Freitag 11. Oktober 1907 157. Jahrgang e. 339 Zweites Blatt Lrschcml lvglich mit Ausnahme deS Sonntags. SM pflicht nicht zu beunruhigen, bis sie sich mit der persie scheu Botschaft in Konstantinopel verständigt habe. In der türkischen Bevölkerung wird die Möglichkeit kriege rischer Verwicklungen mit Persien besprochen und daraus hingewiesen, daß angesichts der zerfahrenen inneren Verhältnisse Persiens die ganze Kurdenbevölkerung des Grenzgebietes Persiens vor der Anarchie und einer ungewissen Zukunft geschützt werden müsse. Rotationsdruck und Verlag der Br Ührchen Un io erst t ä tS - Buch- und 6 ttlnb ruderet R. Lange, Metzen. Die „titeßener FaniMenblätter" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Krdiblßtt für den Kreb Giehen" zweimal söchenllich. Der ..hesstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Redaktion, Expedition Und Druckerei! Schul- stratze 7. Expedition unb Verlag i bL Redaktion: 112. Tell-Ad^ Anzeiger« letzen. Die preußischen Feuerbestattungsvereine. S. u. H. Berlin,?. Okt. Im Reichstagsgebäude traten am Sonntag die Vörde der preuß. Feuerbestattungsvereine zu einer Bein g zusammen, um den^ Streit wegen der Benutzung Krematoriums in Hagen einer Kritik zu unter- rtm. Das Kultusministerium, das Ministerium des tern und das Justizministerium waren vertreten. Die Handlungen leitete Reickstagsabg. Dr. Leon h a r d. — h längerer Debatte wurde folgende Resolution ein- >mig angenommen: Die l-eutige Versammlung der preu- hen Feuerbestattungsvereine ist der Ansicht, daß die innte dem Hagener Verein für J-euerüestattung auf Ver- rssung der früheren Minister v. Studt und Bethmann- lweg zugeaangene polizeiliche Verfügung, welche die .utzung des Hagener Krematoriums für die Leichen- ischerung untersagt, von unrichtigen tatsächlichen und tuchen Voraussetzungen ausgeht. Sie widerspricht dem psinoen weiter Volkstreise und läßt die Gründe der Ent- idung des preußischen Oberverwaltungsgerichts vom Mürz 1806 unbeachtet. Die Versammlung betont, daß Feuerbestattung einen Fortschritt in gesundheitlicber, nheitlicher und wirtschaftlicher Beziehung bedeutet, baß keinen christlichen Glaubenssatz verletzt, und daß es i Smudpriukt der Strafrechtspflege bei vorangegangener he-uschau stichhaltige Einwendungen nicht gibt. Die ung des Andenkens der Toten ist den Freunden der erbestattung eine heilige Sache. Die Einführung der .erbestattung ist in zahlreichen deutschen Bundesstaaten ügt; irgenowelche Mißstände sind dadurch nicht hergetreten. -Die Gefühle der Freunde des Erdgrabes neu auch in Preußen nicht verletzt werden, da es sich die unverbindliche Feuerbestattung handelt. Die Ver- :mlung beschließt, diese Leitsätze mit einer ein gehen-. sacktichen Begründung, den zuständigen Ministerien Kenntnis zu bringen mit dem Ersuchen und dem An- ie das Verbot der Benutzung des Hagener Krematoriums ückzuziehen nnt) sich auf die Bestimmung zu beschränken, ' solche Leichen, bei denen der Verdacht vorliegt, daß Tod ourch eine strafbare Handlung hervorgerusen ist, nach vorangegangener Obduktion zur Einäscherung ge- gt. Zur Lehrerbttdungsfrage. Durch den vor einiger Zeit im Gießener Anzeiger veröftent- lichten Antrag Köhler ist die Lchrerbildungsrrage zur.ofiwt- lieben Diskussion gestellt. Der Vorstand des henstwen ^and.^- lehrervereins hat die Wünsche der Volksschullehrer lMftcht-ick> chrc^ Ausbildung in idiner Denkschrift vom ^ahr 1899 meberg Jegt Tarin nnrd gefordert: . _ 1. Die Präparandenschulen sind aufzuheoen. 2. Tie Vorbereitung für die Schullehrerseminare erfolgt aup den Realschulen. , , . . . , .. 3. Ter Seminarkursus umfaßt vier Jahre, hon denen die beiden ersten der allgemeinen Bildung und die beiden letzten der Fac^rildung zu widmen sind. Betrachtet man die Bildungsfrage vom rem pädagogischen Standpunkt aus, so steht der Aufhebung der Präparandenanstalten^ nichts im Wege. Es ließen sich vielmehr zahlreiche Gründe anführen, die gegen die Zweckmäßigkeit dieser Schulen als direkter Vorbildungsanstalten für die Seminare sprechen. Diese Momente aufzuzählen, ist heute nicht beabsichtigt. Die Forderung der Realschule als VvrbildungSanstalt entbehrt neben der pädagogischen Begründung auch nicht einer solchen praktischer Art. An Stelle der drei Präparandenschulen würden 37 Real- und höhere Billige Kartoffel» für die Eisenbahner. Unter dieser Aufschrift brachte der „Niersteiner Lokalanzeiger" in seiner Nr. 1227 folgende Nachricht: In der Wartehalle der Station Nackenheim hat der dortige Eisenbahner-Verein eine „Vereinstafel" angebracht, auf der Kartoffeln und zwar Magnum bonum zum Preise von 1.85 Mk. per Zentner und Industrie-Kartoffeln per Zentner 2.15 Mk. empfohlen werden. Des weiteren wird bemerkt, daß der Vorstand die Kartoffeln „versucht" habe und dieselben für „vorzüglich" befunden hätte. Es heiterte uns an, als wir diese Art Empfehlung zu Gesicht bekamen. Doch wird sich der Landwirt über diese Preisnotierungen weniger freuen. (In welchem Verhältnis mögen die landwirtschaftlichen Produktionskosten zu diesen Schleuderpreisen stehen? Ob die Bewilligungsfreudigkeit der ländlichen Abgeordneten für Erhöhung der Beamtengehälter angesichts dieses Verhaltens der Eisenbahner dadurch gehoben wird? D. Red.) . Diese Nachricht wurde mir von einem Anonymus aus Rheinhessen zugeschickt, wahrscheinlich darum, damit ich die angehängte Nedaktionsäußerung auch meinerseits in der „Hess. Landw. Zeitschrift" noch einmal ganz besonders dick unterstreichen und bekräftigen möchte. Ta kommt der Herr Anonymus aber bei mir an den ganz Unrechten. Ja, i ch sage ihm sogar, wenn die Eisenbahner gute Kartoffeln billig fliegen können, dann sollen sie sich solche nur anschaffen. Und ich wünsche ihnen guten Appetit dazu. Das Vorgehen der Eisenbahner kann ich nur billigen, denn nicht von diesen, sondern von gans anderen Umständen hängt das Wohl und Wehe des Bauernstandes ab. Tenn es ist heutzutage Alles in der Welt so gegeneinander ge» richtet, so in Einzelinteressen gerissen, daß es im Wirtschaftsleben dem Einzelnen und auch Genossenschaften gar nicht mehr möglich ist, Rücksichten auseinander zu nehmen. Jeder mui; heutzutage eben seinen Vorteil suchen, wo er ihn zu finden glaubt, und ihn nehmen, wo er ihn findet. Tas ist eben die moderne freie R a ubw i r t s ch a f t. Sie ist da, es ist das bedauerlich zwar, aber sie ist eine Tatsache, und der einzelne Mensch hat ihrem Dasein, soll er nicht untergehen, gebührende Rechnung zu tragen. Darum kann im vorliegenden Fall der Eiesnbahner vernünfiigerweise für den Zentner Kartoffeln irgend einem Händler keinen Pfennig mehr geben, in Aussicht dessen, um als Lohn von den Bauern abgeordneten höhere Gehaltssätze dagegen einzutauschen. . Die Bauernabgeordneten wissen wohl, daß es eine der höchsten Aufgaben für sie ist, einen Beamtenstand erhalten zu helfen, der ohne Sorge für sich und feiner Familie Gegenwart und Zukunft, in unparteiischer und gerechter Weise sich einzig und allein dem öffentlick>en Dienste zu widmen in der Lage ist. tz>ie liebergriffe mancher Beamten bei Wahlen, bad abstoßende Verhalten mancher Beamten gegen das Publikum, den Kaltengeit mancher Beamten, insonderheit der akademisch gebildeten, wollen wir mit ganzer Heberseugung und mit allen Kräften und gesetzlichen Mitteln bekämpfen, aber es sollte uns Bauernabgeordne.en docy niemals irgend etwas abhalten, Gegenwart und Zukunft be» einzelnen Beamten sichern zu helfen. Neben £em dauern* stand ist es ein gesunder B e a m t e n st a n d, der des Stabes bestes Fundament bildet. Denn wer hat denn eigentlich Preußen fo groß gemacht, trotz all seiner Reaktion