Montag 11. Februar 11)07 157. Jahrgang Erstes Blatt *swen, 5le tzeulige Dummer umfaßt 10 Ketten. Pari- erhielt vom XSanlait zur SbcucioaBe an die Wahlbewegung keinerlei 1. (LS sind für werde. Ulfo wie in ^öciuiu/ianb zeigt iiuj aua» tu Frank- lassen ttags 4Ghrti die Mitteilung, daß der Heilige Stuhl Briand vorgeju/lag^ne Bcriragüsurrncl und Ociflliuxn nicht QiuüniniL Der den Bis^-vjcn Dotßcia)ladcnc Forucel Vln. @eljtlm!mifli n, 50 l'in., bei c.i uliirabe, W. tlirü, , Hiflonenntidwa , 3iiinrrcnociibJr; uuaricu ctbuiini t*m. (ilcbdinlnna rituell, au erpüb.. den und 3 L'J 1U4, des Bischöse Minister mcifirtn die von Tie tjenbe seil geleugnet wurde, noch einen weiteren Ausbau erfährt — mit der Spitze gegen Deulscl-laud. Wieviel dagegen auch immer dorgeüracht werden möge, das Bestreben sl'önig Eduards i|t icdcn» falls daraus gerichtet, Deutschland einzukesjeln. Vielleicht hat sich u. a. auch König Eduard, der vorzügliche Gci'chäftsrcisende der Firma Albion, der übrigens am Sam»lag wieder in London eingetroisen ist, über die Feittgtcit der franzoi ischen Füianzpolttit an Lrt iJnb Stelle informieren wollen. Die erheblichen KurS- rüdgängc der französischen Rente und der Tiefstand der rusfifchen Milliardenanleihen buven eine der unerfreulichsten und schwer- wiegendsten Erscheinungen der inneren französischen Politik. Die in der Tekutiertenkammer darüber verlautbarten piiiunistischcn Ansichten konnten kaum schwärzere Farbe tragen. Tag durch den AuSsall der D u m a w a h l e n bia russische Finanzwirtfchast Vorträgen itie öO^' yZr. 35 Srschetat täglich außer Sonulag«. Lein Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamillen- blätter viermal in der Woche deigelegt und zweimal ivöchenllich daS Xieisblati |tir den Kreis Giebea. Fernspiech Au- schluiis.d. Redaktion 113 Verlag u. ExpedUion öl politische U ochcnjci-au. Die Reich StagSwahlen endeten mit der Hinwegräumung der antinalionalen Mehrheit des Reichstages. Der nationale Block errang 222 Mandate, während daS sdjwarz-role Kartell es nur auf 177 brachte. Durch die neue Parteigruppierung errang sich der L i n k S l i b e r a l i S m u s gesteigerte Bedeutung für Die Beeinflussung der Rcichstagsverhandlungen. Er kann in drei Mehrheiten Bcrwendung sinoen und zwar zunächst in der nationalen Mehrheit in Beroindung mit den Nechlöparleien und zweitens in der Abwehr-Mchrhcit in Verbindung mit der LvLialdemokratie und dem Zentrum. Eine dritte Möglichkeit der Teilnahme an einer Mehrhcitsbildung liegt für ihn vor bei der Bildung der mtttelparteilichen Mehrheit in Verbindung mit Rechtslibcralen und Zentrum. Nur eine Mehrheit kann ini Reichstage ohne ihn gebildet werden, die der reaktionären Grup» pcn. Doch die Relchsregierung würde sich durch eine reaktionäre Politik mit dem deutlich belundeten Bolkswülen in einen ver» hangnisvollen Widerspruch {eben. Die öieichölagöwahlen haben noch weitere günstige Wirkungen erzielt: In erster Linie stehl die Beseitigung der Furcht vor dem roten Gespenst, oder vor der llmstuizgesahr. Damit ist die hier oder da gehegte Besorgnis, tast eine Aenderung deS Wahlrechts zur Beseitigung dieser roten Äeiahr angcflrebl werde, versclMunden. Ferner ist erwiesen, daß das Bürgertum der Groststädte aus eigener Straft mit Hülse dcS allgemeinen gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts Die Lozialoemolratie überwinden kann, da» es nicht deS festen Boll- ivrris Der ZenlrumSpartei hierzu bedarf. Diese Erkenntnis an führender Stelle sollte und mühte deren Lattung gegenüber dem Zentrum bestimmen. Drittens ist zur Anschauung gebracht, bau bad Zentrum seiner eigenen Politik gespottet Hal, indem es der Kintcrtripp.KpoiU.K. ES gibt nicht nur Hmieiircppenromane, sondern auch ; Hintertrcppenpvlitiker, das sind Die GalopmS Der Weltgeschichte Ziel mehr Minister steigen und stürzen durch Hmteitnppcn. Politiker, als die Welt ahnt, und schon mehr als em hcivor- iagendec Staatsmann mußte feinen Abschied nehmen, weit ei cs nicht verstand, nut den GalopmS der Weltgeschichte Umgang zu pflegen. Tie Politik ist kein sonderlich reinliches Geschäft, weil zu viel Menjchcnhänbe dabei im Spiele sind und in politi- ichcn Angelegenheiten mancher sich selbst innerhalb des eigenen Restes nicht immer von den Geboten deS Geziemenden und Dir Wohlanständigkeit Inten lägt, die ec sonst zu beobachten sich strikt befleißigt. Sobald eS gilt, em bestimmtes Ziel zu erreichen, ist mancher enragierte Parteigänger völlig ikrnpeUoS. Ec verbindet sich mit dunklen Ehrenmännern oder wird selber zum Linlertreppciipollliker. Wie wir schon am LamStag mitteilten, hat der ,9?agr. Kurier* den Briefwechsel veröffentlicht, den währeitd des Wahl- kampfeS der Leiter deS Flottenoereins Generalmajor Keim mit verschiedenen regierungstreuen Persönlichkeiten gepflogen hat. Auf welche Weise sich das Müucheucr Zeu- numsblatt in den Besitz dieser Schriftstücke gesetzt Hal, eifährl man durch eine Kundgebung der Geschäftsstelle des Deutschen Flotten-BereinS. Danach sind Die im ,Bayr. Kur." veröffentlichten Schriftstücke der Mehrzahl nach Privat, bnefe, die sämtlich den Bermerk .Vertraulich" tragen, unD mciftcnS Abschriften. In welchem Umfange Originale entwendet sind, steht noch nicht fest. Von Milte bis Ende Januar sind, wie fefigefieUt ist, in mehreren Nächten Liebe in den verschlossenen Räumen der Pcäsidial-GcschäfiS- stelle deS Fl.