Erstes Matt Montag 9. Dezember 1907 £ u. Land" und »Gerichts- 157. Jahrgang DezngSpretSr monatlich 75 viertel-j jährlich Mk. 2.20: durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post MI. 2.— viertel- jährl. ausjchl. Destellg. ZeilerwreiS: lokallkPf^ auswärts 20 Mennig, Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson', s. Feuilleton und »Vermischtes^ B. Wittko; für »Stadt 2S9 Sescheint tagUdfr auyn Äonntagl Dem N»evener Anzeiger werden an Wecl)set mit , beru Kcssi-chen Landwirt f die Gictzrner ztamilirn- s blätter viermal in der I Woche de'gelegt und ' »wi-'imal rodcventlich da4 Ure Matt kür den Kreis Gietze». Fernsprech^An- schlußs. b. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 61 Adresse tot Depeschen, Drszelger tz-iehe«. Lmrahm« Anzeige« V v II! i . g 0X«ug“uS »otatiensöraS Md vrrlsg der vriltzssche» «llio..vllch. Md SteiudrnSerei. s. fange. SedaMon, Lxpeditton und Druckerei: Schulstrch« 7. KB Are Heutige Wummer umfußt 12 Seiten. König HsLar von Schweden Ssnntag früh um 9 Uhr 15 Mrn. ist König Oskar IL von Schweden nach kurzer Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben. Er war der dritte Sohn des Wnigs Oskar L und folgte seinem Bruder Karl XV. am 18. Sept. 1872 auf dem Throne. Dermal)lt war König Oskar seit Len: 6. Juni 1857 mit der Prinzessin Sophie von Nassau. Lus dieser Ehe sind vier Prinzen hervorgegangen. Der älteste und nunmehrige König, Oskar Gustav Adolf, wurde am 16. Juni 1858 geboren und ist seit dem 20. September 1881 vermählt mit der Prinzessin Viktoria von Baden. Der zweite Sohn des Königs Oskar IL, Oskar Lnrl August, vermählte sich mit Ebba Munck und nahm infolgedessen den Titel eines Grafen von Wisborg an. Die beiden jüngsten Söhne des Königs Oskar II. sind die Prinzen Karl Wilhelm und Eugen Napoleon. Der älteste Lnkel und nunmehrige Kronprinz, Olaf Gustav Adolf, ist gegenwärtig 25 Jahre alt und seit zwei Jahren -mit der Prinzessin Margarete von Großbritannien und .Hrtand vermählt. In seiner Regierung ist König Oskar ET. nicht recht glücklich gewesen, wenn auch sein Land unter seiner Regierung einen großen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren hat. Die beständigen Kämpfe mit der radikalen Partei .in 'Irrwegen und die vielen Kränkungen, die sie ihm Jahrzehnte hierdurch zugesügt hat, haben chrn oft das Leben verbittert. König Oskar ll. hat die Union mit Norwegen nicht aufrecht erhalten können und im Jahre 1905 erfolgte die endgültige Trennung dieses Landes Don Schweden. Das war wohl das Bitterste, was der Regierung dieses Königs beschieden gewesen ist, der eigentlich mehr Gelehrter und Dichter war, als Politiker und Staatsmann. Seine geschichtlichen und literarischen Werke Derdienen die größte Beachtung. Bekannt sind vor allem leine Monographie über Karl XU., seine lieb ersetz nn gen Don Herders „Cid" und Goethes „Tasso", sowie seine zahlreichen Gedichtsanrmlungen. Künste und Wissenschaften sanden in ihm allezeit einen warmen Förderer. Alles in allem genonnnen, war König Oskar II. eine der sympathischsten Gestalten der Gegenwart. Ueber die Krankheit und die letzten Stunden des Königs und über die Thronbesteigung seines Nachfolgers liegen heule folgende Meldungen vor: Stockholm., 7. Dez. Wegen ungünstiger kli- -ma tisch er Verhältnisse im Dezember hatte König Oskar gewünscht, sich nach Südeuropa zu begeben, um dort die strengsten Wintermonate zuzubringen; aber Lie Aerzte rieten auf das bestimmteste von einer längeren Reise ab. Man beschloß daher, daß der König in Hirsen Tagen in Saltsjoebaden Aufenthalt nehmen sollte. Die Aerzte hatten bereits vor mehreren Wochen gesucht, Len König zu bewegen, sich von den Regieri.mgsgeschLften leruzuhalten, aber der König hatte mit solchem Interesse qllles, was geschah, verfolgt, daß er es nicht über sich bringen konnte, die Regierungsgeschäste vor Mittwoch ab- Augeben, au welchem Tage die Regentschaft b cm Kronprinzen übertragen wurde. Bei den Audienzen am Oskartage, dem 1. Dezember, fühlle sich der König so schwach, daß er sich zwischen den Audienzen aufs Wohltätigkeits-Konzert. Eine sinnige uitb schöne Eichendorff-Feier wurde am gestrigen Smrttag in der neuen Aula veranstaltet. Zunächst sang der von Mitgliedern der Gesangvereine Konkordia, Harmonie, Heiterkeit, Liederkranz und Lehrer- San g-erchor gebildete Männerchor unter der ausgezeichneten Leitung des Herrn Lehrers Ludwig Becker zwei Eichen- Lorffsche Lieder in der Komposition von Mendelssohn. Die Stimmen llangen recht frisch und doll und rein und namentlich das