Samstag 9. März 1907 Nr. 58 bend ieseck iweine i -3) -M -4> -Ai LIO LIO L35 tllnhaüser ie« Bäae 1? yjhiiifienökärWTbet envibeit daran', es leien mit öci Ltadtverwaltuug ttietzcu Uuterhaudluugeu im (Ä a n a e bc- ivcfiinö die Erwerbung beqelben im ungefähren Betrag von Dentscycr Reichstag. (Sitzung vom 8. Tlärj.) Am BundeSratStilche: Kolouialdireklor Dernburg. Abg Stüpler Wendel sich energisch gegen diesen Antrag .... |UU| Su^uu» Lv. COOC T" _.± £ habe sich per.lünUch und I davon überzeugt, daß diese Anstalt ein eMusieranstalt |ci. 4-ie Erlcheinl täglich mit Ausnahme de» VonntagL. Die „Siebener ZamiliendlStter" werden dem .Anzeiger' viennal wöchentlich bcfoelcgt, das '.Krchblatl für den Krtli Gietzen" zweimal wöchentlich. Ter „k.esiifche Landwirt" erfcheint monatlich emmoL taubiuu t.aja, tuajed Uutcv.iu)t« uuo 'ovviuiuwiu.|tu werden bewilligt: Für Landwirtschaftliches Versuckfowesen Einnahme 49 500 Mk., Ausgabe 87 150 Mk., für die Wem- und rlbslbauschule zu Oppenheim, Einnahme 27 670 Mk., Ausgabe 53 740 Mk., für die Obstbauschule und Landwirlschasll. Winlcr- schule in Friedberg, Einnahme 6440 Mk., Ausgabe 24 880 Mk., für die landwirls^afllichcn Winterschulen 65 900 Mk-, für land- wirtschoslliche Laushaltungsschulen 3500 Mk. Eine längere Debatte ruft die Position M v l k e r c i i ch u l e n 6000 Mk. hervor. Die Ausfchustmehrheit Halle schon im vorigen Jahre die Streichung des gefamlen Beitrags beantragt, während die Kammermehrheit den Beitrag von 6000 Mk., welcher der Molkereischule zu Lauterbach überwiesen wird, für 1906 noch be- Jetzt beantragt die Ausfchustmehrheit wieder die Hin neues Auch von und über Kietzen. Eine Festgabe zur Treihundert-Jahrleier der LandeSuniversilät. rein. Uhr unbMifienbert,. bieK unb änneiob iowie Kirchberg. SlLbeta unb Staufenberg näher kennen. Eine kurze Still- berung kinpiehlenswerter weiterer Touren unb eui Ortsveizeiti-Iij lenuebt aujeitig« ui).'j5eliebil)eiL huen sich 1110)1)1111 5 '■Ütoma ii. kämg ach solidem ganz ^rch billige« i'ieii iiie38|ä^ige^Qiig. md)e bin ich in bei ÄeichmMrichnmg, visuellen Slnjpr» iu werben. sifchimg, tuclat iür Holest, Sic. af^s und Private > zu empieljleiL t geschieht nute: iluifidjt tm'jJiuem- trat. Täglich ttiidj .40, LöO, UO und /31 leinhetm iSoozert- nwrrrichi. Lieferung raten von, sw „unnSW11* lO.ffllä« l90?' nvorsteWä 16i«ien9itel|en- Miisfener Zweite Beratung des NachtragsetatS für Sudwestafrtta. ß.* ein Antrag des Zentrums vor, anstatt der I von der Regierung gefoibcrien 29 Millionen 2 u M t111 ®’’e ” niiart zu bewilligen. TebattcloS wird hieran' (wie wir Qei eui teieua bureb Ausbang en.ee Pr.nai.r-legiamm« be mm. nabe.n T. Red.) die Slegtcruugevorlage gegen die vhnunei oe y, /.. d-r Sozialdemokraten unb bei 'Voten äugen ommcn. Ebenso wird die erste Nate von 8S00 000 Mark “ T“ d er Eisenbahn 5t i.bnb-Heet m a n iie h o p doii derselben Mehrheit und der Gesetzentwurf betreffend die Wc- cm das snd.ve.talrikamiche Schutzgebiet ht Aioeiier Berainng einstimmig aiiflenommen. Kechmmgsjal^ überwiejen, Ä über den Snnshalt ,Üt^ ä^V^V^^"^"^.Ärnb, bab 10 Jtil)?e vergangen sind, bis die Nechmmg lur 1896/97 über den LS der ainkan.jchcn Schutzgebiete dem ReiMstage vorgelegt .und Ter N-chn!mg-h°' gab eine um-afiende Tenkschr.it heraus, in welcher er iür die Bersvulung mildernde Umstände mS üeld zu liilncn sucht. Mit dieser Art der Rechnungskontiolle in den 5folo- könne es mcht wcitergehen. Redner hosst, da» die Rechnungs- komniission einen eingehenden Bericht eritaucn werde. Eine ieruere stiage ist, ob der Reichszuschust als voibehaltloies Geschenk an die floiomeii anzusehen ist, oder ob Ersparnisse bei den Ausgaben nirnckgebracht iverden müssen, sodau un nachllen Jahre em gelinget er Zuschuir notioendig ist. ^luch über die rzrage der Ler- wendnngszweeke der ReierveiondS »nutz grovere Klarheit veibreuet roctöeii. Wir müssen unter allen Umstanden eine Be|chleumgung der Rechnuug-'egung verlangen. ,, . ■ m „ (^eh Rat 6 onze: Wir teilen den Wunsch deS Vorredners, dab die Rechnungslegung Iür die Kolonien schneller m Flutz komme SUenii auch in diesem Jahre zunächst nur die Rechnung lur 1896,9t voraelegi weiden tonnic, so benetzt durchaus begründete Hoffnung, da» noch in dieser Session die Rechnung iür 1897/98, ja vielleicht oud) noch die für 1898/99 vorgelegt iverden ivird. Eingehende Verhandlungen nut den Kommissaren des Rechnungshoies lallen hohen, dast die Rechnungen lütisng erheblich srüher vorgclegi 1 Ter Gesetzentwurf betr. die Kontrolle des NeichshauShalieS und des LandeshaushalleS iür Elsatz-tzfotynngen, sowie des Vau»- holles der Schutzgebiete lür daS Rechnungsjahr 1906 wird in erster Heiiing debattelo's erledigt, unb in zweiter Lesung unverändert tng e n o mm en. Tamit ist die Tagesordnung erledigt. , . . . 9lad)|te Sitzung morgen: Interpellation Albrecht-Ablaß betr. Einiührung von Sch.jiahrtsabgaben, Jnteipellatlon Trnn- bom betr. Rechtsfähigkeit der Berufsoere m e, Inter- pcllntion Graf Hompesch-Bassermann betr. Strafprozeß- orön ii n g. —-------- Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersuätS - Buch- und Eiemdruckeret. R. Lange, Giesten. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Ervedilton und Verlag. bL Stebüftiome^llS. Tell-Adru AnzeigerGresten. LcssUche fronte /wmmer. Tar m st ad t, 8. März. Am Ministertisch: Finanzminister Dr. G n a u t h, öluuüer des Innern B r a u n, Mmistenalräte $)i\ B e st, U s ing e r Slachdem Präsident Haas die Sitzung um 9 /* Uhr eröffnet, wird nut der Statöberatuug sortgeiahren. DaS Haus geuetzmigt ohne Debatte die Kapitel des i n i Ii e r i u in 8 deS Innern: Polizei, Ausgabe 1U- 400 Mk., Polizeikasjen, Ausgabe 143 200 Mk., Arbeitshaus Dieburg, Em- nähme 81 480 Alk., Ausgabe 66 105 Mk., Kirchen, Ausgabe 483^21 QJiuir, Landesunlverjltät, 1$ i n n a l) m e 434600 JJtL, Ausgabe 1 372 143 M k. Bei diesem Zlapitcl bespricht Abg. R e h (heil.) die Verhältnisse der Ohren- 5t l i n t k. Er ersucht, dem Pros. Leuten andere Raume zur Versugung zu stellen. Für den Fall, da» die alle Äliutt m den ^eubatt uber- siedelt, sollte daiür gesorgt werden, bau Herrn Pro!. Meutert bis zum Neubau der Öhrenklmik dte nötigen rttäuniltchkeitett nut den eriorderlichen Belten zur Verutgung gestellt werden. Man hade ein volles Interesse daran und solle alles tun, den Gelehrten für die Landesimlversuät zu erhalten. rr.,»..,.,» hnft Abg. Hrrschel nagt an, m welcher Weise in Zukui.st das alte Gebäude Verwendung finden solle. Alle Vergleiche hinken. Sonst würde ich bei dem Buche, von dem ich im nachstehenden sprechen will, sagen, dast grolzeZEreignisse ihre Schatten vorauswerien. Tas groge Ereignis, das ich meine, ist setbstversiändlich die Dreihundertsahrieler unserer Landes- Universität, und das Buch, das nach dem erwähnten Vergleich der Schalten wäre, iasl ebenso lelbstversländliäs। die oestgabe, dw unsere Einheimische Verlagsbuchhandlung Emil Roth der -udovtelana und der Stadt Giesten gewissermasten als ^tlbilanmsgeschenr bietet. E in neuer Führer bind) (Sieben. Tenn er schrldert Unsere gute Stadt Giesten, die drangen — gewig nu Unrecht - allerdings als im Schauen stehend angesehen wird, so lichtvoll und daber lebenswahr, dast der Vergleich des -ducheS mü schauen diirchans unangebracht ist. Auch der Vergleich desBuches, desie Aushängebogen ich kürzlich betrachten konnte, nut dem, was man sonst unter .Führer" versteht, h.nkt etwas Zwar enthalt der sta - 4id)e, etwa 20 Druckbogen umfassende Band alles das, was a ur Len Gebrauch beiiinunien Inhalt die gewöhn icheu ^dle'nhre sonst zu bringen pflegen und noch dazu m weienilich uberfichtUcherer Form, aber darüber hmaus enthält das Buch wertvolle, von rnienen Federn herrührende Schilderi.ngeir unserer Stadt in Ve - gangenheit und Gegeiiwart, Buder ihres Aussehens, der Art und Srue ihrer Bewohner, w.e wohl keine andere Stadt sie in gleich anziehender und reizvoller Form besitzt. 