Ale heutige Kummer umfaßt 12 Seiten. niem überbdas^Vu"dgetrech"'b'Äer'Äammern stattgefunden haben, das der Finanzausschuß der ersten Kammer durch die Ueber Weisung und die Art der Verwendung der Ertragnme der Erbschaftssteuer im Ausgleichsfonds für b e e i n t r a ch t r g t halt. Kalkutta, 10. März. Aus Schigatse (Tibet) wird vom 22. Februar gemeldet: Ter dort roeilenbe JorschmigsreiseilDe Lveu Hediu tvurde von dem z lv e l l h e i l i g sl e n 11 b e i a u i- fcheu Priester, Laschi-Larna, sehr iremidlich empiangen, der mit ihm eine lange Unterredung hatte, eucn Pedin habe lehr in- teresjante geographische Jnioiinanonen gejanunelL Politische rvochenschau. Gießen, 11. März 1907. Montag 11. März 1907 Bezugspreis: nwi. rtlich7bPl., viertel» jährlich Mk. 2.20. durch Abhole- u. Zweigstellen Birch, die immer noch nicht den nachgerade wohlverdienten Theatertod erlitten hat. Zu einer solchen .Prem'-öre* gehen Lltteratursrennde nicht um zu kritisieren, sondern nur um als oolks. und rnenschenfreiinbliche Psychologen ein bischen zu bcob- achten. Auch heute noch gibt es sehr viele, die der Dame Birch immer noch dankbar sind. Wo sie, die gewandte Komödiantin, ihre schalen Possen treibt, lachen die Dankbaren aus ehrlichem Herzen; wo sie vornehm tut, empfinden sie Ehrfurcht, wo sie sich treuherzig gibt, fühlen sie sich ergriffen, und wo sie falsche Tränen weint, vergießen die Dankbaren echte. Tie alte Katze, zehnmal vom Dach gefallen, lebt immer noch. Auch dreies .Schauspiel* mit seiner entsetzlichen Buchsprache, die fern natürliches Wort kennt, würde wohl schon längst m der Versenkung verschwunden fein, in die es gehört, ivenn es nicht eine recht dankbare Paraderolle enthielte. Tas ist nicht die des Benefizianten, sondern des Lorie, dcS Lindenwirts Töchterchen, die den 'Dialer Reinhard zu einem Madonnen-, bilde begeisterte und von ihm aus stillem Schwarzwalddorse als seine Professorin auf den fremden Boden der Residenz gebracht wird. Wer Wert auf Dlalektreinheit legt, wird an dcr Darstellerin der Lorle am Sonntag abend viel auszusetzen gehabt haben. Doch schließlich ist ja das Dialeltijche von sekundärer Bedeutung: die Hauptsache ist die darstellerische Gestaltung. Diese geschah durch Fräulein Lautermann, die bereits wiederholt mit Erfolg bei uns gastiert hat und, wie ich höre, für nächsten Winter dazu ausersehen ist, das leider uns verlassende außerordentlich sympathische Fräulein Schellenberg zu ersetzen, deren Benefiz ja wohl noch bevor- steht. Zu charakterisieren gibt es ja in dem in Szenen umgewandelten Roman nicht. Darum läßt sich auch mcht viel Charakteristisches von der Gestaltung sagen, sondern nur von dem Aeußeren der Gestaltung. Frt. L. besitzt viel Routine, eine angenehme Bühnenerschemung, ein wohlgefälliges Organ, korrekt gebildete Sprachtechuik und offensichtlichen großen Eifer. Die Parlamente beschäftigten sich 5 3 iS Ädn Ä ü.m oaa'r noch über die Forderungen der Regierung, hinaus- Verständnis ^VnlÄ ^uvt E Vorgelegen. Fürst Bülow hat sich nach dem zweiten Lane der Beratung vom Reichstage ferngchallen., Auf sein liünramm bnn der konservativ-liberalen „Paarung gingen die ßlucfvartciru mit gemischten Gefühlen em. Dagegen vollzog sich di Einigung btt zrei linksliberalen Parteien. Direkt dem Zen- türm die Hand bot der Abg. Gamv, der gerade m dem gegen- wüttigen Augenblick ein solches Vorgehen zur, Klärung der Sadie" und im „Interesse der objektiven Wahrheit^ fürgeboten nachtete. Dcr Einspruch, den der Abg. 0'urst Hatzfeld> un Warnen der Reichspartei hiergegen erhob, erzielte kerne nach- iaitine Wirkung. Noch verworrener wurde die Lage auf U-üe der nationalen Parteien durch die Angriffe, die von Setten der reichsvartcilrchcn und freikonservativen Voltttker gegen den Grasen Posadowsky erhoben wurden Graf Posadowsky brachte seinen Protest gegen seine Widersacher mit eurer stark Perlon- ic^ren Note zum Ausdruck. Ausfallen mußte das Bestreben der „L "und aperer noch weiterrechts stehender Blätter den Grasen Posadowsky mit dem Reichskanzler und dem Kaiser m Widerspruch zu bringen, ihn als Kandidatendes Zentrums, sowie als eine Persönlichkeit hrnzustellen, dre bereit wäre,>da» Reichsamt des Innern als Sprungbrett rn das Amt bcs Rer^- kanzlcrö zu benutzen, während der „Rerchsbote urernte, daß Gral Posadowsky ganz besonders , deshalb verdrossen sir, well er trotz seiner großen Verdienste beim Zusta.cdebrrngen des ooll wriss und der Handelsverträge nicht einmal einen geringen Teil der Anerkennung gefunden habe, mit der andere geradezu über» (diiittct wurden. Was aus diesen persönlichen Verstimmungen | mulicrung des Antrages noch eine kurze Frut erbeten. ^ie Konferenz soll am 1. Juni zusammentreten. Wie dre „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, ist der Botscl-astcr in Konstantinopel, ijrbr. IMarschall von Bieberstein, als erster Delegierte^ des Deutschen Reiches auf der Konferenz in Aussicht genommen. Fr»r. v. MarfchM darf wohl als der beste Mann gelten, ber jitr Vertretung Deutschlands gefunden werden könnte.. Er vereinigt nach seinem bisherigen Lcbensgangc und seiner Belobigung in sich bie Beherrschung des diplomatischen und des R^chtSgcbietcs. Nach einer "Pariser Meldung sind Abkommen m Vorbereitung zwischen Rußlandund England und zwischen Rußland und Japan. Der erstere betrisit Persien und trennt die Handelsintcressensphären der beiden Lander ab. • Abkommen betrisit einige Fragen, welche T-riedensvertrag offen gelassen hatte, beionders die Fstchereirechte . B^d u- tung ist jedoch eine Schlußnote, wonach alle kilnsiigen Kvntlikte : aroifotn Rußland und Japan vor das vaager Schiedsgericht * gewiesen werden. Leider sind aber solche leeren Aufgaben rote das Lorie, die Else vom Erlenhof und Preziosa ganz und gar nicht dazu angetan, zu zeigen, waß die Darstellerin von seelischen Qualitäten besitzt. Dazu gehörten Rollen roie etwa die Rose Bernd! Das blitzsaubere blaue Tändelkleidchen u. a. zeigte jedenfalls nichts von realistischen Spuren, von ernftercni Auffassen, von einer Hinaushebung der unseligen Lorie aus übelster Theater- iraditlon ins ÜNenfchenmögiiche und Darum ins Bereich echter Kunst. Ihr Lorie wurde indeß lebhaft