btünnlein murmelt ärgerlich eine wunderliche Melodie dazu. Es kann nicht verstehen, daß es feit einigen Jahren in dem alten stillen Landgraienfchlost fo rauschend zugehl. Auch der alle Herr in der Allongeperücke über dein großen Schloßportal schaul gar verwundert auf die Aenderung herab, die zu feinen Füßen sich vollzieht. Im Vorjahre mußte er schon sehen, wie man am schönsten Teil des Hofes eine intime kleine Veranda im Wartburgsttl anbrachle, dem Liebliiigsplätzchen der Kaiserin. Bald wird er wieder auf eine fröhliche, illustre Gesellschaft hinabblicken können, die dort des Lenzes Freuden in vollen Zügen genießen kann. Dafür sorgen denn auch jetzt die Gärtner, die den herrlichen Schloßpart mit Tulpen und Krokus schmücken, gleichsam um die Statur zum Wetteifern antu- spornen. Dazu das fröhliche Dogelkoiizert, das Plätschern der Springbrunnen, in denen sich Goldfischletn bereits wohlig sühlen. Besonderer Fürsorge hat sich diesmal die Gartenanlage nach der neuen Erlöserkirche zu zu erireueir. Auch sie, in romanischen Formen an den berühmten Speyrer Dom etwas erinnernd, harrt in diesent Sommer ihrer weihevollen Eröffnung durch den Kaiser. Ter hat den Platz dazu geschenkt, d. h. er war dazu verpflichtet, da die alte Schloßkirche, die heute das Gotteshaus der evangelischen Gemeinde darstellt, von ihm zum Teil zum Schloß herangezogen werden soll. Ter verbleibende Rest ivird dann als Mausoleum der hessischen Landgrafen hergerichtet. Ihre Gebeine ruhen jetzt in alten unzulänglichen Grüften unter der Kirche. — Aber noch ein anderes Moment wird dieses Jahr in die Homburger Kaifertage heremgetragen. Die große Automobil- Wettfahrt, das Taunusrennen. Schon sieht man Ministerialräte, das Monokel im Kritikerauge, im Auftrage der beiden Ressortminister, denen die Au:omobilkonkl>rrenzen nun einmal ihre Genehmigung verdanken müßen, der Munster des Innern und der öffentlichen Arbeiten, die Strecke studieren. Ter lästerliche Oberwagenführer Werner be-uhr schon die Strecke. Tie bezylmderten Herren m den sieben zur Verfügung gefteluen Mercedeswagen fanden nichts zu erinnern. Und so wird dort im Throner'eld beim Kloster Thron bald die große Zuschanertribüne ein'-.ehen, von wo man die kaiserliche Heerichan über die benjinbuitenbcn Auüer und ihr internationales Ringen um die lästerlichen Preise ans bester Stahe betrachten kann. Tie andere durch kaiserliche Hnld beglückte Stadt ist in ihren Vordercniingcn mit der Kaisertoillette noch etiuas zurück. Es eilt ja auch nicht so; kommt doch der Koster erst am 1-. Atm nach Wiesbaden. Und dennoch sputen sich die Wiesbadener. Fast hat es den Ainchcm, als würde man dem kaijerlicl en Gaste nur Unfertiges bieten können. Zwar wird diesmal der neue Bahnhof das erstemal Wilhelm LL festlich empfangen. An dem Fürfteuzimmer wird daher fieberhaft gearbeitet. Ter Bau wird bei jedesmaligem Neubefchauen immer weniger einnehmen. Der Wiesbadener Bahnhof läßt falt und imponiert auch nicht. Ein Kölner Bahnhof tn der Tekadenze. Vor dem Bahnhof ist man nun eifrig dabei, die kahle öde Platzwüste mit Anlagen, fo gut es geht, hinweg zu täuschen. Ta wird noch manch Tröpflein den Rhein herunterfließen, ehe die Verbindung mit der Stadt hergestellt ist, bis der Bahnhof hineingewachfen ist. An den Kaisertagen ivird man durch geschickte Staffage und Fahnen- und Gtrtanden- Drappiernng, so gut es geht, die öde Leere verdecken. Am Theater ist Leben, es erhält eine glänzende Retiovie- rung. Am 12. Mai soll das Festspielen beginnen. Und nun das neue Kurhaus. Tas alte, in seinem antikisierenden Stil, paßte nicht in eine Zeit, die em groß-phantastischer Zug beseelt. Also „weg damit" war das Prinzip. Und man ftelite em anderes hin. Einen pompösen, großen Bau aus weißem, gelbgeflammtem Sandstein. Ein mächtiger (Shebelbau am iomidjen Säulen, in Form eines alten Tempels, von einer gedrungenen Kupferktippel bekrönt, stellt den iDlittelbau dar, flankiert von stilvoll gehaltenen Seitenanbariten. Auf der Seite nach dem Park zu, ist ein mächtiger Portikus die fDlittelftaflage. Ter nördliche Flügel wird durch einen fampamleartigen Turm flankiert. Das ganze ist ui edler, italienischer Renaissance gehalten, aber noch sehr tuest zurück. — Fiir Anfang 1908 ist eine große deutsche Kunstausstellung zu Neiv Bork geplant, die em vollständiges Bild des deutschen Kunstschaffens auf dem Gebiet der zeitgenössischeii Bildhauerei und 3nnen«5)eforation geben soll. Ter deutschen Ausstelliing in Amerika soll auf Anregung der Ausstellungsleuung eine gleichartige Ausstellung amerikanischer Kuiist in den größten Städten Deutschlands folgen. Tem künstlerischen Komitee der Ausstellung für Rew Norf, die mit in erster Lime ihr Zustandefomnien der Initiative des Berliner Bildhauers Profeffor Walter Schott oerbanlt, geboren an die Prozessoren Reinhold Begas, Adolf Brütt, Geh. Hoirat Robert Diez, Hermann Hahn, Otto Lessing, Fritz Schaper, Franz von Stuck, Geh. Ho-rat Dr. Treu, Geh. Rat Dr. von Tschudy, Dr. Heinrich Wölfflur. Dem Eyrenfomilee gehört der Berliner Botschafter der Be.einigten Staaten Eharlemagne Tower an. — Der Großherzog von S.-Weimar verlieh dem genialen Bildhauer und Maler Protessor Max Klinger m Leipzig anläßlich dessen öu. Geburtstages die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft. 81116, ilel Gedenc jiie» MS itbilie nein. Bureau er0te-Un,et erbeten. Anzeiger etbetem M W anderweit. Ltelltmg. ngebote um. 02513 an I Anzeiger erbeten itlitS" KZÄHH Tb. in k, ul uL trage 12, h rrzeichnele Bataillr- bie ^eughanskaseu i. €neuen aus Vieit1 teninftenUlateriaiitn t, Lrerdr, WiM ( v.Mts. antinM- aftfljizazzttT bei Bar 11 1, wbiM auä) dit SMMigenMddreAl- iau enwn sind. 1 dniantetu--lHc8ti. Wcim" Dir. 116. JM___ eu u. Neuarbcüu - dilütz'i &nl M Lav.,(Leltersw.tö>^ (üW_______ Ochste Preis! LerMisvW.Ltiesel, in jeden WEM s. um. J. v.t'. Iw» Änzetger. isjht MdasAttfch^ tuen von Türen vernehmen? LchliliUweAti^ erM anb.ÄieM- Oberen. — iKS« u, Herren Mad.j fllj 1 TcnMpolt SZFs! t W'Ä »den, daö bürgerlich Mi, suchl Srelle in kl lelsluitgarich.^, cttsMädchküZ :lle als Hausmüdchell rod.äü.Ldeoaar.!>tab. - Pacher hiaffe 5, v.l Zweites Blatt 157. Jahrgang Nr. S5 Freitag 13. April 1907 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag». Die „«iehener LmnlltenblStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „KteUblati für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhessen RolaNonSdruck und Verlag bet Brüblichen UnwersttätS »Buch- und 6tetnbruderet. R. Lange. Gießen. Redaktion. Exvedttton und Druckerei: Echul- straße 7. Ervebitton und Verlag; 61. Redaklwne^AllL. Tel-Adr^ AnzeigerGteßen. politische Lagessctza». Lohnkampf im Berliner Bangeweibe. -tt- Berlin, 11. April. Mit dem Abbruch eines allgemeinen LohnkampfeS im Baugewerbe Groß«BerlinS ist, obwohl noch Vermittelungsverhandlungen iin Gänge sind, mit Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Die Maurer bestehen in ihrer Mehrzahl auf der Forderung deS Achtstundentags, diese Forderung gilt den Arbeitgebern für absolut unannehmbar. Man kann den Widerstand der Bauunternehmer insofern verstehen, weil bei der Vergebung von Bauaufträgen immer mehr die Frage zu einer entscheidenden wird, ob in einer möglichst kurzen Zeit die Ausführung vollendet sein kann. Hohe Konventionalstrafen für jeden Tag der Verspätung sind in fast jedem Bauvertrag festgesetzt. Ter Bauherr will eben aus seinem Hause unverzüglich Nutzen ziehen, und bei den teuren Sätzen für Leih- geld, für die Beschaffung von Hypotheken usw., fällt jeder Tag inS Gewicht. Für einen Streik im Baugewerbe, dem zweifellos sofort die Aussperrung folgen würde, ist der Augenblick nicht günstig gewählt. In Berlin und Umgegend wurde in den letzten Jahren weit über den Bedarf hinaus gebaut. Der alte Possentitel „Berlin, wie es baut und kracht" kommt in Erinnerung. Bereits iin ersten Vierteljahr ist die Zahl der Baugesuche außerordentlich zurückgegangen; ungewöhnlich viele Zwangsversteigerungen finden statt. Der Lohnkampf im Bauge- werbe in Verbindung nut der Aussperrung der Holzarbeiter ist gewiß bedauerlich im Hinblick auf daS Schicksal tausender von Arlleiterfamilien, aber auf der anderen Seite wird durch die Unterbrechung vielleicht eine ernste wirtschaftliche Kalamität verhütet: Katastrophen auf dem Baumarkt und Wert Verluste im HauS- und Grundbesitz. Kreußlschrs AbgcorSuetephaus. Berlin, 11. April. Die GtalSbcratimg wird fortgesetzt beim Kapitel „Uni- oerfttäten". — Die Titel der Umoersitäten Göttingen, Bonn und Al a r b u r g weiden ohne erhebliche Diskussion erledigt. Bei der Universität Münster bittet Abg. Schmedding (Zentr.) um eine weitere Ausgestaltung der medizinischen Fakultät tn Münster. Für Pflege der Leibesübungen an den Universitäten sind 20 000 Mk. eingestellt. Abg. v. S ch e n k e n d 0 r s s (nl.) meint hierbei, die Pflege der Leibesübimgen müßte nach Alöglichkeit und mehr als bisher unterstützt werben. Es folgt die Beratung des Antrages Fritsch (nl), die Regierung zu ersuchen, den Bestrebungen zur Vereinheitlichung der qeutjchen Stenographie tunlichste Förderung dezw. Mit- Wirkung zuteil werden zu lassen. Abg. Fischbeck (srs. Vp.) erklärt die Zuftimmung seiner Freunde zu dem Anträge. Tie preußische Regierung habe sich in dieser wichtigen Sache von anderen Regierungen bei weitem in den Schauen stellen laffen. Wenn sie jetzt zugreise, werde die Gelegenheit nicht sobald wiederkehren. Kultusminister Dr. v. Studt erklärt, der Vorwurf, die Unterrichtsverwaltung sei in bekannter Böswilligkeit auch aus diesem Gebiete rückständig, treffe Nicht zu, er glaube aber nicht, daß schon der Zeupunkt gekommen sei, an dem die Regierung einen besiimniten Standpunkt emnehrnen könne. Er, der Munster, merbe der Sache seine Aufmerksamkeit schenken. Abg. Fntsch ml.) erklärt, es scheine, daß die Regierung die Situation noch nicht ersaßt habe. Es handele sich nicht um ein bestimmtes System, sondern um die Unterstützung der Einheitsbestrebungen, die die einzelnen Schulen haben. Ter Antrag Friisch wird einstimmig angenommen. ES folgt die Besprechung des Antrages Ernst auf ärgan. Zusammenhang der Lehrpläne der Volksschule und der höheren L e h r a n ft a 11 e n. Abg. E r n ft (irs. Vg.) erklärt, die bei den höheren Lehranstalten bestehenden Vorschulen seien eine unsoziale Einrichtung. Es werde hierdurch einer Kastenbildimg Vorschub geleistet. Die Volksschule jei heutzutage geradezu zur Armenjchule geworden. Geheimrat Köpcke erklärt, die Vorschulen der (Stpnnafien und Realschulen entsprächen einem praktischen Bedürfnis. In idealem Sinne würde Redner für eine Vorbereitung durch die Volksschule stimmen, die Abschaffung der Vorschulen käme aber in der Praxis nicht der Volksschule zugute, sondern den Privatschulen, da zahlreiche Eltern ihre Kinder nicht in die Volksschule schicken wollen. Abg. Dr. Krüger hält die Annahme für irrig, daß die Vorschule eine Standesschiile sei. Anch viele Eltern ans den mittleren Volksschichten schickten ihre Kinder in die Vorschulen. Volksschule und höhere Schule ver'olgteii verschiedene Zwecke. Ein- gleichmäßige Organisation der beiden sei deshalb nicht möglich. Abg. Rzesnrtzek streik.) spricht sich gegen die Aufhebung der Vorschulen aus. Abg. Hilbck matl.) erklärt, so schön e5 auch wäre, wenn die Kinder in den ersten Jahren der Vorbereitung die gleiche Schule besuchten, so sei doch zu beuirchten, daß die Kinder der besseren Bürger in der Volksschule nicht die gleichen Fortschritte machen ivürden, wie in den Vorschulen. Das Material unter den Zindern sei zu verschieden. Abg. Tr. Dittrich (Ztr.) hält einen dreijährigen Besuch der Volksschule nicht für eine genügende Vorbildung für das Gym- nasinm. Es sei auch sehr fraglich, ob die sozialen Gegensätze durch die Ailfhebimg der Vorschule beseitigt würden. Nach einem kurzen Eintreten des Abg. Ernst (srs. Vg.) für den Antrag wird der Antrag der U n t e r r l ch t s k 0 m m t s s i 0 n überwiesen. Damit oeuagt sich das Haus. ^parlamentarisches. Berlin, 11. April. Die Budgetkommission des Reichstages setzte heute die Beratung des Heeresetats fort. Die Mehrsorderung von Mk. 79 600 für die militär- technische Akademie zu ihrer Vereinigung nut der Vereinigten Artillerie- und Jngeweiir-Schiile wurde genehmigt. Bei Kapitel 87 „Artillerie- und Woffen-Wesen" bespricht Erz- berger die Wasfendiebslähle in Spandüu, wo es an der nötigen Aufsicht gefehlt habe. General Sixt von Armin gibt daS zu und erklärt es mit der Ueberlastung der Beamten. Einem Wunsche von KommissionSmitgliedern, die neuen Geschütze in ihrer Fernwukung kennen zu lernen, wird regierungsseitig Erfüllung zugcsagt, sodaß die ftoinmifjion demnächst zu einer Vorführung eingeladen wird. General von Armin verspricht ferner, eine Anregung Erzbergers wegen Befferstellung der Wallmeister Folge zu geben. Die Kommission bewilligt die geforderten Mt. 21 510000 (gegen das Vorjahr mehr Wik. 5 382 950) für Schaffung einer Reserve an Jeldartittcriematcrial, nachdem auf Anfrage feilens der Regierung erklärt worden war, daß die Summe im Etatsjahre vollständig verarbeitet werden könne, und daß die Privatindustrie in hohem Maße beteiligt werde. Von Interesse war ein Hinweis auf die Heranziehung des Fislus zur Zahlung von 42000 Mark für die städtische Fleischsteuer in Mainz. Der Fleischkonsum der Garnison in frei. Indessen müßte für das in einer Mainzer staatlichen Konservenfabrik verarbeitete, nicht für Mainzer Truppen bestimmte Fleisch Oktroi bezahlt werden. Es wurde entschieden der Wunsch betont, an dem Jahre 1910 als Termin für die Beseitigung der städtischen Fleischsteuer festzuhalten. Die Forderung von 7 500 Mark als erste Rate von Alk. 500000 Gesamlbedarf für Erwerb und Einrichtung von UebungLplätzen in Mainz wird nach Darlegungen vom RegierungStisch auf Mk. 9 500 erhöht. — Die Wahlprüfungskommission deS Reichstages beschloß mit 7 gegen 6 Stimmen die Wahl deS Abgeordneten für den Wahlkreis 9 BreSlau, Frhr. v. Richt- Hosen-Damsdorf (Kons.), für ungültig zu erklären. Ausschlaggebend war ein Telegramm des Reichskanzlers, daS sich gegen die Sozialdemokraten richtete. Die Wahl des Abg. Prof. Tr. Stengel (Frs. Bp.) wurde für gültig erklärt. — An Stelle de§ verstorbenen Abg. Auer dürfte der frühere Abg. Molkenbuhr zum Sekretär der sozial« dem. Partei vorgeschlagen und voraussichtlich auch bestätigt werden. — Beim Reichstage ist die Denkschrift über die Afrika-Bahnen eingegangen. liccr und Flotte. — Im Verlage bet Hosbilchhanblung von Karl SiegiSmnnd in Berlin SW., Teffanerstr. 13, erschien: Stech erts Armee- Einteilung und Quartier-Liste des deutschen Reicds- he-.res und der Kaiserlichen Marine. 9lad) dem Stande vom 2. April d. I. Rach amilichen Quellen bearbeitet und heraus- flegehen von der Redaktion bes Deutschen Solbatenhorles. Einzelpreis 80 Vi. — Die seit 48 Jahren regelmäßig erschemenbe Armee- Liste enthält eine tabellarische unb sehr üüciüd)Uid)e Zusammenstellung aller Truppenteile ber deutschen Armee zc. Aus S adt und Land. Sprechstunden der Redaktion: t/2 12—1 Uhr borm., V2 7—i/j8 Uhr nuunn., (mit Ausnahme von Samstag unb Sonntag). Gießen, 12. April. Post-Personalnachrichten. Verliehen beim Scheiden aus dem Dienste dem Telegraphensekretär Henninger in Gießen ber Kronenorben 4. Klasse. Verliehen ist lernet ber Titel „Obcr- Postassisteni" ben Postastistenten H11ger unb August Schneider m Friedberg, Keller in Grimberg und Joh. S ch ä f e r m Alsfeld; der Tuet „Ober-Telegraphenafsistent" dem Postassistemen Klaus in Butzbach. Versetzt sind bie Ober-Postpraktikanten aubach von Gießen nach Friedberg; bie Postpraktikanten Haag von Frankilirt nach Gießen und 'Di 0 0 g von Bab-Randeim nach Gelbern; Postmeister L> u p p von Schöneck (Vogilanb) nach Lauterbad); bie Postiekretäre H 0 ch von Alzey nad) Butzbach, Lang von Gießen nad) Eschweiler, Lanckharbt von Butzdach nach Gevelsberg unb Wilh. Schmidt von Franksurt (Main) nach Bnbmgen unter Uebertvagung der Ver- lUuUung ber Poümeisterstelle bajeibu; bie Telegraphensetieiäre Fink von Gießen nad) Friebberg unb Sp 1 es von Friedberg nad) Trier; Ober-Pcstassistent Wilh. Röng von Berlm nach Gießen; bie Post- aififtentcn Erb von Gießen nach Aiücke unter Ernennung zum Postveiwalter, Frank von Gießen nad) Breslau, Hern,.H 0 smann von Haspe nach Gießen, Lorenz von Schütz nad) Darmstadt, Langsdon von Lauterbach nachAlsield,L.W ag n e r von Butzbach nad) Mühlheim (Rhein); Telegraphenajsistent Reitz von Darm,labt nach Gießen; die Postverwalter Dretrich von Westhosen und Vetter von Alücke unter Ernennung zu Postassistenten nach Gießen. Etatsmäßig angestellt sind als Postjekretät der d)aratten|"ierte Post- sekretär p 0 simann aus Offenbach in Bad-Rauheim; alS Post- asststent Postanwärter Lampe in Gießen. Bestanden haben die Telegraphensekretärprüinng Postasststent F t n k in Gießen unb Telegraphenassistent Tingeldey in Gießen; die Postassistentenprü'ung bie Postgehülien Klinger unb Woli in Gießen. Angenommen sind als Postanwärter Vizefeldwebel Adolph m £aiuerbad), bie Felbwebel Beck m Friebberg, E11lng m Butzbach unb Hör ft in Gießen; als Postgehülsen Dberrealid)üler Äinimel unb Real- gymnasiast ö i n t e r m Gieren; als Postagenten Obermüller Eorbes- m Okarben und Landwirt