bekannte Wanderlied „Wem Gott will rechte ■ Gunst erweisen" war von ausgezeichneter Wirkung. Drei wettere Dichtungen Eichendorffs in den Kompositionen von Schumann und Franz wurden von Fräulein Anni Müller mit großer Innigkeit vorgetragen. Der weiche, sympathische Sopran der Dame legte Zeugnis ab von einer sorgfältigen Schulung, und der Vortrag wurde dem Stirn- mungsaehalte der Dichtungen vortrefflich gerecht. Die nächste Stummer des recht vielseitigen und sorgfältig zu- samrnengestellten Programms- brachte zwei hübsch ausge- sührte Solls für Klavier von Schumann, die Fräulein Amalie Holzapfel in ansprechender Weise zu Gehör brachte. Fräulein Holzapfel erwies sich in den übrigen Nummern des Programms auch als eine sichere und verständnisvolle Begleiterin auf dem Klavier. Mit lebhaftem Applaus begrüßt, betrat dann Herr Adolf Müller das Podium, um mit seiner kraftvollen und äußerst wohlklingenden Barttonstimme drei von Schumann, Hugo Wolf und h. Levi vertonte Eichejldorfssche Lieder vorzutragen. Auf dringende Bitte mußte der Sänger das reizvolle Lied „Der letzte Gruß" von Levi wiederholen. Besser noch als dieses gefiel mir aber das Wolfsche „Heimweh". Gesungen wurden alle drei Lieder mit vollendeter Meisterschaft. Als Violinistin von einem das Durchschntttsmaß weit überragendem Können erwies sich Frau *£r. Spohr in ihren Solls für Piolnro. Namentlich das Larghetto asfettuoso von Tartini war von ausgezeichneter Wirrung. Solvejgs Lied wird dagegen an sich manchem als Viollnsow wenig behagen, wenn es auch sehr begreiflich erscheint, daß gerade dieses eirrfackw nordische Lied mit seiner Tiefe und Schwermut Sofa legen mußte. Am Montag und Dienstag abend fühlte er sich etwas besser; am Mittwoch verschlimmerte sich indessen der Zustand ohne jede äußerliche Ursache; der König war nicht mehr imstande, das Bett zu verlassen. Damals begannen bereits die Perioden von Bewußtlosigkeit, die noch andauern. Die Krankheit bereitete in den letzten Tagen dem König oft heftige Schmerzen. Als die Aerzte gestern abend um 9 Uhr beim König gewesen waren, erhielt er einige Zett Ruhe und schlief dann einige Stunden fest. Kurz vor 1 Uhr nachts erwachte er mit heftigen Schmerzen; diese dauerten bis 2i/3 Uhr, als die Aerzte sich genötigt sahen, dem Könige Kampfereinspritznngen zu geben, um einige Linderung der Schmerzen zu schaffen. Jetzt scheint er ohne Schmerzen zu fein. Man hat versucht, dem König die Speise in flüssiger Form zu geben, aber er konnte sie nicht- aufnehmen, da das Schlucken ihm Schwierigkeiten bereitete. Nach der Entleerung der Blase, die der Professor um 31/2 Uhr nachmittags vornahm, war der Zustand im allgemeinen unverändert und sehr ernst. Gegen öy2 Uhr war der Zustand noch immer unverändert. Der Kronprinzregent ließ den Ministerpräsidenten, den Minister des Auswärllgen und die höheren Hofbeamten rufen; auch die ganze königliche Familie war im Krankenzimmer versammelt. Um 7 Uhr morgens teilte der Adjutant des Wnigs mit, daß der Tod nahe bevorstehe. Nach 9 Uhr trat dann der Tod ein, Stockholm, 8. Dez. Der König nahm den Namen Gustav V. und den Wahlspruch: „Mit dem Volk für das Vaterland" an. Heute mittag fand eine Sitzung des Staatsrates statt, in der der König den Eid auf die Verfassung leistete. Darauf legten die Prinzen den Eid der Treue ab. Als dcnrn die Minister dem König ihre Portefeuilles zur Verfügung stellten, forderte dieser sie aus, im Amte zu bleiben, worauf die Minister dem König den Eid leisteten. Im Schlosse hielt sodann der König an die Minister, sowie an hohe Beamte und Offiziere eine Ansprache, in der er zunächst des großen Verlustes gedachte, den er und das Vaterland durch das Hinscheiden des Wnigs Oskar erlitten. Er pries die glänzenden Eigenschaften, die König Oskar in mehr als 35 jähriger Regierungszeit an den Tag gelegt hat. Schwedens reiche Entwickelung in geistiger und materieller Beziehung sei das Ergebnis der Arbeit, an der König Oskar stets mit warmem Interesse teilgenommen habe. Der König erklärte, daß er ehrlich danach streben werde, seine verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen und das schwedische Volk zu gemeinsamer Arbeit für das Vaterland zu sammeln zu suchen. Nur mit einem Volke, das von dem Gefühl der Verantwortlichkeit Aller in der Arbeit für das Vaterland durchdrungen sei, könne ein Fortschritt erreicht werden. Zum Schluß flehte der König Gottes Schutz für seine Regierung und das Volk herab und erklärte, daß sein Wahlspruch sein werde: „Mit dem Volk für das Vaterland!" Der Staatsminister