und seinem vielfach unleidlichem Bureaukratismus? Doch in enter Stnte sein unbc- stechlicher Beamtenstand. Und u nb e st e ch l r ch wird der amtenstand bleiben, so lange in ihm Einfachheit der Sitten und der allgemeinen Lebenshaltung von ausreichenden Gehaltssätzen ich, wenn der „Niersteiner L°k-l°n^iger" meint' man solle der Selbsthilfe der Eisenbahner seitens der B-uernabgeorducten darum nun mit Bergeltrmg bei Bewüügmiz von Beanitengehältern begegnen, so befindet er sich doch W cny dem Holzweg, Das ist ein sehr bes chran11er und eng- ber z i a er Standpunkt, den er da ein nimmt. Bauernabgeordneten werden ihm nicht folgen bahin. ^E si wissen, daß nicht die Beamtengehalter es sind, die den dauern büncklcken sondern es ist der o r g a n is ierte Sch a ch e r und Wucher, der ihm Millionen von Mark int Jahre ab knöpft und aussaugt. Und dazu die k l e tuen Blutsauger all, die an seiner Lebenskraft zehren, tagau», taarin - Wn Dorfmakler, jeden der. Schweinchanbeln u a t e r handelnden Schweinehirt leitet das Bestreben, den Prei^ des landwirtschaftlichen Produites herabzuschrauben im >5 n t e- resse des Händlers, ihres Brotherrn und Verdi en st a e d er s. Und so geht es von unten bis oben, vom Schweinehirt als Unterhändler und dem ^en bandler arbntei.. Dn-s-srnakl^r bis hinauf zur groizmachtigen -Lpielyoiw oer Dörse^ Das alles sind des Bauernstandes wahrhafte unb gefahr- liZm Knde, nicht der Beamtenstand ist es, 1° wert a: mflt in politffcher Tätigkeit und Agitation, rm einzelnen dee, Baaeim standcs Wohl bewußt oder uubewuszt zu schädigen Mait, iu?ü»lten gilt es all die Blutsaugeinstitute, bte dem Bauernstand am Leben zehren: es gilt, dcn Bauerust-md zu orgamsierm damit er sich ihrer zu erwehren maa)hg sei. Und dazu veourreu wir ernes tüchtigen Beamteustandes Mithil^ mwt semcr Gcgu - schast, die imr hervorgerusen wurde durch em kurzstchNS«, Vorgehen, wie es dem »Nierstemer, Lvkalan^iger^ politifd?c Tagessch««. Gründung eines Verbandes höherer technischer Verwaltungs- beamteu. Die „Norddeutsche Mlgemeine Zeitung" schreibt: An einen ß des Ministers der öffentlichen Arbeiten, worin zur Gründung ) Verbandes höherer technischer Verwaltungsbeamten bei den n ß i s ck) h s s i I ch e n C t a a t s e i s e n b a h n e n Stellung mmen wirb, sinb in verschiebenen Tagesblättern Bemerkungen üpst, die von nicht zutreffenden Voraussetzungen ausgehen, er Erlaß, der seinem Inhalt nach in der „Nationalzeitung" 6. Oktober mitgeteilt wurde, hat, wenn er auch nicht amtlich geheimer Erlaß bezeichnet ist, nur durch groben Vertrauens- h den Weg in die Oeffentlichkeit finden können. Bemängelt daß er auf verfassungswidrige Beschränkung des Peti- ^rcchts der Beaniten und Verbot der Gründung eines Standes- iNs abziele. Die „Norddeutsche" verweist zunächst zum Beweise, Die Staatseisenbahnverwaltung die Veremsbildung unb Ver- tätigftit ihrer Angestellten unb Beamten nicht verhindere beschränke, auf die Tatsache, baß zur Zeit 54 Vereine von mten, Hilfsbeamten mit etwa 150,000, sieben Vereine von ilbahnarbcitern mit etwa 43,000 Mitgliebern bestehen. Auch n ben Zusammenschluß ber höheren Techniker zu Standesver- n an fick) seien Bebenken nicht zu erheben. Im vorliegenden e jebock) mußte bie Ueberzeugung gewonnen werben, daß cm Verbände in erster Reihe darauf ankäme, durch Entfaltung gehender Agitation bisher nicht erfüllte Forderungen der höhe- technischen Beamten gegenüber der Staatseisenbahnverwaftung iHusetzen, wobei eine Verschärfung des Gegensatzes zwischen Inen Beamtenkategorien innerhalb der Eisenbahnverwaltuug, Lsondcre gegenüber ben abniiniftratiüen Beamten dieser Vereng nicht zu vermeiden wäre. Es wäre jedenfalls tief zu be- cn und für die Aufgaben der Staatsverwaltung schädlich, it höhere Beamte, wie auch Landräte, Regierungsräte bis zum ister hinaus sich zu Kampsverbänden zusammenschlössen. Der alt des Erlasses gebe keinen Anlaß zudem Vorwurf versassungs- iget Beschneidung des Petitionsrechts der Beamten. Tie rddeutsche" erinnert ferner daran, daß von Landtagsabge- :cten wiederholt ftn Abgeorbnetenhause der Inhalt einer aus Kreisen der höheren technischen Beamten herrührenden Bro- re, unb Klagen unb Wünsche der höheren Techniker der Staats- ibahnverwaltung zum Gegenstand ber Besprechung gemacht tat wären, ohne baß hiergegen die Ressortminister Einspruch den. In der Lagespresse sei anerkannt, daß vieles für Verbesserung der Anstellung- und Beförderungs-Verhalt- der höheren Techniker geschehen sei. Der jetzige Minister cs für seine Ausgabe, die berechtigten Wünsche der niker mit Nachdruck zu unterstützen, habe sich aber anderseits verpflichtet gehalten, die Beamten vor Schritten zu warnen, schließlich eine Schädigung ber Verwaltung und damit auch Ansehens ber Beamten selbst herbeiführen müßten. Das^Befinden des Kaisers von Oesterreich. Wien, 10. Okt. Das Befinden des Kaisers hat gebessert. Er empfing heute den Gardekapitän v. Beck, ern hat Professor Chiari eine Haisuntersuchung beim fer vorgenommen, die aber nichts ungünstiges ab. Wien, 10. Okt., 4 Uhr 45 Min. nachm. (Wiener Korr.- '.) Das Befinden des Kaisers ist vollkommen verändert; es handelt sich um Bronchialkatarrh ohne ber. Der Kaiser ist durch sein Befinden nicht gehindert, sende Geschäfte wie gewöhnlich zu erledigen. Wien, 11. Oki. Die Fiebererscheinungen gingen beim ser im Laufe des gestrigen Vormittags zurück.^ Der ser hat besten Appetit und man glaubt, daß die KLank- bet strenger Schonung in 8 bis 10 Tagen behoben werde. Offizielle Bulletins werden nicht ausgegeben, tern abend war das Befinden noch nicht fieberfrei. Tem- atur 38,1. Im Laufe des Abends erschien abermals zur izialuntersuchung Hofrat Professor Neusser und blieb 8 Uhr beim Kaiser. Gegen 9 Uhr begab sich der Monarch Bett. General-Mzelger für Gberhessen Militär-Luftschiffe. Berlin, 10. Okt. Nach Beendigung der Pro befahrt en mit dem lenkbaren deutschen Militär-Ballon, die nur noch in dieser Woche stattfinden sollen, beabsichtigt man an den Bau weiterer Militär -Ballons heranzutreten. Lo n d o n, 10. Okt. Das englische Militär-Luftschiff Nulli Secundus hatte bei' seiner heute erfolgten Rückfahrt vom Krystall-Palast nach Aldershot schwer unter dem Winde zu leiden und ist vollständig wrack geworden. Der Rahmenbau, der Gondel und Maschine hält, ist vollständig verbogen. Außerdem erlitt der Ballon andere Beschädigungen. Man mußte das Gas aus der Hülle entleeren und diese entfernen. Der Re stliegt als Trümmerhaufen aus der zweiten Radbahn. Koloniales. M r o g o r o, 10. Okt. (W. B.) Nach der gestrigen ersten Fahrt des Personenzuges auf der Zentralbahn bis Mrogoro, an der auch Staatssekretär D ern bürg nebst Begleitern teilnahm, erinnerte der S t a a t s s e k r e t ä r bei dein anschließenden Festmahle in dem Trinkspruche auf den deutschen Kaiser an das Wort des verstorbenen Herrn v. Siemens: „Die Zentralbahn wird unb muß gebaut werben!" Der Staatssekretär fuhr fort: „Sie ist gebaut worden trotz aller Schwierigkeiten. Ob sie über den jetzigen Endpunkt hinaus fortgesetzt wirb, ist in erster Linie abhängig von der Entscheidung der gesetzgebenden Faktoren, der wir nicht vorgreifen können. Eins aber läßt sich ohne weiteres fügen, nämlich, daß ohne V a h n b a u 1 e n die E r s ch l i e ß n ii g der Kolonie ebenso ivenig möglich ist wie bie Gut- nähme des Inhaltes einer verkorkten Flasche oder Hebung unterirdischer Schätze des Bodens ohne Sciikung bc5 Schachtes! Deshalb sei der Einwand gegen beit Bau von Kolonialbahnen, daß inan sie nicht bauen könne ohne Vorhandensein festen Verkehrs, hinfällig. Tas Beispiel Milansas zeige, wie