Nr. 135 Erstes Blatt 157. Jahrgang Mittwoch 12. Ium 1907 Erscheint täglich Ä 2 Ä vezugäpretSr außer Sonntag-, ÄeBBB® monatlicb75^ßt.,Diertti* Dem Gießener Anzeiger StA Ä A A. jA AA 3 AA _ A A ▲ A A M Nol^. Zwe?gst^ll2 werden im Wechsel mit Lg ffiA gg /vklflv 4™* ThmT IV’A KV »I XSwk F^V monalllcb «Vf.; durch dem hesfischen Landwirt W WW B Ä y & V W ■ fi W H WQ 0 9 « V MBB If r1 V diePost Mk.2.-merrtt- ää vJlVhvIlvl UllivlUvl ?«•== Woche beigelegt Um W ■ W ^«F W < W V W*4 BOr bis vormittag» 10 Uhr. zweimal wöchentlich das ■ ■ MM ~ ZeilenpreiS: lokal IbPf^ Kreisblatt für den Urei, _ ^^7 auswärts 20 Pfenn^ ‘S~ General-Anzeiger für Oberhe fen mh « <ür Devekcken- V ' .Gerichtssaal'-. Ernst Anzeiger Gießen. ’ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vllch- und Stelndruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftrahe r. ^iqenteil^Ha^s B^eck Are üeutige Kummer umfaßt 10 Seite«. politische Lagesscha«. Streiflichter auf die wirtschaftliche Lage. Zu heute — Mittwoch — ist der Zentralausschuß der Reichsbank zu einer Sitzung zusanimenberufen. Die Hoffnung ist aber unbegründet, daß eine Herabsetzung deS Reichsbankdiskonts in Frage komme. Der gegenwärtige hohe Satz bleibt also bestehen und wird bis zum Ablauf des Jahres nur noch eine Veränderung nach oben hin erfahren. DaS sind recht unerfreuliche Aussichten für Handel und Industrie, die seit so langer Zeit unter den teuren Gcldverhältniffen leiden. An eine andauernde Wieder» belebung der Börsen ist unter diesen Umständen nicht zu denken, ebensowenig an die Verbesserung dec wirtschaftlichen Lage, die, wie sich mehr und mehr zeigt, viel von ihren. Glanz verloren hat. Die Aufträge sind nicht mehr in Hülle und Fülle vorhanden, wie vor Jahresfrist; das müffen viele industrielle Betriebe zugeben. Geblieben sind aus der Glanzperiode die teuren Preise, die der Verbraucher für Waren und Leistungen fast jeder Art zahlen muß, Preise, die vielfach, wie beispielsweise beim Fleisch in gar keinem Verhältnis zu der tatsächlichen Situation des Marktes stehen. Auch die Höhe der Kohlenpreise, die schon jetzt für den Winter „aufgebaut' werden, erscheint nicht gerechtfertigt. Wenn Kohlen-Knappheit herrscht, warum wird dann die Ausfuhr von Kohlen so außerordentlich gesteigert? Das ist doch eine auffällige Erscheinung. Die überall geltenden teuren Preise müssen nun allmählich auf ein erträgliches Maß znrückgeschraubt werden. Bekanntmachungen aus den verschiedensten Gewerben haben in der Hochkonjunktur das Publikum verständigt, daß durch Verteuerung der Preise für Rohmaterial rc. ein Aufschlag unumgänglich geboten sei. Die Oeffentlichkeit hat dem Rechnung getragen. Auf der anderen Seite können die Verbraucher erwarten, daß ein Sinken der Rohmaterialpreise, das vielfach bereits wahrnehmbar ist, auch eine entsprechende Verbilligung der Ware oder Leistung herbeiführt. Eine Uebersicht über die Verluste in den hauptsächlichen Börsenwerten gibt baß „Berl. Tagebl.* Die Kursrückgänge eines halben Jahres, von Anfang Januar bis jetzt, sind zum Teil erschreckend groß. Unter anderem ist die 3x/2°/0 Reichsanleihe von 98,20 auf 93,70 zurückgegangen, die 31/2°/o Berliner Stadtanleihe von 98,60 auf 94,40, drei- prozentige Konsols haben fast 4% eingebüßt. Besonders erheblich sind die Kursrückgänge auf dem Bankenmarkt und dem Montanmarkt: 12, 15 bis zu 22 Prozent I Man kann angesichts solcher Rückgänge nicht ohne Besorgnis die Entwicklung der Tinge int kommenden Halbjahr ms Auge fassen. • Der Bund der Landwirte hielt am 7. ds. Mts. in Tüsseldorf eine Bundesoersammlung ab, in der als erster Redner Bundcsdirekwr Abg. Tr. Hahn sprach. Ten Parteien gegenüber, so führte Dr. H. aus, wahre der Bund die Parität, er gehe mit den gemäßigten liberalen Parteien und dem Zentrum in Fragen des Verbandes gern zusammen. Aber mit dem linken Flügel des Liberalismus und der Sozialdemokratie könne der Bund der Landwirte nie und nimmer zusammen