"ins ''Ibinif. fr-. SÄ rlih!» §5^ Fabrik^ 6 Mpmertni bennlaöiijz iQbd)manii iet ©eHöftii^, Heiners % k«cht L- »Wcht, dsslevtz, in Än*. y^en nninht ^r-u-ötuo % ynnn ©toJ nburg. nädclu-n mllle non. lofortl« r mein TnVilirrm renfltidiäit für er neludjl ßW m ZomienK? nies. ^/i'belorni fih L' wän neluÄ vurSztini JÄJMnrt 'U'üWH, Eli neludiL ^Jmitrnne 2t, L MiliF" icbcrFpjn mil22tunben re. 'vlitz 7. auS-, dimmet'. '»em, für hier n Jt |H mer, 2clierfroJj7. Mines leben kann und in tert- ist. in kl. NiSijr/n rivci Jnnicn, für llöbdien allein tif ui Medizinnlrv menitrnfie 14. nornenS bis 11 Uh n 7 Uhr nn. A Man ein ütniliniibifjfP ien kann. M bl, Babiibosslr> ricnfiiiiabdinj gtepbnnltr.11. ITT* yol'f' (ijnfl L‘W' äC tmb Ltdw^ Wb <^ln> 'iihminltrnne ul nix bene,nmti XfinbiSÜ-Of Mn aeluchl. .cldiivrnfec 21.™ tt*«1 r ...» Getier LZJ SerC«1"1" tsg&i ndS 9 2 -all ißnnfl’J’ 1 ÄW aurE ZLL'S SKÄ rjfnidiwr erbeten (rin ('Mit) sion fE.M MvGndeZ^ micM •w*’ Angebote irAm^K» n. (IipiM' W -SaWrsm^ Montag 11. Februar 1907 ZwcitcS Blatt 157.^nl)rnnnn 31r. 35 Giehener Anzeiger Erscheint tUgfid) mit Aufnahme de- Sonntag«. General-Anzeiger für Oberhesfen fRototlonebnid und Verlag der vrüblichen Unu>erfuäi4 • Buch- und 6ieinbrude«L R. Lange, Wiegen. Die „Eletzener ZamlllendlStter" werden dem Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das 'tirtliblatt für den Kreis Lietzen" zweimal wöchenilich. Ter „kiesfllche landwlrt" erscheust nwnatlich einmal. Redaktion, Expedition und Tmcferei: 6dniU flraüe 7. Expedition und Verlag: e=as# Redak»wtu«^AllL.Tell-AdraAnzeigerGieben. Der „Vrcmscrlast" des Mtuistcro v. Studt vor dem gaben sollten, die sich erlaubten, anderer Meinung zu sein. ES soll aber nicht verschwiegen werden, bajj wir f c l b ft auch einen Teil der Schuld an unseren 'JtieberlaQcn tragen. Wenn der Optimismus für jeöe kämpfende Partei eine Jugend ist, so darf er doch nicht übertrieben werden. Konnte auch in einer ganzen Reihe fallen die Niederlage rergebalter wirken sollte, um ebrcr z u verhindern. C' Prcuszljchcti Abgeordueteuhause. Berlin, 9. Febr. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Derleiung von d.a Nattonalliberalen eingebrachten Interpellation über »Öl i ist. Gießen, den S. Februar 1907. Der Wahlkomiuisiär: Dr. B r e i b e t L ^milichcc K.U. Vekaiiiitmachiiiig, betreffend NeichStagSwahlen 1907. ES wird hiermit zur Sffeutlichen SlennlniS gebracht, da st in dem 1. Wahlkreise des GroiihcrzoglmnS Herr Landwirt Ph-lipp stohler VI. zu LangSdorf nut 11643 von 22 118 gültig abgegebenen Stimmen zum ReichSlagsabgeordueicn gewähll Deutsche» Ueich. «Berlin, 10. Febr. Der Kauet empfing heute mittag tiu königlichen Schlag daS Präsidium des Herren. Hauses und iodaun das Präsidium deS ^lbgeordneten» Hauses. Im Verlaufe der ersteren Audienz sprach der Kaiser sich erfreut über den Ausfall der Wahlen aus, ohne auf Einzelheiten einzugehen. — In Gegenwart deS Kionprmzen, der zurzeit in die staatlichen VerwaitungSgejchäjte emgeiührt wird, fand eine Sitzung des Beztrlsansfchufjes zu Potsdam statll Auf der Tagesordnung stand die Beschwerde der Frauen» rechtlerin Frau Schulrat (Sauer, deren Antrag, den selbständigen Frauen daS Gemein dewahl stimmtecht zu gewähren, abgcwiesen worden war. Rach längerer Verhandlung, der Der Kronprinz bis zum Schluß beiwohnte, kam auch der Bezirksausschuß zu einem ablehnenden Bescheid. Dortmund, 11. Febr. Wie jetzt ui einigen Blättern mitgeiciU wird, sind die Skandale gegen den früheren panbel5inini|ier von Möller in einer Versaumilinig, iuo er sem Programm entwickelte, nicht von den ooz'.cnoemo» (raten, sondern von dem katholischen Gesellen-Verein angestiftet worden. Posen, 11. Febr. Unter den Kandidaten für ben ftultuSnumüer Tr. v. Stadt bat mit feinen tinSiü^rungcn nur zeigen wollen, zu welchen Utgebniifcn e- führen mag, wenn die öuentliche Meinung in dieser Dc.se infcnn.ert wird. Ta von den etwa 200J Fallen nur etwa 17 beanitanbet sind, kann ich nicht verstehen, baß mir noch immer derartige Borwür.e gemacht werden. Fmanzmiiiister Frhr. v. Rheinbaben erklärt, ein Minister stehe iur ben a noercit, auch er stehe für ben ftuituSrninister. Der '21 bg. Las,cl bat behauptet, daß treusten iur itmiutauigaDcn kui Geld mehr übrig haoe. Aber gerade aus taltaredeui Gebiete sind von Jahr zu Jahr grünere umwenöuugen gemaajt worden, sowohl jur allgemeine (jkaicie, als auch bewnb.t5 jut bie Schuir. £ie Tatsache, bag nur bei etwa 1 Prozent der Fäile eine Bean. itanbung enolgt ist, zeige, daß von einem BremSer.aß nicht nicht verhütet werden, eine Anzahl Wahlkreise konnten bei Urficrer Organisation und weiterem Blick der leitenden Ge- nosien gehalten iverden. Deut für künftig vorzubeugen, i|l unsere vornehmlte Aufgabe. ES soll leuier auch nicht oerichiviegen werden, daß die vielfachen Meinung 2» differenzen, die wir in den letzten Jahren hatten, m der Presse und in Zuiammenkünften aller AU oftmals in einer Werse ausgetragen wurden, die unseren Gegnern Stoff z n Angriffen lieferte. Hier haben wir künftig, ohne An«, nähme, uns die größte Reserve auszuerlegen. 'Müsten Aielnnngsoerjchiedenhciten im Intercsie der Parte» anSgeliagcn werden, so darf diese- nur m der ItuuQ sachlichsleli Weise qcidjebcn. Wir dürfen keinen Augenblick vergessen, daß wir Parteigenossen sind und jeder von unS daS Recht hat zu verlangen, daß seine abweichende 1Meinuno als ehrlich gemeint und im Interesse der Partei geltend gemacht angesehen wird. Rian unterlasse aber auch den Kampf für KlemltchcS und Neben- ächltches. Deutschland -eht schweren Zeiten entgegen. Dem deutschen Volle wird eine Nechmmg präsentiert weiden, daß ihm die Atigen übergehen. Lei es. Wer nicht hört, muß fühlen. Tie Völker werden nur durch harte Schläge vorwärts geschoben. Unsere Ausgabe i|t, unS über den schweren Ernst der Situation nicht zu täuschen. Wir müssen teilen Blickeö dem SUnmicnben entgegenschcn und den Hamps aufnehmen, wo er sich bietet. Tie Zeit braucht taptere iliämicr und Frauen, keine Dkmnicnl Tie bürgerliche Welt zeugt Tag für Tag als Früchte ihrer eigenen