[ 9?t*. 2(>6 frlen An-eiaenleil H Bech Uten* politische Lcige-schatt. Studenteudemonstration in Wien. Seine Anwesenheit wird damit in Verbindung gebracht, daß, ivie verlautet, die im vorigen Jahr hier errichtete Geschäftsstelle der preußischen Generallotterie-Direltion demnächst wieder eingeben soll. übrigens Grantas jung zu einer Rei, Ü^ltsindender Versammlungen geben, zu der bekannte Führer 'ne Teilnahme in Aus jucht Montag mittag lam cs m zu lärmendenStu- Demonstrationen. Italienischen Studenten Deutsches Reich. Berlin, 11. Nov. Rach S^iup oer heutigen Börse trat mit großer Bestimmtheit das Gerücht aus, daß der Gehe ime Kommerzienrat Ernst von Mendelssohn-B a/r t h o l d y, der ooor fur^em aus der Firma Mendelssohn u. Co. ausgeschieden i|t, zum 9ladj folger des Staatssekretärs des Reichsschatzamtes, v. Stengel, ausersehen sei. Von anderer Seite wird dieses Gerücht als ganz haltlos bezeichnet. — Staatssekretär Dem bürg hat heute die Leitung der Geschäfte des Reichskolonialamtes wieder übernommen. Aus S*tcOt unO Canö. Gießen, 12. Nov. 1907. München, 11. Nov. Nach einem heute abend hier ein» getroffenen Telegramm des Prinzen Heinrich von Bayern ist in dem Befinden des Prinzen Arnulf von Bayern eine wesentliche Verschlimmerung eingetreten. Der Zustand ist sehr ernst. Der bayrische Gesandte in Rom erhielt von dem Prinzregenten den Auftrag, sich unverzüglich nach Venedig zu begeben. — Die Morgenblätter melden aus Dresden: Am 11. November fand in der Nachmittagssitzung der zweiten Kummer ein peinlicher Zwischenfall statt. Der Abgeordnete Seltner bemängelte die Berichterstattung der Presse, worauf alle Redakteure, ausgenommen der Vertreter des Regierungsblattes, den Saal verließen und schriftlich Protest erhoben. gegen den Rektor demonstrierten. Als sie hierdurch nichts erreichten, zogen sie vor das Parlament und versuchten, in das Gebäude einjubringen, wurden jedoch hieran gewaltsam gehindert. Sie kehrten dann zur Universität zurück und stießen aus dem Wege mit deutschen Studenten zusammen. Diese glaubten, die Demonstration gelte ihnen. Es entstand eine Prügelei, in der Die Deutschen Sieger blieben. ar ein von ihnen verlangter Saal zur Besprechung der I . , ausbrucker Vorfälle verweigert worden, worauf sie laut^Dr. Stru Erledigt sind: An der Volksschule zu Mainz vier Lehrer- Wörner in der Wesd stellen, von denen je zwei mit kath. und evang. Lehrern zu Kasse und die im , — besetzen sind, und zwei Lehrerinstellen, von denen die eine beuteten etwa 20 Mark in Ä'einer^Münze. Jnder'S^o n^ mit einer kath. und die andere mit einrr evang. Lehrerin zu " e tt straße erstatteten sie zum Schluß einem Schuhbesetzen ist, sowie zwei Lehrerstellen an der Volksschule zu geschäft einen Besuch und versahen sicy jeder mit einem Mcnnz-Mombcich, von denen die eine mit einem kath. und die! pasjanden Paar besserer Schnürschuhe. In mehreren Fällen andere mit einem evang. Lehrer zu besetzen ist; die mit einem r.rpn ,e^ gemacht, daß die Haus- kath- L-Hrer zu besetzende 2 Lehrerstelle