arbeiten. Tr. Hahn drückte feine Freude über die Haltung des Reichskanzlers aus, der wieder zu der Bismarckschen Politik zurückkehre, die auch die Zustimmung des Bundes finde. Wir befänden uns jetzt in Zeiten einer wirtschaftlichen Hochkonjunktur, aus der aber nur Industrie und Handel den Vorteil zögen, während für die Landwirtschaft so gut wie nichrs abgesallen sei. Es sei unwahr, daß eine ungebührlt che Bereich er ung der Landwirtschaft vei Blumenreigen stattfindcn. Der Vorverkauf von Eintrittskarten zur Festhalle zu 1 Mark hat heute begonnen. Nach außen sind Karten durch Gustav Vogt in Butzbach zu beziehen. 0 Laubach, 11. Juni. Das dreitägige Aus- schußfest begann am letzten Sonntag. Der erste Tag brachte dem Festplatze zugleich den Besuch der 700 Ausflügler des Eisenbahnvereins Friedberg, so daß sich der verfügbare Raum als zu klein erwies. Bei herrlichem Sommerwetter bewegte sich am Montag ein langer Festzug unter Begleitung zweier Musikkapellen zum Schloßhofe, wo Ansprachen des Grafen Wilhelm und des Schützen-Hauptmanns Siegfried, sowie daö übliche Musikständchen erfolgten. Am Nachmittag konzertierte die nahezu vollzählige Kapelle des Ulanen-Regiments Hanau mit großem Beifall unter Leitung ihres Musikdirigenten Urbach im Gasthause zum Schützenhofe. Die Besucher des JuxplatzeK. wurden durch einen Gewitterregen vom Festplatze vertrieben. Geschossen wurde um den vom Grasen gestifteten Hammel, soivie um die zwölf angekauften Gaben sehr lebhaft. Glücklicher Hammelsgewinner blieb Spenglermeister Herb en er. Heute schließt das Fest wie gewohnt mit Tanzvergnügen und Volksbelustigungen. § HäckerSdorf (Kr. Schotten), 10. Juni. Erst unsere Zeit bringt auch den kleinen Orten Festlichkeiten, an die sie früher nie dachten. Und gerade diese kleinen Orte feiern ihr Fest mit einem freudigen Impulse, mit einer fröhlichen Begeisterung, die nichts weiß von Stumpfheit und Ueberdruß und die einen wohltuend berührt. Ein solches Fest feierte gestern und heute das kleine, weltabgeschlossene, aber recht idyllisch gelegene Höckersdorf, das Fest der Fahnenweihe seines Kriegervereins. Die Ausschmückung der Häuser und Dorfstraßen verrät schon, mit welcher Begeisterung man für das Fest sich rüstete. Nicht nur vergänglichen Festschmuck hatte man den Häusern gegeben, nein, sie waren meist neu renoviert. So gönnte man den biederen Höckersdörfern von Herzen das echte Festwetter, das gestern — wie heraus- geschält aus dem seitherigen Wechsel der Witterung — herrschte. Im recht schönen Festzuge schritten 26 Vereine; drei Reiter in Husarenuniform eröffneten ihn. Auf dem schon her- gerichteten Festplatze begrüßte der Vereinspräsident Kameraden und Festgäste, ebenso Bezirkspräsident Pfannstiel von Ulrichstein. Dann folgte die Weiherede durch Pfarrer Bieler von Babenhausen. In begeisterter Art stimmte man in die HochS auf Kaiser und Großherzog am Schluffe der zündenden Ansprachen ein. Tann nahm baS Fest seinen weiteren, recht schonen Verlauf. Den Höckersdörfern wirb es un- oergeffen bleiben. X Aus bem Vogelsberg, 11. Juni. Die Auto? und Motorräder sieht man gar nicht mehr selten; sie befahren die Hauptstraßen fast alltäglich. Wo solche durch Ortschaften führen, da wird neuerdings oft von den Motorrädern ein Tempo angeschlagen, das der Sicherheit deS Verkehrs Hohn spricht. Tas Fahrrad ist längst auS einem Sport- ein Verkehrsmittel geworden. Aber gerade jetzt liebt eS besonders bie Jugenb, am Sonntag das Verkehrsmittel wieder zum Sportmittel zu machen, indem sie durch die Ortsstraßen rast, als seien diese eine Taunus-Nennstrecke im kleinen. Ta dieses unqualifizierbare Rennfahren durch die Straßen keineswegs gefahrlos ist, so wäre es angebracht, daß die Polizei überall diesen Berufsfahrern etwas schärfer auf Nummern sähe. Vom Taunus, 9. Juni. Die Weiterführung dec Hochtaunusbahn von Königstein nach Schmitten scheint gesichert, nachdem die Kleinbahngesellschaft 60 Prozent und die beteiligten Gemeinden 40 Prozent der Kosten zu übernehmen sich bereit erklärt haben. Es schweben Unterhandlungen mit den übrigen interessierten Gemeinden, welche die Wciterführung dieser Bahn nach Rod a. d. Weil, Hassel- bach, Schwickershausen, Erbach, Caniberg, Walsdorf und Würges bezwecken. (Fkf. Ztg.) [] Marburg, 9. Juni. Währenddes heutigen heftigen Gewitters brannte im nahen Dorfe Ron Hausen eine Scheuer nieder. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 11. Juni. Anwesend waren: Oberbürgermeister Mecum: die Beigeordneten Curschmann und Georgi; die Stadtv. Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Euler, Faber, Haubach, Heichelheim, Helm, Huhn, Jann, Juahardt, Keller, Krumm, Leib, Löber, Loos, Orbig, Dr. Schäfer, Wallenfels, Dr. Wimmeuauer. Mitteilungen. Der Vorsitzende teilt zu Beginu der Sitzung mit, daß er aus Anlaß des Todes des Stadtv. Kirch ein Beileidsschreiben im Namen der Stadt und der Versammlung an dessen Familie gerichtet habe und bringt den Wortlaut des Schreibens zur Kenntnis der Versammlung. Die Mitglieder der Versammlung hatten außerdem fast sämtlich dem verstorbenen um die Stadt hochverdienten Kollegen die letzte Ehre erwiesen und er habe Veranlassung genommen, bei der Trauerfeier die Verdienste Kirchs um das städtische Gemeinwesen gebührend zu würdigen. Er bringt die darauf ergangene Danksagung der Familie Kirch zur Kenntnis der Versammlung. . Vom Vorstand des Gleiberg-Vereins liegt eine Einladung zu der am Samstag stattfindenden Generalversammlung des Vereins vor und der Vorsitzende bittet, ihr möglichst zahlreich zu entsprechen. Die Gail sche freiwillige Feuerwehr hat der Stadt zur Erinnerung an ihr vor zwei Jahren gefeiertes fünfzigjähriges Bestehen ein hübsch eingerahmtes Gruppenbild ihrer Mitglieder zum Geschenk gemacht, das bei der Versammlung zur Ansicht zirkuliert. Der Vorsitzende erbittet und erhält Ermächtigung, der Wehr hierfür den Dank der Stadt zu übermitteln. Vor einiger Zeit hat das hessische Finanzministerium wegen der Stellung von Räumen für eine steuerfreie Zollniederlage Anregung gegeben, die Stadt hat aber die Sache mit Rücksicht auf die entstehenden hohen Kosten abgelehnt. Der Vorsitzende macht nunmehr Mitteilung von einer der Stadt abschriftlich zugegangcnen Zuschrift des Ministeriums an die Handelskammer, nach der es in erster Linie Sache des betr. Handelsstandes und der betr. Gemeinde sei, für eine solche Niederlage die Räume zu stellen. Stadtv. Heichelheim bemerkt dazu, daß die Handelskammer sich wahrscheinlich in ihrer Sitzung am nächsten Donnerstag mit der Sache beschäftigen werde und ist der Meinung, daß sich der Oberbürgermeister mit der Handelskammer in Verbindung setzen solle, um gemeinsam zu beraten, wie dem bestehenden Uebelstand abgeholfen werden könne. Der Vorsitzende hält es in erster Linie für die Sache der Interessenten, für die Mederlage zu sorgen. Die Handelskammer solle mit geeigneten Vorschlägen an die Stadt herantreten und sich über die Kostenverteilung schlüssig werden. Baugesrrche. Friedrich Noll beabsichtigt auf seinem Grundstück am Weg nach dem Friedhof auf dem Rodtberg eine kleine Ausstellungshalle für Blumen usw. zu errichten, wofür Dispens erforderlich ist, da das Grundstück außerhalb des Bebauungsplanes liegt. Der Dispens wird unter der Bedingung befürwortet, daß die Halle überall etwa acht Meter von der Straße abliegt und das dazwischen liegende Gelände mit Gartenanlagen versehen wird. Karl Nikolaus will am Schiffenberger Weg ein Stallgebäude errichten, das dazu gehörige Vorderhaus will er später erbauen. Die Stadt ist damit einverstanden unter der Bedingung, daß das Vorderhaus bis 1. Oktober 1908 im Rohbau vollendet ist. Der Gefuchfteller hat eine Kaution von 2000 Mark zu hinterlegen. Professor Dr. Kosse l will in der Ludwigstraße ein Haus bauen, das hinter die Straßenfluchtlinie zu liegen kommen soll. Der deshalb erforderliche Dispens wird unter .der Auflage befürwortet, daß das Zwischengelände als Vorgarten angelegt wird. H. W. Rinn ersucht und erhält Dispens für einen Balkon im ersten Obergeschoß seines für die Plockftraße vorgesehenen Hauses. Weitere Dispense sind notwendig, weil die beabsichtigten Bauten außerhalb des Ortsbauplanes liegen, hinsichtlich der projektierten Bauten des Ziegenzuchtvereins für den Anneröder Weg (Stall und Wärterwohnung), des Fabrikanten I n d e r t h a l für den Eichgärtenweg (Gartenhäus- .cheu) und des Gärtners K. Becker für den Heegstrauchweg (Treibhaus). Sie werden sämtlich erteilt. Tie Großh. Baubehörde für die Universitätsneubauten beabsichtigt, am Wetzlarer Weg für die V e t e r i n ä r t l i n i k zwei Tüngergruben anzulegen, die gegen den Weg durch eine hohe Mauer abgetrennl werden sollen. Da die Sache eilig ist, empfiehlt Beig. Curschmann Befürwortung des Dispenses, auch ohne daß die Baudeputation hierzu Stellung genommen hat. In der sich entspinnenden Debatte hierüber, an der sich die Stadtv. Dr. Ebel, Löber, Beig. Curschmann, Stadtv. Eichenauer und Jann beteiligen, werden von verschiedenen Seiten Bedenken geäußert, ob damit nicht Belästigungen der Nachbarschaft entstehen ivürden. Es wird deshalb beschlossen, die Sache der Baudcputativn zur Vorberatung >zu überweisen. Stadtv. Eichenauer bittet bei der Gelegenheit, die vorgeschriebene Ueberdeckung der in der Stadt befindlichen Düngergruben auch durchzusühren. Beig. Curschmann sagt, bei vorkommenden Ueberrretungen der dieserhalb bestehenden Polizeiverordnung sollten die Interessenten Anzeige erheben, damit die Polizei Abhilfe schaffen könne. Stadtv. Löber bittet, dabei nicht zu rigoros vorzugehen. Bei Gelegenheit des bevorstehenden Elsofferschen Neubaues in der Marktstraße wurde der Frage der Verbreiterung der Rittergasse auf fünf Meter näher getreten. Elsoner hat auf eine Anfrage geantwortet, daß er freiwillig nichts von seinem Bauplatz abtreten werde. Da ein öffentliches Interesse für die Verbreiterung der Rittergasse nicht vorliegt, wird beantragt, die dermalige Breite der Rittergasse zu belassen. Eine neuerliche Prüfung, die durch eine Eingabe von start Huhn verursacht wurde,'hatte kein anderes Ergebnis, so daß der Genehmigung des Baugesuchs nichts im Weg steht. Verkauf und Verpachtung von Grundstücken. An dem früher Homberger,chen Grün o stück in der lWestEAnlage istz ein Austausch, von kleinen Geländestückchen behufs Regulierung der Straßenfluchtlinie mit dem Bauunternehmer Pfaff zustande gekommen, der genehmigt wird. Pfaff trägt die Kosten und hat noch 13,50 Mk. zu zahlen. Die Versammlung stimmt zu. Ebenso finden mehrere Geländeoerkäufe an der Licher Straße, bei denen es sich durchweg um kleinere Parzellen handelt, dcbattelos Genehmigung. Die Pacht für den Teil der früher Weberschen Besitzung an der Wetzsteinstraße, die dem Ortsgewerbeverein im Wege des Erbbaurechts für die neue Gewerbeschule überlassen wurde, wurde auf 1300 Mk. (1,10 Mk. für den Quadratmeter) festgesetzt. Gärtner Kaufmann hat um Verpachtung von 100 Quadratmeter von dem zur Vergrößerung des neuen Friedhofs am Rodtberg bestimmten Gelände nachgesucht. Gegen einen Jahrespachtpreis von 10 Mk. ist die Versammlung damit einverstanden. Der Umbau des Feidel'schen Hauses, der bei der Schenkung des Gebäudes von Kommerzienrat Gail als Bedingung gesetzt und von der Versammlung bereits genehmigt wurde, soll demnächst erfolgen. Die gelegentlich des Kaiserbesuchs von S. K. H. dem Großherzog dieserhalb geäußerten Wünsche beschränken sich auf das notwendigste, Küche, Vorratsräume und Tienerwohnungen in einfachster Herstellung, und würde 6700 Mk. erfordern. Für später bleibt dann noch die Herstellung der Verbindung zwischen dem Gebäude und dem Schloß in Form eines Wehrgangs mit einem dahinter liegenden Gebäude, das dem oberhessischen Geschichtsverein weitere Sammlungsräume, die sehr erwünscht wären, bieten würde. Diese Arbeit ist auf 8700 