beklatscht und im 5mne der munteren Liebhaberinnen von Anno dazumal war ja ihre Leistung auch einwandfrei. Herr Goll fühlte sich in öer Rolle des posierenden Maler - Professors als schöner Mann im Bart nicht sonderlich wohl und das herbe Hervor- stoßen einzelner Satzteile, eine üble Eigenheit von ihm, kam angesichts der indifferenten Schablonenuufgabe mehr als sonst zur Erscheinung. Rian dankte ihm aber an seinem Ehrenabend herzlich und mit vollem Rechte für die vielen guten und gediegenen Gaben seither. Mit gutem Humor und brillantem Erfolg gaben Herr Reimer und Frau Bons, ein vortreffliches Paar, ihre Bauernlypen, und viel Mühe mit ihren an Geschraubtheiten kaum zu überbietenden Aufgaben rocnbelcn dte Damen Schuster und Win der st ein und die Herren Krauß, Greesf, Schlottau ic. auf, meist mit besserer Wirkung, als es die Birch-Pfeiffenn sich gedacht hat. Das überaus zahlreiche Publikum war höchsichlt animiert und hatte noch seine Sonderfreude an den hübschen bunten Zwischeuaktsläuzen der Frau Golldini. -o. Kuustvereiu. Gießen, 9. März. Die Hauptauziehung unserer Kunstausstellung bildet zurzeit die schöne Sammlung von Bitomssen des Berliner Malers Charles $!)l. HorsjaU. Es sind 10 Bilder, die den Diktier an sehr ver- schiede neu tiegenftänben und in wechselnder Technik — Paste l-, Lel- und Waßeriarben — seine KunMerugkerl zeigen laßen, wobei Mich die 'lUaliueije variiert und der jeroeiligen Aufgabe vortreßlim sich cmvaßt. Dem nut breitem Pinsel gemalten Portrat eines kurassieroifiziers, bas zum Teil fast an Trübners Art erinnert, lieht die zarte und duitige Gestatt einer jungen Engländerin gegenüber. Eine andere Tarne ist das eme 'Mal ernst, saft ie,erlich, von schivarzem Spitzenschleier umrahmt dargesteUt, das andere 9)lnl nut dem fectcn Sirohhut, in lebhaiter Beivegnng aus dem Lud herausfchaneud. Ter Zuiall kühn, auch z.vei Mustkervorliais »ufammeu: den einen belauschen wir in seiner die ganze Oeiiali belebenden geistigen Arbeit, m semer gewohnten Umgebung am Jliaoier, dem anderen, der ruhig und innig uns anblickt, gibt Die SbeuneiDung allzu realen BeuverkS etwas Ideales, das feierliche Gewand euvas von priesterlicher Weihe. In Hellen irischen Farben, wie sie der Jugend ziemen, sprechen die Kiiabenbildmsse unb lacht das entzückend gemalte dreyahrtge Dlädchen den Beschauer an. Und roie liebevolle Vertiefung in das gjjeicn der Targestellten, wie ieine Vornehniheit spricht aus den Silbern der älteren Damen und dem prächtigen L-oppelbilonis eines Ehepaars 1 Die Vielseitigkeit, die aus dreier kleinen Auswahl von Werken spricht, ist erstaunlich; sie zeigt diesen Bildmsmaler ani der Höhe der Auigabe, nicht nur aus jeder Persönlichkeit Die markantesten Eharakterziige herauszuleien, jonDern für jcDe Den trenenDflen Stil der Darstellung zu finden. Dabei wird inan den Grundzug von Horslalls itunft nicht verkennen, eine ruhige, ihrer lelbit ischere Vornehmheit. 'Ulan blicke zwischen Bildmßeii hindurch den Saal emlang auf die robust realistischen des Königs- bergers Heichert, und man wird empfinden, wie alle die geschilderten Varianten zuriicktreten gegen jene Grundstimmung, die durch Den Kontrast nur eindringlicher -um Bewußtsein gebracht wird. ti. d. • — Gießener Stadtheater. Herr Regiffeur Goll frischte zu seinem Benefiz am Sonnlag einen alten Ladenhüter »lebet auf: .Dorf und Stadt- von. der biederen Base der Anerkennung gefunden habe, mit Der atwerc geraoezu ■ (diüttet wurden. Was aus diesen persönlichen Verstimmungen in den obersten Regionen sich ergeben wird, welchen Enolg bie Hetze gegen den Grafen Posadoivsky haben toub, muß man abioartcn. Die letzte Neichstagssivung brachte ihm nahezu all- jcitigen starken Beifall. Offenbar l-aufen sich aber ui ben re> gicrenden Kreisen Berlins die L-chwrerigkellen ziemlich stark. Gai>z gtiuiü rechnet das Zentrum stark aus einen Wechsel rn der l)of'1^n Lust und die Auseinanderesetzungen zwrschen Erzberger und dem Ches der Reichskanzlei, Herrn v. Löbell, haben nicht gerade zur Erhöhung der Autorität des bisherigen Regimes bergetragen. Em vertrauensvolles Verhältnis, wie es zwischen einet anerkannt führenden parlamentarischen Partei und der Regierung doch be- Mtn muß, wird durch Anfertigung einseitiger Aktennotizen mrd geheime Protokollführung radikal vernicrstet. Daß dre Tattü- leit des Herrn Erzberger zur Krrtrk lebhasten Anlaß bot, darüber ist hinreichend diskutiert worden. Aber schwerwregerrd rst auch bas, womit das Konto der Regierung belastet wurde. Der Reichstag verwies im übrigen bie Vorlage über dre De rufö- und Betriebszählung von 1907 an eine Kowmisiwn. Gr Ül-erautwortete das Etatnotgesetz glerchlalls der Koumtrstwns beralung, nahm den Nachtragsetat von 29 Millionen Mark für bie Schutzgebiete an und erledigte dre Jnt^pellation über die Revision des Weingesetzes. Die Einführung der schon sell ßabrzehnten geforderten einheitlichen Nahrungsmrttelkontrolle für das gesamte Reich bildet die einzige Lösung der Lie große sozialpolitische Zentrumsrnrerpelsittwn hat rwch kern ^'^Jm h^s.^Lanbtage nahm der sosialdemokratische Abg. Sl a a b Gelegenheit, nach dem Vorgänge des Bauernbundlers Dolf die ^Beteiligung von Staatsbeamten an den Rerch^tags- svahlen zu kritisieren; einzelne unter ihnen, so meinte er, hatten „auch nicht immer mit Anstand gekampst. Ledensalls Baben aus diesen Kämpfen aber alle Parteien und alle beterlrgmn 59 Erstes Blatt LS7. Jahrgang Grs cheiut iSgltch /VöEff ® d die Eichener Familien- M W W Kl WL FS M nk M B ISk H M <üi Die iageenummer tÄvIVIlVIlVi svtjwvek ss SB General-Anzetger für Gberhessen MW toX f(?Tevefd)en: Rotat;onsönl(j und Verlag der vrühl'lchen Unlv.-Vllch. unö SlelndniSerel. n. tanze. RedaNIa«, «xpedMan und vruckerel! Schiilstratze 7. «"t Anzeiger Gießen.