-V. zu Berlin tätig gewesen. ES handelt sich also nm einen schweren Diebstahl, weshalb auch Die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft zur weiteren Veranlassung übergeben ist. Ein Briefwechsel mit Dem Reichskanzler habe nicht staltgefunden. Wie andererseits dagegen verlautet, besäßen die Zentrum s f ü hr e r nicht nur Briefe B ü l o w S an G e n e r a l K e i in, sondern auch solche an andere Persönlichkeiten. TaS Zentrum will Dadurch beiveisen, dass entgegen Der Versicherung BüloivS im Reichstage dieser unter dec Firma einer Volksstmimung eine Katholikenhctze habe heraufbcschwörcn wollen. Zn diesen Briefen berufe sich Keim immer auf Weisungen von der Wilhelmstrabe. Aber es scheine kein Brief Bülows vorhanden zu sein, rooim dieser eine derartige oder ähnliche Weisung an Keim gibt. Bei all diesen üblen Auswühlereien spielt die Hauptrolle die Angabe, baß dec Reichskanzler 30000 Mark gilt als abgcfailciiCii. Eine Reihe von verbrechen DcS Eh>.is bei Geheimpolizei ist auigeDcdt, mw eS unterliegt keinem Zweifel, Dau bet Sultan Dem Verlangen nach Gerca,liglest eine Fchiw Pascha uni^äoiich machende Eunugiuung gibui wird. Die Ver- bannung Fehims bürste unmittelbar bevorstehen. Wahlschulden des Flottenoereins bezahlt habe. Ferner soll u. a. Oberst a. D. Becker in Tarnistadt am 11. Januar einen Brief von Generalmajor Keim des Inhalts bekommen haben: Im Rlicinlaude Hai der Flolteuverein e5 ledig gebracht, daß in acht Wahlkreisen Front gegen das Zentrum gemacht wird. Macht Da 6 in Reffen nad).“ Ist nun diefe ganze Durch unlautere Mittel in die Oeffentlichkeit gelangte Koicespoudenz dazu angetan, besonderes Aufheben zu machen?, Ter Flotlenoerem, der von jeher dem Zentrum nicht freundlich geunnt war, hat, was man ihm nicht übet nehmen kann, eine intensive Agitation gegen diese Partei entfallet und scheint sich dabei der Unterstützung der Relchsrcgieiilng erfreut zu haben. Nun Hut aber doch bei Reichskanzler die Wahlparole nicht nur gegen bie Sozial- Demokratie, Polen und Welfen, fondern a.ich gegen das Zentrum ausgegeben und Dem Wahlkampf natürlich nicht mit Zaren ordnete übrigens an, baß für die Hkburhüii'e im Rolstandsgebiet und zur Tellung bet ün Staatsbudget vorgesehenen unaufschiebbaren außerordentlichen Ausgaben in der vor» geschriebenen Ordnung für den Nominalbetrag von 70 Mill, mubel 4 proz. Staatsrente emittiert werden sollen. Die Beilegung des f r a n z ö f i s ch e n K i r ü) e n f r i e g e i scheiterte am Widerspruch deS Papstes. Kardinal Richard in alle fratijui lieben die vorn Kultus» zwischen Bürger- Papst wist, das, unveränoert bei» Nordd. Allg. Ztg.^ stellt offiziös daS Fol. teert i hiimorillischt» 1. älangrS. M- Vorstand. besaiten_______ . _ reich der llttramoistanismus vorerst unversöhnlich. In derLurkei mauste die Asjäre Fehiui-Pasu-aS, gegen den der Dcuijuje Botschastcr einschritt, Aussehen. Die Unieiiuchung nicht gefestigt worden ist, durfte cinleuujienb fein. Bon 4532 gewählten Wahlmännern sind nur 1161 Monarchisten ilt) Gemäßigte, Dagegen 1825 der Linken Angehörige und oppositionelle Nationalisten, ferner 314 foauenoic und Deren Parteistetlnng nicht bekannt ist. Em öuaB verschränkten Armen zugeiehen. Wir eriahren asto auo den publizierten Briefen lediglich die Benätigung unseres Wissens. Wud) darüber sind wir imS wohl klar, daß man sich in der Wilhelmitraße zu Berlin noch mehr gefreut hätte, wenn daS Zentrum mit einer ühutichcn Schlappe wie die Lozialbemokialie aus dem Wahlkampf heimgekehrt wäre. Wozu also der Lärm7 Tie Personen, die sich mit dem Gencralmajor Keim darüber brieflich unterhielten, wie am besten Zcnirtim und Sozialdemokratie tolzuichtagcn wären, sind zumeist ganz ohne Bedeutung. Wir meinen, e» sollte auch in der Politik eine Aektbetik des GeschmasteS geben. Wie cfl nicht voc- uehm ist, über Gesinnungsveiivandte öffentlich zu spotten, so Ul eS niederttäch'.ig, m den Schränken deS Gegners herum» zuschuüsicln und seine Briefe oder fonsttgen schriftlichen Auf» zclchnungen gegen ihn zu verwertcu. Wec sich einen Ber» iiauenSmitibrauch zunutze nwcht, ist moralisch verächilich. SiW* lo rs'elluns ssfe-ss de rlOv^iü- AuS dem ZentrumSturm. Der bekanntlich dem ^e.druui aiig..,ot.g^' vessische LandtagSabg. v Brentano, der inOsfenbach die Unter st üvungdeS nationalliberalen Kandidaten, Lehrers Lern, gegen den Sozialdemokraten Ulrich empsohleu hatte, veroiientlicht folgende Erklärung: „Die Wahlschlacht ist vorüber. Em glatter Sieg wäre dem Burgertum — nicht der nationalliberalen Partei als solcher, wie in bciuu'uter Entstellung der Wahrhest behauptet wurde — sicher gewesen, roemi Das Lokalkomstee zu Dieburg den Le- schtub der Mainzer Lanbcsoermmmlung veröuentstcht hätte. Durcy Unterbr udung bieses BcfchlujscS, b-rd> Depeschen- und andere Fälschungen in Lf.enbach, burdj Die Stellung eines sog. ZcntrumSinuttes, wde-es sich lueigcrie, eine Etttarung auijuncijmen, brauste man Becw irrung in Die Wähler- schajt. Solcher bar. man nicht verübeln, was einzelne verursacht. Meine Ehre aber gebietet mir, vor dem Lanve festzustellen, ckib ich Den Zentrumswaoiern bie Wa^rheu gesagt, und Denjenigen, besonders Den Lsienoachcra.^welche fast ausnahmslos meiner ^crvie gefoigt sind, jage taj Dank, diejenigen, welche den Lieg Ulrichs verursacht, haben sortan jeDes Riecht verloren, sich ub.r Die Anwürie au- Glauben, Liste unD persön- lidje Ehre im „Abcndolatt" zu LeLagen. Der Erlag der bühersto-cn Biichö.c, D.e Uuttafe o.r Lstn.r^msmstglicder Da.on o. L>cit.uig, v. Sob.n usw., werden ihnen vietteia/t Lut machen, wo der rcu/te Weg ge.