Mk. veranschlagt. Um schon vor dem Universitätsfeste einen einigermaßen entsprechenden Abschluß zu errichten, werden für jetzt 330 Mk. nötig werden. Die Baudeputation empfiehlt für jetzt die Bewilligung von 7000 Mk. Stadtv. Krum m erklärt, wie früher gegen die Annahme der Schenkung, werde er jetzt gegen oie geforderte Summe stimmen. Auf eine Anfrage des Beig. Georgi erklärt der Vorsitzende, daß außer der jetzigen Forderung von 7000 Mk. und der späteren von 8700 Mk. keine Aufwendungen mehr für die Sache zu machen seien. Beig., Georgi stimmt unter dieser Voraussetzung für die Forderung und beantragt, dies unter der Bedingung zu tun, daß weitere Anforderungen an die Stadt nicht gestellt werden und auch Kommerzienrat Gail die von ihm bei der Schenkung gestellten Bedingungen damit als erfüllt ansieht. Gegen wenige (3 oder 4) Stimmen findet dieser Antrag Annahme. Gas, Wasser und Elektrizität. August Helfendem hat am Wiesecker Weg einen Neubau errichtet und wünscht Zuleitung von Gas und Wasser dahin. Die Gasleitung, die teilweise auch für Straßenlaternen erforderlich ist, erfordert 330 Mark und- die Wasserleitung 310 Mark. Beides wird genehmigt unter der Voraussetzung, daß Helfenbein auf zehn Jahre eine entsprechende Abnahme garantiert. Beim Wässer ist die übliche Verzinsung von 10 Proz. ohne weiteres gesichert, beim Gas ist sie für 205 Mk. zu garantieren. Der Ziegenzuchtverein wünscht ebenfalls Anschluß seiner neu zu errichtenden Zuchtstation an die städt. Wasserleitung. Die dadurch erforderlichen Kosten von 970 Mark hätte, soweit es sich um Wege handelt, der Verein mit 10 Proz. zu garantieren und, soweit es sich um das dem Verein verpachtete Gelände handelt, aus seine Kosten zu nehmen. Stadtv. Krumm bittet, da es sich um einen gemeinnützigen Verein handle, von den sonst üblichen Bedingungen Abstand zu nehmen, bezw. sie zu mildern. Der Vorsitzende macht demgegenüber darauf aufmerksam, daß dies bei der Inanspruchnahme der städtischen Werke nicht üblich sei, dagegen schon vorgesehen sei, bei der Pachtbemessung, bezw. der Festsetzung des städtischen Zuschusses an den Verein entsprechend entgegenzukommen. Die Versammlung ist hiermit einverstanden. In der Kirchstraße soll wegen der Milchküche und der Gewerbeschule, die ihre Arbeitsmaschine elektrisch betreiben will, ein Kabel verlegt werden, was 600 Mk. erfordert. Der Armenverein und der Ortsgewerbeverein haben e zur Hälfte zu garantieren. Auch hier erfolgt Zustimmung. Das Gaswerk an der Gartenstraße soll bekanntlich so vergrößert werden, daß es noch eine Reihe von Jahren ausreicht. Da aber nicht vorauszusehen ist, wann die Erbauung des neuen Gaswerks, das auf dem Gelände an der Margaretenhütte errichtet werden soll, erforderlich wird, erbittet und erhält die Bürgermeisterei die Ermächtigung, jetzt schon die Pläne für den Neubau ausarbeiten zu lassen, um eintretenden Falls sofort mit dem Bau beginnen zu können. DaS Oktroi auf Lebensrnittel. Der § 13 des Zolltarifgesetzes enthält die Bestimmung, >aß die von Gemeinden zur Erhebung gelangenden Verbrauchsabgaben auf Lebensmittel bis zum Jahre 1910 in Fortfall kommen müssen. Eine Anzahl der davon betroffenen Städte will nun eine Petition an Reichstag und Bundesrat richten, die Frist bis 1917 zu erstrecken. Die Finanzdeputation beantragt, sich der Petition anzuschließen. Stadtv. Krumm spricht sich dagegen aus. Für ihn sei der § 13 das einzig schöne am ganzen Zolltarifgesetz. Stadtv. Eichenauer ist aus politischen Gesichtspunkten gegen die Petition. Er habe sich der Hoffnung hingegeben, daß die städtischen Abgaben auf notwendige Lebensmittel bald verschwinden würden und sei deshalb dagegen, für ihre fernere Erhebung irgend etwas zu tun. Die Stadtv. Dr. Ebel und Jann sprechen sich in ähnlicher Weise aus. Stadtv. Heichelheim betont, die Deputation habe sich bei ihrem Antrag von rein finanziellen Gesichtspunkten leiten lassen. Wenn die Uebergangszeit bis 1917 