157. Jahrgang Erstes Matt y le Ikitftfle Nummer umfaßt 10 Seiten Von veralteter Familieiiblattschablone hat sich das „Daheim" weit entfernt; wer es längere Zeit nicht wehr tu Händen gehabt hat, wird erstaunt sein über die Fülle modernen Lebens und künstlerischer Betätigung. Teil praktischen Bedüriuissen der Hausfrau wie jedes Lesers werden dabei Gratisbeilagen, b;c übrigens viele Preisausschreiben enthalten, gerecht. Ein irischer Zug geht jebenfalls durch das Ganze. Freitag 11* Oktober 15107 Be-ugSpreisr monatlich 75 Ps^ viertel- T ▲ JkA jährlich Mk. 2.20; durch Abhole. u. Zweigstellen gescheitert, wenngleich der Papst persönlich die Absicht hegt, die Polen moralisch zu unterstützen. Aus politischen Gründen ist das unterblieben. Wie wir aus bester Quelle vernehmen, beschäftigt man sich in den kirchlichen Kreisen in den Provinzen Posen und Westpreuhen recht eingehend mit diesen Zuständen. Eine Kundgebung steht bevor, man ist sich bloß über die Form der Kundgebung noch nicht einig. Man geht wohl nicht fehl, wenn man annimmt, daß die vor kurzem in Posen gegründete Organisation der polnischen Geistlichen auch ihren Grund eben in den jetzigen Verhältnissen hat. Diese Organisation wurde in einer in Posen im Basarsaale abgehaltenen Versammlung gegründet, an der mehrere Hunderte polnischer Geistlichen aus der Provinz Posen teilnahmen. Zum Vorsitzenden wurde päpstlicher Kammerherr Wawzyniak erkoren. Gemäß den Statuten sind zwar politische Angelegenheiten ausgeschaltet, und nur wirtschaftliche und soziale Fragen sollen den „Verband der polnischen Geistlichen" beschäftigen. Die Berliner Morgenblätter melden übrigens aus München-Gladbach: Der Franzisranerpater Nazarius vom Kloster in Aachen hat die ihm vom Staate tatsächlich angebotene Kandidatur für den Posener Erz- b i s ch o f st u h l a b g e l e h n t.___ r. 239 rld?«tn< täglich außex SonnlngS. in Siebener Anzeiger eben iin Wechsel mit ,< fjefüfeben Landwirt Siebener Hamllicn-. it:er viermal in bet _Hi)e beigelcgi und e imal wöchentlich das (isblatt für den Kreis tften. steinsprech-An- [Ugf, d. Rcbaknon 112 Ung u. Expedition bl >resse toi Deoeschen, k-ncige« Sicberi. madme een Anzeigen . t>ie Tagesnuwmer j vormittags 10 Uhr. NntionalNöcraler Warteitag. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) S. u. H. Wiesbaden, 6. Okt. Bei der Abstimmung wurde die von Tr. Stresemamr vorgelegte Resolution einstimmig angenommen und beschlossen, die Rede des Referenten drucken zu lassen. Tie von Dr. Kippert vorgelegte Resolution wurde dem Zentralvorstand überwiesen. Zur Geschäftsordnung bittet hierauf noch Oberlanbesgerichtö- präsident Exzellenz Tr. Hamm um das Wort: Tie „Köln. Vollsztg." und die gleichfalls klerikale „Saarpost" haben folgende, dann auch von der übrigen Preste aufgenommene Mitteilung gebracht: . „Zum Vertretertag der nationalltberalen Partei haben die nationalliberalen Arbeiter an der Saar folgenden Antrag gestellt: Ter Vertretertag wolle beschließen, 1. grundsätzliche Stellung gegen die „gelben" Gewerkschaften nii nehmen; 2. den Ausschluß derjenigen Herren aus der nationalliberalen Partei anzubahnen, die' den christlichorganisierten Arbeitern ihr Koalitionsrecht vor- enthalten und die „gelben" Gewerkschaften protegieren, da solches Verhalten weder „nationalen" noch „liberalen" Grundsätzen ent- spricht — Auf dem Vertretertag sollen drei Arbeitnehmer aus dem Saarrevier diese Anträge eingehend begründen und zwar cm gemaßregelter nationalliberater Hüttenarbeiter aus Bürbach, em deutschnationaler Handlungsgehilfe aus St. Johann und der Ge- werksckw.ftssekretär Schneider aus Malstatt. Von den christlich organisierten Arbeitern des Saarreviers bekennen ftcy mehr als 7000 politisch zur nationalliberalen Partei. Sie fühlen sich beschwert durch das Verhalten verschiedener Großindustrieller." Ich stelle an den Herrn Vorsitzenden die Frage, ob ein solcher Antrag zu unserem Vertretertag eingegangen ist und ob die vorhin näher bezeichneten Personen sich zur Versammlung angemeldet Tjnben odar hier erschienen sind. Generalsekretär B r e i t h a u p t: Ein solcher Antrag, der von der Zentrumspresse zu sehr offensichtlichen Zwecken verbreitet wird (Lebhafter Beifall. Sehr richtig!) ist bei den geordneten Grellen des Vorstandes nicht ein gegangen. (Hört! Hort!) Auch die namhaft gemachten angeblichen Vertreter haben sich bei uns nicht gemeldet. (Heiterkeit.) . . Exzellenz Ham m: Ter Rheinprovinzialvorstand hat in Kiner Aieirrcs Feuilleton. — Dicaus Anlaß der Gymnasialjubelfeier )euke nachmittag stattsindende Schüteraufsührnug der „An- igone" ist uns ein Anlaß, das vielleicht Beste hervorzu- uchen, das nach unserer Kenntnis der ^ophoktes-Exegetik, ibrr diese dritte Tragöd'e aus dem thebanischen Sagenkreise geäußert worden ist. Im dritten Teil der „Vorlesungen über i'lcsthetik" kommt Hegel, der große Denker, im Abschnitt .ber „Die romantischen Künste" auf das zweite Haupt- Zement der griechischen Tragödie, dem Chor gegenüber: uf die konfliktvoll handelnden Individuen zu sprechen, är setzt ^uitzichst auseinander, wie bei ihnen nicht etwa .Her Wiice, Verbrechen, Nichtswürdigkeit oder bloßes Un- Hück, Blindheit oder dergleichen den Anlaß zu den Kol- njionen hervorbrmgt, sondern die sittliche Berechtigung ;u einer bestimmten Tat. „Denn das abstrakt Böse hat weder in sich selbst Wahrheit, noch ist es von Interesse." land nun fährt er fort: „Der Kreis dieser Konflikte, obgleich er mannigfaltig partikularisiert werden kann, ist dennoch seiner Natur nach nicht'von großem Reichtum. Der Hauptgegensatz, den besonders Sophokles nach Aeschylus' Vorgang aufs schö:cste behandelt hat, ist der des Staats, des sittlichen Lebens in seiner geistigen Allgemeinheit, und der Familie als der n atür lichen Si ttlich keit. Dies sind die reinsten ^luchte der tragischen Darstellung, indem die Harmonie dieser Sphären und das ein- klangsvvlle Handeln innerhalb ihrer Wirklichkeit die voll- ständrge Realität des sittlichen Daseins ausmacht. Ich brauche in dieser Rücksicht nur an Aeschylus' „Sieben vor Theben" und mehr noch an die „Antigone" des Sophokles zu erinnern. Antigone ehrt die Bande des Bluts, die unterirdischen Götter, Kreon allein den Zeus, die waltende Macht des öffentlichen Lebens und Gemein- wohls." Dann, den ersten Gedanken zum Teil wiederholend, formuliert Hegel folgenden tiefen Satz: Die traoiichen Heroen sind ebenso schuldig als unschuldig.... Das eben ist die Stärke der großen Charaktere, daß sie nicht wählen, sondern durch und durch von Hause aus das sind, was sie wollen und vollbringen. Sie sind das, was sie ftud und ewig dies, und das ist ihre Größe" .... Und endlich geht er mit scharfer Zusammenfassung auf den innersten Sinn der Dichtung ein: „Die vollständigste Art der Entwicklung ist dann möglich, wenn die streitenden Individuen, ihrem konkreten Dasein nach, an sich selbst jedes als Totalität auftreten, so daß sie au sich selber in der Gewalt dessen stehn, wogegen sie ankämpfen, und daher das verletzen, was sie ihrer eigenen Existenz gemäß ehren sollten. So lebt z. B. Antigone in der Staatsgewalt Kreons; sie selbst ist Königstochter und Braut des Hä- mon, so daß sie dem Gebot des Fürsten Gehorsam zollen sollte. Doch auch Kreon, der seinerseits Vater und Gatte ist, müßte die Heiligkeit des Bluts respektieren und nicht das befehlen, was dieser Pietät zuwiderläuft. So ist Beiden von ihnen selbst das immanent, wogegen sie sich wechselweise erheben, und sie werden an demselben ergriffen und gebrochen, lvas zum Kreise ihres