5 Doch setzt zu dem Buche selbst. Dem Vorwort und der all gemeinen Einleitung folgen zunächst allgemeine über die ctaot orieimeienbe Mitteilungen und daun — >vie Jd)on » sehr übersichtlicher Weise die seststehenden »Führer -Jtuoriteii, öoiels u. f. w. — sein säuberlich getrennt nach der Art ihrer Betriebs- und Verkehr-semrichtungen. Auch sie find besonders liebevoll behandelt, fehlt doch selbst der Rolliuhr- und Gepäckträger- tani die Meldeordnung und die Wochenmarllordnung nicht. Gine Schilderung unserer Badeanstallen jchlietzt sich an und an sie reiht sich eine Uebersicht über inner neues Theater uird 5ionzerte^ Für den nunmehr folgenden Teil, der über den i5Uhrer- rahmcn hinausgeht und dem Buch geradezu den Charakter erner Monographie Giestens aufprdgt, har es der Verlag verstanden, überall die richtigen Leute Aritaroeiter zu gewinnen. Die Geschichte der Stadt behandelt in.lichtvolrer Barstellung Bibliothekar Dr. Ebel. Seine Schilderung iit um so wertvoller, als eine alle Zeilen umfassende Geschichte Giestens bi» jeijt iwa) nicht geschrieben wurde, uno dabei ausführlich genug, um die,en Mangel zu ersetzen. Die Universität schildert in Vergangenheit und Gegen.vart ein ebenfalls recht aussührlrcher auf eingehendstem .Studium beruhender Aussatz unieres Ratwnaloldno- liefe L- :u: L- üer LöO LöÜ -old ca Lüü uer L- a uer Löl> jur die Lmrd^sstallstik, Ausgabe 00 395 Mk. Bet diesem Sta- Sr« " “eine durchaus dE.r-. , werte Festgabe zur Jubiläumsfeier. Akajor Mo h r erzählt uns R eschichte oer Garniso n von den ältesten Zeiten des ; ehenrals so wichtigen befestigten SperrpunkleS ait der grotzen Beerl^ake vom Roroen nach Süden und Sudwesten bis zur Gegen- war? Eü?e für die En7wicteluiig Goethes bedeulsauie Epoche chU^t der EMU Goethe in Gietzeu der seinem DichttlngO entnommen ist. Ein sehr sorgfältig bearueitcUr Rundgang durch die Stadt wird auger den fremden Benutzern des Buches auch manchem hier Auiaisigen Anregung im riuer eingehenden Betrachtung,all..des vieren Sehenswerten un^Sa^niM^ungen^^bm^esondere^Schilderungen^ aus s5Es.sri^ÄK i;s mSn in hpm mit Fleist zusammengetragenen Buch Abhand- Ken über Sage unb ftiima, Senülierungä- unb Geiundhetts- ^rhiftMirp znnit Medizinalrat Dr. Laberkorn), Nalurge- ?clstchtlich!s Geologische/, das Kunstleben Giestens (Professor Dr Sauer behairdeil in diesem Abschnitt das Theater, die -4-0n» «>,8 bfo blldeiwe Kunst), Charakter, Sillen, Gebrauche utiü Ulw die bildende r-unio, -, Euler, Dekan 1 R-bÄncr Dr S a n b e r), Schulwesen «Lehrer Val. ' M?l l e r^Jndusttie, Handel, Gewerbe und SJerMjr, Feuerlo|ch- - S (Ö e^gen und SSihs äää berung oer.Borzuge u besonderen Abschnitt berücksichtigt, bewegen las.eli, in euiem. .Giestens behandelt; nament* -an-- Wir lernen o a i (S»;sit. der Steil.) bar. hab die Stiteibergehüll-n in dieser Abteilung schlechter b^ahlt würden, als in den anderen Ressorts. Die Bezahlung sei auch unter den Schrcrbgi.hulfrn ,db^im^erUCbed ^nnernä raun erwidert, die Unterschiede in der Bczantung recMticrligten jid.> dadurch, Mtz protze Ungleich ä I h-w L- ' ^^oninin), Mozart ^ak füll ten. friert MTtU Zweites Blatt 157. Jahr gang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen UH» I UL, JU* Ö-L -------- - , , Minister des Innern Braun legt dar, das Laute r b a ch e r f5ÄÄta& ÄSSS SMS «E tz 601S8Meb"Muf. Mark, Ausgabe 107 500 Mk., Provtnzial-Siechenaiis alten, Aus- heiter wcwen genei-mugr e ftliches Vereins- gäbe 40 000 Mk., Heil- unrd Pflegeanstalt für epileptische Stuvbet b e W o 9 2500 jj L »ro t ljj UnteKützuna “unb Suaenbtitie in Nieder-Namstabt, Stubbe 60OT S>e6e. unb <».en» 8 e r i u ti 8 |t a t i o n T.e nach ammen-Lehranstalt ui Mainz, Einnahme 0/64, im nötigen Jahr bei diesem Kapitel bew ilüglen cc>00 Bck suL 32 000 Mk., Förderung bet ^oIJnung£.lür^orge ur Landwirtlchaitsrat und 28805 Mk. für die landwirlsck>astlia^n telte, Ausgabe 6000 Mk., Untersuchung der Flutzlaufe auf, ihre duN Landwrrnch i r ber ^„i^tung der Landwirt- Verunreinigungen, Ausgabe 27 100 Alk., Fürsorge fur AKiitgfommer von jetzt ab fort vier wird, nachdem Minister bliebcne von Beamten, Unterstützungs- und Versicherungswesen^, Is ) ' . . Oastiinmung erklärt, em Antrag rau er an* Sterbequartale 11000 9RL, Snbalibcnocrforguno, ?CTOinmen, m älchem beftimmt wird, dast bis zur vollen Tätig. Mark Ausgabe 29 150 Mk., Arnienpslege 99 092 Mk., Staats 6 Laiidloirtschaitskammer der bisl-enge Beitrag vorlags- ma--stübun“s-°b-, Ausgabe 34 200ALM» fu.■ b-jchlt n>eri>cn foll. I Dispositionsfonds oOÜO wer. I Beim Kapitel 72, «UJ, -. ------ Diese-,b°r°°-ragenbe be^. Königsberg. S°henk°lms und Awnberg ben.S^rt« SS® | Gai-'V'^utcrll'^ ?’a* uh»«1 t)»i«”rglage llBrf*** ndxnVm hier kurz gesti-ilb-rten Taxtteil dos Buch besaut t^ll^tit>b b?= 2 00 3 U u ft r - t io n = n die bas gcitzriebcue Wart treyllti ergänzen In ' s mwstaxspHi KÄ-g® s«rSäS$vs Repräsentanten des jetzigen und des alten ^tadtviloes o Herstellung des Buches, die wie e» bä staiwiicis. «A J nicht anders zu enu-arten ist, einfach SÜeÄ ÄSi» ber B-Ühtsch-n Univ°-sita^ Buch« und StembrudereL Der Verleger des Buches, das er , gnunlicherweise nur eine Dcark kostet, hat.sich.durch diäes wruehm" für Giesten bedeutsanie Werl, in .den Dienst foinrt । Raterstadt und der Ludoviciana zum ^^ersitatsiest gestellt ' Ties ist ihm in bester Weise gelungen, dcnn es ist mne En^ i oselstungsrarte der Stadl Gietzen geworden, totejie |u Ufo jur di- ' vielen zu erwartenden Festgäsle nicht besser wunichen kcu . Sfoliestlich sei noch erwähnt, baß demBuche ein beschränktem Umiange bcigeiugt werden wird, .