Jahrgang Derm Empfange der Deputation des west- älrschen Bauern-^Vereins dankte der Kaiser für die aus westfälischen Landesprodukten bestehenden Gaben und gab dem Bedauern Ausdruck, daß die Kaiserin md)t zugegen sein könne. Die feste Treue der Westfalen sei ihm bekannt. Auch heute habe er aus seiner Fahrt nach Tecklenburg in allen westfälischen Orten erneute Beweise davon erhalten. Er beauftragte die Deputation, den Mitgliedern des Vereins seinen Dank zu übermitteln und schloß mit den Worten, daß die westfälischen Bauern ihm auch in Zukunft die Treue bewahren möchten. Heute vormittag um 10 Uhr sand auf dem Neuplatz beim Schloß unter strömendem Regen Feldgottes-» dienst in Gegenwart des Kaisers statt. Um y212 Uhr erfolgte die Abreise nach Berlin, wo der Kaiser gegen 8 Uhr eintrisft. Deutzches Reich. Berlin, 31. Aug. In kirchlich katholischen Kreisen erhält sich das Gerücht, daß der Divisionspfarrer R. v. K r z e j i n s k i in Magdeburg als ernsthafter Kandidat für den erzbischöflichen Stuhl in Posen-iGnesen ausersehen sei. Herr v. R. soll erklärt habe, daß er arr ihn ergehendem Ruf Folge leisten werde. — Das „Reichsgesetzblatt" veröffentlicht die internationale Uebereinkunft betr. Maßregeln gegen die Pest, Cholera und Gelbfieber vom 3. Dezember 1903. — Der Aufstand in Deutsch-Ostafrika ist jetzt auch amtlich als vollkommen beigelegt erklärt worden. Es war der letzte Gebietsteil der Kolonie, wo er noch bestand. Gleichzeitig ist auch die Sperrung des nordwestlichen Teiles des Bezirkes Ssongea zurückgezogen, d. h. also für den Durchzug von Europäern wieder freigegeben worden. Hamburg, 1. Sept. Die Staatsdeputation für Handel und Schiffahrt beschloß die b e s ch l e u n i g t e V e r - größerung der Hamburger Hasenanlagen (Lagerplätze und Kaischuppen) um 20 bis 25 Proz. ihres jetzigen Umfanges. Meiningen, 31. Aug. In der D emonstrations- angelegenheit gegen die Absetzung des sozialdemokratischen Gemeinderates in Steinbach nrirb gemeldet, daß die Ortspolizei und der Schultheiß tätlich angegriffen wurden. 11 Personen wurden heute verhaftet. - Iie cSage in Marokko. « , o?n-ö-eV- V Sept. Hier eingelaufene Berichte befallen daß Raxfuli eine große Menge von Anhänaern um sich geschart habe. Er sott bereit über 1200 Mann vcr- fügen und sein E i n i l u ß wachse täglich. or "" Die Meldung, daß der Kaid von Saffi, Si Aissa Ben Amor, Mulcy Hastd als Sultan anerkannte, fand bis joyt keine Bestätigung. Es wird ernstlich in Erwägung gezogen, um die Erregung zu besannigen, ui Tanger provisorisch eine Bürgergarde 5U errichten, gebildet aus Einwohnern der Stadt. — Tie europäische Kolonie Von Fez, einschließlich der but- Hb e ti, i ft a m u 0. Aug u ft i n T n nger eingetrofsen. Zwei rrranzcheu sind freiwillig in Fez zurückgeblieben. Die deulsche Ltolonie war nut den übrigen Europäern bei Elksar und El Kevir zusammengetroffen. Casablanca, 1. Sept. Man ist hier der Meinung, daß Muley Hafid Zeit zu gewinnen sucht, indem er an die stamme schreibt, daß sie nut den Angrissen einhalten sollten, um