V ö l s 1 n g in Lardenbach. In den Ruhe- ftanb getreten sind Postmeister Gresser in Büdingen unb Tele- grapheusekretär Henninger in Gießen. Freiwillig ausgefdjieben sind Postgehülie Krebs tn Homberg und Postagentm B a gmann in Okarben. r. Wleseck, 10. April. Die silberne Hochzeit feierten gestern die Johannes Gilbert Eheleute hier. Dieses veranlaßte den Gesangverein „6.0 n eo r b 1 ae, dem der Jubilar als langjähriges Aiilgüed angehört, dem Ehepaar em t ä n b d) e n barzubrmgen. Es würben mehrere Lieber vorgerragen. Hierauf hielt ber erste Vorsitzenbe Bleich. Oswald eine der Feier entsprechende Ansprache. Tiefbewegt dankte der Jubilar für bie Ehrung unb lud den Verein zu einem Glase Bier ms Veremslokal, wo man noch einige frohe Stunden verweilte. -t- Lehnheim, 11. April. Am 8. b. Mts. waren es 25 Jahre, baß ber Forstwart Knauß von Stangenrob bie Großh. Forstivartei Lehnhenn ununterbrochen verwaltet haf. In gleicher Zeit hat K. aud) bie zu seinem Dienftbezlrk gehörenben hiejigen Gemembewaldungen, in bestem Einvernehmen mit unjerm alten Bürgermeister Seng und seiner vorgeietzten Behörde beaussichtigt. Alle, bie K. kennen, wünschen, daß es ihm vergönnt sem möge, seines Amtes noch viele Jahre in bester Gesundheit zu walten. Q Ober-Ohm en, 10. April. Gelegentlich des großen Aie Iiüyungsferien des Kaisers. (Don unserem Frankfurter Korrespondenten.) (Nachdruck verboten.) Von dem Schlöffe in Berlin wird bald die kaiserliche Standarte schwinden, um in Homburg v. d. H. im alten Landgrafen fchlosse gehißt zu werden. Rod) einmal wirb ber alte schwerfällige Homburger Bahnhof zum Kaiserempfang herhalten muffen. Draußen im Reibe aber prangt bereits der neue schmucke Bahnhof, der in gefälligen Barockformen errichtet wirb. Schon ist er bis zuni Dachfirst fertig, beim auf bem frönenben Turm flattert bereits bas Schlußbäumchen ber Zimmerleute luftig im Wmbe. -ter Taunus rüstet sich, um ben Kauer würdig zu empfangen, um ihm schöne Jrühlingsserientage zu bereiten. In Homburg regt es sich bereits allenthalben. Ueberaü haben die Handwerker alle Hände voll zu tun, bie Häuser werben gestrichen ober geputzt, bie Balkons hergerichtet, ja bie Fahnenstangen schon aufgeftedt. In ben Läden sieht man Kcnjerbllder. TaS Kurhaus hat ein neues Kleid angezogen. Der südliche Teil ist nod) nicht fertig, die Maurer sind nod) am Verputzen, aber bis in acht Tagen der kaiserliche Gast kommen wird, wird alles fertig fern. Der neue Tachsims mit feinen jiviebelförmigen Bekrönungen wirkt zwar etwas zopfig. Früher war der Eindruck vornehmer, doch ist durch die grünölidje Restaurierung und die Abwafchung des roten Sandsteins ein freundlicheres Bild geschaffen. Im Kurpark wird die Terrasse hergerichtet, ido sich schon manche internationale Szene abgefpielt hat. Die Lüster werden aus ihrer Umhüllung herausgesd)ält und geputzt. Zwar grünt der Rasen noch etioas blaß, doch sieht man überall em Keimen und Sprossen. Tie Wege erhalten neuen Kiesbelag, die Blumenbeete neuen Flor, die Sprmgbrnmienbecken senden luftig plätschernd des »Spring- quells fluffige Säule' in die Lüfte. Die Bruimen, die Heilquellen sind hergerichtet unb warten der Benutzung ber leibenben Kurgäste. Tie Lawn-Tenmsplätze, wo fid) alljährlich bie internationalen Wettkämpfe abjpiclen, fmb fix unb fertig. Auch bie den Park umjäumenben großen Hotels haben ihre Saifontoiletie beende!. Und wenn man schließlich zu dem altersgrauen Landgrafen- schloß wandelt, merkt man aud) bald, daß „etwas los ist'. Alle Fenster sind sperrweit offen, um die Sumpfe Wmterluft herans- lulaffen, damit ber Frühlmgsobem in bie alten Gemächer emziche. Durch bas Tor eintretend und auf dem geiäunugen Schlohbo e, roo der stolze e cuumranlte Luginsland schlank m die Lüfte awrngt, flehend, fehe id) em Heer von Handwerkerli; putzend, anpmielnö, Ldwaschend, schmiedend, hämmernd, etc. — Das alle träge Schloß- Brandes hier, der drei Hofreiten mit Verschonung etneS Hauses einäscherte,trat so recht dernuch die vorzügliche Bauart der alten Häuser aus Eichenholz zu Tage. Wiewohl diese Bauart den gesundheitlichen Anforderungen der heutigen Seit nicht entspricht, war sie entschieden massiver und dauerhafter. Die alten, brennenden Häuser mußten zur Bekämpfung des Feuers niedergerissen werden. Das konnte aber nur unter der größten Anstrengung geschehen. § Aus dem Vogelsberg, 10. April. Obgleich der Winter sehr strenge gewesen und lange gedauert, geschieht die Frühjahrssaat um vier Wochen früher. Im vorigen Jahre blieben Pflug und Egge vor Ostern, die drei Wochen später gewesen, unberührt, jetzt aber ist der meiste Hafer bereits gesaet worden. Der Ackerboden baut sich sehr gut, da er tüchtig ausgesroren. Von den künstlichen Düngern wird fort» gesetzt mehr Gebrauch gemacht, da nmn nun an ihren Wirkungen nicht mehr zweifelt. Tie Spuren des Winters sind übrigens im oberen Vogelsberg noch lange nicht geschwunden. Ja, in der vorigen Woche mußte man in der Umgegend von Ulrichstein in Hohlwegen noch Schnee herausschippeu, damit die Wege für das Vieh fahrbar wurden. In solchen Hohlwegen liegt der Schnee noch meterhoch, mährend die Felder schneefrei und bearbeitungsfähig sind. So sehr nun auch der Landwirt trockenes Wetter zur Frühjahrsbestellung braucht, so sagt doch eine Bauernregeln mit Recht: „Trockner April ist nicht des Bauern Will." Ein trockenes Frühjahr bringt keinen Futtersegen. Darmsiadt, 9. April. Die Erbprinzessin zu Erbach-Schönberg, geb. Prinzessin zu Waldeck und Pyr» mont, wurde gestern abend 9 Uhr zu Schloß König im Odenwald von einer gesunden Tochter glücklich entbiindcn. Frankfurt, 11. April. Die Besuche englischer Kommunaloertreter zum Studium aiisländischer Muni» zipal-Einrichtungen werden in diesem Jahre nach West« und Süddeutschland führen. Unmittelbar nach Pfingsten werden die englischen Herren noch Deutschland kommen. Die Abgg. Alderman Winfrey und Percy Alden fungieren als parlam. Sekretäre des Komitees. Zwanzig Mitglieder des Parlaments haben bereits ihren Wunsch ausgesprochen, an der Reise teil» zunehmen. Unter den Besuchern werden sich ferner besinden: Lord Lyveden, Sir John Gorst, zwei Lordmayors und eine Anzahl anderer Bürgermeister großer Städte. Die Reise» gesellschaft wird am Pfingstmontag England verlassen und am nächsten Tage in Frankfurt eintreffen, wo die Gäste unter sachverständiger Führung die Hauptschulen und andere slädt. Institute zu besichtigen gedenken. Am 23. Mai gehen sic nach Homburg als Gäste des dortigen Stadtrates; von dort roirb auch die Saalburg besucht werden. In Nürnberg wird ihnen ein Bankett gegeben. München hat den englischen Gästen einen besonders festlichen Empfang zugedacht. Am 31. Mai besuchen die Gäste Heidelberg, und den letzten Tag ihrer Reise verbringen sie in Köln. - --- Frankfurt a. M., 11. April. Nach Mitteilung des statistischen Amtes ist die Volkszahl für den Stadtkreis Frankfurt a. M. unter Berücksichtigung der seit der letzten Volkszählung polizeilich gemeldeten Zu- und Abwanderungen, sowie des entsprechenden Ueberschusses der Geburten über die Sterbefälle am 1. April 1907 mit rund 348 000 anzunehmen. ** Kleine Mitteilungen Vius Helsen und den Nachbarstaaten. In E rn st h a u s e n wurde der Landwirt H i r t h, ein etwa 30 Jahre alter unverheirateter Mann, in der Scheune seines Bruders erhängt aulgelunden. Was oen Mann zu der Tat veranlaßt hat, weiß man nicht. — In Frankfurt a. M. wurden für die im Herbst geplante Heimarbeitsaus» st e l l u n g von der Stadtverordnetenversammlung Mark 15 000 bewilligt. vermischte». • E i n „G ob e t s w u n d e r"! Der bisherige Vizepräsident des bayerischen Landtages und rechtskundige Bür» g erweist er von Kissingen, Hofrat Fuchs, gibt der Oeffentlichkeit einen Beweis seiner gutkatholischen „Recht- gläubigkeit". Wie wir dem „Würzb. Journ." entnehmen, veröffentlicht'er in den „Salesicmischen Nachr.