^" lich sicher E hp.Srcn Geschäfte ber Stadt werden zu nutze „machen wollen Aber über die Festzeit hinaus wird das ^uch 'ur Fremde u b Einheimische wertvoll bleiben, ist e- doch ein Otadtevild, w« « gleia) liebe- unb werwoll noch ,ur ferne andere ^tabt worden ist. . Ter inerdei mit zur Beratung gestellie Antrag Kohler, ü i 11 d) e l, für Unterhallung eines B e r | u ch s g u t e s für vei- gleichenden S a a i - S o r t e n - A n b a u aui ivisienscha'illcher Grundlage nod) 8UOO Alk. m den Elat emzilslellen, wird 'ur dies Fahr adgclchni; dem Antrag foU aber un u a ch st f a h r l g e u Etat Rechnung getragen werden. , Tas Vans genehmigt daran, die Kapitel: e ch n i s ch e H och - ch u l e Einnahme 4v6 2u8 A.k, Ausgabe 698 0 -8 Alk., Ghinnasten, 'Jicalaimuiaiicu Lber-Rcal- und Realschulen, sowie Padagoguche Lemma neu Einnahme 1532 070 Alk., Ausgabe 2 439 598 'Mk., willigte. ^cVl uiunauB. -- ----- ÖÖlicre Buraerichulen Ausgabe 94 850 Alk., Schullehr rjeuimarieu Streichung der Summe, wahrend sm) der i>uianzauv|chust der und Brävarandenanstalien, Emuahme 100 450 Alk., Ausgabe ersten Kammer für Bewilligung bei*,eiben ausiprach. Ä104Ü Wl? 5Sille«'/ SlusftQbe 2 303tziw A.k., 2utii- und Abg. Slöpler wendet sich energisch gegen diesen Anlraa cicbcinmteuidii Ausgabe 16200 Alk., Laiideswaisenanstalt, (im- auf Streichung der 6000 Mk. und betont, er habe sich penonlich aluue 50 500 Alk Ausgabe 212 126 Alt., Taubstummen- und vavon überzeugt, daß diese Anstalt ein eMusieranstalt sei. Die Blindcnanstalien Einnahme 19 264 Alk., Ausgabe lob 675 'DU., bort bcsindlichen Lehrmädchen seien wahre Perlen und Edelsteine. Vrivaicizlehungs- und Besieruugsan,lauen, Ausgabe 6000 Alk., (Heiterkeit.) Tie Molkereischule sei.mit einem S.cotzeii rlostenauf- Müibibliodicr Ausgabe 75 41u UJit., ii a n ö c s m u i e ii m, fern- ipanb errichtet worden und seit Jahren sei mit brftrni Erfolg nähme 3500 Alk Ausgabe 92 9uO Mk. Bei bieier Position wies bie Heranbildung von Meiern und Meierinnen eriolgt. 4-ie Mad? Aba R-inhart darauf hin, dast mit der Fertigstellung frage nach solchen mehre sich auch von Jahr zu Jahr^ des Landesinusemiiü ein Bauwerk ersten Raug.S geschaffen worden Abg. Bähr ist gegen die Bewilligung der 6000 Mk. und se? wofür sowohl dem tiauineiflu, unferui beruh-.^en Lauos- meist darauf hin, datz durch ^n Staatszuichutz fur dn, > naiin M esse l in Berlin, wie der Grotzh. Piegieruiig der andere Institute gLiujabigt ivurbtn. Die Anstalt werde auch wärmste und aufrichtigste Dank gebühre. Tw Eiurm-tung sei ahne denselben weiter bestehen können. Wenn erJdionruljer hrinui bmidiuürbin die Belcuästung uno die Anordnung der aus» von den großen Vorzügen derselben, wie sie der Vor red ner gestAltt^Gegenstände^ uVuslerhaft. Der Platz vor dem Museum rühmte, gehört hätte, so nm^ er sie sich auch )d)on einmal habe trotz seiner unregelmäßigen Gestalt einen schviicn harmo- '^ber angesehen haben. smanziellen Gründen K'S"; SS“"i“ “i., >'... «k. c.« » “• „iffiouu" TOÄ sL Ä ^W^o^f^glauR, es bestehe kein richtiges Verhältnis In dem bedeutenden Zuschu, vnb dem Vorteil, bcn M 2"siuut biete. Rur ein Zehntel der dortigen Zöglinge bleibe In d ien, die übrigen gingen alle ins Ausland, naurentlich nach Preutzen und R.H tret«, warm fk bk Bej nrillifluug beb StaatäsuItinfjeS ein <£et ßebte« . bau m n d°"Lg?Ä7a ck tanatt ba»u. -- müsse doch für gleiche Seift- L n irngcn auch gleiche Bezahlung gewährt werden. | (- r - —< Ein Soldatenmisjhattdlungs-Prozek. Hande) Körne. 9. März. 1.15 Uhr. 85.80 Eschweiler Bergwerk 105 60 4 96 Uesterr. Goldrente. . 4*/8 ?6 Gestern Silberrente 233 20 125.60 97.20 85.80 215.20 233.70 29.30 127 90 145.30 95 — 99.70 99.80 95.25 Canada E. B. . . . Barmstedter Bank . Deutsciie Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendern: ruhig. 29 50 145.00 143.- Reichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . Oberbessen 68.55 69 90 91.35 92.15 95.10 145.— 51 50 86.- 66.60 97.95 März. Anfan^skurse. Hurpener Bergwerk. Lauraliiitte . . ■ombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . l'iirkenluse . • Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank . . Diskunto-Koinmandit . . Dresdner Bank . . . Kreditlinien..... Baltimore- und Ohio- Etsenlahn . Gotthard bahn . . . . Lomuard. Eisenbahn . * Gestern Staatsmann . . . Pniiee-Henri-Eisenbahn . ö°/0 Mexikaner . 4>tu/0 Chinesen . . . Aktien: Bochum Gass . . . Buderus E. W Tendenz: fest und dieser Zeit keinen seiner Untergebenen mehr angefaßt bat: er bat auch bei seiner guten Führung das Bestreben gezeigt, sich zu bessern und die früher begangenen Fehler wieder gut zu machen. Tarin lag für das Gericht ein ausreichender Grund, von einer Tegradation abznseben, auf die unbedingt erkannt worden wäre, wenn sich der Angeklagte noch in letzter Zeit hätte Verfehlungen zu schulden kommen lasten. Tas Gericht hat auch von einer sofortigen Fest- nelnnnng des verheirateten Angeklagten 9lbftanb genommen, weil es seinem ehrenhaften Charakter traut und die Ueberzeugling hegt, daß er alles tun wird, seine früheren Verfehlungen durch gute Führung zu sühnen. Ter Angeklagte erklärte, sich die Entscheidung über die Annahme der Strafe vorbehalten zu wollen. 4% 3 96 396 lCird)e nnö Schirle. 5t 5 I n, 8. März. Die Meldung, nach welcher die Vornahme emer Teilung der Erzdiözesen Köln, die Grenz- anderung der westfalifchen Diözesen Münster und Paderborn sowie dte Wiedererhcbung des Besitztums Mainz zum Erzbistum den Gegenstand reger Verhandlungen bilden soll, ist, wie der „Köln. Ztg." vonzuständiger Seite mitgeteilt wird, vollständig aus der Luft gegriffen. . 146- . 114.40 . 234 85 Börsen-Wochenbericht. Tas Interesse der Börse war diele Woche in erster Linie tu Anspruch genommen durch die Erschütterungen an der New- Dörfer Börse. Tort hat sich anscheinend ein Kampf zwischen Eisenbahnmetadoren abaespielt und nachdem das Kursniveau einmal iu eine wendende Richtung gedrängt war, kam es vielfach auch zu Zwangsliguidalioneii. Cb die abwärts gerichtete Bewegung ihr Ende schon erreicht hat, vermag niemand zu sagen. Es ist hauptsächlich die Spekulation von Profession, die gegemvärlrg in Wall- Street tätig ist und den Markt manipuliert und deshalb ist man auch Ueberraschimgen nicht sicher. 9lber eine nachhaltige Verstauung der Börse pflegt gewöhnlich auch auf Handel und Verkehr zu- rückzuwirken und deshalb befürchtet man vielfach, daß auch das Wirtschaftsleben in den Vereinigten Staaten abflauen könnte, wenn nicht bald ein festerer Grundtou an der Newporter Börse §urütf- tehrt. Tie andauernde Anspannung des Geldmarktes muß ja schließlich überall retardierend auf das Geschäftsleben eimvirfen. Zn diiesem Quartal kann nun von einem Bet lasten bc? 6 °/oigcn Bankzinsfußes feine Rebe mehr fein, eine Herabsetzung ber Rate muß also dem nächsten Vierteljahr Vorbehalten bleiben. Tie Ansprüche, bie an den Geldmarkt gestellt weiden, sind immer noch sehr groß, abgesehen davon, daß die Industrie noch wie vor viel Mittel in Einspruch nimmt, summieren sich auch die Bedürfnisse der Städte auf mehrere hundert Millionen. Anleihen mit weniger als 4°/0 Verzinsung können heule nicht mehr aufgenommen werden und selbst bie 4° „igen Titres finden neue langsame Umerkuust. Sind doch die 4%igcit Anleihen verschiedener Städte schon auf den Parikurs zuruekgegangen. Gegenüber den Erschütterungen, die sich in Wall-Street vollzogen haben, blieb unsere Börse noch relativ fest, denn man hofft