Entwicklung iHinter neue Proletarier; sie schafft Tag für Tag wider Willen immer mehr die Bedingungen, die zu ihrer Schwächung und zrr unserer Liärlung führen. Ter Kapitalismus gebiert mit jedem Teige seiner weiteren Eminenz die Totengräber seiner ei.ienen lUasscnherijchast. Es i|t der O)eschtchle eljecne« Muß, daß in dcnstelben Viaße, wie die alte Welt jcriäUt, tue neue entstehll Lelbit jede Älicderlage, die in diesem stampfe für eine bessere und gerechtere Cibnunfl unfl trissl. Ul die Quelle zu neuen Stegen! Rach ben Stichwahlen. stolz auf die Haltung seiner Partei zu fern. Je weniger für ben Dispositionsfonds bewilligt wäre, um so schöner hatte der Erlaß gewirtt. Es komme nicht daraus an, wie der Münster ben Erlaß ausgesaßt hat, sondern wie er von ^n uniergcvrd» neten Crgancn ausgelegt wird und welchen Erndruä er auf die Gemeinden selbst gemadX hat. Ter Eindruck lorrne nur der sein, daß die Regierung eine Gehaltserhöhung Nicht wolle. Daß jeder Lehrer seme Steilung »u oerbciunt suast und womöglich in die Stadt kommen rnöäste, sei natürlich. Lern Lehrcrmangel könne erst avgeholjen werden, wrnn die Aussichten für die Lehrer besser werden.. Den B-strevungcn, den Senter an bie Schmie zu sessein, muß rm Jniereiie der edjnU ciitgegengelreten werden. Der Minisierpräsidem fchivarme für fiuUurauigabcn, wenn eS sich aber um Geldausgaben hudele, da wirb d.r Lehrer womöglich des mangelnden FdealrsmuS am getagt Diese Umstände mußten endlich emmal beiest.gt werden. ubg. Dt. Dittrich (Jtr.) bemerkt, der tiriag hatte zu großen Mißverständnissen geführt, ferne eigentirciien Vnten- tionen niayi genügend erkannt wurden. In Lehrerererfeir halte d.t Erlaß große Beriiimmung hcrvorgerufcn-Unter^dcr Unsuitteden- heit der Lehrer leide aber die gaiije -schultatiglln. Man WllL an die Revision des LehrervesoidungSgeietzes recht bald heran» Abg. Dr. Friedberg (Nl.) fuhrt aus, daß eine solche Verordnung, wie sie der "Minister erlagen habe, in die Recht, bet Gemcmdeii gai^ erheblich eingreif«. Der Munster habe versucht, es. so hmzustellen, als ob seine, Patte» den Erraß veranlaßt hatte. Dieser Behauptung müsse er enstchtedci» ^wtder- ipreuum. Es sei dem Miinster nicht gelungen, den Beivets oa.ur zu erbringen. Tiefe Unterstellung des M»n»sterssei eine unerhörte Beleidigung un, er er Par ter. Wenn der Minister den Ausjühruilgen der Redner btcic» X)au|<.3 ben Sinn unterlegt, den sein liriag hat, so läßt er damit eine außerit jüjwtre Ükranuucrtung aus sich. Ter Minister b-llage fich über ben Ton ui unseren Pariest>eriammlungen; eine Belehrung ub.r diesen Ton müssen wir aber zurückweisen bei einem MUNstcr, der von der Tribüne des hoben Hauses eine Dtagwahme dcr größten Kommune Preußens a.s „Umug" bezeichnet hat Voiicnt- Itü) wir) eine baldige Regelung der Lehreroefoldung möglich ictiu . Daran müssen aber alle, Parteien und Regierung, gemeuiiam arbeiten. bie Rede sein könne. , . . Abg. »zchr. v. Zedlitz erklärt, aus dem icßigen Vorgehen b.r Regierung schließe man, daß auch Iki Regelung der Lehr.rbesoldungS.rcge man sich wieder mit llcmen U/tdUiU iuiib bestellen müßen, daß aoer d.e jreigeoige Hand fehleii iu.ro. Pot 1 (JU'J wird und em neues Lestr.rveiolOungsgcicst uiajt vor. i gelegt weibcn lö.inen. Solange am.icii die Lci-ret nicht warten, wir werben bei Beratung des KmtaSelalS hieraus naher cm» gehen. ES scheint in dec Tat, ms wolle man dcr Bewegung • dcr Lchrugcpaistr naa) vven einen Heuimichuh anlcgen. Bei dem l'e Lchriro,fiib»ngsg.seu wEo man von ganz anderen Grund- bÖbUn 9d) r b e£r' b e b r öe r ° j1 u1D e r b fnb e r^Hierburch bcV dem neu?n '2ebuUJ?e^albdngd^?ßt S Äröen gemacht & ^/y/r trau en 5 e r L Ihr? t zu d e J Re 0TtruT0 blc ,Die°“ blC unterbunden. Tie Nalionalliberalen glaubten deshalb bei LUU rcrtct Tr. Schwartzkopss erklärt, die Frage, Regierung Gelegenheit zu geben, bd ndt.ge iLarged 6Lrjuflcncn, iUcß^Ql[) uur 'Ulü.wnen und iiia;! fün, Pci.iio»ien bciuill.gl um tkn au, diesem Gebiete notigen Zufammenhaiig -wisa-cn Bvi. .. - im ^cjaijc stcoatl.^rt warben. Die 9icgicrang uub Regieiung herzustellen Es. sei davon gc, pro eben worden, d^l^.unbgeha.t vv i 1UÜJ 'jJtuti au, 1100 Marl erhöhen, dec nicht ,ut die Oe.ienlltch eit beitimmte Erlag fei MGocrstandcu hö'tut e^n nur drei Millionen. worden. Er houe, ber liultuöiiiuuiut wert« ine,c JiibiKriianP- ^uverinihben gewesen. Nun Lim man l ?*. -im euiDW au. 12.0, m-rjeii eut l30u . Tarnst sei das Daufl doch Leute iiia.t piövliuj laj|iS werbe auch nicht bei chränlt durch l eine vaiwgabung icitciwl^^ Qi'e ^QiiJC teinUi (alut llber ben Errng ueculjigt sein. Au dec Reglcrung. Nicht in Z'ocstel könnts oejogenwerden^, dag L Lchieroe,utdungsaesep muß mit gtlchllt lpesu/leumgang heran, der Erlag einen Eingriff in bie Reclste der Üiuicmbcn bvbeute, n weibcn, die Bvr^roeilen sind auch im Grnig; wann denn die Freizügigtest wctt>e dadura, in öe-püiem -lliagc be> . duigelegt werben kann, läbt sich srci.ich heute »wa, schränkt WaS trage bie Schuld an den Zuitanben? ES 'ii ' n gesagt worben, m erster Linie die Laiib.luckst ber Mehrer. Die» u> tröffet (ft.) erklärt, er hoffe auch ba(b auf ein Varl sei geeignet, Unkiarhcit beruoriuruieit. *)uuer ber Tand, ^ehrerostotbungsgls.