______________ Personen'viel gelernt, sowohl was zu tun nötig ist, wie was in I Au/unft au unterlassen ist, und mancher wird hinterher, sofern er ,uvernünstiaer S lbstkritik fähig ist, allerdings bedauern, die | Grenze des Äohlanstandes Übertritten zu haben. Als unerläßlich aber hat sich, was ber Abg^ Raab zu sagen unterließ, vornehmlich herausgestellt, daß die Parteien sich nicht überraschen lassen dürfen, daß es ununterbrochener ruhiger sortgesetzter Arbeit ohne boshafte Kämpfe gegen andere Parteien und Personen bedarf, um richtigere Erkenntnis zu erlangen.unb zu verbreiten, feste Kerne zu fduffen, bie, wenn eS nottut frattig und. geschlossen, mit Ruhe und Umsicht eintreten können. Daran mutzte sofort nut aller Kraft herangegangen werden;dabci würden früheren Kämpfe unb das in ber Hitze bes G-iedsts Gesd>chene als abgetan zu vergessen fein. Ehrlid)« Kampfer legen nach Beenbi- auna des Kampfes bie Waffen meber unb reichen sich bie Hande. Gung bet *=rfon b^ Segnet» ist die Basis bet Achtung, die man für sich selbst beansprucht, und die gegnerisch sich gegenüber stehenden Parteien müssen erkennen, datz tede von i b r e m | gewißen weroen. .nfammengetreten unb ihr Präsident Standpunkte aus Redst hatte und nur °uS bester .^Erzcugung ie u rd n lleirigen-S ereignete sich in ihr bereits das Wohl deS Ganzen erstrebte, daß sie^ selber weiteszu^iu AbgeorD>.eter ber gemäßigten Parteien hohen Zwecken nebeneinander ruhig und ohne Kampf wirken können ^te ^rgesLen, jeder parlamentarisdn'n Grupp« einen Platz UUb Äe f) nttte beweglich- Mag- wer die iSmm-tllch- Be- A S-kt-tatia.“ V « ± schasfenheit ber Klinik be« ließen I T^rte, die Duma dürfe nur die Interessen der oppositwnellm Weber teilte mit, daß zwisd>en dem ^taat^und der Stadt Gietze l Y o ^^Echtigen unb nicht bie Interessen denen igen, bie Unterhanblungen sck)webcn wracn der Erwerbung beE^n etnstigeii ) h Stolypin in ber Duma säßen. Abgeorbnete der Rechten Kaserne nnb jetzigen Klinik. Rcid>e Gaben flo,sen d» Land- nur für Vwiypin rn^^ Beifall. Präsident wirtsd>ast zu zur Förderung ihrer mannigfache^Golowin erinnerte daran, d!aß nur der Präsident das Recht Im übrigen sind die am n i er Der tyan b uil9e11 »weiten hätte, Redner zur Ordnung zu rufen. Andererseits mutzten trotz sichen besprochen worden. — Im ^nansausschutz der zweiten Y Meinungsversd'iedcnheiten bis zur Prusung b«r Mandt-itt Kammer wurde auf Anregung des uinan^zausschusses der eist Mllalieder einander als Abgeordnete ad)ten. — Ein Fuhr«! Kamm-t bet SB o 6 n u n g » g = 1 b i u f i> u 6 “Ln bet eoSrnwtotai trilätte, StB Amnestie erbeten werbe, mals beraten. Es handelt sich barum, 011^ ben “n“cr^ir°te^ Leiben des Volkes grenzenlos seren. Da Beamten, bie einen eigenen Hausstand fuhren und darin nahen Sozialdemokraten in ber Duma aber zu schwach feien, um bie Verwandten oder Pflegekindern aus Grund gesetzlichen oder 2{jmne^e lwrd^ubrückcn, so erklärten sie öfjentlid), baß sie dem moralischen Verpslichtung Wohnung und Erhalt gewähren, I empsehlen, für bie Amnestie zu kämpfen unb sie mit Gewalt Wohnungsgelbzuschuß zu bewilligen. Die Regierung soll un erzwingen. Eine entsprechende Kunbgebung an das Volk wird eine genaue Berechnung ber durch bie ^b^derung bedingten S 9^^. 6crbctcitcL Sozialrevolutionäre und Volkssoziasisten Mehrkosten ersudst und dann erst endgültig ^bfÄuß gefaßt werden^ I die Mitglieder bet Arbeitergruppen wollen nicht hu den meinschüstlicher Std'.rng,des Ftnanzausschusies becher Kam So.ialt>emo(raten zus/ammenaehen und warten nur eine Gelegensoll eine lebhafte Auseinandersetzung zwi,ck)en dem Jrhrn. ^or um init den Kadetten zu verständigen. Eine neue l von der ersten Karnmer und dem Funanzminister Gnauth I t>em Namen „Publizistisch-konstitutionelle ....... ^mmprn ftittaefunben haben, I " geblldtt, d-eren Begründer der Oktobrist Iwan Schentow ist Sie hat ein bürokratisch-konstitutionelles Programm ausgestellt und hofft, besonders unter ben Kadetten Auhcuiger zu finden. ... - ------- , , . ... Man redet auch sdpn von der bevorsteheiiden Auslosuim der DumL Im preußischen A b g e 0 r d n et e n h a u s e unterhielt zgie es heißt, soll »an die Lok .lbehörben em geheimes Rundschreiben man sich eingehend über die Vesoldungs- und Nuhegehalts-veLXiltnisie g^fchtet und diese angewiesen werden, Rlatzregeln zu Irenen, d-r Gersttich-.m, Ferner wurde bie Beratung des EisenRihn-Etatv « einen Ausstand der Eisenbahner bei einem eventuellen Kon- in Angriff genommen und man erörterte auch die GehaltErhatt- zwischen bei Regierung und per Duma zu verhindern, nisse der mittleren und unteren Beamten infolge von Antragrn politisch« Lagc-schau. ler E-sch°!t-i-rich, bet £i8rOntb6e|ea|d)aft unb bie 2«nbWltWaft föcamtcn))en^lon«flefe^^. ift bem gffX^bm J>n Geschäftsbericht der Berliner Liskontogefellschaft das den Zwilbeamten bie gleidi-en Wohltaten gewahrt wie orn« <> npiant- iinp Asisitärbeamten das Militarpensionsgesetz von 190d. I rotrd u. a. folgendes geiaflt* . , , .. Die durch das neue Landtagswahlrecht notwendig gewordene Neu- ,Tie gesamte volkswinjchastliche Lage zeigte sich durch dis einte i un g!de r Wahlbezirke in Berlin ist nun voll- vorausgehe.ide Entwicklung 0 gekraingl bau bie AuiivartSbe- ^!n u ll> ^rtoaraphiM festgelegt. .vegimg keinen Slillstand erfuhr, vielmehr alle Henmirnfse unb Zu b-r Frage, ob. die z w e i t e H a a g e r K 0 n fer e nz werden, an^ besitzt.- darüber beraten solle, "wieweit durch internationale ^bmach- ^azu bemerkt bie „Konservative Korrespondenz-: ha^bisher ^keine^ Regiernug definitiv Stellung genommen. .Der gegenwärtige Aufschwung der Laiidwiilschaft ist verhält- Sidier ist nur daß England einen dahingehenden Antrag niSmäßig noch gering. Karne die heimische ^andwiilschat m de Hnbrinaen wird und zwar vor Zusammentritt ber Kon-Lage, m einem erheblich ""ensiveie.iBeii-.ebe u^rgehenzukomien, ?1 < ® •. t-.-p fLHu vorder über Ulten Standpunkt so würde, ganz abgesehen von Den Uufimgen der fietgenDen Kaus sl-r maL WEN. R°gi°rung sich zu? F°r- s krai. d°/L.