eigenen Daseins gehört. Antigone erueidet den Tod, ehe sie sich des bräutlichen Neigens erfreut, aber auch Kreon wird an seinem Sohn und seiner Gattin gestraft, die sich den Tod geben, der eine um Antigones, die andere um Hämons Tod. Von allem Herrlichen der alten und modernen Welt, — ich kenne so ziemlich Alles, man soll es und kann es kennen, — erscheint mir nach, dieser Seite die „Antigone" als das v o r t re f s l i sie, befriedigendste Kun st wer k." Diese Worte Hegels wehren jeden Zusatz ab. Wägt man sie, so weih man zur Genüge, worauf es in der „Antigone" an kommt. — Hessische LandesciusstellungDarmsiadt 1908. Eine Hauplsehenswürdigkeit tut Ausstellungsgebäude wird das Lehrer- und Konferenzzimmer für dus Gymnasium in Offenbach bilden. Die Entwürfe dazu sind von dem Darmstädter Architekten Llljred Koch Bei der Bearbeitung des zirka 8,50x0,50 Meter meßenden Zimmers ist Gewicht auf ge- schlossene Einfachheit und Zweckdienlichkeit sämtlicher Einrichtungsstücke gelegt woroen. Der Raum soll als Konferenzzimmer unb als Aufenthaltsort der Lehrer in ihren Freistunden dienen, er soll auch eine größere Bibliothek und eine Menge lausender Zeitschriften ausnehmen. Die Größe des Raumes erlaubt es, daß alle größeren Möbel, wie Bücherschränke, Zeitschristenregale und pultartige niedrige Schränke, mit der Einganstür zu einem architektonischen Ganzen vereinigt, und in die hierfür geeignete Wand eingebaut werden konnten. Hierdurch werden unzugängliche Staubablagerunsen auf und unter den Schränken vermieden,1 Mehrheit für angebracht erachtet, dies hier festzustellen, da die Mitteilung der Ze n tr u m s b l a t t e r geeignet Hl, Verwirrung in die wirklich n at i o n a l l r der al e n Arbeiterkreise zu t ragen. (Beifall.) Präs Paasche: Damit ist die Sache wohl erledigt. (Leby. Heiterkeit.) Somit ist die Tagesordnung des Allg Vertretertags erledigt. Justizrat G e n s el-Leipzig dankt dem Präsidium für die vorzügliche Leitung, worauf Geheimrat Tr. Paa,che das Schlußwort nahm: . y . Der ganze Verlauf des Parteitages hat denen, die cm der Spitze gestanden haben, das Arbeiten ungemein leicht gemacht. Wir danken dafür, daß es gelungen ist, in dieser Wei,e die Verhandlungen zum Abschluß zu bringen. Ich mn mast dagegen gewesen, daß jung und alt sich wieder einmal m die mehr oder weniger zahlreichen Haare geraten. (Stürmiiche Heiterkeit.) Tie Jugend zieht schließlich doch verständig dem Alter nach. Und trotz aller Hoffnungen der Gegner auf eine Spaltung werden wir auch in Zukunft auf der gemein)amen Basts im Sinne unseres Programmes weiter arbeiten. (Lebh. Beifall.) ' Daß hier die Rede des Führers Bassermann mit so jubelnbem Beifall aufgenommen worden ist, kam daher, daß feine mustergültigen Ausführungen allseitig als richtig anerkannt mürben. Das ist das Erfreuliche, daß die Bedenken, wir gingen dem" einen zil weit rechts, dem anderen zu weit links, zerstreut und daß die Bedenken unserer Gegner zuschanden geworden sind. _ M H. In der Zentrumspresse und in Zeuckrumsversamm- lungen wird es vielfach so dargestellt, als ob die ganze Anregung zur "Blockpolitik ausgegangen sei von dem Rededuell Der u.burg- Rcer-'n und daß die Behauptungen Dernburgs durch den Prozeß. Roeren-Schmidt als unrichtig widerlegt wurden. Ich möchte ausdrücklich konstatieren, daß von einer solchen Widerlegung feine Rede ist. (Beifall.) Wer das Urteil des Gerichtshofes, richtig zu lesen versteht, wird wissen, wer der Gerichtete gerne)en ist. (Lebh. Zustimmung.) r m ......... Sie aber, m. H., bitte ich, unsere Beschlüge weiter hinaus- zutragen in das Land zum Nutzm der Partei, damit wir der ^stärkten nationalliveralen Partei draußen neue Ücafte gewinnen. Wir wollen und müssen unsere Reihen kräftigen, Vereine gründen, Organisationen schaffen . auch im neueren politischen Leben. Ebenso müssen wir die Kriegskasse füllen. In diesem Sinne bitte ich Sie, an die Arbeit zu gehen zum Segen des Vaterlandes nmd damit auch der Partei. Die nationalliberale Partei, sie blühe, wachse und gedeihe, ffe- lebe hoch, hoch, hoch! ■ '! Die Versammlung stimmte begeistert in die Hochrufe ein,' worauf der Parteitag geschlossen wurde. monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel- jährl. ausschl. Vrstellg. Zeilenpreis: lokal lbPf., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich y — stir den politischen Teil: General-Mzerger fur Oberhessen «otatlonrdrvck und Verlag der vrühl'jchen Unlv.-Vuch- und Steinöruderel B. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei? Zchulstratz« 7. Beck. K;c Iolerr und der Mütikan. S. u. H. Pose n, 8. Oktober. Die Erklärung der -polnischen Geistlichen aus West- iijjcn gegen ben Bischof von Kulm Dr. Rosentreter spukt ch immer in der polnischen Presse des In- und Aus- udes und veranlaßt die polnischen Blätter in einer ijt fcharsen Weise gegen den Vatikan vorzugehen. Sogar / gemäßigten Blatter fordern unzweideutig, daß der Ltüan die Polen gegen die Uebergrisse der preußischen -gierung in Schutz nehme. Der in Hohensalza er- ,einende „Tziennik kujawski" meint, daß dem Vatikan ch an den zwanzig Millionen Polen gelegen sein müsse, mit diese von der katholischen Kirche nicht absallen. n Vatikan denke man sich aber, es sei gleichgültig, ob ,.;i polnisch ober deutsch bete, Hauptsache sei, daß die uen ihre Pflichten gegenüber der Kirche erfüllen und n Peterspsennig zahlen. Infolge dieser Politik des Vati- meint das polnische Blatt, sind schon im Mittelalter illionen Slaven germanisiert worden. Die Polen zahlen cht gern den Peterspfennig, sje erfüllen auch vollauf uc aus der Zugehörigkeit zu der katholischen Kirche sich gebenen Pflichten, sie verlangen aber auch, daß der alilan ihre Interessen ebenfalls wahrnimmt, und sie r Germanisation nicht ausliesert. Eine Wenoung zum ejferen wird erst dann eintreten, wenn die Polen die ationalität über die Religion stellen und dem Vatikan gen werden: „Gut, wir wollen treue Katholiken sein, -er noch treuere ■ Polen". Man müsse endlich einknal 'n römischen Kreisen klar und deutlich zu erkennen geben, iß das bisherige gute Verhältnis zwischen den Polen und vai Vatikan eine Trübung erfahren habe, die der Vatikan -feitigen müsse. Die Polen brauchen nicht zu bitten, sie fflen fordern. Äluch andere polnische Blätter verösfent- chlen ähnliche Artikel. Es ist eine eigenartige Wendung - ben Pfühlen der sonst fanatisch religiösen polnischen .röckerung für das Papsttum eingetreten. Die jetzigen rhältnisje jinb umso beachtenswerter, als bekanntlich beinahe einem Jahre der Posener Erzbischofsstuhl .loeseßt ist und vor kurzem auch der Gnesener Bischoss- > durch den Tod des Weihbischofs Andrzejewiez frei rde. Im Vatikan kann man sich noch immer nicht mit v'.n Gedanken vertraut machen, in Posen einen deut- cy en Priester zum Erzbischof zu machen. Man nennt -ieder neue Namen, die wir nur der Vollständigkeit halber ier registrieren wollen. Als neue Kandidaten treten lieber auf der vor kurzem geweihte Weihbischof Dr. .und er aus Pelplin, Domherr Müller aus Pelplin nb Domherr E ch aust aus Posen. Man bemüht ',ich n polnischen geistlichen Kreisen, den Papst zu einer freund- ichen KundgebUlig für die Polen zu veranlassen, und nsöescndere der armenische Erzbischof Theodoro- JLC3 in Lemberg, in Galizien, setzt seinen ganzen Einlaß an's Spiel, um den Kardinal Merry del Val zu liier Action für die Polen zu veranlassen. Bisher sind .der alle in dieser Hinsicht unternommenen Versuche Arn Nachmittag fanden aus Anlaß des Parteitages Stott- Volksversammlungen statt, die außerordentlich gut besucht waren. • In der Versammlung in der „Walhalla" sprach zunacyst Reichs-! tagsabgeordneter Tr. Osann über Fragen der Reichs-^ Politik. Er wies zunächst darauf hin, daß die nationallweralet Partei, wie sich das auch bei der Behandlung der Kaiserslauterner Beschlüsse gezeigt habe, duldsam sei und Verständnis für die Fo^ beiungen bes Tages habe. Dasselbe Verständnis habe sie auch gezeigt beim Zustandebringen des Blockes. Evi schwerer tnruck habe bis dahin auf unserem Volke gelastet. Man wollte «rer werden von dem Jock^ des Zentrums, und als die Besreiung!.