Frankreich den Borwand für eine Expedition in das Innere SU nehmen. Mulel) el-Ainin zog an Safsi vorüber, ionnte aber nicht in die Stadt selbst cinbringen. Er erhielt 500 wueros, damit ec weiterziche. Er erklärte daraus, er marschiere iiach Casablanca. irffen q. R., 31. Aug. Der Staat erwarb dos in der Nähe von Gelsenkirchen gelegene SchloßGrimbcrg n^i^g roßen Ländereien sür 4 Millionen Mark. selber gewonnen haben, und . .. »säS £ctrl®n[,ut0 mit bem S3uit|d)f daß ®otte§ Segen sre behüten möge, daß er mir Kraft verleihen woge auch fernerhin den Frieden zu bewahren, damit » nachgehen können, und mtt dem Wunsch wre König Friedrich Wilhelm IV. ihn aus« ljefproct)en, daß ihre Reinheit, Treue und hingebende Liebe auch fernerhin den Tecklenburgern bewahrt bleiben möge Vis in alle Ewigkeit. ö ^n^ünster 1. September. In seiner Ansprache beim gestrigen Zivildiner betonte der Kaiser, dem „Münslerischen Anzeiger zufolge, es wäre ihm eine Freude, sich bei den rreuen Westfalen einmal offen aussprechen zu können. Er nannte die Provinz ein Musterland für konsessio- nelle friedliche Verhältnisse und schloß mit einem Hoch auf die Provinz. ollen Aussicht von der Ruine über Berg und Wald und tat sodann die Rückfahrt nach Münster an. Ueberall wurde er Kaiser, wüe auf der Herfahrt, von der Einwohnerschaft uf das herzlichste begrüßt, unter anderen auch von etwa 00 Bergleuten aus der Georgsniarienhütte in Zbbenbühren. Die Ansprache des Kaisers bei dem Ehrentrunk miete: Sie haben soeben im Namen der Grafschaft Tecklen-^ urg die Gejühle der Treue und Dankbarkeit für das Haus, nter dem Sie 300 Jahre stehen, ausgesprochen. Ich xeinerseits spreche Ihnen am heutigen Tage meinen Wckwunsch aus. In dieser Feier und mit Ihnen ujammen danke ich Gott, daß er es also gefügt hat, aß wir die Feier in Frieden mit frohem Herzen miteinander begehen können. In Gedanken weit: teilte auch meine Gemahlin, die Kaiserin, hier, die chmerzlich bewegt ist, am heutigen Tage nicht auch hier inter Ihnen weilen zu können. Als der hochselige König Friedrich Wilhelm IV. hier oben war und seine schönen »egeisternden Worte an die Tecklenburger richtete, war das Vaterland noch in seiner Entwicklung begriffen. Der große Äunsch, den Sie vorhin in so poesievoller Weise geschildert labeti, bewegte noch die Herzen aller Deutschen. Am heuigen Tage stehen wir vor vollendeten Tatsachen. Das aiscrliche Banner ist in den deutschen Landen wieder lufaerichtet und der germanische Aar schlvebt über dem Reiche, seine Flügel ausbreitend, und zu ihm rufen die Germanen • Sub umbra alarum tuarmn Protege nos. Die »er uerjammelten Vereine, Kriegervereine und Veteranen, >as sind die Männer gewesen, bie tn der heißen Seit des Wahres 1870 die neue Krone aus^dem^Feuer^der^Seyla^- 5)cv Das Fubiläum her ck l e n b u r g, 31. August. >aft Tecklenburg zu PreusÄ?^" Zugehörigkeit der Graf. 'S Kaisers und des S tourbe ^ute in Gegenwart Das Bergstädtchen^ begangen. r Anknnst des Kaisers m^t''^>? sich zu Ehren obe bearünte^PM61® .