ß. Et lömic Dr. Fricdvcrg nicht zustiulmcn, flucht stecke bcr Lehr er uiang et Ter »v ich lig ft e Weg fu, L augiWng in bem Ruf: Fort mit diesein die Stellung 0 e rLe h r e r z u v e r des ser N'bann Werbt £ E Seine Partei habe volles Vertrauen zu auch ber Lehrermangel schwinden. So erscheine ihm d».r Erlap fn? i n l n e r außerordentlich unb bedauerlich. Der möge ju übg Friedberg (Nll) bemerkt, daß, wenn er schorf on bem Erlaß noch mehr «.chuld tragen, aiS ber Lllltu-mMister. löQr c" ea uuc luac Weflcn ftarlcii Angriffe des Kultus. (Beifall.) , Ministers. Auch die Angr..,e des F i n a n z m i n i st e r s waren zi-altuSministcr Dr. v. ® t u b t etwittert, die 3" LmgcLcajticrtigt. Ebne beweisen zu tä.iuen, hat er behaupte, bic r-beem- Aelcgnh-st. sch hätten sich. gegen bis eruart, was er selbst fbrcclk.il, dem em grilliger Stempel auigcbradt »oorben |ei. gewollt Tao sei ein Angrif, gegen die politische Ehre Die SchulaiifsichtSbeholOe habe den Bcstrcbungen b.r Tchr<.r au, . Parier Was btt ftultasminister vorn Verhalten ber Liböjuug bcs Gehaltsru Aationalliveralen zum Drcmserl^ ße.cgt Hal, ist u»wahr, dem otac.1 habe aber die Pflicht, eine oeiviife Gleichmäßigkeit zu 1^.. ^tgegentrUen. Die picde deS Mmistcria.b.rUtors buroct fü'yüüen, unb könne Nicht ohne weiteres den Gemeuibcii die Fest- ~ b-c Bcianlworlung für den Lremserlaß auf, ohne dajur ftcllung ber Lcstrerbesvidungen über!aiicn. >>n ber Kvmmlstwn, Beweis zu bringen. Ta höre eigeittlich jede DiSkufsion i)ie sich mit ben LchuUx>datu)nen dcichälttgte, sei nicht nurooul u- i)aui>eU sich hier um den Klrmpf für das Ideale, |ür Herrn r». Zedlitz, fvnbern auch von Veltretcrn ber libcralen l J ^lmet ^mpsen. K-uitusuiliilster Tr. v. ^t-ot erklärt, Parteien über bie Landflucht der Leh^r unb übcr die Ungleich- lüenn Friedberg aosicht.ich von Umvahrhestcn gc.prvchen hat, Mäßigkeiten geklagt worden. Deshalb wurden drei Millionen . geäußert haben füll, so müsse er (Redner) das zurücklveiien. m ben Etat für 1906 eingestellt, namentlich um aliemstcb.nd« vw er geauynl y ^riönliche Dif.erenzen zu beseitigen. Lehrer auszubcssern. Auger die.cr Bcrern^arung.kam dec EU^ Miisteriaidircllor Dr. Smwarzkopff führt aus, es sei IvuM 4. Mai 1906 -uftande. Wenn ber etaat fern. .^etocei^i .R ^ammi1|L01t wie im Plenu.u uaiwn geiorochen wordcn, halte, so wäre eine Gleichmäßigkeit unmöglich, unb die großen - nQ. ol)cn ßel)cniint werben müßte, wenn bie unteren Gr» Gemeinden würden b e Gestälter immer weiter erhostrn- Den Be» ^stöstt werden. In diesem Sinne fei gc./anbcd worben, urebungen, b.r Land।lucht dec Lehrer durch Be,a.rankuna der 19 fejn Ausgleich möglich. Frcizugiatcit zu begegnen, haue er immer den energifu/ften Wider- (iaffcl (srs. Vpt) er 11 art, daß am 17. Mai 1905 stand geleistet. Aus den Lehrermangel wul er heute nicht naJ>2r I, Antrag eledtitz angenommen wurde, fünf Millionen Mk. eingehen. Er verwahre sich amr dagegen, daß « für d.n ^h"r-L bcn Ltat CiUJunellen. Tic »iegierung habe nur drei Milmangel verantwvrt.ich gemacht werbe EmS stabe Lcr Ylbg. .• euifleießt, sie trage die Schuld allein, wenn die Schäffer vcrfchliiicgen, daß Beriammlungen, die von ’cul^I chaltet nicht genügend erhöht warben jinb. Partei aus eind.rujen worden jcuii, bie hest.gsten Angriffe Ministerlaldirelch-r Schwarzkopf f erklärt, daß Frage, gegen ibn gerietet wotben feien, baß Yleußcrungtn gefallen )ii:b, , «. bcr t Millionen bewij.igt worben find, mit bem ber Kultusminister soll gehen. Er fühle sich gegeiiuber bicieii 1urem5crla;1 ,^usts zu tun habe. Wenn man Die Landflucht ber Ängrisjen vollkommen fchalldiret. Die Zukunft werde ihm recht beseitigen wolle, fo erreiche man daS nicht durch Etoö- Geben. hung der Gehälter Der städtischen Lehrer, sondern durch größere Auf Antrag deS SEbg. ö au« mann (31L) wird die De- ^wnmWgkeet. fprechung der Interpellation beschlosfen. Die Tistufsion ist geschlossen. Rach einigen persönlichen Be» Alrg. v. Gtoeven (Krns.): Seine Partei stehe dem Gtiunc mcrxunflcn Abgg. Dr. Friedberg, Sttosiet, Cassel ist die Be- völlig unparteiisch gegenüber. Wenn Ungleichheiten vermceben eülultq Smurpclialion gcichl0fsen, unb txx Gegenstand et» ©erben fallen, so mus.e nicht nur eine Mmoeitgrenze, fondern . auL, eine Höchstgrenze festgesetzt werben. Wenn Du National- * • ■_--------- ---■ - - - ' liberalen ben er .aß einen Bremsermß nenncn, so haben du.e I Lagesdchau. ßl ÄAtiÄ r« ^ne-uorhanb Er bitte, wenn irgeno möglich, noch in dieser se.fwn um Bor- erläßt einen Aufruf an die Partei, tu dem c5 heißt, kgung bet Novelle zum Lehrcrbeioldungsgesetz. »jjyaS der beiten und tapfersten Armee schon passierte, ist Abg. Cassel (Frs. Vp.) erllart, Graf G^eoen habe Unrecht, un6 pa{flCrt. Wir sind geschlagen, aber nicht Äfton&ÄÄ«, ‘ÜÄf&Ä .Lr befiegt T.e E°,l°lMn.°kr°ti° ist nnb bleibt bie «ribml Grlaü aewirtt Es komme nicht darauf an, wie Der Mmiftcr j uärkile Partei in Deutschland, und ginge es im Reiche bei Gottesfurcht und frommen Sitte nach Recht und Gercchiigkeit, wir zögen nicht mit 43, sondern mit mindestens 115 Ab- geordneten in den Reichstag ein. In diesen Tagen zeigte Uch, daß der unvechältniSmäßig starke Aufschwnng, den die Partei bei den Wahlen im Jahre 1903 anfznwcisen hatte, nur einer Reihe besonders günstiger Umstände zu bauten ivar. Insbesondere tu Sachsen, ui dem die Eheirrung in der ftronprmzensamilte, der Haß gewisser ftreif'e gegen Den damals regierenden streng katholischen König, die Eihöhling der Ztvilliste und Oft prtnzlichen Apanagen, in Verbindung mit einer erheblichen Erhöhung der Einkomnieniteuer, um mit dein Reichskanzler zn reden, eine große 'Anzahl wild gewordener Spießbürger m eine 'Art Berseikerstiintnung vcr- letzte. Zu den verschiedenen Ursachen kau» eine seit Jahren fiiuernatuch betriebene Hetze m der gesamten gegnerischen Lokalpiesfe, deren Leiter und Urheber der ReichSverband zur Verleuinduug der Lozialdciuolralte war. Der Wahlkampi wurde dadurch in einer Weise vergiftet, wie niemals zuvor; alle Grundsätze über Anstand und Moral, mit denen sich sonst unsere Gegner unS gegenüber zu brüfle» lieben, muiöcit mit Füßen getreten. Eme annähernd ähnliche Rolle wie der Boulaugerschwiudel im Jahre 1887, spielte tu diesem Wahl, kämpf der Schwindel nut den», was die Kolonien angeblich uub und bedeuten, und der Verrat, den dtejemgeu begangen „D r e m S c r l a ß". , . Abg. Schiffer (9211.) erklärt, baß am 4. Marz 1906 er Erlaß bes KultusmstiislerS erschien, der hemmend aus bi Aus ein Schreibcii des Dircluriums des ZentralverbandeSI deutsllMc Iicdustriciler an ben Rcichölanzler Fursicti Wüloio hat dieser eine ’Jlntuort gegeben, in wclchcr es bec „Jwcbb. Allg. Ztg." zusolge u. a. heißt: „Ich müuju ieilftellcn, daß der vorläufig mit Ersolg beendete Kampf sich nicht einzig und allein gegen bie Sozialbemvkcatie rtästtte. xai »iHiiumalc Vulgertunr hat vielmehr burch sein Votum gegen du