^ kam, da sielen die Schranken, die zum Teil künstlich zwischen-, den heutigen Blockparteien, bestanden. Wir ^hatten auch siuher' schon Kompromisse geschlossen, nicht zum schaden, sondern zunr ^Nutzen des Reiches. Tie Konservativen hatten in sozialen Fragen^ von jeher dasselbe Interesse wie wir. Mit den Liberalen war es freilich anfänglich anders. Tie freisinnige Volkspartei verchew sich von Richters Zeiten her zunächst ablehnend dagegen. , Noch schwieriger war die Sache für die süddeutsche.B^lkspartei, ranS der mancher erklärte, er wolle lieber einen Sozialdemokraten a.->! einen Konservativen wählen. Am schwierigsten standen die Tinge.« mit der freisinnigen Vereinigung. Nun ist alles zum Äusgieichp gefommen. Der Ätittelpunkt des Blockes ist Bast ermann undi niitihm^di^naiionalliberal^^arteü^Lebha^^Beifa^)^Man und es laßt sich der Fußboden leicht und gründlich reinigen.i Dieser Schrankwand gegenüber liegt die Fensterwand mit iyoeir drei großen Fenstern, von denen zwei in ilMw ^ewungen Die Heizkörperverkleidungen aufnehmen. Eine leichte, Umrahmung der Fensteröffnung bient als konstruktiver Halt für b.e eon.'xn^ Vorhänge und leitet das Auge zu den anschließenden Panceümt und von diesen zu ben Schmalwänben über. Eine große arü}i=* tektonische Umrahmung unb eine 9ä)rmaluhr schmücken je eine Stirnu-and, einfach gerahmte, kleine Stiche werden die einzelnen? Paneelfelder ziereai. Der obere Teil der Stirnwände erhält eine eigenartige Gliederung, die auch auf die Decke ubergreiftt und hier im Verein mit den Pendel artigen Beleuchtungsüwperw die wuchtige Wirrung der Bewnbalken aufhebt. In der Mittü des Raumes steht der große, in seiner Form sich einem Oval nähernde, charakcerist-ische Sitzungstisch mit 19 Stühlen und entert Armlehnstuhl am oberen Ende für dcn Direktor. Ms lUcateriaL mivb Pitsch--Pine, leicht gebräunt, mit dunkel Nußbaum ver- wendet werden. Der Fußboden ist mattgrünes Linoleum auf Estrich; ebenso erhalten die Paneelfelder mattgrünen Anstricli; die Metallteile sind mattmcssing, die Wände unb Decke sind weiß. — Eine blutige „C a r m e n"-M e n s u r. Wie man aus Breslau meldet, wurde bei der Aufführung von „Carmen"' am Sonntag Frau Verhunk, die die Titelpartie sang, durch einen Sü belhieb am Kopf verletzt. Der Unfall passierte int zweiten Akt bei dem S ä b e l z w e i k amp f e zwischen dem^Leut- nant Zuniga unb Don Josö; der Zweikampf wird dura) das Tazwischentretcn der Schmuggler unb Carmens unterbrochen. Frau Verhiink fang, nachdem die nicht unerhebliche Wunde verbunden war, die Rolle tapfer zu Ende. — Der neue Jahrgang des „Daheim" zeigt einen mächtigen Aiöschivung dieser Zeitfchnit in künstlerischer und literarischer Hinsicht. Das' Heft gibt uns einen Ueberb lick über die Künstlerheimat Woichsivede und führt in zum Teil mehrfarbigen Reprobuktionew eine Reihe voir Hauptwerken ber Dteister vor, die bort Fuß gefaßt haben: Vogeler, Mackensen, Mobersohn, Am Ende. Ter iührenbe Roman dieses Quarmls ist Wilhelm Ho lz a mers „V o r- Iahr und Ta g'ü Ter soeben verstorbene ieinsinnige Dichter gibt m biejein letzten Werk ein Bild feiner Heimat unb bes Mein- hefsifchen Volkes in schlichter, ergreifender Darstellnng. Dem Holz- amcr'sthen Werke iolgen neue große Romane von Haiis v. Zodeltitz !„GUickslasten") unb von Rudolf St ratz („Die schwarze Wolke"). Aus Stadt und £anö. die Krisis. ic Ja bi- 1C! ' lebt sondern auch die Konservativen. der Redner energische Maßnahmen im Interesse der Einheit des Vaterlairdes. fCo ' ' r ~ ~ ■ i i to; m Ich ) i lot lie Ur De tu recht aber unbedingt reformbedürftig ist, darüber ' wird ein I v , z - - ---— -■ 1Wui preußischer Parteitag beraten müssen. Ich bin selbst ein An- unge)chwachter Macht seines Amtes und übte auf den Hanger des allgemeinen Wahlrechts. ,v ‘ " - • - kommen, daß die politische Meinung als Privatsache des Einzelnen gilt, r ’ ’*■ , ,----iiu/imuj icuit xi-4,[uuiuiigci. ... ____ ?d umsetzen. Wichtig sei die Deckungsfrage. Um eine rnerchsemioinmensteuer werde man nicht herumkommen. Die wohl- havendcn Kreise müßten zum Bewußtsein ihrer Pflicht gegen das Reich kommen. ?r < c 1 - - — — - bte|e im Deutschen Reiche trotzdem Propaganda tceiK 37 Missionare der Mormonen haben sich bereits qu? < »Gijmrio* nach Deutschland cingeschifft in der Absicht k- Proselyten zu machen. Marokko. ^er „Berl. Lokalanz." meldet aus Tanger: Die tyi gesandten der geschädigten Deutschen in a sablanca trafen hier von Berlin aus ein und besuch!' den deutschen Gesandten Rosen. Sic sprachen ihm Z SXxnf für ihre Unterstützung durch die Regierung V und erfuhren durch den Gesandten, daß die ^ftsiell? des Schadensersatzes sowie die Verteilung des Reichst Schusses von 250000 Mark durch eine Kommission erroin deren Einsetzung eingeleitet worden ist. Der deutsäie ; fuf i|t Vorsitzender dieser Kommission, der außerdem hr der Kolonie gewählte Mitglieder sowie ein mit d Veryaltnissen in Casablanca vertrauter Gesandtschafts-^ amter angehören. Letzterer ist bereits dort. Die Deut scheu rn Casablanca sind mit dem erzielt^ Erfolge zufrieden. e 1 vallerrstcn verglichen worden, der zum Inspektor der Marine „ichn ei ne ernannt worden ist. Der Haupteinwand, der gegen die Fach-' schulaufsicht sich geltend macht, kommt von katholischer Seite, vier sind auch allerdings die Verhältnisse anders als auf evangelischer Seite. Kirrzsichtig sei es von den Konservativen, hier dem Zentrum Helfershelferdienfte zu leisten. Der Redner miterzog dann die Amtstätigkeit des früheren Kriltusministers von Studt einer scharfen Kritik, die den Beifall der Ver- sammlmig hervorrief. Von diesem Minister, so führte er aus, war für die Entwicklung der Volksschule nichts zu erwarten. Er hatte I keinen Anlaß, uns den Vorwurf zu machen, daß wir persönlich gegen ihn gekämpft hätten. Wir zogen nur mit sachlichen ^Ncht^punkten gegen ihn ins Feld. Wir haben das System bekämpft und werden es weiter tun, ob der Minister Studt beißt oder nicht. (Lebhafter Beifall.) Der Redner wendet sich dann gegen die bureaukratische Bevormundung der Schule. Die Kom- munen hätten in Schulfragen gar keine Rechte mehr, nur noch das Eine, zu bezahlen. Für die Verbesserung der Besoldung der ^beamten müsse so gesorgt werden, eine dringende Aenderung der bisherigen Verhältnisse sei geboten. Tie Gleichstellung der akademisch gebildeten Beamten müsse ersttebt werden. Eine wichtige politische und soziale Aufgabe sei es, tudjhge Kräfte ans dem Volke in die höheren Beamten- fteuen zu berufen. In England habe man einen Arbeiter zum Arveitsm Mister gemacht, wenn man nach demselben Rezept verfahren wurde, so würde das mehr helfen, als alle schönen Jicbeii. jten Höhepunkt der Bevormundung der Kommunen erreichte man mit dem Bremserlaß, bisher hatte man die Lkommunen zum Zahlen in iveitgehendster Weise zugelassen, jetzt erlaubte man ihnen auch das nicht mehr. (Heiterkett.) Was die preuß. , -üahlresoinn anlangt, so steht die Einführung des Reichstagswahl-1' zähneknirschend das Joch getragen hatte. So sind wir derer Herr,' .. ... -c ^ Ultc geworden, die mgn in vielen Kreisen für unüberwindlich hielt, ausübte, zu sehr unerquicklichen Verhältnissen aefüfirt konnten wir den Zentrumsturm nicht erschüttern, aber I Es kann auch nicht bestrttten werden daß die Kuihiiiunn haben wir geschlagen. Die jetzige nationale der Dinae in der Marnkro-Ass?'