>ch.n. au, und Habest auch Puud.is- Nlanz Heutstblands eine sehr bedeutsame Verschiebung zu unseren Kiinstcii er^aliren." Kirche rrnd Schule. Köln, 10. März. Infolge der Beschwerde einiger orthodoxen ^Mitglieder der Kölner evangelischen Gemeinde hat nunmehr das Koblenzer Konsistorium gegen den bekannten Kölner eog. Pfarrer Jatho die Untersuchung wegen Irrlehre eingeleitet. Ans Stadt und Land. Gießen, den 9. März. r- "DaS Schulgebet in Hessen. In der Frage des gemeinsamen Sch tilge bet es in Simultanschulen, die schon so viel Staub atifwirbelte und wiederholt die Ursache heftiger Streitigkeiten geworden war. hat neuerdings das Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, eine Verfügung von prinzipieller Bederltung erlassen. Hiernach tverden die Landesschul-- behörden beauftragt, das Lchrpersonal zu bedeuten, »daß die Kinder von Dissidenten nicht angehalten werden dürfen, gegen ihren bezw. gegen den Willen ihrer Eltern, das Schnl- gebct selbst laut vorzubetcn." „Selbstverständlich*, so heißl es n. d. Fkf. Ztg. in der Verfügung weiter, „haben auch diese Kinder während der Gebetsverrlchtung aufzuslehen und dürfen die Andacht der übrigen nicht stören." -Ein interessantes Schauspiel wird, günstige Witterung vorausgesetzt, am 2 2. März der gestirnte Himmel bieten, nämlich das scheinbare nahe Zusammentreffen des Mondes mit einem der großen Planeten. Der schon in früher Dämmerstiinde hell aufleuchtende Planet Jupiter steht am genannten Tage bei Sonnenuntergänge hoch über dem südlichen Horizont. Sticht attzluvcit unterhalb des Planeten befindet sich in derselben Himmelsgegend auch unser Mond, halb erleuchtet im ersten Viertel, und gleitet für den Beobachter von rechts nach links in östlicher Richtung langsam am Jupiter vorüber. Im Moment des kleinsten Abstandes .beider Gestirne voneinander beträgt ihre gegenseitige Entfernung nicht mehr als fünf Mondbreiten. Um die Mitternachtsstunde neigt sich der Mond tief im Westen wieder dem Untergange zu. • • Plötzlicher Tod. Der Lokomotivführer i. P. Moritz Flett hier, der schon längere Zeit an Herzkrämpfen litt, befand sich vorigen Samstag abend im Kreise seiner Freunde in der Wirtschaft zum Dacnistädterhaus. Hier wurde er plötzlich von einem Unwohlsein befallet! und starb nach etwa i/i Stunde. Flett war 65 Jahre alt und erfreute sich in Bürgerkreisen großer Beliebtheit. • * Die Fünfundfünfziger hatten sich am Sonntag habend im Cafö Ebel zu einem gemütlichen Abend zusammen- gefunden. Bei guter Küche, gutem Trunk und vorzüglicher Musik verlief der Abend, gewürzt mit Ansprachen und Lleder- Dortcägen, nur zu rasch. * • Streit. Samstag nacht gerieten in einer Wirtschaft tn der Walltorstraße ein Schlosser und ein Erdarbeiterin Streit und es setzte auf beiden Seiten blutige Köpfe. Da der Erdarbeiter in seiner Wut noch die Fenster, Tische 'und Stühle im Lokal demolierte, so brachte ihn die Polizei vorerst in Sicherheit, bis er seinen Rausch auSgeschlafen hatte. • * Bekämpfung der Reblaus. Die Kenntnis der zur Bekämpfung der Reblaus z. Zt. geltenden Reichs- und Landesgesetze und der zu ihrem Vollzug getroffenen Anordnungen ist nicht nur für Behörden und Aufsichtspersonen, sondern für jeden, der Weinberge bewirtschaftet oder auch inur als Liebhaber Lieben anpflanzen will, wichtig. Die Nichtbeachtung der gegen die frühere Rechtslage sehr erheblich verschärften Vorschriften des Reichsgcsetzes vorn 6. Juli 1904 hat, abgesehen von den angedrohten empfindlichen Strafen, unter Umständen so schwerwiegende Folgen, daß alle, die Reben für irgend einen Zweck (auch Zierreben) anpflanzen, Reben oder Rebteile versenden, beziehen oder damit Handel treiben wollen, dringenden Grund haben, sich mit den hierbei in Betracht konunendcn Bestimmungen vertraut zu machen. Diesem Zweck soll eine demnächst im Großh. Staatsverlag erscheinende amtliche Handausgabe dienen. w. Friedberg, 8. März. Heute fand hier im Saale dcS Hotels „Zu den drei Schwertern" eine Versammlung der Bürgermeister des Kreises Friedberg unter dem Vorsitz 'des Kreisrats Fey statt. Der Versammlung wohnten auch die Mitglieder des Kreisausschusses bei. Kccisrat Fey gab zunächst Kenntnis von dec Einrichtung der Kreis-Haushaltung sschu le. Die Leistungen der Schule seien sehr anerkennenswert. Sie finde den Beifall der Landwirt- schaft treibenoen Bevölkerung. In Rieder-Weisel habe ein .zweiter Kursus abgchalten werden müßen, da im ersten Kursus ein großer Teil von Anmeldungen nicht berücksichtigt iverden konnte. Fünf Gemeinden hätten sich bereits für die Winterkurse 1907/08 Vorwerken lassen. Ferner niachte Kreisrat Fey auf die Bestrebungen der Gartenbau-, Blumenschmuck- und Vogclschutzvereine im Kreise aufmerksam und einpfahl deren Förderung. Uebcr die Ausführun g der Gewerbeordnung auf dem Lande, insbesondere über die Ar- beitsschutzbestimmungen und das Ktnderschutz- gesetz referierte Gewerbcinspektor Dr. Gerhardt. Zum weiteren Punkt der Tagesordnung, die Verwaltiing von Ge- ni einde-Steinbrüchcn und Sandgruben, hatte Kreisrat Fey das Referat übernommen. Er gab Kenntnis von .dein Entwürfe der Beslinunungen, die über die Verwaltung und das Rechnungswesen dieser Gemeindet,nternehmungen erlassen iverden sollen. Die Bürgermeister Allcs-Sliederflor- stadt, Moscherosch-Burg-Gräfenrode und Beigeordneter Bccker- Holzhausen rnachten beachtenswerte Vorschläge über die Bewirtschaftung dec Gemeinde-Steinbrüche und Sandgruben, lieber Beschaffung von Tra nsportmitteln für Kranke und Verletzte sprach Kreisarzt Dr. Rebel. Es sollen Tragbahren beschafft werden, die sich auf Wagen anbringen lassen und die außerdem, durch eine Umstellimg, zum Transport von Kranken aus einem Stockwerk oder von einem Zimmer in das andere (als Tragstühle) benutzt iverden können. Ferner soll angestrebt werden, daß tue Feuerwehren auf bcm Lande die Aufbewahrung der Tragbahren übernehmen, und daß Feuerwehr-Mitglieder m dec ersten Hülfe bei Unglücksfallen ausgebildet werden. Jin Anschlug an die Versammlung fand gemeinschaftlicher Besuch eines von Professor Wal b c aus Darmstadt gehaltenen Vortrags über „Jachwerkbauten in Oberhessen* statt. Der Vor- Selbstverständlich ließ sich das Gericht auf die worden sein. Es bestätigte das Urteil mit der lächerliche Ausrede nicht ein. setzte. Ein ungetreuer Geselle. Handel des . 181.90 . 154.25 . 21510 ein eine alt, alt, alt, Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktieu . . . Baltimore- and Ohio- Eisenlahn . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Uesterr. Staatsbuhn . Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrabütte...... Nordd. Lloyd..... Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges . . 97.05 85.60 97.05 85.60 106.40 190.- 29 60 145.50 136.10 115.00 236 00 208.00 149.00 216.00 234.