^bishause em. Gemeinbevorsteher haft iibeneuütn w 1 er’ bie ®^reniun9fra^n ber Graf- ' llverreichten Blumen. Auf bem Marktnlaü •e Ätiegertiereine der Grafschaft. Andersten Por!al der ^ °xu.n- wurde der Kaiser vom Landrat G° LiE li empfangen unb auf ben ersten Schloßplatz qele’tct nfaeftellt^^^^^^n uni> Deputierten ber Grafschaft uf ' bie v> U r h7' ^^rauf begann auf dem zweiten Iburg, finrnf 1 b 1 8 “ n 9 § f e t e r. Die Feier eröffnete der ealeitet" Bon einem Posaunenchor egleitet Dann sprach Pfarrer von der Recke das Dank- ebeb hierauf hielt Landrat Belli eine Ansprache an en Stat|er in der er aus führte, die Bewohner der Graf- ha.t sprachen ihren Dank aus unb entböten bem Kaiser et seinem ^scheinen ben Willkommengruß. Als bie Graf- tjaft vor 200 Zähren an Preußen gekommen sei, sei sie alb inne geworben, welche Wohltat es für bie Bewohner i, Glieder eines kraftvollen, mächtig emporstrebenden, von arker Hand und zielbewußtem Willen geleiteten Staats- Lesens zu sein. Handel, Industrie und Bergbau, sowie der andwirtschast sei reicher Segen zuteil geworden. Unter er rauhen Schale der dortigen Bevölkerung schlügen biedere nb treue Herzen. Fest wie bie Felsen der Heimat werde ie Treue der Grafschaft stehen. Der Landrat schloß mit der Bitte um Annahme eines :hrentrnnks und mit einem Hoch auf den Kaiser. Der Kaiser rgriff den silbernen Pokal, hielt eine Ansprache und trank uf die Grafschaft, worauf der Landrat ein Hoch aus- rachte. Der Kaiser erfteute sich später an der tounber* ISSftHtf) fixierte Belehnungen gibt, bis zum Ende des LehnS- in ilbecsicktlicher Wehe verzeichnen unb zu ammenstellen L DÄe Arb ck w rb nicht' nur in hervorragendem Maße der Z wickte der Aisch-n Adelsgefchlechtrr^ zu bienen berufen sem 0>eicyicyre oer i Vil'ismtttel inr eine große Reihe ondern auch ein l ^^schichtlichen Studien schaffen- Ferner von allgemein-und Diegelwerk vorzuberecten, noch in weiter Ferne tegt- ber Kaserne. I» der schw-dijchen - Die »unIt in ba§ Volt veröffentlicht Preße wurde em Ausruf an ° Karl und Eugen, (unterzeichnet von b? V Ministerien für H-er und Marine, von den EhefS der w' ch hervorragender Manner aller ,owie von °me 0b- den Wehrpflichtigen den Aus- Stände), der sich zum ö । Jh^milch angenehmiu .» b e iöerbältnif f e gestatten. Li° machen, wie es u Beiträgen sollen, erblickt man znnawst Mittet, die hierzu ™cic',tl „ ({Jh c n Ausstattung d-r in einer sarb «»?"h .’ g ä„me und Korridore» nntB t lb ern Käfern e n (e-chlaisale, . o(jec 9iepl.ol)1,fnon. Tiefe soue» und K u n st w e r k e n -ehwedifchen Landschaft, ansprechende Bilder charakteristische Zuge der iw Vergnugeil niib, aus dem Leben des Volke- b-i^rbew ^änbi(d,en Geschichte >m nicht zuleht, Darstellu gen a bc§ ,ujxdergeben, nitt wiilichs er Bildmfse großer Männer d- i Wehrpflichtigen: ->uch eme Karte rr. 205 Qu, a orociteS „Krdsblatt für den Kreh Qeleöt ba3 wöchentlich. Der e C.