brachte dann ein Hoch auf Wnig Gustav V. aus, das mit kräftigen Hurras beantwortet wurde. Während der Zeremonie war eine große Menschenmenge vor dem Schlosse versammelt. Christiania, 8. Dez. Sofort nach dem Eintreffen der Nachricht von dem Ableben des Königs vonSchweden wurden hier auf dem Schlosse, auf dem Störthinggebände, auf allen übrigen öffentlichen und auf allen Privatgebäuden die Flaggen halbst 0 ck gesetzt. Der norwegische Hof legt Trauer auf drei Wochen an. Paris, 8. Dez. Die Blätter widmen dem verstorbenen König von Schweden sehr warme Nachrufe und heben dabei hervor, daß es wahrend der schwedisch-norwegischen Krise seiner Besonnenheit und Groß-, Herzigkeit zu verdanken war, daß ein blutiger Zwist zwischen den beiden Ländern vermieden werden konnte. Stockholm, 9. Dez. Während eines lichten Augenblicks sagte der Sterbende zu seinen Angehörigen: Gott segne Euch! Das ärztliche Attest gibt als Todesursache Verkalkung der Adern im Gehirn und Herzen an. — Nach der feierlichen Thronbesteigung erschien König Gustav mit dem Kronprinzen auf dem Balkon und wurde von der Volksmenge mit lautem Hurra begrüßt. Wnig Gustav hat eine Botschaft an das Volk erlassen. Berlin, 9. Dez. Die Nordische Wrrespondenz meldet aus Stockholm: Am Sterbelager wellten die Königin Sophie, der Wonprinz sowie die übrigen Prinzen des königlichen Hauses, sowie die Mitglieder der Regierung. Der König lag die ganze Nacht bewußtlos da und schlief sanft ein. Um 1 Uhr nachmittags trat der Ministerrat zusammen. Ueberall wehen Trauerfahnen, große Menschenmengen bewegen sich um das Schloß. Die Zeitungen veranstalten E^tra-Ausgaben und geben dem verstorbenen Wnig den Beinamen „Der Gute" und begrüßen den neuen Wnig als bereits in Staats-Angelegen-« heilen erprobt, als fest und mannhaft, und die neue Königin als Sprossin des durch feine Pflichttreue bekannten Hohenzollemhauses. Die Theater und Vergnü- gungs-Etablifsements sind geschlossen. — Ueber das Hin- scheiden des Wnigs Oskar wurde dem Kaiser sofort Mitteilung gemacht. Der Reichskanzler sandte dem nunmehrigen König Gustav ein Beileids-Telegramm und stattete ebenso wie der Staatssekretär des Auswärtigen dem hiesigen schwedischen Gesandten Grasen Taube einen Kondolenzbesuch ab. Die deutsche Regierung ließ sogleich in Stockholm der schwedischen Regierung ihr Beileid ansdrücken. Im Laufe des Nachmittags liefen auf der schwedischen Gesandtschaft zahlreiche Beileids-Kund-^ gebungen von Ministern und den hier akkreditierten fremden Gesandten ein. Die jetzige Königin von Schweden erhielt die Trauerkunde auf der Reise nach Stock- h 0 l m in Warnemünde. Deutjche, Reich. Berlin, 7. Dez. Der Reichslagsabgeordnete Justizrat und Notar Albert Träger wurde zum Geheimen Justizrat ernannt — Am Donnerstag, den 12. Dezember, am Vorabende der voraussichtlichen Weihnachtsvertagung des Reichstags, hat der Reichskanzler Fürst Bülow Einladungen an eine Anzahl von Ab geordneten und hohen Reichs- und Staatsbeamten ergehen lassen. — Wie die „Dtsch. Tagesztg." feststellen kann, ist diese von der „Liberalen Wrrespondenz" verbreitete Nachricht, die Regierung beabsichtige die P 0 l e n v 0 r l a g e zurück- zu ziehen, eine pure Erfindung. — Einer hiesigen Wrrespondenz zufolge soll dem nationalliberalen Abgeordneten Bassermann für die Zu- »JA*— .1AT1 nw,jy -.ZZ’/IT -t gerade den Violinisten reizen muß, denn es gibt doch fein zweites Instrument, das so ausdrucksfähig wäre, wie die Violine. Gespielt wurde auch dieses Lied mit tiefem Empfinden. Recht große Anforderungen an das technische Können fteiuen die ungarischen Tänze von Brahms-Joachim, aber Frau Dr. Spohr erwies sich auch hier als vollendete Meisterin ihres Instruments. Von recht eigenartigem Reiz waren die Duette für Sopran und Bariton, die Frl. Anni Müller und Herr Adolf Müller nortrugen. Hllbachs wunderhübscher „Abschied der Vögel" mußte das Sängerpaar auf stürmisches Verlangen wiederholen. Den Schluß des Wnzerts bildeten zwei Kompositionen von Sllcher: „Das zerbrochene Ringlein" unb „Schottischer Bardenchor". Beide Lieder wurden gut vorgetragen und bildeten daher einen würdigen Abschluß dieser Eichendorfs-Feier. Hat man übrigens im großen Publikum gewußt, daß so viele unserer schönsten Lieder von Eichendorfs gedichtet worden sind? Ueber dem Krmrponisten vergißt man leider nur gar zu häufig den Dichter. Das Lodert mar recht gut besucht. Daß dieses WohltätigkeitsLonzert einen so großen und schönen Erfolg gehabt hat, ist neben den ausübenden Künstlern auch dem freundlichen Entgegenkomnren