Kolonialbahuen wirkten. Vorher ein toter Platz, habe es blühenden Haiidel, feitbem die Bahn, wenn auch keine oeutsche, zum Biktoriafee sühre. Die Kolonie solle nicht vergessen, welche Wohltat ihr Rlutterlanb durch den Bau der heute befahrenen Bahn ihr erwieseii habe. — Während des Festabends gab es einen Z iv i s ch en s a l l, da zwei Löwen in einen kamn 75 Bieter entfernten Kraal eindrangen und dort zwei Schiveiiie raubten. Änsiand. Paris, 10. Okt. Halbamtlich wird bie' immer aus- tauchende Nachricht von der Zulassung d eutscher Werte an die Pariser Börse für univahr erklärt und hinzugefügt, die Frage fei von ber Regierung nie erörtert worden. Auch Elemenceau läßt ferner bestreiten, baß er die Unterstützung ber Arbeitsbörsen, die mit dem allgemeinen Arbeits- bund zusanimenhängen, einstellen werde. „Figaro^ sagt, diese Ableugnung sei bedauerlich, denn sie widerlege die Amienser Rede. — Herve gibt in feinem Blatte „Guerre sociale“ zu seinem Antimil ltarismus eine Erläuterung, nach der er eigentlich eine Form der Vaterlandsliebe wäre. — Gegen Herve unb den Leiter des Blattes „La Gtierre sociale“ ist Untersuchung wegen Beleidigung der Armee eingeleitet ivorden. London, 10. Okt. Einem Vertreter der „Pall Mall Gazette^ gegenüber hat das Auswärtige Amt erklärt, daß die Petersburger Meldung, das englisch-russische Ueberein- kommen enthalte verschiedene ge h e i m e P ara g rap he n, die nicht veröffentlicht seien, jeder Begründung entbehre. — Mehrere hervorragende Blätter berichten onf Grund angeblich authentischer. Informationen, daß König Eduarb beabsichtige, dem Sultan einen Besuch abzustatten. Anläßlich der jüngsten Reise der dritifchen Mitlelmeer-Flotte habe der englische Llbmiral mit dem Sultan über diesen Gegenstand verhandelt.___________________ Kundgebmrgen für das allgemeine Wahlrecht in Ungarn. Budapest, 10. Okt. Die von den Sozialdemokraten heute veranstaltete Kundgebung für das allg-e-< meine Wahlrecht nimmt einen großartigen Verlaus. Alle Geschäfte, auch die Gast- und Kaffeehäuser sind gesperrt. Eine nach vielen Tausenden zählende Menge tummelt sich in den Straßen. Schon um sieben Ahr früh begann der Zug der Arbeiter, die in allen Fabriken und Werkstätten feiern, nach zehn Versammlungsorten, wo^ die Formierung eines Riesendemonstrationszuges erfolgt. Viele Häuser sind mit Fahnen und Transparenten mit den Aufschriften „Hoch das allgemeine Wahlrecht! geschmückt. Es mögen etwa 200 000 Menschen sein, die so dem Stadt- walde zuströmen, wo am Nachmittag ein Volksmeeting stattfindet. Vor dem Parlament, das ringsum von der Polizei abgeschlossen ist, befinden sich nur sehr wenige Menschen. Präsident Justh empfing um 11 Uhr eine größere Arbeiterbeputation, darunter auch eine Frau, die die Petition um Verwirklichung des allgemeinen Wahlrechts überreichte. Da der Redner der Deputation der'Regierung und dem Parlament über das Fernhalten der Arbeiter Vorwürfe machte, kam es zu einem erregten Wort-, wechsel, und Justh drohte, den Empfang abzu- br e ch e n. Er nahm schließlich die Deputation an und versprach, sie dem Parlament zu unterbreiten. Eine darauf folgende Deputation christlich-sozialer Arbeiter erfreute sich bei Justh eines weit freundlicheren Empfanges. Der persifch-türkifchc Konflikt. Konstantinopel, 10. Okt. Der persische Botschafter, der sich um die Beilegung des türkischpersischen Konfliktes bemüht hat, befürchtet eine dr oh en de Verwicklung der Situation, erklärt aber die alarmierenden Nachrichten für unwahr. Die Beziehungen zur Pforte seien nicht gespannt. Der Botschafter verweist aus daS 2eiegramm der Pforte nach Bagdad vom 8. September, in welchem die Pforte verspricht, Persien in der Streitfrage betreffend die Militärdienste ne wolle» Es folgen die Pla ido Y ers. i t be pc toi r t , lu M. 11. Oktbr. Leu- und Stroh. 1 f9* ‘ bZ G'U. Anz.) Angeiahren waren 12 Wagen 2 W^goii Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.30 bis fcÄKSf 2,ir< 2’60 Mk. O.OO. Maschinen- anberen maßgebenden Faktoren einer Prüfung unterzogen Wrgmschulen die nach den: Plan für Realschule bezw Real- gymnasien arbeiten, treten. Diese Schulen sind über hm? AnX Land verteilt: ihr Besuch ist zweifellos rpfrfvo-r , er, - als dcr der Präparandien Wenn nun sichrem nach die obere Schulbehörde der Ausbildungs^r ein S“ tifo 6 ^tbr mnfuMt qdxmft, so wird in Zukunft Sf« ”ÄÄ* das St'minar mit 2^0 JahrL'vÄ &fiiArL?^toSfiI?SUIh,^JCt.Inin‘Iriftif*t’n Bildung durch den Mc^ftine Ä^L^bcckeifuhren lasse. Wie könnte nun die schaltet werden? Es sei gestattet folgenix BoM^-sc — torlanfig ohne Begründung — zu machen: ' L°hrer erfolgt durch den Besuch einer höheren Bürgerschule bezw. Realschule bis Ober-Sekunda , Gerichtrßaat. , cnl n« $ e n * ^9* Ok.'. Das Amtsgericht München I verhandelt, £ fieutc Nachmittag über die Klage des Dr. Peters gegen den Maror a. v. D o n at wegen Beleidigungen, die der Angeklaait- ' al^ Zeuge im Münchner Peters-Prozeß ausgesvrochcn hatte.' Peters war nicht persönlich erschienen. Der Angeklagte, der sich selb>i verteidigte, wurde zu 5 0 M a r k G e l d st r a f e mb Tragung dc f wrCrT,(t* Berufung emlegen zu wollen/ , chen, 10. Ott. In der heutigen Verhandlung des Be» ' lewigungsprozefses des Rechtsanwalts Dr. Rosenthal^ der r. , Dr» Peters gegen die „M ünchener Po ft" vertrat, gegen bin verantwortlichen Redakteur der Münchner P o st Strauß kam 9IhfnHibeC ^E^leich zustande; Redakteur Strauß erklärt, daß die Abiassuug und Veroßentlichung der Artikel in gutem Glauben er- fr rid) ihrer Unrichtigkeit überzeugt habe und I bie Behauptung unter dem Ausdruck des Bedaueriis zirrücknehme Strauß uberninnnt sanitliche Koslcii. Außerdem wird der Vergleich der Muiich. Post m drei Zeitimgem („Atünchener Post ' « --nnl> „Augsburger Abendztg/^) veröffentlicht London, 11. Okt. Die „Tribüne" meldet aus New- yort: Die Mission, die nächstes Jahr der Zeitungsmagnat Hearth auf einer Deutschland reise unternimmt, hat den Zweck, dort neue Sektionen der deutsch-,ame- rrkanrschen Liga zu gründen. Hearth hat außer- bem den Plan, in Harwich ein deutsches Museum zu gründen und in Newyork eine Kunstausstellung ins -eben zu rufen Der Kongreß der deutsch-amerikanischen Liga hat an den deutschen Kaiser und den Präsidenten Roosevelt Sympathietelegramme gerichtet, worin die Hoff- nung auf Annäherung zwischen Deutschland und den Ver- ermgteii Staaten ausgedrückt wird " Markt e. - 9T Frankfurt a. M., II. Okt. (Orig.-Teleqr. des .Gien Anz. ) V i e hm art t. Zum Verkaufe standen 00 Kälber, 00 Schale n. Hammel, 402 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 67—00 Ps 03-00.00 Pf., 2. Qual. 65-66 Ps., Lebendgewicht 5- 00 00 Pfg., 3. Qual. 58—60 Pfg. Kälber I. Qual. 00—00 Ps 00 00%'^ ^'O0Pfg., 2. Qual. 00-00 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Plg., Echlachtgeivlcht 00— 00 Pfg. Schafe 1 Qualität t UÄS?- 2' °,Wli,ät 00-00 P'g- - | Breerkaften öcr Uedaktio». iAuouyme Einsettdnngcu blcibcu iinlievüdiidjtint.) $.