an der Gemeindeschute „aä/dE^Wsdka!'führende Tür^u -rbr-chefbraL zu Ilbenstadt, und die nut einem evang. Lehrer zu besetzende ten. Da die Diebe außer den zwei Paar Lulrn die Lehrerstelle an der Genie.ndeschule zu Etnartshausen. sie selbst anzogen, keinerlei Gegenstände weiter entwendeten wtlt der Stelle ist Organillen- und Vorleserdienst verbunden, ruufz angenommen werden, sie juchten lediglich Bargeld Dem Grafen zu Solms-Nödelheun steht das Präsentations- Ob man es mit auswärtigen Gaunern zu tun hat oder ob recht zu. hiesige Personen als Täter in Frage kommen, werden die -Das Ehrenzeichen für Mitglieder frei- polizeilichen Ermittelungen ergeben, die alsbald eingeleitet williger Feuerwehren wurde verliehen durch Ent- morden ^jind. 'chließung S. K. H. des Groß Herzogs, dem Friedr. < F a h r r a d d i e b st a h l. Gestern abend wurde aus Schön und Jak. Schmück zu Büdmgcn. oem ^lur eines hiesigen Hotels ein 'Fahrrad gestohlen Rußland. furt a. M. ubgehalten werden wird. Petersburg, 11. Nov. Ter Nowoje Wrernja zu- übrigens ^rauiassmig zu einer Rei folge hat Rechtsanwalt Kasarirww Berufung gegen das stattsindender Versammlungen ge' Urteil des Senats im Gur ko-Prozeß eingelegt, da Privatbeamtenbewegung tly es auf einem völligen Mißverstehen des Gesetzes basiere. , nr r Warschau, 11. Nov. In Radom wurde der ißo* krtrtc -c? ssij chc» AuZstellun gshaus. In diesen l i z ° i k o m m i s s a r w ä h r e n d d e r T h e a t c r - V o r - I stellung erschossen. In Bialystok entdeckte in der öur Beurteilung vorgelegten Arbeiten oberhessischer bezw in Wohnung des reichen Kaufmanns Mayer Schonberg die Oberhessen tätigen Architekten für die Innenarchitettur' des Geheimpolizei 150 Pistolen, eine Menge Patronen sowie ? rhes j. i sch en Au s st e 1 l u n g s h a u s e S" auf der Ma- PN Bomben, deren eme vierzig Pfund schwer ist. Diese LNLd 'diest"Lcht°n- wurde^^S L'S Wafsenladung war für Lodz bestimmt. Acht Personen wur- der Pläne für den inneren Ausbau des Hauses Regierung«bau^ den verhaftet, bei denen viele Waffen beschlagnahmt meister Kuhlmann zu Alsfeld und Architekt Burg wurden. pu L i ch Übertragern Damit ist die Gesellschaft in ihren Arbeiten —------— . ■ | emen wesentlichen Schritt vorwärts gekommen und kann nun in S.r ^ü)sten Zeit in Besprechungen und Verhandlungen mit den ^usthandwertern Oberhessens eintreten. Trotzdem schon recht viele Anfragen und Erklärungen zur Mitarbeit bei der Geschäfts- ♦* Tie Stabttiemrhnet(>nhinflr I CinÄfen finb# ltehen noch tüchtige Kunsthandwerker 4/ie ^»raorverorDnetenwahl ist, wie auS mit ihren Meldungen aus. Da, wie schon wiederholt betont einer Bekanntmachung im heutigen Inseratenteil zu ersehen x, auch dem kleinsten Handwerker Gelegenheit geboten wer-- mlfc 521.