-^on niute. Die Zentrumspartei yeiicu8 wird zu entichcidcn h^ocn, ob man sich jurber noch eine u riet tragliü)e Rebeuregierung eines nicht hessischen perrn gefallen lassen lärm, sie wird zu enticheiden haben, wo das blecht und wo der ^rrtam war." Ter nichts suche Herr ist der ne«geroäij.te Zentcumsabg. 'Dl üller-ö-ultra, bessen Einmischung in d.e hessische Wahl- aewegung übrigens auch von der „Koui. Zolksztg." oerarteiU wird. • Für Aflika-Zateresienteo. R. Berlin, 10. Febr. Die vom Lolonialdireklvr Tornb-rz eüiueieitcte lowuia.e Agitation bleut nicht ohne Wirkung, ^nuner häuiiger untren sich im Anzeigenteil De; Tagespreise Au .rüerungcn an unterneh- mungdiuitige Deui „ .u> an tout ^a tiidjer. GrunDung-n in Den cu/avgebuten zu ^etelagen. Mitunter wird KupstLlbeiiS nicht als notwendig bezeichnet. «,U,6en'1: Botatlonstrui und Verlag der vrllhrichen Unlo.-Vllch. und SteinörudereL B. lange. Nedattlan, grpebttion und Druderel; Lchulstratze 7. -r--ck amtliche Fonds m Anspruch genommen worden, m3- bi sondere hat weder der Flottenvercm noch Geueralmajoe Keim persönlich Zuwendungen ouS solchen Fonds süc Wahl» zwecke erhallen. 2. Bon privater Seile sind zur Unterstützung i.gicruugslieuudlichcr Kandidaturen Mittet auigcbrachl worden, bei deren Berweudung m dankenswerter Weise auch mehrfach dec Stal am tt ich er Stetten emgeholt und befolgt wordcn ist. Dec Reichskanzler war in der Lage, dem Fürsten Salm in Aussicht zu stellen, datz ec sich für eine Ze» hülfe zu den Kosten des Wahlkampfes au- solchen privaten Rütteln intereff irren werde. 3. Geueratmajor Keim hat wie andere im Wahlkampfe hervorragend tätig gewesene Rtännec Gelegenheit gehabt, dem Reichstanzlcr über den Fortgang feiner und DeS im nationalen Siune längen FiottenvercinS Ätrbeit zu berichten. Ta- vei hat ec auch naiurgemäst der Herausgabe von Wahl- bcoschüren Erwähnnng getan. An der Geilallting dieser Broschüren hat der Reichskanzler so wenig ioic bie Reichs- kanzlci mitgewirkt, auch eine ,Lügen des Herrn Erzbcrgec^ betitelte Broschüre ist an diesen Stellen vor ihrem Erscheinen nicht bekannt geivesen. 9 & 9 sSS'S lchenerAMger TüK aueiuälii Xu P'eumg. General-Anzeiger für Oberhefsen MW fcoiialbemolratie besonders bei den Stichwahlen zahlreiche bürget- Kehr: Mandate ausliesene. Damit ist augenfällig erhärtet, trag 13 dem Zentrum in Wirklichlest nicht um bie von ihm betonte Bekämpfung bet SoziatDemolratie zu tun ist, sondern Dass es der parteipolitischen Herrja>ajt nationale Interessen preisgibl. Auch rach Der anDercn Seue ist bet Wahlkampf seht lehrreich. Die । fcoiialbeuiolratie hat burch bie UnierjlüBung, bie sie । bochschnbzöllnern wie J) u j nagel gegenüber Dem Demokraten , Prof. Ouidde zutell werden lieh, sie hat durch ihre Stichwahl- Parole zugunsten von Reaklionären aller Schattierungen anstelle beispielsweise zugunsten eine» Demokraten wie Blumenthal üi Straßburg und Eolmat, positiv dazu beigetragen, bie Parteien im Keii^tfln zu schwächen, w ei äst bie Reaktion bekämpfen. Sie bist Damit, wie Dr. David in bet „Mainzer Volksztg." erHärte, |iu) s .bst einen „<5 dj a n b f 1 c d" jugefügt. (Dgl. unsere Nt. 3b •n0LV 7. b. M.) Aus so scharfer Verurteilung feinet eigenen Partei trllutt cs fid) auch, baü Dt. David für Den Wahlkreis sieben- Grünberg-NidDa bie Parole „W a h l f r e i h e i t, 1 e D o d) gegen k o b l e r", ausgab, ba boch baöuru) unser Wahlkreis eine arbeiter- freunbliiiK Lertretung erl-alten hätte. TaS konnten allerbings klclngcsstige unb engherzige fo-iallstisdst Führet nidjt begreifen unD scheuten sich nid-t, burch Lug und Trug jene DaviDschc Parole unwirtsam zu madstn. — Jedenfalls darf sich, blidt man fid) im ganzen Reiche um, bie sozialistische Partei, die zahlreichen Rc- titlonärcn liberale Mandate ohne Besinnen ausgeliciert hat und auf 3entrum8trüden in Den Reichstag bineingdangt, nimmer mehr einen öort gegen bie Reaktion nennen. Tie in der Wahlnacht zum Mittwoch vom Königl. Schlost ht Berlin and erfolgte Ansprache deS beutschen Kaisers an pairiotifche ihm aus Anlaß des Wahlsieges hilldigende Wähler- fd-aren hat erwiesen, wie hoch Die Woge Der Begeisterung durch bie Raiion bahinrauschte. Seit 18GG, als König Wilhelm nach ben ersten fiegreidjen Gefechten im böhmischen Felbzuge vom Balkoii deS Königlid-en Schlosses herab wenige inhattschoerc Wv^e zu der ihm huldigenden Volksmenge sprach wat eS das erste Mal, dass sich ähnliches in Berlin ereignete. Ter uner- schütlerliche Wille der nationalen Kreise, bad beutsche Volk vor» wärtS, aufwärts zu bringen, hat über alle Widerstünde gesiegt. Tst freudige Zuversicht, daß die Zukunst klar und frei vor der Kation liegt, prägte sich deutlich in der kaiserlichen Anspruch ans, wie sie auch anS der Rede deS Reichskanzlers herauSklang. Ter starke Eindruck deS Wahlsiegs auf das Ausland ist unverkennbar. ES wäre indes töricht, wollte in ben fremden Nationen bic Ansicht Wurzel schlagen, als strebe bas beutsch Volk banad?, kriegerische Lotbeern zu pflücken. Mst einer friedens- feindlichen Stimmung hoben die Wahlsiege der nationalen Parteien nicht das mindeste zu tun. Nicht friedenstörendet Chauvinismus ist bei den Wahlen zum Durchbruch gelangt, sondern besonnene DaletlandSlicbc unb bet zielbewusste Selbsterhastungs- trieb Der Nation. Eine Drohung gegen baS Ausland bedeuten die Wahlen nicht. Eine bemerkenswerie Einzelhest im Wahlkampfe bildete die Stellungnahme dec Erzbischöfe gegen bie Stich- wahlpolstik des Zentrums. Gleidjzestig mit dem NuSgang des deutschen WahlkampseS fand der dritte Besud) König Eduards von England in Paris innerhalb zweier Monate statt. Er hatte u. a. eine Unter» rebung mit dem König Der Belgier, def.cn Kongostaatpolstst in Givstbritannien belannstich ftarkn Unwillen erregt hat. Auch mit Dem Deutschen Botschafter fanD eine Unterredung statt. Was dabei zur Erörterung gelangte, ist seither nicht in Die Oessentlich- kest geDrungen. Die angebliche Absicht der Deutjc^n Regierung, die Walfisd)bai für einen Gebietsstreisen in Teiusch^stasrika, der als Terrain für die Kap-^Kairo-Vahn zu benußen wäre, rinzmauschen, würde von Ternburg anss entschiedenlte Dementiert. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Die englisch-französische Militärkonvention, Deren Bestehen bekanntlich nicht ab- politische Lagerjchatt. Besuch des Kaisers in Spanien? -tt» Berlin, 10. Febr. Tie Meldung von einer für Lpn. gepiamen Diene D-.s Kaiers nach Madrid wird in politi.'chen Streifen für u u z u- treffend gehalten. Wenn eine Begegnung Des tzerrscherS mit König Alfons beabsichllgt sei, so würde fie wahrscheinlich im Zuiammenhange mit der Mittelmeerfahrt futliinöen, unb Dann, wie vor wenigen Jahren, an bet spanischen Kulte. _ Tas mit anarchistischen Elementen durch,etzte MabriD böte so wenig hinreichende Garantien für den sia/ercn Aufemhalt eines Staatsoberhauptes, baß selbst ein so warmer Freuno Spaniens wie König Eduard eS vorziehe, dieser vauptstadt sernzubleiben. Was bic Nachricht anlangt, König Alsons werbe im Juni D. I. an ben tictanftaltungen bet Kieler Woche teil ne 6 men, o läßt sie bie Frage offen, ob bei dieser Gelegenheit Die Butte auch Der spanisastm Königin am beiuioen itaiictljoie ftattimöen wirb. Ter Auslandsbesuu) Der SloniQin ist emiuocuen auf Eng- lanb bcschtäntt geblieben, unb es hieß vor einiger Zeit, daß sie zunächst am Wiener öofe sich vorstellen wolle. So erfreulich das Erwachen des Interesses für Deutsch- Afrika ist, so muß doch andererseits zur Vorsicht gemahnt werden. Nichts tonnte dem kotoniaten Kredit mehr schaden, als wenn ungenügend informierte Landsleute blindKngS hinausgehen, ihre Ersparnisse verneren oder anderweit enttäuscht luec» den, sodaß r'ic genötigt wären, bald wieder in die Heimat zurückzulehren. . S crsa-elnt zudem ratsam, die Frage aufzuwer.en, ob die ö, .entliehen Aus Forderung en zur Beteiligung an kolonialen Unternehmungen durchweg von lauterer Absicht getragen sind. Zum mindesten iit sorgfältige Prüfung der empfohlenen Projekte und Ruairage beim Stowniaiyontifajen Attionskomitee oder bei der Auskunils.le.le für Auswanderer in Berlin dringend anzuratcn. Auch diese Instanzen tonnen selbstverständlich niemandem das Risiko abnehmen, aber sie siiid in der Lage, zuverlässige Auskunft zu geoen uoer die tatsächlichen Verhmtnine in den Kolonien, und diese Kenntnis durfte manchen von übereilten Schritten zur^cthalren. Die Regierung lr^gr temer.ei Ber- antwortung jur das GeoeiyLN to tonuuer PrivutunlernetMungen, sie hat auch stets vctont, dag sie nur aus iiuirulmyeit Grunoeli die durch den Au, stand in Sudwe,ta,rlla ge,chaoigten warmer finanziell uhteiftutt. vier hande.t es sich ooendrern uui einen Ausnahmejael, der oie uipra^ische ^>erp,liu-tung au,erregte. Daran kann und well auch die gemitgciiiie Deuiioargsche bitbe nichts ändern, dag in Deutich-A.rira jeder lebte eigene Haut zu MarUc trägt. Die ängstlichen Kapitalisten. Wie man sich m Pariser polu. Kiuiscn erzählt, soll die Interpellation in der französischen Kammer, wUche sich gegen die russischen Anleihen richtete, eine pitank Ursache gehabt haben. Die franzöilschen Sozlaldemotraten sehen nämlich mit steigender Besorgnis, daß das inländisch. Kapital nnlner mehr nach dem Auslände abslicgt und zwar haiiptiächlich aus Giünden, lucldjc mit dem steigenden Einflug der soziallstlschen Partei auf die Gejetzgcbtiug Frankreichs zusammenhängen. Es ist eme Tatsache, dag es schon seit längerer Zelt zivar sehr jchiver sälll, Geld für inländische Industrielle oder tommerzielle UntcrnehmlMgeli anszntceiben, aber trotzdem der sranzösische 'Uiartt si>c sichere anelänDischc Wertpapiere nach wie vor ansnahlnefähig bleibt Die fran- zöslschcn Rentiers, namentlich die kleinen Sparer sind mißtrauisch geworden, mcil sie befürchten, dag über kurz oder lang em park rot gefärbtes Mmßicruml ans Ruder kommen könnte, das dem Kapitale vielleicht allzu energisch auf den Leib rücken würde. Sie legen deshalb ihr Geld mit Vorliebe ui sremStändischen Werten an, welche zumeist em höheres ZinserlrägniS abiverfen und ihnen eine sichere Einlage garantieren. Der Sturz der sranzöslschen Rente ui der allerjü igsten Zeit ist gleichfalls cm Symptom für das Mmlrauen des französ. Kapitals gegen die inneipoliiischen Zusiände. 