* iu Hamburg. Ihre glühenden Liebesverfe zeigen ja von nicht gewöhnlicher Gestaltungskraft und lebhafter Einbildungs- kDcht,,!lud aber doch noch „ungeqorener Riost". dieser Hmsicht genügte' ihm nicht. ^ren Ausschuß .gegen den Militarismus'Undew" Di'eser Auffall ung bin icq und die große Mehrheit der Partei entgeaen- getreten, weil wir der Ansicht find, daß dieses Hervorheben einer «utmtilttattitischen. Agitation nicht int Interesse der ^Lnn bekämpfen d:e ganze staats- und Ge- e.lw^afr^orvnung, und es gibt ein falsches Bild für unsere Be- strebungen, wenn die Partei sich einseitig festlegt Aber auch Ln^Eirk^L-. uns, uni Liebknechts XbHto W bedenklich, denn ein eryevluher Teil der Pautamenosien M juristisch nicht so ge- .. _ Gießen, 11. Okt. 1907. _ Ernennungen. S. K. H. der Großherzoo Haden den Wilhelm .Herdt zu Darmstadt zum Burenuge- M^.ber der Zentralstelle für die Landesstatistik und den Hilfsdiener bei dem Amtsgericht Mainz Joh. Schließer zum Kreisdiener bei dem Kreisamt Lauterbach ernannt. ** Justizpersonalien. S. K. H. der Großherzog haben den Oberamtsrichter Dr. Ang. Nagel in Bingen zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg ernannt. Ernannt: der Gerichtsschreiberaehilfe Adam Krichbaum in Darmstadt zumAtruariatsassistenten bei dem AmtsgerA Fürth und der Gecichlsschreibergehilfe Wilh. Stock in Mainz zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Wald-Michelbach. ** Die Bekämpfung der Mäuseplage Wie Miseren Lesern noch erinnerlich sein wird, haben wir uns wegen Anstellung von Versuchen mit einem kürzlich im „§>eff. Landwirt" empfohlenen Mittel zur Bekämpfung der Mäuseplage mit einem bakteriologischen Institut in Ber- bludung gesetzt. Kon den auf unsere Aufforderung zur Vornahme der Versuche sich bereit erklärenden Gemeinden wnd Gütern wurde das Gut 5p eib er ts h au s en bei Lollar (Gemarkung Daubringen) als besonders geeignet ausgewahlt. Durch die ungünstige Witterung konnten die ^ersuche bis setzt nscht vorge:wmmen werden. Da das Wetter nunmehr dafür geeignet ist, erfolgt die Legung der Mausetyphuskulturen nunmehr Samstagnach mittag von Itz/. Uhr ab. Wir laden alle Interessenten, insbesondere dre Landwirte aus den benachbarten Geme'nden L>llar, Daubringen, Mainzlar, Ruttershausen, Staufenberg, ^reis usw. dazu ein mit dem Bemerken, daß das ganze Verfahren auf Grund authentischer Gebrauchsanweisungen vorgenommen und gezeigt werden wird, lieber das Ergebnis werden wir seinerzeit Mitteilung machen. Den ©enteinben, die sich zur «Bornahme der Versuche bereit er» »»hatten, sprechen wir hierfür herzlichen Dank aus. . r. .f.yn gebackenes Brot wwrbe bei der pouzerlcch vvrgewommenen Revision deS Brotgewichts bei lne,rgen Backern und Brothändleru vorgeftrnden. In offenen Berkaussstellen m denen Brot feilgehalten wird, Md eL- ^lls tme ,n Backereien die Preise und das Gewicht des zum durch einen mit dem pvl^e? ?on außen sichtbaren Anschlag täglich w^llungbrmgtMinn6 o^^ner parlamentarischen Macht. — Präs : Sie wollen iVon Darnhelm und ist Volks- und Schülervorstelluna r^?ir>?enl>FbL\cntcerr?ön1^ ClIJc $rt Scheuche für das deutsche Bürgertum geworden ich fteye rhm ferner, als Jaurös zu ihm steht Man kann nicht mit französischen Mitteln in Deutschland arbeiten ^m übrigen rechne jdy mit meiner Verurteilung. — Präs.: Wenn ^9en'r rechnen mit Ihrer Verurteilung als mit einer ^.cüwche, so kann ich Ihnen das nicht verwehren, aber es ist L t ber Stellung des höchsten Gcrichts- 7O'C^, btä cherches. — Oberreichsanwalt Dr. Olshausen wide^ v£^rrcl9€? bec Verteidigung auf Aenderung der An- ^prozestual unzulässig sei. Der Hochverrat (ösrigtßiaböra^tmclöunßen« Bien, 11. Okt. In dem viel besuchten Cafä Prückel in der Nähe des Stubentores zog eine Dame, die mit emem Husarenoffizier und einer zweiten Dame in lebhafter llnterhaltung saß, plötzliche einen Revolver und gab a u f den Offizier einen Schuß ab. Ehe sie daran ver- . toe^en konnte, richtete sie in selbstmörderischer dre Waffe auf sich selbst, verletzt' sich aber nur an her tzarrd. Der Offizier blieb unverletzt.. Die Attentäterin rst eine 20 jährige Büfettdame, die mit denr Offizier ein Berhältriis chatte, das dieser losen wollte. ebler Meldung aus Tanger hat Mu l e Y Ha f r d dre Stamme in der Nähe der Stadt ersucht. mnM 1 ^aItunö einzunchmen und ztvar so- wohl den Erngeborenen tote den Fremden gegenüber; totanae Ä&srs*“ ”n ”raK° ** «M ftaifer ^rung ^5ofefs weit entfernt davon ist QT9eilb *2)er Kaiser leöde zm^-eit an einer tätigen Lungenentzündung, auch sei seine Ternperatur sehr r e 3 i n , 10. DEt. Im Hochverratsprozeß gegen Dr * Oberreichsanwalt Verurteilung zu zweit Zahlen Zuchthaus und sofortige Verhaftung. Tie Urteils- 1 LLLt»nALg ung erfolgt am Samstag ll5' ? I Ö £Ä imMrS >»n SBajfenübungen der Jugend sefpS - $ebel: Ncm. - R. A. yac|c: öai er von einer -esprochen'? - Bebeli Niemals O-Q|c. -31t bie ö’^tDcruiig von Vollsabstinrmungen ftber ür' w um ö-neben etwas neues? - Bebel: Nein, das ist t roatitk™ tratiiche Forderung. / 1 l*e KAll^^lngekl.): WaSverüehmSic unterWehrlosmachun ün Lhrist Win will und nicht dos' Äesühl dtt Empörung enpaMden, ob un es Kaisers wird L abbMgen b£ bcr. 2tnf^t IWen, den in Betracht kommenden ©ememben' und den a 10-'Dkt. Morgen wird im Offenbacher ^>ü>e»2*a q°-51 um T^ie 100 0. Einäscherung vollzogen. WäbÄ^d^^bnnung erfolgte am 18. Tezember 1899. fahrend die jährlichen Einäscherungen im Offenbacher Kre- ■ ^0.um hundert betrugen, stieg die ^abl l ü^, sr>r.t< - -- e. nur in einer vsiffarnw £en letzten Zähren auf mehr als 200 und ist fortaeseßt gewanot. Im übrigen gebe es n in starker Zunahme begriffen. k-rneParteigenonen, du auf dem- Herv^scLn S,a ! Erqän^-der der gestern vorgenommenen Verhandlungen riiÄXmibÄpn a4'll!lä' Abrrkant W. Cloos Sparlassenrechner R ’“91 $Tf en «--t- -u 'biestm ^^e'.^LNoll m chff-n 7u von der hiesigen Gewerbeschule, telt«9« ge,agt haben, diese Resolution bedeute^ einen war sehr erregt. Wir wünschen den neuen bisherigen Haltung der Partei. — Mrtglledern das Beste für ihr neues Amt, nämlich neben Anycht. Die deutschen Delegierten wollten^ lveistm Uebcrtcgen ein kräftiges Handeln. ,emc? Umjtanden etwas adzepueren, was nu, - 'E annähernd an den ^tandpmcki Hcroes heranreickte tyochvcrratsprozcß Liebknecht. • enftcheidenden Punkt haben wir sestgehaltcn, daü nir4 ^NachdruckKj UrL s° ' la6- " S- Leipzig, 9. Okt. das a a?e'‘ Ät Toplin t f- ^P'ig, 9. Okt. bE^^andlich Der Kasernenagitation rede ich nicht das Wort' Frnt^iÄ\ Lannr bcc Artikel des Angeklagten Re- ^^od besprochen, ^r. L. schildert darin die V'ane der ►wir t611 DQd Schwärzeste. Selbst das Recht der Not- den Rekruten ^r?u»s In den Kasernen werde man ^zahlen, wer der innere Feind sei, nämlich Vater ?^udcr, Schwesterii. Auf diese sollt Ihr schießen Was Ht das für em Vaterland, das Euch Euer Liebstes nimmt' einige d^ut'che Vaterland Oertritt nur eine $cfef\irh-xffa*Toffn die Euch von Kindheit an auSbeutet 6u r »wb zerstört - Präs.: Dieser Artikel ist^^doch^ I Ä — Dr. Liebknecht: Er behandelt die Rekruten- absch-edsfewr. N wollte Wnen Saaten ÄWS forrern. V'-w.. ^n Mannheim lprachen Sie davon dan die Frag^der s"it34,“5oaba^Tltm Antrages nur eine antünilitaristischen Agitation — ■■ wüldm"'- ^o^slwse über andere Klassen objektw Fasten NwL 7? ^cht-vLsteh?„" in^hfp ^£*lbcit- rU ^aÄen' Rekruten mit dem Trauerflor in die Kaserne ziehen sollen. Er habe stets zur gröstteu Vorsicht in der antimilitaristischen Agitation gemahnt — Präs - Sie bc- ^benhJtd)HTrmi-®o29enfa6 ru Bebel und Vollmar.^ Was wollln nicdeEl^t^ ^ch^wiü ^a- ich in meiner Schrift meoerge.egt ^ch^will Aufklärung un antimilitaristischen Sinne "^nlPa^CI:brtert dann das Benehmen des Angc- rwfr?teI\ ?aa) ^fstiung des Hauptverfahrens. — Dr Liebknecht W das, was er in Volksversammlungen gasagf ha aÄ- Moment --r nicht, worin die Anklage Äi -stOment der Gewaltsamkeit erblicke. Er wolle allaem-in hi? y§ ob..die Sozialdemokratie"'^^ zur hfp Bourgeostie furchte nichts mehr, als daß nnd^ fO^atie aus geietzlichem Boden ihr Ziel erreiche und sie furchte schon die nächsten Reichstagswahlen. Allert bem^nhrn11 u” geschichtlichen Umwälzungen nur auf dem Boden der Gewalt ersolgt. Es sei auch nicht sebr waür- scheinlich,^dag eine spätere Umwälzung friedlich vor sich erben Sozialdemokratie aber sei ftiedlich und sie wolle L“1 der fteiheitlichcn Entwicklung, den Mili- tari^mus beieitigen. Ter Staatsanwalt sage in der Anklage es ,,löie.anders möglich" gegen den Mili- tarismus ge.ampft werden. Dieses „wie nicht anders möglich" Das fei ein Armuts- unb infolgedessen konnten diese £c.fr leicht mit dem § 112 in Konflikt kommen SÄ eÄ- an^ted Bedenken. Bekanntlich ’nn?