— 128.00 115.60 168.00 136.20 241.30 170.50 3 M7< 3% Wk 3% Wk 3 >6°/, Reichsanleihe do. Konsole . . do. . . Hessen . . Oberhessen Maßgabe, daß bezüglich des Sohnes nicht Mittäterschaft, sondern Beihülse vorliegt, weshalb es dessen Strafe aus eine Woche herab- Fachwcrkbautcn wegen ihres künstlerischen und historischen Wertes dringend auzuraten sei, daß jedoch bei neuen Fachwcrkbautcn wegen der Schwierigkeit, die richtiaen Bauhölzer zu erhalten, mit besonderer Vorsicht bei der Plangcstaltung verfahren werden müsse, damit häßliche Wandaestaltungen vermieden werden. In vielen Fällen zieht der Redner bei neuen Bauten das Beschlagen des Fachwerks mit Schiefer die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf zehn Stunden herab- ietzen; die Züge sollen mit einer Geschwindigkeit von 12 0km pro Stunde verkehren. Die Unternehiner hoffen, die Bohn hmerholb 5 Iobren fertiozullellen. ein Sohn Karl Andreas. — 4. Dem Gärtner Ludwig Benner Sohn Heinrich. — 6. Dem Gerichtsassessor Friedrich Traber Tochter. Gestorbene. März 4. Henriette Schomber, geb. Jahn, 44 Jahre Gießener Strafkammer. Gießen, 8. Marz. Ein umfangreiches DiebstahlSobjekt. Bon der Oberförsterei Storudorf wurde der Behörde die Mitteilung gewacht, daß einer Alsfelder Firma etwa für 100 Maxk von dieser ersteigerten Bauholzes im Walde abhanden gekommen, sei. Eine bei den Zimmerleuten 91. u. H. D. zu Storudorf vorgenoiiunene Durchsuchung förderte mehrere Baumstämme bezw. abgeschnittene Schniltstächen, lvorauf sich die von der Alsfelder Firma ersteigerten Niunmein befanden, zu Tage. Ta das Entwendete den Wert von 15 Mark übersteigt, kam nicht Forstfrevel, sondern gemeiner Diebstahl in Betracht. Tas Schöffengericht kam aut Grund seiner Feststellungen zur Verurteilung der beiden Angeklagten, Vater und Cohn, zu je 14 Tagen Gefäng is. Sie erhoben Berufung und bestritten ihre Schuld, indem sie angaben, sie fönnien sich nicht erklären, wie das Holz auf ihren Zimmerplatz gekommen sei; es muß ihnen aus Schikane über Nacht gebracht 95- 99.70 99.90 95.00 103.40 68.50 6990 91.20 92.00 95.20 145.40 51 25 85.75 66.70 97.80 Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Höfn«. 11. März. 1.15 Uhr. gesterner Weg 23. — 7. Ludwig Warner, 1 Monat alt, Schützen- stra ße 7. Seltersweg 58. — Johann Anacker, Tapezierer, 40 Jahre Ederstr. 1. — 5. Ernst Müller, Piano^ortetechniker, 54 Jahre Asterweg 57. — Wilhelm Vetter, Lacksieder, 58 Jahre alt, Lech vor. Der Vortrag wurde sehr beifällig ausgenommen. vermischtes. • Berlin, 7. März. Bei dem gestrigen Hoskonzert im Weißen Saal, zu dem das Kaiserpaar etwa 700 Per- fonen geladen hatte, ereignete sich ein Z >vi sch enfa l l. Ein Mitglied des im Konzerte beschäftigten Hofopernchores wurde plötzlich von einer Geistesstörung befallen. In der Pause ertönte plötzlich das Trommclsignal „Sammeln", worauf die Anwesenden sogleich wieder ihre Plätze einnahmen. Ter Kaiser, befremdet über den schnellen Abbruch der Pause, ivar höchst erstaunt, als Hofkapellmeislcr Richard Strauß ihm die Meldung machte, der Chorsänger Eugen Kupkc habe sich in der Pause, anscheinend in einem Anfalle von Geistesstörung an die Konzerttrommel herangemacht, um das Signal zu geben. Dr. Strauß- veranlaßte sogleich, daß dec kranke Sänger entfernt wurde; dieser setzte seiner Entfernung jedoch unter wirren Reden, heftig gestikulierend, Widerstand entgegen, sodaß der Hoflakai Gewalt anwenden mußte, um ihn aus dem Weißen Saal hinauszugelciten. 9luf dem Lchloß- hof riß er sich von seinem Begleiter los und rannte in wilden Sätzen über den Hof. Der Lakai konnte seiner erst nach einer aufregenden Jagd habhaft werden und ihn endlich, nachdem er sich ein wenig beruhigt hatte, nach Hause begleiten. Der bedauernswerte Sänger war früher schon einmal in einer Nervenheilanstalt unlergcbracht und wird heute einer Heilanstalt zugeführt werden. ** Polizeioberst Krause, der Kommandeur der Berliner Schutzmannschaft, ist, wie bereit gemeldet, nach einer kurzen Ertränkung gestorben. Oberst Krause irtir einer von jenen, heutzutage nur selten unzutreffenden vorzüglichen Personen, die von unten herauf sich entwickelt haben. Er war im Jahre 1831 als Sohn eines Landwirts in Thüringen geboren, ist also 76 Jahre alt geworden. Kvause besuchte die heimatliche Dorfschule und war in der väterlichen Wirtschaft bis zu seinem 19. Lebensjahre tätig. 1850 trat er .als Dreijährig-Freiwilliger bei der 1. Kompagnie 2. Garderegiments zu Fuß ein, wurde nach sechsjähriger Dienstzeit F e l d iv e b e l dieser Kompagnie und zog als solcher in den Feldzug 1866. Wegen seincv hervorragend en T a p f e r k e i t in der Schlecht bei König- grätz toturb-e Krause zum Offizier ernannt. 1867 trat er als Polizeileutnant zur Berliner Schntzmannschast über und ivar bis zu seiner Ernennung zum Polizeihauptm'ann im Jahre 1881 Vorsteher des 47. Polizeireviers. 1894 wurde er zum Polizei- obersten befördert. Unter Oberst Krause sind vielfache Verbesserungen in der Organisation und im Dienste der Berliner Schutz- mannfchaft eingeführt ivorden. Oberst Krause war streng int Dienst, aber wegen seiner unbedingten Gerechtigkeit und seiner menschlichen Güte bei der Schtitzmannschast sehr beliebt. * Berlin, 9. März. In der heutigen Vormittagsziehung der Kgl. Preußischen Klassenlotterie fielen 60000Mk. auf Nr. 151 161, 5000 Mk. auf Nr. 93 517, 3000 Mk. auf Nr. 104 014, 200 227. In der Nachmittagsziehung sielen 100 000 Mark auf Nr. 152 618, 40 000 Mk. auf Nr. 259 933, 10 000 Mk. auf Nr. 195 874, 3000 Mk. auf Nr. 78 883, 80 754, 113 866. * Der älteste deutsche Reichst agswähler. In Nußbach bei Kusel (Bayern) wohnt der älteste deutsche Neichs- tagswähler, Peter Wenz. Er ist 104 Jahre alt, begab sich aber trotzdem am Tage der Wahl zur. Urne. . Am 3. März, am Tage seines 104. Geburtstages, erhielt der Alte vom Kaiser eine Tasse aus der Königlichen Porzellanmanufaktur mit dem Bilde des Kaisers zum Geschenk. Gleichzeitig lief ein Gratulationsschreiben des Reichskanzlers ein. Peter Wenz hat 36 Urenkel, von denen die ältesten 29 Jahre alt sind. Bis zum 100. Jahre hat er noch fleißig int Felde gearbeitet und beim Mähen manchen Jungen beschämt. * Sensationelle