immer noch, daß man auch über die Gelbkalamitäten schließlich himvegkommen wird. Staatsfonds konnien ihr vor- wöchiges Stmsniücan behaupten; Russen lagen ziemlich fest; man neigte wieder einmal mehr bei Ansicht zu, daß die Tmna sich Mäßigung auferlegen und bemüht sein wird, mit der Regierung zusammen zu arbeiten. Bankaktien schwächten sich mäßig ab. '«Mut dein B o h n e n m ark 1 verloren Baltimore und Chio 2‘, °/0, Pennsylvania 2_°/0, ÜJleütnonal ebensoviel. S ch i t s a t) r t s a k t i e n peinlich fest auf die Erhöhung ber Zivifcheudeckspreise. At ontan« Papiere »erfolgten feine einheitliche Tenbenz. Eontorbta erholten sich..nm 5 °/0, Buderus nm 8%, Cberschlesriche um 2%, während Phönix 3°/o verloren haben; auch andere -Borten er itten mäßige Einbuße. Von anderen I n d u ft r i e p a p i e r e n erholten sich Holzverkohlung auf günstige Alitteiluiigen über die Lage ber Illdiistrie und den Geschäftsgang ber Gesellschaft um 5%, Zellstoff imb Walbhof fliegen ebensoviel, Teutsch-atlaiitische Telegraphen 4°/0, iouft Überwegen aber bie Kursrückgänge. Es verloren Hennmger Brauerei, Eheiuiiche Alanuheim, Lothringer Zement, Tampikorn- brauerei Helbmg, Kunstselbe, Karlsruher' und (Sülmer Maschinen Zwischen 4 imb 6%, Prwaldiskonto 5‘/4 °/0. 4}i0/e rnss.Staatsanl. 190a 4^u0 japan. Staatsanleihe 196 Uonv. Türken von iuu3 'I’ürkenlose..... Griech. Monopol-Anl. \% äussere Argentinier . Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für ruhig Berliner Boi«o, 9. 3^°/< 3% 3^°/( 3% 3 %°lc . 177.10 . 136- . 240.40 . 81..,0 . 154.30 und Industrie, Gipssen. Frankfurter Schöffengericht Gicsten. Gießen, 8. März. Eine „Wundärztin". . Eine Frau ans Hannover hielt am 21. September 1906 in einer hiesigen Wirtschaft S p r e ch st unde n für Kranke ab, die cm Krampfabern, offenen Beinschäben imb bergt, litten. Ihre Kllnbscha't verschaffte sie sich in der Weise, daß sie zunächst inse- riene, sie komme an einem bestimmten Tage nach Gießen. Ta sie ihren Aufenthaltsort hier nicht näher bezeichnete, sondern nur ihre Adresse in Hannover angab. waren die Leute gezwungen, ihr zunächst nach Hannover, ihiem Wohnsitze, zu schreiben. Von dort ans veranlaßte sie die Lerne, sie auf den von ihr bestimmten Tag nach Gießen zu bestellen. Hier empfing sie dann den Be° juch ber betr. Personen. Durch Strafbefehl würbe sie wegen unberechtigter Führung des Titels „Wundärzlin", wegen Ausübung der Heilkunde im Umherziehen, sowie wegen Feilbieteus von Heil- mitteilt im Ilmherziehen zu einer Geldstrafe von 26 Alk. verurteilt. Atif ihren Einspruch kam es zur Hauptvelhandlimg vor dem Schöffengerichte. Ter Verteidiger der Angeklagten führte ans, der dieser ziigestellie Strafbefehl sei schon wegen Verletzung des § 449 St.-P.-O. nichtig, da er nicht das zur Amvendung gebrachte Strafgesetz enthalte. Weiter habe die Angeklagte sich mit dem Titel .Wundärztin", zu dessen Führling sie gemäß § 29 Gew.-O. ohne Approbation nicht befugt sei, nicht selbst bezeichnet; wenn andere Lelite sie so bezeiclnut hätten, so sei dies ohne Bedeutuiig. Ferner habe sie Heilmittel überhaupt nicht feilgehalten, sondern nur die zur ärztlichen Behandlung erforderlichen Salben selbst unmittelbar verwandt. Auch was die behauptete Uebertreumg des § 56 a Zisf. 1 ber Gew.-O. anlange, sei bie Angeklagte ebenfalls unschuldig. Es sei zwar nur approbierten Aerzten die Ausübung der Heilkunde im Ilmherziehen gestattet. Tie Angeklagte habe aber etwas derartiges überhaupt nicht getan. Tenn dadurch, daß sie die Letike veranlaßte, sie an einen bestimmten Crt zu bestellen, sei ihre Tätigkeit gern. § 55 ber Gew.-O. nicht als „Gewerbebetrieb im Umher- ziehe n" anzusehen. Es ljaiibcle sich hier allerbings um eine Umgebung des Gesetzes, die auch iu anderen Fällen in gleicher Weise ungestraft geübt werde. Bei der gleichen Sachlage ivie hier habe das Landgericht in Stendal imd das preuß. Kammergerichi den Angeklagten freigeiprocbcit. Tas Gericht beschloß die Entscheidung a ii s z u j e tz e n. Beamienbeleibignng. Am 11. Juni v. I. mollte der Arbeiter I. W. aus Lohra auf dem Bahnhöfe zu Lollar in einen fast besetzten Eisenbahnwagen einsteigen. Tie bereits auf der Plattfoim stehenden Personen suchten ihn daran zu Hinbern. Als ein Eisenbahnbeamter deswegen eiuschreilen modle, rief ein Arbeiter aus Lohra: „Schmeißt ihn vom Trittbrett, haiit ihm aufs Dach!" Der Angeklagte mürbe megen Beleidigung int Sinne der §§ 185 200 Si.-G.-B. ui eine Geld ft rase von 35 M. ev. 7 Tage Gefängnis verurteilt. Das Gericht hielt eine so hohe Strafe mit Rücksicht auf die öfteren derartigen Vorkommnisse bei der betr. Bahn am Platze. Strenge Strafbestimmungen. Tie Polizeiverorbnung beS Großh. Krcisarntes Gießen vorn 10. Mai 1899, betr. Blaßregeln gegen bie Bl a u l - u n d Klaue n° ieuebe, bestimmt, daß Schafherden, die von einem Orte im Kreise Gießen nach einem anbereit verbracht merben sollen, zuvor von dem zuständigen Tierarzt auf das Freisein von Blaul- und Klauenseuche uniersucht werden müssen. Ein Schäfer ans Wieseck, der eine Heerde von 200 Schafen durch Mainzlar int Auftrage fernes Herrn trieb, ohne daß bie Schafe zuvor untersucht worden waren, wurde deshalb zur Anzeige gebracht. Ta er selbst zngab, daß er die in Betracht kommenden Bestimmungen kenne, mußte er verurteilt rneiben. Bei dieien Delikten ist bedauerlicher Weise bie Verhängung einer (Selb- strafe ausgeschlossen. Mit Rücksicht hierauf mußte auf eine Gefängnisstrafe erkannt werden. Der Angeklagte erhielt 3 Tage Gefängnis. Privatklage Grünewald-Gutmann. In der Privalklageiache Grünewald-Gutmann wegen Beleidigung scheiterten bie V e r g l e l ch s v e r s u ch e in der gelingen Sitzung. Die Angelegenheit wird daher demnächst zur gerichtlichen Verhandlung kommen. Gelsenkirchen Beix-w^rk . 208.30 Hamburg:-Amerik. PaketL 148.70 Harpcner Bergwerk. . . 215.60 Lauraliittte...... 234.— Nordd Llojd . . . . 127.90 Obeischles. Eisen-Industrie 115.50 Berliner Handelsges . . 167.90 Darmstädter Bank . . . '.36.20 241.- 170.70 182 25 154.30 214.10 Ungar. Goldrente » . Italien. Bente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ III (Molthan/Tr. Schmitt und Uebel): alle anderen Mitglieder des Hauses stimmten gegen den Ausschußantrag und für die Bewilligung des Staatsznfchtiffes. . Beim Lan b wirts chafts-Etat pries Aba. Brauer Herrn v. Pobbielski. Es erfolgte auf feine Ausführungen keine Antwort. Wie die Negiermtg erklärte, gedenkt sie den l o s t ait p o 111:i - ,-chen Kurs weilerzusteuern. 