|e|,8e(t,L $lt Handlung geht von 11 Uhr vormittags bis abends 7 Uhr ?u .r8CI£en' j° ist es eine Ehrenpflicht für jeden Kunstgewerbe- sich und zwar im Biirgermeistereigebäude. Sie kru3ft"l[ung36eiSC|li^gCn ^ol" was S^-Misch-^n" berechtigten sind dem Alphabet nach in 4 Wahlbureaus Handwerk zu lebten vermag, sich zu beteiligen. In Betracht verteilt und zwar wählen die, deren Namen mit den Buch, schmiede taben A bis Go beginnen, im Zimmer 6, Gr bis Li im , und Möbelfchreinereien, Uhrmacher, Gärtner usw. Aus- Zimmer 11, Lo bis Schl im Zimmer 12 und Schm bis Z im I stLttungshause/^in M ^berhessischen Aus- Sitnmet 8. Um wählen zu können muß das 2. Ziel K°m- ** Einbrüche. Nicht weniger als süns Einbrnchsdieb. munalsteuer bezahlt fein, wer dieses Steuerziel nach dem >iahle wurden in verstossener Nacht hier verübt. Di- Diebe, IS. d. M. bezahlt, hat der Wahlkommission den quittierten mplnhSH. 4^Oe\ „^nächst die Schlosset Steucriettef vor-nlea-n ? ',ftote "on Stell in der We>r-Anlage und entroen- ^.teuerzetiel vorMegen. beten barauS ein ganzes Bunb Schlüssel unb eine größere Lehrerpersonalien. S.K. H. der Groß Herzog fielst Dietriche. Sodann erbrachen sie die Ladcnture des Uebertragen wurde dem Lehrer Phil. Emil Michel 311 rd der Bahnhofstraße und die Laden- Sponsheim, eine Lehrerstelle an der Gemeindefchule zu Kempten und entnahmen das vorhandene. Geld, etwa 6 Mk. dem Schulamtsaspiranten Karl Weber aus Brandau eine haben sie dem Schokoladengeschäft in der Bahn- =">"»-.<-*■ WM !st-Anlage erbrachen sie ebenfalls die Lokal befindlichen Automaten und er- 0 b e" schreibt: Jeder muß zugeben, daß der Kaiser ein tartoolfer und großer Mann ist, der nur seine Pflicht getan hat, >enn er die deutschen Interessen stets den Interessen irgend mer anderen Macht voranstellte. England könne es bedauern, ’cnn der Kaiser in seiner dem eigenen Reiche gewidmeten Für- ^rge, manchmal scheinbar gewisse Opfer von anderen cationen forderte, doch ist ihm dies nicht zu verdenken, -at) V 0 rhandense in einer recht scharfen Rivali- a * 1 n F an de l s p 0 l i t i s ch e r B e z i e h u n g zwischen Deutsch- lnD und England braucht noch nicht die aufrichtigste Achtung no Die freundschaftliche Gesinnung zu einander auszuschließen, nd der Besuch des Kaisers ist ein willkommener Beweis, daß m r^ac^e ihni klar bewußt ist. Wir find überzeugt, daß c Besuch desKaisers keinenausgesprochenpoli- llchen Zweck verfolgt, doch ist er zweifellos für beide etdjc von großem Werte. Unmöglich können zwei Herrscher ,tc Balser Wilhelm und König Eduard in so nahe Beziehungen s Gajt und Wirt treten, ohne daß auch der Weltfriede dabei winnt. Niemand in ganz Europa kann mehr als wir selbst ,n der Hoffnung erfüllt Jein, daß unser hoher Gast von seinem usenthalt unter uns die Gesundheit und die Spannkraft wicder- tanaen möge, welche ihn befähigen, feine großen Fähigkeiten v- Geltung zu bringen. Der Kaiser mag zugleich eines achtungs- | Ulen und eines herzlichen Empfanges versichert sein, denn die .uoläuder Heben einen kraftvollen Mann, der iner selbst bewußt ist, wenn er auch seine Kraft für Zwecke ein- ben sollte, die möglicherweise mit ihren eigenen in Widerspruch raten können. Hummelshain, 11. Nov. lieber das Befinden des Herzogs von Sachsen-Altenburg wurde heute folgender