oojialbeinulxuleK auch eine parlann-tttarische Tattik virurtcilt, durch berat xln» Wendung am 13. Dezember v. I. die bainalige^Minderhctt von der 3entrunidpartci unter Beist tlie ber » o z t alb c in o - Italic niedergestimmt Wurde. CS hieße ben Geist der Nation Derlenncn, wenn nun über bicjcS a^racterifttiche Merkmal ber füngiun Wastleii hinwegsehcu wollte. Ich uertraue auch fecnerstui auf bte ausguicbenoeu Wirkungen einer ge- wiHcnliuitcn unb befonnenen Sozialpolitik AAt große Bcrat- wüiigieit, mit der dce deutsche Induftrie die Lasten die, er Politik getragen hat, erkenne ich rückhaltlos an. Ich hosfe aber auuj, daß mit bei Den tuiiiugcn Betnustmigen ber ucrounbtten Regierungen zur Abstelluug s on a ie t Mißfränbe und zuc Milderung der w i ü i ] a> a 11 - lidjen Gegensätze bie wertvolle Unterimtzung des Ztuitrul» verbandes mast jchleti wird. . Der itubciv foiuuijttiu/t uieichZtagsabg. Eduaw Bernstein sagte einem sranzöiiscstew Aus.ragcr: „TaS Protzenlurn ber Emporkömmlinge, Das man unserer Partei nicht mit Unrecht vorhalt, hat unS f y ü) c r g e i dj d b i g l Beb«, uiio singer etiennen Die uciU unterer । e 11 bem unglücklichen DresDner Kougreß erlittenen m o r a i i i d) e n uub materiellen «iji» büße, trotz istres zur Schau getragenen aatoljismus. Lie - w^kOcn eine andere Taktik zu iiiuxii haben und Bebel möwte iaj, so paraoof es Ciüige, als oen er fielt u n | er ec bi e d t f i o n i ft e n bcicic^neit. ^r wird fem poiuuyed Ber- siänotsts in dec neuen Au,gaoe betätigen." Sufließrich gab Bernstein b.r Llever^eagung Ausdrucks baß der neue Reichstag nicht in bie Lage kommen werbe, oaS Sueben«- btburiiiid Deutschlonos gegenüber b-r Regierung zu betonen, weil niemand in Deutschland ernste Verwicklungen wünscht. d Zn Frankfurt a. M. würben nach der amtlichen Fest- stellung bet b.. RcichStagS-St.chwahl 64 983 stimmen äuge» geben, davon 546 ungültige. Gültige e-timmm eth^.ten Leiet b3 669, Cuütd 30 7 <6. Lef'et har a.so m.t einet Mehryett von 2ö81 Stimmen gesiegt. a»ie Wahlbeteiligung betrug b4,o chroz. Das amt.ue Wallte.ult.t für d n Wahllreis ^010111001- Grotz-Ger au iu: Abgigeleue gültige Ltun men 34 48^; e« t rhirll.n Tr. L i'.mi (Scl. Veclqoid 16 ^Or- Marineakaoemte Annapolis die Wiedereinführung des Kosten des Erzb'fschofS von Posen befindet fich auch der Abg. Dr. von Jazdzewski. Bei der letzten Reichstags- wähl wurde dieser Prälat von den Polen als ,zu gemäßigt* nicht mehr als Kandidat ausgestellt. München, 9. Febr. Die »Allgemeine Z.* meldet: Die bayrische Druckerei, Berlagsaustalt (3. in. b. H., hat mit dem Berlagsbuchhändler Tlugust Scherl ein Abkommen getroffen, auf Grund dessen vom heutigen Tage ab der gesamte Geschäftsbetrieb der bayerischen Druckerei und Verlagsanstalt an August Scherl auf eme Reihe von Jahren verpachtet wird. Es sind alle Garaulieen geschaffen, um die ,Allg. Z.* in ihrer b,Sh ebigen Erscheinungsform und ihrer bisherigen Richtung zu erhalten, insbesondere hat sich dec Attssichlscal der Gesellschaft alle Rechte, die polil. Haltung des Blatts zu bestimmen und zu kontrollieren, geivahct. — Dec Verein »Frei-München*, die Vereinigung aller liberalen lind demokratischen Pacieigriippen Münchens, richtete an die demokratischen und liberalen 'Reichslagssiakllonen die dringende Aufforderung, die un letzten Wahlkampfe hervorgetretene Einigung der liberalen Parteien zu einem taktischen und p r o g r a m m a t l j ch e n Z n f a m m e n- schlutz dec Parteien auszugestalten. IColOiiialyofL Kolont ale $uiuu0i>iouh u.e uästsstellen aus durch 72 Beamte und Redner in ganz Deutschland 8718 Versammlungen abgehalten, i rigercujiict die Versammlungen, die ohne in Auspruchnahme der Zentrale oder der Geschäftsstellen sponian im Lande veranlaßt worden sind. Trotzdem der Ausschuß und die Generalverjaininlung im Februar 1906 eine üOprozentige Erhöhung des Mitglieder-Beitrages beschloß, die auch, soweit es bei dec vorgerückten Jahreszeit noch tunlich war, zur Durch- sührung gebracht wurde, ist der Mitgliederbestand von 2 7 0 0 0 0 auf 28 2 000 in diesem Jahre gestiegen. Die landwirtscl-ajtliche Bevölkerung kommt mit der Zeit immer mehr ju der Ueberzeuguug, wie notwendig es für sie ist, eine mit gc» nügenben Mitteln versehene leistungsfähige politische Vertretung zu haben, die an den maßgebenden Stellen dafür besorgt ist, baß der internationale Großlapilalismus und Großhandel aus ihrer 6aut nicht Riemen schneiden. Von den obengenannten 282 000 Mitgliedern gehören 8o Proz. dem Kleing un besitz an, 10'/2 Proz. sind mittlere Besitzer uiu) Vs Proz. imu der Großgcuiidbeiitz. Auch dies Japr kann mit Genugiunng ieftgeftclit werden, daß ein erheblicher Zuzug aus dem Großgrundbesitz stattgesunden hat. Von nur Handwerkern und Gewerbetreibenden gehören dem Bunde der Landwirte ca. 26 000 an, wahrend Auslarr-. London, 9. Febr. Die »ck-corning Post* berichtet aus Washington, baß in gut unterrichteten Kreisen Washingtons j e b e Hoffnung auf den Abschluß eines Gegen- seitigkelts-Vertrages zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten aufgcgeben worben sei. Washington, 10. Fcbr. Den letzten Meldungen au5 Zentralamerika zufolge sind alle Versuche, einen Krieg zwischen den zentralamerilanischen Republiken zu verhindern, als geschcibert zu betrachten. Der AiiSbrnch der Fembieligkeiten wirb itünblid) erwartet. — Mit Zustimmung bes sJJiaiiuebeparteincnt8 hat die ca. 23 000 landwirtschaftliche Mitglieder im Nebenberuf ein Hand- werk ober ein Gewerbe betreiben. D öS Verhältnis der Mitglieder zwischen den links und rechts der Elbe wohnenden hat sich nicht verschoben. — Im Kalenderjahre 1906 beteiligte sich der Bund der Landwirte bei 9 NeichStagsersatzwahlen, und es gelang, in zwei Wahlkreisen den vom Bunde unterstützten Kandidaten zum Siege zu führen. In der gleichen Zeit fanden 10 Ersatzwahlen zum preußischen Landtage statt und bei 8 Ersatzwahlen wurde der Bundeskandidat gewählt. In den übrigen Bundesstaaten sanden 9 Ersatzwahlen statt, bei denen der Bund der Landwirte beteiligt war und in 5 Fällen siegte der vom