9iach einer unlvldersprochen gcbhebencit Btatteinieloung soll damals der FmanzmiNlster Ea.llanx den Ditcltotcli der großen Finanz- mftuute in Paris gedroht Haden, er iverde gegebenen Falles in der Kammer em (Scjeij einbrmgcii, durch ivelches die Banken gezivungen ivürden, die Halste der bei ihnen deponierten Kapitalien in französischer Rente anziilegen. Dag der französischen Sozialdeniotratte der 'Abfltig des inländischen Kapitals uacy dem Anstande nicht gleichgültig fern tairn, versteht sich von jeu|t. Tie „neuen Serben". Au der Emission u c r neuen serbischen Anleihe, die jetzt zur Zeichnung au,gelegt wird, sind auaj t>eut)d>e Ballt- Häuser beteiligt. Es ergeht also auu) an deins che Kapitarisieu die Einladung zum Erwcro der 41/z prozenligeu Tilres, suc uie ein Eilisuhru.ig->lurs von v4 Prozent in uu^iia/t genouihien ut. Cb siiy viele Kauirustige sinoen weroen, er,chuiiii diuciiuyait. Du Sicherstellung der Anleihe buruj u.eoer,^,,e der ^conopolver- wallung ist kaum dazu angetan, die DureS sür KapiialSultlagen empjehrenswert zu mau-eu, oenn diese ULver,chus,e dienen bereits als Garanüe-iluterlagi Ur srühere Anleihen, ein Beweis, dag die Finanzivirlschaft Serbiens nnyt grade ais eejitiaing aiizuiehen ist. Erhebliche Zweifel sind be.amuiiu) auch m Bezug aus die Stabitilal der boliüldjen Lage des Stuiiigreidu am Pt atze. Es ist deshalb zu wünschen, daß das Risiko der erneuten Kreimgewäh- rung an Serbien in der Hauptsatz oen sranzo,i,chen Kapuaiisteu zuiaite, zumal die iranzos.,ch-,e^oiichell ^n^r^i.n zayrreichere Be- rührungspunkle haben, als die deutsch-serbischen. Aus Stadt und Land. Glegen, 11. Februar. • • Jubiläum des K a m m c r p r ä s i d e n t c n. Der langsährige Landtagsabgeordnete Geh. RegierungLrat HaaS beging gestern das zehnjährige Jubiläum als Präsident der 2. Hess. Ständelammer. Ta eme Einberufung der Kammer für diesen Tag infolge verschiedener Umstände nicht zu ermöglichen war, soll die offizielle Feier dieses Jnbllnnrns erst bei dem späteren Zusamlnentreten der Kammer erfolgen. Die näheren Freunde des Jnbllats halten sich jedoch schon am Samstag zur Gtalnlalwn eingestellt, ebenso eine Abordnung des Slamineipiä|iDiumö; auch die drei Minister erschienen zur persönlichen Begluclwünichnng. S. K. H. der Erotzherzog verlieh dem Jubilar das Konithur- kreuz erster Klasse deS Verdienstordens Philipps des Grog, mutigen mit Krone nnü Stern. W a s s e r l e 11 u n g s b a u t e n i m K r e i s e G i e ß e n. Die Wasserleitungsbauten nehmen seit den letzten Jahren m den Orten sehr siart zu und die Zahl der Wasjerleiiungen steigt fortgesetzt. Das vom Staat errichtete Wasserwerk bei Lauter tragt hierzu angeroidentllch bei. In unserem Kreise haben mehrere Orte den An,d)lug an das Wert beschlossen, so Münster, Ober-Besslngen, 'Ronnenroth, Villingen, Rödges und Lauter, andere Orte gedeulen sich noch an das in In- Heiden ebenfalls vom Staat geplante Wasserwerk anznschllcgen. Die Orte des unteren LumdatalS, wie Lollar, Slaufenberg u. a. haben ihre Eruppemvasserleitung vollendet. Auch im Bnjeckertal ui für Reiskirchen, Oppenrod und Aurkartsselden em Giuppenwetk geplant, während das Städtchen Erogen- Linden beschlossen hat, mi Aiärz nut der Erbauung einer Wasserleitung zu beginnen, die zu ca. 7U UUU Mark veranschlagt ist. Als Kraft- und Pnuipstatioli dient eme Mühle am Kleebach. * • Bie n enzü chter ver sam m lu n g. Ter Bezirksoerein der Bienenzüchter für Gießen und Umgegend hielt am Sonntag nachmittag im„Karlshos" seine erste Jahresversamintung ab. 8wat Ul bis jetzt unsern lieben Bienen infolge der ungünuigen Witterung auch noch nicht ein Remigunge-ausftug vergönnt gewesen, um so zahlreicher waren aber heute ihre Pfleger, die Imker, ans ihren Behau,nngen ausgeflogen. Au, der Tagesordnung stand der Vortrag deS Lehrers Schlierbach aus Kinzenbach „Die Auswinterung". Die ausfuhrticheii Darlegungen boten zu einem regen Austausch der bisher gemachten Erfahrungen Deranlassiing. Vor allem darf unS der anhaltende Winter, dieser Erbfeind der Bienen, durchaus nicht beängfiigen, berichten doch alle erfahrenen Imker, daß noch immer ihre Schutzbefohlenen auch durch die strengsten Winter hindurch gekommen sind.— • • Ein Wähler, bei dem die Liebe nimmer aufhört, befindet sich in Baben Hansen (Wahlkreis Offcnbach-DlC- bmg). Bel der Stichwahl zwischen Ulrich und Dem hat er folgenden Stimmzettel abgegeben: Ja) habe Ulrich und Teen Beide ganz gern. Toet) Eine hab ich noch lieber, Sie wohin gerade gegenüber. Trum wähle ich mir sie: Tie einzige, holde Wi a 11 e 1 ** Ein paar niedliche Bemerkungen unfreiwilliger Kouiik aus Kindermund teilt uns eine liebenswürdige Freundin unseres Blaues nut. Sie fielen in der Reltgionsstuude der 2. Klasse einer hiesigen Vorschule. Bet der Geschichte von der Gefangennahme Jesu erzählte emci Halt: „Meinst du, ich könnte nicht meinen Vater buten, bau er mir mehr als zwölf Legionen Engel schicke?' folgender- rnaßen: „Meinst du, ich tonnte nicht meinen Vater bitten, oag er nur mehr als zwölf Engel zu in Logieren ich icke?' In derselben Geschichte heißt cs: Und Petrus hieb einem Knechte des Hohenpriesters das rechte Ohr ab." Der Sohn eines Mililärbernnten niachic Daraus: „Und Petrus hieb einem Knechte des KnegSiniuiiters das rechte Ohr ab.' -U Wtescck, 11. Febr. In der 'Jladjt auf den 9. Februar wurden dem Ludwig Deibel VI die Schweine aus dem Stall gelassen, die Waschküche aiifgebrochen und ans dem Holzschuppen eine ganze Menge Holz gesiohlen, die nnterwegs verlorenen Spalten lagen auf dem Fug steig nach der eiembrlieh? zerstreut. Der oder die Diebe müssen Bescheid gelvußt haben. O Lumda, 9. Febr. Gestern abend wurde das dem Cetonomcu Hch. Schultheiß von hier gehöiige Pferd bei Kim. l,ö zwischen Erüiiberg und Beltershain von dem Zuge Rr. Id41 1 o t g c f a 1) r c n. Der Besitzer hatte es un Schlllteu bei der Wirtschaft van H. Becker „Zur Spitze" m Belters- ijam stehen lassen. Jedenfalls mug das Pferd gcscheiit haben und den Weg nach der Haltestelle Beltersham gelaufen fein, bon dort hat cs die Eleisurecle nach