Kranlheitsbcricht ausgegeben: Wenn auch in dem ** Jubiläum eines hessischen Gelehrten., Auf eine 25jährige Tätigkeit als Universitätsprofessor kann init Beginn dieses Wintersemesters der Ordinarius für deutsches bürgerliches Recht, römisches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Halle a. S., Geh. Justizrat Dr. jur. et Phil. Rudolf Stammler zurüüblicken. Geboren am 19. Februar 1856 zu Alsfeld, Kubierte Stammler in Gießen und Leipzig, war von 1877—80 im hessischen Justiz- Idienst tätig, promovierte 1877 in Gießen zum Dr. jur. und habilitierte sich 1880 in Leipzig als Privatdozent. Äiichaelis 1882 wurde er zum außeroroentlichen Professor in Niarburg und zwei Jahre später zuin ordentlichen Professor in Gießen ernannt. Am 5. August 1885 erfolgte feine Berufung nach Halle als Nachfolger von Professor R. Leonhard. 1904 ernannte ihn die Universität Königsberg L Pr. zum Dr. Phil. yon. causa. 1903/04 bekleidete Geheimrat Stammler das ReUoramt der Universität Halle. Der Gelehrte vertritt eine besonoere Rechtsphilosophie, wonach das Verhältnis des Rechtslebens zur allgemeinen sozialen Entwilliung in neuer Beleuchtung erscheint und feinere Unterscheidungen zlvischen der Güttigkeit und der ,/Richtigkeit" des Rechts gemacht werden. Von seinen Schriften seien u. a. erwähnt: „Ueber die Methode der geschtcytlichen Rechtstheorie" (1888), „Die Theorie oes An- archismus" (1894), Wirtschaft und Recht nach der matt> nalistischen Geschichtsauffassung" (1896, 2. Ausl. 1905), „Recht und Schuldverhüitnis" (1897), „Bedeutung des bürgerlichen Gesetzbuches" (1900), „Tie Lehre von dem richtigen Recht" (1902), „Privilegien und Vorrechte" und „Zur Lehre von der ungerechtfertigten Bereicherung" (1903). Viel Beachtung fanden seine „Praktischen Pandektenübungen", seine „Aufgaben aus dem römischen Recht", seine „Uebungen ■ -ö uuuHuuuni!"! ^erlichen Recht" und sein „Praktikum des bürger- Besinden Seiner Hoheit eine alimählich fortschreitende ^)ts . Besserung scstzustellen ist, jo kommen doch ab und zu ' Deutscher Privatbeamtentag. Die tech- kleinere Rückschiäge vor, die sich in Mattigkeit uni) ftarfeui I ni»c9en Dreine von Hessen, Hessen-^kassau und den an- Hustenrei^ äußern; die Rekonvaleszenz wird dadurch ver- grenzenden Bezirken von Bayern, Baden, Pfalz und Rhein- zögert. Die letzte Nacht ist gut verlaufen. Goz. Tuiele Provinz beschäftigen sich zurzeit rege mit oem Privat- — ------w---?---'! bearntentag, der am 16. und 17. November in Fran k- vie Majestäten, insbesonbere brachten bie Spalier bilbenben stubenten ben Kaiserlichen Herrschaften enthusiastische hinbgebungen dar. Der ganze Empfang trug, wie Augen- ,eugen berichten, so herzlichen Charakter, wie :r kaum bisher einem Herrscher zuteil geworden ist. Ferner wurde insbesondere das jugenb- iche Aussehen bes Monarchen bemerkt. Ter Kaiser lächelte -ergnügt unb grüßte nach allen Seiten. Im Schlosse von Windsor nahmen das Kaiserpaar unb die Königliche fto niiie zusammen ben Tee ein. Später arbeitete ber Kaiser illein. Ter Kaiser