des Mktors Prof. Dr. Leist zu danken, der die Aula für dieses Konzert bereitwllligst üb erlassen und die Veranstalter des Wnzerts auf jede Weise unterstützt hatte. Vor allem fei auch noch der warmen Förderung gedacht, die der ProvinAialdttekwr Herr Geheimerat Dr. Br ei b e r t diesem Unternehmen auf jede Weise hat zuteil werden taffem Mit dem Ergebnis dieses WohltäLigkeitskonzerts können jedenfalls alle Betelligton zufrieden sein, insbesondere die Zuhörer, die Gelegenheit gehabt haben, so vollendete Musik zu hören. * — Der Jahresbericht des Freien Deutschen H 0 ch ft i s t s 311 Frankfurt a. M. erwähnt n. a., daß die Entwicklung des G 0 e t h e - Nc n s e u ;n s stetig fortgeschritten ist. Die Stiftung des Genräldezimmers des Wnigsleutnants ntarije die Frage nach einer baldigen Vergrößerung der längst zu eng gewordenen Mustumsränine i nun er dringender. Lieber die Gemälde des Königslenkuurts Heißt es in dem Bericht: ,As bot sich endlich die lange vergebens erstrebte Gelegenheitt ein ganzes, unberührtes Ensemble der für den Königslent- nant währeitd der Jahre 1759 bis 1761 im Goethe-Hause von den Frankfurter Künstlern geschaffenen Gemälde für Frankfurt zurückzugewinnen. Der hiesigen Antianitätenhandlung von I. il S. Goldschmidt war es gelungen, den Wandbildcrfchmuck des Ecksalons aus dem Hanse des Königsleutnants an der Esplanade zu Grasse zu erwerben und hierher zu überführen. Die bekannte und oft gerühmte Opferwilligkeit unserer Mitbürger zeigte sich auch jetzt wieder in ihrem besten Lichte. In verhältnismäßig kurzer Zeit war die für den Ankauf erforderliche Summe von 32 000 Mk. beschafft, und die Gemälde gingen in das Eigentum des Museums über." — In den letzten Nummern der Leipz. Jllust. Ztg. behandelt H. A. Revel unter dem Titel oReiuhardt und Gregor" das Berliner Theaterleben der Gegenwart und gibt eine Schilderung der m i 67 lrchen Verhältnisse auf dem Gebiete der Oper in Berlin vor Gründilng der von Gregor geleiteten Komischen Oper; Gregor, so sagt R., habe es verstandeir, durch lünstlerisch wertvolle Musterausführungen seinem Institut zu dominierender Stellung zu verheben. Weiter enthält diese Nummer einen reichillustrierteu umfangreichen Aufsatz über die T h 0 r a n c-- B i ld e r im Frankfurter Goethe Haus aus der Feder Professor Tr. Heuers, des Direktors des Goethenurseuins, einen Artikel „Zum 150. Gedenktag der Schlacht bei Lellthen" von Carl Bleibtreu, eine die Raumverhältmsse des neuen Rekord-Dampfers „Atarlretania" veranschaulichende Ab- bitoiuig; ferner Porträt und Blographte von Karl Frenzel, bem Abg. Friedrich Haußmann, Prof. Dr. Otto v. Falke, dem neuen Direktor des Berliner Kimstgewerbemuseums re. Für die Damenwelt vori Interesse fiird drei Abbildilngen des kostbareii Troussean der Prinzessui Marie Bo»raparte, der Brailt des Prinzen Georg von Griechcnlarrd. Non den textlichen Beiträgen der Numnier verdient Erwähnung der Leitartikel r(£ 1 n Kaiferw 0 rt", der an die bekannte Aeußerrmg Zlaifer Wilhelms über die englischen Älonats- schriften augeknüpft und in temperamentvoller Weise für die deutsche Preffe elntritt. — Kleine Kunftchronik. Im Stadtwalde zu Ra- tibor wurde aus Anlaß des 50. Todestages des Freiherm v. Eichendorff an der schönsten Stelle mit Ausblick auf das Schloß Lubowitz, die Geburtsstätte des Dichters, ein Denkstein mit der Widmung: „Dem Dichter des Waldes!" cnkhüllll Der Denkstein besteht aus einem Sockel von Feldsteinen, worauf ein zwei Meter hoher erratischer Granrtölock ruht. 1 ii k i 3 (i m t angeboren worden fein; tauben-Ausstellung zu Frankfurt«. M. । c r r a b erlieft i ftanbcn hat. Ter Ausschuß hat heute die Grund;üae or zwerte^l Eyren- schutzbenwts fcstgelegl und den Ausschußreferenten Aba n der vierten berget mit der Fertigstellung des Berichts beauftragt. W«: Forst- llche Generalversammlung des ^ano'roktwai'tiiu)'d eilte im .^rthrr* SRüPinfimTm sir..; kZ = lu‘lUIUtuuje., Vereins Ni, - Aus s.uor uno Luno HKnfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Reichsanleihe . 92.80 3% Portugiesen 111 ÄSeriiner J(!örsc, 9. Dezember. Anfangskarse. Ungar. Goldrente Italien. Bente . 194 3Ö 213.10 104*20 v on 152? 4% 4% do. Konsols do. 82.65 93.15 82.60 91.50 92.40 96 90 98.10 92 95 102.85 60.60 60.75 93 30 88.80 93.00 140.00 47.60 83.50 61.5u 94.20 190.25 114.00 3X°/o 3% 3*7. 3--L 4Bi°/o russ.Staatsanl. 19üu 4/i"/0 Japan, btaateanleihe 4% Couv.Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3u/0 Mexikaner , . . 4>a7o Chinesen . . . . Aktien; Bochum Guss Buderus E. W Tendenz: schwach. 