9115 einziges Kapitel des Etats des Fnnern blieb heute die Gewerbeanfficht übrig, die man auf Antrag Bähr zurückstellte, da hierzu seitens seiner Freunde em Antrag beabsichtigt werde. Man will nämlich die Vergütung für bie neuen fünf Hülfsbeamten aus dem Arbeiterstaube streichen. Hoffen mir, nicht nur im Interesse einer gesunben Arbeitervolltik, sondern auch im Hinblick auf eine glatte Erledigung des Budgets, daß es bei Dein sozialen Fortschritt bleibt, den diese Etatsposition darstellt. Um so lobenswerter war bie Kritik an unserem Genbar- erlernet en. Der Abg. Ulrich hatte von vornherein (am Mittwoch» gesagt, baß es sich bei den von ihm verlesenen Distrikts befehlen, in denen zu vermehrten Anzeigen aufge'orbert wurde, mit Verfügungen aus den Jahren 1893)95 handelte. Abg. Bähr erklärte, beweisen zu können, daß auch heute noch die Gendarmen in der bezeichneten flirt angeregt würden. Im Llcbrigen brachte bie Debatte über den Etat des Mi- lnisteriums des Innern manches Interessante. So den Protest bes Zentrumsabg. Horn gegen die Umwandlung der K o n fe s s i o n s° sch u l e zu S e l i g en st a d t in eine simultane Volksschule, (üi-rübcr luirb sich das Haus zu einem späteren Termin noch zu unterhalten haben. Hoffentlich fand sich bann bie Blehrheu der Kammer und die Regierung darin einig, daß auch für hie Zukunft mijcrcr Volksschule der simultane Eharalter als vornehmster Weienszug bleibt, zu Nutz und Frommen einer friedlichen Eintracht der Koincstioucn un Lande. Erfreulich ist der Beschluß der ^Kammer, eine Hute r st ü tz u n g bei) ii r f t i g e r G e m e i n be n 8 u 4b a j i e r l e 11 u n g 51 o ft e n zu sichern ; insbesondere un Iuterege der ärmeren Gemeinden des Vogelsbergs und Odeu- >walds. Dermifd)te»« . * Der ne u e ft e Eisenbahnunfall. Am 8. März suhr aus der Wannfeebahn eine vorzeitig ausfahrende Loko- mottve einem von Wannsee kommenden Zuge, vor der Einfahrt in den Wannseebahnhof am Potsdamerplatz in Berlin, in die Flanke. Beide Lokomotiven wurden erheblich beschädigt Ver- letzt wurde niemand. Die Strecke ist gesperrt. Der Verkehr wird durch den Fernbahnhof am Potsdamerplatz aufrecht erhalten. , r e V i Vr?’ März. .In der heutigen Vormittagsziehung der Zgl Preußischen Klassenlotterie fielen 20000 Mk auf 9h:. 113 820, 10 000 Mk. auf Nr. 131594, 5000 Mk. auf Nr. 158 061, 173 245, 251444, 3000 Mk. auf Nr 31023 228 641 In der Nachl-Utagsziehung fielen 15 000 Mk. auf Nr' 272 o09, 3000 Mk. aut Nr. 16 879, 42 935, 256 195 Märkte. Gießen, 9. März. Marktbericht. Ans heutigem Wocheninaikte kosteten: Butterpr. Pfd. 0.95—1.00 Mk., Hühnereier 1 St. 7-8 Vfg., 2 etef. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Psg., Enteneier 0 Pfq., Baje pv. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2Slck. 5-6 Pfg., Erbsen p. Pfd. 18-24Pfg . Linsen p. Psd.25-40Psg., Tauben pr.Pr.0,80-l,00Mk., Hühnerpr.Sl. 1,00—1,60 Bik., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enien pr. Stück l\80712'?2 yiL' Ganse pr. Pfd. 00-00 Pfg., Ochsensleisch pr. Pfd. 82—88 Pfg., Kuh- und Niudsleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweim- lleifcl) pr. Pfund 80—84 Pfg., Schwemeslelsch, gefalzen, pr. Pfund 88 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 80—84 Psg., pammelsleisch pr. Pfund 61—84 Pfg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 7,00—0,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Blk., Blilch per Liter 20 Pfg., Aepiel per Zentner 20 bis 25 Blk., in Körben 00 Pid., 'Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., Birnen per Pfd. Blk. 0.20—0.25, per Ztr. 9—15 Blk., Weißkraut per Stück 15-30 Pfg., per Zentner Blk. 0.00-0.00. - Blarklzeit 8-2 Uhr. le. Frankfurt a. Bl., 8. 'März. H e u- u n d Stroh, markt. Blau notierte: Heu Blk. 3.00 bis 3.40, Stroh Blk. 3.00 bi- Mk. 3.10. Tendenz fest. sä. Darmstadt, 8. März. Ente Verhandlung gegen einen Soldateuschinder, mie sie, Gott sei Tank, seilen sind, begann gestern am hiesigen Kriegsgericht. Im vorigen Fahre i|t durch einen abgegangenen Kanonier eine Anzeige bei dem Feld-Artillerie Regiment Nr. '25 m Xannfiabt emgelauien, nach der sich der Wachimeister I. H leyerzapf von ber zweiten Batterie grobe Solbatenmißhand- lungcn zu fchulben habe kommen lassen. Tie alsbald angeitellteuvlach- iorschungen und Uuierfuchungeu haben ergeben, daß die Anzeige au' Wahrheit beruht und die Blißhaublimgen eine Ausdehnung angenommen hatten, wie sie sehr selten vorkommen dürften. Schon seit Jahren hat ber frühere Unteroisizier und jegige Wachtmeiuer Leyerzapi feine Untergebenen in der hartherziguen und rückfichts- loielten Weife drangsaliert, obwohl ihm von feinem Batterieche' das beste Zeugnis ausgestellt wirb. Die Ermittelungen ergaben bau schon fett dem Jahre 1898 derartige Mißhandlungen uortamen ohne, bay jemals einer ber Gequälten es gewagt hätte, eine 2tn- Scige zu machen. Einzelne Zeugen sagen aus, baß Leyerzapf sie gehauen habe, wo er fie gerade 'and. Er benutzte dabei befonbers etode, Klopipeiticheii, Stiesel, Säbel oder was ihm sonst geeignet idjien. Einem warf er den Helm nach, so daß biefer tu Stucke ging. Einzelne schlug er mit der Klopfpeitsche so, daß sie bluteten. Er ließ fie unverantwortlich lang an den Stangen hangen ließ sie' außcroröentlicl) lang nut tDenfeltriigcn in den auSgestiellten Armen m ber Kniebeuge sitzen, aber bie Krone setzte er ‘|emem Gebaren sedenialls dadurch auf, daß er in zahlreichen Fällen den Leuten bei dem Appell derart die Brustwarze drückte, daß sie blutete Dei lieiifd) muß bie reine Wollust gehabt haben, bie Leute zu quälen baju m dieser barbariichen Art und Weise. 68 Biann aus beu verschiedeuen Jahrgängen machten heule ihre meist für ben Angeklagten sehr belastenden Aussagen. Leyerzapf erklärt am ben ihm gemachten Vorhalt, baß er die Leute nicht quälen, sondern ihnen nur eme bessere Ausbilbung beibringen wollte. Bis zum ^d)HUU,nÖC5 jungen Verhandlungstages hat der Vcrhaudlnngsleiter ca. 1000 einzelne uaIle von Blißhandtungen uub vorfchilstLividrigeii Behandlnngen leftgcficllt, da jedoch immer noch manche Leute inu ber Aussage zilitickhalteu, oder ber schon längere Zeit zurückllegen- ben Bilßhanbllmgen sich nicht mehr genau erinnern, fonnen es and) mehrere tausend Fälle sein, deren sich L. schuldig gemacht hat' die aber lange nicht alle unter Anklage stehen. ' ^.as am Freitag abend um Uh. verkündete Urteil, beffeu Jetainiig und Feststellung volle vier etunbeu in Anspruch nahm Vi“' ÖnU Angetlagie ivegen Blißhanblnng Untergebener in 647 Italien, wegen vor,chrlslsividriger Behandlung in 19« Fallen wegen Jnmaßimg einer Beiehlsbefiigms m 80 Fällen imb wegen ic.cibijpmi ui b pallen zu einer Gefamtstrafe von 1 Jahr Ge- angiiw vermteilt wird. Von 306 Fällen und einer Anzahl weiterer -Uu.eklagte sreigesprochen. Tas Gericht hat ,l ,nc'1 OüU eingehend an der Hand der Auflage geprüft i. erachtet ne vorerwähnte Zahl ben Straftaten als lefiacucllt ..u» »U LÄ » , w,e Kampfsti,umung kam am Freitag zum Durch- Druch über den vom Ausschuß gestrichenen Siaatszuschuß für die Ji o k er e i s ch ule in L au t e r b a ch. Tie Baueriibündler elnc!) ^tatsposiiion. Tas mußte immerhin au fallcnb f«n, jumal SDImiftcr »raun sich darauf berufen tonnte, » n " l rt, ch a , 11 > ch e P r o v i n z t g l p e r e i n für über l) elf en ben ^taatszuschuß als im Interesse ber Lanbivnt- ;1chast liegend für b e g „ n d e t erachtet hatte! Abg. Tr. peidcn- retch inetnte, daß sich die Cppoiition gegen ben Zuschuß nur ui