verlängert werde, gewinne man Zeit, für die notwendige Deckung des entstehenden Ausfalls zu sorgen, während im anderen Fall leicht eine Erhöhung der direkten Steuer eintreten werde. Das werde^vom Publikum unangenehm empfunden werden. An und für sich fei er ebenfalls kein Freund des Oktrois, wenn er auch meine, daß die Konsumenten keinen Vorteil von der Aufhebung haben würden. Beig. Georgi hält es nicht für richtig, diese kommunale Einrichtung von politischen Gesichtspunkten aus zu beurteilen. Dennoch sei er gegen die Unterstützung der Petition, da man sich ja bereits darauf eingerichtet habe, von 1910 ab die Einnahme aus dem Oktroi entbehren zu können. Stadtv. Wallenfels bekennt sich ebenfalls als Gegner des Oktrois, pflichtet aber aus praktischen Gründen den Ausführungen des Stadtv. Heichelheim bei. Stadtv. Jug Hardt stellt sich auf den Standpunkt des Teig. Georgi. Stadtv. sk r u m m verweist auf die sonstige Gegnerschaft der Perfammlung gegen indirekte Abgaben, z. B. beim Tabak. Was man bei anderen verwerfe, solle man selbst nicht tun. Stadtv. Löber meint, man solle die Sache nicht ohne weiteres von der Hand weisen. Es handle sich um 100000 Mark und es fei möglich, daß man zu einer Erhöhung der direkten Steuern um 12—14 Proz. kommen werde, wenn man das Oktroi verliere, das werde niemand gefallen. Bis 1917 habe man genügend Zeit, für Deckung des Ausfalls zu sorgen. Stadtv. Heichelheim verweist nochmals darauf, daß bei Aufhebung des Oktrois für Mehl und Backwaren die Konsumenten keinen Vorteil gehabt hätten. Stadtv. Krumm glaubt doch, daß dies der Fall gewesen sei und beruft sich hierfür auf Stadtv. Löber. Er schrecke auch vor einer Erhöhung der direkten Steuern nicht zurück, wenn damit eine indirekte Steuer beseitigt würde. Auch Stadtv. Wallenfels ist der Meinung, daß ein Vorteil für das Publikum eingetreten sei. Staotv. Löber bemerkt gegenüber Stadtv. Krumm, daß er sich lediglich gegen die Wiedereinführung des Oktrois auf Mehl usw. ausgesprochen habe. Stadtv. Heichelheim macht darauf aufmerksam, daß durch einen zu hohen direkten SteuerausMag auch der so erwünschte Zuzug ferngehalten werde. Nachdem noch Stadtv. Dr. Ebel darauf hingewiesen hatte, daß bis 1910 reichliche Teckungsmittcl vorhanden seien, wenn es der 2. Stammel' gelinge, den Widerstand der 1. Kammer gegen die Wertzuwachssteuer, die Steuer nach dem gemeinen Wert usw. zu überwinden, wird gegen neun Stimmen beschlossen, der P e ti t i o n n i ch t b e i zu tre te n. ________________________(Schluß folgt. Vermischtes. * Ein kostspieliger vsajiiafenFrieg. 1400000 Mark haben die Behörden des Staates New Persey in Amerika für einen erbitterten Vernichtungskrieg gegen die Schnaken ausgesetzt, die sich auch dort zu einer unerträglichen Landplage entwickelt haben und der Bevölkerung wirtschaftliche schaden zu- fügen. Tie Schnaken bilden nicht nur eine ständige Gefahr für die öffentliche Gesundheit als Trager ansteckender Krankheiten, sie schädigen auch Lurch ihre Belästigungen Kranke, indem sie ihnen den Schlaf rauben. Außerdem wird die Viehzucht in ihrer Entwicklung gehemmt indem die Herden unaufhörlich von Schnaken umlagert sind. Tas massenhafte Auftreten dieser Insekten erschwert auch tue Ernte einiger Fruchtarten. Wegen ihrer Anmut und ihrer klimatischen Bedingungen könnten viele Teile des Staates New Persw die schönsten Sommerfrischen sein, die bei der Nähe Mwyorks zweifellos zu den besuchtesten im ganzen Lande gehören würden. Die Mückenplage ist aber so groß und so allgemein gefürchtet, daß fein Newyorker sich in diese Gegend wagen würde. Män hat berechnet, daß durch die Beseitigung d'iescr Mückenplage die Grund- und Bodenwerte des Staates New Werfet) allein um gut 40 Millionen Mark erhöht werden könnten. Dabei bietet ein wirklich energisch durchgeführter Feldzug gegen die Schnaken die günstigsten Aussichten auf Erfolg. * Kleine Tageschronik. Ter früher in der Reichsdruckerei in Berlin