* eine Erklärung, die wörtlich wie folgt lautet: „Mein Sohn, Leutnant, wurde von einer heftigen Blinddarmentzündung belallen und mußte sich einer sehr schweren Operation unterziehen. Tas Leben des Kranken war in größter Gefahr, die ärztliche Kunst hatte sich bei den mehrfach ausgetretenen schweren Komvlikationen als o h n mächtig erwiesen. Ter Patient war aufgegeben. In dieser verzweifelten Lage wendete ich mich mit vollem Vertrauen an Maria, Hülse der Ehristcn, und ließ besondere Gebete verrichten, um durch Vermittelung der Gottesmutter die Genesung meines Sohnes zu erbitten. Die Helierin der Christen erhörte unser Flehen und Gebet, mein Sohn wurde gerettet und wird nach ärztlicher Mitteilung vollständig gesund werden. Der Arzt (P r o t e st a n t) bezeichnete die Heilung selbst an em wahres W unde r. Ich danke dem lieben Gott und seiner heiligen Mutter für die Gebeterhörung und die außerordentliche Gnade, bie meinem Sohn erwiesen worben ist. Theobald Fuchs, k. b. Hosrat. • Unter der Spitzmarke „Er wahrt das Gesicht* schreibt bie Köln. Volksz.: Ein Stadt oer- orbneter in Breba, ber wegen „öffentlicher Trunkenheit* auf ber Straße aufgegriffen unb eingesperrt worden war, erwies sich als ein Mann, der sich nicht leicht ins Bockshorn jagen ließ. Als er in einer Zelle feinen Rausch ausgeschlafen hatte und ein Schutzmann ihm bie Freiheit wiebergcben wollte, erinnerte er sich plötzlich seiner Eigenschaft als Stabtvater, unb voll Würde sprach er: „Da ich nun doch einmal hier bin, wünsche ich, die Arrestanlenzellen zu besichtigen.* Der verblüffte Schutzmann biente nun bem eifrigen Stabtoerorbneten als Führer. *Aus einer kleinen Garnison, lieber bie Veranlassung zu einem jüngst in Amberg zwischen einem Leutnant des 6. Jnf.-Regts. unb einem Beamten aus- gefochtenen Säbelbuell wirb geschrieben: Die Gattin eines Beamten gab einem Leutnant beS Kaiser-Regiments ein Stell» bichein in ihrer Wohnung, wo sie aber der betrogene Gatte überraschte, der den Galan, nur mit Hemd und Hose bekleidet, auf die Straße beförderte und ihm bie Kleiber nachwarf. Die Folge war em Sabelbuell, bei bem ber Ehemann bem Leutnant mehrere schwere Verletzungen am Kopfe beibrachte. "Der bescheidene Dichter. Der Impresario Bonetti bot, rote aus Rom gemeldet roirb, bem ital. Dichter D'Annunzw außer freier Reise und Station achtzigtausend Francs für einen vierzehntägigen Aufenthalt in Buenos Aires. Der Dichter lehnte ab, da achtzigtausend Francs gerade für seine Zigaretten genügten. — D'Ännunzios Größenwahn nimmt nachgerade beängstigende Formen an. • „Millionen bauern*. Wie Schöneberg bei Berlin, so beherbergt auch die Stadt Rixdorf bei Berlin eine erkleckliche Anzahl „Millionenbauern", das heißt Land- roirte, bie aus bet noch gar nicht weit zurückliegenden Kossätenzeit de? OrteS umfangreiche Ländereien mit in die Gegenwart hinüber genommen haben, die sie jetzt infolge der rapid fortschreitenden Bebauung Rixdorfs zu enormen Preisen loSschlagen. So ist in bie alteingesessenen F-imnlien ber jungen Stabt blühenber Wohlstand eingezogen. Nach bem Verwaltungsbericht beS Rixborfer Magistrats gibt es gegen» roärtig in Rixdorf 58 Personen, bie ein Einkommen von mehr als 20000 Mark jährlich haben. Darunter befinben sich 36 Personen mit einem jährlichen Einkommen von mehr al§ 30000 Mark. Zu bieten glücklichen 36, deren. Einkommen zwischen 31 000 Mark unb 137 000 Mark bifferiert, stellen aber bie „Millionenbauern* bas größte Kontingent. — Die Kehrseite ber Mebaille ist, baß es in Rixborf bei einer Gesamtsumme von runb 64 000 Steuerzahlern nicht weniger als 49 000 steuerzahlenbe Personen gibt, die sich mit einem jährlichen Einkommen von weniger als 1150 Mark durchs Leben schlagen müssen. * Ein strumpfstrickender Stabtrat. Ein heiteres Stückchen weiß eine Tresbener Tageszeitung von bem Dres- bener Stabtrat Dr. Haebler zu berichten: Während ber Olter- prüfungen besuchte die Prinzessin Johann Georg einige Dresdener Schulen. Als sie sich dabei auch eine Ausstellung von Nadelarbeiten ansah, sagte Dr. Haebler geschäftig: „Ich kann auch stricken, Kgl. Hoheit, ich kann auch stricken." — „Können Sie auch sticken? Herr Stabtrat?* — „Nein, Kgl. Hoheit, bloß stricken." — „So, ba können Sie mir wohl sagen, welcher von ben beiben Strümpfen besser gestrickt ist." — „Der, den Kgl. Hoheit für den besseren halten." <5crid?tsfaale Berlin, 9. April. Im Prozeß gegen ben Darlehens» Dcrnüttler Uhlig wegen Bewucherung von Offizieren wurde Uhlig wegen Belrngs, Unterschlagung, Perleitung zum Meineide, schwerer Urkunbeniälschimg und versuchter Erpressung zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Breslau, 11. April. Die hiesige Strafkammer sprach den Vorsitzenden des deutschen F r e i b e n f e r b u n b e §, Prediger Tschirn, sowie den Mitangeklagten Redakteur der Volksivacht, Albert, oon der Anklage des Religionsvergehens unter Auflegung der Kosten des Verfahrens und der Verteidigung auf die Staatskasse frei. Die Angeklagten hatten einen Ausruf zum Austritt aus der Landeskirche erlassen. Leipzig, 10. April. Vor dein vereinigten 2. und 3. Strafsenate des R c i ch S g e r i ch t s begann der Prozeß gegen den bei Gelegenheit des letzten Kaisermanövers zu Liegmtz ivegen Spionage verhafteten ehemaligen österreichischen Oberleutnant Barthman n. Ter Erössnungsbeschlnß legt dem wegen Spionage und Erpressung in Oesterreich mit fünf bezw. 37, Jahren Kerker Vorbestraften zur Last, er habe unternommen, der französisch e n Regierung eine ReiheNach richten, insbesondere über die Geschütze, Munitionswagen, Funkenstatlonen ufro. zu liefern, die im Jntereffe der Landesverteidigung geheim zu halten sind. B. bestreitet jede Schuld und behauptet auf die Vorschläge des fran- zösischeu Unterhändlers Hofsmann nur eingegangen zu sein, um mit Hilfe des deutschen Generalstabs das französische Nachrichtenbureau zu düpiere n, wobei er allerdings gewollt habe, Geld zu verdienen.' Bei der Beweisaufnahme erklärte Major Brose vom Generalstab, er habe das Angebot den Angeklagten, mit Hilfe des Geueralstabs die französische Spionage zu durchkreuzen, unberücksichtigt gelassen, weil ihm dessen Vorleben — seine Verurteilung in Wien usw. — bekannt gewesen fei unb er deshalb Mißtrauen gegen ihn hegte. Redakteur Dr. Wagner von der Schles. Zlg. in Breslau bekundet, daß der Angeklagte ihn vor Beginn des Manövers in Schlesien imd) militärischen Dingen auszufragen versuchte. Die lueilere Zeugenvernehmung und bie Vernehmung der Sachverständigen erfolgte unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Nach Wider- herftellimg der Oeffentlichkeit erklärte der Reichsanwalt, ber Angeklagte habe sich des Versuchs des Verbrechens gegen § 3 des Spionagegesetzes und bezüglich eines Punktes des vollendeten Verbrechens schuldig gemacht. Der Verteidiger bestritt dies mpladierte auf Freisprechung. Ter Angeklagte stellte im Schlußwort jegliche Schuld in Abrede. Tas Reichsgericht sprach den Angeklagten frei mit der Begründung, daß bie Absicht des Angeklagten, militärische Geheimnisse zu verraten, nicht nachgeiviesen sei. Bremen, 11. April. Lehrer Gansberg wurde heute wegen Aufreizung des Publikums gegen bie bremische Schulbehörde unb den Schulinspeltor Köppe, sowie wegen öffemlicher Mißachtung ber Behörde, begangen durch einen im Elternbunde gehaltenen Vortrag, von der Disziplinär» kammer zu einem Verweise, LOO Alk. Geldstrafe und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. — Des großen Newyorker Verlegers Gordon Bennet Zeitung „New Port H e r a 1 b" wurde auf Verfolgung des Senators und Zeitungsverlegers Hearst zu Mk. 124000 Geldstrafe ivegen Veröffentlichung unsittlicher und schimpflicher Annoncen veruiteilt. Uttiverfttats-Nachrichten. Berlin, 11. April. Geh. Medizinalrat Professor v. L e h d e n wurde zum Wirkt. Geh. Rat mit bem Prädikat Exzellenz ernannt. — Ter ordentliche Professor Dr. Ludwig Bernhard zu Greifswald ist in gleicher Eigenschaft in die philosophische Fakultät ber Universität zu Kiel versetzt worden. — Die Nummer 10 der „Blätter des Deutschen Moni st en b u n d es" (Verlag von Dr. W. Breitenbach in Brackwede, Geschäitsstelle des Bundes) veröffentlicht einen Erlaß des Erzbischofs von München gegen den Teuischen Monislenbund und die Antwort der Ortsgruppe München auf diesen Erlaß, in dem die Katholiken vor dein Beitritt ziim Monislenbund gewarnt werden. Außerdem enthält die Nummer «.inen zeitgemäßlgen Aufsatz von Dr. e 1 r e cf e r aus Bad-Ran heim über „A.ellliche Krankenpflege", die Entgegnung des Oberarztes Dr. Juliusburger-Steglitz auf die psycholo- gilchen Ansichien des Jesuilenpaiers Wosmann und Bundesmitteilungen, aus denen sich das außerordentlich rasche Anwachsen des Bundes ergicbi. 77- Politik. Von Professor Dr. Stier-Somlo. („Wissenschaft mid Bildung". Einzeldarstellungen aus allen Gebieten des Wissens. Herausgegeben von Privatdozent Dr. Paul Herre in Leipzig. 4. Bändchen.) Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Das politische Verständnis in Deutschland steht heute nicht mehr so tief wie etwa noch vor einem Menschenalter, denn von Jahr zu Jahr nimmt das Interesse weiterer Kreise für die wichtigen Probleme des öffentlichen Lebens zu, aber iwch immer Habels wir Deutsche nicht den Grad politischer Bildung erreicht, den Franzosen und Engländer seit langem inne haben. Die Folgen solcher politischer Umbildung sehen wir alle Tage. Hilflos stehen die meisten den Fragen der äußeren und inneren Politik gegenüber ohne selbständiges Urteil, ohne sachliche Kritik. Bei bat Wahlen zeigt sich in erschreckender Weise, daß diese Ausübung staatsbürgerlicher Rechte der Aufdruck des Herdenbewußtseins geworden. Die bisher den nui ' auch gebildeten Deutschen unbekannte Beschäftigung mit Fra-,..i t .heoretischen Politik wird hierin in erster Linie Wandet schai,en, ' 10 in diesen Dienst stellt sich das vorliegende Büchlein des Bonner Gelehrten. In großen Zügen, stets die historischen Zusammenhänge heraus- arbektend, gibt cs die Grundlinien einer wissenschaftlichen Politik und in fesselnder Weise ziehen am Leser die Grundpro- bleme der für febe politische Bildung unentbehrlichen Staatslehre vorüber. Wesen und Zweck, Rechtfertigung und typischer Wandlungsprozeß des Staates, seine natürlichen und sittlichen Grundlagen mit Hinblick auf geographische Lage, Familie, Ehe, Frauenfrage und Völkerkunde, Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt mit ihrem reichen Inhalt, Staatsformen und Staats-. Verfassungen werden geprüft und gewertet. Monarchie und Volksvertretung, Parteiwesen und Imperialismus, kurz alle unsere Zeit bewegenden politischen Ideen kommen zur Sprache. Arbeiterbewegung. Der deutsche S ch n e i d e r st r e i k ist doch noch nicht ganz beendet. In München sprach am 11. d. Mts. ein Geueralappell ber ausgesperrten S ch n e i de rg e h i l f e n in einer Resolution bem H a u p t v 0 r sta n d e bes Schneider- unb Sehne iderinnen- Verbandes seine größte Mißbilligung aus unb erklärte, die Arbeit nicht auf nehmen zu wollen, bis in allen in der Lohnbewegung stehenden Orten die Tarife gruppenweise vereinbart worden sind. — 9lurh in Hamburg dauert der Kampf im Schneibergewerbe fort. Tie Gesellen nahmen nicht bie Arbeit auf, da sie entgegen den -'Abmachungen der beiderseitigen Vorstände von den Arbeitgebern bestimmte Zusicherungen über die Höhe des Lohn- mfchlages verlangen. Tie Arbeitgeber halten sich genau an ben Abmachungen unb wollen nur einige Ungültigkeiten im Tarife ausgleichen. — In einer am Donnerstag nbenb abgehaltenen Versammlung, die von 2000 Mitgliedern besucht war, wurde ber Beschluß geiaßt, im Ausstande zu verharren. — In Leipzig beschlossen die ausstänbigen Herrenschneider die Arbeit wieder auf- zunehmen, dagegen bleibt b er Streik ber Damenschneider bestehen. Stut kg art, 11. April. Alle S ch uh m a ch e r g e h i lf en begannen heute ben A u sst a nd. Paris, 11. Avril. Ter B ä cke rstr e i k macht sich in der Physiognomie ber Stabt wenig bemerkbar. In den Arbeitsnachweisen für Bäcker meldeten sich viele arbeitslose Bäcker; sie wurden engagiert. Tie Bäckerläden sind wie gewöhnlich offen. Nach den aus ben größten Provinzialstädten eingelaufenen Meldungen ist der Ausstand als gescheitert zu betrachten; auch von ernsteren Ruhestörungen wurde nichts berichtet. In Marseille, wo der Ausstand ein partieller ist, arbeiten in den Bäckereien Zivil- unb Militärarbeiter. Mrchttche Nachrichten, Evangelische Gemeinde. Hottesdlenlt. In der Stadtkirche. Sonntag, ben 14. April 1 907: Misericordias Domini. Vormittags 9V0 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche für die Matthäusgemembe. Pfarrer D. Schlosser. Abenbs 6 Uhr: Siehe Johanneskirche. Sonntag, ben 14. April, abenbs 8 Uhr, im Markus- {aal, Kirch st raße 9: Versammlung des e v a n g e l. Jünglings» und M ä n n e r - V e r e i n s. Gäste, besonders bie neutonfirmierte Jugend herzlich willkommen. In der Johanneskirche. Samstag, den 13. April 19 0 7: Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Euler. Sonntag, ben 14. April 1907; MisericorbiaS Domini. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Konfirmation ber Kinder aus der LukaSgemeinde und Militärgemeinde ; im Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends 8 Uhr im Konfirmandcnsaal der Johanneskirche: Versammlung unb Bibelbesprechung. Mlhknjlichk AtbklW da TadesM in her Stnbt 8i^t« 13. Woche. Vom 24. bis 30. März 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 linkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 12,33 °/00, nach Abzug von 3 Ortsfremden: 7,08Voo. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr Tuberkulose 1 (1) — 2d) — Stimmritzenkrampf 1 — I Arteriosclerose 1 1 —— — Schlagfluß 2 2 — — Krebs 1 (1) 1 (1) —— — Anämie 1 (1) 1 (1) — — Smnine 7"l3) ’5 (2» ' FfF) I A n m.: Tie in Klammern gesetzte» Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Schiffsirachrichten. Norddeutscher Lloyd. In Gießen vertreten durch Carl L00S, Kirchenpkatz. Bremen, 8. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Dopvelschrauben-Postdampscr „Breslau", Kapitän H. Prager, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 6. April 10 Uhr nachm. wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 8. April. (Per transatlantischen Telegraph). Der Postdampfer „Trave", Kapitän 91. Ahlborn. vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Telefonisch© Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fflr Bande) und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse. 12. April. 1.15 Uhr. Obeischles. Eisen-Industrie 111.66 396 Portugiesen Serie I . Portugiesen III 3% Ungar. Goldrente Italien. Rente . 4 % Oesterr. Goldrente. . 4*/e % Oesterr. Silberrente Barpener Bergwerk Laurahütte . . . Nordd. Lloyd . Bisenlaun . Gotthard bahn . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staats bahn . . Pnnce-Henri-Eiseu uabn 96.40 85.40 96.45 85.35 95.00 9510 99.70 100.00 94.65 67.60 6825 91.40 93.50 9445 140 80 50 00 87.00 66.00 97.90 . 221.50 . 121.50 Keichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen Oberhessen Berliner Handelsges Darmstädter Bank Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktieu . . . Baltimore- und Ohio- Gelsenkirchen Bergwerk . 199.10 Hamburg-Amerik. Paketf. 137.90 Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schnckert . Eschweiler Bergwerk Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W . . Tendenz: fest. 3^7. 3% 315 7c 3% W! < :i^7( 4% 4% . 209.00 . 224.50 . 127.10 4)4 7a russ.Staatsanl. 1905 4^u0 Japan. Staatsanleihe 4 % Gonv.Türken von 1903 Türkenluse..... 4% Griech. Monopol-Aul. 45z äussere Argentinier . 3°/o Mexikaner . . 4>$7o Chinesen . . . 100.40 2640 . 142.75 . 136,50 . . 158.50 133.20 . . 230.90 . . 170.50 . . 172.60 . . 146.00 . . 208 50 . 130.50 . 114.00 . 232.00 Berliner Börse, 12. April. Canada E. B......175.70 Darmstadter Bank . . . — Deutsche Bank .... 230.75 Dortmunder-Union C. . . 75.80 Dresdner Bank . . . 146.40 lendens: schwächer. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 208.75 Laurahütte .... 223.20 -umbarden E. B. ... 26.60 Nordd. Lloyd.....126.90 lückenlose. . . e . —.— 106.90 Oest.-Ung. StSst. 1873/74 i.G. do. Brünn-RS. 72 stf. 100 r. do. do. Prkiißisc-e Ton'olS M. 1000/2000 n 1907 Rudolf . . 3 100.10 v. 31' 69.70 Lire v. 1903 unf. b. 1910 do. M. 41/, Bukarest 41/, 4059 i. G. v. 1891 do. do. d.1886,97,1902 100 9' 2043 Kovenhag. v. 1901 nnl. 1011 Wien Kommunal i. G. gar. 75.50 94.40 75. NnSlSndischt. b. v. 1888 t. G. do. do. Kr. M. do. do. Bulqar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. 85 60 Lire 35. 64.50 3% M. N. P. 100. do. do. S. fl. 4'/, Oest. Silber-sstente 37, Casseler LandeS-Creditanst. unf. Standesherrliche Anleihen, M. 4 5 Dtfch. Lnxemb. r. 100 97. s.fl. 4V, r. 102 do. öfl.G. Nheinprovinz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 41/, Eisenb. Rentenbank do. 94. M. 3-/, do. »7. 1884 4 do. 96. 37, Frankfurt 8 unifiz. v. 1902 Ser. HI Dlrlden-Ie WO6 M. Dank 672 Badische Bank . . 154. btt fyfanntSHtfy: M. 100 80 12.95 47, Ruff. 75.20 135. 8 93.90 125 87, v. 1891 Lit. H im vom 93.90 . . M. 600 DereinSbank . DiSkonto-Gesellschast M. 600/1200 M. 600/1200 Fr. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 100.10 7 4 Freiburg 27, 96.50 Anrechtscheine . 4 93.50 Unverzinsliche Lose Lstr. 4 Ungarische Kold-Rente 2025 r unf. b. 1901 M. 77. 100.10 Pes. abgcst. do. 70. 1890 v, 86.10 3 140.80 101.60 Lstr. LereinSbank do. Fr. Industrie-Aktien. Lstr. 10010 101.50 3 4 do. S. 27, 37, 39 u. 42 uni. 1905 1903 do. 37, . 37, do. do. 1899-1901 . 4 Nürnberg 1902 unk. b. 1913 4 unk. b. 1913 1903 unf. a. b. 1908 3 K. Ferd. Nrdd. 1887 stf. i. S. 47, Offenbach ö.fl. 1905 . v. S. 401-470 unf. b. 1913 Oest. Süd (sjomb.) stf. L 400 104.30 do. 127.40 er v. 1901 unk. b. 1906 6er.331.350unLb.1913 V. 1883 adgefl. 3 3 500 200 4 4 4 do. do. do. I E abgest. IIIE unf. b. 1905 v. v. 4 4 4 4 37. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 7 7 281.40 159.50 do. do. 136.90 151.80 ö ’ 5 3 »7. 3 4 4 87, 3 v. 1889 t. v. 1889 u v. 1891 i. 1888 1897 Pes. Lstr. Pes. 100— 95.70 99.30 99.50 64.80 64.70 37, 37, 37, 37, 87, 4 4 37, 37, 37, u L 1000 500 1000 400 400 400 73 80 99.30 99.20 Dresdner Banf . . Dresdner Bankverein 4 4 4 4 4 M. 1000 M. 1000 TL 1000 100.50 100.50 4 4 4 4 4 4 374. 41. 3 37, 8 4 5 4 5 4 4 5 5 5 47, 47, t vfl.G Kr. 93 70 93.70 100.50 Prag-Dux v. 1896 Raab-Oed.-Ebenf. Moskau-Kalan unf. 1915 Russische Südost 97 steuersr. do. 98 unf. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. g. amort. ab 1907 . amorl. ab 1910 . 1902 1908 1910 ö.fl. M. 6. fl. 99.10 87— ReichSbanf frankfurter 37, dv. 37, do. 37, do. M. 1000 Tlr. 100 5. fl. Kr. 93.60 97.50 50— 99.50 98.50 98.80 unf. b. unf. b. unf. b. 101.20 99 — 93 80 95.16 Eisenbahn-Renten-Bf. . Franff. Hypothef.-Banf Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 100.80 94.90 lemeinbe unb Milild' l. Abendmahls. 4 4 88.10 86.80 94.90 94.60 82.80 77.10 78.25 67.80 95 50 95.60 37, 37, 101.20 102.- 47, 4 37, 3 4 4 57, bV 6 M. Fr. unf. b. 1902 unf. b. 1908 unf. b. 1906 75— 75.80 do do. 4 4 4 5 4 87, 87, 85.20 91— v. 1888 convcrt. v. 1897 v. 1902 v. 1905 98.10 102— 75.60 101 3' 94.10 95.60 v. 188'5 . v. 1895 . v. 1886 . Ser. 30-33 u. 34 unf. b. 1907 u. 41 unf. b. 1910 unf. b. 1913 . . unf. b. 1908 . . 93.90 85.— 99.25 100.70 47. 4 4 4 4 Mextk. amort. innere Ser. I—TV do. conl. äußere v. 1899 steuersr do. cons. innere Rente Rente do. Rente Rente i. (K. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . Sard. See. stfr. flat. I u. II . . Sieilianische steuersr. i. G. v. 1889 do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 22 u. 23 . . . . 10, 12-16, 24-26, 29 M. Tlr. M. Fr- 71.60 101 50 10i>.70 101.70 69.25 j 12.20 102.50 97.70 Ungar. Kreditbank . . Umonbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . Gotthardbahn. . ftal. Mittelmcer Anatol. Eisenb. . Brince Henri Prag-Dux St. Akt. [ 1907; Suter. I 1907; ini, Lstr. M. Lstr. M. ö.fl. M. Rbl Lire M. Meminger Präm. Psandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger .... Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 18.95 9 47, 4V, Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 339— 31.50 cons. v. 1890 steuersr. conv. unif. v. 1903 Bagdad-Bahn . ■ v. 1888 . . . v. 1895 . . . v. 1898 unf. b. 190 1905 .... do. Lavter-Rcnte . . . . . do. Gold-Rente do. einbntL Reute (conti.) . . do. StaatS-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Dersch. (conti Elisab. Obl.) t. G. steuersr. . 86. 77 100. 156.75 202.50 135.80 Sächsische Rente Württembg. v. 1875—80 abgest. Pes. Lstr. M. 100— 81.25 37, do. 37, do. 37, do. 37, do. 37, do. 37» do. 1905 6.15 87, 57, do. do. do. ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 . s. fl, 350 33.50 222.50 120 50 349.50 170 60 124.75 231.25 228.25 199.25 2VJ.50 206.50 159.75 abgest. Lil. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unf. b. 1915 Fr- Fr- Lose. . Tsr. 100 . Tlr. 100 . 8. fl. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . h.fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 60 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö.fl. 500 . Tlr. 40 500 Fr. 500 „ 129— 13-.30 111.30 Fr. M. . fl.7 . fl.? Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.ft. 7 Fr. 10 8. fl. 100 ö.fl. 100 . s.fl. 7 8. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 8. fl. 100 Lire 30 d0. do. v. ti. alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . ö.fl. 150 do. do. do. 440— 152.75 207— do. ti. 1902 unf. b. 1910 . do ti. 1896 . . . . . . ; do E.-B, St. Sch.-Versch. (abgest Elisab.-A.) i. slcurrkr. Pp. Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . 4 4 4 4 4 4 3’/ StaatSb. v. 83 „ I—VIII Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (EroänzgS.-N.) „ n. 1895 stf. i. G. Bank-Aktien. . M. 1000/3000 95.50 99— 99.50 99.30 99.50 99.80 93— 93- 94— do. do. St.-Rente 32.90 169— 122.40 39— do. do. do. i. B. ti. 1900 unk. b. 1905 . v. 1881 u. 1884 abgest. 90.60 85.4<> 96 60 85.30 101.80 94.75 95— a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . . (Straßenbahn» ti. 1899 . ti. 1901 Abt. I. . . . ti. 1901 Abt. II. u. in. 100— loO.— 100— 100.10 100.40 103.10 100.60 98.30 95.30 67- 8 8 47. Frankfltrier §örse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Slern(Oberr.) „ Wcrgcr . . Zements. Karlstadt Ehem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrreSh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmcyer . . „ S.puckert . . ff Siem. .10 84— 67.90 68 2u 12.40 89.70 lul— 89.60 89 20 89 - 91.50 76— berliner Börse. BlieseubachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Ll. Lnxemb. Bg.v. Elektr.Lichtn.Kraft Eschweiler Bergw. Fagon Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Riebeck Montan . Schalker Gruden Schlef. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali v. 1887/89 .... ti. 1896 unf. b. 1901 . ti. 1903 unf. b. 1914 . 98.50 92— 100— 100.20 100— 100.80 94— 94— 94.50 96— u. 17 nnl. 1910 unf. b. 1905 100.60 163— 115.30 140— 192— 145.20 178.50 'Nordd. Lloyd . . 1-. .^v SteauaRom.Pett. 1129.30 do. v. 1904 27,<>SüditaI. (Merid.l ®r.A-H. 4 ToSeanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 . 37, Gotthardbabn .... 102— 102— 90.10 Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. Hyp.-Akt.-Bk. M. Set. 12, 13 Ser. 15 unf. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unf. 1910 231— 107 4 125 - 173.40 146 40 105 70 120.50 202 75 156.30 93.30 117.90 125.75 115.80 209 — 127.30 138— 144.50 145— 2%Stuhlweißenst.-Raab-Graz . do. ex. A. Sch. 99.50 96.25 99.50 99.50 100— 100— ICO 30 97.30 97.80 93— 92.80 94— 100— 100— 98— 93— 94.50 99.80 99.80 99.80 100.10 100 10 93.30 22755 116.— 225.25 131L5 160.75 148— 387— 111.10 194.25 289.25 187— 189— ]•/,# Griech. E.-B. v. 1890 steuerir. P/4 do. Monovol-Anl. ti. 1887 4 Italienische Rente .... do. „ i. @. do. E.V. 71 i. G. 4 87, 87. 3 3 % V’ 87, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 96. 96 173— 109— 117.50 133.90 57« Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. /conti Franz-Jolef) i. Gilb, fl euer fr. 3 Oesterr. Lofalb. (verstaatl.) . . do. v. 91 do. v. 97 ti. 1888 v. 1898 ti. 1903 1. 1901 Scr. I Diverse Obligationen, BuderuS r. 103 169.50 126— 230- 148.20 155— 133— 260— 128.5t 228.- 102.3i 131.5t 470.- 141.50 243 — 400.50 127.50 76— 202.90 130— 114— 173— 182— 442.4' 4)5— 312.25 215— 168— 138.10 4 do. 95.60 95 60 97.70 97.70 100— 95.80 Qlle 6 ß, ■den Lloyd ' Ivse • ‘ r.Rbl. M. L G. i. G. i. G. i. G. i. S. 87, Kassel abgest....... 31/, Kissingen v. 1886, 1888 u. 190 4 Köln v. 1900 31/, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . 3V, Lahr v. 1889 105— 102— 97 90 102.40 3 7, 37, 3V, 37, 37, 4 3% 37, 37, Hess. Provinz Oberhessen 31/, do. do. Starfenburg . 3 4 4 3 5 5 do. do. 14 1.— 26.70 87, Alzey ti. 1899 unf. b. 1912 . . . 37, Aschassenburg v. 1888 4 Augsburg d. 1901 unf. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unf. b. 1903 . 31/, Bamberg v. 1888 ..... . 37, Berlin v. 1886/92 . . 4 Bingen v. 1901 unf. b. 1906 . . . 3 do. v. 1895 37, do. v. 1898 Sl.-Aul. v. 1899 Aul. abgest. . . do do do. i. P..... ti. 1898 unf b. 1908 Jnvest-Anl 27.. do. ö. fl. 150 - - fl- do. do. Lissabon Moskau 37, do. do. r. 101 ti. 1901 v. 1894 v. 1905 ti. 1902 unf. b. 1907 v. 1903 unf. b. 1908 v. 1897 83.70 84.69 79.40 79.10 Staat!, oder vrov inzt ai-gar aut. 4°/0 Hess. LandcS-Hyp. Bf. Ser. 12—13unf. 1913 V, vess.LandeS-Hyp.Bk. Ser.I—V unf 1909 3V, do. do. Kommunal Ser In.H unf. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. ti. V'OO ti. 1903 ti. 1896 ti. 1884 conti, ti. 18RS conti, v. 1895 . . ti. 1898 . . 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 3*/, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . " v. 1903 unf. b. 1879 1900 unf. b. 1906 1891/92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.tLomb > Oest. Nordwest A do. B . Naab-Odenb. . . 37, Zürich v. 1889 ..... 6 Stadt BtienoS-AireS v. 1892 i. P. . . 2000r unf. b. 1913 . . lOOOr ünMMch itl IM. . 1600 Mann MW 7 'M» 7,08Vct Kinder Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche RetchS-Anleihe . . . . ti. 1890 v. 1893 ti. 1896 v. 1897 ti. 1903 v. 1905 4 87, do. do. 37, do. do. 4 Pfälzische . . . 37. do. ... ...... 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 607, 37, Sudd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 1887 stf. gar. . . . . 1. S. 200/1000 do. (Salzkgtb.) stf. i. G. . Ungar.-Galizische . stf. i. S Vorarlberg ... „ i. S. Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 600/1200 2'/,Lütlicher ti. 1853 " N/adrider abgest. Rhein. Kreditbf. TL 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schafshaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . TL 600 do. do. Ob do. do. do. do. do. do. do. do. 7. do. do. do. do. do. do. do. do. Evez. . . amort. do. do. amorl. amort. do. do. do. do. do. do. do. WormS do. StaatSanl. v. 1905 . . . Conlolid.-Anl. ti. 1880 Mold-Anl. v. 1889 . . . Tons. E. B. Ser. I u. II 89 Gold-Anl. Em. IH ti. 1890 StaatS-Rente ti. 1894 . olt.f do. ti. 1902 steuersr Gold-Anl. ti. 1894 steuersr. do. ti. 1896 steuersr. 100 30 96.20 do do. Hessische do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 101.50 95— 95— 83.70 85.40 96.20 96.50 9b.20 85.2u do. do. do. do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 500 500 500 500 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 12 5 6 9 8V, 6 6V, 87, 77, 47, 7- 57, 10 6 8B'4 47, 77, 5 7 9 87. 8 97, 7 77, 7 7 100— 100— 100— 100— 100— 93.20 93.20 93.20 94.30 do. do. do. do. do. do. do. do. do. G. G. G. G. G. G. 37, Zura-Bern-Luzern gar. 37, Iura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 do. do. do. do. Fulda ö, Gießen do. do. do. do. do. do. Hyp.'Kred.-B. TL 600/1200 Mitleid. Bdkr. (Greiz) Alt. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. l-V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vereinsbf. TL 300/1200 v. v. ti. ti. v. v. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 1907; :ni. iier. >e Malthaufgememdi. D. Schlosser. 5Uhr, im Marku?. : evangel. Jung, le, besonders die ne«. äuß. E.-B. i. G. innere ti. 1888 . äußere Gold-Anl. do. do. 3'/,Gothaer Präm. Psandbr. I 3'/, do. do. 3 Hamburger ti. 1866 . . 3 Holländische Komm. ti. 1871 37,Köln-Mindener .... 3'/,Lübecker v. 1863 . . . S. G. G G. G. 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. 41/, Eisenwerfe Lollar r. 102 47, Elektr. Werf Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . 37,0 Neavel staatl. qar. 1 Stockholm ti. 1880 M. Kr. 87, Türf.-Egypt. Tribut .... do, prw. v. 1890 steuersr. 20/10 lensjabr: 2.—15. Jai: 1(» - do. do. do. de. 908 Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerische Prämien . . . Donau-Regulierung . . . 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 47, Gri. Henckel Hg.v. -Tonn. r.ä, 1'»5o.84 4 Fürst!. Solms-BraunfelS ti. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Lanbach abgest. . . 37, Fürst!. SolmS-Lich 37, Gräfl. Solms-Rödelheim . . . . 4 Fürst!. S)fenburg-Büdlngen . . Bsenb.n. Büd -Birstein ti. 1887 do. -Wächtersbach ti. 1222 do. do, Rumän. do. do. do. do. Tkannherm v. 1901 unf. b. 1906 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37* LudwigShasen v. 1896 . . 37, do. v. 1903 unf. b. 4 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . 37,Hambg. Hyp.-Bf. Ser. 1—190 unk. b. 1905 — * Ser.301-310 unf. d. 1908 AnSbach-Gunzenh Augsburger Braunschweig . . . . . Finnländische Freiburger Genua Mailänder Mailänder Meininger ...... Neuchateler Oestr. v. 1864 Oestr. Kredit v. 1858 . . . Papenh. Gräfl RudolfS-Stistung . . . . Türfische do. .... Ultimo. Ungar. Staats..... Benetianer do. ti. 18'>6 unf. 1912 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E en. >yd. 3O5, siirchenplah. tifdien Telegraph.) Del M-g- w-hld-d»"" (Banks.Handeln Industrie) Bayr. Hyp.- u. 'Wechselbf. l. ll. 500 Berliner HandelSg. . TL 500/1000 do. Hyp.-Bt. Lit. A TL 1000 do. do. Lit. B TL 1000 DreSl. TiSfontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Banf . . M. 1000 (Banks. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. E.I-VH M. 600/1200 Esselt.- u. Wechselst. 2lr. 100 Frf. Hyp.-Kred.-Der. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. do Badische Anleihe v. 1901 unf. 1909 do. von 1892 u. 94 27,0 Ftal.stl.gar.E.B.Ser A-E.i.G. . . 4 Ital. Mittelmeer ftenerfr. i. G. . . 27,, LivorneS. Lit. C. D. 11. D/2 500 37, Schwedische ti. 1880 abgest. . . . 37, do. ti. 1890 8 do 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unf. b. 1911 4 Serst. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auSl. Rente ti. 1882 abgest. do. Südwest ft fr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow ftenerfr. gar. . . do. UralSf ftenerfr. gar. 404/2020 do. bi). 97 ftenerfr. gar, . Warsch.-Wien. stsr. gar. 2020/4040 Wladlkawf. 95 ft fr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. t G. (S. II Ergnz.) 2040 Porig. E. B. ti. 86 Baira Baixa . . do. ti. 1889 I. Rg. . . do. ti. 1889 n. Rg . . . Salonique-Conftant. Jonction . . do. Tionaftir . . 2020/4040 Hamstg.Hyp>Bk. S. 141 -340 unf. st. 1905 @. 341-400 unf. b. 1910 Ausländische. Elisabeth steuersr. i. G. . . 2000 TL do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) do. S. 29 unf. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgst.) Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . do. Lit. N-P 4 4 4 4 8%, »niS«fei4 Unb unb JögS 37, Tarmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V ----- u. 1894 . . . , »«. M"6 ■ ■’$ ■sasgs TtÄ. uert bet 5« tei11, -Sr -"’n”"." L Arbeit’be* Lw I>ch in blt «Ä 9,014 „Ä“» «nit.ro, ye*a7 wo der Aiiz. adere,en Zivil- unb 4 Stuttgart ti. 1895 unf. b. 1905 . 37, do. v. 1904 untilgst. b. 1912 4 Trier v. 1901 unf. st. 1906 - 37, do. v. 1899 StaatS-Rente . . . do. ti. 1897 steuersr (Eisern Thor) Goldstsr. IL Anßereuropäische. :. inn. G.-Anl. ti. 1887 . ~ i(i) V .. fern geben tm.wi« 01t auf von auSwar» »ach Ban! für handel und Industrie Depositentasie Gießen. do. i. G do. do. do. do. 37, 37, T?ey ti. 1903 unf. st. 1912 . . . . 4 München v. 1900/01 unf. st. 1910/11 37, do. v. 1903 untilgst. b. 1908 . 37, do. ti. 1905 31/, Offenburg v. 1898 unf. st. 1904 4 Psorzhum v. 1899 unf. b. 1904 4 37» 8 Hamburger ti. 1902 unf. b. 1912 . . Hamburger Si.-Anl. amrt. 1900 ir. 1909 . do. v. 1887,91,93,99 berichte der B«»6'lrnaDd'1 en. 1. 1-15 M. 180]6o Lahmeyer. < Schnckert. < 1 er Bemerk ■ • ig9Jl- rebeu BerÄ „Awenk. raseu- ’ Bergwer«. ■ ' tu- • ' ■ ' . 127- Handel^ • ]3äj dur Bank M e Bank . M -Asiat Bant ' j^60 ,r Bank ' , W» it»nn • • * nfiiö tei** '.'1*2 jW*“ 99.60 101.— 101.— 102— 100— 102 50 103.50 98.50 4 Berl. Hyp.-Bf. 3V, do. 4 Frf., Hyp.-Bf. Piandbriete. (tir. Pommr.i abgest. 80% ' do. abgest. 8O°/o I 37, do 37, do. 4 Würzburg v. 1899 unf. b. 1910 3% do. 1. 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . ß Chinesische StaalS-Anl. v. 1895. 5 do. do. ti. 1896. 47, do. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte..... 37, do. prtoil 3 do. garantierte . . . . 47, Japaner Ser. H v. 1905 . . 4 do. v. 1905 ..... Bavr. E.-B.-Anl unf. b. 1906 . do. E^B. u. Allg. Anl. . . . do. LandeSfultur-Nente . . . do E -B -Aul Bremer St.-Anl. ti. 1888, 92, 99 I. Europäische. <*/, Bosnien n. Hercegov. ti. 1902 unf. 1913 do. do. Franz-Iose Kaschau-Odrb. do. do. do. do. 37, Ulm ti. 1905....... 4 Wiesbaden v. 1900 unf. b. 1905 4 -37, 37, 3^ 37, •37, 37, 4 37, Kursblatt des Giehener Anzeigers s? vom 1t. April (907. 47, Mecklb. Hyp. u. Wbf. Ser. I Verl. 4 125 37, do. do. Ser. 3 astflest...... 37, do. do. Ser. 2 u 3 unf. b. 1905 . 4 Meininger Hyp.-Bf. Ser. 2 .... 4 do. do. Ser. 6..... 4 do. do. Ser. 7 unt. st. 1906 . 4 do. do. Ser. 8 unf. st. 1911 . 4 do. do. Ser. 9 .... 37, do. do. abgest...... 37, do. unf. b. 1905 u. b. Verl, nmtfchb. 3% do. unf. b. 1907 ....... 3V, do. Ser. 10........ 4 Preuß. 3'/, do. ■$DpOHeta.S[!t..8t.|Quf80%abg 4 do. Hyp.V. Bf-4%gar.v.d.G.st. 1904 «7, do do. do....... 4 do. Pfdbr. Bf. S 18 unf. b. 1908. 4 do. do. S. 19 link. b. 1909 . 4 do. do. S. 22 unf. b. 1912 . 4 do do. S 25 unf. st. 1914 . 4 do. do. S. 27 unf. b. 1915 . 37. do. do. S. 23 unk. b. 1912. 37. do. do. S. 26 unf. b. 1914 . 37, do. do. S. 17 unf. b. 1905 . 37, do. do. S. 18 unf. b. 1908. 3V, do. do. S. 24 unf. b. 1912 . 1 R'ein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . 4 do. do. do. unf. b. 1907 . 3% do. do. ......... 37, do. do. Ser. 69-82 unt. b. 1904 . 3V, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unf. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2..... 4 dv. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 unf. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 unf. b. 1913 37, do. do. do. Ser. 3 unf. b. 1905 3% do do. do. Ser. 4 unf. st. 1907 4 Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 unf. st. 1906 37, do. stiS incl. Ser. 52 . . Bekanntmachung. B“/4 Eurschmann. Bll/4 Gicben, im April 1907. Grobh. Betriebs-Inspektion 2. Die Arbeiten und Lieferungen der Materialien zum Neubau eines Bahnmeister-Dienstwohngebäudes auf Bahnhof Büdingen fodeu zusammen oder getrennt nach einzelnen Losen verdungen werden. Zeichnungen, Bedingungen und Anqebotsmuster liegen auf dem Bureau der Bahnmeisterei Büdingen zur Emsicht aus, und können von der unterzeichneten Inspektion für 1.