B7\ÜntlÄm^LCn-tn,,C- r ?u0?cc Vertreter' Lauterbachs, 6tople stellte ne präge, ob bei der jüngsten Reichstagswah in einer Ber a.n.nluug m Lanierbach nicht t on jener Seite geb;ot t würbe, bie Molkerei,chule Lauterbach wegz.inehmen, wenn nicht fBmbcwalb gewählt werbe. Von ben Bänlen bes Bauern' erscholl daraus etn starkes Gelächter, inbeifen fanden bie Bauern- bleiben, was besser einmal erörtert werben sollte; em etwaiger iBlißmut hierüber barf aber nicht so weit gehen, irgend einer Seile einen Vorwurf zu machen, wie bas am Donnerstag ber Abgeorb. Bähr der Regierung gegenüber versuchte. Diesem, in wenig kon» Zilianter Form er'olgteii Vorstoß gegenüber beschränkte sich Finanz- rnimster Tr. G n a tr t h auf den Hmiveis, daß das Budget nicht später an das Haus gekommen ist, als in früheren Jahren, und auch nicht später, als es in anderen Bundesstaaten nut einjährigen iSJubaetperioben ber Fall zu sein pflegt. Schon die Erumerung an bie Neichstagswahlkampagne kann doch eine genügende Erklärung abgeben für bie Zwangssituation, in der sich fetzt bie Landstände befinden. Hier muß sich eben das Vertrauen m das Pflicht- ?efühl beivähreu! Für beu so ungemein wichtigen Nachtragsetat Aufbesserung ber I a h re s g e h ä 11 er, W ohuungs- geldzuschuß iür dieSlaalsbeamteu — und Besettigimg der D es i z i t w irt f d) af t!) soll eine genügenbe Beratungszeil freigemachi werben, um schließlich das ganze Budget rechtzeitig isertigsiellen zu können. Und es muß anerkannt werben, baß dieser Wunsch aus allen Setten des Hauses obwaltet. Aus dieser beschleunigten Beratung kann aber noch manche gute Lehre gefolgert werden. Man denke nur an bie Erörterung bes Kreisvermessungswesens, bie fast die ganze Donnerstags-Sitziing in Anspruch nahm. Nicht, daß diese Debatte an fiel; zivecklos gemefen wäre. Im Gegenteil! Aber schließlich Mußte mau auf ben beiden streitenden Seiten bekennen, daß die iFrage als solche das Bnbget nicht heute tangieren mußte, und so verwies man sämtliche Anträge zu dieser 'Dinierte an den Finanz- ausjchuß. StaatsmiMer Ew^ld auf eine Anfrage des W Leun, ,bte Regierung halte es für das zweckmamgfte, wenn die Anlag-. der Gnlndbücher vor Ausführung der Feldbereinmung erfolge. Tie Abgg. Leun, Bähr und Dr. Weber bringen Eln- ,Wendungen dagegen vor. . . „ Für Aufforstung von Gemeindewüftungen und Melioration von . Hutweidcn rm Vogelsberg werden 7300 M k. bewilligt. Beim Titel: Beitrage an bedürftige Gemeinden zu den Kosten für Wasserleitungen und zu wasserwirtschaftlichen Meliorationen wird der Antrag Weber und Breimer mitberaten, wiederum den Betrag von 60000 Mk. einzustellen. Ter Finanzausschuß tot beit Antrag eingehend geprüft und beantragt: „Die Großh. Negierung zu ersuchen, bei d?r Brandversicherungskammer einen Fonds zu schaffen, dem die Mittel zu Beiträgen bedürftiger Gemeinden zu Wasserleitungskosten entnommen werden könnten, und damtt den Antrag Dr. Weber und Breimer für erledigt zu ertiaren. Das Laus stimmt dem zu, nachdem Abg. Dr. Weber für die Gewährung der Mittel seinen Tank ausgesyrochm und fich aiich die Abgg. Korell und Leun zur Sacto geäußert haben. H-ur Regulierung von Bächen und nicht schisibaren muiwn, sowie zu Ufer bauten an der Nahe werden 3240 Mk., für Forderung und Schutz des Weinbaues 1. zur Bekämpfung der Neblausgcsahr 45 000 Mk., 2. zur Hebung des Kieinwinzer- tzandes in Hessen 2000 Mk. und 3. zur Bekämpfung des Deu- iini> Sauerwurms 1000 Mk. bewilligt. Hierbei sucht Minister Braun um die Genehmigung nach, die luuu «Mark auch für Bekämpfung der Reblaus verwenden zu dürfen. , Abg. Wolf spricht sich für Verminderung re,p. Milderung der Maßregeln zur Bekämpfung der Reblausschäden aiis. Gegen die anderweitige Verwendung der 1000 jjcl wirb lein Widerspruch erhoben und das Kapitel g e n e hmrgt. ^.ann /werden zur Förderung des O b st - und G e m ü, e b a u es 14040 Mark, zur Förderung der P f e r d e z u ch t, Einnahme 29 030 Mt., Ausgabe lo7 365 Mk. (LandesgestüD, für sonstige ,Forderung der Pferdezucht 23 800 Mk. für Nindvichzucht 87 470 Mk., für Schweinezucht 12 080 Mk., für Ziegenz u ch t >620 Mk., für Geflügelzucht 4950 Mk., für Fischzucht toOO Mk., f ur Bienenzucht 2300 Mk. und für Bodenkultur 3130 Mk. bewilligt. Beim Allgemeinen Titel, Viehzucht, führt . z Abg. Stauer aus, die Preise für Schweine seien ■ftuf dem Lande auf 36—38 Mk. Lebendgeivicht, alfo aus 50 Mk. sSchlachtgewicht zurückgegangen. Tie deutsche Landwirlichmt, habe /gezeigt, diß sie den gesamten VcÄirf an Schweinen aufzubrmgen vermag und von einer „F l e i s ch n o t" k e i n e R e d e icm iptine. Tas konnte aber nur erzielt werden, weil die Grenze geschloffen gehalten wurde, wofür man dem früheren Minister v. Podbielsu dankbar sein müsse. Jetzt sei drs Laird scuchensrei. x lAbg. Tr. Heidenreich hebt hervor, daß das -Schweinefleisch trotz der niedrigen Schlachtviehpreise nochimmersehr hoch bezahlt werden müsse. . , Zur Förderung sonstiger Zweige der Land- 'wirtschaft werden dann noch 7100 Mt., für Schlachtviehversicherung 16 000 Mk. bewilligt. Für Bergbau werden twch 19 4000 Mark, für Knnststraßenwesen 1 224 200 Mk., für Handelskammern 21130 Mk., für Förderung des kaufmännischen FortbildungK- .Unterrichts 12 GW Mk. und weiter als Beitrag für die Handelslehranstalt in Mirinz 3500 Mk., für die Handwerkskammer 6000 Mark, für .Handwerkergenossenschaften 1500 Mk., für Gewerbeaussicht 71 700 Mk., für Tampikesselprüfung, Einnahme und -Ausgabe 46 000 Mk., für Eichwesen 113 000 Mk., Ausgabe 18 680 Mark, für die Zentralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbeverein, Einnahme 45 900 Mk., Ausgabe 53 400 Mk., für die chemische Prüfungsstation in Darmstadt, Einnahme 4800 Mk., Ausgabe 16 615 Mk., für Gewerbliche Unterrichlsanstalten 203 610 Mark, für Kunstgewerbliche und gewerbliche Zwecke 16 000 Mk. ,bewilligt. Damit ist der Etat des Ministeriums des Innern erledigt. / Präsident Haas will nun für den Nachmittag eine neue iSitzung anberaumen, dsi sich aber die Mehrheit dagegen erklärt, wird die nächste Sitzung auf Dienstag vormittag anberaumt. * / Don anderer Seite schreibt man uns au5 Darmstadt 8. März: ! Tie Bndgetberatung schreitet in erfreulicher Weife fort. Das Tempo in der Erledigung der einzelnen Abschnitte und Kapitel des Etats ist überraschend. Aiag auch dabei so mancherlei ungeiant 97.20 Klektriz. Lnlnneyer 25.2‘J Elektriz. Schlickert 2.1 ?.3 6 ■ ■ besonders preiswert. IM rGiebtschönsteWäschejs Johann .Altensen. Bekanntmachung Be/S age. 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Mär» 1907, nachmittags 2 Uhr si.ldet bei dem Turmbaus am Brandplatz auch bic Verpachtung der Wrrtichaltobalteu au, dem VrebmarttplaU statt. Giesieti, den 8. Marz 1907. GrosiherzogUche Brirgermelsterei Glesien. Mecum.___________ Bank • uk • t Bank minaudit- uk ' Tapeten! § Xaturell-Tapeten v. 10 Pf.an Gold-Tapeten «20 z, « in d. fchöuircn u. ncucstcn^cuuern. '1/tan verl.toilenir.!bcuuerb.vtr.82. Gebr. Ziegler, Lüneburg. . 