Grüirberg zu verfolgi und ist so dem Zuge und seinem Tode entgegen gelaufen, ■ter Zug hat gehalten, um das Hindernis zu beseitigen. Las Pferd war ein wertvolles Tier. Wiederum eine Mahnung an die Fuhrleute, Die Pferde bei den Wirtschaften auzubindeu. — Krofdorf, 10. Febr. In der abgclaufcncn Woche wurden die ersten Holzversteigerungen abgchalten. Auch hier machte sich gegen das Vorjahr eine tleme Preis st etge- rung beinertbar, indem im Eemcindewald der tiiaunimcler Buchenicheilholz bis zu 11 Alk. bezahlt wurde. Gerade die geringen Leute Deden nut Vorl.ebe ihren Vreuuholzbedarf bei der Gemeinde. Erstens ift uie Abfahrt aus dem GeniCinde- wald näher imb bequemer und, was sür sie die Haiipisad)e, Die ZahlungsbeDinguugen sind weit günstiger. Bei der Tornaiie muß das volz jdjon vor der Absahrt bezahlt werden, bei der Gemeinde hingegen sind alle volägclder erst un Herbste sättig. — Laubach, 10. Febr. I. D. die Fürstin 5u Stolberg-Wernigerode, Mutter der hiesigen Gräsin ■•tbilhclm und der Fürstin 511 Solms-Lich ist in legier Wocr^e auf ihrem peimatsschlog verstorben und in der dortigen SchloßkaprUe begesetzt worden. Zii Den Traiicrfeierlichlciten haben sid) die Hohen Aliverlvandten aus Lid) unD Latibad) oorihm begeben. — Ter GesundhettSzustand unserer Beböitcrling ist eben cm sehr ungünstiger, überall Influenza, vereinzelt Lungencntzündiing, Scharlach, Alaseru ic. Von zwei plötzlichen Todesfällen ist zu berichten, beide an Hrrz- erlrantungcn. Eine ältere Frau hatte soeben uod) Befehle 511111 Fenster heraus für ihren Virhstand gegeben, als man m ihre Stube tarn, lag sie entseelt auf ihrem Bette gelehni; das andere betrifft em 16 jähriges Mädchen, das morgens aber uod) abberufen worden war, zur Rähflunde 511 gehen, '/, Siunde später fand man es tot auf fernem Belte. Tec herbeigeriifene 'Arzt tünfialicite Herzlähmung. — Ridda, U. Febr. Rächstcn limiiuod), 13. Februar, abends 7 Uhr, tuirö Tr. P 0 h l m eher aus Bcrun un Saale des Gail- Hauses Gambrmus m yiiuOu einen Bor trag über „D e u i 1 ch t a n d u n 0 seine Kolonien" hatten, Uuiuiu uncniyelUicl). Ter Bor- irageude ist vielen von den Boriragen un uoiujen Jahr über „ptugiand" und „Tie Bereinigten eiaaien von vtordamer.ua" auis oorteuhaueue beuumt. Ter Borirag wird ueiaii|ialiet vom Ber- oanD Der Botksvitouugsvereme. -f- St 0 ethe 1 ui b. Ortenberg, 9. Febr. 9Zad)bcm geftern hier und in umliegenden Dörfern von Unbctaimlcit Plakate aiigejdjlagcu worden waren, nach lüclcljeu die Uuf tfd)iffcrui Katchcn Pai> tris ans Frankfurt a. M. m der Rahe unseres Ortes einen Aufstieg uuternehmcn wollte, pilgerten sd)on Den ganzen Vormittag Die Bevölterung auf mehrere Stunoen Entfernung Der Aufstiegstelle zu. An 30 Wagen unD Ehaifcn luarcn angefahren. Bei Gastwirt Walther war em geheiztes Zimmer auf Bestellung Der Lrislschlsfcrm in Bercltfdsaft, zivei Listen mit Den Apparaten waren zilr Stelle gebracht — alles harrte Der tommenOen Dmgc — aber fern Pers0i»al, feine Luftschifferin zeigte sich. Auf Den nmliegeuDen Höhen wimmelte cs von Menschen, Die ohne EmtritisgelD Den Ausstieg von feine sehen wollten. Die UngeDutDlgsten auf Dem Auf- stiegplatz öffneten enDlid) Die Kisten — Da kam cs an Den Tag, Dag oie ganze 'Auffahrtsgeschichte ein Ulk war. Tie Kiste war gefüllt mit Papierfchiutzeln, ivelchc balD in alle Winde flogen, Die Jugend zerhieb die Kisten und warf sie m Die Ridder. Die Menge zerstreute sid), Die Köpfe zerbrechend, wer der Witzbold nur sein mochte. Selbst die Gewerbeschule zu Büduigen uebst Lehrer hatte sich verladen lassen. 1c Hö ch st a. M., 10. Febr. Ter am Anfang der 20er Jahre stehende Arbeiter Siegler beging kürzlich in einem Hau,e am Schloßplatze einen Selbstmordversuch, indem er sich mehrere Rrvmverschlisse bcibiachte. Kaum mar er aus Dem Spital entlassen, da suchte er am Freitag avend schon ivieder seinem Leben cm (£nbe zu mad)cn, indem er |iaj einen Schug bnbiachte. Der Den Plagen durd)bohite. Schiffei landrii ihn am P.am m den Anlagen in einer großen Blut- lache. Tiesmal durste er sein Ziel erreichen. Vermischte». *• AuS Dergestiefen. Em schwerer Ungkncksfall ereignete sich auf der Hcinitz-Grube (Lbcrsd)lesicn). Bei ein? n nad)tS plötzlich ausgebiocheuen Brande lourDcn drei Gruben« arbeitet durch zusammcnltürzenDc Gesteinsmaffcn schwer ver- letzt. Außerdem erlitten sie mehr oder weniger schwere Brandwunden. Einer der Verunglückten ist gestorben. Im Salomo-Schacht in M ä hrt f ch-O st rau wurde ein Bergmann trotz des strengen Verbotes beim Zigaretten- raiichen betroffen und sofort verhaftet. Es hätte dieses Vergehen leidjt zu einer ähnlichen Katastrophe wie im Saar, re vier führen können. * Kleine ^.ageschronik. In Berlin drangen Ein- bred-er in Den Kaueraum des Vcroairdcs der baugcwerbrichcn ^)ulisarueiter, troraajvn Den Kaiscnicyrant und eiitiDcnbeten uUuU jjlQxI B^rgerd, ivar-rend sie ihe ur dem Sa)rank uc|iiu)hu,cn Wectpapurc uiibcau.t.t ließen. Boil bcm Dieo ,ehrt ieoe Spur. — Bll Bandau ioardeu zioei ^nyaoer Der Weui.rrma KatzNs oöyne uno ver x> uiib.tr von Weur-oeo^riSarrrtetN, Kein, lucgcn großer 'zo e i 11 f ä 11 u> u u g e n vcrt-a.tA. — Tie von ö^r Auirogc ocs ^ieiifUiravojenurvrbes ,r.igc,pia.ll/e^e Sti.tsvvcrm Elise von Hausler in lüiunu/en yut tut njre uii|u)Un>ig erntiene Buü-l- -)avSirra,e öviit bui)Lri|ujcu Sla^t eitle u.iitiu)ui>igung von 4-iuO wrart crijaiteir. — z-er otruoeiivermuf bet p- a 1 u> 1 u g a 11 u ut ■ mer des „Simplizifjrmus" isr in Bertrn verboten nnnbcu. — Sieotti Porctruloda-zir luuroen voll beUi Xxijoaitec ciues Gutes bet i^vtya Mv^itnguie i> e r g 111 e i au,g«.,mtorar. out iovuiK.;en yaite oen -z)euei eure» vi.ubc-ii Kr lyqjenb vuit aJ e t y u 11 e un iicor-but urmuret.u/p uuxuen fuj z^er B^rtu gcieyr baiubtieuic um) locurututen vtßaugtn. Tot tl|tz buiuh <.4.01011116 stu) aut 10. Banwar 19U5. Dotier würben Von bui Baaditon uu,ia-<.r gtniau/t. wtan u«.t jc^r eure ln.uui)U> uoiibe auögeyoout. Dre -uuzayi bei Arugrtebcr wu:o au, aiuiuyeuiO äia) geiujußi. Die Fai)i dluiCl k>vrvreu,eii öut(U öuu lwet- lu^rciiciL Die Farirer o-er Baiwe ut kretyune sowie 43 ihrer .