4% Uesterr. Goldrente. . 4‘/ö% Oesterr. 8ilberrente yeti iHl reb 6a tic der, Kv Kör Diel Ä! Harpencr Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . 1 urkenlose . . uianijurt a. M.-Rieder r ab erhielt iiarl Neuling -Giesen in der ersten Klasse den z. Preis; ferner erhielt ItCrl 58 3 I; 1. t g«®tef;eit in ftlaife den 1. Preis. Leutsche Bank Deutsch-Asiat. Bank * Biskonto-Kommandit. Dresdner Bank Breunaktien . ' Baiiimure- und Ohio- Eisenbahn . . Gottbaidbahu * Lomuard. Eisenbahn Gesten. Staats bann . * Pnuce-Henri-Eiseubab n 3>a% Hessen . . 3Bj°/o Oberhessen v C1^?n 'c Oberbürgermeister von Ehem- yntV/ Ar. -De er, ist heute nachmittag znm sächsischen St'u 11u5nt,tnifter ernannt worden. Dr. jur. Hein- Tid) Gustav Beck ift 1855 geboren, er studierte in Leipzig, trnr spater Rats aste ssor in Dresden; von dort kam er nach Fraukenberg, Ende 1895 in gleicher Eigenschaft nach Frci- Ifl ! p 2ff/ ‘ 1 unjerv Msfen segneten Ustv. Selbst Donner annpf'n HT v U"nte*Jie Nch der breiten Massen gar nicht Freitag oen h'nhpn nnrri^f1 Km Staate bezahlt würden und so ihr Ernp- 14. Dezember: " nach dieser Richtung gar nicht betätigen dürften, faus ' ei schmählichentlafsen zu irerbcn. Insofern ei ate Kiiü/r. als den Grundprinzipien des Zukunftsstaates ru- i .demselben undenkbar. Eine Trennung von Staat |unb ftirdje jet ine allem richtige Lösung. Rühmlich sei uns J b'fanireich hierin vorausgegangen. Bum Schluss ibracfi er to? Ä nn? sprach kurz hierin das'bekannt lozialdemolratischen Programms aus. tirrff^ed‘ ^ie hefige Gendarmerie ver- den wegen Bedrohung und Diebstahl von der h^TaI^a)tk e^Cn r steckbrieflich verfolgten Jos. Bromberg. Kühn war früher in Mu uzen berg Unb na$ ^^ehuug seiner Straftaten flüchtig M vlV UL UC J te ** Sltbetl'e§ 3u6iIäuin dcr barmherzigen Schwestern. Am Samstag waren 25 Jahre verflossen fedbem die barmherzigen Schwestern in Gießen eine Nieder-' laffung besitzen und zum Segen der ganzen Bevölkerung ihr humanes Werk, Kranke zu pflegen, betätigen. Der Vorstand beä h>er bestehenden Vereins für Krankenpflege, dessen Zweck bie Unterhaltung einer Niederlassung üec barmherzigen ,6<5roe|teai m unserer Stadt ist, überbrachte am Samstag die Glückwünsche des Vereins an bie Schwestern. Ter Vor- ^°nde hob hervor, daß die Schwestern den Kranken aller S^nd-. gleichviel welcher Konfession, Hilfe gewähren und hau sie m edler Selbstlosigkeit ihren Lohn nur finden m dem Dank derer, denen sie Schmerzen lindern und Sorgen Verscheuchen. Die Niederlassung genieße die Wertschätzung bet ganzen Bevölkerung. Aerzte unb Laien seien darin einig bay bie barmherzigen Schwestern ein wichtiger Faktor der ’?1?fC,npJIel9e m Unfetec ^adt seien, den niemand für cnt- bc^ltd) halte. Der Verein ließ ben Schwestern für Zwecke einer Hausemrichtung, die ihrer eigenen Wohlfahrt unb Bequemlichkeit bienen soll, eine größere Summe, zu bet noch ®eber kamen, sowie em Maboimenbild i^ Hauses überreichen. Es sind gegenwärtig Id Schwestern tätig. Dem Vorstanbe bcs Vereins für Krankenpflege gehören zurzeit an: Rechtsanwalt Grünewald titeiljen: ^ungenfelü, Kommerzienrat Heichelheim, Bankier Grünewald, Rechtsanwalt Peters, Uhrmacher Otto Schmidt 1 ftaufmann Kübmger, Amtsrichter Dr. Wachtel unb Prokurist 1 NrusLanS. Rom, 7. Dez. Ein heutiges Edikt der Kongregation Der Riten befiehlt eine Nachforschung n ach Schrif- ten^?on Pius IX. Allen Geistlichen uno Laien, Manner iöie Frauen, w.ird unter Androhung von Kirchen strafen ge» Boicit, die in ihrem Besitz befindlichen Schriftstücke in den Archiven oer Kongregationen nieberzulegen oder solche Personen, die derartige Schriftstücke be,itzen, binnen zwei Mo- naten namhaft zu machen. Dieses Eoitt wird als der erste Sdiritt zur Seligsprechung Pius IX. betrachtet. Highcliffe, 7. Dez. Der Kaiser besichtigte Scstcrn ote neuen Docks bet Southampton. Heute morgen mochte der Kaiser bei sehr schönem fetter einen Spazter- gang und begab sich nach Newlands Manor zum Lunch {bei Eolonel uno Mrs. Cornwallis-West. Der Kaiser verlieh Bem Lord Alington den Königlichen Kronenorden zweiter Klasse mit dem Stern. Paris, 8. Dez. Wie in kolonialen Kreisen verlautet, toiri) demnächst in Bcrlin eine Konferenz zwischen beit deutschen und französischen Bevollmach- 1 i g t e 11 stattfinden, die auf Grund oer kartographischen Ar- ^b/-Lii der französischen und deutschen Kommissionen zur Abgrenzung von Kamerun und Französisch-Kongo endaültia btc Grenze dieser beiden Kolonien feststellen soll. Petersburg, 8. Dez. Die Zarin Alexandra ist Ziemlich start an ^nfluenza