-r^ J •• t Mehrheit ist nicht groß, aber |ie kann Gutes leisten. Wir haben 1 .$ n - Marokw-Asfarc wesentlich zuruckzusuhren den Block. In ihm sind verschiedene Weltanschauungen Vertreten, I au* 9elxlllle Maßnahmen des Herrn v. Holstein, der die niemand unterdrücken will. Es soll keine Mischmaschpartei ~ allerdings aus ehrlicher Ueberzeuauna — auf eine er kann schon wie er ist, gute Arbeit leisten. Ich sehe Verschärfung des Konfliktes mit Frankreich hinnrF d-r Zukunst vertrauensvoll entgegen. (Lebhafter Beifall.) Würden Sei der Entiernuna h a h hmarbcrtcte. wir uns an Naumann halten, so würde das Zentrum morgen „ , Entfernung des Herrn v. Holstein haben sich bte wieder krumpf sein. Auch auf der Linken ist die Ueberzeuguna Beziehungen zu Frankreich zweifellos gebessert; der Wea durchgedrungen, daß wir zusammenhalten müssen. yuuen! eine Verstau^'------ -- *• — Icltene Tone dort gehört. Eugen Richter sah in uns einst seine I heit ist geebnet. größten Feinde. Heute klingt es anders. Wir wollen auch nicht die Partei, sondern das Vaterland groß machen. Die wirtschaftliche Politik ist heute nicht aktuell. Erftenlich sind die Fortschritte des nationalen Gedankens auch bei den Herren von der freisinnigen Partei. Cs ist ~ - - kleine Gegensätze haben fallen lassen. als eine patriotische Tat. Wir wollen ^uuuy^ucu । . , U ü... streiten Ich hoffe daß das auch in den nächsten Jahren so fern !nV!nb begaben sich zum bischöflichen Palais. junieri - ^yuunlcw U1LÜ uie wcaiNEierocwn C- flottenpolttik werden wir Opfer bringen müssen, stattete spater, geleitet vom Dompropst Dr. Dittrich, dem brachten etwa 750 Rekruten für unser Kaiser Wilbelm^ «->«»' und dic^L Piment In langen Trupps LÄ fKÄ nicht an uferlose Flottenpläne. Wichtig ist die Deckungsfraae. K !! T ! ■ ' " xf)lcl verweilten. Gegen 5^ Uhr Ms von Unteroffizieren empfangen, durch die Stadt nach 11 cnpr ivraftp ™ cn.: , t ...... - • < . , ■ a I PFtnl n nrp SRJinrrokr QT)1 i— x. rr. < ■ r — rx. ' Norden. Ter Block müsse bestrebt sein, den Liberalismus immer mehr von der Sozi-aldemokratie hinwegzuziehen, die Ujren Klassen- dmaEter immer auffälliger hervorkehre. Im übrigen müsse I Schmfraaen vreußycyen die nationallibcrale Partei ihre eigenen Wege weiterqehen. In iS' die Bevormundung der Immunen durch der Blockpolitik habe sie eine graste Aufgabe, in der sie 511m SWe sXe?. mb 2'\(un»u^,?e Verbindung von 5e§ Vaterlandes und zur größeren Einheit des Reiches wirken reliaionslme PAhTpS Wir wollen nicht die forme. (Lebhafter Beifall.) nhpr to^?Iern Relrgwn m der Schule haben, Zlbg. Tr. Friedberg sprach über die Tätigkeit und S t e l -! die qer^L^id^e S^ule. Daher muß l u ng der n at i o n a l l ib c r a l en Partei in Preußen, ciusae^ LcfeitlYgt w^den In Berlin, das Er lmes zunächst auf die Behandlung der Schul frage im preuß. anert^ k bl- JeI6^ äon Studl Abgeordneteichouse hm, bei der die nattonalliberale Partei im vom Kuttusminiüerttim in kleinlicher 23ei|e' Vordergründe gestanden habe. Die fachmännische Schiilaufficht D^ ^bn^r fnr^H- 9^-.- r? bie<. ^cStc Stadt emgegriffen. Esse m erster Lutte gefordett werden, ^t ^r Fir^^h^n Samten imb ^^ei^^^^e^lung Schulaußrcht müsse aus pädagogischen Gründen gebrockien werden, nickt das Fvrbckdung. ^er Beamtenstand dürfte Tie geistliche Schulaufsicht sei einmal schr nett mit einem Ka- tunasvo^?^/^/» V 5^-^n. Jetzt seien unsere Verwal- vallei'rüpn hprofirfiptr hinrhi»« Yw>v cm__I ^stvb^posten^,-^omanen konservativer Anichauungen. Wir wollen in <"r7 Awjäne liberaler Anschauungen, sondern wir wollen nu.V,flö ? Scrtoaltung die Tüchtigkeit unserer Beamten Block^^m baß in Preußen der rum Wohle des Vaterlandes, zur Bekampsmrg der Sozialdeniokratie und zur Ausschaltung des nStrU1G»L (^öhafter Beifall.) Wir können aber unangenehme Ueberraschnngen erleben, darum müssen wir kampfgerüstet an un« w'LUn CT Bundesgenossen stehen. Wir müssen offen M unserem Programme bekennen, und es nicht wie Leute Söbn^^sts-^ ^lessoren zu Schwiegersöhnen haben und ihre Sohne zu Offizieren machen wollen. Tie Woge des Liberalismus m?9t6 tls9 ‘ a-.e Ankunft wird Heller und lichter sein bei i.n^> als in anderen Landern. Eine neue Zeit kommt, möge sie kem schwaches Geschlecht finden. (Stürmischer Beifall.) ... .^end fand ein Festessen statt. Für den Montag ist .^^Ä^hrt undo ein Besuch des Niederwald-Denkmals vorgesehen. ^ort wird Landtagsabg. Hackenberg die Festrede halten Schluß folgt.) ** m r , „ Gießen, 11. Okt. 1907. i r vß h. Hofe. S. K. H. der Gr o ß he rzva begaben sich am Mittwoch nachmittag nochmals zur 9V, ' e^^t’i0€länbeä lür die Aussteiluug 1908 w, 1 s Mathrldenhohe nach Darmstadt. Der Grvßherzog < lehren am Donnerstag nachmittag m 1 nnct) Viernheim zur ^.agd, wo sie im dortigen Jaqer- T und heute im Laufe des Vormittag 1 lüieber nach Wolfsgarten zurückkehr den. hnn T SncAub ^nz empfangen wurde am Mittwoch 1 öon S. K. H. dem Großherzog u. a. Regierungsrat Stein- Hauser von Gießen. , ** Auszeichnungen. S. K. H. der Groß her zocr 8?b,en dem Kustos am Landesmuseum Dr. phil. Bernd t ^uller Charakter als Professor erteilt und dem Oberleutnant Qurnckardt im 3. Ober-Elsässischen Iw seither im Jnsanterie-Leib-Regü ment Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, das Ritter- -X) u.) Ulli Illi UIP I < ' „ , ' • ........... M-V1.V VI n [ UCH Wir müssen wieder so weitl^ng der auswärtigen Politik des Reiches einen Einfluß ~ - .... - ... - ^ls Privetseche des Ein- aus, der bei Gelegenheit seines Rücktritts zu mancherlei müssen nicht nur die Linksstehenden denken, I Erörterungen Anlaß aeaebvn Tmt <2-,-^ r | •*•■*-•••*■ t^o. ^-rogy. ©eil.) vtr. uv das Ritter- bie Konscrvativem In der Pol-np-litik fordert Tschirschkv »um Staaf«k^? Kaum war Herr von kreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grostmi, im Interesse der Einhett des I ? <; ? ^laaissckretar ernannt, so begann von Ligen verliehen. L-!kÄWS.'Ä.Ä'ttSALKTr.*. Ä »■» •-«»-s ^on den Nationalliberalen unterstützt werden. Auch in Preußen! gewachsen. Cr ver,tand es, in kürzer Zeit seine eigenen ^^^o-bach auf sein Nachsuchen entbunden und bie ; Cl ^tc Blockpolitik in den Vordergrund gerückt. Fürst Bülow | •ö*)>een ^ur Geltung zu bringen und sich von Herrn v. Hol- äu Ober-Rosbach dem Pfarrer Julius < werde alles aufbieten, um.eine Einheit der, preußischen mit der stein unabhängig zu machen. Der bisher altmäl h r 21T --- -- ~-Ä Reichspolitik zu erreichen. Notgedrungen inüssen gewisse Reftrrmen! hetmrat geriet so allmählich ins 'hintprfrnfrpn verlangt und durchgeftihrt werden. Durch eine Politik der Ne- seinen d?>nss.,il 9r m« Hintertreffen. gation konnten leicht die Kreise kopffcheu gemacht werden, bie 1 1V;Uß schwinden sah, griff cr als letztes Mittel bei den letzten Wahlen den Ausschlag gegeben haben. Darum | Cinreichung seines — nebenbei bemerkt elften ft“ Lrftische Politik nach allen Seiten betrieben werden. Abschiedsgesuches, wahrscheinlich in der festen Erwartuna Tw'zl«ite Versammlung muhte frühzeitig wegen des nn- tÄuna^d^ angenommen werden würde. In Ber- geheuren Mdrangs abgesperrt werden. Hier sprach Zunächst mft st ^. 