angefteüte Kupferstecher Sturm sowie seine Frau wurden in Wien verhaftet, weil sie falsche 50 Kronm- itoten amgefertigt und verausgabt hatten. — Auf dem Truppe/l- übungsplatz M u n ft e r (Hannover) fuhr in eine Artillerickolonne wahrend eines Gewitters ein Blitzstrahl. Ein Artillerist und ein Pferd wurden g e t ö t e t, sechs Soldaten ziemlich schwer und vier leicht, verletzt. — Einbrecher beraubten in der Nacht die Gemeindekasse Niederschönhausens (Provinz Brandenburg). Sie bohrten dias Schloß des Geldschranks heraus, fanden Bücher, Wertpapiere und 13 000 Mark Bargeld und nahmen nur letzteres mit. Tie Gemeinde ist gegen Einbruchsdiebstahl versichert., Von den Dieben hat man feine Spur. — Der französische Dampfer „Jalouse", von Cayenne nach St. Lucie unterwegs', erlitt ein Leck, wodurch sich das Schiff mit Wasser füllte. Als das Schiff den Hafen erreichte, fand man, daß 28 Personen, darunter zwölf Frauen und Kinder, in ihren Kabinen ertrunken waren. — Durch eine Benzin-Explosion in einer Färberei zu Marseille wurde der Besitzer getötet und drei Personen tödlich verletzt. Ein Feuer zerstörte die ganzes Gebäude. — In Neufandek (Galizien) hat der Bauer Trosie- wicz seine Tochter ermordet, weil sie so häßlich war, daß sie Niemand heiraten wollte. Er wurde ivegen Totschlages zu drei Jahren Kerker verurteilt. — Tie Mörder des Landwirtes Tenter, der im April v. Js. unweit Hamborn: (Wests.) durch sieben Dolchstiche ermordet aufgefunben wurde, sind jetzt ergriffen worden. Ein Kriminalbeamter aus Berlin hatte auf der Gewerkschaft „Deutscher Kaiser" Arbeit genommen, um mit den der Tat verdächtigen Hochofenarbeitern Bartholomäus Bär, Kvkereiarbeiter Subanski und dem Arbeiter Maskowiak zusammen zu arbeiten. Weiterhin logierte er mit zwei Mördern, gewann ihr Vertrauen und sammelte derartiges Belastungsmaterial, daß die Staatsanwaltschaft die Verhaftung der Raubmörder anortznetc. Maskowiak wurde in Posen verhaftet. — Ein Mannheimer Automobil fuhr in Neustadt a. Hardt mit voller Wucht gegen eine Kutsche, wodurch der Kutscher vom Bock geschleudert und schwer verletzt wurde. — Tie Stadt Notherwell in Schottland sinkt langsam, sodaß ein vollständiger >E insturz unvermeidlich erscheint. Tas erste Sinken erfolgte mit der Gewalt eines Erdbebenstoßes. Plötzlich spürte man einen heftigen Ruck, und die Gebäude zeigten große Risse. Die Einwohner stürzten in wilder Panik auf die Straßen. Hier waren Gsas- und Wasserleitungsrohre geplatzt. Gas entströmte, sodaß ein ^penetranter Geruch die Stadt verpestete, während Wasser in Strömen die Straßen überflutete. ■ Ursache dieser Erscheinung ist die Unterminierung der Stadt durch Kvhlen-i und Eisengruben. Die Räumung ist notwendig. Müller sche Badeanstalt. Wassermärme am 12. Juni; 16 0 R. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 11. Juni 1907. Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. £DL Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber- Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 78-82 Mk. Kg.Schlachtgew.96 —100Pf. '/, „ 67-68 . '/, Kg. 82-88 Pfg. ’/, , 80—84 , '/, , 64— 76 „ Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 00.00-00.00 iWf. Roggen 100 Kg. 00.00-00.00 Mk. Weißbrot 2 Kg. 58 Psg. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Plg. Märkte. O L a u b a ch, 11. Juni. Der heutige Sch weine markt war mit 368 Stück besonders nur Jungvieh befahren. Am meisten waren Händler, nur wenige Bauern zum Absätze der Ware erschienen. Der Verkauf vollzog sich langsam, da infolge des mangelnden Vorrats an Kartoffeln die Kauflust fehlte; demnach waren die Preise geringe. Junge Ferkel galten das Paar 30—35 Mk., etwa 13 Wochen alte Läufer gingen je nach Qualität zu 50—60 Aik. das Paar ab. "» '■ ........