« l9lh? Juliette beste kroatisch-deutsche-Sou^ Spezialitäten-Vrogramm. Samstag den 13 S ^ADReJ?ini>cr5:,ör,tcUuK0 u. a. Carl und Marv 4 ht r» beitt-i-^LnZi°tsE-°ss a°n 11-1 Uh.?Srübschovv-Ä^ lih^ie^erfest ===== in Kiem»Linden am IS., 84. und 15. JuJj. Zimmer _ j 1. 4^%mor:Änunn mit "oggia 9>V)9IIC^TÖ zu vermieten. jgO2J Wrlh. Euler, Asterweg 51. rVT" Wildelmstraffe 36 schone 4-Zlmmerw. mit all. Zub. 1- Oktober zu vermieten. 4o23, 9^ah, Mansarde das. 4 - Zimmer- Wohnungen mit SSEP Bubehor zu vermieten. Neuenweg 50. —Aushilfe auf einige Wochen für J-[0W7 H. »am. (2^erf.) ges. [04995 sfssTns Stellend. Hofmann, Dammstr, 15. VL I Sauberes, ordentl. Mädchen je zu fff cuu?e Machen ganz od. tags- 04^8 ^er ües. Frankfurter Str. 27; I I 4569 • Einen feinen Salat bereiten Sie mit dem o-a- jantiert reinen jMß Citronensaft aus der Germania-Drogerie CaH SeibeL Frankfurter Str. 39, Teleph. 593. Probeflasche 50 pfg. Einmachgläser Einmachkrüge -Mz sowie feuerfestes [04989 Kochgeschirr 1111»ieroQoingetroffen. agner. Neustadi 4. Für Mieter Loftenlofer Nachweis von Wob- und Geschästslokalitäten d. Adolf Schmrdt, Licher Str. 5, Telephon o20. [4602 Ettl.St^sow. Nräns. p. l.Okt. zu v. IZHil. Schäfer, Diezstr. 13.[ ::: Feier des 25jährigen Bestehens: und Ueberreichnag der Kaiserscbieih Samstag abend: Vorfeier mit Konzert und Gesangsvorträgen Sonntag, 14. Juli: 1—12V2 Uhr Empfang der Vereine. 2'Uhr b-eftsug durchs Dors nach dem Festplatz, Feitakt, Uebergabe der Kalserschleise, desgleichen eines Fahnengürtels von den Jungfrauen, Uebergabe von Ehrenurkunden an sechs Gründer. — Gcfangsvorträgc der Gesang- verelne, turucrischc Auf- Uiifikailtoiilat billi.g zu ver- ^Näheres LandarascnstratzlE^ — ' Zuchtbulle Neue Kartoffeln WLM 1, Stock, bestehend aus 7 Zimm. Zufaeh. sofort, 2. Stock7Zinmr. u. Zubehör zum l.Okt. zu verm. Ludwigitratze 6. [4448 Näheres bei Georg Hebstreit, Klinttstratze 21. ... Zimm er Wt.Wtieljakjht^b°b?m gemeftt. [4587] Hess. Hof. Kchtigkr Pffrdkkukcht und ein landw Arbeiter gesucht. __Gbelftraffe 32. NoiM. kräftiger Arbeiter gesucht. Schillerstratze 18. [4597 IS***iä 21. Krlbinger, Seltersweg 79, Ein Bursche in mein Mineralwassergeschäft ae- suKt. Wilh. Mayer, 4604]__Kaiser-Allee 27^ JungerHausbursche sof.ges. [4423] Gg.Zlcil, Neustadt6. Eine.Jungier zu feiner Dame, sowie em Mädchen, welcheskochen kann, in kl. Familie (f. gut. Stelle) u. ein Hausmädch. ges. durch Frau Hllttenberger, Seltersweg 67 l“«’9 Lucht. iiai!smäbche!l,>M, und bügeln bewandert, wird gesucht. Vermittl. durch Verm. n. ansgeschl. Alieestr. 121. [4585 \ 3 Zimm er " ' "' [ 3-Zimmerivohnung im Nebenfa. 5U verm. Liebigstrahe 63, [04947 3-Z.-W. per sofort od. später zu verm. Hammstratze 14. [04913 Schöne 3-Zimmerwohn. [Mans.) der Neuzelt, entfpr. per 1. Aug. zu Perm. Sternstratze 48. Ml Schifienbcrger Weg 8 i ^Eleg., neuzeitl. eiliger. 3-Zimm.- Wohnung 1. Oktober zu verm. 4003] L. Beil, Kaiser-Allee W/^, I __2 Zimmer ,tir re|89nde fiöspiz Damen ® 6 in evang. Schwesternhaus, _jGiesseß. iohannetotr, 1. MMt noch Zünden zum Watchen an. [04990 __Neuenweg 38. Wäsche SS5» 04078]Woltengasse 19, p. Uritzbjnder.ialkikrertzrhjjfeü finben dauernde Stellung. [04992 Ed. Rohlermanu, Eichweg 7. I^Junger Kellner Kellncrlebrling sofort ges. [4581 - Otto, Klimkstr. 21. ! Weißbinder und Anstreicher Äfed bet hohem Lohn. [45^ I -__K. Nicolaus. ZAtwkrts K°LvuEj!ßcn°^" bm bewährten Händen d. i« KleiENkih MKL Kn-M« IObUH» Arfaett gefucht^ Ludwigstratze 14.! ™ I Möbl. Zimmer \ . Möbl. Zimmer, Mftte d. Stadt, sof. zu verm. Marktpl, 2, [04991 Zwei schön möbl. Zimm., Wohn- u. Schlaszlmm., an aast. Herrn od. Dame per sofort zu verm. Karl Eichmann, 9Lord-Anl. Ecke Ederstr. ________ 4455 j Lj&den etc. " j. »fach. Zucker 10 Psd. 210 Mk. L. Steinhäuser 4584