Bunde unterstützte Kandidat. — Von den allgemeinen Landtags-Neuwahlen, welche im Jahre 1906 stattfanden, ist zu erwähnen, daß in Schauinburg-Lippe, dank der Unterstützung des Bundes 9 bürger- lidx Abgeordnete gewählt wurden und nur ein sozialdemokratischer Abgeordneter in den Landtag einzog. Ebenso wurde bei den Landtagswahlen in Schwarzbnrg-Nudolstadt durch das energifdje Eingreijen des Bundes die bürgerliche Mehrheit mit 9 bürger- lidjen Abgeordneten gesichert. Die württembergifchcn Landtags- ivaljlen brachten dem Bund der Landwirte 15 Abgeordnete, welche die Bundesbestrebungen vertreten; dazu kommt nod) ein landwirt- schastlichcr Berussvertretec (und zwar der LandesvorsitzenbeSchmid- Platzhos) in der ersten Württembergischen Kammer. Die allgc- meinen Landtagswahlen in Sachsen-Weimar trugen dem Bunde 13 Sitze im Landtage ein. Alles in allem kann konstatiert werden, daß auch in den Landtagen der verschiedenen Bundes- itaaten der Einfluß des Bundes zu nimmt, und daß bei den Wahlen eine innigere Annäherung des städtischen Mittel- ilandes und der Landwirte stattgesunden hat. Gerade diese letzte Tatsache, die and) bei der Agitation nach der Reichstagsauflösung in der zweiten Hälfte des Dezember zutage trat, beredjtige für Den Ausfall späterer Wahlen zum Sicid^tage wie zu den Landtagen für den Bund dec Landwirte zu den besten Hoffnungen, Die durch den bisher bekannten Ausfall der Reichstagswahlen ovllanf bestätigt werden. Die der Verkaufsstelle des Bundes der Landwirte, welcher die Aufgabe der Wahrnehmung der privatwirt- schastlichen Interessen der Mitglieder des Bundes zufällt, angehörenden faufmännifd)en Abteilungen haben im verflossenen Geschäftsjahre ohne Ausnahme mit gu tem Erfolge gearbeitet. An Entschädigung für als trichinös verworfene Schweine wurden im verflossenen Geschäftsjahre an Bundes- mitglieber 2955.54 Mk. ausgezahlt, wobei auf die höheren Fleischpreise Rücksicht genommen werden mußte.________________ Ans S.aöt ntid Land. Gießen, den 11. Februar. — Für die Vorbildung und Prüfung für den höheren S tciatSb ien|i im Baufach ist eine neue Verordnung erlassen morden. Tie in ihr angeordnete Fachprüsmfg gliedert sich nach den Fachrichtungen Hochbau, Wasser- und Straßenbau, Eilenbahnbau und Maschirnnbait und ist vor dem technischen Oberprüfungsamt im Darmstadt abzulegen. Für Kultnringenieure ist außer der Prüfung in Wasfei- und Straßenbau noch eme Ergänzungsprüfimg in Landwirtschaft und Kulturtechnik vorgejchileben. Zu den Prüfungen zugelassen werden die Inhaber von Retfezeug- nissen der Gymnasien, Realgymnasien und neunstufigen Ober- Realschnlen, Diplomingenieure, und unter staatlicher Leitung ausgebildete Regierilngsbaiiineistec. * * kl n i v er s i t ä t s j u b i t ä u m. Wir erinnern daran, das» demnächst die Frist für die P r e i s b e iv e r b u n g abläuh, die die VmiDcsimiuerfuät zur Gewinnung eines Feslliedes fiir die Düne Jahrlnlndeillcier für solche ausgeschrieben bot, die bis zum 1. Mäiz 1907 Angehörige der lliuuctluäl find oder geivejen sind, ■fei' Dichtung mup eine beieus voihandeue 'Melodie uniergetegi iverden. Die Lieder sind vor b e m 1. März 1907 bei dem Rektor der Landesilmveisitäl euiztiretchen. Tem Liede ist ein tun c >min Mcnnivüvi versehener veijchlosfener llmjdilog beijulcgen, der yinnieii und Auienthaltson des Penasjeis enthalt. Das llennwort i|t nut dem Text des Liedes zu verzeichnen. Es luciben drei Preiie ansgejetzi, bclieiicuD in edlem Weine und zivar der erste Preis in 30 Flaschen, der zweite Preis in 20 Flaschen, der dritte Preis in 10 Flaschen. • • Etsfest. Das am Montag ausgefallene EiSfest soll bei anhaltender günstiger Witterung am Mittwoch abend stallfinden. • ’ Die Fünfziger von 1907 hielten am SamStag abend im Eaiö Ebel eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, die übliche Fünfzigerfeter auch in diesem Jahre wieder in der heclömmlichen Weise zu begehen. Die Zahl der für die Feier in Betracht lommenden beläuft sich niif mehr als hnndeit. Zum Vorsitzenden der Fünfziger von 1857 —1907 wurde Stadlv. Gabriel gewählt. Der erste Vercinsabend der diesjähngcn Fünfziger verlies m bester Weise. S t a d t t h e a te r. Ta wegen der letzten ThcatervcreinS- vorslettung und wegen des FastnachtsdicnStags das Tienstag- abonnement in Rückfland geblieben ist, wurde aus Abonnenten- kreisen der Wunsch laut, die nächste Vorstellung vor dem 19. Februar anzusctzen. Die Tireltion hat dieser Anregung entsprochen nnd so ist die 12. Vorslelliing im Dienstag- Abonnement anZnahinsivelse auf Rlittwoch den 13. Februar verlegt worden. Es^ gelangt Shakespeares .Widerspenstige' zur 'Aufführung und Fran Bayrhammer wird zum ersten Vlale nach ihrer Krankheit wieder auftreten. — Erwähnt fei auch, datz in dem llmdermäcchcn „Hänsel und Gretel* das am Riiltwoch nachmittag zur Ausführung gelangt, Fräulein Gollmi ein Ballet tanzen ivicd. △ W iefeck, 11. Febr. Unser langjähriger Bürger- meister, Orlsgerichtsvorsteher und Standesbeamte, Philipp Sommeriad IV., ist gestern vormittag infolge eines Schlaganfalles gestorben. Der Verstorbene, der ein Alter von 65 Jahren erreichte, stand seit 1882 an der Spitze unserer Gemeinde, hätte also noch in bujeut Jahre sein 25jährigcS Tienstjubilaum feiern fötuicn. Herr Sommerlad verstand es, die bei dem raschen Wachst tun unserer Gemeinde nicht immer leichten Bürgermeisteretgeschäste pslichtgetreu und erfolgreich zii führen, so daß sein so rasch iind imenuortct gekomniener Tod eine fühlbare Lücke in unserer Gememdeverwaltimg gerissen hat. j Klein.Linden, 10. Febr. Der hiesige Krieger- verein begeht am 14. und 15. Juli sein 2 5 jä hciges Jiibiläum durch ein größeres Fest, zu dem auch die Kriegervereme von Gießen und dem umliegenden Orten ein- geladen iverden. Gleichzeitig beichloß dec Verein, uni die Verleihung der Kaiscrschleise nachzusuchen. Dec Verein hat sich in den letzten Jahren günstig entivickelt und zahlt nahezu 100 Arilglieder. — Ter Konsum verein hielt dieser Tage seine Generalversammlung unter dem Vorsitze des Direktors PH. Jung ab. Der