hat ber Prinzessin von Wales unb der ^rzogin Argyll den Luisenorben mit ben Jahreszahlen 813/1814 verliehen, ben Herzögen Wellington unb Argyll ’en Schwarzen Ablerorben unb bem beutschen Botschafter, ^afen Wolfs-Metternich, das Großkreuz des Roten Adler- 'rdens mit Eichenlaub. Eingesandt. unh Snbalt aller unter dieser ;-iubrik »ebenden Artikel K bie SRtSxBion Dem Publikum gegenüber femerlei v ‘ Verantwortung ) Meine Schlußworte zur „Gurlittfrage". T^e Ausiülrungen d-.s Herrn Prof. Gurlitt nötigen mich noch zu einer kurzen Erwiderung. . 1 Ten Scherz in Bezug aus veralte Erziehung zur Mann. Heftigkeit schenke ich, ihm, den hatte sich sein Verehrer, Herr Tiesensce, schon geleistet. _ 2 Er mtrit mir vor, ihm falsche ertrank gleich den Mädchen. o„.„. Die Strafkammer in Heilbronn verurteilte den 27jaljr. Maler Spengler zu 10 Jahren Zuchthaus, well er sein neugeborenes Kind zugestandenermaßen, um die Tauf- kostcn zu sparen, mit Vittiol in der Milch ü er giftet batte. In Nürnberg wurde ein verheirateter Schneidermeister ini Streite von seinem bei ihm beschäftigten 22jährigen Sohne durch einen Messerstich schwer verletzt. In B e r l i n erwachte der Poliermeister P o p p, der von einem Zahnarzte narkotisiert worden war, nicht mehr aus der Betäubung und starb nach 24 Stunden im Krankenhause. Der Staatsanwalt leitete eine Untersuchung ein. In der Militär-Reitschule von Ja roslau (Galizien) fiel hinterrücks der U l a n e n o s s i z i e r Kahn mit dem Säbel in der Hand den General Gemmingen an. Offiziere stürzten dem General zu Hilfe und mehrten den Angreifer ab, wobei der dem General zugedachte Säbelhieb dem Oberleiitnanl Schrott die Hand verletzte. Die Offiziere zogen ihre Säbel und versetzten Kahn mehrere Hiebe, so daß er blutend die Reitschule verließ. Er wurde verhaftet und dem Militärhofpital übergeben, weil er sehr schwer verletzt war. Die Veranlassung gab die Entscheidung des Militärehrengerichts, nach welcher Kahn des Offizierranges für verlustig erftärt wurde. In Bielostock (Polen) traf die Nachricht ein, am 10. November sei auf ihrem Gute die Baronin Rosen ermordet aufgesunden worden. Ihr Gatte, der Baron Johann Rosen, sei lebensgefährlich verwundet. Der Täter ist der 17 jährige Pflegesohn des Ehepaars, ein Realschüler. In Gelsenkirchen ist die Tochter des Oberbürgermeisters Machens an G e n i ck st a r r e g e ft d r b c tt. Das bayrische Justizministerium tritt den Auswüchsen des Automobil-Sports in einer Weisung an die Staatsanwaltschaften entgegen und verlangt höhere Strafen ent- fprecbend dem Vermögen der Automobilisten. Auf dem Neubau des Hotels Atlantia an der Stifte zu Hamburg fkürzte die Decke des dritten Stockes ein und durchschlug die Decke des darüber befindlichen Stockwerkes. Unter den Trümmern wurden eilt Arbeiter tot aufgefunben unb ein schwer verletzter unb brei leicht verletzte Arbeiter geborgen. Bei Hannover wurde ein zweifacher Selbstmord entdeckt. Man sand im Holzgraben in der Nähe einer Waldwirtschaft 'c ie Leichen Der Schwestern E mm a und FriedaSchee- !.e vor. Die im Alter von 58 und 60 Jähren behenden Schwestern fmd nach dem, Befunde an Erstickung gestorben. .BEeler Blätter zufolge hat sich die Hoffnung der Prinzessin Lupe, die notwendige Geldsumme zum Rückkauf der I u w e- len ihrer Mutter, der verstorbenen belg. Königin zu erlangen, UE verwirklicht. Der Verkauf der Juwelen soll heute,'am 12. er., erfolgen, Läuterung für /.