—' ■■ — Nach Dr. Dufour ist das Nestle'sche SHnbermeöl nicht nur ein Kindernährmittel, sondern auch für Kranke und Schwache be» nutzbar. Bet Magen- und Darmgeschwüren bildet es die Heber* gangskost von Schleimsuppe zu konsistenterer Kost und schützt alte Xieute, welche an Avpetümangel ober an Schwache des Magens und Darmfunklionen leiden, vor Entkräftung. Es tvird stets gern genommen und leicht vertragen. es3/» Bankgebäude: Johannesstrasse 1. Telefon 120 149 empfiehlt L m Gieße» o o KAISER- NATRON Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Depositenkasse Giessen Giessen Aktienkapital und Reserven: 183% Millionen Mark. Niederlassungen in: Darmstadt, Berlin, Cottbus, Forst, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O, Guben, Halle, Hannover, Lahr, Leipzig, Offenbach a. M1 Stettin, Strassburg i. E., Agenturen in Alsfeld, Butzbach und Herborn vermittelt alle in das Bankfach einschlagenden Geschäfte wie: An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc. Einlösung von Coupons --- Conto-Corrent-, Check- und Wechsel-Verkehr mit und ohne Kredit Gewährung von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren etc Uebernahme von Wertpapieren zur Verwahrung und Verwaltung in dem Bankgewölbe, Vermietbare Schrankfächer (safes) Gasmotoren Fabrik Deutz Zweigniederlassung Frankfurt a. M. Börsenplatz 7. Reisegläser | Jagdgläser / Operngläser in grösster Auswahl empfiehlt Emil Schmidt, 16 Neuenweg 16. Besondere Abteilung für Spar-Einlagen dieselbe vergütet z. Zt. folgende Zinsen: 4 % bei ganzjähriger Kündigungsfrist und zwar für Beträge von Mk. 1000.— aufwärts. 31/, ®/e bei V* jähriger Kündigungsfrist für alle Beträge. Die Verzinsung beginnt — wie seither schon üblich — mit dem Tage der Einzahlung. Die Bank für Handel und Industrie ist vorn Grossh. Ministerium zur Anlage von Mündelgeldern geeignet erklärt worden. Die Bank für Handel und Industrie ist unter dem Namen „Darmstädter Bank« allgemein bekannt und auch die Aktien des Instituts werden an der Börse und in den Coursblättern mit „Darmstädter Bank« bezeichnet Die Bank beschäftigt mehr als 1200 Beamte. [»*•/« Kassestunden: Vormittags von 8 bis 12 Uhr, nachm. von 2 bis 51/, Uhr, Samstags nur bis 4 Uhr. llcucö ÄMUlltcr Gießen Einladung znm Abonnement im Gietzener Stadtthcater für die Spielzeit 1907/08. Die Abonnements für die um den 1. Oktober beginnende Spielzeit 1907/08 werden demnächst vergeben. Die Bestellung erfolgt durch Ausfälle» eines Vordrucks, der in der Musttalicuhaudluug von LTnft Challier, Neucuwcg 9, unentgeltlich zu erhalten und in vcrfchlofsenem Umschläge bi* spätestens am 15. Juni bei der Bürgermeisterei abzugebeu ist. Pläne des Zuschauerhauses können bei Herrn Ehallier cingcsehen, aucy für 20 Pfennig das Stück bei demselben entnommen werden. VoUabonnements auf 21 Vorstellungen an einem bestimmten Wochentage gewähren gegen die gewöhnlichen Preise eine Ermäßigung von 40 bis 45°/0, Teilabonnements auf 7 Vorstellungen eine solche von etwa 20%. Die Abonnementslage und die Preise sind nu§ dem Vordruck zu ersehen. Gardcrobegcld oder sonstigeNebenabgaben werden nicht erhoben. Logen werden nur im Ganzen abgegeben. Jeder Abonnent kann die für eine bestimmte Vorstellung gültige Eintrittskarte bis 10 Uhr morgens am Aufführungslage zurückgeben und gegen Zahlung von 30 Pfennig für jeden Logenplatz, von 20 Pfennig für jeden Platz im ersten und zweiten Parkett und ersten Rang und von 10 Pfennig für jeden Platz im dritten Parkett und zweuen Rang einen Gutschein erhalten, der gegen eine Eintrittskarte für eine andere Abonnementsvorslellung derselben Spielzeit umgetauscht werden kann, soweit Platz vorhanden ist. Tie Zuteilung der Plätze erfolgt zwischen dem 15. und 20. Juni durch die städtische Thcatertommifsion; dabei werden die Wünsche der Spender für den Theaterbau in erster Linie berückstchtigt; Vollabonnements gehen den Teilabonnements vor; im übrigen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Theaterbau-Bercin Gießen, G. m. b. H. ?7e außergewöhnlich billigen Preisen. Westerwälder Konservenkrüge. 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