^lUiujniuigcii jino veihadct worden. Xiunft iuiO LDiNcttjchast. — Der K a 1 j er und Ehrist ln e p e bb e l. Ans Wien wirb gemeldet: Bet der Wuwe Frteditch pebocis, Die am y. d. Alls., wie wir beitd)icieii, ihien nennzigueu Gebuiislag beging, ciici)icn Der Teuisrhe Boliryauer Giai Zbeoel, um ihr un Rumen Kaiser Anthelms Dellen Giuctwilit.ehe auszujr-rechen unD euien Bliuttcnstiaitß zu überieuhen. piuu pcbbel war tu Der Lage, Den '■botfajauet zu empiangen, da sie |iuj üciyäUutsmußig wohl befittdel. Sie bai, dem Aiouairueu lhietl Tank zu ubcitnuiem, und nuieiytell nut Dem Gimen 'zreoet zu des,eu oiaimcu em längeres weipiuch, oet Pent sie einen Vliismitta) Blsmaias über gute ziautue juteile. 2lvl>Citci dcmegung. Berlin, 9. pebr. Bon Den luu-iaem oes EtablisfementL Boisig wiiroe in einer |iail besuchten Bci,a>timlmig eme Reioltuwn angeno.innen, m welcher der Generairat alle UJinglieDer des 0)c- wertverems der Deiuiajen Aiaichinen-Bau-Aletallaibeiter m bet Uebcizeugung, baß die von der soziaioem. Partei cmpioijlcne Dl a t« 1 e 1 e l m t einer 'Zb e 11 e loröernö am Die sonichrulltche Emwtckelung Der Aibeuetsache und die Bervegermtg oer Arveus- Beomgungen wnh, nou) m oer verflossenen Hell gewillt hat, verpflichtet, im) an telnen Ber > a m m l u n gen und u v sl 1 m - munden über Die Ulta 11 e 1 er zu b et e 111 ge iu Uber an der Maifeier t c 11m mm 1, l)ai t e tne r le 1 Hl u|pruü) auf tl n 1 e i |t 11 y u n g un paue jemer Ataßiegelnng. Famtlieil-Nachrtchten. Verlobte, oiuuiem Ultuigureuje ziuitu) mit Herrn Adob Schneider in 'zueylai. - oruinem WuUi) Erk m Uliöoa mit Henn Euii Pauli m Aisyeuu (Ryeutheiien). — oiaidcm unuma Cuetbcm m yiuppcucnioö mit Heim Euil Bellinger m Alsfeld. — piauieut Marie u.uijuibt nut Henn otieona) Zbugncr m Budutgeii. Gesiorbeue: Herr Johannes ytoyiig I. tn Kiia)-GönS. — Herr Jatob Gotz ui bioacnbeig. — Herr Eyrnuau Buclmg in Aisielo. — Herr HemiiU) Ero m Ansberts. — Herr ^oyuuueS Roder ui Pwidi. — Herr Heimann Bmget ui Bratuuels. — yviui Anna Mane ocl)opff, «eb. Brnctel m Poyi-^ons. — üiau Anbieas Biuchner ’Zöilwe, geb. Bonn ut Butzbach. — Frau wiaigaiciiia Rahu, geb. Kioil in Aiienitadi. — oiuuiem Kutchen Uluinpi ut Langenhain. — prau Elliabethe Diuppcl, geb. UJieyer m oujouen. — prau Heinrich ^etel Wtiv., geb. wiasei in yto^rbau). — tyiau Fohaimes Rayl Witwe, in preienieen. — prau Alma Tüiabeih »veil, geb. Hayn ui Melbach. — piau Luie Scyenu, geb. Bteideit ui zaimiiaoi. — Heu Einst W. Wolisiehl m TarmstaDt. S d) i ff i n a rt? r i d? t c tu R 0 rD 0 eutjcher Lloyd. In Gießen veilielen durch Earl Loos, Kirchenplatz. B r e m e 11, 6 oebr. (Per nausailaiui|cl)en Teiegmpi).) Ter Toppclichranben-Sci-nellpolioampier „Kaiser ZDilyelm 11.“, Kapium C. Enppeis, vom yioi00eiu|U)eu Lloyo m Bremen, i|i gestern z Kyc nacymulags wohlbeyatien m vtewhoit migetommen. Teieiomscitie tiursoericnte des tiiesseuei Anzeigers, nutgeteili vuu aer itunk lür Handel und IndUbirie. Giessen. Frankfurter üorse 3)4°/, IteichsanlciUe . « tii.bu do. . . 86.ÖU ö>40/0 Konsuls .... t>7.yo d% do. .... bb.tu ö>au/0 liessen . . . bö u>iL/0 überuesscu . . . UusLeri. Gu Id reute. . VU.bu 4’/#0 Lugar. buldreuce . . yv.lv 4>» Itiuicu. Heute . . . —.— J?o Portugiesen verte 1 . 69.40 d% Portugiesen „ 111 7u.bb 4)»°/, luss.blaalsttui. IbVo 91 .bu ' 0 jupun. ötaaUsunleiue 9VVu 1Cuuv.'ldrken vun lovö buau 1 urkeiuuse ... . . 14o.4v i>o Unecii. 31ouof>ol-AuL oü iw äussere Argenumer . bb.io oui6 j)iexinaner . . bb.öO 4^u/0 vuiuesen .... btxuu Aktien: Bochum Guss 240.60 Buueius B. tV . . l^b.uv L’eudeuz: schwach. beiliner iiÖr«e, U. Cauada E. B 182.7V Dtuuistauier Bank . . . — — veuiscue Luiik .... 243a Uurimuuuer-Uuiou C. . . bu b, uiesuuei l-uuk . . lüö.^u 1 eudeuz.; träge 11. leuruar, 1.15 Uhr. Biektnz. Luünieyer . . . 142.20 Blektnz. bchuckert . . . 117.30 hscuweiler Bergwerk . , 248.0Ü Ueiseuhireheu Bergwerk . 210.30 Liumuurg-Atuerik. Bukett, lo-'.äi) uarpeuer Bergwerk. . . 217.,0 Lauiuuulte 241.00 Aorud. Liu) d 132.20 UUcischlw. Biseu-Iudustrie 120.7a bernuer uuuueisgcs . 172. 30 DaiiuaULdler BauK . . . li><.4V Dcuiscue Luuk . . . 24....O0 DeuLscu-AstaL Bank . . 172.9 J Ui&kuulu-lxouimauuit. . . 18 >.t>0 uiusuuer Buuk . . , löb.uü Kiemiukiicu ..... 246.00 ifUitiuiuie- und Ohio- Llscbtauu . , , 116.75 uuiiuaiduuuu .... —.— A.uuiuuru. Uiseuuahn , . 3210 uustuii. bUiuiouuuu . . . 146.80 i'iiuce-ueun-iyscuuahn . 14o.— Februar. Aufangskurs«. Uarpeuer Bergwerk. . . 217.50 -aurauutle .... 241.20 umburueu E. B. ... ^Z.vU >urdd. Lioyu 132.40 . .iraculudc . ... 