^Cn“ zweimal "^Entsche Landwirt" erscbewt monatlich einmal. ‘ Architektur. Warurn nicht auch beim Liaserueubau? Unfere he Uscheir Schulbaurneister leisten heule Hervorragendes, Lorbüdliches. Mögen ihre Bauten anregend wirken ain bie Kasernenbaumeftter aller Art, ber Äliets- wie der Aälilär-Kasernen. '—KleineMitteilungenausKunftundWiss^eu- s ch a s t Die Borstellungen des Großh. Hoftheaterv zu Darmstadi beginnen am 8. September mit einer Ausfuhmng der Oper „Der Templer unb die Jüdin" von .Ai°r chner. - Der Richard W a g n er-Ber ein w Darmstadt hat stm MWWWkZZ Darmstadt, sowie be^ 1L. Jan.: Hugo Wolf-Abend von ^r-^ubwrg Konzerlsängerm venri Marteau-Abenb unter Jht ’ ‘ ® Schmidt-Reinecke Frau Tilly Cahnbley-Htnken, d r (Violoncell) ^oline), Älitten COiotinc). und Paul Steyer 'Klacmett ), Ww D01l Professor Ernst 30. Januar: Wilhelm Buiw ~ 6ruQr. Z^oer-Abend von Ritter °. V°ss°"-Munch°w Lolk-lied. Susanne $ef|otr»Stialin. 2b. -Jia i @eiang; ei|a flaura. Vortrag: Ernst Frechcrr von Wal,» g (00'n Hans Sommer,, von Wolzogen. L^ Apri . Neue i,QbX'9JtDenbleIs!o6n). Kammer. Fritz Volbaw, Kurt egler,^ Etwirkung der Kompo^ Saus Buff G' eBeu1$rofcijor Dr. LoUm mften (ÄiaBtet). — 3n »'ei sgoitiäge uuer 3 b, en bollen.— aus Gießen tn tf t t eb beOrtsaruppe des Rhein-Matn. Ver- Jn Wetzlar werden von !»r Lrt--rm>^ » - ^Usvorrrage unb bandes für VolkLbilbuna auch m diesem s2(nt 20 September Unterhaitungsabende deranstaltet w oeu ben srüheren wirb eine Rezitation lewer Dichtungen beim Schüler bei r^Hftnbcn ^tn ipTteien Abenden werden Ä'Ä« ieb?aus Waldhof W^au(en Ziele der madernen Schickreformbewegung sprechen. — aus Nauheim über „Das Geistesleben rur Ä t®at jein Vermögen Der in Kairo »et|toioene Ä™'-nann -luueu J u {c u ul ilt von 12 Millionen Franks dem ^ouore Paris hinterlassen. NLonterg Ä. September 1807 NotationZdruck und Verlag der Brühllchen Universitäls - Buch» unb Steindruckerei. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Rebaktion.^ii2.Tel..AbruAnzeigerGieben. Aletnes Feuilleton. MWMWW das stl.iabeth Krankenhauz n°UEdia^wurde^ pötcr wollten ttch ^rt ferne Ä tt t bereits verschieden sei. '3aters erkundigen und horten, datz __ ^olzamer Hinterlätzt, Zhren Jammer kann man sich vo^stettm. ” b zunächst & w.r noch eriab«n emen »olle^ten .^bman,^ ? .n n der guten alten ZeUfchrG "-^en erschienene September, guchverlag erscheinen Wird. Das s ^^tsheste bringt aus lest der Velhagen und Klaftn-sche -^co v liingft 'er S-der »ÄÄ?®» und eine Nacht". rschienene neue Ausgabe üon „Xßuieno u otftan b e d■ b e r 1 - Aus dem Iahresoevicht oes Waldeck oift'or ischen KommtN ton u y > Unternehmungen int ft über den Stand ?er t^sentlichen folgendes zu enwelp Marburg auigeben lessisckM Landliigsaklen lmt /P^l- ° Bearbeiter angeftellt Wen' es soll baldnwgltchft ein .. ^and- Ä Im Tnick biflmdet D^Äkef-nd. «on 7rafenrcgeftc' " (b, l 1308), b^a be^ Reichsstädte" Mrd M em „Urkundenbuch bjr ^tew Wrcie gefordert, die ui *■" i n r e r Urfunbenbuc) n heubuebd soll dem- erlicken Mittel dazii bewuügt yut ben „Quellen L Professor Kühle« Ldlach, Stadt- Ls'is^» ;'M^0CÄffitung ‘ ‘ Zuleitung nahezu der..Büträge,ur .uchen den egten» U Manuskript vor- MÜe ttüre - Ausland. Paris, 31. Aug. Der junge Franzose, ber sich in Havre unter dem Namen Ouervüle als Oberinspektor ausgab und bie Torpedofahrzeuge inspizierte, wurde von der Polizei sestgenommen. Er ist bozialpolitik getrieben, mit dem Wachsen des Vereins seien a .c die Generalversammlungen immer mehr mit anderen Arbeiten belastet worden, |o* daß man nun besondere Verbandstage zur Eror:erung ÜSy*-* politischer Angelegenheiten eingerichtet hat- _ -Ocit einem joc) auf Kaiser und Reich schloß die Begrüßungsanspi-ache. Gel> Oberreg.-Rat H o s m a n n liberbrachte die Wunlche: des preußischen Handelsminifters- Ter Minister lege besolideren Wc.rt darauf, sein wärmstes Interesse Trümmerfeld der Brandstätte beendet und ist gestern vor- tuHnn™ YYllttnn mit hpr SArrRr» „r._____i.-l °L-turmi!chc Zustimmung.) J Syndikus Tir- Vt o g h 6 überbrachte die Grüße der Berliner bec freisinnigen Volkspartei. Er fchilderte bie Vertrauensstellung der Handlungsgehilfen- Tas Vertrauen werde |o selten gemißbraucht, daß das ein ehrendes ÄLUS?lan E deupchen Kaufmannsstand sei. — Hierauf fprach M arg u art (Leipzig) über das Lehrlingswefen- 2.er Redner legte eine längere Resolution vor, worin uV?f\ verlangt toird: Für männliche und weibliche Handlung^ gehi.sen unter 18 Jahren, für Lehrlinge und Volontäre und mit E>eiten beschäftigte jugendliche Arbeiter beider Geschlechter unter 18 Jahren ist durch Reichsgesetz die Ver- pnichtung zum Besuche der kaufmännischen Fortbildungsschule auSzufprechen. Tie Besugnis zunt Halten oder zur Älnleitung der V^nnzipale und Handlungsgehilfen oder eines kaufmännischen Greins oder Geschäfts nach Anhörung der künftigen gesetzlichen ^rtnti?n‘e und Handlungsgehilfen oder auf Antrag der Eltern oder des Vormundes nach Anhörung der künftigen gefetztichen Arbeitsvertretungen der Prinzipale und Hand-' Fürsten Salm abgesandt. Ucber Flvttenpolitik ur Flottenverein hielt Generalmajor a. D. Kcim-Berli einen mit großem Beifall aufgenommenen «ortra. (Näherer Bericht folgt.) R.B. Darmstadt, 2. Sept. (Tel.) Dcr Sedanta wurde hier in üblicher Weise begangen durch Glockengeläut Feier der Kriegervereine und Schulfeiern bezw. Schulauflüge. Die Stadt ist beflaggt, eine Anzahl öffentliche Bureaus sind geschlossen. sd. Darmstadt, 2. Sept. Der nächste international Stenographenkongrek für Parlaments- und Beruf, slenographen wird im üachsten Jahre in Darmstadt abgebaü, ~ ->'er. ? tr ig e n t „einer hiesigen Damenkapell hat sich in einem Anfall von Schwermut kurz rvr seiner Abrü in die Heimat erhängt- Er ist 35 Jahre alt und hinterläs O jv [ n Uv. i • toicficiicv Wetterdienst. i ®e^embeV^‘Ämi‘VV,^n & Di-n-.ag den Kühl f stiichb w-stUche Lstwe. e,U°ltlmi1 uub lci^,c R°g°EU«' rrniverfttäts-Nachrichten. - Die Professur für ElastizitälSlehre an der Technischen Hoch- der Germmiiawerst"in «i"el übertwgen^""°""'°"' 9),nier bci ZeitschrSL^LÄMe'^^Iü Ä« bem bie Abhalümg von Vorlesungen und Hebungen übe 3e Inna tunbe an der Technischen Hochschule zu Darms a“t el wurde, wird un kommenden Wuuerse,neft-r zwei unentgellliche Vor- lesungeu halten. .Technik deo Buchdrucks und steilunosweien^ und „Geschichte, Wesen, Bedeutung unb Orgamjaiwn de? Fachpresse " öer 1|lr^cv,9tühonalöfonoin, Privaldozent an ber B e r i n e i U n i v e r s i t a t Dr. phil. Rudolf Eberstadt 3unt Titulaiprosesfor ernannt worden Dr ©berftnht inph iftfifi m W°rms «. Rh. ) widrne.e sich zuerst dem ^LmstL und er' lernte das Bankgeschäft m Antwerpen und London. 