ön ^üg, bie nur daraus warten, geivaltslnrr l uus vorzugehen Bebel gibt dann Auotünft über die < auj dem Lozialistenlongreß in Stuttgart Qiebfncchf ®?!$.keine Rolle, gespielt, ^ hL nur > ein^E^m! "" dre istufigen, der Weiterführung und S^in^? Allgemeinbildung' dienenden ^?^E>ildung aller Lehramtskandidaten wird N) c i jährigen Seminarkursus mit mög - 'LeÄ Anlehnung an die Universität in Gießen verniillelt. Aus Stadt und Lanv. Auf Teilzahlung kauft man reell, gut und billig bei 1 JTTMANN, Giessen, Plöckstrasse 14-16. ZU hkWlßehkOmÄÄlMglhkckMchi Dich m. U/io [lünbe auf bem öffentlichen Submissionswege vergeben werden: Prof. Voit. erhältlich. 16354 B9, Stetig HttSeWrtiirGicßtü.. U»jezrii Coulante Bedienung! 163351 Reelle Preise. 400 7 4 1 3 Kartoffeln Zwiebeln roten Rüben weißen Rüben gelben Rüben unterirdischen Kohlrüben Meerrettig Weißkraut Rotkraut Sellerie Lauch 1 , 20 60 Stück 300 , 60 . Die Lieferungsbedingungen können auf dein Verivaltungs- burcau dec medizinischen unb Frauen-Kliniken an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Offerten unter Beischluß von Musterproben sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Ec- össnungstermin Montag, den 21. Oktober 1907, nachmittags 4 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau einzurcichen. Znfchlags- frist bis zum 26. Oktober 1907. Gießen, den 10. Oktober 1907. Gr. Verwaltungs-Direktion der medizinischen u. Frauen-Kliniken LieserZmgsvergehmZg. Für die chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung die Lieferung von: 20 Zentner Aepfeln Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 8. Oktober 1907. Großh. Direktion dec chirurg. Univ.-Klinik. P o p p e r t. Gießener Wetterdienst.! Voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag den) 12. Oktober: Trübung und Regeln Kübl. WestlichHWinde. BIO/ 110 werden. Lauter, den 10. Oktober 1907. Großh. Bürgermeisterei Lauter. Aff. Gherversieigernng. Montag, den 14. d. Mts., nachm. 1 Uhr soll der In wenigen Wochen ist die Stadtverordnetenwahl zu erwarten, bei der nahezu die Hälfte unseres Stadtparlaments zu wählen ist. Trotz der ungeheuren Wichtigkeit der bevorstehenden Wahl für das Wohl und Wehe der gefaulten Einwohnerschaft hat man von einer eigentlichen Wahlbewegung noch nichts gehört, wohl aber von geheimen Verhandlungen zwischen den Vorständen der politischen Parteien, des Bürgerveceins und der Bezirksvereine. Wähler! es besteht die Gefahr, daß Euch hierdurch kurz vor dec Wahl eine Liste präsentiert wird, die weite Kreise dec Bevölkerung unberücksichtigt läßt. Vor allem ist zu befürchten, daß bei der Zusammensetzung dec leitenden Persönlichkeiten dieser Vereinigungen die Mieter zu kurz kommen und wie gefährlich das ist, haben die letzten Wochen gezeigt. Weite Kreise haben deshalb erwartet, daß in der Mieterversammlung am Mittwoch eine Kandidatenliste, proklamiert werden würde, die neben den Interessen der Allgemeinheit auch den Interessen dec Mieter Rechnung getragen hätte. Aus taktischen Gründen ist dies nicht geschehen, was insofern bedenklich ist, als bei einem späteren Eingreifen in die Wahlbewegung es wohl kaum möglich ist, Kandidaten aus den Mieteckcetsen mit Aussicht auf Erfolg aufzusteüen. Aus diesem Grunde unterbreiten wir der gesamten Bürgerschaft eine Anzahl von Vorschlägen, aus denen sie sich nach sorgfältiger Prüfung die 14 ihr am geeignetsten erscheinenden Männer aussuchen kann. Allen Interessen und Berufskreisen trägt unser Vorschlag Rechnung. Hausbesitzer und Mieter, Industrielle, Handwerker und akademische Kreise sind dabei gleichmäßig berücksichtigt. Es sollte uns freuen, wenn die heutige Bürgervereins- versammlrmg sich auf dieselben Namen einigen würde, denn damit wäre die Gewißheit geschaffen, daß in Zukunft die Förderung des Allgemeinwohls die oberste Richtschnur bei den Entscheidungen des Stadtrats bilden soll. Die ausscheidenden Stadtverordneten sind: Ebel, Euler, Gabriel, Heller, Leib, ILöber, Geh. Justizrat Dr. Schäfer, KommdUt Schallstaedt und Geheimrat Wimmeaauen Unsere Kandidatenliste lautet: Schreinermeister Heil. Schuhmachermeister Uerg. Brauereibesitzer JSwiaier. Professor Oberbibliothekar ESbel. Architekt Masimma. Geh. Kirchenrat Krüger. Schneidermeister ILeiRa. Obermeister lErsist JLudwig Geh. Justizrat ©Inälter. Kommerzienrat Kommerzienrat Schirmer. Professor S®mmer. Rechtsanwalt Spohr. Geh. Forstrat Wimmeaaaer. Journalist Wohamanäh. ___ Tieienweg 19 Theo Schaefer Tiefenweg 19 Bestattungsgeschäft „Enhe Sanft“ Separates Lager in Metall-, Eichen- u. Tannen-Särgen Srssse Preisschliefen Sonntag, den 13. Oktober l. 2s. auf dem Schliesplatz beim) Pbilojophenwald. Der Vorstand. Eintritt während des ganzen Tones 50 Pfg. pro Persim. 07KU Tüchtige Hausfrauen haben schon seit Jahren die Erfahrung gemacht, daß sie nur den Geboten der Sparsamkeit und Gesundheit folgen, wenn sie zur Herstellung von Kuchen stets Dr. Octker ' s Backpulver anwenden. Mit Hülse dieses Triebmittels ist ein Kuchen billig herzustellen, zugleich ist er ein vorzügliches Nahrungsmittel. Die Hausfrauen und Köchinnen verfangen stets Dr. Oetker's Backpulver, weil dieses alle die Eigenschaften hat, welche ein vollkommenes Backpulver haben mutz. Aus bestem Rohmaterial hergestellt, versagt cS niemals, macht Kuchen re. porös und deshalb leicht verdaulich. ES erfüllt denselben Zweck wie Hese, wird niemals hart und halt sich, trocken aufbewahrt, unbegrenzte Zeit. Deshalb weisen erfahrene Hausfrauen Ersatz für Dr. Oetter'ö Backpulver zurück und verlangen immer wieder das echte Dr. Oetkers Backpulver. lRezeptbüchcr umsonst von Dr. A. Oe Iker, Bielefeld.! Str^aei m schmmarbeltei. Die für die Erbauung eines Wafferturmes zu Großen- Lmdcn erforderlichen Schreinerarbeiten veranschlagt zu 2929,10 Mark sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten Zimmer Nr. 23 während den Dienststunden ^nc Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlossen und portofrei bis spätestens Mittwoch, den 16. Oktober l. Fs., nachmittags 31/» Uhr auf Großherzoglicher Bürgermeisterei Großen-Linden einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Gießen, den 10. Oktober 1907. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. Germania-Drogerie, Carl Seibel. Telesonö 93. Jrankfurtersir. 39. Eisenbauanstalt DARMSTADT. Dachstühle — genietete Träger — Stützen— Submission. Für die Großh. medizinischen und Frauen-Kliniken in Gießen soll die Lieferung nachgenanntcc Verzchrungsgegen- Hiesige Getnemde-Eber zur öffentlichen Versteigerung gebracht 6446 vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen Von 3 bis 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen, und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Mustern bis zum 16. l. M., vormittags 11 Uhr auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Heute frisch echte Kieler Bücklinge 3 Stück 20 Pfennig, empfehlen Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27. [au/10 tzWicht übersehen! xaf & wollen Sie bitte, datz mein Mediziual-Leberthrau in bekannter bester Qualität wieder frisch eingetroffen ist. Derselbe ist in Probcslaschen von 50 Pfg. an sowie auch lose ausgewogen Tafeiüpfei. | Bringe morgen auf Oswalds Garten eine große Menge feinster Lasel- u. Wirtichastsüpfel von 15—20 Pf. per Pfund. Garantie für sorgfältig gebrochene Ware. Achtungsvoll Frau Hammel. Jedes Quantum wird frei ins Haus geliefert.