Selbstmorde. In Wien erhängte sich Feldmarschall-Leutnant Pilse? von Well en au aus unbekannter Ursache. — In Dresden tötete sich der 41jährige unverheiratete Amtsgerichtsrat und Reserveleutnant Richard Röhrborn in seiner Wohnung, indem er sich vor dem Spiegel in die Schläfe schoß. Ein amtliches Vergehen liegt nicht vor. Wahrscheinlich handelt es sich um eine geistige Umnachtung. * Die neuesten Eisenbahnunfälle. Am 8. März abends ist ein Zug der Steinhuder Meerbahn (Hannover) an der Weiche beim Bahnhof Hagenburg entgleist. Die Maschine liegt quer über dem Gleise. Lokomotivführer Haller und der Heizer sind verbrüht und ums Leben gekommen. Beide waren Familienväter. Ein Postschaffner ist verwundet. Passagiere wurden nicht verletzt. — In Münfter (Wests.) ist der Ingenieur Gerdes, der kürzlich bei einem Eisenbahnunfall an beiden Beinen Verletzungen erlitten hatte, g e ft o r b e n. * Von alten uni) neuen Schiffsunfällen. Man meldet aus Rotterdam: Bei der ersten Sprengung» an dem versunkenen W r a k der „Berlin" ist der Oberbau weggerissen, bei der zweiten das Deck aufgesprengt worden, so daß Taucher ins Innere gelangen können. Die Taucherarbeiten können aber stürmischen Wetters wegen nicht fortgesetzt werden und haben bisher nicht zur Auffindung von Leichen geführt, die vermutlich abgetrieben worden sind. Ein Beamter der englischen Regierung wohnt den Bergungsarbeiten bei, da mlan holst, die Leiche des königlichen Kuriers Herbert mit den Geheimatten zu finden. Tie geretteten Damen Frau Schröter, Fräulein Buttel und Fräulein Gächer sind heim gereift. — Tas Barlschiff_„C elox" ist auf der Fahrt von .Hamburg nach Barbados in Stürm auf Pensacola mit seiner ganzen Besatzung untergegangen. — Ein unbekannter DreimUster ist bei Nieuwediep (Niederlande) gesunken. Bisher wurden drei Leichen von Matrosen an des Land gespült. 4 % Uesterr. Goldrente. . 4*/e% Uesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 356 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III °/0 russ.Staatsaul. 1905 4/4° o Japan. ^Staatsanleihe 1 % Couv. Türken vou 19U3 Türkenlose..... 1% Grieeh. Monopol-AuL 4% äussere Argentinier . d°/0 Mexikaner . . . 4^u/0 Chinesen . . . . Aktien: fraaenbeTarn zu 5cm Schlüsse, daß dle EchaNung der nlteiiT?) ö vT ti ftTf trn't c a a"ö; Treten SMnge rzuo 'km netfaqenTcSi, au ihrrfi fhiiilfcritocn itnb fuftorifchen bauen. Tie neue Bahn soll elektrisch betrieben werden und Iw vorigen Herbst trat bei einem Schuhmacher zu Nieder-? Wöllstadt ein Geselle unter dem Namen I. R. aus Varchfelde in Ticnst. Als der Meister am drillen Tag nach dem Eintritt abwesend mar, verschwand der Geselle. In Friedberg traf er einen Schweizer aus Nicder-Wöllsladl, bcm er die Schlüssel der Werk- slälle seines Aleisters mit dem Bemerken übergab, et habe noch Geschäfte für diesen zu besorgen; da er nicht wisse, wann er zurück- fomme, möge er die Schlüssel abliefern. Als der Schuhmacher nach Hause kam, vermißte er leine Uhr, die an der Wand hing. Er sah sich auch sofort nach seinem Geld, das er in einem Kästchen in einer Schublade aufgehoben hatte, um, allein die Schublade war mit einem Dietrich geöffnet worden und das Kästchen lag aufgebrochen und seines Inhaltes von 72,50 Mark beraubt, barm; außerdem fehlte ihm ein Schiistermesser. Stach längerem vergeblichen Suchen wurde der Geselle endlich zu Salmünster unter dem Namen E. G. aus Cammtz ermittelt Anfänglich bestritt er, je Nieber-Wöllstadt gesehen zu haben, bis er seinem Meister gegen- übergefiellt und von diesem erkannt wurde. Er leugnete, den Diebstahl verübt zu haben, er will sich um deswillen heimlich entfernt haben, weil es ihm nicht gefallen hätte. Der Staatsanwalt war der Ansicht, baß man es mit einem Verbrecher zu tun habe, dessen jetzige Namensangabe and) nicht richtig sei. Er habe sich gewiß nur vermietet um Diebstähle ausführen zu können. Er verfügt über eine außerordentliche Beredtsamkeit und seine ganze Physionomie beutet auf einen Verbrecher. Er würbe wegen schweren Diebstahls zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr 6 Monaten unb fünfjährigen Ehrverlust verurteilt Mit Rücksicht auf seine Gememgefährlichkeit wurde auch die Zulässigkeit der Polizeiaufsicht ausgesvrochen. LilSMtz KUS dru MßB6r5flniißrtiii|lHn der Stadl Glt^ru. -lnfgcbote. März 1. Johannes Bohrmann, Hülfsbremser, mit Elisabethe Schneider, beide dahier. — 4. Johann Wilhelm Dietrich, Postschaffner, mit Anna Katharine Wagener, geb. Schäfer, beide dahier. — Georg Otto Theodor (Seibel, Hülfsheizer dahier, mit Elisabethe Dietz in Wetzlar. — 5. Heinrich Krieb, Maurer, mit Katharme Benner, beide in Allendorf a. d. Lda — 8. Karl Heinrich Braun, Brauer, mit Anna Luise Valentin, beide dahier. Geborene. Febr. 26. Dem Kaufmann August Peter Christophersen eine Tochter. — Dem Bauführer Friedrich Wilhelm Struve ein Sohn Hans Werner. — 27. Dem Kaufmann Wilhelm Jakob Karl Seyb ein Sohn Karl Hermann. — Dem Korbmacher Johann Georg Althaus eine Tochter Auguste. — März 1. Dem Taglöhner Rabanus Nauheimcr eine Tochter. — Dem Maurer Heinrich Schreiner eine Tochter Marie. — 2. Dem Kanzleigehülfen Christoph Adolf Bause ein Sohn Johannes Friedrich Heinrich. — Dem Taglöhner Georg Wörner ein Sohn Karl. — Dem Niaurer Philipp Mootz eine Tochter. — 3. Dem Schuhmacher Peter Svielmann eine Tochter Emma Else Kathariiia Paula. — Dem Schlosser Adam Erhardt Landwirtschaft» — Die Vi eh z ä h l n n g P r e u g e n s vom 1. Dezember 1906 hat ganz ungewöhnlich erfreuliche Zist'ern gegenüber Großbritannien ergeben, vas "erbältnismäßig sehr weit zurück bleibt. Tie eben dort am 4 Juni 1906 vorgenommene Zählung hat nach der Agricultural-Stctiitics 1906, Loiard os Agriculture and Fis- hecics festgestellt: P,erd« nur für landwirtschaftliche Zwecke 1 116 505, im Vorjahre 1 122 419 also weniger 5914, noch nicht zugeriltene oder eingesahren^ Pferde: ein Jahr und darüber 315 230 (310 333), unter einem Jahr 136 941 (139 681, also — 2470); Kühe frisch melkend oder mit Kalb 2738411 (2 /OZ 392), anderes Rindvieh: zweijährig und darüber 1426 754 (1415 317), ein- bis zweijährig 1494 795 (14710/0), unter einem Jahr 1 350 896 (1 393 241, also — 42 345); Zuchtschweine 336 322 (335 008), andere Schweine 1 987 139 (2 089 911, also — 102 772). Ter Rüagang des Pserdebestandes wird in England teilweise auf Reoinung der Autonwbile gesetzt. Dem Rückgang in England steht in Preußen eine beträchtliche Zunahme gegenüber. Beim Vergleich der Zählungen vom 1. Tezcinbec 1904 und 1906 in Prozenten ausgcdrückt ergibt sich für Pferde eine Mehr von 1,91, für Rindvieh 4,25, für Schweine 22.05 Prozent. Eikeilbahtt-Zeitttng. New - Hork, 9. Aiärz. Euie- neu gegründete Gesellschaft beabsichtigt, eine zweite Eisenbahnlinie zwischen üt e m • Bochum Guss . Buderus K W . 