Jahresabschliifj zeigte einen recht günstigen Stand, wurde doch em Reingeivmn von 2 851 Vlark erzielt. Tie BctriebSrücklage flieg auf 2253 Mark, die Mitgliederzahl aus 120. p. Dutenhofen, 9. Febr. In tiefe Betrübnis ist eine hiesige Familie versetzt worden. In dec letzten 9tacht vec- ichied nämlich plötzlich infolge eines Falles der in hohem Alter stehende Landivirt und Kirchenälteste Johannes Wclec von hier. Der Verstorbene hinterläßt drei erwachsene Kinder und zahlreiche Enkel. X. Schlüchtern, 10. Febr. 9(uf der Strecke Bebra- Frankfurt, in der Nähe unseres Bahnhofes, ereignete sich gestern abend em gräßlicher Unglücksfall. Der ctma 60 Jahre alte Rottenarbeiter Georg Strott ans Breitenbach nn Kreise Schlüchtern begab sich auf den Heimweg und benutzte den Schienemveg. Ec wurde dabei von dein abends 60.30 Uhr durchfahrenden Schnellzug Hamburg—Frankfurt erfaßt und gräßlich verstümmelt. Seine Körperteile mußten buchstäblich ziisaminengesiicht werden, Kopf, Arme und Beine ivacen vom t)hmipfe getrennt. VtrmijcbU». • Berlin, 9. Febr. In der VormittagSziehung der Preuß. Kia sse n l otterie fielen 100 000 Rlark auf 92c. 163 489, 3000 Mark auf Rr. 152806. In dec Nachmittags- Fehling fielen 10 000 Mack auf Nr. 178666 und 5000 Mark auf Nr. 55067 und 219946. * Kleine Tagesch » oni 1. In feiner Kasernenwohnnng in Düsseldorf hat sich der L e n t n a n t I o st e n vom Füsitier- Reaiment 39 erschossen. Als Grund zur Tal wird eine ofuie Gentessimung, hervoigeruien dmch em langjähriges Nasenteiden, angenonunen. — Ans dem Bahnhoie bei Tüiietoori baue sich eine örau m arger Notlage widerrechtlich mehrere vom Waggon herab- geiallcnec Preßkohlen im 'liierte von etwa 40 P s g. a n g e e i g n e t. Ta sie wegen Kohlendiebstahls vorbestraft war, io mußte gegen sie der Rücksall-Paragravh zur Anwendi,ng gelangen. Es traf sie Die geringste gesetzlich zulässige Stra'e von drei Monaten G e i a n g n i s. — Aus dem Rhein wurden bei 65 er- mershei m die zusammengebundeuen Leichen einer Kellnerin und eines 'Mannes gezogen. — Ter Kassengehiitie Brandt au5 Aiatienschetd verinchte in Der vergangenen Nacht in einem Uhren- gejchäit zu E s s e n an der Ruhr einen Einbruch zu verüben, wurde ledoch von dem Besitzer überrascht und durch Reoolverschüsie ge- iährtich verletzt. — 'Als 'Mörder Der un Oktober 1906 un Essener S t a d t w a t d e er m o r d e t aufgeiunDenen Engländerin 'Miß Late stellte sich Der Polizeibehörde Der ehemalige Beamte des Rhemisch-Bjestfätischen Kohlenii)iidikats Atiieo Land. liunit unO WiffcnjdHiyt, — Ludwig Fuida ist aus Antrag de- sranzöstschen Kutins. Ministers Briand nut dem Orden der Ehrenlegion aiis^ezeiUinct worden. Liese Anszeiojninig ist erfo.gr, weit Fulda durch feine lleveiikhungStnnst viel zur Berdreitung und zum Lerständnis der Moliere'fchen Dichmngeu in Leuiichtand beigetragen dar.___________________________________________ Sandel uiiS Verkehr, t>olF»wirtfd)aft. Russische Getreideankäufe u n b 91 e u e Russische Anteil) e. 'Wegen Der steigenden Tendenz an Der Berliner Geir eideborfe tvar am Sarnsiag die Berliner Effektenbörse noch ipeziell verstimmt. Die umiangreichen Roggenkau'e iür ru'sische 'Rechnung sind auf die HütiSakiion der russischen Regierung zutiia« zuiühren, die wegen der 'Dliuernten in iinian u>w. notwendig gciuorDcn ist. Auch ist bereits em kaiserlicher Ufas erschienen, laut welchem eine neue russische Anleihe von 70 Millionen Rubeln dekretiert tvird. Dieses Geld muu natürlich in Rußland selbst aut- gebracht werden. ic. Frankfurt a. 9)1., 11.Febr. iTelegr. Orig.-Bericht des ,®ieß. 9(11$/). Amtl. Notierungen Der heutigen Biehmarktpreise. Zinn 'Berfauie fiauDcn: 44u Ochsen, 91 aus Oesterreich, 67 Bullen, 9 aus Oesterreich, 0 aus Dänemark, 765 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Dänemark, 286 Halber, 828 Lchaie und Hammel, 00 Schale ans Oesterreich, 0 Ziegen, 1680 Schweine. Bezahlt wurde iür 100Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 83—85 Bit., 2. Oual 70—74 'JJ.L, 8. Qual. 64—681)iL; Bullen l.CluaL 14 bi« 76 Ml., 2. Qual. 70—72 'JJit.; Kühe 1. Qual. 74—76 Mk., 2. Qual. 70—72 'Dlf., 3. Qual. 60- 64 Mk, 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—OODit. Kälber: 1 .Qual. 100—104 Pfg., Lebendgeivicht 60—62 Ps., 2. Qual. 88—96 Pig., Lebendgeivichi 52—66 Pfg., 3. Qual. 68—70 Psg., Schlachtgeivicht 68—70 Pfg., Schafe: 1. Qual. 80—82, 2. Qual. 74—76 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 63—64 Psg., Lebdgew. 59.00—00.00 Pfg., 2.Qu.62 00'big., Lebend- gew. 49.00-00 Psg., 3. Qual. 54—56 Psg. Lebendgeiv. 00 P'g, Geschäft: bei Hornvieh fchlepvend, Alarkt, UeberftanD uubcDeutenb, bei Klenivieh gut, lein UeberftanD. 1c. Frankfurt a. M., 11. Febr. (Orig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Llmtliche9i0tiertingen Der heutigen Fruchtuiarktpreije. Weizen Alk. 18.60—00.00, Knrhessischer Alk. 18.50—00.00, La Plato All. 20.00—20.75, Kansas Alk. 19.76—20.25, Roggen (hiesiger) Alk. lu.75—17.00, Gerste (Wetterauerj Alk. 17.00—17.75, ff raut en- leider Alk. 18.50—19.50, Hafer 18.00—19.00, Mats Alk. 13.50—13.75, A-eizenmehl 27.00—28.26, Al. 00—00, 2. Qualität Alk. 25.26 bis Alk. 26.25, 8. Qualität Alk. 23.25—23.75, Roggewnehl C Alk. 25.25—25.75,1. Qualität Alk. 24.50—24.75, Weizenllele Alk. 10.50 bis 'Ult. uO.Oü, lllüggenrieie Alk. 11.00—11.25, Alaiskenne Alk. 11.50 bis Alk. 00.00, (jranten, Pfälzer, Ried Alk. 18.60—19.25. Alles per 100 Kg. ab hier. Gcricytsjaat. K Gießen, 10. Febr. (Schöffengericht). Die P r i v a t f l a g e des Rechtsanwalt Grünewald gegen den Ingenieur Koch, der in Bezug auf den Beleidigungs- vrozeß Grüne>oald-Aletz geäußert halte ^Gail'us hats aul sich genommen", endete nm Freitag vor Dem Schöffengericht durch einen vom Vorsitzenden Geheimrat Gebhard angebahnten Vergleich. Der Vorsitzende teilte nut, daß Koch bereit sei, die Aeußerung zurückzunehmen, und dem Privalktäger fern Bedauern auszusprechen. Ter Vorsitzende bemerkte, der Kläger sei aus Der Affaire wegen Der anonymen Postkarte rem hervorgegangen, fein Vorwuri sei