5. schwer erkrankten Sieichskanzlcrs gab Herr lebhaftem Verfall begrüßt, Professor Dr. Paasche über Rück- -kchirjcyty das erneute Entlassungsgesuch des Wirk- ?..v£e uud Ausblicke auf bie R e ich s p o l i t i k. Er lichen Geheimen Rats wider Erwarten in den Geschäfts- t^tLte t°uf ‘ •^ru^fr 1?ar >dcntrum Trumpf und die Sozialdemo-1 weg, worauf es an allerhöchster Stelle anck Traue hoch im Glauben an immer weiter fortschreitende große wurde Damit hntt-P Sio qt ck m . genehmigt Erfolge und mit einem UeLerrnut beseelt, der allen denen uner- die Aera Holstein ein ^ahes Ende! träglich werden mußte, die in der Wahrung dessen, was I erreicht! Daß Herr v. Tschirschky die nötige Energie be- ist, lhr Hauptinteresse sehen. Das Zeiltrum hat auf verschiedenen! saß, dem übergroßen Einflüsse des Herrn v. Siolftpin geleistet, es war aber zu herrschsüchtig geworden, entgegenzutreten, ist jedenfalls ein Verdienst das"hi^J man konnte mit ihm nicht mehr regieren und schließlich kam 1 1 1/ ein .^eroienp. Das bisher s',2 Der deutsche Michel wachte auf, der bis dahin v £ geworden ist. Nachgerade hätte nämlich k ‘ ‘ ~ 'dre Herrschaft, die Herr v. Holstein int Auswärtigen Amte Ihibcn aber immer nur «gearbeitet ^um^WoEdos^Ganrcn' allen Vatorlandsfreunben must es uns gelingen, unter fragen nicht, was uns die Blockpolftik e nbrinat w?/erhabenen Kaisers unser Vatellan^zr seiner nügsnm, wir fragen nicht, was die 3-egittüng geben will Wir' J“ bringen. (Stürmischer, anhaltender etwas bekommen. ' Wir sagen auch nicht, wir^bl^estnur^m'Block r>anäspolitik^ E ^rach über Fragen der preußischen Sette national sind und auf bet oÄ 6d c mä iS ward mit Spannung verfolgt. Auch sie zeigen, so werd das auch die Anlzängtichkeit der Linkchcheralen volitif Baumann fretltch tracht eine Revolver- am Block Itarfen. Unsere norddeutschen Brüde? bitte ich sZ ^naen loyal ist Er vertritt seine Forde- öu wenden. (Beifall) Wir im Süden haben ift whungen, die an Erpressung streifen. Tas nicht die Beschränkungen des Vereins- und Versammlungsrechts los Ä0?’ (^bifall.) Davon sagen wir uns Wir begrüßen auch Sozialdemokraten in^^nnseren^^Vcrsam^iaen^ Unterstellung, als ob wir das Reichs- T»,R-dnar streift dann die einzelnen T7g^rag1ndem Wawr^'^' ®lr >ebm b-kämpfen, rZlottcnverern sei für den Ausbau innerer Flotte viel aetnrr Ü -Wahlrecht nimmt. Wir lehnen es aber ab, drefreisürnigm Warteten müßten sich ihrer Verantwokäng twn ein pchftijLr &rtomn?h ®4r.e °me leere Demonstra- L d'eser Hmstcht bewustt sein. Ter Redner weist auf die beqanaen t^Än nur gnlttger Umnachtung Notwendigkeit des weiteren Ausbaues der Flotte, des Baues von kommen wÄ^ m™' linr (rn,"?n ®eSftem zugute kolonialen Eisenbahnen und einer Heeresreform hin. Dernbnrg taaswablreckte? un5...^er ^l.nfuhrung des Reichs- werde nach seiner Rückkehr s.cherlich seine Erfahrungen in Geld! be3 preufötet ÄTa die Reform fr""So‘-”w— —r-L- - - - '- Lvahtrechts fordern. In Preußen sind seft Ein- & SaÄ rCd^ bie Verhältnisse anders geworden. Es müßten zum Bewußtsein ihrer Pflicht gegen das I kommen die bte Einzelnen an- W?dlrZt müsse geändert ftim Wir Jauchen Ä'Ä ta ÄÄb - ^imTnt<^ ^ie öffentliche Wahl sollte durch die Im übrigen "müsse ^dner stteift dann die preußischen Paris, 10. Okt. Der „Gaulois" will wissen, bn bie an Marokko zu stellenden E n t s ch ä d i g u n g s'-Ä t, prüche sich auf 22 Millionen Frank beliefen. Man müi, ich b ar auf einrichten, daß bie Okkupation von Udsckt unb Casablanca wenigstens noch ein Jahr dauern werd Wie ein Telegramm des Generals Drude meii% rT ^^°.^uley Hafids unter dem Best. Muley el Raschids tn einer Stärke von 1000 Mann un vier Geschützen gestern in Bar Ber Reschid, einer ungestch oa Kilometer von Casablanca entfernten Ortschaft" ein getroffen. . .. ' ’ 1 ' Lin M adrid, 10. Okt. Die ministerielle „Epoca" erklär ' i>w antispanischan Angriffe der sranzös, ichen Presse resultierten lediglich auf der Enttäu [?unÖ gewisser französischer Spekulanten darüber bei bte Entwicklung der Marokkoaktion den eigenen, mit de' < Algecrrasakte necht vereinbaren Prätcnsionen zuwider gelaufen fet. Jene Gruppen suchten ihren Aerqer m, i Spuren auszulassen, anstatt die französische Regier^ t deswegen anzugretfen. . Der „Jmparcial" verlangt, di, 1 itfinr n ... r. ' ■. , —' zusammentreten über die sranzosfich-spanische Versttmmung sofort Erklä * rungen abgeben. rale Abgeordnete Professor Dr. Hammer-.. - - - Versammlung ab. Den Vorsitz führte Bürgermeisterci- riM5*” SL-F F» « XÄÄW Scrgesßchan. Tschirschky und Holstein. , 3 von Tschirschky wird bie Geschäfte be$ Sraatssetretars des Auswärtigen Amts noch bis zum Zusammentritt des Reichstags führen. Heber seine Beziehungen zu Herrn v. Holstein berichtet die „Post": Als Herr v. Tschirschky die Geschäfte des Auswärtigen Amtes übernahm, war die Situation, in welcher sich Deutschland Sa MrC1^Cnr-au^Cr ^eba.tte/ funn tein emficf)tiger 9)^)$ ^nt) England war zu jener Zeit sehr gespannt Damals kN fe^reuBen ^rm. Daß das preußische Wahl-> waltete der Wirkliche Geheime Rat Hem v Holstes noch in 11nrrpfrfttnrrrFi*01- an.-.-M c„i O nr , - < ' v . ' 1 . .. U"------- VL-Ul unci, ^uilug c Der bisher allmächtige m6S^3£n' [”toic bem Pfarrer Rot. ; ....... . S..-I b,e ““«■ *”*»!« «p Lehramtspersonalien. S. K. H. der Groß- Herzog haben den Oberlehrer an dem Realaymnasüun V Dlirin)tadt Prof. Karl Bogt zum Oberlehrer an den ^wntaftum äu Worms, den Oberlehrer an dem Gynrnasium ' zu Worms Jak. Kabel zum Oberlehrer an dem Realgyin- Darmstadt und den Dr. Hans Hoffmann zu e Friedberg zum Lehrer für Naturwissenschaften und Obstbau L ermannt Ullb Landw. Wmtcrschule Friedberb | L - ?* ^rIoebjßt ^inb: Eine mit einem evang. Lehrer zu^js besetzende Leh verstelle an der Gemeindeschule zu ! ^angstadt. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. Die nlit einem kath. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle! ■: an der Gemenideschule zu Mosbach. Mit ber Stelle iftL Organistendienst verbunden. Dem kach. Pfarrer und dem Gemeindevorstand zu Mosbach steht das Präfentationsrechl zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Kimbach. Dem Fürsten ;u Lowenstein-Wertheim-Nofenberg und ber.t Fürsten und ®rafm M Erbach-Schönberg steht das Präsentarionsrccht zu. Der Bürgerverein hält heute abend eine außer« ordentliche Generalversammlung ab, die sich mit den Stadl, v crordnetenwah len beschäftigen wird. Wir haben.für eine Verständigung in der marokkanischen Angelegen-1 Schaubuden-Besitzer Jsaak^W a N d^r f^hie^r ^arussel-unt - -2^" I ** Rekruteneinstellung. Aus' dem Bahnhof ÖL'ÄtfSrlkoA ?? heute schon von früh morgens an ein äußerst Deutsches Rerch. lebhafter Verkehr, Hunderte, ja wohl Tausende von Re- Cs ist bn^ar'^'^^t7^^Jch^erkenn^das' b^och lu und Prmzefiin Vckioim Ll.ise mit den Damen und Herren suhren den Bahnhof von Nord- und Süddentschland kom- n nicht nm Kleinigkeiten, trasen heute ncichimttag gegen halb 5 Uhr hier niend, um sich nach ihrem Garnisonsort zu begeben. ‘ r‘ ' - j. Der Kaiser Die oberhessischen Bahnlinien und die MauEeserbahn ii 'r l I ft T fr rtv firn ofhtA "6... .1... r •• « .. - . . _ . nid)t an ^strlvse Flottenpläne. Lvnyny 1,1 uic ^cuungy(Tage, i ; r i <■ ; ------------- /4 —,.. .. _ , , ..u—, — —HHt. lieber direkte Staatssteuern im Reiche kommen wir nicht üimoeg crt°l9te die Rückkehr der Majestäten nach Cadinen. den beiden Kasernen. Im Bahnhof aina es sebr lebhaft hat es Äugm "wftli^auck^ m ®cr‘Tn’ s". Der pr-utzifch- Gesandte in München, Die Züge trafen jedesmal mit kräftigem Gesang der »U MftrtSaSftSJSfflS £ LLL""' * *-*”«**.»