erkrankt. Warschau, b. Dez. Gestern sand hier eine Ver- m’nJ u,n 9 fon Vertretern der tau , männisch en verbände statt, ^ie Teilnehmer — etwa 500 an der Bahi — beschlossen den , o s o r 11 g e n Boy ko 11 d e r v o n Deutschland importierten Ware n. Fm ganz Polen wuroe eine Fndustneliga gegründet zur Unterstützung der lLandesproduitwn und Abwehr der Einfuhr deutscher Fn- wusirieprodutte. Tie Stimmung erscheint erbittert. Die v^renc brandmarkt die von Deutschen taufenden Konsu- Tnenien unb veröffentlicht die Namen jener Firmen Diel Bestellungen bei Deutschen zurückgezogen haben. ' Die /Oa uernDerban.be beschlossen, den Georauch deutscher land-1 ^p.chAchafklicher Gerate zu unterlassen. 3-6 Portugiesen Lene I Elektnz. Lahmeyer . . , 114.0Ö Elektriz. ächuckerc . . . 98,o0 Eschweiler Bergwerk . . 203.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 189.80 Hamburg.Amenk. Paket.L 114.30 Harj>ener Bergwerk. . . 194.00 Laurahutto ..... 214.00 Eordd. Llojd .... 104.20 Obeisehles. Eisen-Industrie 96.00 Berliner Handelsges. . . 153.00 JDannstädter Bank . . * 124.90 . 225.80 . 13280 . 169.10 . 137.10 . 198.60 . 83.40 .' 28*10 . 143.20 . 116.- oen ®e^hrV«nhCv-9,r8'- d Anregung der Freifinni- gen vereine Bad-^cauheim ind Bnbel ist ein Zusammen- l^luß sämtlicher Lin kslib er alen und Frei in- J 9 e n bre 1 n e des Kreises zu einem Kreisverein verwirklicht we0dei7 Tagen des neuen Jahres 2 a r m st a d t, 7. Dez. Staatssekretär Dernbura, toel^er gestern hier zu Besuch weilte, wurde der „Darmst. ätg// zufolge von S. Ä'. H. dem Großherzog in Audienz empfangen. Wlg» die »ucu.je ölt bitanme ^teeinipuiinvinn Ec>. ■ Uiemuer ,vi,antnn,t* a "E rnoen vnnoel tonet. M bir Pakete (fug. ÄÄS» es'/» Cauada E. B 149.25 Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank .... 225.70 Dortmunder-Union C. . . 54.uu Dresdner Bank . . . 136.70 Tendenz ■ schwach. Tcsieilonascüie des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Haudd und Industrie, Giessen. .Frankn. auf der Tagesordnung die ,Er höhn ng des Einkommens der katholischen ffifarrer sowie die Konflikte zwischen Bischöfen Universitäten, welche in letzter Seit soviel von -sich reden machten. .. <** ^ortrag. Wie der Anzeigenteil bereits mitteilte •tinbet heE abend im „Neuen Saalbau" der zweite der SX*-U,B * - »«Ä’Ä sieben, 9. Dez. 1907. * -Der gestrige kupferne Sonntag ist unfern Geschäftsleuten leider gründlich verdorben worden Das Regenwetter hatte bie erwartete große Kvnbschaft teil- toetfe. abgehalten in bie Stabt zu gehen. Trotzbem war ba» ^eben in ben Straßen, in beiten der Geschäftsverkehr lirch hauptsächlich abspielt, bewegt, auch in den Läben gab es stunbenweise Käufer, aber ein Geschäft, wie man Cd 14 ^.age vor bem Weihnachtsseste eigentlich erwarten ^uß, würbe nicht erzielt. Besonbers lebhaft wirb über! Iben bisherigen schlechten Geschäftsgang von ben Geschäftsleuten Klage geführt, bie, um ihre Waren absetzen zu tonnen, im Dezember auf trockenes kaltes Wetter rechnen bas in biefem Jahre leider bisher ausgeblieben ist. Uebri- Äens hatte der toonntag, an bem die Geschäfte bis 7 Uhr abenbs .Verkaufszeit hatten, trotz des Wetters Kundschaft jvon außerhalb zu uns geführt, die die Geschäfte der fNeustadt, der oberen Bahnhofstraße, der Marktstraße ufto. ausiachte und ihre Weihnachtseinkäufe besorgte. Hoffen rott, daß mit der kommenden Woche nun endlich der -u.-tnier Ernst macht und sich so zeigen wird, wie wir ihn jeyt vor Weihnachten alle gern sehen, damit der Handel unb sandel in unserer Stadt durch ihn profitiert- er mag ja dann im neuen Jahre wieder weniger strenge fetten ausziehen, wenn er sich nun einmal durchaus als milder Herr zeigen will. i ? a\m 17- Tez. Die Ges c tz g e b u n g s a u s- 1^111)6 beider Standekammern haben infolae her regunn ^ne »Trfffinh'*U6 ^len Kammer gegebenen An- gung eine Berstanbigung bahm getroffen, datz sie am 14. Dez um eine e?n,nte lflr «J"jufainmentretcn werden, unir ^lrte erneute Aussprache über bie Wahlrechtsvorlaae bält^beiete1 enm"5-?Cr ^tzgebungsausschug der Ersten Kammer a,in ^aße vorher eine besondere Beratung über bie to^i tre n9» Ter G e se tz g e d n n g s a n s s ch n ß über Sommer beendete am Samstag die Beratung kborfi « c 6 n 0 ?elle unb nahm sie einstimmig an, nur eine erl eb }*, %n Ausschuß bat nicht Hieä < Abänderung dcr meisten Artikel des Ge- mnmaenw 9 '"»dern auch eine Anzahl neue Paragraphen luur j9 rt9i't h^hin VE>a?)U«>te Grundgedanke des Gcsetzent- Waswr m einer '»rmwciamUimer, der über sein jajabigenben ibiefc tertitot116«» ritk”1*1 «rhebtib, rwasfernutzuna nnnhcsi. ^^^^^"OSPflichtig i)t, wenn die ii "'S.mg tninbefteny 30 ^aljre Hindus unmiterbrochem RheinhesstnHtt'-Ächf^ Ä r a 1f u n g U b e r _b c n An tra g des Pro vi n za ns Des andwirtfcha t ichen Bc r e i ns be t r A u Nöl des landwirtschaftlichen Vereins für die Br Rheinhessen und Verwendung o es Bereinä^^i mög end." Uebcr diesen Punkt der Lagesordnung euts^«» eine lebhafte Debatte. Während der Vereinsprchwent d!? Uch im Vorstand der Landwirtscyaftskammer sitzt, unDntükt hnrrf?