[07592 vermischte». »Der neueste E i scnb ahn u n fall. Der Scm- siner Schnellzug stieß in der Nähe von Budapest mit einem Lastzüge zusammen. Drei Personen vom Zugpersonal umrdcn getötet und vier Reisende schwer und 15 leicht der- T€kt. Der Unfall wurde dadurch verursacht, daß der getötete Zugführer dcS Gülcrzuges, anstatt an der Ausweichstelle zu h.ftlen, iveitcrhijjr, lvorauf der Güterzug m>it dem mit zwei Lokomotiven bespannten Schnellzuge zusammenstreß. Durch die bcraussprüvendcn Funken der Lokomotive geriet eine in der sKäDe befindliche Eisenbahnbrücke in Brandl. — Von der Behörde wird zugegeben, daß. nur st r a f l i ch e r Le i ch t s i n n der Angestellte n die Eiienbahnkatastrophe verschuldete. Der Schuldige ist aber twch nicht ermittelt. Nach dcm Zusammenstoß versammelte sich aus der Unglücksstätte eine große Menschenmenge. Bauernvolk aus der Umgegend versuchte die Verwundeten zu Plimbcm, wurde jedoch vou Gendarmen mit blanker Waffe aus- einandergetriebeu. Eine Brücke, unter der, sich die entgleisten und in Brand geratenen Wagen auftürmten, brannte gleichfalls nie- fyx Der Lochmotivsührer des Güterzuges hat bei der Katastrophe den Tod gefunden. * Das Alter der Niagarafälle. In der Zeitschrift .Knowledge" macht Dr. I. W. Spencer interessante Mitteilungen über Untersuchungen über das Alter der Niagarafälle. Man hat eine Reihe Messungen, Grunduntersuchungen und Beobachtungen über den Wechsel der topographischen Bedingungen und der Wassermengen vorgenommen. Ehemals ergossen sich nur Waffermengen des Eriesees über die Fälle; ursprünglich haben die Flutmassen nur ein Fünfzehntel bcS heutigen Umfanges gehabt. Äas Alter dec Fälle wird auf Ö9 000 Jahre berechnet. Nach Veröffentlichung des Status am 10. Oktober den Diskont! von 5 auf 6 Prozent hinauffetzte. Bemerkt muß ferner werden, daß das Reich die Bank auch in der Berichtswoche in Anspruch genommen hat, sodaß sich ihr Effekt en bestand um 19,51 Mill. Mk. (i. V. 14,15 Mill. Mk.) erhöhte. Der Metallbestand, der in der vorjährigen Parallelwoche unverändert geblieben war, hat diesmal 6,51 Mill. Mk. verloren. In früheren Jahren hatte die erste Oktoberwoche der Bank häufig schon einen Mekallzusluß gebracht. Der Notenumlauf hat sich um 112,40 Mill. Mk. (i. V. 94,40'Mill. Mk.) reduziert, doch geht er noch intimer um 103 Mill. Mark über den vorjährigen hinaus. Der steuerpflichtige Noten- betrag hat sich nach obigen Mitteilungen um 118,06 Milt. Mk. verringert. Im Vorjahr l-atte die Erleichterung nur 106,70 Mill. Mk. betragen, vor zwei Jahren aber 181,70 Mill. Mk. Mit Spannung darf man dem näck?sten Ausweis entgegensehen. Elektrischer Betrieb der Berliner Stadt - und Ringbahnen. Seit einigen Tagen zirkulieren an der Börse Gerüchte, daß der Betrieb der Berliner Stadt- und Ringbahnen nunmehr in elektrischen Betrieb genommen werden soll. Infolgedessen sind namentlich die Aktien der Allg. Eleltrizitätsgesellschaft wesentlich in die Hohe gegangen und auch die übrigen Elektrizitätswerke im Kurse gestiegen. Daß in dieser Angelegenheit Schritte getan werden, obwohl sie selbstverständlich noch geraume Zeit in Anspruch nehmen werden, geht daraus hervor, daß der Geh. Baurat Witfeld aus dem Eisenbahnmiuisterium mit einem höheren technischen Beamten der A. E. G. nach Amerika gereist ist, um die dortigen Einrichtungen zu studieren., Nach der Rückkehr dieser Herren werden die dem Eisenbahnministerium von den großen Elektrizitätsfirmen cingcreid)ten Projekte nochmals geprüft und dann, nachdem das Abgeordnetenhaus sich mit der Angelegenheit befaßt und sie jedenfalls genehmigt wird, wird es sich Herausstellen, welchen Firmen der Auftrag zur Durchführung erteilt wird. Kandel. Finanzen des'Deuts eben Reichs. Jüngst gingen Gerüchte um, das Reich werde demnächst zur Ausgabe einer neuen Anleihe schreiten. Demgegenüber wird nun versichert, daß die zuständigen Stellen den Wunsch und die Absicht haben, die Deckung des Geldbedarfs des Reichs bis über Ende des Kalenderjahres, ja nach Möglichkeit bis über Ettde des Fiskaljahres, also über den April-Termin des Jahres 1908, hinauszuschieben. Das Reich lvird sich vorläufig weiter mit der Diskontierung von Schatzscheineu bei der Reichsbank behelfen. Aber auch in dieser Hinsicht wird es voraussichtlich nicht nötig sein, über den augenblicklich im Besitz der Reichsbank besittdlichen Betrag an Reichsschatzscheinen mcfentli ch hinauszugehen. Die starke Inanspruchnahme der Reichsbank durch Vas Reich zum Ottobertermin war hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß die Reichspost an die Be- rufsgenossenschasten sehr erhebliche Vorschüsse zu leisten harte. Diese Vorschüsse entnimmt die Post bei der Reichs- hauptkasse und sie dürste-n vorübergehend den Betrag von 180 Mill. Mark erreicht haben. Diese Betrage werden voraussichtlich bis zum Mai 1908 wieder zurückfließen. Anderseits kann erwartet werden, daß das Reiche in den nächsten Wochen in der Lage sein wird, größere Beträge von Reichs- schatzsch'einen wieder zur Einlösun.g zu bringen, da die Einnahmequellen des Reichs in der Regel in den Herbstmonaten am reichlichsten fließen; speziell die Einnahnten aus Zöllen erreichen im Herbst ihren Höhepunkt. — Deutsche Reichsbank. Der Kernpunkt des gestern veröffentlichten R e i ch s b a n k a u s we i se s ist, daß fick) das Institut mit 395 327 000 Mk. in der Notensteuec befindet gegen eine solche vou 513 384 000 Mk. am 30. September 1907 und 398 641000 Mk. am 6. Oktober 1906. Im Vorjahr war die Banklage aufcrordeutlich gespannt, sodaß das Institut unmittelbar Gustav-Adols-FranenÄereiu. In diesen Tagen werden die Jahresbeiträge für linieren Verein, wie alljährlich, erhoben werden. Eine größere Anzahl von Sammlerinnen hat sich freundlichst bereit erklärt, die Erhebung der Gaben für 1907 zu übernehmen. — Im Jahre 1906 wurden für die äwecke des Vereins, zur Minderung mannigfacher Rot bei armen laubensgenossen, in unserer Gemeinde 1308 Mark durch unsere fleißigen Sammlerinnen und das Wohlwollen der Gebenden zu- famurengebracht und durch Vermittelung des Verwaltungsrales in Darmstadt an 35 hilfsbedürftige Gemeinden und Anstalten verteilt. Jndenl wir allen Gebern und Geherinnen auf diesem Wege unfern herzlichsten T...ik aussprechen, bitten wir, auch m diesem Jahre unsere Sammlerinnen freundlich annehmen und durch Spendung reichlicher Gaben die gute Sache unserer evangelischen Kirche fördern zu helfen. Du/io Gießen, 12. Oktober 1907. Für den Vorstand des Gustav-Adolf-Frarrenvereins: Die Vorsitzende: Der Schriftiübrer: Luise Wortmann. Fritz Schmoll, Oberlehrer. Lieferung von Verpstegungsvednifnissen. Die Lieferung des Bedarfs an Kolonialwaren, Kartoffeln, Gemüsen, Eiern, Käse, Butter und Milch, sowie die Abfuhr des Gespüls soll bei dem unterzeichneten Bataillon für die Zeit vom 1. ^loucmbcr 1907 bis 31. Oktober 1908 neu vergeben werden. Vertragsbedingungen 2c. liegen auf dem Zahlmeister - Geschäftszimmer lZeughauskaferne) zur Einsicht auf. Versiegelte Angebote für die ganze oder auch nur teilweise Lieferung mit der Aufschrift „Zlngebot frir Lieferung von Verpflegungsbedürfnissen sind bis 18* Oktober 1907, 8 Uhr vormittags an die Küchenverwaltung der Zeughünskaserne einzureichen. Dn/io S. .Bataillon Infanierie-Eegiaients ______________kaiser Wilhelm Kr. 116.