ä ™ „,.b durch m, f„!i x. »-><-» m cmcn Mittelweg finken. Eine Partei, ^2 Aussicht genommen. Bahnhofs und der Bahnsteige schallten wehmütige Scheide« Wir^oLr^^ iclMC nickt öergeffen. L., Atu nch en , 10. Oktober. In der heutigen Sitzung der lieber und fröhliche Soldatenlieder. ÜLten"L ^ftb^^dn-tenkammer wurde zum 2. Vizepräsidenten der! ** Der Verband hessischer Ge m e i n d e b e a m- olles Hohns und Spotts der Gegm! Das Fmereft^n Abgeordnete Professor Dr. Hammer- eine hielt kürzlich in Frankfurt eine gut be- Kolomen wächst. Ich hoffe, hast es Tcwnburg gelingen wird^ Schmidt mü 139 Stunmen gewählt. --------- " " mit offciwm -iuge zu sehen, was den 51olonien nattut bajnit CT un^ ben nrhtinpn .. . r .. *u?Lrur/ Damit erin und die Prin-1 Regiment. In langen Trupps marschierten sie, am Bahrn 4 I Handel! 94.30 I Elektriz. Lahmeyer I 8M7c .'3 III 3% Portugiesen 88.75» fr Herliner Börse, 11. 144.10 •H . 160.10 . 129.90 29.70- 115.00 143.30 Elektriz. Schuckert . Esch weil er Bergwerk 29.80 141.40 126.80 ni ul Ä etf Canada E. B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. Oktober. Anfangskurse, Harpener Bergwerk. . Daurahütte . . . Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... Tnrkenlose . . . . . Baltimore- und Ohio- Ei sent ahn . • . . . Gotthardbahn . . . . . Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-lIenri-Eisenbabu . 85.25 94.95 85.50 93.00 92.00 98.25 98 40 94 00 101.80 64.30 65.70 92.65 90.70 93.10 i A 3 124.801 109.60: 215.00 Dl: )• 4 )Ö id * Reichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . Oberhessen mit Segen. An den Werktagen ist täglich des abends um 61/, Uhr Rosen- n- fr es Türkenlose..... 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner . 4^ü/o Chinesen . . « Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. - . . Tendenz: fester. . 206.50 . 117.60 fteffen bc stehe Ilden kommunalen Beamt en vereine unter Bei- pchaltung ihrer einzelnen Selbständigkeit zu einem Lau- e t) c r b and zusammen schließen würden. Der Vorsitzende atanbte nach längeren Ausführungen diese Frage bejahen ;u sollen und erteilte zunächst dem vom Vorstande des '-^ntralverbandes der Gemeindebeamten Preußens behufs Auskunftserteilung zur Verfügung gestellten Vorsitzenden öer Oemciudeb'eamtenvereine des Regierungsbezirks Wies- baden, Magistratsobersekretär Kauffmann-Wiesbaden, das Wort, der eingehend die Entstehung des Zentrcrlverbandes vor Gemeindebeamten Preußens, seine Ziele und die bisher erreichten Vorteile erläuterte. An der sehr anregenden Debatte beteiligten sich insbesondere die Herren Mosbach, Mo ckel-Gießen, Uebel-Dieburg, Bayersdors-Ofsenbach und Hcilcs-Offenbach. Zum Schluß wurde eine Resolution angenommen, in welcher sich die Anwesenden verpflichten, in ihren Vereinen dahin wirken zu wollen, daß der Verband hessischer Gemeindebeamtenvereine zustande kommt. Es wurde ein provisorisches Komitee gewählt; mit dem Vorsitz wurde bis aus weiteres Mosbach-Offenbach betraut. ** Schnellzugsverkehr und Monatskarten. Die Schnellzüge D 45 46 ab Frankfurt 12.08 mittags, und ab Gießen 5.55 nachmittags sind bis auf weiteres für die Inhaber von M o n a t s Monatsneben- und Sch üler- z eit karten ohne Zuschlagszahlung freigegeben worden, aber nur auf der Strecke Frankfurt-Gießen und umgekehrt. Ebenso sind die D-Züge 121/124 Gießen-Nie- derlahnstein, Gießen ab 5.36 nm., Niederlahnstein ab 10.47 vm., sür die Inhaber der obenbezeichneten Karten freigegeben. Für alle übrigen D- und L-Züge ist der Schnell- zugszuschlag zu entrichten. ** Viehseu chen in Ob erhessen. Im Monat September wurden festgestellt: Milzbrand in Beltershain bei 1 Rind, in Fauerbach (Kr. Friedberg) bet 1 Schaf, in Götzen bei 1 Schaf; Rauschbrand in Ohmes bei 1 Rind, in Ilbeshausen bei 4 Schafen, in Bannerod bei 2 Schafen, in Glashütten bei 1 Rind, in Ober-Schmitten bei 1 Schaf und in Boden Hausen (Kr. Schotten) bei 1 Schaf; Schweinerotlauf in Langsdorf und Grunin gen je bei 2, Muschenheim, Watzenborn, Lang-Göns, Lich, Steinheim, Holzheim, Utphe, Röthges, Udenhausen, Wallersdorf und Romrod je bei 1, Nieder-Mockstadt bei 3, Ober-Mockstadt, Wolf, Eckartshausen und Dauernheim je bei 1, Büdesheim bei 3, Bad-Nauheim, Vilbel, Dortelweil, Dorheim imb Schlitz je bei 1, Wetterfeld bei 3, Rain rod bei 1 Schwein. i. Klein-Linden, 11. Okt. Der vor einigen Monaten ins Leben gerufene Kaninchenzuchtverein hält nächsten Sonntag seine 1. Lokal-Kaninchen-Aus st el- lung bei Gastwirt Hinterlang ab. Zahlreiche Preise sind gestiftet. An die Ausstellung schließt sich ein Tanz-Per- gnügen an. . 143.80 . 47.95 . 85.45 . 63.00 . 95.45 des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 11. Oktober, 1.15 Uhr. LLschlictze Evangelische Gemeinde. Sonntag d e n 13. O k t o b e r, '20. Sonntag nach Trinitatis: Erntedankfest. Kollekte sür die innere Mission. Hottesdienll. In der Stadtkirche. Vormittags 9'h Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konfirmanden-/ Unterrichts sür die Matthäusgemeinde, wozu besonders auch die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen werden. Vormittags ll1/* Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konfirmanden- uuterrichts für die Macknsgemeinde, wozu besonders auch die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen werden. Donnerstag, den 17. Oktober, abends 8 Uhr, im Matthäus- saale: Bibel stunde. (Offenb. Jobs.) Pfarrer D. Schloss er. In der Johanucskirche. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konfirmanden- tmtcrrichts der Kinder aus der Johannesgcineinde. Vormittags lP/4 Uhr: Kinderkirche für die Johannes» gemeinde. Pfarrer Aus f eld. Abends 5 Uhr: Pfarrassistent Becker. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Kinder aus der Lickasgemeinde. Abends 8 Uhr im Konsirmandensaal: Versammlung und Bibelbesprechung. Montag den 14. Oktober, abends 8 Uhr, im Lukassaale: Bibel st unde Pfarrassistent Becker. Katholische Gemeinde. Samstag den 12. Oktober 1 9 0 7: Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit: zur heil. Beichte. Sonntag den 13. Oktober 1907, 21. Sonntag n a ch Pfingsten: Vormittags von 61/? Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. w um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 972 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andachti O L a u b a ch, 10. Okt. Wegen seiner 35jährigen treuen j Dienste anfangs als Landbriefträger und später als Stadt- briefträge-r wurde dem Karl Bayer hier der Charakter als Oberbriefträger erteilt. — Das Ve r b a n d s t he a t e r des Main-Rheinischen Volksbildungsvereins wiri) auf Anregung des hiesigen Berkehrsvereins demnächst 3 Theater- (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel! übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei ^Verantwortung.) Reiskirchen. Sclwn seit einigen Jahren war es der Ge- meitrde Reiskirchen vergönnt, Straßenbeleuchtung zu besitzen, die bisher ihren Zweck immer vollkommen zum Wohl dev Ortseingesessenen und der sehr zahlreichen fremden Passantenj erfüllt hat. Dieses Jahr herrscht allabendlich auf den Ortsstraßen, zum Schrecken aller Passanten eine undurchdringliche Finsternis.^ Einen triftigen Grund hierfür könnte Einsender sich nicht denken.. Indem der Einsender hofft, daß diese Zeilen dazu beitragen,; den Ortsstraßen abends mehr Licht zu verleihen, fragt er gleich-, zeitig an, ob cs nickst-möglich wäre, daß man die Kirchenuhst 1 cieder einmal nach mitteüuroväiscber Zeit gehen ließe. 