— Mr. (nur Postanweisung) bezogen werden. Die Oeffnung der mit entsprechender Aufichrtst versehenen Angebote erfolgt am 24. d. Mts., vormittags 11 Uhr im Bureau bCI "WtaMSifc - Zu,ch-°-sKist 3 W-ch-n. Die Versteigerung der Möbel. Kleidungsstücke und der in 068 WÄ 1L A»ri, 1907. Stadt. Armenamt Giehen. Amiticher^Heik. Gießen, den 11'. April 1907. «»ft.: Da- Dersayren bei'Festsetzung der Gehalte der Lchrer und Lehrerinnen an Volksschulen. Die Grotzh. Kreisschnlkommission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Grvßh. Ministerium des Innern, Abteilung für Schulang^ leaenbeiten, Hal durch Verfügung vvm 26. Mchcz l. I. bestinrmt, daß mit Wirkung vvm 1. April 1907 ab Dekrete über die Gehalte, btc den Lehrern (Lehrerinnen) nach dem Gehaltsgesetz oder auf Grund besonderer Bestimmungen zukommen, für die Folge nicht mehr ausgegeben werden. Die Lehrer und Lehrerinnen werden auf Grund der Verfügungen der obersten Schulbehörde über hie Festsetzung der Gehalte und Dienstzulagen unmittelbar hierüber von uns benachrichtigt.. Gesuche um GehaltHulage kommen künftig in Wegfall. Wir ersuchen Sie, die Lehrer und Lehrerinnen hiernach alsbald zu verständigen. I. V.: W e l ck e r. Arbeitsveegebrmft. Zur' Kanalisation und Herstellung von erhöhten Bürgersteigen in der Braugasse, Unter- und Oberstadt sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen auf hem Submissionswege in Akkord gegeben werden: tt n n Mk. 2976.67 // Bi3/4 n tt tt tt tt tt tf 421.— 1268.- 3362.— 3882.N 2400.- 564.80 LU tf ft tt tt 2400.- 307.- 960.- 504.- 400.- Großherzogliche Bürgermeisterei Ltch. Dörmer. 5. Lieferung von 10 Waggon Basaltgrus und Sand H 6. Stetnzeuglieferung „ B. Unter- und Oberstadt A. Braugasse. veranschlagt zu Mk. 409. L Maurerarbeiten 2. Sleinhauerarbeiten 3. Pstasterarbeiten 4. Zementarbeiten 7. Maurerarbeiten 8. Zementarbeiten 9. Steinzeuglieserungen 10. Steinbauerarbeiten lLungstetn) 11. Pflasterarbeiten 12. Lieserung von 12 Waggon Basalt- fein und bis zum 23. Avril 1907, 10 Uhr vormittags, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns abgegeben sein. Die Eröffnung der Angebote findet statt im Rathaus Zimmer Nr. 1 am Dienstag den 23. d. Mts., vormittags 10 Uhr. Lich, den 11. April 1907. veranschlagt tt grus und Sand 13. Lieferung von Eisengubartikeln .... Zeichnungen, Voranschläge und Akkordbedingungen liegen vom 15.-22. Avril d. I. ab in den Bureaustunden auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Die Angebote müssen in Prozenten ausgedrückt UWMWWmhl in Wesck. Samstag, den 13. d. Mts. findet die Wahl zwischen den höchstbestimmten Kandidaten Heinrich Reidel und Karl Schomber statt. Mitbürger, Wähler, nicht schmeichelhaftes Benehmen und dunkle von Haus zu Haus betriebene Agitation sollen den Sieg feiern, sondern Aufrichtigkeit und volles Vertrauen zu dem Kandidaten, dessen ruhiges und besonnenes Wesen der Bürgerschaft Garantie bietet, die Gemeinde zum Wohl der Allgemeinheit zu leiten, und bei dessen eventueller Wahl die Bürger auch gesichert sind, nicht ins Blaue gewählt zu haben. Darum Mitbürger auf, und ganz besonders diejenigen, welche bei der ersten Wahl der Urne ferngeblieben sind, bleibt keiner zu Haus, und gebt eure Stimme dem Kandidaten Heinrich Neidei Viele Wähler. Aus zur Stichwahl! Die Vorwahl hat noch nicht ganz entschieden, wer das zukünftige Oberhaupt unserer Gemeinde werden soll. Wollt Ihr nun einen Mann, ^bcr frei und offen sich im Sinne vieler Bürger erklärt hat, das Bürgermeisteramt in gerechter, unparteiischer Weise zu fühlen, der wähle Kari Schomber, Schreinermeister, Derselbe bietet durch seinen festen Charakter, sein sicheres Auftreten, ohne jede Beeinflussung, den besten Ersatz für die Gemeinde. Darum kann ein jeder Bürger, der es mit der Gemeindesache ernst meint, nm seine Stimme Herrn Schomber geben. Holzverfteigerung. Dienstag den 16. Avril, vormittags von 10 Mir ab werden im Distrikt Burghain der Ruine Staufenberg versteigert: Stämme: Ahorn 4.Kl. 1 Stück — 0,21 Fm., 6.Kl. 1 Stück — 0,08 Fm. Esche 4. Kl. 4 Stuck — 0,64 Fm., 5. Kl. 6 Stück —0,79 Fm., 6.SIL 14 Stück--0,90 Fm. Ulme 6. Kl. 3 Stück--0,19Fm. Akazie 5.Kl. 2 (Stutf — 0,35 Im., 6. Kl. 1 Stück — 0,04 Fm. Fichte 5. Kl. 16 Stuck — 3,93 Fnr. Scheiter: Esche 2 Rm. Knüppel: Esche 7 Rm., Birnbaum 2 Rm. Reisig: Esche 35 Rm. Stöcke: Escye 5,5 Rm. Zusammenkunft am Friedhöfe. Weitere Auskunft erteilt Jorstwart Zecher zu Staufenberg. Treis a. Lda., den 11. Avril 1907. B% Grobherzogliche Oberförsterei Treis. Schneider. Holzversteigerung. ff ft tt 18 5. 4 Fichte 2. h // 1 Weißtanne 4. // u 0,93 10 cm mittl. Dm. 1,07 Fm. n tt tf Dul< n n 13 21 385 // n ft t> tt tr n tt n n n tr tt tt tt tt tt tt n 1,05 0,32 82,23 61,24 n tt n tt n tr tt tt tt tt » n tr n rt rt n n tt n n Der Grohh. Forstwart Stendal zu Weickartshain erteilt auf Verlangen nähere Auskunft. Laubach, den 10. April 1907. Grobberzogliche Öberförsterei Laubach. Andre. 30-39 25-29 unter 25 unter 25 25—29 unter 25 25-29 unter 25 40-49 30-39 25—29 unter 25 28 unter 25 3. 4. 5. 11 „ 4. 7 „ 5. 17 ,, 6. 2 Eschen 6. 12 Kiefer 4. 13 » 5. 2 Lärche 4. - 9.39 = 3,35 - 4,72 = 0,27 = 9,48 - 6,14 - 1,19 - 4,22 = 9,64 = 1046 - 17,20 = 98,31 10-13 7-9 „ 10-12 ,, 1318 „ 2. „ 7—9 „ „ „ Das Eichenstammholz in Distrikt Langerberg, und Fichtenstammholz in Distrikt Psingsiweide, sowie Es werden versteigert: Montag, den 15. April d. I. aus sämtlichen Distrikten der Forst- märtet Weickartshain. Stämme: 2 Eiche 3. Klasse 40—49 cm mittl. Drchm. — 1,79 Fm. rt 2 n 5. ,, ----- - Derbstaugen: 27 Buche 1. Klasse 10 Esche L „ 10 ,, 2. „ 878 Fichte 1. „ das Kiefer- — ----------... — das Fichten- stangenholz in Distrikt Gebrannter wird vorgezeigt. Die Rlninnern des zur Versteigerung kommenden Holzes sind blau unterstrichen. Zusammenkunft an dem Weickartshainer Pflanzgarten, vormittags 9l/a Uhr. Faselochsenverkauf. Die Gemeinde Watzenborn-Steinberg verkauft einen Simmentaler Fafelochsen auf dem Submissionswege. Kaufliebhaber belieben ihre Angebote bis zum 15. d. Mts. inkl. auf das Kilogramm Lebendgewicht bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen. Watzenborn, am 10. April 1907. Gcoßh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. H irz. 2576 Mal-Unterricht. Unterricht in Oel-, Aauarell- und Pastell-Malerei wird erteilt. An dem Kinderkarsus können noch einige Schuler und Schülerinnen teilnehmen. 02270 Marie Feiehuer, Schillerstraße 13 start. Viele Wähler- Biergrosshandlang — Hessischer Hof Telephon 83 in kleinen Genind^n. m Sorgfältige und fachgemässe Abfüllung vermittelst Kohlensäure-Apparat. , Lieferung frei ins Hans. Dortmunder Union (Pilsener) Vilmarer Union Frankfurter Henrich Ihring, Lich SyphOnS (5 und 10 Literj Mnchener Bürgerbräu Mnchener Löwenbräu Culmbacher Petzbräu Pilsener Urquell in Flaschen und und in Frankfurter Strasse 7 empfiehlt: ■ Achtung! Achtung! Wohne jetzt Westanlage 49 p. ; (neben der seitherigen Wohnung) Bahnhofstrasse 27. a7» Victoria-Drogerto Adolf Bieier Marktstr. 5. Sämtliche Farben, Lacke, Pinsel. Apfelsinen feinste große oollsaftigc Messina u. Valencia Feuchte per Dtzd. 60, 70, 85, 90, 100, 110, 150 Psg. tot Catania-Blutapfelsinen per Dtzd. 120 und 80 Psg. Frische Messina-Bitronen per Dtzd. 50 und 60 Pfg. empfehlen Oehrüder Berdux Fr. Wagner, prakt. Arzt. 2541 über Nacht trocken, dauerhafter, eleganter Anstrich 2399 in Büchsen und lose gewogen. Fussbodenoele. Verkaufe von Samstag morgen 10 Ubr ah in Gießen am Hotel Lenz'scherLelsenkeller von 1 Waggon ertra Ware, 1 dicker Rotkohl 1 dicker Weibkohl 1 2ßirfmß zusammen nur 80 Psg., Schwarz- wurzeln 2 Pid. 35 Pfg., I. Sorte Meerrettig 2 Stück 3» Pfg., französischer Blumenkohl Stuck 30-40 Pfg-' frische, grobe Gurken ^tück 40—45 Psg., feinster Kopfsalat Stück 10 und 12 Pfa . desgleichen Spinat 2 Psd. 35 Psg., seinste, ,ühe, saftige, gesunde Blut- und Blonde-Avselsinen 10 Stück 30, 35, 40, 50 Psg.. und höher. Möhren, eingekochte Preiselbeeren 2c. 2c. rc. auberst billig. Es bittet um geneigten Zuspruch 25'4 Cnhr. Klein, Köln. Fussboden- Bettfedcr» - Reinigung. Die Federn werden gewaschen, getrocknet und desinfiziert, ssy- Konkurrenzlos am Platze. Jedermann kann beim Neinigungövrozcb zugegen sein. Waschen des Drells (Barchent) auf Wunsch. Freies Abholcn u. Rücklieferung durch eigenes Fuhrwerk Dampfwaschanstalt „Edelweiss“ Telephon 487 [1716] Krosdorser Straffe 12 w Der auswärtigen Auflage der heutigen Nummer liegt ein Lotterie-Prospekt von Carl Heiutze in Gotha bei. D1’/*