____________ Die Erd- und wtaurerarbeiten, sowie Lieferungen zur Her-' stellung eines KreuzungsgleiseS, einer Fntzwegüberführung und Verlängerung des offenen Durchlasses auf Bahnhof Reistirchen lStrecke Gietzen-Fulda) sollen zusammen verdungen werden. Zeichnungen und Angebotsmufter liegen auf unterzeichneter Inspektion zur Einsicht aus,- auch tonnen Angebotshefte von derselben für 1,00 Mk. lbestellgeldfreie Poslamveisungs bezogen werden. Die Angebote iverden am 26. Oktober 1907, vorm. 11 Uhr im Jrtspektionsgebäude, Zimmer 17, geöffnet. Vollendungssrift 1 Jahr. Znschlagsseist 3 Wochen. Bn/io Grotzb. Elsenbahn-Betriebs-Jnsvekllon 1 Gießen. 20 Zentner Aepfel 600 e gute Speisekartoffeln 15 gelbe Salatkartoffeln 10 ■ untererdige Kohlrabi 10 • Zwiebeln 2 H wieerretttg 10 H gelbe Rüben 35 V Weißkraut 150 Stück Rotkraut 400 n Wirsing 200 w Lauch 350 ft Sellerie. 6 öem 10* OZtsbsv Depositenkasse Gießen. 5 Oest.-Nng. StSb. 187.3/74 i.(Y. 105.30 I 4 Stuttgart v. 1897, unk. b. 1905 47, Mccklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I berl. L 125 Brünn-RS. 72 slf. i. M. 100 n Trier v. 1901 unk. b. 1906 b. Wiesbaden v. 1900 do. do. 99 00 Preußische EonsolS v. 1901 M 1000/2000 do. do. Badische Anleihe v. 1901 nnt 1900 0 . Ser. 10 . . 91.50 nnl. b. 190 4 b. 1907 97.. | 4 Lire 4 Würzburg h. 1Q99 nnl. do. 69.90 500 91.30 3V, do. Sard. See. fffr. gar. I n. II 4 M. 4 Sicilianischc flrncrfr. i. CM. do. i. 6J. 4059 r 2043 r 1899 S. 18 nnf. SAchsisch-MLtente ...... Württem". v. 1875—80 abgest. . Stockholm v. 1890 ^rr. ^9.82 nnl. b. 1904 . gar. 3 1908 Zürich b. Ausländische UralSk stenerfr. gar. 404/2020 Stadt BuenoS-AireS v. 1892 stenerfr. nar. do. v. 1888 do. Warlch.-Wien. flfr. gar. 2020/4040 Ser. 4 99.40 Robert Kr. S. 53 n. 54 nnl. b. 1906 M. do. do. bis inet Ser 52 . . Oest.-Nuo.StaaSb. I 141 9 Mottbarbbabn . . C'tfl.'Siibb/Pomb ) 29.7^ ttaf. Mittetmeer . Oest. Nordwest A 1110.50 9(natof. Eisend. . Lire B . I 109.- ■Prince Henri . 62 50 33.80 | Prag-Dux St. Alt. 8. ff. 37, Stnndeflherrliche Anleihen. 4’/, (51 rf. Henckel Hg.b.Donn. r.Al°5ü.84 M. 104. Provinzial- nnd Commnnal* Fürstl. Solms-Braunfels v. 1880 . Obligationen .4 4 do. do. v. 1886 . 91.00 Nheinprovinz AuSg. 20 n. 21 nnf. b. 1902 do. r. 102 22 n. 2.3 4*/, Eisenb. Nentenbank do. 94.10 67. 41/, Eisenwerlc Lollar r. 102 M. do. -Wächtersbach v. 1884 4 Frankfurt 3 4 98. Nnmän. Dividende M. IDO« 100.50 do. 87.60 87, Alzey v. 1899 nnl. b. 1912 Bank M. Badische Bank . . 672 ILoro. 149 id 130.- Babenhausen (Heffen) . . 4 12.96 114 - do. II 3 M. 8 3 do. Fr. Dresdner Rank . . M. 600/1200 V M A M (T) A ee aw . e CHO 1 4 Erlangen n. 1900 nnl. b. 1911 Dresdner Bankverein M.1000 362. i. B. v. 1900 nnl. b. 1905 . 7 n. 1884 abgest. 95. 27^Stullweißeub.-Raab-0'rai 27, 31.00 Lstr. Unverzinsliche Lose. 4 Gießen Ungarische CMb-Wcntc 2025 r 91.25 77.30 M. 91.25 4 Heidelberg v. 1901 Drgent. inn. lA.-Anl. v. 1887 . Prentz. Bobenkreditbank Pes. ‘Ci 1890 v. 85.50 Lstr. 5 . Ultimo. v 141.60 Egybtische musizierte. . VercinSbank do. fir. Lstr. 47, Javaner Ser. II v. 1905 Tndnstrie-Aktien do. v. 1903 nnl. b. 1908 Mainz v. 1900 nnl. b. 1910 do. abgest. 80°/( 117.75 7 leisen bah «-Prioritäten nheim n 37, MeV v. 1903 nnl. b. 1912 . . Frl. Hyp.-Kred.-Pcr. München v. 1900/01 mit b. 1910/11 4 - n 8‘A Neustadt a. d. H. v. 1889 218 50 do. do. 106.30 r 226.25 v. 1902 unk. b. 1913 Ausländische 125.90 do. S. 44 nnl. nnl. a. b. 1908 3 (tilgb.) :r 47, Offenbach 1900 nnl. b. 1906 1891/92 (abgest 1908 Oest. Süd (Lomb.) fif. 400 4 do. 98.20 »7, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 untb. 1905 Fr. v. 1901 do. QU). 71 i. G. v. 1883 abgest. v. v. 77.60 68.00 do. do. do. 500 200 Scr. 301-310 untb. 1908 Ser 331-350 untb. 1913 163 10 148.75 4 5 5 8 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1888 1897 M. JTr. 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. omorL ab 1907 amort. ab 1910 b. b. b. 1901 1902 1908 1910 v. V. 400 400 400 4 37, do. do. do. do. do. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. v. v. v. v. nnl. unk. i. B. i. G. 1907 . 1910 . 4 4 4 37, do. do. 4 4 do. do. Hamburger b. 1902 mit b. 1912 Hamburger St.-Ant amrt. 1900 u. 190 v. 1889 v. 1891 öfl.G ÄT. 8. ff. STr. 89.70 89.70 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Offenburg v. 1898 Pforzheim v. 1899 3 3 3 3 4 4 do. do. do. bn. nnl. unk. unk. b. b. b. b. i. W. i. (M. i. G. i. G. i. G. 500 500 500 500 91 91, 91, 91 ii. 34 mit b. it. 41 mit b. b. 32 b. b. 1913 1908 1905 1906 12 5 99.50 97.50 4 4 4 37, do. do. do. do. do. ho. mit unk. unk. nnl. mit ö. ff. 150 - - fl- 194.- 198.50 204.25 164.50 176 — 265.- 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. 500 500 M. v. ff. 115 20 64.20 6580 11.20 v. 1903 nntilgb. b. 1908 v. 1902 unk. b. 1912 . unk. unk. nnl. nnl. m. S. 1889 1891 91.40 91 40 91.40 91.40 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, 6 n 27=4.— 157*10 : mit 1 nnl. ! UNk. mit unk. ’ nnf. nnt mit b. b. b. b. b. b. b. 6. b. b. 148.00 112- 4 4 4 4 4 4 37, 8 13.20 85.90 94.- 94.- do. do. do. de. do. 5. ff- M. 8. ff. Reichsbank frankfurter do. do. do. do. do. do. do. do. do do. 101.— 96.20 M.1000 M.1000 600/1200 155.30 198.00 135.00 Vrivil. . . garantierte 97.70 98.80 98.80 v. 83 Em. Em. 1885 1904 1901 1906 Nürnberg. Ber einsbk. Oest.-Ung. Bank Oest.-Landerbank Oest.-Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . n. 17 mit 1910 unk. b. 1905 Pes. Lstr M. v. 18R7/89 v. 1R0G nnt v. 1909 unk. 4 8 7 37, 37« 37, .Südital. (Merid.1Sr.A-H. ToScanische Central . . Weststcilian v. 1879 . mngcteilt von der 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 4 37, 3 Rente Rente do. Dente Rente 97.10 79.25 nnt b. nnl. b. unk. b. . . M.600 M. 600/1200 Rbl Lire M. do. do. do. Bahr, do. i. G. i. (55. i. G. ö. ff. M. 37, 37, 37, 4 do. do. do. do. do. Man AnSback'-Gmizenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailander . . . Mailänder . . . Meininger . . . Renchateler . . . Oestr. t). 1864 . . Oestr. Kredit n. 1858 Pabenb. Graff. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... 4 4 4 4 3’7 do. dv. do. do. dv. do. Südd. 260. . 106.90 c 13).- 151.03 4 Sckiweir. Central v. 1880 . Moskau-Kafan nnt 1915 Russische Sübost 97 stenerfr. M. Tlr. M. Fr. 37, 3 do. do. do. do. do. do. bo. 37, 37, 37, 67, 37, 3 V, M. 1000 Tlr. 100 do. do. do. do. Ruff. do. do. bo. do. do. do. do. do. Res. Lstr. Pes. 408/20-10 . 2040r Fr. Fr- nnt b. nnt b. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 holländische Komm. v. 1871 37,Käln-Mindener .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . 440.2g 390.50 amnrt. bo. do. amort amort. 104.50 101.00 9540 1t. 1891 . . v. 1891 Lit. H 1000 500 1000 wo« 6.15 «7, 57, 27, 12.95 9 47, 47, 7 67, 8 97 60 65.— 100.50 Madrider abgest. . . Meininger Pröm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . Lstr. M, sirr! M. 37, 37, 37, 37, 37, Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Hyv. do. do. do. do. 96.— 92 90 37, 37, do. Raubeim v. 1893 v. 1896 V. 1897 v. 1903 v. 1905 v. 1901 unk. b. 1906 V. 1888 .... v. 1R95 .... v. 1898 nnt b. 1903 1905 V. 1894 . v. 1905 . 75.20 74.20 75.45 S. 19 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 h. 1895 v. 189R 99.50 95— 91.- Solms-Lanbach abgest. . . SolmS-Lich SolmS-RSdelbeim . . . . Bsenbnrg-Büdingen . . Tlfcnb.n. Bnd.-Virffeiu v. 1887 37, Gotthardbabn . . . 37, .Lura-Be-rn-Lnzern gar. 37, Fura-Simvlon n. 1894 StaatSb. I—?m Kr. 1400 ö. ff. 200 k. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 57: 6 do. do. do do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. Rbeiu. do. do. do. do. 3 3 Ungar. Kreditbank . . Unionbanl (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . 7 9 87. 