8.26 Uhr überfuhr der von Frankfurt nach Heidelberg abgehende Personenzug Nr. 970 auf der Mainstation das Haltesignal und' st i e ß" in folget essen" mit**emeni Güterzuge, der vom Oiüterbahnhofe nach Sachsenhausen fuhr, znsaminen. Ein Kind wurde leicht verletzt. Fünf Wagen des Güterzuges wurden zertrümmert. Die Gleise der Berliner und der Heidelberger Strecke waren gesperrt. Um 1 Uhr war das Gleise nach Sachsenhausen wieder fahrbar. Der Verkehr von und nach Süden wird durchs Umleitung Louisa-Sachsenhausen aufrechterhalten. O Fu l d a, 10. Okt. Gestern vormittag erschien auf dem Bahnhof Neuhof das Gericht und verfügte die Oefs- nung eines Koffers, der vor vier Tagen dort angekommen ist, in Darmstadt aufgegeben war und an ein Mädchen in Mittelkalbach adressiert ist. In dem Koffer lag dann auch wirklich die Leiche eines neugeborenen Kindes. Vorstellungen, und zwar als erste Lessings „Minna von Barnhelm" geben. Die Leistungen des Hanauer Stadttheaters stehen vom vorigen Winter in bestem Gedenken. H Aus der Wetterau, 10. Okt. Die Wetterau hat dies Jahr eine vorzügliche Ernte geliefert. Jetzt leeren sich die gesegneten Fluren und Felder. Me Landwirte sind daran, die Zuckerrüben einzuernten, die neben Weizen und Kartoffeln die bedeutendste Kulturpflanze bilden. Sowohl in Bezug auf Menge, als auch Zuckergehalt fällt die Rübenernte recht gut aus. Auf allen Stationen der Wetterauer Bahnen herrscht emsige Tätigkeit. Hunderte von Bauernwagen bringen täglich den Segen der Felder, und auf den Bahnhöfen werden ganze Zuge beladen und nach Friedberg zur Zuckerfabrik gebracht. Am 23. Sept, hat die Fabrik ihre Kampagne begonnen, Hunderte von Llrbeitern sind darin beschäftigt. Nur hier und da sieht man in der Wetterau noch einen Kartoffelacker. Die Ernte war vorzüglich, die Preise sind 3.50 bis 4.20 Mk. das Malter. Die Aussaat von Korn und Weizen hat begonnen, manche Acker stehen schon grün. Tie Mäuse haben nur geringen Schaden angerichtet. x Friedberg, 10. Okt. Mit dem Neubau des Volks- und Schwimmbades wird in den nächsten Wochen begonnen, soll doch nach der Bestimmung des Stifters der ersten 50 000 Mk. bereits am 1. Okt. 1908 das erste Bad genommen werden. Die Pläne hat Architekt H>ans Mceyer-Gießen entworfen, sie sind bei Möbelhändler G. M. Rens; ausgestellt. Das Gebäude kommt in die Haagstraße, es wird ca. 50 Meter lang und 35 Meter breit, die Schwimmhalle erhalt eine Länge von 25 bis 30 Metern. ch Groß-Karben, 10. Okt. Unser Bahnhof, aus dem sich im Frühjahr ein Cnsenbahnunglück zutrug, wird gegenwärtig sehr beträchtlich erweitert. Das Stationsgebäude erhält zwei Anbauten, an den nördlichen Teil kommt ein großes Stellwerk, an den Süden soll ein 8 Meter langer Flügel für Bureauräume angebaut werden. Die Gleisanlagen werden bedeutend erweitert, es werden neue Ausladegleise und Ueberholungsgleise angelegt. Der Verkehr, besonders in Gütern, ist auf der hiesigen Station, die in der besten Wetterau liegt, sehr groß, und gerade in diesen Tagen gehen täglich zahlreiche Waggons mit Zuckerrüben und Kartoffeln ab. X Darmstadt, 9. Okt. Am Montag fand im ^chul- lokale des Reichsverbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften, Neckarstraße 8, die E r ö s f n u n g des 3. Halbjahrs- kursus der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschafts s ch u l e statt. Ter Generalanwalt, Geh. Negierungsrat Haas erläuterte die Ausgaben und Ziele der Anstalt, und ermahnte die Teilnehmer in ihrem eigenen Interesse, die gebotene Gelegenheit, eine gründliche Fachausbildung zu erhalten, nach besten Kräften zu benutzen. An dem Kursus nehmen diesmal 36, zum größten Teile bereits genossenschaftlich oder kaufmäirnisch oder genossenschaftlich und kaufmännisch geschulte Anwärter auf Stellimgen im landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen aus allen Teilen Teutschlands teil. Auch einige österreich. Teilnehmer sind erschienen. Ter Eröffnung der Schule wohnte auch ein Vertreter der irischen landw. Verwaltung, Mr. Adams- Tublin bei, der sich seit einer Woche zum Studium der genossen- sch-astlichen Einrichtungen des Reichsverbandcs hier aushält. M a i n 5, 9. Okt. Gestern nachmittag sprang em ca. 50 Jahre alter M a n n in selbstmörderischer Absicht vor dem Eintreffen des Personenzuges Nr. 399 über das Geländer der Ka i s e r b r ü ck e, stellte sich zuerst hinter einen Pfeiler und lief dann dem Zug entgegen. Er erhielt einen solchen Stoß, daß ihm das Genick abgestoßen und ein Arm vollständig abgerissen wurde. Er war sofort tot. Der Lebensmüde hatte, von Mainz kommeiid, schon vorher versucht, sich von der Brücke aus in den Rhein zu stürzen, woran er jedoch gehindert wurde. w. Frankfurt a. M., 10. Okt. Heute abend um vsrniischte». * Ein neuer Berliner Hosskandal giebt eilier gewissen Sorte von Berliner Blättern höchst willkommenen Anlaß zur Ailspacklmg von allerlei Häßlichkeiten. Der Stallmeister des Kronprinzen soll plötzlich vom Amte suspeiidrert worden sein aus ähnlichen Gründen wie die, die zum Sturze der um Eulenburg ü'ihrten. Wir überlassen die Verantivortung für die Richtigkeit dieser Meldung dein „Berl. Tagebl." und seinen Geschwistern und nehmen davon nur Notiz, rveil diese Meldilng zweifellos weitere Konseglwnzen nach sich ziehen wird. * Der Fall Tos-elli und bi eO gffem tl i chke i t. Tag aus 'Tag berichten die Depeschenbureaus von Frau Toselli und ihrem Gesponsen. Was für einen Hut Signora Toselli trägt, toeint sie von den Höhen von Fiesole an grauschimmernden Oliven vorüber zum Arrwtal herabsteigt; wie der geschmackvolle Maöstco sich gebätbet, der in braunen Schuhen und Reisemütze zum Standesamte zog und wie /rosig sich die beiden Unglückseligen die Zukunft malen, die — kein reifer Mann, der das Leben kennt, wirds bezweifeln — voraussichtlich in eine schauerliche Tragödie cmslaufen wird. Das ist Skandalsucht. Deshalb verdient unseres Erachtens der Vorschlag des „Zeitungsverlags^ alle Beachtung, der dafür plädiert, die Blatter sollten Übereinkommen, Nach- richtcn, die den Ehestand der Toseltis betreffen, grundsätzlich und ein- für allemal zu ignorieren. Nicht aus irgendwelchen politischen 9Notiven. Was aber Sachsens König und seinem Haus widerfuhr, ist ein allgemein menschliches Leid, das jedem begegnen bmn. Deshalb sollten wir Menschlichkeit üben. Man nimmt Rücksicht aus die privaten und Familienverhältnisse des Bürgers. Ä>llen Fürsten vogelfrei fein? * Die fashionablen Damen der englischen Gesellschaft haben nun, wie eine Londoner Zeitschrift berichtet, eine neue Kur entdeckt, um ihre von den Anstrengungen der Saison geschwächten Nerven zu stärken. Es ist die Wüsten kur. Nicht jedermanns Sache wäre es, sich wochenlang in afrikanischen Sandwüsten zu vergraben und dort in der Einsamkeit seine Ferien zu verbringen. Aber die Damen erzählen mit Begeisterung von dieser „Kur", die nach ihrer Schilderung die beste Nervenerholung, ist. In den letzten Jahren sind in der Tat mehrere derartige Wüsten- partien unternommen worden, wochenlang haben die erholungsbedürftigen Schönen im einfachen Zelte genächtigt, leichte Kleidung ward angelegt, Luft- und Sonnenbäder füllten die Hauptzeit des Tages aus und die Stunden, die noch übrig blieben, sahen die schönen Britenfrauen mit Pinsel und Palette oder Laute und Zither unter Palmen im Dienste der Musen. * B r ü s s e l, 10. Okt. Der verhaftete Bankkassrerer L o y s o n hat diese Nacht vor dem Untersuchungsrichter em v o l l- st ä n d i g e s Geständnis abgelegt und den Ort angegeben, wo er die entwendeten 289000 Francs verborgen hat. Infolge dieser Mitteilung begab sich die Polizei in die