1882 begründete ec m JerUn ein selbständiges Fabrikgeschas t. 1892 setzte "er seine ©tuöien iort und proinovierte 1895 in Zürich mit bet Arbeit • e> wirkte et feine *1 ufqffinn(a otbeieehls im Mittelalter.- 1905 uerliät eMne?ah(w?^h^,VLx•^':l?nti,^^eut nn bcv Berliner Um- ocilitnt. Gerne zahlreichen Arbeiten betreffen n. A. Stadterweltenina. mmflg!lgflge^be^efoi,|nr Spekulation . iiii.Stüdtebm7!. s. w. feSE? f “fC^CU Dachstuhls. C M. „„ -zu entziehen, die mangels der Erforderlichen ^bvolte.ungfür bie große ihr von allen Seiten, beson- Kenntmsse zur fachgemäßen Ausbildung eines Lehrlings nictd-? ^^ßen, zukommende Hilfe. Nachdem nun die Msstnd,die sich gwber Pflichtverletzungen, insoesondere bei gelindert ist, wird das Geld vom Komitee auf- Lehrlings schuldig machen, und die laut bewahrt, um bei dem Wiederaufbau der Häuser den Be- nnn 1 ac^£n • Beziehung zur Anleitung ourstigen ausbezahlt zu werden. Tie Oberstadt wird ein ericheinen usw- Das Verl)ältnis anderes Aussehen erhalten, da hier ein neuer Baglan n Sr-S.ES. ÄSCTSmU Ä-KÄÄ Eöuugsgchilfm durch Festsetzung einer Lehrlingsskala zu! * Verbandsborstand soll für das Jahr 1903 eine csS ff“>n £5? Sfcrt?:etcr,t der haupisüchlichsten Prinzipal- und ^rbeitim Handel sprach Schnei-. Hreutzische K l a sse n l o tt e r i e. Die Erneuerung Wter°£S' W“-^eitigung ber ^canenJ ber Lose zur 3. Klasse 217. Lotterie muß mit Vorlegung der robben, 2ofe 2. Klaffe spätestens bis «um B. s,„t n ! Eindringen der Frau ins HandelÄgewedbe hervorgerufene Unterbietung berechtigter Gehaltsforderungeii äui s m r c n er rr" . • ' v .....u'a’” *'*—»MVV t, €ÄÄ Mittel zur Erziehung der Frau zu einer ern^ bccc ©cwinnlofe 2. Klasse bis zum vorerwähnten Termin ein- »erufe^ ist bie Hebung ihrer Bildung, gefordert sein. beanföJto^n^Wi.v0^^1 >^^?^^stpcechenden Gehalt -st Kesselbach, 31. Aug. Bet der heute aSaebaltenen «tbeiÄ ÄiuStItoB eck tr ”iv “t Vr r“lbe wiederstewahlt^Landwirt und mehr den Charakter der Gehaltsunterbietuna verlieren IV; n46 Summen, neugewählt Landwirt iFw^erungen in Bezug auf das wCB Mlt 4^ Landwirt Philipp Gmin mit 43 und ,1veibliche Lehrlinge und weibliche Gehilfinnen unter 18 Jahren Wilhelm Gwald mit 3/ stimmen, letzterer ist Etzedehnt werden. Ter Redner fordert zum Schluß zeitweises „K" Verstorbenes Gemeinderatsmitglied auf 3 Jahre weiblichen Personals in solchen Ge- S^wahlt Bon 88 Stimmberechtigten machten 69 von ihrem fchaften, wo das werbliche Personal erwiesenermaßen ernsten sitt- Rechte Gebrauch. r!, Nach längerer Debatte wurde hier- △ Butzbach, 1. Sept. In einer MannscLattsstube her zu'sWg Ert! Sniantcrie'^nfecnc wurden gestern nacht mehreren Soldaten urüssen deshalb Mittel gesucht werden ~e,.