-eue.» am Atlttwoch den 13. November: Trüb und neblig. Leichte Regenfälle. Temperatur lvie heute. Weftliche Winde. sie sich zur Wehr und der eine schlug dem Bestohlenen «ylaäiljtinter auf den Sopl Sie MW« der Ricen Burschen wurden bar.n doch noch festgestel.t, K zw-i hiesige befannte Persönlichketten; )ie ™uroen jur ^^8®tyaUet ivnrde vor einigen Tagen der 5»6r' raüdicb, der am -Sonntag, 18. Äug. l. Js., aufzw« Arbeiter in der Marburger Strafe mit dem «vo schog und einem den .nock durchlöcherte, .c?b'e,?cll ein ihnen gestohlenes Jugrrad abi-eymen ruch ihn rvollten. Er wurde in der Person des Backers Y nn Cf er aus Hundsrück jestgestcllt. Lser rmro vor dem Schwurgericht ivegeu ^leoftayt uiw Todschlags zu verannvorten haben, vier war gesuchte Perfönlichkeit, er wurde von i leyreren weaen Straftaten steckbrieflich verfolgt. .. . .«Otto Reutter in Äicßen. Es ist der rührigen Kolosseurnslcitung gelungen, Teutscylands poPiMrsten lonhumoristen, Otto Reutter, zu einem zweitägigen GaU spiel zu gewinnen, das Dienstag und Mittivcch nächster Woche vor sich gehen wird. Otto Reutter macht I £ Mujit seiner unerreichten humoristischen Aortrage selbst und Hägt sie mit so vollendeter Meisterschaft vor, dast eine Stunde „Reutter" jedem Zuhörer unoergeften bleiben wird^ Ta der jlünstler sonst nur in den ä.ro/5|t“bte,‘ »siegt, bietet sich durch das bevorstehende Öaftfptet den Einwohnern von Äicsten und Umgegend eine begueme Ue- legenljcit, diesen Meister deutschen Humors zu sehen und Nniocrfitäts-Nachrlchlerr. Reker und Senat t-r Technisch,i S Kollegien lot teil bürg haben auf emmnun.g« Äu.«g Kie. fämti:.- r > bi-ilungen dem M-nn.en-ldire^r drich .'iltbosf und dem T i-f-n die £tto Nauman n, in Aner c-nnung » Enurnaelung Ikt Hochschulen bie Würbe eines x o genicurs ehrenhalber verliehen. . Sonn- inert werden sollten, gehörte. Mich daS Tbema-.^u^ni u^ stellt die' liansliiÄ ctmittcite .'lnmt- cusziiscr Ejf^^i"soch- denken — im i^gensatz zum englischen und arner kani.chen v cy- fchülcr - ein se hr u n g ü n ü i g c s Z e u g n i s au^ .ie_ U.be£ 7*ugung ocs lictmerj gelst aucr DaOin, Daß bas- L 1 > i ,:udierenbcn Frau in ben akabenn coen ^alcn e h 11 fa men Einfluß auf bie studenmci>enr ^Uteng^bt, W • Tr. Eggcrs-Vrem-n sprach über „Suc-ent und Alkv^l , W feiler -tr. Schleich-Berlin über „zuupcrkultur und Eyarwttcnburg über Studentenheime. -- lfur Glin|-t Charlottenburger Rathause die Stellung der ^^tem jin: ^ui;|t von Tr. Crebner-Branb^nburg und -tr. Doham^r^^n • Ncwyork, 11. Nov. In 1 einem Jahresbericht defpriast Buller, der Präsident ter Cotumbia-llniverfitat, bingehend den