Wohnung einer Frau D., wo 200 000 Francs in einem eisernen Kasten im Garten vergraben ausgesunden wurde. Bei einem Freunde des Loyson, dem Schuhmacher Gerbckape, wurde eine Haussuchung vorgenommen. Diadem befindet, nicht zu erwerben, daß es sich keineswegs um historische Juwelen handele. Ter Verkaiü der Juwelen erfolgt bekanntlich auf Belreiben der ölläubiger der Prinzessin Luise. * 5)ct Regenschirm. Ein zehnjähriger Wormser hat, so lesen wir in der „W. Z.", dieses schwierige Aufsatzthema in folgender Weise entwickelt: „Der Regenschirm ist ein sehr notwendiges Stück Möbel. Er besteht aus einem Geripp, über welches Stoff gespannt ist; derselbe ist in der Mitte rund gebogen. Unten am Griffe ist manchmal eine Schleife, manchmal eine Quaste oder Bombelchen, je nach dem Geschmacke der Menschen. Zwischen dem Regenschirm und manche?! Menschen ist große Llehw- lichkeit, die sind manchmal überspannt, jener wird aber übergespannt. Man kann sich unser heutiges Geschlecht ohne Regenschirm^ gar nicht denken, wie sind z. B. die Neger und andere zu bedauern, die keinen Regenschirm haben. Leute stecken den Regenschirm in ein Futteral, manchmal um ihn zu schonen, aber manchmal um seine Schlechtigkeiten zu verstecken." Kleine TagcSchronik. In Oberlahnstein geriet im Güterbahnhof ein mit Schwefelsäure beladener Wagen in Brand. Die in Körben verpackten Flaschen explodierten und es entstand eine riesige geschlossene Feuargarbe, die zeitweise Kirchturmhöhe erreichte; das ganz-e Rheinbecken war taghell erleuchtet. Löschversuche waren vergeblich, man mußte das Ausbrennen des - Feuerherdes abwarten. In Berlin v e r g i fte t e _f i das Faber sch e Ehepaar. Der Mann wurde in hoffnungslosem Zustande nach dem Kranün- hause gebracht, während die Frau bei Entdeckung der Tat bereits tot war. Faber, der im 57. Lebensjahre steht, war seit längerer Zeit krank und beschloß, aus dem Leben zu scheiden. Ob er seine Frau ohne ihren Willen vergiftet hat, bedarf noch der Aufklärung. In der Nähe des Dorfes Suftgen in Lothringen wurde der wildernde Wirk Kremer aus Düittgen von dem dortigen Förster auf dem Anstand ertappt und, als er fein Gewehr auf den Beamten richtete, von diesem in der Notwehr erschossen. Der Expreßzug Paris — Moni Lucon der Orleans- Bahn wurde in der Nacht wahrscheinlich von zwei früheren Bahn- beamten beraubt. Kaum hatte der Zug um zwei Uhr morgens die Station Michel für Orge verlassen, als das Lllarmsignal ertönte. Der Zugführer ließ halten und der Kondukteur beschäftigte sich mit der Signalgebung zur Deckung des Zuges. Das Abteil, ans dem das Alarmsignal gegeben war, fano man leer. Zwei Männer hatten sich auf der dem Bahnsteig entgegengesetzten Seite zum Gepäckwagen geschlichen und sich mehrerer Pakete, welche die Einnahmen der Balmstation enthielten, bemächtigt und waren bann mit der Beute in ein Gehölz geflohen. Die Verfolgung wurde, da ein längerer Aufenthalt des Expreßzuges unmöglich war, erst von Paris aus angeordnet, doch blieben alle Maßnahmen zur Entdeckung der Diebe bisher ergebnislos. Ueber die Ueberschwemmungen, welche in der Gegend von La Boulte im franz. Departement Ardeche stattgefunden haben, wird noch mitgeteUt, daß in dem Onvezetal die Ueberschwemmungen sieben Opfer gefordert haben. In Pouzien stürzte die Terrasse eines Hotels ein, wobei zwei Frauen ertranken. Eine Mühle, in welcher sich vier Personen befanden, wurde vom Wasser fortgefchwemmt. Der Eisenbahnverkehr ist iwd) immer unterbrochen. In Roamme ist die Loire um 4,80 Meter gestiegen, was feit 1870 nicht mehr der Fall gewesen ist. — Aus Nizza wird gemeldet, daß dort anhaltend furchtbar? 9'egen güsse niedergehen. 4 y» °/0 russ. Staatsaul. 1905 4y °;n japan. Staatsanleihe 4% Conv.Türken von 1903 Gelsenkirchen Bergwerk . 199.00j Hamburg-Amerik. Paket!. 129.50- Harpener Bergwerk. . . 204.50 Laurahütte ...... 226.001 Nordd. Lloyd.....115.00- Obcischles. Eisen-Industrie 104.00 Berliner Handelsges. . . 157.50 Darmstädter Bank. . . . 129.90 Deutsche Bank .... 231.40 Deutsch-Asiat Bank . , 139.50 Diskouto-Kommandit. . . 174.50, Dresdner Bank . . . 144.40 Kreditaktien..... 202.20 Es hat nicht jeder Gold in der Kehle,, aber dennoch wird jeder verständige Dtonsch ebenso gut wie der größte Sänger daraus bedacht sein, sich vor Heiserkeit und vor Erkältungen der Luftwege und des Halses zu schützen und gegen vorhandene Erkältungen anzukärnpsen.^ Fays ächte Sodener AUneral-Pafüllen nützen, wo man nur; vorbeugen will, und sie tun Wunder ivenn man einem Katarrh los sein möchte. Und eben darum in cs klar, daß man in allen Evkältungssällen in der nächsten Apotheke, Drogerie oder Mineralwasferhandlung für t/o Pfennig eine Schachtel Fays ächte Sodener kauft und nach Vorschrift verwendet. 4% Oesterr. Goldrente 4^6 % Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Reute . . < 3% Portugiesen Serie I . In der Ungar. Ortschaft Tarkany sind 190Wohnhäuser, barunter das Gemeindehaus und die Schule n ieder geb r a n n t. Der -„American^ erklärt, die Finanziers Ryan, Whitney, Widener, Dolan und Elkins hätten durch die Unregelmäßigkeiten in den Straßenbahngeschäfteit zum Nachteil der Metropolitanaktionäre 38 Millionen Dollar Gewinn erzielt. Ein Cyclon richtete besonders in Kanada großes Unheil an. Viele.Schiffe wurden an die Ostküste von Nova Scotia getrieben, wo sie durch die Riesenwellen vernichtet wurden. Der Verlust an Leben muß sehr groß sein, doch läßt er sich noch nicht genau feslstellen. Auch viele Häuser in den östlichen Provinzen Künadas wurden zerstört, die Obsternten zugrunde gerichtet. — Aus Newyork wird gemeldet, daß der Chküiw im Staate Alabama den Tod von 15 Personen veranlaßt hat. Diele andere Personen wurden verletzt. Auch ist viel Vieh umgekommen. ____________________ Spieiplan des Neuen Flcßencr ^tadttyealers. Direktion Herrn. Steingoetter. Sonntag den 13. Okt., nachmittags 31/, Uhr: Volks- und Schüler-Vorstellung: „Minna von Barnhclmi" Lustspiel in fünf Aufzügen von G. E. Lessing. Abends 7’/2 Uhr, bei kleinen Preisen: „Sherlock Holmes." Detektiv-Komödie in 4 Akten nach Eonau Doyle und Gilette von Alb. Bozenhurd. Dienstag den 15. Oktober, abends 8 Uhr: ^Wintermärchen." Mittwoch den 16. Okt., abends 7 Uhr: „C y p ri cn n e". Lustspiel in 3 Aufzügen von Sardou und E. de Najac. Dazu : „D i e M e d a i l l e." Komödie in 1 Akt von Ludw. Thoma. Freitag den 18. Okt., 8 Uhr: „Husarenfieber." ' Dieser gestand, daß er 8000 Frcs. von dein defraudierten Gelde in einem Schuh verborgen halte. Es fehlen nunmehr noch oen zernagen iji 10 000 Frcs., über deren Verbleib Nachforschungen angestellt werden.! kranz-Andacht mit Segen. — Ter hiesige Schöffenrat beschloß in geheimer Sitzung, die zum Verkauf gelangenden Juwelen der verstorbenen Königin ckllarie Henriette, unter beneit sich auch ein der Königin zurzeit von der Stadt Brüssel zum Geschenk gemachtes Zimmer D 3 ■ «ätv; | Mo bl. Zimmer M rogcric, SeUersweg 39. Vtto Schaaf. 6377] kann mir Gehbare Boiknwi^1 * ■ I Hierzu laden wir unsere Mitglieder ein TOtmnrt sRihhXi /tt (r>; . «.»: . <..• Ter Vorstand 5 I II F ) Volkspreise! Volkspreise! iS 4 Zimmer \ * k ri k | t PJL ÄQia fc'li F c i1 t c b 1 I 3 l C fO-j D jrui li.ei Au- auf Parkeft,[inoleumu. gestrichenen Boden noch Gebrauchsanweisung mühelos Hochglanz ohne Glätte erzielen. Feuchtes Aufwischen möglich, ohne Flecken zu hinterlassen geruchlos. Das bette innibcrtronene neueste Putzmitrel [6206 Gaffel, Marburg, Frieddsl £onar, Londorf, ^ronhans. per Ltr. 85 Pfg. 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