unaufgetlart geblieben m den bezüglichen Verhandlungen vor Gericht. Rechtsanwalt Grünewald erklärte, an einer Bepra ung deS Beklagten fei ihm nichts gelegen, er habe nur das Jmerefse einer öffenttichen Klarstellung. Ingenieur Koch gab hierauf Die geforderte Erklärung ab und übernahm Die Kosten, worauf ihm Das Gericht noch eme Buße m Hohe von 80 Alk. auierlegte. In Der Pnvatklage des Rechtsanwalts Grünewald gegen Den Rechtsanwalt Al e tz - N i d D a wird nun noch das Ober- Landesge richt eine Eiitscheidung zu tressen haben. Herr Metz hat Revision gegen das Urteil Der Ltrcniammer angemelDet. (DriginabDral^tiiKlOungcn* Rom, 11. Febr. Aus Sizilien treffen ernste Nachrickiten über große Not unter der dortigen Bevöllerung ein. Es fehlt an Brot p6id Arbeit. Bedeutende Truppenabteilungen sind nach Sizilien aageganjen, um die Ordnung rm Notstandsgebiet aus- recht zu erhalten. Bern, 11. Febr. In Steiner im Kanton Thurgau zerstörte eine Feuersbrunst mehrere Wohnhäuser. Es gelang, acht Familien zu retten. Dagegen kam eine F a m i l i e ' bestehenii aus 5 Personen in den Flammen um. Paris, 11. Febr. Ter deuticpe Prosegor Korn teilte dem Matin nut, Dag demnächst kicriuaje mit der telegraphischen llebertragung von Bildern zwischen Parts und London gemacht werden würden. — Janreö hielt in St- Etienne in D:c ^rveitsovrie in Gegenwart von ca. VüOU Personen eine btede. Sr loraerie darin D^s Proletariat au>, ficy den vereinigten Sozialisten an^uffließen. ytcDu.r jagte, <.r veoaure le.nesivtgs den Austritt Briands auS der PaNei, ovgleich er fcut SJBert tvDen niufje. Schttcbiich roraerte ^aut-es^uui, Die örage Der Beteiligung der Soziauxmokante ait Ur Regierung aus später zu vertagen bis das Protetartut feinen Sieg vecvollq stündigt habe. Carl GibrohneMühe Spiegel wirtschaft. leue 5lu||i|4f i der berliner tot tifjctleiiböife iiocj ;fau>e lut nffiiaj , iRciiienuifl jimJ i u|id. uotiüeiii.l Im eridjieneu, Iql] illillioneu IKiibL- XuÜlauö |elb|i w Iltfibn'i iü. tn Ni V ' **118 5Si7'^., «’ll S,r: 0118 e.t1,^ °°» km CL llcs—Jrant - 2* uno ^„i Bericht bei ,®iü irltprei't. , ilTCltb, 67 t ßer|tn, ew ■ ‘ d)Q>e uuM u t ■djivtint. tu. imliliü H3-tä ii 1. Cuol. i4 W -76 ilit, •• C -00 iUL, b. CM {\ero\d)i 60-ti ti. 4 Psg., 1 £ual f. l.LM 80-8-, Lchweiiie L CuaL 52 OUt'fls t'elenb' ebeiidgtw. ou P'z ffiiiii uiibel)euiaw.| egr. drS „Mbd Hüv.uo, na U-’ Dioden l* O-17.7Ö, - ualitäi Idisteinit U *“ j—1U.25. W»6 ^Aor" ft“ S*8?fe; 5**^" >6 •***'' ■■ tSchöffkngrlit'j. h li) r ü11,10 ®L i den W** «8 hat3-Hfl 1**,®»* Fli« Mt ä||a,ie lUrV. 5» **; Mdiungt» ü° .. 2,-xSL 3* * '.SÄ ‘Whuna be * $tart auf )fc ^ch"»lla^ ' un° 5000 5)iij Rö'tnimroofmi|n. rolrhm5ü|ll,n' *.*Dlrl> tme aliuf nfles Naleiiieibbi 011 ^ue sich 2 111 Waggon bfrob- Etwa 40 P,. s vorbesiraii Den6l'i'fl flflanqri ■ U0|i brei 11 o. wurden bei foft. ' .«»er fltiiiitru MK «rann au in einem Ubre» |u verüben, wm ( itvolüeridiiiiie fle. Mjmli||enei fllanbetiniiHi fle Äeamie bei an b. ift anzöslschen fniet. uSjitzrichNkl rooröti t UtDfiirenngilrit tn'ldjen $tii)iuaja 1. Ziehung 2. Kl. 216. Kgl. Preus*. Lotterie. LSOOJ ko 280034 06 in 180 810 M« 11» 08« 287111 M 1. Ziehung 2. Kl. 216. Kgl Preuss. I otterle. ÖUV 7Ü IluuJ »71 "*U n. TeiL 004 400» (Ohne 3004 6! (Nachdiuck verboten.) Iiouj 7000 !I5 804 M3 67 636 DU 8.'03 3,7 733 1'8 I. TeiL 810 2o6l 1-0 810 740 4514 611 705 7V0 768 5211'1 3U1 Ua5 53030 805 463 816 5 40U4 67« 731 84 55-34 530 14 6a 1 714 -01 .4 U. 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Bctreffcnb: Tic öffentliche Zmvfuna. Am TienStag, dem 12. Februar 1907, nadimitian 2 bis 4 Uhr. wird im Zuwttokal i Zcbulßcbanbc, Vkunabt 6h ein offeiitlirticr ^mpfiermia nBncßaÜert, in welchem diejenigen Angehörigen von ^nwivtlichrigen, welche Aunorderung erhalten haben, chre Sinder koüeuloo öci Quu nntfl unteraichen iahen können. Dieselbe wird an einem ulrnte mit Salberlymvhe aus dem Landes mvfimtitnt vorgenommen. Die Sinder müffcii reut ge waschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur ijuwiung ne- braujt werden. An dem daraus fotnenben Termin, Tienötag, dem 10. ?fc brunv, von 3—1 Uhr, sind die am 12. »Vebruat tieimviten -u der aeit!i.'Uchen Slachkchau wieder uoraufteuett ,jit beiden Teriiiuien Idiuien icrner Sinder, weiche wegen Stranfbeu bis -um Lomuter vüii der <)uivsung zurückgetellt werden wollen, dein (jmvsarzte zur Untciiucbunn vorgezetgt oder diesbeaügUwe aratliche Aueite abuc geben werden. Die am (Yroscherzoglichen SreiSgesundheitSamle abgegebenen gmvsicheine müssen dort wieder abneijuü werden. Ui lenen, den u. öebruar luu,. (DrouberaoiUtcue Liurgermeislcrei (Dieben. , ___________________it-.: (i u r i cb in a n n.__ ^crgcbung von Ucis^cug. Für unsere Klinik soll die Lieferung von 26cistzcng» und ttlctdungöftücken auf dem Wege der öfsenllichen Ausschreidung vergeben werden. Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1693 liegen nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Berivaltungsdureau offen. Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift „Angebot auf Weigzeuglieserung" versehen sind nut den Muttern bis zum z6. Februar d. I., vormittags 12 Uhr, um welche Heil die Oeffnung der Angebote stattfindct, auf dem Verwattungsbureau abzugeben. Die Huschlagsfrist betragt 14 Tage. Gießen, den 7. Februar 1907. Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik. Bossius.