Professorenaustausch und hebt feine Bedeutung hervor. Er empfiehlt die Einrichtung eines germanifchen ^nsti tuts, welches einem deutschen Prvst'sior als Mittelpunkt semes Wirkens bienen kann. Butler führte aus, baß Amer^ benullst sein sollte, für den beut) dfen r o f e ) f o r eine ebenso würdige unb zweckentsprechende stelle zur Enttvickelung einer Tätigkeit zu schaffen, wie dies von der preußstchen Regierung si'r den amerikanischen Prosepor ge)chehen i)t. «... 775^ nksurt a. M. wird uns geschrieben- Ist der ?*trl dcs ucucslcn Lustspieles, das Blumenthal and K a d - l - r- \ -a“f txm Theaterzettel vereinigt das am T e S-haiispielhaus-s präsentiert wrn- r;,r ? t he dt e Funke am Enbe symbolisck ru Vorstellung. . Sft gE^sich ^tiid^biT'beibe'n 1,1(111 ,ie^ J.1C förmlich im Schweiße Ihres Angesichts arbeiten' 3U ichafsen. Aber wenn auch bie' Idee' des E neu anzusprechen ist, hie Gestalten unb .ttnb die längst bekannten. Es geht bÄi M. «bet, was ich auch ’Ä 'b e iten viü cs wirb immer wieber c e f ftn fv* \ ut-itucn wiu, vlummthal und Kadeldurg immer wieder diMbcn^Schwic7ervä' und verwalt»»gSrechtlicher^ttni,clu ' 8csi'ygebcrischcr d'r hohe Ledeulung dn Ln ler ickm, « «uf bm. Dieses 2benm luumc ton S -b--1 lü' Städtebau «ehender behandelt. In überieuÄ^ M Gcuzmcr ein« die richtige toUTbsC n-chgcwiesen, S.UI utmcnidn» innewohnmden Drang n^A ^rc6 den dem StiÄ SKnder Äii(d & 8anä Io. Noveuiber. Stabte bau ben innen Wette rf e st e Keramik. Im Verein für Deutsches birltor»6rlbC [jt“ Vroieff°r I. I- Schaevogcl, Leiter Aber Ufi0Äld,en Urämischen Mamilaktur in Darmstadt, kranSX Tf"1 liciproch-ii. Ma» glaubt hei,le, dasj manche ist ?al » Jt,ctZ‘ »‘«eiten aber diese Am,ahme laflch. Im Gimibe |tnb alle gut gearbeiteten keramischen Man nü» »nr 7 ‘""s'9'- "u,v barf fle "'cht ialsch verwende». ™a ei T S $rm tor sUC riorflen' alles ,» sie gela»ge»de w sbm»l,et- vom Eindringen in den Scherbe» hl iS JU'erhlll9f, ioc»» em Maier,al glasiert, aber bnn,Tfam,@bnä Sl,T 6"aEvl,fen durchsetzt oder sonstwie verletzt ist, omm lairn das Wasser einbringen, unb ba es Nicht aenua Derbum'tcn a n nn Gesneren bie Glasur abfprengen. Gan? dI gleich" ae- hnt nhn 1 mnis cum> fcud)tc mit glasierten Platten belegt fann bSphre\nJr;bte ^anö nu* dem Boben Feuchtigkeit anziehen schon' bJbS Spuren pon Wasser genügen bann bei Frost fei-nmih-hpy Glasuren abblattern. Eine rationelle Berwenbuna De?^^gewöblittche"^-?^lien wirb stets auch künstlerisch richtig fein J 1 1 yc Bkegel unb ber eirnache Forrnzieael e rmbäiichpn -rb'ib?"^^elchnele künstlerische Wirkung, unb bci^qlafievte ^ieael fc11 er nicht nn Uebermaße, fonbern seinem Zweck ent K.7i^'^r$erra^' nur n^och. NiZstminder fläche befH't nVc sie, ba sie eine gesinterte Ober- ndt ihm 1 i1 b d) etwas anberes als der Ziegel, sollte also nicht Krb°.7'der°Lbftft^awsie« lÄ'X unb bergleid)en au§ Sienupurt > Rhöner wirken Friese teuer in stilistischer ^rbengebung^^übTriogeu8?