^ nen Sekretär, leohaft für die Auflösung deS Peoomnaw^-M'^ trat, ertlärte eine Anzahl Redner, daß es kMer sti e^ ?^ ein über cm paar Jahre zuzufeh-en. Mit der Auslösung V Berctnö habe inan immer iwch Jeit. Die freien nirfn0 bon der Regierung nut Getoniittetn imterstützten Provinäia!^?^ waren fetzt neben der Landwirt,a-afislanimer geradezu bcruitne 3U gelegentlichen Beratungen noer wichtige lanoiüiufüjmH'*' öTagen äu)ammen sn treten, um ihre Ansichten ehent in " ?et bcc öernMandigen Verrreinng der Landwi? WJ“« AuSorua zu bringen. Der einzelne würde in ^U1I9 ter Landwirt,chaftstammer nicht wicht ^aü} UU9JU-,0clL ^nc drubere Vereinigung ion Zfi01' bie ihre Meinung zum Ausorua bringe, tonne mit ^rfH’ffa^n^n geltend machen. So dlenteu die Treten d ntti> hip Mi? a fin< n ' *1 ar Lil für bie Ä M dre Maßnahmen der Landwirt,cha.lskammer. Ä11 baber ben laildwirtscha,rlia-en Verein muer oer uotwendiaen ancerung einer Anzahl Paragraphen seiner SlaiUbCi lur Iahen. Nach lanaerer *3>inni1p im«. <>,i, ....st^stehen mptüpr &hl,h n a $ Rußland. Ein russischer Forst- ?9n6CLhr?C^„rDr rQ-^rcn Albr studiert hatte, bestellte im Fahre nG?b I)lc,tge” Waffenhändker drei Jagdwasfen J Thmmung, bajj sie einzeln verpackt an eine Mos- f ->er .^ost abgesendet werden sollten. Im Juli uu?pr^esnLCrMCr ^^bab der Geschäftsmann die Sendungen ber \-nH'tmOpQbe ^ost. Wenige Wochen später schrieb tmCIter' vergeblich auf bie bestellten Jagd-- Ä»?» Woraus der Wasfenhändler durch einen Laufzettel TejtfteHen ließ, daß die deutsche Post die Sendungen in Dhorn ? tunil^ck - o^gelieferr hatte. Nach weiteren Er- riU^-;alUöe?u lestgestellt, daß bie Senbungen bei bem 9^rf/i!$enr ^r^äzollamt in Alexandrowo lagern und dort mit wurden, weil die Einfuhr von Waffen nach Ruß- 9Sjtattet ^lle Schritte, die von hier aus durch Die Wr unternommen wurden, den Besteller in den Empfang Der senbungen zu setzen, waren ohne Erfolg, obgleich aum ber rustifche ^orftbeamte sich redliche Mühe gab, bie Jagdwaffen -usgehanwgt iU «toten. Als nun das Jahr 1906 zu Enda ging unb auü) eine 9xüa|enbung der drei Gewehre von Alexandrowo hnrrh ^aV' ^^bte sich der Gießener Geschäftsmann 2, • .5lTeif^,ni an hcssiiche Staatsministerium, um auf bwlomanicgem Wege in einer ober der anderen Weise die An- Erlebigmig zu bringen. Auf Veranlassung des Neia,s!anzlers nahm sich die deutsche Botschaft in St. Peters- t??/- '^wischen war in Warschau, wohin bie Gewehrsenbung bestimmt war, ber Belagerungszustand erklärt Ud°n und damit di° Aushändigung to Waffen wieder sn lassen, Är 2 Schwierigkeiten diesem Sinne trat« wenigstens die Anschauungen dtt ib»" rinm" ^^^"dlguiig der ^agdwafsen habe, es aber durch hepüchcn Landwirte bei der Gelegenheit zu Tage n" lorttg zu bringen gedenke, wenigstens eins ber I " — - - — - 2—' i Drilling) aus ber Sendung zu erhalten. Ende langten die drei Wertpakete aus Rußland glück- — Fahrkarten steuer unb Earifrefnrm s && L-1 «ftü ?-= ........g-,-jch„L Inzwischen hat auch der russische Forstbeamte hierher einen ? ^ereln^ deutscher Elsendahnverwaltungen waren auch u„ «rief gelangen lassen, worin er mitteilt, daß sein Kniff, we- ätzten Benchtssahre außerordentlich erfreulich; bie s ber Jagdwaffen, bie er zur Ausübung seines darüber, so schreibt bas Oraan des Vereins sä'Ul°^u1"kns'sL °"s.176J^^aniuxae!?tIfbi?eüo?cnJcVcS Tinqe wie"?B 6ättb,e.” 9rL’ifbar' Andere Bahngebietes insgesamt 185 228 Kilometer in den Vereins ltgion. Niemand könne beweisen, daß cs einen Gott gebe Ta 5 om oL®““1'“8 11 au^ 147 bestiegen. Ausgegebcn E? man r» Beweisendes sei, nichts Reales sei, 867 885 Fahrfchemhcste für alle drei Klassen, das roion firh nnto h6 f Un' thau.hacken, was die Gründer der Re- sind dl 895 Stuck mehr als im Vorjahre. Die 5ih( ber ^nitum, zu sprechen und hob .hervor: Dieser Mam^ses bi^ zum ä"l-uckgegangen. Die bis 2000 Kilometer haben erheblich zu, sT»' ^a jr mi ver vobelbant beschäftigt gewesen-. Er habe daher 9enommen, dagegen sind Hefte für Entfernungen über bekümmert darum, daß er von Tür zu Tür gejagt wordeü a-"° rt e n st e u er zurück, sowie auf die Erhöhung der ^nhCtl|1Tfi1pICl"> um.i)ic ihm drohenden Gefahren. Ja sogar der ^sias°p"ise sur die Ozeandampfer. Der Erlös aus den toten bem^m,Uronn™mi D^Muf des cimnal als wahr Er- verkauften Fahrscheinen bezifferte sich auf 59 155 000, bn^ s" r°N!g^hki^d^^ ' mei?Crfl15 "" fahret ach^ ^^.ernmal als wahr Erkannten. Ter zweite Grundsatz Berwattungen entfallen davon 29 686 017 Pik. 2j“ gewesen : ,Ti- Herbeiführung dcr ausglcichenden d^ hs8e8e" ,27 14^ 830 11,1 Vorjahre). Mit den 59 Millionen sei v •• ?