14o.lv Tas Zurütkvleibeu ver Sttugiiuge ut der uuustel- und Knocl)eiibttoung vei uiyachuis, Stiouuoie, yeicöiimcc Syphuis eic. wtio vetiooen und uie Betonnung eme gelegene, wenn man Dugetveii — neuen der spezismiieii Behniiouing nut Pyospyorteberiran etc. — mu ivu.eie» Kmo^iuehl euu.hit. zer reicye Uieyalt Des Kniete Siegle» an ieiu)( veionnlicheu lLUveißiios,eii wiut ooiieuhau au< oen Ansatz Des 2-i.i»telsiet,cyes uno uie uuim ciiiyaiieneu wuueiül- lione uciieru Die nuingciyu.ie Ansvndmig des KnoaicnsysteinS. Anperdenr regutteri Minute» Mmbeimeyl auch noch den iu|i unnier uiuegeimaßigeii c.tul)hjaitg uno veguiistigl dnduich oie Auuinyiue oer vtnyiuiig uno bas uiiueineme Zvoytbeslndeu der Kinder. luvJ/u Um stille Teilnahme Littet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Louis Scharmann Giessen (Lin den platz 3), den 9. Februar 1907, der Grrossherzogliche Bürgermeister Philipp Sommeriad iv Die trauernden Hinterbliebenen Wies eck, den 10. Februar 1907. 980 976 mittags 4 Uhr statt. jergwerk Dank. Familie Löhlein Giessen, Februar 1907. Du/, Lcrgcbillig vsiiMiliircr- uiidPWcrarücitcll. i1 ahnen, Slic Maurer- und Masterarbeiren für die Lefesngung bet- ---------------——-------- Bu/» 25 1.15 Ubr. Iiuiejw . • nickert. ■ Verwenden Sie zum Ein Fetten Jhres Schuhzeuges nur X ucS 6iobh|iemttui -">ü eine Uieiüluiiut Wiujhcoet des w- laUmUeutr m c« empioQkue jJiai- ine louiojviiiiM euuifl öet ytoeus- i «eiumi Hai, will UllÖ a 1) |IlUb tliflciu üikr ai ii^nipruuj au' g-_________________________1 liülseulrüchte, besonders gul Lochende 1738 Linsen cinyueuit bilüflü Kobert btuhl, ^ieuiradt 23. 10» 117JI Für die uns in diesen Tagen erwiesene freundliche Teilnahme sagen wir herzlichen dieses beste Präparat macht das Leder weich, wasserdicht u. dauerhaft. Fabrikant: Carl Gentner. 6warfen. ' Kirchens en ieugiW) itl icn, Hi fiept»»1* HUlie»« __ Die Beerdigung Wieseck statt. Deute Nachmittag 4 Uhr verschied plötzlich nach kurzem Leiden meine innigstgeliebte Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante rjt. b°eL Aus Di» ücl6r die am y. & ^ebuusmg beguu 1111 ihr im 'jiüUto, 'lechcil mm euic r ui der tagt, öa wbifl wohl DtfuiOtt itui, uni) uiiiciyitu längeres loeipraq, ie Aiüunte ^uicutl äuidjlnfl»h:iit ö rochen. ^LCyCii, veu 9. öebruav 1907. L>laöiisches Liefbauamr. Lraubacu- sricate ltauk ibr U»,el findet Dienstag, den 12. Februar, nachmittags 2 Uhr in Todesanzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige sJiad)nd)t, baß unser lieber Vater, Schwiegervater, Grofivater uno Urgroßvater Andreas Seipp, LchiihMchcuieisitt nach schweren Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen Familie Seipp. Heuchelheim, den 11. Februar 1907. Die Beerdigung findet Ticnsmg, den 12. Februar mittags 12' , Uhr von Braiihausilrage 40 au6 flau. 982 Tief erschüttert machen wir die schmerzliche Mitteilung, dass mein innigst- gelicbtcr Mann, unser heissgeliebter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Die Beerdigung findet Dienstag, den 12. Februar, vormittags 11 Uhr von der Kapelle des Riten Friedhofs aus statt. infolge des am 7. ds. Mts. erlittenen Schlaganfalls nach kurzem, schwerem Krankenlager heute morgen 11% Uhr sanft entschlafen ist. *" l^b :il iu) mit Hemi Ad.-/' ,u ytiboa um penn miwüimai'iKiitiii ülßlclö. - flU-tlll ll DliDui,äL ui .iniu«u)onb.- ri/uaii ÄkiöuiJ m - |)1'IT jW/Ulllk» iiauiuel». - »v\\i , - (jxau'Uuuvtdl yxau 'mMfiaitiM iWäjtu iKumpi n Myer ui cüJüuui« AoM«. - öA Lima eiifabeiu Md, ,, gi'O. »uiütu ul imiiuöl , Hnuswafche reuiigt iauuer b. größter Schonung vUiij ^rau ^rro, r:ievlg^r. i» jilan^ur»«- flfJ| ergwerk; ■ >j) I4 ' fltilotbfn °u wutö<\ ■ 319 Q t e e Halle h-, )e -ü-e im§ n langen G>. : 1,0,1 Oll Äh,1*-' 2 u“**‘“= o-‘; ,0£u‘ Uuauä 1ikr ^enb M ,iwtl ।uUl J 9 '-Miet 1Vulöt, KW tme au| arnuumv buI'u öuv ■£ Kioie ti SS »sS- !S> Land.tras-!t>i)Uwv-VtavcS, souen '*-.aiu>od), oeu zu. tyebruar d. IS., vorm. 11 Ubr öriemlicy vergeben werden. Arbeuobeschreibungen u. Ledingungen ließen wavrend der ^r. lenm'lunden bei uns zur ^uuidji aus. rtuge« büiC aui vvrgeicvrieveneui ovrunUar, das vaiewn eiuamiä), Mio svaienens vis zürn wißentuuium ^>eiunuui ueiiiyunieu iuü) uiu uuivrechender ^usichrm ueueyen an uns euiöureuye«. ;rgwerk- • ' uiJ ödes Anzeige EZ war Gottes Wille, heute morgen 1 Uhr unser liebes Töchterchen, Schwesterchen, (Lnkelchcn und Nichtchen Hilde nach kurzem, schweren Leiden im fast vollendeten fünften Lebensjahr zu sich zu rufen. NamcnS der trauernden Familie: Hotz, Stadtpjarrer u. Frau Frida geb. Albach. Lchlitz, den 9. Februar 1907. Tie Beerdigung findet TienStag, den 12. Februar, nach« Frau Marie Scharmann geb. Heil im Alter von 51 Jahren. uueisg« ' lbl i) ■l>auK • ■ ' 2uv?ill »tßwK • ' iB.,d)l lUlluHUÜlt. • ' UlM • * * 21» ^' Uld Ohio- E ßk.s u ■ • ' ' ibeuualu1 ' * J40.0J ilbVauU . • ' pyieuu»!*11 • * 9S3 r.rv» Gestern nacht 2 Uhr entsch.ief sanft nach langem, schweren Leiden unser innigstgeliebter Sohu und Bruder im Alter von 10 Jahren, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme uel betrübt anzeigen. Die trauernden Hinterbliebenen L (L N.: Karl Brod. Giessen (Schifierstr. 14), den 1<. Februar 1907. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 11 d. Mts., nachm. 3 Uhr von der KapeUo des neuen 1 riedhofs aus statt, Heute Anstich von 084 t des Gien. Anzeigers. m 646 zu vermieten. der Bierbrauerei zum Augustiner, München | ö?>.? Zimm 9j0 6 Zimmer Vinbennlnt? 12. 82] Wtlhelmstraße 21, I. 986] werk, empfiehlt [889 fgs° lt Frnnkfnrt a. M. ü Zimmer 2. | V erschiedene | 8 83 mieten. ßonnid zu verniieten. 53 Astcrwcg 16. 0840] Näheres Stevhanstraße 25 pt. Domino«" u. 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