^"1’ °bCV "Ut Sd)at,E 1 ' sisbuchhänbler H a VnVr u? C e,u bcr Ver- ?che Werke von Ernst Ecksie n (s'rnfr un*’?1 'liei„1„afle «• S->hl- etic6,enen li"d. im Alter von 53 Aa^r-n°"'- l Griginal-DrahtinelSnngen. Berlin, 12. Nov. Wie von authentischer Seite mitgeteL wirb, ist bas schöffengerichtliche Privatklageverfahre g e g e n Ma x i m i l i a n H a r b e n tatsächlich eingestellt D> gegen die Einstellung von dem Beklagten erhobene B e s ch w e r d unterliegt der Beschlußsassung der Beschwerbekammer bes Laut gerichts. Dürnberg, 12. Nov. Der frühere frcifiniüge Reich'. ta^s-Abgeoronete des Wahlkreises Erlangen-Fürth, Barbeck, i ge)tern nach langjcll-rigem Leiben gestorben. B. war Abgeordi des Wahltteiics Erlangen-Fürth feit 1903. Essen, 12. Nov. Wie Die Rheinisch Westfälische Ztc aus bester Quelle erfährt, schweben seit 14 Tagen Verhaut lungen zwischen der deutschen und britischen Ko 1onial-Vei:waltung und den beiden auswärtige Aemtern wegen Au s t a u s che s des C a p r i v i-Z ip fel rm Nordweslen von Süd-Asrika und der Walfischba Die Verhandlungen sollen nunmehr einen beftiediaende Abschluß gefunden haben. Trier, 12. Nov. Das Kriegsgericht der 16. Divisio verurteilte den Unteroffizier Klose zu 18 Monate Zuchthaus. Es wurden ihm 145 Fälle von Mlßhcmd lungen und 134 von vorschriftswidriger Behandlung Unter gebener nachgewiesen. Außerdem juchte er die Belastungs zciigen zuui Nteineid zu verleiten. B r es lau, 12. Nov. DemDr. Magnus Hirschfeld der hier einen Vortrag über H o ui o s exu a litat halte ivolltc, wurde dieser Vortrag verboten. Üni der Auflösim der Versammlung zu entgehen, muhte der Referent in letztc üsttnute sein Thema ändern. _ Stuttgart, 12. 9Zoü. Gestern abend wurde hier bi eefretäc des Haus- und Grundbesitzer-Vereins, Brillerty wege Bigamie verhaftet. Der Mann hatte mit 2 Frauen i jroci Vororten Stuttgarts seit langer Zeit eine Doppe Existenz geführt. Die Sache inacht sehr großes Llufsehen, d Brillerti) mitten un öffentlichen Leben stand und insbesondci aus dem Gebiet der Konimunal-Polllll eine ansgcdehn Agitation übte. J Ueber die finanzielle Laa verlaus s^6tit ^Püblique aus Newyork melden, c ^bLG Eeritanischen Bankiers Unterhandlunge burrf^ Einfuhr vou 5 Millionen EÄ Ervortt Ür° rat.n Broich, weil man keine Goll «^n9lTr mc?r vornehmen will. Zahlreich Sinanzkrise unb de? mit i A. Holtsrhoff Söhne, Seltersweg 29 Mk Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 Stets vorrätig: 1 Zithern Goerz Trieder-Binocles, Operngläser, Feldstecher Selteroweg 9( i Kirchenplatz Tel. 3 ■! Nusskohlen, Gas-Coks Tel. 314 S33 K'örbe u. Stühle werden schnell Einritt für NichtmiLglieder 20 Pfg. u. billig geflochten. J.Glockle, 1 1 a StuhLschreLnerei Sonnenstr. 14 'iä/UUiQUOiti' unschädlich ungefährlich eioen .. . — ... '— ; k. Modernes Waschmitte für jede Waschmethodff pass W M *’*• u. biUin pi_____v.__.___ norm. Part hier, Selteröw.81. 065S4 25 Hügel 150 Pianinos 100 Harmoniums von 1000.— an von aller Arten, Saiteninstrumente. Violinen Mandolinen. Guitarren, Harmonikas von ßechstein. 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