24L; 170.70 ' 18225 154-30 ' 214-10 Karl Blair gasiierte mit seinem Ensemble in Md In, Nürnberg, Bremen, Magdeburg, Dresden, Dvrtuiund, Elberfeld re. uut den ßtouten Erfolgen. IM Alt Moabit 82a, h. W. 21. m Tantsagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Gatten und Laters Wilhelm Vetter, Lackffedtt sagen herzlichsten Dank OiGuü Tie trauernden Hinterbliebenen. Giesien, Berlin, Edderitz, Dessau, den 9. März 1907. 116.- . 114.40 Lachen, lachen, jubeln ohne Ende!!! Es gelangen zur Aufführung: UNarenlieber Burleske in 1 Akt von Marl Bläh. Ehi Nachtasyl Durlesle in 1 Alt von Karr Bläsi. Zum Schlich: Mer Xilüiisl Burleske in 1 Akt von Karl Bläsi. Preise der Blähe: _ L Platz Mk. 1.75, 2. Bl. Mt. 1.-, 3. PI. Mk. 0,75. Bvrvcrkauf: 1. Platz Mk. 150, 2. MI. U^X), 3. Pl. ML 0.60. bei Herrn (L. 6 hallt er. Bekanntmachung. Die Stadt Bensheim beabsichtigt, Dcnmäajit die Stelle eines Borstaudes der städtifcheu Bauvcrwaltuug neu zu besetzen. Fachwisscnschaftlich, wo möglich akademisch gebildete Reflektanten, die mit Hoch- und Tiefbau vertraut sind, wollen ihre Gesuche unter Beifügung von Zeugnissen und kurzem Lebenslauf bei Großh. Bürgermeisterei bis längstens 10. April 1907 einreichen. Vertragsabschluß ist zuilächst auf ein Probejahr mit gegenseitiger einvicrlel- jährlicher Kündigung und gegen eine Vergütung von 3600 Mark vorgesehen. Nach Ablauf des Probejahres soll feste Anstelluilg mit Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung nach Maßgabe näherer Vereinbarung erfolgen. Äensheirn, 7. März 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Bensheim. Dr. Frenay. c 5 g5 c-e tv- beginnend, sollen im Distrikt Kreuzholz ücrüeiqect werden: Eichenslännne von 19—33 cm Turchm., 6—12 m Länge ifleiu^ocfaenmmfii 'eier 1,617-8 itffl. Bieter 0 Pig., finit 'n p.H 18-24 W. M.,Wnerpr.L!. Lilien pr. Suirf ienflei(rf) pr. Psd. - W- £d)ivcim- lallen, yt. Wut xbWl vt. Wii >\\e\n x>x. 10U Mi sDtild) per Hut; n Körben 00 W, liib. 'UK. 0.20-0.25, 0 Psg., per ZWltt u- ll n d Siro h- 0, Stroh 3JIL 3.0. eröffnet habe. 01604 Holzverstcigerttng i« den Waldungen der (Gemeinde Albach. Dienstag, den 12. lfd. Mts., vormittags 9'/, Uhr Am 8. März ausscchrendr Lob- Dot bei Cinsahrl Berlin, rn die i besihüdigt- Bei« Der Verkehr wird usrerht crhalletr Vormittagsziehmig fielen 20 000 M 94 5000 MM auf Nr. 31 - 5000 M auf Nr. , ?56495. —. Holzverfteigernng Dienstag den 12. d.Mts., vorm. von 9l/2 Uhr an, soll im 91ödgcner Gemeindewald in verschiedenen Tistrikten nachverzeichnctes Holz versteigert werden: Fichtenstämme mit 5,00 Festm. Fichtenderbstangen mit 4,16 Festm., Fichtenreisstangen mit 2,65 Festm., Rm. Bnchenscheitholz, Nm. Buchenknüppelholz, Wellen Buchen, 980 Eichenforstwellen, 14 Rm. Buchen und 2 Rm. Üiefcrnstockholz. Zusammenkunft: Distrikt Utersbcrg an der Krets- = 7,75 tm Kiefernstamm von 30 cm Durchm., 12m Länge — 0,85 fm Fichtenslämme von 14—36 cm Durchm., 12—20 m Länge Arbcitsvergebttttg. Die zur Herstellung der Wege auf dem israelitischen Friedhöfe am Rvütberg notigen Maurer- und ‘4»floitcvarbcitcujoüen u-titlwoch, den 20. März d. Oo*, pormtttags 11 Uhr Danksagung. ftflr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, fmuie für die zahlreichen Bluuumspenüen sagen tnmgen Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Emilie Anaücr, geb. Orth 1674 und Kinder. Giesien, den 9. März 1907. Tapeten W -.Holle von 10 Pf an. Elcgaute Goldtavcte von 22 Pi. an Echte Llncrusta 53 cm breit ä Meier 40. 48, «0 und 70 Pf Lincrulta Ersatz, fertig lackiert, a Pieter 20 Pi. Muirer überall bin srko. Rinokeie Tapelen-lfldaslrie C. Kupscli Frankfurt a. M. = 6,81 fm rm Buchen-Scheiter , Eichen-Scheiter, rund, , Buchcn-Knüppel Holzversteigernng Donnerstag, den 14. März 1907 werden versteigert auö den Distrikten Ammenhäuserhecke 6, Köpperuhelle 8, 10 und 13, und Buchkopf 2, Stämme: Fichten 11 Stsick von 12-22 cm mtttl. Dm>, 7—18 ui Lange nut 3,22 Fm.; Tcrbstangen: Fichten 68 Stück m,i 5L8 Fm.: Scheiter Rm.: Buchen 13, Eichen 3; Knüppel Rm.: Buchen 32, Eichen 17, Kiefern 36 I. Kl., 3 11. Kl-, Fichten 5 II. ML, Aspen 2; Reiser Rm.: Buchen 124, Eichen 218, ASven 32, Kte ern 64 lausgelnüppelt), Fichten 6 lausgeknüppelt-; Stöcke Rm.: Buchen 12, Eichen 7, Kiefern 27, Fichten 7 1. Kl., 2 ll. Kl. o , Zusammenkunst vormittags 10'/, Uhr am Pflanzhauschen im Eichwald und ilachmmags 1 Utzr am Abtrieb un Di,tritt Küppern- helle an der Srrage ^ondorf-Allerlöhausem Ätähere Auskumt erteilt Forstivart Leyerer, Elimbach. ILviidorf, den 5. 'März 1907. B /• Freiherrllche Oberförsterei Rabenau. Schmieder. le'-ch bas. llÜt, fil1 • rr i» einer X* ^Qh. Ue, wtÄoiS "flen K^otnin 1 beü. lctler?enrt. ’ weit Sw sileii. empfiehlt in gramer 'Auswahl Lvmchbütieu iruiw und oval Lvaimrorme Xvoiujicdc '4.-uanzcuttibcl btvremtuve 'JlOllitiOdÜ Korvouricke. strasie nach Giesien. Rödgen, am 8. März 1907. Grosiherzogliche Bürgermeisterei. Stein.' [1652 Ihre Genoralagrentnr für den Bezirk Cassel W hat eine der ältesten deutschen Versicherungs-Aktlen- »3 Gesellschalten (Leben, Unfall und Haftpflicht, ohne V olksversicherung) zu vergeben. pfÄ Umfangreiches Mandat mit hohem Einkommen. 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März l. Js., vorm. 9 Nhr, in den Distrikten Fichtcnwiese, Lopf, Ncuewald, Wallen- felswüstung, Winnereck, Eisenschade, Nassenstrauch und Hahnekanirn (Forstwartei I): _ 10 Eichen-Stärnrne mit 5,18 Festm., 283 Nadel- Stämme mit 86,86 Festm., 2 Buchen-Stämme mit 2,12 Festm. 434 Nadel-Terbstangcn, 872 Nadel-Reisstanaen, 7 Rm. Eichen-Skutzscheit (rund), 12 Rm. Eichen-Nutzknüppel, 36 91m. Buchen-, 2 Rm. Nadel-Scheit, 18 Nm. Buchen-, 29 Nm. Eichen-, 142 Nm. Nadel-Knüppel, 7375 Wellen Buchen-, 50 Wellen Eichen-Reisholz, 90 Nm. Buchen-, 2 Nm. Eichen-, 41,5 Nm. Nadel-Stockholz. Tas Holz aus den Distrikten Wallenfelswüstung,^ Winnereck, Eisenschade und Nassenstrauch wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und in der Mittagspause versteigert. , . [1662 Zusammenkunft an der Fichlenwiese. 2. Dottnerstag den 14. März l. I., vorm. 9 Nhr, im Distrikt Hinnerling (Forstwartei II): 19 Eichen-Stämme mit 7,61 Festm., 45 Nadel- Stämme mit 13,93 Festm., 15 Eichen-, Buchen-, Esche- und 94 Nadcl-Derbstanzen, 23 Nm. Eichen- und 2 Nm. Nadel-Nutzknüppcl, 72 Rm. Buchen-Scheil, 205,5 Nm. Buchen-, 50 Nm. Eichen-, 94 Rm. Erlen- und Aspen-, 39 Nm. Nadel-Knüppel, 8750 Wellen Buchen, 2200 Wellen Eichen, 1750 Wellen Erlen-, 75 Wellen Nadel-Reisholz, 65,5 Rm. Buchen-, 9,5 Rm. Eichen-, 22 Rm. Erlen- und 12 Nm. Nadel-Stockholz. Zusammenkunft bei Brennholz Nr. 298. Allendorf a. d. Lumda, am 8. Alärz 1907. Grosih. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Rein. I Versteigerung TienSlag, den 12. März L F , nachnr. 3 Uhr werden int itaot Psnndlokal, Scltcrowcg 11 babicx 1 Sekretär, 2 Sovbn, 1 Konsol- schrank, 1 groge Veitcr, 4 Pserte und 2 Wagen versteigert. ..1633 G e m m e ck e r , Pfandmeiüer. Dnnksngnng. Filr die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hmscheiden meines lieben Ptannes, unseres guten Vaters, tÄrosioaters, Schwiegervaters, Bruders, Schwagers und Onkels Hcull Ernst Küllor sagen nur hierdurch herzlichsten Dank Dir trauernden L)intcrbliebcnen. Giesien, Alsfeld, den 9. März 1907. 