/ai/ Bnrger gleiche Rechte unb Pflichten Höhepunkt erreicht: „Die beiden nächsten ^ahrc werden S►M^W.XilWiSs *"*“ te "*,5** WZMRSM--SMLSLW oer Lehren ßl-rifti @7,U|1V\ ’s™ nld)t Verbreiter nachmittags halb 4 Uhr: „Frühliugstusl." Abend/? Uhr'' Neu sie sich nur mit »«ade dem entgegen, indem emsludierl: „Fidetto." Momag den lv. Dezember, abends halb 8Udr 1 wir! u.-? eT t ^sivwall" begnügten, ohne irgendwie etwas -Die lustige Wittve." 0 ' 9 0 8 ul)l' L9 Äerbeifuhrung des Reiches Gottes auf Erden zu I Schauspielhaus N« unsere Massen segneten usw. Selbst Donnerstag den 12. Dezember, abends halb 8 Uhr- Der den 1L Dezember: „Wilhelm T-ll." Sa",ns,ag de« . , • ,^UI önUiflement." Sonntag ben lo. Dezember falls nachniinags Halo 4 Uhr: „Die Rabensteuierm." Abends 7 Ubi- „Sacearal.' Aiontag den 16. Dezember: „Ter Dmnmkops." Tiens, ^ag den 17. Dezember: „Em Fallstsenient/' Giessener Sponsert -17* er ein - I( l von J. Brahms. - t l Pianinos Harmoniums D9/ MITIN । Korbwares aller Art auch Harmoniums. Monatliche Mietpreise 2-12 Mark WILH. RUDOLPH Verlag wu Emil Roth iu Gieße«. Seltersweg 91 Selters weg 9t neuen Marke Stern ivwuat von Mk. 33. an Neue Mandeln 1.10 u. 1.25 P. 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Wahrhaft anmutende, innige Lrebesszenen unter- brechen die lebendige historische Zeitschilderung. Kassel, Marburg, Frankenberg, Gietzen, Hessen und Thüringen, gaben den historischen Boden für den Roman ab. Die Schilderung istlebensecht, scharfund leidenschaftlich, erschütternd, erregend, von überwältigender Kraft. Hier spricht ein tiefer Kenner der Menschenseele, ein Künstler, der auch über die höchsten Mttel des Ausdrucks verfügt. Der Leser dieses________ Romans wird sich nur schwer von dem tiefen Eindruck, welchen der Roman heroorruft, wieder frei machen können. Oft, M N eiserne Eaaigraf Kulturhistorischer Roman aus dem 14. Jahrhundert von Htudolf Irancke. 8°. 336 Seiten. Geheftet Mk. 3.—, eleg. geb. Mk. 4.— Der hier vorliegende Rommi ist aufs trefflichste geeignet, den Dichter mit einem Schlage dem deutschen Lesepublikmn vertraut und beliebt zu machen. Seinen iLtoff entnimmt Francke der hessisch-thüring. Ge- schichte des 14. Jahrhunderts. Die Hauptfigur des Romans ist Landgraf Ludwig der Eiserne, der vom Volke zur Regier- 6 Weil sie wissen daß sie ihren Kindern damit die größte Freude bereiten, kaufen sehr viele Eltern jedes Jahr einen neuen Auker-Steiubaukasten (ErgänzungZkasten) hinzu. Und weil sie auch wissen, daß in vielen Geschäften minderwertige Steinbaukasten an- geboten werden, sind die Mütter beim Einkauf recht vorsichtig und nehmen nur solche Kasten an, die ausder Etikette deutlich in roter Farbe mit der Fabrikmarke Anker versehen sind. Es ist dringend anzuraten, vor dem Einkauf eines Steinbaukastens, besonders aber beim Einkauf eines Ergänzungskastens, die neue illustrierte Baukasten-Preislistezu lesen, die von der unterzeichneten Firma gern gratis und franko zugesandt wird. Richters Icht-Akiiib»hchii, das berühmte Original-Fabrikat, find in allen feinen Spiel- wareu-Geschäften zum Preise von M. 1.—,2.—, 3.—und höher vorrätig und kenntlich an der Fabrikmarke Anker. F. Ad. Richter & Cie., Rudolstadt. £_______,____ __ Lusern Gruss zuvor! Seine lieben a. H. a. EL erlaubt sich unterfertigter C. C. zu der Samstag den 14. Dezember, abends Sh. n. pr. auf dem Corpshause stattfindenden ©a ©o Weihs^chtskneipe ganz ergebenst einzuladen und hofft recht zahlreiche a. H. a. H. begrüssen zu können. Mit den besten Wünschen Der C. C. der Teutonia Wir empfehlen unser großes Lager in modernen Hand-Arbeiten in heraldischem und altdeutschem Geschmack. Sudan-, Smyrna-, liokoko-, Biedermeier und Kreuzstich • Arbeiten von einfach bis hochelegant. Das Aufzeichnen. Anfängen und Fertigsticken aller Arbeiten wird in sachgemäßer Weise erledigt. Bf ar bi® zeim 1. Januar V ollständiger Ausverkauf Bahnhofstrasse 22 Konkursmasse 1. Berdux. 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