__b\ Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförster ei Lich. TicnStag bcu 1t). Februar. vorminagS l*1/. Uhr, in den Di» strikten kellerSberg und -yöler: idudjen: 24jUliu. Scheiter, Iba.'Jiut Äniivpe , 112 Mim. Stocke, 64/0 lieben; Eichen: 2o Mim. MiüIpdcI» BmIhl Stücke, vo ibicacn; 4jO riveichlaubbol^wellen: 161-0 Fichien» wellen. — 2 S. tck Eichcuschni Holz — Ich» Film.: 7 Stück Sichen« L-äguerholz t= ILI ö-nnu; I Buchen«Schmtcho^ = ü/ä) ÜIIM.; 1 Uhornnammchen = 0,14 Fsu .; 4 Eschenstangen — 0,13 pinn.; 1 incteruftamui — l^ö pitui.; 21) Stück FtchtemBauholz =6^)1 iZimu; 117 ttichteuderbstm. '.eit — 6,01 Finn, (meinens dürr); 426 Fichten» reiöiiaimen *» Jliiu tin. — Die^usallimenkumt nt auf bem Ibicinal« weg Vid)—(yarucL.c.dj, wo ihn die (Sbauiiee Äolichausen—Hitler schneidet. T e Berileigerung geht uon hier auü beun sogenannten yrm .eitstück über den Miudcn des Hüter btnweg und kommt in der Peene gegen die Diypelddiev Inn ah irnbe. l»1’/« Grohb. Landes - Irrenanstalt. Die Stelle deS II. Äffiftrni-ÄTAte» der hiesigen Anstalt [jährlicher Bargehalt bei freier Station üuu Mk.1 soll mit einem lüngeren, unDcrbcirattten Arzte wieder besetzt werden. UhitbiatriftUe Bor- bildung erwünscht, doch nicht Bedingung. Da, wie bclaiuu. in den nächsten 2 Fahren 2 neuerbaute VanbeOtrrtnanüalten mi Gronher- »ontum eröffnet werden, erscheinen für einen strebsamen Arzt nach abgelegter Pruiung für den Staatsdienst im Medi^inaliach gutmige Anc sichten für feite Anstellung. Bewerbungen werden, zuerst brieflich, hierher erbeten. Du/8 Heooenheim a. d. B-, den 7. Februar 1907. Ärostherzogliche Direktion der Vanbeeirrenanftnlt ________________Medizinalrat Dr. Bieberbach.________________ Holzvcrsteigcrung. Vcrsteigcit werden Freitag, 15. l. Mo. t.i den Abteilungen Braukws 2a, 4a, Häuserborn 36b, 37a und b, Vraithoseberg 42 und 43, Törnergrnnd 4Gb und 56c der öoriuvartct 33 a n nt q a r t c n : Scheiter: 94,2 *Rni. Buche, 4.2 Rin. Eiche, 104 Nm. Riefer; Knüppel: 56,5 Nm. Buche, 1,6 Nm. Esche, 0,7 Nm. Eiche, 0,7 Nm. Eile, 47,7 Nm. Kiefer, 10,2 Nm. Fichte ; Reisig : 56,4 Hundert Wellen Buche, 1,4 üundcrt Wellen Esche, 2,9 Hundert Wellen Eiche, 8 Hundert Wellen Weide, 23,2 Hundert Wellen Nieser, 40,3 Hundert Wellen Fichte; Stöcke: 149,7 Nm. Buche, 2,8 Nm. Esche, 4 Nm. Eiche, 37,4 Nm. Kiefer, 70,3 Nm. Fichte. Beginn der Berileigerung vorm. 91/, Uhr am Bian- mciher. Weitere Auskünfte durch den Größt). Förster Schlag zu ForsthanS Baumgarten. wichen, den 8. Februar 1907. Eiogh. Oberförsterei Schiffenberg. Tra utwein. p"'. Nntjholzverstcigcrnng. Montag, den 18. Februar, vormittag- V , Uhr anfangend kommen ati5 hiesigem Eememdeivald, Disirtkt Fichtenpracht und Uohlerivald zur Versteigerung: 200 Nadelhalzstämme mit 47 Fftm. 195 Fichtenslaugen 1. lUasse 462 , 2. , 1347 , 3. , 241 „ 4. „ Ausammeukunft bei dem Distrikt Fichtenpracht an der Markmiese. Waldgirmes, den 9. Februar 1907. Bernhardt, Bürgermeister. 974 GoelhesMe, Offenbacha.il Pi'iratrcnlRchtilc, verb. mit Pension nt. Die hfiusl Aufgab. werden unter Aufsicht der Lehrer gemacht. Das neue Schuljahr beginnt lltciiNtag.9. ylprll. Prospekte durch die Direkt, [s Holzvcrsteigcrnntt im (^ctne nbcw ild r/angödorf. Freitag, den 15. Februar 1907: 3oo Nm. 28 , 23 n 9 , 3 , 170 Nm. Hainbuchen, Eiche und Linde-Knüppel, 40 Nm. Buche-, Eiche» und Viiibc-ctöcfe. 2 Bitke-Ltämme 27 cm Dm. bis 6 m Länge — 0,51 Fm. 3 Linde- , bt6 35 , . , 5 „ , — 1,43 , 10 Fichten- , 28—40 „ , 10—15 , „ =7,26 „ 16 Ftchten-Derbstangen = 1,18 n Zujanunenlunst vormittags 91/, Uhr am Bahnhof. LaugLdorf, den 8. Februar 1907. Qiroiit). Bürgermetfterei. Schiel. 972 Buchen«^ Hainbuchen-1 Eiche- I . Nundscheit Lmüe- Aspe- Vertretung. Für Giessen u. Umgebung ist die Vertetnng eines allgemein beliebten AlineralbruimeiiB auf eigene Bechuuug an einen tatkräftigen Vertreter zu vergeben Nur erste Finnen im Besitze von Pferd und Wagen, erhalten den Vorzug. Angebote an llaaseuateln & Vogler, A.-G., Köln, unter „Quelle“. wichet man nur bv"/„ Giessener Konzert“Verein. Achtes Konzert M itter Künstler-Abend im grossen Saale des G-esellschaftsvereins am bon^itag, dem 17. Februar 1907, abends 5y4 Uhr. Ausführende: Fräulein Charlotte Huhn (All) aus Cöln. Herr iieriuanii Zilcher (Klavier) aus Frankfurt a. M. PfiüGRAMffil. 1. Sonate op. 27 Nr. 2 in Cia-mull L. v. Beethoven 2. Sceue der tiunlöd............ P. Cornelius 3. a. Ganymed........ ...... b. Die Liebe bat gelogen c. Letzte liufiuung............. d. An die Nachtigall ...... 4. a. Ballade in G-inoll............ - , - , b. Intermezzo in Es-dor........... Jobs. Brahms 5. a. Unbewegte laue Luft b. Am Sonntag Morgen........ . . Jobs. Brahms c. Vergebliches Ständchen ...... 6. a. Etüde in Cis-moll........«... Fr. Chopin b. Soirfce de Vienne Ir. Liszt 7. a. Nachtnebel ....... H. Zilcher b. Heimliche Aufforderung ) c. Ständchen .... ] Rlch- btraaM d. Fiühlingsahnung - . . . . Hans Pfitzner Finfrifkkflrfpn' R ^atz 4.—, II. Platz Mk. 8.50, III. Platz Mk. 2.50, uunummeriert Mk. 2.—. UHU! lllonU-l Lblli studeutenkarten Mk. 1.—. sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Chai lier (Rudolphs Nacht), Studenlenkarten auch bei Herrn Hausverwalter Kitter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales 4*/s Uhr. ▼•/, Gültigkeit haben blaue, rote und rotweisse Karten, ungültig sind gelbe Karten. Das neunte Konzert (Zweiter Chorabend) findet am 27. Februar in der Stadt- ________________kirche siait. — J. S. Bach, Matthäus-Passion.________ Fechtverband. Giessen-Lahr. Wohl thül igkeits'verein. Faetnachidienstag, Abends 8 Uhr Grosser Älree-DzWsll Cato Leih. Herrenkarte 1 Mk., Damenkarte 50 Psg. Gallerie 20 Pfg, Mitglieder frei. Aorderkanf: Herrenkarte 75 Pig., Damenkarte 40 Psg. bei Herren PH. Weiler, Marktplatz 1, Goldschmidt, Schulstrage. 8“ ^echt zadlrilchdn Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. Fr. Schubert Zt ZvX - r”® U MW p| von Fitageä »■ Pianinos »>- Haupt-Vertretung von Bechstein — Klavierspielapparate: Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 Stets vorrätig: 25 Flüge! 1 von Bechstein, Blüthner, Berdux, 150 Pianinos | Kaps, Schiedmayer etc. 100 Harmoniums von Mannborg, Hofberg etc. Spezialität: Rudolph-Patent-Pianinos mit bis jetzt unerreicht guter Stimmhaltung 10-20jährige Garantie. — Freie Lieferung c,/- Monatsraten von 5—20 Mk. Höchster Barrabatt — Illustrierte Kataloge gratis • Gespielte Pianos zu allen Preisen • Pianos zu vermieten auch Harmoniums. — Monatliche Mietpreise 2-12 Mark jede Reparatur an Pianos und Harmoniums wird in eigener. Werkstätte fachgemäss und vollendet ausgeführt Klavierstimmen S Aufpolieren von Pianos. WiLH. RUDOLPH Grossh. Hess. 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