1667 'anseknr»6- olo-90 ,r,werk. ' ' 233-7° etk . . • 1 29.30 E.B- ■ : : 1279« Giessen, Nener Saalcau iSteins Garten) Gastspiel des Original Kö'.ner Bnrlcsken-Enseml'le Direktion Karl Bläh. HO* iS* Erstklaisigce» vornchmco Ensemble, *tSX *®X Rur o Borstellungen 3 am 12.. 13. u. 14. März Am 12. März abends 8 lUir CröstunngS-Vbrftellnng Karl Blass in icincu iplauzrollen. ;r er werk Bernwerk-^70 ,erik. Paketl- ,)156fl gwerk. • • 234_ Donucrotag, den 28. 911 ara 1007, imchmiitaas 3 Uhr wird auf dem biciiflcn Orlögerichi die vor den 9iaincn des Muller, Earl m Ereield.^iiiller, Louis in ^nttich, Ptclleubenuer, Emilie in Glctzcn und lülüllcr, Ernst in Benin siebende Parzelle der Gemarkung Giesien 7/13!) = 14-44 qm Acker in dem Leasserjall,ztvischen derEhaufiee und dem Aulweg öffentlich meiftbieiend erbteilungS- haib. ireiivillig verjteigert werden. Dao Grundstück jidut auf die Chaussee nachKlein-rmidentsruber Eeianoe der Fernie scheu Drahtseilbahn). Eiegen, den 8. März 1907. Grosih. Lrtsgencht Giesien. ____________Gros._________B^/3 Versteigerung. Mittwoch den 13. März er., nachmittags 2 llbr,_ werden m dem rviekerscheu ^aale, 'Jlcuimbt to, sreiwillig versietgert: ’S Sofas, 4 vollst. Betten, 1 viereaiger u. 2 runde Tische z. Austlappen, 1 grosier runder Tisch, 2 viereckige Tische, vier Liletbericoräute, IWeisizeug- schrant,3Glasichraukc, einer niit Siouiuwde, 1 Sekretär, 3 Kommoden, 4 groge und 4klet»ieSPtcgel,2^lachl-^t,che, 1 dlegutalvr, 1 Waschtisch, eine Partie Stühle, 1. dtählisck), 1 Hangelampe, 1 Lüftre, Sleh- une Küchenlamven, Bilder, Porzellan, 4b Baude „Gartenlaube" u. a. ui. Die Bcrncigcruna findet bcstimint statt. G e i si l e r, Gerichtsvollzieher. Pflanzgarten. Das am alten Bnchwaldsweg und Mühlberg liegende Holz wirb bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kann vorher eingesehen werden. Albach, den 8. März 1907. [1684 Grosiherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Statt jeder besonderen Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Grösser, Lackierer nach kurzem, schweren Leiden zu sich zu rufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Grösser, Schmied. Steinbach, den 9. März 1907. 01610 iud Obi»- , K660 » ' ' ' Ls'öO iseubahn • , j^Ud lUOdU» ■ ' ' 143." j.ßweu^1111 Heinrich gack, JYUrktstr. 19. Wirtschaftz-Erössniing. Meiner werten Nachvars^aft und Bekannten die ergebene Msiteilung, daß ich mit dem heutigen Tage &QT Bruchstrasie 12 eme ISiinsisicr titküciigcitofttni m PianiiioS. b«/, Bayrische Flügel- und Pianinotiibrik m.Tanrpfbetrieb u. eig. Sägewerk Gegr. 1830 von Gegr. 1330 = Wilhelm Arnold = Aschaffenburg Lieferant v.fHans v.Bülow,Fürst- lichkeiteil n. floatlidjen Ansiallen lieierl Bülow-Ptaluuos u. Flügel in techiusch u. künstlerisch vollendeter Aus'ührting, direkt an Private ohne Zivischenhändlcr zu Fab 1 tk-AiiSitahmepreiieit. Auch Lerlzahluirg ohn. Erhöhung d.Bezugspieiie. — BeiBnizahiung höchsier Rabatt. Freie Lieiernng. — 14 Tage Probezeit. — 10 Jahre Garantie. Tarnende von Tank- I jchreibeitaiisalleii 5kreijen. FUigir. Katalog mit Borzugspr. foioii poftivei. 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Lehrling welcher Lust hat die Konditorei zu erlernen, gejucht von 1531 Ludwig Toll, Konditorei, Schokolade- und Zuckerwareu- _________ Fabrikation.__________ Junger Mann, am liebsten uouj Lcutde, welcher als z^eUncrUhrling eintreten roinz zu Ostern bei freier Berpstegg. gesucht. Schrifll. Meld. u. 01^04 an d. Giest. Anz. erveieiu Lehrt, ngsstccke für Sohn aus guter Familie m hiesiger Weinhaiidtung offen. Schriftliche Meldung, unter 1528 an d. Giegener Anzeiger erbcieii. Lehrling‘SÄ Kontor hiesiger Fabrik gesucht. Schristl. 'Nieldungen umer 1200 an d. Giestener Anzeiger erbeten. ^phrllllil aegen ioiortige Ber- cwiij.iiiiij ßutung öeiuüjL [Ulul7 H. Strobvactz, Zavrradhdlg.^ gesucht. [1170 Gärtucrei Kart Kaufmann, _____Marburger Strage. 1543] Ich suche zu Ostern auf mein Kontor einen Lehrling mit guter Schulbildung und bitte um selbstgeschriebene Oss erteil. Gg. heinr. Schirmer. Liljruiadajctt u.Lci>rliug gegen sofortige Vergütmig zuin baldigen Einiritt gesucht. [1592 Max Marum, BahNhofstr. 4. Prtvat-Hvtcl Bad Nauheim sucht und gewandte tücht. uuiym^minicruiüö» cucu. Borzustellen Gie»cu, ^is- inarckstraste 36, 1._______________[1555 OiiiAhilrp oder Lausmädchcu ^ii»pi)iisr fckr einige Wochen gesucht Wilhclmnr. 21, 1. ^'“toftranßcu,^, 1649]Gg. Keil, Neustadl 6. Gin ar bett übernimmt, gegen guten voyn alsbald gesucht. [Itiuö ______Frautsurter Slraste 63, OrdeutU iVUömcu iur alle Ür« bett gesucht. Etwas Nähen erio. 01v/4 Frau Müller, 9ieuiladi41. Ein [01603 lüchligcs Huusmüdchrn wird zum 1. April gesucht. Frau Prof. König, Voberstr.Q. ^udje mehrere tucyuge Madchc« bei hohem Lohn sur fosotl uub später f. hier u. auswärts. [01609 Frau Rieh, Kaplalisgasse 21. LaunuävüjciiL^sÜ'Z NciulicheS Mädchen tagsüber iur Hausarbeit gesucht. Utah. SelterSweg 6», 1. [1656 Tüchtige Verkäiüerinnen der Kolonialwaren- oder Teil« kalesienvrauche gegen Hoves Salair unb bei setvftändiger. bauernder Stellnug ,ur lorort ob. spat, zu cugagicreu gesucht. Braucheknuoige Bewerber» innen, weiche au felvstaubiges Brbeiteu gewöhnt unb uuo ,»ch uver ihre bisherige Tatlgteit ausweneu können, wollen Mel» düng mit ausiuvrlichemLebcus» lau» und Zeuguisavschrifieil, unter gleichzeitiger Mugabe, zu weichem fvuücitcu Ter mm ber Ciulritt enotgeu kaun, unter 14U8 au dcuGieireuer Mnzetger emrcichcu.___________________ Mädchen am liebsten vom Lande geg. hohen Lohn gesucht. Steinstr, 48, p. [1435 Lehriuädchtu Gesucht HauLLcn od. einsache Stütze z. 1. 4. od 15.4 Nähen und schneidern erwünscht, tyrau Oberleutliam Schweuvv 01a29j Wculwrftr. 48. aus guter Familie geg. sofortige Vergütung für mein Laptsserie» und Sptelwareuaefchatt iur io» fort oder spater gesucht. [1320 J. H. Fuhr, Sonnenstr. 25. 1540] Einfaches, solides, jüngeres Maochcu sucht zum 1. *utai Frau Noll, Bahnhofstraste 5L Ein alleres, solides Maocheu für Küche und Hausarbeu zum 1. April gesucht. 1603 Frau Cmma Scllheim, ____________Bisniarckstr. 38.________ Ein unabhäng. Mädchen tags^ über ges. rftoonstr. 31 p. [01vl8 Tüchtige ülLaschfrau gesucht. 01502] Francwrier Str. 33, L Madchci» für Küche unb Haus gesucht. 1 1309]__________Bavutzomr. 1. 1529] Braves, vrdemlicheS Dienstmavchku zum Eintritt am 15. März gesucht. Frau Weinhändler Gebharo, __________Weiianlage 50._______ Zur Jiistlinvyalliiiii; des Gartens wird f. einige Tags d.Woche tücht., mit d.Arbeit.uertr. Frau gesucht. [1461 C. Nlmgfpor, Dammstr. 35. Tücht. Tilnstmäbchcn bei hohem Lohn für sofort oder später gesucht. [1561 Frankfurter Strafte 59, p. 1527] Wir suchen per 1. April noch eine liiiißcrc Lttkliuserill. A. Holtcrhoft Söhne. ,