233.00 . 125.50 Prinee-Henn-Eisenbahn Tendenz: behauptet Berliner itörwe, 11. März. Anfangskurse. Canada E. B..... Darmstadter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . l enden/: schwach. . 177.90 . 135.70 . 241.00 . .81.50 154.10 Harpener Bergwerk. . Laurahütte . . . i.umbarden E. B. . . Nordd. Lloyd . . . . l ürkenlüse . . . 143.- 215.60 234.00 29.50 128.00 145.50 Schwächlichen zurückgebliebenen Kindern, blutarmen Mädchen usw. empfehlen viele Aerzte das beste, billigste und bekömmlichste Straf* tigungs- und Bliuerzeunungömittel Bioson. iutan lese nach netzendea amtlich beglaubigten Bericht. — < * r Unter ho f, Post Sulzfeld i. Grabf., den 16. August06. Ich habe das „Bwiou" bet meiner Tochter gegen Bleichsucht an* gewandt. Schon nach einigen Tagen tonnte man oen Erfolg merken, die^lrafle Hoven uch und ihr Ausjehen wurde ein entschieden besseres; auch wurde die Berdauung dadurch in keiner Weise geitbrt Naw ineorfachem Gebrauch ihres „Bioson" war das Kind wieder uoll* ständig auf dem Beug. Hochachtungsvoll Karl ^ips, Verwalter. Unterichriit beglaubigt: Grvgbardon am 29. August 1906, Radmw Bgstr- ibtoion ut tn Apothecem Drogerien usw. daS Patel zu drei Acart erhältlich und wird teöer Arzt gerne Aus tunst über die Vorzüglichkeit des Vtoson geben. ib"/i <***^**x objrkt.b' ^°rz. iLKi - I" S,»?> 5nun,'tänu, ?ot' von bet SÄ,br«e. tiSi Äsp „’hten Qjlm„1' fit ‘•bet NaÄ' °?'°S « lLcnch Ebrach das UtS Ollf di« 'itälerldi^ u sbec ‘ "'HÄ !W" iu Sieb,,. -L°'L°-L ÄC LM KK ? k beraubt, barm $ längerem vergeb^ Jalnumiler unter länglich bestm « ’ /rr euflnete, ben ^willen heimlich Der «taatsanwali rSec ju tu» hab^ feL Er habe sich Clt SU könne». ($t und seine qante 7 würbe wegen caiem 1 saht tutlerlt Mit i) he falaftgteit bet dkl Alkdl WM Net, mit Elisabch Ihelm Tietricb, M Schäler, beibe babiei dahier, mit Elisabeth! mer, mit Rnttjaruu Karl Heinrich Brang ter. ■ Wtopfierfen eint 'n Sirupe ein Loht i Jakob find Seql ter Sohnnn Trroy Sncilöhutx 'ÄabatiE and) Schreiner ein tistoph llboll Bar'! m Taglöhner Tut: Philipp Moolz eii! hnann eine TM lohet Adam Erhalt Ludwig Benner tc Friedrich Trabet tun Zahn, 44 fahre oi zieret, 40 fahre et echniker, &4 fahre 6. , 58 fahre all, M 1 Monat alt, Tchützv . 136.10 j. 1.15 Uhr. Ltihmeyer. ■ . 241.30 . 17ÜÄ . 181.« .21511 106.4* ' 190.; •296 ‘ 14ö^ .143.' berichte der Bank fOr Hande) Bank . ' l8iat Bank • f^ouunaudit. • Bauk - ' ieu . Qud Ohio* Jin • iahn . • • * ^isenbahii • taauutdiu - • ;un.Eueubahn . 115.00 236 o: Schlickert. r Bergwerk • ■ eben Bergwerk • Bergwerk. 234.- 128.« ^iiin-iudurtri» IW-« BaudelsgM ■ • ig6j( ter Bank < • .216* .234« & 'M 'M ^biiebeu Mädchen^ iier e'9™ .. -A"Ss»d Ä-ÄU5 Jt ^(angBknrsa- Bergwerk - en E- B* ' Joyd • * ' >96 • Grolpreise vom loTbiS 24. März 1907. Ter hiesige» Bäcker. 1 Ka. (2 flafterarbeiteu tollen Mittwoch, den 20. März d. Jo^ vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Beichuungen, Arbellsbeschreibung und Bedingungen liegen zur Einsicht der Zntereffeiilen bet uns offen. Angeboie auf Boidruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten Zeilpuntt an uns kinzureichen. — Zufchtagsfritt 14 Tage. Gtegen, den 8. 'Marz 1907. Be/S Städtisches Hochbauamt. Gerbet. Arbeitsvergebunft. Die Fuhrleistungen für daS Betriebsjahr 1907 sollen öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen sind während der Dienststunden in dem Amtszimmer des unterzeichneten Werkes einzusehen. Angebote, unter Benutzung der dortielbst erhältlichen Vordrucke, ffnd bis zum Samstag, dem 16. d. MtS., nachmittags 3 Ubr, verschlossen und mit entsprechender Aufschritt versehen an genannter Stelle ein« zureichen. Bu/S Gießen, den 9. März 1907. Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. Stolle. SlrbcitdUcrßcbmiß. Die Herstellung von Kabelgräben und die Stellung von Hilfsarbeitern für das Betriebsiahr 1907 full ötientlich vergeben njerbeit Die Bedingungen sind lvährend der Sienitfniuben in dem Amtszimmer des uilterzelchneleii Werkes elnzusehen. Angebote, unter Beitußung der dortselbst erhältlichen Boiorucke, find bis zuiii Samstag, dem 16. d. Mts., nachmittags 3 uor, verschloßen und mit emwrechender AutfOirtst verieoen, an oemuuiter stelle em» zureichen. bu/3 Gießen, den 9. März 1907. Städtliches Gietlrizitätswerk Gießen. Stone. Ho!zverftei«;crttttg Jir bcn Waldststgcst der Gemeinde 'ilUciivuri a. d. Lumda werden versteigert: 1. Mittwoch den 13. März l. Js., vorm. 9 Uhr, in den Distrikten Flchtestwiesc, Kops, ))icuciualb, Wallest-- felswüstunq, Wiimereck, Eiseltschadc, Nassenslrauch und Hahstekamm (Forslivartei I): 10 Eichest-Stämme mit 5,18 Festm., 283 Nadel- Stämme mit 86,86 Festm., 2 Buchest-Stamme mit 2,12 Festm. 434 Nadcl-Terdstaiigen, b72 ^kadcl-Reisstastgeli, 7 Jini. Eichen-9lutzscheit (ruiib), 12 Nm. Gichest-Nutzmüppel, 36 Nm. Buchen-, 2 Nm. Nadel-Scheit, 18 Nm. Buchen-, 29 Nm. Eichett-, 142 Nm. Nadel-Llnüppcl, 7375 Wellen Buchen-, 50 Wellen Gichen-Neisholz, 90 Nm. Buchen-, 2 Nm. Eichen-, 41,5 Nm. Nadel-Stockholz. Das Holz aus den Distrikten Wallenfelswüstung, Winnereck, Eiscnschade und Nasseustrauch ivird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und in der Niittagspause versteigert. s!662 Zusam,mcnkunft an der Fichteuwiese. 2. Douuerstag den 14. Marz l. F., vorm. 9 Uhr, im Distrikt Hinnerling (Forslwarlei 11): 19 Eichen-Stämme mit 7,61 Festm., 45 Nadel- Stämme mit 13,93 Festm., 15 Eichen-, Buchen-, Esche- uud 94 Nadel-Derbstangen, 23 Nm. Eichen- und 2 Nm. Stadel-Nutzknüppel, 72 Nm. Buchcn-Scheit, 205,5 Nm. Buchen-, 50 Nm. Eichen-, 94 Nm. Erlen- und Aspen-, 39 Nm. Nadel-Knüppel, 8750 Wellen Buchen, 2200 Wellen Eichen, 1750 Wellen Erlen-, 75 Wellen Nadcl-Neisholz, 65,5 Nm. Buchen-, 9,5 Rm. Eichen-, 22 Nm. Erlen- und 12 Nut. Nadel-Stockholz. Zusammenkunst bei Brennholz Nr. 298. Allendorf a. d. Lumda, cmi 8. Alärz 1907. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. _________________________N e i n._________________________ Holzversteigerungen der Gräfl. Oßersürfterei Laubach. I. Montag, den 18. März nach Sufamnieiüunft 10'Uhr im Eichbcrg aus 1. E-ichbcrg: Buche Rm.: 400 Scheiter, 70 Prügel, 50 Stöcke, 250 Aftreiser. 14,01 Zstm. Zichtenitümme IV. Kl., 12,53 ZstM. Kichtenderbftangeu 1. und 11. Kl. 2. Wlteugericht: Buche yim.: 8 Scheiter, 35 Stamuwrügel, 10,7 Reiserprllgel, 119 Stamm- und Zopfretier, Buche und Lärche, 5,6 Birten- und Kirschbomilprügel. 3. Borngrabcn: Buche Rm.: 12,2 Scheiter 11. Kl., ’M Stöcke, 4,2 Reifervrügel, 150 Astreiser. 4. Gtashau: Buche Rm.: 2,5 Scheiter II. Kl., 2,2aost. Prügel, 2 Aspenprügel. 5. Bivcrlob: Buche 9im.: 6 Scheiter II. Kl., 12 Stocke, 50 Reljerpriigei. 6. Gichern: Buche Rm.: 5L Scheiter II. Kl., 53,4 Stöcke, 63^5 dleiserprügel, 3,5 Elsveer- unb Eicheuprstgel, 33 tZichten-Latteii und Bovuenftangen, 13 Eichen- stämme 3,6—14 in laug, lu—29 cm Dchm. — 3,Ul iZstm. 7. Jeldcheu: Buche Rm.: 4 Scheit und Prügel 11. Kl., 16 Stöcke, 30 Reiierorügel. Dao Hosz unter Ar. 2—7 unvorgezeigt; desgleichen Kohlreiser und Leseholz aus verschiedenen Distrikten. LI. Licustag, den 19. März nach Zusammenkunst 10','2 Uhr am Pstanzgckrtcu des Reviers Tiergartcn aus 1. LLilSfraubcrg: Buche uüiu: 2.56 Scheiter 1. und 11. Kl., 123 Prügel, 0,9 Klrjchbauni, Magholder und Zichtenprügel, 34 Buchenstöcke, 51,3 Reiserprligel. *-4. ^»ausplatr: Buche Rm.: 48 Scheiter, 9,4 Prügel, 32 »leiser, 2 Eiche- und Radelprüget, 1 Eichenscheit, 13 Eichenstämme 8,23 üstm. zum Teil Schnittholz. 3. Hirtcnoach: Buche Rm.: 140 Scheu, 80 Prügel, 20 Stöcke, 30 Reuerprugel. Eichen 3 Prügel, 4 Stöcke, 3 Reiser, 9 Stämme 5,23 Jstm. 4. Süffccopf: Eiche: 2 3hn. Stöcke, 5 Stämme 3.39 «Zftm., 1 Kirschbailiu — 0,57 Zinn., 1 Birte = 0,17 Z-stm. 5. Lampcrötor: 9 Eichen — 3,92 J-stin. 6. Ans dem Jlsdorier Watd, Distrikt Laubbcrg: Rm,: 2 Bncheiistammprügel, 26 Buchen- astreiser, 2 Radelprugel, 10 Radelftvcke. Das Holz unter 4—6 und Leseholz wird uuvorgezeigt beim Zeuer ausgeboten. Bn/s Dilh- und Z-rermholz-Icriiallf. Aus dem Gemeindewald Llrosdorf tommen Freitag, den 15. Marz l»O7, vormittags von 10 Uhr ab, bei Wirt Moos zu Krosdorf zum Verlaut: Listr. 14k Leicheuwald. Eiche: Nr. 1 bis 22 und 48 bis 66 — 41 Stamme «Wert- und Grubenhotzl mit 14,30 Z-m., 26 Rm. Schichtnußholz, 2V- und 2 m lang, 39 Rru. Scheit uno Knüvpel, 130 Rni. Reiser. Buche: 376 Rm. Scheit- und Knüppel, 9:1 Rm. Stockholz, 548 Rm. Reiser. J-ichleu: 1 3iut. Km'ivvel. Totalitär: Fichte (trotfen) — 35 Stangen 1L und III. Klasse, 0 Rm. Knüppel, 2 Rm. Reiser. B41/3 Krofdorf, den 8. März 1907. Der c. Bürgermeister: Braun. Holzverfteigernng. Freitag, den 15. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an soll Ust hiesigen Gcmcittdewatd Ul den Distrikten Schtre- ßerg und Dörselsberg nachverzcichnetes Holz versteigert werden: 8 Eichen-Stäinme mit 1,47 Frn. (Wagnerhosz), 12 Buchen- „ r 2,04 „ 9 Kiefern-- „ „ 5,34 „ Schnitthosz von 29—48 cm niittl. Tlirchiu., 2 Fichteii---Derbstangen und 1000 Bohnenstangen. 160 Rin. Buchen-Scheit, 6 Nm. Kiesern-Rundscheit, 158 „ , -Knüppel, 2 , u -Knüppel, 3730 Wellen Buchen-Neifer, 1400 , gemischte Reiser (Bormuchs), 64 Rm. Buchen-Stock. Der Anfang ist un Distrikt Schliebcrg am Rciskirchenet Weg. Großen-Bllseck, den 11. März 1907. 1697 Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. .Holzverfteigernng in den Waldungen der Gemeinde WeiLershain. Montag den 18. März und Mittwoch den 20. März, vormittags 9 Uhr beginnend, soll in den Waldungen der Gemeinde Weitershain nachstehend verzeichnetes Holz versteigert werden: I. Bau- und Nutzholz. 6 Stück Lärchcn-Slämme mit 7,06 fm Inhalt 71 „ Kiefern- „ „ 41,75 , „ 132 , Fichten- „ „ 26,56 „ 463 „ Fichten-Derbstangen „ 41,57 „ n II. Brennholz. 58 rm Buchen-Scheilholz 600 rm Buchen-Neiser 119 „ "Nadel- 37 „ 9kadcl- „ 20 „ Bttcl)en-Knüf.>pel 10 „ Buchen-Stöcke 227 „ dkstdcl- „ 230 „ ötadet-' w (hiervon 53 rm, 3 m lang, zahlen zum Nutzholz) Die >n Ahfoilnnn* i II vom Jahre 1906. Abteilung III. verstärkte Verlosung und Kündigung bis 1. Januar 1914 ausgeschlossen. Unser Institut hat im Verein mit anderen übernommen und werden dieselben Donnerstag, * »«/. Andrcae. Kar*E Hof Bahnhofstrasse 34 Bahnhofstrasse 34 Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 I hv'/a Seltersweg 91 1. Landis-Hestügelausstellung des Arrbandes yeMcher Heflügcl-Züchter w ••U VAÄVAlj * Vly V U V lv< | * * 1 ' v HausfraMen-Eiernude^4‘\^or^V,n}8SÄtt«tä?t^llu^ und ia mehreren Sorten bei billigsten Preisen. » Gegr. 1877 Persönliche Auswahl uern gestattet. 225 Morgen :::: Atelier für Photographie Aufnahmen bei elektrischem Licht Spezialität: Vergrösserungen. von Mk. 1000.— an von Mk. 380.— in von Mk. 33.— an Gastwirt Heinrich Jung. N. B. Das Instrument ist geliefert von: Flügel Pianinos Filiale Giessen Heichelheim. gmnh'nrter Mujilmrke, KricdriE Frankfurt a. 31., 32 Aloselstraste 32, Nähe Hauptbahnhos. MHSSWtWfS—— in diversen Qualitäten. Californische Pflaumen — Aprikosen — Birnen — Gemischtes Obst — Brünellen, Feigen etc- Bankhäusern ^k. 9 OOO OCO rubr. 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Eintrittskarten zu Mk. 5.—, 4.—, 3.—, 2.— bei Herrn Challier aiu Neuenweg und an der Abendkasse. v’/8 Die für „Fuhrmann Henschel“ gelösten Karten bleiben für „Iphigenie- gültig.______________________________ a '3 SS- tf""a liberal^" ^Statte» Lei- m jj; 2ie wy reral»"ll bf ’llerf «V LsZ w™ w» v erden, lau 0 g ,* »mW* -LS raff« äs 5hiiian)*8; reißt Dom zehnten T ”011. ■raTfifl von lnnlnnvv jnoftt» Tiensljabre e ,.on Zioildeamltn zr -mtn Wlonot nafflj Sloiinit in einer ei „ü5 Slkiäirpensionsi ; on Tlililfirpttfone) rö'b'iritfl der W vihöbmifl bt6 W «itiolnmfl btt sdöd t« bie zweite Nan : y^abe von Prcutzisil (Unb Htnit sprach ■ Gral ooii 'äemftoi in $tuilMiiib eini £aianl wirb MLan flefltuoimu ih\t te\btbtt