^1ruReutet gestohlen, indem sie den schlafenden um die durch das Eindringen der Frau ins £>anbclSgemcrbc abgcschmtten wurden. bSS?* Sta Gevarisforderung-n zu 'M. Friedberg, 2. Sept. (Tel.) Mehrere Dresch. Hafteln, Auffassung ihres Berufs U bie rt" ° ' b,eit.er' ble purzelt tu Ossenheim arbeiteten, (o daß sie einen ihren höheren Leistungen entsprechenden Gehau' lvarCI1 ccn ^,et^er gekommen und hatten offenbar des durch die besser- Bezahlung her 9ulen 8U u,cl g^tan. Sie verursachten Rn h cstürun aen MiuLehalte/erzüit taÄf- ta,d\Sn!i“’[“n3 von 'U-Shald sie von einen, Schutzmann- zur Ruhe vermiesen torbie männlichen Gehilfen mehr und me^ dm ChaEerJtt “bcc Indern griffen den Be- .GehaltsuMcrbietung verlieren. Zu d-r Hebmig der Bildung und st"! , J)ieffrrn unb Stöcken an. Dieser zog den Säbel ^auen können auch die Organisationen bei ltnb verletzte den einen Angreifer erheblich. Die anderen iTnf^te k nen Üblich beitragen. drangen erneut auf den Schutzmann ein. Passanten eilten sirecken stch [b,c.f.e,n ftö“tauf 1Exzedenten flüchteten. Sie wurden smnen unter 18 Jahre,,. Im Einzelnen ist zu^^erst?eben:^'Ml- spg^r ,m Fauerbacher Felde verhaftet/ i stsartbildungsschuleii. 2. Beaufsichtigung O SBictftabt, 2. Sept. (Tel.) Am Samstag abend ehiitc ünf^nt^frKTfCn9' 1 3är'^°,Eluna bcr Arbeitszeit im schlug der Blitz in die große Scheuer des hiesigen vofautes Bestimmungen für Lehrling^ auch auf Ang-st-ltt^unt«^198Jah^darin befindlichen beträchtlichen und damit auch auf die jetzt häufig keine Lehre durch,nachendcn' Ucroorräten und landwirtschaftlichen Maschinen ein. ^*.menh b«Plti>,(ic5,c',t. ,1,ciblic()en Augesl-llten. 5. lieber^I b- Ober-Mörlen, 2. Sept. (Tel.) Am Samstag Land^Än^kior^ —"n genannten B-stlmmungen durchstbend kamen drei Arbeiter spät in eine Wirtschaft unb ver- sitilicher Dinftcht omzub-ugeu, wär7"zu'foLrm '°«s ihnen mit Rücksicht auf die Feierabend- Verbot der Beschäftigung weiblichen Personals in solchen Unter HmweiZ auf einige noch in vS lCn/v weibliche Personal erwiesenermaßen ernsten Pcc 2Bu’t^aft sttzende Soldaten bestanden sie auf ihrem fcgjL^n (^fahren ausgesetzt^st langen. Es kam zu einem Wortwechsel und schließlich zu A«. i.„6. ' USW,- “s“ **• f-»• ।-«r* so.LLiLW»W&SwKK-»kLS aulSnt Ja be< ^°^)essen bewilligt- in unserem Dorfe üb er fallen und derart^vcrletzl, daß aus Antrag be» Provinzialausschusses 1000 Mk. aus laufen- man ihn ins Krankenhaus bringen mußte. Die Täter sind oen Mitteln für bie Abgebrannten in Herbstein unter ber uoch nicht ermittelt. Voraussetzung, baß im Falle ber Notwenbigkeit im nächst- Lauterbach, 1. Sept. Der Laubesausschuß bes lahngen Voranschlag weitere Mittel eingestellt werben. Auf Deutschen Flo t t en v e r e in s für bas Großherzogtum Antrag bes Grasen Oriola würbe ferner beschlossen, bei Hessen hielt heute hier seine Hauptversammlung der Großh. Staatsregierung anguregcu, bafj die Bewittiguug «b. Es waren zirka 100 Vertreter der Ortsgruppen ans einer austerordentlichen Beihilfe ans Staatsmitteln von bem ganzen Äroßherzogtum anwesend. Den Jahresbericht der Grosth. Regterung bei den Landständen beantragt werde. 