8 97, 7 77, 7 7 b. b. b. b. b. Kobenhag. v. 1931 nnt 1011 8 47 125- 110.— Fr. M. b. b. abgest 1905 u. b. Bert, umtschb. 1907 b. 1906 1.) . v. 1903 v. 1879 ö. ff. 200 ö. ff. 200 ö. ff. 200 600/1200 s. ff, 350 do. do. do. do. Fulda \ alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . ö. ff. 150 ho. ho. Hessische bo. bo. bo. do. bo. . . Ungar. Staats Venetianer do. Gold-Rente bo. einbeitl. Rente front).) . . , bo. StaatS-Rente ..... Oest, E.-B. St. Sch.-Bersch, (eonv. v. 1888 conbcrt v. 1897 b. 190? b. 1905 v. 1R96. b. 1898. ho. v. 1902 . . . Limburg abgest. . . . Ludwigshafen b. 1896 Rudolf .... „ t, do. fSalzlgtb.) fff. i. G. BereinSbank . Dislonto-Gesellschaft M. Fr. 94.40 85.40 94.90 85.50 abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lil. J b. 1884 b. 1886 n. 88 . . . v. 1894 b. 1905 unk. b. 1915 Ser. 6 Ser. 7 nnt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911 . do. do. Pfälzische Staats, oder brov inzi al-garant. do. S. 28, 30, ; do. S. 29 unk. I do. S. 45 (tilgb. Ser. 19...... Kommunal Ser. 1 nnl. 1910 B ft. Kr. M. Fr. Bef. Lstr. i. ÖL i. (W i. G. Bank-Aktien. . M. 1000/3000 . ff. 7 - ff-7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s. ff. 7 Fr. 10 5. ff. 100 ö.fl. 100 . t ff- 7 8. ff. 10 Fr. 400 Fr. 400 8. ff. 100 Lire 30 1909 1911 1913 1905 1907 b. 1886 . v. 1R95 . r. 1886 . Wien bo. do. do. 92.60 75.30 74.90 n. 1898 nnl b. Fnvcst-Anl. . . b. 1889 .... 104.10 93 00 63.20 63.20 —4 75.50 5 75.50 5 75.50 4 P 99.50 li 101.3) r 100.20 100.60 *' 97.50 ' 100 - 1 101.50 j 97.30 : Wladlkawk. 95 ff fr. gar. Anatolische i. G. . . . 101.60 101 00 84.00 98 20 ,78.30 37, Aschaffenburg b. 1888 . . . 4 Augsburg b. 1901 mit b. 1908 Bitfeld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M.1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 99.CC 91.-. 91.- 91.50 100.10 92,90 92.90 83.30 84,40 93.40 93.40 93.40 14 16 18 20 12, 37, do. Berliner körst. Bliesenbach Bergw. Bochumer Gus; . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luremb. Bgw. Eleltr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw, Fayon Rlannstadt Gelseukirch. Brgm. Harvener Hasper Eiseuw. . Hemmoor Zement Hibernia Dergw. HördcrBorz.Bgw. Hösch. Eiseuw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Biasten Bergbau. Mül beim er Dergw. Rordd. Wollkämm. Nordstern Kable . Oberschies.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Riebeck Montan . Schalter Gruben Schles. Berg- Wegelin L Hübner Westeregeln Alkali do. Nürnberg do. do. do. IMverse Obligationen. Buderus r. 103....... Ttsch. Luxemb. r. 100 . , 4 37, 4 4 4 4 37, n 3*/, H 4 (ErgäntqS.-N.) .. n. 1895 fff. i. G. Hyv.-Vt. Lit. X M. 1000 do. Lit. B M. 1000 1901 . . 1914 . . b. 1910 . b. 1910 . 99 40 91.10 91.10 91.10 37, 37, 37, 37, 4 37, 87, 3 7, 37, 5 5 5 47, 47, do. bon 1R9? u. 9! bo. b. 1902 nnf. b. 19 bo. b. 1896 .... C.-N.-Anl unk. b. 1906 . E.-Y. u. Allg. Aul. . . . d0. ho. Vriv. b. 1R90 stenerfr. 20/1 Om font b. 1890 stenerfr. . . eonb. unis. v. 1903 . . . Bagdad-Babn . . . 13 . . . unk. b. 1906 do. r. 10! Franz-Fosef) i. Silb. stenerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (berstaatl.) Aktien anslän^Jscher Transport- An^f «Hen. 4 5 4 4 4 t'* 4 4 4 87,o 4 37, 3 3’t Baden-Baden b. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg b. 1888 37, Berlin b. 1886/92 ...... 4 Bingen b. 1901 mit b. 1906 . . b. 1881 b. 1888 b. 1898 b. 1903 1901 Cer. I 1907 . . Franlen-Allee. garant. b. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 ... 37, do. 37, bo. bo. 97 4 «7, 37, rA 37, 27, 231.50 102.30 1-23.40 173.40 143 25 104.60 12)20 197.50 155.30 88 50 115.30 12.'.— 113.— 208.— 129.— 37, Graff. 37, Fürsts. 37, 6/ 7-8.00 31/ 77.20 Z'/' 73.80 Ai,- 71.70 31/ 98 — 31/ 97.90 4 ' 107.09 31/ 31/’ 68.40 :// 99.9A 92 20 92.20 93.30 93801. 94.- , 98.30 90.50 90.50 9 st. 40 93.50 . . 2000r unk. b. 1913 . . 1000r do. b. 1887,91.93,99 do. v. 1886,97,1902 93.— 98.- 98.— 98.60 98.80 98.50 99.— 95.50 92.50 92.50 92.50 98.80 99.50 97.30 97.50 98.— 90.50 90 50 91.50- StaatS-Rente . . . . bo. n. 1897 stenerfr. lEisern Thor) Goldstfr. . TI. Ansierenropäische. b. b. bo. bo. bo. bo. do. bo. ho. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 bo. S. 27, 37, 39 u. 42 nnt 1905 5 Donau-Regulierung . . 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I do. do. do. do. bo. bo. bo. bo. 4 3 3 3 3 Nngar.-Olalizische . fff. i. Borarlberg i. S. , Ttal.sil.gar. (?.B.Ser. A-E. iA bo. b. 1902 stenerfr. Golb-Anl. h. 1R94 ffeuerkr. . bo. bo. bo. do. bo. bo. bo. Kommunal i. do. i. P. ^7, Deutsche Reichs-Anleihe 3 bo. 98 nnt 1909 fffr. aar. bo. 1901 uncb.b. 1915stf.g. do. do. bo. bo. bo. b. 1903 nnt b. 1903 b. 1899-1901 .... 37, ^Schweiz. Eidg. (A.-M.st nnt 6. 1911 4 Gerb, amort. . 1895 (405) . 4 Span. miss. Rente b. 1882 abgest 37, Türk.-Ecmvt. Tribut .... 97.^ ' 97.60 9S_ I 98.^ ; 9MJ 9-1.36 1 94M[ 90.5Ü! 90.301 92.0| i Ml 98.2,1 s 99.55 ‘ 90.3 f 91.9g 1 98.-. ii 98.A) r 97 fl? 93.30 ll 9840 H 90H i A; 92.30 । Elisab. Obk.) L M. stenerfr. . . öff.G. 5'/. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (eonb. 3 4 4 3 5 5 Ratlb. f. Dtschl. S. I-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 M. 300/1200 bo. abgest. äusi. E.-D i. G. 9'/, Karlsruhe b. 1902 nnt b. 1907 . 37, bo. b. 1903 nnt b. 1908 . 3 bo. b. 1897 st7, Kaffel abgest......... 37, Kissingen v. 1886, 1888 n. 1903 . 4 Köln b. 1900 37, Kreuznach b. 1888 u. 1898 . . . .37, Lahr n. 1SR9 . Hyv. B. gf.4%gar.b.h. ff<.b. 1904 ho. do (Banks. Handel u,Industrie) Badr. Hbb.- u. Wechselbk. s. ff. 500 Berliner HaudelSg. . M. 500/1000 Südwest fffr. gar. 408/2040 Rhäsan-KoSlow ffeuersr. gar. . . 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 4 D. Atlant Telegraf . . . Eisenbahu-Renten-Bk. . Franks. Hmwthek -Bank do. Hyp.-Kreb.-2t M. Pflandbriefe. Bert Hyp.-Bk. (br. Pommr.) abgest. 80°/( • -. Kommnnnl...... Westd. Bbkr. Hb". OKölul S. 1 unk. b. 1904 4 Freiburg 37, 339.20 Ci i I; bo. b. 1896 stenerfr. 67, Schwedische b 1RS0 abgest. . . 37, bo. b. 1890 .... bo. i. G. (S. II Ergnr.) 2040 Portg. E. B. b. 86 Boira Baixa . . bo. b. 1889 I. Rg. . . bo. b. 1889 II. Rg . . . Salonigne-Eonstant. Iouction . . do. Monastir . . 2020/4040 Elisabeth stenerfr. t. 6). , , 2000 K Ferd. Nrdb. 1887 fff. i. S. ' . do. bo. 1887 fff. gar. Franz-Josef . . i. S. 200/1000 Kaschan-Odrb. b. 1889 ' ~ 1 ho. E.-B. St. Sch.-Persch, (abgest. Elisab.-A.) i. stenerfr. Pb. . « Portuq. unistz. b. 1902 Ser. T . . bo. unistz. b. 1902 Ser. HI . . do. Snez.....» . . « . do. bo. Kommunal Ser In. H unk. 1909 87, Raffauischc LandcSb. Lit. F. G. H K u L 37, do. bo. „ M. N. P. . . 3’/, Caffeler LandeS-Ereditanst. nnt . . . do. do. Ser. .3 abgest do. do. Ser. 2 u 3 nnt b. 1905 Meininger Hhv.-Bk. Ser. 2 ... Mannheim nnt b. 190? . do. mit b. 1907 . W;. HyPothekE-Bk.^^^abg. 4°/0 Heff.LandeS.Hyb.Bk. Ser.12-13unk.l913 37, Heff.LaudeS-Hyv.Bk. Ser.I—V nnf 1909 95.— 4 _ci 144*40 t( I. TnropSische. 47, Bosnien n. Hercegob. b. 1902 nnt 1913 STr. bo. I E abgest. do. IIIE nnt b. 1905 37, Darmst. abg. b. 79 Lit. TJ n. 81 Lit. A 11.V 37, ‘ 342.50 e 151 75 119.75 n 214.75 41 LOO K 154.50 215.50 10 Hambg.Hyp.-Bk. S. 141 -340 tmt b. 1905 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. S. 401-470 mit b. 191.3 4 37. 37, bn. „ 10, 12-16, 24-26,29 37, Hess. Pröbln; Oberhessen 37, do. do. Starkenburg a. M. Lit. N n. Q abgest. . „ K abgest. . . . (Strasienbabu) b. 1899 . . b. 1901 Abt. I b. 1901 Abt. II. u. III. . • 4 7, Bukarest 100.70 41/ 101.50 4t/1 68.60 41/ 111.40 4 ’ Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... do. v. 1904 nntifgb. b. 1912 . . Ser. 30-33 101.50 q?enrf( '-antt aar. Ul