0°6 Oberst a. D. Becker-Darmstadt. Die Mitgliederzahl ein • MilbU1iouiä J^'te!n;f Bi£0en ')™lc vormittag weiter 'st um 500 gewachsen. Ueber die Rechnung berichtete Haupte M' v. W -Ä"...........—.......... ' - ^n65^rn3tfobberath,rb 2 T' «Wuon™ Finkr- ttgfttan-eiÄXbU" a'b1 «'g" l§ Mk., r-chs in Nidda 2 Mk, W L 3 Mk Apotheker A Hem- i-b Ml., Sofie «ont Ww 3 Mk F 1K<% -usaulmen 4109.18 VJit. Weitere Gaben c letzt stelle gerne entgegen. ben Hlmmt unsere Geschäfts- .®aä Sr°tz° Wohltätigkeitskonzert für tzcrb- stetn, das gepern im Bolanftcpcn Garten abamialten wurde war recht zahlreich besucht. Auch Provinz?aio "L tor Geheimecat Tr. Brcidert uuu fast, das gesamw Öfft. X. Hanau 30. Aug. Tas hiesige Gymnasiun (Vormals „hohe Lanoesschule") begeht am 27. Sept d I bie Feier seines b r e i h u n b e r t j ä h r i g e n Beste tzen s Tas vorläufige Programm lautet: Donnerstag, 26. Seps Begrüßuugsavenb in ber „5tontorbia"; Freitag, 27. Sept vorm. 91/2 Uhr: Feslattus im Saale ber Turngemeinde dann kurze Feier an dem Dentmal bes Stifters ber Anstalt Graf Philipp Lubwig II. von Hanau, später gemeinsame^ Mittagsmahl; Samstag, 28. Sept.: zivauglose Vereiniaunc in Wilyelmsbab bei Hanau. — Ter eigentliche Stiftunasta." ber Anstalt ist ber 18. Juli. Ta bieser Tag in bie großer' Sommerserien siel, wurde bie F-eier an den Sckiluß bc< ^ommerhalbjahres verlegt. Tas AuLomodil. . Ein entsetzliches Unglück hat sich am Sonntag bei Maqentc '^entate ^getragen Ein Automobil, auf dem sck der Atarquis Pallavicuu, der Advokat Malvano und ein Chauffeui sowie ein -Mechaniker befanden, fuhr auf einer Straße in der Nahe des Bahnhofes. Ter Chauffeur, bcr nicht bemerkte, das nib ^s^E^tt versperrende Barriere wegen der unmittelbar nte/Eiites Zukunft eines Zuges geschlossen war, fuhr mii uoHer 6w^ttg^fwwmdlgkeit gegen die Barriere, welche z e r - bcfllnb sich auf den Schienen in de,r ft» ü mn5, ? s-der Guterzug autam. Der Zusammen. ! das Automobil wurde zertrümmert, bei ^ouAUoehalür explodierte. Der Mechaniker blieb wie drrrck em Wunder unverletzt; er entfloh. Der Chauffeur erlitt ein. ü^bbeutende Verletzung am Kopse. Advokat Aialvano loar au feer ©teUe 101; Marquis Pallavicini wurde ins KrankenhanL zu Magenta verbracyt, wo er bald darauf starb Noch em anderes Automobilunglück trug sich am Sonntac m Italien zu. Bei dem A u 10 m 0 b i l r e n n e n um den Floria- Pokal in Brescia stürzte der Führer bes Briaia Zuft-Wagem de Martini m einen ab en. Er erlag ben hierbei erlittene! Verletzungen. Der Chauffeur wurde leicht verletzt. Ein drittes Automobilunglück kam in ber Nähe von Duisburg vor. Ein vor Alftaben hcrabsausendes Automobil hiln gegen eine Gruppe von Bergleuten, bie plaubernfe am Weg, jtanben. Ein Bergmann, ber überfahren wurde, ist v e r st 0 r b e n ^nsapen des Automobils kümmerten sich nicht um den Schwer verletzten und entkamen unerkannt.